Hr. 57 Zweiter Erscheint iäglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Gietzeaer.familienbläNer" werden dem .Anzeiger^ viernial wöchentlich beigelegt, da? „ttreirbl-N sür de» Krets Siehe»" zweimal wöchentlich. Die „randwirstchastlichen Zeilsrogen" erscheinen monatlich zweimal. Blatt 164. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger sür Vberhessen Montag, 9. März 1914 Rotationsdruck und Verlag der Brühlstchc» UnioerfilätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slrah« 7. Expedition und Verlag: e-qsül. Redaktion:s-n811L. Tel.-Adr.:AnzeigerG,eßen. Neues Strafrecht. i. Wir erhalten von einem Richter folgende Ausführungen: Ein neues Strafrecht ist auf dem Marsch. Zwar nicht tut Geschwindschritt geht cs seine Lahn, langsam aber sicher kommt cs seinem Ziele allgemach näher. Als Vorarbeiten sür das neue deutsche Strafgesetzbuch sind bis jetzt drei bedeutsame Werke gezeitigt worden, die als die wichtigsten Etap» vcn aus der weiten steilen Marschroute gellen können. Es find ein „halbamtlicher" Borentwurf, ein von hervorragenden Strasrechtslehrern hcrrührender Gcgcncntwurf und der im Herbst v. Zs. zum Abschluß gekommene Entwurf des Ausschusses sür Ausarbeitung eines neuen Stras gesetzbuchs, der seil dem l. April 1911 im Reichsinstizamt seines nicht leichten Amtes gewaltet hat. Tass die Männer, die zum Teil Jahre hindurch an diesen Entwürfen gearbeitet haben, dies getan haben von dem ehrlichsten Willen beseelt, ein unseren fortgeschrittenen, wirtschaftlichen, knltnrcllen und sozialen Verhältnissen wirklich genügendes Strafrecht zu schassen oder doch öorji,bereiten, ist über jeden Zweifel erhaben Toch aber werden sich ihre Schöpfungen noch recht reichliche Kritik gefallen lassen müssen, wie solche ja auch seither schon in fachmännischen Kreisen forlgcsctzt geübt worden ist. Ter rapideAusschwnng und die zum Teil geradezu raditale Umgestaltung der Tinge, ivic sic sich seit den letzten vier Jahrzehnten aus säst allen Gebieten des ösientlichcn wie des privaten Lebens vollzogen haben, erheischen nalnrgcmäsi eilt der Neuzeit angemessenes, vom „Zeitgeist" (im guten Sinn der Worres getragenes mtb durchdrungenes Strafgesetzbuch. Ohne Frage gibt es heute im Vergleiche etwa zur Zeit von 1870 eine ganze Reihe von strafbaren Handlungen, »tu bei'ne Delikte, für die das jetzige Strafgesetzbuch entweder gar keine, oder doch nur durchaus unzureichende Strasnormcn enthält. Unsere neuzeitlichen Vcrkehrseinrichtungen und ins- bcsondere die Personentransportmittel, Automobil, L n s l s ch i s s, F l u g m a s ch i n c, ebenso wie die elektrischen Licht und Kraftanlagen. Telephoti, Telegraph uff., in ihrer stets wachsenden Ausdehnung mtb ihrer von Tag zn Tag mehr um sich greifenden Beherrschung unseres nwdernen Geschäftslebens, sie fordern kategorisch auch neue Strafbestimmungen. solvohl zugunsten ihres Schutzes, als auch znm Schutze der durch sie drohenden Schäden und Gefahren. Aber auch gegenüber anderen, in früheren Zeiten weniger gekannten Delikten, wie z. B. nillauterer Wettbewerb, Mädchenhandel u. dergl. sind den Strasgesctzgebern neue Aufgaben cr- wachsen. Und noch ein anderer Gesichtspunkt wird bei dem neuen Strafrecht schwerwiegend in Betracht kommen, das ist die von vielen hervorragenden Strasrechtslehrern und praktischen Juristen gestellte Forderung, dast das neue Strafrecht nicht nur der Strafe, sondern weit mehr der Verbrechensbekämpfung dienen müsse. Auch der Deutsche Richtertag hat sich bei seiner Berliner Tagung im Herbst v. Js. eingehend mit dieser Frage befasst und das dorr von dem Strasrechts- lchrcr, Proscssor Tr. Rumps-Mannheim, in meisterhafter Weise behandelte Thema: „Ter Richter und die Verbrechensbekämpfung im neuen Strafrecht"", ist für die Neugestaltung unseres Strafrechtes, und zwar sowohl sür das Strafgesetzbuch, wie sür den Strafprozeß, von so außerordentlicher Wichtigkeit, daß cs vor endgültiger Neuordnung der Dinge voraussichtlich die Ocsscntlichkcit noch recht oft beschäftigen dürste. — Daß nicht nur die juristische Fachpresse berufen ist, sich mit den bei der Schaffung eines neuen Strafrechtes in den Vordergrund tretenden Fragen zu befassen, jondern daß auch die Tagespreise, die ja vielsach den Pulsschlag des öffentlichen Lebens und namentlich auch unseres Rechtslebens widergibt, hier Mitwirken, insbesondere