Nr. 74 Sechstes Blatt ©tj(6eml Östlich mit Ausnahme der Sonntags. Die „Gießener Zainllienblätter" werden dem .Anzeiger" uiermal wöchentlich beigelegt, dar ..Kreisblatt fit den Kreis «testen" zweimal wöchentlich. Die „kandwirlfchaftllchen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweinial. m. Jahrgang Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen 5am5tag. 28. März Rotationsdruck und Verlag der Brübl'iche» Universiiats - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gieße». Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrabe 7. Ervedition und Vertag: ^Eöl. Redaklion:^^II2. Tel.-Adr.:Anze>gerE>«ßer. Der Zanger der Provence. Zu Mistrals Tode Bon vr. Paul Laudau. „Scsi den liomerilcheit Gesängen der Gricchcnwclt ist lein snl- Ger Strahl uriprüngticher Poesie ausgegangcu. heute hghc ich es ausrusei, dürfe»: Homer \" mit diesen Worten hat Lama r linc in dem bci-ühmtcn Briese a» de» provenpaliichen Töchter Rebould de» Wcltnchm des jungen Sängers der „Mireio" aus der Tante gehoben, und als sich dann in Deutschland zuerst .her nt a » Grim m mit seiner starken Begeisterung snr den neuen „Genius aiis dem Sonnenland" einsetztg, da trat auch ihm unbewußt das Bild der „Sonne Homers" zun, Vergleich vor die Seele. „Frankreich bat in unser,,, Jahrhundert einen Dichter hcrvorgebracht, den, Apoll zu diesem Gebrauche einen Hausen Pieilc vor die Füße schüttelte, den Provcnzalen Mistral," schrieb er in einen, Aussatz über den Mistral geistesverlvandten Maler Eugene Burnaud. „Dieser ha, der Provenec den uralten Ruhm neu ausgesrischt, das Land der Gesänge und der herzbewegenden Abenteuer z,i Teilt — der Dinge, die wir gern hören. Ten Schrei -,um Himmel anftöncnden Jubels, das Stöhnen meertiesen Kummers . . . Wie Homer eine Enzpkiopädie dessen bildet, was zu seiner Zeit das Balerland seiner Helden er füllte, an .geistigem wie an leiblichem Inhalte, wie dasselbe Dantes Gedicht sür Italien, Shakespeares Dichtung für England und der Goethes für Deutschland nachgesagt Iverden kann, so enthält Mistrals Mireio den Inbegriff der Provence: Land, Ebarattere und Gedanfen des Polles." Mit jener gastfreundlichen Liebe, mit der wir Tcnlichcn fremde Schönheit so gern bei uns anfnehmen. hat die aniopsernde Hingabe unserer besten Romanisten diesen Sänger, Erforscher und geistigen Führer seines Volkes, der ivic wohl lein anderer Dichter der Weltliteratur der Repräfentant seines Landes genannt werden darf, unserem Schrifttum erobert. Wir dürfen fagen, daß wir den großen Ta- htngeschiedencn mit größerem Recht cincii der Unseren nennen können als jede andere Ration, die Provence natürlich aus- gcnonimen, der er chr Ein und Alles war und bleiben wird. Tenn auch die Franzosen, die ihm so lärmend zugejubell, haben in der '»am Dichter selbst veranstalteten Uebcrsctzung seiner Werte aus dem Provenzalischen ins Französische nur einen schwachen, kühlen Abglanz seiner lkidcnschastlich glühenden Wortlunst, und Paris, das ihm so gehuldigt und das der swlzc Bauer von Maillone verfluch! Hai, sah in seinen Gesänge» nur eine mo difche Spielerei. Tie Deutschen aber haben in dem schönen lieber fetzung-werk, das vor allein August Bcrtuch, dann aber a»ä> Rilolaus Weller und Franziska Tteinitz Mistral gewidmet, dem Sänger der Provence eine Anierstchung in fremder Zunge be reitet, die dcni tlasiischen Lande der llebersctzer alle Ehre macht. Wir können heute das ganze Werk dieses großen Meisters genießen, säst in derselben Frische und Ursprünglichkeit wie in, Original, wenn nicht eben doch die Sonne des göttliche» Südens einen warme» hauch und eine heiße Süßigkeit darüber gebreitet, die uut die „goldene Sprache" dieses Landes ansstrahlt. In Mistral ist und, vierhundertjährigeni Schlummer das Wunder der propenzalrschen Troubadonrkunsl zu eincin neuen, reicheren und glänzenderen Leben erwacht Die Sehnsuchtsträume des französiickien Südens nach cinein mächtigen lateinischen Reich und nah, einer lichwurchströmlen, krasterfüllten Lcbenskultur, die durch den Albigcnserkreuzzug im 13. Jahrhundert so jäh vernichtet toordcn waren, sie sind in Mistrat und in der Isicrarischen Bewegung um ihn machlvoil wiedercrwachl, und weml auch so manche dieser Phantasien, besonders die voliltickitti, leere Illusionen blieben, so ist doch aus dieser herrlichen Erneuerung einer großartige» Vergangenheit, aus dieser innigen Vermahlung der Poesie mit Heimat und Volt ein unvergänglicher Besitz hervvr- gcblühl: die Dichtung Mistrals, der all seine Genossen, derien manch schönes Lied gelang, durch die universale Größe und die gestaltende .straft seines Schaffens überragt. Im allen Kernland an der Rhone, in, schönsten Winkel der provenzalischen Erde, ist Mistral herangewachsen, mitten in einer durch ihre staiitraslc üppiger Fruchtbarkeit und düsterer