Nr. 70 Zweiter Erscheint täglich mit Ausnahme LeS Sonntag«. Die „«jeßcnerFamilienblälter" werden den, .Anzeiger' viermal wöchentlich beiqelegt. Las „ltrelsdlatt ffir de« Kttis Sietzen" zweimal wöchenlllch. Di- „randwlrtschastllchen Zeit- tragen" erscheine» monallich zweimal. NIatt Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhejsen Dienstag. 24. März W4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitälS - Buch- und Steiirdruckcrei. R. Lange, Gießern Redaktiorr, Expedition und Dnickerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e# 51« Redaktion:«^Ä^II2. Tel.-Adr.:AuzergerGießen. Der Entwurf betresteöd Paftdaii'pfschiffsverbindungen mit überseeischen Ländern der dcm Reichstag z,-gegangen ist, ermächtigt den Reichskanzler, vom l. Oktober 1914 ab die Einrichtung und Unterhaltung von regelmäßigen Postdanwffchiffsver- bindnngcn zwischen Ostasien, Australien und den Schutz- gebietcn in der Südsec auf eine Tauer bis zu In Jahren ur Postkarten zu ermäßigen, und über erne Ermäßigung auf drei Plennig ist auch verhandelt worden . . Tie Au; Hebung der Fahrkartensteucr wllic cbcn- ialls wieder einmal in den Mittelpunkt der Tiskuhion gerückt werden Zu dieser Abgabe wurden seitens der- verbündeten Regierungen seinerzeit ausgeiührt, daß dieselbe unpopulär und m; ■ gerecht sei, 'Auch hat diese Steuer, deren Ertrag au; -tO Millionen geschätzt wurde, nicht entscrnt diese Summe erreichen können. Ein Eingehen aus dien Wünsche würde in weiten Kreisen des Gcwcrbcstandcs und des Hansa-BundcSsfrcudig begrüßt werden und den gerade in letzter Zeit bezweifelien Nachweis erbringen, daß der Reichstag sich die Wünsche des Gcwcrbestandes wohl angelegen sein laßt. vcuticde» Reick». Ter Kronprinz niimnt in den nächsten Tagen an einer Ilcbungsrciie des Großen Generalstabs teil. Vom braun schm cigiichcn Ho», Tas herzogliche Ober- hoimarschaltaml i» Braunschweig gibt folgenden Bericht bekannt! Ihre König!, .Hoheit die Frau Herzogin und der Erbprinz ersreuen irch auch heute de- besten Wohlseins, Ter Ael testen rat des Reichstags trat am Montag vor der Plenarützung zusammen und beschloß, die Ostcr- icrien, die bis zum 28, April dauern rollen, am 1 Freitag abend beginnen zu laiscn. Bis dahin soll noch der Voranschlag für Kiaulschou. dann Wahlprüsungcn, der Tuellantrag und der Gesetzentwurf über die Konkurrcnzklausel erledigt werden. Zur zweiten Lesung des E t a t n o t g e s c tz c S sind im Reichstage Abänderungsonrräge eingebracht worden, die dahin gehen, die neugesckmisene» Stellen für Beamte im Pvst- voranschlag bereits am l April zu ichaffen und damit nicht bis zur endgültigen Fertigstellung de- neuen Voranichlogs zu warten. Ferner wird beantragt, aus dem ElaMoigcictz zwei Positionen /Neubauten der Bckleidungsämtcr in Spandau und Magdeburgs heraus-,unchmen ;md sie endgültig erst später zu bewilligen, kr in> beiden Anträge dürsten im Plenum Annahme finden, Tic Konservativen beantragen außcrden; noch die 75,00 000 Mark zu Auswandscntschädigungen an solche Familien, von denen bereits drei Söhne durch Ableistung ihrer gesetzlichen Ticnstvrlichi eine Gctänttdienstzcit von mindestens sechs Jahren zurückgelegi haben, cbenmlls durch das Eiarnorgesctz zu hcwiltigen. Eine Anfrage über den Zeitpunkt der Ein b ringnng des Theatcrgcsetze- Itaben die sozialdenro- kralischcn Abgg, Tr, Frank und Scheidemann im Reichs r a g e an den Reichskanzler gcrichcet, In der Anfrage wird daraus hingcwiescn. daß die Befürchtung lau! geworden sei, da» die zugcsagtc Regelung des ganzen Theaterwesens au; lange Zeit hinausgcschobeu sei, da in a»r jüngst vorgelegter; Gcwerbcvrd- nnngsnovellc für einen Teil theatralischer Vorschläge neue Bc- slimmnngcri vorgeschlogen werden, DasKöniaSpaarvon Württemberg traf an; Mon- tag zum Besuche des bahcrischcn Königsbauscs in München ein. Zum Empfange an; den; Bahnhof hatte» sich eingesunden: das Königsvaar, begleitet von dcm kleinen Dienst, der Kronprinz, die Prinzen de- Königlichen Hauses, Staaisnrinistcr Gra; Hcrtling, der bäuerische Gesandte am württembergirchen Hose Gras Mo», der Scadtkommandani von Münebc», die beiden Bürgermeister usw Tic Fürstlichkeiten fuhren durch die in reichern Flaggcnrchnruck vrangerchen Straßen, von den; zahlreichen Publikum au; das lebhafteste begrüßt, nach der Residenz, in der sic kurz nach Ich- Uhr eintrafen, Nachmittags fand in den Reichen Zimmern Familien- tascl statt, Nene Eisenbahnen in Baden, Frnanzmrnister Tr, Rheitzrboldt legte der Zweiten Kammer ocn Voranschlag des Eiienbahnbaugcietzes sowie den Voranschlag der Eiscnrbahnichul- dcntilgungslaiie iür die Jahre 1914/15 vor. Rach dcm Voranschlag des Eisenbahnbaucs rverden für neue Bahnlinien in Summa 5 790 000 Mark gefordert. Der Gesamtbetrag der Forderungen beläuft sich an; 60 985 665 Mark, wozu nach der Restkrcdit mit 17 294 261 Mark tritt, rodaß die gesamten cin- znilcltcnden Tcckuugsmittcl sich au; 78 220 926 Mark gegen 86 125 375 Mark betauten. Es ist somit ein wenn auch nicht erheblicher Rückgang der Ausgaben crngetrcten. Immerhin stellt der Voranschlag große Anforderungen, Tic Eisenbahnschuld wrrü iceientlrch erhöht, indcnr sie sich aut über 600 Millionen Mart erhöht, Ter Voransck-lag der Eiscnbahnschnlden-T.lgungskase schlreßt mit 168 937 957 Mark ab. Aurlanv. Im englische» U n t c r h a u s c erklärte ans eine Anfrage der neue Handelsmrniftcr Burns, die