M vierter Blatt M. Jahrgang Erschein! lizllch mit Ausnahme des Sonntags. Di- „Glehenee Zamtlienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigclegt, das „«reisblatt für den «reis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „kandwirtschasllichen Leil- iragen" erscheinen monatlich jwennal. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Samstag, tb. Mai 19X4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sche» Unwersiläls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Kietzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: e=a®51. Redaktion: ^dN2. Tel.-Adr.: AnzeigerKietzeu. Die kfaftung über unser Gepi ü wahren» der Reisezeit. Bon einem praktischen Juristen. kNachdruck verboten.) In der jetzigen Zeit, in der täglich Tausende von Geschäfts-, Dergnügungs- und erholungsbedürftigen Reisenden unicrtvcgs sind, ist cs sicher angebracht, eine kleine Belehrung über gepäckrechtlickc : Fragen zu vernehmen. Wer eine lange Fahrt mit der Eisenbahn unternimmt, kümmert sich freilich von vornherein nicht um solch trockene Weisheiten, sondern er sinnt meist darüber nach, wio er diese lange Reise, die er nach der Vcrkehrsbestiminung einmal untinbrechen dark, aus- nutzen kann, um noch unterwegs eine besondere Sehenswürdigkeit, die er vielleicht im Leben nie wieder zu sehen bekommt in* Augenschein zu nehmen. In de: Regel handelt es sich Hier um eine Unterbrechung von einigen Stunden, die aber, wenn in Bezug aus das Gepäck nicht die nötige Sorgsalt angcwcndet wird, gerade ausrcichen, um auch dem harmlosesten Menschen die ganze Reiserei zu vergällen. Tann erst steigt der Wunsch in une> aus, schleunigst die Bestimmungen über die Haftpflicht der Eisenbahn kennen zu lernen. In der Tat, die meisten Menschen handeln als Reisende viel zu leichtfertig. Am Bestimmungsorte angekommcn wird nach dem Gepäckträger gefragt, der das Gepäck an sich zu nehmen hat und cs zu einem bestimmten Zuge wieder anbringen soll. Tarüber, wo das Gepäck während der Reiseunterbrechung bleibt, kümmert man sich nicht und wird eine diesbezügliche Frage des Gepäckträgers kaum beantworten. „Wo Sic cs lassen/ ist mir gleichgültig, Die Hauptsache ist, datz Sie mit dem Geväck zu meinem Zuge wieder erscheinen", hatte ein Reisender lürzlich aus "bic Frage des Gepäckträgers geantwortet. Ter Gepäckträger übergab das .Handgepäck der Sparsamkeit halber nicht der Ausbewahrungsstellc, sondern stellte cs in die Geväckhallc, in der er sich häujigt aufhielt. Dort wurde cs gestohlen. Tie st läge des Reisenden gegen den Eisenbalmsiskus wurde kostenpslichtig abgcwicsen. Tenn S 37 der Eisenbahnv^rkchrsordnung besagt — so beißt es in der Entscheidung des Oberlandesgcrichts stiel <1. Rechtsprechung der Oberlandesgcrichtc Band 7 Seite 155), — „das« sich die Haftung der Eisenbahn nur aus die Beförderung des Gepäcks durch die Gepäckträger von und nach den Zügen einschlrestlich der Abserti- gungsstcllen »sw. innerhalb des Stationsbereiches erstreckt, nicht aber für Gepäckstücke, die in der Gcpäckhalle lagern, die der Eisenbahn noch nicht zur Beförderung übergeben worden sind. Eine Haftung wäre nur dann gegeben, wenn das Gepäck aui der tllaijbcwahruiigsstelle verloren gegangen wäre." Solche Fälle dürsten sich ja nicht allzu oft ereignen, datz aus den Gepäcklzallen lunscrcr Eisenbahn gestohlen wird: aber darauf verlasse man sich