Nr. 66 Zweites Erscheint täglich mi: Ausnahme der Sonntags. Die „Gießen» Z-milienbiätt»" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „KnUMatt für den Kreis Kiesten" zweimal wöchentlich. Die „kindwirlschastlichen öeit- sragen" erscheinen monatlich zweimal. Dlatt 164. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhessen Donnerstag, 19. März 1914 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jcheu UniversitätS - Buch- und ©teiiibcucferet. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: d£51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGleßen. hessische Zweite Kammer. srb.) Tarmstadl, 18. März. Am Regierungsttsch: Finanzminister Dr. Brau» Staats rat Tr. Becker, Süiscrt, Ministerialräte Hölzrnqer schlievhakc. Tr. Weber, (cä:cr S,aalsminister Tr. von Ewald. Mlnnter des Innern v. Hon, dergk Präsident »öl,ler eröffnet die Sitzung mn 9> . Uhr Das Laus setzt die Haushallsberatung beim Ministerium des Innern fort. Zneril spricht Abg U r stade r. Bp und lvende, (trf, gegen die Abgg. »oiell-Aiigenrod und Torfch, die sich mit ,h,n bcschäsligt hätte», bevor er überhaupt das Wort «.grisscn Imbe. Er hält ihnen entgegen, dast der Liberalismus schon viel für den. Bauen,stand getan habe durch die Ab ichafsung der Hörigkeit und die Erlämpsuna staatsbürgerlicher sstechte. ^,n der Gegenwart sei der sortschr. Abg .Henrich der Urheber und Verfasser des ersten Antrags qeivese», der die Ltaatshilfe sur die Gcnoiftnschoiten forderte. Tic Fortschr. Volksvarrei habe errung der Grenze im Kriegsfall das Einbringen der Ernte unmöglich mg chcn kömic, im Interesse der Steuerkrast UN» Wehrkraft und im Interesse der »ichtiandwirlschastlichen Bevölkerung. Handel und Gewerbe hätten an einem zahlreichen Bauernstand viel mehr Verdienst als an Grostgrunddesitzcin mit ausländischen Saison arbeitern. Auch viele städtische Berusskreise hätten schwer zu ringe». Er bespricht nim die frage des Handwerkerstandes und die Vorschläge ihn, zu helfen, des Gastwrrtestandes. der Daus bciitzer und empfiehlt die Milderung des Klavierstemvels, des »onzcssionsstenipcls. des Besitzwechsclstempels. Auch in der Frage der zweite» vvvotheke,, müsse durch die Städte und den Staat cttoas geschehen. Er und seine Freunde seien bereit, wenn dw -Notwendigkeit nachgewiesen werde — für die weitergehenden A»~ tsordenmgen für drc Landwirischaslskanlnicr zu stimme», er erwarte »aber, dast auch der Bauernbund für den fortschrittlichen Änttag iDeerdt zu Gunsten der Handelskammer und für weitere Maßregeln <äu Gunsten des städtischen Mittelstandes eintrcte. Tic Groß .gründbcsitzer an der Spitze des Bundes der Landwirte seien in der inneren Kolonisation nicht mit dem Herzen dabei. Er iührr da für eine ganze Reihe von Betversen an. Ter Freiherr von Wangenbein! nivlle die Bauern auf die Moore und Heidcilächeu tveisen. Bei der Aufteilung von großen Gütern wolle der Bund .der Landwirte große Restgüler erhalten und möglichst nur Ar- tz«icrstetlen und nickt 'Bauerngüter schassen. Tic Entstehung des deutschen Bauernbundes beweise die Unzufriedenheit der norddeutschen Bauern mit der Haltung des Bundes der Landwirte in der inneren »olonfsation. Bon den Führern des Bundes der Landwirte in Hessen tröffe er, daß sie sich gegenüber der nord deutschen Leitung ihre Selbständigkeit >vaIrren und mit ihm vor gehen in der Fideikonimißirage zu Gunsten der Bauern. Zum Schluß Ivendet tick der Redner gegen die Haltrmg des Abg. Osann in der Bestätigungsftagc. Taraus, ball Osann den Rückgang des konservativen Gedankens bedauert, aber kein Wort dagegen gefunden babc, als gesagt wurde, die Freie Bereinigung hessischer Nationallibcraler habe wieder ihr Unwesen getrieven. schließt der Redner, daß sich die naiioimllibcrale Parteileitung noch mehr »ach rechts lvende» wolle, wenn Osann auch er Ilärc, mau wolle hübsch vorsichtig die Mitte halten. Hoffentlich ciwciic sich die neu gegründete hessische konservative Parier als Magnet, der alles anziehc, was rechts gerichtet ist. Eine reinliche Scheckung sei im Interesse der politische» »larheit zu wünschen. Im Bauernbund erleide der konservative Gedanke hoi- fentlick noch mehr Stöße, wie durch die Rede des Abg. Brauer, und der vorhandene demokratische Zug trete stärker iiervor. Abg. Tr. Fulda (Soz.) erklärt: Die ganze hessische Politik. nicht nur die der Regierung, wird von dein Grundsatz geleitet: „Quicta non movere". Anläßlich der jüngsten Stadt- verordiietcnwadlen in Osfenbnch ist gerade von der ionicrvaiiven Presse »ist Recht daraus l,ingewiesen worden, daß selbst das reine Mchrheitsvrinzip auch seine großen Schattenseiten hat. Tie einzige Konsegnenz dieser Anickaunng ist doch dann die (fm sübrung des Proportional,vahlsystems, aber die Regierung hat bald darnach in einer offiziösen Auslassung der Darmst. Ztg. »klärt, das in Hessen nicht an die Einführung des Provor- tionattvahlrechts zu^ denken sei. Ter Redner geht nun sehr ausführlich ans die Frage des Bestärigungsrcchts näher ein. Tic Regierung Hobe sich durch die Bestätigung des Beigeordneten Eistnert mit ihrem sonstigen eigene» Verfahren in Widerspruch gesetzt. Abg. Tr. Osann habe ,a Recht, wenn er sag,', daß die Regierung das Bestätigungsrecht habe und daß es nicht »Nt auf Papier stehe. soliden, and, gegebenen Falles angewendet werden soll. Ties Reckt dürsc aber nickt einseitig gegen eine Partei angewendct werden: es würde dadurch nicht nur gegen den be stätiglen Gewählten ei» großes Unrecht ansgeübt, sondern auch ein großer Teil der Wähler brüskiert, indem man ihm gewissermaßen das Wahlrecht nehme. ..Welchen Eindruck muß es denn machen, wenn man sich an höchster Stelle über Recht und Gesetz hinwegsctzt?" (Präsident Köhler unterbricht den Redner und »oeist diesen Satz als unzulässig zurück.) Tcr Redner beklagt dann, daß der jetzige Leiter des Schul- und Bildungswesens direkt Bildnngsbestrcbungcn verbindert. indem er z. B. dem Lehrer Jung lwrbietc, in Gewerkschaftsversaminlungen Vorträge zu halten. Das sei derselbe Geist, den der Minister des Innern erkennen ließ, als er aus die Veteranen von 1870 Hinweis, der sog. Kricgervereinsgeist. Es seien doch damals nicht nur Kricger- vereinler. sondern auch Sozialdemokraten mit im Krieg gewesen. Tie Regierung habe zu dem vorjährigen Verbondstag der „Hassia" in Hirschhorn sogar einen besonderen Vertreter entsandt: wenn sie so weiter ihre Vertreter überallhin schicke, sei cs sehr natürlich, wenn in Heften eine halbe Million für Tagegelder ausgegeben werde. Tie Militäeanwärler würden von der Regierung sehr bevorzugt. In Gießen habe man von der Stadtverwaltung verlangt, daß sic mehr Miluäranwärter anstcllen solle und das Ministerium habe dies Verlangen bestätigt. Erst das Vcrwal- lnngsgerichl habe dann entschiede», daß die betressendc Verfügung des Ministers wieder aufzuhcben sei. Tie Militäranwärter würden auch, obgleich ganz ungeeignet, vielfach zuni »riminaldienst verwendet, und sogar in den Dienst des Unternehmertunis gestellt. Bei dem Hungerstreik in der Lnngenhcilanstalt Sandbach sei nicht nur das Essen, sondern auch manches andere Monien.t Veranlassung gewesen, z. B. Nichtbenrlanbung zum Weihnackts- sest. Tes nbcnds kalter Aufschnitt mit Kartofsclsalat irr ,a sehr sckön, aber weniger schön sei, wenn der ganze Aufschnitt aus zwei Scheibcheu Rotivurst besteht.' Redner bemerkt zum Schluß, seine Partei habe diesmal in der wichtigen Bcsoldungssragc der Regierung derausgeholsen und das Gesetz gerettet. Ob das aber auch bei andern Gelegenheiten geschehen »verde. würde sich seine Partei jedenfalls noch sehr überlegen, jo lange man sie nicht nach dem Grundsatz behandele: ..Gleiches Reckst für alle!" istach einer Panse spricht Abg. B reibe »back (Bbd.). Er beichäitigt sich mit den Verhältnissen der Gießen» Kliniken. Es fehle dorl besonders in den Kliniken an Raum für Patienten dritter Klasse: es sei auch bedauerlich, daß noch keine größeren Mittel für Radium und Metsotoriui» bewilligt worden seien. Tcr Redner weist dann daraus hin. daß sich die Ausführung der- im vorigen Voranschlag bewilligten Waschküche nicht als zweckmäßig erwiesen habe und begründet einen Antrag, die für diese Waschküche bewilligten Mittel siir die Erricktung einer Baracke für aseptische »ranke bei der Frauenklinik zu verwenden. Redner wirst dann einen Rückblick ans die 10jährige Enttvickelung des Gicßener Landwirtschaftlichen Instituts. Die Frage, ob die Gründung dieses Instituts richtig ,var, beantwotte sich schon dnrck das außerordentliche Anwachsen der Bcinchszisfer. Weiter erörtert Redner den schon von Pros. Gisevius in Gießen angeregten Gedanken, hie Landwirtschaftliche Versuchsstation in Tarmstadt mit dem Landwirtschaftlichen Institut in Gießen zu verbinden. Die imt vielen Opfern errichtete »reisstraße zwischen Friedberg und Bad Nauheim sei für Lastsuk» werk verboten, nickst nur während des somn,erlichen Fremdenverkehrs, sondern auch im Winter, mas absolut unverstäudlick, sei. Weiter wünscht Redner die Errichtung einer neuen Deckstation in Oberlicsscn. In Beircss des Verlaifts des Gutes Beitershcim batten sich wollt die Bewohner an die slcksckie Adresse gewandt (Zürns: Pros, llrstadt. Abg. Ulrick.: Das ist doch eine sehr gute Adresse. Heiterkeit. ). Ter Redner bespricht dann noch verschiedene obcchcssiickie Einzeliälle. Abg H a r t m a n n Soz.) erklärt als Kleinbauer aus dem Odenwald, dast nach seiner Auffassung die Lcbensmittclzölle für den Kleinbauernstand mehr schädlich als nützlich wirken. Man habe in Hessen seit der Einsührung der Hochichutzzollpolckik etwa 8000 Bauern weniger zu verzeichnen nick dazu eine große Ticnstbotcn not. Tie Einführung des