Wildnis überwältigenden Landschaft. unter den wtindervollen Zeugen der antilen uiü> mittelalterlichen stultnr, die ein» hier ihre leuchtenden Schwingen entiaileten und zu. Aries und Avignon in gewaltige» Tcnlmälcrn cmvorragcn. lind all dies, die Sprache, die stultnr und das Dolkstum der Vorväter, hatte der „Franchiman" aus dcni Norden verdrängt und nnterdrüclt : aus der provenzalischen Mundart war ein Gewirr von Dialekten geworden, va» denen jeder Anspruch >Ä» Geltung erhob. Das Verdienst, in Mistral die Eindrücke der Kindheit znin Lebcnsevangclium gemacht zu haben, gebührt seinem Lehrer aus dem Gymnasium in Avignon R a u m a n i Ile , der in ihm das Feuer der heimatliebc und hcimatkunst snr Immer entzündete. Ronmanillc ist der eigentliche Begründer jenes Tichlerbnndrs, dessen .höbepunlt Mistral dakstelll. Ihm schiast firf) der junge Bauernsohn, nachdem er am trockenen Ins aus der Universität Aix wenig Gefallen gcsnnden halte, mit ganzer Seele an, um ein Dichter zu werden und ein Freund seines seines Volkes, und ein Bauer zu bleiben sein Leben lang. Tic Avigiwner Dichlergruvpe, deren erste Vcröji'entlichung, eine Anthologie, Ist.ä? auch das erste dichterische Debüt Mistrals darstellle," vereinigte sich 1854 in der historisch gewordenen Versammlung ran Fontsegugne in einem engen Bund zur sprach kichen, lünstlcrischc» und soziale» Wiedergeburt des Südens, und Mistral gab ihnen den geheimnisvollen, nie recht erklärten: Namen „Felibres", der aber n>aht nichts weiter als „Büchermachcr" bedeutet. Die Sprache, in der die Felibres dichlclen und die auch das mcistcrhnst gebanababte Instrument unseres Dichters wurde, ist nach der tief fliehen Dejinitio» Morts eine neue südfranölitckie Litcraturiproche, der die Mundart von St.-Remy, der Dialekt des untere» Rhonetaks, zu Grunde gelegt ist und die durch Ableitungen und Lehnwörter ans dem Französischen, dtirch eine allertümliche Orlhagraptnc und einen kunstvolleren Satzbau aus- gcstallet ist. „Tie Fslibressprachc ist also nicht schlechthin ein provcnzalischcr Dialekt, sondern eine schriftsprachliche Envcilcning und Veredelung." Tellen ist einer Dichtergemeinschaft das Glück zuteil geworden, daß sic könnt ein Lustruin nackt ihrer Entstehimg daS klassische Werk erhielt, durch das iie in der Geschichte der Weltliteratur wrk- lebt. Die Felibres empfingen diese Gabe 1859 in Mistrals berühmtester Dichtung, an die der Ruhm seines Namens stets gc- fnüoit bletbeit wird, in dem Epos „Mireio". Das Lied von dein Lieden, Leiden und Sterben der kleinen Miriom, der „Blume der Crau". ist et» einziger durch zwölf Gesänge hinftrömender Hymnus aut die Schönheit und das Leben der Heimat: ja mehr als das, es ist das Li d der Provence schlechthin. In einer kunstvollen und doch mühelos wie dce Frühlingswind hintanzcndc» Strophe,liorm von sieben freigeglicdntcn, anmntig vcrfchlnngrnen Zeilen die der Dichter sich lelbst erst schaffen mußte, wlNdet er die vollen Blnmcnkronzc seiner Wortvracht um dies reine und stille Idyll Das höchste, was in diesem Buch vollbracht i|t und was cs wirklich an manchen Stellen IN die Nähe der Odpsscc und des Liedes stellt, ist die Verschmelzung naivster Unschuld ntil einer starken glühenden Sinnlichkeff. Die ewige Melodie des Frühlings und des Sommers Hingt um das schüchterne Werben des armen Vinccn, der seine Augen kaum zu der fchöncn und reich-,, Mireio zu erheben wagt und von ihr mit der Liebe der Frau, die ihr Schicksal ist, ?u sich ewvorgezogen wird. Die blühende W—s-?—■■ » ■ ■ . - , Lust der Setdencrnlc, die vatriarchalisch heilige Arbeit de-Z Land manncs und hirtni, die Mistral mit den genauesten Einzelheiten und dach in vollendeter epischer Anschaulichkeit erzählt, begteiten dieses zarte Zwiegespräch der Liebe. Ein eifersüchtiger Reben buhlcr mischt sich darein, n,rd in der grcnzcnlofen Einsamkeit der wüstcn Camargo loird Viucen von dem wilden Cawbop schwer verwundet. Gespenstische Züge uralter Bolkssagen, der dumpfe Brodem heidnischn 'Aberglaubens verdunkeln dann das liche Bild, ivenn der Mörder sein verdientes grausiges Ende findet und der arme Liebende durch die weife Zauberin geheilt toird. Und diese Töne einer naiven Mpstik schwellen zum brausenden Choral religiösen Pathos an, wenn die Irene und fromme Mireio. durch der Eltern hörte für ewig von ihrem Hirten getrennt, die Wallfahrt zu den heiligen drei Marien in erbarmungslaser Ton »cngkul unlernimmt, als Todgeweihte gnlangt und mit ihrem letzten hauch die Stärke und Reinheit ihrer Liebe besiegelt. In den letzten Gesängen der Mireio treten asketisch wcltseindliche Züge aut. die den sreudlgcn Sonncitglanz der gefunden Ratnr- pocsic zan dämpfen und den heidnisch erdenirahen Dichter zugleich als Vcrerhrcr mittelalterlicher Mystik zeige». Antike und Gotik sindcn hier gleichsam eine