britische Regierung habe au; Einladirng der deutschen Regierung und entsprechend dem Klutach- tcn der buchgcwcrblichcn Verbände Englands beschlossen, an der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig ieilzunehmcn, Tie aus öf- ienilichcn Mitteln auizubriugcnden Gcsamtlostcn werden au; 13000 Pfund geschätzt, Präsident Wilson und die P a n a m a k a n a l - G c - b ü h r cPräsident Wilson brachte den letzten Sonntagnachmittag in seinem Bureau zu, wa» ein ungetvöbnlicheS Vorkonrnrnis Heden- ict. Ter Präsident besprach dort die Frage der Panamakanal-Ge bühren mit den rührenden Anhängern im Kongreß, Es ergab sich dabei, daß die ickilicßliche Aurhcbung der Gebührensreiheii Linerika- nischcr Küstcnschiisc im Panamakonal zwar kaum bezweifelt werden kann, daß aber doch gegen diese Maßnahme eine hartnäckige Opposition besonders im Rcoräseniantenhanse, entstanden ist. Ein eigenartiges Moment der Lage besteht darin, daß der Sprecher Clark, der Mchrheitssührer llndcrwood und andere, die sonst gewöhnlich die Regierung unterstützen, in dicicm Falle Opposition machen, Tie Freunde des Präsidenten geben zu. daß er diesmal aus d i c c r n st e st c O p p o s i t i o n gestoßen ist, d e r e r b i s h c r b c g c n e t e, Kabinettswechsel in Japan, Aus Tokio wird gemeldet! Das Parlament hat das Budget nicht angenonimcu! infolge der Meinungsverschiedenheiten beider Kammern hinsichtlich der Ein- schränkung des Floricuvrogramms hat das Kabinett bcschloüen, zu- rückzurrctcn. Ein kaiserlicher Erlaß ordnet die Vertagung des Reichstages vom 25, März ab an, Tics ist gleichbedeutend mir seiner Auslösung. Äerrn kein weiterer Erlaß die Session vcr- langeri, findet das Budget von 1913/14 auf das iür 1914 15 Anwendung, An» k»ef?en. Gehilrienrückgang und Aerzlc, Tie Gr, Zentrale für Mutter- und Säuglitrgssürsorge in Hessen (Darnistddt), die siä> seit langem mit dieser schwerwiegenden Fwage befaßt, erläßt folgenden Äufrusan die A e r z t c Deutschlands! In der Budgel'ommiision d!s prcußisckien 'AbgeordnelenhauK- erklärtc der Vertreter der Regierung, daß das Ungünstige Verhätr- nis ztrnickten Gebutten- und Sterbezifscr ravide zunehmc, und daß daran in erster Linie die „Mittel zur Bciertrgung der Schwan- gerickraii" icfmlö seien. Er fuhr fort! „In der Bevölkerung weiß man gar nicht, eine wie große Anzahl junger Frauen und Mädchen an diesen Micteln zu Grunde gehen oder schwer erkranken", Tamit ist die Stelle bezeichne;, an der unser Bolkskörpcr wirklick; krank ist. Es gilt, die örsentlichc Meinung und die Aunnerkiamkcit aller Acrzic aus diese Stelle hinznlcnken, Tic Frage lautet! Ser kann etwas von den Mitteln zur Beseitigung der Schwangerichatt, ihrer Anwendung und ihrer. Einwirkung aus Leben und Gesundheit von Frau und Kind! iver kann etwas von der relativcn Zunahme der Fehlgeburten und Aborte und ihrem veränderten Ber- hälrnis zu der Zahl der Lcbcndgcborene;; mitleilen / Eine Sammlung derartigere Materials, die — anonnm — die Schweigepflicht des Arztes nicht berührt, lvird der Sache außerordentliche Dienste mn. Wir Haber; bereits für ein kleineres Gebiet derarttges Material gesammelt. Danach hat die Zahl her Schwangcrichaiten nicht ab- genorumcn! dos Defizit an Lcbendgcboreneri roar nicht aut das Konto der antilcnzeptirnellen Mittel, sondern au; da- dcr Mittel zur Beseitigung der Schwangerschaft zu setzen. Unsere Untersuchungen ltabcn Ivcitcr ergeben, daß kaum eine Industrie eine derartig unheimliche GeschäsNgkeil errtunckelt, wie die Industrie, die mit den Mitteln Geld vcrdrertt, mit denen eine Nation Selbstmord begeht. Tiefes Material muß noch vervollständigt werden. Es ist eine vornehme Pflicht aller Acrzte, dieser Sache ihr besonderes Interesse zuzuwenden, Tcc Gr, Zentrale sür Mutter- und Säuglingssürsorge in Hessen tTarrn- stadt) ist für jede Mitteilung dankbar, Tabc; wird sttengstc Tiskrc- tü»; zugcsichcri. Ans StaSt nnd LanH» Gießen, 24. März 19t4, ** Techi; ifchc Hochs ch ule, Ten; Tirektorralassi- stenien am römisclr-gcrrnanrschen Zentralmnseurn in M a i n z Tr, Friedrich B c h n wurde die venia legendi sür Attcrlums- kunde an der Tcchnischcrr Hochschule in T a r m st a d t erteilt, ** AuSdcmMilitär-Wochenblatt (Fortsetzung). Ms Stabshauvtleutc versetzt! die überzähligen Hauorleuie Kuhn im Ins, Regt, Prinz Carl (4, Groß!;, .Hess,) Nr, 118, in das 1. Nassau. Ins,-Regt, Nr, 87. — Unter Beförderung zu Haupücuicn, vorläu sig ohne Patent, als Ttabshauvtleute versetzt: die Oberteuinanls Wünnenberg im Ins,-Regt, Prinz Earl (4, Großb, Hess.) Nr, 118. in das In»,-Regt, Vogel von Falckenstein (7, Wcstsäl.) Nr, 56, Lin den au an der Umerosiizier-ichule in Potsdam, in das Jns,- Rcgt. Kaiser Wilhelm (2, Großb, Hess.) Nr, l 16, — Zum überzähligen Hauptmann befördert: Oberleutnant Hebold im 5, Großh, Hess Ins,-Regt, Nr, 168. tommandiert zn»; Seminar sür orientalische Sprachen in Berlin, — Kälweit, Fähnrich im Leibgarde- Jni. Regt. (1. Großh, Hess,) Nr, 115, in da- Jäger-Regiment zu Pferde Nr, l0 verletzt, — Als Eskadron-Ehe; versetz!! Rittmeister Broichcr beim Stabe des Gardc-Tragoner-Rcgiments (1, Großh, Hess,) Nr, 23, in das 2, Bad, Dragoner-Regiment Nr, 21. — Versetzt: der überzählige Rittmeister Loebbecke im Magdeb, Trag, - Rcgimeitt Nr, 6, zum Stabe des Kiarde-Tragoner-Regiments (1. Großh, Hess. Nr, 23, — Zum Obersten befördert! Oberstlt, Eggerss, Koin. des ttzroßh, Art.