Nr. 98 Der Siletzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich riibeyerZamiliendlätler: i wennalwöchenll.Areii- ich» für den ltriir Sichen (Tienstag undFreiiagl: zweimal msnatl. kand- wirtschastltch« Zeitsragen Fernjprech - Anlchlüsse: ikr die Redaktion 112, Verlag u. Exvedition öl Adresse kür Depeschen: Anzeiger SZießr». Annahme oon Anzeigen iiir die Tagcsnimuner bis vormittags 9 Uhr. Erster Blatt *64. Jahrgang Dienstag, 28. April *9*4 General-Anzeiger für Oberhessen Notationrüruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Steindrnckerei R. Lange. RedaMon. Lrpeditiou und Druckerei: Zchnlstratze 7. Bezugspreis: monatlich75Pi., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Ziveigstelleir nwnatlich 65 Pf.; durch diePosl D!k.2.— uicvtel- jdfnl. ausschl. Bettellg. Zeilenpreis: loknllöPs^ auswärts 20 Bseuuiq. 0' hefvedakteur: A. Goey. Verantwortlich für den polit. Teil: 2lua. Goei;: sür ^^euilleiou", ^Ver- inischleL'" uud„l^erlchts- jaal": Karl lAcuratK; !ür ^Stadl uird Land": Kurt Bendt; iur oen Auzeiqe>Ueil: H. Beck. Die Vermittlung der A. B. E. Staaten. ^ Die militärische Promenade nach Mexiko . läßt sich ganz anders a», als die Pankees cs sich in ihrem >. durch die gelbe Presse geschürten Chauvinismus gedacht hatten, und der große moralische Kater, der sich bereits in ^ der Union geltend macht, wird am deutlichsten erläutert .- durch die ticsgehende» Meinungsverschiedenheiten im Ka- : binctt, wo der Staatssekretär Br van gegenüber der Mili- £ tärpartei den Friedensstandpunkt vertritt, ivährend der Prä- ; sident Wilson haltlos hin- und herschwantt und noch ^ imnrer von einer friedlichen Intervention redet, obwohl , die Kanonen bereits eine durchäus unfricdlichc Sprache , gesprochen habe», Wilsons Rechnung ivar eben ohne den ( Wirt, nämlich ohne die Rebellengeneräle gemacht worden, , die keineswegs, wie man sich in Washington einredctc, den | amerikanischen „Befreiern" mit offenen Armen cntgegrn- kamcn, sonder» nach den bösen Erfahrungen, die mau aus . Kuba und den Philippinen mit der Befreiung gemacht hatte, vielmehr zur energischen (Gegenwehr rüsten, Bon einem 1 regelrechten Feldzug gegen Mexiko will aber in der Union ' kein vernünftiger Mensch etwas wissen, denn das; ein ! etwaiger Marsch ins Innere des Landes angesichts der 1 schlechten Wege und des Wassermangels für die Jnvasions- 1 armee eine recht gesährlichc Ausgabe wäre, das wissen die ! Amerikaner ja noch von dem erbitterten, blutigen Kriege ' her, den sie in den Jahren lSl'i 47 gegen Mexiko geführt haben. Unter diesen Umständen hätte es den verantwortlichen , Männern im Weißen HKnse zu Washington eigentlich ganz , willkommen sein müssen, daß die Regierungen der drei . Staaten Argentinien, Brasilien und Chile der - Union und Mexiko das Angebot einer Verinittlung gemacht haben, wenn nicht die begleitenden Umstände hierbei recht fatal für Uncle Sam wäre», der sich bisher nicht nur als den Beherrscher des anicrikanischcu Kontinentes, sondern auch als Schiedsrichter zwischen den anderen amerikanischen Staatstoesen und Curopa ausspicltc. Schon daß an den , Beratungen der Botschafter Argentiniens, Brasiliens und Chiles auch die (Gesandten von Peru, Bolivien, Costa Rica, Honduras und Panama sowie der kubanische Geschäftsträger teilnahmen, läßt erkennen, daß es sich hier um einen Schritt der einigen Staaten oon Südamerika gegenüber den Vereinigten Staaten von R o r d a m e r i ka handelt. Wenn ferner auch das Anerbieten der drei südamerikanischen Republiken in den sreundschastlichsten Tonen gehalten ist, so bilden doch die Auslassungen der sndamcritanischen Presse dazu einen Kommentar, den man sich in Washington nicht hinter den Spiegel stecken wird So spricht die „Argciktina" von einer Aktion der Bankecranbgiec. Tic „Newton" betont, daß durch das Vorgehen Wilsons das lateinischc Rass e gesü h l verletzt sei und das unverhohlene Mißtrauen der süd- amerikanischen Staaten nur mit Mühe in seinem Ausdruck gemäßigt wäre. Die chilenische „Manana" versichert, daß die unangemessenen Forderungen Wilsons den Bankerott des Panameritänismus herbcigcftihrt hätten, und die Presse der anderen südamerikaNischcn Staaten äußert sich in ähnlicher Weise, während in Montevideo sogar stürmische Pro- testkuiidgebungeu gegen die Mexikopotitik der Union statt, gefunden haben. Tie Besorgnisse, welche in dieser Erbitterung der kleineren amerikanischen Staaten gegen den „großen Binder" zum Die Schwierigke ien am panamakaual. New Bort, 27, April, Am P a n a m a k a n a l hat ein Erdrutsch bei Eucharacha Die Arbeiten der letzten Monate vernichtet. Rach sachverständigem Urteil droht jedoch dem Kanal leine Gefahr Ter Panamakanal, den man nach der Sprengung des Gamboa- Tammcs am tO. Oktober 1913 vollendet glaubte und der am 17, November bereüs von dem lleinen Damvier „Louise" in seiner ganzen Länge durchfahren wurde, bereitet immer neue Schwierigkeiten. und die Aussichten aut ein glücküches miß dauerndes Gelingen des großartigen Werkes waren kaum je zuvor so unerfreulich wie gcgciiwärtig. Zu diesem Ergebnis gelangt eine eingehende iliiicriuchung der jüngst bekannt gewordenen Tatsache», die im nächste» Heft der Juieriiaiwnalen Monatsschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik veröjfcntlicht ivird, Tic Hauptjchwie- rigkcilcn liegen in den 'Abruischungcn i» den Böschungen^ des Culcbra-Einschniiis und in der Wasserfüllung des Gaiun-Stau- secS, Der Cutcbra-Einschniit, der Turchdruch des Kanals durch das miltelamkrüairijchc Gebirge, in dem die Ameriianer^daS Erdreich in eine zwilchen 83 und 156 Mir wechselnde liefe oujwühtcn mußten, hat eine Erdbewegung von beijpielloscm llm- song erforderlich getnachi, Iniolgc feiner sehr großen Tiesc an diescr Siclle, des gewaltige» seitlichen Druckes der Berge, die bis zu 1600 Mir, aufrageu, des Vorhandenseins von mehrfachen Glciisläche» und der raschen Verwitterung des Felsgcsteins sind lncr Döschuiigsruischuugen und abstürze !N einem Umiange vor- gekommen, wie sie