Kr. 8» Zweiter Blatt Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonntags. Jahrgang D>e „Eiehener tjamlltenblätter" werden dem »Anzefger" oierznal Ivöchcnilich beigelegt, das „Krcirblatt ffir den Brei; Sietzen" ziveiinat wöchentlich. Ti- „randwiktscha,tlichen Zeit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Montag. 6. April 19^ Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universität^ - Buch- und 3tcinbvucTcrci. R. Lange. Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» slraße 7. (Lxpedition und Verlag: e=sl> 51. Redaktion:112. Tel.-?ldr.:^lnzeigerÄleßen. Au» Hessen. Aenderung der Kerintordnung bei örn fwtimn Lkhranstaltrn. Ter Abg. Tr. Stephan stellte in der 2 M a m in c c folgenden dringlichen Antrag: Tic Kammer toollc beschließen, die Negierung zu ersuche», gnztiordncn: I das; bei den höheren Lehr anstaltcn der Tag, an loelchetn die grösseren Sonimerserien beginnen, von Unterricht völlig frei bleibt, das heißt, das jn Z» knntt an diesen, Tage die jetzigen beiden Unterrichtsstunde»' in Wegfall kommen. 2. daß bei denjenigen höheren Lehranstalten, bei denen getrennte Somincr und Hcrbstscricu eingesührt sind, die Sommersericn wieder NN einem Samstag beginnen, und »«rar, wenn der 15. Juli aus einen Samstag lallt, an diesem Tage, tvenn der 15. Juli ans einen Sonntag oder Montag sollt, an dem diesem Tage rvrausgehendcn, »nd Ivenn der 15. Juli aus einen anderen Lockentag sollt, an dem daraussolgendcn Samstag. Jn der Begrltndung wird ausgciührt: ad 1: Bei der jetzigen Einrichtung, wonach die Ferien nach der zweiten Unterrichtsstunde beginnen, ist es Familien, welche die Ferienzeit im Hochgcbirg (in der Schweiz oder in Tirol oder an der See/ verbringen Ivollcn. nicht möglich, an dem Tage des Fcrienbeqinns ihr Reiseziel zu erreichen, sie müssen also entweder unterwegs übernachten, tvodurch die Reisekosten nicht unwesentlich verteuert werden, oder sie verlieren einen Fcrientag. ad 2: Wenn die Ferien an einem Samstag beginnen, gewinnt man 2 Tage Ferien; außerdem besteht bei vielen Privatpersonen, besonders in der Schwerz, die Einrichtung, das; die Zimmer Nur nackt vollen Wvckten vermietet loerdcn, so daß man, tvenn man in einer solchen Pension Zimmer vorausbestellen >vill, die Miete vom Beginn der be- tressendcn Woche ab bezahlen nruß, auch wenn man erst MtU' oder gegen Ende der Wotbe cintrisst. Diese Mißstände sollen weg, wenn der Beginn nnd der Tdüus; der Ferien mit dem Wochenbeginn und schllis; tusannncnsallen. * Erbauung einer n o r m a l s p u r i a c n elektrischen Nebenbahn von Fürth Odenwald; n a d> Hewvcn - heim (Bergstraß c Tic Abg. M e r g c l l nnd W tr »and beantragen in der 2 Kammer: „Hohe Kammer wolle beschließen, die Großherzogliche Regierung zu ersuchen, die Erbauung einer normalspurigen elektrisdicn Rebenbahn von Fürth (Odenwald) „ad> Hcppenheim > Bergstraßei zum 'Anschluß an die Nebenbahn Heppenheim "Bergstraße;—Lorsch (Heilen! in d!c Wege zu leiten nnd den Landständen eine entsprcdiendc Vorlage zugehen zu lassen." Die Seminarlchrer an den P r ä p a r a n d e » a u - st alten. Abg. .Henrich beantragte in der 2. Kammer, die aus Anlaß der Umlvandlung der Präparandenanstalten zu Seminar- lehrcru ernannten Lehrer nacf) Maßgabe des Artikels 21 des neuen Besoldungsgesetzes zu behandeln. Dentsches Reich. A m 11 i d; r 51 u f fl ä rung über eine n Brief des Kaisers an d i e L a n d g r ä s i n von Hessen Tic „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Tic Angelegenheit des Briefes Sr. iOinjcität des Kaisers an die Landgräiin von Hessen bei deren Uebertritt zum Katholizismus ist jetzt ansgcklärt. Wir sind ermächtigt, folgendes mitzuteilen; Vom Kardinal Ko pp, dem die Frau Landgräsin den Brief seiner Zeit überlassen hatte, lvar Vorsorge getroffen, daß der Brics unmittelbar nad> seinem Tode durch Vermittlung des Bischofs von Fulda der Frau Landgräsin toieder zugestcllt ,verde. Tics ist jetzt geschehen. Die entstandene Verzögerung erklärt sidl daraus, daß der Bischof von Fulda aus einer Rmnrcisc abwesend lvar. Ter Brief stellt sich lediglich als eine Kundgebung des Oberhauptes des Hohcnzollcrnsdien HauscS an ein« diesem Hause entsprossene Fürstin dar, also als eine Fa uiilienangelegenheii, die für die Ocstcntlicktkeit lvcder bestimmt lvar, noch bestimmt ist. Gegenüber den falsdicn Mitteilungen, die über den Inhalt des Brieses verbreitet worden sind, sei scstgestellt, dast der Briet keinerlei 'Ausspruch irgend wcldier 'Art über den katholisckteu Glauben, die latholisdie Kirdie oder die Katholiken und die Stellung des Kaisers zu ihnen enthält. Alle gegenteiligen in der Presse verbreiteten 'Angaben sind aus der Luft, gegriisen. 'Ihre Urheber trifft der schwere Vorwurf, eine Privatangelegenbeit rmter gröbster Entstellung des SachverbaltS an die Oesfentlichkeit gezerrt, damit bei, konfessionellen Frieden gefährdet und Sr. Majestät dem Kaiser leidsticctig eine ihm fremde feindselige 'Mißachtung deS Katholizismus angedichtet zu haben. Schließung oder Vertagung des Reichstags? Tic „Norddeutsche 'Allgemeine Zeitung" schreibt zu den Prcsscerör- terungen über die Frage, ob der Reichstag gesdtlossen oder vertagt locrde. daß die Verfassung die Schließung als Regel, die Vertagung als Ausnahme hinftclle Es müsse die Frage geprüft werden, was etwa in dem gcgemvärtiqen Stande der parlanientarisdieti^'Arbeiten der Regel wtdcrsprech. itub die 'Ausnahme empfehle. Seit der Vertagung vom 80. Juni 1913 bis zu den Osterferien Ivurden 2 1 Gesetzentwürfe e i u g c b r a ch t und davon sieben erledigt. (ssegcnüber diesem Gang der RcichstagSgeschätie erscheint der Appell des Abgeordneten Bafsermann an die Selbstzucht der Fraktionen beadstenswert. Ter Reichstag habe die Vcrpflidstung, Sclbstbcschränkung zu üben und die Länge sowie and, die Zahl der Reden einzuschränken. Tie Regierung treffe aber keine Sd»>ld, dast der Rcidistag zu spät einberuscn ivurde nnd iidi dann mit einer bunten Reihe von l'scsetzentwürfen befaßte. Nackt Erledigung der Wchrvorlageit in; Sommer 1918 entspradi es dem eigenen begreiflichen Wunsche des Reichstages, erst Ende 'Noveniber wieder zusanimenzntretcn. Was die Gesetzentwürfe anlange, so hätten die Regierungen fcfjoi, lange auf ein langsameres Tcmvo in der Ausarbeitung von Gesetzentwürfen hingewirkt. 