Nr. 67 Erschein! ItgUch mit Ausnahme de; Tonntgg«. 164:. Jahrgang Die „Gietzener Zomiliendlilter" werden dem »Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „rkeet,bl«tt fflr den ltret, «letzen" zweimal wöchentlich. Di- „rand»ir«schastllchen Sett- fragen" erscheine» monatlich zweimal. Giegener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Freitag, SV. März l»14 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitälS - Blich- und Steindruckereu R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schrrl- straße 7. Expedition und Verlag: e*s§)5L Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Mb. Deutscher Reichstag. 236. Sitzung. Donnerstag, 19. März. Hm BundcSralstisch: Dr. Sols. Präsident Dr. Kaemps crösfnet die Sitzung um 2 Uhr 20 Min. mit folgender Ansprache: .Ed ist Ihnen allen bekannt, datz die einzige Tochter unseres Kaiserpaares, die Frau Herzogin ton Braunjchweig, «eitern von einem Prinzen entbunden worden ist. Ich bitte um die Ermächtigung, Se. Maj. dem Kaiser und Ihrer Mai der Kaiserin, sowie dem Hcrzagzpaar von Brannschweig die Glückwünsche des Reichstages auSzudrückcn. (Die meisten Mitglieder des Hauses haben sich erhoben.) Die Er. mächtigung ist erteilt." Der kolonialelak. (Fünfter Tag.) Dir Aussprache über den Etat von Ostafrika wird fortgesetzt. Abg. Erzberger (Zentr.): Ich bin wegen meiner letzten Rede zum Kolonialetat scharf angegriffen worden, besonders von der alldeutschen Presse. Meine Kritik über d r e Behandlung oer Schwarzen auf den Plantagen wurde sogar als Beschimpfung der Pflanzer zurück- gewiesen. Ich habe von meiner Rede nicht ein Jota zurückzunehmen. Meine Angaben stützen sich auf amtliches Material, das durchaus zuverläsfig ist. Da sollte man nicht mit großen Phrasen kommen und mir Vorwürfe machen. Ein alter Afrikaner schreibt in seinem neuesten Buche: „Im Reichstag geben Zentrum und Sozialdemokraten den Ausschlag; H u - manität und Arbeiterschutz sind daher die Schlagworte der Kolonialpolitik." — Dagegen gaben wir gar nichts einzuwenden, dah Humanität und Arbciterschntz im Vordergrund stehen. In früheren Jahren hat auch die Regierung scharf gegen die Pflanzer Stellung genommen. Erinnern Sie sich doch der Haltung des Staatssekretärs Dernburg. Er hat hier im Reichstag festgestellt, wie übel die Eingeborenen auf den Plantagen behandelt werden. Diese Klagen sind noch im Vorjahre von der Regierung als richtig anerkannt worden. Und nun protestiert man gegen meine Behauptungen! Ich könnte Ihnen stundenlang amtliches Material vorlegen, das alle meine Behauptungen beweist. Die Pflanzer stellen an die Arbeiter geradezu horrende Forderungen. Dernburg hat selbst festgestellt, daß die Leute, die gegen die Arbeiterschutzbestimmungcn dort draußen protestieren, gar kein Interesse an der Erschließung der Kolonie haben, sondern das sind Leute, die dort auf zwei bis drei Jahre hinausgehen, um Geschäfte zu machen und das erworbene Geld dann wie der in Nizza oder Monte Carlo verlieren. Ich weise die Behauptungen der Pflanzer in Ostafrika, als ob ich sie beschimpft hätte, mit aller Entschiedenheit zurück. Es wird behauptet, Ostafrika sei über mich aufgebracht. Das läßt mich völlig kalt. Dazu gehört nicht viel bei 40 Grad Reaumur im Schatten aufgebracht zu sein. (.Heiterkeit.) Meine Behauptungen stützen sich auf amtliches Material, daher verbitte sch mir alle Angriffe. Nun zu einem lustigeren Kapitel. Ich frage den Staatssekretär: Ist der Erlaß des früheren stellvertretenden Gouverneurs von Ostafrika, des Generalleutnant von Wrochem, über das Grüßen noch in Kraft? Dieser Herr von Wrochem hat sich ja erlaubt, voin Reichstag als von einer gemischten Gesellschaft und von einer Rotte zu sprechen. (Hört! Hört! und Lachen.) Das ist derselbe Herr, der behauptete, wir seien dreist und unverschämt, und gegen den der Staatsanwalt nicht eingeschritten ist. (Lebhaftes Hört! Hört! und Unruhe). Wenn man aber weiß, was dieser Herr in Ostafrika vollbracht hat, so wird man sich über seine Anwiirse leicht hinwegseben. (Hört! Hört!) Er hat im Jahre 1893 in Ostafrika als stellvertretender Gouverneur einen Hundeerlaß und einen Gcußerlaß herausgegeben. (Hört! .Hört! und Heiterkeit!) Der Grußerlaß ist besonders interessant. Danach sind sämtliche Boys der Europäer, sämtliche Angestellte beim Gouvernement, und alle Farbigen, auch Inder, Griechen usw., verpflichtet, den Gouverneur und seinen Stellvertreter zu grüßen, sowohl im Vorbeigehen, aber auch, wenn die Leute irgendwo sitzen oder liegen. Im letzteren Falle besteht der Gruß im Aufstehen und Annehmen einer strammen Haltung. Fehlt also nur noch: Hand an die Hosennaht. (Zuruf: Die haben ja keine Hosen! — Heiterkeit!) Wenn sich die Leute in einem Kaufmannsladen befinden, so müssen sie hecauskommcn und ebenfalls grüßen. (Hört! Hört!) Wird dieser Grußerlah heute noch aufrcckterhalten?' Ein Mann, der den stellvertretenden Gouverneur v. Wrochem nicht kannte, und ihn nickt grüßte, wurde von Herrn v. Wrochem angesahren: „Sie unverschämter Flegel, warum grüßen Sic nicht? Ich bin der stellvertretende Gouverneur und stehe hrer an Stelle des Kaisers!" (Heiterkeit.) Als der Mann entgegnete. daß er den Herrn noch nicht kenne, da er erst einige Tage hier sei, schrie Herr v. Wrochem laut: „Sie sind ein geborener Flegel! Ich werde Euch Schweincpack schon beiüringen, mich zu grüßen! Ihr werdet an mich denken. Ihr Flegel!" Herr v. Wrochem hat wahr, scheiulich gemeint, er habe einen Reichslagsabgeordneten vor sich. (Große Heiterkeit.) Der Erlaß gilt auch für die Diatrosen unserer Marine. Ein Matrose von der „Möve", der den Herrn auch nicht kannte, wurde angeschrien: „Ihr Schweinepack, könnt Ihr nicht grüßen?" Dieser Erlaß hat schon internationale Verwicklungen zur Folge gehabt, da er auch für Inder und Griechen gelten soll. Im Jahre 1894 wurden daher diplomatische Vorstellungen in Berlin erhoben. Herr hon Wrochem wurde zur Verantwortung gezogen, und nun ftxm das Interessante. Als er sich verantworten sollte, da hatte er an einem Morgen sich den Schlüssel zum Bezirksgericht gebeii lassen, um dort eine Äenderung in den Ausdrücken des Erlasses vorzunehmen (Lebhaftes Hört! Hört! und Unruhe), um die Schuld von sich abzuwälzen und andere. Unschuldige, in den Verdacht zu bringen, als ob sie einen, solchen horrenden Erlaß herauögegeben hätten. (Lebhaftes Hört! Hört! — Unruhe und Bewegung.) Geschehen ist aber dem Herrn von Wrochem nichts. Er ist dann m China verwendet worden und hat cs trotz aller dieser Heldentaten zum Ge n - r ° l I - u , n an t gebracht. Im Interesse des deut,chen Ansehens mun g-ford-r werden, dass, dieser Erlaß, falls er noch m Kraft ist, sofort kassiert wird. (Beifall.) Staatssekretär Dr, Sols: Der jetzige Generalleutnant von Wrochem mar als Major kurz- Zeit Stellvertreter des Gouverneurs von Ostasr.Ia und hat in dieser Eigenschaft di- beiden Erlass- ^cr Verordnungen, d,e der Vorredner e^ähnt. ergehen lassem 2^° b-, den Erlasse: sind aber in die Sammlung der Verordnungen nicht ausgenommen worden. (Beifall,) -.er -lbg, Arendt hat eine Schule für Wilhelmsthal verlangt. Wir haben bei dem Gouverneur angesragt, ob er eine solche für zweckmäßig halte. Ter Gouverneur hat sich nicht zustimmend