bisher bei keinem ander» Ticiba »unternehmen ider Erde beobachie! wurden. Seit der ersten im Falzrc 190,7 ivarcn cs 31 Abstürze, dariinicc 11 mäßig große mrd 20 sehr große: einige glichen schau mehr Bergstürzen, Durch diese Abstürze sind von Jahr zu Jahr umfangreichere Erdarbaitcn er- Eiorderlich geworden, 1909 10 bereits 14,83 Pro;,, 1910/11 26,30 Pro», und 1911/12 34,50 Pro», der gesamten Erdarbeite» des Jahres. Anfang J913 gab cs 18 von Gleitungen und Ab- stürzungeii bedrohte stellen im Kanalbeit, und 21—22 Millionen Pards Erdarbeiten waren bis dahn, allein durch Rutschungen bedingt worden, gegen die kein Abhilssnrittcl bisher verlangen Ijat. Die Ictzren Absturznmffen l»at man offenbar ab- sichltich im Kanalbrtt liegen lassen, weil man Iwsstc, sie »ach Vollendung des übrigen Kanals mit Sxüic von Baggern leichter entfernen zu können als cs die Tamoischaufeln aus dem noch trockenen Boden vorher gestatteten. Man Hot auch bereits durch Bagger wenigstens vrovfforisch eine Wasscrrinne durch die im Culebra Einschnitt lagernden Absttirzmasscn geschaffen und da- durch die Fahrt der „Louise" ermöglich!. Daß aber die Rutschungen >n Zuiunst nicht ganz ausbletben werden, ist so gut wie sicher: man rechnet in Panama selbst rau der Möglichkeit neuer Ausdruck komineu, sind keineswegs neueren Datums, Seit dem nn Lande der unbegrenzten Möglichkeiten der Imperialismus bedenklich erstarkt ist und Haird tu Hand damit jene Erweiterung der Monro c-D o k t r i n erst durch den Senator Lodgc und neuerdings durch den Präsidenten Wilson beklebt wurde, wonach die Union sich eine Kontrolle über die auswärtigen Beziehungen der anderen amerilani sck>cn Staaten anmaßt, hegt man in den südanverikanischen Staaten ernste Besorgnisse gegen die Expansionsbcstrebungcii der Union, wie sic zuerst im Kriege gegen Spanien und dann bei dem P a n a m a ka n a,l hervorgclrelen sind, Währeird von Washington ans eine panamerikanische Bewegung in Szene gesetzt wurde, welche denZusammenschluß ^aller amerikanischer Staaten unter Bornnlndschaft Uncle Sams anstrcbt, sind die südamerikanische» Staaten im Gegensatz hierzu seit längeren Zeiten bestrebt, einen Zusammenschluß als Gegengewicht gegen die Union herbeizuführcn. Das ist die tiefere Bedeutung des Bermittlungsangc- botes der drei A, B, C,-Staaten, hinter-denen das ganze andere Amerika steht. Solle es sich bestätigen, daß die cnrv- p-üischcn Mächte diese Vermittlung unterstützen, so wäre daS um io interessanter, als Präsident Wilson in seiner Botschaft vom Dezember 1913 an den Kongreß „die Konzessions- jägeret der europäischen Staaten in Süd- und Mitteh- amerika" für eine „ernste Gefahr" erNärte, Man sicht, daß diese Staaten die Gefahr auf einer ganz^nacren Seite sehen. Ob die Vermittlung jetzt noch von Ersolg begleitet sein wird, mag angesichts der neuen mexikanischen Geivalttaten zwei- selhaft sein. Aber daß das Angebot überhaupt gemacht wurde, und daß die Union es mit beträchtlich vcrtegeneir und verlogenen Phrasen grundsätzlich annahm, annehmen nkußtc, zeigt den bedeutsmneu Wandel, der sich in der neuen Welt vollzogen hat, läßt erkennen, daß die anderen amerikanische»: Staaten entschlossen sind, das Joch der ameri- kanifchrn Vormundschaft abzuschüttclii. Und wenn Wilson in seiner Antivort versichert, daß dieser Bermittlungsvor- schlag „eine neue Zeit gegenseitigen vcrtrauensvoilen Zusammenwirkens in Amerika" verheiße, so ist diescr Scherz selbst für amerikanische Verhältnisse zu grotesk, denn in Wahrheit verheißt er eine neue Zeit mißtrauischen Gcgrn- einandernrbeitens, Tic „Kölnische Zeitung" meldet aus Berlin: Nachdem die Bereinigten Staaten das Angebot der drei südamerikanischen Republiken für eine friedliche Beilegung des Streites zwischen ihnen und Mexiko angenommen habe», werden die Vertreter der europäischen Mächte in Mexiko jedenlalls daraut hinzu- wirkcn such:», daß das Angebot auch seitens Mexikos angenommen wird, Washington, 27, April, Rach einer Konferenz Niit Präsident Wilson kündigte Staatssekretär Bryan an, daß die Verhandlungen abgeschlossen seien, um allen Amerikanern zu gestatten, Mexiko zu verlassen, 7 00 Amerikaner mit ihren Frauen, die noch in der Stadt Mexiko weilen, haben mit ihren Reisevorbereitungcn begonnen, Ein demütigender Zwiichensall für die Älmerikaner. Washington, 27, April, Der amerikanische Generalkonsul Ö a n n a in M o n t e r e y berichtet von einer ih:n durch die Föderalisten nndersal>rcnen Demütigung folgendes: Ein Haupimann der Bundesirupven kam am 24, April, van dem Pöbcl begleitet, vor das Konsulat, erbrach die Tür und forderte die Einziehung der Flagge der Vereinigten Staaten, andernfalls würde er ihn erschießen, Inzwischen holten andere Bundcssoldatcn die Flagge hernieder und traten darauf herum. In das Gcnc- ralkonsulat wurde eine Wache gelegt und alle Insassen gcsangcn genommen. Am 22, Avril durchsuchte die Polizei das Gebäude, Abstürzc noch aus Jahre hinaus und jcdcnsakks bis n a ch der Beiriebsübergabe des Kanals, , Schon die bloße Möglichkeit einer auf diec Weist gclegeullich erhöhten StrandungSgesahr und eine: Unterbrechung der Durchfahrt wird aber eine Erhöhung der Versicherungsgebühren für die Schisse zur Folge haben und so dem Kanal voraussichtlich bedeutende» Abbruch tun. Durch die Wnssersüllung sürchiet man auch in Panama selbst einen ungünstigen Einfluß, indem die uiivcrineidlichcn Auswaschungen am Fuße der Böschungen durch Wkllcnsckilag »iw, die Einstürze fördern müssen. Ein neuer bedrohlicher Umstand aber ist die Tatsache, daß man im Laufe des nächsten Jahres kaum wird übersehen könne», ob der Stausee von Gatun dauernd aus dem geplanten Rilreoultand von 87 Futz über dem AleercSipiegel zu halten ist Die letzten Monate des Jahres 1913 haben hier eine schmerzliche Eniläuschung gebrach!, deren Tragweite sich noch nicht absehen läßt. Dem Voranschlag gemäß sollte der Spiegel bis zum l, Oktober aus 74, bis zum 1. Dezember aui 87 Fuß, den endgültigsten Stand, gehoben sein. Während die Füllung