m. 150 pnftes Blatt Erschewt -«Wch°*M »»«hm« d«S Sonntag;. M- Jahrgang Dir „ftitftcatt SamämtäätiKt“ werden dem »Anzeiger* wermat w«hentk«h beigelegt, dar „XreisbiaN str deK tlrrir Gtetzen" zweimal wö cheirtlich. Ttze ^«»»irftchgftli^eo Zeft fr»S«r" ajdiemen owaatiich zweimal. Gietzener Anzeiger Heoeral-Anzeiger für Gberhefjrn Dienstag. 30. Zuni lM Rotationsdruck Mid Verlag der Brühl'schen Univerfitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schub» straße 7. Expedition und Verlag: e=^5L Redaktion: ««112. Tel.-Adr.:2lnze:gerGießen. A— Stadt und Lau». Gießen, 30. Juni 1914. Kahrkarten und Reisegepäck. ^^ iften>ri»er>mq de< :Rrisegevacks geschieht gegen Korzcigiurq von ^abrkorten für dre,clbe »trecke, über die das Gepäck bAördeü "^klen ist. dos Gepäck schon am Tage »sc An- ,Dic Fahrkarten der denffchen Staats- bahnen gelten Pier Tage, cs »)t al,v leickit möchich. dir starten vorher N.^en ünd das Kepack rechyeuig anizugcbcn. Das Enffcrnen alter ^ rtlkbezettel vo-n den Gepäckstücke» ist dringend zu empichlcn, denn ^'^bahn teiltet kernen Schadenersatz, wenn Gepäck msolge vernbleppt imrd. Der Frachtpreis ermäßigt iich. wenn .tteiieqcpnci nirbrrrrv zusammengehören der lutb nacti einer Bcstim- mnngsstalion reitende, Personen aut einem Gepäckschein aus- gegeben wird. Es ,t«ht jedem frei. Handgepäck mit in die Abteile zu nehmen, falls die Mitreisenden nickn belästigt werden und keine Z°llt«rschimen dies ver bieten. In der 1., 2. und .3. Wagenklatic Itc In iem neilenden nur der Raum über und unter seinem Sitzplatz zur Beringung Das .Handgepäck darf nicht länger als etwa 70 Zentimeter und auch ionst nicht zu umfangreich sein. In die Abteile der 4, Klasse kann der Fahrgast eine Traglast in dem llmfange, wie ne im allgemeinen em Fußgänger tragen kann, milnehmcn. .lut den Sitzplätzen dar) .handgepäck^nicht untergebracht werden. ... Dm Reisende muß aus seine Sachen selbst achtgeben, da die .Giienbabn nur insoweit haltet, als sie ein Bcrsckmlden trifft. Tiere dünen in die Personenwagen nicht mitgenommen werden: ausgenommen lind kleine Hunde und andere kleine Tiere, die aus dem »choß getragen werde , falls gegen ihre Mitnahme von den übrigen Reilende,^ Nichts md epentl. Geltendmachung von Ersatzansvrüchen. Für den Verlust von Reisegepäck haftet die Eisenbahn nur, wenn das Gepäck binnen 14 Tagen nach der Ankunft des Zuges, zu de- es aufgrgeben war, auf der Bestimnrungsstation abgefordert wird. Ein fehlendes Gepäckstück gilt nach Ablauf von drei Tagen nach Ankunft des Zuges, zu dem es aufgcgcbcn war, als verloren. Wird das Gepäck fvätcr gefunden, so ivird der Reisende hiervon benachrichtigt. Er kann innerhalb 30 Tagen nach Enipfang der Nachricht verlangen, daß ihm das Gepäck gegen Rückgabe des bereits gezahlten Ersatzbctrages abzüglich des ftir die Uebcrschrcitung der Liescsirist zu gewährenden Schadenersatzes kostenfrei - ausgchändigt werde. Eine Haftung der Balm fällt fort, wenn die Fristüberschreitung von einem Ereignisse berrübrt, das die Eisenbahn Nieder herbei getülni, noch abzuwenden vermochte. Die zuständige Instanz ist s,K den Inlanbsinnkehr das königliche Eilcnbghnverkehrsamt, für den AnslnndSverkehr die königliche Lifenbahndirektivn. Len Sitz der zuständigen Behörde vermag jeder Stationsvorsteher anzn- geben. kl. < * ** Herb stiibungen 1014. Mit Rücksicht aus die in diesem Herbst fast in allen Teilen des Großherzogtums Helsen skattsindendcn Truppenübungen und Manöver hat das Ministerium die Kreisämtcr angewiesen, dafür besorgt sein zu wollen, daß Instandsetzungen an den Kreisstraßen nsw., rnsoweit sic frische Beschotterung der Straßen betreffen, im Interesse der Mannschaften, Pferde