Nr. ri Der SIcheiter Suzeiger erscheint tägttrfi, anher Sonntags. - Beringen: viermal wöchentlich SietzrnerZamil ienWntttr; zweimal wöchenitckireir- blattfär&en KretsÄitkcn rCicnStng I»,d Freitagl; sroetmcl monnH. 1#*». wirtschaftliche 3tilfro*tn Fernwrech - Anlchlülic: ®* die Redaktion 113 , Verlag ». Expedition SI Adresse !ür Depeschen: »«zclger «ietze». Annahme von Anzeigen kür die Tagesnummer bis vormfttags 9 Uhr. Erstes Blatt Jahrgang Mittwoch. 25. März Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Rotatioitsörud »>- Verlag -rr Srühl-schen U»i».-V«chr p,h Strii-nukerri 8. Lang«. 8c»attio«. Lrpediflon attb Drutfcrfi: Lchulftrahe 7. A>^eigm!-ii:' H?Ae» TZezitatzprei»: monatlich 7öPs., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6L Pst; durch diePost Aik.2,—oiertel* jätul auLickl. Bestellg, Zeile» preis: lokallöPs^ auSwärtS 20 Plenniq. Chefredakteur: A, Goetz. Bcrantworllich für de» polil. Teil: Aug. Goetz; lür .Feuilleton", ,Ber- milchtcS" und.GcrichtS- fanl": Karl Neurath; lür .Stadl und Land": Die heutige Nummer umfahl 14 Seiten. Tagcskaicndcr aus dem Fahr« 1814. 25. März; Treffe» bei la Fecc Champcnoisc, in dem die Verbündeten die Franzosen schlagen. 10 000 Monn Franzosen, darunter 8 Generale, werden gesangc», 38 Kanone», 200 Pulverwagen erbeutet. Aus dem Ruhttohlen Revier. Unser wittschnftspolitiicher Mitarbeiter in Essen schreibt uns: Die am 2V. Februar abgebrochenen Verhandlungen stur Erneueimng des Köhlenshndikats sittd ani letzten Samstag lniedcr ausgenommen morden. Geheimrat Tr. Eniil Kirdorf l>at sein Amt ans Wunsch der Zechenbcsitzer wieder über' nominell und die Beratungen geleitet. Uni dem über dem Sekbstverbranch und Zuküus der Lüttenzechen cntstandenc» Konflikt aus dein Wege zu gehen, lvar von den reinen Sechen der Antrag gestellt worden; Tie Herstellung von Koks seitens der Hüttenzechen für den eigenen Bedarf darf nur ans Hüttcnkokereien und nicht aus Zechcnkötcreien erfolgen. Wenn dieser Antrag nun auch keineswegs die Zustimmung der Hllttenzcchcn gefunden hat, so wird man sich doch weiter mit ihm befassen und ihn evtl, als Grundlage neh- inen, Um zu einer Einigung über diesen Punkt zu gelangen. Ein großer Fortschritt aus dem Wege der Verständigung ist in den Zanistags-Verhandkungen nicht erzielt worden. Mer cs nehmen weutgstens wieder alte Zeche» einschließlich der Vertreter des preußischen Handelsministeriums und des fiskalischen Bergbaus daran teil. Ein Ergebnis lvird sür dieses Fahr kann, zu erlvartc» sein, da die Bewältigung der vielen gegensätzlichen 'Auflassungen unter den beide» Haupt-Zechen- Gruppcn viel Zeit erfordern lvird. Inzwischen gehen die Fusionen ihren Gang weiter. Neuerdings haben sich wieder drei bezw. vier große leistungsfähige Zechen mit Reedereien verbunden and zwar der „Essener Berglverks- vcrein König Wilhelm" mit der Kohle»- und Reederei- Firma Julius de Gruhtcr in Duisburg'Ruhrort und 'Kami» heim, die Zeche Ewald in verton mit der Mainzer Firma Adolf Thomllc und Gras Bismarck und Friedrich der Große in Hern« mit der Kvhlengrotzhaudlung Adolf Harloss, o>. b. H., in Kassel. Diese letztere Firma war eine der größten Kohlen-tzandelsgesellschastett überhaupt und sic brachte, ehe sie in eine G. ni. b.H. mit 1,6 Milk. Kapital nnrgewandelt ivnrdc, ihrem Besitzer fast '..Million jährliches Einkommen, ein Umstand, der bei den Zechen im Kohlen.Revier viel böses Bl it machte, Tie erweichenden Zechen haben jetzt etwa t Rill. Marl als Kaufpreis daiiir bezahlt. Tic Gcsellsätzijt hat Zweig tflederlassninzeii in Mannheim, Gustavsburg, Duisburg Ruhrort und Iserlohn. Tic Zeckgm rüsten sich ans diese Weise auch sür den Fall, der zwar nicht sehr wahrscheinlich ist, daß das Kohlensliudikat nicht zustande kommt. Inzwischen geht der Kohlenabsatz immer lveiter zurück. Tic Beteiligt,ngSanteile sind für April aus 80 Prozent sür Kohlen und Briketts und aus 50 Prozent sür Koks festgesetzt worden. Im lctztverflossenen Monat Februar lvarcn noch 81,5 Prozent ans die Beteiligung abgesetzt worden, obwohl auch da der Absatz schon c,»c Million Tonnen geringer war. als in der gleichen Zeit des Vorjahres; er betrug nur 5,8 »Kill Tonnen gegen 6,8 Mill. Tonnen, 'Auch die Förde rung weist einen erheblichen Rückgang auf; sie betrug 7,7 Milk. Tonnen und war um rund 620000 Tonnen kleiner als im Vormonat. Ungünftlgcr als für Kahlen sind die Absatzverhältnisse sür Koks, da hier nicht nur die Hochofenwerke schwächer abruscn, sondern auch der Absatz sür Haus- brandzwecke wieder crlreblich nachgelassen hat. ES sind gewaltige Berge, die die Zechen in Kots allmählich auf den Lagerplätzen anhäusen, deren Unterbringung ihnen ans die Dauer schwer fallen wird. Merkwürdig ist, daß die Zechen, die nullt i», Syndikat sind, von der Absatzstockung nicht betroffen werde». Sie steigern ihren Absatz in Kohlen und Koks, fördern uneingeschränkt und stellen fortgesetzt 'Arbeiter ein, während bei dem Stindikotszechen aflcrdingS nur in geringem Umsang« - Arbeiter entlassen und die Löhne herabgesetzt werden. Die Reise des Raisers. Venedig, 21. März. Ter Kaiser ist um 9.10 Uhr hier eingetrosfen und hat sich sogleich an Bord der „Hohen- zollcrn" begeben. Gleich nach der Ankunft überreichte der K a i se r dem Bürgermeister Grasen Gr im ani in geschlosscneni Briefumschlag 3000 Mark zur Verteilung an die Fa mi licii der bei der Schifsskatastrophe in Lido U in g e t o m n. An Bord der „Hohcnzollern" ließ sich der Kaiser die Schiffsmannschast vorsührcn und labte.sie sür ihre bei dem Unglücksfall geleisteten Nettmigsarbeikeii. Mit tags fand an Bord der „Hohenzollern" eine Frühstückstafel statt. Uni 1 Uhr 15 Min. nachmittags begab sich der Kaiser im Ruderboot mit Gefolge zum Besuch des Palastes Wallis Moncenigo am Canale Grande. Um 5 Uhr »ahm der Kaiser de» Tee bei dem Grafen und der Gräfin Papadopoli. Zur Abendtafel an Bord der „Hohenzollern" waren gc laden: der deutsche Botschafter, der deutsche Militäraltachee, der Marineattachcc sowie Graf Facini. lieber die Ankunft des Kaisers wird noch lveiicr gemeldet: Nach dem gestrsipm düsteren Traueetage herrschte heute prachtvolles Frühliiigswetter. Die öffentlichen Gebäude und Privatpaläste sind reich beflaggt. Der Eanalc Grande ist besonders prachtrwlt geschmückt. Zahllose Gon- deln und Motorboote führen die Behörden zum Bahnhöfe. Hcrrlickie Teppiche und reicher Pslanzenschmnck vom 'Anlegeplatz bis zmit Ende des Bahnsteiges, der mit reichsdeutschen und italienischen Wappen behängt ist, verleihen der Station ein festliches Gepräge. Das Ufer des Canale Grande ist schwarz voll Menschen. Eine große Menschenmenge hält die Stlflen einer gegcnütwrliegendeii Kirche dicht besetzt. Um 8.20 Uhr waren bereits afle Behörden: der deutsche Bot-, schaftcr, Admiral Tonchon und die Kommandanten der deutschen Kriegsschisse anwesend. 