llr. 98 Zweites Blatt tttäiiul tä§K 4 j mit Ausnahme des Sonntags. Die ..Giehener Familienblätter" werden dein »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ..Xreisdlatt für den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zeit- tragen" erscheinen monatlich zweimal. m. Jahrgang General-Anzeiger für Gberhejsen Dienstag, 2?. April |9^ Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jche? Universität^ - Buch- und Steilldruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Ervedition und Druckerei: Schulstraße 7. Ervedition itnb Verlag: öl. Redaktion:S-sS 112. Tel.-Adr.:AiizelgerGleßen. Die Aamincrwalilen in Frankreich. .. Daris. 27. April. Bon den 60 2 Wahlen zur Kammer """ bisher 5 93 Ergebnisse bekannt. Gewählt sind 53 Konservative und iatholiich-Libcralc, 54 gemässigte Rcpubli raner, ..»1 LinkSrevubltkaner, 26 Radikale. 8 rcpubilanisch-üiadi- lole. 86^geeinigte Radikale. 16 sozialistische Republikaner. II ge- cinagte Sozialisten; außerdem sind 2 5 1 Stichwahlen erlorder Iid). Eine Wahl in Pontivp wird bestritten. Ausständii imo ihi noch die Wahlergebnisse aus den Kolonien. Die Konservativen „nd Katholiken geivsnne» «Mandate, d>c gemäßigte» R.oubtilnner re nnnnen 5. kne LinkSrevublikancr 10 Mandate, die radikale-, Re- vublikaner verlieren 6, die geeinigten Sozialist::! gewinnen >. die lozialiftischen Republikaner verlieren 2 Mandate. In den Presscerörterungen gelangt vietsach die Ansicht zuin Ausdruck, daß Eie kiinstige Kannnrr sich im allgemeinen von der früheren in ihrer ParteizusamMcnsetzung wenig rinterscheiden werde Dieradiialen Blätter äußern insbesondere lebhajtc Befriedigung über die Wiederwal,t ihrer hervorragenden Parteiführer, namentlich Eaillaur. Die Brrand nahestehenden Organe wieder finden. das Wahlergebnis beweise, daß im Lande eine für das Programm des Verbandes der Linken günstige Stimmung herrsche. Tiefe Stimmung iväre in noch deutlicherer Weise zum Ausdruck gekommen, tornn nicht die geeigneten Radikalen es fiir gut befunden hätten, niilten im Wahlkampfe die idauplpuiikte des Programms von Pa» itiic Rückkehr zum Zweijahrdienst nnd Einkommensteuer mit Kontroiic der Dekiaration, im Stiche zu lassen. Bon beit Gegnern der Regierung wird die Wiederwahl von Barthon, Etiennc, MiOerand, Briand und Andrs Lefevrc dahin gedeutet, daß die Bevölkerung von der Rotivendigkeit des TreiiahrgefetzeS -urchdrungen sei. Rach einer von derselben Seite stammenden Zusaanmensteilung haben die Anhänger des Treijahrgesetzes int Seinc-Tevar- kcinent 356 000 Stimmen, die Gegner dieses OKsetzes 266 000 Stimmen und jene Kandidaten, die für eine Abänderung des Dreijahrgcsches sind, 68 000 Stimmen auf sich vereinigt. Deutiede» NekcL. TaS Kaiservaar in Korfu. Gestern nachmittag war Tanz der Gasturusten, de», der KVriser und die Kaiserin sowie der König und die Königin der Hellen«» beiwolmten. Heute vor- mittag Hörle der Kaiser die Borträge der drei KabinettSchess und des Gcigndteu von Trcutler. Zur Minagötaskl beim Kaiser loar der Maler Marschall geladen. Rach der Tascl besichtigten die Majestäten die Arbeiten des Künstlers, der ans Veranlassung dcS Kaisers mehrere Wochen auf den Terrassen des Achillewns. in Gasturi, ,n Mvnrevos »nd Paleokastrizza gemalt Hai. Ter Kaiier erwarb einige Bilder. Nachmittags «nachten die Majcstätctl eine Ansiahrt in 'Autonwbilcn. Eine theologische Fakultät für Frankfurt a M? Eine» bedeutsamen Antrag zum Kultusvoranschlcig hat die konservative Fraktion dcS Mgeordnetenhanscs gestellt. Sie beantragt die Staatsrcgierniig zw ersuchen, für die ncuzugründeirdc Uuiversität in Frankfurt a. M. eine evangelisch-theologische Fakultät zu errichten und gegebenenfalls die Kosten hierfür auf den Staatshaushalt zu übernehmen. Benierkenswert ist der Antrag namentlich deshalb, weil die .Konservativen bisher Gegner einer Universität Franksurt geioesc» sind und namentlich von einem Ttaatszuschusse nichts wissen wollten. Ein Sachverständigen -Ausschuß zur Bessern n g der Z u st ä n d e aus dem 61 c b i c t c d es-J m m o b i - I-iarkredits. Tic „Rordd. Allg. Ztg." schreibt: Zur Unter- suckning der Zustände ans dem Gebiete des Immobiliarkredits in den Städten und sonstigen Industriezentren sowie in deren Umgebung und zur Gewinnnng von Vorschlägen für Abstellung dervorgetrctcner Mißständc hat der Reichskanzler in Verfolg einer Entschließung des Reichstags einen Tachveritändigen- Ausschuß eingesetzt. Bor diesem Ausschuß, dessen Boriitzender Staatssekretär Tr. Tclbrück ist, sollen Sachverständige in, kontradiktorischen Bersahrcn vernommen werden. Wie im Ausschuß werden auch unter den zu vernehmenden Sachverständigen di: verschiedensten Richtungen der Wissenschaft und der PrariS vertreten sein. Den Berhandiungen mied ein Fragebogen zugrunde gelegt werden, der von der „Rordd. Allg. Ztg." verössentlich! werden wird. Zur Vorbereitung der Berbandlungen iverden Vorträge erstattet. und zwar von den Vroiessorcn Tr. Blicht und Tr. Eberstadt alS Vertreter der Wifienfchaft, Jnstizrat Tr. Baumert und Präsident a. D. van der Bergdt als Vertreter des Grund- nnd HausbesitzeS, Tr. Luther als Vertreter der städtischen Verwaltungen, Tr. Schwartz als Vertreter der Hppothekenbanken »nd Staatssekretär a. T. Ternbnrg als Vertreter der gemeinnützigen Vereinigungen lind der Mieter. Am 28. April wird der Ausschuß zur konstituierenden Sitzung zusammcntreten. Alsdann soll, sobald es nach den Verhältnissen möglich ist, mit der Vernehmung der Sachverständigen begonnen werden. DerAeltestenratdesReichstagsist auf Mitt- tvoch. 