geäußert. Wir haben über die Frage des Beitrages an Schulen bei dem Etat für Südafrika eine längere Debatte gehabt. Wir haben eingesehen, daß in Südwestafrika die Dinge anders und günstiger liegen, so daß dort allerdings den Eltern bei den großen Verkehrsschwierigkciten eine Beihilfe gewährt werden könne. In Ostafrika liegen die Verhältnisse aber nicht so. Ich will aber betonen, daß das Kolonialamt nach wie vor das Schulwesen in den Kolonien mit allen Kräften fördern wird. Ucbcr den Hafen von Daressalam ist mittlerweile ein Bericht des Gouverneurs cmgegangen, der bestätigt, wie recht ich batte, daß erste geplante Projekt zurückzustellen. Wir werden aber möglichst bald mit einer Vorlage an das Haus kommen. Eine Verlängerung der Dicnstperioden erscheint in Ostafrika nicht angezeigt. Ich habe dieser Frage auf meiner letzten Reise meine ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt und auch die Verhältnisse in den englischen Kolonien mir angesehen. Ich habe fcst- stellen müssen, daß nach etwa % Jahren die Schaffensfreudigkeit der Beamten erlahmt. Anders steht es in Südwestafrika, und die Regierung ist nach wie vor bereit, die Frage eingehend zu prüfen, ob wir dort zu längeren Dienstperioden kommen können, lieber die Hausarbeit sind verschiedene Schlußfolgerungen gezogen worden, die nicht zutreffend sind. Wir haben in Ostafrika ein Land erworben, in dem mehr als wo anders in scheußlichster Weise Sklavenraub und Sklavenhandel getrieben worden ist. Es war die erste Pflicht der deutschen Regierung, daß wir diese Mißstände zu unterdrücken suchten. DaZ ist uns auch gelungen, wir können mit gutem Gewissen sagen, daß Sklavenraub und Sklavenhandel bei uns dort nicht mehr Vorkommen. Sollten Ausnahmefälle Vorkommen, so sieben schwere Strafen darauf, in besonders schwierigen Fällen sogar die Todesstrafe. Ich möchte noch einmal an das Wort des Abg. Naumann erinnern, daß es schwierig ist die richtige Arbeitsform für ganz Afrika zu finden. Wir sind ein gutes Stück vorwärts gekommen, und auch der Reichstag gibt zu, daß wir die Sklaverei systematisch bekämpfen. Nur über das Tempo sind wir nicht ganz einig, da der Reichstag glaubt, daß es noch mehr beschleunigt werden könnte. Heute kontrolliert der Bezirksamtmann alle Angelegenheiten, die mit der Sklaverei in Beziehung stehen, insbesondere oen Uebergang eines Sklaven an einen andern Herrn. Dieser Uebergang ist an eine behördliche Beurkundung geknüpft, die nur unter folgenden Bedingungen erfolgen darf: 1. muß der Bezirksamtmonn seine ausdrückliche Genehmigung dazu geben; 2. muß der neue Herr derselben Landsmannschaft angehören wie der Sklave; 3. darf dadurch nickt die Familie des Sklaven aus- einandergerissen werden und 4. oer neue Herr darf nur ein Eingeborener sein, nicht ein Inder oder Araber. Eine derartige Urkunde ist also nicht ein Akt grausamen Sklavenhandels, sondern ein I n st r u m e n t humaner Politik zur Besserung der Verhältnisse der wirtschaftlich schwach«!. Mit der Denkschrift sind ja die Herren im allgemeinen nicht zufrieden. Der Reichstag will als Endpunkt der Sklaverei das Jahr 1920 festsetzen, während die Gouverneur das nicht für durchführbar hält. Ich bin nun bemüht, eine Brücke zwischen den Wünschen des Reichstags und der Denkschrift zu bauen und will dem Gouverneur, der nach wie vor die Verantwortung tragen muß. folgenden Vorschlag machen: 1. im Jahre 1920 wird eine Verordnung getroffen, nach der irgend eine Klage, aus Grund deren die Wiederherstellung, Anerkennung oder Beibehaltung der Sklaverei gefordert wird, vor einem Gericht des Schutzgebietes nicht mehr zugelassen wird; 2. um aber die Herren der Sklaven schadlos zu halten, wird eine Klage des Herrn zugelassen gegen den früheren Sklaven und zwar nicht aus dem Sklavenverhältnis, sondern aus dem Verhältnis einer Obligation; 3. soll diese Leistung festgesetzt werden in der Form, wie hoch der Freikaufpreis für den Sklaven ist. Das soll der Gouverneur so bald als möglich einführen, darrit, wenn das Jahr 1920 herankommt, diese Regelung in den Köpfen der Eingeborenen bereits als feststehende Tatsache erscheint. Diese Brücke, glaube ich, kann der Reichstag ruhig beschreiten. Abg. Keinath (Natl.)k Die Festsetzung eines bestimmten Termines zur Abschaffung der Haussklavcrei könnte leicht zu Unruhen führen. Das wollen wir nicht verantworten. Wir wollen hofffn, daß die allmähliche Abschaffung der HauSsklaverci sich glatt wird durchführen lassen. Bedauerlich ist es. daß wir nicht vor den Engländern an den Vicroriasee gekommen sind. Die Tarife für die Tanganjikabahn sind, wie ich feststellen konnte, nicht höher, weder im Pcrsonen- noch im Güterverkehr, als die Tarife anderer Kolonialbahnen. Wir hoffen, daß die Tanganjikabahn nicht nur ein wesentlicher Erschließungsfaktor des ostaffikanischen Schutzgebietes, sondern auch ein Kampfmittel für die wirtschaftliche Eroberung des ganzen zentralafrikanischen Gebietes für uns Deutsche darstellen wird. Abg. Bruckhoff (Vp.) Die Lehrer in den Kolonien möchten wir dem besonderen Wohlwollen des Staatssekrteärs empfehlen. Die Scmi- narien sollte' man nicht in den Händen der Missionare belassen. Die Ausbildung '.m orientalischen Seminar genügt nicht. Die Pensionierung der Lehrer ist zu regeln, und namentlich soll anders für diejenigen gesorgt werden, die aus den Kolonien zu- rückkommen. um in der Heimat Verwendung zu suchen. Heute sind sie fast rechtlos So kann man keine tüchtigen Lehrkräfte für die Kolonien erhalten. Der Kreisschul,nspektor in Ostafrika soll den Oberlehrern gleichgestellt werden. Die Ausreise des Lehrers wird um 5000 M. niedriger bezahlt als die des Militärs. Ein seßhafter Lehrerstand ist für die Kolonien außerordentlich wichtig. Abg. Noske (Soz.): Wir würden es bedauern, wenn der Staatsanwalt dem Herrn v. Wrochem durch ein Bcleidigungsversahren den Mund stopfen wollte. Der Reichstag steht viel zu hoch, um von Angriffen von dieser Seite berührt zu werden. Interessenten haben dieser Tage Protestaktionen gegen die Vorwürfe veranstaltet, die im Reichstag erhoben worden sind. Es ist eher zu wenig als zu viel gesagt worden, um das Maß von Drangsalierung und Ausbeutung der ostafrikanischen Bevölkerung zu schildern. Die Schuldfrage ivird nicht mehr zur Ruhe kommen. In der Frage der Haussklaverei hat die Regierung wieder einige Jahre untätig vorübergehen lassen. ohne sich um die Wünsche des Reichstages zu kümmern. Es ist richtig, regelrechte Sklavenjagden werden bei uns nicht mehr gehalten. Aber bereits vor 25 Jahren haben wir Mittel zur Unterdrückung des Sklavenhandels bewilligt und jetzt noch soll die Aushebung der Sklaverei verschoben werden. Aus deutschem Gebiet werden Men.icken wie ein Stück Vieh verhandelt. Das empört mich.' Für uns ist es absolut undiskutabel, den Termin aufzuschiebcn. Die Resolutionen der Budgetkommission, die Mitteilungen über die Abschaffung der .Haussklaverei und Ueber- sichten über die Besitz- und Pachtverhältnisse der Pflanzungen verlangen, werden angenommen. Abg. Dr. Arendt (Rp) bittet, die Erweiterung der S, g i b a h n ernsthaft zu betreiben. Die Resolutionen, die Schutzbcstimmungen für die Arbeiter fordern, werden a n g c n o m m e n. Damit ist der Etat für Ostafrika erledigt. Südwcstafrika. Abg. Hoch (Soz.):' Die Hoffnung, daß die öffentliche Ausschreibung der Diaman- ten-Vergebung die Mißstände in oer Diamantcn-Regie besc..