Ar. 76 * Dritter Blot Erschein! täglich mit Ausnahme bei Sonntags. *64. Jahrgang Sie ..«ietzener z-miliendistfr" merben dem »Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, dar „iireisblatt für den Urei» -letzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschastlichen Seit- tkagen" erscheinen numariich zwennat. Giehener Anzeiger General-Anzeiger sür Gberhesjen Dienstag, 3*. MärzW4 Rotationsdruck und Verlag der Brüht'schea Universttäis - Buch- und Steindruckereu R. Lange, Gießen, Redaktion, Exvcditron »»d Druckerei: Schul« ftraße 7. Expedition und Verlag: e=a»»:’>l. Redaktion,112. Tel.-Adr.: AnzeigerlSieben. protestversammluna des Goethe-dunes gegen eine neue „lex heinze". ^ B e r li>, 29. März. Untec^dem Vorsitz von Tr. Ludwig Sulla hielt heute im Vlüthncr-Saal der Gocthebund eine Prolestreiammtung ab. die lich gegen die Novelle zur Gewerbeordnung, de, sog. Geetzentwurs gegen die Gefährdung der Jugend richtete, ln Vorsitzende Tr. Ludwig Fulda führte als erster Redner ais: Tie Goclhebündc lind entstanden, als man das Treiben des ;s»hältcrs Heinze zum Anlass der Fabrikation eines Gesetzes nahm, .reute, nach l4 Jahren, lieht wieder ein solches Gesetz vor der Tür. ssür den oberiläclrlichen Blick sieht der neue Gesetzentwurf harmlo- aus, und auch wir hätten ihn vielleicht harmlos hingcnommcn, wäre unsere Wachsamkeit nicht durch allerlei Wettcrzetchen geschärft worden. Es tritt hier wieder der alte Feldzug gegen alles Nackte in der .itunü zu Tage. Wen kann die Kunst denn überhaupt verderben? Leute, sür die man zittern mutz, die Kunst könne sie verderben, sind gewöhnlich solche, an denen übcrhouvt nichts mehr zu verderben ist. (.Heiterkeit und „Sehr richtig!") Nachdem eine ganze Reibe Verurteilungen durch Landgerichte erfolgt waren, hat der höchste deutsche Gerichtshof, das Rcichsgerickit, erklärt, daß ein Kunstwerk nicht schon deshalb unzüchtig sei. weil es nackt ist. Das Reichsgericht hat dem Schöpfer, der uns alle miicinaichcr nackt erschuf, somit ein unzweideutiges Vertrauensvotum ausgestellt. iStürmische Heiterkeit.) Und nun kommt wieder c,n solches Gesetz! Mit ihm könnte all das erreicht werden, was mit der seligen lex Heinz« hatte erreicht werden sollen. Es wllim nicht nur Ichaufensterau»- stellungen verboten sein, die die Jugend gefährden können, sondern sogar die Auslagen innerhalb des Ladens. Wohin soll das führen? Ter Inhalt eines Buches oder die Ausführung eines Bildes mag noch so unverfänglich sein — der Verkäufer macht sich strafbar, wenn er sic nicht im tiefsten Kasten verborgen hält. Ter Buch- bändlerladen ist doch schließlich auch sür die Erwachsenen da. Wir Protestieren dagegen, unser ötieniliches Leben aui die Stufe einer Kleinkinderbewahranstalt her,b,»drücken Tas schlimmste an den, Gesetz ist aber, daß die Err chsene» an den Auslagen Aergcrni» :u nehmen haben in der ' rchtung. die Auslagen könnten das sittliche Empfinden der Jv 'sährden. Tas ist das Stichwort für alle Finsterlinge, für 'nd, des freien Gedankens und für alle Banausen. (Zeh. ) Nicht nur an dem Schund würde „Aergernts gcirommc rn auch an den Werken unserer Forscher; das Gesetz wird G, «t vom Ladentisch heruntersegcn, und wenn es die Bibel noch ungeschoren läßt, dann sicherlich nicht, weil darin nicht solche Stellen enthalten sind, die unter das Gesetz (allen. (Lebhastc Zustimmung.) Man kann sagen, die Regierung hätte das Gesetz nicht so gemeint, wir haben aber nicht das Vertrauen zu ihr. daß sic den Gebrauch der Waste verbieten ivird, die 'ie den Reaktionären ausgelicsert hat. Wir ,vollen gewiß einen Fugcndschutz, aber auf diesem Gebiete kann alles nur in der Fa- Utilie geleistet werden. Solange Tausende und Abentausend« unter der entsittlichenden. Wohmingsnot zu leiden haben, spielt der Staat eine komische Rolle, wenn er die^Jugend — vor der Kunst beschützen will. Ecbh. Bravo!). Ter Staat verhängt der Jugend die. Schaufenster. damit sie um so deutlicher das Laster sehen kann, dos in Fl/eisch und Blut aus der Straße herumläust. In der kritischen Zgät, in der der Jugend das Blut heißer durch die Lidern jagt, ist.'jo die gesamte Jugend den sittlichen Gefahren aus- gesetzt, aber gie hat auch ein Antitoxin in sich, das sic diese Ge- 'olltzen ühe, ntscklicßung verlangt, die Novelle zur Gewerbeordnung, die ledigliich eine lex Hcinzc ist, von, Erdboden verschwinden zu lassen (Brav p'). P /räsrdent der Großen Kunstausstellung Bros. Karl Lang, ham mer In Deutschland weht stets ein leiser Wind von Pru< derie? Das liegt daran, daß es bei uns eine ganz« Rerhc von Leuten gibt, denen die sittlichen Hemmungen sehleu. Tiesc Hab len sich die Prüderie als eine Art moralische Selbst- ver sichern,lg geschaffen. (Heiterkeit Tas schadet uns nicht: icklrmm wi xb es erst, wenn diese Leute ihre Prüderie auf weitere Kreis« üi zcrtragcn ,vollen llebcrall. wo Kunstwerke zu», Bcrkau, ausstchen, ka nn das neue Gesetz cingrcisen — Ivcr schützt uns da unsere g -aßen Kunstausstellungen! Wie die Staatsanwälte selbst an- - ekannte und Ilassischc Kunstwerle beurteilen, sicht man aus ihren " Kschrcibungeu in den Anklageschriften, in denen eine Ben ns eine unbekleidete Frauensperson" ist. Wenn unsere Richter und Staats- giwältc ubcrlraupt nur fähig wären. Kunstwerke zu beurteilen, > könnten Geiverbcordnungsnooellen geschallen werden, so viel ""'Steffl alter Blaem: Warum werden derartige Gesetze >,ur in Deutschland gemacht ?gst denn unser Vaterland vor allen anderen Ländern so verkommen? Tic Begründung des Gesetze» kvnsta'iert, daß gegen Schmutz und Sckmnd die gesunde Selbit- liilfc nach jeder Richtung hin eingesetzt hat. Also iit der Gesetz- icber hier in der fatalen Lage, lonstatrercn zu mülicn, daß er ngentlich ganz überflüssig ist. (Heiterkeit und Beifall.). Dir können unsere Kinder selbst erziehen, den Büttel als Erzieher vcr- ntten wir uns. .. .... __ Tfrou Lily Braun: Tre t"e,Innung, dre Exekunvgewallen >es Staates zeigen, wenn sic hochstehende Kunstwerke als