29. d. M., mittags 12’j Uhr, cinberuscn worden, um die Gescliästspläne für die nächsten Wochen fcstzulegcn. Tie Regierung wirb dabei Mitteilungen über die Vorlagen machen, die sie bis Pfingsten erledigt wissen toill. In den E r g ä n z u n g s v o r a n s chl ä g e n , die der Bundesrat kürzlich verabschiedet hat und die dein Reichstage überinorgen zugehen werden, werden u. a. gefordert: ein Konsulat für Albanien, ein Konsulat für UcSküb in Neuser bien, Militärattaches für Belgrad, Sofia und lthen. Auf die Anfrage des Reichs tag sabg. Betzens twirtsch. Bg > wegen eines neuen Mittels gegen Raul- und K l a u e n s e u ch c hat" Staatssekretär Tr. Delbrück geantwortet: „Mit dem von Tr. Kirstein-Berlin rripsohlenen Heilmittel „Trnanin ' sind vom Kaiserlichen Ge undhcitSamt in der Zeit vom 6. bis 15. März d. I. aus incm Rittergut in Ostpreußen Versuche angcstcllt worden. Sei diesen konnte eine svezifische Schutz- oder Heilwirkung gegenüber der Maul- und Klauenseuche nicht scstgcstclit Derben. preußischen Abgeordnetenhaus wurde am «estrigen Montag der Kultnsvoranschlag beraten. Die tzeivrcchiing setzte gleich sehr lebhast ein, dank den Klagen deS Zcn- rumsabgcordneten Dr. T i t t r i ch-Braunsbcrg. die ankiiüpiten ,n einen Antrag Porsch OBtv. -v. Scydcbran d -Kon« i, ««,i Aushebung der Beschränkungen in der Ausübung per Kranen vilege durch Mitglieder katholischer Orden, und den ««eiteren Antrag Porsch (Zentr), den nicht. «mt Korporat,ans- "eckten versehenen kaibeiisckcn pitSntederlasi ungen die Erlawznng >cr Rechtsfähigkeit zu erniöglichen. Herr Dntrrch tordcrtc eine reie Kirche im freien Staate", die Aushebung des ganze» ^eim enaciepes den Fortfall der Beschränkungen der Ordcnsiat-.g >i- usw Den beweglichen Klagen des tretbekümmerten Zentrums- manncS stellte der KuitnSministcr von Trott zu Solz zunächst ecmgc nüchterne Zahlen gegenüber, in: belvtcien, da- :S in Preußen sörm.ick «iminelk von OrdensnieLerlaisungen «,«-.r- OrdcilsnritgÜedern. Ter Minister legte dar. da« die katholisch und die evangelische Kirche z:ocr ganz verschiedene Organisatio «icn seien, verschieden vor allein in ihrem Verhältnis zum Staate und daß sich auch die katholischen Orden Nickst so ohne «vciicres. wie das Zentrum es will, mit ireien Bereinimmgen gleich stellen lassen. Der Minister weist ferner daraut hin, daß auch katholische Staaten, wie Oesterreich-Ungarn. Spanien, Hävern, d'l Kirche a-'genüber e«n HoheitScccht in Aitipcuch nehmen: er betont dabei mit erfreulicher Bestimmtkell, daß eS «ick lner um eine grnnd iätzliche Frage handele, von der nichts abgebröckelt werden dur'r und bittet, den Antrag Porsch abzulchnen. Der nationalliberale Abgeordnete Tr. v E am pe wehrte ebensallS ab. Er widmet wei tcr ae-ch rin treffendes Wort der Fälschung de; bekannten Kai ierbriescS und der Agitation, die mit ihm getrieben wurde. Herr E i ck h o i i (Bolksv.j iordcri eine Reform des geianuen Sch-.il- wciens, ein reines UntecrichiSnnnifterium. Aushebung deS Jesui- tcngesetzcS nnd. gleichwie Tr. v. Campe, Festlegung des OstrriesleS. Ter Abg. Viereck Frei'- wünsch! Vertiefung der Religion, Kamps gegen den Unglauben der Szialdetnokralic und das Komitee KoiiieinonsloS, und Festhalten an dein Kiiltuikamoi Kom- promiß. Tie Anträge des Zentrums beantragt er einem Ausschuß zu überweist». Ter konservative Abgeordnete Freihr. o. schenk zu Sch-ocinSbcrg verbreitete sich ebenfalls über den Reli-ponS- unterrickt uns erklärte in seiner Eigenschaft als treuer Freund des Zentrums, dessen Anträge im „wesentlichen sür berechtigt". Dem Abg. S t v e zy n S !,'(Pole! sind in Posen nnd^Westorcu- ßcn zu «venig Orden. D:n Schluß machte der Abg Strobel >Soz. mi: längeren Betrachtung:» über den Religionsunterricht, die Trennung der Kirche vom Staat u'w. Austanv. England und die Bündnisvolitik. Im englischen Unterhaus iragte Keir Hardic, ob das Kabinett im Hinblick aus die günstigen Ergebnisse des KönigSbesucheS in Paris die Ratsamkeit erwogen habe oder letzt erwäge, dem König anzu- empsehlen. den gleichen Besuch in Berlin zu machen zu dem Zweck, das wachs ende ölesühl der Freundschaft zwischen dem britischen und dem deutschen Volke zu verstärken. ParlamentSunterselrclär Acland erwiderlc: Ich möchte Öardie daran erinnerit, daß der König im letzten Jahre Berlin einen Besuch abgcstattet hat, und ich höre, daß es dem König unmöglich sein wird,*in diesem Jahre weitere StaatSbcsuätz: im Auslände zu machen. TaS Besinden deS Königs von Schweden. Tcr Bericht über das Beiinden des Königs vom Montag abend besagt: Tie Besserung im Befinden des Königs schreitet normal fort. Ter König bringt den größten Teil des TagcS im Bette zu, kann sich aber täglich kurze Zeit im Freien aujlzaltcn. Java» hat, wie amtlich a„S Tokio gemeldet wird, beschlossen, sich an der Panama-Ausstellung zu beteiligen. Bestech u n gen in Japan. Tic „Times" meldet auS Tokio Pont 26. d. Mts.: In dem Bcstcchungsvrozcß sind drei Tirksttoren der Mitsui Lusan« Käisha, die Agenten der Firma Bichaers in Japan, angeklagt, den Vizeadmiral a. D. Matsumoto und Vizeadmiral Matsuo mit 40 000 Pfund bestochen zu haben und zusammen mit Matsuo Fälschungen und Betrug verübt zu haben, um die Spur zu verdecken. Es handelt jülz um den Bau des Schl acht -j kreuzers „Kongo", wobei der Ausschuß der Mitsut Lusam Kaisha einen Betrug von 115 0./> Pfund verübt haben soll. Tie Anklage