^gen würde, hat sich nicht erfüllt. ES hat sich gezeigt, daß die Regie die Diamanten viel zu billig abgegeben hat. Es muß ein ganz anderes Verfahren cingeschlagcn werden, bei dem das Risiko dem Produgenten bleckt. Der Diamantenpreis darf unter keinen Umständen weiter hcruntcrgeschraubt werden. Bei der Regelung des Verkaufs dürfen Die Produzenten nicht auö- gcschaltet werden, wie dies die Herren der Banken versucht haben. In erster Linie müssen auch die Diamantenförderer in der Regie ausreichend vertreten sein. Freilich muß auch dem Staat der gebührende Einfluß bleiben. Es ist durchaus berechtigt, daß der Staat aus der Diamanlenproouttion einen erheblichen Anteil erhält. In der Regie müssen auch vertreten sein die Diamantenhändler, die Schleifereibesiher und die D i a m a n t e n a r b e i - t e r. Der Preisnachlaß von 5 Proz. sollte nur denjenigen Schlei- fercibesitzern gewährt werden, die ihren Arbeitern Tariflöhne zahlen. Die Kolonialverwaltung hätte nicht sich von der G r o ß- bankcngruppe vollkommen leiten lassen und mit den Förderern nicht so rücksichtslos verfahren sollen. Der einzige Mann, der den Kamps gegen die Großbanken gewagt hat, konnte sich im Amt nicht halten. Die jetzigen Leiter der Kolonialverwal- tung, öic freilich ihr Amt unter sehr schwierigen Verhältniffen angetreten haben, haben s i ch bi s h c r nicht m i t R u h m b c -« deckt. Sie haben betrügerische Manipulationen in der Diamantenregie geduldet. (Unruhe.) Hoffentlich wird die Kolonialvcrwaltung aus den richtigen Weg zurückfinden. Staatssekretär Dr. Sols: Ich möchte annehmen, wenn der Abg. Hoch seine Rede nn Stenogramm liest, daß er dann bei einer Gelegenheit zu mir kommen wird, um sich zu entschuldigen. (Oho- ruse I). d. Soz.) Ich habe dem Abg. Hoch ,m vorigen und vorvorigen Jahre Rede gestanden über alles, was er sachlich vorgebracht hat. Ich habe ihm sogar gedankt für gewisse erwägenswerte Anregungen im Interesse der deutschen Schleifer, und wir sind ihnen nach Möglichkeit gefolgt. Auf die heutige Rede werde ich aber im einzelnen nicht eingeyen. Sie war von Beler- digungen und sogar von Verleum düngen getra- gen. (Sehr richtig! rechts und Unruhe bei den Soz.) Der Abg. Hoch hat behauptet, ich hätte geduldet, daß betrügerische Manipulationen in der mir unterstellten Diamantcnrcgie vorgekommen sind, und daß der Aussichtsrat der Regie seine Hand in unehrlicher Weise in ein Geschäft gesteckt hat. Er hat das behauptet, obwohl ich in der Budgetkommiss ton die entgegengesetzten Erklärungen abgegeben habe. (Lebhafte Zustimmung.) Darauf bezieht sich das harte Wort, das ich anwenden mutzte. Ich kann nichts zurücknehmen, bis der Abg. Hoch nicht die Beleidigungen zurückgenommen hat, die er mir entgegen schleuderte. (Erneuter Beifall.) Er weiß, daß das Tiamautcngcscynft außerordentlich schwierig ist. Ehe er solche schwerwiegenden Beschuldigungen erhebt gegen den Auffichtsrat der Regie, ehe er behauptet, daß ich mit demselben in schmutziger und betrügerischer Weise unter einer Decke stecke, sollte er das Geschäft erst einmal kennen lernen und Tatsachen ansühren. Ick werde auf seine Darlegungen nicht antworten. (Lebhafter Beifall.) Ich bin nicht in der Lage, so eingehend über die Diamanten Vortrag zu halten, als ich eigentlich möchte. Ich habe schon einmal gesagt, daß ich als Staatssekretär die Eigenschaft habe, auch D i a m a n t e n h ä n d l e r zu sein. Wir sind gerade vor denr Abschluß eines wichtigen Geschäftes, an dem auch der Fiskus einen wesentlichen Anteil hat. Ich bin nicht in der Lage, aus die Einzelheiten einzugehen. Die Budgetkommission hat sich überzeugen lassen, daß die Regierung auf denr richtigen Wege war. Ich habe endlich Klarheit geschaffen. Der Abg. Hoch hat unter anderem angeführt, daß ich mit den Förderern einen sehr intensiven Kampf gehabt habe. Das gebe ich zu; wir haben sech^ Monate lang einen harten. Kamps gekämpft. Wir haben uns aber versöhnt und die Hand gedrückt, und es hat keinen Zweck, die Schwierigkeiten nochmals auszudecken, unter denen die Förderer zu leiden hatten. Wir haben aber einen Weg der Versühnung gesunden, und das ist der Weg, den der Abg. Hoch gewünscht hat. In der Beziehung hat er offene Türen eingerannt. Wir stehen auf dem Standpunkt, daß d t c Förderer den Löwenanteil haben sollten an der Regie. Wir haben auch erwogen, ob wir einen Schleifer mit hineinnehmen sollen. Wir haben uns aber über die Persönlichkeit nicht einigen können. Wir sollten daher nicht von neuem den Frieden stören. Ich möchte über die Diamanten nicht mehr sagen — da ich unter dem Eindruck einer schweren Beleidigung stehe, möchte ich nicht mehr sagen! (Beifall rechts.) Abg. Erzberger (Zentr.): Es wäre wünschenswert, daß endlich einmal Schluß mit den ewigen Diamantendebatten gemacht werden könnte. (Sehr richtig.) Heber die in der Vergangenheit gemachten Fehler sollte man nicht mehr sprechen, um die angebahntcn friedlichen Beziehungen zwischen Kolonialverwaltung und den Förderern nicht zu stören. Ich glaube, daß die jetzt beschlossene Regelung der Diamantenregie das richtige trifft. Die Kontingentierung darf nicht einseitig zu Lasten der Förderer erfolgen. Wenn daS gelingt, dann werden keine Differenzen mehr entstehen. Tie Förderer, die so schwer angegriffen wurden, haben wirtlich gute und ersprießliche Arbeit geleistet. Das haben sie bewiesen. Hoffentlich gibt die neue Regelung der Regie keinen Grund zu Klagen mehr. Wenn die Diamanten-Einnahmcn weiter wachsen, wird der Zeitpunkt kommen, wo nicht mehr das Reich zwei Drittel zu den Kosten von Südwestafrika beisteuert und daS Schutzgebiet ein Drittel, wie jetzt, sondern umgekehrt. Ja vielleicht wird einmal das Schutzgebiet sich ganz selbständig erhalten können. Der Ovambobahn stimmen wir zu. Doch müssen alle erforderlichen sanitären Maßnahmen für die Arbeiter in jenen sub- - koprschcn Gegenden getroffen werden. Notwendig wird die A n - ftellung Don mehr Eingeborenen-Kommissaren fein. DaL Ziel ist die wirtschaftliche Befreiung detz Landes. In Sachen deL Bergrechts muf; der Staatssekretär den starken Mann spulen und zwar gegen die K on z e s s i o n s ge s e l l s ch a s - tc n. Diese sind keine Kulturgesellschaften, sondern SpekulationS- gesellschaften. Bahnbauten wurden gegen .Konzessionen ein- getauscht. Für die Konzessionen wurde dann aber nichts geleistet. Tue blutigste Gründung dieser Art war die Ovambolandgesellschaft. die für Millionen eigentlich nichts geliefert hat als bedruckte- Aktien Papier. Nicht einigen wenigen Gesellschaften, son- dern der Allgemeinheit, dem deutschen Volk, sollen die Millionen zugute kommen, die wir für Südwestafrika bewilligen. Staatssekretär Tr. Sols: Der Präsident hat mir da3 Stenogramm der Rede des Abg Hoch gegeben und hat auch darauf aufmerksam gemacht, daß dcr^ jenige Passus, den ich als Verleumdung charakterisierte und der als solche aus mich gewirkt bat nur in hypothetische! Form crusgesprock^n war. Ich hatte den Eindruck, es sei positit geschehen, schon aus der Haltung der ganzen Rede. Da aber nich! der subjektive