Nr. 93 Der Sießener Anzeiger erscheint täglich, außer Eountaq?. - Beilage»: »itvmnl tDödiemild) lkießenerZamIlienbiätter: jiucimnl it'Mhfmi.Krtjs: bl^ll für btn Kr«ts «iefteii (Tienstag und Freitag»: zweimal monntl. kand- winlchaftliche Jeiffragen vernspreeh - Aiischliisie: i»r die Redaklion 1,2. «erlag >,. Expedition öl -Idresse für Depeschen: Anzeiger Siegen. Annahme van Anzeigen mr die Tagesnunnner big vormittags S Uhr. Rotationsönick an» verlatz der Snihlscheu U»i».Guch und §teiiidrl> erhabenen Absichten, die England und Frankreich verfolgten, und nun kann iedermann stillschweigend das hinznfügen, nnas die englischen Zeitung:» deutlicher ausgesprochen haben: Wir wollen kein Bünö- n i? mit der Spitze gegen Deutschland, In dieseni Sinne dürfen auch wir Deutsche es guthcißcn, wenn der König von dem besten Vermächtnis sprach, das die hentigcii Herrscher ihren Völkern hintcrlassen würden, indem sic das bisherige Einvernehmen fortsührten. Wir crhalt-'n folgende Meldungen: > L o n d o n , 21, Ilpril, Ter K ö n i g u n d d i c Kö n i g i n reisten heute vormittag! 8,45 Uhr nach Paris ab, Poris, 21 April, Tas Königspaar von England ist 4 Uhr 35 in Paris eingeiroffen und wurde von einer großen Menge herzlichsi begrüßt, Tas hohe Paar wurde auf dem Bahnhof voni Präsidenten und Frau Poincars sotrne den hohen Würdenträgern der Republik empfangen. Während die Musikkapelle der Garde Republicaine die englische und französische Hymne spielte, erdröhnte der Kanonensalut, Ter König von England empfing 6,30 Uhr im Ministerium des Aeußcrn das diplomatische Korps, dessen Mitglieder dem König durch den englischen Botschafter vorgestellt wurden. Der König richtete sehr herzliche Worte an jeden Würdenträger, Ter König brachte immer wieder seine große Freude über den herzlichen Empfang seitens der Pariser Bevölkerung zum Ausdruck, Der Trintspruch des Präsidenten Poincore. Bei dem Diner im Elhsse brachte Präsident P o i n - e a r s einen Trinkspruch aus, in dem er zunächst der von der Stadt Paris und dem gesamten französischen Volke emv -1 jundenen Freude über dcu Besuch des englischen Königs -' Paares und der dankbaren Erinnerung des ihm selbst im | vorigen Fahre in London zuteil gewordenen Empfanges Ausdruck verlieh und dun» fortsuhr: Ter heutige Besuch sei ein glänzender Beweis einer Freundschaft. ioelchk die Probe der Zeit und der Erfahrung bestanden, welche ihre ständige Dirksamkcii bewiesen habe lind dem ivohl- Überlegten Sinne der beiden Nationen entsoreche, die in gleicher Weise dem Frieden zugeian, dem Fortschritte gleich leidenschaiilich ergeben und an den Sieg der Freiheit in gleicher Weise gewöhnt seien, Tie künstlerischen, sportlichen und militärischen Feste, welchen der König in liebenswürdiger Weise bei» zuivohnen versprochen habe, werden ibm einige Elemente des französischen National charaktcrs zeigen: der König werde dort die traditionellen Kräfte wiedernndcn, welche feit so langer Zeit die Große und den Ruhm Englands begründet haben, den Sinn sür das Maß, für die Ordnung, die soziale Disziplin, das erlauchte Bewußtsein der patriotischen Pflicht, die freudige Annahme noiwendiger Opfer, der glühende Kultus eines Ideals, das nie verschwindet und das Leben einer Nation mit vollenr Lichte ersüllt. Nach einer langen Nebenbuhlerschaft, welche ihnen unsterbliche Lehren der Wertschätzung und der gegcnsesligen Achtung zurückgclässen habe, haben England »nd Frankreich gelernt, einander zu lieben, ihre Gedanken einander näher zu bringen und ihre Anstrengungen zu vereinigen, Es sind heute schon zehn Fahre, seit die beiden Regierungen in friedlicher Weise die Fragen gelöst lniben, welche sie trennten, Tie Vereinbarungen, welche sie damals abschlossen, und deren Vcrwirkiichnng der Borausblick König Eduard VII, und seiner Rai gebet so glücklich vorbereitet haben, haben ganz natürlicherweise zu einer allgemeinen Verständigung geführt, welche nunmehr eine der wichtigsten Bürgschaften des europäischen Gleichgewichtes bilde, Ter Präsident schloß: „Ich zweifle nüht daran, daß unter den Auspizien Eurer Majestät uud Ihrer Regierung dieses Band der Einigkeit sich täglich noch fester knüpfen werde zum großen Nutzen der allgemeinen Zivilisation und des allgemeinen Friedens, Tiefes ist der aufrichtig« Wunsch, den ich im Namen Frankreichs aussprcche. Ich erhebe mein Glas zu Ehren Eurer Majestät, Ihrer Majestät brr Königin, des Prinzen von Wales und der ganzen königlichen Familie, Ich trinke aus die Größe und die Wohlfahrt des geeinigten Königreiches," Die Antwort des König» Ter ,K ö n i g anitportetc mit cineni längeren Trink- jpruch, in dein er ebenfalls für die glänzende Aufnahnic bankte, die ihm das französische Volk heute bewiesen habe. Er sagte dann: Ich emvftnde ein ganz besonderes Vergnügen, unter dem französischen Volk im Augenblick des zehnten Jahrestages eines Einvernehmens zu weilen, durch die die beiden Länder friedfertig die Fragen geregelt naben, die iie trennten. Aus diesem Einvernehmen sind so intime uuv so herzliche Beziehungen lier- vorgegangcn, die uns-heute einigen, und die es uns gestatten, an dem humanen Werk der Zivilisation und des Friedens zu arbeiten. Der König dankte sodann dem Präsidenten, daß er der Verdienste seines Vaters an dem Zustandekommen dieses Abkommens Erwähnung getan habe, und fuhr fort: „Ich unterschreibe von ganzem Herzen das, was Sie, Herr Präsident, über die erhabenen und edlen Absichten, die unsere beiden Länder gemeinsam verfolgen, gesagt haben, Tie Verwirklichung dieser Absichten wird eine Wohltat für die beiden Völker sein und sie irnrd zugleich das kostbarste Vermächtnis darstellcn, bas wir den künftigen Generationen hinterlassen werden," Der König schloß mit den Worten, er wünsche aus tiefster und aufrichtigster Freundschaft Frankreich Glück und Segen, Französische Begrüßungsartikel. Paris, 21, April. Tic meisten Blätter bringen anläß- ! sich des bevorstehenden Besuches des englischen Königspaares > sehr herzliche Degrüßungsartikcl und erörtern da- | bei insbesondere die Bedeutung der Entente Eordiale, Jrv „Matin" schreibt der Senator Ribot: Tao auf beiden Seiten des Kanals herrschende Gefühl von der Gleichheit der Interessen Ivird uns zweifellos gegebenenfalls von der Tatsächlichkeit eines Beistandes überzeugen, dksicn etwaige Bedingungen zu regeln, die beide» Regierungen zweifellos die Voraussicht gehabt haben, Tic Pariser Bevölkerung ivird durch einen freudigen und achtungsvollen Emvsang des hcrrscherpaarcS zeigen, daß stk den Wert und das nationale Interesse begreift, welche einem solchen Besuche innc wohnen. Der „F i g a r o" sagt: Tic beiden Länder, die immer mehr und mehr von dem Nutze» und der Notwendigkeit ihrer Verbindung durckidrungen sind, sind entschlossen, alles zu tun, UNI diese Verbindung inniger zu gestalten Sic haben den selten Dillen, ihre Verbindung vor lieber» rasckmngen und Unsällen zu schützen, od diese nun ihre gegenwärtige divlvmaiische Form bewahrt oder ob sic später in eine Allianz um- gcändcrt wird, TaS „Echo de Paris" erklärt: Tic Trivle Entente ist friedlich nach ihrem innersten Wesen und nicht aus Berechnung, Tas ist ein großer Vorteil, denn sic gestattet den drei Mächten, sich offen aurzusprechcn, gemeinsam denselben Gefahren zu begegnen, und alle von gutem Willen beseelten Nationen um sich oathisch sein, der Verstand gebietet dies. Zwischen England und Frankreich bestehen eben, ioas immer man tun möge, Erinnerungen, die niemand vergessen kann, Äußerungen der englischen Presse. London, 21, 2lpril, Die Presse beschäftigt sich mit der Reise des englischen Königspaares nach Paris, Die „Time s" schreibt: Tic Hauptaufgabe des Königsbesuches ist nicht, neue politische 'Arrangements zu erzielen oder die bestehenden abzuändern, König Georg geht nach Paris, um das Wert König Eduards zu bestätigen und sortzusiihren und um öffentlich kundzutun, daß nach den Jahren der Prüfung die Politik der Entente noch die Politik Englands sowie die Politik Frankreichs ist, Ee geht nach Paris, NM zu bezeugen, daß sie in dem Sinne beider Nationen fester imirdc als in irgend einer früheren Periode dev Geschichte, „Daily Chroiiicle" schreibt: Unser größtes Bedürfnis ist Friede, und ein System, unter dem die europäischen Staaten seitdem die schwierigsten Probleme gelöst haben, ist auch sür uns nicht ohne Vorteil gewesen. Solange unsere Zusammenarbeit mit dem Zweibund mit der nötigen Elastizität geführt wird und solange sie n i ch t z u e i n e r künstlichen Feindschaft mitanderensrcundschastlichcnMäch- t c n führt und solange sic uns! eine mäßigende und s r i c d e n s- srcundliche Rolle ermöglicht, solange hoffen wir, daß sie bleiben und dauern möge, Tie „Daily New s" schreibt: Tie Verwandlung der Entente in eilt Bündnis würde den Krieg unvermeidlich mache», einen Krieg, in dem wir alles zu verlieren und nichts zu gewinnen hätten. Wir wünschen die Freundschaft Frankreichs und, wenn wir auch keine Sympa- pialtn in Nassau. Ueber das viclumstrittenc und vielbestrittenc Platinvorkommen in den Gemarkungen Manderbach und Sechshclden werden setzt von fachmännischer Seite sehr veachtenswerte Au-siihrungen aemncht, in denen dargelegk Ivird, daß das Schiesergewrge der. rxiuerlande- Platm in Bei bindung mit Indium, Rhodium, PaNadnim, Osmium und Ruthenium neben Gold, Silber und Nickel birgt, Ter Umstand, daß die Entdeckung dieses Platins erst in so später Zeit erfolgte, ist daraus zurückzusühren, daß sich die bisherigen Analy- sierungsmetHoden sür die Gewinnung von Edelmetallen als un- auwendbar erwiesen. Erst der Ingenieur Schreiber entdeckte ei» Verfahren, durch das die Edelmetallgewinnung sich billig und gründlich vornehmen läßt, Schreibers Untersuchungen führten in eine Trete bis zu 16 Metern, Bor kurzem ljat eine rheinische Gesellschaft die Untersuchungen fortgesetzt und zwar io, Großbetriebe, nicht mehr im Laboratorium, trie Schreiber es tat, To!ff'J; aber wir wollen hin« (Vtfunbjduilt, dir n»> mit einer Feindschast fltgeit cm an* b e r f ? D c v m « K M e.Ä Volk vereinbar mntr Die „M orning P o st" schreibt: England würde sein eigenes LebenSintereiie »erkennen, näm Tich das seiner Un«bbangigffit, wenn cs iitrtt tu Cpiftlt bereit wäre, um dal Benchwtnd-o Äranfrci* und seiner etnütipretwen Stellung in der europäischen Politik zn Verbindern : aber England würde die Grenzen seiner P s licht überschreiten, wenn es seinen Bürgern Opfer znntuien würde, um eine B e r g r i, ße t u » g Frankreichs h e r b e t zu ! ü h re ». Das Blatt ivrinü um gegen ein s e ste s B ü n dn i S aus. solange die beiden Regte rungen einander veriranen könnten, solange werden >ic >n itetigem Derkebr sein, und ein Unterschied wird erhallen bleiben »wischen soltlren Verbindungen, an denen nur die eine Nation interessiert ist und »wischen denen, woran beide Nationen ein LebacSmterestr haben Dies sind wenige und etniache Dinge, sic werden keine der beiden Nationen zu einem Akt de« Nngristes stihren: je mehr iie der ganzen Welt oorgeslellt werden, desto geringer tmrd me G;- fahr und »ierden Mistberständnisse sein und deüo sicherer wird levc Regierung der Unterstützung ihres eigenen Volkes in der Kooperation mit anderen sein.