Nr. 73 Erstes Blatt J64- Jahrgang Set «Iktzener Snzeigtk erjcheinl täqlid), auyer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Sietzener^amilienbläNer: zioctmal wöcheitll.llreiii dlatt sieden Leeis Siezen iLienstagundFreiiagi; zweimal n-.onall, Land, wirffchasUiche Zeilsragen Feruiprech - Anschlüffe: iür die Redaktion IIS, Serloq », Expedition öl Adresse iür Teveichen: Anzeiger Gieße». Annahme von Anzeigen ihr die Tagesnmnmer - „ — —■ bv3 »otmiiioijo 9 Uhr, «ourtionsfermf ntift Verlag »er vrühl'schen Univ.-Vuchi «nd Steinftrucferci R. Lange. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Freitag. 27. März vezuqsorets: i rioitatIitfi75'CI., Dienet- jährlich 'I!f. 2.20; durch Abhole- n- Zweigstellen monatlich 8ö Pf.; dura, die Post M.2.—viert:!» jährl. ausschl. Le-trstq. Zeilenpreis: lokal lSÄ., auswärts 20 Piennig. C4>eiredakteur: 21 ®oef„ Berantwortiich für den volit. Teil: Aua. Eoeq: für .Feuilleton^, .Bei- mischies'und.Gerichte- saal"^ Karl Neurath; iüc .Stadt und Land": Reftaftion, Lrpedition und Vruckerei: Schulstraße 7. An^igemeü:' Bcil! Die heutige Nummer umsaht 14 Seiten. Tagestalentzer aus dem Fahre 1814. März: Napoleon gibt die Belagerung von Pitrn auf und eilt dem bedrohten Paris zu Hilfe. Vas versprechen des Staatssekretärs. Man fkkireibc uns ans Berlin: Tie Entschließung des «udgetausfchlijses des Reichs- lags (Ziehe den näheren Bericht' betreffend die diplvmatische Prüsung und das Versprechen des Staatssekretärs u. Jagow, eine solche Prüfung einznfiihren, bedeutet einen parlamei, tnrisehcn Erfolg, dessen Wirkung und Wahl tat erst im Laufe von (Fahren ettipfnnden werden ivird. Zo paradox und vein- >,ch es klingen mag, es war doch bisher Tatsache und ist es heute noch: der deutsche Richter, der Arzt und Hhqieniler, der Beamte in allen Zweigen der Berivaltung, jeder, dem auch mir ein Teilchen der öffentlichen Licherheit und des Gemeinwohls anvertraut ist, muß seine Vorbildung und Ausbildung beweise», ehe er zu seinem Beruje zngelaffen ivird: der Tiptomat aber, dem inititnter das Wohl der ganzen Nation in die Hände gelegt ist, braucht nichts zu be- weisen. Langsam, sehr langsam ist die Ertennlnis durch- gedrungen, dast die Zeiten, daBvtfchasler und Gesandte nur Reprasenlationssigiiren bedeutete» und eine »adinettspoli tik betrieben, endgültig vorbei lind, vorbei sein müssen. Tas Prädikat „kaiserlich" nild der Titel eines „bevollmächtigten Ministers" sowie die Anrede „Exzellenz" enthebt nach der lmn durchdrungenen AusfRssung leinen jener Auserwähl len, in fremden Landen a u ch das deutsche Volt zu vertreten, d>is alljährlich sür dieseil Zweck eine sehr ansehnliche Sun,ine befahlt. Und das; dieses Volk nicht mir durch eine go!d gestickte Unijorm, sondern auch io i r t s ch a s t l i ch vertreten werden muß, ist eine Notwendigkeit, die sich ans der Entwicklung des Deutschen Reickzs als Weltmacht ergeben hat. Trotzdem ivar die Reform des diplomatischen Dienstes bislang einer von den Wünschen des Reichstags, die bei aller dringlichen m,d mühseligen Wiederholung »»gehört verhallten. Tie Regierung hat dieseni eeteruin eenseo des Parlaments stets mit liebeiisivürdigen Ausflüchten erwidert lind jedem Versuche, das Thema einmal gründlich zu erörtern, sich entwunden. Aber das geschah mehr so ans lieber lieserung und gewohnter Abweisungstatkil, nlS ans innerer Ueberzeugnng. Tie Regierung meist seit Jahren ganz genau selbst, dast man so nicht sortwursteln kan». lind nun ist mit dem Versprechen des Staatssekretärs v Jagoiv, die verlangten diplomatischen Prüfungen einznführen, eine Bresche in die Festung geschlagen, die von der Regierung ernstlich gar nicht mehr verteidigt lvurde. Es fragt sich nur, nach welchen Richtlinien die Reiorw nun betrieben wird. Ter verstorbene Staatssetretär von Ki de r le n-Wäch 1 e r bat schon vor zweieinhalb Jahren bei Eröffnung der neue» llnterrichtslnrse sür die Konsular anwärter des Auswärtigen Amtes sehr bemerkenswerte Richtlinien vorgezeichnet. Er meinte n. a.: „Dem A s s c s s o r se hlt eine unffassende Kenntnis des deutschen Wirr schaftslebens! Es 'wäre ein großer Vorteil, wenn er vor seiner .Hinanssendung von berufener Stelle über die Be deutung der größeren FabrilationS- und Exportzweige unterrichtet würde und einen Blick für das Kaufmännisch Nütz liche erhielte. Dieser Fachunterricht must voin Auswärtige» SlmMieu organisiert lverden. Ties setzt aber voraus, dast ein Teil des Unterrichts von denjenigen übernommen werde, über deren Interessen und Anschannngen der Konsul unterrichtet sei» must, nämlich von Handel »nd Industrie selbst." Das Auswärtige Amt hat sich unterdeffen wiederholt an zahlreich? Firmen uni ihre dauernde Mithilfe gewandt und von allen Zeiten Zusagen erhalten. Ebenso haben sich die hervorragendsten Vertreter der Wissenschaft bereitwil ligst zur Verfügung gestellt. Tamil ist ztoeisellos der Anfang einer Grundlage geschaffen, ohne die die ver sprvchene lünstige Organisation des diplomatischen Prü- sungswesens gar nicht den richtigen Wert hätte. Das Auswärtige Amt hat die genannten Kurse jetzt auch für alle Anivärter des diplomatischen und konsularischen Dienstes obligatorisch gemacht. Ob eine vollständige Verschmelzung des Vorbereitungsdienstes der künftigen Diplomaten und Konsuln vorteilhaft erscheine, darüber hat Staatssekretär v. Jagow noch im April v. I. eine verneinende Ueberzeu- gung ausgesprochen. Vielleicht aber hat sich die Ansicht der Regierung auch in.diesem Punkte geändert. Schwierig kann die Verschmelzung wie überhaupt die ganze Reformarbeit in organisatorischer Beziehung gar nicht sei». Tie ganze Karriere der deutschen Diplomatie zählt nur etwa 90 Beamte, diese Zahl verteilt sich auf 9 Botsck>aften, >7 Gesandtschaften, 12 Ministerresidenturen im Ausland und das Auswärtige Amt in Berlin. Tie Vorbildung für die vereinigten Konsuln und Diplomaten wäre leicht gesetzlich oder durch Bundesratsverordnung zu regeln. Verlangt must lverden das ersto^uristifche