objektiv inzüchtrg bezeichnen, ist gerade die allerunsittlichstc. Wenn der Entwurf Gesetz wird, so sind wir der wirklichen Uniittlrchkeit aus- ielicscrt Dieselben Schunleute, die nue in Frankfurt mit dem ßörver armer Frauen Geschäfte machen, wollen unsere Sittlichkeit chützen' Man kann die Polizei irogen, ob fie zur Uiilcrltützung Iitct Tätigkeit nicht englische Suiiragcttcn engagieren möchte Heiterkeit und BeisaN). Unsere .Kinder sind Gott sc, Tank loch fern von der ihnen imputicrten Slraßenkehrergesmimng. Der Schrei nach Polizei, ivenn er von den Elten, arrsgeht, ist nicht» ,ls eine Bankerottcrklärung ihrer Erziehung. Nichts schützt die Fugend mehr als wahrhaft sittliche Kunst. Di- Eltern sollen sich elbst erziehe» namenrlich die in Berlin W , wo die sittliche stcrkommenhert der Juqcnd besonder- groß ,ein soll. (Stürm. -ehr richtig!). Wenn diese Eltern sich selb,! erziehen und nickt ^ag für Tag ihren Bergnügnirgcn nachlauien und ihre .Kinder ,cn Dienstboten überlassen ivürden, dann brauchte sich niemand aiebr um die Gefährdung der Jugend zu bekümmern. (Erneutes Sehr richtig!")• Wir protestieren gegen ein Gesetz, das, um m,t M-mm eigenen Worten zu reden, „geeignet ist, Aergernts zu cr- acn" Wir protestieren dagegen, daß crn -taa, Vertrauen von ans fordert, der gegen klingendes Gold die käufliche Liebe kon- "Nachdeni nock Rcickstagsabg. Pastor Setz», Schriftsteller ^r Osborn und Verlagshändlcr Tr. de Gruyter sich ent- chieden gegen den neuen Gesetzentwurf ansgesprochen hatten, wurde intcr stürmischem Beifall solgcnta Entichlreßung ^rgntommen: „Die Versammlung sieht in den geplanten gesetzgeberischen Maßnahmen gegen die Schaustellung von Schriften, Abbildungen und Darstellungen kein zuverlässiges Mittel zum schütz der Jugend, wohl aber eine schivere Gefahr sür Kunst und Wissenschaft sowie eine Bedrohung des Buchhandels, die mit aller Entschiedenheit abgewehrt werden müssen. Sic verlangt überdies, daß die Behörde jedes Eingreifen schon bei der gegenwärtigen Rechtslage aus diesem Gebiete nicht von dem Ermessen kunstsremdcr Polrzeiorgane abhängig macht, sondern von dem Urteil eines Beirates, der aus berufenen Vertretern der Kunst, Literattir und Wissenschaft besteht." Interessant ist das Urteil, das Professor Max Liebe r m a n n über den Entwurf in der neuesten Nummer der „Deutschen Juristenzcitung" abgibt. Er führt aus: Ter Gesetzentwurf scheint mir eine erneute und. wenn möglich, verschlechterte Auslage der lex Hcinzc. Hossentlich hat er auch das- ielbe Schicksaß Ter Kunst liegt ebensoviel wie der Moral daran, schmutz und Schund von der Bildiläche verschwinden zu sehen. Aber mir scheint die Polizei die wenigst geeignete Behörde, um zu entscheiden, was in Literatur und Kunst Schund und Schmutz sei. Auch ist der in der Begründung wieder auitauchendc Käut- schukbegriff des Acrgerni-nchmcns höchst bedenklich, weil er rückständigen Kunstanschauungen zum Deckmantel dient. Moral ist ein relativer Begriff: die Griechen und Römer stellten ihre Götter und Göttinnen nackt dar, dagegen erblickt der Schutzmann in der Darstellung des nackten Körpers etwas Unsittliches. Hat doch sogar vor kurzem ein Berliner GerichtSho! den Verleger von Postkarten bestraft, weil aus ihnen nackte Körper dargestcllt waren, deren Anblick aus die Jugend schädlichen Einfluß haben könnte. Logische Könicguenz wäre, die Museen zu schließen, die Bibel, den ganzen Goethe zu konsiszierc», von neueren Künstlern ganz zu schweigen. Der Ent- wurs, wenn er — was der liebe Gott verhüten möge — Gesetz würde, täte nicht nur der Kunst, deren A und O die Darstellung des Nackten ist, unendlich Abbruch, sondern ebenso der Moral. Denn im Volke den Gedanken zu züchten, daß das Nackte unsittlich sei, hieße geradezu die schlechten Instinkte anzureizcu. nach den verbörenen und daher doppelt süßen Früchten zu Haschen Im Gegenteile müßte man das Kind an den Anblick der natürlichen Nacktheit gewöhnen, und sein gesunder Instinkt wird in der Venns von Milo nichts Lüsternes gewahren. Wessen perverse Natur durch ihren Anblick sinnlich erregt wird, an dem ist nichts mehr zu verderben. Gesetze dürfen nicht gemacht werden, um die krankhast veranlagte kleine Minderheit zu schützen, sondern sic sollen die tausendfach größere Masse von Menschen mit gesunden Jnsttnkten schützen in ihren Genüssen an Kunst und Literatur. An» Sravt unS £attd. Gieße«, 31. März 1914. Bismarüfeicr auf dem Hoherodskopf. aß H o h crods ko p f , 28. März 1914. Der hoherodskops liegt wieder vollständig im Schnee. Die alte Schneedecke, die im Oberwald seit Dezember vorigen Jahres liegt, hat in den lebten Tagen ein neuer, glänzendes Gewand erhalten. Es hat reichlich Neuschnee gegeben, und io ist nicht nur der Lbcrwatü in ein winterliches, glitzerndes Weiß eingchüllt, auch die freie .Hutweide um die Klubhäuser ist wieder' ganz davon überzogen. Es sieht keineswegs aus, als ob der Frühling in unmittelbarer Nähe loäre. Nur an den Buchcnzweigen sieht man schon die rostbraunen Triebe, die sich der dein warmen Wetter vor einige» Wochen voreilig herausgcivagt haben, und lvcnn man in die Täler nach Südwcsten hinunieriieht, gewahrt man das kräftige junge Grün der Wiesen. Also trotz der winterlichen Lond- schast dock, Anzeichen, daß der Frühling auch hier, IN dieser letzten Burg des Wrnters in unserm heimatlichen Hessen, demnächst seinen Einzug halten wird. Im Lause des Nachmittags arbeitet sich eine statiliche Schar von Gästen durch den Neuschnee empor zu den stlubhäusern. Sie kommen aus der Nachbarsckiast, auch aus größerer Ferne über Schotten, insbesondere ius Gießen, lauter Mitglieder des Bogelsbergcr Hödenklubs, um die diesjährige voin Jioeig- vcrcin Taufstein-Gießen geleitete Bismarckseier des B. H, C. mitzumachen. Einige tragen ihre Schier auf den schultern; denn der Draht hat die Nacknicht lnuauzgetrageu, daß hier oben in der letzten Nacht 6 Grad Kälte ivarcn, und io hofft man am Nachmittag und am morgigen Sonntag »sch einmal in