'Würde der Rcidistag zu seiner alten Gcivobnheit zurüdkehrcn, den Voranschlag vor dem 1. Avril fertig zu stellen, so würde giidi der Schluß der Session fiefi meistens vor Pfingsten bewerkstelligen lassen und die Einberufung zum Herbste könnte dann früher erfolgen. Jn die Erörterungen der Frage, ob Vertagung oder Sdilust, spiele cndlid) auch die Frage der Freikarten hinein. Dem Gedankengangc könne die Regierung aber itidit folgen, das; durch das mit dem Schluß des Reichstages eintrctcnde Anshürcn der Gültigkeit der Freikarten der Rcidistag bestraft werden falle. Solange das Postulat der dauernden Freikarten nicht bestehe, müsse die Vertagung lediglid, davoi; abltzingen. ob sie im allgemeinen Interesse zweckmäßig und notwendig fttlchcine. Im vorliegenden Falle wird der Reidiskanzler die Entscheidung des Kaisers erst hcrbcisühren, tvenn srckt das Ergebnis der Rcidtstagsoerhandlutigen genauer übersehen läßt. Tar- über, tvaS nad, Ostern noch erledigt tverden soll, tvird sich hosscnt- lich eine Verständigung zwischen der Regierung und den Parteien erzielen lassen. Ter 'Abgeordnete Paaschc für eitlen Zoll oerband mit O e st c r r c ich - Un aa r n. Ter erste Vizepräsident des Reichstags, Gchcimrat Tr P aa sd, e, der Vorsitzende des im September v. Js. begründeten deutsch-österrcichisdi-ungarisdien Wirtschafts-BerbandeS, hielt am Freitag in Magdeburg im Börien- t'aal der Handelskammer in einer aus allen Kreisen der Industrie und des Handels Magdeburgs und der Provinz Sachsen besuchten Versammlung einen Vortrag über ,,'Wrrtschaitliche Beziehungen Deutschlands zu Oestcrreidt-Ungarn." Teutfchland tlnd Oesterreich Ungar;; seien auseinander angewiesen. Man arbeite aut dem Gebiete des Geisteslebens und au; wifsenichastlichem und kulturelletn Gebiete längst Hand in Hand. Andererseits müsse man aber auch immer mehr zu einer wirtschaftlichen Verctnr- gitn g kommen. Tics zu iörbern, sei der Zweck des Tcutsdz-öltcr- reichisdt mtgartsd'en WirttdnflsvcrbmidcS. Tcutsdiland habe selbst Interesse daran, daß Oesterreichs und Ungarns Handel und Industrie sich entwickle, dctnt man habe nur einen Vorteil, wenn Oesterreich-Ungarn ein zablungSiähiger Käufer sei. Deshalb müsse man sich gegenseitig utitcrstntz'n. Tr Paafdtc erörterte die bevorstehende Erneuerung rer Handelsverträge tttld erinnerte au die Erklärung des Staatssekretärs Tr. Delbrück, dast Deutschland keinen neuen Zolltarif auistetle, also keine neuen Waffen gegen Ocsterreicka-Ungarn schmiede. Er empsahl, daß man nicket mit Oesterreich Ungarn einen neuen Vertrag zuerst abichließen solle, sondern befürwortete, das; solche Vertrage zuerst zu;n 'Ab schluß kommen, die weniger nickttig für TrutschlandS Handel und Industrie rrtt denn der G c s a m t h a u de I Oesterreich- Ungarns in der At Sfuhr nad) fast allen europäischen Ländern und 'Nordamerika zusammen sei nock» nicht so groß, wie der Verkehr nackt Teutfchland und umgekehrt. Ebenso sei die E i n - fuhr Oesterretckt-Ungarns ans Teuticktland größer als die Gcsamteinsnhr au? allen europäischen Ländern zutammen. Man dürfe deshalb nicht unvorbereitet at; die Erneuerung des Handelsvertrages mit Oesterreich-Ungarn Herangehen, zumal cS unter einem Tristem der blinden Meistbegünstigung schwieriger ist als vordem, für beide Teile günstige Verträge abzuichlacsten und bestehende Gegensätze zu beseitigen. Unsere Beziehungen zu Le- stcrreich-Ungarn seien enger als mit anderen Staaten, deshalb mlljsp man auckt versuchen, trotz des Frankfurter Friedens, z o l 1 - Politische 5l u s n a h m e II zu schassen. Das System der Meistbegünstigung habe sich fjiimditlid- des Handelsverkehrs mit Oesterreich Ungarn überlebt. Schon früher sei der Gedanke ausgetaucht, leinen Z o l t v c r b a n d m r t L e st c r r c > ck; Ungarn zu schließen. Wenn er sich auckt vorläusig noch nickt durdtiühreti lassen dürste, so müsse »tan dock; den Gedanken attszuiühren tuchen, die Beziehungen zwischen Teutschland ttnd Oestcrreickt-Ungarn enger zu gestalten, Bestrebungen, die auckt int Kreise der Regierungen äncrkannt würden. Ein neuer Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn sei iv abzuschlrcßeit, dal; gewisse Zollsätze, die jetzt infolge d s McistbegünlNgntigssystztns beständen, aber für den Handelsverkehr mit Oesterreich-Ungarn weder aut der ritten, noch auf der anderen «reite irgendwelche Berechtigung hätten, richtiger festgesetzt würden. 'Audi die Auslegung des Zolltarif? schädige den Handelsverkehr. 'Allen dieseti, eitle Bcrschär- sung der Gegensätze h.rbeiiühretrden Hindernissen entgegen -narbet- tcn, sei die dlnsgabc deS Verbandes, der außerdem auch itir dctr einzelnen durckt vraktitcktc Arbeiten 'Nutzen zu bringen sucht, Tr. Paasckie gab der 'Ansicht Ausdruck, daß durch die doppelstaatlichen jVcrbände eine Spezialisierung der Arbeiten erfolge, die für Teutschlands 'Machtstellung nur von Nutzen ist. Anslanv. P r c u ß c n fc i n d lickte Propaganda. In Holland hat jick) ein Komitee gebildet, um Geld für die d ä n i f ch c B c r - einig u ng zu sammeln, die es sich zur 'Ausgabe gemackst hat, die dänische Bevölkerung Nord-Schlcstvigs in ihren! Widerstande gegen die Germanisationspolitrk der prettßisckien Regierung zu unterstützen. Das P r i n z e n o a a r H e i n r i ckt von Preußen III Santiago de Chile, Tack Prinzenpaar Heitirickt von Preußen hat am Freitag die Besuckte der Stadt fortgesetzt. Abends fand die Besichtigung dce Militärschülc statt. Tic Parade aus dem Exerzierplatz wurde in Gegenwart des Präsidenten, der Minister und des diplomatischen Korps bvr einer ungeheure» Zuscktaucr- mcngc abgehalten. Kontreadmiral von R c b e u r - P a s ckt w i tz, sowie die Ofsiziere und 800 Matrosen de? deutsckten Geschwader? kamen in einem Extrazug von Valparaiso, um an der 'Parade teil- zunehmen. Während des militärifcheir Scktauspicls kreuzten fünf Militärflugzeuge über dem Felde. Tas Publikum jubelte dem Prtnzenpaare zu und beackttc Hocktruse auf Deutschland aus. TaS Prinzenpaar reist nach Valparaiso ab, wo Prinz Heitirickt über das deutsche und cktiletitsche Geschwader eine Parade abnimmt. Tic Abstimmung über die R o ck) c 11 c - S a ch c am Scktlus; der Nackttsitzutig der französischen Kammer am Freitag, gestaltete sickt sehr bewegt, stcach der einstimmig erfolgten Annahme des Hauptsatzes der Tagesordnung Rcnard, in der die Kammer die Fcststellungeu de? UntersudmugSaussthusses zur Kenntnis nimmt und ihre M i ßbill i gu tt g über die m t ß- b r ä » d; t i dt e Einmischung der Finanz in die Politik und der Politik in d i c .I u st i z v e r w a l I u n g aus- spricht, hatte tuan ziemlickt allgemein angenommen, daß die Sackte nunmehr erledigt sei. 