Nr. 89 Zweites Blatt *64. Jahrgang Erschein! täglich mit Ausnahme de? Sonntag?. Ti- ..«j-tzener ZmmNenbllifter" werden dem »Anzeiger, viermal wöchentlich beigclegt, da? „Kmsblott (fit den Kr«is Kietzen" zweimal wöchentlich. Tie „raildwlrtschastlichen Seit- lragen" erscheinen monatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Freitag, *7. April *9*4 Rotalionkdruck »nd Verlag der Brühl'schen Unwersitäls - Buch- »nd Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition »nd Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: S-zH öl. Redaktion:^« N2. Tel.-illdruAnzeigerBießen. Die soziale Schichtung der vcvölkcrunz in Hessen. . In der Gegenwart, in der Berufsfreiheft, Wandersrei- r>c,t. Ehesreiheit und öffentliche Meinung einen entscheidenden Einfluß auf die Gestaltung des Volkslebens geivonnen naben, können keine so fest umrissenen Berufsklasscn wie im Mittelalter entstehen Wenn die heutige Entwickelung auch wieder ein Aufblühen de? genossenschaftlichen Geistes und «ine Entfaltung von Vereins- und Vcrbandsbildung mannigfachster Art sicht, so lockern alle diese Bindungen' gleich- eilig aus der einen Seite, was sie aus der anderen zusammen- schließen wollten. Abstammung und Besitz. Berus. Leistungen und persönliche Eigenschaften zeichnen dem Einzelnen seinen gescllsckwstlichcn Kreis vor. Ilm die sozialen Schrch-« cken möglichst zutreffend zu erfassen, gelten die beiden Merkmale Besitz und Berussstellnng als die geeignetsten. Eine zuverlässige Besitzansnahme ist aber bei der betannten Steucrsurcht des Publikums unmöglich. So muß sich die Evzialstatistik auf die Erfassung der B e r u f s st c ll u n g beschranken. Allerding-? trifft sie hier den Menschen nach der hauptsackze, nach seiner gesellschaftlichen Lebensstellung, und gibt wenn auch nicht dem Besitzcinkommen. so doch dem Ar- beitseinkominen und in gewissem Maße zugleich auch dem Bildungsgrad Ausdruck. Rach dem Arbeitsrang gliedert sich der Bolkskörpcr in Selbständige, Angestellte und Arbeiter. Tiefe drei Kategorien erscheinen aber nicht immer sckxars getrennt. Lerbindel sich znni Beispiel mit der Selbständigkeit im allgemeinen auch wirtschastliche Unabhängigkeit, so ist das doch sehr oft nicht der Fall. Tie Selbständigen^ wie sie die Bernssstatistik versteht, sind nicht immer die Besitzer. sondern zu ihnen werde» auch die leitenden Direkt toren, die Hausgewerbetreibenden usw. gerechnet. Die Näherin, die für einen tleincn Kundenkreis tätig ist, zählt ebenso als selbständig wie der Großbankier. Mancher tvastwirt ist in Wirklichkeit nur der Angestellte seiner Brauerei, und der kleine Hausgewerbetreibende wie der Kleinskellenbesitzcr stehen dem Arbeiterstandc sehr nahe. Sind somit aller Berufsstatistik Grenzen gezogen, so kornint doch bei ihr die Wirkung der Massenzifsern so zur Geltung, daß sich Gesetzmäßigkeiten ablciten lassen. Sic lehren uns die Verschiebungen greifbar kennen, die durch die Entwicklung von Technik und Verkehr bedingt sind und die oft der alten Zeit gegenüber «ine völlige Üniwälzuirg. bee deuten. Neue Schichten kommen „ach oben und alte, denen die Existenzbedingungen abgeschnitten oder erschwert ivcr- den, sinken unter. In diesem unruhigen Boden des Werdens und Vergehens wurzeln alle wirtschaftlichen und sozialen Kämpfe unserer Zeil. Seit 1895 habe» sich in der Landwirtschaft Hessens die drei großen sozialen Sckstchtcn in folgender Weise entwickelt: 1893 1907 Selbständige 62 785 62 011 Angestellte 680 1300 Arbeiter 48 377 44 117 Wir sehen also in der Vermehrung der Angestellten eine Entwicklung nach vorwärts, hcrvorgcrufen durch die .Ausgestaltung der Großbetriebe und ihrer landwirlschast- lichcn Nebengewerbe, dagegen eine Abnahme sowohl der Selbständigen um säst 800, als auch der Arbeiter um mehr als 4000. Bei letzteren sind zudem noch 1036 Ausländer mitgezählt. die meist aus einer so niedrigen Knlinrstnse stehen, daß man wohl sagen muß: im allgemeinen f>at die soziale Schichtung der hessischen Landwirtschaft in ihrer jüngsten Entwicklung stark gelitten. Taß diese tiefgehende, nach rückwärts gerichtete Veränderung der sozialen Struktur, die von der allgemeinen Bevöllernngs q n a l i t ä t gar nicht zu trennen ist. aus die Tarier von keinem guten Ein-- ilnß auf die ganze agrarisäze Entwicklung des Landes sein muß, ivird wohl niemand leugnen. Ganz andere Bilder bieten Handel und Industrie. So zeigt die Industrie mit dem handlverk folgende Zahlen: 1893 1907 Selbständige 41 928 42 224 b. i. -f- 0.7 Prozent, Angelleine 4 428 12 47t d. i. + 187,0 Arbeiter U3 073 160 039 d. i. + 42,0 Sich in Industrie und haiidlverk selbstündig zu machen, dazu gehört bei der hcutigcii BetriebStcchntck ein größeres Kapital. Tic Entwicklung zielt darum viel mehr auf die Erweiterung der bestehenden Betriebe hin. Bei der nusgc- bildeten Arbeitsorganisation (Arbeitsteilung und Spezialisierung fuhrt das von selbst zu einer außerordentlichen Vermehrung der Angestellten, die sich in den zwölf Jahren fast verdrcilacht haben. Der neue Mittelstand, der sich hier bildet, und der vielsach den alten zünftigen Mittelstand ablöste, in zu einem ganz neuen sozialen Faktor geworden und sucht sich seine Daseinsberechtigung bei der Gesetzgebung energisch zu erkämpfen. Zugleich ist aber auch die industrielle Arbeiterschaft gewaltig gewachsen und gibt durch d-ie Wirkung ihrer Massen der Zeit das eigentliche Gepräge. Ter Handel zeig! von jeher einen verhältnismäßig hohen Bedarf an Angestellten. Ta außerdem die deutsche Bernssstatistik merkwürdigerweise die Verkäufer in den Ladengeschäften nicht als Angestellte, sondern als Arbeiter rechnet, erscheint in Handel und Verkehr die Zunahme der Angestellten prozentual nicht ganz so stark Nne in der Industrie. Es ergibt sich hier folgendes Bild: 1893 1907 Selbständige 18 267 22 185 d, i. -f- 22 Prozent, Angestellte 3 853 9 089 b. + 137 , Arbeiter 21 832 30036 d. i. + 45 Als ungewohnt fällt hier vor allem die nicht unbedeutende Steigerung der „Selbständigen" auf, die in Widerspruch zu den bekannten Klagen über den Rückgang des händlerischen Mittelstandes zu stehen scheint. In Wirklichkeit liegen die Verhältnisse aber so, daß die Möglichkeit sich „selbständig" zu mache», nirgends so leicht geboten wird wie im Kleinhandel. Gewerbliche Unternehmer, Großhändler und andere Kreditgeber, sowie ein lleberfluß an Ladcn- räumen erleichtern die Errichtung neuer Geschäfte. Auch Personen, die nicht kaufmännisch vorgebildet sind, etablieren sich im Vertrauen aus das Glück. Wie das Kais. Statistische Amt zulresscnd sagt, handelt es sich ost nur nur einen „Alleinbctrieb, das Leben zu fristen", oder auch bei Ehc- sraucn von Arbeitern, kleinen Angestellten und Handwerkern um ei» bloßes hinznverdicncn zum Arbeitseinkommen des Mannes. Das sind dann nicht vollwertige „Selbständige" im Sinne der Volkswirtschaft, sondern oft nur Klein- und Scheincxistcnzen, die schwer mit den lvirtschaftkichen Widerwärtigkeiten zu ringen haben. Wer genau beobachtet, der weiß, daß allein die ökonomischen Entwicklungsgesetze den Gang der sozialen Schichtung bestimmen. Diele Abhängigkeit wird mit der steigenden Differenzierung von Groß- und .Kleinbetrieb immer lüirtcr, und cs ist da zu verstehen, daß sich in unserer Gesetzgebung der soziale Gedanke „Schutz dem wirtschaftlich Schwachen!" überall diirclHnsctze» bemüht ist. Und lvas die Gesetzgebung nicht vermag, das bleibt der Arbeit der Organisationen überlassen, die sich in allen drei sozialen Schichten immer deutlicher hcrausbilden und an ihrem Teil dafür sorgen Helsen, daß ihre Mitglieder so gut als möglich zu ihrem Rechte kommen. Au» ßcflkn. rb. Dar ,n st a d t, 16. April. Ter vierte A u s s ch n tz der Zweiten K a m m e r wird als erster der parlamentarischen Allsschüsse nach den Osterscicrtagen seine Beratungen lvicder ausnehmen und zwar am Dienstag, denl 21. April. Zur Beratung stehen verschiedene Anträge und Vorstellungen. M a n d a t s n i e d e r l e g n n g Ter nationalliberale Landtagsabgeordnete Edmund Dicht hat infolge andauernder Krankheit in einem Schreiben an das Kammcr- präsidium erklärt, daß er sein Mandat nicderlcgc. Diehl war Bürgermeister von Gau-Odernheim und vertrat den 2. rheinheisischcii Wahlkreis (Alzey). Er gehörte der