Nr. 83 Der «ietzener Nnzelget erscheint täglich, außer Sonntags, — Beilagen: viermal wöchentlich ®i«&mrJomilieiiblStter; ,^^^^^^^^.X^^^s^ >^>e»stng„ndFrci>ag); sroelmal mona«. landwirtschaftliche Seitfragen Feruivrech - Anschlüsse: i"r die Redaltioti 112, Verlag u. Expedition bl Adresse für Teveschen: Anzeiger Giesen. Annahme von Anzeigen liir die Tagesnnmmer bis vormittags 3 Uhr. Jahrgang Mittwoch, 8. April TO General-Anzeiger für Oberhessen Rotation;»r«ck mid Verlag -er SrShl'jchen Ulnv.-Such- un» §tei,»ru dcutnng, in denen einige wenig: albanische /Gendarmen die Staatsgewalt des Fürsten darstellten, mit hilf: der Freischaren und „heiligen Bataillone" zu erobern-. Ist auch Koritza, der strategische Mittelpunkt des südatbanischen Gebietes, das die hellenischen Einwohner mit Griechenland vereinigt wissen ivvllen. trotz höchster, stampfe noch nicht im Besitz der Aufständische», wer weiß, we lang: das neue Staaiengebilde den Jnvasioncii von Griechenland her ivird standhaitcii können? Es unterliegt fei »cm Zweifel mehr, daß in den sogenamiten „heiligen Bataillonen" reguläre griechische Soldaten mstküinpsen, daß von Griechenland — znnl mindesten mit wihlwollendcr Neutralität der Regierung in Athen — hellenische Kämpfer über die Grenze. Südalbaniens gehen. Auch Serbien hat insofern seine Hand im Spiele, als cs die Alisstälidischeii mit Waffen • und Munition unterstützt. Wa- nützt es, daß Albaniens Stämme über diese osfensichtiige Einmischung Griechenlands empört find und dein Fürsten Zustimmung»- telegramme sei,den. daß man im ganzen lande alle che- inaltgen türkischen RedifS vom 29. bis 39. Lebensjahre zu Kontroilvcrsainmlnngen einberust. Wege in unserem Sinne gibt es in Albanien Inurn. Ehe genügend allinische Kämpfer an den eigentlichen Herd des Ausbruche gelangt find, kan» dort alles von den barbarisch wütende, Söhnen Hellas, die sich alles eher denn als Kulturträge erweisen, mit Feuer und Schwert verwüstet sein. Und mi diesen barbarischen Greueln auf beschränktem Gebiet, ht es meist sein Bewenden. Wenn cs sich um das vcrhälnismäßig tleine Südaibanien allein handelte, dann könntenran das ruhige Abwartes, der Patenmächte des neuen laales verstehen und ihren billigen Trost: „Albanien wird das alles von selber machen." Aber aus den Brandsaikekn, die in die Straßen Koritzas geworfen werden, kann ein neuer Balkan- lrieg, kann ein gewaltiges europäisches Ringen erstehen. Daß Albanien auf die Tauer Herr des Aufstandes, der von Griechenland aus ständig geschürt.wird, werden könnte, ist nicht anzunchmen, selbst wenn der Fürst von Albanien, wie er zuerst die Absicht hatte, sich an die Spitze der Truppen stellte. Und loenn auch Essad Pascha, sei es aus patriotischen, sei cs aus anderen Gründen, dem Fürsten vorläufig ganz zu Tienstcn stehen sollte, so ist immer noch die Frage, ob selbst dieser mächtige Häuptling ein-beträchtliches militärisches Aufgebot zu Wege bringen taitn. Und gesetzt auch, er könnte und wollte cs-, gesetzt der eine Mann wäre imst stände, alle Mängel staatlicher Organisation in diesem Punkte wettzumachcn — wo werden sür die glücklich improvisierte albanische Armee die Mittel zur Kriegfiih- ruit g hcrgenommen werden? Proviant, Munition, Sanitätswesen, iver irird für das alles sorgen? Seit Monaten wußte alle Welt, daß. in den griechisch-albanischen Grenzgebieten zu einem großen Kanipf gerüstet wird, Tic Bildung der „heiligen Bataillone", ihre Ausrüstung mit modernen Waffen, ihre militärische Einschulung vollzog sich nnler den Augen der europäischen Öefsentlichkcit. Was aber taten die sechs europäischen Großmächte, die Ende 1912 die Gründung des albanischen Staates beschlossen ? Tie machten aus dem bunten Gewirn- niel der albanischen Stämme eine Nation, aus den geographischen Wohnsitzen dieser Nation einen Staat. Einen Staat ohne Organisation, ohne Berwaktung, ohne Kultur, ohne Militär, ohne Geld. Freilich, alles das mußte nicht gleich vorhanden sein, tonnte erst allmählich herangebildct werden. Aber dann lvar cs doch unerläßlich, dcni Staat, der erst in Zukunft werden sollte, für die Gegenwart zum mindesten eine Existenzgarantie zu gewähren. Eine wenn auch nur zeitlich begrenzte internarchnalc Garantie, eine Art vertragsmäßiger Schonzeit war das mindeste, das die Großmächte für Albanien hätten tun müssen, wenn das aller militärischen und finanziellen Mittet entbehrende Land nicht von vornherein schutzlos alle» Zufällen und Abcn- teucrn preis-gegeben sein sollte. Ist es auch schon reichlich spät, so doch nicht zu spät, wenn die Großmächte jetzt noch nachdrücklich ciiigrcifen und vor «Unit Griechenland und seinen heimlichen Verbündeten bei dieser Wühlerei Einhalt gebieten. Wenn das Zusammen treffen des- Grasen Berchthvld und des Marquis San Ginliano am schönen Gestade des Quarncro nach den Ostcrtagen diesen Erfolg haben sollte, so wäre nicht nur viel für Albanien, sondern auch für den europäischen Frieden geschehen. Wien, 7. April. Tie „Neue freie Presse" meldet aus Tnrazzo: Tic Aufständischen in Koritza sind entwaffnet und teilweise ins Gefängnis geworfen worden. Der Metropolit rou Koritza, der nach dem Ergebnis der vorgcnommcneu Untersuchung für den Urheber des Aufstandes gehalten ivird, iouröc verhaftet. Vcutfetirs Heid?. Ter Landes« nSschuß der Nationallibc raten Partei des Herzogtums Braunschweig hat folgende Entschließung angenommen: „Ter Landes- ausschuß b illig t den Beschluß des Zentralausschusses, Der Handlungen zwecks Auflösung des RcichSvcrbairdes der natio- nallcheralen Jugend wie des altnationalliberalcn Verbandes und damit der Presse dieser Verbände oin- zulciten, durchaus und ersucht die braunschweigi scheu Mitglieder des Zentralausschusses, alle Schritte zur Erreichung dieses Zieles nach Kräften zu unterstützen. Der Landesansschuß spricht zugleich die Ncberzcugung auS, daß jener Beschluß deS Zcntralansschusses wie von den übrigen nationalkiberaken Vereinen des- Herzogtums, so auch von dem hiesigen Verein der nationalliberalen Jugend, der sich um die Förderung der Partcibestrcbnngcn große Verdienste erworben hat, mtb dessen mit dem Beschlüsse des Zcnkral- ausschüsses wohl ocrcinbarcs Fortbestehen daher dringend envünscht ist, als sür die gedeihliche Entwicklung der Partei unbedingt notwendig anerkannt werden wird." AuskanS. T a s Prinzen paar Heinrich von Preußen ist von Chile kommend am Montag in Alb er di eingc- trosfen und hat die Farin Germania besucht. Der deutsche Gesandte hat sich nach Alberdi begeben, um sich den Fürst- lichlcitcn anznschließen. Tie prinzlichen Herrschaften werden am Mittwoch in Buenos Aires zurückcrwartct. E i n e Z c n t r u m s p a r t c i i n I t a l i c n. Gegenüber dem Gerücht von der Lildnng einer neuen Parlanientarischen Partei der Christlich-Soziale» in Jlabien hebt der „Osser- vatore Romano" hervor, daß diese Gründung sich offen gegen die Ansichten der höchsten Autorität richten würde, die niemals in Italien die Gründung einer parlamentarischen latholischen Partei wünsche, welcher Richtung sie auch sei. Frankreich und die Frauen rechte. Ter französische Kassationshof sprach in einem Urteil aus, daß Frauen die Ausübung politischer Rechte und Eintragung in die Wählerlisten mangels einer geschlickten Bestimmung nicht zu kominc. Tic zweite Lesung des- h o in c r u le - Ge s ctz e s im engliscbcn Unterhanie wurde mit 356 gegen 276 Stimmen angenommen. — Bonar Law erklärte, die Opposition ivürde jedes vernunftgemäße Opfer bringen, um das Unheil eines Bürgerkrieges zu vermeiden, doch könne dieser nur auf zweierlei Weise abge-, ircndct werden, entweder durch Ausschließung Ulsters oder durch allgemeine Wahlen. Zwischen der Regierung und de» Nationalisten sei ein Geschäft gemacht ivorden und die» versperre den Weg und hindere die Regierung in ihrer Bewegungsfreiheit. Er erklärte sich bereit, auf die Anregung, neue Verhandlungen zu eröffnen, einzngehen, doch sei cs fraglich, ob diese Verhandlungen einen Zweck hätten, loenn Redmond gegen jeden Vorschlag sein Veto einlegcu könne. Wenn die Regierung wirklich beabsichtige, den Ausschluß Ulsters aufrichtig in Erwägung zu ziehen, und falls das Volk von Ulster nicht unter djc