Nr. 92 Dir «letzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonnla^. - Beilagen: vierinal wöchentlich Gteheiier.hamilienbirtter: zweimal wöchenil.Xreie- lnrden Kreis Siehe» (rt)lüj|e: inr die 3)tbofliou 112, Verlag „ Expedition bl Adresse tiir Depeschen: Anzeiger «ießen. Annahme oon Lnzeige» !>>r die TageSnnmmer bis vormittags S Uhr. Erstes Blatt m. Zahrgang Dienstag. 2\. April t9H «iehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Rotationrdnxk tinö Verlag der vrühl'schrn Unio.-Such- u»d Steindruckerei R. Lauge. Redaktion, Lrpedition und Druckerei: Schutstratze 7. R " rt ' r u1, - UC ~ ÖC!I Bezn q^vrct-: monatlich 75Pf^ viertel« jährlich Akk. 2.20; durch Abhole« u. Zweigslellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel« jährl. ausschl. Bestell^. Zeilenpreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Pfenruq. kHefredakteur: A. (Hoch. Verantwortlich für den polit. Teil: Aug. Goetz; für „Feuilleton", „Ber- nuschtcS" und„Gerichts« sank": Karl Neuratb; iür „Stadt und Land": 'Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. Der Zaluttrieg. Tie Würfel sind gefallen, aber nion weiß noch nicht, vb es wirklich eiserne oder nicht am Ende — Falschspirl- wirrscl sind. Es geht den Pankees wie jenern Hirten, der so oft gerufen hatte, „der Wolf kommt"; als er endlich wirklich'kam, glaubte man es ihm■ nid*. Die Ameri- kaner lraben im Perlaufe der Mexikowirren einen solchen Aufwand mit Ultimaten betrieben, daß man sich nicht recht entschließen kann, an ein ernsthaftes Bargehen zu glauben Wenn wirNich der erste Schuß fallen sollte, werden Skeptiker fragen, ob es nicht doch eine Platz« Patrone war. Wie kam es denn? Am 10. April waren in dem jetzt zu Weltruf gelangten Tampico einige Seesoldalen des nmerika- nischen Kanonenbootes „Delphin" an Land gegangen, um Petroleum einzuholen, wobei sie von einem mexikanischen Beamten iwgni angeblicher Verletzung der Hasenpolizci- orduung verhaftet und ins Gefängnis gesteckt wurden. Auf die Fnlervenlion des amerikanischen Admirals Mayo wurden sie jedoch nach kurzer Frist in Freiheit gesetzt: auf Beranlasfung des von den Amerikanern mcht anerkainiten Präsidenten Huerta wurde dem amerikanischen Geschäfts^ träger in Mexiko die Bitte um Entschuldigung übermittelt, und das gleiche geschah durch den mexikanischen (Geschäftsträger in Washington gegenüber dem Staatssekretär Brhan. Präsident Wilson aber, der im Berlaus des Meriko-dion sliktes erheblich an Volkstümlichkeit eingebllßt hat, benutzte die Gelegenheit, um sich zu rehabilitieren lind so verlangte er, das; Truppen Huertas der amerikanischen Flagg.' ihren Tribut in Gestalt eines Salutes darbringen. Huerta verlegte sich aus seine alte Taktik: ich sage nicht ja, ich sage nicht nein! Er lehnte zuerst den Salut ab, willigte dann ein, inachte aber die Bedingung, daß die Amerikaner den Salut erwiderten. Dattti zog er wieder seine Bedingungen zurück und verlangte gleichzeitiges Salutschießen, eine Forderung, oie um so unberechtigter tvar, als Huerta doch so an den „Vorschuß" gewöhnt ist. Zum Schluß erklärte er sich dann auch znm Vorschuß bereit, er wollte aber nur sechs Schüsse bewilligen, während Wilson 21 verlangte, und während oes Handelns stellte er wiederum die Forderung gleichzeitigen Salutes Schuß um Schuß auf. Das Ultimatum der Washingtoner Regierung wurde ablehnend beantwortet, und so war der Konflikt da. Kleine Ursachen, große Wirkungen, und Präsident Wilson, der ossenbar bis zum letzten Augenblick auf die Aach gicbigkeit Huertas gerechnet hatte, mag jetzt tvvhl denken: Da haben wir den Salat — oder vielmehr Salut! Der' Not, nämlich den Rockcscllcr und Genossen folgend, nicht dem ciut'nen Triebe, ist er in das mexikanische Abenteuer hineingeraten. Die Standard Sil Compagnie hatte seit Jahren danach gestrebt, die zahlreiche» Petrolcumqucllen Mexikos in ihr Wcltmonopol cinzusügen, und seit der Absetzung des Präsidenten Porsirio Diaz, bei der auch schon der rollende Dollar ini Spiel war, haben die Amerikaner die Revolution in Mexiko mit Geld und Waffen unterstützt, während sie gleichzeitig die Anerkennung des Präsidenten verweigerten, solange die Revolution nicht unterdrückt sei. Wilson und sein getreuer Knappe Bryan waren dabei nur die Geschobenen, und ihre wiederholten Friedensbeteuerungen waren zweifellos ernsthaft gemeint. Aber im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten regiert der allmächtige Dollar der Trusts. Jetzt, nach all den großen Worten, konnte die Washingtoner Regierung nicht mehr zurück, und sie muß Ernst machen, freilich, was man io Ernst nennt. Präsident Wilson hat von dem Kongreß die Ermächtigung per langt, „die bewaffneten Streitkrästc des Landes zur Aufrecht- crhaltung der Ehre und Würde der Nation zu verwenden". Eine sormcllc Kriegserklärung ist überhaupt nicht vorgesehen, schon weil man die Regierung Huertas nicht anerkennt, und man will sich zunächst auf eine friedliche Blockade der mexikanischen Häfen beschränken, während erst als weitere Eventualität eine Besetzung der Regierungsgebäude in den' Seestädten in Frage käme. Was diese Blockade betrifft, so wird sie jedenfalls am meisten zunächst dem «nucrikauischei« Handel schaden, der dadurch unterbunden wird. Im übrigen ist ein Widerstand seitens Huertas kaum zu erwarten, schon weil er gerade genug mit den Ausständischcii zu tun hat. Heikel könnte diese Spazierfahrt der amerikanischen Flotte sich höchstens gestalten, wenn die Revolutionäre, die im Falle des Engländers Benton jedes Pal liereu mit den Amerikanern abgelehnt hatten, etwa gemeinsame Sache mit Huerta machen würden, aber das dürste schwerlich so bald der Fall sein. In Washington hofft man durch die jetzigen Maßnahmen Huertas Position so ju schwächen, daß seine Anhänger sich von ihm abwenden und die Revolution ganz von selbst siegen iverde. Teiin an eine Eroberung Mexikos, von dessen lt Millionen Eintoohnern mehr als <”» Drittel Farbige und fast die Hälfte Mischlinge sind, venkt bisher ivenigstens kein vernünstiger Poli tiker in der Union. Was die auswärtigen Regierungen betrisst, so sehen sie sich jetzt in die sehr ernste Notwendigkeit versetzt, den Schutz ihrer Staatsangehörigen selbst i» die Hand zu iichmcn, und das ist ciue Sache, die neben England auch Deutschland angeht, das ja bereits diesbezügliche Maßnahmen in die Wege geleitet hat. So bedeutet die neueste Wendung in Mexiko zugleich eine Schlappe für die erweiterte Auslegung der Monroedoktriii, der,zufolge die Pankees sich anmaßen wollten, den etwaigen Schutz der Jüteresscn anderer Rationen höchstselbst zu übernehmen. Nunmehr irird man den allzu übermütig gewordenen Amerikanern mit dem bekannten Worte zurufen können: Fetzt, Retter, hilf dir selbst, du rettest alle! Die Eutseuduug weiterer amerikanischen Schisse nach Tampico. Washington. 