Nr. V) Ter «letzeiier Anzeiger fcfd>™tt täglich, ouBtt Sonntags. - Beilagen: uterinal wöchenllich 9>i«f{ener,^K.iensiog itnbprcitnii); zweimal n:onall. Sans- wirlschaslllche öf iK.aatn '.'•«niovccl) - Anichlüße: t>»r bie ckledaknon 112, Verlag ». (rjrebiiiüti 51 Sibrcne lür Teveichen: Anzeiger Siege». Annahme von Anzeigen stir bie Tagernmniner bi» vormittags S Uhr. ^ E rstes Blatt Jahrgang Montag, Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefjen Notationrdnllk und vrr'.ag der SrSHI'schen Unio.-Vuch- und Strindruckerei 8. Laag«. Nedaktion, Lrpkdition und Druckern: Schulftratze 7. 25. März Bezugspreis: monatIich75Pi., vierteljährlich Mk. 2.20; burch Abhole- iu Zweigstellen inonatlich 6o M-: durch biePost ALL.—viertel» jährl. auSichl. Bestillg. Zellenpreis: lokal 15Pj„ ausivärt-5 20 Piennig. Chelrebakteiir: 21. (Kaetz. Verantwortlich iür den polit. Teil: Aug. Gaelz; lür .Fenilleion', .Vermischtes' »nb.Serichts- saal": Karl 2!e„raii>: iür .Stabt »nb Laub": Kurt Benbt; iür be» Anzeigenteil: H. DeL Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Einweihungsseier der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Eines der erfreulichen Ereignisse, die von deutjchcin Weifte und von der Einmütigkeit des Reiches Zeugnis oblegen. hat sich om gestrigen Sonntag in der Rcichshaupt stadt abgespielt. Ter Kaiser hat die deutschen Vertreter der Wissenschaft und die lstichsteit Würdenträger um sich versammelt, »in den Renban der »gl Vibliothet und der Akademie der Wissenschaften feierlich ciiizuwrihen. Wiederum rühmte der Kaiser das Interesse seiner Vorfahren für das Gedeihen der Wissenschaften, niid er hat ja auch iiisoscrn recht, als die bcdenlcndsten seiner Alsiien lvirklich nicht nur auf dein Schlachtselde und Kasernenhos die höchsten Verdienste sich erworben haben, sondern auch im Reiche der Wissenschaften. Tie Rede des Kaisers ivar von rhetorischem Schwung getragen. und cs darf daran erinnert werden, das; Wilhelm II. ui der Tat gerade in diesem Streben der Förderung der Wissenschaften die besten und am wenigsten umstrittenen Verdienste sich erworben hat. Wir sehen es gerne, wenn er den Versamnielten so überzeugungsvoll vorhielt, das; her ..Bnitntabc lotet" und nur der Geist lebendig macht. „Rur was der Augenbliek e r s ch a s s t. das tan» er irützen." Die große von Banrat Robert Adams erbaute Kuppelhalle bildet den Glanzpunkt der vielen Räume des neuen Bibliothckvalastcs; sie soll als Lesesaal dienen. Sie erhebt sich •56 Meter über dem Fußboden und hat eine Spannweite von 68 Metern. Tic Kuppel wird gebildet von 61 Rippen, die oben in einer kassetticrteu Decke münden: durch eine breite Sberlichtössnuitg lallt das Tageslicht hinein. Man denkt beim Eintritt an die bekannte Kuppel im Lcsesnal des Britischen Museums in Loiidan. Der Lesesaal bietet Ranni für vierhundert Leser, er iiiacht einen ebenso festlichen Eindruck wie die drei Tore, mit denen sich der Bibliojhekpalast nach den Linden zu öffnet, und durch die man in eine Vorhalle und dann in einen Ehrenhof tritt, der mit einer Fontäne geschmückt ist. Besonders bemerkenswert ist der große und präch- iige Festsaal, der mit geschmackvollen Malereien und den Büsten der preußischen Könige ansgcstattet ist. Berlin, 22. Mär; .Heute mittag wurde der mit einem xostcnauswande von über 26 Millionen Marl errichtete Renban der K g I. A lade »I jeder W i s s e n s cha s t c II und der Kgl. Bibliothek in Gegenwart des Kaisers jeierlichstein geweiht. Ter Knltnsminister verlas die Urkunde, worauf der Kaiser mit den besten Wnn scheu jür das Wachsen und Gedeihen der Bibliothct drei Äamnierschläge tat. Eine dreifaches K'ntserhoch von den Chargierten der studentischen Korporationen schloß die Bor fetcr. Unter Borantritt des Kultusministers, des Gcneral- dircltors und der vier beständigen Sekretäre betraten die Fürstlichkeiten vorbei an den Ehrenwachen dce Gardcs du Eorps den großen Kuppelsaal, den zukünftigen Lesc- s a a l der Bibliothek. Ter Kaiser führte die Prinzessin Ferdinand von Rumänien, der Prinz von Rumänien die Kronprinzessin. 'Außerdem waren erschienen der Kronprinz und die Kronprinzessin. Prinz und Prinzessin August Wilhelm, Prinz Eitel Friedrich, Prinz Oskar, Prinz und Prinzessin Ferdinand von Rumänien mit Gefolge und Ehrendienst, sowie die drei Chefs der Kabinette Sr. Majestät. Lin bunter Abend im Stadttheater. G i e B c n , 26. März. Ter crslc'Gescllichaftsabciti», der am Samstag zum Besten der Uitterstützungskassc des Gießcuer Stadttheoiers veranstaltet wurde, nahm dank der nmnchliqcn Borbereilnngcn und der an Ueber- raschungcn reichen Spieliolae einen sehr ichünen, hocherireulichen Berlani. Es kann daber nicht fehlen, daß derartige Vcrailstaltnngcn von nnn ab alliälirlich abgenallen werden, und das um io weniger, als neben dcni materiell eil Criolg ein nicht nnbebeuicnder Gewinn künstlerischer Art siebt, denn dos Zusammenwirken von Publikum und Künstlern wird jedenfalls auch dem Theater als Kunstinstitut von erheblichem Nutzen sein. Zwar war bas Hans lciderchicht aus verkanit, aber bennvch herrschte eine attsgezeichnctc Stiininung, und leer geglaubt Tratte, das; er unablässig geruvit würde, der war ober die niedrigen Preise und die Art des Verlaufs üchcrlich auis angenehmste enttäuscht. Tagt hatte alles einen frohen, licbens würdigen Anstrich, und bis >>r die späten Nachtstunde» herrschte in de» geicknnackvall gezierten Räinnen herzliche Fröhlichkeit und muntere Laune. Cingeleitct tvurbe der Klhcnd bnrch die unter Herrn Kavell meiner A b a in s tüchtiger Leitung wirtende Militärkapelle, die das Bar spiel ans dem Glöcl chen dcsErcinitcn tehr fein und eindrucksvoll tviedergab. Herr Tirektor Ttetngoettcr hielt danu tinter lehhailciu Bgiiall eine kurze voekiiche Pc g r ü ß u n gs a nfv r achc , iit der er am den gute» Zweck des Abends hinwies und alten Anwesenden und Helicrn seinen Tanl abstanete. Fm Anschluß daran folgte die 'Auinihrnnq des im vergangenen Sommer schon cinnial mit gutem Erwlg liier gegebenen Znaktigen Lultiviels P l g u von Mar Bern Ü ein. dem die 'Mil - »Ulkenden unter Herrn Obcrregist'eur Tworkowskis Leitung ivicderuin eine gute. Auinabme ncherte». A» der Ansstihriing waren Herr Oskar H ö ck c r als Rechtsanwalt, Herr Ferdinand Stein ho fsr al- Paul Wedding, Frl. ?llicc T g g n n als Hedwig Mcner und £» Walter T n. orkowsk > als Troisel beteiligt. Mn hnniar voller Plandertnnst iührte Herr Trrclwr Stein goctter als Kanierenzier im iveiteren Verlaut der cvielialge der einzelnen 'Mriwi elenden ein. indem er i»r jeden irgendeine treiiende. bei- »allweckendc Emvichlung Talrt*. Herr S t e inhoicr las zwei Gedichte von Lüiencran vor Hans Stöffel und Bruder Liederlich', Fron S chr ö t t er - Dwo r ko w s k i trug ein Gedicht vor Ganz wie bct uns und dann D a s G ä » s ch e n von PreSbcr, die ebenso tvic die (Rrben das .Herrn Steinhoier tebhaileik Beifall'errangen Frl- Elle Jüngling im Geivandc eines Biedermeiers fang zunächst T a s Stelldichein und dann mit Frl. .Honst M a r t i n i in ihrem entzückenden Restrockgewand aus Wie einst im Mail das neckische Lied Ter lustige Ehemann von Otto Julius Bierbaum, das außerordentlich beklatscht wurde. Den zweiten Teil de» Programms erösftieic der Schwcrrnüter nn- Fcrncr ivarcn zngegrn sänitlickzc Botschaiter mit Ausnahme des englischen, die Gesandten der deutschen Bundesstaaten am preußijchcti Hose, zahlreiche Bevollmächtigte zum Bnn dcsrat, darunter eine Reihe von Staatsministern, wie Mi nisterpräsident Tr. v. Weizsäcker und Minister des Innern Tr. v. Fleischhauers für Württemberg. Knltnsminister Tr. Beck (Sachsen, Staatsrninisker Dr. Frhr. v. Dusch (Baden), M i n i st c r des Inner n v. H o m b c r g k z u B a ch (Hessens u. a. in. Mit dem Reichskanzler an der Spitze hatten sich die preußischen Staatsmiinstcr sowie die Staatssekretäre und llnterftaatssekretärc der Ministerien und Reichsämter eingesunden. Bon der 'Akwdemie der Wissenschaften waren die ordentlichen Mitglieder fast vollzählig zugegen Zahl rasche Gäste hatte» sich eingefnndeii. darunter Vertreter sämtlicher deutscher »niversitäts- und Kominnnalbihliothe ken und des deutschen Buchhandels. T i e R c I t o r c n aller 2 2 deutschen Universitäten, sowie der preußischen technischen