nicht. Wie obiger Fall beweist, kann es doch Vorkommen, darum gebe man lieber die geringe Gebühr jür die Ausbetoahrungsstelle aus und dann hastet der Fiskus für das 'Abhandenkommen der Gepäckstücke. Läufig kommt es nun vor. datz durch heftige Erschütterungen oder plötzliches Anhalten des Zuges Gepäckstücke aus dem Gepäcknetz heraussallen. Wer hastet für den Schaden, wenn hiervon ein Reisender gesundheitsgesährlich getrossen wird? Ein Urteil des Oberlaudcsgerichts Köln, veröffentlicht int 24. Bande S. 25 der „Eisenbahnrechtlichen Entscheidungen", gibt uns darüber klare Auskunft. Es heitzt dort in dem Urteil, das gegen den Eisenbahnfiskus erging, unter andcrcni: - „Es ist eine aUbekannte Tatsache, die auch in den Naturgesetzen begründet ist, datz die in die Netze der Abteile gelegten! Gepäckstücke durch das Schütteln der Wagen leicht ihr Gleichgewicht verlieren und dann herabstürzen. Tiesc Gefahr besteht besonders dann, wenn Gepäckstücke unordentlich oder ordnungs- Ividrig in die Netze gelegt werden. Ter Balmvcrwaltung, der nicht unbekannt sein kann, datz Reisegepäck nicht selten aus dem Netz herabsällt, und datz es von dem mit den Gefahren des Betriebes nicht vertrauten Reisenden, bei der Last, die der Betrieb niit sich bringt, häufig unordentlich in die Netze gelegt wird, kann sich von ihrer Haftpflicht nicht dadurch befreien, tvenn sie sich aut die Bestimmungen der Eisenbahnverkehrsordnung beruft, lwonach das Zugpersonal lediglich berechtigt, aber nicht verpslichter ist, grötzcrc zur Mitnahme in die Wagenabtcile ungeeignet erscheinende Gegenstände zurückzuwciscn und wonach der Reisende nur den über und unter seinem Platz befindlichen Raum für die Unter bringung seines Landgepäcks benutzen darf. Eine solche Bestim mung ist nicht geeignet, die Gefahr der Vwlctzung der Reisenden durch das aus den Netzen herabfallende Gepäckstück zu beseitigen: den» einmal sind keine geeigneten Vorkehrungen getroffen, datz diese Bestinrmung zur Kenntnis jedes Reisenden gelangt, und dann bringt es auch die bei den Reisenden herrschende Hast mit sich, datz die Bestimmung häufig unbeachtet bleibt. Für die .Haftpflicht der Beklagten (des Eisenbahnsiskus« ist cs unerheblich, ob daS Gepäckstück ordnungswidrig in das Netz gelegt worden lvar oder nicht: denn — wie ausgeführt — ist die Einrichtung einest Gepäcknetzes über dem Kops des Reisenden infolge der Eigentümlichkeit des Betriebes aus einer Eisenbahn stets mit der Gefahr eines die Reisenden verletzenden Lcrabsallens verbunden. Insbesondere kann die Bahnverwaltung infolge des auf einer Eiscn- balm herrschenden Masscnvcrlehrs »ach der eigenen Darstellung der Beklagten cs nicht verhindern, datz ein Reisender während der Fahrt ein Gepäckstück ordnungsividrig in das Netz legt. Die Beklagte ist in der Lage, diese Geiahr ganz zu beseitigen, indenit sie den Reisenden genügenden Raun, gibt, das in das Abteil mit genommene Gepäck unterzubringcn oder das Mltnehmen des Ge väcks in die Abteile überhaupt untersagt . . . Ter Eisenbahn siskus hastet hiernach für alle Fälle: er kann somit nicht die Schadenkriatzpilicht ans einen schuldigen Mitreisenden abwälzcn. Dagegen hastet der EisenbahniisknS nicht für abhanden ge komnicnes Gepäck aus dem Schlafwagen, auch kann gegen die Schlaswagengesellschast selbst nicht eine Klage nach den Vorschriften über die Beherbergung 701 ff. BGB. betr. Einbringung von Sachen bei Gastwirte»' angestrengt werden kObcrlandcsgericht Köln bei Warneycr BGB. S. 457 : dasselbe gilt für die Reederei eines Ozeandampfers (Oberlandesgcricht Hamburg a.