Br. Z4 Trr «tejrnet Anzeiger «richernt täglich, außer Sonntags. - Beilage»: viermal ivöcbeiillich Sießener^amilienblätter: zweimal wöchenißrikeisr Mattfärben Kreis liegen fDrenstagundFreifag); zweimal monatl. £ani>. wirtschaftliche öeitftagen Fenfjprech - Anschlüße: >ür die Redaktion 112. Verlag u. Expedition öl Adresse für Tepeichen: Snreiger Gießen. Annahme »an Anzeigen iür d>e Tagesnuinmer bis vormittags 2 Uhr. Erster Blatt 164» Jahrgang Samstag. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Notationrdnick und Verlag der vrühl'sche» Univ.-Vuch und Stein-ruckerei 8. Lange. Kedaktian, Expedition nnd vrnckerei: Schulftrahe 1 . 28. März Mq Bczugsveets: monattich75Pf., viertel- jährlich Mk. 2.20: durch Äbhole- u. Zweigstellen monatlich 85 Pf.; durch diePost Aik.2.—viertel» jährl. ausschl. Bestellq. Zeilenpreis: lokal 15Pj„ auswärts 20 Pienniq. Eheiredakteur: A Goey. Verantwortlich für den volit. Teil: Aug. Goetzp sür ^Feuilleton", „Ver- inqchtes" und..Gerichtssaal": llarl Neurath: tür .Stadt und Land": Kurl Bendt; für de» Anzeigenteil: H. Beck. Leben bezahlt. Caillaux und Monis Marinemitiisler haben ihren Rücktritt erklären müssen. Das politische Leben in Frankreich entbehrt also nicht großer dramatischer Züge, und die europäische Bureaukratie mag sich ihre Gedanken darüber niachcir. das, die höchsten Träger der Politik in der Seine Stadt oon so menschlichen oder uuincnschlichen Leidenschaften gerüttelt iverdcn. Ein Fliianzmiuister, der knirschend droht, er werde seinem Gegner das Gctlick brechen, die Gattin des hohen Trägers der obersten Beamtenivürdc, die eine Mordwaffe abgeieucrt hat und vor ihren Richtern nun alle Tage weinend erklärt, sic habe den Todfeind ihres Mannes .zwar nicderzwingen, aber nicht töte» ivollen ... das sind Tinge, die deutschen Begriffen fremd sind, und die sogar der tatenlüstcrne imb nach Ministcrstürzen lechzende „Borfvärts", der aber schließlich auch nur ein langweiliges Stück Papier ist, sich hier in Dculschlattd nicht träumen lassen würde. Einen so farbigen und raschen Szenenwechsel kann sich eben nur Frankreich leisten. Sehen mir »ns aber den Stern des französischen parlamentarischen und politischen Lebens an, so ist er faul und krank. Ruhige utid stetige Sachlichkeit hat doch ihre Vorzüge vor dem Toben der Leidenschaften und der Hetzerei persönlicher Ranlüne, wie sie in der Rachbarrepublik so üppig gedeihen konnten. Wenn es auch mit dcit Missetaten der vielgenannten Minister flicht so viel aus sich hat, wie ihre Gegner behaupten - sic halten sich alle miteinander die Wage und haben die gleich hoch cntfvickclte Gabe, die politisckfc Atmosphäre mit kleinlichen Strebercicn flach Einfluß uild persönlichem Gewinn zü verdünsten. Vor den Neulvahlen, deren Termin auf bcn 2(5. April festgesetzt ist, werden noch manche Minen platzen. Deutschland fnttit sich als ruhiger Zuschauer verhalten. In der Seele Rußlands werden aber peinliche Gefühle gelvcckt. War der Putiloiv-Streit wirftickt die auf- dringlichett französischen Anfragen wert, und silid diese inneren Händel Frankreichs wirklich eilt so auflnuntcrnder Beweis für seine viclgcrühinte Schlagkraft flach außen? Auch in Engl a n d gehen die Wogen hoch, sogar ein Bürgerkrieg drohte auszubrechefi. Wenn es nun auch vorläufig lloch nicht so iveit gekonnftcn ist, so hat die Auflehnung der irischen Offiziere gegelt den Willen der Regierung und des KriegSministers doch mindestens ebenso großes Aufsehen gemacht, mie der innere Streit in Frankreich. Wir skizzieren kurz die Vorgeschichte der englischen Wirrnisse. Im Juni des vergangeneif Jahres hat die liberale Rcgiernfig in England, rm alten Bunde mit der Arbeiterpartei und den Iren, die Annahme des .Homcrule-Gesetzcs in zweiter Lesung durchgeseht. Das Haus der Lords lehnke das Gesetz ab und forderte Neuwahlen. In Ulster, der nördlichstell Provinz Irlands, regte sich alsbald eine erbitterte Opposition der dortigen Bevölkerung, die als Protestanten Volt der Errichtung eines besonderen irischen Parlamentes Ueberstimmung und Unterjochung unter eitle katholisch-keltische Mehrheit Vorausschen. Der Führer dieser „Ulstcrmen", Sir Edmund Carson, hat sogar einen bewaffneten Widerstand ins Leben gerufen, tmb es soll in Ulster eine Armee von HO000 Freiwilligen bereit stehen. Zuerst suchte das Kabinett Asgllith mit Ulster zu verhandeln: es nrachtc den Vorschlag, daß Ulster aus sechs Jahre aus dcuf neuen irischen Perwaltungs- systeni ausgeschlossen werden solle. Aber die Opposition beruhigte sich dabei nicht. Am 19, März erfolgte wieder ein Zusammenstoß im Unterhaus, woraltf Sir Edmund Earsoil ostentativ den Saat verließ, „um nach Belsort zu gehen". Es war sozusagen der Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Da altch die irischen Nationalisten eine drohende Ent- schlosscnheit zeigtcil, so wollte die englische Regierung mili- lärische Maßnahmen treffen, um etwaigen Ruhestörungen vorzlfbcugen. Ta erfolgte die bekannte Auflehnung irischer Offiziere, die sich weigerten, gegen die lllsterlcutc zu fechten und ihrell Abschied verlangten. Ter englische Kricgsminister, Oberst Seelp, gehorchte dem Zwang der Lage, als er sich mit den Widerstrebenden tu Unterhandlungen einließ und, ent gegen einem Labinctlsbeschluß, ihnen die Zusicherung gab. daß nicht etwa geivaltsainc Maßregeln gegen die Ulsterleute geplant würden Das schwächte natürlich die Stellung des Kabinetts sehr erheblich, und damit dessen Ansehen wieder eiiiigerninßen hcrgestelll loerbcu könne, reichte der .Kriegs minister, indem er, ivic ein armer Sünder, sich selbst der .^Irreführung des Kabinetts" beschuldigte, seinen Abschied ein. Herr Asquith bestätigte cs im Untcrhause, daß Scclu eigenmächtig vorgegangcn sei, lehnte aber dessen Rücktritts gesuch ab. Ein Abgeordneter der llnionistcn stellte die Lag, nicht übel folgendermaßen dar: der Kricgsminister ivurdc unter die Wölfe geworfen, aber gleichzeitig wurde dafür ge sorgt, daß die Wölfe ihn nicht fressen konnte». Ter iveiterc Gang der Ereignisse ist aus ititfcrem heutigen Bericht über die gestrige Sitzung des Unterhauses zfl ersehen. Herr Asquith hat einen Rückzug angctreten: ein Armeebefehl, der die Pflichten der Offiziere und Sol baten sür kommende ähnliche Fälle genauer regeln soll, verkleistert nur notdürftig die Blamage der Regierung. Es liegt nahe, Betrachtungen über die Disziplin im englischen Heere anzusbetlen, die sür die britischen Einrichtungen nickft güifstig anSfallcif fvürdcn. Das Jnselreich rechnet aber mit anderen Voraussctzffngen als etwa ein Reich wie Deutschland, find die etwas locker fimschriebcncu Pflichten der Militärpersonen wurzeln in der geschichtlichen Ent Wicklung. Bei den gegenwärtigen Konflikten hat daS Kabinett Asquith leider nicht mit den nun einmal gegebeneft Tatsacheif gerechnet, uitd die touservative Opposition wird diese Unbesonnenheit der Regierung voraussichtlich in Pole tische Erfolge ftmmünzen. Es ist kaum noch denkbar, daß das Kabinett sich halteif und die bekannten Vorlagen unter Dach und Fach bringen tarnt. Nach dem neuesten Armeebefehl wird selbstverständlich der Widerstand in Ulster ganz unaufhaltsam werden. Die Neuwahlen versprechen den Libe. ralen nach der Bloßstelluffg ihrer Regierung fiichts gutes. In jedem Fall hat England auf die nächsten Monate hinaus »fit schweren inneren Bedrängnissen zu rechnetf, die zfvar flicht jo tleinlicheif Ursachcif zuzuschreiben sifld, ivic bic- jcnigen, an denen Frankreich leidet, die aber deni Britcn- reiche die volle Entfaltung seiner Macht nach außen hin wohl nicht univcscntlich erschweren werden. Die Reise öes Kaisers. Tr je st, 27. März. Gegei: IO 3 - Uhr kam am Horizont die „Hohenzollcrn" mit ihren Begleitschiffen in Sicht. Volt Riva und Moli beobachtete eine zahlreiche Menschenmenge die deutscheif Schisse, die bei prachtvollem Wetter und spiegelglatter See den Kurs auf das Schloß Miramar zil nahmen. Nachdeifl die Schiffe des österreichisch-ungarischen Eskadrcs die auf der Jacht „Hohcnzollern" gehißte Kaiserliche Standarte mit 2l Schüssen salutiert hatten, gab der Kreuzer „Göbcil" den Territorialsalut ab, den ein öster- reichlsch-uifgarisches Schlachtschiff reglementsnräßig crwi derte. Tic deutschen .Schiffe giffgctt vor Anker, und Erzherzog Franz Ferdiitand begab sich in deutscher Admiralsunisorm auf die Jacht „Hohenzollern", aus der ec von Kaiser Wil- belm in der herzlichsten Weise cffipfangcn wurde. Aach der Vorstellung des Gefolges des denischcn Kaisers begabcit firfi der Kaiser und Erzherzog Franz Ferdinatid bei detn Schlosse Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten. Tagcskalcnder aus dem Jahre 1814. '29. März: Tie Verbündeten rücken vor Paris. In Billette, einem Vorort von Paris, werdeit die Franzosen zurück- geschlagen. 