__ fflfrtfo. Mexiko, 20. April. General feuert# ftot die Zusicherung gegeben, daß alle» Ausländern einschließlich den Amerikanern volle löaranlie für ihre Sicherheit gewährt lverden wird. In Washingtoner Regierungskreisen wird die Meldung bestätigt, dag beabsichtigt ist. graste Mengen n'tr feuerta bestimmte Min - nsti t i o n z u b e s ch l a g n a h m c n. die sich gut neutralen Schiiten, die au! der Fahtt nach Veracruz >md. beiinden. Die Parteifübrer im Kongreß sind benachrichtigt worden, daß der Plan bestehe, die Munition nach der Ausladung >m Zollhauie von Brracruz zu beschlagnahmen. Es verlautet. Präsident Wilson ordne die Beschl-g- nahwe selbst an. salls sich die Annahme der Resolution im Senat verzögere. — Admiral Fsetcher ist angewiesen worden, das Zott- baus in Deracruz zu beleben. Es ist seinem Ermessen überlassen, wann die ltesle Gelegenheit gegeben ist, zu verhindern, dost feuerta 200 Geschütze und mehrere Millionen Schutz Munition, die sich an Bord fremder Tampser beiinden, erhalte. Eine Ecklärimg Huerta?. Maxi ko, 21. Avril, feuerta hat gestern abend eine Erklärung erlasse». Darin bietet feuerta de» Ausländern etn- schliestlich den Nordamerikanern. welche IN Mcriko bleiben wollen, Sicherheit. Er will die Gelegenheit benutzen, um der Welt zu zeigen, dast seine Regierung in Meriko gesittet und zivitisiect ist und wünscht serncr dem nordamerikanischen Volk klar zu machen, dast nach dem Bericht des Beschlshabers in Tampico das nord- amerikanische Boot, weiches dort landete und dessen Mannschast von den merikanjschen Oksizieren sestgenommcn wurde, keine Flagge führte. Er. feuerta, fürchte, dast Präsident Wilson hierüber falsch unterrichtet sei und den nordamcrikanischen Kongreß dahin informiert habe, dast das Boot eine Flagge führte. Tatsächlich Hab« die nordamerikanische Flagge nichts mit dem Streit- lgll zu tun. fenerta wünsche, dast das nordamerikanische Volk dies vollständig begreiie Vorsichtshalber tourde eine besondere Wache von 12 Polizesbeamten am Montag abend in die amerikanisch« Ge- sanbtschast gelegt. Line Aeichrtagrersatzivahi. Schwetz, 22. April. (Vorläufiges amtliches Wahlergebnis.) Bei der heutigen Reichstaasersützwahl im Wahlkreise Schwejt-Marienwerder 5 erhielten von 15 882 abgegebenen gültigen Stimmen: Landrat v. fe ü Jlttf Stadt und fand. Gießen, 22. April 191t. Ti« Sterblichkeit tti Hessen. k>iach den Feststellungen der Großh. Zentralstelle fiir di LanbesstaUstik ereigneten sich rm Jahre 101 :-> (bezw. 1912 1 6 8 46 (17 710) Sterbe fälle. Tic günstige Sterblichk-i des Jahres 1913 ist wiederum von einer niedrige Säuglingssterblichkeit beeinflußt, denn im Alte von unter einem Jabr starben int Jahre 1013 3002 Kinde fleflftt 324, im Jahre 1912. Auf die übrigen Altersklasse verteilen sich die Gestorbene» wie folgt: l —4 Fahre alt - 1263 (gegen 1208 im Jahre 1012), 5—14 Fahre alt -- 54 (620), 15— 29 Jahre alt 1186 kl290,. 30—59 Fahre alt = 3691 (3944), 60—69 .fahre alt > 2772 (2011 und 70 im mehr Jahre alt - 4385 (4362). Mithin ist fast in alle Altersklassen ein all#« me in er Rückgana z konstatieren a 5 Als Todesursachen kommen in Betracht' Ai geborene Lebeiissckzwäche 789 (19)2 -- 809) Fälle, Alter, schwäche 2079 , 2017:, Kindbettsieber 4«! (58 , andere Folge der Geburt 75 ,69., Scharlach 45 (33), Maseru und Rötel 209 (328), Diphtherie und Krupp 139 (184). Keuchhusten U >2lS,, Typhus 8 (25 , übertragbare Tierkrankl-eiten l (— Rose 58 ,49), andere WundinfekttonskranNieiten l 08 (116 Tuberkulose der Lungen 1654 61679 , Tub«(rkulosk ander, Organe 467 (474), akute allgemeine Miliartuberkulose f 61), Lnttgenenlzündung 1360 11466), Influenza 138 1198 andere übertragbare (venerische ustp.) Krankheiten 12 (36 .Krankheiten der Atmungsoxganc 922 (1010), Krankheit« den .VreiSIf.i'Jsrgiue Herz u'w.) ,918 s?057 , Gchirnschlag 929 (989'. andere Krankheiten des Rervenshstems 747 (833), Magen- und Tarmßatarry, Brechdurchfall 809 (817), andere Krankheiten der Berbautinqsorgetnc 485 524 , Blindoetrm- entznndnu« 8) ,72 . Krankheiten der fegen- und Esttschlechsd oruaite 464 , 4t1 •, Krebs 1193 (1245 , andere Neubildungen 144 (ii Selbstmord 310 (327', Mord und Totschlag, tödliche » :verver,etznng 35 ,21. Per inglttckung oder andere gev.-alt:ame Einwirkung 309 369,, andere bctianttte Todesursachen 512 545) und Todesursackte uitfit angegeben 4, Sge b t o chen, so daß die Seuche s-tzt in 40 Gehüsten herrscht, die sich auf 12 Gctneinden und 4 Kreis« verteilen. Ttkse Tatsachen sostien doch zu ernsten Bedenken ?lnl»ß geben. In S t« r k c n b tt r g ist die Schweine- seuche dagegen vcrhältnirmäßig gering verlieien, ebenso in Rhein Hessen. In Siarkenbnrg ist die Seuche ans 6 De- dösten in 8 Beineinden und 3 Kreisen, in Rhkinhesien ätti 2 Gehöften in 2 Gemeinden und l Kreise aufgetrelen. N-u besallcn sind in Rhcinhesten l Gedöst, m Slarkenburg 2 ®c- kösle in zwei verschiedenen Gemeinben. " Gewerben u# stell n ng Gießen 1914. Das Rmtszimmer der Geiverbeankstellung, das sich in dent Haupl- ausstellmtgSgrbonde, der allen Klinik, bestndei, ist unter Nr, 2015 an da« Fe r niv re ch n c tz ongeschlossen. ** M i! s ch w e r e n B r a nd w u n d e n wurde die junge Frau des Eisenbahnbeamien Läufer in Steeden in eine Gießener feeilanstall gebracht. Sic hatte Petroleum in das fecrdseuer gegossen und die Flomm-er, schlugen empor und versengten ihr Kleider und feaare. RatloK irrte die Unglückliclw umher, bis sic schließlich lichterloh brannte. Hilfreiche Leute löschten zivar den Brand, doch dürste die Berunglückte tnit dem Leben kaum davon-, kommen. " Zirkus Blumen seid kommt zu eine,» kurzen Gastspiel nack Gießen und wird Aufsbellntig aus Oswaldö-. garten nehmen. Dem llntcrnestinen geht ein guter Ruf dor- ätis und er hat auf seiner diesjährigen Runbsahrt in andern Städten durch die Bielsritigkeii und Güte das Spielplons übeiall graste Erfolge zu verzeichnen gehabt. Als gang besondere Anziehung ist die berühmte Rettertruppe Janslp verpflichtet, di« zuletzt im Zirkus Busch-Berlin mit ihrem Rcitsportakt, betitelt „Ein Rendez-v-»is der Jugend am Sportplatz", außerordentlich große ErsolHc erzielt«. ** D i c Tircktion des Lichtspielhauses schreibt uns: Morgen. Tonnerstag, findet int Lichtspieshaus, Dghnhos strahe, wi-her ein Konzertabend nnt verstärkter Kapelle statt, welcher besviiders genußreich zu werden verspricht. Besonders ßüustkwerke älterer Meister sind tue diesen Abend vorgesehen. Das Ptograaew. »eiche« mit Aich. Wagners „Einzug der Gatte auf der Wartburg" und Eher aus „Tannhäuser" beginnt, bringt u. a. als Konzerteinläge auch das Konzert Nr. 1 von Beriot (Biolinsolo ,mt Orchest-r-Begleitung, wostir ein bedeutender Solist gewonnen