10. April. Das Kriegsschiff „Mississippi' erhielt heute am späten Nachmittag Befehl, sich mit dem Aerokorps und (>00 Seesoldaten so wie begleitet von der „Prärie", der „Dixi" und einer Torpedobootsflotille von Pensacvla nach Tampico zu begeben. Das Schlachtschiff „North Dakota" ist am späten Nachmittag nach Tampico abgegangen. Washington, 20. April. Amtlich wird gemeldet: Deutschland charterte zwei Dampf er, die zur Aufnahme der Flüchtigen aus Veracruz dienen sollen. Strategen der Marine und der Armee sind mit der Ausarbeitung von Kriegs Plänen beschäftigt. Konteradmiral F l e t ch n c r ist angewiesen worden, Marine soldaten nach Mexiko Citß zu senden, wenn dort Unruhen entstehe» sollten. 'Allen auf der Fahrt nach Mexiko iw sindlichen Schissen ging der drabtlose Befehl zu, ihre Geschwindigkeit zu erhöhen. Wilsons weitere Schritte. Washington, 20.April. Fm RevräscntaiilenlKUifc wurde ein Antrag eingcbracht, der die Be rwendnng der b e w a s s ne t c n M ach t der Bereinigten Staaken zur Erzwingung der Huerta gestellten Forderungen gutheißt. Präsident W iljonsBotschast an den Kongreß gibt einen lieberbtirf über die Zwiickicnfällc, welche zu der jetzigen Lage führte», hebt hervor, daß die Vereinigten Staaten besonders für Beleidigungen herausgegriffen wvr de» seien und erklärt, daß eine augenfällige (Keuugliiuua nolweiidig sei. Die Botschaft fährt dann fort: Fch hoffe, daß wir nicht z» einem Krieg mit dein merilani schen Pol! gezwungen iverdcii. Wir lickämpscii nur Huerta und seine Anhänger. »iffer Ziel würde nur sei», e» dem m e x i f a n i sch e n Polte zu ermöglichen, iv i e d c r eine gesetzmäßige Regierung c i n z u s ü h r e n Ich h o s i c ernstlich , d a ß gegenwärtig kein K r i c g i » F r a g c k »NI IN t. Ich glaube, int Namen des amerikanischen Volkes zu sprechen, nwnn ich sage, daß ivir in keiner Weise die 'Angelegenliciten des mexikanischen Volkes- leiten wollen, das ein Recht hat, seine innere» Angelegen - Heiken nach eigenem Ermessen zu erledigen. Die gegenwärtige Luge wird nicht die ernste Perivicklnng einer Einmischung mit sich drin, grn, wenn wir sie schnell, weise und iesl behandeln. Fch möchle in einer Angclegenhcii. die so ernste Folgen nach sich ziehen kann, nicht handeln, ohne den Kongreß betragt zu haben. Deshalb ersuche ich Sie »m Fhrc Zustiminunq, daß ich die bewaiinetc Mackst der Per einigten Staaten nach Bedart verwenden kann, um von Huerta die vollste Anerkennung der Rechte und der Würde der Bereinigten Staaten zu verlangen. Pc r a c r u z, 20 . April. Kapitäu H u g h e s , Ehes des Stabes der atlantischen Flotte, trat sich zum Gene - ral Maas, dem Befehlshaber der mexitaiiischeu Bundes truppeu i» Bcracruz und zum Hafeukoiiimaudoiite» begeben, und sie ersucht, alle H a n d e l S s ck>i s s e zuni Verlassen des Hafens aufzusordern Der ameri kanische Konsul ersuchte alle Frauen fremder 'Nationalität, aus den im Hafen liegenden Schisse» Zuflucht zu suchen, vorzugsweise auf den Dampfern „Mexiko" und „Lsperanz>r", die von der amerikanischen Marine für diesen Zweck gc- schartcrt worden sind. M e j i c o , 20. April Aach einem Telegramm aus I narcz haben die R e b e tlen besohlen, soiort den A n g r i i t a u i'T a »i - pico jt: erneuern. Ter Befehl wird mil de,» Wunsch kiklarl, daß'die Amerikaner, loeim sic WilionS Anordnungen durch- Iulirrn, die ihnen srcundlich gesimiien Rebellen an Stelle der BundcStruppcn in Tampico vvriinden sollen. Au» Ocfjcn. D i c Freie Bereinigung hessischer Rational- liberaler hat aui Sonntag, den '26. d. M., eine Sitzung in Frankfurt anberaumt, an der außer de» Mitglieder» des Gc- samtvoistandks die Vertreter der sämilicktc». ihr angcjchlolsencn nalionalliheralen Vereine und Ortsgruppen ieiliichmen ivcrden. Die La n d l a g s' er s a tzwa h l im zweiten rhcinhe >- fisch eil Wählt! eise Alzen, denen früherer Berlreter Abg. Tiehl I All.) kin Mandat nicdcrgclegt hak. Ivurde. der „Tarmst Zeitung" zufolge, vom Großherzoglichcn Staatsminifterimn a»s Donnerstag, den 18. Juni, anbcrauml. Im vlü'enschnce. »Iller den zabllojen Wundern der Natur zählt ein blühender Obstbaum zu den größten und schönsten. Er ist gleichsam ein Märchen, ein FrühlingStraum der ewigichasienden Mutter, lieber leuchlcnd grünem Rasen hebt sich schimmernd die anS lausend Faiseticn gebildete Alabasicrkupvcl dcS blühenden .(tzirsch- oder Pslaumen-, Apscl- oder Birnbaumes vom Saphir des Früh lingähimmelS ab, und das ipiclendc Licht malt tausend seine Farben und Schattierungen hinein. Unausgesetzt umschwärme» ihn die nimmer rastenden Bienen, ein tiefes gleichmäßiges Sum men wogt um den in schneeiger Reine strablendrn Wipfel, einem tieien langen Orgeltone gleich — man glaubt die Musik der schaffenden Natur selbst zu vcrnehnien. Wie erzeugt sic dieses Wunder? Und loar doch gestern all' die Pracht Versteckt noch und verborgen: Wie kam sic nur in einer Nacht Und grad iür diesen Morgen?" Längst che die warme Frühlingssonnc die Blutenknospen «tuslüßt, sind iie fertig entwickelt: schon im Sommer beginnen die Obftbänme, die neuen Blüten aufzubauen. und bereits im Oktober Hai die Kirschblüte all ihre Hauvtteile. Kelch, Krone, Staubgcsäße und Stempel anqelegt. Der Ruhezustand des Winters ist in Wirklichkeit ei» Zustand des Weiterschaffens, und im ersten Monat des Jahres ist die Obstblüte schon so weil gediehen, dost die Kaust des Gärtners sic zur Entsaltung bringen kann. Nickt alle blültz-nden Bäume öffnen ihre Blüten zugleich: Ausländer sind cS, die den Reihen eröffne»: als erste erscheinen die bläulich roten Psirsichblütcn, cs folgen die weißen Avri- koscn und daraus die Pslannren mit ihren schwachgelblich über- hauchten weißen Blumen, die zu zweien gemeinsam mit den jungen Lanbblättern hervorlommen. Dann erst blühen die einheimischen Obstbäume aus, die Sauerkirsche »nd die Süßkiriche niil ihren weißen Blüten, dann die leuchtend weißen Birnblüten und den Beschluß bilden die Apfelbäume mit dein bluirotcn .Hauch über dem reinen Weiß der Blütcnblättchcn Bon ihnen