llr. 68 Diertcs Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „iltfttncr Samilienblattct" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich deigelegt. da» „«reirdlatt fflr den Kreis «letzen" zwemial wöchentlich. Die „Landwirlichaftlichrn Seil, Iragen" erscheinen tnonailtch zweimal. Blatt l64- Jahrgang General-Anzeiger für Sverhessen Saiustag, 2t Marz 19 ;4 RolanonSdruck und Verlag der Brübl'schen Universnäls - Buch- und Sleindrnckerei. R. Lange, Gieüen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» strave 7. Expedition und Verlag: e^M. Redaknon:er^ 112. Tel.-Adr.:AnzslgerGleveru Lrbedun'ien der Reichs über den stauchen 3tnmeb Iiaifreölt. Bon Rechtsanwalt Raab, Gießen. Von den Rcichsbehörden ist ein Fragebogen an die einzelnen Regierungen gesandt worden, der von diesen wieder an die beteiligten »reise weitcrgcleitct worden ist, damit sür die in einiger Zeit in Berlin zusammentretcnde Kommission das nötige Material beschafft mirb. Die £r« Hebungen beziehen sich auf den städtischen Immobiliarkredit, und es sind in dmi Fragebogen eine ganze Reihe von Fragen aufgeworscn worden. ' die all« gement volkswirlschastliches Interesse beanspruchen dürfen und von prinzipiellcr Bedeutung sind: so schon z. B. die F-rage: Welche Umstände das Bauland in den Städten und das Bauen auf diesem verteuern und welche Wirkung dieses aus die Mietpreise hat. . Durch Abgabe» alle- A»t ist der Unisatz §eS Ge- landes in den Städten erschiveri worden. Nicht nur ist die staatliche Besitzt»-cysetabga de im Laufe der Zeit llstntz wesentlich in die Höhe gesetzt worden, sondern die «tadte haben auch zit dein staatlichen Stempel einen nam hasten Zuschlag eingeiührt (in Gießen 50 Pro»,), Dazu hat die W er t z u loa ch s si c u c r erschwerend und damit preissteigernd gewirkt. Die Städte sind selbst bewußt oder unbewußt unier die Grundstücksspekulanten gegangen und treiben durch ihr eigenes Interesse die Entwicklung oft in einer von dem natürlichen Berkehrsbedürfnis abgekehrten Richtung, Wenn so das baureife Land überhaupt schon in festen Händen ist oder nur schwer hergeg.ben wird, dann muß dies notgedrungen verteuernd wirten. Es mögen wohl auch, namentlich in früheren Zeiten der Hochkonjunktur, durch unvernünstigc Spetulantcn große Preistreibereien stattgefunden haben. Das Banen wird teurer durch die Straßcnkosten« beitrage, die Entwertung des Geldes, die zug'eich zum Aus« druck kommt in der Erhöhung der Material-Preise und einer gang beträchtlichen Steigerung der Löhne. Ferner wirken mit erhöhte Verzinsung des zum Grunderwcrb nötigen Kapitals, die teuere Be schuf jung von Hypolheten und die damit in Berbindung stehenden Opfer. Wenn unter solchen Umständen kein Ueberangeboi von Wohnungen staitfindet, dann wirkt dies auch verteuernd auf die Mietpreise. In Zeiten wirtschaftlicher Depression ist das Geld für Bauzwecke schwierig zu erlangen und in Zeiten der Hochkonjunktur mutz auch das Baukapital infolge der höheren Verzinsung der industriellen Werte und der dadurch geschaffenen Zinslonknrrenz sich der erhöhten Zinsforderung anschließen. Als Abhilfe wäre die Beseitigung der städt. Bcsitz- wechselabgabe, eine Herabsetzung des staatlichen Stempels sür GrundstückSbesitzwcchsel und Hypothekencrrichtung zu nennen l ferner wäre zu verlangen, daß die Stadt mehr baureifes Land zur Verfügung stellt. Das Bauen selbst würde billiger werden, tvenn die hohen Straßen- und Trottoirkostenbciträge nicht auf die paar Anlieger, sondern auf die Allgemeinheit ausgeschlagen würden. Dagegen wckrdcn wohl Material-Preise und Löhne eine int allgemeinen immer weiter ansteigende Kurve auf- weiseu. Der städt. Immobiliarkredit ist schon seit geraumer Zeit ein sehr ernstes und schwieriges Kapital. ES ist eine ausfallende Erscheinung, daß die privaten Geldgeber und auch dir Kreditinstitute sich immer mehr von dem Hypotheken-Tarlehcnsgeschäst zurückziehen. Tie Judnstric zieht das Geld, das sich nicht gerne lange binden und daS von erhöhten Zinssätzen profilieren will, viel leichter an sich. Das Hypothekcnwescu aber ist sür viele Leute eine schwersällige und umständliche Sache, bei der Stempel und Aufwendungen nicht anfhöven. Auch haben die vielen Zwangsversteigerungen, die nicht einmal imntcr nur gegen schwache Hände gerichtet waren, die Ausfälle selbst an ersten Hypotheken, sowie das übertriebene Banen, das dem wirklichen Bedürfnis weit vorauSgceilt ist, die Geldgeber kopfscheu gemacht. Beliebt sind bei den Hypotheken nur die ganz großen Hypoiheiännchmcr der Industrie oder der sonstigen gcschästlichen Riesennnternchmungen, tvcil diese Art der Geldunterbringung sür die Kreditinstitute eine Vereinfachung der GeschästSsührung bedeutet. Besonders schwierig ist die Lage der zweiten Hypotheken, und gerade hier wird als ein großer Ucbelstand allgemein die Tatsache empfunden, daß durch srcitv l.ige oder zwangsweise Abtretung der Mieteinnahmen diese sür die Hypothekenzinsen verloren gehen, ES sind bekanntlich Bestrebungen