'Aus Antrag des Sozialisten Sem bat wurden jedoch die Tchtußwvrtc der Tagesordnung, durckt die jeder Zutatzantrag abgelelptt werden tollte, mit 251 gegen 208 Stimmen vcrworjen, tvas lebhafte Erregung hcrvorrics. Hieraus ivurden vier vcrickticdctie Zutatzanträge cingebracht; zunäcktst der Zusatzautrag der Sozialisten e m h a t und E o l l y , daß 'INonis, Eaillaux, de l'Jslc, Briand und Barltwu der zuständigen Gc- richtsbarkcit überwiesen werden solle», dann der Zutatzantrag Hubert, in dem die Regierung autgejordert wird, ciue gericktt- lickc llnlersucktutig über die Betveggründe anzuordnen. tvelckte Monis und Eailtgux zur 'Behinderung der Tätigkeit der Justiz veranlaßt hätten, ferner ein Zutatzantrag des 'Nationalisten Berry, der Monis und Eatllaur der Justiz überantwortet wiiscn will, und der von den Radikalen R e n a r d und T el o n c l c beantragte Zutatzantrag, daß die Katnmer ihren Entschluß bekunde, die Trennttng der Geivoltcn in wirksaniercr Wette zu verbürgen. Ter Zutatzantrag Sembat und Eolly wurde mit 859 Stimmen gegen 108 Stimmen abgclehnt »nd sodattit der Zutatzantrag Rcnard und Telonele mit 265 gegen 120 Stimmen angeiwtnmcn. Tie geiamte Tagcsordnting wurde hierau! durckt Händeauihcbcti genehmigt. Unter lebbaiter Bcwegttng ivurde alsdann die Legislaturperiode um 2 Uhr uacktts mit einer Rede des Präsidenten Teöcktanel geschlossen, welcher die Tätigkeit der Aawmer rühmend heroorhob und die von ihr bescktloit'enen wichtigen Gesetze aui- zäblte. 'Als Tcsrbaucl auckt da? Treijahrgesctz erwähnte, riesen die Sozialisten: Nieder mit den drei Jahren! TcScktanel ent- oegnetc darauf mit erhobener Stimme: Tic Kammer tvolltc, daß die 'Armee verstärkt und die Grenze bester geschützt tverdc; sic iind cs. Diese Worte riefen bei einem Teil des Hause? lebhaften Beifall hervor. -- Tie nette Kommet: wird am l. Juni zusamntcn- treten. Die Lage in England. London, 1. April. Tie 11 n i o tt t ft e n veranstalteten heute nachmittag im Hydepark eine riesige Kundgebung, um gegen die Einverleibung U l st e r s in die Homernle zu protestieren. 229 'Abteilungen, in denen 76 Wahlkreise vertreten waren, marschierten mit Musik und Fahnen nach dem Park. A s q u i t (t dickt heute in L a d tt b a n k eine mit großer Begeisterung ausgenommene Wahlrede, in der er sagte, in den letzten Wochen sei ein, albernes Märchen in Umlauf gesetzt worden, demzufolge t ie Regierung den Augenblick, wo sie die Vorschläge zu einer Verständigung in der Ho- mcrulestreitfrage gemacht, dazu auserwählt habe, um ein Komplott zur Herausforderung Ulsters etnzulciten. Es fei auch die Vermutung aiisgesprochcn worden, daß er das Kriegsministerium übernonrinen halte, unt nicht tut Parlament mit der Opposition die Waffen kreuzen zu müssen. Ferner seien seine gestrigen Reden als heranssordernd bezeichnet worden: dies bestreite er aber. — A f q tt 1 1 h wandte lickt hieraus zur Armeefrage. Er zollte dcitt Eiscr nnd der Ergebenheit der 'Armee und Flotte wärmste 'Anerkennung. Er sei überzeugt, daß man darauf recktiic» könne, daß sie vom Höchsten bis zum Untersten ihre Pflichten erfüllen n ürden. Ttc Armee solle kein politisches Werkzeug tverden. Er habe leine Stimme bei der Gestaltung der englischen Politik oder der Formung der Gesetze. Tic Armee werde nichts Politisches von ihm hören nnd er erwarte auch von der 'Armee nichts Politisches zu hören. An» StnSt unS Lanv. Gießen, tz. 'April 1911. Stutenköninge» in der Provinz Obrrhcisen. Tie Ternnnc der Körungen für das Picidestamnibuch werden alljährlich im Frühjahr an den Orlen der GcstütZ- stalioiicti vorgenommen. Bei etwa eincni Triltel dieser Tcr- mine werden, und zwar alljährlich wechselnd, im 'Anschluß an die Körungen Versammlungen zu gegenseitiger Aussprache abgehalien, so daß etwa alle 2 8 Jahre au den gleichen Orlen Versammlungen der Pferdezüchtcr vorgesehen fiitb._ Die diesjährigen Körtcrmine in Ober- Hessen finden an nachstehenden Terminen statt: Butzbach: Montag, den 20.'April, 12' . litte vorm., im 'Anschluß an die Bez.-Pserdeschan. L i ch: Montag, den 20. April, 5 llhr nachtn., im Anschluß an die Bcz.-Pserdeschau. Grünberg: Ticnskag, den 21. Avril, vorm. I I Uhr, im Anschluß au die Bcz.-Pserdeschau. O b e r - O s l c i d e n: Dienstag, de» 21, April, nachm. 1 Uhr, im Anschluß an die Bez.-Pserdeschan, Kirtorf: Mittwoch, den 22, Aprii, vorm, 10 Uhr, anschließend Versammlung im Gasthaus von Honstein. R o m r o d : Mittwoch, den 22. April, nachm, 3 Uhr, im Anschluß an die Bez.-Pserdeschan, Groß-Felda: Mittwoch, den 22. 'April, nachmittags 4'/- Uhr. E n g c l r o d : 'Mittwoch, den 22 . April, nachm. 5> -> Uhr. Schlitz: Donnerstag, den 23. ?lpril, vorm. 10 Uhr, im 'Anschluß an die Bez.-Pserdeschau, anschließend Versammlung im Gasthause der „Geftülsstation", Grebenhain: Donnerstag, 23. 'April, nachm. .5 Uhr, im 'Anschluß an die Bez.-Pserdeschau. Hirzenhain: Freitag, den 24. April, vorni. 8', Uhr. Düdelsheim: Freitag, den 24,'April, vorm, 10 Uhr. D a u c r n h c i m: Freitag, den 24, April, mitlags IV« Uhr, Berstadt: Freitag, den 24,'April, nachm, 3 Uhr. an- ichlicßetid Versammlung im Gasthaus der „Gestnts- ftation". Ulfa: Samstag, den 25, April, vorm. 8 Uhr, auschließeitd Versammlnug im Gasthaus von Joh, Konrad Döll, Nieder Wöllstadt: Samstag, den 25, 'April, mittags I Uhr, Unter Hinweis darauf, daß den Stntcnbesitzern durch Eintragung ihrer Stuken in das Picrdcstammbuch keinerlei Kosten erwachsen, werden die Landwirte aufgefordcrt, ihre dreijährigen und älteren Stuten des belgischen Arbeitsschlages und des (oldctibnrgischen) Wagenschkrgcs dem Ausschüsse vprzusühren. 