4?olitiscl»c {Vochcnictiitu. Gießen, 28. März. Frankreich und England sind mit veinlicheti inneren Bcrwicklungcif beschäftigt, und das deutsche amtliche Woljs- Burcan bringt uns täglich Berge von Telegrammen über neue Verhöre uifd varlaincntarischc Auseinandcrsctzmigen. Ta ist zunächst der svgenanifte Rochektc-AuSschns;, der seinen Nainen nach jenem Schwindel-Panlier trägt, der durckf das frühere Kabinett Monis einen nngcsctzlickfen Aufschub seines Prozesses erlangt habe» soll und inzwischen angeblich und) Mexiko verduftet ist. Der sozialdemokratische Führer JaureS sviclt an der Spitze dieses Llnsschnsscs gegenwärtig die Rolle des oberstefi Richters in Frankreich. Wir haben in den letzten Tagen die Einzelheiten nidtt mehr alle wieder- geben lönifeif. die dieser Ausschuß durch Vernehmung bekannter nnd hochgestellter Personen ansgcwirbelt hat, aber da der Ausschuß gestern zum Abschluß, seiner Arbeit gelaugt ist und heute das Ergebnis sormuliereti ivird, so werden finsere Leser von diesen merkwürdigen Ereignissen nichts verlieren. Vieles ist dunkel geblieben, und gestern abend fvurdc gemeldet, daß der Ausschuß fioch unschlüssig sei, ob er die ganzen nngcreimten und widerspruchsvollen Ergebnisse cinsach protokollarisch der .Kammer vorlegen oder besondere Fragestellungen nnd Urteilssprüche formulieren solle. Wie fioch gestern find heute die Presse Frankreichs itt zwei scharf sich besehdeffdc Parteien gcspalteil ist. so fvird eS auch fioch eilte Weile bleiben, wie Herr Janres aitch entscheid den mag. Tie Vvrgeschicktle des ganzen Streites mag itoch einmal kurz in Erinnerung gerufen werden. Im Grunde handelte es fid) mit die Einführung dcr dreijährigen Tienstzeit und ihre sinanzielle Teckung. Schon das Ministerium Briand, das 1908 ans Ruder gekominen ivar, hatte diese Vorlagen eingebracht Tie Frage der Wahkrejvrm führte Briands Sturz herbei: Barthou übernahm das Ministerium. Auch er wurde am 2. Dezember 1918 gestürzt, da er bei dcr finanziellen Deckung des Trcisahrgesetzcs und der Schäftung eines Einkommenstencrcntwurscs versucht hatte, die sranzösischc Staatsrente von der Steuer zu befreien. Eaitlanr war die Seele dcr Opposition gewesen und er unternahm es, im Ministerium Toumergue den Kurs weiter nach links zu nehmen. Zwar hakte auch er einen Eins kommensteuer-Entwurf ausgcarbcitet. dcr sich über die Stcuerpslicht dcr Staatsrenten ausschwieg, als er aber deswegen angegriffen wurde, holte er in einer Vorlage das Versäumte nach. Von da an trafen ihn die harten Schläge seiner rechtsstehenden Gegner, besonders des „Figaro". Man inarf ihm vor, er sek bei der nngesetzlichen Verzögerung des Rvchette-ProzesseS neben Monis hervorragend beteiligt gewesen nnd er habe kompromittierte Persönlichkeiten, die seine und des Kabinetts Freunde und Förderer gewesen seien, dadurch retten wollen. Es wird sich zeigen, wie iveit dcr erwähnte Ausschuß unter Jaurös diese Beschuldigung aufrecht erhalten ivird. Herr Calinettc, dcr Direktor des Figaro, war so skrupellos, auch das Privatleben' Eaillanr' und seiner Gattin zum Gegenstand seiner „Enihüllungen" zu machcu, und er hat dies Vorgehen bekanntlich mit dem Gietzener Stadtthcater. Ter Tchlaswagenkontrollriir. Gießen, 28. März. Herr Karl Roiteck, der bei unserem Publikum in besonderer Gunit siebende Lebemann unserer Bübnc. batte fid) zu seinem gestrige» Ebrenabend 'Alexander Bissons lustigen Schwank vom Schlaf wagenkonkroll e n r ausgewählf und damii onenbor einen guten Grifi getan, denn das Haus war gut besfickft und »nterbiefl fiäi bei de» drolligen Verfvickelungen und Schwer'- nötereien auts beste. Herr Rot leck, der der Aunühriing Fluß und Tempo gegeben batte, und für eine Anheitliche und wirkungsvolle Wiedergabe besorgt gewesen war. spielte den falschen Schlot wagenkonfrolleur Godeiroid, und er staffele den auf Liebesab:» teuer» treibemernden „Windbeutel" mit all den vielen Vorzügen aus, die wir im Laufe des Winters an ihm schätzen und liebe» gelernt haben. Zwar bietet der Schlaiwagenkonirolleur mit seiner äußerlichen Ebarakteristil nicht solche Aufgaben wie Pygmalion, Frau ohne Bedeutung oder Schmellerliirgsschlacht, in denen Herr Roiteck geradezu glänzend abgeschnitten hat. aber auch in diesem lfarmloieu Schwank blieb iffNi noch reichlich Gelegenheit, seinen Schneid, seine Laune, sein Tenioeranienr zu entwickeln. Tie Zuschauer kargten denn auch nicht mit ihrem Beifall, und nach dem zweiten Auszug wurde Herr Rotteck mit Blumen und sonstigen Angebinden bedacht. Sein liebes, kleines Frauchen 'vielte Fräulein T a g » » mit inniger Zartheit und ichelmischfüßer Munterkeit ganz allerliebst. Auch rein äußerlich brockte sie sich außer ordentlich geschmackvoll .zur Geltung. Köstlich in Haltung und Maske, könlich in jeder Bewegung ivar wieder Herr Wolf als selbstgefälliger Montrörin Bon ihrer besten Seile zeigte sich Frl. Na t hu s ins als keifende Schwiegermutter Aurore. Einen Karat.er ohne Tadel unö Fehl, von vorzüglicher Haltung zab Herr Grosser als richtiger Schlaiwagenkontrolleur. Lehr niedlich war Frl. Li n d e ck als Rosine. Reizend sah Frl. S t e t l II e r als Angele aus, lehr gut auä, Herr P o ch u m als Labordave. Von den'übrigen Darstellern lind noch Herr Schubert als Rav ul, .Herr Volck und Frl. Frenzel als Herr und Frau Char- bonneau zu erwähnen. ^ N. _ 'Sic S. ff ft >1 werke 311 g 1 u 11 b c g cjj e n. Es oedart nicht immer ruchloser Hände, um lünstlerilcke Schätz: dem Verderben zu überliefern. Auch der Zufall spielt eine geiährtich: 'icolle. In einem Gedenlauf'satz, den der kürzlich von Hamburg nach Mün chen berufene Historiker Erich Marcks dem Lchöpler der banf- burgischen Äunüholle Alfred Lichtwork im Aprilhefl von ..Vel- lzagen u. Klniings Monat-H ften" wi mel, berichnt er oon einem Schal- Kaspar David Friedlichscher Bilder, den Lichllvark^auige- spürt, und rtKiraltcrmert dabei zugleich die Art ieiiier Taktil. Lichlwark ging aut die Suche, auf die Jagd nach feinen Bildern: er war unablässig unterwegs, er spannte, als er den Meister Bertram auibaute. alle Hilfsmittel au, Berbindungen, Tivlomatie, Ueberredungskunst, die feinsie 'und stärkste Fähigkeit des Unter kändlers. Er war überall. Das Werk seines Lieblings Runge hat er aui ivürenden Reifen, in stets Iviederholter Umwerbuug. 