im Gang, die hier ansetzen und eine gesetzliche Sperrung der Mieteinnahmett zugunsten der Hypothcken- zinsen verlangen. In Zeiten teuren Geldstandes zeigt es sich so recht, daß die Finanzierung eines Baues mit großen Schwierigkeiten zu rechnen hat. Gewöhnlich werden aus Grund der ersten Hypothek von einer Bank ratenweise und zwar so wie der Bau for.schreitet, die erforderlichen Ban- gelder vorgelegt. Meist ist noch eine zweite Hypothek, die bereits bis zu 80 Proz. des Wertes geht, nötig, um den Bau herzustellen. Hierbei ist als M.udestsorderung eines soliden GcschästsgcbahrcnS der Satz aufzustellen, daß der, der den Bau auf eigene Rechnung herstellt, in dem W. ri des fertiggestcllten Baues mindestens 25 Proz. des cig len Kapitals stehen hat. Ist der Grund und Boden vorher e» s worben, dann tritt gewöhnlich der Grundstückseigentümer mit seiner Kansgelchordcrunz ganz oder teilweise hinter die erste Hypo.hctt zurück. Die Baugclder werden hiernach getvöhmickt von einer Bant im lausenden Kontokorrent- Verkehr beschafst, während das Bau kapital selbst der betr. Hypothckengläubigcr ausöringt, also Hypothekenbanken, Sparkasse oder Privatleute. Für zweistellige Hypotheken kommen nur Privatleute oder auch ländliche Kassen in Betracht, die sich durch entsprechende Provision und höhere Zinssätze zur Darlchenshingabe bewegen lassen. Erststelligc Hypotheken werden zurzeit gewöhnlich mit Proz. verzinst. Zweitstellige .Hypotheken mit 5 bis 5 1 /* Proz. Tie LandeS-Hypoihekenbank in Darmstadt verlangt außerdem eine Amortisation von mindestens 1/2 Proz. .Hypothekenbanken binden den Schuldner bezüglich einer Kündigung meistens aus 10 Jahre. Bei Darlehenshingabe wie auch bei Erneuerung infolge Ablaufs oder Kündigung erwachsen dem Schuldner mitunter bis zu 3 Proz. sog. Geldbeschafsungskosten. Bei den erwähnten ländlichen Kassen hat mitunter das höhere Zinsversprechen auch ein Jndiehühegchcn bei der Beleihung bewirkt, wie dies bisweilen auch da vorkommt, wo infolge Fehlens von amtlichen SchätzungS- stellcn eine zu Hohe Taxation erfolgt. Diese starke Belastung mit .Hypotheken erleichtert aber ganz wesentlich die Verkäuflichkeit, weil heutzutage die Käufer nicht in der Lage s.ud, eine nennenswerte Anzahlung zu leisten; entweder sind sic nicht kapitalkräftig genug oder Staat und Gemeinden nehmen einen ansehnlichen Teil der Anzahlung infolge verschiedenartiger Stempel und Steuern vortvcg sür sich. Die hohe Verschuldung zieht aber auch eine meistens mit der Höhe in: Zinssatz steigende Verzinsung nach sich. Dadurch wird der Verkaufspreis gedrückt, tvic andarieits ein geringer Zinsfuß der Hypothekcnsckmld, namentlich wenn er aus längere Zeit unabänderlich scststcht, tote überhaupt die Unlündbarkeit der Hypotheken oder auch die Amortisation, eine günstigere Bewertung des Grundstücks verursachen kann. Dies alles hat wohl auch unmilielbarett Einfluß aus die Mietpreise, denn je größer die Tchuldenverzinsung ist, um so mehr tvird der Schuldner bestrebt sein, cinigermaßeit einen Ausgleich ztni- schen den lausenden Lasten und den zu erzielenden Einnahmen herzustellcn. Nur wenn der Schulduer in einer großen Zwangslage /st. wird er uni jeden Preis zu vermieten suchen, auch wenn er dadurch keine angemessene Verzinsung des Objekts erreicht. Diese Frage der Gcldbeschassung und der lausenden Verzinsung ist auch der wunde Punkt in den Bestrebungen, die sich in den Ueberschriften „Eig eu- h c i m", „G a r t e n st ä d t c", „K l c i n w 0 h n n n g s b a u - tert" usw. kennzeichnen. Diese Bestrebungen lassen sich nur dann verwirklichen, wenn nach allen Seiten unter Verzicht aus landläufige Verzinsung unter unentgeltlicher Zurver- sügungstellung von persönlicher Tätigkeit, von Vorarbeiten und Unterlagen eine Fördcntng cintritt. Schon durch die weitläufige Anlegung von Straßen und durch Schaffung von Verkchrseinrichtungen, von Wasser-, Kanal- oder Gasleitungen oder sonstige Lichtanlagen würde die Allgemeinheit mit schweren Ausgaben belastet. Der Grund und Boden müßte zu einem außergewöhnlich billigen Preis zur Verfügung gestellt werden, der Kauspreis selbst müßte sehr niedrig verzinst werden, Hypothekcngelder und Baugelder müßten aus Kosten der allgemeinen Steuerzahler oder aus Kosten der Angestelltenversickterung oder sonstiger- Institute sehr billig angeboien werden; vagegen wäre die Untere nchmcrtüiigkcit nicht in Rechnung zu stellen und jedes Risiko tvürde wegsa.len, und tvenn so alles zusammen Hilst, dann kann eine Mietitz bei solch gemeinnützigen Bangesell- schaften herauskommen, die sich bis zu öl) Proz. billiger stellt als bei Etagenhäusern, die eben nicht unter so günstigen Bedingungen hergesteklt werden iönnen. Bauunternehmer und .Hausbesitzer empfinden dieses als ungleiche Konlürrenz und als einen unberechtigten Vorsprung, namentlich da der großen Masse nicht zuni Bewußtsein kommt, aus Grund welcher besonderen Umstande diese gemeinnützigen Unternehmungen lebensfähig gemacht werden. Diese