Hochschulen waren dem Ruse zur Feier gefolgt. Bon der großen Zahl hervorragender Persönlichkeiten seien noch hervorgehoben: die Präsidien des Reichstages, des preußischen Herrenhauses und 'Abgeordnetenhauses. Auf der erhöhten Estrade, vor der die Ehrenwachen der (Kordes du Eorps standen, nahmen tue Fürstlichkeiten Platz, rechts vom Kaiser die Prinzessin von Rumänien, Unis die Kronprinzessin. Nach einem Fansarengruß des Bläserchors in mittelalterlichem Kostüm folgte eine Motette, ivorauf der Kaiser das Wort zu folgender Ansprache nahm: Eine Antwort des Kaisers. Einen P a l a ft d c r W i s s c u s ck> a s t weihen wir beute. Glücklich vollendet ist der schöne Bau mit seinem impoiauieu Kuppel- saalc, ein Meisterwerk deutscher Bauluus! und Baulcchnsl. sür Mit und 'Nachwelt ein W a h r \ c i ch e n , m i c hoch mit bi e G c i ft erarbeit s cb ä tz e n , der er dienen soll. Ich danke allen be leiligtcii Klrchitekte», Handwerkern und Arbeitern iür ihre treue und treffliche Arbeit. Ich beglückwünsche die 'Akademie der Wisscnschai ten zu ihrem würdigen Heim und die Königliche ww die Uistversi- läls-Biblchthek zu ihren gerännngen und schonen Sammel und Nutziingsstättcu. Bon Alters her haben 2lladc»ne und Bibliothek ihren Platz in nächster Nähe des Schlosses Meiner Ahnen gesunden und von diesen r e i ch c F ü r i o r g e eriahreu. Millen in den kriegerischen Untcr- nehmni.gen jür die Macht und Größe des hrandcnturg. vrcußstchen Staates legte der Große Kurfürst durch eine Lrder aus seinem Hauptquartier in Jütland int Fahre lB.')!) den Grund ;u der heutigen Königlichen Bibliothek. S>il' Königlicher Sohn begründete die Akademie und gesellte zu dem Glanze der Krone den der Wisicn- schaiten. Ter Große Friedrich, der sich leidst einen treuen 'Alademikcr nannte, schuf der 'Atadcmie wie der Bibliathck das erst jüngst verlassene Heim. Dem Bestpicle dieser cblcn Fürsten bin auch Ich gern gefolgt. Es gewährt Mir eine herzliche Be- iricdigung. hau unter Meiner Regierung die in diesem Bnu nun vereinigten bcwcn iviiieiiickaiilitt'en Hauptanskallen des Landes sich io erfreulich weiter entwickelt haben. Tie Akademie hat durch ihre Unternehmungen gezeigt. liste sie ihre Ausgaben als oarnchmüe wissenschastliche Kirperschast Meiner Monarchie auiiaßt und van Ivelchem Geiste sic beseelt ist. Tie Begründung akadeinischcr Mitgjiedcrstcllen sür Tiretivre» van Kaiser Wilhelm Fnsliiute» hat die 'Akademie zu Meiner nnerniüdlich sckwi- senden Kaiicr Wilhelm-Gesellschaft in enge aind fruchtbringende Bcziehnngen gebracht. Tic Königliche Biblivlhck darr mit ihren reichen Schalen und der .nvcckvvllcn Ordnung ihrer Bestände unter den ersten Büchcrsainmlimgen der Welt mit Ehren gc- nannt werden. 'Aufgeschloiscn liegt Var uns das reickn' Erbe der Bcrgangcn- heit. Aus der Geschichte der Akademie sprechen zu uns die crliabenen Geister eines Leibi»;, der Brüder Humboldt, eines Helmholh, screr Bükme, Herr Karl Roitcck. mit dein Lied In der Macht aus dar Kinakönigin, worauf Frau S o n n t a g - B l u m c ein Ge dicht '2lnna Margarethi sowie ein M archcn und dann noch eine Ueinc Episode beisteuerte. Frl. Martini und Herr Ludwig Grosser sangen dann das Liaisonlicd ans dein liehen Augustin, das, wie die Tarbietnngcn ihrer Vorgänger, glich auBcrordent- lichen 'Anklang land. Schwäbische Schnurren erzöhlie .Herr V olck, einige Lieder Frl. Jüngling. Herr Rudolf Goll und Frl. Irma Lindeck brachten ein Tuett aus der Tangoprinzessi» zu großem Erfolg, und mit dem Weinlieb ans bei» lackienden Ehemann weckte Herr Grosser nochmals lcbhanen Veiiall. Endlose Heiter lest erregten die futuristischen Bilder des ans einer alten angcschcucn Künstlcrsamilie üammenden Herrn Kapellnieister Franz 'Adam, die er mit llnlcrstükung der Herren Kahler und II l r i ch genial! hatte, wozu er aber außerdem noch Tlchiong und Musik in suturistischcr Art erfunden lwtle. Tarnach spendeten Herr Grosser und Frl Martini das reizende Liebesduett aus dem Grasen von Lurrnchurg. Ten Schluß der Svielrcihe bildete eine von Herrn Kapellmeister Adam sehr witzig zusammenge- stellte „Kliinvosltian", bei der sämtliche Tarüeilcr unserer Bühne auilralen und so zugleich mit ckine.ni gul gruppierten, wirlnngs- volle.r Schlußdild einen Begriis von der Größe des hiesigen Personals gaben. ^ Ailsstellnng Münchner Künftig im Kunitocrein am vrandp atz. ii Wie fl eit, 21. März. Bilder von möchligem, ober durchaus nicht hahlem Pathos, das von einer beseelten iaiblickcn Sprache und van reite,», nicht alltäglichem Können gctragkir wird, sind Fritz Bancrlcins „Winier im Park" und „Parktor". Eine weite Sümmuna liegt in diesen Landickiosten. Hi r die sch,vcrbcwölk,e Wimcrlandsch.nt, deren Schnccslächc inl Vordergrund, von blauen Baumicknnlen gedunkelt, durch parallel angeordncle vergeüenc Steinbänke und Statue abgeickloücn ist, im Mittelgrund sich in nTrißcm Lichte dehnt und io den Ausblick aut den w.tldbcrgigcn Hartzont aul- helll, in deni ftd: die Schncefelder oerlicreii. Tan die Ferniichl dutck das Parktor mit ihrer iomos wirkenden, durch das bren- gclagcNc Haus in der Mitte bewnten Arialität. Tas landickiast- lichc Vorbild hat nur Ken Schönhct:ssehler. daß der baraa geschwungene. ,'chmirdce,lerne Torudschluß oben sich viel zu wuchtig durch den blauen weichen Himmel furcht. Eine bekannte Münchener Malerversönlichkeit ist auch Pros. Hermann ll r b o n. Seine „Birke" zeigt eine in heller Tonigkeit beweglich gemalte Landschaft, nur der Ni dew malen,'ckvm Behandlung betonte Bir- lcnüoinm wirft zu sehr abgehackt im Ganzen. Eine weiche Mc- eines Monnnien. lind die Blatter der Bibliothe kzeugen vom Werden und Verteilen der Völker, von dcni lieie» Denken der Meister des Altertums, von des Minnesangs Rosenzeit, von lrerßeii Glaubenskompsen und dem Sehnen, den heiligsten Gütern, von dem iorschenden Ringen um das Verstehen der Welten. Alles, was die Menschheit getan, gedockt!, gewannen und geivcse». sagt Earlole, lieg! tote durch einen Zauberhann in den Seilen der Bücher beichlaste». 'Aber >oas wir stal; als llebcrkomiiicni'S ehren, darf nicht toter Besitz sein. Ter Wissenschaft gilt es, d c n Z a II b e r b a n n z u l ö scn. Ererbtes neu zu erwerben, olles Lebende in leben- voller Turchdringung z» erlassen und ans sicherem Grunde des Er reichten k » h n d e n F l n g i n n e n e W e l t c n z n w a g c n Gott gebe, daß der deutschen Aissenschait >»e die Männer fehlen, die fiat so des Wortes bewußt bleiben, daß der Buchstabe tötet, der Geist aber lebaidig macht. Möge alle wissenschastliche Arbeit, die in diesem Hause geleistet wird, von liejem sittlichen Ernste, von treuer Pslichtcrsüllung und von schlichter Frömmigkeit getragen sein nach i»'in Borbildc des Herrschers, denen Geburtstag wir heute begehen und besten warmem Jntereise Pibliathek lind Akademie io reiche Förderung zu verdanken hoben. Tonn wird göttlicher Lebenshauch ihr Werk durchwclien zum Ruhme deutschen Wissens und Wesens. Gleich nach dein Kaiser sprach der K u l t u S m i n i st e r. Ee gab eine Vorstcjchichlc des Baues und dankte insbeson derc dein Kaiser für seine ninimerrastciidc Fürsorge und rich leie in bewegten Worten einen Aufruf an die Leiter und Pfleger deutscher Wistenschast. Nach dem Kultusminister be trat Gehe im rat Ticls das Podium. Er sprach für die Aka demic der Wissenschaften und dankte allen, die sich uni die Errichtung dieser neuen Stätte der Wissenschaft verdient ge mach! haben. 'Ani Schlüsse gab der Redner bekannt, daß die Akademie von ihrem Rechte, Ehrenmitglieder zu ernennen, Gebrauch gemacht und drei uni die Akademie hochverdiente Staatsbeamte, den Kultusminister, den Ehcs des Zivilkabi- netls v v ii Balentini und den Ministerialdirektor Tr. Schmidt vom Knltnsministcriiim zu Ehrenmitglieder» ge wählt habe. Sodann bestieg Generaldirektor Harnack die Rednertribüne zu einer längeren Ansprache. Harnack begrüßte zunächst den Kaiser und dankte iljitt_für sein Erscheinen. Tann sagte er n. a : Habemus domum! So rufen wir heute. Nicht ein Haus, sondern einen Tom der Wissenschosl. Fn diesem Moment suhlen wir uns getragen von der Größe des Baues wie von der des 'Augenblicks. In kurzen Zügen berührte er sodann einige Gipsclpnuktc aus der Geschuhte d-.'r Bibliatbek. Ein Piertel-Fahrtansenb ist sie alt. Sie ist ein Werl des großen Knnürstc». Sie beiaß zwanzigtanieiid Werke und 1666 Monn skriptc, als der große Kursürst die Augen .schloß. 