behauptet die Sage freilich, sie blühten viel srüher: sie weiß von dem gottbegnadeten Wuiiperbanme zu Tribur am Rhein, dem Wnnderbaum zu Weida und dem bei Altenstadt in der Rahe von Banreuth, die ihre Blüte» bereits zu Weihnachten erschlossen haben und gleichzeitig Blüten und Früchte getragen haben sollen. Pfirsich, Avriloie, Pffaumcn- und Kirschenbäume haben alle Blüten, die umeinander die .größte Aehnlichlcit baden. „Der Blüiensticl", so bcichreibt sie Worgitzkh, „erweitert sich bei allen zu einem kleinen Becher, dem Blütenboden, der an keiner Jniici,. Ivand in großen Tropfen den dnitenden Nektar ausschwitzt. Aus seinem Rande trägt er fünf schmale, grünliche, oft zurückge- schlagcne Blütcnblätter, die fünf großen Kronenblättcr und zahlreiche Staubgcsäße mit gelben Beuteln. In der Tiefe des Dlütkn- bodcns aber sitzt frei ein fast kugelrunder Fruchtknoten und hebt auf langem, aufrechtem Griffel die knopfförmige Narb?' aus 'der Blülcmintte empor. Beim Turchlchncrden des Fcuchttnotens gewahren wir in seiner Höhlung traulich nebeneinander zwei grün- lichwciße Körnchen, die Samenanlagen." Die Bienen sind cs, denen die Aufgabe zufällt, den Blütenftaub von der einen aus die Narbe» der anderen Blüten zu bringen, eine Tätigkeit, bic der Dichter mit folgenden Versen malt: „Gesumm, Gebrumm Von feinsten Stimmen: .Heran nun, Immen Zum Fest?: „Ter Alte cnvartct die Gälte!" Leg dich darunter, nach oben schä», ^ Wie's funkelt im Weiß, dazwischen das eilau, »nd lausche: von fern und nah, Richtig sind schon die Bienen da. Ganz aus ist nun die Winternacht, Ter alte Herr ganz aufgeivacht. Behaglich rauscht er: Laßl's Euch schmecken! Wie sie von allen Tcllcrchen schlecken. Bon einem andern, summ, summ, summ. Zu Tausenden tummeln sic sich herum. Nippen, naschen, trinken, brummen: Tic Blüten selbst, schcint's dir, brummen Immer int gleichen Geschwirr in Ruh, Ter Alte strahlt über und über dazu!" Apfel- und Birnblüten — die Birnblüten stehen übrigens in kurzen Rilpen — haben große Aebnlichkeit mit den vorgenannten, doch sind bei den Birnblüten die Staubbeutel nicht gelb, iondcr» ileischrot, und sie atmen keinen süßen Blütcnduit aus. sondern riechen für menschliche Nasen ganz eklig »ach faulem Fleisch. Auch sind cs nicht Bienen oder Hunrmcln.^die sich an ihnen laben, sondern Aassliegen, die auf das faule Fleisch, das die Blüten ihnen durch Geruch „nd Aussehen Vortäuschen, zusliegen und dann die Bestäubung vermitteln »eberdics beträgt die Anzahl der Griffel bei Amei- und Birnblüie 5, und bei der Avielblütc sind die 5 Griffel am Grunde zusannnengcwachsen. Be, der Apsclblütc sind die Staubbcutclck)en rein-gelb und die Blüte duftet süß nach Nektar: Bienen und Hummeln sind die (tzästc, die hier die Bestäubung aussührcn. ^ Kurz ist die Brach! des vergänglichen Frühlinqswunders: die zarien Blütenblättchen sollen bald ab, der Blütenschnce rieselt zu Boden, der Wind verweht ihn. unh cs bleiben die verwelkten Staubgeiäße, Stempel und Kclchcnrcstc auf dem schwellenden Fruchtknoten om Blütensticl sitzen, die Blätter brechen hervor, und in ihnen verschwindet, was van den Blüten übrig ist, bis später schöne reife Früchte wieder aus dem Grün heroorleuchten. — Neue Briefe von Jane W a l s h an Carlttlc unter dem Hammer. Aus dem Nachlaß F. Martins, des ehemaligen Privatsckrclärs Thomas EarlyleS, werden out 30. April bei Sothebn in London eine Anzahl Antogravhe» und Do- tumcntc nnier den Hammer kommen, unter denen sich auch zivei Briefe der Jane Welsh an Carlyle bcsindcil. Die beiden Briese stanrnien aus der'Zeit vor und noch der Hochzeit Mit Earlhlc: der crfle trägt das Datum des 4. April 1825> uud stammt aus Hadbington. „Schön, junger Ritter, Tie sagen, daß Sic endlich konimen," schreibt Jane. „Soll lcki mich »ach io vielen Enttäuschungen aus Sie verlassen? Wirklich, Sic ivanneu »leiiic wunderbare (stabe der Geduld aut eine harte Falter — besäße ich nur die gewöhnliche Summe von (stcdiilo, so hätte irii Ihnen gewiß längst Lebewohl gesagt, weil Tie Mich io lange in dieiem peinlichen Zustand der Erwartung lasien. Aber Sic kommen endlich! Gäbe drr Himmel, daß Sic schon gckomme» wären." Ter zlvcite Brie» ist nach der Verheiratung geschrieben und trägt das Datum „Craiqovntta, August 23. I83i". Er beginnt mit den Worte»: „Mein Fuß steht aut meinem Hcimalsbodcn und mein Name ist Macgrcgor! »nd nun, Geliebter, kann ich wieder attnen und deuten und fühlen und schreibe». Nu», es ist ein unschätzbares Privilegium, ein eigenes Heim zu haben — Anspruch zu besitzen „einen Rang in der Geiellichaff" einzunchmcn, und sei das selbst auch unter der leichtfertigsten Person. Robert Parker sagte eines Tages, »aio genug, als ich alle seine Benrer kungen lustig dahiiiriescln ließ, und mir die Mühe der Antwort ersparte: „Was bekümmert Tic? In Eraigenvnttock ist sie diS heiterste und prächtigste Wesen der Well »nd bier ist sie immer trübselig und schaut traurig drein." „Es wäre ein Jammer, »-enn cs io wäre", sagte meine Mutter mit viel Emphase und hüstele. „Glücklich wäre es", erwid-wie ich ruhig, „cS ist wirNich ein Gluck, daß ich den angenehmsten Eindruck dort mache, wo ich am meisten bi» und wo zu sein meine Pflicht ist." — Wörterbuch über den plattdeutschen Wort» s ch a l! der Lüneburg e r Heid c. Dem Oberlehrer am 0>v>n» nalium zu Friedenau Prot. Eduard K li ck, den vor einiger Zeit der hannoversche Provinziallaudtag zur Förderung deS .Lüneburger Wörterbuches" durch eine größere Summe unterstützte, ist vom Kultusministerium zn dem gleichen Zweck ein »omlioitcr Betrag lind ein einjähriger Urlaub bewilligt worden. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wisse n » schail Der LandschailSmalcr Frederic Göltet ist im Alter von 73 Jahre» in Lillchainmcr gestorben. — Ter Erste Internationale Kongreß für experimentelle Phonetik, der vom 19. bis 22. Avril in Hamburg lagt, wurde im Porlcsunqs- gebändc durch den Präsidenten Professor M e i n h o s eröffnet. Es nehmen zahlrelche Vertreter von inländischen »nd ausländischen Jnsntutcn. Universitäten und Phonetischen Vereinen an dein Kongreß teil. Deutscher Ücich. IfniffT und S'nnjTtv i 11 Korfu. Aus Korfu ivird gemelkut Am Rachnrittaq des zweiten grieckiischen Ostcrseiertaqes fanden in dem Dorfe Gasttiri dir bekannlen ländlichen Tänzebei großem Zulauf der Bevölkerung aus Stadt und Land unter den Klängen der Musik der Dorskapellc und der Kapelle der „Hohenzollern" stritt. Dem Sclfaujpiek wohnten bei das Klnserpaar, die Königin^ der Hellenen, der Reichskanzler ». Bethmanu Dollweg. Frhr. v. Wangcnheim. Prof. Quadt und die deutschen Marine ossiziere. Tic Majestäten wurden mit den Klängen der deut scheu und der gricchisclien Nationalhymne empfangen. Tic lretischen Gendarmen, tnrlche in deni Achilleion den Wacht dienst versehen, führten heimatliche Tänze vor. Staatssekretär Kühn unternahm am Sonntag in Stuttgart in Begleitung de? Finanzministers Tr. Pistorius und des StaotSratcs v. Schneider einen Gang durch dielliugedung derStadt und verbrachte mit den beiden Herren den Abend im Hotel Marquardt. Am Montag mittag lvurde Staatssekretär Kühn vom König in Audienz empfangen und durch die Verlcihnizg des Großkrcuzcs des Fricd- richsordeno ausgezeichnet. An der Frühstückstafel bei dem Königspaare, zu der der Staatssekretär zugezogen wurde, nahm auch Ministerpräsident Dr. v. Weizsäcker teil. Am Dienstag wird der Staatssekretär in Karlsruhe Eintreffen. De r frühere wü r tt c m b e r g i f ch c Justiz- minister und M i n i st c r p r ä s i d e n t D r. Wilhelm v. B r e i t ti n g ist am Montag früh im Alter von 79 Jahren gestorben. Der Verstorbene war Justizminister von 189« bis 190« und stand dem Staatsministerium als Präsident oon 190t bis 190« vor. A«»lanv. Das Befinden des .Königs von Schweden. Der Montag vormittag ausgegebcnc Krankheitsbericht besagt: Der .König verbrächte am Sonntag einige Stunden im Lehnstuhl und schlief nachts gut. Arbeiterbewegung. Berlin, 20. April. Die Zahl der ausständigen Drosch kenchausscure beläuft sich jetzt auf 1400. Ter Vorstand des Trojchkenbcsitzervereins Groß-Berlins hat gestern abend beschlossen, den Streik der Chauffeure mit einer allgemeinen Aussperrung zu beantworten, wenn bis zum 25. April nicht sämtliche Streikenden die Arbeit wieder ausgenommen haben. - Rom, 20 April. Bon dem. Tabakarbeitcraus st a n d bleiben die staatlichen Tahaksabrikcn in Cagliari, Bari und Derana unberührt. In Modena. Bologna und Neapel dauert die Arbeit in ziemlich erheblichem Umfange fort. Die Freiheit der Arbeit ist überall gesichert. In Mailand, Turin, Sestri und Ponente hat sich ein Teil der Arbeiter zur Arbeit gemeldet. An» Stadt und Land. Gießen, 21. April 1914. Feuer in Gießen. Am Montag abend um Vtz9 Uhr ertönt« die Sturme glocke, als die städtische Feuerwehr gerade zn einer Hanpt- »ersammlnng beisammen war. Im Sturmschritt ging eS „ach dem Turmhaus am Brand, wo die Geräte klar gemacht und von dort mit und ohne Besvanniing zur Brandstelle i n hie Nahe der Heyligen st acdt scheu Fabrik gebracht wurden Auch die Gaiische Wehr fuhr 5 Minuten nach Beginn des Alarms zum Brande. Eine große Menschenmenge hastete aus allen Teilen der Stadt der Brandstelle zu. die das Gerücht als tn der Heyligcnsbaedtschen Fabrik bezeichnet« Bon der Höhe der ehemaligen Aktienbrauerei lohte eine mächtige Feuergarbe zum Himmel und Tausende von sprü heuden Funken belebten den dunkeln Nachthimniel. Es brannte eine dem Stadtverordneten H. Win» gehörige Scheuer. die an der Verlängerung des oberen Riegclpfads zwischen Liebigsiraße und Leihgestcrner Weg von ollen Seiten vollständig frei dasteht. Sie war an vcyligcnstaedt ver- inietet und diente zur Aufbewahrung von landwirt- schaftl. Maschinen unb Erntcvorräten In dem Fachwerkgebäude stand al!es in Hellen Flammen. Die Tach- bedeekung war vollständig zertrümmert Tausend« von kkcinen Flämmchen flackerten, durch den Wind bewegt, au dem Gebälk des Tachstuhls aus und ab. Eine ivuiüiervvNc Tilbouette bildete die Giebelwand, welche nach der Liebig- straße zu steht. Tic Feuerwehren hatten zwei Schlauchlinieu in Betrieb, doch war dainit nur wenig g tan, denn das Wasser ver- Puffte ohne Löscbersolg. Die Wirtuug des Wassers prallt ’ ab gegen den atemberaubenden Brodem, den das Feuer aus eine Entfernung von 20—W Metern in der Umg-buzrg des Brandherdes ausströmte. Man hätte untätig das Element wüten lassen können, da das brennende Fachwerkgebäude Nicht zu retten war und eine Nachbarsckiast, die in Gesahr geraten konnte, nicht vorhanden war. Bon den landwirtschaftlichen Geräten ist eine fahrbare Pumpe, eine Egge, mehrere Pflüge und einige sonstige Klei- nigkeitcii ge r eitel. Eine Säemaschine, sowie mehrere Psuhlsässer standen mitten auf der Tenne, auf welche die brennenden Holzteilc der Zwischendecke und des Dachstuhls niederrasselten. Aach drciviertelstündioer Dauer de? Brandes konnte das Signal „Feuer aus" gegeben werden. Die beiden Wehren rückten 9 Uhr 15 Min. unter Zurücklassung einer Brandwache ab und die Menschenmasscn verließen im Dunkeln das Feld. Von dem Bauwerk stehen nur »ocb die aus Lehinfachwerk hergestelltcn vier Wände, Ivelcku:. durch das Ablöschen durch- weickit, kau», den Ausbau lohnen werden, der aber >iuch iedenfalls ivcder gestattet werden wird, noch beabsickitigt ist, da an der Stelle, wo die Sckieucr stand, eine Straße geplant ist. An der Brandstelle waren auch Oberbürgermeister Keller und Regierungsrat Gebhardt zugegen. Brandstiftung? Unmittelbar, bevor der Brand von Vorübergehenden lnahrgcnommen wurde, soll ein Mann aus den, Ge bände h e r a u s g e l o m m e n und nach HenligeiistaedtS Fabrik zugeeilt fein. Dieser Mann innß zweifellos das Feuer an gesteckt habe». Tic Kriminalpolizei sahndetc noch am Montag abend nackt dem Täter und machte den Ver- such, näheres über dessen Person zu ermitteln. Man Höne auf der Brandstelle die Vermutung aussprechen, daß der iüiigste Sckicucrnbrand in unmittelbarer Nähe der Poppe scheu Fabrik jedenfalls von dem gleichen Täter veranlaßt worden sei. Der Schade», den die Fabrik von Hcylige»st>iedt hat, soll glicht sehr erheblich sein, da die Maschinen, die verb-nrnnt sind, versichert töaren Auch der Gebäude schaden, den ine LandeS-Brandkasse zu tragen bat, kann nicht von Bedeutung sein, da die Scheuer ja über ttirz oder lang doch hätte abgerissen ioerden müssen. Allerdings brachte der Bau b isher jährlich 120 bis 140 Mark Pacht ein Stadtverordneter Winn, der Besitzer, ivar der erste, der dem Branddirektor Branbach telephonisch von dem Ausbruch des Brandes Mitteilung machte. Er hatte zufällig von seiner Wohnung aus den Feuerschein ivahrgenonimen, ohne zu ahnen, daß es seine eigene 'Scheuer war, die in Hellen Flammen stand. Die nicdergebranntc Scheuer war vor nicht ganz 25 Jahren erbaut. » " La >ide S » n iv e rs it äi. Forstassessor Dr. phil. Gustav Baader, der sich für Forstwissenschaft an der LandeS- »niversität z>, habilitieren wünscht, ivird an, Mittwoch, 22. April, 12 Uhr pünktlich, in der kleinen Aula seine Probevorlesung halten über: „Neuere Ersahrnngen ans dem Gebiete der Erforschung imd Bekämpfung der Nonne (Lvmantria monacha)“. J: Ernennungen Der Oberlehrer an den. Neuen Gymnasium zu Mainz Professor Tr. Friedrich Meyer wurde zum Oberlehrer an dem Realgtnnnasium zu Mainz mit Wirkung vom 20. April 1914 an ernannt. - Der Oberlehrer an der Realschule zu Butzbach Professor Friedrich Glaser wurde zum Oberlehrer au dem Realgymnasium zu Darmstadt mit Wirkung vom 20. April 1914 an ernannt. ** Aus dem Eisenbahndienste. Der Rcgierungs- baumeisler in der Hessisch-Preußischen Eisenbohngemcinschast Eduard Wolsskehl zu Darmstadt wurde aus sein Nachsuchen vom 1. April d. I. an aus dem Staatsdienste entlassen. ** Für bie Stadtveror dneten-Versa mm- luiig am Donnerstag. 