aber auch ihre Leserkreise über besonders wichtige Fragen unterrichten muß, liegt aus der Hand. Wenn nun hier mit einigen Sätzen auf den erwähnten Rumpsschen Vortrag eingegangcn werden soll, so kann das selbstverständlich nur in sehr begrenztem Maße geschehen und soll nur geschehen unter Beschränkung ans einige Punkte von g r u n d s ä tz l i ch c r Bedentnng. Hierbei sei vorausgeschickl, daß bei dein Vortrag als allgemeiner Grundsatz die Forderung hervorgehoben worden ist: „Elastischere G c st a l l n n g des Strafrechts, jrcierc Stellung des Richters." Der Strafrahmen soll im allgemeinen ivcitcr gefaßt werden als im heutigen materiellen Strafrecht, dem Richter sollen mehr Strasartcn wahlweise zur Verfügung stehen. Zugleich aber soll dem Rich tcr — und darin stimmen crsrculicherwcisc die drei oben er wähnten Vorarbeiten überein — eine maßvolle Frcierstel- lung auch als T a l r i ch I e r gesichert, in. a. W., es soll ihm im neuen Strafrecht ein größeres Vertrauen als bisher ein gegengebracht werden. Diese Tendenzen werden ivohl auch im kommenden neuen Strafrecht verwirklicht werden, da, wie erwähnt, die drei Entwürfe in diesen Punkten grundsätzlich heute schon ziemlich einig sind. Sie alle drei sehen vielsach weitere Strafrahmen vor, geben zum Teil auch dem Richter mehr Strafarlen zur Auswahl für den einzelnen (Straffall, sie alle wollen auch dem Richter in gewissen Grenzen das Recht gegeben wissen, trotz Erfüllung des strafrechtlichen Tatbestandes im Einzelsall überhaupt von Strafe ab sehen zu dürfen (richterliches A b o l i t i o n s r e ch l). Alle Entwürfe gehen grundsätzlich auch darin einig, daß sic auch st r a f v c r h ü l c n d c Bestimmungen ergänzend in das Strafgesetzbuch ausgenommen wissen wollen. Allerdings würden sich die in dieser Richtung gemachten Vorschläge im neuen Strafrecht im wesentlichen aus Maßregeln beschränken, die eine Wiederholung von Verbrechen oder Vergehen hint- anhalten sollen, woraus später näher zurnckgekommcn ivcr- dcn wird. Toch sei schon hier kurz auch darauf hingewiesen, daß cs auch nicht an Stimmen gefehlt hat, die Maßregeln fordern, durch welche Verbrechen und Vergehen von vornherein verhindert werden. Warum — so hat man gesagt — erst Sichcrungsmaßregeln treffen, wenn eine strafbare Handlung begangen oder entdeckt ivorden ist, während man sehr wohl solche Handlungen vielsach a priori unmöglich machen könnte. Mit Recht wurde hervorgehoben, daß z. B. in Berlin die Kriminalpolizei eine Liste derjenigen in Händen hat, die gegen 8 175, Slr. G. B. verstoßen, daß man Dutzende von äußerlich hochvornchm austretcnden Verbrechern kennt, von denen man genau weiß, daß sie Zuhälter sind und von dem Erlös der Dirnen leben usw. Es wird nichts dagegen getan, cs fehlt an der gesetzlichen Handhabe. Es sei deshalb im hohen Grade wünschenswert, wenn im neuen Strafgesetzbuch auch Maßregeln vorgesehen würden, die die Begehung von Verbrechen und Vergehen von vornherein verhindern. Obwohl die Idee selbst symvathisch begrüßt wurde, schltc es doch auch nicht an ernsten Bedenken ihr gegenüber, namentlich wurde betont, daß man hier doch dem Strafrichter etwas zumnten würde, was in erster Linie Sache der Polizei sei, und daß das Einsetzen der Strasrechtspflege doch stets die Realisierung eines strafbaren Tatbestandes voraussetze. Von einer Beschlußfassung über die vorgeschlagencn Thesen wurde denn von dem Richtertag auch abgesehen. Zwei Punkte find es nun, auf die hier etwas näher eingegangcn werden soll, weil sie ohne Frage noch reichliche Erörterung auch in der Oessentlichkcit finden werden, nämlich die Neuregelung des „R e ch l s i r r t u m s" und die im neuen Strafrecht vorgesehenen „sichernden Maßnahmen". Die Meinungen über die Behandlung des Rechtsirrtums im Strafrecht gehen auseinander. Das Reichsgericht bat lange den Slandvunkt eingenommen, daß der Täter zu bestrafen sei, auch wenn er sein Tun sür strafrechtlich erlaubt gehalten habe. Dieser Rechtsstandpnnkt ist jedoch von den deutschen Strasrechtslehrern rundweg abgelchnt worden, als ein schwerer ungerechter Verstoß gegen den obersten Grund satz strafrechtlicher Verantwortlichkeit: „Obize Schuld keine Strafc". Auch der Entwurf des StrafrcchtSaus- schusses hat sich diesem letzteren Grundsatz angcschlosscn, und der Deutsche Richtertag hat sich einmütig zu dem Leitsatz