Zweiten .Kamincr seit dem 18. November 1890 an und war in« herbst 1011 nach dem neuen Wahlgesetz ans sechs Jahre wiedergewählt worden, hatte jedoch im letzlcn Jahre wegen seines leidenden Zustandes zumeist den Knmmcrvcrhand- lnngcn fern bleiben müssen. Ten gesetzlichen Bestimmungen gemäß hat das Staatsministerium alsbald eine Neuwahl anzuordnen, die noch im Laufe des Monats Mai stattsindcn dürste. Ter Wahlkreis gilt als ein sicherer Besitzstand der nationalliberalen Partei. Evangelisch-sozialer Uongretz. ~ Nürnberg, 16. April. Unter zahlreicher Beteiligung aus allen Teilen des Rcickies trat hier der Evaugeliich-Soziale Kongreß zu seiner 25. Tagung zusammen, die mir einer Begrüßungsfeier ciiigelcitct wurde. In seiner Erösinungsredc wies der Vorsitzende Proiesior v. B a u m- garten (Kiel) darauf Hill, daß man dem Kongreß vorgcwortcn habe, er mache Kompromisse, besonders mit dem Kapitalismus und dem Luxus. Gewiß fühle sich der Kongreß »ich! für verpflichtet, mit großen Kuildgcbungcii vor die Oesientlichkeit zu treten, denn man dürfe- von derartigen össentlichcn Kundgebungen keine zu große Wirkung aus die, die cs angehc, erwarten. Was die Frage des Schutzes der Arbeitswilligen anlangt, so ist nach unserer Ueber- zeugung die unbedingte Koalitionsfreiheit die magna cktzirta unserer Arbeiter, iLebst. Beifall.! Wir sind der Meinung, daß die soziale Bewegung noch nich! halt zu machen hat. D.« Füstrcr der sozialen Bewegung in England Hai uns den Tank der zivilisierten Welt dafür ausgesprochen, dnst wir aus dem Gebiet der sozialen Fürsorge bahnbrechend gewesen sind. Unsere ganze Arbeit werden wir zu stellen haben unter die zwei Bitten des Vaterunser: Führe uns nickst in Versuchung! und: Tein Reich komme! Ter Redner schloß mit einem hoch auf den König von Bayern und den Kaiser und nahm dann das Wort zu seinem Vortrag über das Thema: „Der Einfluß der s o z i a l e n B e r h ä l t n i s s e auf die E n t w i ck l u II st derFrömmigkeitundKirchtichkei t". Nach theoretischen Erörterungen kam er zu der praktischen Frage, ob wir ein Programm zur Becinslussung der sozialen Zustände im Interesse de-z Evangeliums haben, und gelangte zur Verneinung dieser Frage. Weiter erörterte er die Fragen der inneren Kolomsation und der Jugendpflege, aus welchem Gebiete aus katholisck>cr Seite Vorbildliches erreicht worden sei. In der Aussprache führte u. a. Dr. Mchling (Württemberg- aus: Ter Evangelisch-Soziale Kongreß muß auch für das Recht cintrctcn. Es geht nicht an, daß die Betätigung eines Leutnants v. Forstner die Grundlage irgcndwelckier Rechtsbegriffc bildet. Auch Oberst v. Reuter gehört in diese Linie. Professor D. h a r n a ck erklärte, daß dieser Hinweis aus die Zaberncc Verhältnisse unpassend gewesen sei. I» der zweiten hauptoer- sanrmlung sprach Lic. Paul Rohrbach über die Frage: Die Ein geborenen sragie in unseren Kolonie» als sittlich-soziales Probte m Die Neger seien nickst fähig, eigene Staalswesru zu bilden: das hätten die Negerrepublikcn in .Haiti und Liberia gezeigt. Es sei eine Astensckiande, daß derartige Staatswesen noch existieren dürften. Ata» werde den Neger nie so weit bringen, wie die weiße Rasse mit ihrem tieicn religiösen Empfinden. Beim Neger dürste es nickst beißen „Freiheit", sondern „Autorität". Ten Neger kan» man nur erziehen mit Die Zreie Sezession. Tie alte Sezession ist tot. Es lebe die Freie Sczcision! Daß das einst für die Entwicklung der modernen Kunst in Berlin jo überaus wichtige Unternehmen nun endgültrg zu Grabe getragen ist, das bringt diese erste Ausstellung der „Freien Sezession" zu schmerzlichem Bewußtsein. Es ist nickst mehr der alte Geist, die alte Einheitlichkeit der 'Anschauung. Wohl zeugen auch hiec noch so manchcSäulen von der einstigenPrachl; aber lencrEinbruch der jüngsten Kunst, den man schon in früheren 'Ausstellungen ahnte, hat sich nun mit aller Schrecklichkeit vollzogen. Böte uns die Freie Sezession einen streng gewählten Ausichnitt des Besten, was die Vernichter jenes Stils erstreben, dessen Hochburg die alte Sezession war — man wäre ihr dankbar und würde auch das Gemeinsame finden, das alle gute Kunst besitzt. Aber cs hat den Anschein, als ob die Jur» den Talen der Expressionisten und Kubisten diesnial urteilslos und ratlos gegenüberstand. Auch wer der neuen Maler- gencralion in ihrem Ringen und Wollen sympathisch gegenübersteht. muß das viele Nichtige und Unerhebliche ablehncn, das manchmal gerade an bevorzugtester Stelle sich darbiciet. Man erkennt so recht die unendliche Armseligkeit dieser Theorien, die nar durch das Erleben echter Künstler mit Größe und Olchimalität er- fülXt werden können, aber in der Hand der Kleinen zum Spielzeug lierabsinten, zum einförmig langweiligen Schema, an dem das Etikett alles ist. und alles sagt. Wenn die Sezession glaubte, durch die Entfernung einer Anzahl nicht eben überragender, aber ihr wesensverwandtcr Maler ihr Niveau zu heben, so hat sie es diesmal statt dessen lies deruntergcdrückt. indem sie, die sonst so strenge, dem Dilettantismus Tür und Tor öffnete. Es ist sehr bcgrciilich, daß die Jury, fast alles Meister, die im Jniprclfto- nismus wurzeln, kein Oualilätsgesühl haben kann für eine Aus- drucksiorm. die der ihren ganz enlgegcngesetzt ist: dann sollte nian überliauvl die Jungen ausicheidcn oder die ^ury ihnen sclbit überlassen Trotz oller hochtönendeii Phrasen des Kaialog-Bor- wortco liegt jedenfalls der Wert und die Bedeutung der ersten Ausstellung der „Freien Sezession" durchaus da, wo die der früheren Sezession log: im französischen Impressionismus, in djebermonn. Trübner, Thoma und den Besten der alten Garde. ~ Einen reine» Genuß von erlesener Art gcwalxct der eine Ecksaal der ausgewähltcn Bildern aus der Sammlung des oer storbcnen Julius Stern eingcränmt ist. Ter Ge,chmack eines Kunstircundea. der mit der Sezession gelebt »nd an ihren Aus- üellungen sich geläutert und vertieft hat, Ist hier ausgeprägt. Neben den Großmeistern des Impressionismus sind es vor allem Z, ,'ckiöncn Liebermanns, die den künstlerischen Höhepunkt dieser Kollektion darstellen. Wenn man noch von dem großen inctstcehaft Spazierritt" Renoirs aus dem Bentz der Hamburger Kunsthalle absieht, ist sonst nicht viel und nichts Belang- uollks von ausländischer Kunlt an, der AuSitellung zu Ieben, -riaaeaen tut sich als ein wahres Heiligtum dcuftchen Schonens Z :% a„s-Thoma-Saal auf., Es sind nur etwa zwanzig «Oder- aber sie bieten zusammen einen starken Eindruck von dem Wesentlichen des Meisters. wobB sie auch left.e Grenzen nlch- «r »«eigen, sowie von .einer Entwicklung. Von dem anmutig dürftigen Frühbild (1862, ist ein Ivcitcr Weg bis zu dem wundervoll blühende» herbftbild -1874) und den bercils einer leisen Manier versallenden italienischen Studien. Der Hauptakzent liegt in der lzerrllchcn Reiiczeil der 70 er Jahre, die vielleicht überhaupt das Beste von Thomas Schossen entstehen ließ: diese Epoche vertreten die beiden unvergleichlich schöne» und warmen Portrats und die rührend ssillc Flucht nach Aegypten, der sich die szeuc zwischen Christus und der Samariterin als ein deutsches Idyll unter Bliftenzweigcn anschließ!. Diese historische Uebcri'ck»au, zu der noch einige weniger charakteristische Bilder von Marees, Viktor Müller und u h d k, ein paar entzückende Ober» lindcrs und eine melodische Landschait von Thcodorhagcn treten, nrutci in dem ringsherum tobenden Chaos »todernster Malerei wie eine „Insel der Seligen" an. Gehen wir zu den Schöpfungen der Gegenwart über. >ä stehen die neuesten Arbeiten Liebermanns an erster Stelle. Das Bildnis Ludwig Fuldas ist in seiner bekannten 'Art aut den hellgrauen Grnnd licht und rosig hlngcsetzt, aber den Zügen jehlt die letzte Beseelung: sic haben den Meister augenscheinlich nicht sehr inlcrcssiert. Ein neues Mali» schlägt Liebermann, der leine einfachen Stoffe so gern in ganzen Serien crsckzöpft, mit den beiden hundebildern an. in denen sein Malerangc eine Fülle neuer Nuancen und Feinheiten gesehen hat. Unter Trübners Werken fällt besonders ein Bild seines Sohnes in einer Rüstung mit roter Schärpe aus. Kalckrcuths Porträt einer Lesenden ist von der übcrzengendenWahrheit u. inncrlichcnSchlichthcit des Ausdrucks, die die wir an diesem Meister