20 Minuten später fuhr der Hofzng aus der Station ein, während die Stadtiäpelle die deutsche Nationalhhmne intonierte. Ter Kaiser begrüßte, am Wagenfenster stelzend, militärisch die Erschienene», sprang schnell heraus und schüttelte zuerst dem Vizeadmiral Garelli herzlichst die Hand und unterhielt sich sodann angelegentlich mit deni Bürgermeister. Nach der Begrüßung des deutschen Botschafters und der Herren der Botschaft durchschritt der Kaiser den Wartesanl. Tas spalierbtldcudc Militär schulterte beim Erscheinen des Monarchen das Gewehr und die Menge brach in kaute Hochrufe aus. Der K a i s e r begab sich mit einem seine Standarte führenden Boot durch den Canale Grande, überall vom Publikum herzlich begrüßt. Sodann bestieg der Kaiser, begleitet van dem Generaladintantcil v. Plessen und seinem Flügel adjutanten das Ruderboot der „Hohenzollern". Den Fahr zeugen des venezianischen Ruderklubs folgend, durchichnitl das kaiserliche Boot blitzschnell die Fluten des Canale Grande. Das sich an den Fenstern und den Ballonen be flndcndc Publikum begrüßte das Boot überall aus das leb basteste. In Motorbooten folgte das übrige Gefolge dein kaiserlichen Boot in geringer Entfernung. 'Als das kaiserliche Boot in Sicht kam, feuerte der Kreuzer „Breslau" Geschützsalut, und die ans dem Oberdeck ausgestellt« Mannschaft be grüßte den Kaiser mit eine», dreimaligen Hurra, Gleichzeitig führte d a s L u s t s ch i s s „P a r s c v a l" glänzend gelungene Manöver laus, denen der Kaiser die größte Aufmerksamkeit schenkte. Uni 10 Uhr stieg der Kaiser an Bord der „Hohem zollcrn", nochmals durch Salven begrüß!. Die italienische Presse. R o in , 21. März. Von den römischen Zeitungen bringen heute abend gts erste „Giornale d'Italia" und „Vita" Be- grüßungsartikcl zur Zusammenkunft in Venedig. Das „Giornale d'Italia" feiert den Dreibund, der «ns der europäischen Krise stärker denn je hervorgegangen sei. Tie Kaiserrcisc sei der beste Kommentar und die beste Antwort der Wilhelmstraßc aus alle romanhaften potitischcn AuSstrcunngen in der letzten Zeit. Dos Blatt iäbrt fort: Wir stellen mit Genugtuung fest, daß die öfter rcichisch-dentschen Beziehungen stetig und herzlich sind und durch unwesentliche Zwischenfälle während des Ballankricges nicht getrübt wurden. Tic besten und intimsten Bcziehnngcn, wie sie. kaum je vorher waren, bestehen auch heute zwischen Teuischland und Italien Es besteht kein Zweifel, daß in diesem Augenblick von allen Nationen Europas es Deutschland ist, mit dem wir in den intimsten Beziehungen stehen. Ein französisches Urteil über die Kaiierreise. Paris, 21. März. Mehrere Blätter beschäftigen sich nük der Reise Kaiser Wllhcl m s nach Wien und Venedig. Ter „Tcmvs" meint, daß den Begegnungen de; deutschen Kaisers mit dem Kaiser Franz Joses und dl' IN König Viktor Emn- nucl infolge der gegenwärtigen Verhältnisse eine besondere Bedeutung bcizinncsscn sei. Der Friede aus dem Balkan sei zwar Iicr- gestcllt, aber es sei dies ein mit verschiedenen Schwierigkeiten und Problemen belasteter Friede. Tie öflentlühc Mcimmg Oesterreichs erblicke in der Zusammenkunft der beiden Kaiser einen Beweis für ihre Freundschaft und sür die Festigkeit des österreichisch deutschen Bündnisses. Ebenso werde die Begegnung öl Venedig das enge Zujaimncnwirlen der Kräfte des Dreibundes in allen Fragen des europäischen Fes!lande - wie i» d-men des Mittel» inrcrrs »nd Kleinasiens bekräftigen. Diesen vereinten Kräften gegenüber hält die Trivleenpirlc, deren Intimität van neuem durch die Besuche des Königs Georg in Paris imd des Präsidenten Poineare in Petersburg bekundet wird, das Gleichgewicht ansrecht. Tieses Gleichgewicht und die Fürsorge, welche dic'Trivle- eutcnte auiwenoe, um ihre militärische Macht aut der Hölle ihrer diplomatischen 'Ausgabe zu erhallen, bieten das beste llntcrpland dafür, daß die noch schwebenden Fragen in sricdlickiec und billi gce Weise und nick» zum Schaden der Triplemtentenrächtc gelöst werden. Deshalb sehen wir diesen 'Austausch va» Besuchen und diese Unterredungen ohne Beunruhigung. Ist doch schon die Reise Kaiser Wilhelms nach Karsli ein Anzeichen der Ent spannung. Deutsche» Aeieh. Das K ö n i g s p a a r von Württemberg i n Nc ü n - ä>e n. Ans München vom 24. März wird bcflchtct: Heute mittag 12 llhr besuchte der König von Württemberg mit dem Ehrendienst das Rathaus. Er wurde vom Obrrbürgermcistcr Tr. Borscht und dem Bürgermeister Brunuer am Eingang des Rathauses cmpsangeit und durch die Rcpräsentationsräume geführt, wobei ihm der Ober Der Leipziger parsisa?. Aus Leipzig 22 März, wird uns geschrieben: Nun Hot auch die GeburtsstaLtt Wagners das letzte Mysterium des Bay- rcutfcet Meisters erlebt. T.c Intendanz, tu vollem Bewußt,cm ber aroßen Beipflichtungen, die eine Anfführung gcra^ an dm er Waqncrftattc mit ,'ich brachte, Uat sich nicht an der Jagd der grald dürstenden deutschen und anslündnchen -Buhnen beteiligt. „Dre Würde dem Werlo zn rvahrcn. ailt uns mehr, al> der ^chnell»a- keilsrekoro/' 3o lautete ihre Anl.nort aus die H.-Ugen Angriffe, die ihr ob ihrer scheinbaren Scülmigkeit gemacht inurden. "rach dem heutigen Tage unrd man ihr Dank nnncn: Me BarUsal aussührnng ist das stolzeste Ereignis der leipziger Theater- geschickte. . . Jns.enieruug. deren Plane m gemcmiamer Beratung von Mar l i n g e r, Gchcimrat M art er steig und Ober, rcgm'eur Dr. Lert entstammen, wurde von dem Münchener Professor Robert Engels 'dem Schöpfer der Bilder zum Noman von Tristan und Isolde, ausgemhrl. r^re entfernt ,«a, bewußt von der Bayreuther Tradition, nicht aus .Keue rung.- llcht. sondern aus der richtigen Aunammq. ein öit’ Banreuther Gestaltung itt vor mehr als dreißig wahren sengtleo,'' neu zu erwerben. Im Gegen,atz zur Pracht und Uev vigleit des Bayreuthcr Gewands ist der leitende Gedanke der Hiesigen Inszenierung die strenge, verhaltene ,'vrni ans aer «vv'h reit der religiösen Glaubenskämttte gcme,cn. >>n der altchntt-- lichen Architektur Ravennas bat Marterstcig, dank K,Nigers Wlt«, diese Form gkinnden. Tns Innere der Gralsburg >n -me getreue, völlig rlasttschc Nachbildung der Kirche -an 'k-nlalc in Ravenna, die lim 510 von Theuderich errichtet wische. Und dge „Igiiitiien sür die Kostüme Hai Engels nach den du'Italien der atichiinliiti bgzan,iniichcn Mosaiken in der Kathedrale s. Avollinare Auavv „nd in der Grabkapclle der G.alla Plaetdta emivorlcn. 0 » dteiem monumental keuschen Geivand ivielt srck das Erlo »ngsdra na ab. Es ist akitfncilig die Form, die das -Illlc und Abendliche IN per IMniik am reinsten körperlich dar,teilt., -tarn Wagners ioiif hoben hier nicht mehr die Glut dcs Tristan oder dal oubcl des -irgirics Sic iind R- reise .rruckst eines Alternden, der am Abend mit unendtickicr Milde auf Erlebtes zurückschaut. In dieser Abgeklärtheit svielte auch das herrliche Gewandhaus- archcfter unter der Fühnmg van Otto Loh sc, der mit unvergleichlicher Innigkeit das letzte Vermächtnis nnnes ern|tr- gen Meisters nachschui Wütig scharte sich unter ihm die Quadriga' ll rin« (Parjifall. Käse Amsarias , Karl Braun Gurncmanz'' und Eäcilie Rüsche-Endors iKundry). lind tie zarten Stimmen der Thouioucr schwebten aus der Kuv- pel der ragenden Burg wie aus bödafteu Höhen herab. Tic Wnkung >cs Werkes war eine tiefgehende. BcsMdcrs der erdenscrne Schluß löste starte Ergrisfcnhcit aus. Tie Ausnahme durch das Publikum geschah >u der einzig möglichen Form: In Schweigen und Ehrfurcht. ^ P. Ci. Die bayrischen