bekannt. „Hai bcr Täter nachweislich in dem Glauben gebandelt, die Tat sei erlaubt, weil er sich über das Gesetz oder dessen 'Anwendung irrte und ist der Irrtum entschuldbar, so kann dm Richter nach den besonderen Umständen des Falles die ordentliche Strasc nach freiem Ermessen mildern oder er kann srcisprechcu." Die ursprüngliche Fassung, daß der Richter bei entschuldbarem Irrtum „von Strafe abschen könne", wurde aufgegeben, nachdem von Rcichsgcrichlsrat Lobe mit Recht darauf hingewiesen war, daß der Täter, der in entschuldbarem Rechtsirrtum handelt, also das Bewußtsein der R c ch l Sw i d r i g k e i t seiner Handlung nicht hat, auch keine schuldhafte vorsätzliche Tat begeht, und daß es ein Unding wäre, eine Strafe wegen vorsätzlicher Rechtsverletzung verhängen zu können, auch wenn keine Schuld vorlicge. Wenn aberrictztercS der Fall ist, dann muß der Richter nicht „von Strafe ab sehen kön- n e n", sondern er muß s r e i s p r c ch c n, weil eben eine strafbare Tat nicht gegeben ist. Es wurde dabei jedoch besonders hervorgehoben, die Entschuldbarkeit könne so gering sein, daß man sagen könne, er hat zwar geirrt, aber eine gewisse Fahrlässigkeit lieg: doch vor, so daß eine Bestrafung in milderer Form immer noch angezeigt erscheint. Findet der Rechts irrlun: im neuen Strafrecht seine Regelung im Sinne des oben zitierten Leitsatzes, so wird dies sicherlich nicht nur die Zustimmung^dcs Juristenstandes finden, sondern auch dem gesunden Rechtsempsinden des Volkes am besten entsprechen. Line öaitj.te $lottenöioijion vor viienos-Aires. Buenos Aires, tz. März. Ter Besuch der deutschen Flotten-Tivision ivar trotz der Ungunst der Witterung, die manche Veranstaltung störte, ein großes Ereignis sür die angelansciien Häfen, die Bevölkerung der Hauptstadt und die deutsche Kolonie. Am März brachten sämtliche Blätter überaus herzliche, vielsach illustrierte Begrüßungsartikel. Tara» schloß sich eine ausführliche lausende Berichterstattung, ebenfalls mit zahlreichen Illustrationen. Tic An- lnnft in Mar bet Plata war durch unsichtiges Wetter verzögert worden. Ter starke Seegang machte eine Verbindung mit dem Lande unmöglich, so daß die geplanten Feste ohne die Osfiziere abgehalten werden mußten, die in ihrem Mittelpunkt stehen sollten. Auch am 4. und 5. März war jeder Verkehr mit dem Lande und den Schiffen un» möglich. Am 5. März abends fuhr Kontreadmiral v. R e - beßr-Pa schwitz aus dem Kreuzer „Straßburg" hierher, das Linienschiss „König Äkberl" blieb in Mar del Plata zurück. Am ,i. März nachmittags lief die „Ttraßburge im hiesigen Hafen mit ausgezeichnetem Manöver ein, das lebhaft bewundert wurde. Zur Begrüßung hatten sich der deutsche Gesandte Freiherr von dem Bussche-tzadde»hausen und eine Abordnung der argentinischen Marine eingesun- dcn. Tie deutschen und argentinischen Gäste folgten einer Einladung des Gesandten zn einem Frühstück im Deutschen Klub. Nachmittags empfing der Vizepräsident von Argentinien den Admiral nnd seine Osfiziere, die abends einer Einladung des Marineministers in den Jockehtliib folgten. Aus die äußerst herzliche Ansprache des Ministers aut-, wartete v. Rebeur-Pajchwij; mit einer ausgezeichneten jpa Nischen Rede, die großen Eindruck machte. In Mar del Plata trat inzwischen besseres Wetter ein, das die Verbindung mir dem Lande ermöglichte. Ter Kommandant und die Lfsizierc deS „Kaiser" gingen an Land. Später bcgabeni sich argentinische Marineoffiziere und andere Herren an Bord des „Kaiser", der abends nach Montevideo .ab- dampfte. Am 7. März besuchten .Kontreadmiral v. Rebcnr- Paschwitz nnd der Kommandant der „Straßburg", Fre- gaitcnkavitän Rctzmann, mit dein Gesandten den Gouver- neur der Provinz La Plata Abends fand ein Ballsest im Deutschen Klub statt. Kontreadmiral v. Rebe nr» Pasch Witz, der Koni- Mandant nnd die Offiziere des Kreuzers „Straßburg" sind nach La Plata abgereist, um die Sladt zn besichtigen. Zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie sind nach Montevideo gefahren, um die deutschen Linienschissc „Kaiser" und „König Albert" zu sehen. Der Kaffer in Bremen. Bremerhaven, 7. März. Tcr K a i s e r verließ das Linicnschiss „Tcutschland" Ijeutu vormittag >>12 Uhr nnd landete vor der Llohdhalle, >vo die Kricgcrvercine der Untermcserorte in Stärte von etwa 800 Mann und die Jngendvcreinc Ausstelluiig genommen hatten. Tcr