'Alle dreijährigen oder älteren importiertett Stulsohlen, welche nackt nicht für das hel'iische Pferdestammbnch angckört sind, müssen vorgefnhrt werden, desgleichen alle dreijähmgen und älteren von Stammbuchstuten abstammcttdcn Stut- fohlcn. welche noch nicht gekört Ivorden sind. Im Interesse einer geordneten Stammbuchsührung ist es erforderlich, daß die Begleiter der vorgcsührten Stuten möglichst das Gebnrtsdatnni und die 'Abstantmung (väterlicher und mütterlicherseits), iotuie nähere 'Angaben über etwaige bereits aus der Stute gezogenen Fohlen angebcn lönnen. Wir machen zugleich noch öaratti auitnerksatn, daß in Erwägung gezogen worden ist, künftig, d. h. nackt einigen Jahren, auf alten von der Landwirtschastskammer oder ihren Ausschüssen veranstalteten Schauen nur solche Pferde zu prämiieren, welche in das hessische Pserdestammbuch (oder in ein anderes für die hessischen Zuchtrichlungen in Frage kotn inendes Stammbuch) eingetragen sind, oder nachweislich von solchen Stuten abstammcn. Es liegt daher im eigenen Interesse unserer Pserdczüchter, wenn sic ihre körsähigcn Stuten sämtlich zur Körung vorführcn, "* Offene Le hr e rstel l cn. Erledigt sind: Eine mit einem cvangclttchen Lehrer zu besetzende Lehrcrslelle an der Bolksschnle zu Romrod, Kreis IllSicld, und an der Volks- ichule zu Henbach eine mit cittcm cvangeliichcn Lehrer zu besetzende Stelle, mit der Organtslendienst verbunden ist, ” Landwirtschaftliche Genossen ichaftSbatik. Direktor Mager von der Zentealtässc der hessischen land- tvtrtschafilichen Genoßenschasten wurde ctnstitmnig in den Vorstand der Landtvittschasiltchen GenossettschastSbank ge- tvählt. Da sich die Bank, irtie bekannt, in stiller Siqtiibntioii befindet und nette Geschäfte nicht mehr abschltcßt, tvird Dtreltor Mager zugleich die Leitung der Zentrallassc beide halten können. ** TerBogelschutzverein für das Großherzogtum Hesse n hatte im März 8 Lehrgänge über Vogelschutz verauftaltct, die am 2 . 'April zu Ende gmaen, 'Aus 'Anregung des Proteitors Tr. Frenzcl, eines Vorstandsmitgliedes de« Vogeltcktutzvercitts nnd eifrigen Förderers der Ziele des Vereins jür ländliche Wohlsahrts- und Hetmalpilcge, wurde der erste Lehrgang von t6 Lehrern aus sämtlichen Orten des Kreises Tarnt- ftabt besucht Tic Teilnehmer des ztveitcn Lehrganges setzten sich ans den verschiedensten Bcruisständcn zusammen, linier den 15 Teilnehmern waren 2 Oberförster, 4 Forstwartc, 2 Baumwartc des Kreises Büdingen, 1 Gütcrverwolter der Stadt Dcns- heim, l Gärtner, 1 Schutzmantt, l Fcldschütz, l Lehrer und 2 Herren der Eisenbahndirektion Frankfurt a. Äi., dabei Rcaic- rungsrat Treschcr. Tie Eisenbahndirektion Mainz, die schon seit einigen Jahren bentüht ist, die Hecken und Dämme der Bahnstrecken dein praktischen Bogelschutze dienstbar zu machen, hatte den letzten Lehrgang belegt und hierzu 10 Herren vom Obcrbahnmcister au bis berab zum Rottenführer, aus den verschiedensten Teilen des Tircklionsbczirks entsandt. ""KrankheitsübertraguirgdurchsalschesHaar Von dcvt Vorstände des Landesverbandes der Friseure Ü P ' l ' ’' f ti i. n ö ‘.'i a f f a u lieht UN5 sosgelide AiisklLriing init ° fr “>”<■ um Perösienttichuiig jii: In lc»tcr ;?rit arf» durch rmiae aeioinqen die sachlich!, baß Tamen durch Trage» ciue- 3 a >> >c » , mrlcher aus irisch importierten E 1) i u c i e n h a a r c u dergestellt mfli’, an Lepra erkrankt seien. 2o sallen unter anderem in Bres- Ltt .^-'ssile und Danzig derartige llcbertragunge» vargekommen ictn "ov 'Julie traben lick' aber nach einleitender liuteriurtuiua als u tt b'a b ' erivieien. Tie L'ciientlichkeit diirite Jiitcresscdaran baden, daß van sachlicher Leite auch einntal die Frage untersucht tvird, ab lattächlich bie 8>i0gsichkeit i'vn tlebertragungen solcher Kraiilbeiten bestellt Tieie Uebertragiingen sind alb unmöglich zu bezeickmrn, wenn man sich den P r ä p a r a t l o » S v o r g a ti g solcher tpaare üergegeuwartigl, Die .haare müssen, bevor sie eingesiihrt und bearbeitet werden, einen Präparationsprozeß dnrchmachen, der mit solch starken Mitteln vorgeuoinmcn lnird, das; auch die tlärkiten Krankbeitserregrr vernichtet tverdcn. Tao abgeichuttieue oder au» ^ gekämmte haar tvird in kochendem Wasser mit einem Iuiatz von -Soda oder Salmiakgeist gebriibt und so lange ausgespült, bl« tlare» Wasser ablaust, und iviich dann getrocknet, Nunmehr tvird er in eine starke Tublimatlöiitng gelegt, bleibt darrt! 2 3 Ltittidcn, tvird abermals getrocknet nnb nunmehr, damit man die einzelnen starben erzielt, mit einem getniiieu Prozentsatz Zchweseliänre oder Wasser- stosss'.lperornd betmudelk. Tan durch eine solche Behandlung alle Lebewesen vernichtet sein müsse», muH auch jedeni Laien eintcuch- len. Auch die G e t u n d b e i t S b e h ö r d e n tun das lbrige. um zu verhüten, daß verseuchtes haar in den Handel kommt, Wurden llebevrragunaen tatsächlich vorkommeti, so niüsite» doch vor allem die Friseure die ersten seilt, die insiziert tvürden. da ne dockt ^dic Arbeit anierligen, Auch bedeutende Gelehrte. n a. Proleitor it. Rieckc - Leipzig, Proiessor Tr. Lass e r-Berlin, Proscisor a,r. N c i tz e r - Brcslan, sind darüber einig, das; eine U.v e r- tragung solcher Krankheiten durch importierte haare ballst ä n d > g anSgeschl v s s e » ist. ** T i e st ä d t i s ch e II Arbeiter und h and lv c r ker in Gieße» hauen an, Samstag abcno im tlicslanrani „Juni Piau" eine »iienitick'e Bersammlnng veranstaltet, in der der Perbandsvorffsende A Mo he Berlin über die „Kample t! n d siele des Ge mein bearbeitet-Be r bn n d e e ' sprach. ' Tiefe Ziele feien, so führte der Redner an», vor allein Verbesserungen der Lobtt und Arbeitsbcdingunaen bczw. Atzwehr von Be,schlechter,,ngc»! nebenbei kiime dor Charakter des Bcrbandes als Unteistütziiiig» Perelniqnng in Betracht. Wenn jene Bebingnn gen hier in Gstße» noch ungenügend seien und »silier den non Pripatnnternehmern ihren Arbeitern gcipahrten zu,nchbsiebev. so trage die Handwerkskammer durch ihren Protest gegen die stordernngen Beb Arbeiter—Lohnerhöhungen, Lohnzahlung riU Böochenseiertage und die an> Saoislag ansiallende Arbeitsstunde — eit, gut Teil Schuld daran, Mil ihren Klagen über die Bersch l e ch l e r n II g der Lebe n zbe di n g NN gen besönden sich die Arbeiter übrigens in bester Gesellschaft: Richter, Aerue, Rechlsanmötte, Industrielle, Handwerksmeister nii. lassen sich von ähnlichen Gesichtspunkten leiten. Ter Arbeiter ireikich sei on de» Instanzenweg gebnndeii, tvas Vorteile und Nachteile habe. Borbedtiigniig jede» Ersolges sei aber eine straffe Organ, tlltion, die uni demselben .Boden stehe wie die aller andern Arbeitenden, d, b, aus dem Boden des wirtschastlichen Kampfes, Lösche Organisation sei der Verband der Gemeinde- Und Liral» arbciter, und er könne auch bereits viele Erfolge verzeichnen, Z,n tvarnen aber sei vor llneinigkcit und Tezciilralisation ; der allgemeine Feind fei der Unternchnierftandpunkt, mit ihm sei kein 'Friede, seine