'Ufammengebracht, in Hamburg, Pommern, der Schweiz. Er findet den Namen irgendwo, halb zuiällfg, im Adreßbuch, und forfäft ihm nach, es find Verwandte feines Meisters, die Bilder hängen beute in seiHem Museum Es war ein Genuß, ihn von der Taktik großer Auktionen erzählen zu hören, den Kiufstglissen. Strohmännern und Vertretern, mit denen gearbe'tet wird, den Winten, die der Generals!absck>et feinen Unterführern erteilt. Es war ergreifender, ihn erzählen zu hören, wie er die Werte, au jene» sein Her, hing, durch offenen Angriff auf die Besitzer, und wenn es selbst Kunsthändler waren, gewann: durch den Avvell an die Einsicht und die Notwendigkeit, durch die Leidem'chasi und die Sachlicht.it seiner Li.'be zu den Bildern. Und er kam immer ff leder Ta batte er einen alte» Verwandte» Kaspar Friedächs entdeckt, dessen ganzes Zimmer voll Friedrichfcher Bilder hing: der Besitzer wollte nicht von ihnen lassen. Lickttvark besuchte ihn von neuem: der alle Mann fvich vor ilfm zurück, zuletzt erfuhr er daß ein Zimmerbraud alles vernichtet hatte. „Ta haben wir bei e" ■ io zitiert Marcks Lichtwrrls Worte — „gefeiten und geschluchzt wie an einem Sarge. Aber ich nahm mir heilig vor, mich niemals wieder abwei'en zn lassen". Tie Rettung des Theaters. Tie Stadltheater- debatte gehört feit eilt paar Jahren jimi ständigen Repertoire der Stadtverordnetenversannnlufigen. Ueberall ein betrübtes Schütteln des Kovies, überall ein »lehr oder minder leises Klagen über Testzite. 'Auch in Polen, obwohl es fick eines neuen Ltadf» tbeaters erireut, gab es in Kommissionen und im Plenum erregte Au-einanderietzungeu. Tie Stadträter find dort au das Defizit noch nicht gewöhnt, iveit das neue Haus vor drei Jahren nock> einen großen Gewinn, im Jahre darauf ein kleineres, aber noch angenehmes Plus und erst in der letzten Saison ein Defizit ergab. Um dem ringenden Direktor zu helfen, bewilligte ihm die Sladt- rerordffetenoeriannnlnng einen Sck'.uldnachlaß von il 000 Mark und eine Beihille von iOOOO Mark. . . . Das originellste Wort sprach in der Debatte der Stadtverordnete Reichel, der die Schuld an dem schlechten Theaterbesuch den — Kritikern beimaß und vorschlug, die Kritiker zwangsweise zu einem Konsortium für die Deckung des Tefizils heranzirziehen. Wenn sie die Folge» ihrer Kritiken, meinte der Herr Stadtverordnete, bezahlen müßten, dann würde die Kritik schnell aus den Zeitungen schwinden . . . Hosfent- Ifch wird dos Theater in Posen aus diese Art zu retten lein! — C i lt neuer R e IN b r a fl d t. Ein neuentdecktes Werk Rentbrandts, das Bacchus und Ariadne auf Naxos darstellt, ist im .Haag ausgetaucht. Wie dem Cicerone geschrieben fvird, wurde das Biid von dem Restaurator D. de Wild restauriert: nach der Ent fernung einiger kleiner unbedeutender Retouckw» trat Rembrandls Signatur und die Datierung 1631 zutage. Tie Komposition erin nerl au die Andromeda int Haager Museum, die wahrscheinlich um dieselbe Zelt entstairden ist. Doch ist das Bild etlvas größer und koloristisch bedeutend interessanter. Die halbnackte Ariadne bat ein lies blaugrünes Gefvand mit goldgesticktem Rand über ihren Knien: hinter ihr liegt ein goldgelber Mantel, aut dem eine Krone zu sehen ist. Tie Landschait des vrachtvoil gemalten Bckdes zeigt ein schönes Kolorit von grünen und grauen Tönen. Das Werk war bisher nur wenigen Auserwählten zugänglich, doch soll Tr. Bredius, der einer der besten Rembrcuidtkenner ist, nachdem er das Bild anfänglich nicht tür eine Arbeit Rembrandts gelfalten hatte, nunmehr von der Urheberschaft des Künstlers überzeugt sein. — P 0 l a r s 0 r s ch u n g e lt. 'Aus Kristiani a, 27. März, wird gemeldet : Sir Ernst S h a ck l e t 011 hat das norwegische Polarschiff „Polares" in Sande Fiord angekaust. Es soll der geplanten Südpolareppedition als Erveditionsschiff dienen. — Amnndsen hat den Roesk Telegram Bstran Mflgeteitt. daß dis „Fram" nach beendeter Ausbesserung »ach Norwegen abgeht, wo sie für die gevlante Nordvolarepveditcon ausgerüstet werde. Tie „Fram" werde Norwegen gegen^Neujalfr 19l.', verlassen können und tmrch de» Panamalanal »ach Sau Franziska gehen, von wo oie Abreise i» das Polarnieer tnt Juni 1915 statt»ndcu soll. Das ganze Unternehmen hänge freilich davon ab, ob die erforderlichen Mittel anigebracht werden. — Krirze Nachrichten aus Kunst und Wissen- s ch a s t. Eine R e i ch s - H y g i e 11 e - G e s e l l s ch a s t. Sitz B e r li n, ist in Bildung begrissen. Der Zweck der Gesellschaft ist nach der „Chemiker-Zeitung" die Ernwirtnng aut die Gesetzgebung im Sinne der wifsenschastlichen Hygiene und die Berbreltung von Hygiene in Wort und Schritt. — Bon der Akademie der Inschriften in Paris wurde dem König von Italien der Preis für Numismatik iür sein nierbändiges Werk über italienische 2','ün zen zuerkannt. — Tie Temperierten, dramatische Auseinandersetzungen von Emll Faktor hatten bei ihrer ll.auf- sührnng in Prag einen starken Erfolg. M..«war ait iiaub, wo bcv staifcc Dt Herzogin 3opl)u’ von Hohenberg utib bic Familie beb Erzherzogs Franz Ferbi »and begrüßte ES folgte eine Besichtigung des „BiribuS NnitiS" durch Kaiser Wilhelm und Erzherzog Franz Ferdinand. Uni I Uhr sanb tut Schlosse Mtramar ein Frühstück statt und nach einem daran iich anschließenden Cercle ein Rundgang im Schlosse nnb Schlostpark. Ti: Einschiisnng des deutschen Kaisers zur Wetterfahrt nach Karin erfolgte um 5 Uhr nachmittags, worauf die Fahrt nach Korrn fortgesetzt wurde. Der Rückzug öc$ Kabinetts rlsg'iith im Rnterbause Loneon, 27. Mär?,. Unterbau c-. Zn Erwartung ein r Erklärung des Prrniiermmisters Äsasiith iit i>a*? >?aus dicht b<: Zu Beginn der si^ung wird bekannt gegeben, dah^das >kabt nett noch tage, daß somit die Erklärung erst gegen schlnn der Ät»una abgegeben iverden könne. . _ Minittervräsidenr Asauith erklärte,^ Z-eldinarschall c r S , in dem ti a toigcndrs ansgeiübrl roirt>: „Fckt bestäitgr gern, ban bic ReichSregiernng t»ri ihrer Enkicktiiestnng, der WrliousNelltmq in San Francisco ternznkieiben iich nicht von u o l 1 1 i f che n E e! i ch t s v n II 11 e II leiten, liest Sie driuttrn i>tr Besorgnis aus, hast bie mannigiachen fnl; retten Bande livischen Temichland und Amerika in ;)ufmtu firii itidn brr gleichen Beachtung erfreuen würden wie bisher. Seien Sie versichert, hast diele Besorgnis nnbegrüneei ist, in-abcsonbare wird das innuialhilche Fiitcrcstc an den kiittnrclte» Bestrebungen der Tenttctt Amerikaner weile-, hin erhallen bleiben." T a s P ecn st iiche A b g c o r d n c I e n h a u s hatte am g steigen Freilag die lcp:c Sitzung vor de» Ferien. Rur der Tagesordnung stand die Fortsetzung der Befvrechung übet den Voranschlag der direkten Stenern, von der Citru Moni, erging sich in der Frage der hanptaintlickcu Slkiierkol^miisarc in scharfe» Ausführungen gegen die Regierung tmd rordeele dnmit den Finaniniinister Tr. Lentze tu eiltlchiedcner Gegenwehr heraus. Ter Minister wies dir Behauvkungrn zurück, hast die Slener- komnlist'aee vom Uebel waren und das Land gegen iie geschützt werden mülie. dost sie nicht zn Vertrauensmännern der Zen fiten nK'vbcn löunteil, da st die übrigen Milgiicdre der Beranla- gungStoinm-llioil nichts weiter gl» Nutten feien nslv. Ten eben- talis vom Baeredner erhobeneit Vorwurf der Bielregiereeei bittet der Minister NN die Adresse Br» Parlaments zn richten. Eill- nalrmen und Ausgaben wnrden alsdann beivilligl 11 nh das Haus halte iich null, nach einer Sitzung von sechs Stunden, im Bewnstt sein wobteriüiüer Pfitcktl ans Tamslag Verlagen tönnen. es be schiost aber, um bereits Freitag IN die Ferien geben zn ionnen. die Taaesoebnulig, die noch laizge nicht erfchäbtl ivar, nvch anizuorbeiien, und weiter ging» zn den Zöttc» und indiretlc» Steuern Auch der Baranschlag der Seehatidlung lvuede noch er- tceigl,-lltb den Schlnst machten Wahlpcnrnngen und Bittichriiten. Tie nächste Sitzung wurde aus den 21. Avril angesetzl Tie R c, ch s K i l l e > ü r A t l v c II s i o n ä r c Wie der ..Bertinr, Lotaiätlzrigcr" erlährl, sott