Honierule-Dilk solle, so Die „Ur-Lucinöe". Rach dem glücklichen Fund des „UrRcistcrs" und denc eben erfolgten stlendruck der alten Fassung vu Goftirced Kellers „Grünem Heinrich" ist cs nun auch gcluncn, in oas Dunkel, das bisbet die Vorgeschichte von Friedrich Säegels „Ln ein de" umgab, Licht zu schassen. Bec seinem Tode im Jahre 1821 hinterbß Friedrich Schlegel neben anderen Mannskrivten 25 inhaltsrcife hefte, enthaltend Aufzeichnungen aus den Jahren 1775—182.' Ans diesen bisher unveröffentlichten hiten teilt nun Josef Körner im 2. Aprilhcst des „Literarif'chcu chos" den höckfst interessanten Plan der „Ur-Lucindc" mit. Rudolf hanm hat in seiner Geschicke der Romantifckieil Schule Friedrick. Schlegel den barten Velours gemacht, da» „bis gegen End: des Jahres 1797, auch tcht die leiseste Spur weder in den öffentlichen noch in den pvaten Aeußernngeii" Friedrich Schlegels dafür zu finden wäre,,daß er sich iür einen Dichter gehalten, oder irgend mit Pläui künftiger oocliicher Werke nmgegangen." . _ t Friedrich Schlegels Briefe an seiner Bruder August Wilhelm strafen dies Urteil Lügen. Schon in Mai 1793 glaubt sich der junge Mann int Besitz „einiger hcnlicher Winke zu der heiligen Kunst"; und ein Jahr später chon jetziger iich bin, „an einem Roman zu erfinden und z arbeiten". Bo» Art und Inhalt dieses Romans hatte man bi-er keine weitere Kunde. Eines der heile, betitelt, „Ideen zuökdichtcn", erweist nun, daß der bislang unbekannte mit der.Lucinde" identisch ist. Tic betreffende Einiragung lautet: „I der zu einem R o m a it >o n 1 79 4". Ter Stoii des Romans zwei Charlcrc — als ein Ganzes — die an sich schön — das höchste Ebne sind — alles übrig« aus diesen zu folgern, und aus der .'gebenen Form des Romans. Ter Charakter d:s Helden —ein Man», durchgängig gebildet, unbestiimnt durch den Enthiasmiis des Guten aus reiner Natur. Tic äußere Lage die ünstige für die Entwick ln,lg dieses Cb-raktcrs. Er könnte teil Schein der Einfalt und der Raserei bab.-:,. Zuversicht — lnbewuftlsei» — Reinheit Unbefangenheit. Und durch dieses als Vollendung ohne Unnatur Diese Idee könnte sichtbar -'macht werden in einem juacnülichen Charakter, oder im Uergang von Jugend zur Männlichkeit durch Liebe, Frcundschc und Weltkenntnis: und dieses wäre dann zugleich das June der Handlung des Romans. Dieser Uebcrgang wäre so —zochwAgerischcr Genu ft der Tugend, eine zarte Beimischung u,3p- — Fall, Unglück, Leiden — eigene Erhebung, Festigkeit, (eichheit, Männlichkeit. In seinem Charalter eine Reizbarkeit,,. Zorn und Indignation, aber nur auS moralisch-'r Veranlasstg. — Trr Charakicr der heltin Enihrasmus, hohe Bildung ohne Zerstörung der Weiblichkeit. — Ct andrer weiblichen Cha- alter: feine, reiche Bildnna und zftorte Weiblichken. — Ter Ton — hobeit, Einfalt, ßcendc; blühend, leicht Und fröhlich. — Ohne Ucbcrspannung.—" Doch noch» steht der Beweis auS, daß der Roman von 1794 wirklich in der „Lucinde" aufgegangen ist; io sei denn zullächfl diese näher betrachte!. Vom Roman fordert Friedrich Lchlc- geis Theorie Bekenntnisse als Inhalt, „Arabeske" als Form. Die Selbstbekenntnisse bilden das siebente und längste Kapitel de» Romans, die „Lehrjahre der Männlichkeit". Tic „Lehrjahre" nun, dieser „eigentliche Roman", sind nichts andres als die Ausführung des Schemas von 1794. JäUiiiS, die Baupfgestalt der „Lucinde", ist eben dieser „durchgängig gebildete" Jüngling, den ein günstiges Schicksal mit äußeren Gütern io reich ausgcstattet Hot. daß sich sein Charakter, ungehemmt durch die schweren Kämpfe des täglichen Lebens, voll entwickeln kann: auch er ist „im Uebcrgang von Jugend zur Männlichkeit" be- grifsen: Liebe und Freundswait blühen und verblühen auch ihm am Wege und wandeln sich ihm zur reisen Frucht der Weltkenntnis. Auch Julius sclfivclgt in allen Genüssen der Jugend und erhebt sich nach schwerem Leid durch eigene Krait zu tüchtiger Männlichkeit.ZI»d die Öeldin? Ein Charakter, der an sich schön, das höckfste Schöne" — — ein Weib, erfüllt von Enthusiasmus, von tiefer Bildung und doch zugleich von reinster Weiblichkeit? Sic ist jene „einzige" Frau, die Julius „zum erste» Male ganz und in der Mitte tras": die Frau, in deren Wesen „jede Hoheit und jede Zierlichkeit lag. die der weiblichen Ratuc eigen sein kann, jede Gottähnlichkeit und >edc Unart, aber alles sein, gebildet und weiblich". Es ist Caroline. Es ist ein Gemeinvlatz in der Geschichtschreibung über die romantische Schule geworden, daß die Romanprodukte der ihr zugehörigen Poeten allesamt in Form und Gehalt Nachkommen und Erben des „Wilhelm Meister" feien. Tic Goctifcsche Dichtung ist in den ersten Tagen des Jahres 1795 erschienen; ein halbes Jahr zuvor schon entwirft Friedrich Schlegels ohne fede Kenntnis des nachmals vielgerühmtcn Werts das Schema seiner eigenen „Lehrjahre". Tic unbedingte 'Abhängigkeit des romantischen Romans von Goethe wird in der alten Tchörsc nicht länger behauptet werden dürfen. O. K. * — Altertumskunde i ii Schlüchtern. Es wird uiis geschrieben: Im früheren Bcncdiktincrllostcr zu Schlüchtern wurden durch Tr. Weise (Frciburg i. Br.i zahlreiche kostbare Grabdenkmäler, die man längst verschollen wähnte, frcigclegt. Es handelt sich in erster Linie um das Epitaphium des Schlüchtcrner Reiorma- lorS und Abtes L i t o ch i u s vom Jahre 1571, ferner um das prachtvolle Grabdenkmal des Ritters Rabe von Lutten aus dem Jahre 1529 und endlich um zwei sehr alte Steine aus dem 14. Jahrhundert: sic sind Margarete von Edersberg, 1356, und Frowin von Hutten. 1377, gewidmet. Tic Ausgrabungen werden fortgesetzt, da man die Grundrisse und Fundamente der ältesten Klosterkirche aus der karolingischen Zeit freizulegen hofft. :— Eine Hohlmünze aus dem 13. Jahrhundert. Eine Münze von außerordentlich hohem Altertumswerte hat das Eschweqer h c im at sm u seu m erworben. Es handelt sich um eine fast 700 Jahre alte, sehr seltene hohlniünze, üuLir loa. Brakteaten, der um 1200 im Eichwcgcr C h r i a k u s k l o st c r hergestcllt worden ist. Sic wurde von den Nouncil des Klosters, das bis zum Jahre 1335 Eschwcgcr Münz- gercchtsame besaß, geprägt und zeigt das Bildnis der Aebtissm Gertrudis, die eine Bibel und einen Palmwedel in der Land hält. Tas ichr gut erhaltene wertvolle Stück wurde in F r a n k su r t a. M a i It entdeckt. Als Reppmünzen oder Brakteaten bezeichnet man eine mittelalterliche Bdünzsarte, zu deren Verfertigung tticbt massives Metall, sondern eine dünne Silbervlattc verwendet wurde. Zu Beginn des 12. Jahrbnnderts kamen Lohlmünzcn zuerst in ?Aitlcideut!chland (Larz und Thüringen) aus, und verbreiteten sich dann bald über alle Landesteile. Tic Prägung massiver Münzen war bei der primi- liven Technik lener Evacbe äußern zeitraubend und man griff daher uni so lieber zu der cinsacheu Herstcllungswciic der Hvhlmünzen, die nur auf der einen Seite mit einem pelschaitartigen Land- stcmvel geprägt wurden, so daß das Bild aut der einen Seite erhoben, aut der anderen verliest erschien. Jnr 15. Jahrhundert wurden die tzolflmünzen imnier mehr durch die massiven Münzen verdrängt, doch haben sie sich in einzelne» Teilen Teutschlands sür kleine Werte bis in das 18. Jahrhundert hiuciu behauptet. — Tic Ebcrnburg. Im Bonner Zwcigverein des Evangelischen Bundes hat Pfarrer Kremcrs, der Vorsitzende des Rheinischen Hauptvcreins, Mitteilungen über die Ebcrnburg'Angelegenheit gemacht. Tic „Herberge der Olcrechtigkeit" Franz von Sictin- genS und Ulrich von Huttens ist für den Preis von 300 000 Mk. zunächst in den Besitz des Kreuznacher Landrats v. Nasse üüer» gcgangcn, sie soll aber von der Ebernburgstiftung übernommen werden, sobald diese die landesherrliche Eienchmigung erhalten hat. ^ Um die Burg der Ocsfentlichkcit zu erhalten, hatte zunächst der Kreuznackfer Lanbrat im Interesse seines Kreises zusammen mit andern amtlichen Stellen 75- bis 80 000 Mk. zu- sammcngcbracht. Eine Sammlung des Evangelischen Bundes hat in der Rheinprvvinz 50 000 Mk., mit den aus dem übrigen Deutschland cingelaufenen Beiträgen zusammen 80 000 Mk. ergeben, so daß mit größern mivatcn Stiftungen zusammen jetzt 200 000 Mk. zur Bcrjüguna stehen. Tic am Kauspreis »och fchlcn- dcn 100000 Mk. sowie die gleiche Summe für Auzbesserunas- arbcitcn sollen durch weitere Spenden gulgcbracht ioerden. Da die Ebcrnburg gute Kellereien und vorzügliche Weinberge sowie eine 'gutgehende Wirtschaft besitzt, besteht die Aussicht, daß die Bcrwaltungskostcn künstig aus den Erträgnissen gedeckt werden können. — Kurze Nachrichten aus ffuust uud Wissenschaft. Ter Direktor des vom Staat unterstützten Odeontheaters, A n t o i n c in P aris , der sich um die moderne französische Schau spielkunst sehr große Verdienste erworben hat, bet seine Entlassung gegeben, da er trotz der ihm jüngst vom Parlament bewil- jigten außerordentlichen Subvention von 125 000 Franks außerstande war. den während seiner 7jährigcn Dheatcrlcitung an- gcwachsencn Fehlbetrag zu decken. — Die 28. Versammln n g der Anatomischen Gesellschaft wird vom 13. bis 16. 