^O., oder Flutzdampfers istandingcr-steioel Anmerkung 1 zu § 701). Es ist allgemein bekannt, daß die Gastwirte, svtvie die Inhaber von Familicnpcnsioncn für eingcbrackites Geväck hasten; sie haften aber auch nur lür übergebenes Geväck und nicht für das, was der Gast in den Rcstaurationsräumeu liegen läßt (Rechtsprechung d. Lbcrlandcsgerichte 8,75). .hat der Reisende zwar sein löepäck ins Hotel oder in die Pension tragen lassen, aber noch kein Zimmer genommen, weil er noch nicht im klaren darüber war, ob er daselbst nächtigen wird, so findet keine Haftung aus 8 701 statt egungen denn auch kurzatmig und unsicher bleiben, aber soweit ist doch erkennbar, daß die Börse die ungünstigen Einflüsse viel leichter als bisher über windet. Dabei kommt allerdings in Betracht, daß die p o l i trscheu Verhältnisse neuerdings eine Entspannung er fahren haben. So hatte sich die -Aussicht eröffnet, daß in der albanischen Angelegenheit eine befriedigende Lösung gesunden werden dürste und auch im mexikanischen Konflikt rechnet man nach dem voraussichtlichen Zusammenbruch der Macht Huertas mit einer Beendigung der Feindseligkeiten. Beruhigend wirkten außerdem die ausführlichen Mitteilungen, die im Reichstage seitens des Staatsselretärs v. Jagow über die auswärtige Lage gemacht wurden, wonach ein Grund zu Besorgnissen zurzeit nach keiner Seite hin besteht. Eine zuversichtlichere Stimmung hat sich namentlich aber auch in bezug auf die Wirtschaftslage bemerkbar ge macht. Den Anstoß gab der jüngste Bericht von der E 'euer Kohle»' börsc, der ein weiteres Anhalten der Belebung aus dem Kohlen und Brikettmarkt seststellt, obwohl über das Koksgeschäft auch weiterhin noch nichts Günstiges berichtet werden kann, da hier die Abschwächung in der Eisenindustrie znm Ausdruck kommt. Aber die noch andauernden Meldungen über Preisrückgänge auf dem Eisen markt haben an Wirkungskraft wesentlich verloren. Einige An regung geben vielmehr die in Aussicht stehenden Aufträge der preußischen Staatsbahnen, wie auch die bevorstehende Bestellung von Lokomotiven im Werte von 50 Millionen Mark ihren Einiluß aus die Stimmung der Börse nicht verfehlte. Lebhaft in Anspruch genommen wurde die Aufmerksamkeit der Börse durch die ein- gelcitcten Verbandsverhandlungen in der'Eisenindustrie und es ist bezeichnend, daß gegenüber dieser Frage die zuversichtlichen Erwartungen doch bei weitem überwiegcn, wenn man sich auch der gewaltigen Hindernisse, die noch zu überwinden sind, keineswegs verschließt. Zu dcr^bessercn Stimmung der letzten Zeit haben schließlich auch die S 2 a t c II st a n d s b e r i ch t e bci- getragcn, die vorläufig nur gute Aussichten für die diesjährigen Ernten erösincn und die, falls sie ihre bisherigen Versprechungen halten, der internationalen Wirtschaitslagc neue kräftige Anregungen zuführen dürsten, zumal wenn der Geldmarkt ferne Flüssigkeit behält, die besonders in Deutschland unvermindert bk' steht, aber wegen der gebotenen Rücksichtnahme auf gewisse Schwie- rigkeiten im Auslände, namentlich in Paris, im Wirtschaftsleben noch nicht kräftiger zur Geltung kommen kann. Von Einzelheiten im Verkehr bleibt die Besserung