ErtragswerteS würde nur eine Prämie für die Faulheit sein. Wenn scmand ei» Gut von etwa l00 Morgen schlecht bebaue, so habe er event. weniger Ertrag als eist arbcit- sainer Besitzer von nur 100 Morgen Tcr Redner geht dann cin- gebenü aift den Ttrcikvoriall in der Lungenbeilanstalt Sandbach ein nick bemerkt, daß die darüber in der Darmst. Ztg. erlassene Richtigstellung der Anstallsdircktion ihn nickst habe bcsricdigcn können. Als Redner in seiner drastische» Weise die dortigen Verhältnisse schilderte und die ganze Schuld den Beamten der Anstalt zusckwb, für welche die Anstalt überhaupt nur da zu sein scheine, erhob sich im Hause wiederholt lauter Widerspruch Redner ging in seinen Behauptungen und Bemängelungen der Anstattseinrichtungen so weit, daß er einzelnen Beamten direkte Bestechungen vorwars. was Vizepräsident »orcll als unzulässig zuriickwies. Als s. Z. der Großberzog die Anstalt besichtigte, habe man über Nach! alles Un schöne verdeckt nick diesem nur das gezeigt, was sich sehen lasse» konnte. Weiter weist der Redner aus seiuen früheren Antrag in - beircss des Höchster »lostersonds hin und verlangt, daß die Verwaltung dieses Fonds der Standcshcrrschast entzogen und dem Staat übertrage» werde. Nachdem der Reittier vom PräsidciUcn ersucht worden ist, die weiteren Ausführungen über den Kloster ionds bis zur Verhandlung seines Antrags zu verschieben, wendet er sich noch gegen die Verwendung der Mittel für die Jugend- vslege u. a. in. Minister des Innern v. H o n> b e r g k entgegnet dem Vor redner, daß die Lungenheilanstalt Sandbach aus dem Fonds der Versicheinngsgesellschaften errichtet worden ist nick die Aussicht darüber in höherer Instanz dem Rcichsvcrsicherungsamt zustebt. Tie ganze Angelegenheit hätte daher nicht vor den hessischen Landtag, sonder» vor den Reichstag gehört: die Regierung habe damit gar nichts zu tun. Tic Behauvtung des Vorredners, daß sich verkappte Gendarnien als Beamte dort unter die ausrührerischen Patienten gemischt hätten, weise er alz unwahr zurück. Tic Gerckar me» waren aus Regnisition der Verwaltung da, weil beiürckstel worden war. daß größere Ruhestörungen eintreten würden. Tic Gendarmen erschienen in Zivil und nur dem taktvollen Einschreiten derselben ist cs zu verdanken, daß ernstere Vorkommnisse verhindert wurden. Obwohl uns nicht die Aufsicht über die Anstatt zu stcht, muß ich doch den leckenden Arzt, Herrn Tr. Lipv. gegen, die unerhörten Vorwürfe und die Darstellung, als ob ihm die ganze Anstalt nicht besonders am Herzen liege, cntschteden in Schutz nehme». Er lebt nur für die Anstalt und widmet ihr seine volle Tätigkeit. Tcr über den Höchster Klostersonds cingebrachle Antrag des Abg. Hartmann ist ckn Ausschuß bereits beraten worden und er hat auch aus Ersuchen weiteres Material beigebracht, dessen Prüfung aber ein genaueres Aktenstudium criorderl. Tcs- balb hat auch die Antwort der Regierung noch nicht erfolgen können. der Antrag wird aber jedenfalls ordnungsnräßig behandelt werden. (Zuftinimung.) Tcr vorgerückte» Zeit wegen wird daran» die Tcbättc um 1> Nhr abgebrochen. Nächste Sitzung: Heute nachmittag 3h« Uhr. Nachmittagssitzung. Am Rcgicrungstische: Minister des Innern v. Humbergk, Ministerialräte Tr. Kratz, Hölzingcr, Schltephakc. Präsckent Köhler erösinct die Sitzung um 3>/i Uhr. Das Haus ist nur von zirka 20 Mitgliedern besetzt. Tie .Htuishalksberatung wird Ulit der Debatte über das Ministerium des Innern fortgesetzt. Abg. Wiegand (Zcntr.) erörtert zunäckist das bekannte AuS- scbreiben des Heppenheimer »reisamts, in welchen! eine unmoralische Gewohnheit beschränkt werden sollte, nämlich die Ver abreichung von Speisen und Getränken vor Wahlen. Tie Ge- mctndebeamten hätten nun die Agitation für oder gegen Tritte in diesem Sinne verholen. Redner spricht den Wunsch aus, daß die Regierung etwas mehr Interesse aus die Ausbrcituna des Fernsprechdienstes in den Landgemeinde» enigegcnbringe. Wegen der großen Opfer sei in seinem Kreise noch ein großer Teil von Orten ohne Anschluß. Ein foldjer liege auch besonders im Interesse des Sicherheitsdienstes. Redner hofft, daß sich vielleicht nach dieser Seite eine Erleichtcrnng in finanzieller Hinsicht ermöglichen läßt. Weiter erkennt der Abgeordnete, nachdem er seine Ausiüdrnngcn i» Bezug auf die »reisändcrung bis zu diesen, Kapitel zurnckgestellt hat, dankbar die Fortschritte im Wohnungswesen au, wodurch die Tuberkulose wesentlich eingeschränkt wurde. Er bittet die Regierung, dafür zu sorgen, daß die gemeinnützigen Bau» gcnossenschasten nick»l durch Kreisoerbände beengt oder ringe von Sen deutschen Zeitungen und ihrem Archiv. Man schreibt uns: Tic Preise ist die Zunge der Zcrt. Be» der Vielgestaltigkeit der deutschen Stammesnatnr spricht diese Stimme in unzähligen Tonarten zu uns. Bieltausendsach verschieden ist der Inhalt der „Zeitung", welchen die Millionen deutscher Leser täglich mehr oder weniger gründlich in sich ausnehmen. Tabes ist der deutsche Zertungsleser gegenüber seinen englischen oder französischen „Berussgenossen" schon in einer Aeußerlichkeit günstiger daran. Wer einmal z. B. die Times in der Hand gehabt hat, weiß, wie verwirrend und nnübersichtlich ihre Spalten au» das Auge cindringe». Untersuchungen von Tr. S ch a ck >v i tz i» Stiel, die »ni letzten Jahr auch die Presse vielfach beschäftigten, haben nun ergebe», daß ein durchichnittlrcher Zeitungsleser in Tentschland etwa 3000 Augenbcwcgungcn zur „Bewältigung" der täglichen Zeiwng ma cken muß, der cngiische dagegen be, genau derselben Wortzahl 7000. Woher kommr das? Tie deutsche Druckschriit sihaftt deutlichere, leichter erfaßbare Worlbilder als die lateinische Truckschrist. Das Auge erfaßt darum die Wörter rascher und mit weniger Rucken. Ta nun gerade die Hänfrmg der Neinen Augenbcnw- gungen vhpiiologisch das Auge besonders angreift nick unter Uinstände» schädigt, so ist die Ersparnis an Zeit »nd Gesundheit für das vicllciende deutsche Volk sehr bedeutend „nd der Segen der deutsche» Trucklchrift nicht hoch gcmig anzuichlagen. Ratitt- lich hängt die absolute Zabl der nötigen Auacnbcwegungen auck davon ab, wieviel jedermann täglich liest. Brr einem besonders eifttgen Leser kan» der Gewinn an Augcnbewcgnngen durch deutsche Druckschrift bis zu 10 000 Bewegungen täglich ausmachen, -tann hat die deutsche Zeitung vor den ausländischen im allgemeinen auck den Vorzug bcaucmerer imd M>erstchthcherer ttor- male Wer aber hilft, aus der täglich voruberrau,chcnd-cn Flut der ^rihmaen das dauernder Erinnerung und späteren Nach- schlaaen« Würdige herauszuheben und aufzube,vahren? Wer nicht täalidi eine aut ausgestattete Lesehalle besuchen kann, crbält vo'n'den'»mchhgsten Artikel,,..^ m Deutschland encheinen, nur eine mehr oder tveniger znsallrge Ausnmhl zu Gencht. Wer ordnet und sichtet dies Chaos für den Gelehrten, darr Loltttker. den Kaufmann und Industriellen den nach eurem obicftiven 11chrrhfirf strebenden Staatsbürger i Tflä 0 Problem ist alt und und mel beiprochen. --ctt dem letzten Iabr scheinen wir seiner Lösung näher zu kommen. Mehrere "Beranstalttinqen srnd ins Leben gcruscn worden, diesem '■ttteif in dienen Vh’» ihnen empfiehlt lick wohl am nirttten, Lis in Bettin-Srealitz erscheineicke „Deutsche Zciiungsarcknv". Es will die Z^tung »ckbt ersetzen, sondern ergänzen. Tic rund 10 000 ircrtvollsten Artikel, die wädrcnd eines Jahres in der gesamten deutschen Preise erscheinen, sind hier in streng »nparieiischer Ausivahl »ach wiftenickastlichen Gesickstspunk en, unter Ausschei dring altes dessen, was nirr für den Augenblick Bedeutung hat, gcianimelt, gcsichlct, mit Registern u. I. ». versehen. Au» diese Weise ist eine Ouctle ersten Ranges zur Zeitgeschichte entstanden. Keine össcnllichc Bibliotln:k oder Lesehalle iteirb di-s Zentral- „archio" der deutschen Publizisnk mehr entbehre» inolle»: aber auch vielen Privatperioneu. die irack einem schnellen und selbst ständigen IIeberblick über die Tagesfragen, nach einem Spregelbilb der viclgkstaliigen offentlicfren Meinung verlangen, wurde hier ein langgehegics Bedürfnis gestillt. Ter Verlag gibt »edcrmann Gelegenheit, durch Probenummern »ich von dieser gewaltigen Orüiiungsarbeit zu überzeugen, die hier von einem Punkt aus für das ganze deutsche r-vrack:gebiel ^und die Kolonien^ geleistet wird. Fast die gesamte deutschsprachige Presse unterslürt das Nn- iernehmen durch Zustellung der Zeitungen, deren Lrrgrnalnum- mern vom Verlag (Steglitz Bergstr. 