gegen Hermann, den GeschäfiS- sührer der Iiemens-Schuckert werke in Tokio lautet aus direkte Bestechung in Höh- von NM Pfund, im Zusammenhang mit einem funkentelegraphischen Kontrakt, den die Firma erhalten hatte, und ans Vernichtung von notorisch gestohlenen Dokumenten des deutschen Konsulats in Yokohama. Poolch, der frühere Vertreter des ReuterbureauS in Tokio, und Blun- d e l l, der Vertreter von Reuter in Bokohaina, sind angc- tiagt, sür 75 Pfund Tokuniente erworben zu habe», die aus deni Bureau der Firma SiemcnS-Schuckert von deren Angestellten Richter gestohl-n waren, und unter Troiping der Berösfentlichnng ein ErpressungSgeld von 25 000Pftmd von der Firma Sicmens-Schuckcrt gefordert zu haben. rc«rcl)e nnd Schu?r. Einige neuc Zählen über die Arbnt dir coangklijchen Kirche auf sozialem Gebiete. Ein Blick in die neueste Statistik zeigt eine starke Zunahme der Tätigkeit der cvangcliiäzcn Kirä-e aus sozialen! Gebiete. Vier Arbeitsgebiete treten hier insbesondere in den Vordergrund und zwar zwei im Inlande und zwei int Auslande. In der KaiserS- ivcrther Gencralkonserenz jind jetzt 83 rcichsdeutiche Tiakonissen- Mutterhäuscr zusanimcilgeschlosien, die rund 21 000 Diakonissen beschäftigen, während daneben 18 Tiakonenhänser mit rund .3500 Tiakoncn gezählt werden, vicrher sind »och die vom evangelischen Tiakonicvercin in Berlin-Zehlendors anSgebildeten 1600 Schwester«'. z» rechnen. Ein Bild von den. Umfange der Arbeit dieses Armeekorps von 26 000 Arbeitskräslen aus dem Gebiete der Liebes- längkcit gewährt ein Blick in ein besonders bckanmeS stlrbeits ietd: es werden täglich von 3123 Tiakonisfen in nicht weniger alS 2594 Klcinkinocrichulen 2tX)000 Kinder gesammelt und erzogen. Hicrzü kommen 1345 Kinderhorte mit 84 241 Kindern, ungerechnet die zahllose» KinderrettiingSvercine usw. Tic Werte, die diese gesamte Arbeit in ihren inonnigiacben Zweige» sür das Volksleben schasst, dürsten zahlenmäßig überhaupt nicht ersaßt werden können. — Mit Rücksicht aus die gegenwärtige Bedeutung der Jugendpiiege, die von der evangelischen Kirche^ bereits feit 70 Jahren in organiüerler Form getrieben wird, ist es ooii^Jntcr- effe, welchen ungeheuren Aufschwung die christlich-nationale Jugendarbeit, die in der Rationalvereiirignng der evangelischen Jünglings bündniiic zulanunengeschlolien ist, neuerdings -ienomme» hat. ES gehören ihr zurzeit 2419 Vereine an, welche die hohe Mitglieder- zahl von 142 826 erreicht haben. Tie Art der Arbeit, die eine innere und äußere Ertüchrigung der Iungmannschast unseres Volkes erstrebt, und die Tatsache, daß allein 22.3 besoldete BcrnsS- arbciter tätig sind, geben eine Bürgschaft dastlr, daß hierdurch eine wichtige Arbeit im Interesse unserer Heranwachsenden Jugend geleistet wird. — In starkem Anwachsen bcgrissen ist ferner die in nationaler Beziehung so bedeutungsvolle Arbeit cm den im Ausland weilenden denlsckzcn Seeleuten Deutsche SeemannS-Mis fielt, die zurzeit in 214 Welthäsen arbeitct und durch 153 Be russarbeiter nicht nur einen persönlichen Verkehr mit den fee fahrenden Landsleuten pflegt, sondern ihnen in 84 deinrcn und Lesezimmern usiv. ein deutsches beim im Auslands gewährt, ibnen Gelegenheit bietet zum Brieischreibcn uild auch sonst die Ber bindung mit der Heimat ausrecht erhält. Tic ScemannS-Mifsion bilit den Seeleuten, ihre Heuerersparnisse anzulcgen. Tiese Summe ist im letzten Jahre um 450 000 Mark aus l’: Millionen Mark gestiegen, wovon. 70000t! Mark sofort in die Heimat geschickt wurden: angesichts der zahllosen Gesahrcn, denen die Seeleute n den Häsen von -eiten gewissenloser und bcruismäßlgel Schwmd- .er ausgcsctzk ünd, ein in wirlichajilichcr Beziehung außerordent- .ich wichtige. Tiefst, wodurch viel Eleich von dcii Familien und Angehörigen de,-Seeleute abgcivende! wird Daneben wurden >m letzten Jahre 11 000 Kckankcnbeinche au- den Schissen gemacht. Das 2. große ausländische Arbeitsgebiet ist die evangeliick>c Mission, die jetzt »an 26 deutschen MiisionSanstalten getrieben «vird Abgesehen von der religiösen Seile ihrer Dängteit, di« felbstoerftändlicki den Kern der Arbeit bildet. :otrd ininrer mehr anerkannt, welchen großen Tienst sie in rem lulturcllcr »nd sozialer Hinsicht feiste:, nicht Mir durch Unterricht und Erziehung es wurden m 367.3 Missionsschulen und 60 Seminaren im a-abr: 1311 197 490 Kinder unterrichtet, sondern ebensosehr aurck, Veredelung der Titten der Raturvölkcr. durch Unterweisung der Eingeborenen lii Handwerken und Fertigkeiten, durch Erforschung ihrer Svrackie. durch Hilse an den Kranken und vieles andere mehr Eine Fülle von Opierireudigkeit und Entbehrungen ichließr diese Pionierarbeit der Mtsswnarc ein. Päpstliche Ernennungen. Tcr „Osscrvatorc Ro- ivano" kündigt an, der ^Papst hält anr 35. Mai ein gehcrmeL E Konsistorium. Im öiientlrchcn Konsistorium am 28. Mai werden t n Kardinölen ernannt : Ter Erzbischos von Toledo, Asskssor der ilongrcgalion des heüigcn OsficiumS Serasini. der Er-bnchoi von Bologna Tclla Ebicia, der Erzblschos von Str>- genia Csernoch. Zu Erzbischöicn werden ernannt: Von Lyon: Scoin. von München: Bctiingcr, von Köln: Hartmann, von Wie,!.' Pisst, Sekretär der Kongregation der Iteiligen Sakramente, Pliuftini, Tckan der Liga der Sacra Romans, Ziota. Assessor der Konsistonal Konyiegatio». Tecchi, Präsekt der englischen Benediktiner Kongregation in OlcsgucS. Von« d e u t s ch - e o a n g e l i s ch c n M i s s i o n s w c s t n. Tas Jahrbuch der Sächsischen