'Allmablicki wuchs sic. Friedrich der Große ist der zweite Stifter. Durch ihn wurde die Bibliothet eine euroväiickic. Zum erste» Male sei sie jetzt mit der Akademie der Wistenschastcit unter einen. Doch. An, Ende der Beireiungskricgc betrug der Etat 26000 Mark jährlich, heute beträgt er das Fünfzigjache, die Zahl der Bücher ist mis rund zwei Millionen gestiegen. Tic königlichie Staotsrcgicrung hak jedes wohlbegründetes Bedürfnis anerkannt und die Mfttel, wenn auch nicht im ersten oder im zweiten Jahre, st> doch im dritten Fahre bewältigt. Fn dieser Stetigkeit, in dieser Liberalität liegt das Geheimnis des Fortschritts. Nicht eine prächtige Koto- kombc, in der Bücher beigesttzt werden, haben wir hier erbaut, sondern eine Arbcitskommer, einen Tempel der Musen. Möge uns Tcutschen immer beichieden sein, ein führendes Volk auch int Reiche des Gedankens zu bleiben. Ter Redner schloß mit einem dreiiacken Hach aus den hochherzigen Kenner und Förderer der Wstscnschaft, ans den geliebten Vater des Vaterlandes. Nachdem das Kaiserhoch verklungen ivnr, hörte die Ber- sanimlnng stehend das „Salvum fac regem". Ter Kaiser zog noch den Kultusminister, Gehcimrot Ticls und Gencraldirek tor.Harnack ins Gespräch und dankte thnen ßür die glänzciche lancholic khängt an den in französischen Valeurs gehaltcuen „Blauen Türen", die vom Künstler in synthetischer Breite gesehen sind. 'Tas Gemälde verträgt aber wenig die enge Nachbarichalt eines ganz anders gearteten Werkes.) Hans Ha i» m c r .— ein Meister fit der malerisck en Umdichtung lieber Kinderköpse. Ter „Mu- !,zicieude Engel" hat in der weichen Farblickstetl und in, male- rischen Ausdruck eine säst unirdisch anmutend' Innigkeit. Fm „Sck ciza" auillt viel lebengestaltcndc Kraft: den beiden sröh lichc», sprühenden Wesen ist als Kontrast der ruhige gedunkelte .Hai» gegeben: der Gesichtsausdruck des dunkeläugigen Blaird kapies ist dem Künstler kein gelungen, dagegen wirk, das linke angczogcnc Bein perspeknviick unschön. „Tie sünt Sinne' mit ihren zumeist hellen, in Bewegung besindlichen Farben und den im Licht verschleierten Kindergestalicn erinnern etwas an das Wesen der Gobelins. "Wiese, mvlkiger blauer Hüncrgruilü, Engels- köpie Von Harald Tillberg sind drei in der Oualität Unterschiedliche („Bergbach" gehört wohl einer trübet™ Schadens Periode an) Gehirgslandsckasten, von denen „Rein im Winter" be- iondere Oualiloten hat Tisferenzicrung des Tchnceianes und malerisch bei aller Leichtigkeit der Pinseltübrung doch höckist nus- drnchsvolles genick'liges Bergmastiv. Earl Lcovold Boß, testen Aauarcllk und Zeichnungen so bekanitt stich, ist mit dra Bildern >n Waiseriarben vertreten. Tic maleriich reizvolle „Lin den Allee" vereinig! olle Fähigkeitc» des Künstlers in sich. F„ der hohen technischen Ausdrucksiöhigkeit erinnert ein kleines Pastell Alfred Bach oia uns. „Studie van der Nordiee", an den in der Münchener Pinakothek Hangenden „Sonnenaulgang" van ihm Sein „Wattenmeer" gibt bei glatter, die Farbcnweite ver- niichcnde, Malwcisc eine van Stimmung'durckftränkte Sccland- ichaii. Wie schwer und dräuend liegt links der Himmel aut dem Horizont, während rechts helle Lichlwalkcn durchbrechen and bei» Wasserspiegel Glanz cinslcchtcn! Zwei stattliche Marinen lmbcu dann Leopold Schönchen zum Autor Leider imd sie »n (Keiamllalarn etwas trüb gehalten. Belm „Alten Bollwerk" tritt links die zcick nerische »chäne zu sehr in die Erscheinung, doch ist dieses Bild reicher an Stimmungsgehalt ivlc der „Tänikche Haien". Weiterhin künden drei Landichasten Rudolk P c t u e l s eigaieS Maturerleben: ein prächtiges Stück vom „Kaiiergcbirge" (löchere Malweiis, satte Farben im Vordergrund, plastischer Aut- ban der zerrissenen Gcbscgskate. eine gute „'Waldvartic ,nk Schnee" und ein mft Elan gemaltes, au> 'Virtuosität gestelltes Bild „Weiden ,m Spätherbst". „Vor dem Spiegel" von 2, - mon Glücklich repräsentiert sich als ein in glatter, oemlich iorgsöltigcr^Technik georbeiicter schöner Frouennkl, der aus cineo, traulichen Interieur heraiwleuchtet • hervorragend ist die Schulter - Partie. Ferner weist die^e-aunnluiig drei ganz varzüglichc Genre bildet von Julius schräg auf: die verraten in sudltmer Farbcngcbimg und bei lockerer, bts ins Kleinste gehender ptvjch- Feici, 3m Anschluß au den Festakt in der Bibliothek fand im srtnrcl „'Sntitrftof" ein Frühstück zu 250 Gedecken statt, au dem die hervorrngendstcii Persönlichkeiten unter den Wc ladenen teilnahmcn Aus Klnlaß der ^ycicr iü dem A lt 11 u m i 11 i ft e r v o u Trott 5 ii S n 1 s das Großkrenz des Raten Adlerordens mit Eichenlaub, dem Wirkt, Geh, Lbcr-Hoibaurat t>, 3 h»c das Prädikat Exzellenz und dem Äcncraldircktor der Königs, Bibliothek Wirkt. Geh, Rat Prof, Tr, ,v> ar » ack der erb lichc Adel verliehen ivorden. Außerdem fiild zahlreiche andere Orden und Ehrenzeichen verliehen ivorden. ventsclks» Ncicv. Ter Kaiser ist am Sonntag abend über Wie» und Venedig nach Kars» abgercist, Im Gefolge für die Reise nach Wien befinden flch n n, die Chefs des Zivil-, des Akilitär- und des MarinckabinettS, ferner als Vertreter des Auswärtigen Amts Wirkt, Geh, Rat v, Treutier Als Elast seiner Majestät wird der Fürst von Fürstenbcrg an der Reife nach Korfu teilnchmen, Regierung und Be soldungs Novelle, Man schieibt uns aus Berlin: Tic Regierung verharrt bezüglich der Beschlüsse des Budgclausfchusscs des Reichstages zur Be faldungsnovellc auf ihrem ablehnenden «laudpunkt, Gestärkt wird sie hierbei durch die Haltung der vrcnsjifchcn Regierung, die eine Erweiterung der Beioldungsnvvcllcn für Preußen ablchnt und vlit einer Zurückziehung ihrer Vorlage droht, wenn über den Rahmen der Novelle hinaus endgültige Beschlüsse gefaßt werden sollten. Das Reichsichatzanil wird bereits im Bndgclausfchuß des Reichstages bei der zweiten Lesung der Novelle die Erklärung abgeben, daß der Bundes« rat jede Erweiterung ablchnt und bereit sei, für das Jahr 1918 die geäußerten Wünsche bei der allgemeinen Reform der BcioldunqSordnnng zu berücksichtigen. Wenn die Be- schlüfic des Ludgetausichnffcs des Reichstags vom Plenum angenoinmcn wurden, so müßten im nächsten Herbst weitere Kategorien aufgebcsscrt ivcrdcn. die Folge wäre eine iort- lauicnde Einbringung von Beioldnngsuovellen, Für Preußen müßten mindestens für 130000 Beamte Ansbessc rnngen eintreten, für die aus EtatSmilteln keine Deckung vorhanden ist. Man nimmt deshalb an, daß der Reichstag, um dre Vorlage nicht zu gefährden, sic in,der Regierung-; - iassung nach Ostern annehmen wird, und daß der Landlag bezügl, der vrcilßischen Novelle diesem Beispiele folgen ivird, Ter B u d g c t a u S s ch u ß des Reichstags be- ichloß, die in einem Nachtragsvoraufchlag angesvrdcrte erste Rate von 2,5 Millionen Mark zuni Erwerb des ElrundstückS Piktoriastraße 34 aus de», Voranschlag der Heeresverwaltung zu streichen und mit den Voranschlag deS Rcichsschapamtes zu übertragen mit dein Zusätze, daß die Zweckbestimmung des Grundstückes späterer Beschluß iassung Vorbehalte» bleibe» soll, zu der die Ziistinimiiiig des Reichstags eiugekvtl werden soll, und daß ferner die Verwaltung ermächtigt lverden soll, das Ärnitdstück an Tritte zu veräußern, lveiin mindestens der Selbstkosten preis erzielt ivird. Weiter »ahm der BiidgetauSschiiß eine nationattiberale Entschließung an betreffend Vorlegung eines ReichswirtschastsgcsetzcS, ferner eine fortschrittliche Entschließung, tvonach zu Tauschgeschästen auch die Mitwirkung des Reichstags notwendig sei» soll, und schließ lich eine Zentrumsenkschkictzung betreffend die Regreß Pflicht der in Betracht komnicnden Lssizicre tinb Beamten, Mehrere „kleine Anfrage n" sind im R e i ch s- t a g c cingebracht ivorden, Abg, B affe r ii, a n n 'Natl,) fragt an, ob die Zeitungsnachricht richtig ist, daß das deutsche Konsulat in Aden durch eine englische Firma verwaltet wird, und ob in Rücksicht auf die Wichtigkeit der dortigen deutschen Interessen die Einsetzung eines Bcrufskonsulats in Aussicht genommen sei. Eine weitere Anfrage des Abg, Baffe rin ann erkundigt sich nach den diplomatischen Schritten der