Harmonie möglich, Tahcr müsse der »lassen charakter des »anipies gewahrt bleiben, und auch bei politischen und tommunole» Wahlen ltabk dce Arbeiter das im Auge zu behalten. Wohl muffe alles versucht werden, mit den Stadtver Ivaltnnge» in Frieden anszukommen, aber ans die lebte Waise, den Streif, ganz verzichten könne nnd dürfe der Verband nick» Leine Parole sei, ständig den Kanips ;» führen ^rind die Kollegen zu Kampsesmut »nd Opsersinn zu erziehen, Ltärknng der Organisation bleibe also auch hier da» A nnd da» O alles Eriolge», Aehnlicki ändert sich in der Au s i vr a cki e P e tz a i d t, Es sei kein betriedigende» Ergebnis, wenn von 2>>0tK>0 Betracht lonnnenden Arbeitern nur-'>2000 organisiert seien. Möchten aber auch die hiesigen 300 städtischen Arbeiter sich bei den dem „ächstigen Ltadtverordnetenwahlen zahlreich beteiligen, um einen gerecht und soziol dcnkcndeti llntcriiehmer zi; rrl,alten! * W iiterrcckitsr e giste r, E r r u n g e n s ch a s t s gemcins alt haben vereinbart, Maurer hcsnr, Lannspachll, von Beltershain und seine Ehefrau Elise Lauiispach geb, Richter, Biaurer August Kranz II, nnd Ehesran Mathilde geb, Roib in Seibelsdori, Ludwig Hahn I. von Stein buch nnd dessen Cf betrau Margarethe geb. Kegler, ** G r » n d st ü ck » vIrkehr Grundstücke zu Gießen am Riegclpsad, die aus de» Namen des Karl N ö d i» g zu Gienen emgetragcn waren, solle,i^,Freiiag, den 29, Mai 1911, vormittag« 8- • Uhr, durch da» Grohh, Amtsgericht tüjepcil Itt dessen Zimmer Nr, 18 im Wege der Zwangsvollsireckung versteigert lver- den, Landkreis Gieizen. kl A l t e n-B u s e ck, 4. April Der Ilijährige John des Miiisrolwassersabrikaiiten D ö v p hantierte gestern abend mit einem F l o b e r t g c w c h r aus den, Grundstück seines Vater», ohne zu wissen, das; da» Gegochr geladen war, Plön lich ciitlnd sich die Waffe und die Lchroliadnng traf de n siebenjährigen Lohn des Landlvirt» Wilhelm B e » n c r in das G c > i ch t. Der veriehle Knabe lvnrde so fort in die Klinik nach Giepen gebracht. Ein Schrot körn soll in den Tränenkanal eines Auges ein- gcdrnnge» sein. Gefahr für das Vcriorengchen der Lehkrasl besieht jedoch dem Bernchnien nach nicht, !l, T a ubri ngc n, 4, April, Am 23. September 1913 fand hier P n rg er m c i st c r w a h i statt, bei der der Baln,- arbeitcr Wilhelm D i l b e r g mit 86 gegen 82 Stimmen, die au, den bisherigen Bürgermeister Waller cnliie'en ' gewählt lvnrde, Rnchdem diese Wahl durch Urteil des >1 re is - a n s ich» i i e s i ü r u n g i> l t i g erklärt tvorden tvar, fand am 23, Dezember 1913 ein neuer Wahigang statt, hierbei entfielen ans Bürgermeister Walter 93, ans Wild Crffberg <2stimmen. Die bei dieser Wahl unterlegene Partei hat ledach die Gültigkeit der Wahl angcsochten und e» so'lte de - halb am heutigen 4, April vor dem K r e i » a n » s eh >, st -u G > cst en verhandelt werden. Die Rekurseinleger liesten es ledoch ittchr soweil kommen und haben einige Tage vor dem Termin ihren E t it i v i n ch als aussichtslos zurückgezogen, Walter ist somit zum viertennial aus iveitere nenn ^ahre getvähit, Cnftictnffatm. Teutschlanb au der Tpihe des Filigwtsens Trw Weltrekord Ltoefflers für de» längsten Flug iunerhalb 2-1 -tunbcn ,tt Laugers Weltrekord im „uuuterbrvcheiwn l°auer Hugo geiolgr und durch Linuckogels glanzende Leinun, ist euch der Püeltböhenrekord zum ersten Mai in deutschen zrönden ta« mit sind nunmehr sämtliche G i p s e l l e i st u n g e n "i in F , u^g wesen von deutschen Fliegern erstritten, Tie nialional Flug- ivende hat für Linnekogels Leistung unter der Porau»ieh„iia ihrer internationaleil Anerkennung «ine Ehrengabe von 1000 -Mark in Aussickst gesteli«, Ter sportliche nnd ideelle Erfolg dieser deniichen Glanzleistungen sindel auch be, de» ,re»,»eit Nationen in steigendem Maste Beachtung und übt eine erireulicke materielle Wirkung aus das Auslandsgeschäft an». Hirths Weitstng. Frankfurt a. M„ 4. Avril, Ter Flieger pirth, der beule irüh o,28 Uhr ani eitlem 'Albatros-Dooveldecker von ch o t h a abaeflogen tvar. ist gen«t, 7,40 Uhr aus den, hiesigen Flngvlan gelandet unb nach Einnahme von Benzin mit 8,11 Uhr „ach Dijon lFrankreichj tveltergeflogen, »in an dem Stcrnüng tiach Alonaeo tcilzimehme», Eein Begleiter ist Schlietcr. Marseille. * Avnl. Ter Flieger s) i r l l, ist, vv>, T,,ou kommend, um 1 Uhr k> Mi», hier c'ngelrossen und trotz heiligen Winde« glücklich gelonbel. Paris, ">. Vtprif. Tie Flugieistnng .Births hat Incr grasten Eindruck gemacht. Ein Blatt nieint, dieselbe sei der beste Beweis für die ron den Teu!scl>cn ans dem (MMctc des »vlug- Wesens erzielten Fortschritte. Es wäre zu hoiieu, do o>c Leistung .Births für die ieanz0nick>en Flieger den uotigen ,tn- ivorn bikdc, daniit sie ihren einstigen Bmiprnng zurückqennilnen. »irt h teilte einem B>-richterilalter mit, da st er fast am der ganze» Strecke von G o l h a bi« Marseille mit wibngen Winden, mit Schneetreiben, fraget und Wivln-I» zu lämpsen hatte. Aus dem Wege von Trson bis ch'an eilte sei er im Rhonetat Nt so dichten Nebel geraten, das; er kaum seinen Flnggeiwsien wahtacnomincn hätte. 'Ans dom Fluge hohe er sich zumeist in einer..Höhe von 2500 Meter» gehalten, viirtli lombe itt Marseille von Vertretern des iranzöiiichen Aeroklub» nnd den, Flicgerossizier EKrard, dem Vertreter des sranzöslscheii Kriegsministerlums, beglückwünscht. Mühlhausen i E„ ■'>. April, Auch Ernst Stöiilcr, der Bruder Vitwr Stösslers, beteiligt sich an dem Monaco- Flug. Er grdenkt am kontwendon Tienotag oder Mltttvocki III tvntba anszusteige», Sieger in dem Mvnaeo-FIng ist bekanntlich der, welcher die Strecke von 11 00 Kilometern in der kürzesten Zeit durchfliegt, . — Tas Fliegen a l s U n i v e r s > t ä t s t a ch, AuS New Bork wird berichtet; Tie amerikanische jilole-Univcriität hat nun dg« Fliegen nnd die Lustichissahrt ais^ossiziellc^ Stndiensach in ihren Lehrplan ausgenommen; in der Tlvffck>'sd Seientific Schoos der Aale Universität werden unter der Oberleitung von Proiessor Breckenridge sorlan regelmäßig Borlesniigen und Hebungen in der Konstrnklion und im Bo» soloic i» der Behandlung non Flug- maschinen und Lustsahrzeugen abgehgllen tverdeu. Mit der gewaltige» Euiwickinng der Flugzeugindustrie in Amreika ist der Bedarf an Ingenieuren nnd Trelmikec», die sich jp.