MissionSkonscreuz für 1914. welches kürzlich erschienen ist. bringt eine sorgfältige statisiiichc llcberitcht über die deutsüzen evangelischen Missumsgeiellschasten bis Ende 1912. Es kommen 26 Geiellschnslen l» Betracht Mit 71 I Haupt und 3737 Rebenstationen, 1564 europäischen und 8062 eingeborenen Misiionsarbeitern. Im Jahre 1912 wurden 33 558 Heiden getauft. In 3975 Schulen besinden sich 217 892 Schüler. Tie ElesamtauSgaben ioerdc» mit 12815037 Mark angegeben. Tie Mission der Biüdergcincindc ist die ältefte: sic besteht seit 1732 Tic jüngste unter den Missionsgclellschasten ist die der deutschen Adventisten. welche seit 1903 besteht. Der Zahrerbericdt des Gewerbeinspettors. IV. II. Schutz der Arbeiter vor Gesa h-reit. (Betriebs- n n fälle nndgesnndheitssch übliche Elnslüsse). Tic Zahl der gemeldeten Unfälle in geivcrblichen Anlagen ist etioas geringer als inr Borsabr gewesen. Tie Ursache lag hanptsöch- lich in der verinindcrtcn GeschästStätigkeit in einzelnen Industriezweigen und der geringeren Zahl der beschäftigten Arbeiter. Alle ivichligcrcn Unfälle wurden Nne immer so zeitig toie möglich aus Upe jlrsackteu untersucht. Leider erwiesen sich aber bei diesen Unlersuchungcii die Aussagen der Beteiligten und Zeugen, selbst wenn ausdrücklich betont wurde, das Verhör stünde in gar keinem Zusammenhang mit der Unfallentschädigung, in der Mehrzahl d>-r Fälle als über die Maßen widerspruchsooll und wahrbeitswidrig. Tie Zahl der schweren Unfälle war im Berichtssahr einc großc. I» einem Steinbruch verlor der Sprengmeister infolge vorzeitiger Entladung des Schusses beide Augen: in einem an deren Bruche ivurdc aus gleiche Weise der Svrcngnieistrr schwer an Armrn und Beinen verwundet. I» beiden Fällen .ließ sich die Ursache des Unglücks nicht ermitteln. Dazu kommen 15 Todesfälle,, in gewerblichen Betrieben, bei denen ab,-r nur in einem Fall die Schuld eines Dritten erwiesen werden konnte. Aus einer Backsteiniabrik begrub eine Lehmwand den Meister, der trotz Warnungen wiederholt die Wand nnterstochen hatte, um •nit weniger Kosten das Material zu gewinnen. In einem Kalkstcinbruch lourde ein allein arbeitender Mann verschüttet ausgesunden. In einem Tandsteinbruch wurde der Meister beim Steinbeeren an einer nicht vorschriftsmäßig abgebautcn Wand von hcrab- sallendcn Stcinblöcken zermalmt. In den Einichnitkon zweier Stcinbrüche, die von Rollwagen aus Schicncngeleis durchsahrc» wurde», hatte man entgegen der Vorschrist die Teilenwände nicht gehörig abgeböscht und den Einschnitt nicht so breit angelegt, daß beim Foribeivegcn von Wagen mindestens aus einer Seite Platz zum gcsahrlosen Vorbeigehen vorhanden war. In dem einen Bruch wurde ein Arbeiter von einem ans der Seitenwand stürzenden Stein, in dem anderen ein Arbeiter dadurch, daß ihn ein Äivvwagcn gegen die Wand drückte, schwer verletzt. Durch solche Kivvwagen lamen im lausenden Jahre in einem Sägewerk ein Arbeiter und beim Bau einer Eisen- babu zwei Arbeiter z» Tode. In dem Sägewerk lies das Schiencn- gleis dickt vor der Tür des Kesselhauses her. Als ein mit Bauholz beladener Rollwagen oorbeitubr, trat ein Arbeiter ans dieser Türe und wurde von dem Wagen tödlich getrosten. In dem andern Fall vermochten die hlrbeitcr einen beladenen Rollwagen ans einer schiesen Ebene nicht mehr zu halte». Tcr Wagen rollte zurück, stürzte um und drückte den aui ihm stehenden Arbeiter tot. In den, dritten Falle stieß ein Rollwagen, der von selbst in Bewegung geraten war, einen dicht am Gleis stehenden Arbeiter derariig wider die Brust, daß er an der Verletzung starb Beim Eiiisahren eines RangicrzugeS in ein Baugleis, an dem Arbeiter mit dem Ausladen von Erde beschäftigt waren, kam ein Arbeiter unter den Zug und wurde tödlich verletzt. Beim Arbeiten an dem Stromnetz der neuen Ueberlandzentralc Wöllersheim lamen zwei Monteure mit der Starkstromleitung in Berührung. Beide sielen tot nieder In einer Fabrik setzte ein Arbeiter den anSgeschaltetcn Kollcraang, den er bediente, in Bewegung. Er -vußtc nicht pgß der neue Meister die Maschine abgestellt hatte und oben aus dem Zahnradkranz stand, um etwas „a-hzusehen. Ter Meister wurd- von den Rädern ersaßl und zermalm,. In der Zuckertabrik des AuiiichtsbczirkeS stürzte ein Arbeiter in einen 25 Meter tiefen Fahrstuhlichackt. Er hatte den Fahrstuhl zu bedienen und um leichter arbciten zu können, die selbsttätig schließende Schacksttürc eigenmächtig scstgebunden, so daß sie nicht funktionieren konnte Beim Ban eines FabrikschornstcincS siel ein Arbeiter tot ab Beim Schmieren der Lager einer Gattersäge steckte ein 17jähriqcr Arbeiter Kops und ?lrm durch die Speichen des einen Schwungrades. Ter an diesem angebrachte stelzen der Säge ivar bei der Abstellung zusällig am höchsten Punkte der Maschine zur Ruhe gekommen. Jniolge dcS Körperdruckes aut die untere Spcickic drehte sich das Rad und drückte den Kopt des jungen Mann»'- wider den Fundamentrahmcn. Der Tod trat joiort ein. Bei dem Brande zweier alter Sägewerke ivährend der Nachtzeit war das Leben der in unmittelbarer Nähe derselben wohnenden Meister und Arbeiter sehr gcsährdet gewesen. Es wurde deshalb beim Wiederaufbau der Werke die Bedingung gestellt daß die neuen Mcistcrwohnungcn in einer anqemcssrnrn Emsernung vom Werk zu stehen kamen. In einem Steinbruch war dem Vorarbeiter in Abwesenbeit des Bruchmeisters die Aussicht übertragen «vorde» Er arbeitete während dieser Zeit bei der geringen Anzahl Leute selbst Mit Tagegen war