sind eben doch zum großen Teil ein Ausfluß der Wohltätigkeit und können bei einer Beurteilung der allgemeinen wirischastiichen Verhältnisse als Ausnahmecrscheinungen nicht mitsprechcn. Die allgemeinen volkswirtschaftlichen Verhältnisse üben aber zweifellos gerade aus dem Gebiet des städt, Grundtredits ihren Einfluß aus; denn auch hier unterliegt das Verhalten des Kapitals den Ellgenicinen Erscheinungen des Geldstandcs, Geht der Uleichsbankdiskont in die Höhe und wird das Geld teurer, dann wird dadurch auch naturgemäß der Grundkredit erschwert oder unmöglich gemacht. Mit dem Einsetzen einer wirtschasttichen Depressiv» läßt sofort die allgemeine Ban- tätigkeit nach, und wenn kein reiches Angebot von Wohnungen vorliegt, dann werden die Mietpreise anzichen. Im allgemeinen hat man die Beobachtung gemacht, daß meist durch übereilte Herstellung neuer Wohnhäuser die Wohnungen im reichen Maße angeboien waren, so daß Frar» n.Nttttdscka»». Die Frnu im Handel, Ucber 300 000 Fraucn sinden sicherer Schätzung nach im Handel Lobn und Brot, ibre Gliederung dürste mit 18.) 000 Veil-mscrinncn und 120 000 Kontorangestellten richtig angegeben sei». Mehr als der zehnte Teil von ihnen — über 34 000 — sind dem Kaufmännischen Verband für weibliche Anqcttellte (Sitz Berlin. Aus ehninit über das ganze T-'u'sche R i'fO angeschlossen. Tie'e grüble deutsche ^rauenbernfsorganl a wn blrttt aut ?5 arbcits- mW erfolgreiche Jahre zuruck. Als kleiner Berliner Verein wurde der Verband im Tsihrc 18S0 ins Leben gerufen, von Ial-.r zu 7ahr w chs sin Bedeutung für br‘treib* lickxm kaufmännischen Ana stell e" : R c b' ln t' u:d Rechtsrat. Stellenv rmit lung in> Ztc e ioten nie |tu m g Vo trage und Lehrgänge und viele andere Einri.-lungcn mebr machten ihn feinen Mitgliedern zum Rückhalt im Becuisleben. Bei der gesetzgeberischen Behandlnn' b.v lm^igsten St^nd«1 a cn: Hcart- bildimgsschul wann, Ackckul:rladenschl. j», Sonntag-oriche. .10 k r- renzklausel, Angestelltenversickteconi u tv. bar der »a tmunnycl-e Verband durch sein zielbcwub'.cs Verfechten der ihm anoertrautcN Interessen der Gesamtheit der weiblichen Handlungsgehilfen uner- metzlichc Dienste geleistet. , , , . Unablässig gilt auch heute noch feine vornehmste -^orge der Hebung der wirtschaftlichen und gesellschai llchen Stellung der weiblichen kaninränniscttcn Angestellten. War vor fü",fum zwanzig fahren eine Buchhalterin, eine Verkäuferin noch >o tüchtig. |te stand doch im Berufsleben allein, heute hat sie das nicht mehr nötig, Tausende stehen mit ihr gemeinsam in Reih und Glied und arbeiten mit ilw daran, ungeeignete Kräfte dem Berufe sernzuhaltcn, den Leistungen der geeigneten, aber das Man von Achtung und Anerkennung zu gewinnen, da« ne an ihrem Platze im Wirtschaftsleben unseres Volke-? mit Recht wrdern dunen. Alle zwei ^ahre hält der Verband seine Hanvtverlammlung ab. ^ie let-te die sich vornclnnlich mir der Gehal.sirage beschäftigte, tagte R sin asten 1912 in Köln. Tie diesjährige, mit der zügle,cb die Inbelfcier des süniundmon.jg,Shn«en Bestens bez-nge:.,rer- den wird findet Himmelfahrt — 21 bis Mai m Berlin im Weü,'h°us M-i'-sold statt, zu der nur Mitglieder Zutritt Koben Tec- äabrcsbcriilu. Euttastung des Voruand,-.-. Ernennung eine" Ebckn^üg.eckh Ncuw.thi des Vorstandes usw. bilden b.c ,, ‘.»t..»* 21. Mal gibt die Ortsgruvvc den Äl gtckten aus Ä* "» Fern und am Morgen des 22. Ma. beginnt der öiseutli^ Tett der ^bandlungm zu dem die Bcdörbc» und befreundete Vereine sowi. Einzklverwnen ge- nek-Berlin statt,'i^r die särderungm der wnblichen AngesteNten zur Ausgestaltung des Dien,treck,tcs b, handeln wird, - „Was soll unsere T o ck t c r w c rd e n?--. so lautet das Titelblatt einer neueren Beilage zum ^abresb^icht ^r^rger. schule für Mädchen zu Krefeld, 40 Berutc, die den Echülermnen der Bürgerschule für Mädchen zugänglich sind, hat der dortige Rcltor darin sorgsältig zu'ammengestcckt und dabci mit Vorliebe nur die in Rdeintand und Wesifatcn bcsindlichcn Bildungsanüalten ausgcjührt, TcS weiteren gibt diese Ueüersichl sür iede Beruss- gattung (I. Haus- und landwirtschasttichc Berufe: 2. Krankcnpslcgc, a) Schwcstcrnschastcn in Mutterhäusern, b Schwesternschaften in Bcrussgenosscnschastcn, o) freiere Organisationen t 3. Soziale Arbeit; 4. Erziehung und Unterricht! 