der Montanpavierc von 2--4 1 's Prozent bemerkenswert. Von anderen Jndustriepapiercn stiegen Daimler 6 Prozent, Wessels Schnhsabrik 7 Prozent, während Chamotte-Annawcrk 10 Prozent und Naphta Nobel aus die geplante Aavitalscrhöhung 20 Prozent cinbüßten. Kleinere Schwankungen nach oben und unten sind vielfach zu verzeichnen. Bankaktien lagen bei stillem Geschäft zum Teil etwas schwächer. Bahnen blieben .behauptet, ebenso Schissahrtsaktrcn. heimische und fremde Fonds stellten sich teilweise etwas niedriger. Privaldiskonto 2"/» Prozent. Märkte. Gieße», 16, Mai Marktbericht. Aul dem bentiqen Wochenmaikle kostete: Bntter das Wund 1,15—1,20 ®!f.; Hühnereier I Stück 7—8 Pla., 2 Stück 06 Pfg.; Enteneier 1 St. 9 Pia., 2 St. 00 Piq : Gänseeier I St, 0-0 P!q., 2 2t, 00 Pfg.; Käse das Stück 10—12 Psq., Käsemalt- 2 Stück 5—6 Pfg,: Tauben das Paar 1,00-1.40 Mk., Hühner das Stück 1,50—3,00 Mk., Hahnen das Stück 1,50-3,00 Mk., Enten das Stück 3,00—4,00 Mk., Gänse das Ptg. 75—85 Psg.: Welsche 4—5 Ml.: Ochsenfleisch das Md. 90—98 Rindfleisch das Piund 90-94 Pfg,, Kuhfleisch 80 Psg., Schweine- ———-—i ——— _____ fleifot) das Psnnd 75—90—90 Plg, Kalbfleisch das Pid. 90—94 Psg., hainnielfleifch das Psd. 70—96 Pig.: Kartoffeln 100 Kg. 6,50 bis 7,W fflt.; Weißkraut das Stück 10—20 Psg.; Zwiebel» der Ztr. 20,0^—25,00 Mt.: Milch das Liter 22 Pfg,: Aepiel der Zentiier 25—30 Pik.: Birnen das Psiind 25—30 Psg, Nüsse 100 Stück 50-00 Pia. — Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. FC. Wiesbaden. Dlehho > »M arktberl cht vom 15.Mai. Auftrieb: Rinder 46 fOchien 4, Bulle» 5, Kübe und Färse» 37,, Kälber 107, Schate 15, Schweine 181. Geschäft mittel Ochs en. Voflflellchlge, auSgemäslete, böchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Jahren .... Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und ättere ausgemästete............ Mäbia genäbrte junge unv g»t ge- Bul 1 e n. kollkleischlge, ausqew, HLchsten Schlachtn». Färsen, Kühe. Pvllfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes........... Voll fleischige ausgemästete Kühe höchsten Cchlachtwertes bis zn 7 Jahren..... Aeltere ouSqcmöflcte Kühe und wenig gnt eirt- Mäßtg genährte Kühe und Färsen . . Erring genährte Kühe und Färsen. . Kälber. Feinste Maslkälber........ Mittlere Plast- und beste Saugkälber. Eertngere Plast- »nd g»le Saugkälber C ch a ke. Weidemastfchase: Mastlämmer und Masthammel ... 44,bt Schweine. Vollfleischtge Schweins von 80—100 kg Lebendgewicht . ............. Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht VoUflclschige Schweine ooi> 100—120 k-Lebendgewicht ... .......... Vollsleischige Schweine rjon 120—150 kg Lebendgewicht .............. Fettschweine über 150 kg Lebendgewicht . . Preise für 100 P'd. Lebend- Schlacht - gewicht Mt. Alk. 49-52 86-91 48-51 85-90 48-47 77-84 41—44 71—76 33-40 65-69 45-48 82—88 38-42 70—73 42—45 76—82 33—37 63—63 29—32 58—62 65—67 108—112 58-82 97-103 53—57 89—9', 47—LI 80-86 1-45.5092 1—94 45-47 58-60 44-46 57-59 46 48 58-60 45-45V, 56-57 40-4IV. 50-52 vie nach- A nn^ln sind am Sonntag, 17. Sfai 1914, stehenderi Ävi /1C von 12 Uhr mittags big 12 Uhr nachts, nur ftlr dringende Fülle sicher aiizatrefTen: D Dr. Büchner, Frankfurter Strasse 12. Br. Wolf, Walltorstrasse 48. Für dringende Fülle ist am Sonnlag, den 17. Bai, sicher anzutreffen: D '*/. Zahnarzt 12 . Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen. Mai 1914 r°! 2 Z * a s S-o H If 2-S II 15 z do A> ~ if § Jüj lg i£ COjä $-'t Wetter 15^' 753,7 13,6 5,5 48 NE 4 7 Bew. Himmel 15.! 5“| 755,5 7.1 6,2 81 still still 0 Klarer „ 16. < “1 'S 55,6 5,7 6,8 75 NE 4 i Sonnenschein Höchsts Teniveratur am >4.-15. Mat 1914 Niedrigste , , 14.-15, „ 19)4 + 14,5' - 39» >it 5'V* Salem Aleikum SedemGold Goldmundofuck Cigarerten Ortenlh/.ZccbczkrLL. 'Tnh 'Tfn rj ry 7Zp/y. Qacoraen.9izbHk Ä TCcpiekrojit'S'Md. Tßrugä u&ichserL Trusffrei! 6155C iemuse, schwache Suppen, Saucen und alle Fleischgerichte erhalten augenblicklich unvergleichlichen Wohlgeschmack mit einigen Tropfen ylfzvzste — V MAGGI S Würze. Erst beim Anr i beifügen. JIAtf-GI* Würze ist sehr ausgiebig, man verwende deshalb stets den Würzesparer. — Probeflasche 10 Pfg. ..MAGGIS gute, sparsame Küche“. S^tV'-Oerein 4. KsflSNkvSl am «onitlaa. 21. Mai. »ackm. 2 ^,, Nbr, zuJricdbcra.o d.Svortvlatzd. Tccwicie Nrooramm- 1- Lckauiakrcn sür Ein . Zweikvänner. Tandem und Bierivänner. . 2 . laiiicuaVcit ftonfiiricin. orten fiiv Mltalleder beSQHegenti und Wctieraucr ReNcr-Be>ei»S. 5 Zdinniahrcii iür ArbenSaesvanne in Oekonomie lunaen. ijicvöc irden Lchlaaeö Zwei und Vierkoämiei 4 PreiorcNen. > Trab ialiren, offen fiiv norddeniiche Bierde li. Lvrina Konkurrenz und vatrou.bcn -»rinnen, ff Hinderniiie. 7. Trabiabrcn. offen inr Nile Bierde mit Bo raube. 8. Trabrcilcn, offen fiiv norböcniid'e Virbeitöpierbe. ff. xeaurcitcn, offen fiiv alle Bierde. 10. Malovvccilcii. offen fiiv ArbeitSvserde. l» Sinbcruwlabrcn. offen fiiv alle Pferde, für (5in- und Zweispänner. 12. Zngd mit 2luslnuf. Während des Festes Konzert der Militär-Musikschule zu Friedberg Festplap-Restauration: Gustav Sempf, Friedberg Eintrittsvrciir: Tribiinen-Voac Mk.. tribiincif 2tub(ul«o 2.Ü0 2)11.. «Cuto; tauen 2. Mk.. ©anciilnitcn l.-Mk.. Lwhvtatj off B,a Knrtenvorverkau, bei Ed. Ovveuheimer ?lachf. igiaarrenaeikbaiN, Carl Bindernagel tHosbuch- bandlunlff. Friedberg. Äg. Griebel Zigarrengeicha't), Bad-Vkauhcnn. 5800D! Ter Vorstand dcS Welterauer Reiter Vereins. MSüüllWilsküA Btnsfdtsn ;it Sdiottm am 23 . und 247 . Mai k§H 14 umfassend: Pferde. Bogelsberger und Simmentaler Rindvieh. Schweine. Schafe. Liegen, milchwirtschaftliche Erzeugnisse, landwirtschastlichc Maschine», Geräte und Hitfrstoffe, ivisscuschastlichc Arbeiten aus dem landwirtschastl. Nuterrichts-, Melioralious- und Versuchswesen. Samstag, den Mai: ^ Von vormittags 9 Uhr ab: Prämiierung, Eriissuung, Festessen, Verkündigung des Prämiicrungsergcbuisscs, Konzert u. Gesangsvorträge. Sonntag, den 24. Mai: Bon 10 Uhr ab: Besichtigung der Ausstellung. Auszahlung der zn- crkannten Preise und Frühschoppen Konzert. Bon 3 Uhr ab: Vorführung des prämiierten Viehes, turnerische Auffüh rungen, geselliges Zusammcusein un d Taiizbelnstigung. VI. fltitrH. ZuclifiK’iiaiiiitiDii. Freitag, den 29. Mai ds. Iß. findet in Alsscld (Strecke Gießen—Fulda) eine Znchtlnehauttion veranstaltet vom Landwirischaflskammcr-Ansschuß für die Provinz Oberhcsscn und Obcrhcfsifchen Zuchtvereinen für Simmentaler Bullen, Kühe, Kalbinnen und Rinder, sowie Edelschweineber und veredelte Landschweineber statt. Kataloge stnd vom 22. Mai ab und Verstcigerungs- bcstimmunqen sofort vom Landwirtschastskanimer- Ausschuß sür Obcrhesscn in Gießen kostenlos erhältlich. Gießen, den 1. Mai 1914. 