Staatsexamen, mindestens zweijährige Tätigkeit vei den heimischen Behörden und dann ein Probejahr bei einem Generalkonsulat. Das zweite juristische Staatsexamen wird ersetzt durch das ueueinzu führende Staatsexamen sür den auswärtigen Dienst. Für Bewerber, die bereits die zweite juristische Prüfung abgelegt haben, wird das vom Reichstag verlangte Nachexamen notwendig. Herr v. Jagow erklärte, daß noch Verhandlungen mit dem preußischen Kultusminister erforderlich seien. Wie wir hören, handelt es sich uni das merkwürdigerweise nicht unter Reichsaussicht, sondern unter preußischer Leitung stehende orientalische Seminar, das unter Umständen zu einer Anslandsakaoemie für die deutschen Tiplo- niatcn ansgebant werden könnte. Die Stichwahl in Dorna-Pegau. Borna, 20, März. Bei der Reichstagsecsatznichwahl im 14. sächsischen Wahlkreise Borna Pegau sind bis -. ,10 Uhr abends gezählt für v. Lieb ert (Reichspartei) 11946, für Ryssel (Soz.) 13 772 Stimmen; ungültig sind 498 Stimmen. Es fehlen nur noch! 14 Ortschaften, die aber an dem Ergebnis nichts mehr ändern. Ryssek sSoz.) ist somit g e w ä h l t. Eine spätere Meldung besagt: Bei der heutigen Reichs- tagsstichwahl im Wahlkreise Borna Pegau erhielt v. Liebe r t (Reichspartci) 12 731 .Ryssel (Soz. 14 321 Stimmen. Ryssel ist somit gewählt. Zu dem Ausfall der Wahl schreibt die „Bosfische Zeitung" : Mit Borna-Pegau geh! seit den Hauptwahl;» der Rechten das fünfte Mandat verloren. Bei dem seither immerhin unsichere» Mehrheitsverhältnis im Reichstag be deutet der sozialdemokratische Wahlsieg ztoeisellos ein wich tiger Gewinn für die dem schwarz-blauen Block gegenüberstehende Linke. Tie „Deutsche Tageszeitung" schreibt: Fchr diesen ebenso überrajchenden >vie bedauerlickien Stichtvalst ansgang in Borna-Pegau tragen die Quertreibereien der freisinnigen Parteileitung und des freisinnigen Preßoretzu die ganze Schwere der Verantwortung. Dieser Frei-inn. wie er sich in Borna Pegau als Weggenosse der Sozial deinolratie gezeigt hat, kann nur noch als schwächliche - Anhängsel der Sozialdemokratie vetrachtet und behandelt lverden. Tie Nationalliberalen, die in anerkennenswerte: Weise ihre Schuldigkeit getan haben, werden nicht umhin tönnen, aus der Haltung des Freisinns die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen Ter „Vorivärts" schreibt: Ten großen organisatorischen Erfolg der „Roten Woche" lrönte die Wahl des 111 Sozialdemokraten. Der Kaifer und die deutschen Gäste in Venedig. Venedig, 26. März. Ter Kaiser hörte gestern den Vortrag des Gesandten v. Treu Iler und heute vormittag die Vorträge der Chefs des Marine-, des Militär und des Ziviltäbinetts. Ter Kaiser hat heute nachmittag »in 4>- Uhr an Bord der „Hohenzollern" einen Tee geiz,len, zu dem Damen und Herren der venezianischen Aristo hatte, der deutsche Konffil mit Gemahlin u. a. geladen waren. Tie Hohenzollern und die anderen deutschen Schiffe gehen morgen vormittag nach Miramar in See. — Ter Kaiser verlieh dem Präselten Ronasanga den Roten Adlerorden zlveiter Klaffe mit Stern. Tie deutschen Schiffe haben seitens der Behörden, der Gesellschaft und der Bevölkerung eine so warme nnd ent gegenkvnimende Ausnahme gesunde», wie kaum zuvor, so dast, wie der Vertreter des Wolff-Bureans meldet, die deutsche» Offiziere und Mannschaften den Aufenthalt in angenehmster und dankbarer Erinnerung halten werden. Ten, Kommandanten der „Hohenzollern" wurde schon bei seiner Aiilnnsl an, 6. März Kapitän Lubelli zur Verfügung gestellt. Tie Festlichkeiten begannen am 7. März mit einen, Tiner sür das Osfizierlvrps bei beut Admiral Garelli, den, fick, ein Besuch des Theatro Rossini nnschlos; In der "Panse wurden auf Wunsch des Pnblikums die italienische und die deutsche Nationalhvnine gespielt, die es zu begeisterten Kundgebungen veranlaßten. Ferner fand „. a eine Rund fahrt der Ofsiziere statt, die unter kundiger Führung die interessanten Stätten der venezianischen Jtiüuilete besuchten. . , . Scnlfdx» Reich. Ei» a n g c b 1 i ch c r B r i c f d e s K aisc r s. Ti? „Nordd. Allg., Zeitung" zitiert einen Artikel der „Hamburger Nachrichten", der unter der Ueberschriit „Mißbrauch eines Privatbriefes" die Handlnngslveiie einer Anzahl von Blättern scharf geißelt, die Stellen aus einem angeblichen P rief e K a i i c r W , I h e 1 in s veröffentlichten, de, in, Jahre 1901 an die Landgräiin von Hessen gerichtet sein soll und sich in, Nachlatz des Kar dinal» Kovv vorgeiundei, haben soll. In diesem Briefe soll der Kaiser gesagt haben, das; er das katholische Bekenntnis hasse. In den, Artikel wird daraus hingewieien, das; der Kaiser, obwohl er ein treuer Anhänger des evangeliiche» Bekenntniffes iei. durch viele Handlungen bewiesen habe, daß er auch das katholische Be lenntnis sehr hoch achtel. Tie „Nordd, Allgen,. Zig." iügt hinzu: Wenn nun das Hamburger Blau, befielt grundsätzlicher Auffaffung über de» nichtöiientlichet, Charakter des Briefes wie über die Ließ lung des Kaisers zu den Kvnieiiionen wir beitreten, eine Au> klärnng über das Schriitsffick verlangt, io möchten Unveröffentlichte Briefe von Emanuel Seidel. In, nächste» Hefte der Eotta'schen Monatsschriit „Ter Greii" teilt Gottiried Böliing aus dem Cottaichen Archive bisher n„- veröffenllichte Briefe Emanuel Geibels mit. Der Freiherr Georg von Eotia intrreffierte sich von vornherein iür den damals^noch inngeii Tichler. dem eine reich-: Zuluiffl zu loinke» schien. Durch Zreiligrath liest er ihn cinlade», mit ihm in Verbindung zu treten »nd übernahm da,,» auch die Beröiienllichnitg von Geibels Drama „König Roderich", obwohl er iich natürlich von vornherein ilar loa'r, das; er iich hiervon einen geschästlichen Vorteil nicht zu versprechen habe. Trotzdem ging Cotta, als der Berliner Kunsthistoriker Franz Kugler, Geibels Freund, wegen des Verlages eines neuen Gedichtbandes von Weibel an ,h» heranlrat, sogleich freudig aus diesen Vorschlag ein. To ging die neue Samm lung die urivt'ültgltch den Titel trug „Lattb