dieser Saison des stärkenden Schilauss sich erfreuen zu können. Der Abend hüllt die Gegend in Dunkel. Nach.dcui genrein- samcn Esien bricht ein Teil der Festgenosscn aus, um zum Taus- stein zu oilgcrn Au! der eiserne» Psannc des Bismarcktur'uis flammt, vom leichten Frühlingswind angcsacht, das Freudenleuer cmvor. Nur langsam ringt cs sich durch das vom Schnee durchnäßte Holz hindurch, aber schließlich loht die Flamme hell empor, sie — ein Abbild der Somrc, mitten in die ivinlcrliche Landschaft k.sneingcstcllt, die nun bald dem siegenden Gestirn wird weichen müssen, aber auch ein Sinnbild jedes erhabenen Gesübls, das in der begeistenen Menschcichrnst brennt, insbesondere der Vaterlands- liebe, wie sie unser Held Bismarck in iich getragen. Jeder der unter dem Turm Stehenden suhlt die Weilzc des Aiigenblicks, und die Bewegung der Herzen ergießt sich in vaterländische Lieder. Man tritt den Rückmarsch an und rindet sich im Klubhaus wiederum zum Festkommers zusammen. Herr Jahnarzt Jäger- Gießen, der Vorsitzende des jestlciicnbcn Zweigvereins, suhlt den Vorsitz. Er begrüßt die Erschienenen und endigt mit einem .Hock aui Kaiser und Großhcrzog. Nach dem Erössnungslicd cr- grcist sodann Herr Oberlehrer Dr. T ch m o l l - G i o f; c n das Wort und feiert den Helden, dem der Festabend gilt. Er töricht vo» seiner Jugend, von seinem Emporstergcn, von seinen beiden großen Lcbcnsiverken, der Gründung des Reiches und seiner groß- arügcn Friedcnstätigkcit, durch die die Grundlage unseres wirt- schaitlichcn AnsschwungS gcickrassen wurde. Tann spricht er von den .Hauptcharaklcreigcnschasten seiner Persönlichkeit, und wie diese, zur Zeil seines Lebens durch Haß und Neigung mannigsgch verzerrt, nach seinem Tode je länger je mehr in die Höhe wächst und Ehrfurcht und Achtung bei allen gewinnt. Er schließt seine begeisterte und begeisternde Ansprache mit einem Hoch aus das Vaterland. Tan» enlwrckelt sich allmählich ein fröhliches Treiben, das die Fcstgenosic» bis in die tiefe Nacht hinein beisammen hält. So hat der Vogelsbergcr Höhenklub auch in diesem Jahre imicrm großen Rcichsgründcr den gebührenden Zoll der Dankbarkeit abgeftattet. ** FrühjaßrskoiitrollversaminluiiAen Tie Jrühjahrskontrollvexsammlungen im Landwehrbezirk Gießen 1914 finden für die Bewohner der Stadt Gießen am 2., 3. und 4. April auf dem Hose der Zeughauskasernc ani Land- graf^PhilipP-Platz statt. Für Gießcn^Land sind die Versammlungen in den Tagen vom 6., ?., 16., 17., 18. und 20. April angcsetzl worden Näheres Bekanntmachung im Anilsblatt.) ** Stadtkasse. Mit Wirkung vom 1. April 1914 ist die Stabtfaffe Gießen unter Postscheckkonto Nr. 8315 beim Postscheckamt Frankfurt a M. migeschlossen worden. ** Dicnftjubiläum. Am I. Avrll begeht der Fahrlade- schassner Ernst Franz sein 25jähriges Tienstjubilüuw. ** Preußische Klassen-Lotterie. Die Erneuerung der Lose zur 4. Klasse muß uMer Vorlegung des Loses der Vor- vafse, bei Verlust des Anrechts, bis zum 3. Avril abends 6 llhr geschehen. Auch nrüssen die Freilose gegen Rückgabe der Gewinnlose I bis zum vorgcnanmcn Termin zur Einlösung gelangt sein. ** Postformulare. Tie Zahlkaricnkormnlare für Einzahlungen im Postscheckverkehr können vom l. Juli ab auch vo,. der Privaiindustric hergestelli iverdc». Den Druckereien wird jedoch cmpsohlcn, hiermit vorläuiig noch nicht zu beginnen, da einc Acnderung des jetzigen Formulars bevörsteht Auch die braunen Nachnahmekartcn und Nachnahme-Postpakeiadressen mit anhängen- der Postanweisung oder Zahllaric, die schon letzt ovn der Privatindustrie hergesiellt werden dürfen, werden geändert werden. Bon der Herstellung oder Bcschaiiung größerer Vorräte an soicheir Formularen ist daher zweckmäßig abzniehe». Die Postverwaltting wird demnächst Mustcrsormulgrc hcrausgcbcn, die alsdann von den Postscheckämtern und Postanstalten bezogen werden können. " Konkurse in Hesse». I» bei» Konkursoerkahren üb«, een Llachlaß der Elisabelhe B l a » [ von Tnrmitadt ist eine Gläubi,eri criammlung ans San,«lag, den 4. Livril 1914, vormittaa» Ubr, berulen — lieber das Vermögen der PnitiewarenbändlerS eoinas Naiggß in Darin stad t ist das Konkursoerka'-ren er- e-ssnel werden. Kausniann Heinrich H i l S d o r i in Doriniiadt ist znn, Konknrsverwaller ernonnl. KonknrS'ordernngen sind ins zun, Itz. Avril 1914 bei dem AmlSaerichi Tarlnstndi anzunielden. — I» dem KonkurSverlaören über das Verinogen de» Karl t> a r 1 o ch, Kaukmann in M a , nz, ist Schlnßlerinin ans Aliltivoch, 32. April 1914, voimistaas 954 llbr, vor dem Größt,. Limtsgerlkbt Alainz bestinunl. — In de», KonstirSversabren über das Vermöge» de» stakob R ü h i IX. von P ! n » g st a d I ist an Lielle deS verstorbene» Verwalters Ernst Wolst in Tarinstadt der Kausniann Friedrich s 0 a r s ch n e i d e r zn Tarmstadl zun. Per,voller ernannt nwiden. — In dein Konkurse über das Vcrinögen de» Packern,erster» Heinrich Wilöelm Heller z„ Tlibenbokei, soll eine AbichlagS- verieiluiig er'olgen. Dazu sind verfügbar 7149,01 Mk Zn berück- ft i it en sind 7,> 4 Mk. bevorrechiigte »nd 14 288,74 Mk. Nichibkvor- reckstmie KonknrSiordernnaen. — lieber den Nachlast der Georg L a n b a ch I, Witwe, Knibarine, qcb. Sebäier, zn Ober-Mockstadt, ist a», 28. Nlnrz ,914 da» KonknrSveisahren erössnei worbe». ReckuSgnwall R a ,n g e in Nldda ivnrde zum Konkursverwalter ernannt. KonkurSlordermigen ünd bis zum 29. 