Nr. 64 Zweites Blatt Erschein! liglid) mit Ausnahme des Sonntag«. 164. Jahrgang Tic „Gießener Zamllienblätler" werde» dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegl, das ..Kreisblatt für den Krtis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „candwirtlchnstlichen Zeit- fragen" erscheinen monailich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Dienstag. 17. März 1914 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jche«» Universitäts-Buch- und Steindnrckerei. R. Lange. Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: «rqK ^1.- Redaktion:112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Aus dem preußischen Abgeordnetenhaus. - i Berlin, I«i. März. , Tie Besprechung des Eiscnbahnvoranschlags wurde wie alljährlich ringele,lei durch den nationalliberalen Abg. H i r s ch - Essen, der über die Verhandlungen des Ausschusses berichtete und habe, die Zweckmäßigkeit der fetzigen. sinanzpolittschen Regelung hervor hob und die Notwendigkeit betonte, die technische Ausrüstung der 'Eisenbahn ftatibig aus der Höhe zu halten, w,c sie ein Vcrkchrs- ■ inftitut von der hohen wirtschaftlichen Bedeutung unserer Eisenbahnen verlangt. Mit der Etatsausstellung waren die Redner aller Parteien zusrieden, und die Eiscnbahnvcrwaltung bekam manches Lob zu hören. Tie Magen über den Wagenmangcl, die voriges Jahr einen so breiten Raum einnabmen, kehlten diesmal gänzlich. Zn der Aussprache, an der sich vornehmlich die Abgg. Grat von der Grocben lKons), Schmedding (Zcntr.1. Tr. Marco Rail l und Gras Moltke iFretkons.) beteiligten, war viel von dem Ausgleich s s o » d o die Rede, der im Jahre 19U9 aut sie Tauer vo» k> Jahren geschassen worden war und in dem die Ueberschüssc der Eisenbahnen, die bis dahin allgemeinen Staatszweckcn nutzbar gemacht wurden, angcsammclt werden sollten, um die durch den Wechsel der Konjunktur bedingten Schwankungen zu vermeiden. Ter Ausschuß wünscht nun, daß das Abkommen über den Ausgttickis- sonds vorläuiig nur aus Iveitcrc zwei Jahre verlängert werden soll, während ein Zentrumsantrag diese Verlängerung nur aus ein Jahr will. Tcr^Finanzminister sowohl wie der Eisenbahnminister werden in dieser Zache mit sich reden lassen. Tagegen lehnte Tr. Lenge es entschieden ab, au» detr Eiicnbahnüberschüssen bezw. dem Aus- gleichssonds die verschiedenen Wünsche zu bcsriedigcn. die ihm vor- getragcn wurden, als da sind die Ermäßigung der Gütertarife und insbetvnderc die Aushebung der Stcucrzuschläge. Tenn, so sagte er als vorsichtiger Mann, wir müssen mit Rückschlägen gegenüber dem Voranschlag rechnen, der Ausgleichssonds wird voraussichtlich in Zukunft nicht mehr so stark gespeist werden wie bisher, und wir müssen in diesem Jahre ohnehin schon sicher 500 Millionen Mark aus Anleihe nehmen. Ter Eisenbahntni- nistcr von Breitenbach erklärt sich gleichfalls gegen eine allgemciuc Tarifermäßigung, will aber den Bedürfnissen der verschie- eiten Lan- desleilc durch A u s n a hm c t a r i ff entgcgcnfonimtii. daran soll u. a. auch das OVcliiet der Saar und der Mosel nach Fcrltg- stcllung des Rhcin-Hcrnc-Kanals partizipieren. Xu* ftoflcu. + Lauterbach, 16. März. Gestern fand hier eine stark besuchte uationalliberale Vertrauens- mätincrversam m l u tt g der beiden Landtagswahl- krcisc Lauterbach-Schlrtz und U lrtch st ein -Herbste t n statt. Die Versammlung, der auch Reichstagsabgeordneter .Heck und Landtagsabgeordnetcr Stöpler det- wohuteu, stellte eimuütig für Ulrichiretn-Herbsten, den Bürgermeister Greb-Etckienrod als Landtagskaudi- dalen der Nationalliberalen und des deutschen Bauernbundes aus. Abg. Stöpler, der bereits 12 Jahre dem Landtag angcbört, bat sich noch Bedenkzeit aus, ob er die ihm einstimmig angebotene Kandidatur für Lauterbach. Schlitz wieder übernimmt. Es ist aber be,uründete Aussiebt, dast Bürgermeister Stöpler den dringenden Bitten seiner -Parteifreunde entsprechen wird. Kccr mtb Flotte. Der Kommandant von Metz. Das Militär-Wochenblatt meldet: Frhr. v. Gregory, Gen.-Lt. und Kommandant von Metz, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches m. d. gesetzt. Pension zur 'Disposition gestellt, v. In g c r s l e b c II, Gen.-Lt. Kam. der 18. Fcld-Art.-Bttg. und komdt. z. Ticnstl. bei der Kvmdtr. von Metz, zum Komm. VON Metz ernannt. Sitzung Ser Stadtverordneten. K. B. Gießen. 16. März. In der Sitzung der Stadtverordneten waren anwesend! Oberbürgermeister M e c um , Oberbürgermeister K c l l er , Beigeordneter Grüncwald und die Stadtv. Petri, Leih. Jann, Habenicht, Frtedbergcr, Helfrich, Faber. Urstadt. Orbtg, Eichenauer, Ebel. Bet ters, Simon. Löber. .Helm, Huhn, Winn. Plank und Sommer. ' Oberbürgermeister M trutit eröimet die Sitzung 1' , l!hr. Al- Urkundspersoncn schlägt der Oberbürgermeister die Stadtv. Eichenauer und Helm vor. Stadtv. Helm verzichtet aus Gesundheitsrücksichten, Stadtv. Winn tritt aus allgemeinen Wunsch an seine Stelle. Oberbürgermeister M e c u m macht darauf einige Mitteilungen. Es handelt sich zunächst um eine Eingabe wegen der S t r a ß e n b a h n n a ch W i e s c ck. Herr Mccum bringt in Erinnerung, daß die Verhandlungen darüber bis jetzt noch zu keinem Abschlüsse gelangt sind. Wenn man also setzt über die Eingabe Beschluß lasse, so seien unter Umständen die Voraussetzungen falsch Tic Eingabe wird daher für heute von der Taqesordnnng abgesetzt. Auch die Rückzahlung von Schuldnerschrcibun- igen der Anleihe von 1900 bedurfte keiner Erörterung, da die Schuldverschreibungen bereits durch Ankauf gedeckt worden sind. In einem Schreiben ladet Pfarrer Schulte, der Vorsitzende des Vereins für Volkskunde, zu einem Vvrttag des Tr. Ebel ein. Professor Tr. Jesionek teilt mit, dass die Hautklinik er- össnet worden seit oon einer Einweihnngsscier habe man vorläufig abgesehen, da bis jetzt noch „keine brauchbare Straße" vorhanden sei, die dabin führe. sei, die dahin führe. Unter allgemeiner Heiterkeit stellt Oberbürgermeister Mccum scst, daß die Siraßc nicht städtisch sei. Professor Helm bittet um die Ueberlassung von Gelände zu der Errichtung eines Tennisplatzes. Die nötigen Vorarbeiten dazu werden dent Bauausschttß überwiesen. Tie Beteiligung der Stadt am P o st s ch e ck v e r k e b r wird einstimmig genehmigt, nachdem der Finanzausschuß die Gcnehmigitng in Vorschlag gebracht batte. _ _ . Der nächste Punkt betrat die Gewährung cuics Zutchnpes an den Obcrhessischen K u n st v e r e i n zum Erwerb eines Ge mäldes Wie der Oberbürgermeister bervarhebt. ist man schon seit langer Zeit dabet, den Grundstock zu einer städtischen Kunstballe zu saniincln Zu dieser KunsthäNe soll das bctr. Gemälde von Ubbelobdc das erste Kunstwerk sein. Es werden dafür 2000 Mark, wenn es in städtischen Besitz übergeht, 1000 Mark geior- der! Aus Privatmitteln sind 350 Mark verfügbar. Ter Kunstvercin kann 100 Mark zur Verfügung stellen. Geheimrat Sommer stiftet 300 Mark. Es wird beantragt, daß die Stadt Gießen 250 Mark hinzulege, das Bild solle dann seinen Platz entweder im Kunstvcrein oder im Stadttheater erhalten: außerdem würde die Stadt Eigentümerin mit einem Viertel des Kunst- -ertes sein. ... - , . Stadtv Sommer tritt sür die Erwerbung des Gemäldes, das eine hessische Landschaft