bis Anfang Oktober ungefähr programmmäßig verlies, sank aber, nachdem die letzte Sverrniauer des vollständigen Kanalbcttes am 10. Oktober durch den Knopfdruck des Präsidenten Wilson im Weißen Hause gefallen war, der Seespiegel nicht unbeträchtlich. Im Oktober bewirkten dann sehr bedeutende Regengüsse eine rasche lociicre Füllung, so da» am 27, Dezember der Seespiegcl 84 Fuß Hölze überschritt und fast seinen vollen Inhalt erreicht hatte. Die vom 21. Januar da ' (irrte Mitteilung des Oberst Goethnls, daß im Culebra-Ein- schnitt das Wasser 30 Fuß hoch stehe, zeigte dann^aber dem, der die Zahlen zu lesen weiß, daß die Ursache des Schweigens sehr unerfreulicher Art war: am 21. Januar stand das Wasser iitt ‘ Stausee erst 1 Fuß höher als am 2. Oktober und 14 Fuß , tiefet alz am 27. Dezember Ter Stausee hat 13 Mal so viel Wasser verloren als theoretisch beanschlagt ivar! Ein Ivciterez Steigen ist nun mindestens bis zur nächsten Regenzeit aus- / geschlossen, und die gewünschte Stauhöhe von 87 Fuß kann IN Z vielen Monaten nicht mehr erreicht werden. Die Dossnung auf ' eine Füllung des Stausees ist also einstweilen fehlgeschlagen, und vian kann zurzeit in keiner Weise übersehen, ivelche Bedeu- . tung dieser Tatsache zukomnit. In jede!» Fall ist damit zu reck, ’ ne», daß regelmäßig am Ende der Trockenzeit, also etwa im , April, infolge des stark gesunkenen MveauS des Stausees eine ^ vollständige Füllung d's Kanals nicht mehr möglich sein wird: ^ die Wasseniese müßte tann reduziert werden, und mir Schisse mit geringere!» Tiefgang könnten lindurchsahren. Im Frühling muß also der Kanal für die großen e Ozeanricscn wahrscheinlich immer gesperrt blei- r b c n! Aber das gilt nur, wrmi die vollständige Füllung des Ttau- Der Generalkonsul wurde unter dem Cleleite der Menge iider die Straße geschleppt und in das Z u ch t h au s ge- sahrcn und sodami in dem (tzerichtsgebäude unter scharfer Bewachung gehalten, Abends wurde er vor een Kriegsgericht gestellt. Er wurde beschuldigt, er halte es mit den Rebellen, Erst am 24, April wurde er s r c t g e l a s s e n, als die Rebellen Mon tere» eingenommen lzaiten, die sich sehr entgegenkommend zeigicu. Wilson und Bryan sind sehr aufgebracht über die Föderalisten, Deutsches Eingrciscn zuKUiisten der i» Tampico cingcschlossenen Amerikaner. Tic „Köln. Jtq," meldet aus Rew Pork: Aus 05-al* vcsto ii wird gemeldet: Flüchtlinge ans Tampico erzählen, am Dienstag hätten Hausen von Mexikaner» an» gcsangcn, umherzuzichen und Schimpsworte gegen die 'Amerikaner aiiszustoßen, die sich in die Heiden größteil Hotels zurückzogcn lim Mitternacht habe die Menge begonnen, Steine gegen das Hotel zu werfen. Ein Mexikaner schoß in ein Hotelscnstrr, ohne jemand zu vcrivundcn. Der Kommandant des deutschen Kreuzers „D r e s d c n" habe Offiziere an Land geschickt, die der Menge mitteilten, wenn sic sich nicht binnen l.iWiiuitenjcr- strcue, würden deutsche Matrosen gelandet werden. Daraus zog sich die Menge zurück Deutsche Matrosen geleiteten dann die amerikanischen Frauen aus den bcidell Hotels auf Booten an die Schisse im Hase», New-?>ork. 27. April, Tic „Times" meldet aus Galpest on: Tic hier aus Tampico cingetroffcnen Flüchtlinge sandten an den Deutschen Kaiser eine längere Depesche, in der sie sür das vramptc Eingreifen des Kapitäns Kühler, des Kommandanten des Kreuzers „Dresden" danken, welcher sic vor dem Pöbel in Tambico gerettet l>abe. Ein »euer Kampf zwischen den Amerikanern und den mexikanischen Bundcstruppeu? Lareda lTexasl, 27, April, Tie mrrikanischen Bundes- l r n p p c n , die am Freitag RuevoLaredo geräumt haben und scitden, versuchten, 20 Meilen nördlich einen Raubzug ins Land zu machen, sollen von den Amerikanern zurückgeschlagen worden sein. Die Mexikaner hätten 10 Tote und 20 Verwundete gehabt. Aus mnerikanischer Seite seien keine Verluste zu verzeichnen gewesen. Das Borrüiken der mexikanischen Aufständischen. Eagle Paß lTexas), 27, April, Tie Aufständischen rücken aut Piedras Regras vor, um die Stadt zu besetzen. Sie befinden sich etwa zwei Meilen von der Stodt ^entferm. Tausende von Einwohnern sind aus die amerikanische Seite geflüchtet. Der Eisenbahnbetrieb in Mexiko. Veracruz, 27, April, Mit Ausnahme der panamerikanischen Eisenbahn, die von Guatemala die Westküste entlang führt,- erhält Huerta den Betrieb sämtlicher mexikanischer Eisenbahnen mit eigenen Leuten ausrecht. Er hat alle Fremden davongejagt. Tie letzte von ihn übernommene Eisenbahn ist die Te» huantepec National Eisenbahn, die quer durch den Isthmus von Tehuantepec führt und gemeinsames Eigentum der Regierung und eines Lord Cowiray ist, Tie Veracruz» und Jsthmus-Eiseichahn zwischen Ticrra Bianca und Veracruz ist Nicht in Betrieb, da die Brücke bei Boca del Rio, acht Meilen von Veracruz, mit Dynamit in die Lust gesprengt worden ist. Aus Hessen. — Frankfurt a. M„ 27. April, Der Verband hessischer ttz c r i ch t s a s s c s s o r e n hielt am Samstag in Frankfurt seine diesjährige Hauptversammlung ab. Im Mittelpunkt der Vcrhaiidlungen stand die Frage der künf- sees doch noch gelingt und alljährlich auss neue erzielt werden kami: sollte diese Hoffnung nicht in Erfüllung gehen, io reicht der Wasserrwrrat bei gleicher Beanspruchung nur erheblich kürzere Zeit freilich wird dann der notgebrungene dauernde Fortsall des Verkehrs der größten Schisse im Kanal von vornherein die Beanspruchung der Wasservorrats erheblich mindern. Als dritter bcunrnhigender Faktor gesellen sich zu diesen Sorgen die Erdbeben, die durch daS Vorkmnmen mäßig träi- tigrr Erdstöße am 1. Oktober, 23, Oktober Und 13, November 1913 wieder stärker in den Bereich der Möglichkeit gerückt sind, als man vordem annahm. Der Isthmus ist, wie neuere Untersuchungen sest- gesiellt haben, in einer unverhältnismäßig raschen Hebung begriffen, lind damit ist die Gesahr gelegentlicher stärkerer Beben nicht eben verringert. Das UnternelMen des Panamakanals ist nach alledem lechnisch so iocnig wie wirtschastlich abgeschlossen, Und