nach dem vom Bundesrat den Auslchüllen überwiesenen Grsetzrnlwnei belr die Reichshilic für Ailventionärr de» bis l. April 1008 venitonierten Beamten und C»ii;tatn am Antrag im Falle des Bcbürinijses Peniionsbr,- hilie gewährt werden, die betragen iolt: bei Petitionen bis KüK! Mart 20 Pro.ent. bei 1S00 bis ofXK) Mart lö Prozent, bei mehr 10 Prozent. Bethtlie und Pension tnsatnttte» tollen tedoch nicht über 6000 Mark hiuausgelten. Tie Witwen und Äaisen be zcichneter Pctionen erhalten die ateichen Zuschläge unter Zugrundelegung des Willvengeldes van HOD beztv 1200 Mark oder mehr, iedoch dürien Beihilfe und Witwengeld zusammen itiu» 2100 Mt' stberichreuen. Bei Pollwatse» bilden 800. bei Hakbivaiien 160 Mt bic oberste Grenze. Wenn auch die Beihilfe von dem lvirllich vor liegenden Bedürfnis abhänata gemacht toird und daher anste,ordentlichen Charakter trägt, toll doch die Frage de» Bebnrinisnaüt wütes nach Möglichkeit von allen Peinvolten Nachsort'chnngcn irrt gehalten werden Es sollen daher im Gesetzenltvtlr- etliche Mo- -mente ansdrüitlich anqclnkrt werden, bei denen das Boriiegen des Bedürinitte» ohne weiteres zn bejahen wäre, zum Beispiel wenn ein Pensionär verheiratet oder Angehörige zn unterhalten Hai oder über ein Getamtettikamm,n von böchftenS 3000 Mart -bet Untcr- beamtcn löOO Mark) verfügt. Der Termin sür das Fntratttrclcn des Gesetzes ist noch nicht bestimmt. Au»land. Tie sranzösifchc Kammer erörterte am Freitag die beiden ersten Titel der vom Senat gcttehmtgten E i n k o m m e >, st e u e r - B o r l a g e belr. bebautes und unbebautes Grundeigentum und die beweglichen iranzöfitlben und lonsländtscheu Werte. Ter Finattzminister wies au! die Notwendigkeit h>», diese,, Teil der Steuerreform unverzüglich dutchzuttthren und hob hervor, dast der erste Titel den Boden um 00 Millionen entlaste, der ztvetle die Pegürcristev treisc. Wenn die gegenwärtigen Mastnahmen nicht genügen würden, um Betrug und Kavitalhiuterziehungen ,u verhüten, werde man andere Mastnahmen verlangen. Ans eutcn tvcnn zu graste Latten ansländttche Werte vom rranzommen wrarkte ab- lenke» tollten, werden die Gebühr von tt Prozent, toclche die Regierung iettietzl, hcrabsctzcn. -Zustimmung^ Tarans wurde dcr Gesctzenlwuri im ganzen nttt -tOI gegen eine Stimme angenommen. französischer u n d deutscher S t ä d l e b n_it '-ins Pari s vom 27. d. M. lvird berichtet l Ter Berliner L i a d l - bandireklor Slübben hielt gestern lm Müsse ^orial unter dein Borsitz des Senators Ri bot über franzökilches und deutsches Ttädtebauweiett einen Bortrag, dem zahlreiche Parlaincntarter und Architekleu beiwohnten. Nach den mit großem Beifall autgettom- mcttett Ausiührttngen Siübbens hielt Ribot eine A n I v r a a> c, in der er seine B c w II n d e r n n g für di e d e u t sch e «ul I tt r aussveach. Ter ehemalige Minister S i e g i r l c d üherrcirhle io dann unter lebhaftem Beifall der Bcrsatnmlnng Tircttar Stubben die Medaille des Mutee Social. Ter R o ch e r I e - A u s i ch u st hat, wie aus Parts gemeldet n ird, am Freitag mit der Erörterung der der Kammer zu unter breitenden Schinstiolgerting begonnen. Tie Änttchtcn über die Me thodc, die dabei beobachtet werden soll, sind geteilt. Jaurcs hält dafür, dast der Ausschnst eine vollständige Tarstcllung geben toll, während Letevres ai» zweckmäs'tg erachtet, eine Reihe von Fragen sestzustelte», welsttz- der Ausschuß gleich Geichworenen ein sgch mit ja oder nein zu beanttvorteit hätte. Ter Attsschnv wird ztvischen diesen beiden Methoden zu wählen haben. Ter „M ati n" veröiientlicht ein vont 20 März datiertes nno^angebltch mit der U n t e r s ch r i i t RocheIteS veri ebenes Schreib e n , das dem Tbinann des UniertttchungSaiiSschusses zugetommc» sei und tolgciide Erklärung enthält l Ter .Herausgeber- de» „Ravvel" habe am 23. März 1911 erklärt, dast der Finanzminiftcr Carllaux durch den Advoloicn Bernard zn erfahre» wünschte, ob ein Ersuchen um Auitchub norntal oder ungewöhnlich wäre. Caillaux solle dieses wissen, bevor er de» Ministerpräsidenten aut die U n z u t r ä gIi ch k c i t einer lärmenden finanzielle n T e b a t r e aufmerksam m a ch c. Hieraus bade er - - Röchelte seinem Advokaten miigcteilt. dast der Aufschub sicher bewilligt würde, toenn der Gerichtspräsident darum ersuchen würde. Ta Röchelte iich gegenwärtig in Mexiko bciindcn soll, wird das Schreiben allgemein als eine oncnkundige Fälschung angesehen; doch scheine es von einem Eingeweihten verlast! tu sein. — Man glaubt, dast die .Kammer am nächsten Mittwoch die Ergebnisse des ilttlerluchtttigsauSschustes erörtern und dast am Tonnerstag die Parlamentsiessivn getchlossen wird. F» der Rachmittagssitzung des Röchelte Ausschusses ain Freitag erklärte Jaures, er habe vormittags 1l>0 Uhr IN seiner Wohnung einen von Röchelte nnterzcichncteii Brief erhalten. Alts dent Briese, d>-r alts Luzern vom 2,0. März datiert ist, geht hervor, daß Röchelte selbst derjenige tvar, der eines Tages bei dem Vümofatni Bernard erschien und ihm sagte, der Antrag ans Vertagung des Prozesses würde ohne Ivcitercs bcu'illigt. Ferner wird in dem Brics ausdrücklich erklärt, bat! Röchelte keinerlei Beziehungen mit Catllaux nnb Monis qcvjtogen habe und dast diese teilten Llngelkgenltkttett vollkommen serttstünhen. Telahatte erklärte, hast die Hanbschrtft deS Brieses diejenige Rochettes sei. T i e A u s s u h r v o n P seid c u ans R u st l a tt b seit» w eilig verboten. Ter russische Ministcrrat billigte die Ein - britigung eine» (tzesetzentwurses des Handelsminifters in der Duma, durch Ivelchen die Westgrenzc imd die Hüten des Schwarzen Meeres zeitweilig für die Ausfuhr von Pierden geschlossen tvcrden, tveil die in der letzte» Zeit erfolgte starke Alisjuhr nach Ocjicrreich- Uugaru. den Baltaustaaten und anderen Ländern den Preis ba- Remotirepserde austerordentlich steigerte, wodurch das Kriegsmini- sterium gezwungen toar, die hierfür im Budget angefetzten Kredite beträchtlich zu nberschrcitcti. Ter Ge b u r t s t a g d e s . F ü r st e » v v tt A lbanie II. Au» T >t r a z z o wird berichtet ^ Au» Anlaß des Geburtstages des Fürsten Wilhelm mangle am Tonnerstag die Stadt in Flaggen schmtnk. Fn den Moscheen sowie ln der kotboliichen und orthodoren Kirche fanden F-estgottesdicuste statt. Mittags wurde das dtvlo- matitche Korps ln gemeintanter Audienz emviangen, wobei der runtäuifche lsteiandte Bnrgltcl» als Tonen in eine, 'Ansprache die Glürkwüniäte ausdriickte, tvotür der Fürst i» herzlichen Worten dankte. Abends gab der Fürst ein Tiner, zu dem zahlreiche Ein- tadnngen ergangen tvarett, darunter an sämtliche diploniatischen Vertreter. Gegenüber der Meldung des „Trmps" über a n g e b - ltche Anarchie itz Turazzo und die Brrhängung des Kriegszustandes toird von miterrichtetcr Seite ans Wie» erklärt, dast über irgendwktchr beunrubigcnden Vorgänge in Turazzo nistns belattiit fei B e i d e e die n e n c P a n a IN a k a n a I b i l l W i l i v n s betreffend e n A b st i m nt u n g > nt R eprä s nt t c tt lt g n s zu W ä s h i tt g t o tt haben am Freitag die A n lt ä tt g e r des P e ä fideutctt trab heiliger Opposition den Tieg davonge- tragen. Tas Hans bat mit 20r gegen 176 Stimmen betchlot'ien, in der Beratung de» Gesetzes, welches die Gehührensreiheit am -v tanischcr Kitstenlwiise im Kanal anthebt, foelztttahre». Aus Stadt unS Land. Gieß en, 28. Llliez I9tst. Keine Verlegung eines Teiles des Güterverkehrs nach Lollar. Wir erhielten gestern solgende Meldung an» Lollar: kl Lollar, 27. März. Durch den gesteigerten Güterverkehr auf dem hiesigen Bahnhof, verursacht durch Verleg» n g. ei i, es Teiles de s G ü l e r v c r k e h r s v o n der Station G testen nach Lollar, haben fielt die vorhandenen Gleisanlagen als nicht ausreichend rriotefen. Um diesem llcbelstande cntgcgenznlreteii, hat die Bahnver waltung den B a u c i n e s m e i t c r c ii G l e i f e s beschlossen, der in dieser Woche in Angriff genommen ivurdc. Das neue Gleis kommt neben den Eitenbahndainm der Slreckc Lollar Wetzlar zn liegen und lvird etwa einen Kilometer lang werden. Der erforderliche Untergrund lvird durch Erweiterung de» Einschnittes an der Badenburg gewonnen und durch einen den ganzen Tag rterkehrenden Llrbcitszng angefahren. Die Erdarbcitcn lverdcn von dem Baugeschäft Hch. Deibel hier ausgesührt. Diele Nachricht kam uns-sosorl zum Teil unrichtig vor. Ant eine Anfrage bet der Eisenbahnbehörde tvnrde uns fol gende» mitgeieilk, was zur Beruhignttg aufgeregter Gemüter dienen mag: Allerdings sei eine Erweiterung des Bahnhofes Lollar in Angriff genommen, da für den gestiegenen Per- iehr die Gleisanlagen nicht mehr genügt hätten, wie eben saü jeder Güterbahnhos von Zeit zu Zeit vergröstert lverdcn müsse. 