Eindruck maßgebend ist, sondern der objektiv« Tatbestand, kann ich das Wort Verleumdung nich «ufrechterhalten. Abg. Waldstein (Vp.): Dir haben die Diaman.rcnregie geschaffen, weil weder Me Buogetkommission noch das Plenum des Reichstags das geeignete ,yorum ist, um über den Diamantenhandel zu urteilen. Die Bankherren haben eine durchaus uneigennützige Tätigkeit entfaltet. Wer den Verdacht der Unlauterkeit zu erwecken sucht, der verletzt ein Rcichsinterc„c. Tie Verwaltung hat die Drcnnantenregle praktisch außer Funktion gesetzt und sich zuni Herrn erklärt. Damit ist sie weiter gegangen als sie gesetzlich berechtigt war. Das hat Mißstimmung erregt. Die Diamanten werden das Rückgrat des Etats für Südwest nicht immer bleiben. Scheidet man die Diamanten aber aus, dann ist der Etat durchaus nicht sehr erfreulich. Wir haben für Südwest das mögliche getan. Wir erwarten aber auch Anerkennung von den Herren aus Süd- Daran hat eS bisher sehr gefehlt. Wer bezahlt die Schutztruppet Die Budgetkommission will, daß das Reich % und vas Schutzgebiet ^ der Kosten tragen soll. Dem Bau der ^vambobahn stimmen wir durchaus zu im Interesse der Kolonialwirtschaft. aber auch im Interesse der Arbeiter. Die Konzessionögesellschasten sollen nie zu den Bahnkosten berangc- zogen werden. DaS ist nur möglich, wenn die Verträge der Ge. wllichaften dem nicht entgegenstehen. Darum scheint eS sich aber hier nicht zu handeln. Das rechtliche Verhältnis zwischen Mutter« land und Schutzgebiet ist immer noch sehr unklar. Der Anwalt in Südwcst hängt völlig von den Wohltaten des Bezirksrichters ab. Es ist außerordentlich schwer, in koloniale Dinge von hier aus einzugreifen. Die Vorwürfe gegen die Budget- tommission lassen uns kalt. Wir treiben keine einseitige Ein- oeborenenpolitik und keine einseitige Kapitalistenpolitik. Wir wollen für die Kolonien nur eine Kulturpolitik. (Beifall.) Präsident Tr. Knempf teilt mit, daß ein weiterer Nachtragsetat (Winterfeldsche Grundstückskäufe) eingsgangen ist. Der Nachtragsetat wird sofort ohne Debatte in erster Lesung angenommen und dann der V u d g e t k 0 m m i s s i 0 n über- wiesen. Das Haus vertagt sich. Abg. Huch (Sozi bestreitet, daß -r den Staatssekretär beleidigt habe. Er Labs nur gesagt, er habe das Zutrauen zur Verwaltung, daß sie unter keinen Umstande» jemand dulden werde, der irgendwie unlautere, unanständigen und »nfaircn Maßnahmen die Atnd bieten würde. Er hatte erwartet, daß der Staatssekretär seinen Vorwurf mit dem Ausdruck des Bedauerns zurücknchmen werde. (Abg. Lcdebour lSoz.): Und Solf schweigt! — Heiterkeit). Freitag 2 Uhr pünktlich: Kurze Anfrage», Weiterberatun«. Schluß 614 Uhr. Kirche und Schule. Die ki r ch li ch - v o s i t i v c Bereinigung iOrtsgruppe Orten bcrg und Umgegend! beranslastete, lo schreibt man uns aus Ortcnberg, am Mittwoch wiederum — wie auch in den vor. ausgcgangcnen Jahren— im Mauergartcn zu Ortenberg einen Vortragsabend, der sich eines zahlreichen Besuchs zu er. freuen hatte. lieber das gewiß zeitgemäße Thema: „Tic Pflege des religiöseii Lebens in der Familie eine Not. Wendigkeit für das öfscntliche Leben", sprach Pfarrer Tr. Busch aus Frankfurt a. M. in mcißcrhaftcr Weise. Aus dem reichen Schabe feiner Großstadtcrsahrnngen schöpfend wies der Vortragende daraus hin. wie der sozialdemokratische Satz: „Religion ist Privatsachc" heute nicht mehr sich so deuten lasse, daß in religiösen Dingen jeder tun und lassen könne, was er wolle, sondern daß in unseren Tagen der offene Kamps nicht nur gegen die Kirche, jonbern gegen die Religion als solche entbrannt sei. Es stehe die erschreckende Tatsache fest, daß der leben, digc Gottcsglaubc mehr und mehr im Schwinden begrifsen sei. Das zeige sich in zahlreichen Encheninngen des össi.atlichen Lebens. Ein ' großer Teil unseres Volkes sei unsähig geworden, sich lür das große Ganze, für das Wobt der Allgemeinheit, für das Ideal im menschlichen Leben zu begcistcr» und ihm Opfer zu bringen. — Rücksichtslose Selbstsucht, grosser Materialismus, der Anspruch, sich scssellos auslcben zu dürjen, seien die Grundsätze, nach denen zahllose unserer Zcitgenosseil ihr Leben eingerichtet habe». Tie Lockd- rung und Verwirrung der sitilichcii Begrisie auch in den gebildeten Kreisen^ sei insbesondere in der Großstadt geradezu oft haarsträubend. Selbst unter Uitkonsirmierten finde Ulan vielfach in scpucllcr Hinsicht eine schier »nglanbtichc Verderbtheit. Auch unsere Volks- krajt lGcburteirrückgangt sei. es könne kein Zweifel darüber sein, langsam im Rückgang begriffen. Alle dieic unerfreulichen, zum Teil ini höchsten Mage bedenklickicn Erscheinungen seien im letzte» Grunde aus de» Ntchr und mehr um sich greifenden Abfall vom lebendigen Gottesglauben zurückzuiührcn. Tie Pflege dieses Glaubens, wie des religiösen Lebens über- haupl, sei darum eine dringende Pflicht jedes Ehristcnmenichcn, es handele sich hier um eine der brenitcndstcn Fragen des össcnt- lichmt Lebens. Es frage sich nur, wer soll hier helfend und bessernd die Band anlegeit. Wohl seien die Kirchenbehörden und Pfarrer vcrvstichtet und bereit, bei der Pflege und Neubeleb,ing religiösen Lebens nach Kräften mitzuwirkcn, doch ihre Tätigkeit könne keinen Erfolg haben, wenn nicht die die Kirche bildenden Personen selbst Ernst machien mit der Erneuerung und Vertiefung ihres Glaubens an Gott und Jesu»! Christum. Auch von der «ünilc dürfe man eine weseitt- liche Hebung und Förderung religiösen Lebens kaum erwarten. Es fei bedauerlich, daß nach den bestehenden gesetzlichen Vorschriften die Lehrer vielsach gezwungen seien. Religionsunterricht in den Schulen zu erteilen, obwohl sic keinerlei Interesse und Berns süc dieses Lehrfach in sich fühlten. Wenn eine Besserung erzielt werden solle, müsse sie von der Famckic, der Urzclle alles Gemeinschaftslebens, ausgehen. Alle Arbeit an der Jugend sei vergeblich, wenn cs im Elternhaus an religiösen Geist und Vorbild fehle. Tie erste Bedingung sei hier aber, daß die Eltern bei sich selbst lebendigen Gottesglauben erlegten und förderten. Nur dann sei cs möglich, auch die Kinder in gleichem Sinne zu bceinflussen. Vorbild und Gebet vermögen weit mehr als fortwährendes Verbieten aller möglichen Tiirgc nnd ewiges Zanken und Strafen. Nur wenn in den Familien Ernst gemocht werde mit der Neu- erwcckung und Vertiefung religiösen Lebens, könne auch aus eine Besserung der Verhältnisse unseres össentlichen Lebens gerechnet werden. Ter Redner schloß mit dem Hinweis, daß es vor hundert Jahren nicht äußere Umstände und Koäite gewesen seien, die das deutsche Volk befähigt habe, sich aus Ohnmacht und Schmach empor zuraffen und lene unvergleichlichen Taten zu vollbringen, deren thedächtnis man im vorigen Jahre in ganz Deutschland begcistc- cuugsvoll gefeiert habe, sondern in erster Linie die innere Umwandlung, die sich in jener unseligen Zeit in der deutschen Volksseele vollzogen habe, das Wicdcrerwachcn wahrhaft frommen, religiösen Geistes, der Umkehr zum alten Gottesglauben. Ter Vortrag hat sicherlich in den Herzen aller Zuhörer einen liefen nachhaltigen Eindruck hinicrlasscn. Ter Posaunenchor von Ober-Mockstadt, unter der bewährten Leitung seines Dirigenten, Pfarrers Kalbhcnn, trug durch seine Vorträge