deutschen Regierung zur Haftentlassung des Ballonführers Berliner, der in Pcrni von den russischen Behöiden wegen Svionageverdachls fcstgehalten ivird Ter Abg. Tr, 3 u n ck iNall, stellt folgende Anfrage: Es ist die Meinung geäußert worden, dnß die Erhebung des Wehrbcitrages von Ausländern nach bestehenden Staatsverträgcn des Deutsche» Reiches unzulässig sei. Welche Stellung nimmt der Reichskanzler hierzu ein? Ter Zen truinsabgcordilctc stuck hoff will wissen, ob die Militär verivaltiing bereit sei, der Taiilpfbahu stölu—Boiui eine andere Linienführung zu geben, da die Führung der jetzigeu Bahnlinie eine stete Gefahr bilde und die Bab» in den letzten Jahren mehriach scknvcrc llnglückssällc verursacht habe. Eine „d c ii t j ch «v ö t k i s ch c Parle i". Im Reichs- tagsgcbäudc fand am Sonntag eine von etwa 200 Personen mauier viel Seele, Tieies Jntttisur mit der „Frau am Herd", diese ick rag mit dem Rücken in eine seitliche Lichtquelle geletzte ..Kartniielkckälerin" lman sebe sich die von der Beleuchtung durch gebitdücn rechte GeiichtSMrtie, Schulter und arbeitshartc .Hand einmal an' . endlich dieser von hochgepiilstcm Leben warmer Menschlichkeit und irisch:ui Luftgcruch durchwehte „Trodelmarlt in Brügge" auch hier in der Sinn für Farben mit einer flotten, aber deshalb nichts >r.-Niger als obcrilächticheit Technik vereint: nia» brach te dos last plastische Aussetzen der Farben, anderersetts die ms: Pinsclftiel cingcgrabcnen Zweige der kahlen Bäume! , Tic malerisch,e Mid zeichnerische Lualitätcn Prot, E r II ü L I e - bermann-s vereinigen in idealem Ausgleich zwei in der Farb- iichkcil und in den Lichtmirkunqen volleudctc Tcmvern „Im Streit- licht" Und „Herbst" in Hä,, Ter grüntonige „Rnckenakt" in abcr ettoaS verfehlt, Heinrich Reuig fällt durch zwei „ngc mölmlicke, durch die Bucht und Gestalt,»igskrait der Farbe!, erstaunliche Aguarrtlc aui: „Alleweil arbeuen" ,,»d „Fm Atelier", Tiefes zieht guck komvoittiouelt und inhaltlich durch die Gegen überstellung des greifen Malers mit dem nackten, nnichuldigen, blonden Geich övt an. Neben Ludwig Volgianos guten Alvcnbitocr», not, denen „Oberinntal" isarbliche Eiiihril, die „n Akkord zueiiacker Ttärkegradc kling:- und „Karwendel" durch d,e Bclcucktnng recht günstig wirken, besteht die Ausstellung noch aus einem ackttareu Oclbild „Reslnurant" von E manu et Bach rach Barec, einem in noch zt, harter Piuselsifhrung gemalten „weiblichen stopf" von Anna H i l ,l c r »I a n » , einer klcincn Laudick aft uou Stevha u > e v, streck, IN c, einem i» der Technik „och nicht ansgeglichenen Stück „Vor dem Bad" volr Hermann Ebers, zwei »eiten Interieurs von Georg Werte, einer „Abeudtnminung" von H a > r ich o n E o m v t o n , die Iveiiig besagen will, und einem stark augelaßtc» Aguarclt „Beiden" von P i ( m a v, Friedrich, — Von den recht per söntickeu Plastiken ii, Bronce Wilhelm Kriegers seien der kraftvolle „Bussard", die ungemein zierlich-grazilsie „Tänzerin" und dos zärtlickc winzige „Finkenvaar" biilvorgehobe». Tabei hat cs der Künstler verstanden, allen Figuren einen sehr charakteristischen Ausdruck zu prägen, Georg M a r g u l h, — st u r z c N a ch r i ch t c n aus Kunst iini> Wisscn - sch «st Mar Reg erS neues Werk, die ttoüiich gearbeitete, ili den langsamen Sätzen lies emvt'nndenc Balletsnite Ct>' 130 erzielte, wie uns aus Leipzig geschrieben wird, bei ihrer Erstausführung int Gewandhaus dank einer vrächligen Wiedergabe unter Leitung von Arthur Niki ich einen sehr lcbhaste» Erfolg, > besuchte VertrauenSmännsr-Bersammlung der beiden Fraktionell, deutsche Re form Part ei und deutsch- soziale Partei statt, in der beschlossen wurde, die beiden gctrciiul bestcheiidcu F r a k t i o u c n z u vereinigen unter dem Namen d e n l s ch - v ö l k > s ch c Partei, Zum ersten Vorsitzenden der neue» Partei wurde der frühere Reichstngsabpeordneke Anitsgerichksrat La t t manu gewählt, Tie B e t r i c b s e i u n a h in e n der P r e u ß ch H e s s i s ch c n Ztaatsba h n c n betrugen im Monat F c - brunr 1914 gegen den gleichen Monat des Vorjahres im Personenverkehr 2,6 Millionen Mark, das sind 6,5l Proz, in ehr, im Güterverkehr 0,7 Millionen Mark, das sind 0,31 Prozent m ehr, insgesamt unter Berücksichtigung der Mehr- einnahine aus sonstigen Oucllcn !,7 Millionen Mark, das fiitb 2,58 Prozent ist e h r, Tie Anzahl der Sonn und Werktage war in beiden Jahren gleich, Militär- und Zivil in Elsaß-Lothrin ge n, Voni Ministerium in Straßburg ist Anweisung an die Pvlizcidirektionen und Kreisdirektioncn ergangen, über je- deü Fall eines Zusammenstoßes zwischen Militärpersonen und Zivilisten unmittelbar dem Ministerium zu berichten. Tie Staatsanwaltschaften l>nd ersucht, die gerichtliche Er ledigung jedes dieser Fälle den, Ministerium anzuzcigc», Ter frühere Vertreter des R e u t e r s ch c ii B n r c a ns in Polo h a »in, B l u n d c l t . ist v c r h a f - t c t worden, Ter Grund wurde nicht bekannt gegeben. Aurlano. T a s italienische Mini ft e_v i u nt bat sich iolgcndcrma- ßen gebildet: Vorsitz und Inneres Talandra: Aeußcres: d i Sau G > » liano: Kolonien: Martini: Justiz: Tan: Finanzen: Raoa: Schatz: Rtibiiii: Marine: Millo: Unterricht: Tanea: Arbeiten: Einiielti: Ackerbau: Caüaiol: Post: Riccio, Her Kriegsministcr ist noch nickt endgültig benimmt. Tie i r a n i ö s i i ch e st a m in c r beriet NM Freitag über das F i n a u z ge f c tz, Ter neue Finanzministcr, R c n o » t t erklärte, die Regierung habe iick, jeder neuen indirekten Steuer enthalten und werde es auch weiter tun, bis der erworbene Reichtum ent ipreckiend l citenert sei, Tie Lage des iranziisüchen Schatzes sei dieselbe wie vor einem Jahre, Ter Minister erklärte darani, er werde von der Kammer die schlenniae Annahme der zwei vom Senate angenommenen Titel der Einkommensteuer verlange» Er werde ferner zwei Geietzcsvorlagcn cinbringen, deren Ausnahme in das Finanzgcsctz er sordrrn werde, Ti: erste werde die B e st e » c r » n g ixe r R e »i e wieder ousnchmcti, die zweite setze die v r o g r e s s i v e Steuer aus die 5000 Francs überschreitenden Einkommen lest, Ter Minister schloß mit der Autiordernng an die republikanische Partei, die Regierung zu unterstützen, Eisen b a hnb an t c n Sc r b ie n s, Ter serbische Mi- nisterrat beschloß den Ba» der Eisenbahnlinien: Ueskueb— Pcilep—Monastir, Marsare — Pristina — Prizrend, Mitro- witzn — Raskn sowie Bazar — Höne. Monastir — stavadar, Jstip — stotschana, Pozarevac — Ncgotin — Prahovo — Stnbik - Brzapplnnka - Tonanbrück, Tie Baukosten >ver- dcn aus 3 00 M > l l i o » c n Dinar veranschlagt. Für Straßenbahnen in den neuen Gebiete» bestimmte die Rc- gicrnng 500 Millionen Dinar, An» Stadt utid Land. Gießen. 23. März 1914. Ei» Laerüersichernngsamt in Gießen, Dem Landtage ist ein Antrag des Abgeordneten Len ii „nd Gen, zugegangen, der bezweckt, in Gießen für die Provinz Tbcrhcssen ein O b c r - B e r s i ch e r u n gs - amt, mindestens aber eine besondere S p r u ch k a m - m c r , zu errichten. Wir müssen diesen Antrag im Interesse der versicherten Bevölkerung der Provinz Oberhessen sowohl als auch im Interesse der Sladt Gießen begrüßen und hosseu, daß er auch vo» der St a d tve r tv al"t u n g mit nlken Kräs- tcn unterstützt ivird, ttzießc» war von jeher der Sitz eines Schiedsgerichts für die soziale Versicherung, Es ist daher nicht recht emzusehen, aus tvelGe» sachiicknin Gründen vor eineinhalb Jahren an Stelle des bis dahin hier feß- hasten SünedsacrichtS für die Provinz Lberhesscn nicht ein Ober Persickiernngsaint errichtet worden ist, und tvarnn, ein solches vicln«hr nach Darmstadt verlegt worden ist, ** Sln,5 d c in 2 cf) it I b i e n ff e. Entlassen wurde aus dem Schuldienst der Lehrer Wilhelm Schmidt zu Lardcn- bach, üreis Schotten, Erledigt sind: Eine Stelle für einen Oberlehrer mit Lehrbefähigung in Mathematik und Ptznsik an der Obcrrralschnlc am Stadthaus iii O s s c n b a ch, Be- werbungc» sind bei dem Fürsten zu Jseübnrg und Büdingen in Birstein einzureichen. An der Volksschule zu Bieber, ,4 reis Osiciibacki, eine mit ei nein katholische» Lehrer zu bc setzende Schnlstelle, An der Volksschule zu Dietesheim, »treis Ossenbackt, eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Schnlstelle, An der