Kaiser Europäische Erfindungen in öen Augen von wilden. Können wir Europäer ims von so manchem, was fremde Länder und Völker angeht, nur schwer eine richtige Vorstellung mache», so gilt dies erst recht sür die aus viel niGrigerer Kultur- saiic stehenden Naturvölker fremder Erdteile. Im Innern von Sumatra nnd ani Celebes in ». B. Tr. E^Cartbaus, wie er IN der neuen illustrierten Zeitickiriil „Ter Stein der Weisen" 'Berlin tz. 42) erzählt, verschiedentlich von Malaien geiragt worden, ob denn bei uns wirklich alle Brunnen Seltcrswaster enthielten. Tie naiven Leute waren zn dieser merkwürdigen Ansicht osscnbar dadurch gekommen, daß das kohlcniaurc Mincrallvasscr. das sie die Europäer io häuiia trinken iehcn, den malaiischen Namen „aier 81-inäa", d. i. Wasser der Weißen, der Europäer, führt. Selbstverständlich können wir Europäer jenen Naturkindern — abgesehen von mutigem Benehmen — durch nichts mehr imponieren als durch Voriührung all der großartigen Erfindungen, welche von Angehörigen unserer weißen Rasse ausgcqangen sind. Aus vermeintlicher Klugheit befolgen .allerdings die braunen und schwarzen Brüder den Grundsatz des „Xil aämirari", d. d. ja kein Erstaunen erkennen zu lasse», sobald man iic mit wirklich gra» diolcn Leistungen der europäischen Erfindungen näher bekannt zu machen sucht. Bisweilen sind diese Naturmenschm aber doch io verblüiit, daß sie es gor nicht verbergen können und sich in höchst komischer Weise äußer». Für de» Bewohner Teutich-Osiairikas sind Telephon. Telegraph ». dgl. eben „Kasi ulein" - europäische 'Ttbeit nnd damit ist die Sache für ihn erledigt. Ter Europäer ha! eben sonderbare Tinge, warum soll man sich den Kops locitcr dar »bei: zerbrechen'? Wenn aber einer der Ihren, dem von einem Europäer die Handgriisc der Elektriiierniojchinc in die Hand gedrückt worden sind, dem ihm unerklärlichen elektrischen Strom in wortlosem Entsetzen nntcrliegt. io sehen die schwarzen Herrschaften doch mit scheuem Respekt aus den Monn, der eine iolche Macht in seinem Zanberkasten hat. Tr. Cartbaus erzählt weiter von einem malanichcn »äum ling aus dem Hochgebirge von Sumatra, der zum ersten Male ein Telephon sah. Von einen, Hotel in Fort de Kock aus knüpfte er in seiner Gegenwart ein Ferngespräch mit t»mi etwa 120 Kilometer weiter im Gebirge weilenden Residenten an. Ta bcr Häuptling n6cr den Wünschen seine« hohen Vorgesetzten, die er ihm weitergah, doch nicht io recht zn trauen schien, io bat er den Residente,!, den, Manne selbst in der iraglichen Sache Instruktion zu erteilen. Kann, aber batte dieser in dem Fernsprecher die Stimme de« ,Tunan beesr", de« „bvchedelgestreng.-n Herrn", erkannt, als er das Sprachrohr ans der Hand fallen ließ nnd mit hocherhabencn Händen und unter tiefer Verbeugung gegen den Schalltrichter de« Telephons zuerst seine,,, hohen Vorgesetzten den landesüblichen „Hormat", die nötige Ehrerbietung zu erweisen stichle, als ob dieser ihn durch den Fernsprecher zugleich auch iehen könnte Nichts anderes als ein wunderliches Spielzeug für „große Kinder" vermochte ein alter, biederer Javane, der bei dem Besitzer des Luftkurortes Rgadiwono iitjDftjawi Vorarbeiter war, in dem Fernsprechapparate z» sehen. Sein Herr hatte, ohne daß er cs wußte, nach seinem Hotel ein Telephon anlegen lassen. Wie nun der alte, treue Diener abends von seiner Gartenarbeit nach Hause kommt und in den, Geschäitszimmer seines Herrn Rapport erstatten will, siebt er diesen vor dem an der Wand besestigtcn Sprcckapparate stehen, eitrig in de» Schalltrichter hinein,'vrechen und dann wieder am Hörrohr gespannt lauschen, zeitweise dabei auilachend nnd dann wieder seine Verwunderung ausdrückend. Eine Zeitlang sieht sich der braune Mann das a», schließlich geht er kopfschüttelnd aus dem Zimmer und bricht den draußen wartenden Kulis gegenüber in die Worte aus: „Unser Herr wird alt und kindisch! Ta hat er iich »UN einen ganz sonderbaren Kasten mit einem Trichter', der an zwei Trähten hängt. in sein Zimmer bringen losten, und steht jetzt davor und spricht, lacht nnd lauscht, als ob in dem Holzlatten ein Mensch steckte, mit denl er sich unterhielte. Alah, alah! Daß eS ein solches Ende mit unserem Herrn nehmen würde, hätte ich wirklich nickt gedacht!" Ick. M a s > c n e t und die Sängerin. Bei den Proben zu ieinen Bünncnwcrken arbeitete Maiienet immer eitrig