die Sachlage inag noch mancherlei überraschende Wendungen erfahren. * — Max Reger tritt endgültig von der Leitung der Meininger Hofkapelle zurück, 'Aus Meiningen wird gemeldet: Max Reger hat aus Gesundheitsrücksichten um Lösung seines Vertrages als Gen-eralmusildircktor der Meininger Hoskapellc ersucht. Der Herzog genehmigte das Gesuch Regers, der einen lebenslänglichen Vertrag abgeschlossen hatte. Der Rücktritt des Künstlers erfolgt bereits am 1, Juli, (Gerüchte über den Rücktritt Max Regelst waren bereits vor einigen Rjonaten in Umlauf, Damals jedoch wurden die Meldungen dementiert, die nunmehr als endgültige bckanntgegeben werden,) — Darmstädtcr Fr ü h l rn g s s e 1 t sPiel e. Aus Tarm- stadt, 26, ?lpril wird gemeldet: Tie Frühlingsfc st spiele am Tarmstädter Hostheater haben »ach Wagner's „Meistersingern" am heutigen Zivcitcil Abend eine vollständig neuinszenierte Ausführung von Mozarts „Don Juan" gebracht, die wohl den Glanzpunkt der diesmaligen Festtpiele bilden ivird, Generalmusikdirektor Leo Blech (Berlin, der auch die Wagneroper dirigierte, ist als einer der^ ersten Mozartinterpreten bekannt und hat seit acht Tagen das Werk mit den hiesigen Bühnenkrästen in unermüdlicher Weise einstudiert. Die HauptanziehrmgSkrast deS Abends bildete der Kaminersänger John F o r s e 1 [ von, Königlichen Opernhaus in Stockholm, der die Titelrolle mit so hinreißender Meisterschaft sang und spielte, daß das ausverkaufte Haus i» stürmischer Begeisterung den berüchnlen Gast mit langandaucriiden Beisallssalvcn übcrschütteie. Die stimmlichen Mittel Forsclls sind in dcr Tat bewundernswert und Inder italienisch gesungenen Partie entzückten besonders auch die Parlandi der Seccorezitativc, wie tigeu Bdreini g u n g I> e s Vcr b a n d s m! i de IN Hc f s 9? i d> t c nxtti n. Zur Vorbereitung tor »»eiteren Schritte wurde ein Ausschuß von 3 Mitgliedern gebildet. Mit großem Interesse wurden die Millciluwgcn über die Be. ratung der Besoldungsordnnng und tos Budgets enigcgen- genommen Man gab dabei der Hoffnung Ausdruck, das Größt». Ministcriuin »nöckite doch, um wenigstens eine kleine Besserung der finanziellen Lage der min bald 40jährigen Assessoren cintreten zu lasseir, von der Ermächtigung des Bora»ischlags Gebrauch maducu ugid die Endgetolic der Assessoren bis zum Ansangsgchali der Richter erhöhen. Ferner »mirdc der Wunsch ausgesprochen, daß die von den Ständen beschlossene Besetzung einiger bisher dauernd von Assessoren verwalteter Richter-'und Staatsanlvaltsslellen mit fest an« gestellten Beamten im Interesse einer kleinen Besserung der Ansteltnugsverhäliiiisse sobald als möglich stattsinde, und daß die Regierung tot Frage der Umwandlung einer Anzahl der seit 187!) bestehenden mit Assessoren besetzten Amtsan» waltc-stcllcn in dckretmäßige, wenigstens in den großen Städten, im nächsten Budget »rähcr trete Ijccr Jinö Flotte. Kronprinz Georg und Prinz Friedrich Ehrt stian von Sachsen sind am gestrigen Montag mitlas UV 2 Uhr zur Besichtigung »,nd Fnsormaiionszwccken i» M c K cingc- lrossen. Aus dem Babnhos wurden sie vom Obersten des hier garni- somerenden 12. sächsischen Fusartillcric-Regiments einvsangen und begaben sich dann sofort mit Gesolge, zusammen etwa 14 Herren, zu Fuß nach dem Hotel Ro»»al, »vo sic sür die Tauer ihres aus 5 Tage berechneten Aufenthalts Wohnung Nklniicu. In Aussicht genommen ist neben der Inspizierung des genannten RegimeMs eine Besichtigung der S ch l a ch t s e l d c r um »Metz. Giehener Zugendlag. — Gießen, 27. April. Am Sonntag veranstaltete der I u n a - T e u t s ch l a n d Bezirk Gießen in der Turnhalle des Turnvereins eine D c r b e ve r i a IN m l u n g , die »II .Anbetracht des herrlichen Frühlingswettcrs gut besucht war. Namentlich hatten sich eine ganze Anzahl Freunde unserer Fugend aus der Provinz ein- getunden. Ter Be-.irksvertraucnsmanu begrüßte zunächst die beide»» Redner des Tages, die Herren vtzcneral ä la suite v 0 nHeI» l und Exzellenz Grneralieutnant Bernhardt, die Herren Per- tretet emer hohen Regierung, der Stadt, des Regiments, der Schulen und die Gäste aus der Provinz und erteilte dann dcin ' 1. Vorsitzenden des Landesverbandes das Wvr», Genera! v. Henl führte daraut folgendes aus» Alle Völker UIH uns Itaben neben einer hohen geistigen Enüvicklung auch eine sörperliche Krästigllng ihrer Fugend ins Auge gefaßt und in den letzten Fahren stärker als ,c gerade die zuletzt genannt« Ausgabe in den Vordergrund gestellt. Fn Tcutschland war es zunächst seit etwa 100 Fahren nur die Teutsche Turnerichail, die sich die gleiche Ausgabe gesetzt hatte, erst verhältnismäßig später kamen die einzelnen Spvrtverbändc hinzu. Alle aber gingen getrennt ihrer Wege und vermochte nicht die ganze d-ui'chc Fugend gn sich heranznziehcn. Tann kam Fung-Teuischlaud, das sich zur Pflicht »nachte, die gesamte de,nicke Fugend -war nicht, wie das Frankreich will, zu militarisieren, aber doch so auszubilden, daß aus ihr kräftige Männer werden, die geeignet lind, ihrer Militärpilicht dem Batcrlande gegenüber zu genügen Tas Programm von Fimg-Teutichland zeigt uns drei Ausgaben: Werben, Bereinigen, Ergänzen. Anerkannt wurde bisher allseitig, daß dc^Griuidgrdanke unseres Bundes ein guter ift; schon deshalb müssen wir rür Om »verben. damit er in nnierenr Bolle volles Verständnis und ivertcsle Berbrciluiia sinder. Schon umfaßt nach erst 2säheigem Bestedeu unser hesjischcr Land-sreiband rund 600 Vereine mir 1000 Führern und 17 000 Jugendlichen Und doch kann lind muß bicr noch vieles gcichchen. Redner geht dann ■aul die Jugendarbeit anderer Staaten ein, insbesondere zeigt er an einem setzt in Frankreich eingebrachlen Geietzenvvurs, welche Bedeutung man dort der Fugeudpslege bcimjßt und die Jugend direkt aus den Militärdienst vorbereitet Aber auch das Vereinigen aller Verbände und Vereine, die Fugcndpstege treiben, hat einen bedenkenden Zweck. Nicht nur mildern sich beim Zusammenarbeiten die Gegensätze, auch die Stoßkraft des gemeinsamen Grundgedankens wird eine orößere urst» dadurch die Derbekrait eine belfere. Wo solche Vereine bestehen, will Fung-Teutschland nichts neues gründest, ihnen auch ihre Selbständigkeit und Eigenart nicht nehmen, aber sie zuiommen- »ühren, vereinigen zu gemeinsamer Arbeit zugunsten der gesamten ortseingesessenen Fugend, Auch ergänzen will Fnirg-Tentschland zunächst durch Gründung von Vereinen, wo solche der angeschlosienen Verbände nicht bestehen, dann aber vor allem durch Jereitstellnnq kr Mittel, die erforderlich sind, um Turn- und Spielplätze, ünter- kunstsräumc Lesehallen, u. a m.