93 aujbewabrr werden, iiin so allmählich eine riesige Biblioihek zu bilden, die für den künftigen Geschichtsschreiber unserer Tage eine Fundgrube wird. Wir Heutigen aber dürfen uns treuen, nun endlich in dem täglich erscheiirenden „Zeiningsarchiv" die Auswahl aus diesem Rie- senstos» zu besitzen, deren jeder bedarf, der die Presse der Gcgenlvart wirklich kennen null. R. G. Wer lv a r die „eiserne Maske"? Eine durch eine Reihe inleressanier Einzelheiten beglaubigte neue Deutung des berühmten Rätsels der „eisernen Maske" veröfseittlicht der bekannte Pariser 'Akteniorscher und Konservalor der National-Bibliothek E. Lalost in einen, neuen Werke, das soeben in Paris erichicnen ist. Immer wieder bat sich die Forsckmng bemüht, zu ergründen, wer jene gel>cimnisvolle Pcriönlichkci! gewesen ist, die an, Befehl des Sonnenkönigs im Geiängnis hinter einer eisernen Maske dachnlcbtc, bis sie 1703 in der Bastille der Tod erlöste. Zahllos sind die Versuche einer Fdcntisiziernng: nack>einander glaubte man in der „eisernen Maske" Monmoulh. den natürlickfen Sohn Karl II. zu erkennen, dann den Sohn Cromwells, dann einen älteren Bruder Ludwig XIV., daraut einen Znnllingsbruder des Sonnenkönigs: und die Liste der Deutungen ließe sich ins Endlose sortsetzen. Drei Hnvothcien aber eroberten ernstere Beachtung. Tas waren die Versuche, die nsernc Maske mit dem Fälscher und Schwindler Jacaucs Stuart de la Clochc zu idoittiii- ziercn, dann mck dem diplomatischen Abb« Prtgnan, und schließlich mit dem interessanten Abenteurer Roux de Maricklv, der als ein Vorkämpfer des protestantischen Glaubens austtat. In seinem Werke weist Lalon nun noch, daß alle diese bisher ausgestellten Htzpotlicien sowohl durch die Talsackien als durch Indizienbeweise widerlegt werden und gibt eine Deutung, die in der Tot durch das beigebrachte Material größere Wabrichcinlick- feit beanspruchen dar». Danach war die eiserne Maske ein Geist licker Nomens Tanger: und „eie ganze Bedeutung des Oleheim- niises lag aller Wahrscheinlich leck nach viel mehr in den Tmgen, zn denen er verwendet worden war, als in »einer Persönlichkeit selbst." Tie Ebarnktereigensckiaften Tangers und der „eisernen Maske" stimmen überein: beide iverden als ruhig, gedatdig und »romm geschildert. Wer Tanger cigentlick: war, wußte mau selbst zur Zeit des Sonnenkönigs kaum, der Name Tanger war nur angenommen. Auf besonderen Befehl des Königs wurde der Geist liehe von dein Hauptmann de Vauroy verhaftet und zunächst in der Festung Pigncrol einqckcrkert. Nun ist cs möglich, bei allen danialigen Häftlingen der Festung die Pcrfönlichkcit fcstzustelleu: nur Tanger vvrschlvindet und daiür erscheint die „eiserne Maske". Der Befehl zur Verhaftung Tangers bestimmte nicht, daß der Geistliche verhör! iverdcn sollte: dagegen wird mit dem allergrößten Nachdruck betont, dast Tanger mit niemand, absolut mit niemand — gleichviel wer es auch sei — zuiamniengcbracht irerden dürft. Laloßs Htzpothese wird weiter durch den Umscknd gestützt, daß Louvois den, Kaniniandantcn von Pigncrol ausdrück lick schriftlich die Ermächtigung gibt, dem Gelungenen ein Gebetbuch und sogar ein Brevier zu geben. Tie eiserne Maske blieb stets dem damaligen Kommandanle» von Pigncrol M. de Saint-Mars unterstellt; als Saint Mars nach Ezilcs versetzt wird, folgt ihm die „eiserne Maske", sie iolgt ihm nach den Margareten Inseln und schließlich nach der Bastille, wo der geheimnisvolle Gefangene starb. „Wenn Sie wüßten, was Ludwig XV. über dieses Rätsel gesagt hat, würden Sie ftbau. daß cs sehr wenig interessant ist." — T c s G a st w i r t s R a ch e. Rudstard Kipling erzählte kürzlich von den unangenehmen Eriahrungen, die er i» einem Hotel in Kanada machen mußte Er war mit dem Gasthaus gar nickt zufrieden und wollte doch nicht scheiden, ohne seinem geärgerten Herzen Luit gemacht zu haben. Er ließ »ich also, bevor er ab- rciftc. den Gastwirt kommen und sagte zu ihm: „Ich „»ächte Ihnen nur sagen, daß von allen Hotels unter der Sonne, in denen ich ft abgestiegen bin, keins an Mangel an Komiorr und schlechter Lei- iung sich mit dem Ihrigen vergleichen läßt." Höchst entrüstet zog sich der Gastlvirt zurück, und als Kipling dann um die Rechnung bot, »and er als letzten Posten anigeictzt: „Für Frechheit - drei Dollar." fdnänft twtOnt. SoBtu'Kinj jei mich bic Bereitstellung non Mittel» und da sei es vielleicht der Regierung möglich, bei der Land«:- vcrnckiernngsanstali i» Bezug aus den Prozentlaß ei» gutes Wort einzulegcn Tic Verpflegung in Sandbach sei völlig ausreichend und nur Unznsliedene bätien de» Anlaß zu de», Hungerstreik gegeben, Aus de» Zuschüssen au bedürftige Gemeinden tollen solche Gemeinde» , soweit als möglich unterstützt werden, sür die Erbauung neuer Schutbäuier vonnöten ist. Mit einem Appell, dre Jugend im Anschluß ans Vaterland zu erziehen, schließt Redner Abg B a ch Natl.j erklärt, es habe ihm selbstverständlich sern gelegen, in 'einer Rede am vorige» Freitag irgend jeniand zu beleidigen, Er wvllie mit seiner Kritik des katholische» Lehrervereins lediglich seine» subjektiven Meinung darüber Ausdruck geben, daß er die Gründung toniessioueiler Vereine niemals billigen könne, weil sie eine Zerfvlitterung hcrbeitübren müßten. Wenn der Präsident des Redners Ausdruck rügte, daß die Haltung der Regierung zerstörend gewirkt habe, so bcinmüe er, daß er gleich am Freitag versichert habe, es >ei nickst seine Absicht gewesen, zu behaupten, daß die Regierung wtrklich zerstörend wirken wollie, sondern daß in- -olgc des Wirkens der Regierung eine niederdrnckcnde Stimmung Platz gegriisen habe, die, wenn iie nicht bald überwunden werde, tatsächlich nicht ii» Interesse des Staates liege» würde. Er glaube im allgemeinen eine ruhige Naiur zu sein und sich beherrschen zu können: wenn ihm am Freitag dvch einmal der Gaul etwas durchgegangen sei. so habe mit seinen Bemerkungen jedcnsalls niemand beleidigt werden sollen Mit Bezug aus die jüngste Erklärung des Fürsten Jsenburg-Birstein in der Erste» Kanuncr über die Aenßc- rung „Schullehrer gehören nicht in die Kammern" verliest der Redner verschiedene ihm übersandte Znsckriirc», in denen die betr, Ilnterbaltung in der Ersten Kammer näher geschildert wird: er habe also nicht nur von einem „belauschten" Gespräch berichtet. Bezüglich der Ingcndpslege bemerki Redner, daß gar nicht genug dafür geschehe und die Fürsorge nicht lange genug ausgedehnt werken könne, Die Iugendpslege höre jetzt gerade in einem ?Nter aus, in welchem die Jugend am meisten der Aussicht und Erziehung bedürfe, Man habe in Mainz die Sozialdemokratie vor zwei Jahren init der Ingcndvflegc zu besrcunden sich bemüht, aber sie wolle wahrscheinlich gar keinen Gebrauch davon mackxn. Es sei doch selbstverständlich.^daß im Erinnerungsjahr 1913 als Lektüre für die Jugend gerade Schrijten ans der großen Feit empfohlen,wurden, Redner spricht alsdann den Dank der Lehrerschaft dafür aus, daß die Regierung auch im Jahre 1913 Fortbildungskurse sür Lehrer eingerichtet hatte und daß für die Schnlabteilung des Ministeriums des Innern ein neuer Vortragender Rat bewilligt wurde. Bezüglich des „Falles Jung" steht der Redner nicht aus hem Standpunkt des Ministers, Rach seiner Meinung sollte man die allgemeinen Schätze des Wissens und der Bildung allen Lolksklasscn zulömmcn lassen, ivobei sich allerdings der Beamte und der Lehrer einer gewissen Zurückhaltung be« klcistigen soll. Der Redner wendet sich endlich gegen den Abg, ,Cnaiicf, der gestern in einem Zwischenruf die jüngste Tagung,der Freien Bereinigung der nationvlliberalcn Partei als „Unwesen" bezeichne: halle, Abg, Hanck sollte sich in seinem eigenen Wahlkreis- näher über die Tätigkeit der „Freien Vereinigung" informieren, Zwischen dieser und der großen nationalliberalcn Partei ini Reiche beständen keinerlei Unterschiede, Wie in den anderen Parteien, so gebe es auch bei den Rationalliberalen verschiedene Schattierungen, aber das sei doch eine Sache, die nur die Partei selber cngche. In den Zielen sei sich die Partei vollständig einig, Präsident Köhler erinnert daran, daß heute bereits der 18, März sei und noch 9 Redner zum Work gemeldet seien; er ersuche dringend, sich Nlöglichftcr Kürze zu befleißigen, Abg, Uebel (Ztr,: nimmt mit Befriedigung Kenntnis von der Erklärung des Abg. Bach, Nicht so erirculich seien die Aus- sührnngen seines Fraktionskollegen Wiegand, der versucht chilbe, den Kreischt gegen den Vorwurf des Abg, Molthan in Schutz in nehmen. Er bebaute dies vom Zenirumsstondminkic aus. Hört, Hort, ) Tie Regierung solle dafür Sorge tragen, daß die Verfügung zurückgenommcn oder in Zukunft mit Schweigen übergangen wird. Der Jugendpflege werde das größte Interesse ent- gcgengebracht Die Regierung möge die Auswüchse, die sich bereits heute ans dem Gebiete zeigen, im Auge behalicn; besonders erwähnt er das Treibe» der „Wandervögel", Bei Sonntags- vereinigungcn soll daraus geachtet werden, daß aus die Sonntags- pslicht Ser Kirche Rücksicht genommen werden muß. Die nationale Erziehung müsse mit der körperlichen in Verbindung geschehen. Er wendet sich weiter eingehend gegen die Anssnhrnii- gen der Sozialdemokraten in der gestrigen Sitzung, besonders gegen d>n Abg, Busold, Eine Partei, die das Wort geprägt hat: „Wer nicht pariert, der fliegt" oder „Entweder rot oder kein Brot", habe kein Recht, von Duldung und Toleranz z» sprechen. Die Zollgesetzgebung habe einen Aufschwung gegeben, der einzig dastehe Minister b, Hombergk geht ans verschiedene Ausführungen h-r Vorredner näher ein. Zu den Bemerkungen des Abg, Fulda über das Bestätigungsrecht der Regierung stellt der Minister seit, daß Beigeordneter Eißnert sclstm vor der vorjährigen Haushalts- debattc bestätigt war und deshalb der Regierung keine Inkonie- anenz vorgewvri'en tverdcn könne. Er habe damals die Gründe dafür dargelegt, und von einer Bersassungswidrigkeit der Handlungsweise könne selbstverständlich keine Rede sein. Wenn Abg, Fulda beanstandete, daß die Regierung einen Vertreter zur Tcil- nabmc an der Hassia-Veriammlung nach Hirschhorn entsandt hatte, so sei jeftzustellc», daß die Regierung z» dieser bedeutungsvollen Versammlung ebenso sich zur Entsendung eines Vertreters veranlaß! sab, wie die meisten andeeen Bundesstaaten auch, Ueber die Besetzung von Stellen mit Mllitäranwärtern seien »Mit Bundcsrat bestimmte Borschristen gegeben worden, die von der Regierung genau beobachtet wurden. Von dem Gießcner Fall beinglich der Mililäranwärter sei ihm nichts bekannt. Eine Beschleunigung des Verwalti»tgsstreit»en'ahrens im Sinne der Anregung des Abg, Tr, Osann werde die Regierung in die Wege leiten. Bezüglich der Verstigung des Krcisamies Heppenheim bemerkt der Minister, es sei vor allem auch eine Frage dch Taktes, wie weil sich ei» Beamter an der Wablagiiation beteiligen dürfe, lieber de» ersten Teil des Erlasses