darstellt, ein. Tte Versammlung erteilt ihre Zustimmung. Rechnungsabschlüsse. Ter Rechttungsabschluß sür das Gas- u n d Was s c r w e r k für 1912, der mit einem Kostcnautwand von 36 981,16 Mark abschließt, wird genehmigt. Ebenfalls der Rechnungsabschluß de- Elektrizitäts Werkes und der Straßenbahn Tie Rechnung schließt mii-k>I» 651000,10 Mark. tdjtcQe Tic Rechnung des Realgymnasiums und der Obcr- realschule sür 1912 ergibt anstelle der veranschlagten 11930 Mark 18 850,11 Marl. Tie Schuldeputativn empfiehlt den er höhten Zuschuß zu bewilligen. Tie Versammlung erteilt die Genehmigung. Tie Vorlage der Rechnung und des V e r w a l l u n g s - bericht cs für 1912 wird dem Finanzausschüsse zur Prüfung überwiesen. Ter Kindergarten verein machte am 14. Februar eine Eingabe, worin er um einen Zuschuß von 1000 Mark bat. Ter Finanzausschuß hatte damals einen Zuschuß von 500 Mark beantragt, woraus der Kindergartcnverein bat. die Eingabe von der Tagesordnung abzusctzen, mit Zeit zu einer erneuten Eingabe zu gewinnen, die am 6. März cinlics. Beigeordneter Grüncwald. der Vorsitzende des Finanzausschusses. bittet nunmehr den wiederum gesorderten einmaligen Zuschuß von 1000 Mark zu bewilligen. Es seien auch 200 Mark zu dem oon der takholtschen Gemeinde eingerichteten Kindergarten beantragt. Er wolle sich dagegen nicht aussprechen, obwohl eigentlich diese in das Gebiet der Jugendpflege gehörigen ,Tinge nicht mit konsesstonellen Einrichtungen verauickt werden sollen. Unter der Voraussetzung, daß die 1000 Mar! für den Kindergarten- Verein bewilligt werden, bcsürwortet er auch die Zuwendung an dem dem gleichen, nützlichen Zwecke dienenden katholischen Verein. ^ Stadtv. Sommer ist mit der Gewährung der geforderten Summe einverstanden, macht jedoch den Vorschlag, daß einer die Versammlung über das, ,oas in dem Kindergarten getrieben wird, unterrichtet, io daß die Stadtverordneten auch aut dem Gebiet einen Sachperständigen hätten. Stadtv. Jann erklärte sich dicrzu bereit. Ter katholische Verein bittet um Unterstützung sür die ka tbolische Schule, deren Ausgaben um 7—800 Mark die Einnahmen überstiegen. Ter Finanzausschuß beantragt einen jährlichen Zuschuß von 200 Mark, womit sich die Stadtvcrord- neienveriammlung einverstanden zeigt. Es folgt sodann die Beratung der Voranschläge für 1911. Ter Voranschlag des Stadterweiterungsfonds für das Rechnunasjabr 1914 schließt mit einer Einnahme und Ausgabe von 160 578 Mark ab. Als außerordentliche Ausgabe ist für den Ankaui von Gebäuden und Grundstücken eine Summe von 11500 Mark vorgesebeu. Ter Voranschlag wird genehmigt. Es folgt der Voranschlag des Elektri zität-Werks und der Straßenbahn sür 1914. Ter Voranschlag sür die städtischen Elektrizitätswerke endigt mit Einnahme und Ausgabe von 875 221 Mail. Ter Voranschlag der städtischen Straßenbahn mit Einnahme und Ausgabe von 251591 Mark. Beiden wird Genehmigung erteilt Stadtv. Winn ist der Ucberzcugung, daß durch Einführung von Absiinemeutslerten sür die Sttasjenbihu die Rentabilität der Straß eu bahn gehoben wird, und stellt einen Antrag, den Ausschuß mit dieser Frage zu beschäftigen Oberbürgermeister Mecum teilt mit, daß in Marburg oom 1. April ab Abonnemcnlskarten ausgegebcn werden, man möge diesem Versuch in Ruhe einige Monate zuseben und dann erst darüber entscheiden. Er habe keine stnanztcllen Bedenken, sürchte aber, daß durch dieses System die Kontrolle über das Publikum verloren gehe. Stadtv. Vetters hält unbedinat Verbesserungen sür notwendig, um den Verkette zu beben. Eine Verbilligung der Fabr- vrcise aus 5 Psg. sei kann, angängig, wobl aber müsse man die Marken, von denen ll Stück 1 Mk, kosten, billiger ablassen. — .Daraus kommt der Redner a,ti stie„obeu mzväßntc Eingabe betr. die * E Mls. MM uerfmtfen. 02157 Rodbcimcr St,'. 2». Laden-Ei,irickituna ju verk. 1)2142 9icuc,iW)i’(i 38. nüifüfs Mchen tflc HauSarb. ner= über rer 15. Avril i Willv 3immer, k. 12, Laden. 3ßö8 isa in kl.Haushalt :rSwea 5. 02145 E Gut Sabrrad u Damen ra d bull,verl. 22 30701 Gut erhaltene, frisch auSgekeUerie aubereS fleikigeö in kleinen HauS- [Vvauffurt a. Main h Sclterswea44 Mädchen s Bügeln erlern, ofort gcslrchr. Ber- Monar 30—30 Mk. ^a'chanst.(5roon ng. Mädchen, am Lande, sofort in kl. s._ Bruchttr. 7 I. ng. Lanfmädchen lyamtHc gesucht, licestrane 19 II. üchtiges. reinliches 4i*itt gesucht für 2 b. 3 Stunden J, für 1. Avril od M erfragen in der teile d. Gien. An». ill an gebildeten, ! en Herrn laber [3j«0id >h»e Risiko, — Nichlsachleule . — Für Jnlock- nheit zum Sclb- eoentt. gestattet. lernngo-Anitalt ' -s Altlitt ingcsulh! owack. 10 Stück i 20 hl, 1 i, 10 hl und 0 it 12—14 hl, menen Anlchaiknna ntöhevev Fässer z„ verkanic». Eignen üä, durchgeichmnen sehr mit z» Bütten. Näheres Brauerei Fbrina. Liöb tOberb.). 0 0,1,« dne erauicfcendr, voll- wertige Fleischbrühe und ersetzt das Suppenfleisch! Der Voranschiag des städtischen Ä a s w e rl s , der mit 667 200 Mark abichließt, und der Voranschlag des städtischen Dlasscr- tuerks, der mit 117 000 Mk. adichließt, werden ohne Aussprache genehmigt. Für den P r e i s d c r e l e k t r i s che i, E n e r g i c s ü r K r a s t- z wecke im Stadtgebiet liegt ein Tarif vor. Ter Betriebsansschuß batte die 'Annahme des Tarifs emvioblen, da er eine bedeutende Erhöhung für die Krastabnahme vorstellt. Stadtv. Winn l,-an- standct bice._ Ter höchste Betrag ist 18. der niedrigste 12 Pfennig, der Preis ist in Stadt unp Land gleich. Ter Tarif wird angenommen. Homlieryer Gclegenhrilskmrf. Verschiedene gute größere Qelaemälde billig abzugeb. Schrtstl. Angeboie uni. 3701 an d. Gießener Anzeto. erb. Weqzuqshalber Bücher der ^üerrcalichnle Quinta und unterste Klasse erweiterte Mädchenschule zu verk. WUhelmatr. III. 102138 Bienett-Honig! gar. _ rein Pfund 1 Mk.. hat öfaAun. i^D W a HI, Kämmerzell i.^ulda». Kiefernholz. Kaute ein größeres Qunn tum trockenes »iciernliotr Io. Qualität. Schrittl. Angebote unter 3,91 an den Gießener Anzeiger erbeten 9EB. ENGLÄNDER erteilt F.VGUNCHE.V UNTER RICilT. Schrift!. Anoeb. u. 02139 an den GicE. Aiiz. erb : Körben. Ttühle werden schnell und billig ge- flochten. 