'Auch sei mahl dann und tvann ein (Küterzng ans rein praltifchen, dienstlichen Gründen dvrthm geführt worden, wenn eine Notwendigkeit dafür Vorgelegen Halle: genau ivic der Kutscher sein Fuhrwerk einmal ans technischen'Gründen anderswo unterstellen müsse. Bon einer leilwcisen Verlegung des Güterverkehrs- oder Güter- z n g v e r i e h r S könne i e d o ch g a n z n tt b g a r tt i ch t bic Rede sein. Auch da» Personal werde in keiner Weise verändert. ** Tagcskälendcr inr Sonnlag, drn 29. Marz: Stadt- tbenl-c- .221- sinkt int Mat", nachmittags 3‘l. Uhr - ->n<,hr hestE, abends 7‘f. Uhr. Ni Uten nt i ti r Völkerkunde am Sonntag gelchtosten. O c i > c n IN ch e V e r sa nt m l tt n g. Redner t Privatdozent Tr. Cnbn und Lladtverordneler Batzer, beide von Frantinrt a. M.: ,Tte Vedcntmtg der Kräntettkasseitivahlen." Case Leib, 8 Uhr. Wdttuimntma: Aftertveg IC. Lirltispielhatts: Täglich Vorstellung. Union-Th-at-c: Täglich Dorstellmtg. (TienSiaaS und Samstags neues Prograntm.) O b « r h e j s i! ch e r K n n sl v e r e t n. Tie Gentäldc-Ausstellnng ist täglist) von II— I Uhr, Mittwochs von 3 bis 3 Uhr, und an Sonntagen von 11—3 Uhr geössnet. Tie A n l a g e m u s ik findet bei gutem Wetter am Sonntag vormiNaa I I Uhr statt. Svielvlmt: I. Musmat,»Marsch, 2. Ouvertüre zn .Wallettsteins Lager- z 3. Bnnerijche Tagrevetlle, Ltvanrier» vlarsch tOrdomtaitj-Fekd!chritl>,^Falnie»-Marsch, Vitevndter-Mariri ' Zavtenftreich (1803); 4. Bayerischer Tefiticr-Marjch, Tazis-Marsch s Kat'er-grtedrtch-Marsch. . ** G e s ch ä s l s g a n g bei d e n K r e i s ä in l e r ». Um einen lieberbtief über den Umsang der («eschäsle bet den Kreis ämtern zn gewinnen, hat das Großh. Ministerium ange ordnet, dast von, l. April d. F. an alle e i n l a u j c n d c u Schriftstücke gezählt werden müssen. Bei grösteren Acmtern ist dies schon seither aus freien Stücken erfolgt. Gesondert sind die Eingänge der Bersicherungsämter zu zählen, weil die Belastung der Ktcisämtcr mit den Arbeiten der Bersicherungsämter sestgeftelll werden soll: dagegen sind die Eingänge, die in den Geschäftsbereich der Kreisämter lallen, wie Provinzialdirekttonen, Kreisschulkommissionen, Krcisausschust und Ersntzkvntmission nicht besonders, sondern mit denen deS Kreisamts zu nuinericren. Tic Zahl der Ein gänge ist am Schlüsse eines jeden Kalenderjahres dem M t niflcrium mitjutcilcn. Für die Zählungen sind besondere Zäblstruipcl für das Kreisamt und sür das Bersiche rungsamt anznschaffen. ** Zn r K v a tt I c tt f tt i s e tt tu n h l. Nachdem am letzten Dienstag die freien Gewerkschaften eine Bersammlung ab gehalten haben, veranstalten alle übrigen in Frage kommen den n i ch t s o z i a ld e m akratischen Organisationen, die g ttttti tt s a in für die L i st e I eintreten, morgen Sonntag c.lcnd int Ease Leib eine öffentliche Bersammlung, bei tvelckter Privatdozent Tr. Eahn und Stadtverordneter Batzer in Frankfurt a. M. über die Bedeutung der K r a zi ke n kas se n wa h le n sprechen werden. Tie Wahlen ziint Äusschust der Krankenkasse sind diesmal für alle Kassen Mitglieder deshalb besonders wichtig, weil durch die Reichs versicherungsordnittig die Pc r häl t tt rs wa h l cingeführt und dadurch zum ersten Male die Möglichkeit geboten ist, dast für die Folge auch nichtsozialdemokratischc Kassen Mitglieder im Ausschnst vertreten sind, eine Forderung, die von allen gerecht denkenden Kasseninitgliedern voll und ganz unterstützt ivcrdcu toird. ** B e r c i tt f ö ch n n g s ii r st a t i ft i > ch e M i l t e i l u ii g e n. Tie Grosth. Zentralstelle sür die Lau d e s statt st i f in Darmstadt bitter uns milzuteileii: Die sta listischen Aemtcr stehen mit den Bchürden und der Bevolkc rung in inniger Beziehung. Tie Behörden liefern ihnen viel fach das statistische Material, sei es in Urform, sei es schon zu Uebcrstchlen verarbeitet, die Bevölkerung aber wird bei den verschiedensten Erhebungen zur Mitwirkung in Anspruch genommen. Daraus erwächst für die statistischen Aemkei die Pflicht, sich willfährig zu zeigen, wenn Behör den und Private bei ihnen Ans tun st erbitten. Dieser Aufgabe eingedenk, bat sich die Großh. Zentralstelle für die Landesstatislik stets in weitgeheirdcm Maße der ^Allgemein heil zur Berfügung gestellt. Die Gesuche um Auskunft haben sich jedoch in den letzten Jahren bei un-S jo sehr gemehrl, daß wir aus iolgendes Hinweisen möchten: Es empfiehlt sich, sämllichen Anfragen das Porto für das Anttvortfchrciben beizufchließcn. Erfordert die Beantwortung nur geringe Mühe, so erfolg! sie kostenlos. Fst sie jedoch mit größeren« Zcitauflvand verbunden nnb wird insbesondere die Aufstrl lung statistischer Uebersichten notwendig, so können nur die von Behörden zu Dienstzweckcn geforderten Arbeiten kosten los geliefert werde», von privaten Gcsnchstellern dagegen wird eine Vergütung, die den Selbsttösten iinsetes Amtes entspricht, in Anspruch genomnien. Kurze Anfragen werden ant raschesten durch Postkarte mit Rückantwort erledigt, ans welch letzterer die zn beantwortende Frage schon so vorbereitet ist, daß wir mir die Antwort einztttragen ßaben. ** T i r F eldb e r e i n i g n n g i n d e r G e m a r k u n g Gießen ist zu Ende geführt, und die Hanplrcchnung ab getchlossen worden. Da nur ein Teil der Gesamtkosten durch Verkauf von Mnssestücken gedeckt werden konnte,, mußte eine Verteilung der nngedeckten Kosten nach dem Flächeninhalt und dem Bottilieruttgsiverl stattfinden. Es eiktsallen aut ein Quadratmeter Fläche - 0,0083 '«cf. und auf I Mark Boni teil 0,0213 Mk. Tic Erhebung der ungedeckten Kosten er folqt itt fünf Ziele» jeweils am l. April 11)11 bis 1018. Die Zahlung mehrerer oder sämtlicher Ziele ist zulässig, dagegen werden von der Restschuld 4' c Prozent Zinsen erhoben. Das am l. April b. F. fällige erste Ziel kamt in^den nächsten acht Tagen noch ohne Kosten bezahlt werben. -Siehe bie heutige Beknnntmachnng. - ** Tase r st e M o t v r L a st lchi! sf ii rdieLah tt, bet» iini bei Werst von SchaNbach L Graemer in Coblenz erbaut ist. wirb am 14. April, mittag» gegen 2 Uhr, bnrch einen Festakt in Anwesenheit ber Mitglieder des Lahnkanal Vereins, in Betrieb genommet, werden. Am selben Tage findet vormittags um IIUhr die 0. ordentliche Haupt Versammlung des Lahnlannl Vereins im Holet „Zum weißen Roß" in Nicder-Lahnstein statt. Von c i n e m t ck> w e r e n Unglück wurde eine hie sigc Bahubeamiensamtltc oetrofseu. Das zweijährige Kind Uetlertc ans einen Tisch., ans dem ein Glas stand, mid griff danach. Tabei siel das iRn» vom Tisch herunter. In der Meitiung cs noch ltaltcn zu können, incktte das Kind das Glos zn halten, verlor