23. April, nachmittags 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung ausgestellt worden: l. Mitteilungen. 2. Gesuch der Trinkerfürsorgestelle um Gewährung eines Beitrags. 3. Gesuch des Vereins „Hundesport" wegen Stiftung eines Ehrenpreises. 4. Stiftung eines Ehrenpreises der Stadt für die Gewerbe-Ausstellung. 5. Gesuch der Ltcht- bühne-Gesellschast um Ermäßigung der Billettsteuer. 6. Straßenbahn Gi e ß e n-'Wie s e ck. 7. Gesuch des Vereins für Luftfahrt um Ermäßigung des Preises für Ballongas sowie um Ueberlassung eines Raumes für Unterbringung eines Ballons. 8. Bewilligung eines Nachtrags- kredits für die Herstellung von HauSanschlüssen durch das Elektrizitätswerk. 9. Verkauf von Gelände an die Militär- verwaltung. 10. Ueberlassung von Gelände an das Landwirtschaftliche Institut in Erbpacht. II. Bauarbeiten >m städti- sci>en Anwesen Marburger Straße ««. 12. Teilung der Klassen Via und Vlla der höheren Mädchenschule; hier: Kredit für eine neue Lehrkraft. 13. Voranschlag des Realgymnasiums und der Oberrealschule für 1913: hier: Krediterweitcrung für Heizung, Beleuchtung und Reinigung. 14. Baugcsuch des E. H. Müller für die Goethestraße. 15. Baugesuch des Dr. Spohr für Neuenbäue 25. 1«. Baugesuch des Karl Textor für die Licbigshöhe. 17. Baugesuch des Ferdinand Krämer für die Marktstraße. 18. Baugesuch des W. Horn für Kreuzplatz 15. 19. Baugesuch Sack & Jughardt für Süd-Anlage 20. 20. Entsendung von Schutzleuten zur hessischen Schntzmanns- schule. 21. Ausstellung des Verzeichnisses der den Militäranwärtern vor behalte neu Stellen bei der Stadt Gießen (das Verzeichnis liegt am Sitzungislag van 8—12 und von 2—-4 Uhr zur Einsicht im Saale offen). 22. Gesuch des Albert Trinthammer um Erlaubnis zum Schankwrrtschaftsbetried im Hause Burggraben 9. 23. DeSgl. des Friedrich Meß für Alicestraße 20. 24. Desgl. des Otto Wenzel für Brandgasse 4. 25. DeSgl. der Johann Kirzingcr Ehefrau sür Seltersweg 70. 26. Desgl. des Samuel Rothschild für die Wirlschastshall« aus dem Biehmarktplatz. " Hessens Gewerbe schiillehrer haben sich z» einem Verbände vereinigt und in der „Aleniania" z» Franksiirt a. M. ihre erste Versammlung abgchallen. " SchntzmannSschule für das Großhcrzogtui» Hessen. Der FrühjahcSlchrgang an der gemeinsamen Schiitz- iiiannsschulc sür das Großherzogtimi Hessen hat im Darmstädtcr Polizeigebäudc seinen Anfang genommen. ES beteiligen sich diesmal 12 Schutzleute, je 3 Schutzleute a»S Mainz und Offenbach, 2 Schutzleute aus Därmstadt und je einer ans Worms, Gießen und BenShcim, sowie ein Polizeikommissär- Anwärie» ans WormS. *’ Genehmigte WohnhauSbanten. Jni ersten Vierteljahr 1914 wurde unter 6 genehmigten Bangesiichen die Genehmig,mg für 4 Wohnhäuser erteilt. Im gleichen Zeiträume des Vorjahres ivurden 12 Baiigcsnche, unter diesen 8 Wohnhäuser, vom Hochbanamt genehmigt. Der Vergleich zeigt, wie sehr die Bantäligleit in unserer Stadt abnimmt. ** Schlägerei. Eine blutige Schlägerei spielte sich am Sonntag zwischen ausländischen Arbeitern an der Umgehungsbahn ab. usinntHnt e-a, windelanzcigen. Tos Kre 0vä uns, niitzutcilen: Seit einigen Jahren erscheinen zahlreichen dcutichen Zeitungen von London ausgehende Anzeig deren schwindelhafte Grundlage eigentlich von vornherein ein Zweifel'Nicht begegnen soNte. Trotzdem fallen ihnen iminer wie! unenahrcnc Personen zum Opfer. Es sei deshalb in folgend aut eimgc^^dlescr Anzeigen besonders hingenäesen: „Präses Roxroy lcca Kensmgton High Street London W.", erbietet i gegen Einsendung eines Geldbetrags den Charakter zn deuten v eine Lebciisvorausläge zu stellen. Ein angeblicher Elnier 2. Ki weis lowie ei» „National Institute ob Sciences", Dev. 3010 Wettminstcr Bridge-Road Rr. 258, London S. E. behaupt. !'Gchcimnis mpsteriöscr Macht iei endlich enihüllt: eine e ,n ™; ™Wbt zur Kontrolle der Gedanken und Gewolmhcitcn eil anderen", sowie zur Beeinflussung eines, auch Tausende von M len ent,ernten Mensckien könne durch das Werk des „Professe Knowlcs' erlernt Ioerden. Das Werk werde durch das Jnsti mit Lilie eines hierzu gegründeten Fonds von 100 000 Mk. kos« los verteilt, !^n Wirklichkeit werden von dem Besteller sür t Buü, ncbu einem „radio-bilvnotlstschen Kristall" 120 Mk r> wngt.i Ein „Hngh Mc. Kean", Dep. 150« A. Rr 41, Totl Ätceet, Lo^on SW., endlich erzählt, er habe innerhalb von Hainen ,antt einer Idee und 40 Mk. als Ansangskapital" 100 6 wiark ver dient Sein Buch „Gewinnbrrnglmde Gelegenheiten pouvidergktchcht". lehre, wie man „auf ehrliche, aufrichtige II gewissenhaite Weise" Geld erwerben könne. Das Buch sende er, m c?