Harmonie. Mistral, der die Venus van Arles so hinreißend gefeiert, hat ebenso glänzende Bilder aus der Zeit des päpstlichen Avignon geschaffen., Tie Provenec ist es, die hier wie stets in seinem Schaft scn das scheinbar Gegensätzliche zur Einheit znsammcnschücßl. Ten Ruhm und den Reiz der Provence preisen auch all seine spätcren Werke, seine sormenreichcn, in der Iuwelenprack» schöner Bilder funkelnden Gedichte, die er unter de,» Titel „Die Gald- inscl», "vereinigte, sein Epos von dem Fischer „C a I e n ü o n", der eine schöne Prinzessin befreien will, und das „Lied von der Rho» e", das die Geschichte, die Landschaft und das Volk des hcimatiluises besingt. Während in „Calendau" die grandiose Bildlrast der Mistralsschen Naturschsldernng ihren reifsten Aus- drnck^iindtt, nimmt sein letztes Werk, die Versnovellc „Rcrto", das Schlnßmoiiv der Mireio iviedcr aus und schildert die Geschichte einer Nonne, deren Sehnsucht nach Wellglück und Liebe sich gegen die Wontrcn der .hinrmelsbraut sträubt. Wie das Mircio-JdhU in Wcihrauchwolken endete, so drängt hier der Geist des prachtvoll erfaßten Mittelalters zu den ewigen Quellen des Lebens zurück. Immer aber ist cs die, Provence, die den wundervollen Rahincn für die Geschehnisse bittet: ihr ist auch der schönste Teil von „Netto" aeiveibt. Und wie als Künstler so ist auch als Forscher und Kämpfer Mistral stets der Sohn der Provence: ja inan Hit ihn mit Recht ihren „geistigen Herrscher", ihren , ungekrön cn König" g runmt. Er hat Sprocke und Sitte seines Landes vom Untergang gerettet und diese Schätze in vorbildlicher Weise gesammelt und geordnet. An erster Stelle stcbl da sein m o n n m e n t a 1 c 3 Wörterbuch, der „Tresor du sclibrrgc", eine wissenschaftliche Leistung, sür die ihn die Bonner Ilniversiläl zum Ehrendoktor ernannte. Dann Hai er eure umfassende Sammlung der ganten Märchen-, Sagen- und Schwanllileralur seines Volkes ang legt Gilt besonderes Lieblingskiüd seiner Forschertätigkcit ist das Landes- mnsenm Von Arles, dessen Gründung von ihm in unermüdlicher Tätigkeit durchgcsctzt winde und das einen ausgezeichneten Ucbcrbltck über Kultur und Geschichte der Provence bietet. Weniger ersolareich ist Mistral als Politiker ittwesen: ja der Politiker hat sogar manchmal dem Dichter das Konzept verdorben. In seinem Kamvs gegen Paris und die von dort ausgchtttdc Zentrali'ierung des ganzen Landes leitete ihn der Gedanke an eine größere Selbständigkeit des Südens: ec träumte von einer Annäherung an die in Sprache und Rasse nahe verwandten Ga- talanen und sah in seinem Geiste wohl schon ein neues Reich entstehen von der Loire bis zum Ebro, von den Alpen bis zum Biskay'schen Meerbusen, hie „Vereinigten Staaten des M i t t c Im c e r s". Die Wellabgcwanith it des rft n Dichters, der als Bewohner eines Reiches der fernen Phan'asie doch stets ein fremder Gast auf unserer Erde bleibt, vräat sich in bitten durch Pamphlete, Gedichte und Reden leidenschaftlich v-r>ochteneit J'e-n Mistrals ans. Sein Reich lag nicht in der Sphäre der Politik, sondern in den Wollenhöhcn der Poesie, und von ihnen her werden seine besten Werke lange noch herniederleuchlen als Strahlen einer großen Kunst, zugleich auch als Zeugen dafür, was ein einziger für ein ganzes Land vermag. Salangc die Sanne der Provence leuchtet, wird Mistrals Name mit diesem gottbegnadeten Himmelsstrich vcrknüvsl sein. THrchc und Schule. — Z u r K o n s i r vi a I i o n. In ditt'er Zeit der Kansir- malionen ist vielleicht manchem, der eincni Konfirmanden ein Va,wildes Geschenk geben möchte, der Hinweis mit ein Büchlein willkommen, das dafür besonders geeignet ist. Es ist ein Gcbct- b ü ch l e i II, das sür jeden Tag des Jahres ein ganz kurzes Gebet bietet. Diese Gebete sind so schlicht und wahr, so ganz aus dem innersten Lebcnstrieb einer nach Gatt und gattöhnlickenl Leben suchenden Seele crnmchien, dabei in so schiNncklos edle Worte gesoßt, daß sie ohne weiteres btt jedem, der sic gebraucht, eine weihevolle Gcbetstimmunq auslösen. Sie könntti daher nur auts allerwärniste ollen nach einer solchen Hilsc der Andacht Suchenden cniviohlen werden. Tic knavvc. alles, was bloße Redensart ist. gänzlich vermeidende, immer direkt aus die Zache losgehendc Art dieser Gebete wird besonders der gebildeten Jugend unserer Tage entsprechen. Das Büchlein ist unter dem Titel „Tägliche Bill c", aus dttn Englischen von A. Schloemann, in: Verlag des Erang. Schriftenvercins in Karlsruhe erschienen und durcl» jede Dnchhandlnng zu beziehen. Zierliches Farntat, seine Ausstattung und billiger Preis (0,40 Mk. bis 1,50 Mark» vereinen sich mit seinem hohen inneren Gehalt, um cs zu einem höchst passenden Geschenk zu machen. D. S. vermischte». * Im Rax geb i c t sind drei Volks schuHehrer, die sich ans einem Ausflug befanden, nicht wieder