mit. Gelegentlich der Uraustübrnng seines nachgelassene»' Werkes Kleo- patra erzählt nun ein Mitarbeiter der „Annales" eine niedliche Geichichtc, die Masienets Verholten auf der Probe zum Gegenstände dal: die tzauptdorstellerin kam eine« Tages nnt einem prachtvollen, kostbaren Mantel bekleidet zur Probe. Im Esser de« Gefechtes trat Mastcnet aus Versehen aus das wertvolle Kleidungsstück der Sängerin, „nd die Dame rief ihm etivos ärgerlich zu: „Aber Maestro, ich bitte Sie: Sie treten meinen Mantel mit Füßen." Worauf der Maestro scelenruhig sagte: „Und Sic treten meine Musi! mit Füßen." - Eisen bahn wage» aus deutsch-afrikanischen Hölzern. Tie preußisch hessische Esicnbahnperwalttmg ist, wie die Holzwclt berichtet, gcgrnwärlig mit Versuchen beschäftigt, die daran, abzielcn. Holz aus den deutschen Kolonien zum Bau van Eijenbahn,vagen zu benutze». Ein abschließendes Urteil liegt nach nicht vor, cs ailt jedoch als ziemlich sicher, daß Die Resultate, der Versuche günstig sei» werden. I» unseren Kolonien gibt es eine Reihe von Hotzarten, die cs in der .Härte mit unseren heimischen Eichen und Eschen ausnchmen tonnen. Wie weiter berichtet wird, werden wir binnen kurzem einen neuen T h v von O-Zugwagen erhalten, der sich in seinem inneren Ausbau nicht unwesentlich von den bisherige» Wägen unterscheidet. Tie Trehicnster sind durch große Fallienstcr ersetzt und vor allem sind Einrichtungen getrosten, die im Falle eines Ziigzusammen- stoße« den Fahrgästen ein schnelles Verlassen der Ii-Wagen cr- niöglichen. — T i c A c st h c t i k d e s neuen französischen Geldes. Das Preisausschreiben der sranzösischen Regierung für die neuen Nickelmünzen, durch das die endgültige Gestalt des neuen NickelgcldeS fcstgelegt wurde, war nicht nur vom sinanztechnilchen nnd vom praktischen Standpunkte aus von Bedeutung, sondern auch rom ästhetischen. Es ofienbarte nämlich, wie der Pariser Korrespondent der Kunstchronik schreibt. das völligcVcriagen des franzöitichen K un st g c w e r b c s. Tie Entwürfe der zehn von der Regiernng auigewrdertcn Bildhauer und Medailleure waren eine Woche lang ausgestellt, und diele Ausstellung batte einen gewaltigen Zulauf. Was man aber da zu sehen bekam, bedeutete eine große Enttäuschung, denn es waren durchweg langweilige, allegorische Gesteckten von Handel und Gewerbe, säugende Frauen und nntskclsoannende Männer, die.diese Münzen schmückten. Mit Recht erkannte man dem Entwurf den Preis zu. der .die verhältnismäßig einiachslc sinnbildliche Torstellung auiwics. Toch auch liier sindei man »och die ewige^ phrugiiche Mütze und längs des Münzrandcs den ebenso eioigcn Eichewkranz. Tie Ausführung ist durchaus konventionell: weder in der Schrift noch in der Stilisierung der Plattkränze regt sich irgendein neuer schöpferischer Zug. Tcr Schöpfer des preisgekrönten Env Wurfes, namens Lindau er, ist ein bisher unbekannter Künstler elsässischer Abstammung, der sür große Firmen anonumen Schmuck lieferte: wie er, so tragen zufälligertveiie auch die beiden anderen durch Ermunterungsprcise ausgezeichneten Künstler, Peter und Becker, deutsche Namen. frfnin Mt 'vror.tfn ab uub jficiynrtc versüiiedanc ffantcrnbcn b’xcd) Slnfptartwn au». Um il.45 Uhr verlieh der Hofzug den Bahuhos der LlovdHalle mich Bremen. Bremen, 7. Marz De r Kaffer traf heute mittag l M»r mit Gefolge auf de« diesigen Hauptbahnbof ein nnd u*rh' von dem Präsidenten der- Senats, Bürgermeister Stadtländer, empfangen Vad) hei-zlichcr Begrüßung begab sich der Kaiser durch die Fürstenjimmer in das bereits stehende Automobil und fuhr nach dem Ratskeller, wo das Frühstück eingenommen lvurde. Nach etwa zweistündigeni Aufenthalt im Ratskeller begab sich der Kaiser im Automobil nach dem Hauptbahnhof, wobei er vom Publikum lebhaft begrubt wurde, und fuhr ab, nachdem er sich vom Bürgermeister Stadtländer lwrzlich verabschiedet hatte, t'lbends erfolgte die Ankunft in Berlin. Arbcitcrbeutcgttns. Ein a l l g c m c i c r Au s st a nb in Rom. Aus R v m wird vom 9. März gemeldet: Die hiesigen Arbeiter haben für morgen den all gemeine» Ausstand verkündet, weil sie die Krankcntürforge für inangelhast nalteii Die Zeitungen kündigen an, daß sic morgen nrcht erscheinen lverden. Nachtlänge znm zweiten h ssischen Zuiendtag. Ein Leser stellt »ns folgendes Nacknvort znm Jugendtag in Friedbcrg zur Persügung, dem wir, wenn es auch