-Korps, t, ttzroßh, Hess, Feldart, -Regts, Nr. 2.5,—Versetzt: Hanvtm, Wagner im 2, Groß^rzoglich Hessischen Fcldart,-Regiment Nr, 61, zum Stabe des l, Obcrcliäss, Fcldart, Regiments 9!r, 15. —- — Beiordert: Zcugscldwebel Schmidt (Rcinlwldt bei dcr 2. Artillcrie-Devot-Dircktton, unter Versetzung zum 'Artillerie-Devot in Tarmstadt, zum .Zeugleutnant, — Verseht : die Zeug-Oberleutnants Gnu» bei»; 'Artill,-Devot inSlainjj zur Geschützgicßerei, Rohling beim Artillcrie-De», in Darmstadt zum Art.-Dev. in Mainz, - Zwecks Vorbereitung für den Schntztruppcudienst vom 15, April bis 15, August 1914 zum Seminar für orielttatisän; Sprachen in Berlin kommandiert! Raters int Jnsant-Leib Regiment Großherzog;n (3. ltzroßh, Hess/ Nr, 117, — Der 2lbsckncd mit ihrer Pension wcd ißn- ÄuSsichi aus Anstellung im Zivildienst bewilligt: den Obcrstleut nants z, D,: Praßt, Kommandeur des Landwehr-Bezirks Barten- stcin. mit der Erlaubnis zum Trage» der Uniform des Jn;.- Lcib-RcgtS, Großherzogin >3, Großh, Hess.) Nr, 117, Pamvc > Kommandeur des Landm.-Bezirks Wetzlar, mit der Erlaubnis zum Tragen der Unisonn des In», Regiments Kaiser Willmtm 52, Großb, .Hess,) Nr. 116. — Der Abschied mit ihrer Pension bewilligt: dcm Oberstleutnant z, D. Mootz, 2, Stabsoffizier dein; Kommando des Landm 'Bcz, I Tarmstadt, mit der Erlaubnis z. Tragen d, Uniform des Leibg -Jnf. -Regts. > I, Gr. Heiß) Nr, 115. — Zu Leutnants mit Patent vom 23. März 1912 beiördett: Fähnriche Gcntz. Eichel rm Jnf.-Leib-Regt. Großhcrzogin (3. Großh. Hessisches) Nr, 117, Enck im In»,-Regt. Prinz Earl (4, Großh, Hess, )Nr, 118, Leipold tu; 5, Großh, Hess, In»,-Regt, Nr, 168, Schräder im Großh, 'Att, Korps l, Großh. Hess, Fcldart,-Regt, Nr, 25, Eichhorn in; 2, Großh, Hess, Fcldart,-Regt. Nr. 61. — Zum Leutnant beiördert: Fähnrich Fiick'ler Gras von Trenbcrg in; Leibgardc-Jni, Regt. (1. Großh, Hess - Nr. ll5. — Zum Fähnrich befördert! dcr Untcrossizicr Haagncr i»c Int,-Regt. Kaiser Wilhelm (2 Großh, Hess.) Nr, 116, - Nachgenannte Kadetten dcr Haupt-Kadcttcnanstalt in der Armee äugest eilt und zwar: als Leutlmnts. vorläung ohne Patent! dcr Selektaner, Portevceunter- ossizier: Frhr, v, Wangenhcim in; Leibgarde-Jm -Regt. (l. Großh, Hess.) Nr, 115: als Fähnrich der Schüler der Kricgsschulklasse II, Portepee»,Itterosfizicr v, Koch in» Garde-Trag.-Regt. (1, Größt;, Hess.) Nr. 23: als charakterisierte Fähnriche: die Obeffekundaner Hölzingcr im Leibgarde-Jni.-Regt, (t, Großh, Hess - Nr, 115, Marguart im Ins,-Regt, Kaiser Wilhelm 52, Großh, Hess.) Nr. H6, Bickel im 2. Großb, Hess, Fcldart,-Regt, Nr. 61, — Im Sanitätskorps: Im aktiven Heere: Tr, Budd c, Stabsund Bataillonsarzt des 2, Bats Jni, Regts, Kaiser Wilhelm 2. Großb, Hess,) Nr, 116. unter Beförderung zum Ober-Stabsarzt zuui Regimcntsarzt des Lehr-Regiment- der Feldaitillerrc-Schieß- schule ernannt, — Versetzt: Stabs und Bataillonsarzt Dr. Szubinsli des Großh, Mccklcnl», Jäger-Bataillons Nr. 14. zum 2, Bataillon des In»,-Regt-, Kaiser Wilhelm 52, Großh, Heil.) Nr, 116. — Tcr Abschied bewilligt: dem Stabsarzt Pros, Tr, Bötticher dcr Landwehr 2, Autaebots 5Gießen5, mit der Erlaubnis zum Tragen der llnisorm der Sanitäts-Ossijicre. Landkreis Gießen. -IN Hungen, 23, März, Tas Grundstück des Rech. ncrS des Vorschuß- und Krediwercins, Schmidt, ging am Samstag durch den Konkursvertoalter zugunsten der Kasse zum Preise wo» 34 200 MP, in den Besitz des Mctzgcr-- meisters Wilhelm Hofmann über, Kreis Alsfeld. lz, S t o r n d o r f, 22, März, Gestern fand im Hofmann- »chcii Saale die diesjährige ordentliche Hauptpersammluncs der Molkereigenossenschaft S t,o rn d o r s-B a- dcnrod statt, Präsident Jäger crüsfnetc die Versammlung mit einer Begrüßungsansprache und erteilte dcm Rendanten Kreudcr das Wort, Es folgte Vorlesung dcr Jahrcs- rechitnng und Bilanz vom Jahre 1913, Als Tircktor dcr Genossenschaft wurde Herr Gg, .Hamel, Storndorf, toicder» gewählt. Die zur Genossenschaft gehörigen Mitglieder »voh - nen tn Storndorf, Vadenrod, Ober- und Untersorg, Herders dorf, Meiches, Windhansen und Helpershain, Ter Rerngc- winn wurde den Aktionären als Dividende ausgefchiittet, — lz. Vadenrod, 22. Nkärz, In; Saale des .Herrn So- läser fand die diesjährige ordentliche Gencralversammluno des hiesigen Kvnsum- und Kreditvercins statt, Präsident Schm idt begrüßte die Erschienenen und ließ die Vorlesung der Johresrechnung von 1913 folgen. Eine Dividende konnte sür diescSmcll nicht verteilt werden, da die Genossenschaft noch Verluste durch die Gcnossenschaftsbmlk zn decken hat. Kreis Lauiersaa, SH. Dirlammen, 23. März. Tem 13jährigen Schüler Kvnrad Eckstein von hier, der am MV Februar d. Is. den Asäkrigen Knabeit Hrck. Buch Haupt vom Tode best Ertrinkens rettet«, wurde durch das Großh Miuisteriurn eine Geldprämie von 2-> Mark in Anerkennung seiner mit Mut und Lnlschlosjcnhcit bewiesenen Tat verliehen. Auster-- dcm wurde ihm durch fccrrn Kreidrat von Werner aus Lcintcrbach in der Schulklasse eine Urkunde überreicht Das Kasino in Lautcrbach hat dem jungen Lebensretter den Perrag von 21 Marl gespendet. Kreis Schotten. Kkeisaneschnd de« Kreises Schotten. — Schotten. 