nun solange Nichts cinzuwendcn, als er von seiner Arbeitsstelle aus die Mitarbeiter beaufsichtigen konnte. Da er ni'fv ftkidreeirtii am OTorbbctbtenlte teilnabm, es also in iclnrm Interesse lag, in möglichst kurzer Zeit nvofec Leistungen zu vollbringen, und er deshalb zur Peinachläsilgiing der Vorschriften verleitet wurde, vcranlaßtcn wir den Brnchbesitzer, Wandel zu schassen. ^ ....... Bier Steinbruchsbesitzer wurden wegen unvorseprislsmäßigen Abbaues ihrer Brüche von den Gerichten zu Geldstrafen verurteilt. In einer Brauerei führte der stütscher eines Lastautomobils einen kleinen Unfall ans die perhältnismäßig lange Tone und die durch die ständige Anjmerksamkeit eingetreienc Ermüdung zurück. TicS gab die Beranlaiiung, daraus binzuwirken, dal; in den Betrieb ein Ersatzmann als Chauffeur eingestellt und die Arbeitszeit verkürzt wurde. In den übrigen Betrieben des AlMichtsbczirkcs, die mit Lastanlomobilcn arbeiten, sind bereits Ersatzleute vorhanden oder die Arbeit des Chauffeurs ist so eingctcilt, daß sie Ist stunden nicht überschreitet. Aus StuSt und Land. Giessen. 28. April 1914. Die Tulpe blüht Fast rn jedem Garten paradiert im Frühjahre aut den Blumenbeeten und Rabatte» die stolze Tulpe, die sich tvvhlgcsällig im leichten Winde hin- und berwicgt. Zwar ist die Glanzperiode dieser Blume langst vorüber, aber immer noch behauptet sic ihren Platz int Garten. Tie Tulpe wächst in der Lcpante wild. Obgleich die wilde Tulpe eine» Wohlgeruch verbreitet, die Gartenluspe aber Nicht, so bat diese doch den Vorzug erhalten nnd steht stolz als Zierpflanze aut den Blumenbeeten des Gartens, während jene nur in GraSgärten und Wäldern vorkomwt. Ihren Namen hat die Tulpe von der Aehnlichkcit ihrer Blute mit einem türkischen Turba», .dem Tulipant. DaS Wesentliche der Geschichte dieses stolz blühenden Zwiebelgewächses mit seinen vielen Spielarten hat Beckmann in seinen Beiträgen mit Gründlichkeit erzählt. In neuester Zeit haben der italicinsche Botaniker Lkvicr nnd der Gras von Solms-Lanbach die Studien über die Eleschichte der Tuloe eingehend tortgesetzt. Nach diesen Untersuckmngcn wurden die Zrebeln der Tulpe zuerst 1557 von Konstaniinopel nach Deutschland verpflanzt, und skonrad ibctzner. der Linnö des Hi. Jahrhunderts, sah die erste Tulpe im Jahre 15.59 in Augsburg ,m Garten eines Patriziers Tarant fanden 1565 die Tulpen auch im Garten der reichen Fugger Ausnahme. Die Zwiebellnollen waren ans Konstanlinopes^ bezogen. Als ihre eigentliche Heimat tvird die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer angegeben. Tic krimrschen Tartaren hatten sie nntgebraibt »ich in Konstantinopcl angevslanzt nnd verbreitet. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts fand der Kaiserliche Gesandte in Kon- stantinopcl. A. de BuSbcgue. die Tulpen in türkischen Gärten bereits in großer Mannigfaltigkeit vor und brachte sie zuerst nach Prag. Aus Wien erhielt sie dann Nordcuropa. namentlich England. Tie größten Liebhaber fand die Blume an den rcichgcwardenen Hossan der», In Holland erwachte der Wettciser, immer neue 'Abarten und Farbenmischungen zu erzeugen und führte in der ersten Halste des 17. Ialirhunderts zu dem großen Tulpenschwindcl, de», Kauf und Verkauf aus Zest von nie dagewcscnen Exemplaren mit Entrichtung bloß der Tissereuz zivischen dem vereinbarten nnd dem am Verfalltage notierten Preise, einem ,,Windpreise", der das Porivie! bildete zu deni Glücksspiel der Börsen. In Haarlem nnd Rotterdam bezahlte man für eine Phanlasietnipe den Preis eines Hauses oder gar eines Landgutes. Ebenso schneit, luic die Tulpe im Preise gestiegen war, sank sie auch wieder l>erab. Tie Stadt Haarlein aber hat die Tulpenzucht bcibkhallen und bringt »och heute viele Zwiebeln aus den Markt und in den Handel A«dere Blumen nnd Pflanzen, Ziergewächse und Bäume, die Europa dem .Halbmond verdankt, sind der Svringcnstrauch, die Hnaziuthr. welche letztere, aus Bagdad nach Venedig und Italien gebracht, bald als Nebenbuhlerin der Tulpe ans den Blumenbeeten der Holländer in unzöbligen Farben und Abarten prangte: die Kaiserkrone, eine persische Blume, die Gartenrannnkel, aber auch her Lmtanrcnbaimr, der Kirschlorbeer und der Buchweizen sind durch die Türken über die Well verbreitet worden. Die Tulpe gehört zur Pflanzensmnilie der Kronlilien lAephv- delae). Dazu höhlt auch die würdevolle Kaiserkrone mit ihren braunroten, unter einem Blätterschopte stehenden Blüten, Zn ihnen gesellt sich die Hpazinthe und der Türkenbund. Verächtlich blicken sie aus die gemeine Zwiebel mit ihrem lwtüen, unten autgeblasenen Stengel, aus den Schnittlauch mit seinen rührigen Blättern, aus den Knoblauch mit seiner kugeligen, aus länglichen Ztviebclchen zusammengesetzten Zwiebel. Und doch sind diese letzteren ihre Fa- milienglfeder und oem Menschen nützliche Gewächse. Gr ** Warnung vor der „Deutschen Esfektcnge- i e l l s ch a f t" i it A IN sterda m. Der Geschäftsführer der „Deutschen Esseltcn-Gesellschast" in Amsterdam, Wild. F. v. Peil, Hut in letzter Zeit in Deutschland Einladungen zur Beteiligung an der Ausspielung von österreichischen Ttaatslosen ergehen lassen. Tie „Deutsche Cssektengesellschast", die früher unter dem Namen „Deutsche Essektcnban!" hervortrat, ist eines der in Holland bestehenden, zweiselhaitcn Lotteri-»nternehmen, die sich damit be- saisen, das leichtgläubige und gewinnsüchtige Publikum anszn- bkuten. Bor jeder Geschäftsverbindung mit diesem Ilnternehnien kann daher