reichlich verspätet eingctrosfen ist, dennoch wegen seines beherzigcns- locrten Inhaltes Raum gewähren wollen. Ein grauer regnerischer Morgen lag über der Stadt ff r i e d - berg. ab- uns die Bahn dabin brachte, (im Fest sollte in ihren Mauern geleiert werden, aber wo war der Fahnenschmuck, den man dock wnir bet restliche» Angelegenheiten hier »ic vrrmihte? Außer am Bahnhosc und am Hotel Trapp roar nichts davon zu Urselen. Es in eben noch ein Kind, dreier hessischer Jugcnütap, i'ou dessen E riftenz uion noch wenig weih. Die Vorstellungen, die bie Bekannten in der Sradi äußerten, legten Zeugnis davon ab, daif ihnen der „Hessische Jugendtag" .i» Wort war, dein sie keinen Inhalt geben Sonnten. Und dock wäre es dieser Tag wert gewesen, daß Friedbcrg i»i Fahnenschmuck geprangt hätte, galt er eoch der Jugend und damit der Zukunft unseres deutschen Vaterlandes. ltin 10 llhr begannen sich Saal nnd Tribüne in dem Hotel Trapp zu füllen. Es war eine siattliche Versammlung, auf die der Vorstand des hessische» Londesrerbandes ron Jung Deutsch- land mit Recht stolz fein konnte. Und welch eine gemischte Gescll- ichaii! Von- General bis znm Bauersmann herab waren lüer wohl alle Stände zn gemeinsamer Arbeit znsamniengelvmmen. Auch sah nn»i die (geistlichen beider Konfessionen, den Akademiker neben dem Bollrsckmllehrer sitze». Es muh doch etwas iiM die Iugciidvltegc sein, die geeignet ifl, alle Stände des Vaterlandes .u gemeinsamer Arbeit zu vereinigen, foziale Gegensätze zu übcr- brücken, die sonst im Leben für unübcrbrüllbar gelten Es ist die Not der Zeit, die Gefahr, ivelche unserem Vaterlande durch eine verderbte und entnervte Jugend drobt, die dieses ivunderbare Z»iamme»w!rken bedingt, lind um dieser gemeinsamen Aibeir willen, die jolckw Wunocr bewirkt, müßte man eigentlich die Sache schon lieb gewinnen, müßte mnn ein eifriger Anhänger i» Wort und Tai werden. Und dock siehe» noch so viele müßig am Markte mit dep Antwort: ,.Es trat uns niemand gedingt". Wer allerdings Lohn von dieser Arbeit crnwrtet, der wird hier schlecht aus seine Rechnung kommen, das Gegenteil lann sie ihm einbringcn, und deshalb wohl noch die viele» Müßiges am Morltc der Jugendpslege. Ihne» ollen hätte» wir gewünscht, daß sie dieser Bersammlinig beigcwobnt hätten, hätten die ehrliche Begcisieriing der einzelnen Redner anf deren Gesichtern ablesen, können, wabrlich das Herz wäre ihnen warm geworden, der Ent schlnß iväre bei ihnen durchgedrnngen: „Liier mache ich auch mit!" ES neckt doch noch ein großes Stück Idealismus in nnfcrem Volke, das hat uns dleie Versammlung wieder so recht deutlich gezeigt. Freilich, eine eiesev.hanc Arbeit ist noch zu hewältigen, und man könnte mutlos werden, ivenn man diese übersieht. Aber bei ruhiger zielbewußtcr Arbeit werden auch die Erfolge nicht ans bleibcn Es ist ei» Krieg, der geführt werden muß, und zum Kriegführe» gehört Geld. Darum auf, ihr deuticheu Männer in Stad! und Land, gebt euer Scherflein zu diesem heiligen Kriege, zu dieser echt deutsck>en Sackw, werdet Mitglieder! Eine Mark wird sicher schon jeder zu dieser Sache erschwingen könne». Und ihr Srlsvorstäude in den Orten. wo sich leine größeren Räum lichkeite» wie Turnhalle und dergleichen befinden, sinnet auf .Mittel und Wege, wie ihr eine solche Halle erbauet! könnt, in der euere Jugend in der rauben, unfreundlichen Zeit sich an Sonntagen und Abenden versammeln kann, um schädlichen Eänslüsscn entzogen zu werben. Läßt man cs doch heute an leinen Mitteln fehlen, lim einen gesunden, kräftigen Viehstand heranzuziehen, wofür man auch noch vor einigen Jahren wenig Sinn zeigte Soll euch vielleicht ein späteres entnervtes Geschlecht, ein in der Knechtschaft schmachtendes Volk den Vorwurf machen: „Für alles hatten unsere Vorfahren Geld, nur wenn es sich UNI da? Wohl und Wehe ihrer Kinder handelte, fehlte es immer daran." Also heran an die Arbeit! Wer sich für die Sache interessiert, dessen Interesse kann leicht Nahrung finden. Kreisäinter. Lehrer, Geistliche und vor allem dcr Schriftsührcr des Landesrn-bandes werden ihm gerne mit Rat und Tat zur Seite steben. A«r Stoit und Land. Gießen, 9. März 1914. Maßnahmen zur Milderung der Arbeitslosigkeit. Rach Zifser 99 des Staatsministerialerlasses vom 94 Februar 1911 über das PerdingungSweseu ist dem $ 8 der all gemeinen Bertragsbedinniingen für die Ausführung