23. März. In der letzten ösientlickirn Sitzung des Kreisausschuiies des Kreises Schotten kamen unter dem Poriitz des Graph. .Kreisrats Tr. Merck folgende (tagen Hönde zur Verhandlung; 1. F a s e l ha le> u n g Betzenrod; hier Antrag n u l Aendcrnna der Zil ch t I i ckitn n g. In der Gemeinde Betzenrod nmrdc bisher das Pogelsberger Vieh gezüchtet. CIni Rot ember r. I. schasste die Gemeinde an Stelle eines zncktuntauglich gewordenen Faiels einen solchen der Siuimenttaler Rasse an. um '.ur Züchtung dieser Viehraiie überzugehen und stellte Antrag aut kreisamtlichc Genehmigung hinzu Ta das Kreisamt die Ge- vehniignng versagte, ch.ind heute mündliche Verhandlung vor dem Kreisausichnp an. Inzwischen wurde der Simmentlmlcr Bulle von r.rivater Seite übernommen Tic Vertreter der ivemeinde zogen roher heule de» Änteag aus dessen Zulassung als Gemeind'bulle zurück. Tie Perhaudluiig ivurde liicraiis gelchloisen. Tie Kosten des Verjähre».- wurden der Gemeinde auterlegt. 2. F a s e l h n l t ii n g in der Ge ui ein de Eickenrod. Für die Gemeinde Eschenrod wurde durch Urteil des Provinzial, ausschlisscs vom l l. Noteniber 11S05 die fcattung von Falellieren der Simmeiithaler Rasse neben solchen der Bogclsberger rlintfc iür zulässig erklärt. Scitdem hält die Gemeinde 2 Pogelsberger und 1 Simmentlialcr Fasel. Ter Gereeiudi'rat hat min aus An trag der Mehrheit der Viehbei'itzrr beschlossen, den zweitcn^Vogcls- berger Bullen abziilckasien und daiür einen zweiten evimiiicii- Ihaker anizuilcilcn. Diesen Beschluß ha! das Kreisamt beanstandet, weshalb heute mündliche Verhandlung vor dem Krcisausschusz ..instand. Bürgermeister Weber No» tiichenrod begründete den 2l»trag der Viehbesitzer bnmit, dar diese gezwungen seien, zur .lüchtung des 2 i m m e » t !> a l e r Viehes überzugehen. weil nach Pogelsberger Vieh gar leine Rachirage mehr fei, während das Simmenthaler sehr gesucht sei. 22a» ici am die Viehzucht angewieien und müsse daher gut Rentabilität sehen. Der Vertreter des Kreisvelsriiiaramis svrach sich gegen die 'Auistillung eines zweiten Simnienthaler Builen NUS, da nach der oorhandcnrn 'Anzahl Multervieli der Vogelsberger Rnsie ein Pogelsberger Bulle zu sehr überlastet in und die Teckung des Pogelsberger Viehs mit Siinmcnivaier Bullen zur Vermeidung einer iür den Viehstand sehr nachteiligen Krcnzungsziick t vermieden Iverdeil müsse. Rach der vorhandenen Zahl von Miitteroieh seien überdies 4 Fasel eciorderltch. Die Landwiilschailslammer sprach sich in einem Gutachten in gleichem Sinile aus. Der Kceisausichuß kam zu dem Ergebnis, das; in^Anbctracht der gegebenen Verbal cniiie (Grundbeiitzverteilnng, Stand des Futtcrbaues lind Viehhaliungl auch alles getan werden müsse. Ui» die Pogelsberger Vieuraise weiter zu vllcgen. Rach d e 'Anzahl der 'Muttertiere erscheine» weiiigitciis 2 Pogelsberger Bullen eriorder lick. Tie doovelle Zuchlricktung ivurde daher unter der Bedingung ioerter zugeialien. das; 2 Pogelsberger Bullen dauernd gcbolten ln-wden. Ter Gemeinde wurde aller überlassen, als vierten Bullen .inen solchen der Timmentbaler Raste cinziisiellen. 'Mil den Sa* ilai des PeriahreiiS wurde die Gemeinde belaste!. 3. G e s u ch d k S W i I h. P e v v e l III, z ll O b e r - 2 c e Ul eil u in Erlaubnis zum Betrieb einer G a ft w i r t i ch a i t, Gesiickfteller hat in dei' Babnhoiüraßc zu Ober ->eemc» ein Haus gebaut, in dem er eine Gastnnrtschait belreiben Ivili, Ter Gemeinde rat hat sich hierzu dahin ausgesvrochen, daß zwar iür das Tors Ober-Jecmcn ein Bedürfnis iür rine weitere Wirtsctas; nicht vorhanden sei, daß ober in 'Anbetracht Leise», das; die Wirtschaft als B a hn h o >'swirtichait gedacht ici, die Erlaubnis zu erteilen »ei. Hierbei mackste der Geuicindcrat den Vorschlag, das; die »tameinde IM Falte der Erteilung der Erlaubnis nicht vcroilichter werde, eine Zufabrlsftraße zu der Wirtschaft. die noch iehll, bcrzustellc» Ta. das Kreisamt Bedenkeri lrug, die nachgcsnchlc Erlaubnis zu erteilen/ kam die Sacke heute zur mündlichen Verliandlung vor dem Kreisausschuß Ter Vertreter der Gemeinde verneinte heute die Frage des Bedürsuisies für eine Bahndviswirtschatt i» Ober- Acenleii. To auch iengesiellt wurde, daß IN Ober-Seemen bei !ß>2 Einwohneni t> Gnstlvirstch-ritcn bestellen, wovon 2 in eiiic, Eutier nung von nur IM und 3M Metern von der gevtauten Wirtschait gelegen sind, sür das Haus des Gesiickstellcrs keine Zuiahrtsmög- lichkeit beklebt, der ?lnichl»k; an die Wasserleitung sehlr »nd der Bahnhoisverkehr nicht derart ist, das; bei dem Bahnboi eine bci'on Here Wirtschait nötig wäre, wurde die nachgesuchle Erlaubnis versagt „nd dem Gksuchstcller die .Koste» des Verfahrens auterlegt. Sessen-Rossau, [1 Marburg, 23. März. In der heutigen Stadt-- verordneten-Sil'ung wurden die Verträge, die Stadt und den Landkreis Marburg mit elektrischer Energie zu versorgen, soivie der Ausbau der Hochspannungsleitung von der hessischen Landesgrenze bis, zur Stadt Marburg und die erforderlichen Unibaiitii im städtische» EI e kt r i z i t ä t s-- iverk genehmigt. 