könne Ziveiscl herrschen, Ten zweite» Teil billige er aber vollständig. Abg, I o u tz (Wild) hält die Frage der Felöbcrcinigung tür eine der wichtigsten und empfiehlt die Anstellung von abkömmlichen Handioerkern oder Geonietcrn 2. Klasse, bleibt aber im übrigen aus der Iournalistentribünc schwer verständlich. Abg? Sa n g Mails nimnit die Verwaltung der Lnngenhcil- anstalt in Sandvach in der Sache des Hungerstreiks in Schutz, Tie Sitzung wird hieraus um 6 1 ,* Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung Donnerstag früh 9 Uhr, An» Qi’Seii, Die Ausführung des neuen Besoldungsgesetzes, Das Großh, Staatsministerinm erläßt in der „Dnrmstädtcr Zeitung" folgende Bekanntmachung an die Großh. Behörden ilnd Beamten: Nachdem die Großh. Regierung und beide Kammern der Landständc sich über die den Staatsbeamten und Bolksschullehrern vom l, April 1914 ab zu gewährenden Dicnstbezügs geeinigt haben, werden nunmehr die den einzelnen Beamten und Lehrern zukoinmenden Beträge fest- gestellt, Ta die Erledigung dieser Arbeit einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wurden die Großh, Kassen angewiesen, bis dahin die dermaligen Beträge an Gehalt, Wohniingsgeldzuschiiß und Zulage'nach den Gesetzen, vom 19, März 1912 und 17, Juli 1912 lveiter zu zahlen Bei der ersten Zahlung des neuen Gehaltstcileo wird der für die vorderen Monate etwa rückständige Beirag nachgezohlt. Aus dem hessischen Genossenschaftswesen, Die Landw, Genossenschaftsbank in Tarmstadt schreibt uns: Die zur Abivicklung der lausenden Engagements der Landw, Gcnojscnschattsbank eingeleiteten Maßnahmen nehmen ihren rüstigen Fortgang, In der Generalversammlung der Landlvirtschcrfllzchcii Kelwffeichchafls-bank vom 12, November vorigen Jaares wurde, wie bekannt, beschlaijen, gegen die früheren Mitglieder des Aussichtsrats und Vorstands Regrcßansprüche wegen des durch den Vorstand und Aussichtsrat verursachten Schadens zu erheben und durchzuführen, Die Regreßansprüchc erscheinen um so begründeter, als sich ergeben hat, daß der Aussichtsrat bereits im Jahre 1910 durch einen Revisionsbericht ans die Mißständr hin- gennesen worden ist, aber trotzdem für Abstellung der Miß- stände nicht gesorgt hat. Nachdem die mit den früheren Mitgliedern des Aussichtsrats und Vorstands gepilogenen üblichcnVeehandlungen zu keinem Erfolg geführt haben, ist nunmehr die von der Generalversammlung beschlossene Regreß klage ein- gerercht worden, zumal da im Hinblick aus den Ablauf der Verjährung eine weitere Aufschiebung der Zustellung der Klage nicht möglich war. Der Schaden, der der Landw, iZe- nosscnschastsbank und hiermit den hessischen ländlichen Genossenschaften durch die frühere Geschäftsführung erwachsen ist, wird von sachverständiger Seite auf m i n d c st e n s acht Millionen Mark geschätzt. Im Interesse der Kostenersvarnis und mit Rücksicht aus die Vermögensvcrhältnisse der Regreßpflichtigen ist die Klage jedoch nicht auf den vollen Schaden von acht Millionen Mark, sondern »ur aus einen Teilbetrag von zwei Millionen Mark erhoben worden, Selbstverständlich schließt die erhobene Klage nicht aus, daß man doch noch zu gütlichen Verständigungen kommt, falls sich die Mitglieder des früheren Aufsichtsrats und VorstalrüS zu angemessenen Leistungen entschließen. Eine solche gütliche Einigung wäre selbstverständlich nn Interesse unseres hessischen Genosscnschasts- wciens nur zu wünschen. ver ventsche handelstag. Berlin, 18. März, Heute vormittag ist der Deutsche Handelstag UN Longcnbeck- haus zu seiner 39, 'Vollversammlung zusainmengetretcn Nach der Erüsinung der Sitzung durch den Präsidenten Kacmps wurde Geh, Kommerzienrat B o a el - Chemnitz zum ersten, der Präses der Hamburger Handelskammer, Bohlen, zum zweiten Bizcvor- sitzenden gewählt. Alsdann brachte Präsident Kaemch ein Hoch aus den Kaiser, die Bnndessürften und die freien Städte aus und gedachte unter lebhosicm Bestall des freudigen Ereignisses am braunschweigischen Herzogsbose, wodurch dem^Kaiserpaare der erste Enke! von Tochtcrscitc geschenkt worden sei. Sodann begrüßte der Präsident die zahlreichen Ehrengäste, an ihrer Spitze brn preußischen H-ndclsminister Svdow, Namens des Reichskanzlers und der preußischen Staatsregic- rnng begrüßte der Minister sür Handel und Gewerbe, Erz, Svdow, in längerer Rede die Versammlung, Nach der Genehmigung deS Geschäftsberichtes wurde in die Tagesordnung eingeire- ten. Zur Reform des gewerblichen Rechtsschutzes berichteten Justizrat Häuser-Höchst, Roediger- Halle und Kommerzienrat Seiler-Nürnberg, Die Tagung nahm eine Erklärung an, die im ersten allgemeinen Teile besagt: „Tie im Deutschen Reichs-Anzeiger vom ll. Juli 1913 veröfsentlichten vorläufigen Entwürse eines Patentgesetzes, eines Gebranchsmustergesetzcs und eines Worenzeichengesetzes stellen formell eine Verbesserung der Bestimmungen über den gewerblichen Rechtsschutz dar. Sachlich sind sic manchen Bedenken ansgeietzt, die sür die Entwürse eines Patent- Ilnd eines Gc- branchsinustergcsetzes so schwer sind, daß diese Entwürse in der vorliegenden Fassung unannehmbar erschimen und ihnen gegenüber der gegenwärtige Rechtsznstnnd den Vorzug verdient," Ueber die „Beziehung von Industrie und Handel zu Regierung und Parlament" sprach der Han- dklskammer-Geschästssührer Dr, Brandt lDüsscldorsi, Er verlangte Sicherheit dafür, daß die gewerblichen Körperschastcn rechtzeitig mit der Vorberatung der wirtschaftlichen Geiezzentwürse beschäftigt werden, daß ihre Wünsche z» einer Gesctzcsvorlagc dieser Vorlage beigesügt werden und daß bei allen wichtigen Wirt - schastssragen eine Fühlung zwischen den Reichstagskomnrissionen und bem Gewerbe stattsinde. Aus einigen Aussührungen des Redners glaubte der Vorsitzende einen Angriff gegen den Reichstag heranshörcn zn müssen, gegen den er Verwahrung einlegte. Eine Entschließung im Sinne des Vortragenden wurde angenommen, Regicrnngsdirektor v, Rasv lMüncheist beschäftigte sich mit der „Lebensneriicherung össentlich-rechtlicher Körperschaften". Zum Schluß der heutigen Sitzung beschäftigte sich der Handklstag mit dem Einfluß des Krieges aus Verträge zwischen Angehörigen der kriegführenden Staaten, Es wurde hierzu eine Erklärung angenommen, >n der cs für wünschenswert erklärt wird, daß ein internationales Abkonrnren getrosten wird, wodurch das englisch-amerikanische Recht hinsichtlich der Nichtigkeit des Erlöschens und der zeitweiligen Unklagbarkeit von Verträgen im Kriegssall der in den übrigen zivilisierten Staaten berrschendcn Anschauung sich anvaßt. Morgen werden die Beratungen zu Ende gerührt. De«t?chr» Reich. Ein Telegramm des Kaisers, Ans Swinemünde wird gemeldet: Bei der Nachfeier des Jasmund- tages ist am Dienstag folgendes Telegramm des Kaisers an Exzellenz Livonius eingelaufen: Der Huldigungsgruß von der Jasmundseier hat mich sehr erfreut, zumal er von einem alten Mitkämpfer, der bei Jasmund sich den Schwerterordcn erworben hat, verfaßt ist. Nehmen Sie meinen herzlichen Dank dafür für sich und die treuen Männer, die an deg Feier teilgenominen habe». Das Beispiel Jasnilinds wird lebendig bleiben in meiner Armee, Das Arbeitspensum des Reichstags, Die Reichsregicrung ist, wie uns aus Berlin geschrieben wird, mit der Absicht des Reichstags, sich bereits vor H i nr m e l s a h r t z u vertagen, keinesfalls einverstanden. In den nächsten Tagen will das Rcichsainl des Innern den Versuch machen, diesen Beschluß rückgängig zu machen oder wenigstens dadin zu wirke», daß der Reichstag bis Himmelfahrt außer dem Voranschlag, der Besoldungsnovelle, dem Altvensionärgesetz, dem Buchmachergesctz und der Postdamv- fer-SubvenIionsvorlagc, die nach der Ansicht der Rcichs- rcgieruna unbedingt verabschiedet werden müssen, noch einige andere Vorlagen verabschiede, über die eine Einigung leicht möglich ist. Die Regierung wünscht noch die Verabschiedung des Konkurrenzklauselgesetzes. des Sonntagsruhegesctzes und des Jugcndgcrichtsgcsctzes, In, Reichstage besteht, wie wir Poren, auch keine Abneigung, diese Vorlagen nach dem Abschluß der Eiatsberatungen zu verabschieden, wenn die Regierung de» Wünschen des Reichstages in verschiedenen Punkten eiitgegcnzukominen bereit sei. Die Voranschlagsberatung kann bei gutem Willen bis zum 13, Mai erledigt fein, cs wäre minierhin »och möglich, daß in den sechs verbleibenden Sit- zungstagcil bis Himinelsahrt diese Vorlagen endgültig ver- abichicdct werden. Eine gewisse Schuld an der Unsruchtbar- ici! der Reichstag ^Verhandlungen hat immerhin auch die Regierung, die eine Reihe der Vorlagen, die nnbedliigt bis zur Beriagung erledigt ivcrden sollen, bis jetzt noch nicht einl- gevracht hat und sic auch erst im April einbringen wird, wie das Altpeniionärgefetz und das Buchinachcrgesctz, Bezüglich de^ Konkurrenzllauielgcsktzcs und des Sonntagsruhegesetzes und die Ausuchteu iur eine Verständigung zurzeit besser als vor einigen Wochen. ,o daß eine schnelle Verabschiedung dieses Gesetzes im Mai möglich erscheint, ! Der Budg cta ussch uß des Reichstags trat am Wättivoch in die Beratung der Besoldungsvorloge ein und nahm zuzüichst die nicht angefochtenen crfteu 14 Positionen des tz 1 der Besoldringsvorlage an. Der erste Teil des K o m p r o m i ß a n t r a g « S, der die itzehältcr der gehobenen Ilnterbsamten auf ln00 Mk, Anfangsgehalt bis 2200 Mk, Endgehalt erhöht, wurde einstimmig angenommen, obwohl Slaatssckretär Kühn erklärte, daß die Forderung drei Millionen lausende Mehrkosten verursache, sür welche er keine Deckung kenne. Ebenfalls einstimmig augeiiommen wurde, gemäß de», Konipromißantrag, die Erhöhung der Gehälter der Kanzlisten bei den technischen Instituten der