'April 1914 „nzu- melde». — lieber da Vermögen der Firma R. Rud 0 lvh 4.Eie., .lensterlabrik in Olsen back, a. M., ist an, 8». Plärz 1914 das KonkarSvermbren eröffnet worben Rechisanwalt Keßler z« Ofienback, ist znm KonknrSverwnller ernannt. KonkurSkorbernnge» ünd bis znn, 18. Mai ,914 anznmelde». — Ta» Konkursveriabren über den Nachlaß der Leonbarb Die bl Ik. Eheleute von Lorsch ist ansgehoben. — Das Versgiwen in dem Konkurs über den Nachlaß des Gastnnrts Heinrich Jakoby VIII. und dessen Eheirau, Phüinvine, eh Best, zu Darmstadt ist eingestellt — I» dem KonknrSveriabren über das Vermöge» des Kausniann» Rodert Vl»m, Inhaber der Firn-a „Ludwig Schwab' in Darmstadt, ist Kanlniam, »nd Agent Friedrich Sparlchneider in Darm- siadl zun, Konkursverwalter ernannt. — Da» Konkursoeriahre» über da» Verviögen des Wilheln, Gerhardt, Wirt ln Ossen- b a ch a. M., ist aujgebobe», Landkreis Gießen. -r. M u i ch e n h e i m, 29. März. Heute mittag iand Ver- saninilnng der K ä u i e r de» F ü r st l i ch c n Gutes aui dem Ratbanle statt. Bürgermeister Eis er leiste mit, daß KrciSamt und Ren.kaminer den Karä endgültig genehmigt baden. C» wurde dann über die Reidbeichaßung verbandest. Tie hieiige Svar» k a! i c halte sich erboten, lür ihre 'Mitglieder das Geld zu be- schaiie». Der Bürgermeister stellte »»» den Antrag, daß die Kalle da» ganze Kauiqeld beschasien solle. A» der'Aussorache beieiligien sich Beigeordneter Roth, Lehrer Günther und Kaspar Becker, Zn einem seilen Beschlüsse kam es nicht. — B r ft n b e r fl, 30. März. Am Samstag ieierten Herr Theodor Stein und Eheirau, geh. Oehl, aus der Latzmühl« die silberne Hochzeit. Kreis Schotten. st. Schotten, 28. März. Das Gasthaus „Zur Traube" in Gedern, seither Besrtzcrin Witwe H ö l ck e r, ging zum Preise von 25000 Mk. in den Besitz des Ludwig Buß über, der bisher Kellner im .Hotel „Zur Post" war. Tic lieber,rahme erfolgt am 1. Mai d. I. — Eichelsdorf, 30. März. Tic langwierigen Verhandlungen der Gemeinde Etchelsdorf mit der Firma Him- melsbach in Freiburg über den Weiterbctrieb ihres Eichels- dorfcr Werks sind in einer Besprechung des OlcmeinderatS unter dem Vorsitz des Kreisrats Tr. IM e r ck mit der genannten Firma glücklich zum Abschluß gebracht worden. Ta- nack, wird das Werk in der Gen, ein de erhalten bleiben und der Umfang des Fabrikgeländcs durch Reu- enverb einer großen Anzahl von Grundstücken, die zum Teil seither nur gepachtet waren, vergrößert werden. Kreis Friedbcrg. L. Fricdberg, 29. März. .Heute abend nur 71/2 Uhr iand im Feftsaale des Hotel Trapp das I. Konzert des hiesigen M ui i k Vereins (des akademischen Gesangvereins) statt. Gegeben wurde unter Fritz Usingers Lcimng „EliaS" von Mendelssohn- Bartholdp. Saal, Galerie und Rebcnsäle waren bis auf den letzten Play besetzt. Ter gemischte Chor sang vorzüglich, die Begler- tnng führte Tr. St. Schmidt - Fricdberg aus. Auch die Solistinnen und Solisten Frl. H il i i tze r - Franksurt, Frl. B crl o w- Wiesbaden, Herr M a r g u t h - Bab-'Nauherm und Herr Adolf Müller- Franksutt gaben ihr Bestes. 8 P a d - N a u he i IN . 29. März. Eine großzügig ange- legie Hebung sühricn heute vormittag die Freiwillige Feuerwehr und die Frciivilligc Sanrtätskolonnc vom Roten Kreuz, welche noch durch die F r i c d b e r g e r Tchwc- stcrlolonne verstärkt wurde, im lMittclvunkt der Stadt gemeinsam aus. Die Spitzen der städtischen und staailichen Behörden und zahlreick^ Zuschauer waren dazu erschiene». Tas Friebbcrgcr .Kreisamt war durch Regierungsrat Herb erg vertreten. Mit der Ucbung ivar eine Vorführung von R auch sch utzappa- ratcu verbunden. Nachmittags veranstulteten Feuerwehr und Sanitätskolonne eine gemeinsame Feier in der Turnhalle, wobei die Feuerwehrkapellc konzerncrte. Obcrstabsa;t Tr. Schredc, Lberbrandmerstcr Stad rat stamm und Kolonneniübrcr M ah hielten Aniprachcn. Landwirt Joh. Pfeffer, der der Feuerwehr feit 40 Jahren angehöri, wurde zum Ehrenmitglied ernannt, während Christian Salzmann die Urkunde eines Ehrenbrand- meiiters überreicht wurde. Hessen-Nassau. FE. 'Frankfurt 0 . M„ 29. März. Ter Mitteldeutsche Viehhändler Verein hielt heule im „Jäger- hos" zu Frankfurt a. eine außerordentliche .Haupiocr- sammlung ab, die von Mügiiedein aus den Regierungsbezirken ftaiiet und Wiesbaden, den Großherzogiümrrn Hessen, Baden, dem nördlichen Württemberg und Unteriranken sehr star, beittckrt war. Sic wurde geleckct von dem Vorsitzenden Salli, Waller- ft e i n - Frankrurt-Rödelhcim. —- Ter Bund der Viehhändler Deutschlands beabsichtigt eine Teuchenvcrsichcrung gegen die Maul und Klauenseuche, gegen Schweinepest und -ieuckc und Backsteinblattern sür das Reichsgebiet zn begründen. Mit großer Mebrherr beschloß die Beriommlung dieser Versicherung beizu- treien. Ter Vorsitzende mackste die Mitteilung, laß die E l i e n - bahnverkchrsinspekiion Gießen ihn benamrichirgt habe, daß der V i e h z u g 6204 von Gießen io pünktlich aus Station Franksuri-Bockenherm eintresfcn werde, daß er die Vreh- transponc vom Lbertaunuskreis via Obcrursct zum Transport nB< *> iVranlfurt n. 'JA' anhtebmeu fSnne mtb gab befamit, haß im ArHtriabi 1915 in A'ianf’urt a M. eine Fettvieh-AuSstelliurg itatttiitbc. ;-{mn Schluß enlspan» sich eine eingehende Aussprache über den Anspruch der Viehmarktsbank in Frankiurt a M. aus eine Umsatzgebühr — betressend Berkaus ohne Wahr irtmft — von de» .Händler», die den Frankfurter Viehhot mit nähen oder Rindern besahren. — F rank s 111 1, 28. März. In Frankfurt ist zum erltenma^ seit Mciischengedenken die Tatsache zu verzeichnen, dast die S ch ü l e r a n in e l d u n g c n nicht gestiege». sondern um etwas zurülkriegange» sind. Die „Franks. Ztg." schreibt dazu: Die finanzielle Wirkung dieser Erscheinung, eine Folge des Geburtenrückganges, tritt deshalb nicht hervor. loeil bekanntlich eine bedeutende Herabsetzung der höchst- schülerzahl in den Bolksschulklassen erfolgt. Wenn diese Mast regel int Lause der Jahre zur Tnrchsührung gelangt, so wird voraussichtlich ein Stillstand und infolge des wachsenden Geburtenrückgangs sogar ein Rückgang der Polksschullasten ein- treten, eine Aussicht, die anderen Schulreformen günstig zu sein scheint. ^ Märkte. «tieften, 3], Mär, Marktbericht. Aut ben, twirtiiien Wachenmarkte kostete: Butter das Btund 1,05—1,15 Akt. : Hübne» e,er I Stück 7-8Pig.. 2 Stück 00 Psg : Enteneier 1 St. 8-9 19 ( 1 ., 2 et. 00 Ptg : Gänseeier I Et. 0-0 Mg.. 2 Sl. 00 Ui«.; Keile das Stück 6-8 Big., Käiemaite 2 Stück 5-6 Big.: Tanben das Paar 1 , 00 — 1,10 Mk., Hübner das Stück 1 ,50— 3,00 Mk„ habne» das Stück 