'April in Innsbruck stattfinden. eröffne ii* ein Weg zum Frieden und die Opposition mürbe alle-? tun. um rat Beilegung auf dieser Grundlage zu erreichen. Tie Krankheit des Königs von Schweden 2 t o ck h o l m wird berichtet: Dir den König behandelnden Aerzte. darunter Gesteimrat Tr. Aleiner-Heiüel berg. haben über das Befinden oes Königs Gustav solgmden Bericht veröffentlicht: Tie Untersuchungen, die in den letzten Wochen startgesnnden haben, find fetzt abgeschlossen. -ie ergaben, Last her König nach unserer Ansicht an einer Magenwunde leidet. Tie Kranthetr hat sich in den letzten Monaten verschlechtert, so das; wir eine Operation für das Mittel anfebe», das sicher hoffen läßt, die Gesundheit des Königs wiedcrherzuslellen. Ter König hat dem Vorschlag zu gestimmt und wünscht, daß die Operation bald vorgcnommen wird. _ JJirrftf und 5d)itlt. B rcslau. 7. April, Sjcule nachmittag trat das Domkapitel i»i Kapitelsaale zusammen, um die Liste der B i f ch o f s ka n d i» baten aufznftellen, uiüer denen das Domkapitel zu Wahlen gedenkt. Tie Liste wird der Staatsregicrung zugestellt werden. _ Arbeiterbewegung. Swine munde, 7. April. Tie Mitglieder- des ch r i st l i ch- nationalen.7) asenarbeiteroerbandeS haben die A r - beit niedergelegt. weil ihr Vorstand ohne Genehmigung einen Tar i fv e rtrag abgeschlossen hat, der eine Verschlcchternng gegen den früheren enchäli. __ Aus ütäöt und C«kö» - Gießen, 8. April 1914. Woche neudtelegramme. Ta sich in der Geschäftswelt aus Btlligkeitsgrunden immer mehr das BeSiwrsniS für zufammengef.rtzte T'le- gramme nach den tlebersoeländern geltend macht, find vom l. April 11914 ab sogenarrnte W o chen r n d t c l e g r a m in.' vorerst in. Herkehr mit Togo, Kamerun, Deutsch Südwest- afrika. den Bereinigten Staaten oon Amerika. Canada, Argentinien. Chile und 'florn eingeführt worben Cs find dies in offener Sprache ibgcfaßtc Prrvcttt-Iegrnmme, die erst von Jamstag mitkeimacht ab nach Crl>-d:gnng des übrigen Telegrammverkehrs auf den Zeckadeln ufw. be fördert und erst am darauffolgenden Montag oder Dienstag bestellt werden. Temqematz geniesten derartige Telegramme eine Ermäßigung der Worttaxe bis zu einem Bitte! der tariinwlügen Gebühr. Tie Wocheiieiidtelegramme können un Laufe der Woche bch jeder Telegraphsianstalt aus gegeben werden und müssen bis Jamstag Mitternacht beim graphenamt in Emden »vrliegen. von wo aus ihre ILeiter- besördernng erfolgt. Wo im Bestimmungslande für die Weiterbeförderung vom EfngaiigSpnnkte die Zuführung mit der Post an den Empfänger eingerichtet ist, erfolg: diese auf Wunsch des Absenders ohne besondere Gebührenberechnuiig. Bei den Worhenendtelegrammen must der Text ganz ,n offener Sprache abgefaßt fein und darf Ziffer,>, üanbüs > zeicheu, Gruppen von Buchstaben und abgekürzte Ausdrücke nicht enthalten: Zahlen müssen ganz in Buchstaben auS-i geschrieben fein. Alle Telegramme, die nicht an sich einen für die Telegraphenverwaltung verständlichen Sinn haben, wer den von der Gebührenermäßigung ansgeschlossrn. Abgekürzte Adressen sind im Texte zugelassen, wenn sie als solche erkennbar sind. Bei der Aufgabe hat der Absender eine Erklärung zu iiiiterschreihen. daß der Text des Telegramms ganz in offener Sprache abgefaßt ist und keine andere Bedeutung hat, als sich ans der Niederschrift ergibt. In der Erklärung muß angegelren sein, in welcher Sprache das Telegramm abgefaßt ist. — Wochenendtelegramn,e können in jeder für den internationalen Telegrammverkeyr zuge- laffenen Svraclie abgefastt fein; zur besonderen Keniizeich- iiung ist vor die Adresse der gebührenpflichtige Vermerk TVT (telegraphische Beförderung bis zum Bestimmungsort oder TW? (Beförderung im Befrimmungslande mii der Post: zu fetzen. Wocheiieiidtelegramme, die dem Empfänger mit der Post zugestellt werden, müssen die voltstäiidigL Briefadresse tragen. Tie Anfgabctelegrapheiianstalteii haben das Recht. Telegramme, die nach ihrer Ansicht die vorstehenden Bedingungen nicht ersültcn, von der Gedührenermätzi» guug ausrnschltesten. Wenn die Aiilünftsanstalten in ein-m Wochenenotclegramme feststellen, daß die Boraiissetzunzen für feine Abfassung nicht zutreffen, lvird tu derselben Weife Verfahren, wie bei mißbräuchlicher Wortzusammenziehung, d. b. di? sich ergebenden Mehrgebühren werden vom Empfänger eingezogeii. Tie Telegramme können alle Vermerke !ür besondere Behandlung bei der Beförderung und Zustellung, wie bezahlte Antwort, Vergleichung, Empfangs- anzcige ufw. tragen. Tie Gebühren für diese besonderen Tienflleistnngen find diesctben >vf' bei gewöhnlichen Tele- grammen, für die Vermerke selbst gilt die ermäßigte Worttaxe. Telegraphische Postanweisungen und Seetelegramme find als WcnZencndtelegrammc nicht zulässig Tie Frist, nach der bei Verzögerungen bei der Beförderung der Wochenerrdtelegraimne eine Gebührenerstattung - begründet ist, wird in allen Fällen aus dreimal 24 Stunden, von Samstag Mitternacht an gerechnet, festgesetzt: vor Ablauf dtefer Frist tann die Beförderung in keinem Falle als verzögert gelten T r i n k e r - F ü r I o r g e st e I l e lür Stadt und Landkreis Gießen Gießen Asrcriveg 9. Sprechstunde jeden Tonncrsiag abend « bis 7 V, Uhr. ** Lchramtsperfon akie ». Ter Großherzog hat ernannt: den Oberlehrer an der Oberreal schule zu Alsfeld Friedrich Bender zu», Oberlehrer an dem Alte» GNiiina- fium zu Mainz, de» Oberlehrer an der Realschule „iid dem Progymnasium zu Alze» Professor Heinrich Kinkel zum Oberlehrer >>u dem Reuen Gymnasium zu Mainz, den Oberlehrer an den, Reuen Gymnasium zu Mainz Professor Tr. Philipp Jakob Mayer zum Oberlehrer an dem Rccrlgym naiium zu Mainz, de» Oberlehrer an der Realschule'und dem Progymnasium zu Dieburg Tr. Johann Schwarz zum Oberlehrer an der Oberrealfchnle zu Worms, de,, Oberlehrer an der Realschule zu Lauterbach Franz C o m o zum. Oberlehrer an der Oberrealfchnle zu Heppenheim, den Oberlehrer an der höheren und enveiterken Mädchenschule zu Gießen Tr. Adolf Beck zum Oberlehrer an der Realschule und dem Progymnasium zu Tieburg, den Oberlehrer au der Realfchule zu schölten Georg Z im m e r nra n tt zum Oberlehrer an der Realschule zu Laugen, de» Oberlehrer au der Realschule und vem Progymnasium zu Alzey Wilhelm Fink zum Oberlehrer an der höheren und erweiterten Mädchenschule zu Gießen, den Oberlehrer an der Realschule und dem Progymnasium zu Dieburg Mar .Halm zum Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Mainz, den Oberlehrer Joseph Friedrich zu Mainz zum Oberlehrer an der Oberrealschule zu Heppenheim, den Oberlehrer an der Oberrealfchnle zu Mainz Tr. Philipp Sc itz zum Oberlehrer an dem Real gynlnasiüm zu Mainz, de» Oberlehrer au der Obercealschule zu Worms Professor Karl M iche l zum Oberlehrer an der Oberrcalschule zu Gießen, den Oberlehrer an dem rrolsgang Ernst-Gymnasium zu Büdingen Professor Karl H aacke zum Oberlehrer au der Oberrealschule zu Worms, den - berlehier an der Realschule und dem Progymnasium .zu Alzey -r. Otto Emm et zum Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Gieße», den Oberlehrer an der Realschule und deni Progym iiafiitm zu Alzey Professor Karl Bolz in g zum Uberlehrer an der Oberrealschule zu Gießen, den rberlehcer an dem Gymnasium zu Worms Karl Krämer zum - verletzter an hem Wolsgang-Ernst-Gymuasium zu Büdingen, lamtlich mit Wirkung oom 20. April 1H14 an. — Ter Groß