71. Glöükie,Lümeng.5. Fnhrenjeder4lrt ow. Möbcl-Transvort sür hier und auswart- toerden auSaembrt von 101917 Abel, Weyfteinnrnße iw. Boranschlig her Stadt Eitßen Zum Voranschlag der Stadt Gießen sür das Geschäftsjahr 1914 bemerkte Stadtv. Vetters, es hätten Leute Beschwerde gesübrt, daß sie aus Eingaben an die Stadtverwaltung keine Antwort erhalten hätten. Wenn man ans die Schuldenwirtschast hingewiesest habe, so wisse doch jeder, daß in den letzten 10 Jahren viel zur Förderung der Stadt getan sei. Mancherlei auszusetzen sei an dem Submissionswesen und an der Arbeitersürssrge. OberbürgDrmeistcr M e e u m widerlegte diese Beschwerden. Stadtv. Sommer kühlt sich ebensalls durch Nichlbeantwor- tnng mehrerer Eingaben geschmälert und empsichlt die Einführung eines Oiitttungssystems. Es folgte nun die Besprechung der einzelnen Titel des Voranschlages, soweit sie nicht ohne Besprechung angeiwmmen wurden. Zu Titel 7 (Schlachthos uud Fleischbeschau), beklagte sich Beigeordneter Grüncwald, daß der. Preis sür Schweine- s 1 e i s ch nur wenig zurückgcgangen sei, obschon sich die Preise sür die Schweine ganz erheblich verringert hätten. Oberbürgermeister Mecum bedauerte, daß guch bei Großvieh dieselben Zustände herrschen. Stadtv. Plank erklärte zu Titel 9 sMärktc). daß da- Standgeld mit 10 Psg:. zu gering sei und mindestens 30 Psg. betragen müsse, und trat für Aussührung der Hallen ein. Beig. Grüne- Wald hält es für nötig, daß endlich beschlossen wird, wohin der Markt kommen soll. Zu Titel 11 (Volks- und Fortbildungsschule), fragt Stadtv. Jann, was zur Abhilfe der schlechten Heizung in der Schule an der West-Anlage vorgesehen sei. Herrn Mccum sind die Zustände nichvbckannt. Beig. Grüncwald bringt bei Titel 23 iStraßenunterhal- tung) eine Beschwerde über das TiksbaUamt vor, das bei Straßenarbeiten wenig rücksichtsvoll vorgehe, und bei den Arbeiten Fuhrwerke. besonders Automobile, gesährde. Tie Neuanpslanzung von ausgegangenen Kngelakazien aus der West-Anlage schlägt Stadtv. P l a n k bet Besprechung des Titels 26 (össentliche Anlagen) vor. . Ter Beitrag zur Kreiskasse, der 205 000 Mk. sür 1911 beträgt (Titel 12), scheint den Stadtv. Plank und Winn zu hoch. Der Oberbürgertvister ist der Meinung, daß das dem bänsigen Fehlen der Gießener Vertreter im Kreistage zuzuschreiben ist, wodurch die wenigen ans Gießen, die anwesend sind, überstimmt werden. Zu der Beratung über Titel 52 (Oktroi), stellten die Stadtv. Vetters und O r b t a den Antrag, die Verbrauchssteuer für Brennmaterial, die 15 000 Mark bettage, zu streichen. Wie alle indirekten Steuern, so führte Stadtv. Vetters aus, sei auch diese, ungerecht, die Konsumenten hätten sic zu tragen. Wenn die ?lende- rnng in diesem Voranschlag nicht möglich sei, so solle sic für das nächste Jahr in Betracht gezogen werden. Stadtv. W i n n ist ebenfalls gegen die indirekten Steuern, tritt aber doch sür Ablehnung des Antrages ein, weil der Pttis dev Kohlen doch nicht sinken würde. Aehnlich svttcht Stadtv. Ebel, der nicht dafür ist, den Voranschlag zu ändern. , Stadtv. Petri meint, daß gerade die großen industriellen Unternehmungen die indirekten Steuern aufbringen, nicht der kleine Konsument. T'c r Antrag ioird gegen zwei Stimmen a bgc - lehnt. Für die B e s I tz w e ch s e l a b g a b e - Titel 51) sind vorgesehen 15000 Mark. 2.500 Mark 1913, 30000 Mark 1912. Zu diesem ossenbarcn Rückgang in der Abgabe bemerkt Stadtv. Winn, daß '{„MltH'DMUfl ^ <, ! ,ur< h f ' n enormer Rückgang im Besitzwechsel bedingt sei. X 23/ll! ° Beigeordneter Grüncwald fügt Hinz», daß sich nichts da- Frcita», 27. Märi segen tun lasse, bevor nickt der Staat ein lNackstwott gesprochen pormiilags 10 II bade: er habe eine Etnaabc wegen der Bcsttzwcchselabgabe und dc- aiit biciiaem Amt Stempels an das Ministerium acmacht. Zimmer IR das den Stadtv. Ebel ersucht den Beigeordn. Grünewald, auch bezüg- Heinriä, EuderS Ei sich der W c r t z u w a ch s st c u e r (Titel 55) Wechlel anzustrebcn. zimelwriebene Äriiii -tadtv Win» stellt den Antrag, daß der Zuschlag, den die reite in der Kno!!Sksdt außer ihren lO Proz. noch erhalte, fallen solle, und daß man iKaplansaaffc 12 ) . von den 50 Pr«»., die dem Reiche gehören, »bliebe, zwangsweise versteh Oberbürgermeister Mecum macht ihm begrcsslich, daß diese den. . 50 Pro»., die dem Reiche zukoinmcn sollen, gar nicht mehr erhn- Dte amtSgerichtli, den werden suguna iü >m Lriö Tarauthin zieht Stadtv. Winn leinen 'Antrag zurück, stellt '''SÄn'ffin jedoch einen neuen 'Antrag, daß sich der Finanzausschuß mit seiner Großberzoal Orte Anregung weiter beickätttgen solle. Limo ». Tamil in die Versammlung einverstanden. Zu Titel 67 Gemeindesteuern) teilt der Oberbürgermetstcr mit, daß der erhöhte Erttag an Gemeindesteuern auch sür Gießen aus den Gcneralpardon zurückzusühren sei. Tie Stadtv. Beller s—D i b i g stellen den Antrag, Leute ln nnr.dd U mit einem geringeren Einkommen als 750 Mark von Steuern lÜ. liOlllB, Odfll-I 'rei,»lassen. Oberbürgermeister Mecu m berechnet, daß das ein Verlult von 18 712 Mark für Gießen bedeuten würde, also einen Stcuerauf- schlag von 2 Proz. nötig mache. Oberbürgermeister Keller schlägt vor, den Antrag dem Ausschuß zu überweisen. Tamit ist die Besprechung des Voranschlages Ser Stadt (ßie- ßen beendet. Außer der zu ?lntang der Sitzung bcschlvssenen Erhöhung des einmaligen Zuschusses an den Bürgerkindergartcn von 500 allst 1000 Mark, wird keine Aendcrung vorgenommen, und der Voranschlag genehmigt. Gesntbe. Tic Ueberlassung ctncs Zchulsaalcs an die Guttemplcr-Logc wird genehmigt. Ebenso die Ueberlassung einer Turnhalle an das Fivbclsenrinar und einer Turnhalle an den Lehrcttnncnverein. Tie Gesuche zum S ch a n k w i r t s ch a s t s b c t r i e b e des Wilhelut Hofmann im Hause Marburgcrsttaße 27. des Hcinnch Kühl Ncuenweg 36 und des Heinrich Rtthl Bahnhosstraße 15 iver- den genehmigt. Abschied des Oberbütgermetsttri Mecum. Ta Oberbürgermeister Mecum schon an: Samslag, den 21. März, Gießen verläßt, so war dies die letzte Stadiocrordneteniit- Nicderlage , in jung, der er Vorstand. Er richtete daher einige 'Abschiedsworlc an i t'hkan • Apothekl bie Versammlung und führte solgendes aus: Meine Herren^ Ich habe heute zum letzten Mal die Ehre in Ihrer Mitte zu weilen, und da drängt es mich, allen Mil gliedern de- Stadlvorstandcs zu danken sür das Vertraue», das sie mir seinerzeit bewiesen, als sie mich an die Spitze dieses Gemeinwesens beriefen, und für^dte lanasährige ge metnsgme Arbeit zum Nutzen ttnscrcr Stadt. Wohl gingen seiner die iteneftet Frühkart offeriert bist Moses Chambr I t D büöt len-PtfölfcfL wnnfleh /kr Keil Kdktrrn elhfiell däver txeteaW/Oertld hULtrjdUen/*{&tKter » telCnöiaji/tAäö •Apotl Apotheke, Lower Central-Drog.; in Linden: Apöthe] Schlich: in L ich: Zimmor. manrfcmal ixe Meiiumgen au4eiiia«fver, aber das 3icl war immer dasselbe, das Wo bl und die Förderung der Stadt öireßen und ihrer Bürgerschaft : eine Meinungsvcrsckueden- >ieit bezog sich inrmer mrr aut 'den Weg, der an, besten zu diesem Ziele führte. Durch die gemernsame Arbeit ist es gelungen, in den verflossenen dreizehn Jahren unsere Stadt gewaltig zu fördern und den Wohlstand ihrer Bürgerschatt zu heben. Bon grösseren Unternehmungen nenna rch nur Elektrizitätswerk, Kanalisation, Erweiterung des Wasserwerks Und des Schkachthoses, Kühlhaus mrt Eisfabrik, Stra- senbahn, Berbesserung des Straßenpftasters, Durchbruch der Mühlstraße Und der Sandgasse, die eine größere Zahl veralteter. ungesunder Wohnstätten beseitigten und ihre Einwohner zur llebersredelung in neue, gesunde Häuser •- > #----Iitvy UU | nahezu das Dovvelte. Ter größere Wohlstand mrd die dadurch vermehrte Kaufkraft unserer Bürger svricht sich aus »i den Läden irnd Geschäften, die sich stark vermehrt und verbessert haben und von denen eine ganze Reihe den Vergleich Mit sotckien einer Großstadt mit Erfolg bestehen kann. M, H.: Diese stürmische Entwickelung der Stadt wäre unmöglich gewesen ohne die Hilfe fremden Kapitals. In dieser Zeit wurden 18,5 Millionen Mark schulden aufgenommen. Für die Finanzlage einer Stadl ist aber nicht der Schuldenstand allein maßgebend, sondern in erster Linie dessen Verhältnis zum Vermögen und welcher Teil der Tteuerkrast ihrer