5. Verwaltung t 6. Handel und Gewerbe) genaue Auskunft über die einzelnen Arten von B e III f c n, über die B i t d u n g s a n st a l t c n Ihicr Rheinland und Westfalen), über die besonderen Bedingungen sür die A u s - nahm e, über die Dauer und Kosten der Ausbildung lind schließlich über die A u s s i ch i e n, die die einzelnen Bcruic bieten, so daß man in der Lage ist, an Hand dieser Uebcrsicht und unter Einblick in die Anstalts-Prospekte sich sür einen geeigneten und aussichtsreichen Beruf entschließe» zu löunen. Die ?lnordni»ig der Kapitcj gibt aus'.erdcm einen Anhaltsvunkt dafür, in welcher Reiheiisolge die einzelnen Bcrufsarten als dem weiblichen Wesen entsprechend anzuschen sind. Allerdings ist bie'e Zuiammcnüellung als Schulschrist nicht im Buchhandel erschienen, wohl aber aus Universitäts- und ösicntlichen Bibliathekeu leihweise eryiltlich. Um so danibarer würde man cs begrüßen können, wenn deranuie Zusammenstellungen auch sür weitere Sck-ilkrei-e den Verhält"ilsen von Sachv r «ändigen -esc tigi den E iern und ihren Töchtern bei der so üb.ra. s wich igen ce.uss oahl ug .ngiich gemacht werden lönnten. Den Interessenten würocn derartige Uc.icritchtcn zweiiellos einen guten Dienst erweisen, wodurch sich die Bearbeiter sür manche Mühe und Arbeit reichlich belohnt fühlen könnten. Von den gedruckten Ratgebern sind noch icrnerhin zu cmpichtcnt Frauen- bcrusc, Vorbildung, Ansbildung, Anstcttung von E, Lcmp: Auf eignen Füßen. Praktischer Wegweiser durch alle Bcrussarten sür erwerbende Fraucn von Maria H, von Helldors und Frauenkalender, K, B, — W i e die bunten Perücken erfunden wurde». Lad» Tnss-Gordon, die unter dem Namen „Lucilc" als Toilctten- künftlcrin eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, erzählt im American Magazine, wie sie daraus lam, die vielbesprochene Mode der bunten Coissurcn in Paris einzuiühren. Sie ist die erste qewcscn, die zu den von ihr entworienen Aeider» auch gleich die nötige Haarsarbe lomponicrte, und ibre roten, blauen, vurvurncn und grünen Perücken haben übereli Aussehen gemacht und auch hie und da Nachahmung gesunden, „Zu meiner Entdeckung," so schreibt sie, „kam ich durch einen Zusatt. Ich hatte sür eine sehr schöne dunkle Pariserin ein Kleid zu machen. Es siel sehr schön aus. Die Dame war entzückt davon. Ick, aber nicht. Das Kleid verlor, wenn sie es an harte, und das dar! nicht sein. Woher kam das? Die Farben waren harmonisch, leuchtend, krästig, aber sobald sie die Toilette anzog. lam etwas Dumpfes und Unsicheres in diese Harmonie. Plötzlich hatte ich es heraus. Es war ihr Haar, dessen tiefes Schwarz die Farben stumpf und tot machte. Ich brachte eine Schicht blauen Puders darauf und gab so dem Haare einen leuchtenden Glanz. Nun erst kam die Toilette zu ihrer rechten Airlung. Tann probierte ich an meinen Modelten den Zusammenllang der verschiedenen ToüeUen und der einzelnen Haarsarben aus und crkannle. daß es Toiletten gibt, deren Schönheit nur dam, zur vollen Geltung gelangen kann, wenn das Haar eine bestimmte koloristische Note besitzt, ein sanftes Rot, oder ein tiefes Blau, oder sogar ein zart- krästigeS Grü», Nur wenn diese Färbung da ist, schmelzen Frau und Kleidung zu einem Meisterstück zusammen. Darum muß das Haar manchmal farbig sein. Natürlick: ist das nicht bei alten Toiletten nötig, und cs würde auch kcnten guten Geschmack verraten, wenn eine Dame immerfort und überall hin mit solcher bunten Haarsärbnng ginge. Takt und Zurückhaltung sind dasür ebenso notwendig wie sür jede Mode überhaupt." Die stolze „Entdeckerin" dieser Modeneuheit wendet sich dann gegen den Vorwurf, daß bunte Verrücken „unmoralisch" wären. Sie meint, dann müßte man logischcrweise jede Abweichung von der Natur als eine Sünde wider die guten Sitten bezeichnen und Schminken sowie Pudern der Haut seien mindestens ebenso schtimni. „DaS Haar ist nur ein Schmuck, Es ist so gut ein Teil der Kleidung wie der Hut, oder wie die Spitzen am Rock; cs muß sich ebenso dem einheitlichen Modestil fügen wie alles andere. Was wir mit unserem Haar machen, das hat mit Moral oder Unmoral nichts zu tun," — Aus der Frauenwelt, Ein neues Erholungsheim ist neben dem Kindererholungsheim in Ahtbeck erbaut worden. Das Haus ist für 30—60 erhrlungsbedürstige Arbeiterinnen, Mäd- cken und Frauen besttmmt. — An dem Thcatre sor Womcn (Coronct-Thcatcr in London, das am 8, Dezember v. Is. seinen Spiel, lan mit der Ausiührung von Brieur „La scmmc feule" eröffnetr, wird nun eine hock,interessante Neuheit .zur A»s- tübrung gelangen. Es ist dies die Ti ' lung „Prphnutius" der gelehrten B e » e d i k t i n e r -N o n n c R o s io 11 h a v o n G a n - dershcim, die Ende des 10. Iah,Hunderts gelebt hat Ter Name der Nonne ist bekannt, weniger dagegen ihre Werke, die in mittelalterlichem Latein geschrieben sind. Das stück ist von Miß Christovher Si, Johns übersetzt und von der Leitung des Women-Theaters zur Äussührung angenommen. Die Ausführung wird zweisellos großes Interesse hervorrusc», nicht nur als ein Betspict trüber dramatischer Kunst, sondern auch durch die Kunde des Bildungsgrades einzelner Klofteriraucn icncr vergangenen Zeiten. — Frl. Maria Lühr, die bekannte Leiterin der Bnchbinderwerkstatt und Lehrannatj des Lettehauscs, hat ihre Lchrtätiglcit an dieser Anstatt ausgageben und eine eigene stickt' binderwerkstatt und Fachschule begründet. Auch in dieser Schule wird ebenso wie am Lcttehause den vcricknedensten Wüttscticii Rechnung getragen. Es sind neben der berufliche» Ausbildung, die nach-den gesetzlichen Bestimmungen drei Jahre dauert und mit der Gesellenprüfung vor der Haniuvcrkskammer abschließt, auch noch verschiedene Liebhabcr-Knrsc