h c r z o g hat den Reallehrer an der Taubstummenanstalt zu Benshem, Karl Schott zum Direktor der Taubstummenanstalt zu Bensheim mit Wirkung vom 20. April 1911 an ernannt. Der Lehramtsrcferendar Friedrich T l k in c r zu Rordcnham wurde zum Lehrauitsassessor ernannt " Zn de» Ruhestand verseht wurde am 29. Marz der NeaUehrer an der Oberrealfchnle am Fried,,chsplalz in Offenbach Philipp Reinig aus sein Nächst,cheu, unter Sln- rkeniiimg seiner langjährigen Irenen Dienste, mit Wirkung vom I«.' April 1914 au. Der Grobherzog verlieh ihm die Krone zum Ritterkreuz 2. Klaffe dcS Verdienstordens Philipps des ÄrokjMtttigtn. ** 3 t c u c r p e r [ o lt a [ i c n. Tei* Äcos;Herzog l)at t>cn Stcueramtskontrolleur bei dem Steneramt Bensheim Karl Webe r zu Bensheim zum Revisionskontrolleur bet dem Hauptstcueramt Worms, den ReoisionSlöiitrolleur bei dem Hauptsteuerumt Tarmstadl Karl O r t h zu Darmstadi zum Rebisionsiiispetror hei dem .Hauptsteueramt Lssenbach. den ibauptstcueramtsassistciiten bei dem Hauptsteueramt Osse»- bach Johannes Loch mann zu Ofscubach zum RcvilionS- koutrolleur bei dem Hauptsteueramt Darmstadt, die Finanzaspiranten Steueraussehcr Rttötaus Jakob sachmttt zu Bingen. Georg Stört aus Groß-Gerau. Jakob Mül l er aus Pfeddersheim und Karl R o t h c r m c l aus Darmstadt zu Hauptsteneramtsassistenten ernannt. Ter Groß- > erzog hat den Hanptstrueramtsassistenicn bei dem Hauptsteueramt Worms Philipp August Strauß zu Worms vom 30 März d. I. ab zum Bezirtskasseassistenten bei der Be- irtslasse Worms eruaunt. ** Uebertragen wurde am 1. April d. I'. der Schul amtsaspirantiu Margarete Roßkops aus Münster, Kreis Tieburg, eine Lehrerinftelle an der Volksschule zu Urberach. ** E r ii a „ i, t wurde am :!0. März ds. FS. der Mikitär- a„Wärter Wilhelm Ga r l e „ s ch l ä g c r in Gießen zum Kauzleigehilfen am Landgericht der Provinz Oberhesseu. R e u e M i ii i ft e r i a f b u rf) li a f t e v. Der Großherzog hat die Ministerialrevrsoren Rechnungsrüte Karl Friedrich Büttel, Peter Dörr, Jakob Ferdinand L o h rum, Jakob Keim und Joses Schcmehl unter Belassung des Charakters als Rechnungsrat vom l. Ülpril 1914 an zu Mi- insteriakbuchhalteril ernannt ** >ia taffer amt. Tew Großherzog hat den Revisor bei dem .Katasteramt Rcchnimgsrat Ferdinand Eck stör in zu Tarmstadt vom 1. April d. I. an znm Revijionsgcometer bei de», gleichen Amt, die Geometer l. Klasse Heinrich Bolz ans Ober Breidenbach. Joses Schönberger aus Michelstadt und Werner PI och aus Älsselb vom I. April 1914 ab zu Veriiiessiiiigsassistentcii bei dem Katasteramt ernannt. -- En t h e b u ng. Der Großherzog hat den Geh. Ober- banrat Rudolf Schm ick zu München ans sein Rachsuchen von dem Amte eines Mitgliedes des Technischen Ober-> prüsnn^samtes enkhoden und ihm ans diesem Anlaß das Ebrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** I „ dci, R u h e st a n d v e r f e tz t ivurde der Gerichtsvollzieher mit dem LlmlSfche in Rieder-Olm Ferdinand Anton Forch auf fein Rachfucheii mit Wirkung vom Dienstantritt seines Nachfolgers, unter Anerkemiuirg feiner langjährige» treiien Dienste und Verleihung der Krone zum Silbernen .Kreuz des Berdienstordens Philipp des Großmütigen. ** Das P o st i ch eci g e s e tz ist am 4. April im Reich-:-h>esey- Matt veröffentlicht worben Danach wird die Stammeinlage ans >0 Mk herabgesetzt. Tie Gebühren für eine Einzahlung mittels (afilfarte betragen künftig i> Psg. bei Betrügen bis 25 Mk. »nd iO Psg. für alle höheren Beträge. Tie UeberweisungS- und die Bar- anSzahlnngsgebühr find unveränberr geblieben. Dagegen ist die Zn- fchlnggebüdr von 7 Pig. Iveggesallcn. Sämtliche Rcuerun- g e I, I r e t c n am I. Juli in Kral I. Ter Postfcheckverkchr wird hierdurch sehr verbilligt. ES emvftehlt sich deshalb für jeden, der eine» irgendwie nennenswerlen Zahlungsverkehr hat, illli ein Pvüsäieäkonlo eröffnen zu lassen. Fe größer die Zahl der Kontoinhaber, desto mehr Ivächst für den Einzelnen die Möglichkeit, Zahlungen von Ort zu Ort ohne Rücksicht ans Entfernung und Betrag für nur 4 P s g. auszusühren. ** F IN Reichsvo st gebiet ist die Zahl der Kontoinhaber im Postscheckverkehr Ende März 19t4 ans 89 673 gestiegen. (Zugang Monat März 1140., Ans diesen Postscheckkonten wurden im März gebucht 1.585 Millionen Mark Gutschriften und 1594 Millionen Mark Lastichristen. TaS Gesamtgull, aben der Kontoinhaber betrug im März durchschnittlich 217,2 Millionen Mark. Im Verkehr der Reichspostscheckämter mit dem Postsparkaffenamt in Wien, der Postsparkasse in Budaoest, der belgischen und lnremburgischen Postverwnllung sowie den schweize- riscken Postscheckbnreaus wurden 8,3 Millionen Mark umgesetzt und zwar ans 3470 Ueberlragungcn in der Richtung nach „nd ans 17530 lleberlragiingen in der Richtung aus dem Auslande. Landkreis Gießen. e. B e u e r lt, 7. Slprit. Heute sand im Saal« der „Germania' die «och ln st leier de? b a >> s h a l t n » g S k » r s» s statt. Als Vertreter des Kreisannes war Regier niigsrat Welcher erschienen, der aul die Bedenlnng des tliilerriehts hinmies und der Leilerin der öaushallimgsschnle, Fräulein M »l s ch l e r , anerkennende Worte ividmele. B ii r g e r m e i st e r Walther- Beuern brachte ein Hoch aui die Hanshaltiingsschiilt ans. Kreis Biwinge». n. Bad Salz Hanse», 7. April. Vor dem Kreis ansschnst des Kreises BUdingen wurde heute der Einspruch gegen die Bürgermeisterwahl vo», 10. März ds. Js. ver handelt. Nach kann, halbslündigec Berhandliliig wurde die Reklamation zurückgezogen, da ivenig Aussicht ans Erfolg vorhanden war. Die Kosten, denen ein Wertobjekt von 600 Mk. zu Grunde gelegt ist, wurden durch Beschluß des KreiSaiiSschiiffes den Klägern anscrlegt. Der seitherige Bei. geordnete Rüper ist somit der erste Bürgermeister unseres BadeotteS, Kreis Friedberg. Vilbel, 7. April. Etwa 4000 Mk. wurden aus den Ueberfchüsseii des MakhtldenstiftS Vilbel den Gemeliiden des Bezirks zur Anschafftmg oon Lehrmittel,, für die Schulen und für Besckwslung von Lehrmittetn für arme Bolksschüler ausgegeben. Vilbel erhielt 766 Mk., hiodhetm 275 Mk., .hetdenbergen 238 Mk.. Groß-Karden 206 Mk., Altenstädt 178 Mk., Büdesheim 1 tl Mk Starkeiibür.s miD Rheinhesien. . rb Tarmstadt, 7. April. Ter parlamnita r i s ch c A >i sschus; s ü r P c r e i n s u ch u n g d e r Z I n a t ä berivaltuug hielt heute von vormittags 10 bis abends lft Uhr mit kurzer Mittagspause sehr einflehciide Beratungen ab, an denen auch die Herren Staatsmiinster Dr.v. Ewald, Finanzminister Tr. Braun, Minister des Innern v. H o m- dcrgk und eine Anzahl RegieruiigSkoinmissare tciknahmen. ES wurde zunächst über üte anderweite Organisation der Steiieroeranlagiingsbehördc,, und das gesamte Kasscnwesen verhandelt. Es drehte sich besonders um die Frage, ob nicht, ähnlich mir ilt Preußen, dadurch eine große Bereinsachnng und Verbilligung c-intceten könne, daß die gesamten Staats- stencrii durch dir Gemcindchehörden miterhobcn iverden. Gegen diesen von Mitglieder» der Erste» Kammer ansgehel,- den Vorschlag wandten sich Die Regierungsvertreter, indem sie aussührte», daß den Gemeinden in Hessen nicht, wie in Preußen, die unentgeltliche Mikerhebüng der Staatssteuern zugemutet werden töniic. Andererseits ivurde dagegen die Geneigtheit betundet, den betressendeil genieindlichen Steuer- einziehuiigsorganen eine entspreehende Entsckstidigiung-,für ihre Mühewaltiing zu bewilligen. Ein bcstimintcr Beschluß wurde darüber nicht gefaßt. — In der RachmittagSsitziing wurden besonders die Vorschläge der Regierung über die Reorganisation der Baubehörden beraten, wobei auch Aen- derungsvorschläge des Prinzen Viktor von Erbach-Schön- berg zi-c Erörterung kamen. Allgemeineren Llnklang fand der Plan, für jede P r o v i u z e i n b e s o „ d e re s Ti e s - b a u a m l z u schaffen, dem dann die sämtlichen Straßen der Provinz nnterstelkt werden. Weiter wurde besonders! die Rotwendigkeit betont, die S t e 11 n n g d er B a u b ea m- ten möglichst selbständig zu gestatten und ihre Unabhängig- leit von den Kreisänrtern zu garantieren. h Bingen, 7. April. Eine neue Hochflut ist gekommen. Ter Wasserstand des Rheines geht abermals ans der gefamten Strecke in die Höhe. Tabei