aber dabei das Gleichgewicht und stürzte vom Tische, migincklicheetveiie mit dem Kopse ans die Schcr ben. Be id e 2l u g e tt sind s o schwer verletzt, daß aller Boraussicht nach die S e h k r a s t v e r l o r c n ist. "Am Vogelsberg ist bei 6 Grad Kälte ncuceding» wieder st «riet SchnecsaiI eingetrcten. An! dem Hoherods topf und im Oberwaid in die Schneedecke 1,0—20 Zentimeter tzocki, sodast Geiegetiheii zu jeder Art von Wintersport gc- botcn ist. ** V.o m S t n b 11 i) catcr wird uns geickirieben: Aui bie bei een morgigen Voesteiiungen sei nochmals ansbrückiich kingewiefen. Am Rlachmiliag gibt es die letzte Aniitibrung von „Wie einst bin Mio t" bei licinet, Preisen nnb am Abend die Uran siüli - t ti tt g des Schattsvicles „W o I, r b e i i" von Karl tzlvoii Metz. Für da» Schgniviei, zu dem eine Anzahl auswärtiger Reiercnien und Theaterleiter kommen werden, gibt iich lebbaites Interesse kund. Tie Boiksvorsteliung von „Iggerbiul" am kommen den Montag ist, dg sie dem an» dem Verbände unserer Bühne «ckicidenbe» Herrn Ludwig Grosse >- zum letzten Maie Gelegen beit gibt, sich in einer stiicktragettden Rotte zu zeige», als Ab- fchiedsvorsteiinng inr den beliebten jugendlichen Komitee gedacht * : -O ber >, esjische r K tt tt ft v c r e i tt Obgleich die Ausstellung des Aussteller-Verbandes Münchener Künstler schon >4 Tage geössnet tst, hat sie sich doch noch läglütl eines sehr guten Besuches zn erfreuen. Um den Wünschen vielcr Künitfreunbe itachzutommen, schweben gegenwärtig Verhandlungen mit dem Knitstverein in Ersttri, wohin diese Bilder von hier aus hingclangen, die Ausstellung länger, als vorgesehen, hier zu lassen. Falls der Termin der hiesigen i Ausstellung verlängert wird, bleibt sie über die Feiertage | geöffnet, andernfalls nur noch acht Tage, einschl. zweier l Sonntage. Bis jetzt wurden verkauft: „Musizierender Engel", Oelgemäidc von H Hammer und „Im Atelier", von !(J. Stettin. Beide Sun Merke geben in hiesigen Prrvatbes itz über. **Tic Wuftcrudfleit haben gestern begonnen und rx-i-vr sachten mittags eine ganz erhebliche Verstärkung des Verkehrs aus den .Hauptstraßen der Stadt Wie ims ein Mitarbeiter nicht ohne Humor initteilt, soll dadurch auch das Voltsbaö gegenwärtig >nehr als sonst inAnspruch genommen iverdrn. ** Kleine Mitteilungen. Im Torfe Köv P c r n , a» der Landstraße Friedbcrg—Homburg gelegen, stürzte ein Schorn steinseger vom Tachc eines Hauses ab unv erlitt iclnverc Verletzungen. In Wißmar erlitt die Ehefrau des Georg Tobt, ohne vorher Iranl gewesen zu sei», einen Herzschlag, der nach einigen Stunden den Tod zur Folge hatte. In, alteii Stahl merk der Geisweiher Eiscntoerie wurde etwa MO Arbeitern gekündigt. Als Grund der Kündigung wird die schlechte Geschäfts läge angegeben. — Kriminalkomntissar Schmidt, der die Iranl turtcc Litte »voli; ei leitet, wurde ivegen einer gegen ihn eingelcitetcn Nntcrsnchnng gestern vom Tienst snsvendiert " vonkurje i„ Hessen In dem KonkurSueriohrcu über das Vermöge» des Valentin He bl in g VI. ,» Biblis betragt die Summe der Forderungen 10 530 MI. 21 Big uub der in Verteilung verfügbare Maste «stand Itlts ststk. 52 Big. — s,gz Prozent. Ja dein Konkursversahre» über das Vermögen des BaunnternelunerS OldoU Gr oh in Mainz liastel ist Schlnsttermin ans den 22. April 1014, vormittags 9'/, Uhr, vor dein Grösst. 'Amtsgericht Mainz, Zimmer Nr. 310, bestimmt worden. — lieber de» 'Nachlaß des an, I I. März 1014 in M a i I, z. k a st e l verstorbenen Zimmer- ' meisterS Jakob F > i ch e r II. ist am 24. März das RonknrSveilahreii erostnet worden. AcchlSanwalt Tr 2! e e n >„ Mainz-lialtcl wurde inin Konkursverwalter ernannt. t!onlurS>order»nae» stnd bis zmn 25. 'Avril 1914 bei dem Amtsgericht Mainz anzmiieldc». Landkreis Gieße». ... kl So dar , 27. März. Auch Lollar wird bei dem oies- jährigen Kai je r m a nö v e r mehrmals Ginanarticrung erhalten Auf der hiesigen Ei'enbähnstation sollen große Trnv venmassen zusammengczogcn locroen, um hier verladen zu mcrdcn. Zn diesem Zwecke weilten vergangene Woche einige Herren von der Eisenbahndircklion Frankfurt hier, um die ’ nötigen Anordnungen zu treffen. Wie wir erfahren, soll das gesamte li. Armeekorps hier cingeladen «erden. Es sind des halb aut dem Äüterbahnhos mehrere. Nolramven vorgesehen. -- Griinberg, 25. März. Aach Beschluß der beiden Stündetainmern ivird die hiesige höhereBstrge rschul e mit Wirkusttz, vom l April ds. FS. in eine Großherzoglichr Ae a > i ch nl e ningewandelt und in staat l i ch e Bc r wa l inng übernommen werden Neben einer Sicherstellung der Gemeinde inbezug auf ihre sinanzielle Heranziehung zu den Kosten dcdeutet diese Veränderung sicherlich eine gesetzgeberische Maßnahme, die für unsere Stadt wohltätig wirken und zur weiteren Hebung ihres Ansehens beitragen wird. Kreis Büdingen § Aied e r - M v ck st a d t , 27. März. In der Nacht ans Donnerstag brannte die Scheuer des Wilhelm Appel mit allen Vorräten vollständig nieder. Ter gut iunllia liierenden.Wasserleitung arnd Her Feuerwehr ist es zu Danlen, daß das Wohnhaus und die übrigen Gebäude und Nachbarhäuser voni Jener verscholl! blieben. Es liegt Brnit dst if lung vor. Gin sofort beorderter Polizeihund aus Nidda konnte leine Spur von dein Täter sinden. Kreis Lauterbach. L. Lauterbach, 27. März Ter hiesige B a » v c r e i u hielt seine Haiiptversammlitiig ab. Tadel stellte sicli die er treuliche Tatsache heraus, hast der Verein einen Reingewinn von 107» Ml. erzielte. Tic Dividende wurde ans t v. H. festgesetzt In den Vorstand wurde W. Vollniöller, in heu 'Aus sichtrrat wurden K Sandmann und k. Finger iviedcrgewählt und Beigeordneter Möller neugewähll z B c r m u ts h a in, 26 März. Tic am 18. Februar hier abgrhaltene B e i g e o r d n e t c n w ah l, bei welcher Schlvcinehäudler und Landwirt R a n i ch gewählt worden ist, und die wegen Wahlbeerniluiiung von der Gegenpartei äuge- tochlen wurde, ist heute nach Verhör vieler Zeugen vor dein K r e i s a u s s ch u ß Lauterbach für ungültig erklärt worden. Ei» Termin der Neuwahl ist noch nicht festgesetzt. Unter Schwarz, 27. März. Bürgermeister kon- rad Lips imirdc iin Beisein der Vertreter des .Kreisamts Lauterbach und zahlreicher Bürgermeister beerdigt. Pfarrer Wahl hielt die Grabrede. Kreis Schotte», st Schotten, 26. März. Bei der heutigen Ge me inderatS-Ersatzwahl für den verstorbenen Karl Meiski »vnrde Georg Spanier XII. mit 11.“, Stimmen gewählt Po» 16.5 Wahlberechtigten stimmten 386 72 Pro;, ab. Weiter erhielten noch Ttinimen Hck. M st l l c r, Metzger, 101, Salln Böhl 78 und Hch. M cidl II. 39. Kreis Friedbcrg L. Fried b .' r g, 27. M ärz. Ta morgen die neue Post drin Pcrlehr nbcrgcbcn wird, so wurde das alte P o st g c - bände durch den Großh Notar einer Versteigerung ausgcsctzi Ter Schätzungswert des Baues war 9.3000 MI Als Käufer trat die Stadt Friebbcrg auf und bot 10000 Mk Ta das Angebot zu gering war, konnte der Zuschlag nicht crleill werde». Ter Wert der Privathänscr ist im all- gcmeine» hier sehr hinausgegangcn. So wurde gestern Kn Haus am ueiien Personenbahnhof, das als Gasthaus dienen soll, für 125000 Ml. verkauft Friedbcrg, 27. Marz. Dem Vernehmen nach toll als n c u c r T e in i u a r d i r e k t o r der bisherige Scminardircktor Tr Karg zu A lc h auscrieben sei». Tic Stelle in Alzey soll Kreis- ichnlinspektor Proieilor Frenzcl erhalte». l. Vilbel, 28. März. Am Samstag, de» 28. l. M. begeht die Kiesige höhere Bürger sch »er ihr 25jähriges Jubiläum. Im Jahre 1880 imirde eine erweiterte Volksschule gegründet, die dann 1807 ;n eainer höhere» Bürgerschule erweitert wurde. Tnräl Beschluß der Gemeindevertretung vom 12. März 1908 ivnrde sie enit Wirknng vom I. 