und Fahrzeuge während der Herbstübungen möglichst vermieden werden. ** QVe r re ch-nirn gsAammer. Der Großherzog hat den OberrechnnngSrevisor bei der Oberrechnungs- lammer Rechmrngsvat Karl Heinrich K e u tze r mit Wirkung vom 1. Juli 1014 an unter Belastung des Charakters als Rechnnngsrat zum Oberrevrsor bei der Oberrechnungscka in nrer ernannt. " Die Ceylon-Aus stellung, welche vorgestern sich eines lebhaften Besuches erfreute, war am Nachmittag vom Verein Nassauischer Land- und Forstwirte besucht. — Gestern statteten mehrere Schulklassen aus Bad-Nauheim der Ausstellung, die bis abends 8 Uhr geöffnet ist, einen Besuch ab. ** Der Odenwald-Sängerbund, dessen Gründer und Vorsitzender Herr Reg.-Asiessor Dr, Siegert ist, feierte am 28. Juni sein zweites Bundesscst in Michelstadt. Ungefähr 70 Vereine nahmen daran teil. Ter Begrüßungsabend am Tage vorher fand in der Festhalle statt. Das Programm bot eine Fülle musikalischer Genüsse. Männerchöre mit und ohne Begleitung und Solovorträge brachten reiche Abwechslung. — Von den Darbietungen verdienen die des Rezitators Herrn H. B a k o f - Gießen besondere Erwähnung. Bei den ältniederländischen Volksliedern von Kremser sprach er in vortrefflicher Weise den verbindenden Text. Vor allem aber fesselte und erschütterte er die Zuhörer in Ernst Wildenbruchs „Hexenlied" imelodram. Bearbeitung von Max Schillings) durch die Heranshotung und Wiedergabe des tiefen Stimmungsgehaltes. .Am Schluß des ersten Teils hielt Herr Reg.-Assessor Dr. Siege rt-Gießen eine glänzende, weihevolle Festrede. Wie er die Herzen der Ödcn- wälder gewonnen hat, wie dankbar sic ihm jür seine selbstlose, mühevolle Arbeit sind, wie bedingungslos iie seiner Führerschaft Gefolgschaft leisten, das zeigte der orausende Judesi der ihm beim Verlassen der Tribüne -ntgcgenscholl. Am Sonntag morgen 8 Uhr begann das Wertungssingen, an dem sich 56 Vereine, in drei Gruppen geteilt, beteiligten. Die Leistungen zeigten, nach dem einstimmigen Urteil der Preisrichter, einen entschiedenen Fortschritt gegenüber dem Vorjahre. Ein eindrucksvolles Bild bot der F-estzug. Auf dem Festplatz wurden drei Masienchöre vorgetragen, die unter der temperamentvollen und sicheren Leitung des .Herrn Lehrer Keidel einen mächtigen Eindruck hinterließen. Am Nachmittag entwickelte sich auf der Festwiese ein reges und frohes Leben. Kein Mißton störte die Harmonie. — Neben dem Ringen um die Siegespalme brachte das Fest gleichzeitig eine Verbrüderung der tausendköpsigen Sängerschar, und mit dem Llbsingen des Liedes „Brüder reicht die Hand znm Bunde" eine machtvolle Kundgebung fiir die Wertschätzung des deutschen Liedes. Landkreis Gießen. X Allendorf a. d. Ldcr. 29. Juni. Die hiesige Fcldbereinigung, welche vor sieben Jahren in Angriff genommen, aber zugunsten lleincrer Gemarkungen ,zu- rückgcstcllt wurde, soll nunmehr b c s chl c un r g t werden. In her vergangenen Woche ist das Wegnctz abgeskeckt worden. — Unsere seit dem Jahre 1906 ohne Anstoß tätige Wasserleitung hat in der letzten Zeit durch verschiedene Rohrbrüche zwischen den Quellen und dem Sammelbehälter wiederholt Störungen erlitten. — Holzhcim, 30. Juni. Heute verläßt uns unser langjähriger Lehrer, Herr Ranft, um auf seine neue Stelle in Hausen b. Gießen überzusiedeln. Seit seinem Seminarabgang, 1893, ist er ununterbrochen in unermüdlicher, treuer Pflichterfüllung zum Wohlc der Gemeinde hier tätig gewesen. Er hat sich im Laufe dieser Zeit durch seine gewinnende PersönlichUnt und seine aufopfernde Tätigkeit viele Freunde erworben. Di« Gemeinde läßt ihn nur sehr ungern scheiden. Kreis Lautcrbach. --- Allmenrod, 29. Juni. Nachdem die geplante