ist das Anwachsen der Finten jo stark, daß biiinci, kurzer Zeit wieder die erstan Einschränkungen Platz greifen werden. In den letzten 24 stunden ist das Wasser des Rheines nach dem Pegel von Bingen gemessen mir rund 30 Zentimeter in die Hohe gegangen. Ta am Lberrhein das Wasser nunmehr jedoch schon langsamer in die Höhe geht, dürften die Fluten alsbald zum Stillstand kommen. Hessen-Nassau. sj M akhurg, 7. April. Tein Vernehmen nach hak der Wirkt. Geh. Rat Prof. Dr. Exzellenz von Behring Gelände im Werte von 1>/, Milt. Miavk an eine Gesellschaft vertäust, die beabsichtigt, Laboratorien für Herstellung von Heilserum zz, errichten.' h. Frankfurt a. M., 7. April. Aus Anordnung des Untersuchungsrichters wurde heute nachmittag der Leiter der hies. Sittenpolizei, Krintina(Fommiffar Schmidt, verhaftet. Infolge mehrerer Anzeigen, die Schmidt der Bestechung bezichtigten, war der Kommissar am 26. März bereits seine? Tienstes enthöben worden. ke. Wiesbaden, 7. April. Ein große? Sanatorium, sir dessen Errichtung sich außer dem Kaiser auch andere deutsche Fiirstlichkeite» interessieren, wird in Wiesbaden ersteheii. Di- Leftimg dieser medizinische,, Heilanstalt liegt in Len Händen eines hervorragenden rheinischen Fachgelehrten. Die Mittel zi dieser Llnstalt sind von Großindustriellen und an? den Reefen bcS Großhandels, die zun, Kaiser in nahen Beziehungen stehen, aufgebracht worden. Gießener Strafkammer. Gießen, 7, April. Zurückgewiesen ivurde die Beruimg des Chauffeurs F. Schn, in Gießen, der wegen Gesährdui» eines Eisenbalmtransportes vom Schüft -i> geeicht zu 25 Park Geldstrnse uenmeilt worden war. Am 9. Nov. 1913, chchmittags 2 Uhr. fuhr der Angeklagte, vom SelterSweg der kommend, durch die Ost 'Anlage in flottem Tkmvo, mit mindestem.- ll-I8 Klm. Geschwindigkeit. Zu gleicher Zeit kam vom Bahuholvie Balmlwistraße l-erimter die elektrische Bahn. Sobald der Führe: des Straßenbahnwagens das Auto bemerkte, besästemiigte er ds Falirtgchchwindigkeit, um dem Angeklagten die Möglichkeit zugeben, zimsche« dem Straßmbahmvaqen und dem Hotel Großhezog hindurch zu kommen. TieS gelang jedoch den, 'Angeklagten icht vollständig: durch das starke Bremsen geriet der Hintere Teil des Kraftwagens ins Schlickern nach rechts und sffcß af diese Weise Mit dem Hinteren Teil des StraßenbahnwagenSizusamnien. Beide Wogen wurden leicht be schädigt. Rach Ansist des Gerichts fällt dem Aiigellagteii Fahrlässigkeit zur Last, >ie darin gesunden wird, daß er an einem Straßenkreuz mit eter Geschwindigkeit fuhr, die ihm ein sofortiges Halten »ich ermöglichte. F-rcige sprachen ivurde der frühere Vterusdieirer deS Turnvereins Rieder-Mörlen, W. W daselbst, derbom Schöffengericht ioegen Unterschlagung von BereinSgcldern u 20 Mark Geldstrafe verurteilt worden war. Zhin war zur Llt gelegt, im Jahre 1912 Mitglteverbeilräge eingezogen zu haben, sie er nicht abgelicsert habe. Rach Ansicht der Strafkammer bemt zwar eüi hoher Verdacht, daß der An geklagte tatsächlich simder Unterschlagung schuldig gemacht habe, indessen reichten die s-ststelluilgen ZU einer Berurteituiig nicht auS. Mangels Bewein mußte daher Freisprechung erfolgen. Wegen rassliiicrteii Deltelwivindels n d Bestechung wurde der Agent L. pyv., früher in Gießen, jetzt ilt Straßebersbach wohnhaft, mich Monaten GesäiiMiz bestraft. Er hatte für sich und andere käsig Rennwetten bet ausländischen Buchmachern ans sranzösisb Pferderennen abgeschlossen: ihm war bekannt, daß man gegeübcr den scharseii Bedingungen, die jene ausländischen Geichüfte rllen, mit geschickten Schwindeleien viel erreickien kann. Tie frizösischen Rennen beginnen um 3 Ilhr 25 Minuten, später fanramm durch die grasten Tepeschenburcaus schon hier .das Ergebnis erfahren. Tie Buchmacher verlangen deshalb, daß der Brief lt dem Wetlezettel und dem Wetteeinlap vor 3 klhr zur Post gegien^ und dort mit einem entsprechenden Stempel versehen wird: tenso das Telegramm, das die Rümmer des Brieses enthält , Terkngcklagte hat mm am 2L Juni v. I. drei Einsckwechebriese. dainter einen an den Buchmacher K in Luzern. kurz vor 3 Ulilaus dem hiesigen Postamt 1 'abgegeben und dabei den Sckaliernmte» gebeten, sic unter allen Um stünden noch vor 3, Uhnabstempelii zu lassen. Als der Beamte ihn darauf aiismcrksy machte, daß 2 Briese unverschlossen seien, erklärte er, vor 4llhr wiederlounneil und sie alsdann verschließen zu wollen. Dl 'Aiigcllagtc behauptete nun, er habc dns Weltgeld, das er mitziehmen vergessen habe, später hinein stecken wollen; das Geria glaubte ihm dies aber nicht, war vielmehr der Ansicht, daßtr später einen Wettzctlcl, der den Namen des Pferdes entbielldas als erstes durchs Ziel gegangen war, in den einen Brief hringestcckt hat. Tiefen Rainen liatte er durch ein Ferngespräch pit einem großen Frantiurtcr De veschenbureau, das sich gtde mft der Erteilung von Auskünften über sranzüsische chnrn besaßt, erfahre». Tie Wette hatte er für den Sohn sciiiechaiiswirtes W., der jetzt in Amerika iit. abqeichlossen. Ter Buchilcher in Luzern schöpfte jedoch Ve> dacht und verweigerte die mszahlung des großen Gewinnes. Ter Angeklagte konnte dcsnb nur wegen Bctrngsversuchs be strast. werden. Weiter bat d'HAiigeklagte. als cr die Briese ver schtosien wieder denr Schaltevamten zuräckgab, ausgesordert, für den Fall, daß er gefragt irbett sollte, nicht zu sagen, daß er die Briefe zurückerhallen übe und hinzugesügt. ..wenn bin wacbe klappt. i)t ein blauer Lipeu fällig." Das ttzericht erblickie in diejen Morien in Bcrbiling mit dem ilmstand, daß der Vtufeffagte sich and) darnach erftmftiqt hatte, itto der Deainn wohne, wo er iveiie nnd wann sein Dienst zu Endo sei. das Anerbieten von Vorteilen, um den Beamten zu einer Verletzung seiner Amts und Dienstpflicht zu bestimmen, nnd verurteilte ihn deshalb auch wegen Bestechung Gericvtssaal. Büdingen, ti. Avril schiffen, reicht, • Ter Sattlet Äg. 9t aus Torgnn rottrhe wegett Pettktns •» 10 Taqen Halt vrr urteilt unter Anrechnung der erlittenen Untersuckmiigslmit. Ter Tienstknecht A, B, ans Beienheim, der sich wegen Unterschlagung von Kleidungsstücken seines früheren Mitknechts aut Hot Rinderbügen verantworten sollte, war nicht ersrhreurn, Ta die Ladunqstrist nicht gewahrt ist, wurde die Hauvtverbano lung ausgesetzt und ein neuer Termin bestimmt Ter Te.g- löhner B. Tck). von Büdingen wurde wetten llebertrelung des ii 361" st, G. B. tu sechs Woche» Haft verurteilt irr hat sich in den letzten Monaten, obschott er in der Lage tvar, seine Fgmilie zu unterhalten, der llnterhaltungspslicht trotz Aufforderung der Behörde derart entzogen, daß durch Bermittelung der Behörde fremde Hille in Anspruch g.momnien werden mußte Ter Angeklagte, der wohl arbeitet unb einen guten Verdienst Kat, verbraucht diesen gast ausjchtteßUch für sich, tvabrettd er feine Frau mit t! Kindern hungern läßt Ter Fabrikarbeiter A £ aus Hettersroth wurde wegen öffentlicher Ausspielung -,u tüni Togen Gesa ngnis »erurleilt, Sr batte ani 25 Fanuar l, I. in den Wiriichoiten zu Wolf ohne obrigkeitliche Erlaubnis Vor zeltonwore» heronsknobeln lassen, trotzdem er wegen des Tetiktc- Ickvn zwei Mat bestrast worden ist, — Tic Fabrikarbeiterinnen M T-. und B W ans'Posen, z Zt, hier in llnteriuchiingsbaft, wurden wegen Tiebstabls tu 14 und 10 Tagen Getängnis verurteilt sie batten ihrem Arbeitgeber, Fabrikant schaler irr Büdingen, Eiarn und Bindfaden im Werte von lO nnd 3 Mark entwendet Tie Untersuchungshaft wurde ans die erkannte Strafe angerechnel, X H a » n u , 7. April, Bor einigen Wochen wurde, vor dem hiesigen Schöffengericht eine Beleidigungsklage verhandelt, die von dem Tirekivr der Hanauer Kleinbahn, Ctto Büßer, argen den Zugführer a. T Adam Fuhr von Hanau und den Redakteur Jakob Weißbecker von der ,.Kleinen Presse" in Franksurt am Main angestrengt war, Peranlassung zu der Klage gab ein im verflossenen Sommer hier umgehendes, von Fuhr verbreitetes Gerücht und eine zur gleichen Zeit in dar „Kleinen Presse" erschienene Nach richt, wonach Bußen aut der Landstraße noch Langensetbald und auch noch Hüttenqeiaß Schubnäqel qestriuit haben sollte, tim so die Fahr> rüder der nach Hanau fahrenden Arbeiter zu bejchährgen, und Ire dadurch