Volksschule zu Mühlheim, «reis Osfenbach, zivci mit katholischen Lehrerinnen zu besetzende Schnlstelle», An der Volksschule zu Sctigcn-j lt a d t, ürcis Tssenbach, zwei mit katholischen Lehrerinnen zu besetzende Schulstellen, Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrcrstelle an der Volksschule zu Groß-Eichen, üreis Schotten, ** A it -5 d e in M i l i t ä r w o ch e n b l a t t, Zn Obersten befördert: Obcrftlentnant Docrr b, Stabe d, Leibgardc- Jns, Regts, «t, Großherzogl. Hess.) Nr, 115, unter Ernen- nlmg znm Koni, d, Füs, Regts, Fürst ,üart Anton von Hohcnzollern (Hohenzoll.i. Nr, 40. Ernannt unter Stet lniig z, Disp, mit d. gesetzt Pens.: Müller, b. Stabe d, 3, Lothr. Ins, Regts, Nr. 159, znm Äom, d, Landw, Bez, Fricdbcrg, Ernannt: die Oberste» v, Wedel, zuletzt Oberstlt, b, Stabe d, Königin Elisabeth Garde-Grcn, Regts. Nr. 3, zum Koni, d, Landw, Bez, Wetzlar, v. Westrell im Füs. R, General-Fetdivarschntl Gras Moltke Schics, Nr, 48, zum Stabe des Lcibgarde-Jnf, Regts, ll, Olroß- hcrzogl HessNr 115, Als BataillonSkommnndclir verletzt: Major Graf v. üicln,ansegg b, Stabe d, Inf- Regts, Prinz Earl t, Großherzogl, -Hess.) Nr, 118, znm 3, Bat, b. Ins. Regts, Herzog von Holstein (Holst,) Nr, 85, Vom l, April 1914 ab ans ein ferneres Jahr z. Ticnstl, b, Gr, tven, Stabe loindt.: Hanptinann Sander im Inf, R, Kai- ier Witbcln, i2, Großherzogl, Hess.) Nr, 11C. Von dem Aombo. ;, Ticnstl, b. Gr. Gen, Stabe enthoben: Hailptmann v, Titsurtb im Kaiser Franz Garde-Gren, R, Nr, 2, unter Pen, als St, Haupt,n, in d, Leibgarde Jni. R, (l, Großh, Hess.» Nr, 115 Vom I, 1, >914 ab ans ein Fahr z. Tienstl, t, Gr, Gen, Stabe komm, die Oberl.: Lertct im Ink- Leib R, Großherzogin (3, Großh, Hess Nr, 117, v, Kuchler im Großh Art, Korps, I Großh, Hess, Fcldart, R, Nr, 25, R i e d e s c l F r h r, z u E j s e i, b a ch, Oblt, lind vcciünl, Adj, d. Landgraici, von Hessen K,.H,, zum Rittmeister befördert, Znni Major befördert und zu dem Stabe des Truppenteils übergetrelen: Hanptinann und Kompagniechcs Schrocder un Zitß-Regt, Kaiser Withelin ,2. Großh, Hess.) Nr. 116, bUnter Beförderung zuni Major versetzt: Hauptmaun und Koinpagiiteches Frhr, Rüder von Diersburg im Lcib- gardc-Jnf.-Regt. <1. Großh. Hess, i Nr. 115, zum Stabe des Ziif, Regts, Hainburg 2, Hanseat, - Nr, 76, Ter Charakter als Major verliehen den Hauptleuten z. D, und BezirkS- oisizieren Dieckinaun beim Landwchrbezirk Fried bcrg.Heyde m a » n beim Laudwehrbezirk G i e ß c n. Zu Kompagniechess ernannt die Hauptleute und Stabshanvl-- lcute: v. Hau ne len im Leibgardc-Ini.-Regt, -1, Großh, Hess, Nr. 115, E out mann im Jns-Regt, Kaiser Wilhelm l.2. Großh, Hess.) Nr, 116, " Geiverbc-AnSflcllu»g Gießen 19 14. Die Vorarbeiten sind soweit gediehen, daß nnnmehr an die Zn- sainincnstellung des LlnSilellnitgs-KatasogS, mit ivelchcm auch ei» AnSsteilungSsührcr verbünde» sein ivird, heraugetretcn iverdcn sann. Zunächst soll da? vssjziellc 2ln?steller- Verzeichnis in, Katalog abgeschlossen iverdcn. Nach elner Bckanntniachiing in, Anzeigenteil der bentigen Lkininiiec ist der Schlnßlermin für die Einreichung de? Texte? dazu ans den 2 8, März scstgcseßt worden. 2iu?stcller, die ihre Text- bestiinmnngen für da? LlnSsteller-Derzeichni? noch nicht gc- trossen habe», iverdcn ent tun, da? Formnlar sofort a»?- zusiillel^ und an die Verivaltniigsstetle de? Katalog?, die Vrühlschc UnlversitätS-Bnch- und Stcindruckerei in Gictzc», rin:»senden. Noch den, 28. März eingehende Texte können nicht mehr berücksichtigt werden. Stadttheatcr. Zn der Uraufführung des Schauspiels „Wahrheit" bou Karl 2idols Metz am kommcii-- dc» Sonntag abend haben verschiedene auswärtige Bühnenleiter ihr Erscheinen zugesagt Ter Lolkarer 2 var und V a r s ch u ß v 11 e i » hatte seine Mitglieder und seine Einleger zu einer genieunätneii Beriaminluiig cingeladcn, die heute in der Gcrinaina .stattsMio, Gegenstand der Verhandlungen bildete der R cv i s i o » sb er ich t über die in, Aufträge des Großh, Kreisamts Gießen erfolgte Revision und die Bewrechnng der den Genossen und Einlegern mit- geteiltcn Vorschläge zur Vermeidung eines ivciteren cKenosse»- ichallskonknlies. An der Versammlung beteiligte sich das Kreis nnü Gießen durch Herrn Tr, Siegelt, serncc der amtlich bestellte Revisor, Gcmeindereckmcr W, Arnold zu Griiningen und drr LanklagSabgeoronetc F c n ch e l, Tie Genoiien „nd Einleger waren kellzählig erschienen, teilweise nnck> ainvaltiich vertreten, Ueber die amtliche Revision berichtete der Vertreter des Krcieamts, über die Vorschläge inr Vermeidung eines Konkurses der Anwalt drs Svar »nd Verschni-vereins, Tas Ergebnis der Verhandlungen lvar die Znftimmnng aller beteiligten Anweicnden zu den Vorschlägen zwecks Vermeidung des »onturies durch Gewähriing eines Mora torinnis unter bcstimmteil näher crörtcricn Brdnigungen, nachdem rerjchiedcucil von Seiten der Einleger geäußerten Wünsch«« Erfüllung zugesagt worden war, Tieies ersrculichc Ergebnis läßt crhossen, daß das gesteckte Ziel auch tvirktich erreicht ioird, daß also Lollar, Oberhcssen und „nier Hessenland bor einem weiteren GenosscnschastSkonlurs bewahrt bleidt, Tcn Einlegern konnte be slimint i» Aussicht gestellt werden, daß sie eine, K i vital vertust nicht erleiden würden und ticherlick' Naben cs letzt die Geilossc» durch tvitlige Eriüllnng der ihnen »blieacnbrn Rechts pflichten in der Hand, sich vor dem schwere» Schlage und den schweren Verlusten, die im Gefolge eines Konkurses unvermeidlich wären, zu bewahre». Von allen Seiten aber ivnrde betont, daß dies nun auch die Hauptaulgabc der M i tg l i edc r der Genossen schalt ist. die nur durch Einmütigkeit ersüllt werden kann. Wir werden über den weiteren Verlaus berichten, ** Vvgclsbergcr Höhcnklub — Zloeigverein Gießen, Ter B. H, C, veranstaltete am Sainslag ^abend im festlich mit Tannengrüii und Wimpetn geschmückten eeaale von Steins Garten sein Stistungs und T e k o ra t i »ns fe st, Tas Fest war gut besucht und ließ an fröhlicher Stimmung und harmonischer Geselligkeit nichts .zu münschen übrig, die durch die guten Vorträge nnd durch gemeinschailtichc Lieder nocki »er stärtl Ivnrde» Ein frischer Marsch der Mankschcn Kavellc aus Wieseck bildete den Anstatt zur Feier und gab zngtcich die Grund stirnlnung an, i» der die übrige Bortragssolge gehalten whr, Ter zweite Vorsitzende, Herr Wenzel, begrüßte an Stelle/deS crkranlten Präsidenten die erschienenen Mitglieder »nd Gäste und wies aut die Ziele des P, H, C, bin. Zwei gemischte Ehörc, „Im Frühling" von G » t i n l, r, dem Leiter des Chores, nnd „Horch, was kommt vo» draußen rein", wurden von den Mitgliedern des Klubs sehr gut wiedergegeben: besonders dir Sopranüimmcn nerdicneu rotlcs Lob, Ter Gutjahriche Chor sprach außerordentlich durch seine getragene Einiachheit und doch wieder iorgiältiqe Poin nerung an. Großen Beifall lande» die liunionstiichc» Borträge des Hcrrtz B e r l i n-Großen Bnscck, ^ Eine ganz vorzügliche Leistung war das Kümmelschc Piston-Solo „Almenrauich" von Herrn S auf, Tie Solognortette litten leider etwas unter dem FrühlingSwettcr. auch in die Bearbeitung des Herrn Gutiabr von dem bekannten „Bin durch dir Alpen gezogen" nicht t'ehr glücklim. Zwei Sckicke für Violine »nd Klavier „Berceuse" von Godard »nd „Lied ohne Worte" von Mendelssohn wurden sehr hübsch vörgctraqen. Bei dem Lied ohnc^Wortc hätte das Teinvo ein tvenig gemäßigter sein können tzlls Schluß der Vorträge folgte ein netter Schwank „Im Bogclsberg", Herr W e n z c l sprach den Vortragenden, besonders dem Leiter, Herripk F a b c r, den Tank des Vereins ans, — Tie B a II d c ra II s zc i ch n u n g c II wurden von der Brrgice i» höchsteigener Person an iolgende Mitglieder vergeben: Znm erstenmal: Mathilde Euler, Elisabeth Keßler, Elisabeth Lang, Helene Zufall, Earl Haibach, Heinrich Heineck, Hans Krämer. W, Langholz lLollar. Ernst Petri. Georg Reiber, A, Schncidmüllcr/ Ad, Setzer - Garbenleich , H, Somme, ltziorbenteich >: zum zweitenmal: Etarn Becker, Anna Bender, Earl Biriibanm, OttoZÄntjahc, Carl Holnnticr, Fr, Lanckhardt, Th, Mergelt. Wilh, Schwalb, Heinr. Will: zuni brittenmal: Emma Wagner, A»g, Köhn, Fcrd, Noll, Ferd, Schütz, I, Weishanvt: zum vrertenmal: Annie Mühlenbein, Earl Gaul Lollars Aua, Hanck, Adam