heimge- kchrt. Man besnrchtcl, das; sie in einen Schncesturnr geraten und vcrunglückl sind. Eine Rctlungsexpedttton ist unterwegs. * Liebe Töchter. Aus B o m st wird gemeldet: Ter schwer- kranke Gutsbesitzer Thomtak in Klebet lani gerade in dem Augenblick in das Zimmer seiner Töchter, als sic in erregter Weise über die zu erwartende Erbschaft stritten. Ter Kraule eilte daraus in sein Zimmer und erhönatc sich an einem Betipiosten. Aus Erschütterung darüber ertränkte sich die eine Tochter. » Lloyd George aIs Hafenarbeiter. Unter inni Eelcgcnbcitsarbcitern, die in trüber Morgenfrühe im Londoner 5>asen Broterwerb sür den Tag suchten, stand dieser Tage auch ein hagerer Mamr im abgeschabten Äkantcl und wurde mit den anöeren von dem Vorarbeiter, der die gccignctstc,, Gestalten zur Arbeit am Hasen auswählte, mit prüfenden Blicke» gemustert. Das Rciultat dieser Prüfung war nicht befriedigend, denn er ließ ihn mit einer Kopsbewegung loeilcrgel)cn und lehnte ihn so ab. 0!ras; aber war sein Kummer, als er bald nachher hörte, wen er sich hatte entgehtti lasjttt: es war der englische ^chatzsckretär Lland George, der sich als moderner Harun al Raschid unter die Hafenarbeiter gemischt hatte, um bei der neuen Gesetzesvorlage, die sich mit den Verhältnissen der Londoner Säten- arbeitet: beschäftigt, „aus erster Hand" nnlerrichtet zu sein. Wer lesen merkwürdigen Eielegenh , sarbciter vor feinem Erscheinen ins der Arbeitsstelle beobacklet hätte, hätte bereits crknneu mü»- scn, daß der Mann nicht ans den Dageloh» allein angewiesen war. Der Schatzsekrttör erschien nämlich in einem Auto am Hasen, von einem anderen Herrn begleitet und von zwei Detektiven „beschützt". Nachdem er mit seinem Versuch. Arbeit zu erhalte», .abgcblitzt" war, ging er an den Docks enllang und ließ sie!, mit verschiedenen Leuten in nähere Oltt'präche ein. Tie einen aabeti ihm bereitwillig und ahnungslos Auskunft: andere aber erkann en das scharfgeschniltene Gesicht des populärttt Ministers und ant worlettt, ihm mit senttn grinnnigc» Humor, der den Hafenarbeitern er englischen hanvistadt eigen ist. „Was ist das höchste, was Ihr in der Woche, verdient?" fragtet George einen Arbeiter. „Na, vielleicht bis zu 40 Mk.", lautete die vorsichtig abgegebene Ant wort. „Und das Wenigste?" „Ebensoviel und noch 3o Ps„ aber die 35 Ps. nimmt der Llohd George gleich sür seine Stenern!" Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 29. März, Indika: Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9*/* Ubr: Konfirmation der Kinder an4 der MatchäuSqemeinde. ^eier des Heiligen 2lbendmaHlß. Pfarrer D Schlosser. Nachmittags 2' . Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde- Piarrassistent H o s s m a n n. 2lbends 6 Uhr: Marrer Schwade. Mittwoch, den 1. April, abends 6 Uhr: 6. PasäonSandacht. Pfarrer S ch w a b e. Nächstkün^tiaen Sonntaa, den 5. Llvril, abends 8'^ Uhr, findet fm Markassaale ein Vortrag des Herrn Oberbibliotbekars Tr. H e p d , n a über: ^ine hellenistische wrohstadt (zum Verständnis der Neuteftamentlichen Schri'tenf, mit Lichtbildern statt. Tazu irerden besonders die Vtjtglieder der Vereinignng der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde und des 2Lartdnrg- oerems erngeladen. Weitere Abendmahlsfeiern finden fiatt: Am (Gründonnerstag, abends 6 Uhr, nnd am Karireltaa im Hanvtgoltesdienst. 3n der Johannerkirche. Vormittags 9'/.. Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die Lukasqemeinde. Pfarrer B e ch l o l s h e i m e r. 2lbends 6 Uhr: Pfarrer Ansfeld. Abends 'UH Ut)t: Vereinigung der konfirmierten männl ich en Jngen'o der Lukas- und Iohannesgemeinde. Nächi'tkünftiaen Sonntag, als am Sonntag Palmarum, feiern mir den Landes-Vuß- und Beltaa- An diesem Tage ivird in beiden Kirchen die alljährliche Kollekte für bedürftige hessische Gemeinden, die an .Orten mit überwiegender katholischer Bevölkerung bestehen, erboben werden. An demselben Tage wird im Abendaottesdienst Beichte und heiliges 'Ilbendmahl für die Lukas- nnd JobanneSgemeindc gemein- sam gehalten werden. Llnmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Weitere Abendmahlsfeienl werden gehalten am Gründonners, tag im Abendgottesdienst um 7% Uhr, am Karfreitag im Haupt- aortesdienst. Am Gründonnerstag ist im VormittagSgottesdiensi Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Iohannesgeinetnde. Die Konfirmation derselben ifi am 2. Oster'eiertag im Hauvtqottesdienst und in Verbindung damit freier des heiligen Abendmahls. Die Beichte dazu wird am 1. Osterfeiertag im Anschluß au den 2lbend- gottesdienst gehalten iverden. , „Wartburg", evangelischer Züngling5 mrd Männer-vereii. (Diezstraße 15.) Dienstag, abends 8*/ 3 Uhr^Bibelslunde, Mittwoch, abends 8 Uhr, Turnstunde, Donnerstag, abends Uhr, Lese- und Svielabend, Samötag, abends 8'/, Uhr: Versammlung der älteren AReilung. Sonntag, abends 8 Uhr: Vortragsabend. Gäste "ets nnllkomwen. vibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. Jüngere 'Abteilung jeden Dienstag von 5—6 ilhr. Aeltere Llbteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal, vibelkränzchen für Mädchen aus der Zohannesgemeinde. Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johannessaal. Evangelischer Gottesdienst. Klrchbcrg: Sonntag, den 29. Mörz, vormittags 10 Uhr. Dekan © ii 6 m a it n. Heiliges Abendmahl für Lollar. Katholische Gemeinde. Eollcsdienst. Samstaa, den 2 8. März: Aackmiitlaas um 5 Uhr und abends mit 8 Uhr: ©elegeitheit zur heil, Beichte. Sonntag, btn 29. län, Paifions-Sonntag: Feier de« Grotzcn Gebetes. Vormittags von 6 1 /, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. , nm 7 Uhr: Die erste bl. Messe. Vorher 'Ausictzima de« Allerheiligsten. n nm 8 Uhr: Aneleiluitq der h!. Stainmuiiio». . um 9 Uhr: Blesse mit Predigt. „ um 11 Ilhr iung aller Meier Vereine zu einem neuen deutsche» Verband war ein nabeliegeuder Gedanle. und doch kam er nicht ganz in dieser Form. Kiekmebr bestand die Pnreguilg, die deutsche grauen von der Weltausstellung von Chirago 18R3 mitbrachten, darin, nicht nur die Bereu, der Frauenbewegung, sondern überdauvt hie_ ganze F-rauenaiveil, die aus irgendcinenr Getne, der Hebung deö'weiblichen Geichtechie- oder des stlllgemeinwohlc diente, zutainmenzusai- deu ?,ni .seiche» dieser Idee wurde der Bund deutscher Frauen- vereine gegründ.i Von An>'ang stabe» istm nicht nur Frauen- vereine, sondern auch laiche ioziat arbeitenden Organttätionen an- gestort. in deiten Frauen Mitglieder sind und die eine Frau mit istrer Vertretung beim Bunde beaustragen. Wen» eine Organnation von so breiter Grundlage sich krallig entwickelte. so ist das ein Beweis dafür, dast aller Mitarbeit der "Frauen a» allgemeinen geistigen, sozialen und wirtschaftlichen Ausgaben nnas Gemeinsames innewohnl: sie ist immer in irgendein, Nt Zinne ein Veriuiit der Frauen, aut dem Boden der Gegen- niai'tSt'ei stültniise ihre nationale Pflicht ,z» tu», ihre -Kraft für d,.e tstesamtsteit überall da einzufetzen. Ivo iie heute gebraucht wird, 1J>, der geineinianten Besprechung über die verschiedenen Arbei's- gebiete und die grundlegenden Ideen der Frauendewegung hat sich die» r starke Zusammenhang, dieser groste eücheitliche nationale Zug tu alle» Eiu.zelbrftrebuitgen der Frauen immer klarer sterauü- gestellt und immer mehr befestigt. Diese grundlegeiche Ausgabe des Bwide.. luacht istm ielbst volle Neutralität itt partelvolitlicher und religiöser Hinsicht zu einer jelbstverstättdlichen Pflicht, Sie inacht es ihm »erner zur Pillcht, die Richtung und Ileberzeugung jeder zu-tstttt geliörenden Organ, - salion unaiigetastet zu lasse». Es stal sich dabei gezeigt, da» in den meisten grundlegenden Fragen der Frauenbetoegung und noch viel Mebr in beit Ansichten über die vraltitchen schritte, die getan weine» must, eii. eine iveiigestende Uebereinstimmung herrscht, Arusterlich ist der Bund, der von .'>4 Vereinen und Verbänden gegi ütidei wurde, zuerst laugsamer, dam, immer schneller ge- Wflri'ie». Heilte sind dem Bund 55 groste Verbände angeschloiien, die im ganzen etwa 2500 lokale Vereine umfassen; etwa 300 Vereine iind außerdem dem Bund direkt angeschlossen. Dieser Ausbreitung der Organisation entspricht eine tvach sende Vielgestaltigkeit uitd Düserenzierutig der Arbeit, in der sich gewisierinosteti inmbolstch die ganze Umwicklung des Frauen- lebrvc in den beiden letzten ,>abrzeh»len ipiegelt. So itt z, B, aus einer einiachen Auskuiiitsstclle des Bundes für Fraueninter- ejseit die ganze groste vielverzweigie Orgatiisalion der Berufsbe- ratungsstellen stervorgegangen, und der Bund selbst komrte sich ein Frauenberuisontt schaffen, in dem nun das gesamte weibliche Erwerbsgebiet wissensckxNtlicki bearbeitet wird Seit zwei Jahrzehnten begleitet der Bund die Probleme der Frauenirage und die gesetzgeberischen Mastngstmen an» ihrem Gebiet Wu seiner Stellungnahme und seinen Kundgebungen. In der Arbenerrnnenirage ist er für iveibliche Fabrilinspektion, Ar- beitszeitbeichränkung. Heimarbeitsgesetzgebung, Wöchnerinnenschutz, für die Rechte der Frauen in den Vecsicherungsbehörden, für die obligatorische Fortbildungsschule eingetreteil. Er stat resormbc- dürilige F-rauenberufc: den Krankenpilegerinnenberui, die Tsteater- Mtgesteliten, die Lage der Reichs- Mid Stoatsbeannurnen und den Dienstbotenberuf aus seinen Generalversammlungen besprochen und ibre Interessen der tstesetzgebung gegenüber vertreten Zu grasten sststemalischen gesetzgeberischen Regelungen i der Veriicherungsgeiest gebung, der Regelutig des Sckmnktouzeiitonciveiens stat der Bund nicht um Fraueninr ereilen rm beiond-eren vertreten, lonlwrn mth im Sinne feiner