zum Benutzen der Kleinbahn zu nöliaen, Ta die Beweis- aninahme nichts datür ergab, daß Direktor Büßer mir dem Nägel- ftrene« etwas zu tun hatte, bedauerte der angeklagte Redakteur das Erscheinen der Notiz, erklärte sich zur Abgabe einer Erklärung in seinem Blatte bereit, ferner 30 Ml zu den Gesamtkosten zu tragen und außerdem diejenigen Kosten, die dnrrt» die Einstellung des Verfahrens gegen ihn entstehen würden TaS Gericht stellte darauihin das Verfahren gegen ihn ein. Fuhr hingegen, der am ff Dezember v, I wegen dieser Affäre »ach 17jährtger Täliakeit ans dem Tienste der Hanauer Kleinbahn entlassen worden ist, hielt seine Behauptung ausrecht, er wurde aber von Ser Beweisaufnahme int stich gelassen und zu ffO Mk, Geldstrafe oder 20 Tagen Ge- sängnis verurteilt. Gegen dieses Urteil legten !tznhr und Büßer Berufung ein, mit der sich heute die Strafkammer in mehrstündiger Sitzung beicktäsiigte. Tas Urteil der Strafkammer gegen den Zngtührer n T_ Fahr lautete aus 300 Mk, Geldstrafe, Berlin, 7, April. In dem großen Wuchcrvrozeß, in dem es sich um Geldgeschäfte mit Offizieren aus allen Gegenden Deutschlands handelt, wurde heute nachmittag naht 14 tägiger Tauer vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts I Berlin das Urteil verkündet, Ter Privatier Holzapfel nnd der Rentier Adolph.wurden wegen Wuchers zu je vier Monaten, der Agent Hinr i ch wegen Wuchers zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen Beihilfe zum Wucher erhielt der Agent K r u s ch Iv i n zwei Monate und drei Wochen, der Ähpothekenmaklcr Schn- ttt a ii n drei Wochen, der Agent G r ä ) e r zwei Monate und der Kaufmann Bein ans Hannover acht Monate Gefängnis. Außer dem wurde mit die Übtickzen Zusatzstraten erkannt, Ter Agent R o s e n b l a 11 wurde freigesmoäten CuitjcitiSfalirt. Prinz S « i n r i ch - F l ng. l! Marburg, 7. Avril. Für den Prinz Heinrich-Flug ist Blarbneg als Konlrollslatio» auserleben. Aus diesem Grunde be» tvilliaten die Stadtverordneten ans Antrag des Kiirhessischen Vereins für Lustschiffahrt 500 Mt, Hamburg, 7, Avril. Oberleutnant z, See Plü schon) molite kurz vor 9,6 Uhr mit einer Rumplertaube auf dem ülug- i'fnl e Fuhlsbüttel atiffttiqen, NM nach Döberrtz ziiriirkznflieaen. L-eim Start stürzte die Maschine ou? 50 bis 80 Meter Höbe hinter dem B o r st e I e v Gehölz ab und ging tu Trümmer, Ter Flieger und sein Begleiter, Oberleutnant Strahle von der Kriegsakademie, blieben unverletzt, tv So ftp et, 7. April. Der hier zu einem Fluoe »ach Kiel Unti einem Wasserflugzeug auigeltiegene Ingenieur Dahme geriet n einen S «du« e ft n rm , durch den er schließlich- gezwimgen wurde, aut dem Pieere bei Heiliaenhaleu Iiiederzugeheu. Ein Alotor- book ichlepvte den Apparat tu den nahe» ötven. Dahme will, sobald sich das Weiler gebeffeit hat, nach Kiel weilerfliegen. Uuiver«itcits«Nacl»rickten. — Tau wissrnichaktlich-technischen Hilfsarbeiter an der Ad- ieilung für Pstanzensranlkeitcn des Kaiser-Wilhelm-Jnstituts für Landwirtschail in Bromberg Tr, Map Wollt ist dir »eu- gcaründctr Professur für Zoologie an der Kgl, Forstalademic zu Eber sw aide übcrtragcn worden. verinischte». * T i e >1 eb er gri ffc de s Haupt maunS von T i t t m a n ii, Hauptmann von T i 1 1 m n » tt ans B r u n cck, der an Delir in nt leiden soll, ist auf Veranlassung des Korpskommandos in das Garnisonhospilal Innsbruck über nefiifirt tvordcu, Ein Auditeur ist nach Bruueck abgcrrist, um die Uulcrsuchunil einziiseiten Tie Versetzung einiger Personen, die durch Leu Hauptntauii von Tittniaiiit verhaftet worden sind, stellt sich als nicht u n b e d e u l e u d heraus. Einer ist von 10 bis 15 Soldaten gröblich mißhandelt worden, andere tvurdcn zu Boden geschlagen und erlitten mehrere Verletzungen Als ein Zivilist einen Stoß des Haupt-, inanns erwiderte und diesen zu Boden streckte, stürzten sich die Soldaten ans den Zivilisten, traten ihn zu Boden und verprügelten ihn, Gasvergiftung. .Aus Berlin loird gemeldet i Fn- (plfle der Ausströmung des Gases aus einer schadhaften Rohr- leirung wurde der KOiährrge Hausverwalter N o a d vergiftet. Seilte 88 jäbri78 llkrr ist aut dem Wege Biesdorf-Frtedrrchsietde ei» Kutscher von einem Unbekannten. Ivelchcn er aus seine Bitte mittahren ließ, übersatten und durch einen Revotvcrsckmß in den Kovt und durch eine um den Hals gknwrseue Dralntcklinge, tue,che die rechte Halsseite bis zur Gurgel autgcrissen har, schwer vertetzr worden, Trr Täter lmtte das Pferd ausgesvauiit. ist aber durch ein hinzukon, inende« Automobil verscheucht worben nnd flüchtete. Aut die Erqretnmg des Täters, der Btutspnren an sich Imben muß, tti eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt * Diebstahl eines Bildes, Wie das „Anuoervencr Blatt „La Metrovote" erfährt, füll ein für das Ptantiumuseuin in Aniwerven bestrmnrtcs ökinäthe „Maria mit dem Jesus kinde aut den Knieen", im nngnähren Werte von 250 000 Sfr. verschwunden sein, Ter Tiebstrcht sei out dem Polizetbureau der Antiverpener Vorstadt Berchein gemeldet ivorden, wo der Herr, der diese Anzeige erstattete, erklärte, dir Kiste, die das ffsemätde nttbiflt, und die er von Brüssel nach Antwerpen bringen sollte, lei ihm, tpäkiread er eine» Pneumatiltebler ausbesserte, gestohlen worden. Tie Nachricht ist bis fetzt »ichr be ftätigt. Auch der Maler des Bstdes wurde »irlu angegeben * Siebe# trag öd > e am Gardasee, Ein Liebesaben lener eines Unteroffiziers der italienischen Zollwaäte in Malce- sine am Gardasee mit einer in einem dorligen .Hotel wolmendkn Illiige» Teulichcn, Etisobeth K,, nabni einen tragischen Ausgang, Vermutlich hatten es die Verwandten der jungen Tamc durch, gejetzt, daß der Unteroffizier seine Versetzung erhielt. Aus SVr> zweislung über die hevorchchende Trennung erschoß er sich, Erne feindselige Volksmenge demonstrierte daraut vor dem Hotel der inngen Tome, Ivährenb diese ebenfalls versuchte, sich das Leben zu nehmen Es gelang jedoäi. sie an ibrem Vorhaben zu hindern, * Tie Franenstimmrechtlerin Richardso » , welche zu 0 Monaten Geiängnis verurteilt worden war, west sie die „Venus mit dem Spiegel" zerstört batte, ist auf serlts Wochen be- urtaubt worden, um sich einer Blrnddarinoperation zu unterziehen, ° Ein Schiit in Flammen Ans S c i f (n wird telegraphiert, daß ein dretmaftiges sranzösisches Segel sch iss achtzehn Meilen von B r n h e r hurren unh in der Mitte IN Flammen steht, Ter Mittelmaft stet über Bord, Zwei Schleppdamvier nnd das Kriegsschiff „Cumberland" befanden sich in der Nähe, ' Ich B o m b a ti entstand wiederum ein F e »e r in den B a n ar iv v ll a g e r n. Es wurde gelüsstst, nachdem ein Schaden von 80000 Mark angerichtet worden war. Ein anderes Feuer ist noch nicht gelöscht. Der gesamte Betrag dieser Brandschäden wird auf mindestcns l,t> Millionen Mark geschätzt, * CS i ii chinesischer Kassierer, der mit l l 000 Tollar aui der Reise nach Batavia ivar, wurde nnterivegs überfallen, ermordet nnd seine Leiche aut dir Schienen geworfen, Ter Mörder ist verl>aitet worden. Kleine Cagerchroilik. ott der Station Aichaffcnburg stieß gestern vvrmtttag um 7>b Uch eine preußische Lokomotive der der Fahrt in das ® i- jchtnrnhaiis aut einen besetzten (Kepärtioagcn, Von dem IN dem Wagen besrirdlichten Personal wurde er» Zugführer anscheinend jchiver, vier andere Beamten wurden leicht vertetzt, ott Freins h c i in in der Pfalz st n r,z t c ein Neubau an. Tret Arbeiter wurden schwer verletzt. Aus dem Hanorkrater des Aetna steige» gewaltige Rauch- wotken aus. die größere Ausbrüehe erwarten lassen, Ter Ratsreaistrator Engel mann in Wilsdrnf wurde verhaslel. Er soll ll n l e r s ch l a g u n g e n in Höhe von 23 000 Mark begangen haben. Am Dienstag vormittag erschoß der Polizeiinspektor d c Lacrotx in der Polizeipräsektur aus Eifersucht seinen Kollegen , T npiit, Er meldete unverzüglich seinem Vorgesetzten seine Tai und ließ sich in Hast nehmen. In Pont Favargcr bet Reims ertränkte sich infolge häuslicher Zwistigleiten eine junge Frau namens Guillot mit ihren beiden Kindern in einem tieten Brunnen. Fn ihrer Billa bei Vedano in her Lombardei ist im Alter von t >8 Fahren die Herzogin Litta gestorben, die als schbnste Frau Italiens seinerzeit eine bedeuttame Rotte spielte. Fm „Berliner Tageotatt" wird daran erinnert, daß die Königin Mae guerita zeitweilig ans die Herzogin eifersüchtig war. daß sie aber, als die Leiche limbertos nach Monza gebracht wurde, die .