Gruppenwasserversorgung im oberen Schwalmtal nicht zur Ausführung gekommen ist, haben sich die daran interessierten Gemeinden des Kreises Lauterbäch: Dirlammen, Friichborn und Wallcnrod eigene Wasserleitungen er- baut. Aus diesem Grunde ist auch unsere Gemeinde setzt genötigt, wn aus der Trinkwafserverlegenhcit herauszukommen, ein eigenes Wasserwerk anznlegen. Die Vorarbeiten hierzu sind bereits der Größt). Kulturinspektion Gießen übergeben. Die Quellen hofft man von der Frecherrkich Riedeselschcn Verwaltung im Stcigerswald zu erwerben. Hessen-Nassau. oh. Lorch a. Rh., 23, Juni. Mit dem S ch w a r z w ! I d, da? sowohl in der hiesigen, als auch in den umliegenden Gemarkungen ganz bedeutenden Schaden angerichtet hat, wurde in der letzten Woche tüchtig aulgeräumt. Nicht weniger als 40 Tiere, ältere und jüngere, wurden in den letzten Tagen erlegt. Auch die Sauiänge im Kammeriorsi und in den, Gcmeindewald Baniel haben sich gut bewährt. So sehr es in, Interesse der neichädigten Gemeinden zu begrüßen ist, so sehr ist das massenweise Abschüßen dieses seltenen Wildes sür die Allgemeinheit zu bedauern. Es gibt in Deutschland nicht niehr viel Gebiete, wo die Borstentiere sich in größerer Zahl aushalten. Tie Tiere müßten in diesen Gebieten aber aus die eine oder andere Weise erhalten werden. Ein GberheUcher zeuerwehrtag in Vilbel. A Vilbel, 28. Juni. Mit dem heuttgcn Fcucrtvehrlag verband'die freiwillige Feuerwehr ihr lOsabr 'Jubiläum, 'welches gestern abend durch eine Vorfeier eröffnet wurde. Die Begrüßungsansprache hielt Fenerwehrhäuptmann Wilhelm Schuch. Der ölsherige erste .Haupimann Fink wurde zum Brandmeister ernannt und erhielt eine Ehrenurkunde, sowie ein Beil mit Kette, Wilh. Ricbel von der Gießcner freiwilligen Feuerwehr übergab der hiesigen Wehr einen Fahncnnagcl, der Gesangverein Liedcr- kranz ließ eine Urkunde überreichen. Ter Haupimann Rtillmanr dankte sür das Geschenk. Unter Leitung des Lehrers Rödclsbcrger trugen die hiesigen Gesangvereine erneu Massenchor vor, Einzet- chöre und Musikstücke der Regimentskavelle aus Gießen schlossen sich an: auch die Turnvereine, eine Damenriegc und der Rad- sahrerverein wirkten zur Verschönerung des Abends mit. Lebhaften Bestall fanden die Vorführungen und Beilübungen der sogen. Damenseuerwcbr unter Leitung des Lehrers Otto Burck. -- Deute stüh 9 Uhr begann die Vcrbandsiagung unter Leitung des Vorsitzenden F. Damm. Als Vertreter der Regierung war Rcgiernngsrat Herberg iFriedbergi erschienen, Bürgermeister Berg vertrat die Stadt Vilbel. Der Vorsitzende überbrachtc namens des hessischen Lcrndesvcrbairds und des Provinzialvcrbands der hiesigen Wehr die Glückwünsche. Die Perhmidlungcn drehten ÜBT in erster Linie um Vergütungen bei Waldbränden und Ersatz der den Wchrleuten entstandenen Schäden. Ter Vorsitzende gibt bekannt, daß bei Schäden deni Bürgermeister Meldung erstattet werden muß, die Gcminndcn bezw. die Besitzer des Waldes Mid ersatzpslichtig. Bei Hausbränden soll man den Drähten der Ortsleitungen und Fernleitungen der elektrischen Zentrale fern bleiben. Regrcrungsrat Hcrberg stellt in Aussicht, daß die Vergütung sür Bespannung bei ausiväriigcn Bränden erhöht werden soll. Auch crllärt er, daß die Behörde stets die Beschwerden der Hauvt» leutc bei Fernbleiben der Wehrleutc von den Uebungrn beachten und die Fehlenden bcftrarcu werde. Aus Vorschlag des zwecken Hauvtmanns Kulimann -Vilbel! wird der bisherige Vorstand wie» dcrgcwähli. Den Fcucrwchrtag 1915 erhält Rodheim, das sein 40jähr. Silitimgssest begeht Mit einem Hoch aut den schutz- hcrrn der hessischen Feuerwehren, den Graßherzog, schloß der Vorsitzende die Tagung. lim els Uhr fand unter Leitung