tittd orncht '.Ulttius- lieder)" an Cotta über, Weibe! sandte die .Handichriit dem Verleger am 21. Septeniber 1647 mit den, folgenden Briese zii^: „Hochverehrter Herr Baron! Beiiolgend tan» ich Ihnen endlich das druckiertige Manuskript meiner „Jun,„slieder" über senden De»,, diesen Xitel nicht, wie ich irnher beaditchligte: »anb und Frucht) habe ick iür die vorliegende zweite Lammlung meiner Gedichte ausgen-ählt. Zunächst brachten mich e», paar Ve»e aus einen, alten Volksliede daraus, welche mir die stimm»,,«, die ick zu bctcicfmcn wünichte, einigermatzen anszudruckeii Ich,s neu Tann ist aber die Mehrzahl der Gedichte »nrNtch „> der ersten hohen Sommerzeit, im JunmS memes Lebens entstanden: der Mai ist vorüber, die trühe renbe blute, die Zeit des glückseligen SchwärmenS und Träumen« Ist dahin: nur hin und wieder macht iic iich geltend, aber Saiin als ein Vergangenes das in. Glanze der Erinnerung »eilt .tu, btutBi und flackernde Glut folgt die nachhgltige, truchlbrtNgende Warme, die Gewitterschläge der Leidenickmit beruh,gen nch in ernster Betrachtung, die Einviindung refft zun, Gedanlen. Ans den, Kampfe geht es zur Versöhnung, und wenn es h,er und dort auch noch dunkelt und ickmttet. so trägt doch zuletzt das Ctwigheüere immer den Sieg davon, wie das Licht zur Sommerzeit selbst in den Naevten von der Erde tiickt mehr gant losläßt. Tas und Aehnliches habe ich mir bei dem Titel gedacht. Ob ein anderer dasselbe dabei denke» werde, oder auch nur denken Imme, weist ich „icht. Aber gleichviel! Das Kind muß eben einen Namen haben, und der Vater wäblt ihn »och seinem Sinne. Wen», das tteme Geschöpf sonst mir schmuck und tüchtig ist, daß die Welt sich darüber ;u erfreuen vermag, so wird niemand um den verwunderlicheit Namen schmollen. Verzeihen wir dock einen, hübschen Mndckten gern, daß sie Cephise oder Petronell« heißt." Tie Beziehungen zwffchen Dichter und Verleger haben des »leitete» mehr und mehr ireuiwichailtick^n Charatter angenommen, und Geibel Hai sich Cotta gegenüber über manchtwlei, was ihn in Lebe» und Kunst bewegte, und auch über lein eigenes Dichten offenherzig ausgeivroche». hat er in einem Briete an Cotta von, l6. Februar 1846 der Freude Worte geliehen, die Mörikes Gedichte in ihm wachgerutci, liatten. „Cs fft eine Frische und Klarheit, eine, wohltnende, sonnige Heiterkeit, eine Äunstrollen- dung in dieien Lieder», toie ich iie bei keine», anderen Porte» der lffegemoart gpiunden habe. Außer bei Goethe ist mir nirgends rin so schöner und reiner Ausdruck des.Gefühls, ein so liebenswürdiger Humor vorgkkomtnrn. Kritik und Publikum scheinen mir freilich »och immer nicht dem Dichter die gebührende Gerech- tigteii tviderkahren zu lasse», ober er läßt tick, das hoffentlich nicht ansechte». Ter Tag einer allgrnieinen Anerlennung kann für ihn nicht misbleiben, lind seine Lieder werden einst in ihrer einfachen Schönheit ruhig dastehe», wenn unendlich viel Ge lvreiztes und Gebeiztes, was die kendeitzvolle ZKeschinackloiigteit unserer Tagesvrrffc bis in den Himmel zu erheben strebt, in seiner inneren Nichtigkeit längst der Vergeffenheit anheimgesallen, sein wird." Es war dies dasietbe Jahr, das Geibel durch die be tonnten politischen Ereignisse tiei und schmerzlich erschüttern sollte ?lnch darüber bat er sich tut Herbste 1646 zu Cotta ausgeivroche». „Cs tut weh" — so schrieb er ihm am 10. Oktober —, die Hälfte seines Volkes in rasender Berblendung de» .Weg znm Abgrund cinschlage» ;h sehen, es tut web. an Männer», die wir hochgehalten vor Vielen, und aus die wir unser ganzes Vertrauen gesetzt, verzweiieln zu inüffen, weil sie in der entichei- denden Stunde absielen. wie dürres Herbstlaub. Wo ist die weiie Mäßigung geblieben, die wir als ein unveräußerliches Erbteil nnieres Stammes anseben zu dürien wähnten, wo die männliche teste Treue und das tieieinivohiicnde Gercchtigkeitsgeiühl, auf die wir jo gerne stolz waren? lind wo will das alles hinaus . . .?" Tie Junjuslieder, Geibels lyrischer Mrtslerband, erlebten Auslage nach Auslage. Tas war Weibel eine besondere Freude, den» auch er betrachtete gerade Meie Sammlung als feinen beionderen dichterischen Ehrentitel. Als Cotta ihm den Plan einer neuen Ausgabe des Bandes machte, da legte cr ihm iol gendes Bekenntnis ab: „Eine neue Ausgabe der Juniuslieder würde mir um io unerwünschter kommen, da durch die fort gehende »arte Verbreitung meiner irühere» Gedichte, deren in neren Gebalt ick dem der Juniuslieder toeit nachietze, sich oll mählich ein durchaus falsches und einseitiges Urteil über meine dichterische Eigentümlichkeit beim Publilun, ausbilden inuß, Ich b»> keineswegs der sanfte Liebeslyriker vom Jahre 1840: eben die Juniuslieder, meine ich, könne» den Beweis liefern, wie der ernste Gedanke und die nmnnliche Kraft neben dem Schmelz der Empfindung bei mir zu ihrem Rechte gekommen sind." - Esn telegravhischer Wettbewerb. Mit dem eng- liicheii „Lextuplex", mit dem man gleichzeitig sechs Telegramme am einem einzigen wruht befördern will, tritt, lvie wir erfahren etn deuticktzis System in Wettbewerb: ein Schnelltelegraph von Siemens und Halske Hierbei schieben sich nicht mehrere Tele. gramme gleichlam ineinander, soitder» rs Ivird nur ein Telegramm aus einmal befördert, Tas Telegraphieren iindel aber so schnell stall, daß dabei etwa 1000 Buchstaben in der Minute übermittelt werden können! Um dies zu erreichen, ivird das Telrgronin, zuerst in eine» Papierftreifen gestanzt, und es können dabei runde Löcher in inni vrrschiedeiien Zeilen austreteii. So bedeulen beispielsweise zwei untereinander liegende Löcher in Zeile 2 und 3 ein „a" Dieser Lochstreifen Ivird nun durch eine Maschinerie verzehrt, lind es werden enisvrechende Stromstöße iw die Leitung geiandt. Im Empiangsorte beffudeii sich ferner fünf jenen Zeilen entspreckiende Relais, von denen bei Ucberniitlelung des „a" Nummer 2 iiNd 3 eingestelll werden. Ter Truck der Zeilen vollzieht sich, indem ei» Papierstreitei, durch ein Hämmerchen