^pröglichst in jeder Gemeinde zu schassen. Hier soll den nngeschloncnen Vereinen in erster Linie geholfen tverden. Tic Landesregierung hat die hohen Ziele von ^!Ung. Deutschland erkannt und deshalb eine größere Staatsbeihilfe die kraftvolle unvergleichliche Charaktenstik. Das „Zerlinchen" sang Lola Artot de Padilla 00 m Berliner Königliche« Opernhaus 01 gleicher Vollendung, und die Wirkung des ersten Liebcs- duetts wurde durch den rtaliemichcn Gesang der beiden noch er- Ijoljt. Als dritter Gast des Abends fang die Kammersängerin Berta Schelger vom Frankiurier Opernhaus die Tanna Anna", und auch sic errang mit ihrem louchtigen wohllamenden Organ einen vollen Ersolg, D.'N den heimischen Bübnenkrästcu enlzuckten besonders Frl. Genersbach als „Donna Elvira" und Herr ^.chsttzendors als „Leporello". Tie größte Anerkennung gebul,rr auch d?r ganz he»orragenü gclmigeneu Neuini.enierung der Over, tur drc nach de» Beispiel anderer großer Bühnen die Drei- lerlung torchgesührt Mmi: dadurch wurde uor allem eine Be- ichleuiugung der kvnrvilziertcn Vertvandlungeii und eine größere Getchloisenl-eit in der muiikaliicheu Wiedergabe der Oper erzielt uere neuen Tekocationen von Eurt Sfrapin zeichnen sich durch eine prächtige poenicke Stimmung au«. Das Großherzogspaar wohmc mit den sürstlich Battenbcrg'schen und Erbach - Schönberg »chen Herrschastcn der ?luisühru,ig in der großen Ho,löge ber. Sowohl der geniale Dirigent, wie die illustrcn Gäste und die he,muchen Tarttcller wurden am Schlüsse mit mindestens cmenr Dutzend stürmischer Hervortust ausgezeichnet Ir h - 7 Ic!" l ra „ nf ' urtet Künstlersest. Aus Fran k kurt a, M., 26. Avrrl, wird uns geschrieben: Frankfurt stand gestern »ich kulc unter dem Zeichen eines „Wäldchcstaqes von Anno Tazumal". Fn der Festhalte hatte die Frankiurter Künstler- tchatt den Frankiurikr ^-tadtwald mit himmelstrcbenden Bäumen lau,ch,gen z-chnersen, sprudelnden Quellen, dem bürgerlich-behäbigen Forsthaus, den Schießstöndeu, der von blühevder Baumes prach, umsponneue» Sachscnhäuser Warte, dem Apselweinhügel und viele» lausend anderen Sachen aufgebaut. Eine vieltauiend- köpsige Menge i» den schönen ansprechenden Trachten ,e„cr Tage mil Krinolinen, gelben Fräcken, grauen Znlindern, Vatermördern und Ringcllöckchen durchwogtc in ununterbrvchenein Trrvm diese Fdvllc und verlieh denr Feste ein überaus farbenfrohes, Wechsel - volles Bild, das sich trefflich in die grüne Waldesvrgcht eiu- sügte. Die » 0 » den Künstlern einstudierten Arrlzüge ,md Ausführungen, bei deneir insgesamt 1200 Personen minvlrkten, wäre» Glanzleistungen in jeder Beziehung Den meisterlichen Dstrbie tungcn entsprach auch der finanzielle Ersolg des Festes. Wenn man die Unkosten, die das Fest verschlang, in Erwägung ziel»:, so kann schon heute von einem Riesenerfolg gesprochen tverden. Schon gestern abend ivaren die Unkosten — die Festhallendeko- ration kostete allein 30 000 Mark — durch die Einnahmen ge deckt. Was der Sonntag bringt, dürfte unverkürzt in den Unter-- stüyungssouds der Künstler stießen. An der EröfsniMg des Festes nahmen gestern auch der Großhcrzog von Hessen, das Prinzen km Landesverband gewährt, der zu diesen Zwecken Verwendung sinkt. Unter dem lebhaften Beiiallc der Versammlung schließt der Redner mit einem Tank sür die gute Arbeit, die in der Pro vinz Oberhessen schon geleistet worden sei, und fordert alle, die cs mit unserer hessischen Fugend wohl meinen, zur tätigen Mitarbeit im Landesverbände aus. Nachdem der Versammlungsleiter dem Redner kn besonderen Tank der Versammlung ausgesprochen und Einzeichnungslisten ausgctcilt hatte, erteilte er Herrn Generalleutnant Bernhardt das Wort. Zunächst erläuterte der Redner in großen Zügen die Organisation des ganzen Verbanks, um an Hand derselben die Tätigkeit der einzelnen Organe zu zeigen. Alsdann vstderlegte er mit klare,r 8-ünden die unrichtigen Einwendungen, mit denen die verschiedensten Gegner unseren Bund zu bekämpfen versuchen. Ulnser Bund, so führte der Redner aus, ist nicht politisch. Daß er aber die schulciitivachsene Jugend zu Männern erziehen will, die ihr Vaterland lieben und achten und zu Opfern sür dasselbe bereit sind, mag manchen Politikern unaugenehm sein, ist aber dock» keine Politik. Unsere Arbeit ist auch keine Soldatenspiclerci, tvic so manche glauben. Wohl aber »oll sie eine Vorbereitung sür den Dienst im Heere sein, soll unsere Fugend diensttauglich erhallen und sie vor der Gefährdung schützen, die ihrem Körper durch die meist völlig einseitige Tätigkeit ihres Deruies droht. Auch der Kirche »vollen wir die Fugend nicht rauben, im Gegenteil sie zu deren Bei,ich anltalteu, i,c zu sittlich und moralisch guten, ckiarakier- seften Männern erziehen. All diese und nock» viele ankre salsche Ansichten über Junqkutschland müssen wir richtig stellen. Dies kann auf allgemeine» okr örtlichen Fugcndtagen, in Werbevcr sammlungen und durch auiklärenk Artikel in den Tages blättern, am besten aber durch c»ic osiene Aussprache geschehen. Zur Erreichung unteres Zieles brauchen wir wie zum Krieg führen Geld und nochmals Geld. Deshalb müssen u» terstützenk Mitglieder gewonnen »oerku. Aber auch Führer sind nötig Und gerak hier begegnen wir einer großen Schwierigkeit. Zwar bat uns die Armee geeignete Offiziere und die dcuiichc Turncrschast ihre Vorturner zur Verfügung gestellt. Tas rcichi aber nicht aus. Auch sür die organisatorische und werbende Tätigkeit sind bedeutende Kräfte