Satzungen zu den allgemeinen, mziaken Wri- ttinge» lolütrr Mitnahmen Stellung genommen, Dust _nch bei dieser ständigen geistigen Mitarbeit an der Gestaltung der ,rraueii- interest'en durch Eesetzgebmig und Benvoltuug in den Frauen die lieber,zeugung mehr und mehr befestigt, dast die neranlwort ltche Mtiwrrkinig der Frau in Gemeinde und Staat eine aus den Vcrbältnisien der Zeit heraustvachsende stlotwendrgkeii ist, ist selbst- veritändltch Bi der grasten Majorität bei dem Bund mrge- >chlo"enen Vereine bat »ich diese Erteilet ni-.' in die .rorüerung des Frauenstimmrechts in Gemeinde und Staat uingtzsetzt, und getrützl gut diese Masorität ist der Bund deutscher Franenvereme I einer - ieitS inehrsnch iür d>e Forderung der Frguenstrinnirechts eitpze- treten. Diesenigeit seiner Verbände, die diese Forderung noch nickst unterstützten, iind doch wenigstens 'Anhänger des Gemeindewahl- rechts der Frait, So mniastt der Bund ,» seinem Rahmen auch die Ge.iauttheii der Forderimgen, die innerhalb der Franenbewegling aufgestellt Ivorden sind. Der wachsenden Größe und B elgeitattig. keil des Bundes enüvricht er. dast letzt der Borst» alle vier Jahre wechselt, Bis zmn Jahre l!110 war di-, Vorsitzende Frau Marie Stritt, für die jetzige Geichairsperiode i» ihr Fr! Tr Gertrud Bäumer geiolgt. Roch stehen zahlrei- c Fraueiiorganiianonen austerhalb des Bundes, ober als vor zwei Jahren oc Bund die deutschen Frauen zu dem grasten Berliner Songrest zuiammen- ricr, zeigte sich, dast die Gemeintchaitsidee, die IN seiner Organna- kton zuerst vertörvert wurde, auch über seilten Kreis hinaus bereits weithin gezündet hat, Helen eLange, Vom Mistcrfolgc der Frauenbewegung in Amerlko. Im Pariser „Gaulois" veröffentlicht eine tüchtige Sennerin der amerikanischen Verhältnis!,:, Frau B, van B o r st, einen 'Aussatz iiber den Mister folg der Frauenbewegung in den Vereinigten Staaten, der durch den nüchternen Tatsachensinn und das Ireimütige, besonnene Urteil der Beriasserin sich über den Durchschnitt derartiger Veröisentlichungen erhebt, Frau von Vorst stellt fest, daß die Forderung der amerikanlscheir Frau, in allen Berufen unter gleichem Rechte mit den, Manne Zulast zu flnden, als verwirklicht zu bezeichnen ist. Es gibt in den Bereinigten Staaten Elektrikers» new und Mcchanikerinnen aut den Lokomotiven, es gibt dort Baumeisterinnen, weibliche Rechlsamoältr und iveibliche Aerzie, Amerika rühmt sich auch eitles weiblichen Untersuchungsrichters und einer Bürgermeisterin, mit der ihre Stadt ganz zufrieden ist. Immerhin ist zu beachten, daß die Zahl der Frauen, die sich zu diesen und ähnlichen Berufen, die man als svezisisch männlich anzusehen vtleat. drangen, doch sehr gering ist. Bei weitem die Mehrzahl der arbeitenden Frauen ist in den Werkstätten und in den Schreibstuben tätig, wo sie in viele» Fällen dieselben Verrichtungen erfüllen, wie ihre männlichen Äollegen, Allein, so bemerkt die Beriasserin, es wäre ein Jrrtuui, anzunednien, daß sie deshalb auch wirklich schon den Posten eines Mannes austüllen. Daran hindert sie in der Werkstatt ihr Mangel an körperlicher Kraft, im Bureau aber ihr Mangel mr illchlicher Tüchtigkeit, Was besonders die Stenograpdistinnen, Sekretärinnen, Bibliothekarinnetl usw. angeht, deren es in den Vereinigten Staaten eine so austerordentlickt groste Anzahl gibt, so Hat man ja dort über ihre Eignung int Laufe langer Jahre bereits reiche Ersahrung sammeln können, 'Ihren Unterschied vom Manne — ihren Nachteil gegenüber dem Manite — kann man mtt einem Worte bezeichnenI es ist ihr Mangel an Initiative Einmal in einer Stellung, ist und bleibt die Frau mit ihr zufrieden, und wenn iie im Laute der Jahre langfavt im Gehalte aussteigt, io wünscht, sie sich nichts Besseres, Der männliche Angestellte hingegen ist ehrgeizig, er will in höhere Stellungen, er sucht sich auszuzeichnen, er will wagen und gewinnen, während die Frau in diesen Berufen, wie in allen anderen, sich vor allem an das Sichere hall. Dies ist das Ergebnis, zu dem die besonnensten Beurteiler der bisherigen Erfolge der Frauenbewegung in den Bereinigten Staaten aur Meiern Gebiete kommeil. Es entspricht, wie angemerkt sein mag, durchaus der durchschnilllichen Erfahrung, die man nnt den Frauen in den wissenschaitlicheti Berufen bisher gemacht hat, Fleiß, Gerpissenhattigkert, Anstelligkeit werden ihr hier allgemein zuerkannt t vermißt aber wird die Fähigkeit, etwas Neues zu schaffen und die Wissenschast wirklich zu fördern, — Ter Frankfurter Hausfrauenbund hielt im Börieniaal eine gut besetzte Ber'ammlung für die Hausgehilfinnen seiner dkstitglieder ob, Frl, 'von Ron hielt einen klaren anssührlicken Vmwtag ./lieber hie Bn melle, die die Lmschrankenkatsenperircherimg den Dienstboten Bretef". Die Rednerin tührte ait£. dast die Dienst. boien zur