ist. Fne Filmpcageamm ragt besonders das vieraktige Schauspiel „Frieda" mal Wanda Treuwonn und Bigge Larscn tzervor. (Siche morgen Jnlercu.) ** Oefsentliche politische Versammlung. Wir trerden gebeten, ans die für nevigcn , Donnetstag) abend in Steins Gar.en ai-ge'e.t: »ssentltche Versammlung hinzuwcen, in der Rcichstagsabgeordneter Pros. Dr. Werner über „Die politische Lage" sprechen mtrd. •" Lattdwirllcholclicher 53« r t r n o. Wie die Land tvlrtschallsk-tnuter sür das Kioßtterzsatiim Hessen bekaimt gibt, ktndet am Lanntag, den !8. Apetl, nachmittags 3 Ufer, in !lt ö t l> g e s (Kreis Et eh» n) in, Gastltausc von Gantrnm ein landtvtrischgltlicher Vortrag Uber: „Tie Feldbereinigung lind ihre VoetetleE statt Porttagender ist Oekonontterai W e i tz e l - Lich. ** Der Bäurische Gesang»« rein wurde tviedcrum sür die dtesiäppize Saison von der Großh. Kurdirektiou Bad N a u h c int engagiert. E i n Eindecker IRumplertaubc) überflog heute morgen etwa UN, 7V> Ilpr Gießen IN per Richtung Frankfurt—Kassel. Die Taube flog in beträchtlicher feöhe. ** Klein« Mitteilungen. In Witzenhausen an der Werra wurde dec dreisähiige Junge einer Arbcitersamilze, wahrend er in dein Garten seiner Eltern Ipielte, durch einen Schuß in den Kops getötet. Tie Rachsorschungen nach dem tmbekannten Täter waren bis jetzt ersolglos Der bjoranichlag der Stadt Bingen für das Jahr 1914 siebt in der Betrtebsrechnung eilte Ausgabe von 1 122 374 Mk. und eine Einnahnee von 678 874 Mk. vor. Der lleberschnß aus dem Waflerwerk ist mit 1000 Mk„ der aus dem Gaswerk mit 36 000 Mk. und der Getoinnanieik an dem Elektrizitätsiverk mit 25 030 Mk angenommen morden. — Bon einem Gerüst gm Brückenbau der neuen Rbeinbrücke bei Kempten stürzte der 20jäpttge (simneerniann Joses Benz aus Wei- bcrsbrunn bet Aschassenbnra in den Rhein und ertrank — Der in Zürich vcrbaitete Einbrecher Anton Sch äs er, per. obwohl noch Zwangszögltng, in sehr dreister Weise in einem D o r m - st ad I e r Wassengeschäst stark geplünderi bat, gestand dem Untersuchungsrichter, daß er die gestobleuen Gegenstände zun, Teil im Wald vergraben, zum Teil dritten Personen zur Aufbewahrung übergeben hatte. — Am Montag nachmittag um n s 6 Uhr wurde in Klein-Steinheim die Feuerwehr gsarmiert. Es brannte aus den, in der Nähe »es Bahnhoss gelegenen Floßplatz^ Eine Partie Flößholz, der Firma (tzeorg Mütter in feanau gehörig wurde durch das Feuer vernichtet. Ter angerichtete Schaden be laust sich aus etwa 1000 Mk — Der Arbeiter Schmidt aus Ossenback, a. M. dtang in Dit lenbu r g in die Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden Frau »nd verletzte diese und die Schmie gcrmutter durch Messerstiche schwer. Der Täter wurde verhastet L««»kreis Gießen. C, 0) Leihgestern, 22. April. Für die aus morgen alwnd 8’; Uhr anberaumte Gemein deratssitzuna ist iolgcnde Tagesordnung iestgeketzt: l. Degherstellungen, 2. Gcländeberpach t,,ng. 3. Gebührentestsetzung sür die Steuerveranlggunaskommis- Iwn 4 Ernchtung einer Tchuttgosadestette. 5. Etnirtedtgung von Ggrtengelände. 6. Anstellung eines Wteseniogrts. 7. Vergebung der Ebcrhgltung - Heute morgen 7>1. Uhr überflog ein Einbeck« Tgubei in sehr beträchtticher feähe unseren Ort. tt Betten Hause», 20. uspril. Am Samstag weilte stier der Stogtsanwoli, ttm 15 sticstge Etntoohner wegen der Bürger, »etsterwästi vom 28. Oktober 1918 zu vernehmen. *ei dieser Wahl siegte bekanntlich der bisherige «ürgermeistee mit 51 gegen 39 Etinnnen, der bi» jetzt ober noch nicht vom Kreisamt bestätigt ist. Eottte die Bestätigung bis zun, 28. April dr. Je. noch nicht erfolgt sein, so muß der Bei> geordnete die Eseschäste übernehnten. Grünb e r g, 21 ?i,srik Der Ge mein berat k» schajtiqte sich mit der Umgestaltung des Galkutz-, Marktes, mit bem künfttg ein ZuchtVi ehmarkt für Bogeksberger Bi eh verbunden werden soll- Arq den srüsteren Autrag des Olemetnderates hin Yen der "atu. Wirtschaft» ramme r-Ausschiiß für Oberhessen den Zuchtviehmarlt genehmigt und seine Unterstützung zugesagt. Dadurch entsteht den Viehzüchtern Oberhessens eine neue An- und Verkaufsgelcgenheit für Vogel^berger Bieh. Der Gemeinderai nahm die Ncrcksricht »rit Ewnugtuung entgegen. Kreis Büdingen X Büdingen, 21. April. Der hiesige Rechtsanwakk Koch hat die aus ihn gefallene Wahl zum Bürger-, meiste r in Langenselbold bei feanau nicht angenommen. --- Kohden, 21. April. Dem Sohne de? Gastwirts ferch. Uhl III. von hier gingen heute nachmittag d.e Vjerdc durch. Der junge Mann kam zu Fall und der Wagen ging mit einer Sämgichine über ihn himveg. Dabei wurde er durch Hujtrttte und dar Uebcrjahrcn sehr schwer verletzt. Kreis Lautcrüach. R. Lautet buch, 21. April Für die fettige Eröiinwtg des ersten Tchükighees der IN eine Realschule unrgewandclten, bisherigen höheren Bürgerschule Halle die Dtrrküon eine besondere Feier aus Anordnung des Großh. Minister ürms tm Saall'au znm Johgnncsbcrg veronttaltet Tet^ Feier wohnten als Vertreter de« Kreises Krctsgmtmgnn Dr. Heß, als Vertreter der Stadt Beigeordneter Mols er, sowie die Eltern der Schüler und eine Anzahl Ehrengäste bei. Von der Großh. Oberrealschule Msteld war Direktor Professor Pitz zu der Feier erschienen. In einer Anspracktc des neuen Direktors, des Profeliors F« e r m c r ,^schilderte er die Eniwtcklungsgeschtcküe der bisherigen höheren Bürgerschule. Für das Kreisamt brachten Krctsamtmann Dr. H c ß. sür die Stadt Beigeordneter Möller und für dic Oberrealschule Alsseld Direktor Droscssor P t b ihre Grüße. Bon Schülern wurden Klavier- und Gesangsvorträge ausgesührt. Kreis Friedberg. -2, Griedel, 21. April. T«r Kriegs Veteran Friedrich Müller ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Er hat als preußischer Soldat di« Felchzüge 1866 und 1870-71 mrt- gemackst. D Trais- Münzenberg, 21. April. Landwirt Sil bert G o r r wurde an Stelle des versiorbanen Bürgermeisters Tag einstimmig zum Bürger in ei st er gewählt. Hessen-Nassau. : Marburg. 