Königsmarfcii. Aus München wird uns geschrieben: Vom 86. März gb lvcrden gus Verlangen die neuen Königs-Marken ausgegeben werden, die ein interessantes postalisches Novum darstellen. Sind es doch überhaupt die c rstcn ba n er i sche n Kö It t gs NI a r l en, denn jene von Sammlern heiß begehrten Raritäten mit dem Bildniiie ttönig Ludwig II. in Prägcdruck gelangten nie ui den allgemeinen Bert ehr. Tic neuen Marken rereiniacn stark dekorative Wirksamkeit mit subtiler Tctaükunst in der Wiedergabe des Porträts. Tie erinnern im Gegensatz zu den! unscharf ausgesührten und wenig reizvollen Germania-Bildnis der niedrigen prcußisckien Berte an die besten Marken einiger deutsckn'r Staaten in der ersten .tzälftc dcs rvrigcn Jahrhunderts, vor allem an die kunstvollen Marken- bftdcr der alten Niederländer. Ter Entwurf, oder genauer gesagt, die Entwürfe zu den Äönigsmarken stammen van dem Münchener hlnnstinalcr Professor Walter Firle, der König Ludwig III. wiederholt porträtiert hat. Tie Pscnnigwertc zeigen den König bald en iace, während sür die Markwcrtc ein ganz neues Profil- Porträt znm Vorwurf diente. Bei den Pscniiigwertcil tritt das Bild des Königs aus dunklem, rundem Rahmen aus ichraiiier- tem Gründe, der in de» oberen Ecken die Wertangabe», unten die ganze Breite der Marke überguerenft die Anischriit „Payern" in kräitigi'r Antiqua enthält. Bei den Marken im Werte van l bis 5 Marl ist der PorträtHintergriint» oval, bei den Werten von H) bis 2Ö Mark wieder r n n d, aber von einem Lorbcerkranz nmgcbcii. Tic Fnrbengcbuilg loflcht in mehrere» Werten von der der preußischen Briefmarken ab. Tie 3-Psg. Marke ist kasseebra»», die 5 Pfg. grün, die l0 Psg. rot, die 20 Psg. blau, 25 Psg. grau, 30 Psg. orange, 10 Psg. olivgrün, 50 Psg. rotbraun, 60 Psg. blaugrün. 80 Pfg. violett, I Mark braun, 2 Mark violett, ,'l Mark rot, 5 Mark dunkelblau, 10 Mark dunlclgrün, und 20 Mark dniikclbrann. Tie neuen Postkarten enthalten als Wcrtstcmpel das baycröche Wappen in neuen Zeichnung von Lorbeer,Iveigen um rank,. Eine Neuerung gegen früher bedeutet ferner die stilisierte Ilmrabmung der Karte nach 'Art der österreichischen und ungarischen Pastkartcil. Im Gegensatz zu den Marken zeigen die Postkarten und Anweisungen eene gotische Künstlcrschnst. Tie Entioürse zu diesen Postwertzeichen schuf der Münchener Heraldiker Professor Otto Hnpo. Neu ist auch dos Verfahren der Herstellung dieser Marken. Zum ersten 'Mole wurde hier und. wie die Ausführung der erstell ausgestellten Erenlplare zeigt, mit beltevr tvelingen — der Rotationsdruck ftir Postwertzeichen in Anwendung gebracht. Tic Vorzüge dieses gegenüber dem irüherrn billigeren Photolitho» druck bestehen in der b,deutend schnelleren Hefltcllungsmöglich keit., Tie beiden zum Markcndruck benutzten Maschinen licieru setzt täglich etwa fünf Millionen Stück, einen Vorrat, der bei deni tag liäicn Verbrauch von I J .> Millionen a» bayerischen Briefmarken etwa drei Tage reicht. Ter Jahresverbrauch beläust sich aus 100 bis 500 Millionen Stück. Die jetzigen Regenlenmarkcn, von denen noch große Vorräte vorhanden sind, n>crdcit noch längere Zeit im Kurs bleiben. F. E. französische Nusgrabungen in Griechenland. Delphi, T h a s o s , Delos, O r äi o m c n o s, N o t i o n. Unser Athener Korrespondent schreibt unS vom 11. März: In der heutigen Sitzung des französischen archäologüchcu Instituts gab Professor G. Fougercs einen Bericht über die 'Ausgrabungen des Instituts ft» Jahre 1313. Sie waren dank der Freigebigkeit des sranzösischen Staates und dem Entgcgcnkammen der griechischen und oitamanischcn Regierung äußerst nmsangrcich, und erstreckten sich aus Delphi, Orchomenos, Thafos, Delos, Notion. Eourbi gelang es, in Delphi den viclnmstiittencn 'Apollu- temvel auszugraben. Er ist in zwei Stockwerken crhattcn. Unten ist der wahrscheinliche Platz der Pythia sestgcstellt und auch die Höhle, in der vielleicht die Dämpfe des Orakels erzeugt wurden. In der Nähe bciindct sich ein neues Säiatzhaus. Ebenso wurden der Ost' und der West-Partikus ircigelegt. Bluni und Plassard haben in Orchame nas den qaitzc» antiken Stadtplan iestgelegt. Tas van ihnen nnsgc- grabenc Buleutherioil stellt sich aus Grund gefundener Inschriften als Stiftung reicher Einwohner des Peloponnes dar. Sie legten außerdem frei ein Heiligtum der Artemis und ein großes Hotel in der Nähe des Tempels. In einen, dorischen Tenivel iand man it. a. eine wundervolle Grabstelc, die zwei eng aneinander ge- schmiegte Freunde darstcllt. In Delos legte Paris die Palästra, einen Weg zum Gipfel des Heiligen Berges und zwei nntike Häuser mit schönen Mosaiken frei. Ter Weg übcrraicht durch die gemaltigen Steinstuien, die zu icinen Stufen verwandt wurden, und durä, die koloisalen Blöcke der Eftiiassung zu beiden Seiten. Picard arbeftcte in Thaios. Leine graßurtigen Ausgrabungen wurden während des Balkanlrieges vom König Äanstantin besucht. Nach ibnt Hai Tbnsas früher eine viel größere Ansdclmnng gehabt als jetzt. Sic bildet in dieser Gegend dos einzige Beispiel so vvl ligen Verfalls. JEc* bedeutendste Bauwerk ist ein Hekatompedon von 23 mal 27 Mir. An-dehnnnr Es wurde im Lause der Iohrbundertc mehrfach umgcbaut. Tie zahlreich geiundencn Ar- chilekturreste deuten aus cs» Verwaltungsgebäude bin. Besonders merkwürdig ist ein Basrelief mit kämpfenden Greiicn Darüber befindet sich ein schöner Fries, der die zwöll Göttrr darstcllt. bürgermeister ciiicit SiKfommtntrunf der Stobt bnrrcirfitc. Ter Stönio Sanfte für bic Begrüßung nitft trank aus das Wohl, bns Vachien und, Blühen brr Stabt. Tarant begab sich bas Königs- paar mit Gefolge, und brni Ehrendienst z» einem o-rübftiirf in bic württrinbergische Gesandtschaft, Um 0 »Pr 30 Min ist bas Kö »iasvoar von Wnrttemberg^nach hcrzliiticr Verabschiedung vom bayerischen Känigspaar im Sonberzng wieder nach Stuttgart zn- rückgekehrt. Ausland. Der i a v a n i s ch e Ministerpräsident B a m a - Unat» bleibt bi* zur Bildung des neuen Kabinetts int Amt. Er erklärte, der Rücktritt des Ministeriums sei erfolgt. weil die Be ratungen über bas Budget auf einem Wien Punkt angckommen seien, »nb nicht im Zusamiiienbaiig mit bcni Marincskanbal. An» 5t«M «nv Land. ©iegen, 25,»März 1914. Gilt Lbervrrsicherunzsamt in Gießen, Man schreibt Nys: *TC ir brachten in der Montagsnummer unsere* Blattes die Mitteilung, das; vorn Abgeordneten Leun und (Meit. ein Antrag int Landtage ein gebracht worden sei, in Gießen für die Provinz Oberhessen ein Ober-Versicheriiiigsamt, mindestens aber eine besondere Spruchka in in e r zu er richten. Bereits in der gestrigen Sitzung des Landtags ist i'tbt'P den Antrag verhandelt worden. Der Antrag Leun wurde zu Gunsten eines von anderer Seite gestellten An > trage*, der den gleichen Zweck verfolgte, zurückgezogen. Die Regierung wandte ein, daß bei Verwirklichung dieses Antrages eine erhebliche Mehrausgabe entstünde, Anfolgt- dessen wurde der Antrag mit einige,i Stimmen Mehrheit abgclehnl. Wir können uns nicht erklären, wodurch die erheblichen Mehrkosten entstehen sollen, find vielmehr der Hebe r- zciiguiig, daß nicht nur nicht Mehrkosten entstehen, sondern Kosten gespart, zum mindesten