von Staatsbaute-, folgender Zusatz beigefügt ivordeu: „In JfCiten de, Arbeitslosigkeit kann die Annahme und Verwendung nickt den! scher Arbeiter, insofern deutsche geeignete Arbeiter vorhanden sind, von vurilherciu I, Itter i a g t werden. In Fällen der Arbeitslosigkeit sind die B a u- be Hörden ierner befugt, falls daruiitee die in Betracht kvm- menden reutichen Arbeiter im großen ilmkange leiden, zu verlange», daß die U I> tcrNehmer ausländische n A r- beiter», »oivcit sic nicht eine besondere Vertrauensstellung einuchmc». in dem Umfange kündige», als sich deutsche geeignete Arbeiter zur Verfügung stellen." Bei der andauernd ungünstigen Geschäftslage im Hoch- u,id Tiesbaugewervc erscheint cs dringend angezeigt, die Ausschaltung ausländischer Arbeitskräfte nach Möglichkeit derbcizusühren. Es soll daliin gewirkt werden, daß auch bei Vergebung von Pauarbciten durch die Provinzen, Kreise und die Gemeinden eine eutfpreckwnde Bedingung in die Vertragsbedingungen ausgenommen und nnker Berücksichtigung der vc, dem össentlichen, gemeinnützigen Arbeitsnachweis des Bezirks gemeldeten Stellengesuche zur Durchführung gebracht wird. Angesichts der Tatsache, so schreibt dazu die Darmst. Zig. daß nach den, letztsährigen Jahresbericht des Mittel deutschen lÄrbettsnackiweisverbands an, l. Juli 1919 i»> Großherzogluni Hesse» allein in der Industrie über 1000 ausländische Arbeiter tätig waren, darf wohl erwartet tvcr- dcn, daß die Koinmunalverlvaltnngen schon im eigenen Interesse der Durchführung dieser Präventivmaßnahme» ihre besondere Aufmeickfamkeit widmen Reue Lo»itlagskar:el>. Wie uns die Königliche Eisenbabndirektion Frankfurt a. M. mitterlt, werden folgende neuen Sonntagslartcii »nt sofortiger Gültigkeit auigelegt: Frankfurt tM.) Hbf. — Butzbach stly. 9. Klasse 3,10 Mk., 3. Klasse 2,03 Mk, Frankfurt-Rödelheim—Usingen 2,30 Mk, 1,45 Mk., Gic ßen —Fro-ahansen lLahn) 1,10 Ml.. 0,70 MI., G i c ß c II—Laubock, (Oberh.l über Hungen 2,30 Mk., 1,45 Mk.. oließcn—Weilburg 2,40 Mk., 1,55 Mk.. Ossenbach (Main- Hb:. — Aschasienburg 9,50 Mk., 1.55 Mk., Ossenbach-M.- vbs.-Del.Ingen tMaini j.tit» Mk., 1.05 Mk., Ossenbach tM.- Sbi.-Kahl 1.40 Mk., 0.90 Mk., Ossenbach (M.. Hbf.—Klemvsl- heim t,90 Mk., 1,95 Mk., Wetzlar „nck Bad Nauheim über Gieße» oder nach Usingen über Boitbaden 2,80 Mk., 1,7.) Mark Die neuen Karten Wetzlar—Bad Nauheim oder Usingen werden wegen der Erhöhung der Fahrpreise erst am l. Mai 1914 eingcsühn. ** Evangelische Konferenz. Heute, nachmittags 4 Uhr, sindeii in Mainz lEvang. Pcrcinshausl und am Dienstag, 10. März, nachmittags 4 llhr, in Friedbcrg (Hotel Trapp: Bezirksversammlungen der Evang. Konferenz siir das Grösst,crzogtun, Hessen (Fricdberger Konferenz^ statt, bei denen Universitätsprofessor Lic. Stephan-Marburg einen Vortrag über „Das religiöse Suchen nnsercr Zeit" halten wird. *'* Ji i I f 0 c r c i l! f ü r die Geisteskranken in Hessen In den nächsten Tagen wird in Gießen, wie alljährlich, fiir den Hilfsvercin für die Geisteskranken in Hessen eine Sammlung von Haus zu Hans statt- sindcn. In erster Linie wendet der Verein seine Fürsorge den bedürftigen, ans den Landes-Heil- nnd Pflegeanslälien und der Klinik für pshchische nnd nervöse Krankheiten in Gießen versuchsweise entlassenen Geisteskranken zu. Er will ferner Familien, die durch die Geisteskrankheit eines Angehörigen in Not geraten sind, Hilfe bringen, Hierzu sind bc- dciilende tsfcldiuitkel notwendig. Tie vom Staat und aus össentlichen Kassen gewährten Beihilfen reichen nicht aus, der Verein ist vielmehr in der Hauptsache auf freiwillige Gaben angewiesen. Es wird daher dringend gebeten, die humanen Bestrebungen des Vereins zu unterstützen. Auch die llcinstc Geldspende ist nrillkommen. ** Selb st mord eines am Türkenkliege beteiligten He neu. Einige Zeit vor dem Kriege ha! die Türkei den Generalleutnant Aule r, genannt Auler-Pascha, gebeten, ihr einen tüchtigen Fcstungsbantechniker zu vcrmit- teltk. Daraufhin ist der im Festnngsbau in M a i n z und Straßburg verwendete Feldwebel T h o m a in türkische Dienste gekommen und bei der Bcsestigung von Adria- nopcl in hervorragender Weise tätig,gewesen. Thoma hielt sich auch während der Belagerung in Adrianopel ans. Er siel in die Hände der siegreiche» Bulgaren nnd wurde von diesen mit eincin Teil der türkischen Garnison auf die durch das große