21 April. Nachdem im vorigen Jahre die städtischen Behörden der beantragten Einrichtung einer st ädti scheu Mittelschule gegenüber einen abkebnen« den Standpunkt einnahneen. bilvete sich eine Bereinigung von Interessenten, welche eine derartige ans privoter Grundlage beruhende Anstalt cinzririchten gedachten. Die Regierung h«t jedoch Inerzu di« Genehmigung versagt. — Frankl urt a M, 20. Avril. Die „Bereinigung der Fahrrad - undNähmaschtnenhändler Frankfurt a. M. und Umgegrnd, E. V." hielt ihre dtesiährtge austerorventlichr feauplpcrsammlung ab. Aus Eintrag des Boritandes wurde bestimmt, die Vereinigung in einen Verband umzuäitdern. Ferner wurde beschlossen, die iGelczenfeits- und Etagenhändler nach wie vor zu bekämpfen und der stgotsanwaltschait wegen unlauterem Wettbewerb zur klnzeige zu bringen. Geschädigte Käufer können sich in allen Fahrradgcschäflen melden. h. Franksuri a. M., 21. ?lprik. Wie aus gutunker- richleier Quelle verlmitei, dürste der Fran furter Sitten Polizei- Skandal möglicherweise den Rücktritt des Polizeipräsidenten zur Fwlge haben. In weiten Kreisen würde dies außerordenilich bedauert nwrden, da der Polizeichef nicht ohne weiteres für da? peinliche Bor- komntnts verantirwrtlich gewacht werden kann. Inzwischen hat die llntersuchnng ihren Fortgang genommen. Sie er- gad sür .Krtmtnalkomniissar Schmidt außerordentirch besä st e n d e Momente. Es nmrde feftgestellt, daß der Kommtssar von den Bordellindaberinnen Geschenke von bedeutendem Wert und hohe Geldsummen eiapsing. Wieureit andere Polizetbeamte in den Sumpf geraten sind, darüber sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Es ist aber sehr trahrscheinlich, daß nicht nur gegen Schmidt allein vorgegangen tvird. Soweit sich freute übersehen läßt, bedeutet die Angelegenheit den völligen Zusammenbruch der Kasernierung der Prostitution. Die Folge wird sein, daß in Kürze mit der ganzen Bordelstvirtzchaft aufgeräumt tvird. Regicrungsprästdcut Dr v. Meister hat sich bereits eingehend über die Schmntzgeschichte be- richten lassen. --- Obernrscl, 22. April. Die 30jährige Ingenicue- srau Müller hat sich in ihrer Wohitung mit Petroleum begosten, dann einen mit Petr ölen ttt gefüllten Schwamm in den Mund genommen und angezünbet. Nachbarn fanden die völlig verkohlte Leiche. -s- fe e r s f e l d a. d. Fulda, 21. April Aus der benachbarten Danipsziegelei Heddersdorf wurde der mit Lehmabtragen beschästiqw 42jährigc Arbeiter Hederich aus dem Dorse fe«dd«rsdors durch plötzlich cinftürzendö Lehmmassen verschüttet und schwer verletzt. Er wurtw dem hiesigen Landkrankenhause zugeführt und verschied dort kitrz nach der Einlteferung. Der Bermiglückte hinterläßt ein« Witwe und fünf unversorgte Kinder Cuftfefeiftaltrt. Mannheim. 21. April. Das Lustschist „Tchütte- L a n z II" ist nach etwa süusstündiger Werkstätteniahrt in der weiteren Umgebung von Mannheiut um 10 Uhr 35 Minuten glatt vor der Lustschisihallc in Brüh! gelandet. Straßburg, 21. stlpril. Obcrleutttänt Geber, der mit seinem Begleiter gestern abend 6,20 Uhr von Königsberg in Mülhausen i. Elf. cingetrossen war, ist alsbald von dort hier- fer weiiergeflogen und um 8,05 Uhr glatt aus dem Polvgon gelandet. tKiridtUIagL D ff t tt b a rfe a M„ 21. April. Tee frühere Gemeindevertreter in Hensensiamin, Landwirt Eleorg Weber, hat in einem Flugblatt, das er in 2600 Eremplaren verbreiten liest, Behauptungen über das pültche Verhalten des feeuseitflamnter Bürgerineisters Kännneree «nlgekteklt, die den Staatsanwalt zur Erhebung der Olüztaltlage veianlastten. Es handette sich nnt Veelelilungen, die steh der Bürgennetsler tu seinem Amisztntnter an Fratten habe zu schulden kommen lassen. Das Gericht erkaunte heute gegen den Angektagten auf 50 Mk. ® «1 b (t t « >' e wegen tormaler Beleidigung; in der Begründung des Urteils heißt es ater, daß der Wahrheitsbeweis itn wesentlichen erbracht sei. Ter Slaatsanwalt hatte im Gegensatz zu dieser SInschammg den Wahrheitsbeweis als vollkommen ntißlungen bezeichnet und gegen den '.'Ingeklaglen eine vretheitsürale von drei Monaten G»>ä,ig„iS beantragt. Siuherdetn eeklielt Weber «inc Ectdktraie vo) 10 Mk., weil er eine Druckschrift ohne Eingabe des VeriallerS und Druckers veröffentlicht balle L e i pzig, £1. Upril (Pnvatlelegramim.) Bor dem Reichs- g« r t ch t fand feuie die Revisionsverhandtiing tm Pro- ze» glegen die Gräfin F i s ch l« r - T r r u b e r g statt. Die Angeklagte «at wegen Wucl»«e«, Brletbtgung und Betruges zu einer GkiatMibrate von einem Jalw und drei Monaten GetänntüS und 1506 Mk. Elelbstrasc verurtcüt nwrden. Gegen dieses llrieü legten cm Das Rctchsgevicht verwarf bctüe Aevzszo»en als zttwe-rtprdet. vermischte«. * Die bedrohten Variier. Aus t-ocis, 21 Avril, dird fftmelbtt: deute früh wurden die Benwhiier des Nivftrii Stockwerks eines^dauseS in der Ruc Erlanger in der Dorstadt ?! „ t e u i l in grasten Schrecken »ersetzt. Ein Teicha tz daNe de» eisernen Molladen und das Fenster des Schlafzimmers drirchschlagen und war «her die jköpse der schlafenden hiniveg -liegend. in dem »,min idcs Zimmers steckcngebliebeir Nach Ansicht de: Polizeibehörde Handelt es sich um ein Geichost, das von einem Flngapnarat vder Lcnkbatlon hcrrührt. Es wird auch a» die Möglichkeit sgedack», »ag es fick, um ein bei einer Schießübung in Ela mar t in der Nähe von Paris abqcseuerteS Gcsch-vst handelt. * ©emaltfnme Vergiftung. Aus Dresden wird geineidet: Der Aäetailarbeftcr llngenz hat feiner Geliebten, der Kellnerin Elisabeth Linckc, gewaltsam Zyankali bcigebracht Er wurde verhaftet. ' Messerstecherei im G e r i ch l s g e b ä u d e. Au? Bla s e l wird gemeldet: Im Gcrichtsgebäude verletzte der von seiner Frau getrennt lebende deutsche StaatSanaelwrige Kirchhof, der auf Veranlassung seiner Frau vor den Präsidenten des Ehegcrichts geladen war, die Frau durch mehrere Messerstiche. Ter Täter wurde vcrhastet. * Ein wütender Stier. Ein in N e u st i f t im Hause des Gemeindevorstehers »ntcrgcbrachtcr Stier stürzte