eingerichtet tür Anfänger und Vorgeschrittene, auch besondere Kurse für Bibtwthekarinnen. d,e mit Rücksicht aut die Ert'orderniise dieses Berufes geleitet werden. Maria Lühr, die erste behördlich geprüfte Buchbindermcisterin, hat ihre Werkstatt und Fachschule, Berlin, Kuriürstcudamm 225. — Ter Erzieherin Elisabeth Horn im Kreise Wartenberg bei Königsberg i. Pr. wurde die Rettungsmedaille am Bande ver liehen. dem Bedürfnis nicht Zeit Melasse» worden ist, in diesen größeren Rahmen biiicinzuivächsen Ans jeden Falk ist auch die oft ausgestellte Behauptung, das; die Mieten ständig steigen, nlchi richtige e» gibt selbst in auswärtsstrebendci. Städten ganze Straßenzüae, die nicht nur schwer den früheren Siänd der Mietpreise aufrecht erhalten, sondern un< mittelbar einen Rückgang der Mietpreise erleben, während andere Stadtteile infolge ihrer bevorzugten Lage eine ganz wesentliche Steigerung der Mietpreise erfahren. Dabei ist dir Belastung der M ic, Häuser in, allgemeinen viel höher, als man amnehnien iolftc; sie wird im Durchschn.lt die zu 80 Proz. des Wertes gehen, und annähernd in derselben vöf)c wird der städtische Grund und Boden überhaupt belastet sein. Die 2, hnpollietcn habe» hierbei ihren Anteil in der Belastung von 80 bis 80 Proz., also in einer Spannung Bon 20 Proz, Tiese Verschuldung hat lvob! weniger ihre llrsachc in den Rechtssirutten unseres Hypotheken- und Grundbuchwesens, als vielmehr in der schwierigen Lage, in der sich der Hans und Grundbesitz überhaupt bcsindet. Die vielfachen Abgaben und Lasten nehmen eben einen zu grossen Teil der Einnahmen weg, so das; der Anteil der eignen tlapitalbeiciligung immer geringer lvird. Es müßte daraufhin gewirkt werden, daß den hypo- theken-Bankcn bei Erteilung der üon,Zession die Auslage cmacht wird, dem Bedürfnis nach mittleren und lcineren Hypotheken Rechnung zu tragen. Auch müßten die zu hohen Gcidbeschatsuiigskosten, Provisionen ». bergt. Kosten wesentlich ermaß gt'werden. Im Prinzip ist gegen die Förderung des Klein- Wohnungsbaues nichts etiizuwenden. Es müssen nur hierbei die gleichen Bedingungen hcrgesicllt werden, wie für das allgemeine Bauivcien und den eingesessenen tzauö- besitz. Tau» untre von Pein >kleinwoh»»ngöbau und den ihm verwandten Bestrebungen, deren idealer Charakter gewiß nicht zu verkeniieu ist. auch eine Belebung all der Berufs- klasfen zu erwarten, die mit der Herstellung von Bauten überhaupt befaßt sind. Wie zurzeit die Verhältnisse liegen, kann auch der für den Kleinwohnungshau nötige Realkredit nur schwer beschafft lverdcn, und wctln.cr beschosst lvird, dann geschieht dies gewöhnlich unter Verzinst auf eine normale Verzinsung, also unter Anßerachilassttng des jeweiligen Gcldstandcd. lind obwviü hiernach dem Klein- Ivohnungsban die Baugclder unter viel günstigeren Bedingungen gewährt werden, muß auch bei ibin mit einer Bcrtchulbnna gerechnet werden, die bis nahe an die Wcrt- grenze überhaupt herangeht. Es ist hiernach kein erfreuliches Bild, das sich der Kommission und den Reichsbchördcn entrollen wird, und es ist nur zu wünschen, daß es ihnen gelingt, h er eine g c ü n d- I i cf) c Abhilfe, die dringend innig ist, zu schaficn. An» Hessen. Ast ein Staats oder « o m m u » a l b e a m t er in, G r o ß h e r z o g t n m Hessen, der infolge seiner A b st a m m » n g einen, anderen S t a a t S v c r - bande an gehört, Hesse oder nicht? Man schretbt uns über diese Frage: An der letzten Zeit wurde in vcr- ichicdencn Zeitungen vielfach die Ansickst vertreten, daß eine Person, die seit Jahren schon ein öskentliches Amt begleitet, und nicht aus dein üblichen Wege die Hess. Slaatö- angehörigkett erworben hat, nicht zu Recht in der übertragenen Stelle verbleiben darf Vielen Beamten wird eö wohl noch unbekannt sein, daß sic infolge ihrer Stellung als Staats- oder Koinniunal-Bcainte, trotzdem sic einem anderen Staatsvcrbande durch Abstammung usw. cmge- hörten. doch die Hess. Staatsangeyöriglcit erworben haben. Zur Ansklärung diene folgendes! Bei Ilebcrtragung bczw. Einsührnng in ein öffentliches Amt, hat der Beamte seinen Eid abzulegcn. Mit diesem erkennt er die StnatöversassUna und alle Gesetze an und erwirbt sich durch die anerkannte» Pslichten glcickzzcitig die Rechte eines hessischen Staatsangehörigen. Daß dem so ist, bestimmt das Gesetz Uber „Die E r w e r b u n g und den Verlust der Bundes und Staatsange börig- feit v o »> I. A u n i 1 870, worin cs iit § 0 heißt: „Eine von der Regierung oder von einer Zentral» ober höheren Verwaltungsbeboidc eines Bundesstaates vollzogene oder benötigte Bestallung für eine in den unmittelbaren oder mittelbare» Staatsdienst oder in te» Kirchen-, Schul- oder Kommnnal- dienü ausgcnoiinnenen Ausländer oder Angehörigen eines anderen BnndeSftaoteS vertritt die Stelle der Ratnralisatiuns- Ilrkimde bezw. Ausnahme »rkunte, toicrn nicht ein entgcgen- stebender Botin'.,alt >n der Bestallung ansgcdrllckl wird. Aü die Anstelluna eines Ausländers im Bnndcsdienst er- selgt ,o erwirbt der Angestellte die Staatsangehörigkeit i» dem- ienkgen Bundesstaate, in welchem c, seinen dienstlichen Wohnsitz hat," AU5 den Nctüislastsaiisscdüffen. : ^Berlin, 20. März. Ter Budgetansschui; des Reichstages beriet heute die durch den Ergäiizungsvoranichiag für das Militärkabinett auiaerollte Frage der Grundstückötsnsäi- »nd »auigeschättc des Reiches mit Preußen bczw. dem Baitkdirektor v. Winlericldl. Ter S p i o n n g e a n s > ch » st setzten heute die Beratung des Geietzenttvurses über de» Verrat militärischer Geheimnisse fort. Entsprechend einem Anträge Grocbcr erhielt der viclumstrit- teiie ? 