des ersten Hariptmanns Schuch am Rathaus Fußcxerzieren und ein Brandangriff auf das Rat- -A Aus drin Leben des Erzherzogs Franz Ferdinand. Als Kronprinz Rudolf 1889 im Jagdschlösse Mcherling ein tragisches Ende gesuirden hatte, und dann auch des Erzherzogs Kater, Karl Ludwig, im Jahre 1896 gestorben war, da begann sich die allgemeine Aufmerksamkeit aus Franz Ferdinand zu richten. Franz Ferdinand war damals dem Publikum eine völlig siemdc, undurchsichtige Persönlichkeil. Sein jüngerer Brüder Otto loar in Wien trotz oder wegen seiner tollen Streiche beliebt gewesen: Franz Ferdinand Innargen hatte immer zurückgezogen gelebt, and man wußte von ihm kann, mehr, als daß er ein eifriger Soldat ,md Jäger sei. Zudem hieß cs, daß seine Gesundheit zu lvünschen übrig lasse- man sprach damals sogar von Tuberkulose, Vielleicht war 'es diese Rücksicht mit, die die große Weltreise des Erzherzogs im Jahre 1892 vermftaßte. Fast zwei Jahre n«r er unterwegs, und dos Buck, das er über diese Reise veröffentlicht hat, beweist, daß er ein ernster und eifriger Beobachter war. Zurückgekehrt, setzte er sein einsames Leben fort, Franz Ferdinand war kein Freund der Oesfentlichkeit, des großen Lebens, der -^tädtc Er liebte die Natur uich gewisse Studien, mrt denen er fick »on srübaus besaßt hatte, besonders die Botanik und dic Arckäolagie Still seiner Soldatenpflrcht genügend hielt er llch auch in den folgenden Jahren zurück, und aus dem Prager Hrad- schsn wo er in Abgeschlossenheit residierte, drang kaum etwas in die wecke Welt. En't sein Liebes- und Heiratsroman slchrtc ihn und seine Persönlichkeit dein großen Publrkum naher. Natürlich war von mancherlei Heiratsvlmren des Throniolgers bereits die Rede getoesen, und besonders bezerchnetc inan die Eez- b-rzoarn Ehristtne, die älteste Tochter des Erzherzogs Friedrich und der Erzherzogin Jsabelta. als Oesterreichs kunfttgr Kanerm. Wirklich verkehrte Franz Ferdinand mit onenkundtgee Bor rebe ~ emberz 'alrchen Hofe zu Preßburg. Aber es war nicht die sondern die Hofdame ihrer Mutte,, die Gräfin Ebuek, der Km Interesse galt. Tie Grasin war am l Marz 1868 als vierte Tockue: des damaligen osterreich,phen Ge,andlan ^55 ' ".„„niberastchcn Hole geboren. Es war ira Winter 1898 Z » «Ä Erzherzog vor seinen kaiserlichen Oheim mit dm Bitte trat, ihm die BerchArchung mit der Frau lern er Wahl ,u gestatten Kaiser Franz Josef gab ihm damals em pahr Bedenk- eit aber es beinährte sick, letzt das Urteil das c'nst pme n Reh habe ich für Euch vcnieckt! Weirn Ihr wollt, so ltiitl ich es Euch zuireiben. Wartet ein Weilchen!" Damit trabte er in den Wald. Dir Erzherzog ließ sich sein Gewehr reichen und mußte lange warten, bis das Reh in Schußweite erschien. Gr legte an, schoß und — fehlte. Mißmutig stieg er wieder in seinen Wagen und wollte eben weiiersahren, als der Bauer atemlos aus dem Walde zurückkam. „Was, gefehlt habt Ihr? Na, macht Euch nichts daraus, ich weiß noch von drei Rehen. Kommt nur heraus aus den, Kasten und stellt Euch dort aus! Ta werdet Ihr gewiß etwas tressen." T« Thronfolger ließ sich nicht lange nötigen und folgte der Weisung des jagdknndigcn Bauern. Und als nun die Rehe aus dem Gehölze hervorbrachen, brachte der Erzherzog zwei Tiere zur Strecke. Sie wurden aus das Automobil geladen, und als der Bauer wieder mchien. bedankte sich der Erzherzog bei ihm und meinte: „Da Ihr mir zu der Jagdbeute verholten habt, so könnt Ihr Euch ein halbes Reh aus dem Schlosse holen!" Der Bauer aber schüttelte den Kops, und verschn.itzt lächelnd cntgegnete er: „Dank schön, hoher Herr, aber das Zeug Hab ich mir schon lang übergesscn!" Dem Kaiser WUHelm hat Franz Ferdinand, der nicht