aber nicht mehr Kosten, als z, Zt, in Kapitel 67 des Staatsvoranschlags angesctzt siich, verursacht werden, denn es handelt sich lediglich mit die Verlegung der in Tarmstadt für die Provinz v b-rhe sscn gebildeten Spruchkammer al* besondere Spruchkammer in die ,hauptstecht dieser Provinz, Diese Verlegung liegt zweifellos auch tn>. Interesse der versicherten Bevölkerung der Provinz Oberhessen. ES wäre zu wünschen, daß der Antrag von den Vers tretern der Stadt Gießen tu der Ersten Kammer wieder' anfgegriffcii wird, ** Ta g es kal ende r ihr Mittwoch, den 21. März: Stabt- theater: »Ter Widerspenstigen Zähiniingck Aiilang 7 Itbr, 5t i » b e r g a r t e » v e re > n n»b Giebencr Fröbel-Scniinar : 'Abends 8'A Uhr im Holet Schütz: Oessemltcher Bortrag von Frl. Hebwig Hübner. Trinker-Fürsorge st «l!e für Stabt nnb Landkreis Gienen Gieße» Asterwez 8. Sprechstunde jeden Donnerstag abend « bis 1'U Uhr, , ** 11 c b c r t r fl g c li wurde dem Lehrer Hermann B c n- d c r zu Stumpertenrod, Kreis Schotten, die erledigte Lehrerstelle an der Volksschule zu Lauter, Kreis Gießen, ** Verleihun g, Ter Großherzog hat dem Briefträger Johann Meusdorf in Lautertwch und dem Post- hilfsstctlcninhaber Briefträger a, T, Ernst Schaaf -in Ober-Gleen das Allgemcine Ehren,zeickien mit der Anschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen, ** Tc ch ii i s ch e H o ch s ch u t c. Kommerzienrat Wilhelm Opel hat der Abteilung für Maschinenbau an der Tech iiischen Hochschule in Tarmstadt 20000 Mark zur Errichtung einer Wilhelm-Opel Stiftung überwiesen, deren Ziiis- eriräguis zur Förderung der Lustschiffahrt, insbesondere zur Vornahme von Versuchen auf diesem ltzebtete Verwen billig finden soll. ** Maria Perl ü udignn g ist eines der ältesten Feste und wirb schon 3-10 n. Ehr, van Athanasius erwähn,. Die Griechen nennen es „Tag besGnißcs", dieRömer „Empfängnis oderMcnich - Werbung Ehristf", An beiNfchen Urkunden finden sich „Fest der Boicfchast", ,"iinr Fra een-Abend", „Ehrenmesse Unserer Fra -", „Marti Engelgniß". 65 i erllä d: Konl ;-i T led», da- die Verkünbignng wcaria ein eigenes Fest bilde. Wo:! es aber ofl in die Karwoche siel, so wurde es ou! den 18. Dezember verleg,, was lange Zeit in Svanien her Fall war, bi* man es auf d»'n 25, März endlich mrückverlegke: jedoch erschien ISIS die kirchliche Beiordnung, so orl das; Ostern im März geßnert würbe, Maria Verkündigung erst nach dem weißen Sonntag gebaiken werben solle. Die Protestanten i» Sachsen feiern dieses Fest, has einzige Marien fest. Am Mittelalter ist die lßeickiirbie von Maria Verkündigung bramaiiücr, worden: aitein 1656 verbietet ein väpstliäier Erlaß die Verwendung der Kinder zu diesem Zwecke, All Rom wurden Prozessionen angestellt. An Löwen besuchten die Kinder ehemgks die Pelerslirchc, ,dinier dem Bilde Mariens war ein Knabe versteck,, welcher an Stelle der Maria sprach. Ans einer Oeffnung an der Decke ließ man einen Knaben 'als Engel Gabriel herab, um die Bo,schalt zu verliinbigen. Währenü die Kinder naä, dem Engel blickten. ließen ibre Eltern ihnen unvermertl Leckereien aui den Schoß iahen, ais ob der Engel cs getan bätle. Als 1750 bas Seil riß. warb das Spiet verboten. Das Nest selbst weist wenig An Unmittelbarer Rahe besanden sich viele Zimmer, vielleicht Bureaus, Tic Mauer besteht aus gewaltigen, guadra,lärmigen Marmorblöcken, Tic Grabungen in Klei nassen hat die. Schule in diesem Aahre erst wieder neu ausgenommen, Ta die iranzösische Kammer den, Institut für da* lautende Jahr 50 000 FranlS mehr gewährt bat, sollen die Grabungen dort in größerem Umfange nn*-„ geführt werden und zwar in dem früher bedeutenden Cotophon und seinem Hasen Rotion, wo »um bereits da* bcrühnilc Nvollo Orakel Elaros scftgesteklt t>at. Es wäre zu wünsche, daß da* Deutsche Reich das hiesige deutsche Institut IN ähnlicher Weise unterstützte wie die sranzösischc Regierung da* ihrige, — Die r e ich * d c n 1 1 dl e U l anfsnh r » n g von L e b a r s „Endlich allein". Ans Erfurt, 22, März, wird uns ge schrieben: Tic reickisdeutsche Uraussübrnug von Lübars „Endlich allein" fand nicht, wie dieser Tage angckündiqt Ivurdc, im 3,ob: theater zu Hildes heim, sondern heute in imsercm statt, Tie Handlung in bereils ans den Wiener Berichten bekannt. An der Musik geht Lehar einen neuen Weg: nur der 1, und 3, Akt gehören der Operette an, und diese enthalten eine Fülle leicht eingänglicher Melodien im Tanz- und Marschrhlsthmu*, die auch hier zündend einschlugcn. Musikalisch an, höchsten^stcht jedoch der 2. 'Akt. in dein Löhar ersolgreich das Gebiet der Svicloper betreten bat. Dieses Rieienduo war ein kühne-* ÜAagnis, Löhar hatte sedoch auch hier »ich, ans die geschlossene Form verzichte,, Die ivmpbonisch gehaltene Einteilung zeig, Einflüsse Wagners, Puccinis und Richard Strauß', Nicht zu ihrem Nachteil, Das Orchester ist wie immer meisterhait brbandell. Die von Kavellmeifter Riedel geleitete, sehr ilottc 'Aufführung fand eine sehr herzliche Aufnahme, F, M, — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- s ch a i t. An Florenz ist Giuseppe B n o n a m i c i, einst ein gefeierter Ksavicrkünstler, im Alter von 63 Jahren gestorben. Er hatte in München unter Bülow und Rheinberger studiert, war dort mehrere Jahre Lehrer des Konservatoriums und schrieb auch u. a, ein Streichauartctl. das Wagners Beifall «and. Er war zuletzt Dirigent des, Florentiner Chorvereins und Klavierlehrer am Kal, MuftkinstiluI in Florenz, Gebräuche auf. Bezüglich der Witieruug sagt da* Sprichwort: Regne, c* au Maria Verkündigung, so regne, es noch vier Wochen, — Maria Verkündigung, die Schwalben kommen wiederum, - Der ilavonische Bienenzüchter dar, am 25, März Hans und ,Hvs nicht verlassen, sondern muß tagsüber Späne und Splitterwerk zusamineiiteien und ans den Küchcmberd legen, indem er dadci spricht: „Ach sammle weder Holz noch Zweige, iammie vietmebr Honig ein zur Versüßung meiner Bienen aus dem Meer und der Donau", i ; * Versa in in lu n g z u r Ort * lassen w a h l. Mit den Wahlen zum Ausschuß der Ortskranlenkaise Gießen beschäftigte sich gestern abend im Saale de* Cafe Leib eine stark besuchte Versammlung, Herr Kontrolleur B e tf m fl n n schilderte die Entwickelung der Sozialgesetzgebung iu Deutsch- land und erörterte besonders die Stellung, welche die Parteien dazu ciunahmen. Wenn der Sozialdemokratie vielfach vorgeworfen würde, daß sie gegen die Sozialstes,me gestimmt hatte, so hätten die damaligen sozichldenivkratischeu Abgeordneten die besten Gründe für ihr Verhalten gehabt. Sie stimmten dagegen, weil die lüesetze ganz ungenügend und die Organisation des Veriichernngsweien* nndemokratych >var. Mit der Reichsverficbernngsorditting sei vieles für die Versicherten verschlechtert worden. Bei den Wahlen beobachtet man nun, daß von Leuten, die sich früher nie um Kran lenfassenwesen usw. gekümmert hatten, eine sehr lebhafte Tätigkeit entwickelt würde. Nachdem die Dienstboten vcr-- jicheriingspflichtig geworden sind, zeigen ans einmal, so führte der Redner ans, Herrschaften ei» früher nie, beobachtetes Interesse an dev Wahle», Man sehe, daß allerlei Gruppen sich zusammen tun, um