Ausgleichung der grasten Vorteile, die die Örtskranken - fasse bietet, auch Me gesetzlichen Pilichten vn übernehmen hatten Tiefe beständen hauptsächlickt darin, dast die Versicherte» zwei Drittel der Kosten übernehmen inußte», Ten Aussülwungrit folgte eine angeregte Aussprache, alt der sich die Mädchen lebhait beteiligten, Zmn Schluß machte die Vorsitzende Frau Dr Doltz daraus auimerksanr, dost iwr Frankturrer Haus traue,,ibunü tür die Peädchen seiner Mitglieder Servier-, Aügel- und Nähturse einrichtete, zu toelchen viele Anmeldungen erfolgten — I u g eII d g e r i ch t s h ö j e i n Frankreich, In dieseur Monat werden in Franlreickt die ersten Jugendgericht-Höfe eingerichtet iverden. Anstatt Me Jugendlichen, wie bisher, nach ihrer Aburteilung air Zivangsanstalten zu übertveisen. sollen sie voll setzt an imte.r die Fürsorge von Schupgesellschafren oder von einer Familie gestellt werden, Tober blechen sie unter ständiger Beobachtung eines Fürsorgers, der die völlige Berantivortung für iie ubeinunmt. Außerdem oder behält das tstericht he» Jugendlichen unter seiner liederwachung Bon dein neuen Gesetz erwartet man in Frankreich gute Erfolge, wie iie in anderen Staaten mit ähnlichen Geietzen erzielt worden iind. In den Bereinigten Staaten tonnten z, B. un Jahre 1000 von 1925 Kindern, die vor den Jugendrichter kamen, 1474 gehrt ert aus der Schutzaunicht entlassen werden, und zwo, 1371 Mnrjcn und 103 Mädchen. Tiefer Erfolg ivricht für die Güte und gl uizende Durchführung des anre- rikanischen Systems, Geheimnisse eines Teint- Spezialisten. Vermittels eines einfachen Rezeptes beseitigt ein Spezialist alle Makel eines unschöne» Teints. Ein bekannter Svezialiit der cschönheilsvtlege berichtete iünast über einige grostartige Reiullate. welche er bei Damen mit unschön qewordener. welker Getichtshaut erzielt habe, und zwar durch die bloße Anwendung einer lstillon, die man üch in ieder Avotbeke wie iolgt milchen lassen tönne: (30 er Rosenwasjer, 3.5 gr Benzovtinktur und tzv gr Fleuro d'Orzoin. Die Anwendung erfolge abends und morgens vermitiels eines weichen Tuches oder Schwämmchens, Dos beieillge in einigen Tagen alle Alakel und Unreinheiten und gebe der Geüchtshaut in überraichend kurzer .Feil den ivstgen Hauch der Iugelch wieder. Besonders in Fallen, wo die Haut durch Wind und Weller rauh und rtsiig geworden tei. stelle diese Mischung lchnell ihre sammeiweiche, gelchmridtge Beichastenheit wieder her, und selbst bei scheinbar hoisnungslos verfärbtem Teint habe ihn die Lotion nicht im Stiche gelosten- 13571 ss Kopfarbeiter jf erhöben ibre Schaffenskraft J durch nährstoffreiche aber leicht- ^5 verdauliche Nahrung und be- —- Vorzügen deshalb als Frühstücks- oder Abendgetränk == 8 Kaffeier Hafer-Kakao §§ ^ (Nur echt in blauen Kartons für I Mark — niemals lose!) « -pHobäpohKekof' Ottos«» n » » ärrHlch ■ if'povan ille lioo d; Unübertroffen io seiner rasch, u.yor/.üglich. Wirkung. In allen Apotheken. Standesamts,lacprichtci». Gietzkn. Aufgebote: März 20, Wilstcln, Grün. Verficherungs-Jn- svrltor in "llsseld, mit Elisabetha Möller in Engelrod. — Job,IN- NäS Ecllaritis, Hoboist UN» Sergeant in Gießen, mit Ernestine Anna Elisabeth Noll in Cassel, — 21, Friedrich Keßler, Metzger in Gießen, mit Friederike Äönigsihal in Carlsstaien, — Emil Baner. Fabrikarbeiter in Zeilsheitit, mit ziatharma Beck IN Gießen. 23, »orl Brück. Telegravhenarbriter itt Erda, mit Eliiabetsta -Hosto in Hostensolms, — Friedrich Wirbelauer, Lizrieldwebel in Karlsruhe, mit Johaunette Becker in Oberndorf. — 24, Wilhelm Adolf Rtimvt, Weichensteller in Ehringshausen, mit Wilhe mine Zehner in (tatzeniurt. — 25. Hart «och, Eisenbahn IInleraitisteiit in Laubach, Mil 2l»na Grubcr in Gießen. — Ebristia» Wilhelm Liilseitmatier, Gärtnereibesitzer in Wetzlar, mit Marie Julie Carola »leinheirn in Gießen, —• 26, Johannes Ludwig Schäler. Geometer in Gießen, mit Margarete Eise tu Lich, — Christian Otter- bcin, Werkiührer, mit Lina Ehristina Münch, beide in Gieße». — 4ldol> 'Heinrich Peter Georg Jahonn Marl Wagner, Kutscher, mit Lina .Hartman», geb. Brado, beide in Gießen E h e I ch l i e st n n g e II: März 2l, R ttdolt Karl Jalmnn Hvk- mcliu. Theatermeister, mit Maria Dielst, beide in Gießen, — Tr. CSurt Conrad Eduard Georg Ludwig Koch, Fraueuarzt, mit Matliilde^Minna Luise Schenck, beide in Gießen, — Ernst Otto Radtke, Schuhmacher, mit .Helena Jung, beidr in Gießen. Geborene: März 15. Tein Tchriitsetzer Ludwig Ruvv et» Sohn, Erich Heinrich Hans, — Teilt Oberarzt an der chirnr- giichen UniverütäisNinil Tr. Anton Enno Ttzies ein Loh», Karl Heinrich, — Tem vrakt Arzt Tr, Otto Eugen Georg Tlturn eine Tochter, Edith Elfe Amolie Paula, — 17. Tem Weistbinder- meister Ernst Pi-tri eine Tochter, — Tem Schneider heinnch Klee eine Tochter, Pauline Elise, — ist, Tem