ohne sinn für Humor war, bei einem seiner jüngsten Besuche ein hübsches witziges Scherzrätsel aufgcgcbcn, das dieser nicht zu lösen verniochte. Dieses Rätsel hatte solgenden Wortlaut: „Wer ist das? Er hat keine Ohren, keine Nase, keinen Münd, ja sogar keinen Kops, keine Hände und Füße, und doch ist cs ein Mensch." Der Kaiser vermochte des Rätsels Lösung nicht zu linden, das diese merkwürdige Person darstellie, und lachend crllärte ihm der Erzherzog, daß die Lösung des Räffels gar nicht so schwer sei, wie es den Anschein hakn. Man müsse zu diesem Zwecke nur den österreichischen Dialekt gut kennen, dann wirb man finden, daß diese merkwürdige Person ohne Augen, Nase, Mund und Kopf ein richtiger, gesunder nnd sehr vcrnünstiger Oesterrercher sein könne, d-->" ein solcher habe nach dorttgem Sprachgebrauch keine Augen, s-ndcrn Gnckerln, keine Ohren, sondern Wascheln, keine Nase, sondern einen Schmecker, keinen Mund, sondern einen Goschen. la auch kernen .Kopf, sondern einen Schädel, statt der .Hände, endlich Pratzen, und statt der Füße Haxen. Dieser Mensch ist.allo trotz des Mangels aller weseillichcn Merkmale doch ein Mensch. tot# flott Bern,.fcfteften in der gtftiaflc bratfctf RegzerungSrat gtrbrra baf &od> auf bot ©rosbajog au«, llmi 2 U hr wurde ein aciU't«! aurpfftellt, d>cr 74 Abteilungen jäljlte; cs befanden sich darin auch Wehren ans Gießen, Lollar, Großcn-Llndcn, schollen, dkder». Ortenberg, Hutzhach, Bad-Rauheim, Friedberg, Lang- ldön», Afienheim, Griesheim. Seelbach-Frankfurt, Bockenhrim, RS- delbeim. Ginnheim, Fechenheim, Buchfchlag, Mnnzcnbcrg u. 0 . m. Anf dein Fefir>lab ioracl, Frt. Klos ein Festgedicht, die Fest, krnnen schenkten eine Falmenschleisc, Lehrer Wämser hielt die Festrede. Ehrringen durch Ehrenurkunden erhielte» die beiden Gründer Adam Willielm Schi,n>, und Hch Schröder, ierueNOvurden mehrere Wehrleute, inelche 40 bi? 20jähr. Dienstzeit hoben, durch Liren ausgezeichnet. Der zweite Haildtinonn Tb. Kulliiuinn wurde für feine 2ö>ahr. Dienstzeit besonders ausgezeichnet oon der Stadt Vilbel. Morgen findet noch Jugend- und Volksfest statt. darf) meinte, dag von einer Ueberieuenorg nerl nicht die Rede fein könne da es sich E.beroorragrnde^n^ düngen bandle, die doch bezahlt iverden mutzten -- Kölner Ambulatoriums Tr. F,e t e l bekundete.. DnneN nur dann die Kranken behandelte, wenn kein - Aus dein Gutawten der S.ch°erstand,gcn ck »u^n cht F a ck c l m a n n sDüffeldoNj. der tru&ft tm Ambulatorium hUie' "Methode Werneris für gut Jetzlknr^t feie, auf licken Leiter Dr Knott zuruckzufuhren, Wegen der boven^r.' iürMedikamente vermies der sachoerlland.gc aut die Apotbe erpr le die mindestens ebenso hoch seien. Tr. t-' ° t c r !Fron ,ut-t> hch d> Tolvorsanzapfchen für getöhrlich, d,c "brrgen Pttlm "^Kurm'U I Weiner,« für hoch ,m Preise und tur Mittel, dte stme Leilkratt besitzen Line Auslage Weincrts. iwß lern« -aGarsan zäpfchcn besonders zusammengei-tzl leie». wird, von dem ständigen als chnnnrhr beikrstlew Auch Kreisarzt Dr. Fromm komm in seinen AuSfübrimgen zu dem Ergebnis. da« d e Keinecllchc .Heilmethode kurpfnschcrifcher «rtset Der Jelkman» beantragt mst Rücklicht aut die Gemcwgetahrllckr- keil und die Wucherei WcinertS gegen dreien dtne -träte von vier Jahren Gesang,,,S. 3000 Md Geld,träte .md !»- fertige Verhaftung. WeinertS Verteidig^, Rechtsanwalt B rw i. l Köln vläüiertc auf Frciftrrcchung feines Klienten, ebemo der zweite Verteidiger Dr. S t u l z. Das Urteil lautete lchliestlich auf zw,ct Jabre Gefängnis. 