Bürger durch die Schulden in Anspruch genommen wird. Und da steht Gieße» sehr günstig. In der .gleichen Zeit wurden au> die schulden 3,3 Millionen zurüchgezahlt. Am l. April 1900 betrug der Vermögens- Überschuß 1,3 Millionen und am 1. April 1913: 8,9 Millionen Das Vermögen ist also um mehrere Millionen mehr gewachsen >als die Schulden. Und in der ganzen Zeit lvurden Zinsen und Tilgung hier Schulden einschließlich derjenigen für nicht werbende Anlagen von den Einkünften des städtischen Eigentums und den Uebersehüssen der städtischen Werke vestrrtten; aus Steuermitteln wurde für den Schuldendi nst kein Pfennig verwende!, und nur dadurch >var es möglich, den Steuersatz — im Gegensatz, zu vielen anderen Städten — setzt scholl zehn Jahre auf der niedrigen Zahl von 120 Prozent zu halten. Tas jüngste große Unternehinen der Stadt, die elektrische Ueberlandanlage, ist in den letzten Monaten vielfach angeseindet worden, weil die Kosten sich wesenlllich höher stellten, als man anfangs annahm, diese Mehrkosten imb Nur zum geringen Teil durch Ueber- schreitungen veranlaßt, im lvesentliche» vielmehr dadurch, daß das Unternehmen während des Baues (ine viel größere Ausdehnung gewann, als vermutet werden konnte. Ten Mehrausgaben stehen also Mehrleistungen un» größere Einnahme» gegenüber. Im August 1911 führte ich in diesem Saale aus, das Unternehmen lverde in den ersten Jahren Zuschüsse erfordern und erst später Ueberschüsie bringen, so- daß in 20 bis 22 Jahren die Kosten getilgt sein würden. In riehtiger Würdigung der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Unternelmiens beschloß aber damals tic Ttatztver- ordnelen-Versammlung einstimmig, die Ueberlandaulage zu bauen. Ein Vergleich des Voranschlags für 1914, das erste volle Betriebsjahr des Unternehmens, zeig! aber beim Vergleich mit dem für .1911 und 1912, daß schon letzt nicht nur die Zinsen gedeckt werden, sondern ein Ueberschup. bleibt, der zur Schuldentilgung oder zu Michreibungen verwendet -werden kann. Tas Werk Imrd also trotz, oder vielmehr infolge des Mehraufwandes viel bessere Ergebnisse bringen, als man früher amralnn. Fä, bin nach wie vor der testen Ueberzeugung, daß das Ueberlandwerk der Stadt gute Einnahmen bringen iaird, wie dos städtische Werk, und daß es, wie dieses, mit dazu beitragen wird, die Steuern niedrig zu halten. M. H. Tiese vielfachen Unternehmungen hätten nicht oder wenigstens nicht so gut durchgeiührt Iverden können, wenir die Stadt nickt über so tüchtige, arbeitstreudige Beamte, Bedienstete mnd Arbeiter verfügte. Tresen allen einzeln zu danken ist Mir leider nicht möglich, und ick spreche ihiren daher hiermit meinen herzlichsten Tank aus sür fhre treue Hilfe, zugleich aber auch die Bitte, in Zukunsi nicht zu erlahmen, sondern allezeit ihre volle Krafi im Timst der Stadt einzuseßen. Tiefer Tank gebührt vor allent Ihnen, verehrter Herr Kollege Keller. Ich kenne Sie jetzt aus 6t'-- jähriger gemeinsamer Arbeit und konnte Sie daher mit gutem Gewissen als meinen Nachfolger empfehlen. Es hol nisch / besonders gefreut, daß alle Beigeordneten und Stad'verord- uelen dieselbe gute Meinung Dem Ihnen hegten und Sie einstimmig zum neuen Oberbürgermeister wahtwii. Fntzein ich Ihnen das Abzeichen ihres neuen Amtes ül erreiche, bitte ich Sie, das in Tie gesetzte Bertrruen -eeerzeü »II re*; - fertigen. Auch den staatlichen Auisrchtsbebörbeu spreche ich meinen Tank aus tür das lebhafte Jnieresse, das iie stets der Stadt entgegenbrrchten, und bitte sie, derselben ihr Woht- woUen ö«ch fernerhin zu erhalten. M. H. Ick brauche nicht besonders zu verficheru, wie . schwer mir der Abschied von Gießen und seiner Bürgerschaft wird, mit der mich mehr als dreizehn Jahre meines Lebens in gemeinsamer Arbeit perbinden. Allen und na- meitilick diesem Kollegium rufe ich ei» herzliches Lebewohl» zu. Gießen werde ich nie vergessen können und sch werde k midi iimncr besonders treuen, wenn ick Gutes von ibm höre. Alle meine Wünsch» sür diese Stadl saise ich zusammen in den Worten: Gießen niöge blühen, wachse» und gedeihen, und seine Zukunst ser immerdar vom Glücke begünstigt. Mit starkem Beiiall wurden diese Worte auigenommen. Im Namen der Stadtverordneten brachte ihm Stadw. Petri folgende Erwiderung dar: Sehr gerhrler Herr Oberbürgermeister! Als Aeltester der Stadtverordneten ist mir Auftrag geworden, einige Worte des Abschieds richten. Es möge Ihnen die nach ärztlichem Rai empfohlene Niederlegung des Amtes als Verantwortlicher Lester der Ber- waltung unserer Stadt die Wiedererlangung und Befestigung der Gesundheit bringen, die Sie davon erwarten. In Ihrer neuen Heimstätte möge es Jbnen alsdann be- ichieden sein, au der Seite Ihrer Frau Gemahlin einem ruhigen Lebensabend entgegen zn leben, den die wieder zu erlangende Gesundheit froh genießen läßt. — Tas ist der beste Wunsch, den ich Ihnen hierdurch darbringe. Beim Rückblick aus Ihre vergangene I3jährige Täligkeit als Oberbürgermeister unserer Stadt gedenke ich aller nützliche» Anlagen und der vorteilbasten rentablen Werke, die während dieser Zeit unter Ihrer Leitung entstanden und aur- gebaut worden sind. Die hierdurch von Ihnen erworbenen Verdienste UNI das Emvvrblühen »iiierer Stadt werden von den Stadtverordneten gebührend geichätzt und dankbar anerkannt. Besonders erwähnen will ich, daß durch die Anlage der elektrischen Bahn und die dabei hergestrllie Neupslasternng der Straßen unser Gießen zn einer modernen, sauberen Stadt worden ist. lind loenn bei den Unternehmungen der iüngsten Zeit die von Ihne» verheißenen Borteile sich einstellen werden, dann wird das Gedenken Ihrer Tätigkeit zur Förderung der Wohlfahrt unserer Stadl eine weitere Anerkennung senden! Ihr reger Eifer und der große Fleiß, den Sie hierbei, wie wich bei allen Ihren Tätigkeiten bewiei'en haben, läßt uns beoauern, daß durch Ihr Scheiden von hier die Entwicklung jener Unteniehinnngen von Ihnen nicht mehr gefördert werden kann. Bei diesen Erwägungen will ick nicht versäumen, Ihrer Frau Gemahlin zn gedenken, die aut io vielen Gebieten der Wohliahrtspflegc ersprießliche Arbeit geleistet hat. wosür ihr vieler Tan! gebührt, de» ich hiermit zum Ausdruck bringe! Herr Oberbürgermeister! Ich säüieße mit dem Gedanken daß der Abschluß Ihrer Täligkeit in Gießen, die wohl einen bedeutungsvolle» Abschnitt Ihres Lebens darstelit — bei Ihnen eine angenehme Erinnerung bilden wird! Und in diesem Sinne sage ich Ihnen hiermit ein herz liches Lebewohl! Sichtlich gerührt dankte ihm Oberbürgernieister Meeuin Schluß der Sitzung 8>,s Uhr. _ 3 uhc nachmittags dunkel war. In T ch c m acha ging unter ähnlichen Erscheinungen wie in Tiflis ein schmutziggestder Regen nieder und die Luft roch nach Ranch. — Ter Privatdozent Tr August D » r t o r f an der Universität Bafel wurde zum Professor für Geologie und Paläontologie er nanni. — Ter trübere ordentliche Professor für Sanskrit, indo- germaniiche und klassische Philologie in der Züricher philosophischen Fakultät Tr. Adolf Karg, wurde zum Honorarprofessor ernannt. — Ten Peivaidozenten in der R o st o ck e r medizinischen Fakultät Tr. med. Carl Gr ü nberg lOhren, Nasen- und Kehlk.wt krankhesten) und Tr. Ernst Franke (Chirurgie) ist der Charakter a!s Professor verliehen worden. — Tie p r e u ß i f ch e A k a d e in > e d e r W i i j e n I ch a > t e u Hai den, Generalleutnaut Dr. Mar von B a l> r - F e I d t in HittzeS- heiin zur Förderung feiner Arbeste» über dw Kuplerniünzpräzung unter der römifebe» Republik 600 Mk. beivilligt, — Profellor Tr. Ernst Seide ich in Balel bat den Ruf auf den Lehrstuhl der Kunstgeschichte au der llulverfstät Straßburg i. Elf. als Nachfolger des zu», Herbst ds. J-. von feinem Lehramt znriiektreteude» Proiehor» Telno angenomnie». — Te», Vrivatdozente» für Chirurgie an der Universität Frei bürg >. Br. Dr. med. Gerhard p o h ist der Titel anßer» ordenilicher Prolehor verlieben morden. yochwaffer und Stürme. Köln, 16. März. Heute nachmittag stürzte infolge des starken Sturmes rin Teil des Holzwerkes des Bremer Oldenburger Hauses aut dem Gelände der W e r k b u N d - A u s st e l l u N g ein. Von de» beim Ban beschäitigten Arbeiter» wurde keiner verletzt. Duisburg. 