sich nach einer Meldung a„S nSbruck aut den Schweizer Hofer und richtete ihn derartig zu, daß sein Ableben zu erwarten ist. Kleine Taserchrvnik. Unter zahlreicher Beteiliguiiq seiner Mitglieder aus allen Teilen der Monarchie trat in Berlin der preußisckK: Medizinalbeamtenverein zu seiner 30. Hauptv'crsammlnng zusammen, die unter der Leitung des Vorsitzenden Oleh Medizinalrots Professor Napmund (Minden , 2tz.) stand. Für das grosieStadioninD >> s s e l d o r s, d»S derefts int nächste» Jahre fcrliggeftellt iein soll, bewilligte dir Stadt ver- » r d n k I e n v er s a >u IN l» n g einen Kredit bis zu 800 000 Mk. Wrttcrauliichten in Hessen am Toniierdlag, d«a 25. tzloril 1914: Leichte Bewölkung, uoch meist tiockeu, ivarm, südwestliche Winde, vielfach Gen-iUer. Letzte JTrtdirie&tett. Tie Besetzu»- tu« Beracruz durch die Amerikaner. Washington, 22. April. Marinesekretär DemielS begab sich um l! Uhr in daS Beiße Haus. Ein undestätiqieS Gcrmcht will wissen, Konkreadnnral Fletcher Izabe die Einnahme von itetocni; gemeldet. Bier Mariiresoldatru sollen dabei gctiftet und 2l verletzt wvrdon sein. New Work, 22 April. Ein aus der d.AarrnrWerst von Brooklyn cingeltruftmes drahtloses Telegramm bestätigt, daß die Amerikaner Bcracruz besetzt haben. Ihre Verluste betragen vier Tolr und zivanzig Verwundete. Washington, 22. April. Ein vom Marinesekretär Daniels bekauntgogebenes Telegramm von Kontreadmiral Flctcher meldet, daß er Ma r i n e j o l dat« n und 9t«< trofen gelandet und das Zollhaus in Ae ratz ru z besetzt habe. Tie M e x i ka n e r er ö f f n e t e n auf das Zollhaus ein Feuer, wurd'eir aber durch' das Granatfeuer des Schlachtschiffes „Prärie" aus ihren Stcl langen vertrieben. Die Verluste der Amerikaner betragen, wie bereits gemeldet, vier Tote und zwanzig Verwundete. Bcracruz, 21. April Tie bei Dcracruz gefallenen Amerikaner sind ein Bootssührcr, ein Korporal und zwei Gemeine. * Eine militärische Rachts - l, rt des Schüttc-Lau, L u s t s ch i t s c s. Mannheim. 22. April. Das Luftschiff Schütte- L a n z ist heule nacht nach j i c b e n st n n d i a e r m i l i t ä r i s ch e r hl gebt fahrt wieder in Mannheim gelandet. Die Fahrt dehnle sich ans dir ioeitere Umgebung von Mannheim aus. Der kirchlich-soziale Kongreß in Wiesbaden. Wiesbaden. 22 April. Der 19. kirchlich-soziale Kougrest wurde heule vormiitaq Gegenwart staatlicher und kirä>- licker Leoördeki dueck, de» Präsidenten der Allgemeine,i ftrchl-cl>- ioziatkN Vereinigung, Geheimral Professor Dr. l>. Seebcrg- Berlin erössnet. _ Fisch klöße > Neste» erwertunq.'i 1 Pfund von Haut und Graten befreiter Fisch. 350 Gramm seingericbcne, gekochte Kar tosseln, 2 ganze Eier, «was Latz, eine Meilerspitze wcistcu Pscsser, sowie eine gewiegte Zwiebel wird not etwa? lkiotti-Würzc (ungc- sähr 2 Ehlösiei >w!l> und Milch zu einem Teig verarbeit«, aus dein sich kleine Klötze sormen lassen. Dieselben wälzt man in Semmelkrume» und bäckt sic aus heitzein Fett schön braun. Man gibt Ratti-Reniouladen-Saucc dazu. id”A- £Vt / yrry''*vtny' Saxlehnsr’s BitterqueHe y , mmmimm c/nJ) . Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig- - keit, Blutandrang, etc. Gewöhn/. Dosis: i Wts&crg/os oo!l. Spar- u. Vorschutzverein zu Dollar. Einaetr. Gcnoncnfchait mit »nbcichr. Haftpflicht. Bilanz am 31 . Dezember 1013 . In der gestern veröffentlichten Bilanz ist bei der Zusammenstellung der Passiva ein Druckfehler unterlaufen. der biermit richtig gestellt wird. Die Gesamtsumme der Passiva ergibt nicht Dlk. 1L16253L6, sondern Mk. 1162 253.36 wie eS sich durch Zusammenzählung der einzelnen Pa ssiv posten au-mei,'t. _ ."1X7 Verein Handespori für Giessen u. ümg. E.V. 6. grosse allgem. Ausstellung :: von Hunden aller Rassen :: am Sonntag, den 26. April 1914, anf der Liebigsüöiie verbunden mit Spezial -Ausstellungen vom Plm»cher-CIub, Sitz Köln; vom Boxcr-Clnb, Sitz München; Laudesgrnppe Siidweatdeutschlan«! und vom I>eutsc!«cn Roggen-Club, Abteilung Hessen-Nassau und Hessen. Erflffufwg: 8 Uhr vormittags. Schluss; 6 Uhr abends. Eintritt 50 Pfennig. 43snn Weltbekannter Zirkus Wumenftztz! kommt Lckttttäclist nach ölt!« Billige Handschuhe, Strümpfe und Socken empfiehlt Telephon 893 J. ICaan jji*. 5011 Kreuzplatz 10 Licht-Spiel-Hiii BahnhofstraKse 34 5158a Bahnhofstrassic 34 Ab heute Mittwoch: Sensationeller Roman eines Mädchens in 4 Akten. die populärsten aller Filmgrössen. Am Donnerstag stelle ich auf dem diesigen Wochcn- markt eine grotze Partie lebcudfrncdc Leeftschc zu ^ ganz billigen Preisen ^ zum Verkauf. ES kommt nur beste Ware, welche direkt auS Fischdainpfcrn nach h'er gekannt, zum Angebot. 5168 Nsch-flsroflha!,dlUi!p.,vicestcnlündc a. d.Rorvsee Kxtra-Angebot in ^irka Lvo paar mollene. ^ 8oekchen, hell und dunkel in allen Grössen sortiert Wert bedeutend höher, durchweg jedes Paar 50 und 30 Pfg. Nachweislich streng reelles und seltenes Angebot! Wir vergeben die JabrikaiioNSberechtigung und den Alleinvertrieb aus unsere Erfindung für abgcgrenrir Bezirke. ES bandelt sich um einen auS Sand und Zement herzustellenden MffenaMel der Vaubranche welcher IN alles bisher anf diesem Gebiete angewandte eine f s Mändige Umwälzung bringt. Denkbar einfachltc^in einer stunde zu erlernende Fabrikation. Ersorderl. Kapital je nach Größe deS zu übernebmenden Bezirkes Mk. 1000.— bts 5000.— inkl. Einrichtung tlnd Betriebsmittel- nachiueisbarer Verdienst Mk. 5000.— bis ‘25000.—. Erstki. Referenzen nicht nur aus Abnehmer« kreisen und von ^achautoritaten. sondern auch von solchen Herren, die bereits die Fabrikation ausgenommen baden. — Gest. Ost. u. dir. 3359 an Haasenstela ck Vögle? A.-v., krau^ivrt TU., erb. 5W3hr LW-Kkjiizki.,, Gebe non mein.vräm. ^irchl stamm, weihe Italien., Iveitze ‘.^eich6b»5ner. aelbe Orrn»gt»n, Eilder Whan betttl, gesunde Tiere, armta Ekerleger, mit i>al!ennester- Zitcht, ab: Vr-nt-^ier -iDtzd. -- 15 St. Mk. 3.50, I-Taas- K8cke,r ^ Stück Mk. 0.75, 1 Vincke wit 12 dürfen Mk. 12.50. Jahresabschlüsse ansEiertiefernng ». Schlachl- geflügel. Rafsegcstiigelzncht MsauuS, ikimvnrg iLabn». Telephon Nr. 272. 