nicht dringend genug gewarnt werden. Zirkus Blumcnfetd erössnet seine Vorstellungen am Donnerstag. Ein Sond.'rzug, der das gesamte lebende und tote Material befördert, trifft iit den Frühstnndc» ein. Gleich beginnt ans b * * *m Bahnbas nnd auf dem Plötze ein emsiges Schäften, denn es gilt bis zur Premiere alle» sir und fertig zu stellen. Auf dem Platze werden Pkähle cingeramml, große Zeltbahnen ousgebreilei. Ein vcrivirrenties Durcheinander. Ju kurzer Zeit ist bann auch wirklich eine weiße Zeltstadt entstanden nnd pünktlich abends 7 Uhr erstrahlt das elektrische Licht, die Kassen werden Geöffnet. Die Musikkapelle vor dem Hauptzelt sm eigens errichteten Pavillon läßt ihre munteren Wessen ertönen. Die Portale össnen sich ünd nach und nach siillt die große Menge der Schaulustigen den weiten Bau. Nun auch beginnt ans hoher Empore die zweite Kapelle ihre Konzert nnd die ganze, mit so viel Romantik durchsetzte Zirkuslüst übt ihre Reize ans UN» aus. Endlich! Eil! Glockenzeichen ertönt! Herein traben masestätisch zwei Schwarzschecken und ehe sie die Rimdc cinrnal vollenden, hängen Reiter und Reiterinnen in den Kainmringcn. Beide scheinen verwachsen mit den Tieren. So solgt eine Nummer des reichhaltigen Spielvlans der anderen. Edle feurige Vollblüter, lustige steine Shellandvonies, deren störrischer Sinn mühelos in die Disziplin der Dressur gezwängt zu sein scheint. Boxende und tanzende Plerde und Himde, zierliche Faßlänser, leichtfüßige Springer, sreischicßendes Temperament, das mit Anrni und Peitsche gebändigt wird. Nichts ist da von der anstrengenden Einarbeitung der Dressur zu merken, die sich mit 'Selbstverständlichkeit ab- nnckelt. Die engagierten Künstler und Künstlerinnen, ein jeder icssclt das Publikum. Reue schwere Trics werden auSgesnhei. Jeder will sein bestes bieten. Auch hier ist nichts von dem lahrelangen Training, von den anstrengenden Proben zu merken. Landkreis Gießen. ek. Rciskirchen, 2.5. Llprf l, Fm Hause des Landwirts und Metzgers Joh. Menge! war die Ranchers (amiricr mit ihrem Inhalt, dem Ergebnisse des letzten Schlachten», in Brand geraten. Durch energisches Ein- grcifen wurden die Flannnen erstickt, ohne daß mau jedoch die Vernichtung sämtlicher Fleischwaren verhindern konnte. Kreis Lauterbach. iö. Frilchborn, 27, April, Der R o t c K r e u z» T ag soll auch in unserer Gemeinde durch eine» F e st g o t t c s d > e n st am 10. Mai gefeiert iverden. Wir habe» uni so mehr Veranlassung dazu, dg in nnserem Filialdors B l > tz e» r o d seit etwa einem Jahr eine Samtälskolonne vom tlioien Kreuz besteht, die schon bet vielen Ilnglückssällen wirksame Pille cjeleiftet hat. Kreis Wetzlar, w Wetzlar, 27. Avril. Der Verband für Leibes- übunaen im Kreise Wetzlar hielt Sonntag nachmittag tm »Hotel Kessel' seine gut besuchte Hauptversammlung ab. Nach dem Bericht des Vorsitzenden, Proiessors Hivpenttiel, konnte NN Vor- iahrc snr die Ingendvslege eine Stnatsheihilte im Betrage von 1200 9)1 r. zur Verteilung kommen. An Jiibiläumsspende sind IN, Streife insgesamt 30 000 Mk eingegangen, jo daß diesmal größere Betrage il"ir Spielplätze, Jugendheime nnd Turnhallen gewahrt iverden können. Dem Verbände aehören bis setzt 45 Vereine mit 21 Ortsausschüssen an. Tie auSscheidenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wirdergewählt, IV K ö l s ch h a II s e I,. 27. April. Für den am 26. August v. I. verstorbenen Plärrer R e h h o r n wurde am Sonntag Psarrverwattrr Bausch, der bisher in Londors tätig war, durch Siwerintendent B i n g e l - Braimfets eingeti'ihrt. _ LZnivcrfrtäts-NcrÄrrrchten. — Ter Literaturhistoriker und Direktor des germanischen Seminars an der Universität Marburg, Pros. Tr. Ernst Elster, ist von seiner Amerikarcise, die er Anfang Februar angetreten hat. wieder zurückgekehrt. Ter Gelehrie^solgte einer Einladung der Cornelt-Univcrsität zu Jthaka im Staate New Bork, wo er einen ZtzNus non Vorlesungen über neuere deutsche Literaturgeschichte hielt. Aus den dort begründeten Lehrstuhls zur Pflege des Deutschtums wird ailfährlich für ein halbes Semester ein deutscher Proscssor berufen. Im vorigen Jahre weilte dort Geheimrat Mareks aus München. Die einstweilige Leitung de» zoologisch zootoinischrn Instituts an der Universität Leipzig an Stelle des verstorbenen Geh. Rat» Prof. St. Chun ist bis zum 1. Oktober 1914 dem Vertreter der Botanik. Geheiirren Rat Pros. Dr. Wilhelm Psesser übertragen worden. Die von dem Verstorbenen angesiilidigte Vorlesung über „Allgemeine Zoologie" wrd der Prisoatdozcnt Dr. Otto Stecke abhalren. «nstfcGMakrt. Tokio, 26. April. Tcr Militärflieger 2 h t g e IN a t s u stürzte mit seinein Doppeldecker an» .500 Meter Höhe ab und blieb sofort tot. Sein Leichnani wurde vollständig verkohlt unter dem brennenden Flugzeug hervorgezogen. ks. Durchflogene Luft st recken. Der gewaltige Aufschwung des Flugwesens im letzten Jahre tritt eindringlich in einer Uebersicht zutage, die der französische „Aero-Club" veröffentlicht. Auf seiner Generalversammlung sind die Strecken, die innerhalb des Jahres 1913 von allen Fliegern zusammen durchslogen worden sind, zum erstenmal mitgctriU worden. Es waren 13 040 000 Kilometer, also eine Strecke, die etwa dem^!26facheii des Erd-> umfanges entspricht. Im vergangenen Jahre haben die Flieger 10 Millionen Kilometer mehr zurückgelegl als 1912. Auch die Zeit, innerhalb deren sich Flieger in der Luft befunden haben, ist gewaltig angxwa/hsen: es sind 133 000 Stunden im Jahre 1913 gegen 39 000 Stunden im Jahre vorher. »Feuersbrun st. Auf Ad 1 ershos bei Berlin brach in der Walkerei der Zrlzfabrik Adlershof M»G. ein Feuer aus, das sich bald über das ganze Gebäude ausdehnte. Der Schaden entstand wahrscheinlich dadurch, daß sich eine der Maschinen heiß gelansen hatte und daß ein Funke auf die leicht brennbare» Nkatcriasscn übersprang. Die in der Fabrik beschäftigten etwa 100 Arbeiter konnten sich retten. Die Löscharbeilen wurden durch starke Rauchentwickelung sehr ersehwert. * Schlsfszusainmcnstoß, Aus Cuxhaven, 26. 