16. März. (Priv.-Telegr.f Seit gestern abend herrschen hier am ganzen Mittelrhein ununterbrochen starke Niederschläge. Tie Hochwassergeiahr nimmt damit einen drohenden Charakter an. Am hiesigen Pegel war gestern ein weiteres Steigen um 15 Zeniimeter zu verzeichnen. Weite Wieientläcken und niedrig ge legene Aecker am Niederrhern sind überslutei. Ter Schiiisverkehr am Rhein liegt darnieder, da die Ladeeinrichtungen durch die .Hochflut zum großen Teil unbenutzbar lind. Leipzig, 16. März. Aul dem Gelände der Buchgewerbe Ausstellung stürzte heule nachmittag beim Bau des Wellenbades ein G e r ü st ei». Eine Anzahl Arbeiter wurde unter den Trümmern begraben. Bier Arbeiter wurden schwer verletzt aus den Trümmern geborgen: mehrere andere trugen leichtere Verletzungen davon. H a n> b u r g , 16. März. Der Tamvter „Imperator" hatte am Samstag einen schweren Orkan zu überstellen, ivobei vier Boote von Backbord verloren gingen. Tcr Kapitän berichtet, daß infolge der ruhigen stabilen Lage des Schiifes die Passagiere, die sich übrigens in bester Stimmung befanden, von dem Unwetter wenig merkten. Das Wetter hat sich iNiwisehen gebesiert, so daß das Schilf letzt mit Volldamvi seinem Bestimmungsort zufteuert. B r ü ffel, 16. März. Infolge des Sturmes, der seit Samstag »acht wütet, ist dir telephonische und telegravhiiche Verbindung mit Deutschland. Frankreich und England teilweise gestört, oder nur mit großen Verspätungen möglich. Brüssel, 16. März. Tie Schelde hat die Dämme von Tendermonde durchbrochen und die Stadt teilweise überslutei. Petersburg, 16. März. Wie ans Nowoischerlask gemeldet wird, Hai der Sturm am 13. März auch im Tongebiet nnermeß- lichen Schaden angerichtet. Im Kagalnik-Gebiet in Stanitza Kon- stantinowska sind mehrere Menschen umgekommen. Biele Cin- woliner des Fiickerdorfes Kriigloie, die iich während des 6tur« mes aut dem Meere befanden, lin d nickt wieder heimgekehrt. JUL säen, liieeen Versand nach auswärts unter Gewährleistung tadell. Verpackung Voranschläge kostenlos Telephon 462 Erste Empfehlungen (Ecridnifaal. München, 17 März Ein StraßenbohiisKastiier, der zu seiner Rechtfertigung 2 e l b st a n z e ig e gegen sich gestellt hatte, wurde wegen AmtSunierichlagnng zuin Siraiminimuni lwn drei Monaten Gefängnis verurteilt. Der Schaffner Ivar eutlaise» worden, weil ein Kontrolleur bei eiuer Tanw als Fahrgast ein zivei Stunden altes Billett einer anderen Linie voriand und die Dame beschwor, daß sie nur diese» und keinen anderen Fahrschein von dem Tchassner erhalten habe. Neapel, 15. März. Bor deni Marinekriegsgericht fand die Verhandlung gegen den Kapitän C a c a c e und den Tchiiisleut- nant Tegli Uberli vom Panzerkreuzer „San Giorgio" statt, der am 21. November v. Js. bei der Ausiahri aus der Messina stiaße ans Grund geraten war. Weide wurden einer Nachlässigkeit sür schuldig besunden, jedoch lvurden ihnen angesichts ihrer vorzüglichen Dienstzeugnisse mildernde Umstände zugebilligt. Ca- cace wurde sechs Monate vom Dienst suspendiert, gegen Tegli Uberli ans eine Disziplinarstrafe erkannt. Ten beiden A»ge- liagten lvurden die Prozeßkosten und Schadenersatz dem Staate gegenüber anserlegt. Paris, 16. Mär;. Nach einer Meldung aus Florenz bat der Gerichtshof den Irrenarzt Professor A m a l f i mit der Untersuchung des Geisteszustandes des Diebes der Gioronda. Perrugia, betraut. Tie Prozeßverhandlnng mußte deswegen aut- gei'choben werden. Klein« Tagrrchronik. Tic von der Großstation Nauen ausgegebenen Ve r s u ch s - tetegramnre lind gestern zum ersten Male aus der Telesunken- statiou V r n d h u k gehört worden. Märkte. Wiesbaden. B! e h l, o t-M a rk t b e rl ch t vom 16. März. Austrieb: Rinder 2 5 Metzle» 6", Lullen 24, Kühe und Färsen 133», Kälber <"0, Schale 74, Schweine 903. Marktverlaui: Grojzvieh ruhig, etwas Ueberstand. Schioeiae ruhig, etwas ledhafler. O ch! t «. Poststeilchiae, ausqemästete, höchsten Schlachtwertes in, Alter von 4—7 Jahren .... Junge, steilehige, nicht ansgemästete »nd ältere Mäßta genährte junge und gut ge- Bullen. Batlsteiieblge, ausqeiv., höchsten Schlachlw. . . Bol!fleischige, jüiigere........ . Färle,,. K ü i, e. Pollsteifchige ausgeniästete Fiirfen büchsten Scklaebtivertes........... ! : eDf!fiidiieie ausgemästete (lüfte höchsten Schlaebkwerles bis ,,, 7 Jahren..... Akltere ausoen,ästete Kühe und ivenig gut e»t- »stckelie jüiigere Kühe......... Mäßig genährte Kühe und Färse»..... Gering genährte Kühe und Färfen..... Kälber Feinste Mastkälber........... Mittlere Mast- »nd beste Saugkälber.... Geringere Mast- nnh gute Saugkälber • . . Geringe Saugkälber . ........ Schale. ffleibemnflicfla'e: Mastläminer und Masthammel . . . 47,0l S ch Iv e : it e. Loli fleischige Schweine von 80—100 k? Jeden »- geivichl.........• . . . . Poll fleischige Schweine witer 80 Lebendgewicht Bollfleischige Schweine von 100—120 le^ Lebend» geivicht ............. Voll fleischige Schweine von 120 —150 kt; Lebendgewicht .............. Fellleliweme über 150 k<» Lebendgeiuich! . . l ! reüe iiir 100 Pitz. Lebend- Schlacht- aewicht Mk. Mk. öv-03 86—hl 49-52 85— »3 ■14—48 78-85 42—45 38-42 73—78 C8-70 48-42 84—53 40—44 72-78 42—47 tzb-29 30-34 76—84 66—71 60—35 66—68 58—68 58—57 46—51 1*30—11? 97-105 8S—95 78-8t 1-00.00 96—00 4&V50 48 V,-49 1 63*64 62-63 50-51 63 — (i * 49-49", 46-48' 61-62 58-60 Evangelische Gemeinde. 3n der btodttirche. -Muiwoä,, de» 18. März, abends ü Illir: 4. Pasnonsandacht. Pfarrer D. Schloss er. ßlomburZ- W3n6sbok Kakno — Schokolade Konfitüren — Tee — Kaffee — Keks etc. zu Original - Preisen in der hiesigem Ausgabestelle von EmmaSellheinC'*"* Bifmarcks,r 38 gegen iib.d.l T nlv.-Biblioth, der an ehrende Sie zu iesslatten Visierstiibe :: Visierkreuze Vivellier-I.atten stets vorrätig ieaz, FrankMrter Str. 123 ? Empfehle Hack-Mascl äußerst preisj Ladg.Krttll, PI« Oeien u.E kaufen Sie am bi dem ersten Suez w.vürbeck Albert II« Dlezstrado 6. Tel Gleichzeitig empse nrofsen Posten n« Ceicn nndHcrde s WieScottsEmulsiou hilft: Von meinen ZwülingSlinderii Pyilomina und Anna machic mir letztere infolge ihrer Schwächlichkeit große Sorge. Während ihre Schwester rin kräftiges Mädchen nur. blieb Anno mehr un» mehr zurück, und man konnte selbst mit 19 Monaten bei ihr an Gehversuche noch nicht denken. Ai» ich ihr aber auf Anraten der Hebamme ein- Zeitlang Scotts Eirnlsüni gab, konnte ich es beinahe selbst Nicki glaube», daß ein soltbor Umschwung, wie der sich nun zeigende, möglich sei. Tenn nach einigen Flaickwn stellte sich Anna a»i ihre Beincke», ihre Gciiäitsfarbe wurde rosiger und ihre ganze Entwickelung machte io schnelle Fortschritte, daß, sie i!