3000 Mk. Geldstrafe und fun, ^ahre Ehrverlust. Für die Strafbemessung kam als nerlcharfend m Be- krackt: das Raffinement in der Reklame, bet dem itel. ThisguenS Name als Deckmantel diente, die ungeheuren dret,e und die dadurch verursachte Ueberteuerung der nrinderbemittelten Kranken Wcincrt wurde ,'vfarl verhaftet, kann aber gegen 4UUUU Mark Kaution bis zur Strafvollstreckung wieder entla,,e>i ,verden Lnftschiffahrt. •• Nationalslugsvende. Zur Beseitigung entstandene, Zwei'el wird in ?l„»s«hruna de- fünften Preisausschreibens de, Nattonalflugloende für Weltgipfelleistungen bemerkt, daß nur ei», > ewcrlmig van Wettrekardcn in Tauer und Höhe ohne Rucksich, »,! Mituabme von Pastagieren staltfindet. Hinstchtllch Vernch-rnng Lchiedsgerich! und Verteilung der Prämien zwischen Flugzeuge .fgentstiner und Flugzeugkührer gelten die Bedingungen de« letzte, Preisausschreibens. «eriehtssaal. Gießen, 29. Juni iKriegSgericht der 25. T i- Bijian.i Am SamSlag vormittag verhandelte das Kriegsgericht in der Zeughauskaferue drei AnUagciachen. Der Musketier I. R, 2. Kamst, des 116. Jnf.-Rgts., ei» geborener Bauer, feines Zeichens Bierbrauer, hat den EiienbahnjiSkuS oor dem Tienft- eintritt um 40 Pig. betrogen: er ist mit einem Billett Nürnberg fOftbahn^af) bi« zuni Hauptbahnhol weitergeiabren und haste versucht, sul> durch dir Sperre zu inogct.i Tummerwefsc bat er fick noei, cincnl Kameraden gegenüber gerühmt, daß man es nur verliehen muß. io zu rei'cn Ter Angeklagte ist geständig und Nird wegen Betrug zu 3 Mk. (öclditraic oder einem Tag Geiäng nis ^verurteilt. — Ter ehemalige Eifrndrcher, fetzige Muskester R. St. von der 8. Kompagnie der llti er stand unter der Anklage, bevor er Soldat wurde, die Firma Philipp Loos in Offenbach, bei der er in Arbeit stand und plötzlich entlassen wurde, dadurch geschädigt zu haben, daß er die Firma wegen unrechtmäßige- Entlastung, ohne Ein ha tung der Kündigungsfrist, um 14 Tage Lohn beim Gewerbegerich: ve.'klagt hatte, obgleich er während 13 Togen Krantengeld bezogen hat, Tie Firma wurde zur Zahlung verurteilt und Istit nachher durch eine Klage beim Amtsgericht den gezahlten Lohnbetrag für 13 Tage durch obiiegenecs Urteil zurück erhalten. Das Kriegsgericht erblickte in der Verschweigung der Tatsache, daß St. Krankengeld bezog, einen Betrug, er Höste dies vor deni Gencrbcgeiicht ongcben müsien Es iei auch ouSgefchloffen, daß der Mann, der vor seinem Tienftantrilt organisierter Arbeiter war, nicht gewußt hat, daß er keinen 'Anspruch aus den vollen Lohn bat, wenn er Krankengeld bekomm, E liege ein Betrug oor, für dem das Kriegsgestch, eine Getoftraw von 20 Mk. oder 4 Tage Gefängnis als n «reichende Südiie erachtet. - Musketier W. P. van der 41 Komp, des llli. Inf.-Regt«, ist in Schlin geboren und weil er mit Pferden gut Bescheid weiß, wurde er als Bursche »u einem Motor abkommandiert Dieser schenkte dem Burschen Vertrauen, war auch in seiner Eigenichait als Pier^e.nusterungs- Kommissar viel auf der Reise. P. hat den Major dadurch um erhebliche Geldbeträge gebracht, daß er, obgleich er di« Geld dazu erhielt, um bar einkauien zu zu können, überall auf dessen Namen borgte und die Beträge für sich verwandte: weiter hat er den Offizier aber auch noch ui der Weise beschwindelt, daß er ganz upgtanbliche Mengen Waren cingekatist haben will und diele seinem Herrn in Rechnung stellte. Er bereclnteie, obgleich damit nur die Flurlantve und eine Tischlampe geipei'l wurde, z. B. im Monat Februar 80 Liter Petroleum Für Putzltimven wurden alle drei Tage 40 Psg. angekrcidrt. Im ganzen waren dem 'Angcflagten «ma 420 Mark nachziiwetscn, UNI welche er sich bereichert hat. Der Mann, van dow der Masor behonpteie — er batte die Mädchen so gern — und dies Im, Geld gekostet, war geständig. Mit Rücksicht! Auftrieb! Rinder *4» lOcksten UI, Bullen :J0, Kühe'»»d Färse» ! 