Reinig. Earl Wenzel: znm sünitenncal: E, Andreas, Louis Kabl, Gg, Matthaci tLoll.ir : zum scchstenmal: Earl Fade r. Ehr, Georg, — Tan» tolglc der Tanz, ** D c r K i n^d e r g a r t c » v c r e i n u ii d d a S G ix ß c- ii c r Fr übel Seminar veranstalten am Mtttlvvcki abend einen Vortragsabend im Hotel Schütz, nicht schon am Montag, wie cs in unserem Hinweis am Samstag hieß *’ D i c Lage des A r b c l t s m a r k t e s in ,H c, i e n Eine kleine Beiserinig ist im Dericktsmonat in der Lage des Arbeilsinarktes im allgemeinen eingeiretc», ohne aber alle Bc rufe glück mäßig oder überhanvi zu crsaiicn. Das Arbeitsamt Frankfurt a, M, berichtet von der Metallindustrie, daß nolit eine kleine Erleichterung, hauptsächlich durch größere aus- wärligc Aufträge berbeigesührl, eintrat, daß aln-r die Zahlen des Parallelmonats des Vorjahres nicht erreicht wurden, tzln- der Industrie der Holz und S ch n i tz st o i l c berichtet bat Arbeitsamt, daß die Zabl der vermittelte» Schreiner stieg: banpt. iäck lich wurden Leute iür Kundicknots und Reparaturarbeiten verlangt. Für die Bauichrcincr Anschläger war icdoch die Ar bcitsgclcgenhrit gering. Die Zabtstelle Fraiiksnrt am Main der Teutsche» Hvlzarbcitcrverbandcs berichtet, daß die-Lage noch al-: äußerst ungünstig zu brzrichne» war, obwohl sich die Zabl de, gemeldete» ossencn Stellen gegen den Vormonat verdoppelt hat An 287 Arbeitslose wurden iür 2903 Tage 3221 Mark Unter stützungc» ausbczahlt, a» Reisenoe 71 Mark, In den Betriebe,, beiand sich noch ein großer Teil freier Plätze, auch Ivird teil weise »och mit verkürzter Arbeitszeit gearbeitet, Tie Hobelwerke waren nur teilweise bcichäitigc, Tie Zahlstelle Tarmstadt des Dculichen -Holzarbeiterverbaiides zahlte tue 1171 Tage 1238 50 Mark Arbeitslosenunterstützung, Ter Bilehaner Per in in Mainz berichtete, daß der Gcsckältsgang in der Holzbranche immer »ocki ilon zu nennen war, Tie Portefeuille-Industrie war »ack, dem Bericht der Handelskammer Otsenbach a, M, im Be ricktsmonat voll beschäftigt. Es trat gegen die Vormonate inobl eine kleine Verbesserung ein, doch w>)r die Befchöftigmig onnic- und) schlechter als im ^miahic um bie gleich: ;i:it. 3n dkl Xnb a It n mi ft v i c war »ach brm Bericht der .inbifteUe Frankfurt a. M l>ic ffrbtitsfofighit im Bcrid»tsmonot »och ncnou so qroft mit i» bc» vorhergchcnden Monate» h»lus deni B e klci du n gpz»e n» e r b c berichtet die Arbriis-' vermittlungsstelte Kassel von Mangel a» junge» Schneidern. In Tarmstat» herrichtc grofter Mangel an Schneidern Aniträge aut Rodarbeiter waren nidu anszusühre» i>nt Ban ge werbe mol- cs im allgemeinen noch still. In Franktu« war die Bei »liitlung sür Maurer und Zäumerer sehr »lau. In Mainz konnte» mit de»! Eintritt vcr milden Witterung eine Anzahl Maurer »nieder Arbeit bei den Militärbauten itndcn Für Tüncher >oar die Arbeitsgelegenheit noch» gering Auch für Tüncher loar genügende Arbeit vorhanden; es fehlte zeittoeiie an Gehültcn. In O-berlahn stein alg lue Baulätigkeii darnieder. In, g r a v h i» ch c n Gewerbe war nach dem Bericht des Arbeitsnachweises der Ta «tgemeinichatt der Deutschen Buäldrucker in Frankfurt a. M. eine Bcrringermig der Arbeitsloscnzahl bei den Jeher» und tvieftern icstznstellen. Die Zahlstelle Franksnrl a. M. des Verbandes Deutscher Buchdrucker zahlte iia Bcrichtsmonat Arbeireloiea- untcrstükung an SÄ Mitglieder für 829 Tage i:38l Mark. Reise Unterstützung au 1» Mitglieder sür >9 Tage 73,.7 3 Marl, 3,acki den, Bericht des Arbeitsamtes Frankiurt bat dir anhaltend: schlechte otlgemeinc Geschäitsiage »nck^ an» de» Arbeitsmarkt »n G a st wi rtsg c werb c ungünstig c „gewillt. Ti: seilen stellen sür HcÜnct und .'iödic sind geget, den gleichen Monat des Vor- lohrcs zurückgegaugeu; während bei de» Hili-aibti.ern ein kleines Mehr zu ocrzeichnen war. Anshülsen gab es durch die dielen Feile it» Faidnttgsmonal reichlidt. Tie sdtlkchte t'seschäilsl.rgc besingt es, das; die Anshülsen luädrend der Boche iail gar nicht mehr bestellt ivcrdcn »nd die Arbeit iidt meistens nur at» die Sonntage erstrcdt. An jungen Leute» herrschte in alle» Gruvven Mangel. In der L a II d w i r t f ch a > t mar di: Lage noch etwas schlechter als im gleichen Monat des Poriahre». Rad» Taglöbncrn war gar keine Nachträge; für Knechte lagen bie Verhältnisse etwas besser. •* Kleine M! t t e i l n n g e ». Bei der Anblilnt des Berliner V-Zuqes Ü8 aus bem Bahnhos ü it n» eld wtttde der viKs- breinsir Jüngst von der Plaichitw erlabt, betieite geichleudert und aetötci. — Das Teichhaus zu B a d - Sl a u ü e i IN i»'t iiir die heult geil Verhältnisse zu kl«»,. Ter Staat beadsiditigt deshalb, ein neues, inadernes Hans zu errichten »nd wird mit einer Vorlage an die Ständekaminer kan»»»». - - I» Gegenwart bei Geh. LbcrlchttlralS Block a»S Taimstadl »and i>> der Bad-Nan lt e l m c r Realschule lErnst-Lttdioig-Sckmlet die Ntüudltdie SlbganqS- urüiutig der Uttlersekimdaiicr tt>g der Bciechligimg zu», Tttiiahrtg-Freiioilligen) statt. Liebe» Abiturienten bauen sich gemeldet und bestanden, einer ivar von der mündliche» Priüung beireit. Hesseii-Rassa». Verband Mitteldeutscher Industrieller. Franksnrt a. M-, 22. März. Am Samstag und Sonntag hielt der Verband Mitteldeutscher Industrieller »ir Palmengarten seinc^zneite ordentliche Hauptversammlung unter der Leitung des, Fabrik - beiitzers Remn Ehssen (Franlfurtl ab. Dem Gejchäitsbericht zuiolge sdtloiien sich im vcrsloisenen Fahr 100 Firmen neu dem Perband an, der nnnmehr 4.50 Einzelsirmen und zwei Organisationen mit etwa 200 Firmen umsaht. Neben g>'» vier schon bestehenden Ortsgruppen Homburg, T.rrmstadt, Oiicnbadt und Hanau bildete sich eine in Kassel: die Gründung der Frank inrter Ortsgruppe steht bevor. Fn ausgcdehnieni Mage beleiligtcn ltd) bei: Verband an der Bearbeitung kommunaler Fragen und An gelegenheiten. widmete der preuhischen »nd hessischen Gcictzgebung besondere Aniinerlsainkeit und nahin gegen die ^Einiührung der Mädchensoribildungsichtilcn itt Ossrnback! und Franksnrt sd-art Stellung. Auch svrad» er sich gegen jede Einführung einer A > b e i ts I o s e n ve r s i che r n n g aus. F» den Vorstand wurden wicdergcwäblt Kommerzienrat Brüning Hanau, Fabrikan: Bohni ^Liienbad», Kommerzienrat Kliiigivor chsjiesten, Fiegeleibeiitzcr Rücker (Weinshein, und Direktor Kn NI her Frankfurt. Die erste ö s sc » t l i ch e B e r s a NI t» l nu g, dermal« Vertreter Frankfurts Oberbürgermeister Voigt nnd^nchrcre Stadiräi: bei loahnten, brachte einen Vortrag oon dem Syndikns der. »Plauener Handelskammer, Dr. Dietrich, über die „Die zukünftige Gestaltung der deutschen Zoll- und HaItdelsvol i» I i T". Einleitend behandelte er die Frage, ob der Staat berechtigt oder üervilichtet sei, einer inländischen Ermerbsgrnpve die volle 5whe des Zolles in den Preisen ihrer Produkte sür den Absatz im Fnlande zu gewährleisten, »Die cs beim Stiftern der Ern - > nhrscheiI» c sür die-Landlvirischost geschieh!. Tie Frage sei grundsätzlich zu beinernen. Die neuen Handelsverträge sind von ungeheurer Bedeutung, da sie bis 1030 lsteltung habe» toerden. ^ Am Sonntag Grad, der frühere Rkichstagsabgcordnete Tr. Strcsemann über Reichs- und W i r t s ch a t t s a u f g a b e ». Deutschland stehe in seinem N'irtsd,ältlichen Anistieg in Ser erste» Reihe der Kulturnalioiien. der Wehrbeitrag habe ein »tilliardcn- reiches Poll gefunden: der Geburtenrückgang werde dnrck, das rapide Sinken der Sterblichkeitszisscr in jeder. Weis,' ausgeglichen. Zu iragen »ei unter solchen günstigen Auspizien, oh IMS di:»e »orttchrci- tende Enttoicklung gewährleistet sei. Wenn die ans die Anssnhr angewiesene verarbeitende Industrie o»t im Gegensatz z» der im ji‘ land arbeitenden Schwerindustrie stebe, so liege das an der Wirt ichaitsvolitik und der Sund,zier,mg der Schwerindustrie. »Auch die soziale Geietzgcbinig treiie die verarbeitende Industrie schwerer als andere. Die Schwierigkeit der deutschen Handelspolitik liege in der Bevorzugung der Agrarpolitik: ialsck» »ei es aber, die Industrie als ireihändlerisch hinzustcllcn: schwer räche sich jetzt auch der Mangel einer inneren Koloiniation. Tie Gegensätze zwischen,dee, schwer- »nd Leichtindustrie werde» bei de» kommenden Kämpicu icktoer„in Erscheinung trete». In der Vertretung