Heeresverwaltung, ferner die Versetzung der Bibliotheks- sekrctäriinicn aus der Tarifklasie 4 in Tarisktasje ö des Wohnungsgeldzuschusses, Dann vertagte sich der Ausschuß auf Donnerstag, Ein „E t a t s n o t g e se tz" für die Monate April und Mai wird dem Reichstage in den nächsten Tagen zugchen. Durch den Entwurf wird die Regierung ermächtigt, bis zur endgültigen Fertigstellung des Voranschlags die notwendigen Ausgaben zu lcrsten, Diejeiiigeii Bauten, deren Weilerfüh. ruug nach dem 1, April notwendig ist, werden durch das Etatsnotgesctz besonders bezeichnet inerden. Die Ansiedelungsverhältnisse in West- V r e o ß : n und Pose n. Im Budqctausschuß des vreuß, Abgeordnetenhauses erklärte der Landwirtschastsminister bei der Beratung des Voranschlags der Ansiedclungskommissron sür Westpreußcn und Posen und der Tcnkschrist des Jahres 194-3 über die Ausführung des Gesetzes betressend die Beförderung deutscher Ansiedelungen in den beiden Provinzen, das Angebot baue, siche» Besitzes habe in den letzten Jahren nachgelassen: im übrigen habe das Landangedot nicht nach gelafserr, vielmehr stünden insgesamt über 26 (XXI Hektar der Änsieoelungskominission zur Verfügung, Der Erwerbsprris ie> allerdings gestiegen, doch seien die von der Ansiedelmrgs- komuiisiion gezahlten Preise nicht wesentlich höher gewesen als die üblichen. Im Jahre 1913 seien nicht so viele Ansiedler angesctzt worden als in den Vorjahren, Der Grund sei in der verminderten Nachfrage, zum Teil iniolge der« Kiieasunruhcn, zn suchen. Wo dringendes Bedürfnis vor- licge. sollten auch in Znkunit Restgülcr gebildet «verden, soweit, das leitende Prinzip, möglichst viele Ansiedler anzu-, setze» oaruntcr nicht leide. Die Arbeiteransiedelungen hätten bisher keine befriedigenden Ergebnisse gehabt, die Verwaltung werde jedoch auch fernerhin der Arbeiteransicdlung vermehrte Sorge zuwenden. Der Ansiedlungsfonds betrage zurzeit noch etwa 61 Millionen Mark, dazu treten im Jahre 1914 30 Millionen e igem - Einnahmen der Ansiedlungskommission, Die Ausfüllung des Ansiedlungsfonds sei daher jedenfalls zurzeit nicht disiutabel. Die Staatsregicrung werde in Zukunft auch eine energische Städtevolitik treibe», insbesondere auch aus dem Gebiete des Kreditwesens. Wenn man d>ie Gesamtzeit der Ansredlungspolitik von dem Jahre 1886 bis zur Gegenwart berücksichtige, so ergebe sich wahrscheinlich ein Ausgleich des Verlustes und des Gewinnes sür die deutsche Hand, Für das Jahr 1913 betrage der deutsche Gewinn in der Provinz Posen etwa 2000 Hektar. Ein E n t w u r f, betreffend d i e A b ä n d c r u n g des Gcsctzcsüberdic Fürs orgeerziehungMin- dcrjähriger vom 2, Juli 1900 ist dem preußischen Abgeordnctcnhause zugegangen. Der Entwurf schlägt eine Abänderung des tz 1 Ziffer 1 vor. Diese Bestimmung soll lauten: Ein Minderjähriger, welcher das 18, Lebcnsfahr noch nicht vollendet hat, kan» der Fürsorgeerziehung überwiesen! werden, wenn die Voraussetzungen des tz 1666 oder des tz 1838 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vorliegen und die anderweitige Unterbringung zur Verhütung der Verwahrlosung- erforderlich ist, aber nicht ohne Inanspruchnahme össentlührr Mittel erfolgen kann. Bisher war nur bestimmt worden, daß die Uebcrweisung erfolgen könne, wenn die Voraussetzungen der genannten Paragraphen vorliegen und die Fürsorge- crziehiiiig erforderlich ist, um die Verwahrlosung des Minderjährigen zu verhüten. Die anderweitige Fassung des tz l ist bereits m Jahre 1910 vom Abgeordnetenhause beantragt worden. Dieser Antrag wurde damals einstimmig angenommen, Er ist jetzt wörtlich in die Novelle übernommen worden. Durch die neue Fassung sollen die Meinungsverschiedcnhciteu zwischen dem Kammergcricht und dem Oberverwallungs- gcricht, die in Fürsorgcerziehungsfragen häufig hrrvor- getretcn sind, beseitigt werden, _ 3Su»iatt&. Die Türkei und die englische Marincmis-- sion. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Die Pforte hat den Vertrag mit der englischen Maruiemission, der die Reorganisation der ottomaiiischen Flotte obliegt, um ein Jahr, bis April 1915, verlängert. Provinzial-rlnsfchutz »er Provinz Oberhessen. Gießen, 18, März, Anwesend: Rcgierungsrat Welcker, als stellvertretender Vorsitzender, vier ordentliche Mitglieder und ein Ersatzmitglied, Beginn 9, Ende l Uhr, 1, KlagcdesJoh, Georg A, zuGießen gegen Großh, Krcisamt Gießen wegen Versagung e i n c s W a n d e r g e w c r b e s ch e i n s für 1914, Das Kreis- amt halte den Wandergcwerbcschein versagt, weil A, für den Unterricht seiner schnlvslichtigen Kinder im abaelausenen Jahr nicht genügend gesorgt hatte, wie aus einer Mitteilung des Schulvorstandes hervorging. Seine Klage wurde heute als unbegründet abgcwiescn, da er das Gegenteil nicht beweisen konnte, 2, D e s g l, der Frau E. H, zu Gießen, Aus den gleichen Gründen erfolgte auch hier die Abweisung der Klage. 3, Desgl, des Fritz V, zu Gießen, In diescin Falle war der Wandcrgewcrbeschcin versagt ivordcn, weil Gesuchsteller einmal noch keine 25 Jahre alt und außerdem wiederholt in den Jahren 1912 und 1913 mit Freiheitsstrafen von mehr als einer Wockic belegt worden war. Der Provinzialausschuß entschied in gleichem Sinne, 4, Desgl. d e s I u l i u s H, zu Gießen, H, war im Jahre 1913 wegen Betrugs zu drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Krcisamt mußte deshalb den Wander- geiverbeschein versagen. Die hieraus von H, erhobene Klage wurde abschlägig bcschieden, 5, D e s g l, d e r I d a G, z n G i e ß c », Die G, war in Gemeinschaft mit dein vorgenannten H, ivegen Betrugs zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt worden, weshalb ihr der Wandcrgewerbeschein von dem Kreisamt versagt worden war. Mit Rücksicht darauf, daß dies ihre erste Strafe ist und der Fall ziemlich günstig sür sie liegt, entschied der Provinzial- ausschuß, daß der Wandergewerbeschein für 1914 zu erteilen sei, 6, Desgl, des Ehr, Z, zu Trais-Horloff, In diesem Fall hatte das Krcisamt die Erteilung des Wander- aewcrbescheins abgclehnt. da Z. in 1912 wegen Körvcrver- letzung mit vier Wochen Gefängnis bestraft worden war. Seine, Klage wurde abgewiescn, , 7, D e s g l. d c r Ä ii n a B, z u T r a i s - H o r l o s f, B, ist taubstumm. Solchen Personen kanir nach der Gewerbeordnung ein Wandcrgewerbeschein versagt werden, und da« Kreisamt Gießen batte von dieser Bestimmung Gebrauch gemacht. Auch der Provinzialausjchutz stellte sich auf den gleichen Standpunkt, indem er die Klage abwics. 8. Gesuch des Steinmedmeistcrs §>.Damm zu Fricdbcrg um Erlaubnis zum Betrieb einer Schau kwirt schalt. Die Stadtverordnetenver- sammlung von Friedberg hatte sich für das Gesuch, der Bürgermeister aber dagegen ausgesprochen, weil ein Bedürsnis nach seiner Ansicht nicht besteht. Das Kreisamt Fricdbcrg trug deshalb Bedenken, die nachgesuchte Erlaubnis zu erteilen und legte die Akten dem ProvinzialauSschuß zur Entscheidung vor. Dieser lehnte das Gesuch mangels Nachweises eines Bedürfnisses ab. Au» StaSt und Land. Gießen. 1». März 1914. "Die neuen Doktoren d er La ndeSuniverfität. 3»! Regierungsblatt werde» die Pro,Nationen an der LandeS- univeristät im Jahre 1913 veröffentlicht. Doktoren der Rechtswissenschaft: Se. Exz. Wirkt. Gcheimrot Freiherr Hegt zu Herrnsheim ans WorniS, honoris cau7 Mk. 20 P!g. testgeietft. - In de», Konknrsverkahre,'. über dag Vermögen des Landwirts und Svarkastenrerbneis Phclivv Maul V. vo» Ernstlichen ist Schlußtermin ans 'Mittwoch, 15. Avril 1914, „ochmittags 30, Uhr. vor dem Graph. Amtsgericht Reinheim bestimmt. — Das Konkurs- versabren über das Vermögen des August Wagner zu Grast- Karben ist eingestellt. Hessen-Nassau. X Altenkirchen (Westerwald), 18. März. Ter Direktor der Bergbau- und Hütten-A.-G. F r i e d r i ch s h ü k t c, Kommerzienrat Ferdinand Schneider zu Herdorf. hat aus Anlast seiner silbernen Hochzeit 15 000 Mark g e st i > t c t, deren Zinsen zu Zwecken des Zwcigvereins voni Roten Kreuz sür den Kreis Attenkirchen Berwendungzchindcn sollen. Austerdem bedacht: er die llntcrstntzunzskafte des Mt i c g c c v e r c i n s Herdorf mit 5000 Mark und stiftete den gleichen Betrag zum Ausbau des evangelischen Gemeindehauses. _ = Frankfurt. 19. Mär: Di- Palmcngarten- Gesellichast Ickw.tct uns: Lpäter als sonst emmltct sih in diesem Jahre dkl Nor der Areilandpslanzen, nur die Crocus erichlicsten ihre Kelche dem Sonnenlichte und einige Sträucher. wie die Kornelkirsche, dre Zaubern»« und der Seidelbast erfreuen durch ihre Blumen. Umsomehr ergötzt man sich mi den Darbietungen in den Gciväck-Shäuscrn, und die Blütcngaleric des Palmen garlens ist letzt ein Blumengarten, wie man ihn sich nicht schöner wünschen kann. Alle die lieblichen Gehölzblüten lann man dort sehen, hübsche gefüllte Kirschen, Forsythien in dem gesättigten Gelb, Prunus Mit den zierlichen rosafaroenen Röschen, Lchnrebälle, Mandeln und dann herrlich duftenden F ieder. Auch die Blumenzwiebeln nehmen einen breiten Raum ein, Hortensien. Primeln ctc. vervollständigen die reiche Ansstatiung der Blüten- gänge. in denen die Azalien mit ihrem Flor beginnen. Tic Dlü- tenfüllc, die sich hier, in yvangtoier »nd doch künsfterischrr Weise vereinigt, dem Auge bietet, ist wohl da;n angetan, einen Bearist von all der Mühe und Sorgfalt zu geben, die diesen Pflanzen zu teil werden must, wen» sie sich in dieser vollkommenen Weise zeigen sollen. Und dieser Umstand wird eigentlich nur zu wenig gewürdigt, nmu hält es sür selbstverständlich, dast es io ist. obne sich über die dazu nötige Arbeit klar zu sein. Wie in der Blütengalerie ist es auch in den schouhmlscrn. Reichhaltig ist jetzt der Flor der Camellien iw Haus 7. Wohl selten dürste man dieser Blume in so großem Sortimente begegnen, wie cs der Palmcngartcn briif.t. Und cs ist gerade ciu Bwdicnst des Gartens, dast er auch solche Pstanzen, die nicht mehr so genau in der Mode sind, erhält, denn es gibt viele Blumensreunde. die sich dafür inieicsftrcn. Recht un erhaltend ist ein Beuch des Kak- teenhauies. man freut sich immer »weder der merkwürdigen Gestalten be, dieser so ganz aus dem Rahmen des geivohntcn Pftanzcnbildes hcraustretenden Familie Das Sortiment des Pal- mcngartcns ist reichhaltig und enthält viele Seltenheiten. In Haus 1 sieht man die leuchtenden grasten Blumen der Amaryllis, in den Häusern 12 und l3 sind goldgelbe Prinrula kcwensis, eine neuere Abart, und Alpenveilchen ausgestellt, während »i den OrchideenHäusern außer den wciizen Evclogvne cristata verschiedene Arten von Lveastc blühe» »nd das reizende Dendrobiuin Kingianum seine rosasarbenen Blüten enttaltet. «fci rtScfrfffnhrt. Strastburq. 