zeitweilig gegen den Rand eines mit eingeiärbtew Tnpen versehenen, schnell umlauiendenRades geschleudert wird. Und rs gescknedt dies in unserem Fall aus Grund jener Relaisftellung eben in dem Moment, wo das „a" vorbei kommt. Bei einem rascher arbeitenden Modell und die Buchstaben schabloiienartig in ben Rand einer dünnen rotierenden Scheibe ein- geschnitten, auf deren einer Tritr eine kleine Funlenstreckc ange - ordnet ist, während ans der anderen photograhisches Papier vorbei läuft. Ein im richtigen Moment überspringender Funke übermittelt danil das betreffende Zeichen. — S i l o x y d — e i n n e »e s G l a Aus Frankfurt a. M., .23, März, wird gemeldet: Nach jahrelangen Versuchen ist es der hieiigen Zirkon glas Gesell ichail geluitge», zwei neue Glasarle» herzuftelle», die dem allergrößten Teinveratiir- wechsel standlstitlen ^ind selbst io fest sind, daß man sie zu Tiegeln für die (tzold »ud Silberschmelze verwenden kann. Es ist bekannt, daß Quarzglas eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Teniveratti,- eiiiilüffe besitzt. Tiefem Glas verlieh man »un durch Zusatz von Zirkonvtzyd und Titanorhd eine ganz erheblich höhere Ten, peraturseftigkeit und Säurebeständigkeit. Tie eine Glasart, das Z i r k o n g l a S, lann auf 1600 Grad niid die andere, das T i t a n glas, kann auf 1200 Grad erlnpt und fofort in eiskaltem Wasser abgeschrcckt werden, ohne daß ein Zerspringen zu befürchten ist. Tie Gläser-kommen unter dem Namen silvxyd in den .Handel: iie sind gegen alle Säuren, mit Ausnahme, von Schwefel säure und Fluorwasserstoif, vollständig »nempiindlich: man dürste ihnen deshalb in der Säurcindustric die weiteste Verbreitung ei» räumen. Allerdings iv,rd die Hausfrau, die sich vielleicht Zchon beim Lesen dieser Zeilen im stillen gelobt hatte, einen nicht mehr platzenden Silolbd-Lampeiizylinder zu kaufen, wohl noch einige Zeit warten müssen. Tie Gläser sind vorerst nicht sehr billig. — K u r z e N a ch r i ch l e n aus K „ n st u n d W i s s e „ - schait. Die Jury der Raimundoreisstiitung hat beschsosien, iür bie abgelaufene Zeit von vier Jahren zwei Preis; von >e 2000 Kronen zu vergeben. Tie Preise siele» Arthur Schnitzler für seinen „Jungen Medardus" und Rudolf Holzer iur iem Stück „Gute Mütter" zu. — A m u n d s e n s 0k o r d p o l i a h r l ist au! nächstes Jahr verschoben worden. __ IM, bewcfcu, f«K «mtUdie 'W«öro,irtnutg«ii midi fernem Bei bleib uodi iu feinem Ergehw-S geführt hoben. .In dem 'fiadi- lajfc von toihMMi Kovv lfnt si» eilt Brief, ime imv hören, incht vorgefunden. E z » e A u f r a g e i 111 Reichstag über die Verhol tung bt» haveriscken ü a itb 1 agsa bg e i> rb n o tr n 'Ihr cf (ft 'Xbg HKütTcr Slrinmgnt bat UI, Reich-»»,, folgende furze Anfrage gimrSt: Die Verhakung einer- baneiifchen Üoitßtan-- ubgeorbueteu erfolgte in Baden während der Sitznngsdaner der daher,>dn-n Abgeordnetenfaniuier burdi Beschluß einer badiickeii cne vichts unter Umifunben, Sie bei bev Bo,nähme auf bäuerlichem We biete eine Verletzung der venalsnngsmäßig garaniierlen Jinimi liitdt der Abgiordneren bedeuten würbe. Alt der Herr 9Hdwloiii fer bereit, mir de» Cinzetregierungei, in Verhandlungen über die Anerkennung der Auiniunilal der Mitglieder der eiureliieu Landes- vertretungnr in sämllicken BundcsstaatiN ein,»treten V Ach begnüge mich mit einer fchriftlidien Beantwortung Die U eher nah nie der Bahn ft recke 2 l -de n b u_r g Wilhelms baven non Preußen auf den Oldenhnigiieheii c=ta«i für 23 Miüionen Mark in von, oldenbuigitätenLanolag Mil großer Mehrheit angenommen worben. Die Verzinsung der Dumme ist an, etwa 900000 Mort angenommen c der Ucherickuß von etwa 300 000 Mark wirb zur Deckung von Staatsschulden verwandt. Mit der Strecke Dlbenbnrg-Willnlmobaven bot Oldenburg die gesamten lrifenbahnftrecken, die ans feinem Grnnd und Boden liegen, in feinen Belitz gebrackit. Wünsche der Elf an Lothringer. An der Rack »rittagssltzung der eliaä lotbr. Zweiten Hammer begründete,, Redner des Zentrums, her Lothringer und der Liberalen Anträge da hingehend, hie Regierung zu erinchen, sie möge sich dafür^ ver -miitx-u, dost dencerngen Elfaß Lothringern, welche bis zum Fahre 1890 wegen V»tletzu»g der Wehroflidtt bestraft worben find, die Strafe, ioweit sie nicht bereits verjährt oder erlaffen lei, in, öi» blick auf b je inzwischen verilosieüe Zeit und die eingetretene Aenbe rnng der Verhältnisse ,n Gnaden erlass«« werde. - Ter Thronfolger von Rumänien, Prinz Ferdinand, fft mit Gemahlin und den, Prinzen Earol am Donnerstag abend 11,20 Uhr von Berlin »ach Petersburg abgereist. Auslanv. Tie französische Kammer nahm einen Gesetzentwurf, an, ivodnrch die Regierung von Französi f ch - A e a n a t or i a l a f r i k a ermächng, wird, eine A n l e i h e vo» I 7 .7 M i I I innen für Eifenbab » ban inffznnehmen Tie e, n m a l i a e n A » s n a b c n bei der ! ranzöir - Ichei, tze e r c s n o r l a g r. Tie franz. iiammer beriet gestern über die Vorlage, welche den Kriegs und den Marineminister zu ein uialige» Ausgaben zur Testung der Bebürfnisie iiir die imtionale Perteidigung ermächiigl. Es bandelt iist» um l I l3 .300000 Fianes für die Armee, und 703 Millionen Francs ihr die Marine. 'Mehrere Sozialisten rrboben Einivruch dagegen, dost die Borlage nicht von den Hingaben über die iinanziellen Mittel und Wege begleitet iei, wie dies bei der deutiche» Militärvorlage der Fall war. Ter Nrieasminister antwortetet Tie Regierung beabiickstigt, die Mitiel durch den erworbenen Reichtum aufbringen zu lassen. Die wird die Vorlage sogleich „ad, Wiederauinabme der varlamentari- fchen Arbeiten e,»bringen Bestall aui der Linken . Tie Vorlage wurde daraui im ganze» Umfange mit 394 gegen 9.3 Stimmen a II - g e n o m m e ii. An» Stadt «nv Lanv. Gießen, 27. Biärz 1914. " T a g e - k a I e n b c t für Freitag, den 27. 