9 solgcndc Fassung: „Wer tahrlässig ein militärisches Geheimnis, das ihn, tinrt seines Amts oder eines tiou amtlicher Seite erteilten Austräger- zugänglich war, an einen andere» gelangen läßt und dadurch dir Sicherheit des Reiä>eS gesährdct, wird niil GcsängniS bi» zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe bis -000 Mar! bestrast." ß 10, der Strafandrohungen gegen solche Personen enthält, die es vorsätzlich unterlassen, ihnen glanb- >ait zur Kenntnis gekommene beovrstehende Zuwiderhandlungen t.gen das 0>e,.' > rechtzeitig der Behörde mitzuteilen, erhielt aus Antrag Groeber iolgenden Zusatz: „Diese Vorschriit sinket eine Anwemung, wenn die Anzeigen gegen eine» Angehörige» oder .von einem Gristlichen in Ansehung desienigeu, was ihm bei Ausübung der Seelsorge anvertraut worden ist, hätte erstattet werden nutssen, oder wenn der Anzcigcpilichtige ernstlich bemüht gewesen ist, die strafbare Handlung zu verhüten." Eine Reihe weiterer Paragraphen wurde unter Ablehnung eintaer sozialdemokratischer Anträge unverändert angenommen. Nach dem RcgicningScntwurf soll die Verfolgung von Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz, wenn sie ini AiiSlandc erfolgen, ebenialls eiiitrcten, sogar zun, Teil Hann, wenn sic dort von einem AuS- tänder begangen wurden. Entsprechend einem Anträge Grocbcr wurde diese Bestimmung mit den Stimmen des Zentrums und der Sozialdemokratie durchweg auf Deutsche beschränkt. Ter Rest des Gesetzes wurde ohne Aendcrung angenommen. Damit war die erste Lesung geschlossen. Der Ausschuß für die GewerbeordnungSnavolle, betresicnd tzausierwesen und Äandcrlager, setzte heute die Beratung über die Wandcrtagcr fort und nahm solgcndc Bestimmung an: „Wer ein Wanoerlager selbst oder, durch einen anderen betreiben will, bedarf der Erlaubnis der kür deu Betriebsart zuständigen Behörde. Die Erlaubnis darf nur vrrfagt werden, wenn ein DedüriniS nicht vorltegt. Soweit nach Landesrecht Ausnahmen von dieser Bestimmung vorliegen, ist eine Erlaubnis nicht erforderlich," Mnfwcrfitäts* 2 Tacbrichtm. — Der enrtrii. o. Proscssor der kosmischen Physik an der Wiener Universität hosrat Dr. Julius h a n n E d l e r von Atstvrugg, einer der hernorragendsten Meleoro- logen der Gegenwart, vollendet am 2tz. d. M. sein 70. Lebensjahr. Er ist u. a. Mitglied der Akademien der Wissen» schastcn in Berlin und München und Ritter des preuß. Ordens ponr lc mürite für Wissenschaften und Künste. — Der Privaldozent für phnsilalische Chemie, speziell theoretische Metallurgie an der Technischen Hochschule zu Aa ch e n Professor Tr. Karl B,ottie in an n wurde zum ctatsmäßigcn Professor und Vorsteher deZ nictallkiütten- niännischcn Instituts an der Technischen Hochschule zu Breslau als Nachfolger des ausscheidenden Professors Friedrich berufe». Ec übernimmt sei» neue- Lehramt mit Beginn des bevorstehenden Somme: Halbjahrs. — An Stelle des nach Bre-lau berufenen Professors Dr. A. Weber ist der Prosessor des öffentlichen Rechts Dr. Fritz Stier-Sonilo zum Leiter des Unterrichts an der Hochschule sür kommunale und soziale Verwaltung in Köln ernannt worden. Deutsche Flugleistuugen. Berlin, 20. März. Heine morgen startete ans dem Flugplatz Johannisthal Ingenieur The I cn mit drei Passagieren aus einem Albatros-Doppeldecker, um «inen .höheu- retord auszustellen. Er erreichte eine höhe von 8750 Meier und nbcrbot damit den von dem Franzosen Garaix ans» gestellten Höhenrckord um 480Meter. S e b a st o p o l, 20. März. Ter Instrukteur der Mititär- flicgerschulc, Hauptmann Audrcadi, stürzte bei einem Fluge ab und wurde sofort getötet. vermischte». * Die Ursache der Erdrutsche bei Vorm» berg. Karlsruhe. 