-zi-U mit be» ProblentkU der Lustichissahrt beschäslie; haben, allster, rdkiillich gestiegen, Ter- Flugzeugbeiland der W. < wird ani rund ] 0 OCX) geschäht, der Gesamtwert aller heute u . handeiie» Lustschiisc „nd Ftugmaichine» ani nahezu -100 Miltioneu, und bei dem Wachsen dieser Industrie tvird die Nachfrage nach Ingenieuren, diiz die Flnglunst zu ihrem Spezialstudium machten, von Tag zu Tag größer, 2gMtocrfUäts*ntcn. — Der lirdei'lUche Proiessor der ^lrchüolo^ie an der Uni- veuttöt Wien Tr. Han4 Schröder hol einen 9iu? an die Universität Franks u r t erhalten. — B e k ä in p i n n g de« S p e z i a i i t rt t c » u u t u fl e 3 n nd her . it n 1 a ut e veil Öicflame. Wie die ^ Münchener Dted. Wochen sch r." rneihek, fand Livischen Vertretern der Wiener ')ler,;!e- kannner nnd Vertreter der Bvothekerschait in den ^än>ne>l der Wiener ^lerrtekaimner eine Besprechung statt, in welcher die Vii.kel znr Bekämvsung der Biiüdranche ani den» Gebiete des ^eiliniltel- ncrkeür-; besprochen :vurden. Es wurde deschsosse.u. eu'.e Heilmiltel- ko»»mission,. z»>ja'ninenqeseht aus Vertretern der Llerzlescha't, der Vlpotiiefc»', de« ProsessorenkollegitunS nnd der medizinischen Presse, in} Leiden zn ru'en. dis in Fallen von nnlanlercr schivindelliafter ^»eklame aiie Wege zu deren Bekämphmi zu dcschrctten luide. Ccri^t4iaal. Berti», 4. April, Prw. Telegr.j Im Prozeß gegen Tr, !> e v! c r nnd den Redakteur S ch n e l d t tvegen Beleidigung d^c e ,\i r on » rinzc n irniibc während der Rede de» Ersten Staatsanwalts Tr. Krause ans dessen Antrag die Oessentlich- keit ausgeschlossen^ Er beantragte gegen Tr. Zepter zwei Mo Note und gegen Schnei dt sechs Wockien Gefängnis. Tie Ber leidiger suchten nachzuweisen, das; eine böswillige oder absichtliche Ehrverirhung nicht vorliege nnd beantragten Freisprechung oder eine Fcstnngsstrasc, Metz, 1, Avril. Bor dem Kriegsgericht der 33. Division Hane» sich heute drei Dragoner »on der f>. Schwadron des Tra- gonerregimenrs Ar, 9 in verantworten, die angektagt tvaren, zwei Rekruten der Schtvadrvn niisth nudelt und den Tod des Einen, des Tragoner« Emelnth, verursacht zu haben, indem sie ihn durch ihre Mißhandlungen zum Selbstmord triebe».. Ta» »neil lauten gegen die Tragoner Koren gel ani drei Mo- na>e Geiangni?, M e i n e ck e aut sechs Monate Gefängnis und T ck> w a b e d a !i t m;i nenn Monate Gefängnis und ansterbeni wurde der Wa.btincjslcr der Schwadron, Müller, wegen ungenügender Beansiichligulig mit sieben Tagen Arrest bestraft, Tie Gutachten der Sachverständigen erachteten als iestgesteilt, dast der Tragoner Selbstmord durch Erbängc» verübt habe, daß aber dieser Selbstmord in ursächlichem Zniammenhang niil den Mißhandlungen stehe, >v, Z w e i b r n den, 1. Avril, Bor dem vsälzischen Schwurgericht ging gestern abend nach zweitägiger Tauer ein limiana- reicher Konkursprozeß in Sachen der Firma Pirmaseiyer Schuh- iabril zu Ende. Wegen betrügerischen Bankerott« nnd Beihilte z»m Betrüge hatte sich der 33 Jahre atie Sck nhgroiiist Gustav Pa ehr, nnd toegen Beihilfe zum bclriigerischen Bankerott der Sck.ud.ageiit Wolsgang Taumenlang, beide an» Pirmasens, zu verantworten. Bei Bclannlwerden der betrügerischen Man, rniationen stächlete der Bruder Gustav Barhrs, Fritz Paeltr, unter Mitnahme von mindestens 50000 Mark nach Amerika, wobei ich» der Mitangeklagte Taumenlang durch Abgabe seines Passes und 1 einer Militärpapicrc die Finch; crniögiichie. Ter zurückgebliebene Gustav Baehr wurde nach d>'r Flucht seines Bruders am 28. August >913 in Pirmasens vsioatlet, ebenso T a II m e n - lang, der ^aber nach mebrmonntigl'r ilntersnchuugshait wieder ani freie» Fuß geiept wurde. Aus Grund des Wahrivrnches der Geichwarenen wurde Gustav Baehr zu zwei Jo Inen nnd sechs Monaten Gefängnis und Daumenlang zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Letzterer lvnrde gleich im Gerichtssaaic verloritet Gleiwiz, 1^Avril, (Priv.-Tel.j Wegen Saecharm-Schmng. gele- erhielten der Spediteur Meher aus Svtdan nnd der Mrin mamt Rubi it ans Etchtkühnen je sechs Monate Gefängnis wegen ™J ( C ä gegen bas Süßitvii nnd Zbllkontroligeietz sowie je l,>0 e r wegen Vergehens gegen da» Zolikontrollgeiep zu 1150 Mt. Gelduroie, der Häusler P a fl u i ch l a wegen Pergehen» gegen das ventmaugeied ZN sechs Wochen Griängnis, der Halbbauer K o IN IN r a II s an» Wohlan im kreise Pleß zu vier Wochen Gefängnis. t e i iv e i b e rei. Ans F v rt Wort li tTeraSi wird gemeldet; Ger begann gestern die Berhaiidluiia acgcn einen reichen Plaiitagei,. bentzcr minien;• Arnold, der im plante von 15 Jahren ln Frauen qehciratcl fiat, ohne auch mit von einer einzigen rechtniästig ae- ichieden zu sein. Die Craqödie aus der LlsschoSk. ln die erschütternden Nachrichten über die Trooödie oee :! reiiiaiigei von Neiisiiiidlank und den Untergang von zwei an Fangtihitien ,nuvn lieft der bekannte Labrador-Forscher Tr. Wil b " > e > l aii, um aus seinen persönlichen Eriahriinaen ein Etittvickliiiig der Katastropbe und der tzäniiakeit ähnl die Robben z» lanaen," io i ^ „bahnen sich die Schisse von pop is einen Weg durch die Ei«,tuten, die von der Strömung n vim o'e iolckck!«,'%>’' r° 115 ^°^"dor foiiimcn und oit eine B von „tiit engliickiin Meilen erreiche», Die liiiia'ii Robben nie an "bbd"". Tie Schisse arbeiten f Ä ^ .^,Et-"fclder heran, alsbald werden dann Schiit zli brUige,, " ' ^ ^bbe» z» erschlagen und b,-,- # S r - »->> du« -chiii nickt! bis in die 1 fiet'bie blC Männer lind dann aeno noer du E sicholte» zu kletter», „in ihre Beute zu erreichen p ohlichei, Verändern!,ge» der Windrichtung bricht das Eis. ■ n-Ä', " i r 4 l6m f P- rt - Tie Folg, ist. daß die Jager ani »i,n oder größeren Eis,chollen in hllc »iinmelsrichtungen das Meer uerslreni werden, nnd diele Ituilven mögen vergehe«» ehe es gelingt, alle Bectchlagcncii tvieder ansziisinden >»id an Bor! zu nehmen. Bor einigen Jahren setzte der Tamvier ..Greciiiaiid' über >00 Mann aus das Eis, und 48 der Robbenlöter erfroren, weil piotzlich ein Schncestnrm iosbrach, da» ganze Eisseid in Be- wegniia brachte niid e» den Fischern nicht möglich mar, znnr Tamvier znrückziisindeii. Ich halte nacki meine» Eriabrnngen den Robbeniang für einen der gciahrvollstcn Beruse, da die Eisschollen bei heftigem Winde und Sturm bsi mit einer Geichwindigkeit von Ut 15 Kilometern in der Stunde sortgetriebcn werden, io das; ein Mann in kurzer Zeit leicht aus eine Entsernnng von 40 Kilometern von seinem Schiffe verschlagen