zur Erhöhung der erbaulichen Veranstaltung bei. _ Ar»» Stadt und Land. Gießen, 20. März 1914. Zur Krankenkassenwahl. Für die Wahl des Ausschusses und der Ersatzmänner für die Allgemeine Örtskrankcnkasse Gießen-Stadt. die an, 31. März hier staltfindct, find zwei Lorschlagslisten ein- gereichl worden und zwar Liste Nr. l von dem aus den hiesigen Frauenvereinen und einer größeren Anzahl hiesiger Arbeiter- und Angestellienorganisationen gebildeten „Ausschuß für die .st r a u k c n k a s s e n w a h l e n" und Liste Nr. 2 von dem hiesigen Gewerkschaftskartell der f r e i e n Gewerkschaften. Da die freien Gewerkschaften ein Zusammengehen mir den übrigen Organisationen ablehnten, mußle, um a»ch den nichtsozialdemokratischen Arbeitern und Angestellten eine Vertretung int Ausschuß zu verschlissen, eine besondere Liste cingereicht werden, die bei der Wahl als L i st e I bezeichnet wird. Außer dem Kartell der freien Gewerkschaften treten alle übrigen in Frage kommenden Organisationen für die Listei ein. Die Mitglieder der OrtSkrankenkasse haben aber am Wahltage nur darüber zu entscheiden, ob für die Folge neben den freien Gewerkschaften auch Mitglieder nichtsozialdemo- kralischer Organisationen in dem Ausschuß der Lrtskranken- kasse vertreten sein sollen, oder ob den Gewerkschaften das Feld überlassen bleiben soll. '* Bismarckseier des V. H. C. aus d e in Hol, erodS- kops. Tie diesjährige, dritte Bismarckftier aus dem Öoherodskovi findet am Samstag, den 28. März, statt. Tie Veranstaltung wird in dielet» Jahre von de- Zmetgverein Tautstein - Gießen des B. H C. geleitet Sie verlänst in herkömmlicher Weise. Rach dem gemeinsamen Abendesse > n»rd ei» Frendensener aus dem Taufst in abgebrannt, daran Ivtrd sich ein Koni.nerS im Saale des neuen Klubhauses schließen. ** Vom Lichtspielhaus. Bahnhofstraße. wird uns geschrieben: Morgen, Samstag, steht den Kinofreunde» im Lichtspielhaus ein Filmereignis bevor, lieber den Meistersilm „Der .König der Lüfte" schreibt der Generalanzeiger Hamburg-Altona folgendes: Eine Glanzleistung der Kinematographie ist der Sensationsfilm der Firma Pathä Fröres, nennt sich „König der Lüste" und stellt ein sünfaktiges Filmschauspiel dar. Der Film ist meisterhaft koloriert. Ein großer Teil des Films ist rm Flugapparat ausgenommen, man fliegt über Städte nnd Dörfer, über Flüsse und Seen, läßt Eiscnbahnzüge und dahinsausende Automobile Iveit hinter sich, kurz, es gewinnt einen eigenartigen Reiz, die ganze Szenerie der Erde von der Höhe aus zu genießen. In den Hauptrollen sind die Pariser Bühnemchönhett Madame Gabriellc Robinne und Herr Alexandre beschäftigt, beide Vau der Comedie Franyaise. Schon allein die Pracht der zur Schau gestellten Toiletten erregte bei dm erschie- nenen Tomen Erstaunen. ** Fr ü hli n g s e r w a ch e». Aus unserem Leserkreise geht uns folgende Frühlingsschsiderung zu: Junge Mädchen msi iröhlichen Gesichtern und klingendem Lachen kehren von einem Spaziergänge zurück. Sic tragen Schneeglöckchensträußchen am Busen und schimmernde Weidenkätzchen in dm Händen. Tm Frühling bringen sie mit herein in unsere Mauer» und mahnen uns, ebcnsalls hinauszuziehen in die freie Natur und ihn zu empfangen, der unsere .Herzen schlagend und unsere Augen wonnetrunken machen will. Wir legen unsere Sorgen ab und unser Handwerkszeug aus den Arbcilslisch und eilen ihm cntgegm. Und siehe da, ehe wir's uns »ersahen, hatte er sich schon selbst in unserem Städtchen cingenistet. Wir können scinc Anwesenheit schon überaU spüren. Ta drüben in den Gärte», in den Anlagen. überall ist er schon bei der Arbeit, Knospen und junge Triebe hervorzuzaubern, Blümlei» hilft er, die Körbchen aus der Erde zu stecken. Knospen, die hmtc morgen noch stumm und verschlossen waren, sind über Mittag durch das Einwirken der mit lauem Frühlingsbalsam getränkten Lust ausgebrochen und sprechen zu uns in einer beredten Sprache. — Wir gehen hinaus in das Feld, uni zu sehen, ob auch hier der Frühling schon bei der Arbeit ist und siehe da — er ist überall. Vor .uns eins weites, frisches Grün: die iunge Frucht, die den Tücken des Winters Trotz bot. schickt sich an. nunmehr im Wachsen ein schnelleres Tempo einzuschlagen und mit ihrem Zittern und Wogen scheint sic uns zu sagen: Sei aus deiner Hut. du Menschenlind, dann werden wir dir, wie wir dir jetzt im Frühling als Augenweide dienen, im Herbste zur Erhaltung deines leiblichen Wohls reichen Segen spenden. — Wir stehen da und sangen träumend die Lungen voll würziger Luft und füllen das Herz mit edler Lust sind Begeisterung. Ta erschreckt uns eine im Korn versteckt gewesene Lerche. Sie steigt im Zickzackitug höher und höher und scmer und ferner klingt ihr trillerndes — Frühlings- licb. ** Nachlaßvcrwaltung. Aus Antrag der Erben des am 4. Januar 1914 zu Gießen verstorbenen Kaufmanns Eberhard Dort zu Gießen ist die Nachlaßvcrwaltung über seinen Nachlaß vom Großh. Amtsgericht Gießen am 16. März angeordnct und der Kaufmann Louis Althosf zu Gießen zum Nachlaßverwalter ernannt ivorden. ** Grundstücksverkehr. Grundstücke zu Bensheim, die aus den Namen des Uhrmachers Karl Görlich in Bensheim unk dessen Kinder eingetragen waren, sollen Freitag, den 1. Mai 1914, vormittags 9 Uhr, durch das Amtsgericht zu Bensheim im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. — Grundstücke zu Ginsheim, die aus den Namen des H a c n l c i n, Theodor, Bantechnikcr in Gustavsburg, eingetragen waren, sollen Samstag, den 2. Mai 1914, nachmittags 2 Uhr, aus dem Rathaus zu Gins- Heim im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. ** Güterrcchtsrcgistcr. Gütertrennung haben vereinbart: Hcinr. M üllerll., Httssnunttcur zu Großen-Buseck, und dessen Ehefrau Therese geh. Volk. — Errungenichasts- geINeinschaiI haben vereinbart: Ludwig Reitz, Landwirt »I Inheiden, und Ehefrau Emuia geh. Bocher, Laichwirt Heinrich Klos der sechste in Beltershain und seine Ehefrau Margarethe Klös geh. Wallenfels, Landwirt Friedrich G r ä i und dessen Ehc- ieau Lina geh. Hetzer zu Beienheim, Jakob Kl i » g e l h ö f c r, Bauunternehmer, und Ehefrau Margarete geh. Falk zu Rüssels- Heim, Heinrich R o o S und Ehesrau Mathilde geh. Pusch zu Gettenau, Bahnarbeiter Johann Georg Nickels in Zwingcnberg und dessen Ehefrau Dilbelinine geh. Brückmann, Johann Adam Reis, Kaufmann, und Ehefrau Susanne Elisabethe geh. Wmitbold zu Groß-Gerau. " Konkurse in Hessen. In dem Konknrsverlabren über den Rakblaß der Frau Einst Schiveickert W>lwc, Elise, gib. Schreck, i» Alzey, ist Schlußtermin ans Tienslag, 7. April >914, vormittags 10 Uhr, vor dem Amtsgericht Alzey bestimmt, — Tas Konkursverfahren iiuet das Vermögen der Firma DreßlerttCo. in Seligenstadt ist auigehobe». — Ta» Konkursversahre» über das Derinögen des MühlenbestßerS Karl Tempel zu Babenhausen i,l anigehoben. Kreis Büdingen. 4t Obcr-Widdersheim. 