20. März. Zu Beginn der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer erklärte der Minister des Innern Freiherr von und zu D o d m a n , daß die nach Vor m- b e r g entsandte Aommission ihre Arbeiten abgeschlossen habe und zu dem Ergebnis gelangt sei, daß das Unglück dadurch verursacht lvnrde, daß die Schutzhalde, deren Gewicht durch die Regengüsse der letzten Zeit verstärkt wurde, einen bedeutend stärkeren Druck auf das nach seiner geologischen Be- schafsung ohnedies zu Rutschungen geneigte Gelände ausgeübt habe und daß damit der ursächliche Zusammenhang zwnchen dein Unglück und dem staatlichen Steinbruchbetricbc erwiesen sei. Damit sei die Voraussetzung sür die volle Schadensersatz- pslichl erfüllt. Den Geschädigten werde ihr Eigentum ab- gekausl und cs ihnen ermöglicht werden, ihre Häuser aus einem anderen Gelände wieder auszubauen. * Der „Gattet0 ch f c. ES ift möglich, daß die Welt nüt einem neuen Fleisch beschenk! wird, denn ei» kanarischer Züchter bot einen neuen Ochsen „erfunden". Er nennt baS Tier den Enttelo: es ist eine Kreuzung zwischen den verschiedene» But- falo - Akte» und dem hauSochicn. Ter in Ontario wohnhafte Züchter sott seit zwanzig Aahren mit den neuen .Kreuzungen ervcrimentiert lwben. Das Resultat ist eine große Herde EaticloS, die die weiße Maske der „horcsordrasse" zeigen, mit den massive, i Schultern und schlanken Hinterteilen des Buffalo. Die haut soll die dcS gewölmlichcn Mastochsen weit an Wert über- treiscn, während daS Fleisch gut sein soll. Die neue Rasse soll die strengen kanadischen Wln'er besser ü'erstehcn als die imvortierlen Sckst-g', und ein Lcdersachvcrstän i er sagt, wenn die .Haiti die Vorzüge der Ochsen - und der Bnlsalohaut vereinige, so könn e man s ich kein idealeres Material denken. Spielplan öer vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Sonntan. den 2'. März, nachriilttugs 3^ Uhr: „Der liebe '.Muqufiiii “ Tlbends 7 Ubr : „(5upea f7nHiiln.E Dkontan» den 3, März, abends '/,3 Uhr: „Der flieflßnbe Vollender.^ Di-nStag» den ^4. ).'!ärz. abends8 Uhr: „Die Zauberflöte." Mittwocb den 25. Märr, abends V/l Ubr: ,Pole>tbltrt * Donnerslaa den 26. März. abettdS Uhr: ,Der Troubadour/ Freitaq, den 27. Mürz, abends 8 Ubr: »Äatban der Weiss.E Samstaq, den 28. Äiärz, abend- 7 Uhr: „Manon " Sonntag den 29. üliärz, nachnrittaaS Uhr: ,Die , ledermaus." "Abends 7 Uhr: „Xon Carlos." Montag, den 30 'Uirtr*. nnrftmittaai 4 Uhr: »Varükal.* Dienstag, den 31. März, nbeildS ' 8 Uhr: „Ter Corregidor/ DUttlvoch, den 1. April, abends 1 „8 Uhr: „Polendlul." -chauspielhaur. Sonntag, den 22. Mälz, nachmut. gs 3 Uhr: „Maria Stl,art." Abends .-^8 llhr: „Die Tanqovrn,zeknn/ Montag, den 23. März, abends 8 Ubr: „Ter 'Ilieureidbauer/ Dienstag, den 24. Marz, abends * llhr: frankfurter Tin(eft r tücfc : »Der alte Bllraercavitain.^ hierauf: „Dodgeichosse." Mittwoä', den 25. März, abends 7 Uhr: »C'gmont/ Donner ka den 26. Mürz, abends 8 Uhr: (Äescklosse>ie Bor'ietltlng li'u die frankfurter Kainmerspiel«. (ttastspiel des Lessing. Theaters in Berlin. Zuul ersten 'I'kale: „Wo^eck." Cm Trauerspiel- sragineut von i^eorg Büchner Hierauf: „Leone- und Lena.'" Ein romantisches Lustspiel in 3 Akten von Cftq. Büchner Freitag, den 27. März, abends 8 Uhr: „Tie Tanaoprittzelkin." SamStag, de>r 28. AkÜrz, abeirds 8 Uhr: „Wie einst im Mal." Sonntag, den 2S. März, nachmittags Ubr: „")> t-Heidelberg." Abends 7 Uhr: ^Die T.'ilgovrinzeiÜn." Mo>rtag, den 30. März, abends 8 Uhr: „Wie einst iilt Blai." Dienstag, den 31. März, abends ü Uhr: »Cnulia Galotti/ Mittwoch, den 1. April: Znnr ersten Male: „Kamps/ Schauspiel in 3 Alten von John Galsivorthy/ Vie naoli- fl sind am Sonnta!];, 22. Hlürz 1914, stehenden XIv« IC von 12 Uhr mittag bis 12 Uhr nacht«, nur für dringend* Fälle sicher anzntreffen: D w / s Ilr. fteyer, Selfcrswep 8! II. ^anitfitsrat !)r. Schlicphakc. (loethestrasse 44 p. F1H* drintrende Fälle ist tun Sonntag. d« k n 22. März.. hiebei- -*» Mit : l) **/, Maabach, 8ahvkokZtrs556 65 All. iiaLUdllii Fernsprecher 731. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, de n t >. M ärz, t! ti t n r 1 1 Äotterdienst. 3n der Stadtlirche. Vormittags N", lluv: V'ärrer S w w a b e. Nachmittag» 2 llbr: üinderkirch« für die NlartnSgemeinde. k-tairer Schwabe. tzlachiriltags ä llbr: Vorstellung und Brüinng der fionfu» manden aus der MattbänSgeniainde. Mittwoch, den Atärz, abends 6 llbr! BaistonSandacht. V>ar> er Schwabe. Näcknlkünstioen Sonntag, de» 29. tz'iär.z. findet iin HanvI- choitesdienü die Üontzi niatn-n der Kinder an- der MatttzäuSgenieinde und IN Verbindung damit dis Feier des beiligen tztbendmalil» statt. Tie Beichte daz» wird am Samstag, de» 2*. März, nachmitta s 2 llbr, gebalte» werde». ^Weiter» Abeniniablsieier» finden in der Stadl'irche stall: am Grünvonnerttag, abend» ä llhr, und am Üariieiiag ini Hauvl- gottesdieiili. ön der ZoHanneskirche. Dormiltag» 9V, llbr: Pfarrer A utzl el d. Vormittag» II llbr: üittderkirch« <ü> die ZobanneSgemeindr. Pfarrer Au«f«Id. Abends 6 Hör: Pfarrailistent Hoffman n. Abends 7'l, Ubr: Vereinigung der konfirmierten weibliche» Jugend der LukaSgemeinde. 2lbeud4 8 llhr: Versammlung und Bibelbesprechung i»l J»ha»ti>rsgal, Freitag, den 27. März, abend» '/.v »ßr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Fugend der Johan»e»geni«ind«. 