die sreigewerkschastlichen Arbeiter ans den Kassen heranszn- dränge». Hier in Gießen habe sich ebenfalls ein Ausschuß gebildet, als dessen geistiger Leiter wohl Herr Professur B o g t anzusprechen sei. Man mache die Dienstmädchen mobil, die sich bisher keine Kenntnis vom Berjichcrungs - wesen verschaffen konnten, um den oben angegebenen Zweck zu erreiche». Es müsse aber gesagt werde», daß die hiesig? OrtSkrankcnkasse unter der bisherigen Verwaltung Tnai tige* geleistet habe. Redner zählt die Mehrleistungen guf und schließt mit der Aufsorderiing, bei der Wahl am Dienstag für die Liste der Gewerkschaften, für den Wahlvori schlag ? zn stimmen. An der Aussprache ergriff Herr Pros, Vogt da* Wort und lehnte cs ab, der „spiritas reeior" des Wahlausschusses gn sein. Der Ausschuß habe sich an die Gewerkschaften gewandt ,u»t eine gemeinsame Liste zu erreichen, diese hätten aber abgelehnt, — Ter Vorsitzende M a n n erklärte, lvarum die Gewerkschaften nnf den Vorschlag nicht ein- gchen konnten. Bei der Verteitnng der Ansschnßsitze wären sie doch gar zn schlecht weggckommeii. Außerdem habe man sich von dem Wahlausschuß an die sozialdemokratische Partei gewandt, was darauf hindentr, daß man diese Wahl vom politischen Gesiehsspniikte behandeln ivolle, das wollten die Gewerkschaften nicht, — Herr Professor Bogt und Herr Fabrikant H o r st ergriffen noch das Wort, um das Verhalten ihres Wahlausschusses zn rechtfertigen. -- Rach einem Schlußwort Beckmanns schloß die Bersainmlniig, " H e i in a r b e i t c r i n n e n e l e u d. Es ist bekannt, daß die Heimarbeit ein recht wenig einträgliches Gewerbe ist. So zahlt ein Frankfurter Geschäft, das Papierroscn- zweige fertigen läßt, den Heimarbettcrinnen jür 100 Zweige mit je 15 Rosen und ungefähr 30 Blättern, die alte zuzn- schneiden und anznßrtigen sind, also jür 1500 Rosen iindl 3000 Blätter, insgesamt 3,50 Mk, Eine Heimarbeiterin fertigte gemeinsam mit ihrer Schwester bei flottem Arbeiten in einer Woche 70 Zweige an, Ta* machte für beide Personen einen Verdienst von 2,45 Mt, pro Woche oder 2l Psg, den Tag ans. An einem anderen Geschäft erhalten die Arbeiterinnen für die Anfertigung von Taschen aus' buntem Scideiistosi, wobei sie das Garn liefern inüsicn, 50 Psg, pro Dutzend, Jin .Höchstfälle kann inan drei Dutzend ansertigen, wen» inan allerdings l-5 Stunden täglich 'arbeitet. Aber nur die hervorragendsten Stücke finden 'Abnahme, Das sind nur einige Beispiele aus den Berichten von Heim arbeilerinnen. Eine gesetzgeberische Körperschaft fände hier noch ein niiendliches Betätignngsicld, um diese Aermstoii vor Ansbeiitnng zu schütze», - Die B l i n d d a r in e r k r a n k n n g e n mehren sich in anssaltender Weise, So sind in Lich in den letzte» acht Tagen nicht iveniger als acht Fälle van Blinddarmentzündungen vorgekominen, die die Ucberführuiig der Betressen- den i» die hiesige Klinik notwendig innct>tcii. An La » ns -z hach sind acht Schntkiiider erkrankt. Die Krankheit lani meist bei weibliche» Personen vor, ** Ter tausend st e Fernsprech Anschluß in unserem Stadtbezirk ist in der vcrgangeiltzn Woche tier- gestellt, so daß luir setzt ans das zweite Tausend Fernsprechteilnehmer tossteuern, Eiiie Steigerung der Teilnehmer steht wieder am i. April bevor, zn deni schon teilweise recht belangreiche Anschlüsse angcmeldct sind, Lichtspielhaus, Der zioeite Konzertabend im Lichtspieihause batte denselben Erfolg wie der erste. Da* Hans war roll besetzt lind spendete sowohl bc» sehr guten Leistungen der vom Kapeitnieister Herrincknn geleiteten Kapelle, als auch deil für de» 'Abend besonders ausgeivählteii Lichtbildern lebbaslen Beisatt, Neben leichten Musikstücken, die Humoresken n, a, begleiteten, war das Hauvtangeninerk aut eine sorgsäliig angcpaßte Begleitung de* technisch ineisterhaslen Pathö-Schanspiels „Der König der Lüste" gerichtet. Hier waren Goiiiiod, Schubert, Pi:c- ciiti, FeiraS, Oschcit u, a, vertreten und boten eine stimmungsvolle Begleitung m dein intereßänten Fliegerdrama, - Die Konzertabende ichcineu sich schon jetzt eingebürgert zn haben, ** I »in 11 in znge, Ta* Umziehen macht keine Freude, Schon wochenlang vorher denkt die Hansiran mit banger Sorge an den bevorstebenden Wohnungswechsel, lind immer drohender nähert iich der schreckliche Tag, an dem der Möbelwagen vor* Haus iäbri iiiid die Packer an den saiön gestellten Hausrat rücksichtslos iioand anlegen. Da beißt e* Vorsorge iressen, daß alles ungefährdet ins neue Heim komme und ordentlich packen, damit nichts von den teuren Möbel», von den tiebgeivonnencn Sachen Schaden leide, Desbalb sollte am» sich schon Tage vorher den Plan vorzeichnen, I»ie nian ZUIN Umzüge zu packen hat, 'Alle Sachen, die man ein vacki, müssen vor altem vorher gesäubert werden, Polstermöbek und Teppiche werden geklovst, die Teppiche zniamiuengeroUt und mit Bindfaden NI»wunde», Zieraj^ und Aufsätze von Möbeln, Marmorvlalten von Waschtischen muß man abnebmen lind gut verpackeii, Svicget und votierte Möbel, besonders auch die Ecken, mit loollenen Tüchern, Lappen, Watte, Seidcnpavier umwickeln, Schubladen fülle man ganz voll, evenll, noch freie Räume mit Panier aus. damit sich die eiugevackieii Sachen nicht schütteln. Außerdem schließe und sichere man die Schubfächer, Große Schränke, Soia.^Betteii müssen aiiseinander genommen werden. Piano, Bü fett, Spiegel schütze inan, wenn io große Kisten nicht vorbanden, sind dura, Cuerfolten. Zerbrechliche Sachen, Porzellan und Kunst- gegenftände iverden einzeln in Walle, Seidenpavier und Zeitungspapier gepackt, Mot man dann alles fein sauber und ordentlich in die Kisten gebracht, so kann man mit Ruhe dem gefürchteten Umzugstage entgegeiisehen. Er wird dann nicht so fdXtrrrml sein, wie es anfanqs ans sab ** Vieh, das bic Konjunktnr bat. Ein Bäuerchen aus einem dar Dörfer des Hintertauües ivar gestern mit seiner Frau, seinem Rindchen und dessen Kälbchen aus unfern Viehmarkt gekommen, um ein Geschafi zu mache«. Er lzqtte es sich oorqe, nominell, unter 600 Mk, wollte er nicht losichlageu, aber niehr als 450 Mk, Halle ihn, niemand geboten, Ta trat ein ihm bekannter Handessmann an das bänerlich? Ehepaar heraii: Hannes, ivas soll die Stilb kosten,' Ter Bauer machte ein kluges Gesicht und verlangte für beide Tiere wieder 600 Mi. Der .Handelsmann bot lächelnd 100 M-k, weniger, Ter Vertänfer aber lehnte emichieden den Handel ab und ionrteie vergeblich, bis an> Ende de* MnrktrB uns cineir Stunden, der geben looltie, was er verlangte. Die Bäuerin machte ibrem Manu die bittersten Lorwürfe, daß er mit den Tieren den weiten Weg ans den Gießener Markt gemacht habe, Toch deiseu Ekesicht leuchtete plötzlich hell ans, als er den befreundeten Vieh- händler, der im Begriff wag, den ichon geleerten Mgrttptatz zn verlassen, ans sich zukoniinent sah. Nun bo: Hannes dem Handels maiin beine Tiere z» seinem 6>cbol von -'>00 Mk, zum Kaufe aü Hamies! Tn Hast die Konjunktur verpaßt, sagte dieser, ich tann jetzt die Kob und das Slälb für 500 Mk. nicht mehr gebrauchen. Traurig zogen die Bauersleme mit ihrem Vieh den weilen Weg wieder heim, nnp als die Nachbarn den Mann iragten, wariöml er denn sein Vieh vom Gießener Markt ioieder mit beimgebracht habe, da sagte dieser, er bätts verlaaie kenne, ab-Sc der Handelsmann babe gemeiiit, die st a II h h e 11 bic Konjunktur, er kenne sc nct gebrauche. ““ Aius dem handelsrcgister. In das Handels 'register Abt, A des Amtsgericht* Gießen ivnrde bezüglich der Firma „F e r d i n a II d Re n n ft sei" zn OS i c ß c n eingetragen : Ferdinand Aennstikl 1. zu ('Sieifit ist verstorben, Tie Firma ist mit 'Aktiven und Passiven aui seinen Sohn'Ferdinand Nenn st i >' I zn Oiieße» als alleinigen Anhaber übergegangen, Ti»' Pirolura des Fritz Adolf Rcunstirl zu OSießen ist erloschen: der Feikinand Nennstiel Ehesran, Elise geb, Enders in OSießen, ist Prokura erteilt. Kleine Mitteilungen, Bor Aufregung starb dcr in den 60er Jahren stehende Rentner Jean Galette ans Ossen dach, als er in einer 0>riindstncl.