'März: Stadt- tl) tatet: .Ter Schlmwageiikoiitrolleui-." Benes, . R o l t e ck. An lang 8 Uhr. . ** _ .» o m m t b i c landwirtschaftlich c P o r suchsstation n a ch Gießen 7 An der gestrigen Stadt- verordnetenfipung zu T ärmst ad t wurde von verschiede neu Stadtverordneten gegen die in der Zweiten stammet zur Sprache gebrachte Absicht, die Landw. Bertnckisst.iiion, nach Gießen zu verlegen, Einspruch erhoben, da die Versuchsstation vor allem and, für die weitere Melioration in der Provinz Stai'tendnrg vvn Bedeutung sei. Man emp fahl noch besseren Anschluß an die Tarmstäüler Technische Hochschule. ** A u s dem Schuldienste. Tein Lehrer Philipp Schröder zu Lindenfels, »reis Bcnsheim, ivurde vom Beginn des Schuljahres 1914 1.7 an eine Lehrerftclle an der Volksschule zu Friedbcrg lstadtleil Fauerbachs über tragen. Ter Oberlehrer an dem Realgvinnafium zu Mainz, Tr. Otto schmidt-gen, wurde auf fein Rach suchen mit Wirkung von, 3. 'April 1914 aus dem staats dienst entlass«. »Erledigt ist an der Volksschule zu Dudenhofen eine mit einem evangelischen Lehrer zu de sehende Lehrerstelle, mit der Orgänistendieiift verbunden ist. "Anschlag auf einen Zug Frankfurt—Gießen. Bei der Borvrtstaiion Berkersheim an der Strecke Frank- snrt—Gießen wurde ein Anschlag ans einen Eifenbahnzng entdeckt. Bisher nicht ermittelte Personen hatten auf die Gleise einen schweren Stein he wälzt. Ter Führer des Gießenee Frühzuges sah das, Hindernis - und brachte den Fug rechtzeitig zun. Halten. E i n c Handwerk e r'v e r i a nt m 1 u n g Am Dienstag, 21. März, nachmittag» I>- Uhr, fand eine gut liesuchte, öiientliche Handwerkerpersammtung im Gewerbe [laufe statt, sie war einbernien von der Handwerterzentrale. Rock,'Erledigung einer Wahl von verschiedenen Handwerks meistern zu einem Ausschuß, der mit dem neuen Herrn Oberbürgermeister über Handwerkersragen verdändel» soll, sprach der Vorsitzende. Obermeister Willi, K niest ans Kassel, über: „O r g an i s a t i o n cn des H a n d w c r.k s". Ter Redner, welcher im Aufträge des Ardeitgeberichnn ' Verbandes für das Tenliche Holzgewerbe erschienen war, otiiec. daraus hin, daß die modernen Arbeitgeberverbände „eben den bestehenden Annungeu durch die ivirtschailliche Entwickelung eine unbedingte Rotwendigkeit geworden sind. Befassen sie fick, einmal mit dem Abschluß von Darüber trogen mit den Arbeitnehmerverbänden, so werden sie aber auch eine gewichtige Rolle mitspielen. bei, Kollegen den Zusainmenichluß zur Bessernng ihrer materiellen Lage zu beweisen. Hierzu sind, sa in erster Linie die Herren »ol legen berufen, die in einsichtiger Weise vom Verbände von ihren Ist«schäften gelöst sind und ganz zur Förderung der Arbeitgeberinteresseii berufen sind. Taß hier ein großes Ar beitsgebiet vorliegt, bewies der Redner an vielen Be, spielen des praktischen Lebens Es ist natürlich „„um-, gänzlich notwendig, daß durch Gründung neuer Ortsver bände und Gewinnung neuer Mitglieder solche Organisation geftärlt wird, deshalb richtete auch der Redner das dringende tkrsuchen an die Gießener Kollegen, sich zu einem B e z i r ks v e rb a u d e zu vereinigen. Ter Vorsitzende dankte Herrn .ikniest für seinen mit großem Bei fall ausgenommenen Vortrag und lniipste die Hoffnung daran, daß recht bald ein tveiterer derartiger Bortrag, folgen werde. Rach reger Aussprache stellte Herr Kniest seine weiteren Besuche gern in Anssickit. falls sich die Slot, legen des schreinerbernss zusmnmensiuden würden. Eine Beriaminlung sür dieien Zweck soll demnächst ftattjinden. ** Tie Kettviehpreise, ivelche unsere Gießener Metzger jetzt durchschnittlich anlcgen müssen, stellen sich wie folgt: Ochsen l. Lual. 90—92 Ks, ■>. Onal- 87.89 Mt.: Rinder >. Qual. M- 1*0 Mk , 2. Qual. M Lei Mk. : Stühe in Miltelgualität, wie solche am Platz gebraucht werden, 71 -78 Ms : Wurstkiihe « 18 —70 Mk.: stälbtv 85 —90 Ml.: Schweine 8t) -82 Mk. rür den Zentner Schlachtgelvicht. ** G > c ß e ii et Pferde m arkI Lotterie. Bei der Lotterie am Donnerstag fielen die zehn Hauptgewinne ans folgende der Reihe nach geordnete Rümmer»: Rr '28000, 21 534, 4378, 29,808, 586», l 192, 25 3HH, 3341, -115.3 und 18 429. Ter erste Hanpkgewinn siel »ach Trotie. ** Das leidige Verb > e n n e n der H eden. Das Berbrennen der Hecken im Frühjahr ist eine Unsitte, die gar nicht genug bekämpsl lverden kann Schon jetzt sieht man allenthalben in den Getnartungen die Feuer rauchen, die viele Hecken mit ihrem dichte» Bestände von vorsährigeu dürre» Gräser» zerstören Und gerade dieses Untergias der Weiß- und Scktzvarzdor»Hecken bildet eine viel begehrte Riststätte der meisten Singvögel. Es wäre doch zu ivüii fcktz'n, daß bald etwas mehr Ratnrsinn und Perslinünis für des Menschen Freunde aus der Tierwelt Platz griffe,denn nicht nur jugendliche Ucbelläter sind es. die das dürre Gras der Hecke» anzünden, sondern häufig sieht man nach Erwachsene ain Werke, in »nüderkeztem Tun den kleinen Sängern die Schutz und Wohnplätze zzi zerstören " £ I n & 11 b c a I e r. Rocknnals hi in Ichltc Slimde auf die heutige Ausführung d«s Eckiwanles ,Stt S (& I nf ,u n g c n* famratlenc* hüigewieseii, die bekanmlicki als Beuestzoorstellinig für Herrn »arl Rotleck, de» believle» Bonvioant unserer Bühne, statisindet. , . Forst und Aagdidintz. Das Großh. tzreisamt Gießen erläßt eine Betanniuiadnmg, in der es die zcsetzlidten Beslimmungen für den Forst und Aagdfchutz in Erinnerung bringt. Es handelt lick, dabei um das inibkfngte Betreten und Befahren vvn Gebieten oder Schonungen, das Restausnelpncir von lagdbareni Fedenoi» oder von Singvögeln u. a. G ü l e r r e ch t s r c g i st e >. Errungen.sch g ltsge- rn ein sch oft haben in-reinbarl: sck istner Adam BlFckban der vierte und besten Ehefrau Aulmne geb. Müller, Bäcker Stephan Mütter der siebente und dessen Ehefrau Anliane geb. Euler, alte zu Evvertsttaufen. G ü t e r t r e » u u H g fwhen vereinbart: Hammcni» Albert Han und besten Ehefrau Anna geh. .Hamann, Witwe de? Edmund Schmitt, zu Tarmstabt. Philipp B u > ch. Weiß- binder, Stulkateur und Anlmber eines Hohlengeschäits jh Lich, und Edeirgu Helene geborene schöne, »arl schönc. Schreiner