1,50-3,00 Mk., Enten baS Stück 3,00— 4,00 'Vit., Gänse das Psd. 75—85Pia.: Welsche 4—5Akk.: Schlensteilch das Pid. 90 98 P g , Nindsteisch das Ptund 90-94 Psa., Knbfteilch 80 Big., Schmeme- slelsch das Pstmd 75 - 90—96 Pig . Kalbfleisch da? Ptd. 8 - Ott PIg„ haminelfleisch das Pid. 70— 96 Pkg • Kartoffeln 100 Kg. 5,50 dis 6,00 Mk : Weißkraut das Stück 10—20 P-g. ( -twlebeln der Zlr. 12 , 00 — 15.00 Mk.: Milch das Liter 22 Big.: Aeplel der Zentner 25 — 30 Mk.. Birnen das PInttd 25—30 Pkg, Nüsse 100 Stück 50-00 Ptg. — Marktzeil vo» 8 bi» 2 IIhr. FC HMe» 8 «»en. P >el, hoi -M arktber! cht vom 30. Mär,. Auitrieb' Rinder 2 0 (Säuen 77, Bulle» i 8 , Kühe und Färsen 12», Kälber 417, Schale 61, Schweine 1047. Martiverlaui: Jiligeinein ruhiges Oieschäst, bei Gromneb Ileb-r. Prelle >nr IlkO Pid Lebend- Schlacht- aewi bt stand, Schweine u. Kleinvteb langsam geräumt. Achsen. Boklkleitchiae. anSqeinältete. böchsten Schlacht» 1 k. n-ertes im Alter von 4—7 Fabren .... 50—51 Jiiinne, fleischige, nicht anSgemästete und ältere ........................ 49—53 85—93 Mäßia genäbrte junge und gut gegenährte ältere...........44—48 B „ l l e >>. Voststeffchlae, ausqew, höchsten Schlachtnd . . 43—46 Vostfleilchige, jünger«.........39—42 Färsen, K ü h e. I'otlsteischige anSgemästete Färsen höchsten SchlnchtwerteS...........48 -52 Bokifleischige anSgemästete Kühe höchsten Schlachtwerle« bis ,» 7 Fahren ..... Aeitere anSgemästete Kühe und ivenig gut ent- ivlckelte jüngere Kühe......... 43—47 Mäßig genäbrte Kühe »nd Färsen..... 35—39 Hering genährte Kühe und Färse».....30—34 Kälber. Feinste Mastlälber...........68—70 Mittlere Mast- und beste Saugkälber.... 82—66 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 56—81 Geringe Saugkälber..........50—55 Echaie. Mafltäinmer und Masthammel ... 45,50—47.00 2.eitere Maslhammel, gut genährte simqe Schale und geringere Masttämmer . . 44,50 - 45,50 Schweine. Bollsieischige Schweine von 80—100 hg Lebend- geivichl...... t .... . . . 47-47'/, «0-81 Bollfleijchige Schweine unter 80 hg Lebendgewicht 46-47 59-80 I»k. 86 9t 78 —85 73—78 63 71 84-93 40-44 74-80 76—83 68—71 60-85 113—117 H>3-110 94-102 85-93 94—96 92-94 60-61 57 —59 55—56 Bollfleischige Schweine von 100—120 hg Lebendgewicht ............. 48-49 Pollsleischige Schweine von 120—150 hg Lebend» gewickit..............4534-47 Fetischweine über 150 hg Lebendgewicht . . 44—45 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) ko. Frankfurt a. M, 30. März. lOriq.-Telegr. de? „Gieß. Anz."> Amtliche Noiiernnge» der heutigen Fruchtmarkipreile. Weiten lhiesiqerl Mk 20.30 — 20.40, Knrbesüscher Mk. 20.3 (-20.40, Welleraner Mk. 00.00 - 00 . 00 . Roggen (hiestqers Mk. >63>—18.40, Gerste (JBelterauerl Alk. 17.00 — 17.50, Gerste, Franken, Piälzer, Ried Mk. 17,50—18.00, Haler Mk. 16.00-17.00. Mais Mk. 17.25—17.50. Weizenmehl 0 Mk. 00.00 - 00.00, Weizenmehl I Mt. 00.00 - 00 . 00 , Weizenmehl III Mk. 00 00 - 00 00 , Roggenmehl 0 Mk. 00.00—00.00, Roagenmehl 0/1 Alk. 00.00—00.00, Rogqenniehi I Mk. 00.00-00.00, Welzenkleie Mk. 0.00 - 0 . 00 . Weizenlchalen Mk. 0.00 — 0 . 00 , Roagen- klele Mk. 00.00 - 00.00. Malzkeime Mk. OO.Ol-M.OO, Biertreber 00.00 - 00 . 00 , Futtergerste Mk. 00 00 — 00.00. Astes per 100 hg ab hier. Io. Frankfurt o. M., 30. März. lOrig.-Telegr. des „Giencner Anzeigers".) Karlolielmarki. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 4 . 00 - 4 .50. im Kleinhandel Mk. 5.00—5 50 snr je 100 hg. fc Frankiurt a. M. V > e l> h o l ma rk t b e r> chi vo n 30.März. Aullrieb: Rinder 14 >7, Schien 378, Bullen 40, Kühe und Färie» 829, Kälber 6 >, Schale 187, Schweine 2 07, Ziegen 0, ZiegenlämmerO. Tendenz: Rinder ruhig, Schien und Büsten lebbait, Kühe und Furien rulna. Kälber und Schale später rnhig, wird geräumt, ichweine gedrückt, bleibt Uebersland. höchsten Schlacht- Mk. Ochse n. Voststei'chiae, ausaemnstete, wertes, 4—7 Jahre alt . I . .. , . . die noch »ibt gezogen haben knngejochte) . . Fnnae fleischige, nicht ausgemästete nno ältere ousgemästete............43—43 Bullen. Voststeiichiae, onsaewachsene. höchsten Schlachtw. Pollsteischige, »mgere.......... Färsen, Kühe. Voststeiichiae nnsaem. Färsen höchst. Schlachtw Vostfteückngo anSgemästete Kühe höchsten Schlach- wertes bis zu 7 Jahren. 15, eis für 100 Pjd. Lebend- Schlachtgewicht 50—54 «4—48 45-48 41—44 Mk. 90-93 80-88 74- 79 75- 83 71-76 45—49 81—88 41-44 wenig gut entwickelte Färse» ...... 38—45 36-40 30-35 20-27 76-79 73—83 67-74 60 70 46-61 102 108 92 -98 ältere anSgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe »nd Färse» . Gering geiiährle Stühe und Färsen. Kälber. Mittlere Mast- und beste Aanikälbee. . . 63-84 Geringere Mast- »nd gute Saugkäloer . . 54-58 ktastmastichg'»: Mastlämmer und süngere Aastaammei - . 40—42 88 92 Schweigt. Vaststeischig» Schweine von80—100 ■% Lebendgewicht .......45.0 1 —50.00 58.93—62 Voll fleischige Schweine unter 30 Lebendgen» cht....... 45 01—50.10 53. K»—62. i- Vollsteischiqe Schweine von 100—120 hg Lebendgewicht........ 45.03—50. K) 58.00 -62 1 Voststetschige Schweine von 120 —150 1 { Lebendgewicht ....... 45.00 -50.31 58 01—62.11 Tic Marktpreis« für Vieh nud Frucht und die Gicicner Fleisch- und Brotpreise am 30. Dlärz 1914. Weizen 100 Kg. 20.25 20.75 Mk. Roggen 100 Kg. 16.25—16.50 Mk. Schlachtviehpreise in Frankiurt a.M. Jleischpreis« in Gießen Achsen 50 Kg. Schlachtgewicht 74—93 Mk. '/, ^ 8 » 90—93 Kälber ' . Kg. Schlachtqw. 92-108 Pi. . 86—90 . Schweine ' - . ^_58-62 . '/. . 