industrieller Fntercisen mützten jedoch alle'Industrien zutammenhalten: jo gegen eine liebe,- spannung der Sozialpolitik und gegen die Neberilntiing des Landes mäit s,o.zialisti»chen Ideen und i ü r die Auirediierhaltnng der Auto rität des Arbeitgebers. Ter Bund der Industriellen sei liberal in, besten Sinne des Wortes sorge tue den Schun der Arbeitswiltsgeii und sei bestrebt. Tentichlands Weltwirtsckwstspolitil mannh-st zu unterstütze», zumal die wirtschaltliche An'teilnng des Erdballs in kürzester Zeit beendet sei. Ei« Paktieren mit dem Bund der Land- tvirte sei allerdings ansgeidtloiic». In Fragen der -sozial- und Wellpolitik könne die Fndtistrie getrost eigne Wege gehen. In der gleichen Verkainmlunq berichtete ferner der Vcrbands- »yndikus Tr. Andres über die Tätigkeit des Verbandes im letzte» Geschäftsjahr. — Ein stark besuchtes Festmahl sä,los; die Tagung. X 91 o b ti e i m a. d. B.. 22. März. Am Samstag sand hier die A - m e i» d e r a t s w a l, l stall. Tie Beteiliaimg war gut. Es ivitrden tviedergewäblt in der ersten Klage Na„ii»a»t> Philipp Bender III. »i'it 3 Sliminen, in der zweite» Klasse Lndwia S ck> l i e r b a ch, Gastioirt zu Bieber, mit 28 Stimme», in der druten «taff, Landwirt Ludwig v ° i i c l b a ch III. mit 128 Stt,„inen, tv-ugewäblt wurde» in der ersten Klane Schrcnierineistee Le»,eich Bernhardt mit s Stimmen, in der dritten Klasse Gastwirt Wilhelm Bender mit 95 Stimmen. Sport Erstes Olhmpia-Propaganda-Tportsest h. Frankfurt a. ®„ 22. Mar; Für die 8. Olhinviade 191 ü in Berlin bildete das heute im Schumanntheatee abgchaltene erste O I n i» v > a - P r o p a g a n d a Sportfest einen würdigen Autfakt ooli teieriich ernsten Gepräges: Nahezu 0000 Personen, >li> tcr denen das Militär aus allen Garnisonen des 18. Armeekorps ein nberans starkes Kontingent darstellte, füllte» den Riesenbau bis ins letzte Ainkclchen »nd liehen der oa» nationaler Begeistcrung ge IragAten Verani>»lt»»g einen ttbeeaus würdigen Rahmen. In tu gendlicher Frische von brausendem Beifall bcgrützl, crönnete der alte Reitergeneral Ezz. non Podbtelski durch eine markanlc An spräche das Fest. Nach einem Tankeswort a» FranksurtS sportliche Jugend itibrie er aus, datz er es nnteruointnen habe, das deutsche Volk grosten Zielen entgegenzusühre». zwar nicht als Apostel einer neuen Weisheit, soiidei» als Mahner »nd Förderer zu körperlicher Ertüchtigung. Nur einem wurzelccht gesunden Voll tvie dem dcnt- schen gehöre die Welt. Wenn die bisherigen Olompiaden die sportliche Rüchständigkeit Te»tid»lond» darlcgten, so sei es iex, de» Volkes Aufgabe, diele Scharte bis Illlt, auszuwctzen. Es gelte durch die Siäülttttg der Voikskrait ei» neues Geschlecht hcranjiiziehen, dos begeistert fei sür Heimat und Vaterland. Eharakterc erzielt^ man »ich! im Steinhauien der Groststadi, sondern an> den grüne» Svoit- plätzen bei stählendem Spiel und körperlicher Hebung. Im Ansaug fei die Tat' unter dieser Devise möge das Volk einer Blütezeit Io» perlichcr „nd grilliger Höhe entgegenreisen. Mit einem Tank an die Preise iür die Würdigung des Sports und einen, Lob au» Frant- iurl, das neben Berlin Tentichlands erste Svarlstadt ist, schiost unter rauichcndcni Beiiatl der greise Redner. Begeistert sang man im Änichlns; an seine Worte stehend „Teutichland, Teuttchland über alles". Sodann ivracl» Generalsekretär T i e t» über „Tie Berliner Llümpiadc Mid Amerikas Sport". Hiera» reihten iidt ivortliche Tarbiciungen in hervorragender Vollendung, die iür 1918 das Beste crhviien lasten. Radiahrrcigen. eine ichweraihiclstche Mnsterriege mit Iongiierge,pichten, Recktnrnen, Fechten, Ringkäiuvie, Hoai- sprünge, Barreotnrnen, Temonstrationen des Bozktllb» Franliurts »nd cm Sdiliitidnihiauten aui der Bühne oon den Gesdnoister» Ioinezel Beomtenstoerie Winke und Fingerzeige >ür die Berliner Olvmriadc gab idKiestlich der Llhuilnatrainer Tr. Alwin K ranz lei». Tie meisterlich darchaelührte Veraitstallung lag in den Händen des Tlreklor« Julius Seeth vom Schnmaiiutheatcr ficridittfaaL Ter Metzer Tuell-Prozeh. Metz, 21. Mär,;. Vor deni Kriegsgericht der 33. Tioi- »ivn »and heilte die Verhandlung gegen den Lciltn ant La Valette-St. George vom 98. Ins.-stiegt, statt, der ,im Aschermittwoch das tragische Duell mit dem Leutnant Haage vom gleich:» Regiment hatte. Tie Verhandlung begann vormittags um 11 Uhr Die Oessentlichkeit wurde wegen Gefährdung der inilitnriichen Tisziptin ausgeschloijcn. Geladen waren wirts«^att. SS Lützellinden, 21. März. Mit einiger Unruhe sehen die Landwirte dein Wetter an-?. Ter anhaltende Rege n hat das Erdreich übersättigt, so dass es unmöglich ist, die Feldarbeiten aufzunehmen, welche letzt in Betracht kämen. Tie Jöafcr aussaat könnte beginnen, ebenso wartet man ans Abzug des Wassers in den Wiesen, um die Aniräuinnngsarbeiten ;,n besorgen. Tie F e l d b e r e i n i g n n g s a r b e it e n gehen auch nur langsam von statten. Allerdings gibt die gründliche Wintericuchtigkcit einige Gewähr für eine gute Heu- und Obsternte. vermischte». * Lein 3 0jährige S D i e n st j u b i l ä u m bei dem Garde-Füsilier-Regiment feierte der Oberhosineister der .Kaiserin, Freiherr v. Mirbach, Osciicrallcnlnant st In suite der Armee, v. Mirbach ist am 22. März 18G4, am Geburtstage Kaiser Wilhelms I., in die Armee cingetreten »nd hat während seiner ganzen aktiven Dienstzeit den, Gardefüsilicr- regiment angehört, dessen Uniform er noch heute irägl. * Erdrutsch. Aus Zürich wird gcineldet: Infolge dcS anhaltenden Regens ereignete sich gestern morgen ein groster Erdrutick» bei Neuenbürg. Neben dem Gcfängnisturm stürzte eine Schuymauer ein. Tic herabstürzenden Fels,nassen rissen grosse Bäume mit sich und bedeckten die Strafte. Der Straftenbahnvcrkchr ist unterbrochen. * T c r T i e b i »i L a n d r a t s a m t. Aus Ni c i n i» - gen »vird gemeldet: Gestern nacht entwendete ein Dieb aus den Geschästsräuinen des Ländratsaintcs mehrere Tausend Mark in Wertpapieren und einige Hundert Mark Bargeld. lsleine Cagerchronik. In K ö n i g s b c r g stürzte an einem Neubau ein Gerüst ei». Von den ans den, Gerüste beschäiUglcn Arbeitern wurden drei mit in die Tiefe gerissen n»d schwer verletzt. Maxim Gorki, der nach dein Gnaden,nanifcst des Zaren nach Russland zurnckgckehrt ist, ivird vermutlich tvieder nach dem Ausland gehen müssen, da, wie sich jetzt herausstellt, noch ein Strafverfahren ivegcn Gotteslästerung gegen ihn schwebt. In Stcrnbcrg verstarb im stllter von 70 Jahren der frühere Direktor des Baherischen Nationakmuseums und Gencrallonscrvator der Knnstdcnkmäler und Altertümer Bayerns, Tr. Hugo G r a i. Büchertisch. — D c r 9! n (»c i i tz. Iahrbud ba Städte, Gemeinden, Tör- fer, Villenlolonien und verwandtce Siedlungen, die iid, in be- sondercr Beste zum Ruhenv eignen, mit genauen Angaben über Lage, landickastlidie Reize, Bcvöltcrung, LebensbebitigtMge», Steuer», Säule», gescllichainiches Leben niw. Ein rcichillustrier- tcr Ratgeber sür alle Bernisklassc» au» das Jahr 1911. Preis 3 Mk. Berlin-Steglitz. Kartogravbstck.e Geicililhast. Tic»-s Jahr- buck», an» dei-c» llnstchlag ein bejahrtes Ehepaar die Karte von Tcnlschland zu seinen Fünen studiert, komnit in der Tat einem neir vorhandenen Bedürsnio entgegen. Es gibt wohl rcichlidw und be»riedige»de Nack ick-lagewerle über die Bäder »nd Kurorte, und es gibt gelehrte stlackick'lagebllkher über die deutsche» Städte, aber ds »chlt bisher vollkommen an einem Organ, in dem der Laie, der freiwillig ode< gezwungen seinen Wohnort weckyetn will, iich über die Reize und Lcbensbcdingnngen der zu wählenden oder ihm bestimmte» Stadt vorher genau oiientreren kan». „Ter Rttvrittz" »ckon gedruckt in 2 Farben und mit elnw 100 Ahhildirngen ge ilbmücki, grbl genaue natiniilde stlngaben dnrck» aus'übrlickic Sckiii derimgen in Wort und Bild iür beinah: 200 dentickte Stäbie und Gemeinden. Nlanck: Lüde, die das Iahrbud» Itatlirgeinätz Nil ersten Jahrgang nod: answciit, n»,rb bald ansgeiullt icm, den» es liegt in der Tat im Interesie alle! beteiligten Gemeinden, dai: i,e in eincin foidi.