17. März Aut dem Polygon ist heute nachmittag ein Militärdovvcldccker abgc stürzt. Der Avvarat wurde zerlrüinmcrt. Tic beiden Insassen erlitten nur unbedeutende Verletzungen. Sa» Sebastian, ll. März. Der Flieger Hanouditlc ist tödlich abgestürzt, als er in 100 Meter Höhe über der Bai mit großer Geschwiiidigleit einen Sturzslug aussührtc. Die Schuld g» dem Unglück ist in einem Bruch des Steuers zu suchen. Ter Motor ist nicht explodiert. Hanouville versuchte vergeblich, im Gleitsluge niedcrzu- gchcn. da der Wind sehr stark war Der Avvarat siel herab, mit den Rädern nach oben. Ein Spanier warf sich ins Meer und schwamm bis an den Avvarat, unter dem sich der Leib des Fliegers befand Als er diesen fassen wollte, wurde er von der Strömung abgetrieben. Der Bruder des Fliegers war! sich ebensalls ins Meer und ertrank beinahe. Man glaubt, dast der Flieger sofort getötet wurde. Chartres, 17. März. Der Flieger E a r a i x hat den Höbenrekord mit sieben Passagieren geschlagen. Er erreichte trotz heiligen Windes eine Höhe von 650 Meter». vermischt««. * Jämmerlich verbrannt Aus Bo brek (Schlesien), 18. März wird gemeldet: Ais gestern mittag ein Giestnxigen, der mit etwa vier- bis fünshunderr Zentnern flüssigen Eisens voflgefilllt war, von dem Hochofentverk nach» dem Stahlwerk bcsördcrt wurde, kippte der Wagen aus bisher nnausgeklärte Weise um. Sein Inhalt ergoß sich auf eine in der Nähe befindliche Ausenthallsbude, in der sich vier Arbeiter befanden. Tic Bude fing sofort Feuer. Die Arbeiter waren gezwungen, durch die flüssigen Massen waten. Einer blieb sofort tot, die drei anderen sind im Lause der Nacht ebenfalls g e st o r b en . Me vier waren verheiratet. * Der Vertreter der Deutschen Levante- lrnie in Kawala, Jean Schleif, wurde bei Casa- witi auf Thasos in der Kajüte eines an den Strand getriebenen Motorbootes tot, wie es heißt, erstickt, aufgefunden und ebenso der das Boot führende Mechaniker. Das Motorboot war von dem Dampfer der Deutschen Levantelinie „Parnasfos" aus der Fahrt nach Konstantinopel, wie es gewünscht worden war, ausgcscßt worden. Eine Untersuchung ist von der griechischen Behörde eingeleitet worden. * Von einem Zuge zermalmt. Aus Dortmund wird gemeldet: Das 9>äbrige Töchterchcn des Agenten Sander blieb beim Ueberschreiten des Gleises der Hafenbahn mit einem Schuh in den Schienen stecken und wurde von einem Güterzuge zermalmt. * Lübecker Muscunisdiebstahl Aus P r e n zl a u wird unterm 18. gemeldet: Gestern vormitiaa durchzogen die Stadt vierZigeuner.die überall wertvolle Münzen zu billiaen Preisen anboten. Das erweckte den Verdacht, daß man eine Spur der Einbrecher habe, die vor einigen Tagen im Lübecker Museum eine Münzensammlung entwendeten. Einer der Zigeuner wurde nerbas- tet. Man »and bei ihm 12 wertvolle Münzen, von denen eine den Namen Lübeck trug. Die drei Kumpane des Derhastcten konnten entfliehen. »EincHöllenmaschinc. Aus London wird gemeldet: Einer Meldung aus Melbourne zufolge erhielten die Beamten des dortigen AnsiedlungSbureaus aus Sidney ein Postvakct. Als sie das Paket öifneten, platzte eine Höllenmaschine, die das Bureau zerstörte. Drei Beamte wurden zum Teil schwer vertu undet. * Bon Räubern überfallen. Aus T s ch e n st o ch a u , 17. März, wird gemeldet: Ein Fabrikkassierer, der 20000 Rubel Lohngeldcr mit sich führte und von 10 Polizeibeamten begleitet war, »ourde gestern nachmittag bei der Station P a r a i von sechs Räubern überfallen, die aus Mausergewehren feuerten und Bomben warfen. Ein Polizeibeamier ivnrde getötet, mehrere verwundet. Die Beraubung mißlang den Räubern, die entkommen sind. Am Tatorte wurden drei Bomben gesunde». * Chinesische Seeräuber. Aus Hongkong, 16. März, wird gemeldet: Das norwegische Schiff „S h i l d g r" ist von ch i n e s > s ch e n P i r a t e n . die sich als Paft'aaiere eingeschifft hatten, ausgevlündert Ivordcn. Tie Piraien überwältigten und fes- selten die curoväischen Offiziere, nahmen den Chronometer und andere Ausrüslungsgegenstäude mir. raubten 6000 Dollar ,n bar und brachten ihre Beute auf einige» Dschunken fort. Schließlich gelang es den Offiz,crcn, sich srcizumachc», und sie kehrten mit dem Schifte nach Hongkong zurück. Kleine Tagerchronik. Vom 1. Mai ab wird auf der 8000 Werst langen Strecke Moskau—Wladiwostock ein durchgehender Schnellzug verkehren. Märkte. I,. Friedberg. 1» Mär,. Veranlaßt durch das ante Wetter war der henlig» Mark« sehr lebbalt. Der Viehmnrkt war mit Schweine,, stark befahren: es ivaren 1200 Stück aickgetrieben. lauter aesunbe Tiere Da die Maul- und Ülaiienfeuche in Oberbe-e» er- lolchen in, Ivaren auch Tiere aus de» großen pichen und Schweine- zürbtereien zu 'Markte aebrnckit worden. Obateich der Preis der Scblacbllckiwcine hernnteraeaauaeu ist, war dies mit den Ferkeln ans den, kentiae» Maikte nicht der Fall. Kleine Feckel kamen ani 30 Mk. das Paar zu stehen, gröbere kosteten 3ö- 40 Mark., das Paar Soriuger 40-50 Mk., Läufer 51—,0 Mk. und noch mehr Um 12 Uhr ivurde «»'geräumt. nachdem kaft aste Tiere verknust > waren. — Der Krämermarkt hatte keine Bedeutung. — Leb- Haft war der Demüfemarkt, welcher vomSamStag an wieder an seinem allen Plage, den, Martlptag», abgebalien wird. Bniier ivar in Maste ielsgeboteii, das Psnnd kostete 1,30 Mk^ auch 1.20 Pik.: Eier das Stück 8 nno 9 Pfg. Namentlich war viel Gemüse und Salat gebracht worden, aanz befonders von Ockfiadt und den TannuSdöriern um Fanerbach v. d. Höhe herum, aber auch vo» de» 'lueft -en Händlern. 80. Wiesbaden. V i e h h o'-M a rk t b e r! ch t vom 18. März. Auftrieb: Riuder U3 iOllsen 15, Bullen 13, flfihe und Färsen 75», Prelle für 100 Md. Lebend» Schlacht - gewicht Kälber '92, Schale 21, Schweine 474. Gejchäst mittet Schien. Vollsteifchige, miSgemästetc. höchsten Schlachtwertes im Älter von 4—7 Jabren .... ftnnae. steilchiqe, nicht ausgemästete und älter« onsgemäslele . . .......... Müßig genährte junge »nd gut gegenährte ältere ........... Bullen. Vollsteifchige, ausgew., höchsten Schlacht»». . . Vollstrischige, lungere .......... Furten. K ü h e. Aollsteischtge ausgemästete Färsen höchsten Scblachlivertes........... Pollflellcbige auSgemästete Kühe höchsten Schlallitinerteg bis ,n 7 Jahren ..... ? eltere ausaenigßete Kühe »nd ivenig gut e.ll- wtckelle jüngere Kühe......... Mäßig genährte Kühe »nd Färsen..... Gering genährte Kühe und ,-ärfen..... Kälber. ------ M Geringere Mast, und gute Saugkälber Lern,ge Saugkälber . . . C ch ake. Deidemastscha-e: Mastlänimer und 'Maßyammel Schwein», k ollfleilchige Schweine von 80—100 In? Lebend- gewi lit..............48',-50 63-64 Pollfieilchige Schweine unter 80 icx Lebendgewicht 48'/,-49'/, 62 83 Vollste,schige Schweine von 100-120 kr t’ebenb- gewicht............. 60 51 63—6; Vollfleftchige Schweine von 120—150 kg Lebend» ^ gewicht.............. 49-49*', fli_6> gettlcbweine über 150 k* Lebendgewicht . . 46—48 58—60 Limbnrg n. ». Lah», 18. stygrz. Fr» ch! markt. Durch- fchnittsvreis oro Dialtcr. Roter D/eczen lRastauifcher» 16,40 P!k., weißer Weizen taugeboule Fremdsorlent 15,90 bk, Korn 12,00 Mk, Gerste (Füller» 9,00 Ml, Braugerste 10,70 Mk, Haler .9,00—0,90 Alk.. Erbse,, 0,00 Mk. Kartoffeln 50 Kilo 2,2 i-0,00 Alk, Butler das Psicnd Mk. l,I5—0,00, E ier das Stück 7 Psg. feinste Mastkälber. iitllere Plast- und beste Saugkälber. Mk. 50-ö3 Alt. 86-94 86—93 14—48 78-85 42—45 38-42 72—78 63-70 48-62 84—93 40—14 72—78 43—17 85-39 30-34 76—83 66—71 60—65 66—68 58—63 53—57 46-51 100—113 97—105 83—95 78-86 1-00,00 96—00 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) kc. Frankfurt a. M. S cbivei nemarkt b-ei h: voac 18 Diärz. Auloctriebe» Ivaren 1518 Schweine, Vollsteifchige Schweine non 80 bis 100 k< Lebendgewicht 49.00-62.00 Mk, Schlgchtgeii'icht 6 .00—64.00 Mk, vollsteifchige Schweine unter 80 tu- Lcbendgecoicht 48.00 — 0.00 R!k, Schluchtgewicht 02 . 00 -N4/.0 Mk.: vollsteischcg- Schiveine von 100—120 k» Lei "idgecoicht 49.00—52.00 i'lf, Schlachtgewicht 62.00—64 Mk.: vollfleischige Schweine von 120 bis 160 kg Lebeiidgecvicht 49.00— 5 .'0 Mk. Schlgchlgeivccht 62—»4.00 Atk. Getchati ziemlich rege, bleibt Uebersland. ke. Frantsurt a. M., 18. März. iOriq.-Telegr. des „Gceß. Anz."» Amtliche RoUerungen der heutigen Fruchtingrktpreise. Weizen thiesiger» Mk. 20.25 —20.50, Kurheistfcher Mk. 20.25—20.50, Welierguer Mk. 00.00 - 00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 16 2 >—16.60, Gerste (Welteiaueri Mk. 16.25—17.50, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 16.50—17.50, ©afev Mk. 16.25-17.25, Mais Mk. 15.00-00.0o, Weizenmehl 0 Mk. Oi'.Oo-OO.OO, Weizenmehl I Mk. 00.00 - 00 . 00 , Weizenmehl III Mk. 00 00— 00 00, Roggenmehl 0 Mk. 20.00—00.