75-96 . Gelreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießer Weißorot 2 Kg. 62 st,,.. Schivarzbroi 2 Kg. 54Psg. Zrotts Lmullion kür Körper und Grill. Daß ScotN Emulsion bei Kindern, die in der Entwickln nq zu, lukgeblieben lind, ausgezeichnet nnrkt, bat mir der Erfolg bei meinem I>-»hngei> Sühnchen Joses bewiese». Vorher gegenüber seinen AIie)^geuoiicn in altem zurück, hott er jetzt alle einz nachdem er eine ierilang regelmäßig Scotts Emulsion genommen Hai. Rach 4 Fhicknni lernte er stehen, begann bald zu laufe» und in jeder Weih zuznnehmen. Sein Aussehen ist prächtig und seine geistige Enltiicklung bemerkenswert Ich weise überall daraus hin. daß hauusächsich Scotts Emulsion diesen Umschwung herbeigesüchrt hat. ; Traar (Rold.i. II. SlevWt (8*4-1 Iah Xletfer. Daß Scotts Emulsion außer der torperlichen auch die geistige Entivickclunff der Kinder beeinflußt, ist schon häufig sesbgestellt worden: selbst bei Schulkindern hat man eS bemerkt. Scotts Emulsion ist «in wirksamer Nährstoff in der Hauptsache aus Lebertran bestehend mit einigen Zusätzen, die schmackhast und leicht verdaulich machen. Dies sind die Hauptvorzüge von Stotts Emulsion gegenüber gewöhnlichem Tran. Aber SroEs Emulsion mutz es sei«. CcottS Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkamst. u»fc rtvar nie lose nach Gewicht oder Maß. sondern nur in versiegelten Original« slaschen in Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott L Bowne. G. m. b. H., Frankfurt a. M. Gedall. ca.: Feinster Ml^dis;inaI.L bertran 150.0, vrima Glyzerin 50.0. unter« pliost-oriasaurcr Kalk 4 ,'S, unlcrphosvyoriqsaures 9(atron 2,0, pulv Tragcnt 3,0, feinster nrab. Gummi pulv 2,0, Lüasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aroinatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- und Gaulthcria'öl je 2 Dropsen. Wie man schön wird und Geld spart. Ein wiäniger. hngienisiber Ratschlag v. Hyg. Wir leben in einer Zeii, in der die Bedürlniffe des tägliche» Leben» mli ieäem Tnge teurer werden. Ganz beionders müssen dnS unsere Hnnssraiien sviiren, denen es oiclfneii nicht mehr möglich iit, aus dem. was ihnen vom.vanSbollsgell übrig bleibt, sich wie sonst alle Kleinigkesteu anzuschaffcn, die jede Frau doch nun einmal unbedingt braucht. ES lost hier besonders von den Lchönbeusmstte'» die Rede lein, vo» denen in bekannt ist, daß sie meistens recht viel Geld kosten: über die Wirkung ist weniger bekannt. iuciI iie meistens nur eine äußerliche Wirkung buben und — leien wir uns doch recht klar dnlüber — wer bai nicht lchon die Eriab> gemacht, daß äußer> tich dielen kleine» Hautunreinigkeiten un^ der schlechten Farbe der Haut doch nicht bstzukommen ist. Der darin, daß meistens die Berichlechtern'' des TiofftvechselS der Haut, ode' schädigende! Bakterien verursacht sich die ernste Wissens.baii sä,on l schgsligi und suchte Mittel zu nnd> suche» wirksam bekämvsen. Viele Bcr. aber ivurde n wissenschaitlichen Kreilen die kübnnen Ermariunge» in gtänzender Wsise übertriff. und daS imnande ist. ohne jede Mehrausgabe wirklich durchgreiiend aut die Hanl zu ivirken. sowie den Stoffwechsel der Haut in wirksamster Welle anzuregen, wodurch die eigenartige Schönheii der Haut, die bei so vielen Frauen feffclt. entsteht. Die grüßte Bedeutung dieser Frage liegt aber darin, daß man sich das Mittel verschaffen kann, ohne irgendwelche Mehrausgabe in das tägliche Tviletiendudget einzustellen, da die Erfindung es verstanden b». den Gebrauchsgegenstand, deii jeder Mensch nüiig und in Händen bat. mit dieie», sveziest in Aei zlelreisen hoch aiierrannIenEigenschasien.nndzwaristdaSdieToiletteseiie.anszurüsteit. Seile braucht jeder Blensch. Providolleise ist »ich! teuerer, wie jede andere guie Toileiteseise und beliht nachiveislich die oben an- geiübrien. durch deutsches Reichspatent geschützten Eigenschaften. Die Wiffenschast ist der Lliincht. daß hierdurch eine dar wichiiasten Probleme der Bolkshngiene aus billigste und vrakikfchste LLeise gelüst ^sb_ _ jnb Ine sät liegt wobt Teints durch Stürnng durch das Eindringen US diesen, Grunde bat diesem Geaenstand be» oben angedenleten Ur- waren veraebtich. jetzt m Resulinl erzielt, da» - Rh«1nlMh« ahohinenbau*. ritiilrotoohnlk. fnnniKiim Rinnen AutoRiabiibau. Uvüohenb,,,. CblilllKUl.l UlllljCU llirek (Ion 1 rul sor II o « p « n. ChihtliurkurM. s <2 J spa M SS,? 2 2 2 i» ksso»» — — s 3 ' C S. —3 « " » O ' 2 * g«" gCT 2 g 2 " 3 B, oS,?S’^ e ÖS S 5 “ & 3 ST Ö®’ /( • 5 j-v, 3 ^ c3o US, to ' ^3 ' -—to o —a o tr_ ^‘ ^ --- 2 Ö ^ 2 °^ar»E±: s-o- - " - zs f ®?sse <3 S'S« — 3 a- o g, — -l 2 !,_ «b ® ^ ~ o: - o 3 «• 3 «3» P 2 —. S'o r, n/:a-- lg- "’S©-« je ’o’ *5 r-5_5-= Z. \ P - "» P ö* 3 ■ S % 2 : jo* i 2 O: : :«=i 2 ; 2 , « -y“ 3-2-“ 5.2 C*i=iS Ä» O-" Cß" _ _ _ o" I — 4 —^ ►—* er —' e -1 ^ e rvO « 2 - s S o Oer O'S' o-cr 2 2 i •-* 2 a - ?- -la-rs 3 cö —» 3D » » « Q ro rj ~ ct , , ir 3 P * 2 .0 3 rc ct- » 'z.. rt — — .WO er . : ; W?— c* et x^cr»»»j . z. :?-3p & t£ - »qagi? 3. L.ff «| 2 ;H -ää 3 - - S&s §r; >3 ö - 2.° CT ® ^ "• 5.5 3- r a S 3 n Sf? »53 3S - 5.2 CT ” 3 CT^ üu * r io ! g ® W' : r ’aZ' = 3 • ’ :-~a! = ryts 7' —.2 -.'0 5 i a a2=- T.—— 05 05 ■srr.a- 5 , a r- o o ^"05 5 5 ■Sf~ Z 3 - —, CT. P:H rt A O, 'JP. ~ 7 t - - « »ag 25 , = S. es _§ a£ 5 ' ° C-y=a_o- 3 25',““-» 2 . SaSfo~ 5ö'|“sa » flfi.Tf' fl.™ “'*’«■ Z afSP: Jä 3 (Z« | J||. - CT a CT 3 0 —> ; ct 0 ZT. 1 c 3 3 5(ä— ©■ = Ä'^Ptan' 0 1 CT CT 5 2 &??S 3 ^ 3.g , 5 - P:S^« g fä|- *5^ ISP 2 . ? er S» s » F s =-3- 5 C 4S- ® 3 § « 3 i- ?g| — O; CT 2 ?3°' © 2 3 S- WS • s' 0 «Z Z-WWW - »ä; 2 .5, = go $ °L = a» #3 “ 3 §'-• ct 0 Z 1 f "!= 3§ »E fZz. 3 S-s - - ko 2 1 an ( 3 ) ^ W ? 2 ST 2 s 1 4 »s ST3 -•5-S- ~ : sp" aß ©je ©H ton -z g- | ä- g- STPa - 3 2 OS : tsg.S = 2.=- a^ =; 5. S 3C er 5. = s s ~~ 3 Atz» ® ■ 3.2 S » • CT SS« g’fw fiis^ 3 ?^ «arlgs-- a-ü- = - 3 't-5 - ek.3.TZ-^ = r= - 5 . = '■ «lö 3 “ 5 3 3:3 2, «tf' CT ! 3°- Z-!? - 2- § ,?§r - s; « — • = s- acT a « ässreg. _ s-?" = r §«-j — ™ = £ m-Z 2;2*=r = - 5 of =:? » -~3gl,S r ®g r ?5 g’ Z — c - "333 5 'ZS. gsg~35 Knjflfi ®g- S,||3 © 3 — ^ „ J.7Z-Z "' (S ZZ.ZZ.^Z-s s -> (tlEo Sir-J?» „3;^= S» I g If o " -> = = = 3 1 ft-S-35- .^S-SLZC-je 3; ä5-» a 0 1”?«5* | «J- = c:es-«rl—,a>-rr 0 ~2 »2. w a-"> a*»®- =-°' CT- _^ct.Wct g. 3 “ CT 3 =-sf 5'3-2®o'= 2. 3 3" 3 = _ . „ K-- = 2 ^cr’5.2 sr 4;^ P P ^.O CT=. CT q CT)3 e( f ° = ct = l'Üs fs > Fs' s ’'£ 3 | 1 I I ttttC £.*^2 |,|-3 IH.f! S»3 5 3T C | = -e- — -7- = — * rr -.35- 3 - s B H 3 M < 5 b 3 j-r. ^ O: CT a f* -* i_ tv ^ D^ 3 5-P ^ 5 ' 3 to o o ^ o ct a * B ' B5 ^ 3 ■ Q - O in. n f ff CS — ct) ® ^ O-P dB ^ , a 3>- r 2 ?' 3 ct 3 3 Z5 tß O O er ft ^*o JCs^l. 3 - s 3 ' . p Ö > ' = 'ct 5'üIto lj ^gCT^P^P — - 3 = er f=ri =; 3 *1 Z 5 3 '5^5. ct _ --- c -. 3 .... • e§5 0 SSC a-o-: P er i s ö)f ~ CT - 3 .® —f- _« 40- O- = : ct‘ 2 :3 f< c= aao«- - 3 O) - ®l Q, 3 ^ - er «• W ’Sä 3 - ' &or - 0 CT OSä^TO3 a°f- 3C:' -nS-fO« ' ^'S H - ra HS'2nc' : ’' g ggf 2" @zsrijj" -t 2 “ 1 "* ,cr g - er co 'ct - 2 ;ÄD n « 2 °pe, ^ S a? o-5 v . H äH!"- s - crö« o'B : 0 ^ 5* 3 ® fA» ■3w|i --3 ^e. n: s a Q **5® SS 3 GJ §ct( S )' L -Z »- 3 CT 3 ' - ' - - er ^