*angetegenheit im Amtsgericht vernommen werden iollte, — Ter Banuntrinebiiirr Frindler !ve!nha»>en wurde heute früh ans dem Bahnhof Ful da von dem Rhönzug iwerjadren und ioiort getötet, — In, Gr, -Rohr beim wurde gestern nachmittag nach vier Uhr das 20 Jahre alle Dienstmädchen de* Mitchbändlers 0ig, Rück III, beim lieber schreiten des Geleises von der Maschine eine* Personenzuges ersaßt. An den erlittenen Berketznngeil starb das Mädchen nnäi einigen Stunden, — Auf oem Kreistage des .Kreises .Kreuz. II a rb wurde bic Erhöhung des Zinsfußes für Einlagen dei Kreissparkasse vo» 15 1 auf 3> 5 Prozent mit Wirkung vom I, 'April 101 l beschlossen. Kreis Lantcrbach, lz, Wakkeiirvd, 24, März Gestern fand hier d-ie diesjährige ordentliche Hauptversaminlnngder M v lkereist e n v s s c n s cli a s i Walle n r v o H erster* darf statt, Zu der Genvssenschasl zählen die Dörser: Aallenrod, Her» gersdors, Allmenrod und Sickendors, Ter Präsident cröss- nete die Versammlung und brachte die Jahresrechnung und Bilanz vom Jahre 1013 zn Gehör. Ter Reingewinn wurde unter die Mitglieder verteilt, Sircis Schalten, Schotten, 24, Mürz, Ilnter dein Vorsitze de? Geh, Obcrschulrats Btvck fand an der hiesigen Realschule die Abschlußprüfung statt. Es konnte I I Abiturienten die wissen schaftsiche Befähigung znm etnjährig-freiwMgen Militärdienst erteilt werden, Kreis Friedberg. L, Friedberg, 25, März, Jin Volksbildungs- Verein iiieti Professor Tr. liollin einen Vortrag über Goethe* „Fällst", der bei den zahkreichen Hörern großen Beifall fand, Starke-.iburg und Rheinhessen, ~ Ostenbach, 24. ‘Stcirj. Die Zahl der Fortbildung §» I cki »(er ist hier namentlich auch durch den Zuwachs von auswärtigen Orten derart gestiegen, daß eine ineüere Av>eit»--q mit besonderer Leitung gebildet iverden inichte, die deni Hanvktebrer With. Seidert übertrugen worden ist. Die Grnvve der lieber- arbeitet mitb künttighin in der Friedrichscbnle untergebracht, die der UVetallarbeiter in der Alalbildenschule, während in der Cchiste i»> Französlschen Gäßckien alle Bernte verlrelen sein werde». Jede Abteilmia lunfaßt 10 .Klagen mit durchslhiiitttich 30—40 Schüler», die »ach ihren Ber»>en einasleill sind. - M a i n z, 24, März. Lsilf dem Wege zwischen K a st e l und K o st ti e i in iimtisc gestern abend die Telegraptien-Ge hitsin Elise Schmitt aus Kostheim von z >v e i M an n e r n übersatten. Einer von den beiden gab drei Schüsse ans sie ab, die sie an einem Ohr und am Kops trafen: dann sackten sic die beiden Sterte gleichzeitig am Halse, zerrissen ihr Kleid und schlugen ans sie ein. Einer der Kerle verletzte da* Mädchen mit einer in ei» Taschentuch gehüllten und heute früh ani Tatort gesnndeneii großen Schraube am Stopfe und an einem Auge schwer, Tie beiden Mordbuben schleppten dann ihr Opfer nach dem rechten Fußsteig und warfen die Aerinstx in den Straßengraben, Die Hilferufe der Schwerverletzte» hörte der 16 jährige Sohn des in der Nähe wohnenden Banunternehnier* Lutz, der aus dem denach- barten Gasthause .Hilfe herbeiholte. Das Mädchen wurde ins städtische Krankeiiha»* gebracht Von den beiden Tä lern, von denen nicht feststeht, ob sie ein Sittlichkeitsver- brechen oder einen Raubübeifatl beabsichtigten, hat man noch leine Spur, Hessen-Rassau. X Hanau, 24, März, Die -Verhandlungen über die' H ö h e r l e g u » g des Eise n b a h n k ö r p e r -* zwischen den Stationen Wilh e lm * b a d und s_* a n a u*C st aus dcr Bahnstrecke .Hanau -Frankiiirl a. M, sind nunmehr, vor. behältlich der Ziistimmimg de* preußischen Ressortministers und der Stadtverordneten-Persainnitung in Hcmau, znm Abschluß gekommen, Tas Projekt, das schon lange schivebl, erfordert für die Eifenbahnvertvaftung einen Stostenaufwand von über 3 Millionen Mark, Tie Stadt Hanau, der dann durch die Untersührungeii die Möglichkeit gegeben ist, ihre Perlehrswegc, namentlich die elektrische Straßenbahn, ivei- ter ausznbauen, soll einen erheblichen Zuschuß zu den Baukosten leisten, X Gelnhausen, 24, März, 2tit anstauchenden Gerüchten über eine Erweiterung des Trnpven» ii hungsplatze s BadOrb (13, Armeekorps ! nach Süden zu und der damit verbiindcueii Auflösung der Ortschaften .Kempfenbrunn, Flörsbach und Mosborn, ist ans eine ?(»» frage des Landlggsabgeoronkten H c n gsb e r ge r der M e u ß i s ch e Kr i eg s m i n i st e r entgegengetret c». veretnsimchrlchten. — Turnverein von 1 846. Alan ichreibt uns: Am nächsten Sonntag begebt der Turnverein von 18 46, Mit alied des Jnngdenlschland-Bnndes, ein Schauturnen in sei»ee T»n,halle. Von einer eigentlickieii Feier loll abaesehe» werden, da die Turner nur zeiaen wollen, daß ste auch de» Winter über eiiri-, a» der Arbeit gewesen sind, Tie große Znbl der Jnngniannichast will insbesondere ihren Eltern zeigen, Ivar sie durch die Aiiteiliwg älterer Vorturner gelernt hat. Es ist eine Freude, z» sehen, welch irischer Zug besonders in der noch schnlpflichliaei, Jugend vor- banden ist. Hoffentlich iverden diejenigen, die der Sache »och lern- steben, bald die guten Eigenschaüe» unseres denlichen Vollsiuriiens- wie er Jahn gelehrt hat, erkennen, znm Wähle nuferes lieben, Vaterlandes »nd zum Heile ihrer lelbst. Merlchtssaast. Ter Roman einer polnischen Gräf i n ■ Frankfurt a, M„ 24. März. Ta* hiesige ObertandeS- gericht hat heute das Urteil in einem Fninitienstreit gefällt, dir überreich an romanhaften Episoden ist. Die persönlich erschirnnir X. Urifirr VfcttDfltffa ÄkrzttoM-Mlvn«n-ws, it»igc ^rfttton von Z-dütz. Tlaatf vom einen «eWihre be* Amtsgerichts Vrilbura, 'das über sie die knwinndigung verhängt batte. Zeit den, Jahre T907 machte ©rann bcnniht. ihre Eiltmündiguug rückgängig ?u lnodWTt. Las Oberlandesgericht Frankfurt wies ihre Beschwerde ab. Das omgeruienc Reiche-greichr hob jedoch das Urteil mit und vei dvies die Lache an dos Oberlandesgcricbt zurück. Dieses ordnete tcrnc nmfang reiche Beweismiinalnne an. Tie erbe Vcrdandlnng in der Angelegenbeit iand am 25. Februar statt. Ter ttzerickstsarzt Mebezinakrcrt Tr. Roth len re damals den« ©errcht ein nmiaog weiches Gutachten über den GcistesMftond der Klägerin vor imd 7am -jm den, Schtirß, dost sie wohl zur Jeir ihrer Emttnündignng geiitesKrant gewesen sei. retzt aber wieder völlig gesundet iei. so dost sic ihre Rechtsgeschäfte selbst beiordnt könne. Der Vertreter de» Staatsanwalts konnte sich den Ausführungen des Sachoerstäiwigcn io wenig vcrschliesten, dast er selbst die Anshrbirng der Eniinündignng beanirggte ,)»r UrteilSbcrküu bignng war Termin aas lteute vormittag angeictzt worden. Tas Oberlandcsgeiicht beschlvst, die Entmündigung onizuüebei! und die gesamten Kosten der verschiedenen Persabrcn der Staatskasse aniznbürben. Düsseldorf, 25. März. Ter SSraiseuat des Oberlandes - Gerichts entschied qestenl über die Beslltward der Staolsanwall- schafr gegen die Anordnung der Wiederaufnahme des Veriahr.ws gegen die Witwe Hamit« aus Flandersbach und ihrer Hailenl- lasfung. Tic Beschwerde der Staatsanwaltschaft wurde cntsprerhend dem Anträge der Verteidigung der Frau Damm verwart cu. Tic Mordtat wird also demnächst nochmals vor dein Elberscldcr Schlvurgcricht verhandelt werde». toi», 25. Marz. Tas llricil aegeu den Emirloltcnburgcr Detektiv Schwarz, das gestern gesäilt wurde, lautet aus tertt .