in Lich, und Ehefrau Luise geborene Loh, Mathias Anng, Gärtner, und destrn Eheirau Barbara, genannt Hälhe, geh. Lieb ter in Bingen. Heinrich Strenber. Weißtnndermeister zu Lotlar. n»o dessen Ehefrau Marie geb. Groß. Friedrich Hndilil, Laiwiriit und Schankwirt in Mainzlar und heilen Ehefrau Mai gareihe geb. Freu. * Hl eine Mitteilungen. Gemeindevorsteher Aoh. Ohl» zu Niederkleen wurde für weitere 8 Aahre gewählt. — Bellersdorf hat jetzt als letztes Hinterlanddörfchen Amchluß an das Telcphonnetz genommen. - Ans Furcht vor einer zu erwartenden Haitstraie erichoß jich am Donnerstag der Fahrikarbeiter Äarl Schäfer zu Höchst. Der 42jährige Arzt Tr. Wilhelm ä n o 11 in Fra n ksurt ist seit einigen Tage» verschwunden. An dre Racken heim er Hapselsabrik genei der 17jährige ffllulli- r ans Oppenheim mit der Hand in eine Maschine, wobei ihm mehrere Finger zeeguetscht wurden. An ein, Schneidmoschiiie geriet im gleichen Betriebe ein lstjäliriges Mädchen und erlitt schwere Verletzungen. Der Odenwälder Reiterverein beschloß in seiner kürzlud in Erbach i. C. nbgelwltenen vauplvtr- sarninlung, auch dieses Aabr wieder ein Pieederenne» mit Bei loinug abzubaltkn An der Haiiplveriämmlung des Verkehrs ausschnsscs Langen wurde II. a. auch die Frage der elek Irischen Verbindung Oikenb^id» Darmstaftl er öeiert. Wie nunmehr ieststeht, soll die Bahn von Ostenbach bis Langen von einer Franliurter Firma, und vvn Langen bis Dgent- stadl von einez Daemstädtee Firma gebanl werden. Landkreis Gießen. = Lollar, 27. März. In dem KonknrsverjaHren über das Vermögen der La ndivi rtscha stl ich en Bezngs- nnd Absatz-Genojsenschaft, e. G. m. b. H. in Lollar ist Termin zur Ertläcnng über die vo» dem slonknrSvercvalier eingereichte Vocschnßbcrechnung aist DomierZtaa, 2. April 1914, oormiitagS 9 1 /, Nhr, Zimmer 21r. 11, anberaninl worden. Die Berechn,mg liegt 3 Tage vor diesem Termin zur Em- stcht der Bekeiligten ans der Gerichtsi'chreiderei des Groß h. AintSqerschls Gießen offen. o Ro dH ei in a.d. Horloff, 25. Marz. Bei der Aagd Verpachtung wurde ein um rund 400 Mk. höherer Preis als irücher erzielt. Tie Feldjagd hat rin hiesiger Bürger gesteigert, während der Rentner Zeltmann Bad salz- hanje», jetzt -in, Haira, Höchstbictender der Waldjagd blieb. Tie Mehrestmahme kommt der Gemeinde sehr zu statten, da hier in den letzlen Fahren große Aniordernngen an den Ostmcintesäckel gestellt ivorden lind. — 'Auch im benachbarten Stcinheinl wurden bei der Fagdverpachtung jährlich 270Mk. nithr vereinnahmt. Die Waldsagd hal auch hier der Rentner Z e l t m a n n gepachtet. St reis Büdlugeu. O Bad £ alzhansen. 28, Marz. Während in früheren Aahren erst im Mai die hiesige Badeiaison eröffnet und der Badebetrieb anlgenonnnen -ourbe. wird in diefem Aahre schon bald die Perabreichmig von Bädern erfolgen, denn das K auf mann s- Erholungsheim wird bereits am I. 'Avnl geöffnet. 'An diefem Tage treffen über 80 stansleale zur fiiir im .Ernst-Ludwigs, heim" ein. Kreis Lauterbach. R. Lauterb ach, 28. März. St r c i s a n s s ch u ß - sitz» ii g Am 18. Februar d ZS. fand in Be r m uts Hai n Beigeordnete n w a >, l statt, bei welckwe Hch. R a u i cki mit 38 stimmen gegen lach O echter VII. mit .38 Stimmen ,'unt Beigeordneten gewählt wurde Die Wahl ist von dem Großh »reisrat beanstandet worden, weil, wie allmählich in die Ocsfentlichkeit dnrchgedrungen ist. vor der Wahl heimlich und unter verdeckten Vorwände» Freibier ge spendet wurde. Eine Voruntersuchung ergab, daß schon vor Weihnachten oft Freibier in Wirtschaften gelrunteii wo: den ist. was angeblich aus 'Anlaß einer Verlobung, die niemals staltgejnnde» hal, und eines Geburtstages, der jedoch in eine spätere Jahreszeit fällt, geschehen sein soll: auch von solchen Personen war angeblich gespendet worden, von denen es nach ihre» Betinügcnsverlzältnifseii tnnm an znnehmen ist, daß sic das Bier ans der eigenen Tasckie bezahlten. Ein Zeuge, der jedoch unvorbereitet unterwegs verhört wurde, ließ in seiner Aussage dnrchblickcn, daß Freibier ans »osten der Beigeordnelenwahl getrunlcu >vor den ist. Tie Sache wurde deshalb dem »reisausschuß zur Entscheidung vorgelegl An der henlige» Sitzung wurde unter vereidigten Zeugenaussagen festgestellt, daß tatsächlich vor und am Tage der Wahl Freibier ans .Kosten des als Sst'ger ßervorgegangcnen Hch. Rausch getrunken morden ist. Das Urteil lautet: Der Beanstandung des Olroßh. »reis rats wird stattgegeben und -die Wahl des Beigeordneten in Bermuts'hain vvn, l8. Februar 1914 für ungültig erklärt. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 500 Mark festgesetzt. Kreis Ariedberg. te. Friedbetg, Ltz.März. B-, der Krankenkasse,-.- ivahl wurden von den Bürgerlichen 19 Vertreter der Arbeit» gcber und 17 der Arbeitnehmer gewählt, von den Sozinl» demokratcii ein Arbeilgebervertreicr und 23 Vertreter der Arbeistiehnier. Die Bürgerliche» haben somit die Diehrlieit. h. Vilbel, 25. ctrDas Frankinitti Hohle n I ä IIre» wer! ..Gewerkickiaii Wahl'- I " in Franlnirl Rodelheim erwarb vor etlichen Monaten in de: Röhe des Rordbahtzhois ^III größeres Gelände zum Preiie vvn 11000 'Mail. Ans diesem soll unter der Ansticht der Großh. Hess. Berghehörde eine Betriebsanlage zur Gcnnnumig und g,',vcrl>lid-> n Perwellung der heim Zmageiii'ten de» bekannten Brodichen Sbrudets in natürlicher Weste irrnverden- den gasiöruiigen Hohleniäure errichtet ».erden. Bisher gehen täglich 788000 Liter stark kohtemänichaltigen Waistrs nutzlos verloren oder iährlich eine Million Kilogrannn Kollleniäurc. Die GemesttüeMricetmia ist seil längerer Zeit mit dem 'Abichlnn der Verträge zwischen dem svrudelbesitzrr und der Geietlichail drichä!» ligt. Inzwischen har nun das .Kreisamt F r i e d b e i g sich vor einigen Tagen gutachtlich dahin geäußert, daß die Erteilung d e r El cu e Hni i g i,» g e i » c r » d l> l c n s ä u r elr i t n n g durch R ä h r e » v o m S I> r u d e t II a ch d >' IN B a t> n h o t he zw. de UI acvla Ilten Werke ui ch t z u h e a II st.a II d c u ! ei. 