besonders lieben. Hoblers Schwörender, ioobl cincEinzelsigur aus seinem großen Wandbild in Hannover, ist eine .unvergeßlich mackstvolle Gestalt, wie er im braunroten Wams breitbeinig dastcht, die Schwurfingcr erhoben, die Linke beteuernd on> die Brust gelegt — der ucrkörvertc Eid in aller Leidenschasl und Inbrunst. Während Ulrich Hübner in seinen jüngsten Landschaften zu einer lvahrhast imponierenden Monumentalität sortschrcitet und Tora hitz in ihrem stimmungsvolle» Emmaus-Bilde eine seinsarbigc Verschmelzung von Figuren und Landschaft gelingt, sind andere langjährige Mitglieder der allen Sezession nicht weitcrgekommen, so B a l u sch e ck . der in seinem „Runrmclplatz" vergeblich das Probleni einer Illumination mit bunten elektrischen Lampen zu lösen sucht, so Beckmann, desien eigenartige «traßenbilder m llner Vermeidung jeder lmvrcsiio- »istiichcn Note noch nicht geglückt sind, so Brock Husen und R öslcr, die zu viel erperimenlieren. Bon bcdeulsamen Porträt- lcistungcn seien P a n k o k s Graf Zeppelin, Stucks Tilla Durieur als Circe und hcrrenbildnisse von Heinrich Hübner, Kar- d o r s s, Rhein und G i e s c hervorgehoben. Wenden wir uns von diesen Künstlern, die alle noch ftn Banne der Tradition stelzen, zu dem großen Schlachtfeld der modernen Kunst, das sich aus dem größten Teil dieser Wände ausbreitet- so finden wir eine ganze Reihe Uebergangsgcstalten, die dem Neuen zustreben, ohne mit dein Vergangenen ganz zu brechen. Solcher Art sind Walter Bondh, desien Porträt des Plstlo- lophen Cohen, mrglichen mit dem Liebermanns, allerdings schon einen hohen Grad von Formlosigkeit auftvcist, Kurt Tuch, mit seinem unscrsigcn Bacchanal, W a s k c mit seinen in gelblichen Blitzen zerslatternden visionären Landschasten mit einem lelzr guten Sclbstporträt und noch so mancher andere. Eine Gruppe für sich kann man die beiden geistrcickzcn Phantasten Markus Zcl- 1 e r und Klaus Richter nennen, von denen der letztere klarer und kräftiger, Zeller aber vhantgsieooller und geistreicher ist. Unter den ausgcsvrochcncn Crvrcssionisten steift billig P c ch - st e i n an erster Stelle, dessen Mutter und Kind in der keck hingcsctzlcn Zeichnung und dem genial gegebenen Ansdruck mit neuen Mitteln das uralte Thema prächtig verkörpert. So vollkommen wie diesem Maler gelingt es keinem andere», das Letzte zu geben. Aber cs sind doch starke Eindrücke, bei aller Krastheit- dic einige vermilicln. To 2 c g a l s Schlafende mit der mächtigen Geste und dem tiefen Iraumhasten Zweiklang von Blau und Gelb: Tcgncrs Salome mit ihrem brutalen Pathos: der .kovilose Rumps wird wcggcschlevvt: der Henker streift lick» die Hemdsärmel herunter, und über den, blutenden Haupt trcl- sen sich die beiden Fraucngestalten in einer wilden Sinnlichkeit- Andere Bilder Dcaners sind trotz ihrer starken Oualftäten zu wüst, und das Gleiche gilt von den Stichien des sehr begabte» W o l > R ö h r i ch t. illns Futurisftschc grenzen schon die grausigen Krastlcistungen M c s e ck s, die grell gcspenssigen, unleugbar lies erlebten Visionen Erich heckels und die wijdcn Schreckens- szcnen Ludwig Meidners. Eine ganze Reihe von Mülern erstrebt einfache und klare Kompositionen durch ciuc Art Malen in Linien, indem die Körper nur ilüchtig »mrisscn werden, ja 50 o s e r, der seine W er n er h e u s e r u. a. linier den Kubisten bringt cs allein Max Oppenheimer zu einer geschloffenen Einheit, indem er die vier Spieler des „Heß-Quartett" mit Raten und Notenständern sehr klar und Überzeugend zusam- mcnbringt. Auch die Plastik Ivird immer stärker von dem neuen Schwarmgeist des Primitiven ergriffen Man begnügt sich nicht mehr damit, zu Aeghptern und Babyloniern in die Lehre zu gehen, sondern man findet seine Ideale im Buddhismus oder in der Ncgcrkunst oder in der Steinzeit. Alles, ioaS lm Ausdruck nicht gekonnt, in der Form inaßlos ist, wird »achgeahml. To ist dev Eindruck der plastischen Abteilung recht betrübjich, obgleich cs auch hier an Schönheiten nicht fehlt. An erster Stelle stehen da Werke Rodt ns und eine sehr eigenartige Gcwandiigur aus farbigem Marmor von Klinget. Wunderschöne Werke von schlichter Harmonie bieten Richard Engelmann, Aug. Kraus und Johannes Walther. Von der innigen Mysftk frühchristlicher Kunst sind die großartigen holzarbeiten Varlachs durchivcht, während Kolbe sich durch seine souveräne Beherrschung aller Feinheiten des inciilchlichen Körpers dazu verleiten läßt, geiuchte und svielerischc Stellungen seinen Gestalten zu geben. Lehmbrucks Gotik entartet bereits zu einem schematffckzen (Ktiederstreckcn: eine echte Neuschövsnng aus dem Geist der Golit aber ist Wilhelm Gerstel in seinem toten Christus gelungen, dessen vom Todeskrainps durchzuckte Gestalt bei allem Rcalis» mns feierlich und groß wirkt. nit l itten Won D» foClft3irb die Zukunft Afrikas kntbolifch sein, katbolisch im difzivlina, eligiösen Zinn, Alle grnnbsätzliche Berschiebenbeil bcr Aniichtcn ritt zurück hinter bcr diente,nsainkeit ber Praris, was z„ nächst gut tsrikanischem Boden geschehen kan», um bie Schwarzen in die Höbe >n bringen, lieber Fragen, in denen wir nicht einig sind, können vir diskutieren, Fest steht, ball wir an ber Hebung der schwarzen siasse arbeiten müssen : wietverr bas geht, daübcr nnrb die Ne chichte urteilen. Aber am richtigen Enbe aniangcn! (Stürm. Be>- oll An ben Bortrag schloß sich eine längere Aussprache, in der I, a, davor geivarnt wurde, etwa ben Untcrossizicrston in den Kolonien groß loerben zu lassen. Die Beratungen des Kongresses Verben morgen zu Ende geiührt, _ fjccr und Flotte. Potsdam, 16, 'April, Zu seinem 80jährigen Geburts- age wurden dem rten trat der Infanterie z, D, o, Secbcck zahlreiche EHrurdpen zuteil Der K a i s c r sanbte 'olgendes Telegramm „Ich sende Ihnen zur Bollendung Ihres 80, Lebensjahres meine herzlichsten Glückwünsche, Ä» Lehen, reich an Arbeit und Erfolgen liegt Hinter Ihnen, Dankbar gedenke ich Ihrer hervorragenden Dienste, die Sie der Armee, insonderheit als langjähriger kommandicrender General meines 10, Armeekorps geleistet haben, Ihr tapferes Berhalten bei Bionville und Bcaunesta Rolande bleibt unvergessen, Dröge Ihnen auch weiter ein gesegneter Lebens- abend befchieden sein" — Die St’ aiser > n telegraphierte: „Zur Vollendung Ihres 80, Lebensjahres sende ich Ihnen herzlichste Glück- nnd Segenswünsche, Als Zeichen inerner Dankbarkeit für die langjährigen treuen Dienste als Kurator ineines Augusta-Stisttes, dem Sie wärmstes Interesse und stete Fürsorge in reichsten! Maste angedcihcn ließen, ivollen Sic die Büste des Kaisers, welche Ihnen heute zngeht, cntgegennchmen. Biogen Sie sich noch lange der gewohnten Rüstigkeit und Arbeitskraft crsreucn zum Wohle der Stiftung uud zur Freude Ihrer Familie, Herzliche Grüße Ihrer lieben Frau" — Ferner sandten die Grosiherzogiu Luise von Baden und der Großherzog von Oldenburg herzliche Telegramme, Eine Abordnung des Infanterie-Regiments Nr, 31 in Mona, dessen Chef Seebeck ist, übrrbrachte die Glückwünsche des Regimeitts, Ans Stadt und Land. Gieße,:. 