werde» latiii. Eine iveitere Ouelle ber Gefahr ist es, daß die Tampier einzeln lagen, was aus dem Wliiisckie der Fischer sich erklärt, ein gute» Robbcnscld möglichst allein ansziibeuten. Wenn dan» dem Schiffe e>» »ngiück zustößi, sind die Jäger von jeder Rettiingsmöglichkeit abgcschnitten, und in den ineisteii Fällen lommt die stilie zu ivist. Des öfteren ereignet cs sich auch, das; im Treibeis liegende Schiffe vom Sturme landeinwärts getrieben und dann an der Küste vernichtet werden. Schon manche Schiffe sind aus diese Weise nntcrgegangcn. Tic Robbcnsäiigcr sind ein hartes unb rauhe» Eieichiecht, die Furcht nicht kennen; oit jage» sie bi» spät in die Nacht, istneiii aus den EiSichoilen; ich war selbst Mitglied einer Jagdpartie, die dann vom Schisse abgeschnitten war nnd erst »ach Stunden ge- borgckn tverdcn konnte. Es tvar rin schlechter Tag gewesen, viele Eisbrüchc waren vorgekommen, und mir hatte» nur einige zwanzig Robben erlegt. Tie Nacht überraschte uns, es tvar bitter kalt; um tili» tvarm zu halten, sprangen mir ans unserer Eisscholle wie die Lanbirvsche umher. Um dem Schiss ein Zeichen zu geben, in welcher Richtnng wir z» suchen tvaren, machten wir schließlich an« Tauen und Robbenfett ein Feuer und wurden endlich auch aus unserer höchst uiigemütlichen Lage befreit. Ter Robbenfang dauert gewöhnlich vo» März bi» Mai, Taß Schiffe nntcrgehen, kommt, wie gesagt, öktörs vor, in einer Saison gingen einmal drei Schiffe nnte.. Jede» dieser Fahrzeuge hatte eine Besatzung von 200 Mann, und alle sonnten gerettet werden. In der Tat ist cs erstaunlich, ibie wenig Menschenleben der Robbeiijang im ailgomeinen fordert. Alles in allein arbeiten wohl rund 2000 Menschen in diesem gesähr lichen Beruse, und wenn die Männer für die ganze Saison nur 50 Dollar» bekommen, sind sie Antrieben. E» kann ihnen auch widerivhrcn, daß sie überhaupt nichts erlangen. In bcsondcrent Glück»fällen mag ihr Perdienst J50 Tollar erreichen, doch dann tiiiiv ,'aö Schiss 40 000 Robben erbeuten, Tie höchste Jaildbeiitc ein, Schisses, deren ich mich erinnere, waren 43 000 Robben, Füi ! ganze Flotte ist eine Beute von 300 000 Robben eine gute St>,.„, eine holbe Million gilt als eine ausgezeichnete Ernte der Robbensän'geriaison." verinisektte». T e r G o l d g e h a l t de» M e e r e » E» ist nachgetviesen, daß t Kubikmeter Meermaiier 5 bis >0 Milligramm Gold gelöst enthält * Diese» erscheint ans den ersten Blick als eine>vinzigc Menge, deren Ansbeiitnng der feinen Verteiliing wegen ausge- schloiieit ist. Ans da» gesamte Meerwasser nmgerechiiet iindet man aber eine gewaltig große Menge des bei» menschlichen (ücbranche woht iiir imitier entzvaenen tüoldes. Man ickätz; die Wastermengc der Ozeane auf 1>F Milliard, Knbiklilonictcr, Ta I Knbiknlonietee, da» ist eine Milliarde Kubikm,, Mcerivaiicr iiho» über 5000 Kilogramm Goid enthält, io ergeben sich snr die im Aeltozean enthalte, im Goldschätze übe, 6000 Milliarde» Kilogramm, Setzt man den Wert von I Kilograinin Goto gleich 3000 Mark, so erhält mau die slattliilie Summe von 18000000 Milliarden Mark, also etwa das l bis ,5 MiUioneniache der 1871 von Frankreich zu zahlende,, Kriegsciilschädigung, Meteorologische Beobachtun gen der Statio n Gie tzen. April 1914 r-ii |ii p i £ ; 1 ^ 1 | 6V \°”&\ r® 1 iif " I Sl-i ÄiSlSlI Wetter > I zz£\ 5. 2 : ‘ 740,2 1 12,3 0,0 ; 56 ! SSW 2 9 ! Sonncuscheiil 743.7 9 1 7.3 j 84 1 SW 4 10 i Bed. vimmel 0. 7" 732 4 9,9 8,0 84 SW 4 10 Regen £orfi ifie Temveratu c am 4. bis ?l. i.l Ist; t — 4- 12,9' ,7. Dlicbnoftc „ Niederscltta^: 4,0 1 mm. 4. „ o . 1,11 -- + 45'. —---- Falsches Geld und n&chjfeahmie Salem Alclkum-und Salem Gold-Cigaretten haben annähernd den gleichen Wert. Salem Aleikum- und Salem Gcid-Cigaretfen sind nur echt mit Firma auf jeder CigoreHe: Orleniallsche Tabak- und Cigaretten' fabrik „Yenidzc", Inhaber: Hugo Zietz. Dresden. Eine Dame verliert Ä'T Pf't„d Körpergewicht i» 7 Wochen und kirnst mit den Kindern um die Wette. Sie erzählt znvt Beiten iutereisievter Leier, tvle sic das erreichte. gegevei, balle,i, mciiic nutzere lAiminmma lcknck und dcannl zu m ftnltc»; imchde», mir mit jede Ai»tre»g»„n veriaai ivnr, ivcit Ni die gcrinaite schon bei, Atem »abm und mir die Schiveihoerle,, au alten Poren trieb; nachdem mir »,cln Arzt erönnct batte, daß d! Beriettnna allmablich alte Lebensoraane crareUe und niich zu. Grabe Irciben Iverde, brachte Ick, es icnig, mein Gewicht innerhal itcben Wochen um »2 Psunb, bei, Ittuinna von ck>iilie„ „ud Umerlei um G Ieiittincicr zu ucrrtiigeri," tag; Madame -ltia'bvt, ivvbnba „> Pari», Rnc Ordcncr 72. „Ich hatic vorbei schon io viele Sache atme Eriolg vroblcrt, daß ich alnulue, es ge.be keine -Ooiinuna mefc im mich, bis mir MademviicUe Marguertie, e;„ Monneaui der .»tue de la Pair, ihre eigene (frinüvmin j»m beste» gab ne ntir riet, trti fofle es, als Lchies, eliiinal mit den etniachen, Harn lote,, Aeua-Btatteri, vrobieren, die ich für ivenla ttictd in d, Avalbcke bekvinine» könne." „Nachdem ich eine Woche laug Rena-Blätter aenomme» bnil SV.V.'I V 1 * 1 - 11 korvi-rgewicht rasch Hern,i;,-r. Ich letzte mit der Beban ''.'tt.n»d cbe ich es aewabr wurde, war ich schau emtae Psur neue,-ttö.iabtc mich bei »„edeu, sowohl »nd vo "w,i / 1,1 ' 60,1 lc[l tibermutig mit den kludcri, uni b Sr iii Vm. i benann, etwas was Mir einige Wochen zuvor uv uüede "em , "nm0alichkett ertchiencu ivare. Jetzt babc i Sie Sliirmnv^.mt w ttiobtiietoruiie Fianr. mein Fleitch ist in ie Iabia tze,ich.ä"'Lue5 '"^° nirt,t m,v ' k ’" öct " M* auch .. Leser sei liier aeiont, da e iibalwn ud ,m?, C? d, lbilr “^ " odl traeudmelche schädliche Trage möchw uemaimnänm, K x ,cm überNüssige« Feil laöwcrde lkihMlc, veTlTaucnk'voll angewandt werden können. - 1307 k Statt besonderer Anzeige. Nach langem Leiden ist gestern abend unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Grossvater, Bruder und Onkel Herr August Oppenheimer Die tieftrauernden Hinterbliebenen. ■ im 66. Lebensjahre sanft entschlafen. Giessen, 6. April 1914. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des. neuen Friedhofs aus statt. — Kondolenzbesuche dankend abgelehnt. 4562 Für btc innige Teilnahme bei unserem Lcrlnst sowie für die zahlreichen Blume» spendc» sagen wir herzlichen Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen 1 Fr. Keil, Schuhmachermeister. Gieße». 6 . April 1914. 