19. März. Nächsten Samstag findet hier Beigeordnetenwahl statt. Ms Kandidaten sind Gastwirt Eifer, Landwirt Otto Kammer und Brauereibesitzer Ferdinand Weis ansgestellt worden. Weis ist ein Sohn des >m v. I. verstorbenen Bürgermeisters Weis. Kreis Lauterbach. X Schlitz, 19. März. Gestern wurde am Elektrizitätswerk die Leiche eines unbekannten, gut gekleideten Man nes in der Schlitz gelandet. Der Ertrunkene, der keinerlei Papiere bei sich trug, stand anscheinend in den 50er Jahren. — Auch die Lc t che eines bereits im Januar in der Fulda ertrunkenen Italieners wurde endlich nach langem Suchen in der Nähe von U n t e r - W e g f n r t gelandet. Der Verunglückte war am Bahnbau Schlitz—Medcr- Aula beschäftigt gewesen, und beim Ueberschreiten eines Siegs in die damals Hochwasser führende Fulda gestürzt. Hessen-Nassau. — Frankfurt a. M., 19. März. (Privattelegr.) In der vergangenen Nacht brachte sich der 24jährige ledige Kaufmann Philipp W i c n e aus Tarmstadt mit einer Browningpistole einen Schuf; in die rechte Schläfe bei. Tie Kugel drang ihm durch den Kopf und führte seinen sofortigen Tod herbei. Der Bclveggrund zur Tat ist unbekannt. L«stichiffal>r». Hamburg, 18. März. Zu den Unkosten des Prinz Heinricki Fluges 19X4 benriltigte die Bürgerschaft eine Bcihisic von 40 000 Mark, und zur Beschaffung eines Ehrenpreises für diesen Flug 2500 Mark. Petersburg, 18. März. Im Rahmen des russischen Aeroklubs hat sich ei» freiwilliges Fliegerkorps aus Herren - slieger» gebildet, die sich im Ärtegsfallc zur Versllgung des Kriegs- Ministers stellen ivolien. vermischte». * Ter Direktor der Militäreiselibahii, Oberstleutnant Akberti, ritt ain Donnerstag vormittag über die Kolonncnbrücke in Berlin, als sei» Pferd plötzlich ausglitt und sich übcrschlug. Alberu erlitt schlverc Bcrlel zungen am Kopfe, auch ein Arm wurde ausgerenkt. * Schwarze Pocken. Aus Hameln, 19. März, meldet ei» Privattelegralnm: Auf dep Tomäne Schieber bei Blomberg in Lippe sind unter den polnischen Arbeitern die schwarzen Pocken ausgcbrochen. Ein Arbeiter, der gestern gestorben ist, wurde sofort beerdigt, ein anderer Erkrankter, der pockcnverdächlig ist, fand im Krankenhause von T-etmold Unterkunft. Tie Tomäne ist polizeilich gesperrt worden. * Schiff gesunken. Nach einer in Ostende cin- aegangenen funkentelcgraphischen Meldung des deutschen Passagierdampfers „Kaiser Wilhelm der Große" ist dieses Schiss heute vormittag l.17 Uhr bei 50 Grad 72 Minuten nördlicher Breite und 4 Grad 5 Minuten westlicher Länge mit einer unbekannten Goelette, einem Dreimaster, z u s a m m e n g e st o ß e n , die gesunken ist. „Kaiser Wilhelm der Große" hat bis nach 3 Uhr vormittags nach der Mannschaft des untergegangenen Dreimasters gesucht und hat dann seine Reise fortgesetzt. Er selbst ist unbeschädigt geblieben. * Zu dem Tode des Bertretcrs der Deutschen Levantclinie in Kaw-alla, Schleif, wird gemeldet, daß S ch l e r f eine Probesahrt mit einem Boot in Begleitung eines Mechanikers nach der Insel THajos machte. Dos Boot tvar ihm auf seine Bitte von dem Dampfer „Parnasses" überlassen worden. Bei der Fahrt muß der Motor explodiert sein. Beide Insassen erstickten und verbrannten. * Der Tirettor des Bcsuoobserva- toriums in Neapel, Professor Mercalli, ist in seiner Wohnung in Nenpcl verkohlt im Bett aufgefunden worden, das sich durch eine umgestürztc Petroleumlampe entzündet hatte. Kleine Tagcrchronik. In Langenhagen bei Hannover ist der Direktor der dortigen Provinzial-Heil- und Pslcgcanstalt, Dr. med. Franz Böller gestorben. Wie aus Kairo gemeldet wird, ist der Eigentümer des „New Bork Herald", G o r d o n B c n II c t, an Bord seiner IN Suez vor Anker liegenden Pacht „Lysistrata" schwer erkrankt. Nach dem Diner erwarten Jhre Gäsfe mif Be- sfenmlheif. daß ihnen eine mild duftige Salem Gold oder eine würzige aromatische Salem Aleikum Cigareße präsenibt wird. SalemGold (GoldmundsfüÄ.oval ) Salem Aleikum (HohJmurwlsfüCk.mnd.) PrrtsN? 18 P 6 jd.St&. Ccht mit Juno.. OrientXaba/t udjarea.- Onh.JOigT'ZietzJtijftiefcmt Jaimk yenidzeJDresden. SMdJßniffS \W1 uns. do. do. von 1892 u. 91 d°. do. B. 1902 »nt. b. 1910 . I do. do. r. 1896......I Saat. S »B »Anl imt. b. 1906 . . . do S.-V. «. «H«. «ns...... do. Londerlu»ur»Ren>!..... do E.-B.-Anl.........| Bremer Tl.-«m. »• 1888, 92. 99 . do do v. 1896 uni. 1912 . ! do'. b°. o. 1902 uni. b. 1912 j Hamburger ©t.-flnt.omtt. 1900u. 1909 . '* do do. do.v.1887,91.93,99 d«. do. do.v.1886,97,1902 Hessische Si.-Änl, v. 1899 ..... \ do. v. 1906 ....... . ‘ do. am. abgest. .......: do. do ........ I do. do. ........ .1 KSchslsche Rente........i Würltembo. «- 1907 n. 1875 obgeft . . bo. 0. 1900 .... to. r. 1903.... d«. t. 1896 . . . . :r- 3 V, 3 4 */. * 4 fi. Z 1 ' l' 1 ' 3 4 « 7 . 3 4 4 3'/. »I. 3 3 4 3 V, SV. 3 V. 3 b. Ausländisch,. 1. Europäische. |i/ Bornlen ». Herregov.«. 1902 „nt. ISN de 4 do bo. ..... 5 Bv «Ar. 2ub. Ans. o 1902 i, (K. . 1«, Liüq. E.-B. o. 1890 sleuersr. I»/ do. Dtaiiopol-Änl. v. 1887. 4 ‘ Jtolunllch- Reute .... 2‘l,. bo. do i. ®. . . 47 Oeft. Silber-Rente .... 4'/ do. Pap-er-RiNl- .... 4 bo. >i»°ld-«-nt-..... 4 do. «mbtttu Rente lconv.» . 4 do. b>°»>«-R-nt- .... 4 Lisi. Sst . ch.-Versch. Ic«u». Elisob. aubt.) i ®. fteuersr. . .5(1.® 6’j.Cefl. lt..«. Sl. e ch.-B-rsch. icono, tzl°nz.ir°1«1> > Selb, fteuersr. . 3 stefterr. Volalb. (b. fteuersr. Pp. . . 3 P-Nug.iwisiz. «.1902 Ser. I . . 3 do. mi>fti.°. 1902Ser.Hl do. Spez........ 3 fhiunin, COM. Rente 1881/88,92, 98 4 do. do. Rente >. G. o. 1903 5 fco! do. do. >. G. v. 1891 4 do. owort. Rente v. 1894 . . 4 do. omorst Rente v. 1898 . 4t/ Rufi. eiaat«anl. o. 1905 .... 4 fco. lton|üUC..aiU. 0. 1880 . . 4 do. Ojcu.am. v. 18ö9 .... 4 do. Eons. E. «. Ser. 1 u. II 89 4 do. ßyotd.Anl. Em. 111 o. 1890 . i»/ fco. Slaair-Ren» o. 1898 3 ” do, do. v. 1902 sleuersr. 41/ do. Lold-aul. v. 1894 sleuersr. . 3" do, do. 0. 189» sleuersr. 3‘L Eedwedtsche »• 1880 abgest. . . . 31/ fco. v. 1890 .... 4 do......... *1/. Schwei». Elbg. l) 97.3, 84-30 64.30 71-30 77-60 98.1‘, 94-50 81 — 83.75 78.50 89.70 97.11) 64 80 51.20 99.50 87.30 87.20 8 !sO 84. - 61.70 64., 0 960 lOu.20 87— 85— I 85- I 9730 M. 90.' 7 .20 9 .20 E r;r 4 Türken Bagdad.Ba^n .... Air. 4 U ngarische Nvld-Nente 2025r M. 4 da. Staats-Rente . . . . fit. 37. da. do. v. 1897 steuerfr. 3 da. (Ellern Tor) Sold stsr. . M. H ?!nßereuroväis chr. 5 Arqent. inn. G.-Anl. v. 1887 . Pest 5 da. fco. abgest. . 5 dv. onß. E.-B. G. o. 1390 Lftr. * 7 «7 dv. tunere v. 1888. . . . Dt. da äußere Gold-Anl. v. 1888 . Lftr/ t do. do. do. v. 1897 , Dt. •V, Tbile «old-Arn. v. 1889 ... 5 llbinefische Sl°a>»./I«l. 0. I89p . Lstr. 5 bo. bo. «. 1896. . „ 4 V, do. bo. °. 1898 . . 4 Egäptssche »nistziert! .... Fr. 3'/, do. orioil........ „ 3 do. garaniierte.....Lftr. 4V, Japaner Ser. II 0. 1905 . . 4 do. v. I'.Od , .... 5 Dient, omort. murre Ter. I —IV Pes. 5 do. eons. äußere v. 189t, fteuersr. Lftr. 3 da eons. innere . - - Pest Eisenbahn. Prioritäten. ?I,lSn»Is»,. 4 kratnischwetg. Landes-E.-B. II E . . 3V, do. do I E abgest. . 3>/, fco. Co. IIIE unt. b. 1905 3 Allgemeine Deutsche Kleindatmen abg. »0°/, 3'/, Eübd. (lisenbadn-Äes. Darmftädt . . . 8V, do. do. do. o. 1904 «USlänbische. do. do. do. do. t. ®. >. Ä. >. Ä. 1000/2000 st G. 400 500 500 100 500 500 500 500 76.60 Elisabeth fteuersr. l. G. . . 2000 » Ferd Rrdb. 1887 sts. 3. . . d° do. 1»87 sts. gor. . Franz.Jases . . i. S. 200/1000 fialchau-Odrb. 0. 1889 >.8. , . do. do. v. 1889 u S. do. do. v. 1891 i. S , . Oeft. Süd (Lomb.i Ns. >. S. do. do. . u s. 8*/„ d, do. , st G. 2*/„ d» do. Cf. 0. 7U. 3. 5 Lcft.-Ung. St«b. 1873/74>.S. do. Brunn-R». 