-n Anssunitsbiill» in Wort und Bild vertreten, sind. Ter Grundsatz der Herausgeber, nur auf anitliches M' terial i,o» zu sttitz.'n. lau» mir gntgelieift:» tv.'rde». Ter Piss des 1l Bogen starke» Werkes t.t Klein Quart auf id-änem inanen KitiNidritckoapicr beträgt 3 Ml. _ Briefkastc«» der UeSaktioi«. tB»on»>»e Bttfrage» bleiben unberücksichtigt.» Atisragr des !». Kr. da» ff»bb«nihof(i>. Antwort: Wepn Ihr Vorbei,her iänui das Recht hatte, je,» Wässer ans dem auf dem Nachbargrundiiück beiindlickie» Brunnen z» Iwlcn. und wenn Si leibst iÄoti 32 Jahre lang dieses stiedit nnuntcrbrochcn.ausübe». lat», Ihne» niemand das Reckt mehr streitig maelir», zumal Sir nod, dazu angeben, dav Sic den Brunnen mitiinterhallcii habe» Im Falle Sie itt Ausübung Ihres Rechtes heeinträdstigl ode, gestört ivcrdcn, »lüsten Sie >»,» Unlerlastung klagen. »Inieage »egen tzbraermeisteewabl. Antwort: Wenn ein Kandidat einem Verein 10 Mar! ichentl in der a „ s g c i p > o ch e neu 2t h i t ch l, die Mitglieder des Vereins bei der Wahl IN beeinstnsten. io ist die Wad! dieses Kandidaten aniechtbar. Aixr der Nachweis, dnn die Schenlnng in der angegebenen Abiidit er folgt ist. dürste sehr schwer zu »ührcn sein. Mtltoro!ogische vcobachtnngen der Stat ion ©icftcu _ "V -. _ .= f-f ° März 5 = 1014 | i i-Sj r CO ' & fiü > C5xi Weiter 2*2 2-‘ 758,0 9,;5 4,5 51 'SSW 1 2 t 7 22. 9“ 735,4 .7,7 5,7 83 S 2 5 23. 7" 737,9 4,1 94 NE 2 10 Regen Höchste Temveralur am 21. bis 22. Äkarz 1914 = -f* 19,0 "0. Niedrigste . „ 21. ,22. , 1314 -- + 3.0' . Niederschlag: 4,5 mm. Amtlicher Wetterbericht. Oeisentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichtell in Hessen am Tienstaci, den 24. Mär^ 1914: Wechselnde Bewölknug/ zeitiveiie Niederschläge, etwas wärmer; westliche Winde. Letzte 2I(i(iirtc^(en Marine oinzicrs Kaljakow Bie es lniftt, werden die Leute. weld>e den russischen Offizier de» Ticbstahis betcl „Idigten, nodimals einem eingehenden Verhör unterzogen werden. Tie Truppenbewegungen i» Irland. London, 23. März. Tie Times ist oon dem Premierminister zn der Ertlärnng ermächtigt, daft die Trnppeiibewe» gütigen in Irland lediglich als Borsichtsmo ft regeln anzn- sehen sind. MV für Lkkolr.'nzsbi Nerven Für Erholun^sbedürfHge und leichfere I Vh*» nlrA Sommer und nr^riKe. Winter besucht. I Kuranstalt Hofheini i. T. i/t Stunde v. Frankfurta.W. Prospekt« durchOr. Schulze-Kahl«yM,Nerrnoarzt. bei Nieren^ leiden, Harnsäure, Zucker, 1 Eiweiss. tau-1 km Badejiste Fürstliche Wildunger Mineralquellen A.-G., Bad Wildnngen — Schriften kostenfrei 1913 2 278876 FlascLen Ver.rad Gardinen Galerien Messing- Stangen EisenStangen Rosetten Gardineneisen Holz-Quasten Gardinen* Halter Ring-Band Rouleaux- Sclinur etc. etc. Nachf. Marktstpasse 3 | in Filz, Tuch u. Plüsch Gr. 130x220 M. 1».— Gr.220 .330 M. 12.— prachtvolle Muster n in grosser Auswahl Urise-ito riesige Auswahl, von .‘50 Pfg. an Selbst - Roller sehr praktisch, in allen Längen 3282a nimm iz. Die verehr!. Milglieder werden zu der Mittwoch, de» 25. Mär, 1914, «brnds S 1 Uhr im i'otolc des Mrtiierliof, liier, statlsindenden Haupt - Versammlung ergebenst cingeladcn. T a g e s - O r d n u n g: >. Bericht über die Tätigkeit des Ziveigvcreins. 2. Nechnmigseibllige für den Zweigvcrein und die Saniiätskolonnk. i>. Beschlußfassung über Anträge des Borstandcs und einzelner Mitglieder. Gießen, 9. Mürz 1914. 3j : !(iD Der Borsiyende: Wiener. Generalversammlung lies laiiDm. Äoininntirrriiiö k.8.1». II. h. ;>I Hjcsklt nndel statt Tienstag, den Mürz 1914, abends 9 Uhr, bei Wirt Daniel Erb. Tagesordnung: 1. Gehalt der Lagerhalters der BerkaufSftellc II. 2. Wahl eines Rechners. .4. Verschiedenes. Wieseck, den 22. Mürz 1914. Für den AiissichtSrat: Daniel Erb V. :i91il Einladung litt' ^crfömmliina i)er veistliinieil- Äiliiiiil des Nict-^rlnicmieilis fiir tafcnpiiep um Dienstag, den 24. März 1914, nachmittags 4Nhr, in der Aliceschule. 3042i> Tagcs-Ordnung. Bericht: Ter «.Verbands- tag der Tentschen Landcs-Francn-Vereine uoni Rnten.i-.renz. Bcrschiedenes. Tie Vorsitzende. fcjj Lichtspielhaus 31 Itahnhofsti'asse 31 Nur noch hente u. mortren: Der £roße Pathe-Sclilager. 3926a Grandioses Schauspiel in 5 Akten. Prachtvoll koloriert! Der schönste aller bis jetzt erschienenen Films. 3921 a 8 & F Bleichsoda Pak. 10 m Kernseife, nnr. rein, von hohem Vvetlrtcbnlt und nroher üirnfdjtrnfr, voll- wichtig gefchntnen. wein Pfund 36 Pf., gelb Pfund 26 Pf. Schmierseife, weil; Pfd. 21 Pf., gelb Pfd. 16 Pf. Parkett-Wachs, beste CmnlitÜt, weit; u. gelb, anSgiebig ». hvchglänz. ''l-Piund-Dose 73 Pf. .-Pfund-Dose 38 Pf. Stirste», Aib.. klein, dvv velfpiu l1 Pf. ,, Alb er, rund 20 Pf. „ Ai Oer, grof; 25 Pf. „ Wurzel, spitz und rund 20 Pf. „ Wurzel, witz. grost 25 Pf. Schrahder Aib.32 t2Pf. .. Wurzel 12 Pf. Bernstein-FnBboieu- Lackfarbe, fmrttrotftt. 1-Kilo-Dose M. 1.30 Bortenöl, staubfrei, Staig 05 Pf. Pntitiicber, 22, 25 Pf' ,, m.Dopvelbod.36Pf' Seifensand Blitzblank Pak. 8 Pf. vblorkalkPak.5u I0Pf. S & F-Stablspäae heile Qualität. ohuL Abfall. Pak. 22 Pf. 9,cu eingesührt: Fussdodeu - l,ack An wenigen Stunden nt. Hochglanz Imrttrorfn., in 4 verschied. A-arben. Dose 1.10 Mt. !Gesetzlich geschützte Marken ! iftfliifoiiirtia=£piirffrnitiit «»31 langjährig bewährte Q.nali ' tätsinarken. preiswert, spar- fam im Gebrauch, frei von j allen schädlichen, die Wäsche | angreifenden Stoffen. cScfcot 6 e«rSÄ%tafec. Bahnhufttras»!* 'di*! lei. Walltor- I/ndwißfciraMiC 10 I 180 *traß«'21 Gewerbe-Ausstellung GieHen 1914 , Das offizielle Aussteller - Verzeichnis im Ausstellungs-Katalog muß noch Ende dieses Monats zusammengestellt und zum Druck gegeben werden. Die Herren Aussteller werden deshalb in ihrem eigenen Interesse darum ersucht, die Formulare mit dem Tert fiir das Aiissteller-Verzeichiti» bis spätestens ' w. -»>nu Samstag, den 28 . März an die Unterzeichnete Stelle einzusenden. Nach Ablauf dieser Frist eingehende Texte können nicht mehr berücksichtigt werden ™.s...... Verwaltungs- und Dertriebsstelle des offiziellen Ausftellungs-Kataloges Brühl sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, (Ziehen Fernsprecher 51 [3918] Schulstratze 7 Deutsches velsifches ßaccarat ff riftall i| als erftUlaffigftc I&fabriUate bekannt find ständig mit vielen Neuheiten nur in den ausgedehnten flusftellungs und Verkaufs Nännien der alleinigen Niederlage Seltcrsmeg - erttc piotöftraßc M erhalten. Zum gelegentlichen besuche dieser ständigen Ausstellung ladet ein 3914a Kunftgeuierbebaus jul.Bach, 6 ießm fferber’sehe c l/nii). 73uchhand/ung, <&nh.d?. Jfoeh Telefon b.~,7 )§rOSSfl. 'fCofbucflfländler Seltersweg87 Tftoderner JSücherlesejirket Enthält die wichtigsten Xenenchein nni/en nus dem Gebiete der Memoiren n. Konuin/iteratur, IteirebeselireUnmt/cn, Biographien, Geschichte und Kunstgeschichte etc. Eintritt kann jederzeit er- Jollen. Abonnements auch nach auswärts. Abonnementsbedin- Sitngen und littcherveraeichnis bitte zu verlangen. 1775 Mchini'ic KsMerg. LMhrn-Mlliutttt Postkotti 9 P'd. Aul,.. 12.65 feinste Bogelsberg. >?and- käie, Postkolli 55—60 Stück, 2,70 JL -- Wiedervcrt. bill. Alles franko geg. "Nachnahme. Damvimolkerci und Hand- käicfabril Solms-Lanbach in Zaubach (Hesfew. (1311D Änhaber: Loren/, F.tling. Restaurant Cafe Ebel cmvfieblt gute Küche, Unionbrän, Mftnch.Löwenbrän Alb. Trinthammer. neuer i>nlmbcr. Dir.: Hermann Steingoetter. Dienstag, 21. Mär; 1611, abcndü 8 Nhr: 20. Dienstag-2lbonnements- BorfteNnng. — Gewöhnliche Preise! — Neuheit! Neuheit! Schauspiel in 3 Akten von Max Dreyer. Ende 10V- Uhr. =0W C III Irale Giessen. Jni iNclvcrbcliaus — aivcOitvofic 16 — finbct am Tirnstan, den 24. Mär;, imrimiittaAb 4 llbr, eine nttocmclne Bckvrrchuna iibcv bic weitere Beliandluna der an ben 2 tnötimvitnab am 10. Clnmiac b8. ,V?. aerichtelen tfinnnbe itait. vicvaii Ichlickn iirfi cm Vorlrae bec Herrn Kniest au» i-ancl über bie Lraaniialion jni Hanbwerk na. 4lllr Hanbwcrksmciiter werbcii lüerzu tvcuitblicbit ciiwclnbcn. (3851D Der Vorstand d H. Z. G. HAR 10 NIÖRAS in großcf Auswahl zu 36 bis 1500 M. Harmonista - Spielapparat mit welchem Jedermann ohne Vorkeuntnisse sofort Harmonium, spielen kann. Preis M. 35.- - WILH. RUDOLPH - GIESSEN Hoflieferant Seltersweg 91 Alle Magen- u. Darmleidende, /Zuckerkranke, Blutarme utw. essen, uut zu gefun den, das echte Kaüeler l 616hv T0B~ SiraovtMbrol. TU versetz, m. Streifband u. schwarz-weis;- roter Schutzmarke. Stets echt u. frisch zu hab. in Oliesteu bei (