45c?idvt»?.u drücken, häusig reklamierten und dabei mit Scheingründen ihre Beficiung vom Heere durchsetzten. Keil halte die Eingabe von acht Reier- uiüen von 'Allendori nntcrichreiben lassen. Er mit feinen Ge nassen lallte sich nach der Anklage dadurch strafbar gegen 8 101 und 113 des MSlG. gcmachc taben, und zivar der Hauvtangellagle, weil er Ilnterschriileii geiammclt hat, zu einer gemeinsamen Be- lchwerde oder Poriiellung unter Angehörigen des Beurlaubten- üandcs. wegen militärischer Angelegenheiten aber Einiichtlingcn Uich weil er diele Eingabe an eine militärjlchc Behörde gerichtet hat. Tic 8 Genossen, welche ihre Ilnlcrichrist hergegcbcn hadcii, ivarcn der Mitläterkchilit angeklagl. Keil erklärte, er habe es als ehemaliger Soldat für unrecht gekalteli, das; die Beiitzeriöhnc,im Ort alle durch slieflaniatioii vom Militär frei zu lammen suchen, lediglich damit der Pater während per Ticniizeit leinen Käiecht befahlen müsse. Er luibe nur einen Mihstand in der Gemeinde zur Kenntnis des Bezirkskommandos bringen wallen; cs habe ilun ser» gelegen, etwa das Bezirkskommando zu ^aerdächiigen, datz es de» Miüstnnd begünstige aber gar mit de» Drückebergern einverstanden sei Er habe auch nicht geglaubt, da» er sich einer straibarc» Halldlung schuldig mache, indem er noch andere che malige Soldaten, die auch au den Iuständen Aergcriiis genommen, veranlatzi bat, den Nameu uiiter die Unterschrift zu setzen. Tic Gkuoiien erklärten, sie Iiärten da» Sckiriilstück geleie» »nd ieitit dkl Ansicht gewesen, man könne die Eingabe unterschreiben. Das; malt damit eine strafbare Handlung begehe» könne, sei keinem Bugesallen. Bürgerincistcr Ehr Rein erklärte, ihm sei kein Fall bekanni, wie ihn die Eingabe bebauvtet. Ter ?l»klagcver!reter, Kriegsgcrichtsrat Tr. H c ä, glaubt den Angcllagten, das; sie bei der Tat sich der Tragweite ihrer Handlung nichs beluutzt gewesen sind. Als gtbienk Leute mußten sie aber wissen, das; es ai;cki iiu Beurlaubleiistaiide verboten ist, au eine militärische Behörde eine von inchreren Leuten Uliterichriebenc Belchloerdc z» ichilkeu. Tr, Heß beantragt sür den Hauptangcllagten 3 Tage, iür die 22 ii - toter ie l Tag Mittelarrest, Geh. Illffizrat Metz, der die Ali geklagten vertrat, erklärte, es handle sich im vorliegenden Fall gar nicht nrt eine militärische Aiigetegenlieit, wie sie das Gesetz mein!, und bat lim Freiivrechung. Ter Geriilitshoi ivracki, loie bereits aemstdel, sämtliche Angeklagte frei, weil er der Ansicht war, daß die Leute sich die Sache nicht genau Überlegt liötten, Ihre Absicht war, einen sstlißstand animdeckc», der nick ihrer Ansicht gegeben war, Tie Eingabe emhält nur Nen na.kteu Tatbestand, ohne jffcc Krilik oder ein Urteil, Es ist d>.» Angeklagten, die fast durchgängig gute Soldaten waren, zu glauben, daß >ie »ich! etwa da-. Bezirlslommaudo oder eine andere Behörde be- schuldigeu lvoUieu, die Trüljä'bergrr begünstigt Zll haben. Uni»crntcits»N«ckät'ichtcn. 'Als 'Rachivlger des nach Flensburg beratenen Prouiiors Tr. Ernst Baum ist der erste Aiiiftenzarzt an der chirurgischen Klinik der Universität Kiel, Prj»a,d»,ent Tr. mcd. Lieiiieich Zoepvritz zum Oberarzt dieser Klinik ernannt ivorden. Tr. Zoeppritz, ein geborener Gießenc r, ist an der Kieler Klinik seit Februar 1903 tätig linier Pros. Alischst» Im Februar 1312 erhielt er coenoa die Iuliii'sung als Prir.itdvzent iür Chirurgie. Vorher bekleidete er 'Aiiistcntciistclleii in Königsberg lenter Geb. Rat Lichthcii» und in Breslau unter Geh. !l!at Gurre und Pros. Küttner. - Proiessor Tr, theol, et pbil Heinrich Boehmcr in M a r b n r g Hai den Ru» au die llniaeriität Erlangen als Rachfolger des verstorbenen Kirchrnhistorikers Geh, Hasrats Pros, Th, v, Kolbe abgclehnt. Lusticivinokrt. lv. Franks urt a, M„ 23 März, Tie Zeppelin-Lnjt- schisse werden jetzt ihre Wiiiterchuartierc verlassen und die gewohnten Passagiersahrten wieder ausnehme». Den Anfang mach, das Lnstschiss „Hansa" in Berlin-Potsdam, dar- heute ziiin ersten Male wieder ans der Halle geholt wird und täglich „ehen den übliche» rlcineren sltiindlahrtcn bei gii»- sligcr Witterung weite ..Ziel- nnd Fernsahrlelt" von 130 und mehr Kilometern Ausdehnung nnternimmt. vermisch »e». U r k n n d e u i ä l s ch ii n g e n. d i k d a s u l t r a v i o l c 1 le L i di t c ii 1 1 a t u i. Tie Strahlen des »ltravialettcii Lichtes dienen »euerdings auch dazu, Urkiiiideniälichungcn zu enilarven. Wie die ,,'.2at»rwiiienschaitcn" iiacki dem „Seientine 2lmerican" Mitteilen, deckt das ultraviolette Licht llrlundeniälschmigeii in Schrilistücken auch da aus, »w die Luve die aeichicklen chcmstcheu Fälschungen nicht unchwcisen kan». Wird nanilich ein gefälschtes Schrmitück mit uliraviolettei» Lichte vhologravhiert, so erscheint an der Stelle, die mit chemischen^ 22ittkln behandelt ist, ein Schuiutzilech, der verrät, daß hier die Schristzüge kl i» in ich entüim: Mid durch andere crictz: worden sind, - A me r i k a » i i ch e >1 n t e r n c h m c r, 22 r. tzHovtgomerh Waid von Edicago, der vor kurzem starb, ist ein Beiipiet jener rasi lose» llmernchmllngsluft. die die amerikanischen Vermögen aui- häuit. Er sing als Backsteinaröciter an nnd verdiente I Mark pro Tag, Als er achtzehn Jahre al! war, erschien ihm sein Verdienst von 740U 22t. allzu ärmlich, lind er gab seine Stellung an>, um sein Glück in Ehicago zu veriuchcn. Als er schon aus einem grünen Zweig war, vcrbrgni»,' alles, was er batte, i» dem großen Brand und ließ ,l»„ 260 2'»l, Er sing an, in einem Holzverschlage einen Warcnhaiidel zu treiben '.Ans dielciu Anfang schul er sein !2icsen veriaiidliaus, das ihn in de» ganzen Verciiiigtc» Staaten bekannt werden ließ. Tie Firma tat 7000 Angestellte und 3 Millionen Kunden Ihre Knlaloge umsassen 1200 Seite», und an SRarken allein verbraucht sie I 22illioncn Mark Sie gibt keinen Kredit und veikonil nur durch die Post. So lommi es, daß da. IM ont- gomerh-Ward Gebäude, eines