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 00.00—00.00, Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Wetzenkleie Mk. 0.00 - 0.00, Weizenfchglen Pik. 0,00 -0.00, Roggen- Meie Mk. 00.00 - 00.00. Malzkennc P!k. 00.04-00.00, Bierlreber 00.00 — 00.00, Fultergerste Mk.0n 00—00.00. Alles per'IOll llg: ab hier. le. Arauksurt a. Bi., 18. März. (Oria.-Telegr. des .Gießcner Anzeigers".) Kartoffeln,arkt. Atau notierte: Kartoffeln i» Waggons Alk. 4.00-4.52, im Kleinhandel Alk. 5.50—000 für je 100 kg. kirchlich« Nachrichten. I;raelilijche Religionrge»iein-e. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, den 21 'März 1 911: Vorabend: 6.15 tihr, M «ra ens: 9.00 tlhr Predigt. R a chm it tags: 3.30 Uhr. SabbatauSgang: 7.25 Uhr, Israelitische rrcliaiansgesellschaft. Sotter-ieast. f’bnf’eicr om 21 März 1914: TVreifrta abend ß.10 Ubr. San'stl^a vortnittai 8.'!^ Ufa. Predigt. Eanr^taa nachmiltaa Ufa. kabbal-AuSqanq 7*25 iUic, Wochenqotiesdiem't: 6.45, abeiw-4 7.36 Uhr. Meteo rologische veobcichtungen der St a tion G ießen. März 1914 ^ z ® Aff ll 1 " l S flf U|l Wetter |c|| lsj 2 " 723.0 8,1 3,9 48 SE ' 4 1 5 ; ^oiiiienschein 18.! 9“ 738.2 4,1 4,6 75 89 V» 2 10 ! 5:‘ci). Jöimmel 19. V - 737.1 1,3 4,6 bl still Ri» 10 Höchste Temperatur am 17. is 18. März 1914 = + 8.5 . 5?iicbrtq;ie , , Niederschlaq: 0,0 mm. 17. . »" . 1314 = - 06' , Mlanz der WilleLdeutschen Kreditbank ^pcr 31. Dezember 1913. Aktiva. A Passiva. Nicht ciugezahltes Vlktienkavital .... Akiienkavilal............ 00,000,009 itnife, fremde Geldsorten und (Loitpvlls 5,277,621 19 Reserven.............. 9,156,728 2, Guthaben bei Noten und 2lbrechnnngs- Kreditoren............. lClearing i Banken......... 3.761,042 85 Akzepte und Schecks......... 51,012,921 SS Wechsel n. unverzinsl. Schabamveisuugen 40,772,899 11 anflerdem 9,'oitrogiltliabenbeiBalikennndBanksirinen 0.029,235 80 Aval- und Bürgschastsverpslichtnngen Reports u. Lombards gegen börsengängige . ^ 9-i90,400.59 Wertpapiere........... 24,828,049 50 Ulierhobene Dividenden....... 74412 50 Vorschüsse a. Waren n. Wnrenvcrschisfungen 3,510,057 48 Reingewinn be» Gigcne Wertpapiere......... 13,535,020 19 .stahr» 1913..... , H 4,072,680.21 .ilorsortialbekeiligungeli........ 11,203,066 30 Vortrag aus dem Dauernde Beteiligungen bei ailder. Banken »ahe 1912 ........ 06,573.86 4.739,254 07 nnd Banksirmen.......... 2,409,482 40 Debitoren m lausender Nechnting gedeckte.....,^ 110,092.314 22 davon dlirch / liärfennnnsiflc Wertpapiere gedeckt » 72.234.935.43 1») ungedeckte .... „ 26,914,883.27 137,607,197 49 / anflerdem 2lval nnd Bürgschastsdebitoren / . H 9,890,400.59 Uebergangsvosten unserer Niederlassungen untereinander........... 03 Bankgebäude............ 8,074,4 Hi 08 Sonstige .Immobilien........ 591,701 00 Mobiliar............. 87,170 04 / 258,710,567 98 258.716.5i7 98 Mctviiiu mib Verlust Ncchuung ver 31. Dezember 1913. M A Unkosten Gewinn-Vortrag aus 1912...... 662)73 80 a) Gehälter und Geschäftsspesen . ! 2,820,276 38 Gewinn ans ,!inien sowie au» dcniichcn b> Tmttiemen der Filialdirektoren, der u. fremden 2^echseln........ 4.014.1W 0/ Prokuristen und der Vorsteher der Gewinn aus Provisionen....... 2.90S817 0, "Wechselstuben, sowie Gratinkalionen Gewinn aus Wertpapieren und .^onfortial- an die Beamten......... :w,m 30 beieiiigunne»........... 1,025^95 ol ci Stenern............ 437,881 09 Gewinn aus dauernden Netciliqnngcn bei Beiträge Banken nnd Banlnrinen...... 149,950 - znm Beainieuverjicherllligsvereltl des Kleine Gewinne und Mieteinnahmetk . . 110,712 34 Deutschen Bank n. Bankiergelverbes nnd zur Penüonskasie der Bank 101,1% 04 Abschreibungen aus Fmmobilleii.......... «,185 mit Debitoren in lausender Rechnung i. 16/,246 70 Reingewinn Verteilung: anflerordentliche Abschreibnrlq auf 91,'obiliar............| 87,175 \‘A Rückstellung füv Wehrbciiraq .... 110,000 Ost.,»/-, Dividende out -.// 604XXXÜ0O . . 3.900,000 Tanliemen nn 2lufmfn»vnt und Borstand 15 / Bortrag ans neue stiechnnng..... 08,221 28 / 8,881,873 93 8,831,873 93 3n bei beute abgehaltenen 59. ordentlichen Generalversammlung unserer Aktionäre wurde die Dividende für das Geschäftsjahr 1913 ans 07 2 % festgesetzt. Der Dividentenschein für 1913 kommt mit M. 19.30 für jede Aktie zu M. 300 „ 78.— „ „ „ „ „ 1200 zur Auszahlung. Die Emlösung der Dividendenscheine erfolgt von heute ab: in Frankfurt a. M., Berlin. Baden Baben. Cfseu-Ruhr, Fürth, Gienen, Hanau, Hannover, Mainz. München, Nürnberg und Wiesbaden bei unseren Niederlassungen, sowie bei unseren Depontenkasien und Wechsel stuben in Friedberg i. H., Höchst a. M., Marburg a. d. L., ^fseubach a. M. und Wetzlar und unseren Agenturen in Büdingen und Butzbach an unseren Kassen vormittags zwilchen 9 und 11 Uhr. in Hamburg bei der Firma M. M. Warbnrg & Co., in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Crcdit- Anstalt iAbteilnng Becker L Co.), in Meiningen und Gotha bei der Bank für Thüringen vormals B. M. Struvv Aktiengesellschaft, in München bei den Firmen H. Ansbäuier und Moritz Schulmann, in Stuttgart bei der Firma Doertcnbach L Cie. G. m. b. H., in Tübingen und Hcchingeu bei der Bankcommandite Siegmund Weil. Die Dividendenscheine sind ans der Rückseite mir dem Firmenstempel oder dem Namen des Einreichendeu zu versehen. Frankfurt a. M., den 18. März 1911. 37Ö5IJ Der Vorstand der llitteideutselien C'rrditbank. D i e b e r t. Lverventbal. Vr. Katzenellenbogen. M o m m s e n. R e i n h a r t. Dr. ffiebe Verkaufe Wagen für Rauüolzsahren etnge richtet, a. Wunsch m. Ketten. Pflug, Egge, 'Wieienbobcl. Georg Schubecker, 3763j Erdkauterweg 20 Sfachel- u. .Johutmift- beer - Str&uehei* billigst abzugeben. Papierhandlung F ang, Sell e rsweg 33. l:!780 31101 Hauivänc Mt. 2,73, trockenes, kieingemachtes Cicheuholz Mt. 3.23 per Karren frei Haus. Ful. Wellhöier, Telcvh. 711. An der Nähe Gietzens 300 Ltr. Vollmilch im ganzen oder getrennt ab zngeben. Schrift!. Angebote imt. 3725 a. d. Gies;. Anzeiger. Gut erhaltener, eleganter Arastsiiiirt-KiilLtrivsgkn zri kaufen gesucht. Schristl. Angebote mit Preis mit. 3742 n. d. Gieflcner Anzeiger erb. Ilr Mt»«si»,.Iohsnness Wissenschaftliche und nische Analysen. Unte Metallen, Erzen, Geste Wasser, Ham etc. Grtindl. theoret. und ji U nterricht in Cheni stiller Teilhaber füv flute« Geschult, da» ver armtert werden soll mit 31if. 20000 . 7 - ^ittlaflc flcflcn hvvo ibcfnnfdic iitberbeit m. 10 “, narani. Verzinsung o. 1 . ,4uti ticittrln, euettli. früher Oss. u. F. W. L 234 illt Rndoll Höste, Franttort am Mala, 3676ss Färberei Oebr. Rover °«aMr* fheatMcfc«* Reinigen u. Färben reu Kuhifb-, Herren* u. Kindergwderohe, Vorhäute«, Decken, Teppichen, Portieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, kindermflizen, Handnchnhen etc. Zirka 1000 AnccttelHe. Einrichtung und Organisation unserer Werke sind in der gesamten Fachwelt als mustergültig anerkannt. ( -> Giesssner Paedagogium | Beste Vorbereitung r.Einjibr!gen-£xanen, Abiturienten • Ezamea, Aaiuahaic - Prüfungen für alle höh. Schulen. Beginn des neuen Schuljahres am 15. April 1914. Der gesamte Unterricht wird nur durch geprüfte Lehrkräfte erteilt. Näher, durch Direktor Srackcmaon Bleichstrasse 6. ( W4J ) v_- GEB. ENGLÄNDER erteilt FXOLI8CII K\ UNT ERRICHT. Schrift!. Angeb. u. 0213h an den Giefl. Ana. erd. Hermes Handels- Lehr-Institut Prakt, Vorbereitung nnd Wortbildung von Herren n. Domen jeden Sltm iiir d.kauiinann. Berus, Haibjabrs u Tlabrcskurse. Anmeld, !ür da» neue Schuiiabr 2U. Avril u. l. ä'int lägt ifinjcliiidi. jeder,,, (“*•’" Sdntitaii Geschäfts». d, Gtes;. An», tunge Kaufleute erhalt.ihr.Zeugnisse schnell u. bill.vervielf.im Schreib maschm.-Bllrenu Goethe- stratzc 32. Tel. Itk'ri Körbe u. Stühle werden schnell und billig ge- flochten^Z.Glö«He,LüweugA. Zeugnisabschriften Vervielfältigungen nnd Sehreibmasebioeaarbeiten »anior and billig 0 059 l>, leim Bahnhofslraöe 45 2 eiugcsricdigtc Garte» mit Cbü, Z»welschenbäumen nnd dergl., sowie massiv. Gartenhäusern versehen, a. d. Weser u. Ederstrafle geleacn. jeder ea. 1000 qm grob, zu verpacht. Näh. Goctbeftr. 69 v. 13^484 FtthreujederArt iow. Möbel Transport für hier nnd auswärts werden auoaesührt von 101947 H. 2lbel, Weflsteinnrafle 19. Sf I*c ^rituc rri u. Restaurateur ea. 10000 Ml. zur Ablösung einer Hypothek 1. u. 2. Stelle. Bterverschleifl ea. 330 Hektolit. 5°/ 0 Zinsen evtl, auch Bürgschaft. Auch kann die Vertretung eines ganz neu eingesührt. Bieres übernommerl werd. Schristl. Angebote rmler 02198 an den Gietzener 21nzeiqer erbeten. 02081! Schneiderin nimmt noch .Qitnbcn an. Stephanstratze 42 III. Holz-Snbmiffion. Viuv den Uütalijdini Waldungen der Wv. Obersürstcrei Wvunbevfl |o | dar- nachverzeichncie. UerciiB gejällte Holt mm'v den ftlv bQ» Grostberzoaluiii Hessen giiliigen Be dinflimflen nn rvege schriiilichcn Ängebois verkauft werden' I. ^'lns Schuvbezirk Rcinbardshain. Distrikle Kan, kam, ^ohlwnld, Llbienstaii, Aller Haag. Hain lind Eip: e-,n»lme: K »Wer »I. - 8,4ä ftflm., '43 de»al, 4. Kl, 3t,.2 ,)um„ 1b» des»,, ö. Kl. 72t»* tvitm., JO sichten 3. Kl. “ !,fH ,ch,e 2. Kl, = 5,55 Kliin., 10 dc»fll, 3. MI. 10,1» 27 deSal 4. MI. 32,40 Film, 25 desgl. 5a Kl. --- 18,72 Film., 30 desgl. 5b Kl. — 11,35 ,>itm, 3. AnS Lchubbeiiirk Laasen,DistriktBreiieloh: Slamme 40 Kieier 3. KI. -«,37 >>sim.. 50 desgl. 4. Kl. — 31,37 !>sini , 172 desgl, 5. Kl. - . 70,83 i>jt»i. 4. 2 , 11 » dem ebenmlS Iflcmni idicn 29ald, Schnöbe»!rk Tansen, Distrikl lkichivaldi Liainmci I Eiche 3. Kl. 1,38 Fs,0 desgl. 4. Kl. 3,93 j>j»n,. 21 desgl. 5. Kl. 10,01 20 desgl. 