5850D Landwirtschaftskammer-Ansschntz für Cbcrljcffen in Giessen. Bekanntmachung. Montag, den 18. Mai, nachmittags 2 Uhr, findet in Grünberg die d. l'attMv. rcljranitQii u. Sicbiniiilriri, Braunschwetg.durch zeit,icm.Au rdlld..,ulk Lx.st.iAdl.Xalö Verwalter.l>tcch«tt»s,sf. U.Srfrcthr,i.Abl BalvWiotfembcamtc. Aucf.Vresu.kosten!. d.Tir Krause. In 21 Jahr. ub. 4000 Bes.i Vllt. v. 15—36 Q . Jük'&evcä&er bet billiger Julierung nw mil Oltus&citor- xXrx*Ju^-J2eiscA/xi*serJuü&, ftir £*JlügeL jtu, h&aen keö ■' C. C. /,2 Uhr an der Neumühle bei Grünberg. Landwirtschastskammer sür das Großherzogtum Hessen Walter. 6144D Für Deberlandzenlra’en und elektr. Betriebs Walzen-, Schrot-, Quetsch- und Mahlmühle | frTII.I.K'« PATENT | Di« lelslvagsfridigsls d. Gegenwart I Viele ycläcne ZIEerlaillen! liftchsto AnN/ioichiuinK . Strnlibai's 1913 Große Silben« Denknittnze Stromkosten , 1 . Ztr. Futterschrot nur 4—10 Pfg.. je nach Feinheit bei 20 Pfg. Kilowattpreis unter normalen Verhältnissen. Xitslog« n. Prosp. gratis n. franko. ______ Vertrstsr gesucht l Moden c. mu. 4 d. r. pF. Stille, Maschinenfabrik fil57id lliiiiKter I. W. Nach Leits, u. Arbeiterzahl: Größio Spezialfabrik Deutsch! Mit unserem Düngekalk werden in Obcrhe.seu, insbesondere auch van dein BandwirllchastSkammerauSIchnff in Gichen Eriolge etiielt, die beweisen, ra ■ ü “r wenig Geld in kurzer Zeit 2819D viel verdienen kann. Prospekte grat Obsrhess. Kalk* n. Slein-Induslrie Gj.li.fl, Butzbach i, ? fei I vcFanlaNsi pr.ichtr. I fiedcihe' 1 <1. 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Grundkapital.............. Prämien-Einnahme für 1913......... Zinscn-Einnahmc für 1913......... Prümicn-Uebcrträge............ Uebcrlrag zur Deckung außergewöhnlicher Bedürfnisse. Kapital-Reservefonds............ Dividenden-Ergänzungsfonds......... Spar-ReservesondS............ 9.000. 000.— 33,138,277.88 1,145,582.45 12,192,937.79 4.000. 000.— 900,000.— 1.800.000. — 1,500,000 — M 63,676,798.12 Versicherungen in Kraft am Schluffe der Jahres 1913......... tt 18,904,968,590.— An Entschädigungen wurden von der Gesellschaft im Jahre 1913 gezahlt . . „ 17.523,950.25 Seil ihrem Bestehen wurden von der Gesellschaft für Schäden überhaupt bezahlt .. 403,774,042.86 Die Summe der dem Fonds sür genicinnützige Zwecke seit deni Bestehen der Gesellschaft zngeflosscne» Beträge beläuft sich auf......... 37,878,109.41 Die Gesellschaft übernimmt Bersichernngen gegen Brand-, Explosions- und Blitzschaden sowie Wasscrleiiungvschäoen, gegen die durch solche Schäden verursachten Mictvcrtuste, ferner gegen Einbruchdiebftaht. Der Abschluß einer Versicherung gegen Einbrnchdiebstahl wird für die beginnende Reisesaison besonders empfohlen. Darmstadt, den 5. Mai 1914. Tie General-Agentur. X. Klein. Die Agenten der Gesellschaft. 6I93ÜV Ein großer Transport ?slt>ttiltzisltit jährigk ii. halbjährige Zuchtrinder steht zum Verkauf bei Herrn M. Bär, Gießen, Hinter der West-Anlage 5. gpM Gebriidef Abraham. Hack-und Häufelpflug empfehlen 5741 D rh. ttüaytnrih & Co , Frankfurt^ Zitr Hederich- und Unkraut-Vernichtung emvkeble Uoiers Usdsrictipulver welches itch im veroanoenen Jahre varzüolich bewahrt hat. Aus den Morgen genügt 1 Zentner. Bei richtiger Anwendung ist der Erfolg gan, sicher. Bcffcffungc» erbitte sasart. da die Nachträge aufferordenttich stark i!t. Abeinverkanf iur Lberheffen. Wiedcrvcrkauicr. wa nach nicht vertreten, gesucht. Ph. ?"