- Monate Gefängnis toegcn Beleidigung: im übrigen wurde er ireigewrocheu und aus der Hast enttai'ie.n. _' Cnrticbinabrt. Ter Priilz-Hcinrich-Fiuq Die Starterliftc ist jetzt endgültig feftgelcgi. Im 'guuzen nehnicn ltt Flceaer au dein Flug teil, 20 Zivilisten und 20 Ofsijiere, darunter 17 von der vrenstischen und drei von der bayerischen Heeresverwaltung, Tic Flugzeuge der Äoercsverwalttmg sind ausschließlich mit 100-pfcrdigen McrcedesMotorcn ausgerüstet, die Apparate der Zivil- slieger trage» die verschiedensten Molarentltpen, von 75 bis HO Pserdetlorleti, «mb jlwir: 'Argus, Benz, Gnome, Meree des, Oberursel und Sckmxrde Die Flugzeuge scheide» sich in 20 Eindecker und ebciisovicle Tovveldecler: säst alle grosten deutsche,, Flugzeugwerke — mit Ansnalmic von Euler- Frankfurt — sind vertreten. Im einzelnen lautet die Starterlisle: O f s i z i e r s f l i c g c r. Ll. E a n t e r (Rumpler), Haupt - mann o. Tellen (Albatros i, Cult. Hantel m a n n iAl datroSi, Obll. I a l» Gotha , Oblt. Kästner iAlbatros, Oblt. .st o l b c 'Albälrvsst Oblt. Ladcwig (Rumpler), Lt. 'Pfeifer (AlbatroSi, Lt. Pretzell (Albatros), Oblt. voit -Bcautien (L. V. G. Doppeldecker >, Lt. Bonde (Albatros- Doppeldecker', Lt. v. Buttlar iL. B. G. Doppeldecker', Lt. ’© a r ga h t c o 1 2. V. W. Toppcioecker , Oblt IS m r i ch i Otto Doppeldecker', Oblt. ©cue r (Avialit Doppeldecker•, Lt, von ]$> tb b c j [ eti ' Albatros Doppeldecker:, Lt. Schlemmer ; i L. B. <&. Doppeldecker), Lt. Frhr. v. Thüna (L. B. G. Dop» peldcckerst Lt. Walz (L. V. G.Toppeldeücr), Lt. Wcnl- scher (L. V. ©. Doppeldecker). Zivilflieger: An s l in g c r (Goedccker Eindecker), v. 'Arnim (Eindecker), Beck (Kondor.Eindecker», Frcindt Fcainnt»), Friedrich (Rumpler), .Dösig 'Eindecker, st r u in s i ek ' Hansa Gotha), P a s ch c n i Bristol >, Schlegel iGotha), Steffen (Etrickf, Stiefvater ,Bnlldogg, Henn ig lSchwade Doppeldecker), L a i t sch (8. V. 0>. Doppeldecker), Schauenburg (A. E.G.Doppeldecker), Schüler 'AqoDoppeldeckcri, Schroedcr (Tominer-Toppcl- dcckcr), Sommer iSommer Doppeldecker'', Viktor Stocfflcr iAviatik-Doppeldecker), Dipl.Fug. Theken Albatros-Doppeldecker), Wcul (Otto Doppeldecker . Johannisthal, 24. März. Ter Flieger L i n n e - k o g c l stellte heute mittag auf einem Rumpler-Eindecker der neuesten Bauart einen W e l t h ö I> c n re k o r d mit einem Fluggast auf, da er eine Höhe von 5500 Meter erreichte. Lin schwerer Schisssunsall aus der Spree. , Köpenick, 24. Mörz. Heute abetid gegen 5’, Uhr gvurdc auf der Spree ein F ä h r k a h n , der von der Spind .lerschcu Fabrik nach der Lindenstraßc übersetzen wollte, von einem S ch l e p pd a in p fc r äuge r a n n t und zum Sinken 'gebracht. Bon den sämtlichen Insassen, erwa 20 bis 22, dar- 'untcr viele Frauen, konnten nur sieben gerettet loer. ihm. Bisher konnte nur die Leiche einer tuiigcn Frau ge Iborgru werden. Tie Verunglückten sind meist Familienväter innd in Friedrichshageil ansässig. Aach den bisherigen Fest istckllungen, die sich auch aus die Aussagen einzelner Oierette- jter begründen, scheint die Schuld an dcni Unfall dem Lenker des TanivfcrS zugufchrcibcii zu sein, der kints ans. bog anstrilt nach rechts. Ter nachsolgcndc stahn rannte dann bei der scharfen Biegung die Fähre um. In dem Untergang des FährboolcS wird weiter ge meldet: Gegen ' ,t> Uhr wurde das Fährboot der Svindler' schen Fabrik, mit ungefähr 21 Personen besetzt — die Zahl ist nackt nicht sicher fcstgcftelll durch den Schlepodamvier ,,Paul" der Reederei Ponkou, Führer Map P o l z c n h a g c n (Stralau , zum st entern gebracht. Neun Personen wurden ge rettet, Ik bis 12 sind wahrscheinlich erlrnnkcn, doch stehl die Zahi noch nicht fest. Der Führer des ^chleppdamviers gib! an. daß er sich vor dem Zusammenstöße in der Kajüte ausgehalten habe. Die Führiiiig Halle er dem 10 Jahre allen Bootsmann .Karl Balentin übertragen. Ein VarniingSsignal vcranlaßtc ihn, an Deck zn gchrn, a!S schon ein zweites War nungSsignal erlönie. Sowie er die Lage üveriah, hätte er Balentin zngcrufcn: Links herüber! Der Schleppdampfer km auch an dem Boot vorbei, das geschleppte Sckti's nberrannte jedoch den Kahn. Polzenhagen behauptet, wenn der geschleppte Kahn in der Fahrtrichtung des Dampfers geblieben wäre, ivare das Unglück verniieden ivorden. Tie Namen der Daten sind bis setzt größtenteils noch nicht bekannt. Geborgen sino nur die Leichcti einer Frau Steinhagen und eines Frön r lcins Gueldcnpfe n n i g, Tie Leichen wurden in die Leichenhalle des Fciedhoies gebracht. Drei .Köpcnickcr Acrzre und die stüvenicker Sanilatskolonnc waren sofort an dcc Nu fallftellc. Ter Bootsmann und der Scktiiter tottrdeti verhaftet. Zwei (hcfchlvistrr S chw a n d t k c werden als vermißt gcinelder und man vermutet, daß auch sie zn den Ovsern des t Unfalles gehören. Tie UtifaUstcllc ist abgeiverrl. Auch dtc Betntzttiig des Fährbvotes ist bei dein Unfall umgetoittmen. Besonders ergreifend ist das Geschick des ertrunkenen Frau leinS G n c l d e n p s c n n i g aus Friedrichshagen. welches, wie bereits gemeldcr, sich unter den Fahrgästen des Führ boolcS befand. Das junge Mädchen hatte heute gerade Ge burtstag tntd wurde ant Ufer voti ihren Angehörigen mit Blumensträußen erwartet. Bei dem Untergang des stalmeS fielen einige der sie erwartende!! Frauen in Tcktrcikrüinpsc, von denen sie sich erst nach einiger Zeit erholten. Jin Küpe nickcr Tladklhcaler ivnrdc die Borstellnng abgesagt. Die Zahl der Opfer bei dein Bootsunglück wird van den Berliner Blättern verschieden angegeben, Dindi dem „Bert, Lokalanz," und der „Boss, Ztg," handelt es sich um 17, Ertrunkene, nach dem „Bert, Tagebl." nur uni 12. Nach deni „Bert.Lokalanz " wurden weiter die Leichen^des Färbers Th. st v r II ans Köpenick, des Schlossers Karl S ck> l c NI m c r, des Färbers Otto R e g e r e r, der M a r i c und der Anna Sckuvandtkc rekognoszier!. Tie Personalien der übrigen acht Ertrunkenen konnten noch nicht scftgestcllt werden. Vernrifchter. * Abgele hule Orden. Tic glanzvolle Feier der Königl. Bibliothek in Berlin hal ein eigenartiges Nachspiel gehabt. Zwei der Tekorierien, der Bildbauer Herrn. Fcuer ha h n , der vier Fahre