-r Schwesterchen bald einlustte. Heute geht sie lo gut wi- diele, u- ein munteres röeschöpfaien, da-- uns durch seinen guten Appetit, seine roten Bäckchen und sein frisches Aussehen viele Freude macht. tgrz.) Frau Msgdalen« Luchschufter. DruiSlreim in Schwaben, den 0. lo13 Wie Trotts Emulsion de» Kleinen im buchstäblichen Sinne auf die Beine hilft, ist »virklich staunenswert. Der Lebertran in Verbindung mit Kalk- und Natron-Salzen kräitigt Knochen und Muskeln und wird in dieser Form von den meisten Kindern mir Freude genommen. Leicht verdaulich schmackhaft — gern genommen. Tech stets Scotts Emulsion verlange»! - c'i“ Scoll4 eumlilon r-itfi 10, t. - 0Uj'»licili4 ml croson oirtou'l. u.» |I»<|, aif lose « 'cd iSLlvichr oder Mas- foubctu nur m versiegelten Oitgtnalsl«sche>i >n Kanon mir umerer Schnymorke lftifcher mrr dem Dorsch). Scott k Äowne. vü. m. b. H, ßrauffuit n. i)L Qbtff<f kn. TVririftec 9?Irbt^iuaf^ebcvtrait ISO-). Glyzerin 60 ,>, untcvv()o*pijoviqin,ircr &aif l,A untcvöbw^pfiotlgfaaw# Natron 2/J, vuto. Traganr 3A feinstei nie ? Gummi pul» » s'Zassic tltkohol Hierzu aromarische Onn&fhm mit Mandel- nn* Günlrtzeriaöl i*: •-* Trovfcu. ge- Die neuesten sind bei -Was soll man von 3 und Ä8 wissen? Die ?lerzte verordnen den Lodener Vlttmbrunnen No. 3 bei chronischen Kehlkopf- uiib Rackenkalarrben, reichlicher Lchleiinabsonderuna re. Der Brunnen mindert den Husten und führt die Schleiulabsonderunk in normale Grenzen .zurück. Er wirkt glänzend bei Bronchialkatarrben besondere skro- snlöser Kinder, und chronischer Berschleiinung oller Leute. Der Liesenbrunnen No. 18 wird n. n. verordnet neneu Stanunpokatarrlie der Luftwege, und er wirkt auherordentltch chiniiin auch aus den Perdanunnstrokt eilt. Äuö diesen beiden Quellen werden Jans lichte Svdener Müternl-PaitiUen gewonnen. Der Name gl an vor allem garantiert für die Aecht- heit dieser Pastillen. Die Schachtel kostet 85 Psg. 342ss eingetroffen. Kataloge auf Wunsch kostenloi ür Erwaohseno und Kinder. Höchster Wohlgeschmack, ztlich glänzend begutachtet und empfohlen. r ruch10.1.®t.,s. l.rivr.^v.Ni>b.R.-4l.7U.>' 4>errtdmftUd>e K-Zimmer- Wobnuua in der Bci-Etaoe mit allein Zubehör iit ucr> jevunnSHolber jttm 1. Juli ju vermieten. 5760 Nähere» Cif Anlage 36 o. lVllhelm.tra.*e hett» Ne'li^iniMtt-Vtikjiniiitl mit Bad und Zubehör sowie Gartenanteil ioflleich oder zum t. Avril zu vermieten. Näheres L. 'Altboss und Licbigstr. ^3 im Laden. 1130 33911 Eine schöne «-Zimmer wobnnng Liebigstr. 20 I. ver 1. Juli, eventl. früher z u verm. N äh . Goetheslr. 66 v. West-Anlage 31 nvoftc tt Zimm.-TPobnttNg, l>nrtetrc, mit Küche, Bad u. Zubehör ver 1. Avril zu vermieten Wohnung eignet sich für Arzt, Rechtsanwalt oder EngroS-Geschäsl. 3W8 Wern & Co. Bad, Beranda re., zu ver mieten. Heiinstatlenbanges. Näh. d. Tb. Brück, Möbelgeschäft, Brandvlast. (3577 3—4 Zimmerwobnung per 1. Avril aii vermieten. 31hfl Walltorstraste 32. °i9s«] Liweagasse 13 fl. Wodn. z. uernt. Näh. Seitenweg 5t. 2 Icccc Part. Zimmer im Hinterhaufe su uermicten. 3200 Vicbinitvaiie 37 ]>. l Möbl. Zimmer | 02150] Möbliertes 3 zu verm. Marktv immer lab 2. immer . 24 v. 02156] Möbliertes $ zu verni. Dammstr I Läden u. dflrJ. | Schöne Lagerräume billig zu vermieten. (3557 Walltorstrasse 71. 1 N | 4 Zimmer \ 31621 1 -Zimmerwobniina mit Zubehör, (baitemmteit undSlall, weither misWunsch ju einer Werlhelle eiuaerich- let werden fa»u, perl.Avril j» vertnieien. Nähere» fi lliiblhrane 3. 1 3 Zimmer \ Isine 3=3.=Sof]tt. i.ainil zu vermietenEderstrastc 20. I 2981] Nab . Fob annesstr. 15. 3-Zimmcr Wohnung mit groffer Küche zn vermieten. 021 -K) K rosdorfer Str. 10 | 2 Zimmer 2 Zim. Wobn. v. 1.Avril zu verm. Neus tadt 21. 13350 2 Damen ivünschcn ruhige 3—4-Zim.-Wobn. fübl. der Stadt. Schristl. Angeb. unt. 01W4 a. d. Gieff. Anzeig, erb. Möhl.ZiMtraus1!?Kii Nähe Zenghauskai. ge.ncht. Offert. unt. ».32S«gn D.Freus, G.m.b.H., Aal»». i3674nz t^crläfilidjcrlnnnt I gleich welchen Standes, zur Leitung ein.Engros-Versand- stelleges. Monatl.bis 400 Mk. | tiinfomm. Kaviral u. Kennt ; Nisse nichterford. Anfrag. unt. Postlagcrkartc 16,Cöln 10 13670 bl 2 -Zimm -Wohnung mit Klicke u. Zubeb an 1—2 Personen zu vermieien. 3»121 Weierktra he 9. 3433! Sck Lutümmermobn. m all.Zubeb.an rnb. Jam t ’.u n etin. jScltcromc a 33. Säöne Wm.-Mhnnnß fofovt su vermieten. 12870 Näl>. Gredneritrai ie 16 1. 34371 NI. Soni«, 2 Z.. Klicke. Korridor, neu heraerickiet. an rubiae Leute billio, zu veruiieten._Ton neahr. 6 . KI S Zim. Wob», i. verm. OfiUll Siroiboi-icx Zlr. 10. ® ei Bäckereien und Kouditorcten gut ein- genihrter Herr iauch gelernt. Bäcker n. Konditor» wird als Vertreter v.Haus d. Nahrungsmittelbr. ge'. Hob. Berd. Off. n. k.28S k.S.an »uü.Masse.Msaodelm 1 Verschiedene | Wihrnar. Gm neues Wobnbaus. eint- oder actrennt, mit 1000 om Otrabaarton zutn I Avril zu vermiet, 2iäh. Ludw. Abel, Witz» ar. Kr.WovIar. OStöS Line Parterrc-Wokinuml in dent Hause Erke Ult-Anlaoe »ndLauds,ratet,itratze. beheb. au» 6—7 Zimmern nebh allem Zubebör, ver ioiort od. 1 . Avril ?,» vermieten. ,183 ülbe tm nttM & Slina. 7» Zimmer Wohnung mit Bad u. MndckenU Goethe- straffe 67II. 6-Zsminerw mit Bad und Mädchenjimur Henselhrake6 II. einige 4- u. 3-Zimmerwobnuna su ver> i ntet. Rah. ( V)oei6ei it6flp. l Ein Junge kann die Bäderei und Konditorei beiten» erlernen. *• Tai« Müller. Ba b nbofhr. G-eiabeene Waickieautlir Damvlbetrieb aesudit. !'663D (itarnsson ivc rwaltuna. flotter BuiWltjslll kann etntreten. 2628 H. Lckön. Liebigstraftc. Redtgev. Herrcu auch Damen, welche uuab bätlaia sind und sidi tiir die Weile eignen, bei hohem Ber dienst soiort gesndlt. L>orzu» slelleit nadmlinggS 3—7 Uhr im Hotel Felsenkelier, Zimmer Nr. 4. [02152 Jg. Fahrbnrsche sofort gesucht. 367» Hillebranbitraiie 1. Ziiihi. 9 >rrfflufcritt nnü ein 5 !tl|i'niflDdicii für Manufaktur - Waren gegen sofort. Vergütung gesucht. Schrift!. Au/.cb. unter 3263 an den Gteh. Atn. erb. Junge Dame s. Jabrikkontor v. sos. gesucht. Bedingung:f!otte Maichincn- schreiberin. Schristl. Angeb. u. 3398 tut den Gieg. Anz. erb. MAOOAfOOm« und Lebt Mäbche» jucht »ausbaud Gliortcr. 0214 Haushälterin. In Kückic und Hausarbeit erfahrenes Mädchen zum sos. Eintritt gesucht. Reise wird vergütet. J^ran ,r mein Acnlitriiiizz-Atclicr lülhtigcSchneidcrin gcsuihl 3682 Carl IVowack. Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen in grosser Freude an Privatdozent Dr. A. Thies und Frau Dinatreb. Lindemann Giessen, lö. März 1914 ii‘4 ii« Man». 