nötig. Hier können uns die Herren Lehrer, namentlich ans dem Lande, viel nützen und belien. Auch größere Industrielle, indem sie geeignete Beamte und Vorarbeiter in unsere örtliche Organi- iaiivncn entsenden, lim unsere Führer aus dem lausenden zu erhalten und weilerzubtlden, werden Führerkursc eingerichtet, ist die ' uiig-Deutlchland Post als Halbnronatsichriit und rin großes Nach- »chlagcbuch vom Bunde herausgcgcben. Von den angeschlosienen Vereinen werden nur geringe Beiträge verlangt, dem ganz bedeutende Vorteile gegcnükrstehen. So können ihnen zur Errichtung nnd Unterhaltung von werbenden Anlagen, wie Turn- und Spiclvlägen, Heimstätten, Turnliallen, Büchereien usw. geldliche Beihilien g, s der V«roaird«kassp gewährt werden. Die Eisenbahn ermäßigt bei Vereinswankrungen den Fahrpreis 3. Klasse aus sie Hülste sür alle Fugend.iche unter 20 Fahren. Aut »christlichem Antrag des Vereins werden dessen sämtliche gemeldeten Fugcnd- führcr. wie Vorturner, Spiclwarte usw, unentgeltlich gegen Hastpslicht und cigeuvtr Unsallschadeu vom Bund versichert. Feder Jugendliche kann sich iür 20 Psa. Fahresprämie gegen Unsall- solgeu schützen, wobei 500 Mk. im Tndessolle, 5000 Mk. bei völliger Erwerbsuniälngfeit und 1,50 Mk. sür jeden Tag vorübergehender Erwerbsuntähigkei, bezahlt tverden. Alle Garnisonen beherbergen und verköstigen zu biliigeu Berpslegungsgeldsätzen die wailderndc Fugend. Generalstnbs und Manäverkarteu können zun, Selbstkostenpreise bezogen werden. Auf Antrag wird die Benutzung der militärischen Turn- und Uebungsplätze sowie der Badeanstalten kostenlos gestattet. Und viele andere Vorteile sind de» angeschlosienen Vereinen geboleu. Ter Staat erkennt die große Bedeutung unseres Bundes gn und sördert dessen Arbeit, wo er kann. An uns ollen, die wir unser Vaterland lieben, ist cs nun, direkt okr indirekt unsere Bestrebungen zu Gunsten unserer deutschen Fugend zu unterstützen, dann wird auch der Ersolg nicht ausblciben. Nachdem kr Bcjirlsvertrauensmann dem Redner iür seine klaren Ausführungen gedankt hatte, wies er noch einmal aus die Bestimmungen über die Versicherung gegen Daitpilicht und II n soll st,in und empfahl ir dringend der bcionkren Beachtung. Fn kr nun solgendcn Aussprache kam Herr Forstrat Diesenbach iLich) aus die Führersrage zu sprechen, woraus Herr Reqierungsasskssor Pabst Atisklärung über die Führerkursc gab und deren Besuch empsahl. Nunmelw teilte der Versammlungsleiter mit, daß dem Bezirk Gießen-Stad: seit km I. Januar 1014 insgesamt 6 Vereine mit 2000 Mitgliedern, darunter etwa 000 Jugendliche und 7EinzettNitqlieder beigetreten seien, ivährend sich heute 2 Vereine mit 250 Mitgliedern und >0 irinzelmitglieder »eugemeldet tzätteu. Nach einem Tank an alle Erschienenen schloß er die Vcr- tommluug mit einem begeistert ausgenommenen Hoch aus das deutsche Vaterland. Aus Stavt und LarrS. Gießen, 28. April 1014. Die Gieszencr Sladlverordnetenwahl, Wie wir bereits gestern in einem Teil der Auslage melden konnten, wurde von Bauunternehmer Johann Georg Pfass gegen das Urteil des Kreisausschusses vom 80, März, lvclrües die Stadtvcrordnctenwahl in ihrem ganzen Umsairge aushob, Einspruch erhoben, ES hat sich nunmehr also nochmals der Propsnzialausschrttz mit tor Angelegenheit zu desasscn. lind da anzunehmcn ist, daß sich Herr Johann Georg Psafs auch bei diesem Urteil nicht beruhigen wird, so ivird voraussichtlich als höchste Instanz noch tor Krosth. BerwaltungSacrichtSlws in Tätigkeit treten. Wann dann endlich die heikle Frage gelöst sein, wann eine Neuwahl stattsindcn und tvann die Stadtver-, ordnetett-Bersammlung wieder vollzählig fein wird, das mögen die Götter wissen! Herrn Psasf wird niemand für diese Tat dankbar sein, sti die unangenehme Angelegenheit hatte der .Kreisausschuß durch sein Machtwort „Tie ganze Wahl ist ungültig!" endlich einen Hoffnungsschimmer hineingetragen, so daß man glauben konnte, daß nun bald die Neuwahl erfola-n würde. Damit wäre jedem Unzufriedenen Genüge geleistet gewesen. Daß die Wahlen chiöglichst beschleunigt würden, dafür hatte schon Oberbürgermeister Keller Vorsorge getroffen.^Schvn zum Tonnerstag »vor eine außerordentliche S t a d t v e r 0 r d n c t e n s i tz n n g in Aussicht genommen, die den Termin tor Neuwahl festkegen sollte. Herr Keller mußte mit der Einbcrusnng zur Sitzung bis zum Montag warten, da erst am Samstag das Urteil des Kreisausschusses rechtskräftig tvnrde. Da erhob Pf. am Freitag, kurz vor Torschluß, durch seinen RcchtSbeistand, Rechtsanivalt Fischer, Einspruch nnd gab so der Angelegenheit eine ganz neue Wendung zu Es verlohnt sich, einen kurzen Rückblick auf alles das tverfen, was bisher in der Sache geschehen ist: t erfolgte bekanntlich am 18. November 1913. oction bald nachdem das amtliche Ergebnis seststand, erhob der Kreisral und mit ihm Karl Kumps und F. G. Psass Ein- ipruch, da Unregelmäßigkeiten toi dem Wahlakte vorgekom- mcn seien. Es dürste sich erübrigen, nochmaks auf die einzelnen Punkte dieses Rekurses näher einzu-gehen, die zu dem Ergebnis führten, daß tor K r e i S a u S s ch n ß in seiner Sitzung vom 10. Dezember 1013 die Wahl der drei Lctzl- getvahlten, des Franz Drück. Heinrich Fourier und «ugujt Haggenmüller, für ungültig, die übrigen Wahlen aber für gültig erklärte. Tiefe Enlsetoidung wurde .. . . .. . P r 0 v i n zi a l a us s chuß nicht bestätigt, vielmehr paar Friedrich Karl von .helfen und andere Fürstlichkeiten „nt^iob er IN seiner Sitzung am 21. Februar das Urteil aus und hochgestellte Persönlichkeiten Ml, »wies die Sache zur nochmaligeii Berhändluirg an den Kreis aus schuß zurück Wie bekannt,, hob darmil ber Kreisausschuß am 28, März die Wahl in ihrem ganzen Umsange aus» so daß die Bahn sür eine Neuwahl freigelegt worden war. ** Ernennungen. Ter Großhcrzog hat am 25. April den außeretatsmäßigcn außerordentlichen Professor Tiplom- Jngenieur Karl Eberhardt zu Tarmstadt zum außerordentlichen Professor für Flngtechnik an der Technischen Hochschule zu Tarmstadt mit Wirkung twin 1. Llpril 1914 ernaiml: am 25. April wurde der Assistenzarzt an der Lande§-Hcis- und Pfkcgeanstall „Philippshospilal" Tr. vnberl Rümpen zum Oberarzt an der LandeS-heil- und Pslegcanstalt bei Alzey mit Wirkung vom 1. Mai d. I. ernannt. ** Aus dem höheren Schuldienste. In den Ruhestand versetzt wurde am 18. April der Reallchrer an der Ludmrgs-Lbcrrcalschulc zu Tarmstadt Hcinrich Kolb auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langsährigcir treuen Tlenstc vom 20. Llpril ab. Aus diesem Anlaß wurde ihm die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Personalperänderungen im Steuer» dien ft e. Ter Großhcrzog hat am 25. April den Hanpt- stcucramtsassistcntcn bei dem Hauptsteucranit Gießen Georg Ianson zu Gießen vom 1. 