der stattlichsten in Ehicago. doch iür feinen Teilt Waren an Ehicago verkaust. Seine Einwohner er- halteii nichts fiir Gold.und gute Worte sie müssen sckrvil auis Land ziehen, wenn sie 'Moutgomerh Wards Kunden iverdeil wollen. EingesanSt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stchei Arük-I übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber ,einerlei Vcrantworlililg.) -- Gießen, '20. März, Sie schreiben in der Mittlvoch-Rr. vom 18. März Rr. 65 im Artikel; Pumpgeut««, Es gab, als ick vor 13 Jahren in der Frauksurtcr Slraße mein Olefehart ansing, mehr PumvgenieS als heute, aber Nick! aus dem iüd- deuii'chcn Königreich, iondern aus anderen Staaten. Ich habe, solange ich mein Geschäft habe, »ur an einem einzigen '.'Mg- dcmilei aus dem iüddcuticku'n Königreich etwas verloren, aber ans anderen Staaten, was auch nicht Akademiker imd, demi Ricktaladcmiker können es auch, habe ich verloren. Will Ihnen »ur mitteile», daß die Gießener Geschäitsleut: selbst an if»ein Verluste schuld sind, denn sic zwingen den jiingki, Studenten ihre Ware vollständig auf, loenn er auch nickst borge» will. Ich habe selbst dabei gestanden, Iinc eine hiesige Geschäsrssrall einem Herrn, der nickst borgen lvollte, Eoleuriachen mit (Kewalt in die Tasche steckte mit dem Bemerken; „Rehmen Sie nur Mit, wir ickrcidcn aus!" 'Auch in einer Wirtschast IN der Frankiiirter Straße erklärte die Frau, als ein Galt lim verabschieden wollte: „Warum ichvn fortV" „Ich gäbe kein Eicld llirhr!" „Bleiben sie nur. wir schreibe» auf." Ter Herr blieb und borgte weiter Wen Iriiit denn da die Schuld? Es gibt noch mshr iKeickiöüe, die nur mit Vorliebe aufschreibcu. 'Man wird also zugeben, daß nicht der tAkadcmikcr, sondern der Geschästsmann schuld ist, wenn er verliert, — Lich, 19. März. Schi bebenflidte Eigeuichastcu l»cirres Leit nngs was fers und die 22 ißständc seiner O u e l l c n Fassung sollten nun doch ciidlich die Gemeindevvwallnng be wegen, baldmöglichst zweckmäßige '.Abhilfe zu schaisen. Vom h»gie nilchei! Standvnnkt aus ist es unbedingt erforderlich, daß die Be wohncr reines Wasser der Leitung entnehmen 'tönnai. Oder will man etwa gegenüber den Tatsachen, daß allzu oir unser LritunAs lktaflcr st a r k g e t r >! b t ist und daß man schon hier lind da Frölche lind andere Fremdkörper aus Leitnngsröbren cn Wohnhäusern ent lernte, behauvten, daß unsere Leitung kein unreines und gesund heitsschädlichks Wasser enthalte? Tic Geiiicindetierwaltllng weiß dock', daß die beiden Quellen-Fassungen veriehl! sind und einer gründlichen Berbejisernng bedürfen. Waaim sucht man nicht zu der meiden, daß io große Mengen Tagwasser in die Qnellen-Fassnngeir cindringen, und daß die Rohre, die das Wcrzser ans den Quelle»; abiückre», allen möglichen Unrat mit ansncbmcn, weil sie nicht mit den notwendigsten Lieboorrichlungen versehen sind? 'Warum wird das Leitungsnetz nickst von Zeit zu Zcü von den dazu ta stimmten Installateuren gereinigt? Mehrere Bürge r. Momttl. Ucbersicht der LsdrssäLe in der Stadt Sietzcn. Monat Fcbrrrar !9!4. (5imvohi'er^r)l: cmqe>io>'.t.ne'r M 1600 Main; Militär). SterbtichkeikSzister: 24,8 nach klbzng von 34 Orttsreurden' 12,4 a ,'„. Hi ;ias 6 S ravte» an; Zulauv.ueu: Eriuachsene. int von Tivhtberie 5 (4> 1 . Leoea-i-rie; 1 (1) -la. Jahr. 4 (1) Tilberkulojs « ( 6 ) 8 ( 6 ) 1 — Lunge,ieukzüiidiing 4 ( 2 ) 3 12) 1 — Iuslueuza 2 — 1 1 anderen Limgen- kranklieiten 6 3 3 Herzleiden 5 (N ö(l) - — Eckilagstin'j 4 ;z, 4 (3) — — Darmlatarrli I — 1 — anderen Kraakb. der Berdanmiasoraane t 4 t3> — Blinddarinent,',nndnna - ( 2 ) i tu - 1 '!) Bösartigen 2 ie.> lnldunaeit 8 (.'>) s (ös - Selbstmord 2 (!) 2 CI) - Alord .3 1 — 4 anderen llraiikvcitei, 11 (7s 6 lo) 3 (1) 2 (1) cumina; bv (3i) ij >-) 11(2) 12 (.5) Anm.: Die in Klammern gejetzlell Zisseru geben an, wie viel icr Todesfälle i» der betretreuDen Krankheit aus von auswärts nach Eließen aebrachte Kranke kommen. Märkte. t«, Frauliurt 1. 2>..r-.'. Sen- und kt ro k> »» arkt. NnzeKihrei! waren ~ Wagen Heu »gcu Stroh. Bezahlt louree lin F-en .-n- >.tU, Pik.. Strolf l!!or»la>igstvo :> 0.69— .'MH, Mrr* stroh 6 , 00 — 0,00 Mark. Alles : 90 Kilo. 6-cfchä'i ruhig. — Qie Znsuhren waren aus oeiu OberlaiiiiuskreiS und den Kreisen Hanoi! und Tievurjs. Metroroloßische veodachtungLi der Station Siehen. Mär, ji|ö.S 1914 j l -ck F " 1 2S- * =1 ,p.ß i£g, « 1 '-I »1 ll ' = fiio '£ 5 ^ -3 r = i 3 ^ Weiter 23 2 % 740.3 10,0 4,3 47 \V 2 4 Sonnenschein ii.' !)“ 742,4 2,8 | 5,2 j 02 ! SSE 2 1 - 3 24.' '< ‘‘ j V;^8,6 3,3 : 5,2 8'J >SE 2 9 höchste Ternveratuc am 82. di 9!iedr;gs1« ^ » 22 „ Nioericblag: 2,2 mm. 23. 2?‘ä; 5 1014 I0k4 - 4- 10,6 - +*25* 0 Muttsrglücir un^ , UMerftoiz bilden liebe, schöne Kinderchen. Wie bekümmert aber ist ein Mutterherz, wenn der Meine Liebling kaum trinken oder essen, mit dem Laufen nicht ansaiigen will, sein Gewicht nicht zuniinmt, kurz die ganze Enrivickelung zu stocken scheint. I» solchem Falle lzeixt es zur rechten Zeit mit Scotts Emulsion ansangen, die wohl jedes Kind joiort frcildig nehmen ivird. Da stellt sich bald Eßlnst ein, da kräftigen sich Knochen »nd Beinchen, das Fleisch wird fester und die Gewichts-nnahmc stetig. Bald hat die Mutier ihr fröhliches Kind wieder, das mit Eifer und Erfolg an die Kunst des Lausciis gehl. Scott« Emulsion ist ganz leicht verdaulich und läßi sich auch in der Milch oder in dem Breichcn geben. Man ^ verlange und kaufe nur die echle Scotts Emuluov, ^ die Fischcrmarkc. < ,, J Ter Fischer mit dem Torjch! Eröffnung: Samstag, 16 . SYlai j : : kaufen Sie in den modernsten Formen und Ausführungen mit tB%* CP i lä Ö Ufa a OCJä IöJIWbB™ und ohne Lackkappe gut und billig bei «, Schulte und Stiefel Carl Waldschmidt *£ft“S!