3188 Täglich frischen Schistenberger Weg, pcrritel UA." 108352 Douncrstaz, den 23. April, abends 3 /,9 Uhr, in Steins Garten. LcheiillicheillililislhkLersamRlliW »»er- ’M yiepolitischeLage Freie Aussprache: Nur Männer und Frauen arisibcr Abknust haben ZuiritU ?cr Ashlkttisnorslssd kt -ntss-iilkifche» Partei. W« «.»!»•» a.«.: «■ flltns. Ö061 spricht über „ Zum ^bemistefBi“ Sonntap, den 26. April: KONZERT flHügeu. einer «»fang i Uhr. Eintritt »re«. S14S ,Hierzu ladet ergebenst ein Gna*a» OalU. bei w i hi d uni fch&tzl rrwi flciv sm beflen \kt Huhn. HeiJrrtdI. teidrrh durch üVberKfcbi» len c UMlllich mdltenApcf iT&ien und DröOenen Proj <&On&nal&uichtdlMvi Kiederla^en in Giessen: Pelikan -Apotheke, Hirsch- Apotheke, Löwen - Dinsror: Central-Dro« ; in Grollen- Linden: Apotheke von W. Schlich; in Lieh: Drogre.rie Zimmer. 6 s* Sdült’sWßinsW» Bahahorstraaa« *’** TäsiichlpisGi?eMailHjw'e. u MßeH,«ke 7 ',»:i Bros. lllv-KrunwaldSEuI bnnrunoSpulv. Doi.M.lpfl Prlik.-Aporb., zircuzob l" LJ re i © 9 i -Th ©ates« Si Seliersweg 81 5ircta Büttwsch, 22., v»»»«r»>»,, 23., Freilag, 24. L»rtl. Grosses Wild - West - Programm Ihres Vaters Wunsch Rührendes Drama. Wnpin hat Zahnweh Sehr komische Szenen. Zum Lachen. Woehenftbenleht des Union-Theater» Neuestes aus aller Welt! Mode, Sport etc. Bobbys San&;e Mosen Humoristischer amerikanieeh«r Film. C^AafHehen erregender hehlajert# («rnme* Indianer - Drama In 3 Akten. Dieser amerikanische Film hat den Yorzuer, dass alle hier Vorkommen den Szenen der Wirklichkeit entnommen sind, also wirklich statt* gehtnAe»« LLmpI» ari' Botlästtn an Ort u. Stelle ausgenommen w orden sind. Die wunderbaren Landschaften des wilden Westens tragen das ihrige dazu bei, diesem Film den gebührenden Erfolg zu sichern. Alle Saenen sind gtUhrvtll ul 3?ons»ci. Z«m Lachen! Lntss!el in 3 Akten. Zam Lacher, k Herr und Frau Pillendreher oder: Dir mondslichlicc Familie. So etwas urkomisches ist noch nie gezeigt worden; ma». fällt von in ZtSlüea »er Lacken. Alles ist voll sprühenden Witzes. Wer dieses k Stück sieht, gibt es selbst zu. Die Direictioa. per Laibchen 28 Pfg. beute irisch eingetrosseu Carl Schwaah Hoflieferant (M07 Selterßwea 23 ^ernsvr. 27 G i&ZEX G medr.,vered., s'te. Sorl., viele Neuheit., 10 St. i. 10 Prachts. m.Namen2M., 30 St. 1.50 M. Berp. frei. AV. Hamer, Rosensch., SaBborgZS. [3001D Motor Bäder HaoestejyodeUe dVanderer-Warke Preise c.Eatal. auf Acrraoa Brsatztoils n. Separat, hill. Bezirks-Vertreter: LndwigSehlnnd Fahrrad-Handlung l w;i Hansen bei Glessen. Blitz - Blank werden alle Herdplatten mit meinem vorztigl. bewShrlen Herdplattenpntser. I.ndwig kröil. Plvckitr. (30181 Alle Sort. Garten, Vanm- n.Roienvsäble in all. Grök., LVairbviable u. Waschseil stiinen, Erbjenreiser und schöne Bohuem'tangeu cm« viiehlr billig (03362 K*C;crth,^anbmannUr. XI. Nächste» Treustag bestimmt Ziehung der nur auS 16 000 ^oien mit 560 Gewinnen bes tehen d. Bensbeimcr “WS Zuchtvichlottcric «Lcnntliche Gewinne anf Wunsch mit 80% in bar Geld». Lose 1 Mark bei Verkäufer B.Swjjtrt!!. Gieben. Walltorskr. 2«. l'»™ m. Brot Ternichtot radikal Eoldgeist rueklos. Rpl.-i^t d. Koaf- hautv.Bchoppen n.Brhla- aoB.berdrd. H Haanrneha, TerhütetHaarauslRH n.Zo- mg naner Parasit V/ieht. f. SehnlkiodeT. Tum. w* Aaerk. Echt nor inKArtcsa ÄM. 1 .-U. 0 . 50 . NiemalBoff. ansrewog.InApoth,Dro?. J?ichahm.weisen.2ürtlck. E. Karn, Gehr. Michel Aug. Noll, Ernst. Noll., A. SchRfer, W. Schräder, C-Selbel, Frankfurter Str. 30. (1853s s — s Kosmetik™ lt.z.Pflere d.PüCt, WundlaulcB, kein Geruch mehr. IV on ärztl.Atitcntfit sehr k I emofohl. Zn haben in all. I Droz.oAuoth.PreifMl.- . I wonicbterhdltl.cri.zez. j |fctflsdc.v.M 1.15 Franko- f | Versand direkt v Pabnk Hans Fecber, rraaklBvi a.M. 28 Usbigshölie. I Simifötij, 4 8 Nhr: KaMonzert ..." ".V Todes-Anzeige. Gestern mittag verschied nach kurzem schweren Leiden meine innigstgeliebte. herzensgute Gattin, unsere liebe Tochter, Schwester. Schwiegertochter und Schwägerin Frau Elisabeth Rausch geh. Hahn im 29. Lebensjahre. Giessen (Marktstrasse 34) und Gundersheim, den 22. April 1914. Die trauernden Hinterbliebenen: Hugo Rausch Babette Hahn und Kinder Wilhelm Bonner und Frau geb, Hahn Friedrich Rausch und Familie. Die Beerdigung findet am Freitag, den 24. April naehmirtags 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 5ifi -L fifcisff Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Toihiahm» bei dem Hinscheiden unseres liehen unvergesslichen Sohnes und Bruders Hans sowie für die zahlreichen Blumeuspenden sagt innigen Dank Familie H. Lieh, Spenglermstr. »Ich Mt mm Seihe Mit einer Mechte tietailctroelrtiemictiburditaä eiouje Jucken T»a utib Nacht neuuate. 2n t4 Tagen bat Ziinter'i I'ujuii lladi xiixwd'WM« back Uebei br ieittar. Shefe Lei« iit nicht fenberu Wh 44. wert, ©er». Hl“ ftjn b«i*tgzfen, a DU U.. M. I - u. M. IMi. $ 1 UU Zackoob - Creme ISO mtb TS ttff.i. In bev Uni tJctütäiJiJJUotbct«. chtrich- OUwthefe. bet Uti. 11 b*. C. «M*rl. «B. RiFhwMtfr. C. «chech. «f. •um, SnÄ «»* ii. ». Mnber. De«, ScUtifirti! befiabet sich i. 4. »tui».tabue Sa-taa unb teile euch bei ecken «■Mbteaeaen »rbetien behewe ewwiehten. ^wacohber. H» *w.. atejbe n e. itn : *• 9W»., Stiche,-, >ri*wefev. M ewchMe t cht, ;c. bei bttteftee tberechmina chch-ckickeb ■!. ttareaNe. Sterner ewwtebtein rrebev 9n#T»ait Mint— tewie c-.eblb.eree. . MÖK1 ckck ck ckck kchch chchckckch ckSl t TiiritiiTi A. SeiA *H». 11 1 1 ■ i Mit dem 20. April ihi4 habe ich die LetckMe «er Äirisfsi i« kr lUi K« . »»<»» übernommen. — Don Mädchen, die sich zti Bemfs- schn eiderin neu ausbilden wellen, wird die bei mir in der Aliceschule verbrachte Lehrzeit bei der Gesellinnenprüfung angrerechnct. 5102 D — Prospekte stehen zur Verfügung. — Iflarie Sack, Schanzenstr. 