17. April 191 t. ** Gu te Ob st aus sichten. Wie uns von Landwirten versichert wird, sollen die Aussichten für daS Obst dieses Jahres im Kreise Gießen sehr günstig sein. Besonders Aepfel, Ztvetschen und Pflaumen haben starten Fruchtansatz, die Birnen weniger. Wenn die Maisröste gnädig vorübergehen, dürsten wir eine ganz vorzügliche Obsternte zu erwarten haben, ** I n der Herberge zur Heimat kehrten im März im ganzen 1502 (Käste ein (gegen 1180 im gleichen Monat des Vorjahres), Von diesen waren 885 (830) Selbst zahlen, während 617 (350) Herberge gegen Arbeitsleistung annahmen. Die Zahl der Gäste im abgelauscncn Vierteljahr betrug 1451 (3720), darunter befanden sich 2465 Wanderer (2451), welche für die Aufnahme und Verpflegung Zahlung leisteten, wahrend 1066 (1260) für ihre Aufnahme nicht bare Zahlung leisteten. Diese Gäste haben sich im abgelausenen Vierteljahr uni rund ein Drittel gegen das Vorjahr vermehrt. Als Grund dafiir wird die allgemeine Arbeitslosigkeit, besonders im Baugeiverbe, und der späte Eintritt der besseren Jahreszeit und- die damit zusammenhängende mangelnde Arbeitsgelegenheit in der Landwirtschaft bezeichnet, — Im Arbeitsnachweis der Herberge konnten von 02' angemeldeten offenen Stellen im März 91 besetzt werdeii. Es entfallen darauf 42 Hand- werker und 40 Arbeiter, Nach außerhalb wurden 10 Leute untergebrack,t, in Gießen fanden 72 Arbeit, Gesucht werden Schuhmacher und Schneider, dagegen fehlte es an Arbeit für Schreiner, Schlosser, Maurer, Anstreicher und Erd- arbeiter. ** Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen der Firma R. Schmäht, Schcolelobrik in L s s e » b a ch a, M., und deren Allei,iinbaberin Nicola,is Schmahl Wwe, Marie geb, Wenzel ist am II, April das Konkursverfahren eröffnet, Ter Rechtsanwalt Keßler in Ossenbach ist znm Konkursverwalter ernannt, Kon- tnrsiorbernnqen sind dis zum 25. Mai 1914 bei bcm Amtsgerichte Ctfeiibnd) onzmueldcn. Es wirk, zur Belchlnßsashing über bie Bei- brhaltnng bes ernannten oder bie Wcchl eines anderen Verivalters usiv. ans Donnerstag, 7, Mai 1914, vormittags 10 Uhr, n»d zur Prüfung ber angcnieldeten Forbernuqen an! Tonnerotng, 8. Juli 1° 14, vormittags 10 Uhr, vor bem Amtsgericht Ossenbach Termin anbcraumi. — In bem KonkniSoerfahren über bas Verniöac» des Kaufmanns Ruboll Heini, Inhaber der Firma „Rudolf Heim" in W orms a. Rh-, soll eine z,veile Abschlagsverteil,mg enolgen, Tozu sind Mk. 37 000 versügdar. Z» berücküchtigen sind Mk. 255 943,1» „ich, bevorrechtigte Forderungen. — In dem Konkurs über da? Vermöge» des Lchloffermeisier« Josef Klein zu Tie bürg soll die Schtnßverteilnng criolgen, Taz» sind 5001,25 Mk, verlügbar. Zu berücksichiiac» sind Forderungen zun, Betrage von 60 318.37 Mk,, darunter 107,60 31t. bevorrechtigte, — In den, Konkursverkabren über den Nachlaß bgs Knusmaims Karl Siusiav Hermai,» Heinrich Die hm zu T ärmst adt wird zur Abnahme der Schlußrechnung, zur Erhebung von Einwendungen gegen das S. blußverzeichnis und zur Prüfung der „achiräglich angemeldcte» .rorderungen Termin aus Samstag, 25, April 1914, vormittaos 8'/, Uhr. anberaumt. Landkreis Gießen. ^ = Li ch, 16, April, Aus den Geschästsgang der hiejigeu Lpar-und Darlchuskassc, die vor Jahresfrist von einer Genossenschaft mit unbeschränkter in eine solche mit beschränkter Hastpflicht nmgewandelt worden ist, hat die Umbildung keinen ungünstigen Einsluß ausgeübl, wie man erwarten konnte, Ter Gesamtumsatz ist mit etwa einer Million aus der alten Höhe geblieben, während die Summe der Einlagen und der Rcingcivinn gegen die Vorjahre sogar noch gestiegen sind. Der Reingcivinn beträgt in diesem Jahre 5255 Mark, Zur Verteilung an die Mitglieder werden jedenfalls 7 Proz, Dividende kommen, worüber jedoch die Hauptversammlung, die am 4, Mai stattsindct, noch zu beschließen hot, Tic Tasse hat auch in den umlicgcndcu Orten einen großen Mitgliederbestand li) Trais-,Horloff, 15, April, In der Nacht aus Montag kam es im benachbarten Inheiden zwischen Vater und Sohn der Familie R, zu heftigen Streitigkeiten, die zuletzt in eine Schlägerei mit Messer und Axt ausarteten. Alle Bemühungen ber Nachbarschaft, die Kainpfhähne zur Ruhe und zur Versöhnung zu bringen, waren vergeblich. Einer der Nachbarn tvurdc in den Arm gestochen, Ter Bürgermeister sah sich schließlich gezwungen, die Gendarmerie telephonisch aus Hungen herdeizurusen, welche die beiden Unholde in Polizeigewahrsam nahm, Kreis Alsfeld, id, Groß-Felda. 16, April, Der rege Postverkelir in unterem entlegenen Ort hat es nötig gemacht, dem hiesigen Postamt eine Gehiksi», Irl, Klifs Müller von Gießen, beizugebe», Kreis Laulcrbach, id, Sickendorf, 16, April, I» Sickendorf lvcrdcn gegenwärtig zwei Oie uba Ilten ausgerührt, Tic Frei- herrlich Riedcselsche Gutsvrnvaltung baut an dcu Weiher an der Bahnstrecke Gießen-Fulda eine zweite Arbeiter- n. o h n u u g und am Eingang des Ortes an der Lautcrbacher Straße baut Landwirt Eifert, dessen Haus im Oberdorf letzten Sommer dem Brand zum Opfer gefallen ist, ein neues Anwesen, Kreis Schotten, id, Ulrichstcin, 16, April, Die F r ü hl i n gsiiü r m e haben in ben Aälbern einen großen Schaben angerichlet, so baß viele Waldwege burch die Mengeder darüberlicgcnbcn gekürzten Tamieiihäume für die Touristen fast ungangbar iinb. Besonders schlimm sicht es im heiligen Walb nach Meiches zu aus, Starkcnbiirn und Nheinhesscn, — Mainz, lö. April. In der städtischen Zahlstelle für Steuern in M a in z - Ko st he i in erschien gestern ein Unbekannter, stestte sich als Revisor vor und verlongte die Auszählimg der Gelder, Der Kasjenbeomle, der sofort erkannte, daß er aus ein Schwindelmanöver abgesehen sei, frug den Pinn», ob ec glaube, daß man in Köpenick sei. Trotzdem blieb der Fremde bei seiner Forderung und verbat sich eine solche Parallele, Der Beamte ließ den Fremden schließlich fest ne hinen. Es stestte sich heraus, daß es ein Kosihcimer war, der in Mainz arbeitet. Er soll aus seinen Geisteszustand untersucht werden. Hessen-Rassau, W, Marburg, 16. April Unter dem Namen Behring-Werke G. ni, b, H. in Bremen und M a r b u r g wurde heute in Bremen eine Gesellschaft mit 675 000 Mk, Stammkapital gegründet. Der Zweck der töesellschafl ist die Herstellung therapeutischer Präparate, Insbesondere sollen unter persönlicher Leitung und Kontrolle Sr, Existenz Professor Dr, Behring die von ihm entdeckten Heilsera hergestellt werden, v, Behring bringt zu diesem Zwecke die in Marburg bereits errichteten Laboratorien uud Ticr- haltungseinrichtungen in die GeseUsrliaft ein, Olußerdem wird die Gesellschaft Behrings ncueukdeckten Diphtherie- Schutz i m p s st o s f „T,A,", der die Immunisierung gegen die genannte Krankheit verleiht, ausschließlich vertreiben. In Marburg wird, von dem langjährigen Leiter der Beh- ringschen Laboratorien, Dr, Sichert in Marburg, geführt, eine Zweigniederlassung errichtet, Als Geschäftsführer in Bremen zeichnet Konsul Tr, William Söder, Ter Vertrieb der Diphthcrieheil- und Schutzmittel wird am 1, Juni ausgenommen, während die anderen Sera und Präparate sofort abgegeben werden. Untversitcits-Nachrkchten. t -Der Privatdozent iür Geographie und Abteil,,nasvorßeher dcsJnsliruts iürMecrcslunbc derB er l i n c r Universität Tr, Alircb Merz ist zum außerordentlichen Professor ernannt worben, - Der ordentliche Professor für allgemeine Erverimentalchemic an ber Deutschen Technischen Hochschule in P r a g Dr, Paul Rabe ist zum Direktor des Chemischen Staatslaboratoriums in Hamburg berufen worden, Pros, Robe, gebaren 1869 zu Hoorn in Anhalt, war früher an der Universität Jena tätig, — Dr, August L, Mäher, Privatdozent für neuere Kunstgeschichte an der Universität und Kustos der staatlichen Galerien in M ü n ch c n ist zum Karresponbierenden Mitglied ber K, Akademie in Madrid (Real Acabcmia de Bellas Artcsbe S, Fernando) ernannt warben. Lnftschiffahrt. Johannisthal, 16, April, Das Militärluftschiff „Z 5", bas heute morgen zu einer Ucbungsiahrt ausgestiegen war, hatte aus dem Flugplatz eine ziemlich schwierige Landung, Infolge des ungünstigen Wetters stieß das Lustschisf mit der Spitze aus den Erdbeben auf, so baß ber vordere Lausgang eingedrückt wurde. Das Lustschisf ist jetzt wieder in bcr Halle, Hamburg, 16, April, Das Luitschiss „Hansa" ist um 7,15 Uhr über Hamburg einaetroffen und um 7.25 Uhr glatt vor ber Lustschisihallc in Fuhlsbüttel gelandet, Flugplatz Johannisthal, 16, April, Heute morgen 4,40 Uhr startete der Sportslicgerpüat Franz Reiterei mit Passagier Hauptmann 0! niitgnn aus einer Etrichtaubc zum Fernituge nach Wien zur Teilnahme an der dortigen Konkurrcvz, die vom 10, bis 29, April stattsindet. Ha ni bürg, 16, März, Das Luftschiff „Hansa" ist heute morgen 71), Uliv vor der Lustschisf halle in Fuhlsbüttel gelandet. Es konnte wegen des starke» Qucrwindes nicht in die Halle gebracht werden und stieg um 0 Uhr zu einer Rundiahrt über der Stadt auf, Auch nach der zweiten Landung um 10 Uhr verhinderte der Querwind die Einfahrt in die Holle lind das Luftschiff begann eine neue Rundsahrt, H a m b u r g , 16, April, Das Lustschiss „Hansa" landete, nachdem es die „Sachsen" noch eine Strecke weit begleitet hatte, glatt und wurde in die Halle gebracht. Nachdem die Mannschaft gewechselt hatte und der Benziuvorrat ergänzt war, stieg die „Hansa" um 2,30 Uhr wieder zu einer Uebungsiahrt aus, .Hamburg, 16, April, Das Lustschin „Sachsen" ist heute mittag nach Potsdam abgesahren. Die „Hania" setzt