9lpr!l, wird gemeldet: In der vergangenen Nacht 1 Uhr ereignete sich in der Störmündmig ein schwerer Zusammenstoß. Ter von Hamburg esbabwärts kommende Dampfer „Werner", mit einer Gersteladung nach Gefle bestimmt, stieß mit dem Hansadampser „Rolandseck" zusanrmen. Der „Werner" tvurde schwer bcschä - d i t und liegt aus der Stärsteert unter Wasser. Der Matrose frans Bohlen ans Apenrade und ein Schissssunge sind ertrunken. Der Tampser „Rolandseck" wurde mit eingedrücktem Vordersteven in den Haien gebracht * 25 Jahre im Dienst der Bolksgesundhcit, Es wird uns geschrieben: Aus allen Teilen Deutschlands waren in den Osterseiertagen (11., 12. und 13. Avril) die Vertreter de» aus 90o Vereinen bestehenden Deutschen Blindes der Vereine für naturgemäße Lebens- tano Heilweise iNaturheitknnde) in Berlin („Rheingold") zusamnicngekommen, um das Jubiläum de§ Lösähri- gen Bestehens dieses Bundes zur Förderung der Bolkögesundheit zu sciern. Eine stattliche Anzahl von Herren, die nach die Gründung des Bundes miterlcbt, waren als Ehrengäste zugegen. Die Vereine in den einzelnen deickfchen Provinzen sind in „Gruppen" znsammen- gesaßl, die sich ungesähc den Provinzen I,»d Staatsgrenzen anschlief,en. Die Boesstzenden dieser einzelnen Gruppen'bilden eine Ar! Bundesvarlamenl. den Beirat, und dessen Beratung der weiteren Geschicke des Bundes bildete den Hauvtteil der festlichen Tagung, die den Beschluß zeitigte mit dem lange gcvlanten Bundes- kranlenbaus, das in Mahlow bei Berlin aus dem bereits erworbenen, schuldsrcien Bundesgrundstück erstehen soll, soweit zu fördern, daß im nächsten Jahre bereits, anläßlich der 25 Bundesversammlung, der Grundstein gelegt werden kann Unter den Jubiläumsstistuitgen konnte als wertvollste am Festabend der Bundesleitung eene Jübiläumsspendc von 7500 'Nk überreecht werden, die gesondert verwaltet werden soll, um später einmal aus dem anzurcichernden Fonds der Spende im Bundes- krailkcnhaus Frcibctten für verdiente Mitglieder der Bewegung zu stiilen. Andere Beschlüsse galten deni Ausbau der WoUsahrls- cinrichtlnigen des Bundes, der Bundcssparkasse, der Bcgräbnis- untcrstützungskasse und einer Warcnvermilklungszentrale. Diese soll pls Pcüsüngsstellc, die von tüchtigen Sachverständigen beraten wird, den Bezug wichtiger .Hilfsmittel, die zur Durch- sulirung einer naturgemäßen Lebens und Heilweise Iwtloenbig sind, in geiundlnitlich esnwandsreier Beschaisenbcit den Mitgliedern des Bundes zugänglich machen. Eine künstlerisch ausge- üattete Festschrsst, die am Festabend zur Verteilung gelangte und auch int Buchhandel erscheinen soll, gibt Auskunft über das Entstehen des Bundes, seine Mitarbeiter, seine Gliederung, Organi- salion nnd die Leistungen, die im Dienste der Volksgesundheit aufgebracht imirden. Der Festschrist zufolge sind bereits gegen -o ? A>llionen für hygienische und Wohliahrtseinrichtmigen ^Uit- und Sonnenbäder, Berleibung von Bndegeräieii. Schaffung von Schreberganen, Errichtung gemeinnütziger Bibliotheken usw > aulgedracht wovden und die jüngste Wohlsahrtseinrschtnng des ■fmec:, die Bcgiuvnisuntcrstützungskasse, hat bereit» nach nur einjährigem Bestehen eine so glückliche Entivickelung genoninlen. daß ihr ein Reservesand« von mehr at» .30 000 Mk. zngeiührt werden konnte. (In einem Teil der Auslage ivicdcrholt.) Märkte. Gießen, .8. April M a i f t b e 1 1 cfi t. Sliif bei» lientiqen Wochelininrkte kostete: Butter das Plnnd 1,10—1,20 Mk.: Hühnereier 1 Stück 7—8Pia., 2 Stück 00 Big.: Eiitencier 1 St. 8—9 Plg„ 2 St. 00 P'g : viänseeier 1 St. 0-0 Pig.. 2 St. 00 Pig.: Käse das Stück 10 — 12 Pig., Käsematte 2 Stück b—6 Psg.; Tauben dar Paar >,00—1.40 Mk., Hühner das Stück 1,50—3,00 Mk„ Hahnen sas Stuck 1,50 -3,00 Mk., Eilten das Stück 3,00—4,0u Mk.. Gänse dar Pig. 75—85 Psg.; Welicke 4—5 9)Ik: Ockienfleiich dasPid. 90—98 Psg., Rsiib,Irisch da« Pinnd 90—94 Psa., Sliihf.'etfdi 80 Psg., Schiveine- fleifäl das Plnnd 75—90—99 Psg , Kalbileiseh dar P'd. -6—90 Psg., Haniinel'seiscki kaS Pld 7V—90 Pig.: Kartoffeln 100 Kg. 5,50 bi* 6,00 'DIf.; Weißkraut das Stück 10—20 Pig.; Zwiebeln der Ztr. 18,01—20,00 Mk.: Milch das Liter 22 Pig.: Aeplcl der Zentner 25-30 Mk.: Birneii das Plnnd 25-30 Psg., Nrch'c 100 Stück 50-00 Pig. — Mnrktzeit von 7 bis 1 Uhr. Wiesbaden. P ie hl, o i-M n rkt b e r! ch t vom 27. Avril. Austrieb Rinder 23« (Odilen 76, Bullen 19, Kühe und Färsen 141;, Kälber 41*3, Schate 83, Schweine 1031. Markwerlaus: Mittleres Geschält, bei Großvieh Itcbcvftaiib, Schweine lind Kleinvieh langsam geräumt. Preise lnr I00Pid. Lebend- Schlachi» Ochsen. gewicht, Vgllflcsschsge, nn?qemästele, böchslen Schlacht» werter im Alter von 4—7 Jahren . . _. . Junge, fleilchige, nicht ausgemästete nnd allere anSgemästete............ Rläßia genährte junge und gut gegenährte ältere ........... Bullen» Vollfleischige, nnsgew., höchsten Schlachtw. . . Vollflcischige, jüngere.......... Färsen, Stäbe. Vollste,'schiq- anrgemästeti Färsen höchsten kchlaehtwertes........ , » Vollflefschige ansgemästete Kühe höchsten Schtachtweeler dir z» 7 Jahren . . . . . Seite« «i'.Sacmnftete Kühe und wenig gut entwickelte sünqere Kühe . ........ Mäßig genährte Kühe nnd Färsen..... Gering genährte Kühe und Färsen..... Kälber. Feinste Mastkälber........... Mittlere Mast- nnd beste Saugkälber.... Eertugere Atast» und gute Saugkälber . . - Geringe Saugkälber..........50—5 S ch ake. Weidemastschafe: Mastlämmer und Aiasthamme! .... 44,50 Schweine. Vollsteischlge Schivefne von 80—100 letz Lebend- geivicht.......... . . . Poüstejschige Schweine unter 80 letz Lebendgewicht 46-18 Vollsteischige Schweine von lOV—120 ktz Lebendgewicht ............. Poltfleiscknge Schweine von 120—150 üg Lebendgewicht .............. Jettschwelne über 150 kg Lebendgewicht . . fflif. 49-53 M!. 88 -93 48—51 85—92 * 14—47 78-84 48—46 40-42 73—78 65-72 49-52 85-93 39—43 74—80 Hl 76—83 64—69 59—64 66—68 62—65 56—61 50—55 110-115 103-109 95—102 85-93 1—45,50 92—94 46 49 46-18 50-61 58-60 43 42 59-61 45V,-47 43-45 57-59 54-56 Die Marktpreis« für Vieh und Frucht nud die Gicßener Fleisch- und Brotpreise am 27. April 1914. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 331. Ochsen Kälber Schweine 60 Kg. Schlachtgewicht 66—88 331k. 7 Kg. Schlachtgw. 88-105 V* . „ 68—63 , Cetreidepreise in M a n » h e im ^ Weizen 100 Kg. 20.85-20.60 -Mk. Roggen 100 Kg. 16.25-16.50 Alk. Fleischpreise i» Gießen X Kg. 90-98 Psg. . X . 86-90 . '!, , 76-96 . Brotpreise in Gieße > Weißbrot 2 Kg. 62 P,g. Schivarzbrot 2 Kg. 54 Psg. Eine wunderbare Tatsache. Olachdciii meine Fra», die östcrS Nil Herrkrämpfen litt. zu> Slärkuiig Biosan mit überraschendem Ersolg genomme» batte, suchte ich, dadurch erniutigt. meine nervösen Beschwerden und Nervenüberreizung durch kauseguciile Bioloncriiiihruna zu iueincrn, ivgS mir auch gelaug, denn nach Berbrauä, etuiger Pakete fühle ich mich nihiaer, zusrtedener. direkt lebensirob. tadaß Ikli nur volles Lod tür Ihr Präparat üude und es iveileeeinvieble. 2lb, -Hahn. Sleaß- bura i- Ets.-Neudori. Schmidiveg:!. Unlerschriil begt.: 23. 12, 13 Riileng, Kaist, Olotar, Bloso» das Paket, mebrerc Woche» ausreichend, Mk, 3.— in Apotheken, Drogerien, 4576b Dr. Weinreich's Mottenäther _ Om nicht minderwertige Nucliahmnngeu zn erholten, gellte man stet« aaf den Naraeu „Df. WeiflTeich“. Seit Jahren laut Attest des Oberhof in arschallarates von den Hof- haitungen Sp Ma j e8tä t des Kaisers zalilreichen anderen Hofhaltungen, militärischenBekleidnngsknmmern u. viel. I^rivathanshaltnn^en ständig verwendetes, zuverlässig-wirken- des MottensehntzmIttel. Zu beziehen ä. alle Drogerien. Apotheken, Pharmakon-Gesellschaft Chemische Fabrik, Frankfurt a. M. und Berlin. [5l59hv 212 £ - •» ä « « d,n- o o o o «* ^ .2 zr e =* S? ©o o « ?; >o «^N «o — < 5 o o «.£ r% c-g.s _s'. iss li 8 r.i« : 8ZZZ, " ^pgllläl^ ^Ssflj!§| 1 ° o I ob | - . w * 2 . . 2 ** «S ... I ||SS: = ‘ c, = jf» 9 f -°i«“ I1* R •= £ SS'Si;’ Odu ö £ ^ U lli § S 3 t|2-1 I- -■•« O I j'S; c -s 3 E ,o*o‘ S^.a8 »b 5 o£ B.^--b g°®c«il» . 5 a * = ä® i88§J®' , s-='»sS . O I | «Sd • u " «SS - ~ ^ss8 § ?~j^Sü® 1! gjsslf|*|S*w||! ° JsJjtiJ - ■ 7. 3 S ~ <5 2 7 —» 2 — » =s ?L-^s'LT^L"L 4 S ^ T* 7 -Sr *«« s2 7 7 7 g JJ, I « -* «2 ö!ON® i> t- co r— co o M | I | | I «O r>- ^ co io TO o o t> t'p.too r- rc co -* cm a -n -* ■’* ■** •** -* « w >1 I I I I I -*■ O « o®>©2 -*• ^«OJN Ö ■ 2 £ - «= . w "3 5 -SÄ Z 2 M ' iS s *g£ •c«t 0 * C £ *“ll .0 «äs ’?- 2 5 .cs ' =S: G II l.f - sAlIf ■1 x- f.f? - ___ U _ 5 , «5 *{£*•}. s 7 ^ i • “ i ” »• ® °. •* -* 3 ® i 1 i I § 25 ? s tr «« rsi^og o'S,T2 ü 52 M 1 ANZsZs"ZL"SZ (5 Üflif s‘««| II II« IS- C • ~ 2 2 0 ':P c c «a^ «> Si.Tr> 2 5 *C S 2 - :«äS; « ■ * s i* 9 .i*f! -i “ - - eS « 3 - " , ac ' .Mi - 3 .= !E*C *C : --<9 s > c *§ i=fci CG o o SN o o 2 5 Sif SS ä‘ 5 S 5 g x «G Ü « 5 i> o « ? 2 -- §.«5 «5 e* E ^ ^ d ^ ^ ^ 5 5X 2 C CX 5 — E- c, cr.-2,'G.Äcr>g c- a * es cs 5 cs 3 > o-<■ o« o w k» N N N rr «22 Z 'c? • S 3 d -o ~ ** o O d »7 ; s| co K *1 | |£ - I II I I | I I I- I I I «S E Ba c a 2 sS p CQ 2 L ^ 5 r 2.' 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As »D^-s-GZ -ZE>« L 5 js B«*.|Ä a *J8«^ E gS» ^ |g,l '5 L c c |n J =£^E 'S|- s e^ ^ •sgs.ssst -=w Ära »S^S 1 --Ä- „<30 = = ß."?j;S£°'S ®!= 5 S’ 2 - S-P L .3w-{3-- 5 - 5 S 5 - _ 2 x ® 5 : = ^eiS w =«11? r*^ ^ H** ?" if k ÜC u u t 3 - 3 -> r»a _ ’ 9 s^ 2 &«asbtaaaS 2 > a ifiit H 0ja S L = S =’ 2 ' 3 ' SZo 5 «-a‘ : . s - ^ ' “ JS'HrS^l C ** 2 - 5 , 1 = g.S 1 c 5 ®=K ■ ... CQr p- c a L .Htt äC?iO ä f!&;| 'S .L-ZcL S 75: 0 *is®=; « 5 - = 5 | 12 ®|I sllll« S 7 £{ ^ ^ ,w f/ g || Sw'l E gS 5.1 = Ä »#n >»/<. ~ «i» a = 5 ^g" 2’-°5 ?r? -ELSj.- d = ^S 0 Gl E <. ^ IT cgsS o • 5 » E ^ S-Sg? L.ra = P s^gps-^la® S t i> K .H§s| Ä S ■o—.j* tCC^-E-C^ H jdaOl^.S 5 »_ S 2 ööft H°2 «gi S3 1 - Z Iw 3 «2'’" ^ja >—■ H ?j jj _ - 3 vO 'S g J's'l ~.ä _ 2*0 2 >2 °° 2 - ■g* 5 .^§Ä =Q ? E ^ 2 §»5 = § 2-d - . 3 . ~- ‘ctSsH'S c ?.üÄg sJ TI. ■'' 2 o^afi L 2CQ^ 2 _ 'S 2. C 'C :G = L'o : 1 .2 »|||S 85 |®S*' - 5 .- 2 « ■|s“ = = 2 E ■§ 7 ^. 5 *p §H 0 - ^ c 2 ej " c ? c 0 s r< 2jS^ 1 filfl -z. sEp ° - 5 SSfEs £ jS .L 2* §1 .J ■ |rt«| k /*•> 2 ''sl- = i; -s i 1 ••■BgiS - B |x ."KB°D..ZX .0 U ZS! X -d Jo 'S ■£ •§._ - a S E I ,K 'S -e ÖS'C £■— f a | I X I ^'°Ow 5 3 , '*. *° :S ( • -ö-r^ADI^ßl .£ “ C S tr S «: ■-"(Cf t(CB ^ Q 2i- ; - £ — ~ — N ^tyM 8D TZ. 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