72 fts, st s. StaatSd. v. 83 . i. S. MDI Sm. . >. 8. IX Em. , v. 1885 , do. (Ergänzgr.-N.) . do. 0. 1895 fts. st CM. Prog.Duk 0. 1896 fts. Roob-Oed.-Ebeus. , do. do. s. 91 , do. do. ». 97 , Rudoll ..... do. (Saljt(jlb.) fts. st S. . Uugäi.-Goltzische. fts. t. 8 Borarlbcrg . . . >. S. 2-/„ Jioi.M.gor. L.B.Ser. X-E,.ft. 4 3>iu. Lsitlesmrer fteuersr, 1. s. 2*/ J0 Livornes. Lit. C. 1). 11. 9/2 4 Sard. See. sisr. gar. I u. II 4 S,c,Konisch- sleuersr. . S. 4 do. . . G. 0. 1891 '3*1 üfcitai. (Mcrid.i u-r.X-E. . 4 Loscomsche Eentral. . . 5 L-esiftlUian 0. Io7o . . 3'/, Soiidorddada ... 8V, Zuro-«»»i>s°u 0. (894 4 Schweiz. Leutrat 0. 1830 4 Ltoalou-iiason unk. Inlö .... 4 Russische Sudoii 97 fteuersr. gor. . 4 do. do. 9d unt. 191)9 ilrc. gor. 4 do. do. 191,1 unco. b. 1915 ilf. 4. 4 do Südueft ftsr. gar. 40»72i,40 >. S. >. S. st «. st s. 400 400 400 500 188» 500 200 . 500 . 101)0 88.40 62.80 72— 99— 95.10 80.50 96.60 89.50 98.70 60/25 41.— 94 90.70 38!- 90.10 7,. 0 ö 1.70 101.30 "9.60 71.50 71 — 70.10 74.20 d!'.70 72.8" 77.80 75.60 67.50 86 — »9.70 B. fl. 105.70 Lire —— I 6980 : 0 64.20 M. b.fl. v.sl. rir. M. Llr. 'J)i. Fr. M. e.p. il) L 4 Riäla» Kollow ttfaerfr. qar. 4 do. UraUf tteuerft. gar. 404/9020 4 do. do. V<7 fteuerfr. gar. . 4 Wart l'.-Men. ttsr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 85 «fr. gar. 4O8/2040 4 1 /, ?lnatolische i. ®. . . 2040c 4‘/ t do. t. Ä. II Itqrn.) 2040 3 Portg. L. *». v. 86 (Baira öaif») 4*/, do. v. 188y I. Ra. . . do. v. 18-9 U. -l'tg . 3 balonique»Tonftant. Jonrnon . . 3 do- Lionail'r 2020/4040 M. M. Provinzial* nnd Umminftl’ Oi>li<:alioiifn. 4 Ndeinvrov'nz AuSg 2o ». 21 unk. d. 1904 B'/, do. * 22 u. 23 . . . 3'/, do ^ 10. 12.16. 24.26, 4: 3’/, .Hess. Provinz Oderdessen . . B'/, do. do. Slarkendnr^ ... . ! B'/, nranksurt a. 2-1. Lu. u. Q ad geil. • j 4 do. v 1906 . . . **/» do. „ R abgelt . 6 1 /, d (Straßenbahn, 0. 1839 3',, do. t>. 19ül flbt. L . 3'/, do. v. 1901 Abt. II. n. HI. 3',, Alzey v. 1899 unk. d. 19.^ ... 3',, Aschaften'.urg v. ivv8..... 4 AuqSdurq v lOol unk. v. 1903 . 4 vabenhaujen iHejsen)...... 3',, Baden-Baden v. I89vlündb.ab 1903 3'/, Bamberg v. 1888 ...... 3',, BrrUn 0. 1886/92 . ..... 4 Bmgen v. 1901 tündb. ab 1906 , 3 do. ». 1895 .... 3'^, do. v. 1898 ...... M /t 2.arn»l. abg. v. 79 Lrt. v u. 81 Lit. A. ik K do. v. 1888 N. 1894 do. rouvert. 0, 1891 Lit. ll . do. v. 189/ ..... do. v 190- amon. ad 190/ do. v. 190o amorr. ab 1910 Erlangen v. 1900 unk. v. 1911 4 Freiburg ». B, v. 1900 tündb. ab 1905 3',, do. v. 1881 11. 1884 abgejt. "/, do. “/. da. "/. d° ' r)Ulda v, 4 ■"V. "V, -A l' 1 ' 4 »V, 3*1, S % Ereßen v. 19o7 l. 1888 v. 18.»8 lündd. ab 1-ti-Z v. 1903lüavb. ab 1908 1901 >Ler. I luuoo. ao I906 10. v. do. do. do. v. do. v. do. v. i9l2 . ..... 1893 ....... 189b luadb. ob 1901. 189« lündb. ad 1902 . . 190o tiinöb. ab U08. . 1905 unk. b. 1910 Heidelberg v. 1901..... , do. v. 19.2....... do. v. 1894 ..... do. v. 1905...... Karlsruhe v. 1902 tüabb. ab 1907 . da. v. 1905 tündb. ad 1908 . 3" do. v. 1897....... 31/ kijsmgen v. 1886, 1888 »u 1903 . . i SiOlu v. 1900 ...... 4 . v. 1908 ........ Kreuznach v. 1888 u. 1893. ... <&l % Lahr 0. 1ö89........ o l j t do. 0. 1902 . , 3»/, Lrmvurg abgest......... 3»/ Luowidjs^asea v. 1896 ..... 3»/" da. v. 1903 lüudb. ad 1908 120. ö ‘it do. abgest. 1ö7ö u. »6 . Fr- 3‘lt do. adgrist List ] o. 1»84 Fr. 9)— 3‘l. fco. V. lOÖÖ U. 83. . . fco. 1. 1804 .... . D'st 99— »7. fco. o i960 unk. d. 1915 ä>tawit)cim v. 1901 lündb. ab 1909 85.- 4>, fco. t. 1 oB3 . . . 85 — 3\ fco. t. 1894 8.'.— 3*1, dl». e. 1»98 lündb. ad 1903 m x5. 0 »1, to. I960 . . . 87- 85.20 86^80 90.80 9 .80 66.90 62.50 96. »0 93.50 8.).,0 8b.— 8.— 96.50 922) 39.^0 3^, Meo v. 1903 unk. b. 1910 . . M. München v. 1900-01 unk. b. 1910/11 . 3',, do. v. 1903 fuitbbb. ab 1908 . . i 1 /, Nauheim p. 1902 unt. b. 1912 . . . 3'/, NeuHadt a. d. H. v. 1*89..... 3 1 /, do. v. I903kündb. ab 1903 . 4 Nürnberg v. 1899-1901 ...... 4 do. v. 1902 unk. b. 1913 . . . >'/, de........... 4 de. v 1903 tündb. ab 1903 4V t Ossenbach v. 1879 ...... 4 do. v. 1900 kündb. ab 1906 . , 3*/, fco. v. 1891 92 iQbgefl) . . 3 */, do. r. 1898 ........ 31/, de. p. 1902 alnfcb. ab 1903 3»/, fco. p, 190-i...... 3»/, Ossenburg p. 1898 kündb. ab 1904 . . 4 Ptorzheim v. 1899 kündb. ab 1904 . 4 do. u. 1901 kündb. ab 1906 . . 3'/^ do. v. 1883 adgeft...... 4 Stuttgart v. 1895 lündb. ab 1905 . . 3V, do. p. 1904 unttlgb. b. 1912 . 4 Trier v. 1901 lündb. ab 1906 . . . 3*/, fco. 0. 1899 . ....... 3 1 /, Ulm 0. 1905. 88. - 4 Wresbaden 0. 1900 lündb. ab 1905 . .1-- 4 do. r. 1901 lündb. ab 190.; , — _ 3 7, do. odgest. .... — 9. ..30 3V, do. r. 1»87....... 94. 3V, do. v. 1.^91 abgest. .... I —,— 37. do. p. 1896 .......... 8ö.ü0 37. bo. 6. 1838 ..... .__ — 7. do. v. 1902 Ter. II lündb. ab 1907 95.10 — 4 71’orm» p. 1901 lundd- ad 1907 . . . ! — 37. do. r. 1867/89......... 37. do v. 189» lündb. ob 1901 . . ___— 87-0 37. do. p. 190) unk. b. 1914 . . ___ 87— 4 Würzbura v. 1899 unt. s>. 1910 . . . = ,_ 87.— 37. do. v. 190 i unk. v. 1910 ...__ 97- 94.9 94.5j 9. 8^.. 0 8 .5o «U.vO 85.5 t5 95.-0 85.0b 87.50 95.50 955 86.00 85.6 95.— 87.-0 87^- 86.61 ' 95! - | dS.- | Hb.50 86.7 86.2 86 . 00 . 97.25 88 .- 90.20 86] 0 86 — 91.00 86.20 86,20 84.80 l l t Bnlareü v. 1884 conv, 4‘/, do. v. 1883 conv. 4'/, do p. 1895 . 4050c 4‘ , do. u 1898 t Kopenoag. P. >901 unk. 1911 2043: 5' , do p. 188'j..... i fco. v. 1895 ...... 1 Lissabon v. 1886 . . . 2000c 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 6*1 19 Aeavet «aatl. gar. 1000c * Stockholm v. 1880..... > äi v teu Kommunal 1. Ol dv. L P. . ... r. 1898 lüudb. ab 19)3 Znvest-Anl. .... 1889 . ..... Stadt BuenoS-ÄrreS v. 1892 i. do. 4 da. 4 dv. Züric! 6 Stadt **1. vo. 5% da. fco. fco. v. 1888 U G. v. 1909 u Ol Dk. - -- 93!°0 87.— 76.— m. I;I Lire Lbch, M. k.st. ~;Z kr. ebiio M. Fr. 86.- Pes. Lstr. —— M. Aktien ansländischer Transport- Anstalten Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südd.(Lomb 1 —.— Staab-Odenb. 66.30 Eotthardbahn. Jtai. Mutelmerc . Anatol. Elsenb. . Prince ^euci . . Prag-L-ux Sr. Akt. Standesherrliche Anleihen» 4'/, Gr». Henckel Hg Lonn r.^ 1 >5o.81 M. — .- 4 Füritt. SolmS-Brannselr v. 1830 m 94.— 3‘/i do. do. v. 1836 „ 8650 8Vj va>co|l* SolmS-Laubach abgeii. . . Uf1. — 3 1 /, Gräfl, EolmS-Röbelheim .... . — d l / t {5UC111. ^feuo. 11. ^uo.*8iclciiio. 1837 M.! — 4 fco. fco. .29achlerSdach 0. 1331 „ —.— Kank-Aktien. M. 10< 0/3000 . Di. 1000 Llr. 100 Aes»Sbank Aronksurter Bank Badische Bank . 5.86 «-Sl- g « 13 .43 201.-0 123 50 Scer. Hvr.» tu Wechselbt. I. fl. 500 Berliner Honbelftg. Dt. 500,1000 dä. Hbv.-Bl. AI. A. Di. 10O0 to. bo. LU. B / . 1000 Dresl. Tiftloniobant Dtt. 600. )200 El>mmer,.u.T>«1l>nl°>>vilnt M. )0cü 2 „rmsiädter «an! . . Di. luOO touli. Händeln. Industries Teutsäi- Pst L.I-X M. 600 1200 sis,e».- ». Lvechselb. "ir. 10O Ä eremSbant . . Dt. 600 LiSlonio-SeseUschaft DI. 600 1200 Drerduer Dä»t. . D>.600 1200 13’V 14 297.50 97 ,! %}} «v! 6' tt 6 ! 6 «7, 6 ‘'- 12V*' 127. 6 6 6 i 6 10 10 87/ 8-/. 9'/. —— 112.0 112.50 Eisenb»bn-RlNlru>Bst SDt. 1000 9 J® Sioult. Hypoigel.-Lan! UH. 1000 ] 97,i 10 to. Hßp.-»reb..Ä. Dt- 600/1200 I .8 ; 8 It.