«er zogt» herbeirute» lieft, damit sie den Erschossenen noch einmal sehen könne. In Portsmouth sind etwa ein Dutzend mit Platzpatronen gefüllte Zwölipsündergranaten auf der Strandbattcrie verschwunden. QanficL ;!»c Lage der Lederindustrie bringt hie Hände tslammer Ossenbach a, M,, in der bekanntlich ein Zcntralvunkt der deutichen Lederindustrie liegt, solgendkn Bericht: „Die starke Fnanipruchnabme der Gerbereien aller Länder tür den Mililärbedari an Leder kaw auch der bezirkseingesetie nen Fabrikation von Sohlleder zugute. Es war der- ielben möglich, wenn auch in beicheidenem Nmsange, Preisei Höhungen durchzusetzen und sogar verhälrnisinäßig gute Preise für Hälse nnd Seiten zu erzielen. Das lebhafte Geschäft ließ von Ende Oktober des Berichtsjahres an bei einem ateichzeitigen Rückgang der bis dahin anhaltend gestiegenen Roblzautevrerie wesentlich nach: das Herbstgeschäst für schwer-e Leder wurde durch ine trockene Wittenmg heeinträchtjgt. Für die Herstellung von ledernen Militärausrüstungsgegcnständrn verlicl das Fahr sehr günstig, Tie neue deutsche Heeresvermehruitg brachte reichliche Beschäitiguug und im letzten Quartal deS Berichtsjahres Iieien auch AuStand-austrägc, nanienttich aus den Balkonländerii, die vorher infolge der kriegerischen Wirren ausqcblichcn loaren, in solch Hohem Maße ein, daß wesentliche Prodnklions- erWeiterungen dorgcnomoien werden konnten. Infolge her sehr verteuerten Rohmaterialien konnten früher getätigte Kontrakte teilweise nur mit sehr geringem Berhicnst ansgesührt werden, Tie gesteigerte Produktion führte zu einer Bermehrnng der Arbeitskräfte," Märkte. le. Frankfurt a. M, Schwei nemarktberi ch: vom 8, ?lpril, Anloetrieben waren 4->00 Schweine. Bollffeiichtge Schweine von 80 bis 100 Irg Lebendgewicht 48,g0—50.00 Plk„ Schlachtgewicht 82.00— «4.80 Mk„ vallsteischige Schweine unter 80 Hz: Lebendgewicht 4-.00—48.00 Mk„ Schlachtgewicht SS.OO—81.00 Alk.: vollttefftiiige Schtveine van 100—120 tzr- Lebendgewicht 47.00—50.00 Atk„ Schlachtgewicht 81,00—83 Mk.: vollstetschige Schweine von 120 bis 150 tza Lebendgewicht 47.00—50.00 Mk„ Schlachtgewicht 84—83.00 Dir. Geschalt miltclniäßig, bleibt lleberstanb. kc. Frankfurt a, SR., 8. April, (Orig.-Teleqr, des „Gier, Anz.'l Llmlltchc Noticruilgcn der Heuligeii Fruchlmar ktpreffe, Weizen tbtengee) Ml, 20,50—00,00, Knrvesstscher Mk, 20.50—00.04, Wetterauer Mk, 00 . 00 - 00 . 00 . Roggen (hiesiger) Mk, 16,25—18,50, Gerste lWeirerancri Alk, 18.25—17,50, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Ml, 18.50—17.25, Haler Al:. >8.50-17,50, Mais Ml. 15.00—15.25. Weizenmehl 0 Mk. 40.00—00,00. Weizenmehl , Mk. 00.00 -00,04, Weizenmehl III Ml, 00,00 - 0000, Roggeumehi 0 Alk. 00.00—00.00 Roqgenmehl 04 fflt. OOJX)—oaOO, Roggenmehl 1 ?JIf. 00.00—00.00, Weizciikleie Mk. 0 . 00 — 0 . 00 , Wcizenjchälcir Mk. 0,00 —0.00, Roagen- f(etc Mk, OO.OO-OOJJO, Alalzkctme Alk. 00.00-00,00, «ierlreber 00.00 - 00.00, Futtergerste Mk, 00 00 - 00,00, Lllles per 100 kg ab hier. fe. Frautsurt a, SR., 8. April, (Orig -Teleizr, des .Gteßener Anzeiaers".) Kartosteltuarkt. Mm, notierte: Kartoffetii tu Waggons Mk, 4,00-4-50, im Kleinhandel Mk, 5.00—5.50 für je 100 kn. Briefkasten -er Bedaktio»«. t«»o»hmc Aiisragcu dleibeu nnberückjichttgt.» Miete. Frag : In 8 >> Absatz 2 des „Mietvertrages" itcr- ausgegebeu vom Verein der Hansbeiitzer Gießen) heißt es:„Für allgemeine Abnutzung der Wohnung sind beim Auszug im Lanie des I, Fabres 15«,,, und des 2 Jahres 10»u der vereinbarten Fabresmiete besonders zu vergüten " - Hat dies auch Gültigkeit, wenn der Lermieter innerhalb der zwei ersten Fahre noch Abschluß des Vertrags Sen Mietpreis erhöbt .also dsnnt den Vertrag verletzt" und dadurch den Mieter veranlaßt, vor ?lbta>ij von 2 Fahren auszuziehcn? Vorausgesetzt ist natürlich, daß der Vertrag überhaupt unterschrieben ist!) - Antwort: Wenn der Vermieter dadurch Ihren Auszug veraittaßt, daß er den Mietpreis steigert, kann er eine Eiitschädignng bezw, eine für siühes Ausziehen vertraglich vorgesehene Erhöhung der Miete nicht verlangen, weil er selbst den Vertrag vertetzt bezw, von ibm durch Abänderung der wesentlichsten Bcstiinmung zurücktritt bezw, de» Auszug selbst verschulde: hat. Beim Mietvertrag ist inaßgebend die mündliche Verabredung, Schriiiliche Form oder llnterzeichnung des Vertrages ist nicht ertordertich, ll, >01. Wenn ein Gartenaniett zu der von Ihne» gemieteten Wohnung gehört, io brauche» Sie iiirbi zu dulden, daß die Hühner eines anderen Mieters ani Fyrem Grundstück weiden. Sie können diesen Mieter, d, h, den Besitzer der Hühner, zur Anzeige bringen: es ist dabet die Zahl der Hühner an.znget>en, die ans dem Grundstück geweidet haben, Anzeige kann für iede» Fall der llebertretung erstattet werden Auch können Tie ztvitrechttich aus Unterlassung und Schadensersatz klagen. Was die zweite Anträge wegen des Heue; anlangt, io verständigen Tie am besten die Polizei, damit diese den Feuervtsitator veranlaßt, zu prüfen, ob Fenersgesahr vorliegt! Siebt Ihnen die Mitbenutzung de» betreffenden Raumes zu. io brauckwir Sie die Lagerung des Heues ebenfalls nicht zu dulden, da der tragliche Raum hierfür normalerweise nicht da ist. Meteorologische Beobachtungen ber Station S ieben. April 19M Z - ?l€ '3 TZ '‘fe i ^ i = *?! IM|ä| Ns5il Wetter 7, 2 51 .'35,1 10.R 5,9 81 w 6 ! 5 Sonncnschei > 7. 5’‘ 4 0.7 5,1 70 w - » 1 Aew. töiimne 8. ;** <34,1 5,0 0,2 91 8 2 J 10 ’ Neqen Höchste Temperatur am 6, bis 7. April 1014 = 4- 12,2 ’C. Niedrigste . .6. .7, „ 1314 = + 61”, Niederschlag: 6,0 mm. Aintttcher Wclterbcrickil. Ocsseiitlicher Wetterdienst, Gießen. Wcttcraussichten j» Hesse» am Donnerstag, den 0, April 1914: Deräntorlich, noch einzelne Regenschausr, zeitweise nusheiternd, etwas kubier, ivesttiche bis nordwesttiche Winde. Letzlo 2Incifvielsten. T i e i >i i i m e » B r i e f e d e S j r ü h c r en Frn a n z m i n > st e r S Egillaur P g eis, 7. 'April. Ter Untcriuchuugsrichter Boucard vernahm am Dienstag gbcrmalS den ebemaligen Finaiizminister Egiltaur, welcher insbesondere über die intime» Briete Mitteilung machte, deren Veröffentlichung er und lerne Frau vetürchtet hätten. Eattlaux erzählte, daß ihm im Sevtrniber >912, als er mit seiner ersten Frau tu tNamers, dcn> Hanptort seines Wahlbezirks, weilte, nachts aus einem Schreibtische ein Bündel Briete gestohlen worden sei. darunter besanden ich noer Briese, die er an die dainalrge Frau Leon liin- retio gerichtet hatte, welche später seine zweite Gattin geworden ist. Ter eine dieser Briese Ivar ganz lurz, der andere enthielt eine lt! Seiten lange Schi l der» nck seines intimen Lebens. Er habe darin insbesondere die baiivtiächlich mit seiner politische» Stellung zusammenliöngenden Gründe aiisetnandergesetzl. warum er sich IM Jahre lttuö ent- schlosseii habe, in das politische Leben näher hineinzulommen, Eail- laux sagte werter au-s. daß er, als er die Entivendung des zwetkrn Brieses iestgestettt hatte, seiner Gattin die Ehescheidung oder eine Wiederversöhnung angeboten habe, unter der Bedingung, daß ihm hie enummheten Briete zurückerstattct würden Seine Gattin habe i» die Wiederversöhnung ciiigcwittigr. Kurze Zril daraui seien auch tatsächlich in Gegenwar! des Generaliekrctärs des Fiuauz- miiristrrinnis Tcschanel die zurückerstattetcn Briete gleichzeitig mit anderen Brieten und Schriftstücken verdranur worden, welche die von Eaittaup gegen leine Gattin eriiobenen Be ickwerden enthielten. Vorher iordgrtc Eoillanr feine Gattin in Gegenwart Teschanets aui, feierlich zu erklären, dal: ne weder eine Llhl'chritt noch eine Photographie der Briete behalten habe. Seine Gattin gab auch die Erklärung ab. Im wetteren Verlause des Verhörs setzte Eatllaur auseinander, warum seine Fra» dir Berössentlichuug dieser Briese so fürchtete. Eaittau, erklärte, er bade den Tod Eatmettes tief bedauert Dieser hätte keine persönliche Animosität gegen ihn haben können. Zu dem B il de r d i e b st ahl in Antwerpen, Brüssel, 8, April, Wie ein Abendblatt metdet, ist der V i t der d re b st a h l tu dem Antiverpener Muieum crsunden worden, um den Preis des Geinätdcs in die Höhe zu treiben. Svehcr, 26. März 1914, Bei der soeben in Spcper zu Ende gegangenen Frühiahrsprüsung ;»n> einjährig-sreswittigcii Mi litärbienst haben sich sechzehn Kandidaten mir Erfolg der wissen- sckmtllichen Prüfung nnlerzogen, Bon diesen Kandidaten waren vierzehn SchülcrderHöhcren 5o a n d c l s > ch n l c L a n - bau (Pfalz), D* , Zum Feste ist jede Hausfrau darauf bedacht, einen wohlgelungcnen, sclbstgebackenen Festkuchen auf den Kaffccsisch zu bringen. Sie wird stets Ehre mit ihrem Kuchen eitilcgen, wenn sie dazu das echte Dr. Oelker's Backpulver „Backin" verwendet. (Der Nantc „Backtn" ist gesetzlich für Dr. Oetker s, Fabrikate geschützt und darf nicht nachgcmacht werden.) 