18z daraus, daß der Rngcklägie durch die Krcdilnahme aui den Namen HäU-et :• , Schare Mt, Schweine 993. ffutcä, SorgeicBicn bei zahlreichen Geschäftsleuten "inen Osnzier in Mißkredit gebracht und im Ansehen geschädigt hat, und weit er wegen Usttcrschlagiing bereits vvrbestrait ist, erkannte das Kriegsgericht aus eine Geiängnisstra-e von sieben Wochen, Versetzung in die zweiie Klasse de« Toldalenstanoes und sosarstge ^tlhastnahme des Mannes. ckrankiiirl a M„ 28. Juni. Tic Zeugenvernehmung in dem .Knrvtulcherprvzeß gegen den Rvvtdcker Beincrt bot am zweiten Tage das gleiche Bild inte am ersten. Alle Patienten hat der Angc- stagtc um Riciensuinmcn gebracht, ohne daß er daiür auch nur me geringste Heilung gewährte. Interessant waren die Aussagen einiger als Zengeit geladenen Aerztc. Tr. Sperling Tüfsel- Märtt«. Gießen, 30. Juni Marklberichl. Aul deni heutige» Wochenmarktc kostete: Butter das Pknnd 1,00—1,10 Mk,: Hühner eier I Sinck 7 — 8 Plg,, 2 Stück 69 Psg,: Enteneier I St. 9 Plo. t. 00 Pig ; Gänseeier I St. 0-0 Plg., 2 St. 00 Big.: Käse da- Stück 10-12 Pig., Käleinalte 2 Stück 6—S Psg,: Tauben das Paar 1.01,40 Mk„ Hühner bas Stück 4,50—3,00 Mk., Hahne» bas Stück 1,50 - 3,00 Mk., Enten das Stück 3,00-4,00 Mk., Gänse das PP. 00-00 Plag Welsches—5Mk.: Ochiensteiich dasPid. 85—98 Pig., 3>indtlcilch da« P>»»d 90—94 Psg,, Kuhfleisch 80 Psg., Schiveine steisch das Pstmd 00 - 80 —90 Plg, Kalbfleisch das Pld. 90 -94 Plg., idammslrsteisch bas Psd. 70—98 Psg.' Kartoffeln 100 Kg. 7,60 bis r,0n Mk.: Weißkrant das Stück 00—00 Plg,: Ziviebeln der Zlr, 20,0,-25,09 iUt.• ÄHlch das Liter 22 Plg.: Aeplel der Zentner 00-00 Mk.: Birnen das Pliind 00-00 Psg., Nüsse 100 Stück 50P>g., Kirschen bar Psd. 25—30Psg. Erdbeeren das Psd. 45 bis 50 Pig., Walderdbeere» 1 Liter b0—90 Psg., Heidelbeeren I Liter 40 P>g. Marktzeit van 7 bis 4 Uhr. Ff. Wiesbaden. Vlehhai »M a tft b e r: rfj: vom 29. Juni. Marktverlaul: Bei Olroboiel, bleibt Ileberstand bei ruhigem Schlachtviehpreise Fleischpreis« in Gießen in I r a n k s u rt a. Dl. Ochsen 60 Kg. Schlachtgewicht 64—88 Lik. ’/, Kg. 86-98 Ps> Kälber '/, Kg. Schlachtgiv. 68 98 Ps. 7, . 90-94 . Schweine . . 52-60 . 7. . 70-98 „ Ectreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 21.50-99.00 Lik. Weißbrot 2 Kg. 82 L,g. Roggen 100 Kg. 18.25-18.50 Mk. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Psg Geschält, Schiveine und Kleinvieh geräumt. Ochlrn. Voklklestchlge, anSgemästete, höchster, Schlacht- inertes lm Alter von 4—7 Jahren .... Junge, flellchige, nicht auSgemästete und ältere ausgemästete............ Mäßig genährte junge und gut ge- xcnährte ältere........... Bullen. Vollkleischlge, auSqero, höchsten Schlachtni. Preise lür lOO Psd. Lebend- Schlachi, aew Mk, 47— 51 48— 50 42—45 41—44 Vvllfleischige, lungere..........33—10 ht ML 8t—90 12 —89 75-80 70-75 86-70 Färlen Kühe, xollfleilchlqe ausgemästete Färsen höchsten Schlächtwertes..... • • .1 • • Pollfleischlae ausgemästete Küh« bächste-, Schlachtwerte« bi» «u 7 Jahren . . . . ^ Aelllere auagemästet- Kühe Mid wenig gut entwickelt- süngere Kühe . . . ...... Mäßig genährte Kuh« und tzrrsen .... Eerbig genährte Küh« und Färse»..... Kä I bez. Feinst- Mastkälber ... - • • - - Mittlere 'Mast- und beste Saugkälber.... Geringe« 'Mast- und gute Saugkälber . . . Geringe Saugkälber.......... Echaki, Weidemastschal» > Mastlämmer und jünaere Masthammck 44,08 Schweine, kollfleischlge Schwein« van 80—100 stlk Lebendgewicht .............. Bollflekschige Schweine unter 80 Lebendgewicht Vollfleijchige Schwein« oon 100—120 k? Lebendgewicht .............. Vollfleischige Schweine oon 120—150 k? Lebendgewicht .............. 