'April an zum Steueramtskontrolleur bei dem Stcueramt Benshcim und den Finanzaspiranten Georg Keck aus Lich vom 1. April an zum Hauplsteueramtsassistenten ernannt. **Die Fe uersirene. Die künftig derFcucralarmie- rung dienende Sirene am Turmhaus soll morgen, Mittwocki, vormittag 10 Uhr probeweise in Betrieb genommen werden. Zur Vermeidung von Mißverständnissen werden wir gebeten, hieraus hinzuweisen. ** Tas Luftschiff Viktoria Luise über den, Vogclsbcrg. Nack, jahrelangem Hoffen kam endlich den Bewohnern von Lauterbach nnd des ganzen Vogelsbcrges heute das erste Z c p p ck i ,1 °L n f t sch i s ß zu Gesicht. Kurz nach 9 Uhr wurde man durch das eigentümliche Geräusch in den Lüsten auf das L istschiff aufmerksam. Es kam aus der Richtung von Fulda Und flog direkt westwärts über hie nördkichcn Abhänge tos Vogelsbcrges ungefähr über Stockhauscn—Ripfeld Ulrichstein. — Sck,on vor zwei Jahren hatte sich der damalige Krcisrat von B e ch t 0 l d aus Lauterbach an die Leitung des Zeppelin-Luftschiffs in Frankfurt gewandt mit der Bitte, in Llnbetracht tor OpserwWgkelli der Vogelsberger Bevölkerung bei der 'National-Flugspcirto, auch einmal ci'nen Besuch mit einem Luftschiff in den Bogeks- bcrg zu machen. Lauvkreis Gieße». Heuchelheini, 27.April. Ein Feuer brach heute nachniittag 4'/ 4 Uhr in den Echcnern der Landwirte Jakob Schmidt nnd Lllbcrt Kreiling neben dem Backhause aus. Zwei Scheunen »ebll Stallungen und ?!ebcngebä»den brannten nieder, ivobei eine Anzahl Obstbännie vernichtet ivnrde. Das Vieh konnte aerettet tverden. Die beiden Wohnhäuser der Einivohner Schmidt nnd Engelhardt wurden mit Mühe gerettet, ebenso die Hofrcitc Schlehenbecker, welche schon Feuer gefangen halte. Die beiden Hcnchclheimer Feuerwehren und die städtische Feuerwehr ans Gießen führten unter Leitung der alsbald von Gießen eingetroffenen Herren: Provinzialdirektor Echcinicrat Tr. Uji n g c r, KrciSfencrwehrinspeltor L 00 S und Branddirektor Brau buch die LüschnngSarbeiten ans. Die in der Nähe befindliche große Zigorrensabrik Rinn & ClooS war gefährdet. Der Brand scheint durch Jlugfcner entstände 1 zu fein. Nach '/j 6 Uhr war die Krast dcS Feuers erschöpf, Die beiden Schemien waren vollständig niedcrgebrannt, während die Nachbargebäude gerettet waren. Nachdem man die Wand? der Scheunen cingerissen hatte, konnten die Wehren wieder «brücken. i. Hungen, 27. klvril. Heute morgen 6,25 Ubr übcrslog ein Toppeldecker unsere Stadt. Da« Flugzeug kam aus südwestlicher und flog in nordöstlicher Richtung weiter. Kreis Büdiugru, ^ Büdingen, 27. April. In Orleshausen bei Büdingen geriet heute der Förster Laubach mit Wilderern, die er auf frischer Tat ertappte, in Kampf und wurde von ihnen erschossen. i. B e r st a d t, 27. April. In Berstadt weiden zurzeit die Orts st roßen mit einer Damvhvalze gewalzt. Auch die Krcis- straßc Utphe — Inheiden soll neu gedeckt und cingewalzt irmrden. Kreis Lauterbach. — Crainfeld, 28. April. Heute nacht ivnrde hier in der Familie des jüdischen Händlers Abraham Stein ein schauerliches Blutbad angerichtet. Der Mann ist tot, die Frau nnd vier Kinder s ch io e r verletzt. Bon dem Täter fehlt jede Spur. Die StaatSanwaltschast »veilt bereits hier. Kreis Fricdberg. I, Fricdberg, 27. April. Heule vornliiiag um tt Uhr fand im Feslsaale des P red >g ers cm 1 u a rS die scterllche Kr» off n «iifl des neuen Studienjahres stall. Außer dem gesamien Lehrkörper der Anstalt waren die Kandidaie» erschienen. Der Besuch ist dieses Fuhr nicht groß. Das Seminar zählt nur elf Kandidaten. Friedberg, 27. Avril. Ein im Besitz von 75 deutschen Reichspsennigen befindlicher Bäckerlehrling eine« hiesigen Meisters wollte am Samstag zur Fremdenlegion auswandern. In Lkschas-? s en b n r g nalnn ihn aber die Polizei in Empsang und brachte das Bürschchen nach hier, wo ihm hoffentlich »ei» Meister 25 aus dem ff. auszählt, daß ihm die Lust zum Auswandern vergangen sein dürste. r. Reichelsheim, 27. April. Am Sonntag fand im Gasthose zur Post die diesjährige ordentliche Hauptversammlung tos Vorschuß- und Kpc d i t v er e i u s zu Reichelsheim statt. Vom Vorstande wurde die Rechnung für 1913 porgelegi und ihm Entlastung erteilt. Aus der Vermögens-Bilanz ergibt sich ein Vermögen des Vereins von 85Ö00 Mk. Trotzdem wurde, auf Antrag ängstlicher Genossen, am 30. März 1913 in einer außerortonliickien.Hauptversammlung beschlossen, die Genossenschaft in eine solche mit beschränkter H a stung nmzuwandeln. Demgemäß »var das bisherige Statut unbrarichbar geworden. Die am 27. April laaendc Hauptversammlung nal»m das von dem Reichsverband landwirtschaftlicher Genossenschaften ansge. arbeitete Statut einstimmig an. Außerdem ivnrde beschlossen, aus dem 3813.38 Mk. betragenden Reingrirnnn eine fünspcozentige Dividende zu verteilen. r. Reichelsheim, 27. April. Die Arbeiten an der Kanalisation hatten anfangs stark unter der Ungunst der Witterung zu leiden. Jetzt aber schreiten sie rüstig vorwärts, jo daß die Bauleitung hofft, am 1, Juli fertig zu sein. Htsseu-Nassau. Frankfurt, 27. April. Ter Grvß Herzog von Hessen hal km früheren Thealerdiretlor von Mainz, Behrendt, kr seit km 1 . Januar d Js. die Leiluug des Franffurter E-chau- ftritfljmiW übernommen fiat, das Ritterkreuz erster Klasse des Ordens Bhilipps des Großmütigen verliehen. vermischte». * Frieöhofsdicb si üble. Aus Köln lvird gemeld«! Ruchlose Diebe haben in der letzten Zeit die Fricdhöse von Köln And Ulirgeqcnd hcimgesucht und motze Verwüstungen ungerichtet. U. a. wurden bi' Bronz.'kctten von den Krädern abgerissen und i Gebenklaieln aus den Gräbern herausgemeitzelt. * 'Dreisacher Mord und Selbstmord. Ter seit einigen Tagen von seiner Frau getrennt lebende Fabrikarbeiter Schreyer in .Hamburg durch sch nitt seinen drei Kindern die Kehle und erhängte sich. Tie Tat imirdc emdrikt, als sich die Frau nach dem Befinden der Kinder erkundigte. * Vom elektrischen Strom getötet. Aus Berlin. 