ihre Fuhrt über der Stadt noev fort. vermischte». * Der Patentschwindler Kloster mann aus Paris, ein Deutscher, der unter verschiedenen Firmen („Glück ausi' und anderen) deuksche Erfinder schröpfte, ist in England verhaftet worden, Tic Schlvindeleien dieses Mannes lmirden durch die amtliche Pateutstclle der königlichen Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart aus,gedeckt, Äloftermann dürste vorerst in England abgeurteilt werden che er an Frankreich, Deutschland und andere Länder, in denen er sei! einiger Zeit steckbrieflich verfolgt wird, aus^ geliefert wird, Ter Schwindel geht in die Acillionen, * Erscho s s e n wurde in der Nackit zum Osterdienstag in B a d c n w c i l e r die alleinstehende 77sährige Frau Barbara er utt er, Ter IRörder entkam unerkannt. Wahr scheinlich raubte er zwei Hundertmarkscheine und eine goldene Hhr. Die Staatsauwaltichaft hat 5110 Mark Belohnung aus die Ergreifung des Täters auSgesetzt. Kleine Tageschronik. Der frühere Präsident des Kaiserlichen Patentamtes, Otto van H u bc r, nt g c ft o r b c n. In einer Pension zu Erfurt erichaß iich aus unbekannten Gründen die Operniönbrette dlabrielc Klerwin aus Holle, nachdem he am Olbenb erfolgreich gaftiert halle, . Bei einem Reitausflug in M,»G l a b b a ch stürzte der Student ber .1.11,31,,,tJH o m m et von seinem burchgehenben Pscrbc, Er erlitt^einen Lchäbelbruch und starb kurze Zeit daraus, . 5 » Bizcau ertränkte sich die 39jährigc Bäuerin Rotzer, die rhr i. Kind erwartete, mit zwei Kindern im Dorsteichc, „in den letzten 24 Stunden haben sich in Bombay vier B au NI w o l l b r ä n b c ereignet Der Schaben ist unerheblich. Im antiken Theater von Stzrokus findet die Aufführung „Agamcmnan" von Oleschylus als erste Vorstellung einer Reihe rlahischcr Theaterstücke statt, die schon vor über Zweiiahr- tausenden über diese Bühne gegangen sind. Lingefanot. (Für Farm und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehen Artikel übrrninimt die Redaktion dem Publit'nm gegenüber teinerlei Verantwortung.) Gießen, 15. Avril. 'Am Stach,nittag de? erste» Osler- ’eie,tn.ieS wurde ans bcm Gleiberg »iiinziett und ,eder Belncher ber Burg mußte gleich bet den, Eintritt in den pol 10 Vieitnig entrichte». Viele, welche leine L»n hatten, sich zur Teilnahme an einem »insikalliche» Genuß zwingen zu lassen, kehrten um, andere aber, die das BebürlnlS versvurlen, sich etwas zu restauriere,I, »nisten wohl oder übel ihren Obolus entrichten. Wenn bas Eintrittsgeld auch recht niedrig war, so börie man doch vielfach Aeußerungen des Alißiallens, daß die Burg emlach bcm freien Verkehr entzoaen um, de, 'Ans diesem Anlaß tft ivahl bie Lilie an bei, Vorßanb des Aleibergveretns geslattel, dafür Sorge z» iragcn, baß in Zukunft für derartige Vcraniiallunqen nur ein Teil der Burg in Anfvruch gcnammen wird, damtl auch für biejenkge» Besucher, welche keine Lust haben, sich einen »innkalllchen Genuß, nnd dazu „och gegen Entgeli, anfoktroieren z» lasse», ei» Plätzchen frei bleibt, X, Märkte. lj Marburg» 16. Llpril. Ter lieritiqe S cb w e i n e in a r k t brachte eine Zu^ubr von 1162 Ferkeln, Läutern imö Einleq- schiveiueu. 93et flottem önndel wurden für La;l^serkel 35 bis 60 s 3J2f., kür Läufer uud Eiuleqschweme 80—130 Mk. für das Panr, )t nach Oirööe uud Qualität, be^ablt. Besonders viele Käufer hatten si-ch aus der Nabenauer Geqend eiuacfuudeu. ke. Wiesbaden, 16. yiprU. Heu- und S 1 ro h ma r k t. Angefahren waren 5 Wagen mit Heu und 1 Wagen Stroh. Man notierte: Heu höchster Preis 3,80 IVf., niedrigster Preis 3,70 Mk.. Durchschnittspreis 3,73 Mark. Stroh (Nichtstroh) höchster Preis 2,00 "Mk., niedrigster Preis 2,00 wtk.; Durchschnittspreis 0,00 Mk. Krunnnstroh höchster Preis 0,00 Mk., niedrigüer Preis 0,00 Mk.; Turchfctnlittsln eis 0.00 Mk. — F r u ch t nr a r k l. Hafer höchster Preis 9,00 Atk., niedrigster Preis 3,50 Mk-: Durchschnittspreis 8,29 Mk. Alles per 50 Kilo. (In eineiu Teil der Auflage wiederholt.) le, Frankfurt a. M. P i e h h o i ma rk t b e ri chc vom 16. Avril, Austrieb) Rinder 111, Ochsen -19, Bullen 6, Kühe und Färsen56. Kälber > 13"\ Schaie 48, Schweine 1268 , Ziegen 0, Ziegenlämmer 0. Tendenz: Rinder. Kälber und Schale gedrückt, bei Schweinen Ueberstand. Breis für 100 Pfd. Lebend- Schlacht- gewicht Kälber, Alk. Mk, Feim'ie Mntikälber........ 64-83 107-II3 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . 60-64 102 -108 Oderingere Mas!» uud gute Saugkäloe: . . 55-59 83-100 Gcriugere Saugkälber........ Sch a i e. Stallmastscha'e: 50—53 85-80 Mastläminer uns jüngere Mastaainmel . . 40-42 88-82 iL ch w e i n?. Pollfleischige Schweine von 80 -100'r» Lebendgeivicht........48.03—50.00 62,00—64.0) Dollsteischigr Schweins unter 83 k* Lebendgewicht . . . . . ... 47.03—49.00 61.00—63.33 Dollfleifchiqe Schweine von 100—120 lc; Lebendgewicht........ 48,00—50.00 62,00—64 30 Dollsteifchlge Schweine von 120—150 k; febendgewicht ....... 48.00-50.0) 62.03—64.3) kirchliche Nnchrichte»»« Evangelische Gemeind«. Samstag, den 18, April, 3n der Ltadtkirche, Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Bfarrer Schwabe. Zn der Zahanneskirche. Nachmittags 2 Uhr: Velchtc. Pfarrer B e ch t a I s h e i in e r, Meteorolog ische Be obachtunge n der St ation Gietzen. April 1914 1®! $ ° ** a “ ä 07 ? o ^ (Ti ^ CO .3 = = ^5 1 *ii! 35«* I-Hf Weller 16.! L" 757,8 8,6 4,9 55 E 4 8 16.1 8", 757,3 5,1 5,3 80 E 2 0 17. 7" 757,1 38 5,0 84 NNE 0 Sonnenschein Höchste Temperatur am 15, bis 16. April 1814 — + 10,8’C. Niedrigste , , 15, , 16, , 1811 = -f- 36“, Niederschlag: 0,0 ,nra. SALEM ÄLEIKIIM SALEM GOLD»,io CIGARETTEN Preis N2 314-5 6 8 IO Ä . , # 31 4- 5 6 8 ia Efcf.d. 3 t dek^ .ft. EchtmiiFirma.: ri&Jpc Orierif,Tabak.-u.CLgareffenfabPik ♦,Ö^?{y er ‘i <1 Z^TDrescleriJnl\.HuqoZief^ ta^jÖHo£lieferanfS.M.. 1901 unt 1903 bo. to. von 1892 n. 94 . . fo. to. 1902 „nt. b. 1910 . | bo. da. v. 1896 ..... ; Bagr. E -B •2lnl. n«!. b. 1906 . . . to. E.-B. n. All,. An!...... bo LanbeSkntlnr.Renke..... bo S..B.-«N>......... Breiner St.-Anl. v. >888, 92, 99 . bo da v. 1896 unt. 1912 . b„; bo. c. 1902 mit. b. 1912 SombiiToet ®t .»Jl nl. omti. 1900 it. 190!* b« bo bo.v.1887,91.93,99 H . bo. bo.r. 1886,97,1902 Hessische 6t.-«nl. v. 1899 ..... bD. r. 190b........ • bc. 11 lil. abgest. ...... bo. bo......... bc. bo.......... Sächfifche diente ....... tSürmmba. v. 1901 • • • • • . bo ». 187b abgest.... b fc v. 1900 ....... bo v. 1903....... b fc v. 1896 ....... M. Sr. Lire »fl.Ä Sr. P-ft- «t.i ii. Aurisnrische. I. Suropiische. <‘l, Poluifti u. Herregav.b. 1902 unt. 1911 ür 4 bc bo. b S?« oac. Tob. Aul. r- 1902 i. t j« E.».> . 4 Ir. feiaa>»-Reni: .... ,. 4 Cifi. *t.*B. St. ch.-B-rfst. (cono. öliiab. CbL) i 0). litutrfr. . .6(1.® t’I.Cefl. it.-B. fei. v q.-Berfch. icono. Fronz.^os-Ii > fe»?- lt-»-rsr. . 3 C itlnr. Oclolb. tverstoolt.s k>», bo. O.-V. St. fech.»Berich, (abgest. felilob.**., i. (mi. (8. 0. 1903 0o. bo. bo. *. ®. b. 1891 bo. omobt. diente b. 1894 , bc, omobt. Rente o. 1898 . / Rufi fetoatSonl. v. 190b.... ' bo. feonsotib^Änt. v. 1880 . . ch.lc.Anl, b. 1889 .... feons. E. B. feer. I u. II 89 Gatd-Aul. Ein. UI b. 1890 . felaalS-Rem- o. 1898 bo. b. 1902 stenersr. L ald-Aul. b. 1894 steuerst. . ^ ««. bo. v. 189» ftnurst. 3>, kchivrbisch« v. 1880 abgest. . . . 8i' bo. b. 1890 ..... 4 bo......... 4>/. Schweiz. Eibg. (».*©.) link. b. 1911 8 Selb, ouiort. . 1895 (405, . . . 8 Span. au4!. diente v. 1883 abgest. 8*/, Xürl.-Egypl. Tribut..... 4 5 iirlfn v. 1890 ...... 4 l e. prib. b. 1903 > ruerst. . . 4 lo. eonb. unif. b. 1903' .. . 87.10 78.30 87.10 78.20 96.80 88.70 86.81 82.60 97.40 »4.80 84 -. 0 76 - i 4 .10 74. 60 74.64 97.30 87.20 79.20 97.30 81.50 Ho— iYxo 98 60 94.00 85.— 85.— i 7/20 96.60 r»5.5ü 52,— 99.80 L.fl. 86.30 s .60 82.70 83.00 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4'/. 3 lo. lo. bo. . d°. lo. lo. lo. a» 2 '/. Di 61.50 64 00 9.00 85.30 10U.00 87.— 85.50 85.— 98.10 86.80 87^10 89.75 ftr M. Pc'. Lstr. M. 9 .00 78.70 76.30 Lstr. — 4 Türken Bagool-Baln . Lstr. 4 U uqarische Gold-Rente 2025c M. 4 do. StaatS-Rcnle .... ilr. 3';. da da. b. 1897 steuersr. 3 bo. lEisern Tor) Gold stsr. . M. II. ?!nßerenroväis ch.'. 5 Ikrgent. mn. G.-?lnl. v. 1837 . . P-f. lo. lo. adgest. . . 