'Auch das Guiachte» der Heisischeu Oberbergbehördc ist ietzt^einge- gangeu. Die nächste Gcmeinderatsiitzuua Ivied zu beiden Sckiriit- tären Steilung nehmen und damit die ihr Vilbels Mincratioaiier- Handel lieseinschiieidenbe Frage endgültig zur Erledigung bringen. starkrnbura und Rheinhessrn. IN. Oiienbach a.M.. 27 März. Der Istjälirige Tagtöbner Aatob Tcheitzger, der INI Stadtteil Bürgel wohn:, unterhielt seil einigen Monaten mit einem Mädchen ein L i e b e s v e e h ä l!.- n i s . das von de» Eftern dos Mädchen-: nicht aevilldet wurde. Auch dos Mädchen halte üdi van ihm losgcsagt. Als er gestern ahend seine Geliebte ivreckaen ivotlre. wurde ihm von der--: Schwester entgegnet, daß sie iidi ackwn ickilafen gelegt habe Darüber geriet er in Erregnilg und als i'välcr die Schwester das Fenster östn-tc. um nachzutehrn. oh er sich ent-ernt bah', teuer'.' er, in der An, nähme, seine ttzeliebte vor fick zu haben, vtötzlick secks Revolver s ckn sse Hintereiuaicher ob. die jedock sämtlich fehlgingen. Danach ergriff er du' Flucht, wurde aber auf dem Wilhelmsvlatz eingeboll und von einem Schutzmann festgenommcn. Den Revolver hakte er ans der Fluch- lveggttworfen. Hessen-Nassau. — Höchst, 27. März. In der Höchster Stadlverardnctcn« Versammlung ivurde bekannt gegeben, daß ein Bürger, der nicht genamit sein ivill, der Stadt eine Etistnng von 10000 Mark gemacht habe, ans deren Zinsen städtischen Beamten und Llrbeitern >„> Rolfalle llntcrstntzung gewährt werden soll. UnrversitätS'Nacbrifch-en. - Pros. Dl. Ernst Gövpert in Ri a r b » t g lxit den Rui als Ordinarius der 'Anatomie an die Univeriität Franklurl angenommen. Dkl Vertreter der lateinischen Svrache und Literatur an der Univeriität Basel, ord. Prosvffor Dr. bdil. Waller Oktv. bat emen Rus an die Unipersität Frank iur t a. M. erhalten. Er ist am 22. Juni 1874 zu Hechiugen in Hohenzollern gehören. — Ter o. Professor iur römisches und deutsches bürgerliches Recht Tr. Aost'vh Part sch in .3- e e I b i: i, Br. Hai Riff an die Franksniter Iliiiveriiiät ah gelehnt. , Der Professor der lheoreliichcn Phpsik an der Universität 111 r r di t (Holland, Tr. Peter Dehne hat einen Rui an die Frankfurter Unireristäi erhalten. Dr. Debye ist 1884 zu Maastricht in Holland geboren. Ter Hamburger Senat bat die Proiefsur für Kultur und Gciändne Andiens am Hamburgitchen Kolonialinffflut dem Pro iessor der Andologic an der Universität Ehristiania, Dr. Steil K o u o w, nbcrtragcn. Der ilichteiatsmätzigc a. o. Proiessor für Strafrecht, Strafprozeß und Zwilpiozeß an de, Universität Heidelberg. Tr. jur. Gustav R a d b r I, d> hat einen Ruf als etatsniäßiger Etztra ordinarius nach K ö uigsberg i. Pr. als Rackffotger vvn Pros Kriegsmann erhalten. Er ist 1878 zu Lübeck geboren. knkticbitzsdbrt. Wc'lilau, 26. Mär',. Ein mit zwei Offizieren, irus Königs- Ihtii aufflcfticgciic^ Mi l itärfl » g zeug naürn heute vormittaa eine Notlanduna vor. Beim Anlaffen des Propellers zum Wieder^ aufftiep wurde Leutnant Groeuer durch die Luftschraube am Ä o p f e s ch w e r v c r l e tz t. l^r erlitt einen L ch ä d e l b r il ch. Von Köniqsbera ist ein Automobil der Flieqerabteilung ab^eqangen, um den bewußtlosen Leutnant Groener nach Üöniasbcrg zu bringen Das vootrunglück auf der Spree. Am Toiinerstag abend wurde die Leiche des letzten Opfers der .Katastrophe auf der Oberspree, die des Fräuleins Heidehrcchcr, gefunden uiid geborgen. Der til Fahre alte Färber R >, tz t i n a t, der vom Ufer aus lms Boots- unglnck bei .Köpenick beobachtet hat und zusehe» mußte, wie seine Tochter, die sich in dem Fährboot befand, von den Flulcii verschlungen tourde, hat vor Schreck die Sprache verloren. vermischte». * Tie B c i s e tz u n g: H a r ii a ck s. Tie Leiche des Pro- scfsors Otto Harnack wurde am Donnerstag im Krematorium des Stuttgarter Ptagfriedhofes eingeäicherr. Unter den Trauergästen bemerkte man u. a. den Bruder des Toten, Ezzz. 'Adolf v. Harnack. Rach einer 'Ansprache des kpeistlichrn und mehrerer Vertreter des Lehrkörpers der Technischen Hochschule sprach namens der Fortschrittlichen Volkspartei Rcichslagsabgeordneter Haußmann. - U eb c r sa !>r e n. Ans Pren'Zau. 28 März, meldet ein Priv.Tcl.: Gestern abend wurde vor dem 'Babnhof Haßlcbcn der Ästigen des 'Bäckermeisters Groß aus Veenz überfahren und zertriiinnicir. Tie beiden Pferde wurden über 100 Meter weit lmtgeüftlei»: eines geriet unter die Lokomotive und wurde völlig zernnilnir. ,'liif dem Wagen befand sich außer den> Bäckermeister der Viehbäüdlcr Säiemel ans Haßleben. Beide Männer wurden,ckwer- verletzt INI Zuge Nack, Bcenz mikgenommcn, wo sie in, »ranken hause cingelicsert wurden. Der Bäckermeister erlag bald seinen Verletzungen. An der Ilnglücksstelle henndet lick ein Bahnäbcr- 4iiig ohne Sckrank e. V o I! eine NI .» IaftwagcII erd r ii ck l 'Ans E l m s - liot», 28. März, meldet ein Priv. Telegr.: 'Aui der Pinne berget Landstraße wurde ein RadiaHrcr, der Aibeiker Paul W i e jener aus Langeloe. vo» eurem eiffgegenkommenden '.Amoniobil. denen Steuerung versagte, gegen einen Ehauffccbaum gedrückt und getötet. Das Anlomohil übcricklng iicki und begrub seinen An- sassen, den Gastivirt Gti'eniann ans Barmstedt, unter lick. Giiese man» wurde so idmvr verletzt, daß er ebenfalls verstarb. Der Eliauffkur Wicb unverletzt. - E i n c S I r a ß e s o r l g c s ch w c in m t. 