!i. Arntmft, ^rifötifra i. •$.. Jflfpfmn 132 . Ein Segen für die Landwirtschaft Ist ßOfer's Hedrlch-Pulver. ! e. C. JPieifter. Steinstr. 11 Eiserne Wendepflüge Eggen Ringelwaizen Jauohepumpen empfiehlt [5502a J. B. IläiaKer \cuKlfl(U 5(» Tel. 660 ]tfc T ene stühlernc |Banern-Egge| mit auswechselbar. Stahl- zinken. Gewicht ca. 40 kg. 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Holz zu verzimmern, 110 lfd. Mir. Gesimse u. a. Trägerlieserung, ea. 1260 kg Grobschlosserarbeit, ca. 320 kg Eisenzeug Tachdeckerarbeit, ca. 300 qm Schieferdach u. a. «pengterarbeit, ca. 64 lsd. Mtr. Hängekandel, 24 lsd. Mtr. Abfallrohre u. a. Blitzableiteranlage, ca. 40 Mir. Leitung aus llupserdraht, 1 Erdplatte u. a. Zeichnungen u. Verdingungsunterlagen können bei uns cingesehen und letztere (ohne Zeichnungen) gegen Selbstkostenpreis (soweit der Vorrat reicht) bezogen werden. Die Angebote sind, nach Titeln getrennt verschlossen und mit entsprechender Ansschrift versehen, Porto- und bestellgeldsrei, spätestens bis zum Er- öffnungstermin: Mittwoch, den3. Juni 1914, vormittags 11 Uhr, bei uns (Stephanstraße 18) einzureichen. Zuschlagssrist drei Wochen. Gießen, den 15. Mai 1914. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. 61738 Bekanntmachung. I» unser Genossenschaslsrcgister wurde heute eingetragen: Durch Beschluß vom 10. März 1913 ist die „Molkereigenossenschaft zu Hungen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" umgewan- delt in „Molkereigenossenschast eingetragene Gcnoffen- schast mit beschränkter Haftpsticht". Die Haftsumme beträgt einhundert Mark. Hungen, den II. Mai 1914. 6174B ___Großherzogliches Amtsgericht. Arbeitsvergebung. Unter Hinweis auf den Ministcrialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, werden hiermit die zur Erbauung einer evang. Kirche zu Eschenrod, Kreis Schotten, crsorder- lichen Sleinhanerarbeilen (ca. 8 cbm Lungstein, ca. 7 cbm^Sandstein, Rluschelkalk, Lung- oder Tuffstein. ea. 70 qm Sandsteinplatlen); Zimmerarbeiten (ca. 7 cbm Eichenholz (Kreuzholz), ca. 73 cbm Floß- tannenholz, Gesimse ;c.); Dachdeckcrarbeüen (ca. 580 qm Schieferdach rc.); Spenglerarbeilen (ca. 100m Hängckandcl und Abfallrohre); Grobschlosser- arbeitcn (ca. 1300 kg Kleincisenzeug) und die Blitz-, ableiteranlage zur öffentlichen Vergebung ausgeschrieben. Die Verdingungsunterlagen liegen aus dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen; An- gcbotsvordruckc können zum Preise von 10 Pfg. sür die Seile, soweit der Vorrat reicht, abgegeben werden. Verschlossene, postfreie und mit entsprechender Aufschrift (z. B. Angebot auf Spenglerarbeiten fiir den Neubau der Kirche zu Eschenrod) versehene Angebote, zu denen das vorgedrucktc Formular zu verwenden ist, sind bis zum Freitag, den 29. Mai l. Js. vormittags x / s 11 Uhr bei Unterzeichneter Dienststelle einzureichen. 6183D Zuschlagsfrist 3 Wochen. Schotten, den 15. Mai 1914. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. I. V.: Frey. Visits :: Glanz M. 1.80 matt . 4.00 Phot. Atelier Gehr. Strauss Andere Formate ■Tacnll lernt*rappen bilde r entsprechend billig. Bahnhofstrasse 64 112 Kabinetts GlanzM. 4.80 matt 8.00 Zu jeder Aufnahme eine Vergrößerung 30 38mitl(artonalsGeschenk Sonntags den gauzenTag geöffnet. 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