5 to. inst. r..r> i. S>. a. 1890 . Lstr. 4*,. la innere v. 13&M..... M. 4' . lo ändere ®olN'?lnl. v. 1883 . Lstr. 1 do. lo. lo. v. 1897 , *>/. IChile Golb-Ant. v. 1889 ... 6 ühmcstsche StaatS-Anl. i». 189j. . Lstr. 5 lo. bo. v. 1896. . „ 4'/, lo. lo. v. 1898. . „ 4 Egyplischc unistziert? . . . Fr. 3'/, do. privil........ „ 3 bo. garantiert: ..... Lstr. 4*/t Javaner Cer. II v. 1905 ... 1 da. v. 1;X)5 . .... 5 Mezik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. 5 lo. cous. äußer*.' v. 1899 steuerfr. Lstr. ö U. cons. mnere ..... Pes. 78 40 82.60 »2 — 7ü!sO 97.25 ICK*.- 80 90 90 •,0 Kisenb«lin*l*rior»tii*en. Inländische. Braunsckweig. LandeS-E.-B. II E . . lo. lo. I E abgeil. . lo. lo. IIIE unt. b. 1905 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60°/> Sübd. Eisenbahn.Gci. Tarmstavt . . . do. lo. lo. v. 1904 rluslänvischc. Elisabeth steuersr. G. . . 2000 ft erb. Rrbb. 1887 sts. i. T. . . 1887 sts. gar. . . '. S. 200/1000 v. 1889 l. S. . . v. 1889 i. 0. 1891 '. 0) ftranz.Josei Naschau»Obrb, lo. lo. lo. lo. Lest. Süd (JJomb.) sts. i. Ö5. bo. lo. „ i. E). ,, d» lo. m i. G. bo lo. E.v. 711. 5 Lcst..Ung. S tSb. 1873/74 t.E). lo. Drünn-Nö. 72 stf. i. G. 400 500 500 lOO M. k.fl. l.fl. M. or. 91.- 35.— 74.50 91.50 96.75 35!49 98.10 71.60 51.40 i. G. t. G. i. G. 5 4 lo. StaatSli. o. 8J 3 bo. I—VIII Ein. * 3 lo. IX Em. m 3 lo. o. 1885 . 3 lo. (Ergänzg?..N.) w 3 lo. v. 1895 sts. G. 3 Prag-Dnx v. 1896 sts. 3 Si'aab-Oed.-Ebenf. „ i. G. 3 lo. bo. v. 91 „ i. G. 3 bo. bo. v. 97 „ i. Ä. 4 Rudolf.....,. S. 4 lo. (Salzkgtb.)sts. l. G. . . 5 Nngar.-Galizische. sts. i. S 4 Bcrarlberg . . „ t. 2^„Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.9. 4 JtaU DiMelmeer steuersr. x. G. 2*/ 1# LrvorneS. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. Sec. stsr. gar. I u. II 4 Slcüiantsch: steuersr. i. G. v. 1839 4 do. „ 1. E). v. 1891 2*/ |# €übit.il.(2«crtb.)5r.A.H..... 4 ToScantsche Central . . . 5 WestftciUan v. 1879 . . 3'/, Gonharddahn..... L'/, Jura-Slmplon v. 1894 . 4 Schweiz. Central v. 1880 . 4 DlvSlau-Kasan unk. 1915 . 4 Russische Südost 97 steuersr. gar. . 4 do. lo. 98 unk. 1909 stsr. gar. 4 lo. do. 1901 uncv.b. 1915 sts. g. 4 do. Südwest stsr. gar. 408/2040 bOu 500 500 500 1000/2000 L CI. . . 400 400 400 500 vj f 1102.90 tf/ j 101.30 89.8 ) Fr. 74.10 M. k.fl. Dt. 500 200 500 .1000 74.40 69.60 72.20 77.00 74.— 67.00 86,50 ___89^j S.si. 100.59 Lire ^ «'.20 ^ 60 60 1!0.80 Fr. - — i>r. »9— m >-5.50 n 99.- k/i. : — n ».«9 , B6 - w 85.00 . HJBO 4 Sijätan Koslow stenersr. gar. . . . 4 do. UralSk stenersr. gar. 404/2020 de. lo. 97 stenersr. gar. Darsch.'Ä?:-n. stsr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stsr. gar. 408/2040 Anatolische ,. G..... 2040c bo. l. G. iS. II Ergnz.l 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Biuxa) 4'/, lo. v. 1839 1. Rg. . . bo. v. 1889 II. Rg . . . balouiqne.Eonftant. Jonction . . do. Dionastic . . 2020/4040 M. Fr. i’i. 85 60 85.20 90.;»0 9i».40 65.— 87.20 60.— 62,30 Provin/iail- nud ('ouimiiiiul- Obligationen. Rbeinprovinz AnSg 20 n. 21 nnk. b. 1901 3'/. lo. 0 22 u. 23 .... 3'/, lo. „ 10, 12*16, 24-26, 29 8',, Hess. Provinz Oberhessen..... 3 l / t d„. lo. Starkenburg..... 3*/, Frankfurt a. M. Lit. >' ». adgest. 4 do. v. 1906 ..... /, bo. * R adgest. . . . l 3'/, di (Etraßenbahnj v. 1899 . . j 8»/, io. r. 1901 Abt. I. . . . 3'/, de. v. 1901 Abt. II. u. III. . 3*/, Alzey v. 1399 nnk. b. 1912 .... Aschafsendurg v. 1888...... 1 4 Augsburg ü 1901 nnk. v. 1908 ... 4 Badenhausen (Hessen)....... 3'/, Baden-Baden v. 1898künbb. ab 1903 3'/, Bamberg v. 1888 ........ 3'/, Berlin v. 1886/92 ........j 4 Buigen v. 1901 lünbb. ab 1906 . . ! 6 io. r. 1895 . .'..... 3 V. lo. r. 1898 ........ 3*/, Tarmst. abg. v. 79 Ltt, II n. 81 Lit. A n.V &*/, do. v. 1888 u. 1894 .... 3*/ lo. lonvert. v. 1891 Lit. ll. 30. lo. p. 1897....... lo. v. 1902 amort. ab 1907 . ' lo. v. 1905 amort. ab 1910 4 * Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . , 4 Freiburg i. B. v. 1900lündb. ab 1905 . 96.20 93.80 8'.30 85. *0 85.80 95.— 96.20 93.- 89.50 88.70 87— 86 . — 96.30 95.50 94— 86 — 3» ,Dkeo v. 1903 nnk. v. 1912 . . . Dt7 4 München v. 1900/01 nnk. b. 1910/11 . 3'/, l*o. v. 1903 kündbb. ab 1908 . Nauheim v. 1902 nnk. b. 1912 . . . 3 x !\ Neustadt a. d. H. v. 1889 ..... 3 1 /, lo. o. 1903 fiinbb. ab 1903 . 4 Nürnberg v. 1899-1901 ...... 4 do. v. 1902 unk. b. 1913 . . . de............ 3 de. o. 1903 tiiudi*. ab 1933 . . t V, Ossrnbach n. 1879 ........ 4 de. ». 1900 iündb. ab 1906 . , 3'/, da. b. 1891/93 (abgrfl) . . , . 3'/, da. r. 1898 ........ 31/, de. c. 1902 Itinbb. ab 1908 . . 3 V, Sc. s, 190.”)...... 3*/, Cifcuburj b. 1898 fünbb. ob 1904 . . 4 Psaczhcim o. 1899 iündb. ab 1904 . . > da. c. 1901 iündb. ab 1906 . . 3 1 /. da. b. 1883 abqr/t...... 4 feiuttgar! v. 1893 Iündb. ab 1903 . . 3'/, de. d. 1904 nntitgb. b. 1912 . . 4 Trier u. 1901 iündb. ab 1906 . , 3 ’/, da. v 1899 ......... 3*/, Ulm v. 1903....... . 4 Wiesbaden r. 1900 Iündb. ab 1935 . . de. r. 1901 iündb. ab 1904 . . 3'/, da. abgrfl......... 3'/, da. r, 1881 ....... 3'/, bo. v. 1891 abgrfl...... 3'/, da. c. 1894 ....... 3 da. b. 1898 ...... 3 1 /, da. b. 1902 Ser. II Iündb. ab 1901 4 WarmS b. 1901 Iündb. ab 1907 . 3 1 /, bo. b. 1887/89 . . . ‘ . 3‘/, da. 0. 1894 Iündb. ab 1901. . . 37, de. n. ,903 nnk. b. 1914 . . . 4 ffiiirjbiutg o. >899 uni b. 1910 . . , 37, bo. o. 190 * intf. d. 1910 . , . „V, “V lo. 5',, do. 3.,, da. 87, da 4 ftnlba v. 4 Gießen v, 4 *>:/, v. 1881 11. 1884 adgest. t. 1888 ..... v. 1888 lünbb. ab liXri v. iy03luiibb. ab 1908 1901 Ser. I Iündb. ab 1906 1907 ....... ( 0. V. 1912 ......' bo. v. 1893 —— lo. v. 1896 Iimbb. ob 1901 ' .' to. v. 189/ luubb. ab 1902 . . . ! lo. v. 1903 lünbb. ab 1908. . . > 87— to. v. 1905 linf, b. 191). . .[ "7. -71 37 4 1 Heidelberg v. 1901........ 4 00. v. 1912........ «'/. do. v. 1894........ do. v. 1905...... Öi/* Karlsruhe v. 1902 tünbb. ab 1907 . 8»/ do. v. 1908 lünbb. ab 1908 . 6 ' bo. v. 1897....... 8'/ ftiffuigcti u. 1886, 1888 u. 1903 . . 4 1 stolu v. 1900 . 4 v. 1908 ........ b l j t Kreuznach 0. 1888 u. 1898. , , . ü 1 : üatjr v. 1889 ........ 8*/ f lo. v. 1902 ........ 8>/, Lmlvurz adgest......... 31/ Ludwrgsyascn v. 1896 ..... 81/ bc. v. 1903 lünbb. ab 1903 4 Mainz r>. 1900 unk. d. 1910 . . . 8'/ do. adgest. 1878 u. 86 . . . . o l /‘, do. abgesr. Lit. 3 0. 1884 . . . 8», bo. t. 1886 u. 83..... . 3»/| bo. t. 1894 ........ 31/ lo. v. 1905 unk. b. 1915 . . . ' Mannheim v. 1901 lünbb. ab 1906 . 4 l do. v. 1888 4 ..... 8 */, bo. v. 1895 ..... . ö 1 / lo. t. 1898 lünbb. ab 1903 . 3 l /, do. 1905 ...... 86.60 4 V, Bukarest v. 1884 conv. . M.[ 86.60 4'/, do. v. 1818 co in. 86.60 lo. v. 189» . 4050e 97— 4'. bo. v. 1898 . . . 94-90 4 Kapeuhag. a. 1MI unk. 1911 2043' 93.50 3", lo. v. 1886 . . . do. i'. 189» . . . 76.— 4 Lissabon o. 1886 . . . '2000: 4 MoSkan Äer. 30-33 unk. b 1911 Rbl. 3'/„ Rcapel laatl. gar. . . 1000c Lire 8ö!l3 94.50 87.- 87.— 87.50 95.90 9599 91- 86 .— 85.61) 86.50 94.90 87!- 86 .— 86 .— 96.80 86.80 95.20 95.20 86.30 85.20 95! 10 9o!— 07.- 96 — 85.- 85.2 J 95.60 95!dC 95 60 95.50 94.20 Stockt,olm v. 1830. . . . «.! £i : icn stommunal i. G. . . tc. do. l P. . . i.st. 99.91 da. b. 1398 küubb. ad 1998 Ki. * »5.L0 dc. Zuvest-Anl. . . M. Bä.öu Zürich 0. 1889 .... Fr.* Stadt BuenoS-Aires v. 1892 *^ P. P-f. 101.25 vo. do. v. 1888 ch. Lür. da. Oo. o. 1909 i. ch. Aktien ftHnländlscher Transport- Anstalten. Oest..Ung.Staa-b. L)est.Sübb.(Lomb) — Naab-Odenb. . 69.— Gottharbbahn. Jtal. Mittelmeec . Anatol. Elsenb. . Prince Helwl . . Prag.Tut St. «kt. 8 tandenlierrliche Anleihen. 4'/, Grs. Henckel Hgv. Denn, r.ü 105o.3t M. — 4 Fürst!. SolmS'Braunfel- v. 1880 . „ , 93.70 3 1 /, do. bo. 0. 1886 . „ 86.70 3 l lt Gräsl. SolmS-Laubach abgest. . . s.fl. —.— 3 1 /, Gräsl. SolmS-Rödelheim .... 0 — 37, Füritt, ^)senb.n. Büb.-Brrstem v. 1837 M. 90'— l do. do. -Wachter-dach 0. 1881 * —.— Itank-AUtien. «eichttank . . , 3JM0CO/3O0O 5.86! 6.9fj Dividende ftranksnrter Bank Balis che Bank 'ü>i.1V00 Sj % ilr. 100 6.‘. ‘ Bavr. Hup.« n. Vechselbk. s. st, 500 Beriiuer HanbelSg. 2)/. 500/1000 lo. Hyp.-Bt. Ltt. A M. 1000 lo do. Lit. 1Z M. 1000 Bre-t. TiSkontobank Mk. 600/1200 tz.cnmierz.u.TiSlouto.Bank M. IOt.0 2 armftädler Bank . . M. 1000 ^ci*! 