27 April, ivird gemeldet ! Deute srüh kam in einem Warenhaus aus dem Montzvlatz eine Angestellte einem dort ausgestellten c l e k irischen Kochavvaratc zu nahe und wurde von einem elektrische» Schlage gctrosscn. Das Mädchen war sosort tot. Kleine Tagrschronik. In Grevesmühlen ertränkte sich die Witwe Stubber, um den Mißhandlungen ihres trunksüchtigen Sohnes zu entgehen. Als der Solm hicrvmi hörte, erhängte er sich. Ter verstorbene Tcrtilindustriellc Gustav K l e »i m e in Neersen hat eine Million Mark zu evangelischen Wohi- sahrtszivecleu vermacht. < 8 ericht»saal. Berlin, 27. ?lprit. Bor denr Kammergcricht wurde gestern der Prozeß gegen den jungen Thyssen und über die .Ko» lursmass« des jungen Thyssen verhandelt. Tic Frage, ob d-" oätcrlütie Erbteil des Thyssen jnn., dessen Wert aus 10 MUlioncn Mark sengesetzt ist, init zur Konkursmasse gehört oder nicht, ist batnn entschieden worden, daß er zur Konkursmasse gehört. Thyssen! jun. hat dies bestritten. NIVEÄ tzandel. Mannheim, 27. April. DiederBerbandTüddeut- scher Sietreidcbürsen und - Märkte bekannt gibt, treten am I Mai b. I. in ganz Sübdeutschlanh die ldandelsgcbräuchc nnd Gcichästsbedingungen der süddeutschen Getreidebörsen nnd Märkte in Krast. Gleichzeitig mit den allgemeinen Bedingungr» sind besonders sür dandessgcbräuche und Gcschäsisbediiigungeii für Futtermittel Inrausgegeben worden, d,e mit dein gleichen Feit- punkt in Kraft treten. Bestimmungen sür den SMinbd mit Braugerste und mit Sämereien befinden sich noch in Borberciwng. Ter Zeitpunkt ihres Inkrastlrctens wird noch besannt gegeben werde». Creme und Seife erhalten bei regelmä{>*£ em Gebrauch die Haut fchtfa, gefund und jugeudfrifch. . »iivft-Seifel St 50Pr. 3 St. 1,401 ■iwea-Crem«iu10.20,40,75Pf. m.1 v............... f _iiiiniiniiiiiiiiiiiiiiiiiiniMiiiiiiiiiiiiiiuiiiRHiRiniinRiiiiiiiitiiiinniiinH^ Niärttr. ie. Franlsurt a. M„ 28. April. Heu-und St roh markt. Nnge-ahren waren n Wage,, Hen, t> Wage» Stroh. Bezahlt wurde im veu t,20—0,00 Mk. Stroh (Kogilangstroh) 0.00—".00 Mk., Mrr- stroh 0,00—0,00 Mark. SIlleS je SO Kilo. Geschält lebhaft. — Tie Zusnbren waren anS Oberhessen. W Zur G roß ft aöt kinöer N ist der tägliche Genuß des iveqen seiner blutbildenden Eigenschaften von 5= = den 'lirjfen besonders empfohlenen g— Amklicher Wetterbericht. Dctlciaussichten in dcsse» am Blltiiool', den 2S. 2lpr>l 1914, Wechielnde Beivo.knug, mel-ach beiter, Iroeken, elivaS Ivärmer. Z Basfeier 5 safer-Bakao W ein vorzügliche« Mittel zur Stärkung m des Körpers. (Nur echt i» blauen Letzte Nnct»ricl)ten. Tas englische Wahlrecht. Lo n d o » , 28. April, lll n t c r h a u s.> Tic Pluralioahlrechts- vorlagc ist in zweiter Lesung mit 82t gegen 247 Stimmen aiu- genommen worden. Kartons für I Mark, niemals losch "lI!!ttW!I!!!!It!!tIII!!!It>t!!!!I>!»!III>I»!!III>I>[![!!!!!I>!!!!I»I»!!!!»!>I!" Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verlust sagen wir innigsten Dank. 6421 Die tieftrauernden Hinterbliebenen. In deren Namen; Hugo Rausch. Giessen, den 27. April 1914. Todes-An,zeige. Verwandten „ud Bekannten die traurige Nachricht, daß gestern morgen 4 Ilhr unser lieber Vater. Schwiegervater, Großvater, Urgroavaler. Bruder und Onkel „ach lange», schweren Leiden jahrc sankt entschlafen ist. I 6 Zimmer | Nord il»I.. (' de Tammür. (Nr. :tG) «: Bim.-LV. 1.2t., kok. v. Nab. N.-4I 7 II. " l ö Zimmer Vien,eilt. SOohnuna vcr 1. Juli zu vermiet vläb. s.l.a»aed»cd, lliecitr 22. l^ ^ 4 Zimmer | «eboae 1 ■ Jimmcrwodn.. Wallloritr. 11, vcr 1. Juli d. I. zu vermiclen. Näheres Walltoritrahe 7."> v. 1528S4 3 Zimmer 105,», I. itorf. t ;iiinuict, Küche. Veranda, ver l. Alai od.ivnt z v.Nord Anlagelt 2 Zimmer 2 Kim.-Wob», v. iojovt zu iverm. Reuktabt 21. :tfii | Mo hl. Zimmer\ «llt iRobl- ,SiinmecAüe,en Kahr« . LelterSivc» 28. I M ” 3'nci gilt «U. Ziiiimr zu vermieten, frankfurter Et rane 2tz, Seirenb « l "^ 1 g. 2 ptinöblirrte 3innncr in bcss-, vitb. Hanse zu vermiet. No 0 n str.14 l. ia.L -idwigSvl.) 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Ter Vorstand. h Donnerstag, den 30. April, abendsUhr Hsv _ERENNABDR Total K a ins d e ir wagen ICIappwagen reizende Xcniieiten reiche Auswahl billige Preise Reparaturen sofort August E&ilbinger _ Selter*mejr 79 S553 Alles uieas für Qiessea?! In Brsssares das Neaoste und Verkommenste, I auf artisti*eisen und spoztlicfcsin Reklet das Her- Z j varragesdste und Sensatieaellste. In jeder YorstelUng ein aus ^8 wirklich I erstklassig« u (ilnnKniiniiiifm zusammen- gestellter S-üriplar. 5381 —— Gastspiel , der weltberühmten Mteitertruppc .Jnnsly in En ihrem Reitersportakt W „Ein Rendezvous der Jugend am Sportplatz“ | El Gastreliis hasta L-ilsrlrs-r,» der C??«awart. jg J urdrolüge Clowns J n m darunter die bedeutendsten Manegen- A &£., 4 v komiker, füllen die Zwischenpausen aus. v v?| —--- -------—„„ L; Trctider lliescnprogramme kleine Preise M8 Galerie 50 Pfg., 1L Platz M. 1.—, I. Platz M. 1.50, Hg Sperrsitz (numeriert) M. 2.—. Logensitz M. 3.—. || Vorverkauf: Zlgarrenhnn* Sonutag, Sonnenstr. 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Mctropol: rlußerordentliche Hauptversammlung lsiche Karte). 5404V __ Der Gesamtauflage hentiaer Nummer lieat —^ . ein Flugblatt der Färberei Gebr. llr^ver, ^aocn ,n (Kieiicn: Marktvlan IH, bei, auf welcher, hiermit besonders aufmerksam acmacht sei. 5389V