0284 t) i>üv bic viele» Beweise bet Uicher Teilnahme beimHeimgang unserer lieben Mulier.Tchwieget " »nitler. Erohmutler und Schwester jviau MaMtetlic $ictj 0. Leiter iarten wir hierdurch unseren herzlichsten Dunk. Herrn Pfarrer Gnninann danken wir besonders fiir feine lroüreichen Worte am Grabe. Die trauernden Hlnterblicbencin Wilhelm Dich und Kinder. Von der Reise zurück Frauenarzt Dr. Koch Oster-Hrtihel nausenberg, 4. April 1!)I4. Statt Karten. Die Verlobung unserer Tochter MARGARETE mit Herr» Referendar WILHELM KITZ zeigen wir ergebenst an HOSER, Pfarrer und Kreisschulinspektor, und FRAU SOPHIE geb. Voltz Üürnholzhausen bei Bad-Homburg, Ostern 14114 MARGARETE BÖSER WILHELM KITZ, Referendar Verlobte Dornholzliausen Cassel, Friedrichstr. 7 II I _______ Nutz- und Brennholzversteigerunq Doinicrstaa, de» 16. Avril 1044. im Mirstlichc» Hörllerderirk Ilicnbvrn ans de» Tistrikle» Schonberg IHrebskrnud. ziüchwald. Lchueiderzivs. Hammerwnlb, Vichicbuche». Hegkoos und llichivald. Stamme: Eiche» 2 El. 40 u mehr Ztm. Dchm. — 1,95 Asti».: lll St. 36-39 Rim. Dchm. - 4-4) Ist»,.; 30 St. LI liio 21* Htm. Dchm. — 10,67 MN».: 52 St. unter 25 Ztm. Dchm. 11.78 Aslm.; Hainbuche: 4 St. 30—39 Zn». Dchm. — 1,05 Mtm.; 18 Si. 25—29 ZN». Dchni. — 386 Jfttn.; 16 Si. »Mer 25 Ztm. Dchm. 2.99 Zstni.; Oiichcn: 17 St. umcr 25 Zlni. Dchni. — 1.19 Film.; '.HUovn: 1 St. - 0.69 Mn».: Derbilauaeu: Eichen 55 Si.; pleiLliangc»: Eiche» 26 St-: Stamme: Härchen I Si. 25—29 Ztm. Dchm. = 0,49 Artm.; 15 St. unter 25 Zlm. Dchm. — 2.03 Ainu »leier: 3 St. 20—24 Zn». Dchm. — 087 Utm.: 1 St. unter 20 Zlm. Dchm. — 0.33 Mim. 9>eissta»aen: Atcknen 364 St. Altchen Rm: Scheu 8: .Nunooel 7; Astreiier 27; Souittnce Laubholz 9! NI: Scheit 3; .Unävoel 0; Mciser- Inunoel 0; AUrciser 106. Oiadelbol» Rin.: Scheit 18 : KMivvel 58; Stöcke 103; Rcüer- fnuvvel 7. Nijaminenkunsi 9 Ubr im Slolberaer Ho! i» Hirzcubain. r'Iudtunli erteilt der Aorilschntz SllbuS HuiieuiuO. 14563! ) Bilanz m 31 . HezkinbttTM Passiva .U Alice-Schule. Tic Kurse fiir Wcißniihen, Bunisiickc». Schneider» und Bügeln beginnen Dicnetag, 2 l April 1914. Anmeldungen erbeten Monlag, -0 April 1914, 10—12, 4‘/„— 6 1 ', Uhr im Schulgebäude, 4412 t> Ostcr-Dascn, 0ster-6icr Bonbonnieren Gefüllte Körbchen, jVestchcn Httrappen in grosser Huswabl HohereBürgerschuieNidda Ulf W (mit Vorschulklasse). Die* Aufnahme neu eintretender .Schüler findet flontag. 20. April 1914, von 9 \2 Ihr auf dem Amtszimmer des Unterfertigten statt. Yorzulegen sind dabei Geburtsschein, Impfschein und letztes Schulzeugnis. In die Vorschulklasse werden Knaben und Mfldchen nach 2 jährigem. in die Sexta mach 3 jährisrem, in die Qjinta nach 4 jährigem Besuch einer Volksschule, aufg- ‘liommen. Wir empfehlen aber den Eltern dringend, die Kinder im Interesse ihres Fortkommens in den höheren Klassen möglichst frühzeitig unserer Anstalt zuzuführen. Die höhere Bürgerschule befolgt den amtlichen I,ehrplan für die Realschulen; der wahlfreie Lateinnnierricht gibt den Schülern die Möglichkeit, in die entsprechenden Klassen des Gymnasiums, Realgymnasiums und der (Ober) Realschule überzutreten. Der Unterricht beginnt von Ostern 1914 ab auch während des Sommers um 8 1 /. Uhr (Schluß 1 Uhr), um auch den auswärtigen Schülern aus der Richtung Büdingen (Ortenberj— Heldeubergcn) Ntockticini und aus der Richtung Schotten den Besuch der Anstalt zu ermöglichen (Ankunft der Züge S 28 bezw. 8 TO vorm.: Abfahrt 1'' bezw. 2 0i nachm.) Anmeldungen werden von jetzt an mündlich und schriftlich entgegengenommen. Weitere Auskunft wird gerne erteilt. Nidda, 1. April 1914. Der ürolih. Rektor: 4540D K ü ß n e r. Oster-Düten in eleganter Ausführung lll Dütenfüllung in allen Preislagen tlNt-AlTFALUNDi feK5CH6IblUNG i(i ej.ddß viele tourt icröeC'en dr folöcm Ihrer Irfdenictid/f nicUixTuiiooctuueen Sie licfu durvtiWVbert'ldbie/feii hfult iich in allen Apotheken u.0m/ Ccrim Pir'/.dOnCSrfidcniel IMA Niederlagen in Giessen: Felikon - Apotheke, Hirsch- Apotheke, Löwen- Droger; Central-Drog.: inGroßen- Linden: Apotheke von W. Schlich: in Lieh: Drogerie Zimmer. _ 6 s» htun^!# rn Wollen Tic nute ■ Apfelsinen ! faut-fo neben Sic in den Schokoladen von nur ersten firmen _ Ü35jüg| fr. Ri cbt lll! ; iül Bekanntmachung. Dem Großh. Gerichtsvollzieher Seipel in! Gießen ist für die Dauer seines Urlaubs von! 6 Wochen der Gcrichtsvollzieheraspiranl R »ab in t j Mainz als Vertreter bestellt worden. 4548 Gießen, den 9. April 1914. Der Präsident Großh. Landgerichts der Provinz _ Oberhessen, _ Lohverkanf. Gebote mit die diesjährige Voherule der Gemeinden: Kleinrechtenbach -- 00, deiederklecn =» 70, Oberkleen 300, Neisktrchen — 240, Nvllnkirchcn — 12-) und NolvertShausen <= 112 Zentner sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 8. Avril d. 3., vormittags 11 Ubr, hierher cinzureichen. Die Berkanfsbedingungen können hier einaesehen werdern >hrl..... rar jjjjl Kirchenplatz io Kirchenplatz 10 'lihllilllllll!;'llllllllllllllllillllllllillHIHIHIinH|lllllllllllllllllll||llll|lllllliT!Wiiil Niersteiner Rollender..... per Fl. M. I.IC 1911er Schloss Böckelheimer ...... 1.25 Naturwein 1911erChateaux Plessy *-40 Vermuthwein (magenstarkend) . . . {er Fl. M. I.IO Weiss- nnd Rotweine .... von 8Q Pfg. an km Husfepii'iz, Telephon 365. Grotzrechtenbach, den 28. Mär» 1914. Der Biiraernieiiter. 4217 B Aktiva Kassenbestand am 31. De;. 1913 556.19 Warenbestand 13907.35 Inventar 192.40 Rückstände 5055.62 Debitoren 444,50 Kreditoren 8485.46 Aufgen.Kapitalien 400.— Ncservesonds 2909,89 Betriebsrücklage 2727.45 Mitgliedcrkonto 1760.— Ucberschnß 3873.26 Bttllenverkanf. Die Gemeinde Queckborn beabsichtigt, einen selten riogelsberger Bullen auf dem Wege schrift- lichcn Angebots zu verlausen. Angebote sind bis Donnerstag, den 9. d. M., nachmitt, ö Uhr, bei der Bürgermeisterei Queckborn einzureiche». Dieselben müssen auf den Zentner Lebendgewicht gerichtet ausgedrückt sein. Queckborn, am 4. April 1914. Großh. Bürgermeisterei. Schmidt. 4551 AlleMaqca- ».Darmleidende, p.ncker- kranke. Blutarme »s>o. eiien. »»> ,» aesnndc». das ecknc Katseier >6161,v MlmonHbrnl. "D8 versetz, in. Streifband n. schlvar.','welb- roter Schutzmarke. Stets echt n. frisch Mi Hab. in (Ziehen bei (föil Srbwaab, (Eberhard Mepgcr A»rchs.. ülcora Wallenfels, Marktvl. nur 21, gegen über d.Engetavoiheke, Emil ^iirdbad'. ; Bahn!iois!c.48. 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