1 . Handeln. Industrie) icutidc Bk. &.I-X M. 600/1200 I5fl«lt.« u. 2Lechselb. 2lr. 100 L cremSlauk . . . M. 600 TISkontc-Gcsellschasr M. 600 1200 2 rköbnec Bank . . M. 600/1200 Eisenbahn-dtcntcn-Bk. . Dt. 1000 Franks. Hypolhek.-Baul M. 1000 lo. HyP.-ttreb.-B. M. 600/1200 ^iNirld. Bdkr. iGreiz) Au.L.Nt.1000 PiiNelbsche. R rcdlib. . 21t. 300/1200 y oilt. l.T lscht. ös. I-Vl Df. 300/1200 13**», 97,i 67. ^1 6 «7/ 14 «V, 67, 67,, 4 6 67, Nürnberg. Vereins dt z. es!. ,. düiil! . . L el*,-9önbert*a»! . . L«st.-i>redi>.«»üa!t. . 'chsaizilche Bank . . . v rruiv Badeulrediidaiii ------ to.' Hltp..«!t.-«i' iW.600/1200 g/dem RietitM., 2)/.600/107'/, 5 8 8'/. 11-/. 11V. 8V. 8V. 7 V. ?v. ! r 7 7 135.25 194.50 130 - 294 80 | 154.- 111.10 ‘ 111.40 I 1!*!— ! 117.40 245.40 112.50 117.10 185.70 150.60 160.— 2*1.70 155.— l’landliriefe. 4 kerl. k>bp »Bk. (br. Pommr.» adgest. 80°/, z./ d°. da. adgest. 80»/. ' ftrk. Hyp.-Vk. Sn. 14..... ] lo. lo. Ser. 16 n. 17 unk. 1910 4 io! do. Ser. 18...... 4 do. lo. Ser. 20 .... . . 37 bo. do. Ser. 12, 13..... V{\ bo. bo. Ser. 15 • • • • • 60.— 113.60 128.50 198.50 104.71 178.10 149.50 131.60 133.50 92.— 83.50 95.— 95.— 95. — 96. — 86.40 86.40 87, Frk. Hvv.-Bk. Ser. 19...... 3 1 /, lo. bo. Kommunal Ser. 1 nnk. 1910 4 ftrk. Hyp..kreb..Ner. S. 15-19.21-27,31,34,35-39.12 4 do. lo S. 43 unk. b. 1913 , . 4 do. lo. S. 46 lüudb. ab 1908 . 4 do. lo. S. 47 . ...... 37. do. de. S. 44 unk. b. 1918 . . . 3'/, do. lo. S. 28-30, 32 (tilgb.). . . 37, do. lo. S. 45 (tilgb.) . . . . 47, Lanbw. Kreditbank Pfsnbbr. 1-V . 4 lo. de. Lit. >'-?...... 86.40 86.50 94.— 94.:>0 »4.50 94.50 88-/, lo. io. feer.311.3Munlb.1913 ' 85.50 4'/. Mecttb - Hyk>. n. Wbk. feer. I aerf. li 125 3°/. bo. bo. feer. 3 abgest...... i —.— 37. bo. do. feer. 2 u. 3 lünbb. ab 1925 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 116.80 4 bo. lo. Ser. 6 111.60 4 bo. lo. Ser. 7 lünbb. ab 1906 4 bo. do. Scr. 8 unk. b. 1914. 250.— 4 bc. to. Ser. ) 141.KU ö7, bc. do. abgest. 137.— 3 V, bc. do. lüudb. ab 190» . 3V. bo. do. lünbb. ab 1907 123!— s 1 /, do. Ser. 10 . . . . . - freust. Hypa,helen.»k-..B'. ^,8ü./.cbg, da. HyP.V.Zf. iündb. ab 1905. . do. do. do......... da. Pfdbe. «k. fe. 1» lüubb.ab. 1308 da. de, fe. 19 uni. b. 1909. da. da. fe. 22 nni. b. 1312. da da. fe 26 unk. b. 1914. da. da. fe. 27 unk. b. 1915. da. da. 6.2b unt. b. 1912. da. da. fe. 26 »nt. d. 1914. da. da. fe. 17 u. S. 18 . da. da. fe. 24 uni. b. 1912. 4 Rhein, Htfp. Mannheim lünbb. ab 1902 4 da. da. da. lüudb. ab 1907 3*/, da. de.......... 3°/, da. da. nnk. b. 1914 . . . . 3 1 /, da. da ftomiaunai...... 4 Westd. Bdkr. hyp. (Köln) 5. 1 u. 2 , . . 4 da. da. da. feer. 5 nnt. b. 1909 4 da. da. da. Seu 4 uni. b. 1911 4 da. da. da. feer. 7 unk. b, 1913 94.60 94.40 94.60 94.50 94.50 86 .— 86 .— 88 .- , 86 .- 91.90 84.- ' 93.80 87— 93.60 93.60 93.60 93.80 94.70 »7.60 87.60 85.30 85.39 94.50 94.50 84.60 84.20 65.— 94.— 94.- 94.— 94.- 87, Westd. Bdkr. Hya. (Kötu) fe.3künbb. 1905 84.— 37, da. da. da. Ser. 4 tündb. >906 84.— 4 feübd. Baben Kr. fe.53u.54 iündb. 1906 98.40 87. da. bi« iuef. ferr. 52 . 88.— Staati. rdee * ravinzi at-gabar'. 4 Hrfi. LandrS.VYfi. Baut feer. 12—li . 96.9» n. 14—15 . 96.90 37, da. da. Ser.I-II unk. 1909 84.20 4 da. da. Kanu Öbf. fe. 5—6 . 96.90 , n, 7—8 • 9b. 0 37, da. da. Kaminunat Ser.I n.il uni. 1909 ' 84.20 37, Naffauifche »anaesb. 2*t. F. G. 11. K. 11. L. 91.5) 3V. da. da. , M. N. 1*. . . bl.50 37, Saffelcc LandrS-Lrebiian i. uni. , 87.— Diverse Obligationen. 4 Buderus t. 103..... 94.50 4‘/, Ltsch. ÜUfemb. cono..... 4‘/, do. r. 102...... 4V, Lisenb. Rentenbank 1üo!25 4 do. bo. , 94.25 4‘/, Eisenwerke Lollar r. 102 .... . 96.50 4*/, Elektr. Werk Homburg r. 103. . . . 99.50 4 D. Ätlant Tetegras . . . . ,\ . 4 ftranken-Allee, garant. o. ftranksnrc . 4 Franks. Hof r. 10»..... Ö7*.— 4 Reue Boben r. 102 .... SV, do. lo. r. 101 -...!. ! 4°/. Ung. Lokalbahn Serie I r. 10» . 87.25 i°/ t do. do. Ser« U w. 102 . 87.25 Verzinslich« I.ose. 4 Babifche Prämien Serie U . s Danau-Regutierung . 3'/, Baihaer Prüm. Pfandbe. I 3-/. da. da. ll 3 Hamburger b. 1863 . 3 vaüaudifche Kamm. b. 1871 37,»i>ii.«iud-ii-r..... 37 , Lüdest» b. 1863 . . . . 2 >/,Lüinch«r v. 1853 .... 3 Madrider adgest. . . . 4 «-urmg-r Pram. P anade. . 1 Oesterr. a. 1880 .... 3 Otdenburger...... 5 Russisch: u. 1864 . . a! 5 Russtsch: 0 . 1866 . . . al 2*/, femytwechriib.-Raab.tzira; . 27 , da. da. ex. dl. Sch. da. » diurachifcheine . Ttr. 100 . f. ft. 100 , Xlr. 100 . Tir. 100 Xlr. 50 , b. fl. 100 , Xlr. 100 Xlr. 50 Sr. 80 > Fr. IM . Xlr. 100 . d. fl. 500 . Xlr. 40 S. Rbl. IM ». Rbl. IM . S.fl 150 ö. fl. 150 . st. 124.20 140.40 179.50 128.30 99.20 32.80- L r nverzinsliclie I.ose. AugSburgee . . 1 . . Braunfchwei, , , . Fmnlänbifch: , , , . Freiburger . . . . Mailäude: . , . . . l'iOiluuö:: ...... Menungee ...... Ocflr. v. 1864 ..... Oclir Ikredik v. 1858 . . . RnaalfS-felifiuiil . . . . Xürlifche....... co, .... Ultima. Ungar. Staat« .... . Benenaileb , > . - - - . st. 7. Xlr. 20 Xlr. 10 Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . 1- fl- 7 t. st. 100 S.fl. 100 I*. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 S. fl. 100 j 441 Lire 30 _ 36 167 90 I Industrie* Aktien. jiatklitlK veile Afchaff.Mafch.Pa? --- fMeut Baden dl. *8. 84.25 Brauerei Binalug. 186. — Henniiiger. >24.80 | co. Pr. Alt. 127.— ftcmvii ■ .117.30 l üfiatajer Akt. 172 — ' Rettenmeyer 115.50 l feteruhOberest (192.— Werger . . 60.— Fementf. «artfiabt) — .— Egem. Bad.AuUiii 634.50 lvteiu.feitb.Br. 78.50 ” «rieSh. liltltr. [268.— , Atbert . . . 446.— D. IS. S. Scheide- > anstatt . . . 627,— Hatzveriahlg.. Gef. 313.75 DI. All. Xelegrapa 127.— feleklr. B»f- Barz. ^ Aügem. Berlin | — .— ” Laifmegee . .129.20 m Schustert .. .! —.— , ferem. ollkämm. Oberjchles.E..Ind. Phöittx Bergw. . Rheln^Nass.«Bgw. Rhetn. Stahlwerke Rwbeck Montan . Schles. Derg.Zmk Wegelm & Hübner WeÜeregetu vutaii . Bvrz.Äkt. 223.75 16L.60 366 60 130.60 222!— 126.2» 130.— 182 50 J 56.2o 157.25 132.- 320.- 116.10 151.10 160.50 150.— 66.20 238.30 210 .— 162__ 1-6 50 161/25 202.75 99— Schul-Stiefe! Turnscl,uhe WillL Herbert * wjß ” IS MS H vgpF Ä H i MM H Ware und grosser Auswahl 4M .-„ Marktplatz 2, neben der Engelapotheke Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß uns am Donnerstag früh ~ l !t Uhr nach Gottes un- erforschlichcm Ratschluß unser innigst geliebter, treuer, braver und unvergeßlicher Sohn und Bruder Philipp im 19. Lebensjahre durch den Tod entrissen wurde. Die trauernden Hinterbliebenen'• Familie Philipp Lenz, Rottenführer. Allendorf a. d. Lahn, den IG. April 1914. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2'/. Uhr statt. ( 0,M * Hochmoderne m- in in zu äußerst billigen Preisen ui versch. Formart. aus 9 9C [ 7C il! Ia. Litzengeflecht, M. 0>uü } 7./U aus Strohgeflecht, v. U5M.au Schick pierle Hole 7.5(1, 9.25 m. „hu., mit 5% Rabatt 3S86D Modellhüte IT“? iiiibiiii ^ÜIBil! mBim IIIIBIIII IIIIBIIII IlliSIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII IIIIBIIII Total-Ausverkauf wegen Geschäfts-Aufgabe. 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Sie sollten auch noch wissen, dass Stomoxygen- Tabletten die eigenartigste Heilkraft gegen ! alle Magenkrankheiten besitzen. Dieses wurde von Tausenden bestätigt, welche I durch Stomoxygen von ihrem Magenleiden befreit •worden sind, nachdem alle anderen Mittel | vergebens waren. Wenn Sie an schlechter Verdauung, Verstopfung. Darm- und Leberkrankhelten leiden, so zögern Sie nicht, sich von Ihrem Apotheker eine Packung Stomoxygen-Tabletten zu Mk. 1.75 V. 3.20 zu „Lausen Sie sich dieses richtig durch den. Kopf gehen !‘* Sfonioxygen-TabSett. besitzen die eigenartigste Heilkraft gegen alle Magenkrankheiten. Sehr wichtig: Es ist darauf zu achten, dass Sie wirklich Stornoxygen und kein Ersatzmittel bekommen. 4950 hv oder Mk. 1 zu verschaffen. Gros;h. Realgymnasium und Groyh. Lberrealschnle zu Gießen. Die Einführung der neuen Direktoren findet in einer g-meinsamen Feier Montag, de» 20. April, vormittags 10 Uhr. in der Turnhalle der Ober- realichnle statt. Hierzu haben von beiden Anstalten die Schüler von Oberprima bis Untersekunda einschließlich und sämtliche Chorsänger zu erscheine». Sic versammeln sich 9'" in ihren Kiassenzinimern. Hauptprobe für die Chorsänger : Samstag, 18. April, vormittags 10 Uhr, in der Turnhalle der Obcr- realschule. Dienstag. 