hindurch an dem bildnerischen Schmuck für deit Renban tätig ivar, itnd Architekt A. Ä a s sc r m a n n , der 22 Jahre im Atelier des Obcrhoibau- rats von Ihne beschäftigt >var (er ist am Montag plötzlich ans seiner bisherigen Stellung ansgeschieden) und an den Enttvürsen in weilreichendcin Maße iiiitgearbeitct hat, haben die ihnen zugedachten OrdensauSzcichnntigeii abgclehnt, jener den Kronenordcn 4. Klasse, dieser die Krone zum Roten Adlerorden 4. Klasse, * Sun eine in Z il g c überfahre ». Aus K r a k a u ivird gemeldet t Tie in ilircr Heimat als Wohltäterin bc kannte Tochter des galizischen Großgrundbesitzers Grafen Tr. Felix L n b i n S k i lvurde, als sie sich zn einer im Ster - bcn liegenden Bäuerin begebeir wollte und, um den Weg abzukürzcn, die Eisenbahngleise überschritt, von einem Schnellzug überfahren und s o s o r l getötet, P'Ielne Tagezchrouik, Der taubstumme Schreiner Hoffmann in II in cu an geriet mit seiner ebenfalls tailbstiiinmen Frau in Streit und feuerte f ü n f R c v o lv c r s ch ü s s c auf die Frau ab, die tödlicki verletzt wurde. In Steglitz durchschnitt sich ein U5jähriger Bank Beamter mit einem Rasiermesser die Kehle. Ans dem Tische aufgeschlagcn lag die Bibel. Zwischen den Stationen W e!> r i tz und R e u e n d o r f ans der Strecke Landsberg-Soldin erfolgte ein T a in in r n t s ch. Der Verkehr wird durch Uuisteigen aufrecht erhalten. üaiibd. IN. T i c O sie Ubach, er Lederwarcn- und Reise n r t i k e l - I u d n st r i c balle im veigangcucii Jahre eine iiicrl liche Pericklechierung criahreu. Außer den allgemein bekannten Ivirtschasllichen Vorgängen wirkten auch die überaus raichivechselude Mode, das 'Anwachsen der Schmutzkoiikurreiii und die sich stetig steigernden Geschänsimkosten nachteilig aut den Verkauf und das Eewinnergebnik- ein. Ter sckikevvende Geschäftsgang führte dazu, dast der^ IN der Hochsaison oorgenoiniiienc» Verinehrnng der Ar bcilskräfte bald 'Arbcitsvcrkürziingen und nach und nach Entlas iungcn in erster Linie von jungen Leuten folgte». 'Auf deni deutschen Markte war die Nachfrage meistens ans billige Artikel gerichtet, weil auch das knliierfiruierte PubEmn bei da» ichiechten Einkvinmensverböllniü'eii des abgelanienen Jahres vornehnclich miL geringen Qualitäten oorlicb nalmi. Tas AuSlandsgeschäst wurde nur znni Teil durcki die triegcrrschcn Werren und df.c nniickieren ©cldmarkwerhültnisie beeinträchtigt. Während der Beikaui deni scher Ltdcrwaren in England sogar noch eine Steigerung erfuhr, wurde der Ervort vor allem auf billigere und Mirtelwarc naöi einigen anderen Ländern durch, hohe Zivllbclastungen, lästige Zoll schikanc und gesteigerte Produttion der cigencii Jniniskrie sehr er schivcrt. _________ Wettcranssichtcn in Hessen am Donnerstag, den 26. Akärz 191*: Wechic'ndc Bcwöltnng, zeilweisc Niederschläge, ziemlich mild, loeil' ichc Winde. Letzte NacbricHten. Zweite hessische S t ä n V c k a m in c r. rb. Darmstabt, 25. März. Die Zweite Kammer trat heute zur Beratung des Jnsrizetats zusammen. Zuerst gab Staois minister Ewald seiner Bciriebigmrg über dos Fortichreiten des neuen ©rimdbnchcs Ausdruck, das einen iorfentlichcn Fortschritt gegen irüber bedeute. 'Aba. Winzer tuoilib.) brachte Wünsche des RichtcrstandcS zum Ausdruck. — Tie Sitzung dauert fort. Eine Reise des Reichskanzlers nach >torfu'? A t hen . 25. Märr König Ko n st a n ti n lourd \um gricrf'i schen N'aiioiialfest am 7. Mai von st o r f II nach 'Alben zurück sclireit und am Abend desselbcu Tage in Bcgleitting des Minister räiideiitcn wiederum nach Korfu reisen, wo am 0. Mai der deutsche Rricbstauzler v. Betbinann Hollweg eiutrefseu ioird. Ter Minister des Ausnärligen, Streit ivird später auch nach Korsu reisen. „Tie d c » t s ch e R h e i n m.ü il d u n g eine deutsche F o r d e r n u g", M ü n che ii. 25. März. In der Hauptversammlung des Bahcrischen Kanalveoeins hielt Tr'. Eoppins in Gegenwart des Königs von Banern einen Vortrag über „Tie deitlsche Rbciuinündung eine nationale Forderung". Am Schluß seines LKirtrages brückte der p.viiig dem Vor - tragenden in einer Ein.z.'lmiterredung. in der er sich dae Projekt erläutern lieft, seine lebhafte Sympathie für dii Errcichnng des hohen nationalen Zieles ans. Ein Erlaß des österreichischen Kriegsministors. Wien. 25. Mae;. Ein Erlaß des KriegSmiiiüterimns weit bet sich in scharfer Weise dagegen, baß manche Flicgcroffi - ziere das Fliegen nur als 2vort aunanen und jeder ineilerev Tieuiileistnng nur mit llnlnst Nachkommen. Wohl infolge dieses Erlasses haben l'2 Ossiziere een Wunsch ausgedrückt, wieder zu ihren Truppenteilen zurückzukekien. Tic Neuwahlen in Frankreich. Paris, 24, März, Wie die „Agcncc Havas" meldet, bleibt als Tat»»! für die Aenümblen der 20. April bestellen. Tas Tekrct über die Ziisainnienberusiing der Wähler werde demnächst erscheinen. Verlobung der ältesten Zarentochter'? P c l c r s b II I g , 25. März. Ancki di'.' älteste Zarentochter ivird sich in Nächster Zeit verloben und zwar mit dein ©roßssütstrir Timitrö Powloioilsch. Tie Verlobung wird mit der ibrcr i ü » ge re» Schwester zusammen bekannt gegeben werden. Ei» gescheitertes Herratsprojekt? Bukarest, 25. März. Wie der „Avernt" erfäbrt, hat der .st r o n p r i n z von (st rieche nland aus die Prinzessin Elisabeth keinen guten Eindruck ge- macht. Eine Verlobung wird daher wohl, da die Eltern der Prinzessin ihr freie Wahl lassen wollen, nicht stcttt- findc». Li» überatts mirtiamc» Mittel gegen veraltete Magettlcide« ,u,fc Verftopfuttg Tic raschen und lichereu Eiiolgc. >oclck>c mit Stomorhgcn ei zielt wurden, maclum es Iveit und breit zu einem beliebten Hans mittel. Slomoxygen ist ein vollkommen hannloscs Sancrstvfi Präparat nnd ist in jeder Apolbetc erhältlich. Man ninnnt cs am besten dreimal täglicb, und nvar je ! bis 2 Tabletten zivifckien de» Mahlzeiten. Tie Erfolge bei Magenverstimmungen, Verstopfung und den vielen Leiden, ivclckc dieie ttcbcl nach sich ziehen, sind geradezu glänzend. Tie TänreZm Magen verschwindet, inan Hai lein Hcrztlopicn mehr. Tie Schmerzen in der Leber nnd den Nieren, sowie im Rücken Ireien nicht mehr aus. Tie 'I,crven werden gckräftigt. srtomorugcn wird von vielen bedeutende,, Acrzten ver ordnet, da der Sancrstofi, welchen es enihält, eine Wirkung hervor ruft, wie man sic günstiger laiim beobachten kmii. Es ist allgemein bekannt, daß Sauerstoff die Luit verbessert: er rcmigt nnd lräftigt aber auch den Magen nnd die Nieren nnd lötet die Keime, weiche bänsig die Ursache Ichlvcrer Kraulheitcn sind. Jeder 'Apotbeler führt Tiamoiugen, »der wenn'er es uia'it liat, kann eres Ihnen beschaffen Ein Versuch wird jeden von der Borzügkichkcit dieicö Prävarate. überzeugen. (3333dv) (Bitte ansschneidcn. I Fabriknicdri'IaKT: Ludfrig l,üll. cl- terilucttSJ); K. Seibel, '$vani* furier ^tr.^K.H.E.Trapp», V. leinvlay'.r. Bvtskaeh: Droq. Srhciiüt. Crttaben;: C.Schett. Lieb : F. Zlmmmer. (4^>7C kauft man am -OttrCftO uiamucn im 2vl'zialaE'schäst uon EZ 3b. Abel, Wetzncilkstrahe 19. Zentner nur t Mk.. direkte racksüllung ad Werk. 101048 JkAA AAA AAA AAAA ▼WWWWWW Jxxinf'Ü. 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