0. Kl. = 6,53 aus Distrikien ileibelswieie nnd 2angeb»chkii' 2nniune 27 ,>ichic 5bKl. ' 8,02 ,rUNi, Derbstaiigen: 208 *>irt»lc 45,73 ,>stm. Die TZichien im SchuvberirtRembardsbai» „nd Lumda sind »uni Teil dürr. (Öedoic mit der 2liiischr,il „Snb- niiiiionsdolzvcrkani' sind soalcsten» bis Dienstag, de» »I- Mnr», vormittngs st.lv Ilbr, bei der nnier»ci-Ii nelcn Dicllc emzureichen. Die Erijssining iindei an, gleiche» Tage vormittag» 'st10 Ilbr statt. 20 i, der Er leilung des ejuschlaas wird das Hol» als überwiesen angeseben. Es cinosleblt 50, genaue Bcstchilauna. 2l„, Wunsch wird da» Hali iorge»e,g> im ©dmobc»ivt Nein. bardSIniin von ,>o,j>ivnri Eichenaner llieinbardsbain, MI Lchnvbeiirk v„Mda von Tsorslwariawirani Hvik Vumda. iin Lchnbbe»4rk Lnaien und ehcinnlo Elemm schen Wald von Horilwari Höre« Neindardsbain, Grunberg, ani 10 21lar» 1914. Grobb. Qbcrsörktcrci «Krünbcrg. U75f»t> Die seilder von mir be mobnie ivobnung, 2>enen Bane Läniittl. Jiock. in mein Haute, i'i »uni 1. Cktob. ev. früh, anderweit »n vermiel 7 stummer, sNadckenrimmer, Bade»>ninicr. arone aeschlon Beranda, Küche nebst reich lichem riubehor. 3030 I»n. «Spohr. Nechisain oall. 6 Zimmer | Herrschaftliche 6 Z:mmer Wodnuna in der Bel-Etage mit allem Ztlbebör iü ver setzungsbalber znm 1. Auli zu vermieten. 2700 Näh eres Oft Anlage 36 v lVlIhelmKtraaKc Herr' Himinfr^aünung mit Bad und Zubehör sowie Gartenanteil sogleich oder zum 1. Avril zu vermieten. Näherem Altboff und icbigstr^ 83 im ^adeu. (130 3491 1 (s'iue schöne V-Zimmer toobnuno ^iebiaür. 29 1 ver 1. Juli, eveutl. i'ruber zu vcrm. Näh. Goethesir. 01»p. 5 Zimmer 02197’ West Anlage 33 11 5-Z.-W. zu v. Qt'äb. Bergnr.9. 3 Zimmer l*intFi=!!« 0 lin. zn vermieten ('rder»traüe2tz. 29811 Näh. 7»ohanneedtr. 13. 3-Zimmer-Wohnung mit groyer.Gliche zu vermieten. El4lÜ Ärosdorser Str. 19. ,zu verr j mieten 02210 Babnbosjtrasre 79. 2 Zim Wo du. v. 1.2lpril zu vcrm. Neustadt 21. ;9350 34331 2 Zimmerwobn. m. all.Zubeb. an ruh. Familie z li vernt. Seltersw eg; 33. Kl. 2-Zim. Wohn. z. verm. t >21411 Krosdorser Str. 19. An bester Geschäftslage, im 1. Stork, 2 groüe Zimmer für Geschäfts Räume oder Bureau geeignet, zu vermiet. Zu erfragen i. d. Geschäfts sielle des Gies;. Anz eig, p 77 “ | Verschiedene | Gifte Parlerre-Wobnung in dem Hause Ecke Du Anlage llnd^audgrasenürahe, beüeh. a>rs V—7 Zimniern nebn allem Zubehör- persosort od. 1. Avril zu vermieten. <183 _ Abe rmann & 5 lli»q. 3—4 Z immer w v b n u n fl per 1. Avril zu vermieten. 219 9 W alltorftratze 32. Dame gibt zum 1. CVuli von ihrer Wohnung 1—3 Zimm. nebst Zlüche au alleiuneh. Frau oder kinderloses Ehe paar ab, eveml. geg. lieber nähme von Hansarb. Näh. in der GeschäüsiteUe des Gictzeuer Anze ig ers. :i71«r firiif iftiisc ^ohiiifilßeii Alicestr. 111t u ISv, »uve>° mieten. Nab. Bureau Horst. Nik«»I»!od. _3279 mm 2 leere Part. Zimmer im -Hinterhause zu vermieten. 2200 Liebigstrahe 37 022161 Stube und Küche zu verm. Walltorstr. 3V l. 1 Möbl. Zimmerl 2778) Grobes, schönes, sein möbliertes Zimutcr zu ver- miet e n Selte rsweg 87 II. 02215J Allst. Arbeit, f. Sloit u. ^oaiserli Walltorür. 3611 | L&den u. dffl. Cckladcn Sclteroweg 53, seith. Schubb Crnü ^ndtoig, ver 1. Zuli d. Z.. ev.nuch früh., anderiveitig zu vermiet. >284 _ Karl Noll, Juwelie r. Ter ^aden im Hause des Herrn Augl'ü Nl0iltannsl.,Bahnboiür.54 seither >iinematogravhen theater) ist per I. duni zu vermieten. Näher, durch den Pfleger .Rechtsanwalt Arb. Tchenck zu SchweinSberg. Seltcrsweg 81. 3LI4 Ttallung, Märkte, zu vermieten. """" He«chelb«im, Wilhelmür. 12 2 Dame» ivünschen ruhige 3—I-Zivt. Wobn. südl. der Stadt. Schriül. Angeb mit. 01994 a. d. Giefl. An zeig. erb. Gote Existenz! Massage -Kursns nebit Ausbildung in d.gesamt. plninkal.-Heilmethod^ Aerzrl. Zeugnis und gute Stellung, kleines Honorar, ^ichtheil- Anüalt Tdrauksurt n. M. I. Kronvrinzenür. 21,2.13077D Znm Ben rieb eines täglich vielgebrauchten itnd unent- belnticheu Hnnshatlnngsar- kilels werd. überall tüchnge Bezirks v ertreter geinchl. DerBerrrieb ist überaus lohm-ndnndkönnen leicht 2uo 300 Nlk. monatlich verdient werden. Nur solche Bewerb., ivelcbe IlXi—20l)Mk. Camion stell, können, tootten sich unter Chiffre L. 2822 nn Haafcui'teinLBoalcrA. G. Stutrgar t wenden Wl,l liv Zur Nebernabme ' :tl de - Betriebs neuer wirklicher Millionen Bedarfs Artikel Vente all. Stände ge- snchi. Hoh. Perdienü garaili. tLv. ÄUeinvenr. Berussausg. u. .ügvital nich: nötig Kaiser, Neu h.'Anbr.-Ballendara.Rd. nrrläBiidfrn !Bi«un Berimtdstelle zu vergeben. Berus und Lohuorl gleich. Mvnntl. Verdienst 400 Mk. u. mehr. AllSkunst umsonst. Adresse L. 872 ?o»tikeb 12b Lonrtnn, lLsdenl. I37t>7 Mit 2l»sO Mk. kann sich tücht. Reisender derk^Lienwareu brauche n»i dem Vertrieb eines ersrkl. Massenartikels D.R.H.n. D.B.0.>1. beteiligen. Tagt. Verdienst 35—40 Mk. Evtl.wird auch stillerTeliüab. ausgenommen. Das Kapital wird aus Wunsch nach einem >>ahre mit 50° 0 Verzinsung zurückgezahlt. Das Geschäft befind, üchin Gieflen. Streng reelle Sache. Nur ernsrgem. Angeb. erhalt. Ausk. u. 02217 v. ü. Ge sch ästsü d. Giefl. Anz. Scliiieiilergeseüe nnd. dauernde Beschäftig, bei •*** Jo b.Neis,Daobringe«. kann eimreten. 2028 H Schön, Liebi ftürane. Zijiiqncr 2 iönirfÖfqcKlIc nnd rlebvling iiir ioioii nej. «Kg. Wcb, mann. Tchmicde ms liier. Bi cd e» k» »i. 3751 8 üli!ikiiliiiiiliki' h. Heizer sofort gesucht. 3704 Näheres zu erfragen i 11 der Geschäftsstelle des Giefl. Anz. Tüchtiger Aitreiljil'rgeliilse für dauernde Arbeit aus sos. geslläu. Zlarl Weckert. Maler nnd Anstreicher meister, Dillcndurg.l3773 Ci» Auugc kann die Bäderei und Lion' dnorei bestens erlernen. 5690 Caf e M ütt er, Bahnhoritr . ansgul.,>am. ^ 1 II* m mein >tolo- kiialwnren nnd Delilnteisen Geschäft gesucht. Kost und vogis im Hause. :J627 Richtr lWttntf.Bad-Maah ela Braver 7in«ige nlr Hans Arbkilen gejucht Näheres Eleiellichaiisbaus -unnciiittnij e 1 «. ,3710 ifhujimii: Ul. qulevSchuldild. iiir meine Eben- nnd Baumalerlallen- bandluna j,i Ostern geinchl. Fd. F«»4I Naekf., A. Kühler HooiHmo__301S Ci« Lehrling oder iiingcrer Buriche >o- iorl oder ioaier aenichi. K. Ü. Nnvvel, Mengerei, Nidda 3700 ii»d Lebe-Mädchen iucht KniiidaiiS Eljoffee. 03147 »chiieideri« ver joj. iiir dauernd geinchl. <> Bi ester. Marktvlan, j-r» B®- Perfekte Utinleriu lind, dauernde Tleilung. M Ji.< hunstuli NchMin _VieUi flilraRc 03 ._ Kill or&fntlidits Milltzeil welches alle Hansarb. versteht, tagsüber per 15. 'April 9s' ^rau Willv Zimmer, Bahnhotttr. 12, ^aden. ^21541 Anna. Mädchen, am liebst, vom Vnnbc, sofort in kl. Haush. gef. Brnchstr. 7 l. Tiicht. Mädchen wegen Krankheit dev seither, per sofort oder 1. April gef. 3770 Bahnbosstrahc 4 9 II. Tnitzt., zuverläss.Mädchen für Küche«. Hausarbeit u. ein brav., fleitzig. Hausmädchen zum l. April o. fp. für Familie von 3 Personen ne'ucht. Gute Zeugnisse erforderlich. (3750 _ Wilbekmstraflc 26. 02131; Tüchtiges erfahrenes Zimmermädchen da- nähen und bügeln kann. gesncbi. Licbigstrafle 13 l. Kindermädchen z. 15. April in besseres Haus gesucht. Dienstmädchen vorhanden. Schristl. Angeb. m. Zeugnis abschrist. und Gehaltvauspr. mit. 3752 n. d. Giefl. Ani. erb. Lehriiiädchen mit guter Figur gesucht, F. Pscfser, Marktplatz 6. Kaufmann,ani. 30er, nun in Eisen. Banmaleriat. n. Kolonialwar.. s. dauernde Stetig, für ^ager, Kontor ev. Reise. Kaution k. gestellt werd. Schr. Angeb.'u. ^1733 a. d. Giefl. Anz. Kailtlonstäh. Mann anfangs Iteu'ntb Kassenbote od. sonst. Vertrauensposten. Onerten unter ki. k. 5224 ra di« Lriaoac»a-L»pedi!ion kr. Sehat», Doi tbarfl. 3057 D Bureangebilse, 17 A Gab. Stenogr. (140 IOOSilb- 1 ,firm in Schreibmaschine und sonst. Bureauarbeiten, sucht per 1. Avril 1914 Steilung. 21m liebst. Rechtsanwaltsburean. eLchrislUche Angebote unter 02208 an de« Glefl. Anz. erb. Fg. Maau, 23 ^Vubre, sucht ^ebensstell. als Hcrrschaits Kutscher, gute Zeugn. vorh. Aus Wunsch versönl. Vor- nell. Zu ersr.in d. (Oeschästsik. des Gieflener Anzeig. !02196 kin kristizes ÄsSchcn vom ^ande s. Stell, in kteine Familie. Schristl. Ängeb. n. 3758 an den Giefl. Anz. erb. 022131 Tücht.Mädch.s.Kilche >t.HaussuchenSt.z.1.2lpr.o.sv FrauGertrudWeiflenbach, gewerbsmäflige Srellenver minierin, ^öweitgasse34, Ccke B ahn hosür atze. ü-ilihr. ÜliiAiiilillklftlltc Belgier, mit aller Garantie zu verk. oder auf Rassepferd, .Napo.,z.verlansch.R.Girsch, Weitzmüble,Post^iidda. Eine schwere crutviige Kub, Ottprenfle, zu verk. 3872 M. Ketzler, Gas twi rt. _ kin jnrl»lMi§tt (vftfr z>i verkaufen. 3756 Schiineuitratze 3. Gure Ziege tErüling, mit Lamm zu verkaufen. !0220t» Babnbojttrabe ^»4 ll. Nottweil. Hnnd äutzerst scharf, mann seit, zu verkntlsen. 02202 Heinrich Schkandrass, Rvd hcim a. d. Biebe r. 37531 Schöner 5 Mon. aller Hühnerhund lRüde) billig abzugeben. R. Zenner, Zell b. A löse Id. 02218 ! 0-—8 gute Leghühner zu verkaufen. Näh. Tkranksurt er Str. 83. Annger strebsam. Bäcker, 4000Mk nachweisb.Vermög., kann iofori sein Geschäst ariinden. Später Einheirai. Lchriftl. 2lngebo-e linter3700 an d. Gietzener Anzeig, erb. Mcncrs Äouv.-Lexikou, 0. 2lusl., 2l> Bände, zu verk. Louise Wagner Witwe, AelliugSdauke« . l0,u.Fahrrad ll.Damen- rad bill. z. vert. TaselZNavier vorzüglich erbattsii. ladsilos, Klaug. wogen st-iai-mangri viiiigabjngrbcn,Näb,i ü, nio schäfiSii, d, (ÜicB. Slnzoia. 1 M (?lettr. Ünfttt, «ürticn nbrank mit Giasaustav bill. avzug. Wor l bcllv . 19. .02214 /Dartminirn flm ciimiieii, wpsuiungcn, zu verkaujen. 02:01 Sricbncbflr. 17 111. ttzrohr Bilderkiste ». eilca»derb-iumc zu vor kaiiic». Ülcbinitr . l.~ > 1. i' 1 " 1 Kiid.- « l|r.Ilettlla.u|~ 3 i.b«ii w.i.t. si»pk«m.32in. ‘"' M l Bctlstriic, Komniodr und Diich, gnl drhatton, zu vsrkauien Wallior ftv. > 9 Bicncn-Honig?°in Pfund 1 Mk., hat nbAUfl*. i 16 ”!) Wahl. Kämmerzell (Fulda-