24 I.. Aniäager indit «trtt. i. ftruotirapb und MsLilicliiLttibtt zum 1. Mai d. Js. Schristl. Llngebote unter 01904 an den Giehener Anzeiger erbeten. J( \GK,R IA\\ der feine ^jährige Lehre am 1. Mai,n cinefn kolonial-, ^ard- und (^ifcnwaren gefchäst beendet, sucht Stellg. Schristl. Angeb. mit 3641 an den Giesrencr Anzeiger. Kommis 19Jghre. militärsrei. perfekt. Kontorist, gereist. In. Zeugnisse und Referenzen, sucht Stellung per sofort od. spät. Schristl. Angebote unt. 02151 a d. Giehe >er Anzeiger erb. Kaulionssäh. Mann anfangs Swn'Ä" 5lassenbotc l'd. sonst. Bertranensvosten. Offerten unter >. P. 5524 an die Annoncen-Expeilition Fr. Schall, Paisbarg. 3657 I > Für eilt, intcllin. Jungen ans achtb. Familie, d. Ostern die Schule uevlcttit, w.geeign. LelirsieiSe »Geschäft ob. Kontor) gesucht. Schristl. Angeboie unt. 02144 an den Gicgener Anzeig, erb. Stellung gesucht für ein besseres HaawnilUlohen, welches in herrscha tlichem Hanfe gedient hat und von der Herrschaft empfohlen w., in nur besserem Hause. Schrift!. Angebote unt. 3667 a. d. (flienencr Anzeiger erb. M. iflbjtänii. SKäödirn mit guten Zeugnissen snckt Stelle. Katbarine Schmidt, gewerbSmäfnge Stellcnvcr- minlerin. Walltorstr. 36. Belgier, mit aller Garantie Alt verk. ober ans Nassevferd, Navv., z.vcrtausch. R.Girsch. Weisrmüble, Post-.' iidda ^ (Line schwere tramuge Kub, Ostpreuhe, zu verk. >3672 M. Keüler, Gastwirt. if. 'Hificn mi ‘ - * u Pkll>. .lUrftW ucrfoiifen. 02157 Nodbeiincr Str. 2:4. Laden Einrichtung zu verk. 02142 __ Neuenweg 36. 01657 Gur.Fabrrad n Damen V uer l. Saiujhefstr. 32 10 Stück a 20 hl, 1 ü 10 hl und 6 ä 12—14 hl, wegen Anschaffung gröberer Fässer zu verkanten. Eignen fich durckigeschnitten sehr gut zu Bütten. Näheres Brauerei Jbring. Lick, iOberb ». Grle^knhcitsklnif. Verschiedene gute gröbere Qrlgcmäldc billig abzugeb. Schristl. Angebote unl. 3701 an d. Gieftener 'Anzcia. erb. Wcgzuqshalbcr Bücher der ^berrealichnlc Q-uinia und unterste Klasse erweiterte Mädchenschule zu verk. Wllbfclmstr. 47 I. (02138 Bienen.Honig?“ l „ Pfund 1 Mk.. hat ab.zug' Wahl, Kämmerzell i Fulda». Kiefernholz. Kaute ein gräberes Quantum trodeiicct Kiciernbol, la- Qualität. Sdirittl. An nebele unter 3t,91 au den Wietjener Aiijeiaer erbeten GEB. ENGLÄNDER erteilt i;\(iI.ISGHKV UNTER- RICllT. Schrift). Anceh. u. 02139 an den GieB. Anz. erb. I Körbe». Stühle werden tdjnef! und billin ne- [lochten.7i.l«n Girier in nimmt noch Kunden an. Stepbanstrastc - 12 NI. 2 eiugefriedigtelKärtcumit Obst, Ztvetschenbnumen >md dergl., sowie massiv. Gartenhäusern versehe>l.a.d. Wescr- u. Gderstrahe gelegen, jeder ca. 1000 :U84 Gin Ältkt m llulnug zu verpachten. (02103 Näheres Oü Anlage 7 I. Ttiller Teilhaber für gutes Geschäft, das vergröbert werden soll mit Mk. 20000.— (Einlage gegen hnoo- thekarische Sicherheit m. 10"/, garant. Verzinsung v. 1. Füll gesucht, eventl. früher. Off. u. T. W. L. 234 an Radel! Basse, Fra nkfurt a» Baln. 3670as Entlaufen! Nebvinschcr mit rveincnt Fleck aus der Brust, hört auf den Ruf „Schnüffel". Gegen Belohnfmg zuznführ. 3i»8il Bär & Wctterbab». Verloren 2 Obrriugc als Anhänger, abzugeben gegen Belohnung 0(2149] Sonncnstrahc 18III. Bei der am 1. März statt- gciundenen Verlosung deö Geflügelzuchtvereins sind die auf die Lose Nr. 411, 244, 80, 73 u. 77 gewonnenen Gegenstände iioid nicht abgeholt. _ ollten die Gegenstände bis zum 20. d. MtS. nickt nbge holt sein, so verfallen die Gervinne zu Gunsten deS Vereins. 3680 Lang-GmlS, 16. März 1914. Der Ausstcllungöleiter: K. Aug. Fader. _ 4S. Unterfertigte bittet um mitgebcnbeGimeidimtgber aus dem Wintersemester 1913/14 nod) ausstebcn den Rechnungen. 36971» vie liRNüsmkiiiosedgit „vsrmstsütia I. 71. b. Qi.: Romlierijer = ZivliilB-Rkrsttizkriiiil!. K. 23/13 1449 V Freitag, 27. März 1914, vormittags 1V Uhr, soll auf hiesigem Amtsgericht, Zimmer 18. das den Johann Heinrich EnderS Eheleuten zngesckriebene Grundstück: »yl. ! öir. 095 —170 qm Hoff reite in der KavlanSgasse (Kavlansgaffe 12) zwangsiveise versteigert wer den. Die amtsgerichtliche Ber^ fügung ist im OrtSgerichkS zimmer öffentlichauSgehängt. Giehen, den fl. Januar 1914. Grostherjogl. OrlSgericht. S i m o n. !». mm. winui, lernet die neuesten Sotten Frühkartoffel offeriert billinst 3661 Moses Chambre, Lieb, ^|i I t D t S tfay [etneC&ß len-fWäiiaiMnnAcft HuflenH& prKat Kdterm etndellen Schult (Uvtr biefea W/bert Tdblei Krrtt» ttiULinailenApoiWen u.DcoOert n PKimayukWuctuti i MJk c Nicderlafre i in Giessen Pelikan -Apotheke, Hirsch Apotheke, Löwen - Droger: Central-Drog.; in Groöen- Linden: Apotheke von W. Schlich; in Lieh: Drogerie Zimmer. 6 ss Beka»mtmachnttg. Die Hol ,Versteigerung vom 13. l. Mts. ist gcnchnngl. Empfang der Avsnyrscheine, Holzüberfveisnng und erster Fahrtag: Freitag, 29. l. MtS. Gießen, 16. Marz 1914. Grosth. Obersörslerei Schiffenberg. _ T r autw ei m__ 3664 I' Holzversteigerung. Montag, den 23. März, werden in den Distrikten Langebuchen, Buchwald, Walversberg, Feibeewiese, Neu- Hosstanne und Vleuhof (ehemals Elenmi scher Wald» versteigert: Stämme: 12 Eiche ^ 6,40 Fstm., 5 Kiefer — L99 Fstm., 1 Lärche 3. Kl 0.99 Fstm.. 7 deSgl. 4. Kl. -- 3,73 Fstm., 26 desgl. 5. Kl. — 9,42 Fstm., 31 Fichte ^ 13.54 Fstm.) Terbstangcn: 33 Lärche — 3,87 Fstm.. 410 Fichte « 18,77 Fstm : Netsstangen: 290 Fichte — 5,08 Fstm.: Nm. Rnvknuvvel: 13,5 Lärche. Brennholz-Scheiter: 139 Bucke, 10 Eiche. 2 Erle. 18 Linde, 4 Lärche,' Kniivvel: 283 Bucke, 48 Eiche. 4 Linde, 16 Kiefer, 36 Lärche, 17 Fichte; Knüpvelreisig: 4 Kiefer, 6 Lärche: Reisig gewöhnlich: 354 Buche, 119 Eiche, 44 Linde, 4 Lärche, 4 Fichte; Stöcke 56 Buche, 11 Eiche. 2 Kiefer, 12 Lärche, 10 Fichte. Zusammenkunft vormittags '/«in Uhr aus der Kreisstraffe Winnerod—Reinhardshaitf zwischen Distrikt Laugebuchen und Eichwald. Begiun bei Buchenknüvvel Nr. 301. Das Holz in den Distrikten Feibels wiese. NefchvsslanNe und Nenhos wird nicht vorgezeigt und ist vorher cinzusehen. Nähere Arrskunst durch Forst- marlaspirant Svaar zu Bersrod. Grünberg, den 13. Ntnrz 1914. 3684D __ Groffherzogliche Obersörslerei Grünberg. __ Stadt. Seefisch-Mackt Loiinrrstag, den 19. Mär) 1914, nachmittag« 2' Uhr beginnen», in de» Marktlauben. Zmn Berka»! kommt nur belle, rriidtefte Rorbieelvare su billiacn, ledinUch WeSclbftfoitcn der Stadt bertenhett Prellen. Die Bertattldpreite find a» den Berkautsttändeit ntineickianen. 36661! IiescUailic leistcrMarkt bei dilligiltiiPmskii Grober Vorrat an Sckicllstscb, Kablian, Backfisch, Scezaudcr, Schollen, Notzungeu u. grünen Heringen. Z8Zahrelittich an einem blaLchenartiaen (hchchis aus schlag. Ich wandte die verschiedensten Ättitlel vergeblich an. Durck Schaumanflage mit Obcrmcver'sMcd. Hcrba- Seife erzielte ick rasche Heilung. Sv schreibt Frau B. Hackmann, Wiedbad. Herba' Seife k Stück 50 Pfennig. 30 u /o verstärktes Präparat Akk. 1.—. Zur Nachbehandlg. Herba (vrcme ü Dnbe7üPf., G.aödose Alk. 1.50. Z. h. i. d. Engel- u. Hirsch-Avotbekc n t.d.Drogcrien O.Sckanf, W. Kilbiugcr, E.Karn, A. Noll u. i. d. Parfümerien. s666hv! Ob Elektr. Betrieb Rasenbleiehe Inh. Fr. Otto :: Liebi^strasse 63. :: Empt sich im Iliiilgei von Wäsche jeder Art Bei dauernder Behandlung garant. blütenhelle Wäsche hei absoluter Schonung;. wirklich gute nod schwere Möbel aas trockenem Holz su hseonders bill. Preisen za lieieru, darin liegt die Stärke meiner Firma. 60 , 125 , NM Kpl. SctildLzUnme!’ 225 . 255,350 „ BLMEtaW 180 , 225.275 „ EicMpelsföimni. 430 . 