21. April, von 8>/. ab, Aufnahinc- prüfungen. Mittwoch, 22. April, & 1 /«, Beginn des Unterrichts. «D Großh. Direktion Großh. Direktion des Rcalgymnasinms. der Obcrrcalschuie. Oe. Ban r. Or. Schnell. Koabenpsnsional Goetbescliiile, OlieoM i M. privat-lleal- und ffandelLschule, erteilt Liiijährigenzeugnir. Eule Verpfleg. » Aussicht. Sorgf.Ueberwach. d.Schularb.Grog Gart. Neubau m.Zcniraih., ei. Licht. ?ILSS. Pensionspreis. Prospelite d. d. Direktion. |801hv| _ Der Zeichen- u. Mal-Unterricht beginnt wieder Montag, 20. April. Unterricht im Zeichnen und Malen nach der Natur. Landschaft, Blumen, Stilleben, Modell. — Kinderkursus. M. Felchner. Goethestr. 67 C RAHMEN für Photographien und Bilder jeder Art, Farbe und Grösse Immer NEUHEITEN in grosser Auswahl Familien- od. Sammelrahmen und kleine gerahmte Bilder als Gelegenheits- Geschenke ganz besonders preiswert Jül. Bach Fussboden- Lackfarben, Oclfarhen, Pinsel, Parkett-W'ach« in bester Qualität [4383 cmmieblt Central-Drogerie I mi 1 Karn, Schulstrasse. Türschoner, Bilder-Raümen nnd Leisten, Fenster- u. Bilderglas. Alle Reparaturen billigst. 3783] Glaserei Schmitt Kanzlciberg 7 Telephon 575 26 Dienstmädchen suchen noch nach dem allerbesten Schubputjmittel. HUe anderen haben dasselbe in Pilo schon längst gefunden und bestehen immer darauf, in jedem Laden nur das hervorragend gute Pilo zu erhalten. Spielende Arbeit, hochfeiner Gtanz, zufriedene Gesichter. Pilo schwarz, braun, gelb, weiß. Amilichc ScfmuitniAdiiiiip her Stunt itzichn. Mahnung des 0 . Zieles Gemeindesteuer und Kanalgebühren für das Rechnungsjahr 1013. .Das i»> Monat März öt-. Ob- tälllg aewesene 8. Ziel Gemeindest euer und Kanatgelluhre» tun» »torii bis zum 3. Mai d. C>. citiichliCHlirh ebne Kosten bemhl: werden. Diejenigen, die uni der Zahlung dieies Sieles nod) !,n Rückstände sind, tverde» lnermit aemabni, die Abgabe bis zum 3. Mal i9U an der Stnöttnife zu entrichten. Am 37. und 30. Aorit ist die Kaste geichiosten. Baut 4. P!g, NN gelangt dgs ti. Ziel zur Beitreibung, ivodnrch PtändungSkosteii entstehen. Ueberweifungen int Bank und Posttcheckperkebr müffen am 2. Mai d. IS. ebenfalls bet der Ziadikaffe nntgeichrteben fein, andernfalls die vorgefchrtebene» BeirreibungSlosten erhoben werde». 4056 I! Pferdemufteruug. Lau! Bekainnniachung GroHberzogllchen KreiSamiS GieHen vom 7. Avril 1014 findet die diesjährige Pjerde- mustcruna für die Pferde aus der Stadt Gieste» auf dem Trieb lErerziervlam statt nnd zwar: t- Mittwoch, de» 27. Mai 1014, vormittags 10' Ilbr. fstr die Pferde der Besitzer aus der Stadt Gienen, deren Namen mit den Buchstabe» A bis eiiiichlieit lich Cd beginnen; 2. Donnerstag, de» 28. Mai >814, vormittags S'/.llbr, für die Pferde der Besitzer ans der Stadt stziesten, deren Namen mit de» Buchstabe» II bis eintchlien- lich t> beginnen, und aus SrHifsenberg. 3. Idreitgg, de» 20. Mai >014, vormittags I» Uhr, inr die Pferde der Besitzer nns der Stadt Wiegen, deren Name» mit de» Buchstaben P bis einichliest- lirii ’f, beginne». Die Pferde find zwecks einer ordnungSmästigen Aufstellung seitens der Pferdebesitzer ' , Stunde vor Beginn des Mnsterungsgefchäflö auf den GesteUnngsplatz zu verbringen. Jeder Pferdebentzer ist vervstichtet, seine sämtlichen Pferde zur Musterung zu gestcllcn mit Ausnahme; al der unter 4 Jahr alten Pferde; — dt der Hengste; ei der Stute», die entweder hochtragend find oder noch nicht länger als >4 Tage abgeiohlt haben ials hochtragend find Stalen zu betrachten, deren Ab- fohle» innerhalb der nächsten 4Wochen zu erwarten ifti; ck) der Bollblutstuten. die im nllgenieine» deutsche» Gestütbuch oder in den hierzu gehörigen offiziellen — vom Unionklub geführten — Listen eingetragen und von einem Bollbiulbengst laut Deckschein belegt sind, aus Antrag des Besitzers; e> der Plerde, die aut beiden Augen blind lind; ti der Pferde, welche in Bergwerken dauernd »nler Tag arbeiten: g) der Pferde, welche wegen Erkrankuna nicht marsch- fähig sind oder Ivegen Ansteckungsgefahr den Stall nicht verlasse» dürfen nn diesen Zählen ist tierärztliches Zeugnis oorznlegenl: Ii> der Pferde, welche bet einer früheren Pferde- innsterung als dauernd krtegsunbranchbar bezeichnet worden sind; i> der Pferde unter 1,50 m Bandmnst. Bon der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen; al die aktive» Offiziere und SanitätSofstziere bezüglich der von ihnen itiin Dienftgebravch gehaltenen Pferde, bl Beamte im Neichs- oder SlantSdienft binffchllich der znm Dienstgebrauch, sowie Aerzie nnd Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufs am Tage der Musterung unbedingt notwendigen Pferde; cl die Postbalter hinsichtlich derjenigen Pferde,abl, weiche von ihnen zur Beförderung der Posten konlrakimähig gehalten werden »mit. Pferdehändler find von der Vorführung ihrer Pferde nicht beireit. Unter besondere» Umständen, namentlich in drinaenden Hätten. kann GrostherzogiicheS Kreisantt Giesten Befreiung von der Vorführung einireien lauen. Ich jordero hiernach fämilichc Pserdedesitzer hiesiger Stadt an!, ihren Pserdebestand — iofern dies noch nicht geschehen — umgehend bei mir anzmneiden und in dem nngegebeuen Termin rechtzeitig; vor- znführen bczw. »erführen zu lasse». Ttrb mache die recht,citine Gestellung der Pferde allen Besitzern zur Pflicht und bin zur Ermöglichung einer ordnungsmästigr» 'Abwickelung des Musterungs- geichäiteS genötigt, allen Säumigen, die ihre Pferde Stunde vor Beginn »er Musterung auf dem Muste- rungsvlatz nicht gestellt habe», zur Anzeige bringen ,n lasten. Die Pferde sind gezäumt, im übrige» aber ohne Geschirr vorzusühren. Pferdebesitzer, welche ihre gestellmigsptlichtigen Pierde nnd Fahrzeuge nicht rechtzeitig oder voUzäbiia vorsiihren. haben anher der gesetzlichen Strafe bis zu 130 ME zu gewärtigen. dah auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. Das Borfiihren der Pierde durch Kinder oder durch alte gebrechliche Leute ist verboten. sinloweit bis zum MusternngSiermin Veränderungen tut Pierdebestand durch Zu- nnd Abgang einireien, ha! der betreffende Pferdebentzer hiervon sofort aus dem Stadthaus iZimmer Nr. 13) Anzeige zu machen. 149838 Giehen, den 15. Avril 1914. Der Oberbürgermeister. _I. B.; EmmeliuS._ Stadt.Wohnungstiachweis Gienen, Afterweg». ES sind zu vermiete»; 49808 1 Wohnung von 7 Ziinmerw 1 Wohnung von 6 Zimmern, 2 Wohnungen o. 5 Zimmern. 1 Wohnung v. 4 Zimmern, 8 Wohnungen von 3 Zimmern, 4 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche. 4 möbi.Zimmer. 2 unmöbl.Zimmer. 1 Werkstatt,! Lagerod. Fabrikraum, 1 Laden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pferdestall und Heuboden. Zn mieten aeiucht: 44 Wohnungen von 2—8 Zimmern. oftädt. jtfrbeitsnaefiideis giessen. Asterweg S. ES könne» eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern 1 Gärtner, 1 Sattler und Polsterer. 2 Schuhmacher, 1 Zimmermann, l jiing. Bauschioffer, 1 Schneider, zwei Weihbinder. 1 jung. Kellner, 1 Hauöbursche, Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Schreiner. 4 Maler, Anstreicher und Lackierer. 1 Sattler. 1 Zrlseur, l Bäcker, 1 Schneider, 2 Schlaffer, 1 Tapezier, 1 Installateur, I Schuhmacher, 1 Photograph. d. bei auswärtiaen Arbeitnebern; 2 Schmiede, 1 jung. Bäcker, 5 Maler und Anstreicher, 1 Sattler und Tavezlerer, 3 Zrisenre, 1 Glaser, ein Schuhmacher, 4 Schneider. 2 Tavezlerer u. Polsterer, 1 Dachdecker. I Schreiner, 1 jllng. landiv. Slrbeiier, Dienstinädchen. Lehrlinge: 2 Spengler, 2 Kellner, 1 Glaser, ei» Koch, l Schmied. Es juchen Arbeit: 2 Waaner, 1 Tapezier. 1 Buchbinder, l Metzger, vier Schreiner, 1 Sattler, I Buchdrucker. I Müller, 1 Schnh- inacher, 1 Konditor, 4 Schloffer, l Schmied, l Schloffer und Heizer, 1 Spengler und Installateur, 3 'Anstreicher und Weihblnder, Maurer, I Bäcker, l HilfSmonleur, 1 Krankenwärter, landwirtfch. Knechte und Ilrbetter. Erdarbeiter, Tagtöbner, HnnAbnrfchen, Putz-, Wafch- u»d Lanffrauen, 1 Schreiber. Gast- und SchankwirttchastSgewerbe: Kellner, AuSbilsSkellner, Zävier. 149818 Lehrlinge: 3 Schloffer, 1 Mechaniker, 1 Buchbinder, 1 Kellner, 1 Kauimann.