'Avril 1999 in die Regie der Stadl übernommen. Tas Institut umfaßt die Klassen bis eim'chsicßlich Obertertia. Vom Gründnngsiagc bis beute haben 370 Schüler von Vilbel und Ilntgebnng die Schule besucht. Tas Lehrerkollegium besteht aus 5 Lehrern, an deren Svitzc der Rektor Proi.'ssor R c n n st i c l steht. Starkcnburg und Rhriiihesscu. Mainz, 28. Mürz. Tic von zwei Burschen aus der Straße nach Kostheim ii b e r s a l l e n e Telegraphen gchilsin, Frl. Elisabeth Sch in i dt, befindet sich im Rochushospitat auf dem, Wege der Besserung. Leider tonnte sic Vci ihrer Vernehmung feinen der Wegelagerer bezeichnen, da sie von hinten überfallen und niedergeschlagen lvnrdc. Tic Staatsanwaltschaft bcobsiclttigt zur Ermittelung der Täler eine Belohn u n g auszuschrcibe». Kreis Wetzlar. W. kroidorf, 28. März. Bei der gestrigen Sitzung der Vertreter ücr Bürgermeisterei Launsbach in Kroidorf wurde als Nachiolger für den ani 1. Januar in den Ruhestand versetzten Polizeiiergeanien van der S t e r r en von Lannsbach der Zivil- anwärter Hüttenarbeiter Ehristian S arber von Odenhansen ge wählt. Tic Wahl wird voraussichtlich wenig Erfolg habrn, da die Stelle einem Militäranwärter Vorbehalten ist. w. K rosdors, 28. März. In der Gc m c i n d c r a t s -- sitznng am 26. März nachmittags 5 Uhr wurde zu den ein. zelne» Punkten der Tagesordnung folgendes beschlossen! Ans den 'Antrag des Landgerichtsdircktors a. T. B. in G i c ß e » loird diesem das Gelände „Ani Seeküvvel", etwa 50 'Ar Oedland, »er- tanit. Als Kausvrcis werden 50 Psg. pro Onadrattneter festgesetzt und Tragung sämtlicher Kaste» durch den Erwerber. Ge mcinderatsmitglicd St. bat für- Gelände, welches zum 'Ausbau einer Straße benötigt wird, l Mk. für den Onadratmetcr geioederi, während mit anderen Besitzern eine Einigung ZN geringer-!!» Preise erzielt wurde. Es sollen 2 Sachverständige zur Abschätzung des Geländes-lünzugezogeu werden. 'Ani den Vergleichsvorschlag der Firma Traber! Fulda, die Mchrivrdernngcn für den Ban der Brunne» zur hiesigen 'Wasserleitung geltend gemach! Hai. wird nicht erngegange». Ter Hebamme T. werden zur Teilnahme an einem Wicderholungsknrsus, in Abänderung des Beschlusses der letzten Sitzung, die Kosten für besondere Kleidung und 20Ml. Berhilse bewütigt. Trc Gemeinde TagetEUMven» und das Fuhrwerk für die Gemeinde sollen vom! j. April bczw. I Juli 1914 alliährlich neu »ergeben werdcn. — Tein hiesigen Gemeinde Vor ’ steher Ivcrden Reisekosten und Tagegelder für Ticmtrcisen nach bcstiimnicit Sätze» bewillig!. — In den, Graben vor dem Röhren dnrchlast I» der Schicierstzraßc soll die Sohle vcrcdnet l„,K über schottet ioerdcn. Tie Arbeiten Ivcrden dem Ilnlernestmei S. hier selbst übertragen. Hessen-Nassau. h. Griesheim a. M., 27. März. Das Gericht hat über da Vermögen des Tr. G eisen berg er nunmcbr den Konkurs verhängt. 'Auch die Frau des Teirandanten lall nicht unwesentlich zmn iinan.zicllcn Uittergang ihres Mannes bcigetragen vaben. Tie Veruntreuungen Gcisenbergers sollen nahezu .500 000 Mk. de tragen. 6 in Tiedrnhofcn geiinockien, der wegen Totschlags an dem Fahnenjunker Förster vom Kriegsgericht zu 10 Jahren Zuchthaus und Entsernnng ans dem Heere Herrn teilt worden nor Tas Oberlriegsgericht lwb d>>s kriegsoe-ichtliiö' Urteil hinsichtlich des Sträsautinnizes aus und »,'rnrtcilte den 'Angeklagten Ivcgc» Totschlags zu einer Z II ch t h a » S st r a s > »vn itd) t Jahren, En t sernn u g aus de in Ö cc re und Verlust der bürgerltcheu Ehrenrechte ans 10 Iabre. Drei Mo natc Unttrsuchungsbast wurden angerechnet Im übrigen wurde die Berußina Tiegs vcrworic». Tie Urleilsbearündung criolgie nicht öiientlich wegen inilitärdienstlicher Interessen. vermischte«. * E l n schwerer Bannniall. Aus Brunsbüttelkoog, 27. März, wird uns gemeldet! Heute vormittag ereignete fiöi gegen 11 Uhr bei». Abrüsten der die neue Nordieejchlenic über ipannendcn Äabelbabn ei» .schweres Unglück. Als der mir einer Änzalst von 'Arbeitern besetzte Lausivage» sich gerade über der Schleuse besaird, brach ein Stützpsostcn zuiammcni »nd der Wagen mit allen darin bcsiudlicheu Leuten stürzte in dos Wasser. Fünf Arbeiter wurden getötet, zwei schwer und einer leicht vcr letzt. Von den Getöteten und Verletzten sind die meisten Ausländer, zwei Oestcrreicher, ein Italiener und ein Pole. Ter Schwebekrahn gehört der Baniirma Holzvtann und Cie. Ter Unsall ist darani zilrültzulühren, dast die Arbeiter beim 'Abrüstcn au» der einen Seite des Krahnes zu viel Eisenteilc sorlgenommen hittten, so dast die nötige Stütze fehlte und der Ärahn nmftürztc. Welicranssichtcn in Lessen am Sonntag, de» 29. Aiärz lvl I. Zunächst mein heiler und troclen, später bet wechselnder Bewölkung erneute Trübung. Lchneebericht der Schjllnb? SUetzen. Vogelsbergt 15—20 Ztm. Neuschnee: 6 Grad Kälte Letzte Nachrichten. Eine Stahtratssitziinst bei Nacht. Mannheim, 28. März. In der gestrigen Abend sitznng des Stadlrates ivnrde nach sünsstündiger Br ratung, die mit einer heftigen 'Aussprache über die The a t e r v e r h ä l t n i s s e verbunden ivar, der Voranschlag der Stadt 'Mannheim »achte- gegen 12 Uhr einstsinmig angcnoni men. Die Steuern erhöhen sich um 2 Pfennig, sic steigen nämlich von 35 aus 37. Ter schön illustrierte Jahresbericht der Goethcschulc ! Privat Real und Handelsschule, verbunden mit Vvnchute. mit der Berechtigung zum einjährig srein.illigen Militärdienst in Sssenbaih a. M. ist soeben crichiene» Tie Anstalt blickt aus ein '25iährige- Pestehen zurück. Ter erste Teil des Berichtes cuthält die Eut I, ickctungsgcsckichte. Nach der Statistik liatx'i, iich bis jetzt 685 Schüler den Bcrcchtignngsichein erworben. J,n letzten ischuliabre wurde die Annalt von 358 Schüler» besucht,- die van 23 Lehrern unterrichtet wurden. 63 Untcriekundaner bcstanden das Erameii Ten, mir der Schule verbimdenen Alumnate gehörten 66 Zögling! an. Tie Hausaufgaben werdcn von allen Schülern unter Aussicht der Lehrer in der Anstalt angescrligt. tiv Titrschntjvrrein Gießen Zu der Bioniag. den 3». März, abcnbp 8- Uhr, im Hotel Kailcrboi ünllnndciidcn urdcntlichett Gettcralvcrsauunlikng werden alle Äin^lledev, sowie diejenigen Herren, welclie sich für den Punkt ."r^er TaaeSordnung interessieren, hier- durch srcuudlichst eiuaelndcn. ?M«e?ordnnna: 1. ,">abrec'berichr. Rechtttmgsnvlnfte. Craänzuuac'wnbl dee. Vorstandes. Anträge, welche 8 Tnne vorher beim Vorstaude einaereichr iverdeu müssen, ö. Vorlraa und öffentliche Anssvrachc über Erricksi- tung einer Fahrschule in Gietzen. 3>7öD_ Der Voritnud. Arbeitsvergebung. Tic bei Erbaniing von Schweiiicställcn und eines Teiles am Wohnhaus vorkomniendcn Arbcilen follcjt im Wege schriftlichen Angebots zusammen schlüsselfertig vergeben werden. Zeichnung, Voranschlag und Bedingungen liegen bei dem Untcr- zeichnctc» zu jcdcrniannS Einstcht offen. Die Angebote sind bis spätestens SamStag, de» 3. April, crnjiiseiidcii. 1078 BerSrvd, 27. März 1014. Heinrich Testus II. Uhren auf Abzahiung erhalten zu billigen Prellen reelle Verione» im Uhren gcichäll Mütilitratzc i neben Bnhnbositraste 14, gegenüber I-cderbondlung Plaut__ 0*2641 Saxlehner’s BitterqueHe HUNYADIJÄNOS Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibigkeit, Blutandrang, Stc. Gewohnt. Dosts: / Wasserglas uoU. Hierdurch beehren wir uns du? Mitglieder unseres Vereins.zur 8 , OrMli:!« HaupIfNüiiis ani ?ik»stliq. üni U. Üloril 1914, Miiiittiifls 11 1 1- Uhr. nach Ricderlalmstein, ..Holet Zum weihen Ros;" s>ohauned- ftraüc 19. eraebeun emFuladeu. Zur Verhandluna ücbt solaeude Tagesordnung: 1. Bcrrchr über die Vereinötätiakeit. 2 . NechnuuaSlegung und Entlastung des Vorstandes Ink das (»abr 11)1 Bi. Wahl zweier Nechnungsvrüfer zur Prüfung der Rechnung des Jahres 101-1. 