44 45 Fettschweine über 150 kg Lebendgewicht . . 40-43 48-80 84-90 88-12 88-78 TT? TT? 62—84 55—59 50—54 46-49 103—108 92-98 83-9) 73-83 -45.50 42-91 44-46 437,-45 57-59 66 68 45'/. 47 57-59 55-58 50—54 Tie Marktpreise für Viel, und Frucht iiii9 die Gießener Fleisch» und Brotpreise am 29. Juni 1944. W o' e I' >v ö r Ni e der Lahn a in 30. Juni 17» k. Meteorologische veobachtungen -er Station Eiehen. 2""i 'S 2 guo f * !f w ZA 55 c üo ll «c 60 JO - if ■£ i jil P: i-£ 29 1 2*7 752.6 24,5 10,1 44 N 4 9 29. S s *‘ .52 9 199 12,7 74 NW 2 10 30 7" 753.4 18 1 11,6 75 W 2 3 Weiler Bew. Himmel Bed. Sonnenschein Höchste Temperatur am 28.-29. Juni 191t = + 24,3' Sliedrigste , , 28.-29. . 1914 =. > 12,7 Niederschlag 0,0 mm. Vcr- utwarllich für ..Aus Stadt und La nd" i. V.: K. Neurath Bclohnde Zuversicht! Boi Blutarmut. Neurasthenie und den bekannten Begleit ericheimingen. wie „e in gedruckter Geinlitsstimniuni. allgemeine, schwache Ui, d Mi,tloiigkelt z„,n Ausdruck kommen, habe ich Jb> N' 0 H,ich»,eckendes Biolon mit Zuversicht zur Slussrischunq des Körpere und der Oierven genonimew Zch hatte die .Ireube. in ganz ku»er Zeit neue .Kraft und Ertcichlerung zu fpüren und neuer—äianens- drnng stellte ,'iäi ein, sadaß ich Ihrem uorzügliche» Biolon moin 2'erlrauen bewahren nnb cS gern emvlehlon werde. Kurt H. Weil. Kirn a. d. Bahnhositr. 9 Unterschrisl begt.: 3. 2. >914. Broichcr, Kgl. Notar. Bioion das 'Laken mehrere Wochen nnSreichend, Mk. in Ltvotheken, Drogerien. 4576b S2- S Qi? = 11.-, --*! 2 5."-- a, _ S =*i 2 2‘f' :}gS-äflS- ?,, S|saS ’l S|l“ 3 n || Zk' 2 - AZ M-'- 'f llfell Z- s-^-' 2,2-u -2- (st© 3 S-L - rf |ö ? 2- -yfo® f f=; « a ?==ast ! 55 'K ^ ro 3 = Qu — “Z- ^ «Zss ST 5 .?'S ? dl: 3 3 , ^ ^ 33. cp ~ f?iist 2 5: - «I 3 " 5 §.“ 5 5= s 'S2 3®S 2 '3 2.S. |3-?s ll = 5 §)^, Z,^ ®2 Z ? ,-K 5 .I 332 S'o 8 - 0 5 . '■=> ^ -S- - = ff 2'^?= ^ ~r *“ -5 2 C&Z r§ 3=0- y - \ B f§ ' ' 2 . (?, LS fl » 3 - 3 O 5 Cb — LZ- syE - O 3 !5 to Vi ■?= • 3 o" * '■5 «j i ='!§■ 1 s .:t« i ftll f = e»w= - w ts; 3 5-3 - ts <7> & 52 5 3-—; =- 32 5 _ CsK£" 3 3 Z-LL- « ^3 © s 3 » ____A er ^ 3,2^ tc“« ° - 'ii ® N-Z “ 3 » I^hS-'s = 3 ä-s|§0: 3 Z 2 , 5.302 3 f-'-g-f 3 ^ § S- rr.^oi ffZKF 'S 523.3 § f Aif?r . Cf 5»-- ro ^ ^ 3. "» - " sr 2, «Ä '' ^Z.«i £ §■'§= %£ 3 __ L" ^ 1 S|as => »So - ®! trrt 5 3 iE I ^3-i ““'I 3 2 u » ?3- ® gi 3 © 5 3cp^ 8 3 3,© 3-.-' «f 3 5 #!? ; 33Z S.e> 31 ®3 = & 511: rsKZ 3 ®y 3 ff 3,3 sl«. f' g g f" « a =W-» Ria 7> ~= 3 — 5 » aS.l- Ä S q er- * “ sr R."-Z. -- 3 S 37 S - 5 -3 3 S 3 - 3; vt ” 8 11 g8 W *■ trS? L TL 35 O S E2. L 2 » £ ? s i. ^ c-• l 1 1 r 3 i. -, - cj 40 1 1 -39 ii 8 c. S“4‘ i £ ^ * o* c> «0 -f x 01 ^ ^ JSO'M*. 0 ^ £ L L io 0> l 1 to ca -72 1 1 28 y S^äl fo S LS. % ifs^ - 3 5 a 2 s“ a,= ?5 — ,3.0"- 3 2 2 2 « 2. Z g a £ % — «fi i* o 2-^ e.~ 83 ir- s* t ^ rijsc- s rsrr 'S:: O? ? = C ,1 §3 Z 5xt , (kl o. o ^ '©> cp 5 2 . 1 *• -2. rs « 3 '• . ß«5 3 s ge 3 ^ S®. TS 0; 5 «§!>,?: tc ff»; H , »n 2 " S'©5 S = 2 «-f 3 §2 !? , 2. 3 ‘bS.® 5 «-i 2 =3 1 2 3 5'2 :. ’«Hl§S 2 §. 3 to- e( ~ o O “2 3 S?« 0Z-Z,3 Ls e3,S?ä **3*^ Ö —. r o-co y’rt ^ ^ ^ (O a H ' 1 —-e-t .lri?t£ 5 & Ha! a i*Ma —1^* «-* er 2 ^ - O"—er- — 1 *-i ■ “Sso's. — ^^ er — 3 -'S!«-. « »S"gs 3 CD« S o rs ~ ey ~rir ■»-! 20 jä - o r - ~ TT p. ?• 5,. r (5i .-.^i 3 <5 2 2 ©2. & esg 'S § »2; f—' I K> 0-9/2.^^ 3 ~ cS' 3 ^ ^S'pf fifi: 2^5*5 o- c rä —- • rY O « 3 e r! 0:2 -jf« 2 . p,' 3 » c 2"® ar|s- Ö» 3 2c sf3. 0 or «3i a W — r^r 8*_0 »-T-. f I a e-?ö 2 ll 3 " 2 s ® :^ 5 E.- co *’* ey® : Z5 rs p -! t==P 0 £ » £ t—> og(5l Zrs§S-Z IsäsSi rer » O O « »■to >’lt 6 So E co v-Cr r 3 .©'S'cS' Ars , v 2 §' '3 ifl CO§ 3 g ^ 5 „ 0 1 I?