22, Ecke West-Anlage. ReaUchile liltesberg a. I. (gsh Bwtwt ») ait Und-Mt« Ino; Meine Eiswagen gehen ab I. Mai regelmässig und lade ich zum Bezug von Saison- und Monats-Abonnements bei billigster Berechnung höflichst ein. Ferner bringe ich meine erstklassigen Expwrt- bierc in Flaschen und Syphons, sowie 5tgi Ra. Apfelwein in empfehlende Erinnerung. Emil Schmal!, Biergrosshdlg. Frankfurter Strasse 7 Telephon 83 hemmen riebt in Ihr. Kleider und Pelzsaehen. wenn Sie dieselben rechtzeitig mil dem sicher wirkenden E2 Mettessehl/tz aas der Cefilral-Bregerie. Mte sclriitzen. Ucb i für Otto*. — Scfcwlera. v Bekanntmachung. Anleihe »er israelitischo «eli,i»n»«eme>nhe «üestem V»» h«a Fohre» f«»r «nh 1*»?. Hei her hteljh^ripen ptanmäßigen Verlosung wurhen hie Schnt^erschreihnnyen Rrt 4ö, 57 unh 111 be« Innrer 1882 unb Nr/ 14 he« Jahre« 1897 jwc RitckzoHlung am I. Juli b. Jahres bekommt, «n «eichen. Tage hie Verzinsung aufhort. [ älM D (Siegen, hen 22. Sprit 1914. Der Lorstanb hei Israel. Religioackgemeinbc Gießen. S. Heichelßeim. 5 rrjkhll«r m ... Quellfehürfuug«- unh Faffm,g«arbeiten fkl hie Erbauung einer Wasserleitung her Gemeinde Allertshausen sollen öffentlich vergeben werben. Schriftliche Angehste, deren Unterlage» gegen Erstattung her Herstellungskosten abgegeben «erben, finh bi« Dienstag, den 5. Mai l. I»., Born. 1 « »hr bei hem Unterzeichneten (Regierungsgebiiiihe, Landgraf Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 22) einzureichen. Freie Dahl unter den Bewerbern bleibt oor- bchnlten. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 18. April 1914. Der Großherzogliche KreiSbauinspektoi. Hechler, Baurat. sli2B Aufruf zur Deutschen Noie»-Kre«z-Lammlung 1914. Die Waffen rnh'n, be« Kriege« Stürme schweigen! Doch wissen wohl Lite, baff hie Zeit he« ewigen Bälkerfneben« noch uichi gekommen ist. Gerade bas Jahr 1913 ha! gezeigt, wie schnell sich her politische Horizont versinsteru tonn. Di« deutsche Heeresmacht mußte bethaib in anßerorbentlichem Maße »erstiirkl «ochen. Die erfolgte Heeres«er»»«hluug heoingt ohne weitere« auch eine Der- «acheung her frie>w^»«en Hilsskrüfte u«h Hilssniittel Born Noten Kreuz. Denn hie Borhwnhenen militürischen Einrichtungen allein reichen naturgemäß bet wertem nicht au«, im Ernstfall allen Berwunheten unh Kranken die ersorherliche Hikfe unh Pflege angehethen zu lassen. Die hiernach für eine Erganjung hereil« oorhanbener Einrichtungen arsorherlichen L JhMei sollen hurch eine öffentliche Sammlung ausgebrail- . «erben, bte ani 10. Mai h. Ick. in ganz Dentschlanh e,«geleitet wirb. Da« Rote Kreuz feiert in hiesem Jahre sein bOführige« Bestehen. Die .Itancka « n»b Z«eiq»ereine vom Roten .Kreuz habe» sich seither nicht nur im Krieg, j»»hern, wie in den Kreisen unserer Uenbkkerung gleichfall- hinlänglich befanwt sein bürste, auch im Frieben aus hem Gebiet her freiwilligen S an» «erloatigen Nächstenliebe auf« Gliinzenhste bewährt. Unter diesen tinhen darf aus ein günstige« kigebni« her Sammlung auch im Kreise Greffen gehVfft «erden. Bir richten daher au Jedermann in Stadt und Land die herzliche Bitte, zu einer erfolgreichen Durchführung der Sammlung mit beizutragen. Greffen, den 21. April 1914. D«s KreiSk»>«lltee: Provinzialdirektor Geheimer«! Ihr. llffngki, Dorfitzender. Regierungsassessor Dr. Sichert, Schriftsuhrer. Mitglieder: -Ärffm zu Soi«r-Hobechol»«-?ich, Durchlaucht, Lich, Lorsitzende de« Zweig- »rreia« Lich Born fTice»Srttien-^wem; Iriiizessii Hermann zu Solmr-Bra»»- sel«, Due^aucht, Huagen: Graff» zn S«s»«-2nnbach, Durchlaucht, Arnsburg bei Lich; Lehrer Aha», Dorfitzenher he« SezirMehreeBereinS Londorf, Allen- dors a, h, Lha.; Lehrer Alhach, Dorsitzenher he« Kezirk«IeHrerBerein« Gießen- Stahl, G>effen; P i ose st or str. Aste«, Kreiaschulinspektor, Gießen; Dalser, K»io»»e«süHrer der frei« rll »gen SaaitatrkolBnne Bom Roten Kreuz, Gießen; Pfarrer Paoch, Geickchst«fsthrer des Zweigoereins Großen- Lnseck von, Alice - Frauen - Berem, Sroffeu - Buseek; Lehrer Daab, BejirtSvorsitzenber de« Hasfia - Bezirks Gießen, Lollar: Bürgermeister Tör»er, Lich: (Geheimer Kuchenral Profesior v. Ell, Rektor der LandeS- »niverfität Gießen: Biirgermeilter Feallt, Hungen; Frau Geheime Justizrot Gehharhi, Vorsitzende des Zweigvereins Gießen des Alice.Fraiien-VereinS Äiesten; Pfarrer GrotH, SchrfftfüHrer des evangelischen FranenoereinS Rödgen; Dekan 8nß«aaa, Kii-chberg bei Lollar; Dekan Kirchenrat ,Hniner, Vorsihenher de? Zioeigoerems Hiingei, oom LandeSmänneroerein vom Roten llrenz, Hi, »egen ; Fra» Pcasefior Hählhanni, Lorsitzende deS evangelischen FraiienoereinS, Gießen; Pfarrer Haf«ani>, Vorsitzender des evangelischen FranenoereinS Londars, Kesselbach: Oberbürgermeisier Keller, Gießen; Lehrer Kiraß, Borsttzei^r de§ BezirkSlehrervereins . Großen-Linben, Datzen- h»r>i-Stei>»hrrg; StrftSdechant Klingelhoffer, Gesehäftrsührer der Zweigoereins Lich von, Alice-Fra,ien-Bereiii, Li«; Bürgermeister Lenn, Großen-Linben; Freifrau Aaiaffe hon Rarhell znr iliabentm, Borsitzende he« Zweigverein« sttr»ffen-B>ise«k vom Alice-Frauen-Berein, Grvßen-Buseck; Bürgermeister Naaft, Grünherg; OHvamtSrichter Rausch, Borfitzender bes Zweigoereins Lich »o« LsnheSmäwneiverein vom Roten Kreuz, Lich; Fabrikant Reger, Bezirk«. oorsitzenher he« Hafffa-Bezirks'Lich. Lich ; Dekan Nörchen, Freie nseen: Ha»pIlcHrer Rath, Borsitzeaher he« BezirkSlehrervereins Lich, Lich: Oberst Schimmcljcnnig, Kommairheur de« Jns,-RgiS. Kaiser Wilhelm (2. Großh, Hess,) Nr.116, Gießen; Diarrer Tchaiidt, Borsitzender des Zweigoereins Grünberg oom Landes- Mäaneroerein vom Roten Kreuz, Grünberg; Hauptlehrer Tebrt, Dorsitzenher des Bezirkslehreroerern» Lollar, Lollar; Lehrer Sommer, Borsitzender be« Dezirkslehrcroercins Hungen, Inheiden; Frau Geheimerar Dr. Usinger, Mit- glicd de; Zentralkomitee« de« Alice - Frauen Vereins für Krankenpflege zu Darmstadt, Gießen; Lehrer Wagnrr, Borsitzender des BezirkSlehrervereins, Groffan-Susell, LondgerillstSrat Wiener, Borsitzender der Zweigoereins Gießen vom LandeOmünnerorrein oom Roten Kreuz, Gießen.