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CT JTo. -i L3-i ^ -'ct !“• er 3 CT =f .CT- Wf 2 » « ; 3 »35 s -o Q c» 0^3 3 § §■^2 «a® •%', or e3§'2,CT 3 3 G c^^O 5. a ? 3 S'^,3 £ 0 ?l CT" 3 CB' Z « 8 * 3 3 f»3? «•»=* ♦ msm * das ♦ (isbb ♦ ♦ ♦ cm ♦ am ♦ an ♦ mb « jW Flaschenwein! 4 in grosser Auswahl von Rhein-, Mosel- und ^ I Rotwein, *owio ( liampagner, werden Sie am besten und billigsten bedient durch Z r Gotifoilf üöhrle, Giessen 2 'I Verlangen Sic Preise! 9 r.i Telephon 344 « BBENNABOB Kinderwagen Klapp wagen reizende Aealiciten reiche VuswnO! billige Preise Reparaturen sofort August Etilbinger Seltcrswce 7 st Hochmoderne zuäußerstbilligen Preisen Hutjornen 125,175 Hlitiorsicil aus Stroligciieckt. v. 1,75 an Scliick garnierte Hiiie 7.5i, 9.25 m. u . mit 5% Rabatt asWjI) Modellhüte “ff*; Arbeitsvergebung. Tic bei Erbaiiunci von Lchwcincställen »nd eines Teiles an, Wohni>ans vorkonnnendcn Arbeite» sollen im Wege schriftliche» Angebots zusammen schlüiselsertig vergeben iverden. Zeichnnng, Boranschlag und Bebingnnge» liege» bei dcni Unterzeichneten z» jedermanns Einsicht offen. Die An geböte sind bis spätestens Samstag, de» 3. Avril, cmzusenden. 4078 Bersrod, 21 . März 1014. ______jjciimdi Tebus 11. Mlstasubl Kar! Stoppel zuGiessen SoniieiixtraKsc IS Telephon (»34 erteilt Rat in Recht>-aclion. empfiehlt sich in Anfertigung vou Gesuchen. Steuerdeklarationen, l'ordorungsbeitrei- bung. Aufst. v. VernKigRusVer/.cifhnisseQ. Auskunft u. Vertretung in Erbsehafts-nehen vor Gericht und Anleitung zu rechtsgültigen Privat-Testamenten. 10233 l' Sprechstunden ausser Werktag - .- auch Sonntags 11—2Ulu ^ewerbe-ogius/tellung ^g/ießi für Oßerßeffen und an en 191 f cdY(ai-dd 8 vöffnung: Samstag, 16 . 6 Mai H iermit beehre ich mich meinen werten Bekannten, sowie auch den übrigen verehrlichen Einwohnern der Stadt Giessen ergebenst bekannt zu machen, dass ich vom 1. April d. Js. ein u*«.; ?.....- . Milch-, Butter-, Eier- und Geflügelgeschäft betreiben werde. Ich sichere prima Ware, sowie prompte Bedienung zu und bitte mein Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen. Hochachtungsvoll Carl Baiser, Rödgen. Rödgen, am 31. März 1914. 4259 Kronen - Hummer in Dosen ii Mk. 1.10, 1.75, 2.80 und 3.05 3 Iayonnai 8 e n. Remonladen-Sance j>. Patentglas Mk. —.50, —.75 und 1.20 Anchovispaste u. Sardellenbutter 1 >. Tube Mk. —.10 und —.00 Sardellen und Anchovisfische in Gläser Ochscuzangcn, ausgewogen p. Pfund Mk. 5.— (ückochtcn Schinken „ „ „ „ 2.10 4292 empfiehlt Carl Schwaab Hoflieferant Alle obigen Artikel sind aus der bcstrenommierten Xahrungsmittclfabrik von H. W. Appel, Hannover 3256 Die neuesten sind bei Göbel $ Appel Südanlage Nr. 20 eingetroffen. Kataloge auf Wunsch kostenlos! Türschoner, Bilder-Raiunen und Leisten, Fenster- n. Bilderglas. Alle Reparaturen Glaserei Schmitt SÄÄi Beim Einkauf von Kleiderstoffen speziell in Kostümstoffen:: Blusenstoffen Seidenstoffen bitte ich um Besichtigung meines großen Lagers. 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Main angeschlvsien morden ist. könneit nunwehr alle Schuldigkeiten an die Stadtkast'e (Ziehen oder an die der Stadrkasse airgeschlossenen Aeben kassen. nämlich des Nealgnmnastums und der Oberreal' schule, des Ärmenamts. des Gas- und Wasserwerks, des Elektrizitätswerks und der Strastenbahn im Wege des Postscheck- und UeberweisungSperkehrs entrichtet tverdeu. Tic Giuzablullgeil können erfolgen: 1. mittels Zählkarte 2. „ Uebcrmeiiuna. <^in;ablilngcu mittel« Z.ablkarte Tie Formulare für Zahltarten sind am Schalter des Postamtes einzeln unentgeltlich zu haben: sie könueu von dort auch in Heften gegen Bezahlung bezogen werden. Auch die Stadtkafse wird ans Wunsch einzelne Formulare unentgeltlich abgeben. Aus dem der Zablkartc zu Mitteilungen beigesücktcu Abschnitte sind der 9!anre des ZablnogspslichtigeiiX die Nummer des Hebregisters, das Ziel und der Bcirag genau auznqeben. Bei jeder Emzablung ist noch eine Gebühr non 10 Pfennig nnt einzubezahlen. Sendungen, die diesen Bor schritten nicht entsprechen, müssen zurückgewiesen werden. Einzabluugen mittels Ueberweiiuug. .Zahlungspflichtige, die selbst ein Postscheckkonto be sitzen, können ihre Schuldigkeiten^ auch durch Neberwetsnng von ihrem .Monto auf das der Stadtkaüe entrichten. Tie Zahlung tvird jedock erst als erfolgt angesehen, wenn die Einlösung der Neberweisung erfolgt, oder der Vollzug auf das Konto der Stadttanc geschehen ist. In diesen Jällen ist der Siadtkaise unter genauer Bezeichnung der Schuldigkeiten entsprechende Mitteilung zu mackten. Wird Quittung verlangt, so erfolgt diese erst nach Einlösung der Neberweisung oder nach Gutschrift auf das Konto der Stadtkasse. Die vorerwähnten Schuldigkeiten können auch durch Schecks auf die Reichsbank oder aut die mit dieser im Giro Berkehr stehenden hiesigen Batikgeschäite an die Stadtkast'e entrichtet rverden. jedoch unter der Bedingung, dast die Bankgeschäfte die Schecks vrovifiousfrei einlösen, oder die Beträge aus Ersuchen der Stadtkane dem Giro- Konto der Stadtkasse bei der Neichsbauk überweisen. Die Zahlung wird erst als ertrügt angesehen, memt die Einlösung der Schecks oder die Gutschrift durch die Reichsbank geschehen ist. Die Schuldigkeiten können auch direkt der Neichsbauk aui das Storno der Siadrkane oder der Mittcldenticbcu Kreditbank. Filiale G»oücn ani das Konto der ^tadtkaste überwiesen werden. .Zn allen diesen Hallen ist die Etadtkaise vo,f der Uebcrwei'ung unter Angabe der tarnen der Zahlungsvstichtlgen. der Nummer der oebreglster, der Ziele und der Beträge zu benachrichtigen. . ?