1. Wahlen zwecks Ergänzung des Vorstandes und dec' Ausschusses. .">. Wahl des Ortes der nächsten Hauptuersamuiluttg. 0. sonstiges (Silane geschäftliche Mitteilungen. An tragen uiw.1. Wir biuen alle Mitglieder unseres Vereins und alle Freunsie der ^ahukaualisntiou. an der Versammlung teth zunehmen. Geschäftsstelle ^Pctrlar, den 20. März 1014. ^ahnkanal-Perein. e. V. Der Vorül>endc: btrocblcr, Bergrar. ^ 1^2 /öpfo, Turlian, Haar* Ihrkotten. Tottpe- JKrheitel und Perücken iveitlen billigst ansrefertUrt. S^eziaHtfttin selten. Farben, >owic Krane nnd weiße Hnnre. Zopfe werden sefürbl. Danien-Kopf- waschen 1 Jlk. [1225 H. Tichy Selterswe:i Exke der Goetliestraßc Brennholz der Beutner Mk. 1.15 frei Haus emvfiehlt 1165 Happet. Anzüge werden billig uerkauil b Anzahlung vvn^ Mk. 1 jk£ J.Jttmann Ciiensen Bahnhofstr. 29 Beaucme Teilzahl. 74a Lchtoemmiteiniabrik, alt., lief. biü. Im. ^leweu.Zemenu dielen l'O. EZicS, -keuwied. Weinhandltino 1918er Braar.her . . . 1.36 „ Obcrmesaiger 1.55 „ Trltleaheiraer 1.71 ,, Trurhaelier . . 1.95 1911er Beeeahelmer . 1.89 „ Wickler . . . 1 95 N»llg>rter . . 2.— u Raceslbaler . 2.39 1911er C6U* da Rhoae 9.89 1989er VerihcKü . . . 1.55 1991er Coat. Beiair . . 2. 1999er Chat. Citren .2.59 Hel 12Fl6ch.einsclil.Glas Fernruf Kr. 27. Trockenes. kurzgefchnttteneS Abfall!,olz sSchwarten! zum Thieneran- machen liefert, von 5 Zrr. au. für Mk. I.Lö vro r)tr. frei ans HauS. (161 B.Nuhu, Dollar. llämorrhoicken- die alles ohne dauernden Erfolg angewandt, verlangen sofort kostenlose Auikunit In \rr>ciiloss. Ku ert ohne Autdra-k durcii Ap*. theker f)r. A. Uecker, G. m. b H. In Nievrerle (Krris Sonn N.-L.) Jedes Quantum ( ä 03 Toilette-Papier lief. z. Vorzugspreis. Lndy.Kroll. Pieckstr. Haas- a.Küihonart. Billige neue Möbel Nachtfchräuke «.r>o Mt., Waichtrinnivd. ri.^UMk.. Klleiderichräukr' 17.— und l S.SNMk.. Veriikvo Betlstcllcu.1 ich!., I59JU., Äfchläf. 16.— Mk.. 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Um zahlreiche Beteiligung bitten: GPfliiaeliidici- Arbkitcrvtrei», AiWWtr 8kscllcilvcrein, !licid)s»crcin Iiicralcc Arbeiter unü Angejielltkr. ftniRinifdkr Vmiii, ftitlil. finnfminniidfr Verein, Stutfdjnitionjlfr Haniilunliszthilscil-Vklbsnii, Verbsud deutscher Saiilllullßsuthilskn Lcipsip. Ltrabc»b«sjnkr»krkiii, Verbailil ^nititftcr AeAsimalts- und Notiriats-Burcililbkilmteil, Werk«tifteri>kreiit. Aliz. rcutibjec zrutaereii, lr». 8e!!!kinl>tsrs!iki!iitreiii, Si'flHcnüiminrcdjtsDcrcin, SniNtvrreii ßinijlcit, Jluufm. Verein für ineibl.Angestellte, Verein Frenndinnen jg. ÄäbA» — Verein der- tschrittlichen Voikspartei. Zur Srtsltmikeiiliasseii-Aiissc mOw «* 1 0 Li cht-Spieihaus ^liltrvock, clen >. April, 914 , abencls 8 ' Uhr im Cafe Cbel dahier Tagesordnung: 1 Bortrag des Herrn Professor J)r. Bvgr: „Die politischen Pflichten des Bürgertums." 2 Geschäftsbericht und RechnnngSablnge. 3. Borstcindsivqhl. ließen, den 28. Mürz 1914. 4 mer> Oer Vorstand. L-ir ersuche» hiermit unsere Mitglieder, die am Lomnag, de», 2 t». Mär;, abend» » tthr, im Las«- Lcii» statksinScude sprechen werden, zahlreich zu besuchen. ___Ter Porstand. Sportplatz aii der Hardt. Somit»*, «len !tt. Hiivs. IN11, naelini. > 1 In* Fussball-Ligaspiel Fußball -Vereinigung „Germania“-Bocken- heim- Frankfurt a. Main, Ligamannschaft jlcn Iikilstilll Mischen 11 unü $ Uhr im Hotel stllttßnilenden Mhl hl beteiligen nnb Den Stimmzettel Liste 1 " nbzngeben. Tiefer rsaylvorjchlag lautet: Abermann, Martin. Bauunternehnicr Bierau, Balthasar, Glaserineister Biudewald, Adalbert, Zigarrenfabrikant Braun,Adolf,Ziegeleibesitzer ».Landwirt Dahmer, Georg, Spenglcrmelstcr Erle, Hch„ Kaufmann Haas, Carl jr„ Kalkwerksbesitzer Hahn, Karl, Schreinermeister Herr, Wilhelm, Druckcreibesitzer Hettler, Heinrich, Konditormeister Höhlbanni, Frau Prof. Or., Wwc. . Horst. Einil, Fabrikant Krumm, Eduard, Kaufman» Lehnhardt, Fräulein, Modistin Meyer, Otto, Buchdruckcreibesitzer Raab, Ludwig, Rechtsanwalt Schniidt, Christoph II, Weißbindermstr. Strauß, Moritz, Kaufmann Winn, Heinrich Wunderlich, Frau Marie Bernhardt, Ludwig, Schuhmachermcistcr Bourgeois, Adolf. Buchbindermeister Dingcldein, Mathilde, Lehrerin Groß, Friedrich, Saltlermeistcr Haman», Gustav, Architekt Happel, Luise, Geschäftsinhaberiu Haubach, Georg, Schreinermeister Heß, Joh. Kasp., Schmiedemeister Imheuser, Robert, Kansinann Jost, Frau Witwe, Geschäftsinhaberin Kaufsman», Eugen, Fabrikant kkrogmann, Friedrich, Fabrikant Loos, Theodor, Kaufmann Mühlich, Heinrich, Wagncrmeister Noll, Adolf, Tapier- u. Dckorateurmstr. Pröschold, Hermann, Schlossermstr. Ruckstuhl, Heinrich, Dachdeckermcistcr Schiieider, Otto, Bauunternehmer Schreiner, Jakob, Schneidermeister Wahl, Georg, Frisenrmcistcr ^i!lmmmi 8 l!likk Verein ner Frauen-Vereiiie. 41SÖv UNIONTHEATER 31 Seltersweg 81 Verein für Rasenspiele Giessen. Der Eite Koilorlelien-taiii unternimmt am ««„„tag. de» 2». Mär; seinen Ausflug verbunden mit Ta»; nach der „Karlsruhe". Anfang 4 Uhr. 4,39 Hierzu lade: ganz ergebenst cm Ter Vorstand. Ter 'Llac> über die trrrichlmig einer oberirdischen Telearavheniinie in Allcudori ». d. Lumda lieal bei dem gailerlichcii Paiianu in Londuri iOoerl>xstc»i »in, ftenie »b 4 Lochen aus. Dorm'ladl. SH. '.viar.; 1914. »ntlerlichc Ober-Pohdirckiia» 1)1330 Ffir Samstag «len 28., Sonntag (len 29. n. Montag den 30. März Eni kostspieliges Asta-Nielsen-Progr am! Chinesische Akrobaten-Truppe Hang Chan Hochinteressante spannende Kunststücke werden liier vorgelührt. Wochenübersicht des Uniontheaters s£, "»,« 2 ” Der Machtlose "K eK Großes üislspiel in zwei ikien! Die Ehe auf Kündigung in der Hauptrolle die he rühmte graziöse KünsFlcrin Hedda Ternon. Nach seinem Roman inszeniert von Walter Schmidthaesalcr. 1 lochkomisch ( Leo und sein Puppcheu Bahnhofsfrassc 34 41B6a Heute bisDienstag der Asta-Nielsen - Schlager Das Kind ruft Dramat. Szene in 2 Akten. —■ In der Hauptrolle Asta Nielsen und das übrige glänzende Programm. Zum Lachen! SenMation I Asta Nielsen Die wellberiilimle, bewmiderungs- wllrdige Künsilerin im mim. Drama Das Kind ruft Man wird hingerissen von ihrer Kunst und der lebenswahren Darstellung. Dieses Drama leuchtet tief hinein in das Gefühlsleben eines Weibes, das für seine Liebe zum Manne und zum Kinde bit er kämpfen muss, und das schliesslich durch die Heimsuchungen des Schicksals in einen Dämmerzustand verfällt, — Asta Nielsen führt wie immer ihre Rolle meisterhaft durch. Erschütternd wirken ihre Posen als liebendes Weib Irene Gattin und trauernde Matter. [4140a Die Direktion' Hotel Schütz Sonntag abentl von 6 Ihr ah SoupersäM.1.60 Mocturtle Suppe Königin-Pastete oder Ochsenzunge, garn. Franz. Poularde Pariser Kopfsalat Kompott Eis R94 L. Klingler. Hilfskelluer und Hüpfer Heute (Lamätag) abeud S>/ 3 llbr: „sn Zusammenkunft int Cit ciib. Kaiser Allee 47 Metallbetten L'LW 'dairrabmenmai., .etinderbett Eisenmöbtlfabrik Sqhli. Thbr [GlShvl ieaWii IS Vir.: Hermann Steingoelter. «oiintao,b.'49.'.»lfir;,1911, nachmittags:c ilbr. vlciitcPreise! KleinePreise! Zum leben Male! Peubeit! Neuheit! Iltticr Mitwirkung d. Kaueile des diesige» Ius.-Reaimeutb ^üaiscr «ilheliu- dir. 111; Wie einst im Mai Posse mitGesana in4 Bildern von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer. Munk von Walter Kollo und Willn Bredschneider. Ende 6' Uhr. 41D50 Abende« 7 ' llbr: — (zrewöhnliche Preise'. — jfg- Nraufsnhrung -sn Wahrheit Schauspiel in 4 Auszüaeu von Karl Adols Metz. Ende io Uhr. Montag, d.LV.Mürü lill I, abendö 8 Mir: 'A>olks Vorstelliniq BolkO-Pretfe! Bolks-Preiic. AWdS-Ärßtlut iiiröfrrnl'uiiiiii(| ßrofer Jägerblnt. Boltsstült in | Akren von Benno Rauchenegaer Ende IO 1 /- Uhr.