« unentgeltlich zu: sür Portogebühren könne indessen i am K fr . r" d,g. IN Briet,naiken der Bestellung beiiügen -ro , £ warmen sind Unternehmungen eines Amerikaners Eln ^ l.iaiher. der, loie nmn sieht, in der Wahl von Decknamen n, unenmderiich ist. tkr ha, auch noch andere Firnn-nln-zeutinunc «n »"r3 r ! llw,!l ' io „The Universal Mail Order Institut »efamnitct Bridge Road. London S. E Man soNle \ ?Is vernünftiger Menich aul Anzeigen des beichrieber oder eines ähnlicheii Inhalts, wie sich auch der Anpreiser nennen mag, nicht cintaiien. Die ersehnten Glücksgüter sind du die Lille des aincrikanischen sttkenschenfreundes sicherlich flicht erlangen. * r Kleine Milieilungen In Wiesbaden neu übten zwei junge Mädchen Selbstmord. Eine sungc Verkäuferin, die kurz vor der Entbindung stand, entleibte sich. Während des Todeslamvics genas sic eüics Kindes, das ,rdoch nnimtlelbar nach der Geburt starb. Auf dem Grabe des Großvaters erschoß sich ein 20,äkriges Mädchen, die Tochter einer angescheuen Familie. Was die Bedauernswerte in den Tod gctncben lwt, konnte nnt Sicherheit noch nicht festgrstellt werden. — In den Ovelwerkcn zu R nsselshcim erlitt ein lüjähriger Lehrling bei dem Stur« von einer Treppe außer inneren Verleyungen einen schzvrren Schädetbrnch. Dem Gendarm zu Neustadl im Kreise Kirch- bain gelang es, zwei aus der Anstalt Rengshausen entlaufene Zwanqszöglingc dingfest zu machen und dem Anitsgerichis- geiängnis zuzusühren. — Bei dem Ilmdecken seines Daches fand der Landwirt Heinr. Balßcr X. zu Rödgen eine noch gut erhaltene Geige, die die Jahreszahl 1813 trägt. —In M arburg machte eine von auswärts zugereiste junge Dame ihrem Leben durch Gift ein Ende Die Lcbrnsniüde war nervenkrank — In Eisern im Siegerlandc ertrank das dreijährige Söhnchcn der Familie Horchler in einer Jauctiegrubc In der Nähe der Eisenbahnstation K r i s t e l sand inan am Montag früh die Leiche eines etwa 30jährigk>i Mannes, der ein Zug den Kops vom Rumpf getrennt halte Jcdcnsatls liegt Selbstmord vor. — Finanzielle Schwierigkeiten beim Ankauf eines .haiiics trieben gestern den Ärbeitei' Finger in Kriftel in den Tod. Eine iimge Witwe mit zwei Kindern trauett um den Ernährer. — Am ^amstag abend ließ sich auf dem Bahnhof Mainz-Kastel der .Kaufmann Fritz Hirschhorn von einem Züge überfahren. Er wurde aus der Steklc getötet. Landkreis Gießen. L ich, 20. 'April. In h-r prachtvoll gesännückten Mari e n st i s t s ki r ch c sand gestern die Koniliination statt. Es nahmen 80 Konfirmanden zum erstenmal an der Feier des heilige» Abendmahls teil, darunter 21 Zöglinge des Frankturier Waiien- hauses und 5 Mädchen aus dem Arnsburger Retlungshaus. Zusammen mit der bürgerlichen Jugend lvurde auch Prinzessin Anna A g n e s , die älteste Tochter des Fürsten zu SolmS-Hohen- solms-Lich. kvniirnniert. Der Frier in der Kirche wohnte außer anderen Verwandten des Fürstlichen Hauses auch die G r o ß - Herzogin Eleonore bei, die morgens mit dem Auto von Tarinstadt gekommen war und gegen 5 Uhr nachmittags wieder zurücksiihr. Kreis Alsfeld. di. S i o r n d o r f, 20. April. Gestern nachmittag sand die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der hiesigen Spar - und Tarlehnskassc statt. Präsident Nicht- berg cröfsnetc die Versammlung mit einer Begrüßungs- nnsvrache. ES folgte die Vorlesung der Jahresrechnunq und Bilanz vom Geschäftsjahre 1913. An Stelle des verstorbenen AussichtsrntSmitgliedes, des Polizcidicners I. Gg. SchäZer, wurde Gastwirt Johs. Eckstein gewählt. Eine Divivendcnverteilung tonnte für dieses Jahr nicht stattsindcn, da die Kasse den Verlust bei der Genossen- schastsbank in T-armstadt noch nicht vollständig gedeckt hat. Kreis Friedberg. Bad-Aauhcim, 20. April Beim heutigen Schulanfang wurden in die S i a d t Ich u l c 120 A -B-E-Schützen aui- genommen, die in drei Parallelilosicn geteilt werden. Die Schule zähl! jetzt 740 Schüler, die sich aut 19 Klassen verteilen. Die günstige Durchschnitisklassenstärke belrägr istiva 38. — Die ErIi st - LIIi> wig Schulc. die mit dem neuen Schuljahre als vollgültige Realschule in staatliche Verwaltung übergegangcn ist, nahm in die Serin heute rund 40 Knaben und Mädchen aut, dir vorher zumeist drei Jahre die Sladtichulc besucht haben. h. Vilbel, 19 ?Ipril. Ein Gesuch der Frauksurter Handelskammer um Errichtung eines Notariats in Vilbel ist vom hessischen Justizministerium als dem Bedürftns nicht entsprechend abschläglich beschiedcn worden. Auch dos hiesige Amtsgericht und der Landgerichtspräsident zu Gieße n sprachen sich ans Ansuchen gegen den Pion aus: nach ihrem Gutachten ist die Zahl der Sachen, für die ein Notar neben dem Gericht zuständig ist, nrt Antts- gcrichtsbezirk Vilbel in den letzten Jahren erheblich zurüft- gegangen. Starkenburq und Rlstinhessen. rb. Tarinstadt, 20. April. Der Kreistag des .Ki'eises Tarmstadt hielt lieutc voriniitag im Fürsiensaal des städtischen Saalbaus seine Jahrcsiitzung unter dem Vorsitz des Regrernngs» rates v. S ta ra ab. Es fanden zunächst verschiedene Ersatzwahlen für verstorbene Mitglieder statt Alsdann wurden der Boranichlag für 1914, die Beiträge der Gemeinden und die Krcisumlagen ge- nelmiigl. Unter den übrigen Beratiingsgegenstäilden ist nur von Interesse, daß bei der Position: Bau und Unterhaltung von KrciSstraßen von verschiedenen Berircicrii lebhaite Klagen über die rasche Ruinierung der Kreisstraßcn durch den Automobil- Verkehr 'Lastaulomvbilc aus Frankfurt usw.> erlwbcn wurden. Es wurde besonders die Heranziehung der Auiomobilsabriken zn den Kosten sür Erhaltung und Vcrbesscrimg der KrciSstraßen angeregt, auch die schon meiiriach erprobte Teerung der Straßen und deren Belegung mit Kleinpslaster beftirlvortct. wie cs sich auf der K'reisstraße von Psungstadt nach Hahn bewälrrt babe. Zu deni Kavitel: K r c i s u n t c r ft ü tz u n g e n wurde ein Ausschußantrag angenommen, zu den bisher vom Kreise freiwillig übernommenen Kosten sür die innere Armcnpslcge vom neuen Rechnungsjahr ab die Elemeinden mit einem Achtel des Betrage? lieranznziehen. Ae Voranschläge sür die vccichiedenen Krcisinstitute, Abdeckerei, Scblachtvieb- und Fleischbeschgii „sw. wurden debatteios genehmigt und darnach noch verschiedene Neuwahlen vollzogen. rb. D n r Ni st a tz 1, 2h. Avril. Der Raubmord auk d e I Eisenbahn zwischen Franksnrt und Tarmstadt, dessen Opler der Kaulmnnn Brecdner nns Tarinstadt wurde, hat leider noch immer keine Anlklärmig gelunden, trotzdem sowobl die Tarmstädter wie die Franklurter Kriminaloolizei in dem nun bald riistrichcnen Jahre seit der Mordtat die eitrigsten Nachkorschmigeii angesiellt hat und unzähligen Spuren vergeblich^naehge äugen ist. Tic Behörden sind letzt von neuem mit der Sache beschättigt worden, da nach einer anstliche» Anzeige im Zuchthaus zn Tietz a, d. Lahn ein dort teil längerer Zeit einlogierter Verbrecher sich selbst beschuldigt hat, die Alordtat vostbracht zu haben. T«> Betreffende ist allerdings zur Zeit der Mordtat au! lreiem Fun gewesen, doch steht die Siantsanwaltschnkt dem lrciwiüiqeu Bekemitnis des Diezcr Zuchthäuslers zunächst recht ikeplilch gegenüber, besonders da verschiedene nähere Umstände des Mordes von diesem ganz anders bekimdel werden. ES komnit viellach vor. das, Berbrecher zn solchen fingierten Geständniffen ihre Znstncht nehmen und sich ans den Zeiinngen oder