‘. c «ij^Jnilnngen bei- «tobifafte an bie Gläubiger bev Stabt «lesen fdiuicn aur ber-n Lunich ebentnlls nn Wege beä tonnScrt. m;b Ueberwriinngsvorlrhrs oder im >etchsbank'Gtro Verkehr crwlgcn. 4263 B üiil)ilfluiii 6 =iti|)ciiDicii= 2 tiitiiH!i;»ßlircii öci' 25 iüf|r. Sifflicniiiü i>cs HMelilicii SroßlicrjOüd Lulivig III. 2luS obiger Stiftung, die bezweckt, das; ans den Kapital- zinsen drei jntige Leute und zwar ans jeder der drei Provinzen einer, eine gleichmästige Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildtmasanstalt er ballen sollen, sind für das Aahr 1014 drei Stipendien von je 400 Mark zu vergeben. Das Stipendium kann auf drei Aalire ausgedehnt werden: es können jedoch nur 'Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werdeti, die Beiträge zu dieser Stis- ttmg geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, die zum Zwecke ihrer Ansbildnng eine höhere BlldungSanstalt besuchen oder besuckiett wollen und sich um das Stipendium zn bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, ihre Gesuche durch ihre betrcst'cnde Bürgermeisterel an den Oberbürge; - meister der Hauptstadt ihrer Propiuz. also aus Orlen der Provinz Skarkenbarg an den Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, aus Nhelnhesscn an den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, aus Oberhessen an den Oberbürgermeister der Stadt Gienen bi» längstens zum 20. Avril d. I. gelangen zu lasten. An Zeugnissen sind den Gesuchen beizulegen: 1. ein behördlich beglaubigtes Bermögenszeugnis. 2. eine behördliche Bescheinigung, dast und wo Weüirtu steller studiert. 3. daS Maturiläks beziv. Schulabgangszeugnis, 4. ein Führungs- (Cettmunds-i .Zeugnis. 2lusterdenc ist der Aachweis zn erbringen, dast der Gesuchsteller in Hessen geboren und hessischer Staatsangehöriger ist. Mainz. Darmstadt. Giesten, den 12. März 1911. Das K u r a t o r i n m : ■Dr. Göttelmann, Dr. Glässing. Oberbürgermeister. Oberbnrget meister. Keller, Oberbürgermeister. 3855 B Durch Beschlus; der Stadtverordneten-Bersammlung vom 16. März d. Js. ist der Strompreis für Krastzwecke mit Wirkung vom 1. Avril d. Js. ermästigt worden. Das Elektrizitätswerk liefert die elektrische Energie im Stadtgebiet zu folgenden Preisen: 1. für Beleuchtung-zwecke 45 Pfennig für die .Kilowattstunde. 2. mr Krastzwecke iEleklromotoren) und elektrochemische Zwecke bei einem Jahresverbrauch von Ibis 5000 Kwstden. 18Pfg. für dieKwstde. „ 5001 „ 10000 „ 16 „ „ „ w 10001 „ 20000 „ 11 „ „ „ „ 20001 „ 30000 ^ 13 „ „ „ „ „ 30000 und mehr ,. 12 .. „ „ „ 3. für Treschbetriebe bei einem J-abrcsverbranch Pfg. für die Kwnde. 15 Pfennig für die von 0 bis 1000 .stwstdcn. 15 1001 „ 2000 „ 14 „ 2001 „ 3000 „ 13 „ 3001 und mehr „ 12 4. für Hetz- und.stochzivecke zu Kilowattstunde. 5. für auSaesprocheiie Tagesbetriebe mittlerem Umsangs, wie v B. Steinbrnche. Sägeiverte und dergl. kann aus Wunsch des Stromabnehmers der Strom nack, folgendem Dovveltaris geliefert tverden: a) Strompreis ivährend der Tagesstunden wie unter 3. von 0 bis 10OO Kwftden. 15 Pfg. für die Kw'tde. ^ 1001 „ 2000 „ 14 „ „ „ 2001 „ 3000 •„ 13 „ „ „ ,, .3000 und ntebt „ 12 ., „ „ „ Als Tagesstunden gelten: in den Monaten die Stunden Aov., Dez.. Jan. von ^ Uhr morgens bis t Uhr nachm. Jebruar, Oltob. ., 8 „ „ „5 „ ., März. Septemb. „ 7 „ „ „ 6 „ „ Avril bis August ,. 7 „ „ „ 7 „ b> Strompreis während der übrigen Stunden 30 Pfg. pro Kilowattstunde. et Der Doppettarif ist nur dann anzuwenden, wenn der Abnehmer einen jährlichen Mindestperbrancki von 3000 Kitowattslnnden garantiert. Wird dieser Mindest- verbranch nicht erreicht, so erfolgt die Errechnung für das betr. Jahr nach dem allgemeinen Krafttaris. d) fjrüv den Doppeltariszähler ist eine doppelte Miele zu bezahlen, wie für einen nornialen Zähler. 4248B .stotspreise. Es kostet 1 Zentner ab Gaswerk: bei Älbnahme von mindestens 6 Ztr 36 .. 200 ., 400 „ über 800 Stückkoks M. 1^» ,. 1.15 ,, 1 . 1 " ,. 1.05 1- Nnstkoks 2». l.:m .. 1.30 .. 1.25 „ 1.20 1.15 In» Gaswerk findet nur Per kauf von über 5 Zentner statt, die meisten hiestgetl Kohlenhändler perabsolgen Gas koks auch in Mengen irnter 5 .Zentner ;um Preise puit M. 1.20 für Stück- und M. 1.30 für Annkoks uro Zentner. 5ür die Anfuhr an das Haus werden 10 Pfennig für den Zentner berechnet. Jür Llbnehmer ansrerhalb der Ge- urarkung Giesten ermästfgen sich die Preise ansterdein um de« Betrag der Oktroi A'iickpergmnng von 4 Bwnniq mr den Zentner. <*arfeii- und Vermida-fflöbei Peddigrohrsessel in j. Preislage Gartenschirme und -Zelte steigt in grösster A.uswaiil bei, anerka unter 1 J r ei s Würdigkeit Blumenkrippen und Etageren Fensterkasten für Blumen etc, Kunstgewerlie-Haiis Jul. Bach "Bitte um [Besichtigung meiner .Avisstellungsrüume ohne Kaufzwang und gütige Beachtung meiner Schaufenster 4250a j|j| Kircbcnplatz io Kircbcnplatz 10 Ostcr-Hrtikcl Ostcr-Fascn, 0stcr-6icr Bonbonnieren Gefüllte Körbchen, ]\cstchcn 113 Httrappcn in grosser Huswahl Oster Düten in eleganter Husfübrung Dütenfüllung in allen Preislagen Schokoladen von nur ersten firmen 4135 fr. Rieb t e r Kircbcnplatz io Kircbcnplatz io Conrad Roth II. Ww. Znzch- saitüc 0. Weinhandlung Iclrph, 375 - Wegen gänzlicher Geschäftsaufgabe kommt vor den Feiertagen mein Restbestand in [s BUrftcnfatmfeation und Handlung Ktirtjc nusiuam !” , s,», , ,s Mn Pinftln - fcnfterlcdcv • Hämmen • Schwammen Cüruorlaocn Lchenennchern • Ceppichkiopsten walchleinen vmülailendilammcr» tiorvwaren ufiD. LINOLEUM einfarbig, bedruckt und durch- gemustert in allen Stärken und Preislagen. Das Verlegen wird unter Garantie für tadellose Arbeit mit übernommen. Ferner in größt. 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