(®Kij)Aii.B.i't.liAK) ä’/, 5*/, Ditueldsche. ittebllb. . llt. 300,1/00 j 6V,| 67, Rnud. s.ch,t>cht.S.I-VlDt.30t,/l200 7 7 Rüruberg. Deremibk. Di.300,1200 , 11 7 ’,/ ! 8 6 »T. 1400 i.fiaoo l.st.260 Uli. 1200 2 Ir. 2uO st eist-Uu . Baut . . stesi..L°nderdaut . Lesst-ftiedii-auftatt. . Psälzisär idiiul . . . streUft- idäSeuIredUbäNt _____ to. Hgp.-ai,..«,. Dt.800/1200 Nhcm »redilbst DI.600/1O0O/ 12u0 Rbcm. Hgv.-vaut . 600 1200 Echäsidau!. idantver. . Dt. 1000 Sud», ivoäenlredu-ivaut . Di. 600 Ungar. lirediibiMt . ä. fl.200 Uniovbaut (ill-ien) . . I. fL 2OO Wiener -vanwrr-m. . i.fl. 200 Würlibg. itoaulaustalk 600/1200 do. itcremäbaul >-fl, 350 9 27. 8 110 . k 7 12 , .10 258.30 118.40 117.- ,96. ,0 j 168.20 119.- I 2)7.o0 ' 153.3 , 93.— ! 123.26 116.60 12 n 77 , 10*/». 7 8 6 7 9 5 8 '/, LI'/« 8 */* 7 Pfandbriefe. 4 Berl. HvP «Bk. svr. Pommr. odgeü. 80'/. 3»/, do. do. adgeü. Wj, 4 Frk. Hyp.»Bk. Sn. 14 do. do. Ser. 16 u. 17 uuk. 1910 ^50.30 I i l»oO 128 .“ 50.- II i. 132.60 190.aU 105.5 j 176.40 156 — 140.— 140.20 139.60 92.50 83.50 9o.“ 95.“ 4 fco. do. Ser. 18...... 85.- 4 ' Wests. Bdtr. Hyp. (küiu- S. 1 u. 2 . 4 do. fco. Ser. 20...... 06.- 4 da. 6«. d». Ser J unk. 0. 1909 37, bo. do. Ser. 12, 13..... 86.40 4 do. to. do. Ser. st. uuk, o. 1911 37. bo. do. Ser. 15 ..... 86^40 4 do. do. do Ser. 7 unk. b. 1913 öV, Frk. Hpp.-Bk. Ser. 19 . SVt bo. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Lrt. Hyp.--red.-Ber. S. 15-19. 21-27,31.34,35-39-12 4 do. to S. 43 unk. b. 1913 . 4 da. fco. S. 46 lündb. ab 1903 4 da. fco. S. 47 . .... 3'/. da. de. S. 44 unk. d. 1913 . ‘6 l l t fco. fco. S. 28*30, 32 (tilgb.) 3 1 /, fco. fco. S. 45 (tilgb.) . . 4 1 /, Landw. Kreditbank Pfandbr. 4 tc. fco. 2u. >-!' . . . 4 L ambq, .Hyp.. -Bl. 3. 14) -340fünbb.ab 1905 1 fco. do. tz. 341. 400 unk. 6,1910 4 fco. do. fc. 401.47t) unt. o. 1913 37. H amdg. Hyp.. Bl. Ser. 1 — 190 u. 301.310 37. to. do. tetr. ,11.350 unt. b. 1913 47. Aiecklb Hyv. ■aSbt. See. 1 oerl. a 1 -5 37, do. fco. Ser. 3 abgest...... 37. do. do. Ser. 2 u. 3 lundd. ab 192 » Ainninger Hyp.-Bt. Ser. fco. fco. Ser. 6 94.50 fco. do. «er. 7 lündb. ab 19>->6 94.50 do. do. Ser. - unk. b. 1914. 94.50 fco. do. Ser. t 94.50 do. do. abgest. b6.— do. do. lüudb. ab 1905 . . 86.— fco. do. lündb. ab 1907 . ' r°o. - fco. Ser. 19 . . 86.— 4 4 4 4 4 87. 87. 37. »7. 4..Pr°uß, Hypolbeten-Akc-8t. 4 ttV. 4 4 z 3 V, 86.40 86.59 94.- 94. 0 94.50 94.50 88 « - 86 . >0 vtz.50 82-- 9U0 94.50 91.50 85.50 94. .0 Hyp ^.8s. Lündb. ab l:n>5 tc. fco....... . S. 1v lündb.ab. 1908 S. 19 unk. b. 1909. S. 22 uuk. d. 1912. S 25 unk. d. 1911. S. 27 unk. b. 1915. S. 23 uuk. b. 1912. S. -6 unk. o. IjH. fe. 1 1 IL $. 18 . , S. 24 unt. v. 1912. 4 Wi,etiu Hyp. H’iQiuncmi kündb. ab 1902 4 fco. fco. fco. lündb. ab 1907 3*/, do. fco. ........ 3»/, fco. do. uuk. d. 1911 ... do. do Kommunal do. do. do. do. do. de do. da. da. do. da. Blddr. Bk. fco. do. fco. fco. fco. fco. 91.70 84.20 93.50 87.— 03.',0 93.60 03.60 936» 94.70 b7.öO 87.30 85.25 85.25 94.50 94.50 84.80 84.10 95.20 94.- 94.— 94.— 94.- 3V, Desto. Be kr. Hyo iKSln> S.'t kündb 1905 84.— 8 1 /, fco. do. do. Ser. 4 kündb. 1 »6 84. 4 Südd. Boden Kr. S. 3 n. 54 kündb. 1996 96.46 3V, do. dts iacl See. >1 83.— Ptoott oder Pro» in| : af-qarat 1 . 4 Heft. LaudeS-Hyp. Baak Ler 12—11 . 96.90 n. 14—15 . 96.90 do. Ser.I—11 uuk. 1909 84._'5 4 fco. fco. ftom. Ovl. S. 5—6 . 96.90 a. 7-8 . 1 6. 0 ö f t do do. Kommunal Ser.I i.II >i„k. 1909 84 50 3'/, vkastaurlche ^.'anoeSd. Lu. b\ Q. Ü. K. u. U 91.5 > 3‘J, bo. dch , »L N. V ... pich" 37, 'iailuec Laudeä-Lreätnui i. auf. ,! »7,_ IHverse Obli s atlanen. t «uderur r. 103 . , i'l, Dtsch. LUsemch tono. . ! . ’ I--- V l, 6«. t. IUI..... 4V, Eisend. Rentenbailt ...... 4 60. 60. ...... 4V, Liseiiwrrte Lollar r. 102 .... 4V, «»Irr. u-ut Homvurg c. 103. 4 i. auaut Deicgräs...... 4 granlen-aller, garänt. o. Franksllr! . 4 iiianlt. HO/ c. wo..... 4 Vitut «.6-a t, 103..... 37, 6o. da. t, tul . . 47. Ung. Lolalday» Scru I r. 103 47. do. do. Sec» II r. 10» , Verziaullehe l.ese. 4 «ädische Prämien Serie II Llr. 100 o Lonau-Regmierunj . . . st ft. 100 o>/,Soi,aer Praau osanooc. I , . Llr. 100 37, 6o. 6o. II . Llr. 100 3 Hamburger o, l»«j . . . Zit. oO ' 3 Pcmandisch- re-mm. o. 1»/1 . h.sst lOo j 37,a°tu-Dt»iä«iier . , ... Llr. 100' o7,um>-<»er o. l»,*) , . , . , Llr. »0 ll>/,Lllii>cher v, ) üSt3 . , , , . Fr. 30 j Dxidcioec ollgech . . . . Fr. >00 ) Dt-tNtNgee Pra«. P,a„dbc. , . Llr. 100 ) st-si-tl. o. 1800 . . , . i. fL 600 3 Otdeiwurzer... . . Llr. 4o i i> »lussisch- o. lot»4 . . Rst«. Rdst 100 ' i> Russische v. 1«66 . . . »Ist R. Rdi 100 »7,Slugtllietsj-,ii>.»Raab»Scaj . , st ft IsO »7, 6a, do. tf. d, Sch, . st (st 13/ to. ,»echl(che>ire . ft. «InverL>n,ll«)>e >.».«. A»g»bllr,er . . . , Vraunschmei, . » , , z»uU仫,sche . . . greiäurzer . . . . /enut . ..... ..auaiiot: , . . . //.alländer , , , . • , o.emtitgec ...... steile, o. 1364..... st/ellr iticöit d. I»ö3 . . < Rudalir-Sltstunz . . . . Luctische...... da, .... UUiau. Utigac Staat» . ■ - • Beuetillü« . > . fl- 7 36.— Llr- 20 200.26 Llr. 10 Fr. 15 . Lire 150 Lire 45 . Are 10 . . 1.fU 7 ■ 32.90 . (. fl-100 . ft.fi. 100 555.— . Fr. 400 166 60 . Fe. 400 169 - • 6. ist 100 j Li» 30 lidutri^lktien. 94.»0 IflRftlKttl Ulllt rniafi oirle. Uschafs.Masch.Pap 1215 ^ochumer (Sttj 99.70 'Jieu: Booen A. 85,25 ^uoeruil »Lijen 94.25 Brauerer Bmdmg. 1-3.:.o vioutocöia Bergb, 99.90 ^emunger. j! 24.50 ^t. Luxemb. Bg.v. 100.50 t’C. 4>C. - 126.— ^tekrr.^i^,u.)tralt 94.— »cmpii . 118.50 «Ichweiter Berga». 92.20 m Mainzer Ätt. 170 — oag^u —i anuftaot 96.- * äietteumeyrc 114.- 9 Borz. ÄU. 83.— l feutttltOwcc.) ,190.— ^tiieufiriy. Brg,v. 78.- , Lbergec . 64.- Harperrer m 87.30 »jemeuu. üarlitadt il27- 0 «Llsen.v. 87.30 E.em. Bad- Anilin 653.— Hemmoor fernen: B«e»u.SUV.Br. 80.25 Hlverum Bergiv. m «ArreSh. «Adelte, 269.— Hv,ch. triseniv. . Atverr . . . •150.— ^umbolo Masch. . 178.— D. S. Scheldc- Laurayutte. . auftaU . . . 628.50 ^iittyeimer Bergiv. Holzverkohtg.-- Äes. 31 >.75 .'»ordv. Lvoükamln. Dt. All. Telegraph 124.50 ^ver,chlel.E.-Znv. Luttr. Bü,e Borz. Bergiv. E Astgeia. Beruu 247.20 nt^eut-Rass.-Bgiv. 142.30 ^ LüchMeyer 129.- Jtgcm. Sta^llverke , Schucker: oticded u/ioiuan m Lrem. L HalSte schiel. Berg-Zluk E Untern. Zürich 124.50 BLegetu» L Hübner 19l!— Karoiverke Höch,t. 668ch« Lüesteregetu Ätlaü 181.— »uust,«t0erxsl.a.M. . Borz. ^tr. 128^0 Ktaj^. kleyer. 371.— m Grttzner . . 2'9.- 0 ^ad.Aschtetch. 101.— 100^0 Hamo.-Am.-Pcktft. 142.10 Rorvo. Ltoyo . . 124.50 33.— Sreaua Kom. -Üetr. 147 — i 224.60 112.7c ! 347.-- ! I81.HO 129.74 ; 221 .— - 130.40 131.— I (» !.— »4 40 145 50 lio — i 155.50 172.75 , 147.75 66 . 0 j 239.30 i 224.50 15''.") 196.25 384.- 156.— 210.40 98.72 3 £S 2 « * 3 ® S'f 3 *® 2 3 ^S, 5 | e - " ~* ' ~" !“ d S?-*£■? 2 ' = ? ; ‘ « -■ öy^ r 2 - ai.p- g.sy" « = a= _,£?S?H 2 . - 3 - . = 5 c? 3 sä--£ =s?S 5 ■ J • «•«_&"=; =s Sf _53 2 --=* «3555 2 -"-Sägest?”?. =' g- 3 -S a^-^g S*fÄ 5 " _ 8 -f STSsr.ä 3 lor -3 3 . 5.3 fl " = ? 5»3 3§ Sr i «>1 «|I"sf-sfs.? « _Es' i t > 3 3 5 ^ a - es 2 . ®t»> 8 'S§ I & *r a-jfcjfgrsS S 2 'IsfS f i e~s=-^!s~s ;3 <- _ 2 - £? o —• ^zr " *t 3 . 5 ’ 3 ** «■ S>" «t J3 Ä 3 = I? 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