40481» eitilcgen, I (Der Rar nicht nach -—— \ I»I Oetker> Fet«tkucheii. 'Zutaten: 250 g Butter, 200 » Zucker, 7 Eier, das Weiße zu Schnee geschlaaen, 500 g Weizenmehl, I Päckchen von Dr. Oetker » ,.Backin", 100 g Korinthen, 100 r; Rosinen, 50 g Sukkade, das abgsrtebene Gelbe einer halben 1 Zitrone, ’/, bis V. Liter Milch. Zuberettunq: Die Butter rühre schaumig,gib Zucker, Eigelb, Milch, '.Mehl, dieses mit dein Backin gemischt, hinzu und zuletzt die Korintben und Rosinen, die Sukkade, das Zuronengelb und den Eierschnee. Fülle die Alaffe m die gefettete und mit Mandeln ausgestrente Form und backe den Kuchen in rund 17, Stunden. Bnmerkung. Man gibt zu dem Leig io viel Mi.'ck, 6ah er dick vom liöikel Nicht. ErricDeuische^omflbü'i^dischuJQ | Chauffeur Schule qeqr X)04 MellllZ 7-!ekk)40 Staat), beaufsicht Lehranstalt mit com. Stdlenvermittl. dwep gratis 'x—------^ er w zr ?! dc br B er Äf le !' V vi ii d d. n b ei i-l h 8 1 U a q d r ii fi b t t i r f f t 1 i i r i s i s i < i I i 1 p w’. b. fä RAD-CLUB „GERMANIA“ - GIESSEN Montag, den 13 . April (Ostermontag), abends 8 Uhr, in der Turnhalle des Turnvereins 1846 Feier des 15 jährigen Stiftungsfestes nebst Festball Gau-Saal-Konkurrenzen, Radreigen, Radballspiele :: Preisverteilong der Olympia-Prüfungsfernfahrt „Rund durch Westdeutschland" Zutritt nur gegen Karten, welche beim Vorstand erhältlich -I4!Ö 1) DER VORSTAND kür Ottern &££&£ ZtSESSZ Biedenkopf Zentralheizu ng. Telephon 40. S ^'—'rrrrTr^Jm H Li( M-Spliaos || I«aIinhafstra*KC El Tage! ^ i Isis 4647a In der Hauptrolle <.-",' <.!>it., ^ | r0)n Keuc „ Tliea(( ,, Kam. Srniu« i m Frankfurt a. M. Eia Aufsehen erregender Film. Mur* »käA Tage ■ ~^S !£■ :=ü Steins ©arten !. QUepfeiertag: Militär-Konzert der Kapelle des Jnfant.-IkCgiiucnts Kaiser Wilhelm ]s T r. 116 unter persönlicher Leitung 1 des Herrn Ober- 111 usikmeister W. Löber. Anfang 8' iN.ir. Eintritt .»0 I*i*£. Iü‘in IVrinynvangr. 4665 Union-Theater 81 SeÜerswsg 35 Dieastcrj, 7., Mittwoch, 8., Donnerstag, iea 9. April: Eia erstklassiges St‘issati«ns-l*roj;raniiii! Eia Spaiiergaag ?,m ßec See TetecitaJes. Linen herrlichen Anblick gewahrt die üppige ^ e?etaliou des vulkanischen Berglundcs. Die .schönsten Gegenden Oesterreichs. An Dalmatiens herrlichen Gestaden. ■ G ro 6 n r t i ge K At»r auf nah in e. Die sentörte Premiere. Amerik. Komödie. Woflicntlbcisifld des Inion Theaters Neuestes aus aller Weit! Mode, Sport usw. Drama in 3 Akten. Gewaltiger Schlager Der große Zirkusbrand Nur selten bekommt man ein derartigkunstvoll und mit uTößem Kostenaufwand lu'rgestel Drama zu *«dien. 1 >ie meisterhaft angeführten verweyeusten Knnststtlr/ae sicfl. alle» bisher Dav- geboteue in «Ion Schatten. Jeder sollte diese Gelegenheit ergreifen, sieh die». Drama anzus. Bnbl gewährt a st IVeiuul schaff Gespielt von dem kleinen 5-jährigen WILLY. Sensation! Grolles Sii tendraina iti 3 Akten. Mit groUerltiihrung und Ergriffenheit folgt der Zuschauer j■•der fesselnden dz.eue dieses überaus gelung. Dramas. F.s kommen hier drarfiat. ~ eilen vor, wie ina l sie sehr oft in den Tages- litunceu le>eu kann. Man k. kurz behaupten. " “• ein feinsinniges Drama ist. wie, es das hiikuui zu sehen wünscht. Bit; Direktion. 'teilt Brmilisljirliltt vciin, JurmftOt. lr. % ft'infiibitiirt uir Mitpliedcr Porlammlnna am IJ*tfliiIISvcitan, 6 m 17 . Avril I»I 4 . „ach miiiaaS 1 III,,. im 'Jiciicit GcrichlSoebniidc 511 ?annfln»t, 3n,il :i 0. 2 Immen. I n ii c «i -- C v S 111111 n: 1. Sicridit bcs Sluvftnnbcä iibcv die Inliflfeit der Vereins im ,)alnc IMS. 2 . .Jcitilcilmia des Boranschlags für 1911 . Äalil dct ? 1 »sschlineS. 1 . stnirna auf Ikrinachliguna deS Loistandc. zur coli. Ansnahinc eines Dnrledens. 4 Ü 54 Tic ilorülicabc: Marie, Fürstin zu iLrvach-Tchöndcra. !!!!!!!!!! ||Ul 3 HBRES 9 tfW 1 ............. ii!!!!!!!!!!, ...................................................... 111 .........iiiiniiiiiiiiiiii BBHBBBRBHBBBK*HBEBBBBHilBiBaaHBBK8aE»fflHBBBBBBBBHB«tiaaE»n IIB I!« IllliB lilllB Mim 111111:113 IIIÜIIIN minim iiiiiüih iimiiia eiiiw 'mm iiiiiinrs MM ■■■■ II« lliliili! illmiiB illlüll! lllllllll 1111:1111 um lllll & 8 Offizieller Ausstellungs-Katalog Gewerbe-Ausstellung Giessen 1914 für Oberhessen und angrenzende Gebiete Die Fertigstellung des offiziellen Ausstellungs-Kataloges für die Gewerbe-Ausstellung Gießen 1914 und des damit verbundenen Ausstellungs-Führers ist soweit vorgeschritten, daß der- • • ♦ Schluss der Anzeigsn-flniiahme auf Mittwoch, den 15 . Aprii festgesetzt werden muß. Aussteller, Geschäftsleute, Hoteliers und Gastwirte, die sich an der vornehmen und zweckdienlichen Katalogreklame noch beteiligen wollen, werden deshalb ersucht, sich umgehend in Verbindung zu setzen mit der...... Verwaltungs- u. Vertriebsstelle des Offiziellen Ausstellungs-Kataloges Brühl’sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen uiiiiiiü .............. Ii! Illllil Ihre in Kappeln vollzogene Vermählung geben bekannt Heinrich Noll Luise NolGeb.Lund ToftluDd, den 8. April 1914 war, darum kaufe ich nur noch in d. bekannt . Freundliche Einladung zu der am Karfreitag, nachmittag 4 Uhr und abemls 8‘/ 2 Ehr. im Saale des Pronienndenbauses Dm Lahntor) stattfindenden ,(2893 Christlichen Versammlung Kcilner: Mistions - Inspektor X i t s c h - Neukirchen. UnnsrTurnverein Jronbauien — Ebsdorser Grund — Hranenberg — Nebdriicke. Vlbiaim -’ 7 nachm, nach Jronbanien. Für dic WanderanSieichnnnn 1 INI15 ist dies der erste a.nrngang. 11 m zahlreiche Beteiligung bittet üflL—- - - Ter Poestanv. Kaüt-8eflügel.nL,^ Fnchlstistnin., weine Italien., weine Rcichsbiidncr, ncwc CwiMrston, «iibcv 4Lnaa volles, aciundcTiere, vrima Eicrlcaer, mii JoUennelier- stnchl, ad: BrnlstSice d Tnd °-.lö Ln Ml. i-Tans- lluckr» .> «ina n)!k. 11 . 7 .-» I Iviuckc mit Ist »«che,! stik >Z.."><>. Fahrcsadichlüne nurlSietlin'mmn 11 . Schlacht, oeilünd. stiasteaefliiael,acht Maanus, Limvnra lyadni. Teieodon Ne. XI. uiuti l Wachstuch | r Reste l Spottbillis I«:,, ins 1 14 Bahnliofstraße 14 X Kultivatoren § Ringelwalzen Jauchepumpen empfiehlt preiswert J. B. Häuser XcnMtnrit .*»« Tel. «60 9 T I A U A VJ E It IIt TR I A^SnloinoR Sc Cie. I &cftuh-Haus Magnus Seltersweg 61 Telephon 9 16 cßrachlvcltejüichai fiiihjs iijieuizigr 5i£rlsg£f IsibiLhyfrjiillßrurJ&zidßn. St£/ N11. r>i„ meldnnaen an «i». Kll„«. Buchlnastrane 2 oder bei Be- ainn des Kursus. Beginn des Jortbildnnae - Kuriuo Freitaa, 34 . Jlitvtl 1914 . Gabelsberger Stenographen-Verein IE. V.) uezr. 1861 Damenverein Gabelsberger Visitkart«>n billigst Brührscht* Ilrncberei. HyffhäusepTechniHuml Frankenhausen^ lng.-g.W«r!tm.-Abt. Gr.Masch.-Lab. f Hock- und Tiefbau. Karfreitag: («“D Turngang mit I'dwrn von Treis nach Gienen. Abfahrl 2^ Ndr nach Treis. Proviant mitdrinaen. V. 3). H. Moraen Donnereitaa abend 0 Uhr: Uonatf. VorsnmvtliillF im Hotel iOroöhcrzog. <^D Abfahrt 6*". 5latzcnfurth — Gretsenstein — Berlstein—Hirfchberakoppe— Herborn. 5 Ltunden. Verein für WaicttiWcfc, 4653 ocdv. 1900. islenustl ) Lonyslr. 2. Karsrcitag-Abknd 8'/« Uhr: Pusfisnslitiikrslikiiii. «IE Einiriu frei. Kaiser-Panorama ^7° Heule und niorac» Volkstag, jede Person 10 Pf. Frcitaa »28!« Leben Jesu. Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Geheim- mittel!) verlange kostenlose schriftl. 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