*FÄ enthält jedes Paket Dr. Gentner’s «w t/ Alleiniger Fabrikant auch des so beliebten Schuhputzes Nigrin: Carl Gertner, GOppinyen. Norddeutsches Chocoladeniiaus : Selterswes 52 Giessen Seltersweg 52 G.ra. Lv H 4'hocoladen Konfitüren Bonbonnieren Bonbons Pralines 3787 D Waffeln Bisknif, Kakau Tee, Kaffee Zucker etc. etc. Stet« frische Ware! <«niwM» An*w;ali! ! Rilll|c«te Preise! Die neuesten sind bei Göbel & Appel Südanlage Nr. 20 eingetroffen. 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Ungleich wird dem Privatllaaer die Bcsuguis zugesprochen, den entscheidenden Teil des Urteils aus Kosten des Angeklagten innerhalb einer Woclte von Zustellung ! egner Anssertignng dcS UrterlStenorS an gerechnet einmal > im Giesrener Anzeiger und der Oberhessischen BoltSzeitung öffentlich bekannt zu machen. Vorstehende Abschrift der Urteilssormel wird beglau lügt, die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt und dem Privatkläger zum Zwecke der Veröffentlichung erteilt. Giehen. den 16. März 1911. (L. S.) gcz. Seltzer. Gerichtsschreiber des Grosth. Amtsgerichts, bür die Abschrift und Veröfsentlichnng des Urteils. Giehen, den 23. Mär; 1914. Mischer. Rechtsanwalt. 3977V Saatkartoffeln Gertrud, 2. Absaat. Mk. &50; Tdicle'S Zukunst. 1. Absaat, Mk 4 — ver Ztr. bei Ludiv. Eonr.Suh,Lana- Göno>. 0 s! 6 llll.lleräs kaufen Sic am billigsten in dem ersten Spezialgeschäft w.vürbeckNachs. Albert «60. "" Dlesstrale S. Telephon 2«3. 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Die unterstrichenen Nummern kommen nickt zum AnSgebot. auch erteilt Forstwart Eichenauer Reinbardshain liäbere Auskunft 3M»V Grünberg. den 18. März 1914. Grohberzoglickc Obe rs örstcrei Grüuberg. Bilaffz per 31 . Tczcmber 1913 . Aktiva. Viarcnvorrätc Inventar Auhenstände Kastenbestand £ 3268.57 400.- 796.- 78.95 155535 Passiva. -M Schulden 247A55 WcfdtdrtSnmeilc d <ü. 1500. Sicferoefonbf. 105.08 Reinvermögen 432.91 400252 Die Haftsumme betrögt M. 3000.—. MitgUedertuhl am 1. Januar 1813 .... 10 Zugang feine, Abgang feine ...... SHitglteberaohl am 31. Dezember 1B13 ...... 10 Die Keichäsisanteile sowie die Haftsumme der Mitglieder haben llch weder vermehrt noch vermindert. 38070 BeftattungSgenoffenschast der freien Schreioer- vereiuigung, eingetrag. 8enoffe»>chait m. b.H. W- Weigel, Georg Haubach, sbritz Roienhaum Ausllchtörat. 1. Borllvender. Mngazmoerwalier. (Medizinische Klinik, Kliniksteaße). Tprechstimde: Jcdm Mittwoch abend von 5— 1 / a 7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken Ungehörigen von Lungenkranken. 858V AnSgabe von Attesten für Ausnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur leidung von Ansteckung. Volt Älmtliche Bekanfftmachungen der Ltadt Gieste». Mii!,W-L!imi>ikll-MlNtt25jilhr. Rklsirruii!, hkb bötfiftteliqeu droRltriid Lii-iviq III Aus obiger Stiftung, die bezwedt. doll nuk- den ttavital ...inien drei junge Feme imd sroar ans jeder der drei Provinzen einer, eine gleldimtiütgeSJelmlie zu den Koftert ihrer Aur-hiidiing »ui einer höheren «ildiingsanftnli er ftnltcit sollen, sind für das Aahr 1914 drei Stipendien von ie 400 Binrk zu vergeben. Das Sltpeudntm kann auf drei öobre aiiögeLebm werdeti: es können jedoch nur Angeliörige solcher Ge meiiiden herülkllchiigt werden, .die Beiträge „I dieser Stss- tung geleistet haben. Hiernach berechtigte tmd beiähigte itmge Männer, die ztttttwecke ihrer Anshildtttig eine höhere BtldungSnnllalt hesttchett oder beiticheti wollen und sich UNI das Stipendium zu hewerheu beabsichtigen, sind eiiigelnden, ihre Gesuche durch Ihre betrosseitde Bllrgermeilleret nn den Oberbllrger metller der Hanvtstadt ihrer Prouinz, also au» Orten der 'Vrovtitz Starkeitbttrg an den Oberhürgermettter der Stadt Dartnsladt. aus Rheinhessen an den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, auf, Oherheisen rnt den CbetbürgermeiOet der Stadt (Stehen bis längstens zum 20. Avril d. I. gelangen zu Innen. . . . An Zeugnissen sind den Gesuchen beizulegen: 1. ein behbrdltch beglnttbigres RermögendzeugniS. 2. eine behbrduche Bescheinigung, dnst und wo Geiitch- steller studiert, 2 dak- Matnrttals- bezw, SchttlabgnngSzengnis, 4. ein Juhrttngs- (SenmimdS-s Zeugnis. Attsterdem ist der Nachweis zu erbringen, dav dkr Gesttchsteller tu Hessen geboren nnd hessischer StaatS- angeböriger ist. . Mainz, Dnrmftadt, Gietzen, den 12 März 1314. Das K it v g t o r t tt nt: De. Otättelmcuut, Dr. Gläising. Oberbürgermeister. Oberbürgermeister, (keller. Oberbtirgernteisier. 2055L Frühjahrs-Kontrollversammlung. tSö haben ans der Stadt Gietzen aus dem Hose der Zeitghatisfaicrne am Landaras PhiliUV Platz zu erscheinen: , 1. Offiziere. SanttätSomZtere, Betermärotsiziere und Beamte der Reserve und der Landwehr I.RusgehotS (tletner Dtenstaitzttg. Mstbei: 2. Die Rkniinschasten der Reserve und Landwehr s. r’Iut'aeboK- alter Wagen, einschlietzltch nur Garns snndienstsähigen und zeitig Feld- und Garnison- dienftunlähiaen: 2 Die zur Disposition der TritvoetNetle und Ersatz behörden eitllassenen Motinschasteu aller Dasicn 4. Die Eriavreiervitten, geübte und nicht geübte: und zwar: ,',ahrgänae 1913, 1912 1909 und 1908 aller Soffen, ein icklietzlichtFrsavt eier ve und die zur Disposition der T ruvoen teile und Ersatzbehörden enliasienen Mannschaften aller Jahrgänge »nd 'Waffen am 2. Avril, :> Uhr nachmittags. .Vahrgänge 1911 und 1910 aller Waffen einschh Ersatz Reserve am 3. Slvrtl. 