stanimann Max Julius Weniger eine Tochter. Edith Berta, - Tem Pribnt- dozenten Tr, Artur Gerhard Franz ritt Lohn. Artur Peter — 10. Dem Gastwirt Gustav Adoli Laichinger eine Tochter, Elte Erna, 20. Tem Schlotter Heinrich Muth ein Sohn. — Dem Bildhoner Joseph Schmidt ei» Sohn, Wilhelm Kurt Ernstn, — Tem Rangiermeister Konrad Schomber em Sohn. Hans Werner, 21, Dem Kaufmann Hugo Rausch ein Sohn. Wilhelm Friedrich - - 22, Dem Tagelöhner Adolf Siegliuger ei» Sohn. Heinrich. — Dem Geichaitsreisenden Heinrich Lenlh ein Sohn, -- Dem Former Hermann Gerbershagen ein Sohn. Hermann Heinrich. — 23, Dem Oberbuchhalter Bernhard Arno Hirsch ein Sohn, Arno Georg 2/eligang, S t c rb e fälle: März 20 Heinrich Frankeichach. st4 Jahre alt. Lickier eatraste 74, — Marie Wagner, geh, Hoimann. stl Jahre al,. Maigaise ll, —- 21, Muth, Knabe ohne Voruamen, 4 Stunden alt, Htltebrandslr, 2, — Wilhelm Friedrich Rausch, 8 Stutl- den alt. Äarktstr. 34, — Heinrich Georg Westmeier. Buchbinder, lehrling. 14 Jahre alt, Neuen Bäue 7, - 22, Philip» Te.ibel, 71 Jahre alt, Wexsteingasie 24. — 24. Johanna ftcnnette Riegel, geb, Bries. 30 Jahre all. Steinstr, 50, 2.5, Johann Julius Karl Georg Vogel. Ta beste r. 62 Jahre all, Plockstr l'2, -- Johann Heinrich Friedrich Zchaai, Kaustnann, 65 Jahre alt. Wetz- sleinstraste 44, Bersrod, Geborene: März 23, Tem Landivirt Wilhelm.Herzberger t!n Sahn Wilhelni Butzbach Aufgebote: März 16- Mäk Rrcharo Kopte. Aiotkrrei- betriebsleitcr, mit .Herminc 'Angelika Povvelsdorf, beide in Butz- b>Ä - 17 Wilhelm Beuler, Feldwebel in Butzbach, mit Alma ^'chc in Vilbel. 18- Friedrich Kaffenberger, Uhrmacher in Bahenhauien, Kreis Dieburg, mit Maria Ebristine^Auguite -Hahn in Butzbach- — 26. Tr. Hans Konrad Alfred Schneider, Fa- brikMretwr in .Toureoing in Frankreich, mit Olmalie Eliiabethe Charlotte Karoline Hoiimann in Butzbach. — Heinrich -Schmidt. Bäcker in Butzbach, mit Anna Mathilde Ernesstne Matthesius in Bas-NauhelM- Geborene: März 0 Dem Chaufsenr Jakob Christoph Schneider eine Tochter, tzilda Eiiiabetlia Katharine Marie. — 11. Tem Fahrburschen Jakob Frank li, ein Sohn, Ludwig. — 12. Dem Bahnarbeiter Georg Zchniidt ein Svhn. .Koiirad Ferdinand Willst — 15. Dem Gerber August Hast» ein Sohn. Karl. — IO. Dem Metzger Wilhelm Büttner ein Sohn, Karl Wilhelm, Sterbe fälle: März 17, Karl Otto Malern, 7 Monate alt, — 10. Lina Schein, geb, Röder, 35 Jahre alt, — 21. Hermann Melchior, Bierbrauereibesitzer, 42 Jahre alt, Biidingen, Geborene: März 15, Dem iürstl, Schlostwächter Georg Fetzberger eine Tochter, Charlotte. Sterbefälle: März 20, Dorothea Ditzel, 85 Jahre alt. Friedberg, Aul geböte: März 21, Hermann Wilhelm Lotz, 'Schlosser in Friedberg, mit Elisabetha Gillman» in Steiiliurth. — Heinrich Christian Weistgerber. Fabrllarbeiter in Wächtmsbach, mit Eli labet ha Müller ,n Friedberg, — 23. Heinrich Friedrich Philipp Sommer, Maschinist, mit Marie Katharine Ebert, beide in Fried- berg-Fauerboch, Geborene: März 15, Dem Lagerverwolter Karl Wll- Helm Müller eine Tochter, Anna Christim-, — 16. Dem Weift- Kinder Heinrich Mattes eine Tochter, — Dem Taglöhner Joseph Hcnn eine Tochter. Maria, — 18. Tem Kras,Wagenführer Jakob Genbeimer ein Sohn, Heinrich Gustav Philipp, — 21. Dem ör. Rcallehrer Johonu Friedrich Pimver eine Tochte^, Anneliese. — 23. Dem Weichensteller Wilhelm Kreiling ei» Sohn, Hans. Grünberg. ^ Aufgebote: Marz 10. Karl Rübl. Sattler, mit Louise Schäler, beide in Grünberg, — 25. Heinrich Ritter I,, Metzger itt Grünberg, mit Anna Schäfer in Lauter, , Sterbefälle: März 117. Dem Landbriesliäger Karl Becker klne totgeborene Tochter, — 21. Anna Becker, geb, Schott, 28 Jahre alt. seuiyeuleim, Gtzb n re ne: März 16 Dem Spenglermeister Louis Friebr Remchling em Sohn. Ernst Erwin, ., , .Hungen, E b c i ch 1 1 e st u n g e n : März, Hermann Schmidt, Tien ttiewi m Vungen, m,i Emiste Binqel, Tienstmagd in Und Schmitten, Geborene: März 15, Dem Zettungsezvrestboten Ad Schwarz ein Sob». Adoli, - Ist. Dem Sattler Adoli H> mann rm Sobn. Adoli Sterbefälle: März 24. Elise Klein-Linden. -r- ™ 2(,m Bahnarbeiter Wilhelm Spengler Sochter, Marie, Sterbefälle: Marie Schmidt alt — Ernst Velten Schreinerlehrling Steinmüller, 20 Jahre alt, Lanlcrbach, - Aufgebntc: Mnrz 14. 5)einrich ^acob Runlel, dreyer M Efeld, mtt Katharma m L>. Dem Landwirt Karl Möbus ein Sohn, Heinrich, — 23. Tem Maurer Marl Nies I, eine Tochter, Erna — 24, Ten, Hilssheizer Emil Müller eine Tochter. Anna. Sterbefälle: März 23. Katharine Nies, Wwe,, 85 Jahre alt. Im Fluge durch die Welt ist Scotts Emulsion gezogen, dabei aber keine vorübergehende Ersichemung geblieben, sondern eine begehrte Marke geworden. In allen Erdteilen ist Scotts Emulsion seit Jahrzehnte» als vorzügliches Kiäslignngsmittel bekannt, überall getragen von Anerkennung und Vertrauen. c'/»