525,650 Vornehme Herrenzimmer 375 ., Klelrterschranke 18 , 21,35 „ Bettstellen 15 , 26 . 38 „ WüSitiknmnimlen 21 . 28 , 48 ,. Nachlschraoke 6 . 50 . 9,15 r nur hei 3888a 3.3ttmann Gießen. Bahnhotstraße Kr. 29 tniflles ohorhesr. IHöbelversandhans Kleine Anzahlung Zahlungen n.Tereicbarnug f. mir Waschen u. Trocknen b illigste Berechnung. [2892 Versende Jleischwiirst unb Würstclien 10 Psunü franto geg. Nachn. M Ztestler. Rostichlachtcr. Lino kompl. £inrlcUtung 2 Zimmer und Küche i W. 300 Anzahl. M 50 • PSerde-Lose ä Mk. i (grssx) ttnb in allen bekannten Lose- Geschäitenz. Haben. General- Vertrieb R n r h a c k c r. Neuen Baue ll. Daselbst 11 Lose für 10 Mk. so lange Vorrat. Für Porto u. Liste 25 P'g. extra. Nachn. teurer. 2651! M LINOLEUM einfarbig, bedruckt und durchgemustert in allen Stärken und, Preislagen. Das Verlegen wird unter Garantie für tadellose Arbeit mitübernommen. Ferner in größt. Auswahl Linolenm-Teppiche :::: und -blinker, Tischlinolemn :::: Tapetenliaus Hochstätier Brandplatr, 1 Fernsprecher 3G Bon Donnerstag, den 19. ds. Mts., früh morgens an -* stehen in der Gastwirtschaft Louis Lehr in Herborn zirka 30 Stück schwerer und leichter belgischer Arbeitspferde, sowie Münster!. Laufpferde u.Nussen worunter ganz egale Gespanne, und lade Kauf- und Tauschliedhaber ergebenst ei». 3889 Moritz Herz, Hamm a. d. Lieg Pferdehändler Fernruf Nr. 2. kW2 ardinen vom Stück u. abgepaßt in größter Auswahl zu sehr billigen Preisen — vom Stück das Meter 70, 75, WO. 90 Pfg.. 1.00. 1.10 Mk. usw.; in schmal das Meter 40, 45, 50. 60. 70. SO Pfg. usw.; abgepaßt das Paar zu 4.75, 5.00, 6.00, «.50, 7.50, 8.00, 9.00, 10.00. 11.00 Mk. usw. usw. ALL- OVER - NET-Stoffe das Meter zu 5», 60. 80 Pfg., 1.00, 1.25. 11,0 Mk. usw. usw. Abgepaßte Rouleaus das Paar 2.80, 3.20, 3.50, 4.00, 4.50 Mli- usw. Rotileau-Stoffe in allen Breiten, das Meter 75, 9.1 P(fr„ 4.00, 1.10, 1.20 Mk. [ M “a C. Röhr L Co. MITGLIED DEB RABATT-SPARVEREINIGUNG Will ■IIMMI!«■■■ EB l!l|!ll |lllli||| 'l||)llllllllllllllllll ||llll|| ll|||||llllllllllll||lll || l || i ||| l'||||||||||||||||||lll!llllllll||||||||||||||||||||llllllllll Was glänzt in der flasche so goldig und rein , Was wird selbst non Kindern vertragen. Was stärket die Schwarken, die Kranken allein, Wirkt anregend stets auf den /Sagen? 3as ist Sicco’s, Sicco's Jonischer Wein! Preis pro Flasche 3.— Mark ! Erhältlich in den Apotheken 1 Fabrikant: Chem. Fabrik Sicco A. - G., Berlin IIIIIIII^IHIIIIIIIIIIimillllllilllHIIllllllliiiiinjiniiiiiiilHilllllllllliiinijjnnjHiilllllllillllllliiiinjuniiiiiiillllllllll Färbezu Hause Heilmann^Faröen Wolle. Halbwolle, Baumwolle »s.« | erhallen prachtvolle.echte Färbungen. I Es kosten zu färben: 1 Kinderkleid 10Pfg. 1 Bluse tOPfg. I 1 Frauenkleid 50-75 Pfg. Alle Farben in Päckchen a 10e25 Pfg Ausdrücklich Hetfmann's'Tarben mtf » Schulmarke Fuchskopf im Stern fordern. | Fabrikanten: Gebr. Heitmann, Köln u.Riga. ledes Paket enthält eine : entzückende Beilage. :: lir echt mit Sdunwtaifijf Alleiniger Fabrikant Carl Gentner, Göppingen. Allover-Nets (kleingemustert. engl.T üll) zum Anfertigen von Stores und Gardinen in grösster Auswahl Teppich-undGardinenhaus Ernst Bloedner Nachf. Inh. W. Docter Telephon Nr. 172 3C8(ia Gegründet 1883 3690a verhüten Sie! Lästige Kopfschuppcii beseitigen Sie brauchv! „Khet“- Haarwasser Alleiniger Hersteller: K. H. E. Trappe Dfediciiial-Drogerie zum Krenzplatz, Kranzplatz 9. Feruspr. 706 Heinrich Hahn, Griessen Neustadt 8 — Telephon 403 Samenhandlung f.Gartenbauu.Landwirtsohaft Haunt-Artikel • Erstklassige Gemüse-, Blumen- u. -£__1 Grassamen, seidefreie Kleesaaten (speziell Pfälzer Rotklee), Original- und Elite-Runkel- Rüben, holländische Blumen-Zwiebeln Pflanzen-Spi-itzen, Obstbaum-Karbolineum, Bast. Baumwachs, Kokos-Stricke Garten-Geräte usw. — Naumanns Blumen - Dünger Sämtliche Düngemittel für den Garten ( 267!) ) Preisliste gratis ik Anzüge ,16.00 schwarz und meliert Anzüge .23.50 blau Kammgarn ein- und zweireihig Anzüge ,27.00 blau Melton ein- und zweireihig Anzüge ,32.00 blau Melton ein- und zweireihig Roßhaar-Verarbeitung Anfertigung nach Maß! J. Schmilcker Nachf. Marktstraße 8 2817» Telephon 496 Frische Fische Mittwoch früh 9 Uhr und Donnerstag eintreffcnd: Mußt ötlpüiiilirr Aiml-LchcWc garantiert blutfrisch, 1—4-pfündig, Pfund 48 Pfg. ff. KabSiaü o. Kopf 4—8-viundia. Psund 2r> Pfg. im Ausschnitt Pfund 30 Pia. stfinhutt d'»nd Röljiiiiztil 45 ”m Mk. 1.10 Brat-Schellfische KolhbW Ä 3fl(m Ä« Grüne Heringe i ^" 6 50 Pfg. Irische Fisch Koteletts aÄ Frische Bücklinge grdsfsallcnd, Iienle unb jeden 9 SR{/i Tag ftiidj eintveffenb » CIUU iö P|g. ft i nlilii'.t irische Bülumer, Pfund VO Psg. fmorgen cintressendl, Gcbr.Berdur Kolonialwaren Bahnhojstraste 27 Delikatessen Fernsprecher 231 | Galvanische Arbeiten aller Art Z in Nickel, Kupfer, Messing, Altmessing, Tombak etc. § in sauberster Ausführung. Aafsrlsiteu, Umarbeiten • und Ergänzen von Petroleum-, Gas-und elektrischen © Belenchtnngskftrpern aller Art. Aufarbeiten von Ketall- A getjenständea <*inschl.etwa notwendiger Reparaturen i Enges Kauffmano, Lamp anfabrik I J Schtlfeoberger Weg §9 [17931 Fernsprecher Nr. 284 dMtM UMHMm t»—tt m H tt —1 Wasehmasehinen Wringmaschinen Wäschemangeln Drahtwäseheleinen Drahtwäseheklammern empfehlen billigst 2476a Emil Pistor Nachf. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieften. Aus Beschluft der Stadtverorbneten-Bersammlung vom 18. September 1943 und mit Genehmigung Groftherzot lichen Ministeriums des Innern vom 29. November 1913 sind die im Schlackithos zu erhebenden Fleischbeschau' gebühren mit Wirkung vom 1. April 1914 ab wie folgt festgesetzt worden: für 1 Stück GroftvieH aut 80 Psg. 3673 B n \ H Kleinvieh „ 40 „ « 1 » - Ziegenlamm oder Spanferkel 20 Psg. Das Abfallholz von Bäumen aus den städtischen Anlagen und an verschiedenen Straften, insbesondere an der Rvdlnnmer Strafte, an der Hardt-Allee, auf Oswalds- garten, im Burgermeistcreihof. am Schiffcnberger Weg, aus dem Putberberg. an der sicher Strafte, am Anneröder Weg, im Lärchenwüldchen und an der Grünberger Strafte, bestehend in Knüppel- und Stockholz, Reisig und einigen Stämtnen tvird Donnerstag, den 19. März 1914, nachmittags 2 llbr beginnend, an Ort und Stelle meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist am Schlacktbof. 3656B Bekanntmachung, den Voraaschlaa der Stadt Mienen sür das RcchnungS- jabr 1814 betreffend. Der ln der Sitzung der Sladiverordneten-Versamm- luna vom >6. Mär» 1914 seitnestcUle Voransdilaa der Sfadl Giciien für da» Rechnungsjahr 1914, ebenso die Voranschläge des SladicrweiternnassondS, des Eleklrizifäfs werks und der Sfrasfcnbabn, sowie des Gas- und Waiicr- werks für dieselbe Zeit, liegen vom 18. ds. Mfs, ab mälirend einer Woche aus dem Geschäftszimmer de» Oberbürgermeisters — Zimmer Nr, 15 — osten. ES wird die» mtf dem Bemerken ostcntlich bekannt gemacht, das; die Bclciligteff innerhalb der Osscnlegungs frift die Voranschläge einseben und bei dem Oberbürgermeister sdirisilfch oder zu Protokoll Einwendungen gegen ihren Inhalt vorbrinaen kiinncn. In dem Voranschlag der Stadt Giehen Ist die Er- Hebung einer Umlage beschlossen, zu der and, die Ausmärker hcrangezogen werden, 3MB