9 Uhr vormittag«. Jahrgänge 1907 und 1906 aller Waffen etnidjL Ersatz- reierne am 3 Aoell. 3 Uhr nachmittag«. Vabtgättge 1905 ttttb 1904 aller 'Waffen einschk. Eriatz- reserve am 4. Avril. 9 Uhr vormittags. .Jahrgänge 1902 19v2 und 1901 aller Waffen einichl Eriatzreierve, iotuie die oben unter Nr. 1 Ausgenlhrten tOitz ziere usw.i aller Fahrgönge und 29affen der Reierne und Landtoehr 1. Ansgeboiö am 4. April. 3Uhr nachmittag«. Für die aus Bahnhot Gietzen heschäiligten Beamten nnd Slrbeiier ans Bahnhas Gietzen. Bedienstete der Bahnmeisteret I. Nehenwerkstätle und Werkstätten Nehenmagazin. Sämtliche Mannschnsten. soweit iie nicht von der Babtt als nnahfömmiich bezeichnet werden, am 2 Vtpril. 9 Uhr oarmiltag«. Für die ausBahnho'Gietzen beschSitigten Be- amten nnd Arbeiter ans Bahnhas Gietzen. Be- dienstete des Bahnholö. Betriebsam! 1. Bahnmeisterei 4. Glllerablerttguitg. Eilgntabtertigttng. Fahrfartenank-gabe. Betricbsweirstätie. BetriebS-Rebenmagazine. Sämtlidie Aiattnsckaiten. soweit sie nickt von der Bahn als ttnab- Itltnudid! bezeichnet werden, am 22 April. 9 Uhr vormittags (To wird ioloendes erinnert: 1 Besreinngsgesudie sind ttnler ©eifiigung der Militär- oäffe bis spätestens acht Tage vor dem Appell durch den Bezirksseldioebel des HauvtmeldeamtS em«u- reichen und mfljien durch die Bürgermeisterei bezw. hei Beamien durch die Vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. 2. .Zeder ütouirollvstichttge ersteht die FahroSflaffe. zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militärvaffes. 2 Die Mtliiörväffe mit vorgeklehler roter Kriegs, beordernng bezw. Patznotiz nnd Führungszeugnis sind mitzubringen. 4. Die Leute twben in bürgerlicher Kleidung zu er scheinen, Slöcke. schirme, Pseisen und Zigarren sind vorher wegzulegen. 5. Sämtliche Mannichatten stehen während des ganzeu .«onirolltages bis einscht. Mltternnchl unter dem MUitnrgesetz. Unvünftlichfett und Bersäunnn« der Kontroll nersammlung werden mit Arrest bestraft. 13956 B Sonntag, den 29. März, von vormittags ll bis nachmittags 3 Ildr, soll in dem Schttihauie der Knaben schule in der Nord Anlage eine Ausstellung der von den Schülern im diesjährigen Unterrtchtskuritto für er° ziehttche flngbenbanbarbeit gefeettgten (ffenenftanbe ftatt sinden, zu deren Bestich mir hierniit srenndlschst eiuladeu 1M8»! Gestern verschied sanft nach langem, schwerem, mit Gednld getragenem Leiden meine Hebe Tochter, unsere gute Schwester und Schwägerin Fräulein Marie Steinmüller im vollendeten 20. Lebensjahrs. Dies zeigen schmerzerfüllt an Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Steinmüller Wwe. und Kinder. Klein-Linden, den 24. März 1914. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. März, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause, Lebensgasse 4, aus statt. 0?3S6 Da nksagu n g. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme hei dem schweren Verluste unserer lieben Tochter. Schwester uud Schwägerin sagreu wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Insbesondere danken m ir Herrn Pfarrer Hepding für die trostreichen Worte am Grabe, dem Gesangverein Viktoria für den erhebenden Grabgesang, sowie .'dien für die zahlreichen Blumenspenden. Garbenteich. '44. Mürz Dl4. Hermann Mettenheimer Inhaber C. Hosch & C. Kerber Telephon 74 lülCSSCIl Kreuzplatz 3 Grösstes und ältestes Spezial‘Geschäft in Glas», Porzellan» und Steingut-Waren Spezialität: Kristailglaswaren in den feinsten SchFffsn und Ausführungen, nur erstklassige Fabrikate, wie liieumann * Staebe, bestes deutsches Fabrikat (Allein-Verkauf), Chrystallerie de St. Louis, Pateus Regout & Co., Maestricht, F. Losky, Rohrbach & Boehme usw. Billigste Preise yviir die uiclen Beweise her?,lieber Teilnahme I bei dem plötzlichen •tynicbeiften unserer heben | I Mutter, Schwiegermutter und ttivoTjmimer Frau Maria Schmidt I sowie für die zahlreichen Blumensvcnden sagen I wir allen her.;licher. Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer BrÜckednann nir die trottretcheu I Worte. Die trauernden Hinterbliebene«. Konrad Sehinhlt und Kinder. 1 I Klein-Linden, den 23. Mär.; 1914. 02380 j Die trauernden Hinterbliebenen: Frische Fische Die glückliche Gebuvt eines gesunden MÄDELS zeigen hocherfreut an RICHARD BÖLLER UND FRAU EMMY geh. Schreiner Darmstadt, den 22. März 1914 Irenestrasse "> , Jnhlrcidic Tankfchrcibcu ücftiiiinc», tak Cbcrmcncr’e Medizinal Orrbn criic bei Hautausschiägen u. Flechten die denkbar gunstigst. Ersvlge ;eitial. Perlangen sie daher ausdrücklich Qbermemr'd Medizinal Herba Seife. Herba-Seife ; Stck. .K) P,g„ •*0 verstärktes Bräva rat Mk. l.—. Aitv Otachbe- | lianbliutn Herba Kreme :> Tube 75 Pfg., Giasdv'e Mk. l.50. D- b- i- d.Engel und Hirich-Zlvothekc und in. d. Drogerie» T. Schaaf, W. Mlbingcr.♦*♦♦♦♦♦♦* »«♦♦fl Cftev und Miinitlrrfitrlr ii für Viintilrv 1—4 Pli. v. 100. 02368 ftaifer Sillcc 18. Wir kommen zun, Pfevde- marktc mit 3078 u. bitten um gütig, .infvench. 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