'übendmablsteieru finden in der Jobannedkirche statt: am Palmlonniag im AbeudgotteSdienü, am Gründonnerstag, abend» - Uhr, und am Barireilag >n> Hanptgottesdienst. „wartdnrg", evangelischer Zünglingr- und Männer.verrii. iTiezstraße Id t Dienstag, abends 80, Uhr, Bibelstunde, Mittwoch, abend» 8 Ubr, Tnrnstunde, Domierslag, abend» llbr, Lese- und Svlelabenb. Samstag, abends 8L, Uhr: Berfa,nmlung der alteren Abteilung. Sonntag, abend» 8 Uhri Vortragsabend. Gäste ei» loiltrommt». vibelkränzchen sür tzchstler höherer tzehranstglien. Jüngere -tzdieiinng >ede» Dienstai vo» »—6 >Ibr. Aeliere Abteilung jeden Samstag von 6 — l Ube Im Jobannessaal. kldelkränzchen fttt Mädchen au; der Zahannergemeinde. Jede» Dienstag von 0-7 llhr im Iobannessaal. Evangelischer Gotierdienit. Äirchberg: Sonntag, den 22. März, vormittags 10 Ubr. Piarrnsüslent Holtmann- Gießen. Mainzlar: Sonntag, den 22. März, nachmittag» l llbr. Piarrgssiüeul H o f i w a n ti * Ließen »athostscht Gemeinde. Soklesdiensl. Samstag, den 2l. März: Nachniittags »IN ü Uhr und abends IN» 8 llbr: Gekegenbeil zur l rtf. Beichte. Sonntag, de» 22. März, 4. Fasten-Sonntag: DormüiagS vo» 6‘r, llhr an: Meiegenbeit zur hl. Beichke. , um 7 llbr: Die erste hl. Messe, „ um 8 Ubr: 2i»sle,lu„g der nt, ckonimunlon. , um 9 Ubr: Hochamt mit Predig«. „ um II Ubr Hl. Bieste mit Predigt. Naebniittaa» rnn 5 1 ,', u r: Lbristenlebre: darauf PaistonS-Andachr. Dienstag und stieitag abeud um «> ■, Uhr ift Fastenandacht. viaspara-Gottfrdlen't. € o ii nt a fl. bell 22. März: An Grünberg um 9', Ubr. In Hniigrn um 9", Uhr. Lebensfrische und blühendes Aussehen bis Ins hohe Alter hinein ist nur denkbar bei vernünftiger Lebensführung, zweckmäßiger Ernährung und viel Be- wegung in reiner Luft. Ganz besonders kommt es auf die Ernährung an. „Der volle Segen der Gesundheii kann nicht 845 C durch Heilmittel und Wunderkünste, sondern nur durch eine richtige Ernährung gewonnen werden, die de» Körper erhall und täglich verjüngt. ' Dar sind die Worte eines bekannten deutschen Arzies und Profestors. gu einer zweckmäßigen Ernährung gehört das allbekannte Biomalz. Das ist ein wohlschmeckendes, billiges Nährmittel, weit und breit geschäht und beliebt Er kräftigt den Körper ungemein. Schlaffe, welke Züge verschwinden, die Bejichtssarbe wird frischer und rosiger, der Teint reiner. 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Die Firma ist mit Aftivcn und Passiven aus seinen Sohn Ferdinand Nennstiel zu ,Gießen als alleinigen Inhaber übergegangen. Die Prokura des Fritz Adolf Ncnnstiel zu Gießen ist crlosd>en,' der Ferdinand NenNstiel Ehefrau Elise geb. EnderS in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 19. März 1914, zgrss Großherzogliches Amtsgericht. Vergebung von Bauarbeiten Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 und seiner Ergänzung vom 24. Februar 1911, sowie der Verordnung vom 15. Februar 1912 werden nachstehende Arbeiten der inneren Ausbaues für die II. Oberarztwohnung in der Heil- und Pftege- anftalt bei Gießen hierniit öffentlich ausgeschrieben: Tit. X. Glaierarbcit: Zirka 46 gva Eichcnholz- senstcr, 6 gm Verglasungen u. a. Tit. XI. Wcißbinderarbeit: Zirka 1400 qm innerer und äußerer Verputz, 600 qm Oelfarbenanstrich u. a. Tit. XII. Schreinerarbeit : Zirka 120 qm Fußböden, I EingangSlür au» Eichenholz, 20 Zimnieriüren, 18 qm Fensterbrüstungen, 200 Ikdm. Fußsockel u. a. Tit. XIII. Lchlosseiarbeit : Zirka 20Zi,nmertüren u. l äußere Eiugangslür anzuschlagen u.a. Tit. XVI. Jnstallation»arbcit : Zirka 58 m Guß rohrleiiung, 60 m Tonrohrkanal, 105 m galvan. WasserleitnngSröhrcn u. a. Zeichnungen u. Verdingungsunterlagen können bei unS ciugesehcn, letzerc (ohne Zeichnungen) gegen Selbstkostenpreis (soweit der Vorrat reicht) bezogen werden. Die Angebote sind, nach Titeln getrennt, verschlossen und mit cntlprechender Ausschrift versehen, porto- und bestellgeldfrci spätestens zum Er öffnungsiermin, Montag, de» 6. April 1914, vormittag» 11 Uhr» bei uns (Skephaustraße 18) einzurcichcn. Zuschlagssrist: 3 Wochen. Gießen, den 20. März 1914. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. 3871 1) Arbeitsvergebung. Zur Einsriedigung de» Schulgarten» zu Ebcrstadt sollen nachstehende Arbeiten vergeben werden: I. Erd-und Maurerarbeit, veranschlagt zu 142 Mk. II. Schlosserardeit (Drahteinfriedigung), veranschlagt zu 600 Mk. Ter Voranschlag liegt aus Großh. Bürgermeisterei Eberstadt offen und sind Angebote bis Lamstag, den 28. März, vormittags I0‘/, Uhr, daselbst einzureichen. Freie Wahl Vorbehalten. Lich. den 19. März 1914. Der KrciSstraßcnmeister: Herr mann. 3863V »etal firf) 1. in dem reinen, krätttacn Woblaetchmack. 2 . im charaktcriktitchrn Nr. 34056 Größe 1 2 3 4 5 6 grau Cheviot mit blauem 14 60 1 5 20 1 5 80 1 6 40 1 7 00 1 7 60 Ueberkragen und passen- den Manschetten :: :: :: mit 5 Prozent Rabatt - / --— > Nr. 34055 Größe 1 2 3 4 5 6 grau kariert, elegante 12 80 1 3 +0 14 00 1 4 60 1 5 20 1 5 80 Stickerei :: :: :: :: :: :: :: mit 5 Prozent Rabatt V _ _ / r - Nr. 54648 blau Cheviot, ganz ge- Größe 1 2 3 4 5 6 16 25 1 7 00 1 7 75 1 8 50 1 9 25 2 0 00 futtert, elegante Aermel- Stickerei :: :: :: :: :: :: :: mit 5 Prozent Rabatt V _ - / Feste Wurzeln Hai Dr. Chompfoti’s Seifen» PUlver in Millionen von Haushaltungen gefaßt. 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