anderen llnistände» einen scheinbaren Tatbestand zusammenreimen, in» dadurch sür rimge Zeit eine größere Bewcgnnqssreiheit zn erlangen, belonders qeleaeistlich der behuks näherer Ermittelungen notwendigen Transporte des Gelangencn an den Tatort usw. Ti« Behörde gebt aber auch selbstverständlich dieser nnwahrschesiilichen neuen Spur nach und hat joiort einen Beamten zur näheren Prniung nach Diei gesandt n. Osfenbach, 20. April. Mit dem heute begonnenen neuen Schuliahr ist an Stelle des während der Ferien verstorbenen Oberlehrers F. F. Alt der Hauvilehrer Weil von Bürget zirm Leiter der Knabenschule am Matiiildeiivlatz ernannt worden. Lauvisehrrr Martin von Büdesheim, Kreis Bingen, wurde heilte dafür als Schulleiter der Bürgeler Volksschulen feierlich in sein Amt eingcfülfrt. Hessen-Nassau. X. Hanau, 20. Avril. Zur Besprechung der Fmge über eine A u s nu tz u n g der M a i II w o s s e r k r ä s t c ist vom Ober- vraiidenten der Provinz Hannover lWassersttombanverwaltimg! eine Ziisannnenkunit mit dem Oberbürgermeister der Stadt Hanau, wwie den Landwirten der Kreise Hanau, Gelnhausen, Schlüchtern, Fulda, Gersield und Hünfeld aus den 25. d. M. nach Hanau i» das Rathaus einberuscn worden. Cttfticbiifnbrt. Höuiqsbrrq— Mülhausen ■*- I »bau »ist h a l. 20. April. Aus bcm Flupplatz Fo- Ldrmithal landete» heute vormitiaq 9 lü Uhr der Öfsiziersflieger Dberlrutnant G c ö c r und Leutnant Mikulskv «1* Begleiter aut einein WO PS Mrrrcde? Avrattc-Topvrldcckcr Sic sind heute morde» *15 Uhr in Kämgsderq i. Pr. qeftartet und beabsichtigen weiter >n stürpe» M ü l b a u se n sElsatz). 20. Avral. Oberleutnant 8 eh e r . der mit Passagier beute trüb 5.10 Uhr in Königsberq i. Pr. gestartet war, ist nach einer Zwiidieiikinduna um 9> Uhr inIohanniS lhal, wo er um 11 Wr wieder ausgestiegen war, aus dem hiesigen Flugseld tzabsheim um 6.20 Uhr glatt gelandet. Ober leutnant (Vtojci wird heute abend noch nach Straßburg fliegen Schichtslug du rchOcsterrcich-Ungarn. Wien, 19. April. Heute morgen begann der Start zum k ch i ch t l l» g durch O e st e r r e i ch »II n q a r n mit der ersten Etappe Wie»—Prag—Theresienstadt—Brünn—Asvcni, 722 Kilometer, mit Zwangsland»,ig in Prag, Theresienstadt und Brünn. Sechs Flieger starteten, darunter R c i t e r e r - Berlin. Ter Start war um 7 Uhr beendet. Wien, 2V. Aortl. Der Flieger S t i v l o s ch e cl, der sich an dein Schichlstng beteiligt, ist bei Wigstadl sMährcni aus dem Rück- ftuq« von B.en a b a e st n r j t. Ter Apparat wurde zertrümmert, der Flieger selbst ipurde leicht verletzt. Sei» Fluggast, stiegierunqS- l'm,meister H a ek st e l I« r-Berlin, blieb „nverlcht. Ter Flieger weiterer lost bei Ctockeean in Niederösterreich aus den, vin- stnae auigeaebe» haben. Der Flieger M u m b erlitt bei Mährisch- Bndwist einen Cebrgiibenbruch. Wien, 20. April. Ter Flieger Wittmann tras als Teilnehmer an de,» Schichliluqe heule liachmiltag hier ein. Ta seine Konkurrenten Bareth »nd Konschel die Etavpenstationen iilcht erreicht haben, erscheint Wittmann vorläufig der Zeit nach Bester zu sei». München, 20. April. Tie Erzherzoge H e i n r i ch Fe r d i- nand und Foses von Oesterreich, die heute srüh 8 Uhr iit Salzburg mit dem Bastoi, .bohenialzburg' ausgestiegen ivaren, siitd kurz vor 11 Uhr vormiltagS in der Nähe vo» Neiiinark glatt gelandet._ Uttiversrtcit»«Nnchrict,ten. — Der Rechts Historiker Proscffor Zeumer in Berlin ist vermischtes. *DicSühucfürdieKölncrPolizeiversehlun,- g e n. Wie erinnerlich, ist seinerzeit gegen die vier im BclcidigungS- vrozeß gegen den Redakteur Tollmann bloßgestclltcn Polizei-Fn- snetioren das iöeinliche Disziplinarvenahren mit dem Ziel der Ent iernung aus dem Amr einpelertel tvorhen Ja, Anichlul, bicran und an die Revision des hiesige» Polizeipräsidiums durch die Mi »isterialkommissare in «un, irn die Köln Ztg. von unterrichteter Tinte ersähet, durch Verfügung des RegieriiiigsvrLi,deinen eine größereAnzahlvonBeamtcndes Polizeipräsidiums dis. zivlinarisck bestrait worden. To sind gegen mehrere Polizei- kvmmisjare wegen schwerer dienftliltier Versehlungen, nämlich, weil sic ohne Genehmigung üseichrnke von Privatversoncn im Zuiammen dang mit ihrer amtlicheu Tätigkeit angenommen lzatten. empiind- lichc Geldstrafen nerdängt worben. Gleichzeitig ist die Verse h u n g im Interesse des Dienstes hinsichtlich aller in dieser Wesse belasteten Polizeilommissare in Aussicht genomme». Ferner ist eine gröbere Zahl von .siriminalunterbeamien. die sich in ähnlicher Weite schuldig gemacht Naben. in Berücksichtigung gewisser mildernder Umstände mit einem disziplinarischen Verweis be straft worden Das förmliche Diizustinarversahren gegen die vier Polizciiui Vektoren nimnn nunmehr seinen Fortgang, nach dem die gerichtliche Vvenniersuckung damit geendet bat, dast sie auster Verfolgung gesetzt worden sind Reben dieser tue Vergangenheit betresienden Tühne der Versehlung einzelner Polizeibeamten ist durch eine Reibe von R e s o r m m a sz r e g c l n aut dem Gebiet der Attssstlit und des Geschäftsbetriebes Vorsorge getrossen worden, dast in Znkunit ähnliche Versrhlnngen möglichst ausgeschlossen bleiben. OanfttL ** Reichs Mündel sichere* Anleihe der Stadt Aiesbobc » Laut Bekanntmachung im Anzeigenteil werden am Samstag, den 25. d. M, * 000 000 Bkk reudsinündeltichcre 4">- 'Anleihescheine der Stabt Wiesbaden zur öttenilichen Zeichnung aufgelegt. Tie Zeichnung erfolgt zum Kurse von 96,60».» zuzüglich 4*s Stückzinsen vom 1. April 1914 bis zum Abnabmelagc in Gießen bei der Mitteldeutschen Crcdilbank, Filiale Gießen. Die Tilgung der Anleihe erfolgt durch Verlosung pder Rückkauf mit 2> -°» jährlich des Anlcihekapilals unter Zuwachs der ersparlen Zinsen von den zurückgczahlicn Schuldverschreibungen vom l. Avril 1915 ab: verstärkte Tilgung, Gciamtkündigung der Anleihe sind bis zum 1. April 1924 ausgeschlossen. Der Erlös der Anleihe dient zur Beschasiung der Mittel für Zwecke dcS Grund- ftückStonds, iür den Neubau des .Kurhauses und der höheren Mädchenschule, für den Erweiterungsbau des Resormrcalghmnasiums, des .Krankenhauses und der Schlachlhoianlagcu. sür den Ba» einer Ttrastenbabiiwagenballe i» der Bleichstraste, iür Straßen Ueber- und Untersühriingcn im Bahuhossgeländc, sür ein Anschluhgclcis nach dem Schlachibot und sür provisorischen Ausbau der Zusabrt- ftrastc zum Bahnho», sür die Kehrichtsverbrcunungsanlaae, sür den Bau der Elektrischen Ttrastcnbahn