'Aus Stabanger wirs gemeldet: Turch den über die Il'er getretenen Vinnenice Vre devand in eine ganze Straße, die mit Bäumen bevstanzt war, fort geschwemmt worden. Die jdwnsteii Teile der Stadt „ud ebenso die Eisenbahngleise fiirb in Gefahr Mcnscken sind nickt nmge lomme». " M a s s c n v c r g i s t II lt g. Ans P ctkIsb u t g wird ge meldet Bei der Bereitung einer Salbe, die giilige Gase entwickelte, erkranlten in der Petersburger Gnmmisabrii Treugolnil über 200 Ardeuerinnen. Zehn von ihnen sind infolge der Beigst tung gestorben. Unter den männlickea Arbcitesgimoffen bracki daranfhi» eine starke Erregung gegen die Verivaltnngsbeamte» aus, irelcke dnrck die Polizei vor der Wut der Arbeiter gc- sckiützt Niirde». ^ D ampsk r u n g-tüd 'Ans Honolulu wild gemeldet: Te> den Verkehr zivischcii den Anieln veiMiitelnde Damv jer „M a » i" ist, wie verlautet, aus der Höh,- von Pearl Hai- ln nur in dir Luit atffogcn. Dir acsamtc, ',iunf ! Man» ilarTc 35t40t»uim louitK - getötet. T«r Tamuirr »an. - t*rNoii*»{»i an Bord' rr sank io nick. San dir 'Pont' nitfu auntrir« nrrtwu fcmsttni Bia» trimmt «». iwr timicktrn :vi iv . IO Brnonrü. mrtit (rinctfborcnr, »martommni iinb. ?it'5 Nnaläck min »ach »nieten 'XScUmngcn einer Ervloiion des ttnicls zngnckri.'veu * T i r Brande der B il» i» iv o ( I n n e r itt B o m d a ». o» SSeriitfifnmgöfrriKii lienirin grot.e Beitür»Itev sie toicoer holten Brände in den 'Poitmutollaitmt. vier lins feit de», »roKiu Brand am Montan neu» oerichirde», Brand anoarkrortirn. i: . ift faum ein .iioritri möglich, bat; e-r- iii» um Braiidstiitiing haiibelt. ,i»r Setftärfuttii deo gewötiulichen 'JVraimavtai uc- haben jmei eurouäiidie Berticheruiigdgeiellichatte» aeitait IS Matroie» de LiuienichiüeS „Zwittiure" ,ui» idu»* der Baumwollager ein gestellt töfiitc iinb zwei Brände auogeheochen Kfctnc üagesdtroitif. i»n Havanna und drei iäätie von P e u l e » v e st vorg. femirnen. Tie Erfranttr» nnirden iiolim Hiärlte. I«. ^ranfittrt a. TO., 27. Mär;. Sen* iinb Strohmatte ? 11 » heutige» ’i'tortt war weder £>»» uotft Stroh angeiahre». Amtlicher Wetterbericht. Oeifen11id>er SS c 1 1 e r b i c u ft, tLiegen. WettetauZsichte» in Seiten am Samitaa, den 28. O.'lnrj 1914 'Wechlelnd üciailfi, tühl, »orba^ftlidie 2t-mde, Letzte Ilawrichtcii. i sdi o lü C l t rb. T a rm tt g dt. -7 M din heute imMrricfK Amragen ;>uevfl wnrdt' brr Antrag M e M ii cf e - - llli i rf> st c i» :K antragt, mit Rücturin daran'. : t ä n t> c! a in ui c r. . irj. oit bn; Zweite» Jfanumci 1 üan-* und Börstel langen :,ur Beratung. « 1 i, ln ! tr. den Bau einer B a !» n i ; T e L £> beraten. Ter '-Hu*» rin in be dar. hin- nur die Errichtung einer den 'Antrag im erled-gt e* durch den Abq. ^ u y 'r vtid ine Ainolini.' rasch dnrri» er den Ge»ctzentwnri tzetr. r bisherige:, Berwgevuüg keine Sriwld Heilerkeii. Weiter valm die Kammer k» st e n Autrimobillinic in Betrarin somluen lann ;n erklären. Aam Begründung de* '.Intra und weiteren Att*''ii!nnngra der VKvt. Bra crllrirtc Minister Tr. B r a n n , da st eir geführt werden könne, wenn die ttnmiüe den' Antovcrkebr erledigt habe. An trage ausnahmsweise die Aegierm Ter Au*iri)n?-amrag wird genehmigt, den lKeietzentwnrs bete. die Tagegelder u n d A für die Ständekamnrrrmitglieder ohne Aus jorache an. Ter v c r b a f i e t c 21 ('geordnete A l» r e f cli. Ar a u n fi e i in , 27. Miirz. Wie die „ s .Ueuc Badische ifan dcZ^eitmrg" lwrt, bscidt der Abg A d r e i ch , gegen dessen Berk^stung beim Landgericht Mannheim Beschwerde eingelegt war, in 5?aft. * Ter Ä e s u u d h c i t S z u st a u d i m s r a n j ü s i s di e n >) c e r c. Pari*. 21 Mäi^ Ter Oicfnu bhe. ir * au ö s w u st der >1 a m m c r bat feine llnter»uchnnqen über die U u st ä n de in den ft a s c x n c n beendet und den .^riegsminister »-riuchl. eine Reihe von unerlastliriien B e r b e»s e » » n g e n in den alten s \a scrne.l vorjanchmen Tie „Trance militaree" berösientlickt ein' Ttal ist ik über bett t^inndhettdznstand der Armee im Januar. wonach die <^ahl der >l ranken bei weitem gröster war al* seit tangem. den Tvitalern allein waren .S1 >tranke unter gebracht. at»o •',() auf 1000 , während in den vorbrrgegang neu Monaten nur 11 ans da* Tausend cutnclen. B e l a g e r n n g sn st and in Tn u a \ > oV •tan ■, -7. Mar; oiite wobl tendeii'.iöir ..Temp ^ Tevcsche an - SrtKH un ni ’1 von der Pr^flamation de-5 Belagerung* -.nstand?* ni Tnra;.;o. T a * M ö lt i g * p n a r w a g e n \ cd t m c I' r . d e n B a t a st ; n v e r! a s.s e n. { 2 ,1» i f i ,.0' ö b c u" a n » g c l a ui e n. 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ES wird nach Listen abgestimmt und sind zwei eingereicht, eine von den Unterzeichneten, die andere von Sozialdemotraten, welche Vorzügen, ihren eigenen Weg zu gehen. w Unser Wahl- Vorschlag ist Liste Wir bitten alle Wahlberechtigten, mit unserem Zettel — Borschlagslistc I — abznstimmcn, die eine Gewähr bietet, daß alle berechtigten Interessen voll und ganz gewahrt werden. vetaillisten-verein Uausm. Verein Grtsgewerbe-Verein vereinigte Giehener Grauen-Vereine. Stimmzettel sind vor dem Wahllokal zu haben, man achte ans den richtigen „Nr. I". ani Sonntag, »cm 2il. Ainr,, ___I Anfang nachm. 3 1 * Uhr pünktlich in unserer Turnhalle bU 7 . 0 ’. V. Sonntag, den 2!». Marz, Nachmittage« I Mir, »inbet tut Lenz'schcu Hclscnkcllcr eine Nttstcrvrbtl. Gcncralvcrsammlttitg statt, zu welcher wir Sie sre,mblich»t cinladen. Tages-lOrdnung: l. Bortrag über „Ererbung d. Geflügels" 2, Anoloinng von Znchtbcihilfe ü M.20. . Ii Bersrinebeucs. 41M Um vollznlilige* Erscheinen bittet Ter Vorstan d. Mänuer-Tur«verei». Sonntag, den ÄK. März 1011 i 5t« tunten Morgens K Uhr: Wetlurnen in der .Turnhalle der Oberrealiriinle iBio- marrkstrastel. Abends 7 Uhr: Breieverteilung. tnrneriiriie Anüuhrungen. Borträge, Ta»»z ans der LicbigShöhe. Um zahlreiches (erscheinen bittet Ter Vorstand. Oie glückliche Geburt eines kräftigen J U X G E N zeigen hocherfreut an DR. ERNST WENDLER UND FRAU EDITH GEB. MUELLER München, den 27. März 1914 (Hiltensberger Stmaso *28! 4110 Seit einem Viert«! Jahrhundert i*t Lanoiin-Cream in Tuben und Dosen überall erhbltlich unentbehrlieb z.ur Hautpflege scnordni Vereinigte Cliemlschc Werke Aktiengesellschaft. Abteilung Lanolin-Fabrik Martinikenfeble Charlottenburj». Salzufer 16. Gemüse Schnittbohnen V>achSbos»ncri Svinot . Nodlrabi . . Wirsing . . brbicn . . do. seine Tose ii 2 Psd. . Mt 0.1.V . .. 0.50 44180v Giess. Riülergessllsohaft v. I8?7 <«. V.) Lamstag, 28. d. 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