nach Bicrstadt, sowie zur Erweiterung des Wagenparks und der Schienenwege der städtischen Straßenbahn. Wetteraussichten in Sellen am Dtiltwoch, den 22. April 161 (: Fortdauer der bestehenden Witterung: vorwiegend heiter, trocken, warm, Gewitterneigung. Letzte Jlacfrridjtett. D ie Bischofs mahl in Breslau Breslau, 21 April. Blältermnsttiuirgen zufolge fleht aus der Borschlogslisn' für die Bisckiofswahl obenan der älteste preußische Bischof Kor u.m-Dricr: cs folgen die Bischöse S chm i l t-F-uld«. B e rl rani -Hildesheiin, der bischöfliche Delegat Tr. S chä ser» Dresden und vier Bres lauer Domherren, darunter her Uincabbrigc Sekretär Koppe Dr. Steinmann, der srülwre Pfarrer Dr. Bergel, der frühere ReliMoiisoberlehver Professor Dr. Buchwald und Ilmversitätsprofessor Dr. Ri kal. — Die Oeffnuug des Testamentes des »erstorbenen Kardinnl- fürstbifchofs Dr. Kopv Hot ergeben, datz fein Privat- vermägen sieben Millionen Mark betragen hat. Als Nni Versal erbe ist das Domkapitel eingesetzt morden Außerdem erhalten Beamte und Bevreuskete des Dvmkapttels Legate und Gratifikationen. Die Wahlen in Schweden Stockholm, 2l. April. Rach der heutigen :fabln sind bei der R e i ch s t a g swa Hk zur Zweiten Kammer 79 Rechte, 65 Liberale, >0 Sozialdemokraten gewählt worden. Die Rechte gewinnt 2l Sitz« und verliert einen, die Liberalen verlieren 28 und die Sozialdemokraten gewinnen 12 und verlieren vier Sitze. Der Salutkrieg. W a s h i n gt o » , 21. April. Das R e p r ä s c n t «r » t e n Haus hat mit 337 Stimmen gegen 37 Stinrnrrn die Politik des Präsidenten Wilson gegenüber Huerta gebilligt P^B^CQ ZAHNR^SIA. j verhindert den Anfatz von Zahnftem und erhält die Zähne rein und gelund! 0 rolle Tube I M Kleine TubeMPI^^^^^ Tie Beliebtheit der Knorr - Lupprnwürkk! nimmt ständig zu. Tas liegt an dem besonderen Wohlgeschmack und der Ausgiebigkeit der Marke „Knorr"! 4842«, versuchen Sie: ilnorr-l sausmachersuppe, Erünbcrnsuppe, Pilzsuppe. I würfet I Teller 10 psg. Danksagung. Beweise der herzlichen ben Sohnes Wilhelm Für die vielen Beweise der herzlichen Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Sohnes sagen wir hierdurch allen unseren herzlichsten Dank. Insbesondere danken wir für die vielen Kranzspenden sowie der Krankenschwester für die in den letzten Tagen erteilte liebevolle Mithilfe. Herrn Pfarrer Bröckelmann für die trostreichen Worte und dem Gesangverein „Eintracht“ für den ergreifenden Gesang am Grabe. Klein-Linden, 20. April 1914. 03321 Philipp Volk und Frau geb.Veit. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie sür die Kranz- und Blumcn- spenden bei dem Hinschciden meines lieben Galten, unseres guten ValerS sagen innigsten Dank grau Marin Kinkel «nd Sinöer. Gießen, den 21. April 1914 Eine Wohltat bei naher Flechte am Bein Dbermcvcr's Herba Seife Frau M. Georgi Görlitz, schreibt: Ich erlaube mir natu ergebenst mitzuteiien, dast ich eine rtrohe nasse blechte am Bein hatte und dieselbe durch Gebrauch rwn Qbermcver's Herba Lcife beseitigte. Qbcrmcnerc13. Aktiva An: Ausgeliehenen Kapitalien: a> gegen Obligationen . . 771141 b) „ Bürgschaft . .» . 1088ü2 e< n GüterkausSgelder. 326514 dl „ Immobilien ... 15161 AnKassenvorrat..... 4787 „ Borlagen...... 11535 „ Aufstände...... 31320 „ Mobilien . . . 65.26Mk. 5% Abschreibung . 3.26 .. 62 ..... 186738 Verlust 28 1162 2 -3> 36 Passiva: Per: Aufgenommene Kapitalien iEinlagenl ...... , Geschaftsgutbaben der Mitglieder ....... , Reservefonds 20856.39 Mk. , Eintrittsgeld 440.— „ Zuweisung ans dem Reingewinn pro 1912 . . . 1 000.-Mk. - Dispositionsfonds 7 700.—2JW. Zuweisung aus dem Reingewinn 1912 305.65Mk. Rttckstettungen: auf Hypotheken 144 477.53 Mk. Schuldscheine 13181.61 „ Kanfgelder :468.25 „ Immobilien 15161.64 n Vorlagen 7556.59 „ Ansstande Ki 000.--- .. JC 923 145 70 18060 2 296 39 8005 67 190745 62 1216253 36 Die Zahl der Mitglieder betrllg Ende 1912 Im Jahre 1913 gingen zu....... fco 26 95 Im Jahre 1913 gingen ab......../_ Daher Stand der Mitglieder Ende 1913 88 Die Rechnung liegt acht Tage lang zur Einsicht auf dem Bureau des Rechners osten. Der Vorstand. Frank, Direktor. Schwalm, Rechner. R o h r b a ck, Kontrollet,r. deneralversammlnng Donnerstag, den 30. April 1914 abends 8 1 /., Uhr ftndet die zweite ordentliche Geurralversanmiliiuti aus biesigem Slatbanse statt, wozu alle Mitkilirder srcundlichit eingeladen werden. TaacSardnun«: 1. LatzunpSäuderuna zu 4 56 der Snvuuacn auf Erböbunp des GcschäilSanleilS n», den Betrau von 4000 Mark. tZiveite Vesunsu 2. Beichlußfanuna über die Auftösung und Liauidation der Genossenschaft. Lollar, de» 20. Avril 1814. 5t22s Kmpfehlv I33^3a Hack-Maschinen äußerst preiswert Lsdg.Krill, Plockstr. 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TageS-Ordnnng: 1. dabreolicricht 2. vtechnuugsablagc 3. Wahl von zwei Rechnungsprüfern 4. Wahl des Vorstandes, des Aufnahme-Ausschusses und des Schul Ausschusses ü. dlntrügc, soweit solche rechtzeitig cingcbracht werd. Dir bitten um vollzählige Beteiligung. .“,107 v Der Vorstand. rii7lle¥iÄtal(ii vom H. bin 15. Juli 1014. (Bremen-Bremerhaven-Helgoland Hamburij-Friedrichsruh-Lübeck- Travemünde-Kiel' M >s ! Preis5Ik.9U. . Alles eingeschiosson Ausfil'irl. Programm kosten-; ^ bei den durch Plakate' kennilich gemachten Stellen od. direkt d. das Reisebureau l.. Lyssanliop & Co . G m.b.H, Mainz, Kaiserstr.7 Mit dem 2t). A|»ril .1914 habe ich die Leitung der Srhneiderkorse in der Alicesekih in Giessen -über nonimen. 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Alle Szenen sind gefahrvoll nad spannead. Zorn Lachen! Lustpicl in 3 Akten. Znn Lachen! ISerrnnd FrauPillendroher oder: Die mondsüchtige Familie. H So etwas urkomisches ist noch nie gezeigt worden: man fällt vea dea Stählen vor Lachen. Alles ist voll sprüh. Witzes. Wer dies Stück sieht, gibtes selbst zu Die Direktion. Deutscher! Z Coanac aus französischen Weinen tANDAUER^MACHOLL ^ HeIlbronn vNur echt mit der Hammer-Schutzmarke Überall erhältliche ledes Paket enthalt ein« : entzückende Eeilage. :: Dar lebt «I! Siktmsteinltier. Alleiniger Fabrikant* Carl Gentncr, Göppingen. Klavier stimmen im Abonnement und auf Einzelbestellung. Reparatur-Werkstätte für Pianinos, Flügel und Harmoniums. Jede Reparatur, die einfachste wie die sch wierigMe, wird unter Garantie in technisch Vollkommenster Weise ausgeführt. Aafpoliercn von Pianos. 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