Sterben bekannl gewordene Tschnndainscl gebracht, später aber aus Betreiben des deutschen Gesandten von B e l o >o - Saleskc und des Konsuls v. H e r z f e l d gegen das Versprechen, Adrianopcl nicht zli verlassen, freigesnsscn. Nach einiger Zeit brachte, wie der mit den, deutschen Roten Kreuz nach Adrianovel abgcsandie Professor Dr. med. Kirchner von Königsberg an Auler-Pascha berichtete, eine durch besonderen Deutschenhaß sich auszeichneiide Zeitung die Nachricht, Tboma hätte sich der Feigheit schuldig gemacht, die bulgarischen Soldaten fußfällig um Schonung gebeten, nnd sich znm Verrat militärischer Geheimnisse, die die Festung von Adrianopel betroffen hätten, herbeigelassen. Obwohl diese Nachricht von zuverlässiger Seite als erlogen bezeichnel wurde und bulgarische Offiziere selbst sagten, sic müßten davon Kenntnis haben, wenn Thoma so gebandelt hakte, nahm sich Thoma die Besudelung seiner Ehre so zu Herzen, daß er sich das Leben nahm. ** Einstellung von Dreijährig-Freiwilligen. Wir werden gebeten, mitzuteilen: Das Husaren- Regiment König Humbcrt von Italien (1. Kurhess.) Nr. 13 in D i c d c >i h o s c n a. d. Mosel stclll zum Herbst d. I. noch Handwerker als Dreijährig-Freiwillige ein. Bevorzugt werden Sattler, Schuhmacher, Schneider, Schmiede usw. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 8. März. G cni c i» d e r a t s fi tz u ii g. Tos Haus des Jakob Eckert IV in der SckKoßgasie, das ganz aus Holz erbaut, steht unter Denkmalschutz. Das Holz und das Fachwelt bedünen einer Erneuerung, die Kosten werden oom Denk molsfpleger zwischen 50 und 60 Mk. veranschlagt. Er stellt die Hälfte des Betrages als ZtaatSzuschuß zur Bersügung. n»enii die Ttadl bie andere Häistc überneltznen will, da der Eigentümer sinanziell hierzu nicht tu der Lage ist. Die Gemeinde lehnt einen Beitrag ab. — Zur Pflasterung eines Fußsteiges im Junkern lwilveg wird die Beschauung des »atwendigcn Materials gencb- inigi. Ebcnio iindrt ein Antrag des Bürgermeisters aut Walzung des Beiherdaminwegs Genehmigung. — Ein Gesuch der F c l dgc sch wo re ,l e » um Erhöhung ihrer Tagegelder von 5 gut 4 Mk. Ivird abgelebt», nachbem Geineindcrat Diemcr, der gleiä ialls Feldgcschworener ist, crliärt bat, daß hierzu kein Bc- dstrsniS vorlicge, weil jast niemals von bcn Frldgeschnwrcnen innerhalb der Gemarkung eine volle Tagesleistung stattsändc. Be> Grcnzgängcn außerhalb der Gemarkung kämen ohnehin schon er- höhtc Gebühren i» Ansatz. - Zu dem Vertrag, den die S t a d, Büdingen mit d c in P r o v i n z i a l a u s s ch u ß über Einführung elektrischer Energie zu Licht und Kraft- z wecke» in Büdingen absckließen will, »relangi die letzigenannle Behörde »och einige Abänderungcu und Zusätze, die vom Gc- memderal genehmigt werden. — Bor Einführung der Kanalt- satio» in Büdingen führte ein Kanal, der das R e g e n wa s t c r aus dem ganzen südöstlich gelegenen Bergabhaug auinabni, durch die Stadtmauer am Lbertor, durch das anschließende sürstlrche An- weseu in den Küchenbach. Nach Einführung der städtischen Kaualt- iation hatte die fürstliche Verwaltung den Durchbruch i» der Stadtmauer elniach zumnuern und de» offenen Graben in ihrem Annesen beseitigen lasten. Der R o h rn rang der städli chen Kanalisation nimmt da? Rcgenwasser, das bei starken Niederschlägen in große» Mengen von dem Bergabhang kommt, nicht aut und über- sckuemnit den ganze» oberen Stadtteil. In den Jahre» 1901 und 1911 ist es vorgekommcn, daß bei Niederschlägen ,50 Wagen voll Sand in die tiefer gelegenen Straßen der Stadt geichwrmml wurden. Eine Ausiorderuug an die sürsttiche Verwaltung, den alten Zustand wieder herstcUen zu lassen, war abgelcln» worden. Die Ttadt hatte die Vermittlung der Aufsichtsbehörde angerusc». Dem Verlangen >par stattgegebcii worden. Die sürst- lirfe Verwaltung hatte in einem Sckireibeu an das (Kroßh. Kreis amt Büdingen erklärt, daß sic damit eiittKrstanden sei, wen» die Stadt aut ihre Kosten den Einlauf durch die Stadtmauer wieder autbrechen ließe, und statt des srühcreu ostenen Grabens im iürst- liche» Anwesen glcichialls aut nädtisckte Kosten einen Rohrkanal legen lassen. Der Gcmerndceat ist hierzu aber unter keine» ll Nt st ä n d e n bereit, sondern Ivird, Iveitn^dem Verlangen der Stadt keine Folge gegeben wird, das Recht der ctadt durch einen Rechtsstreit erzioingen. (Kemeinderat Rcchtsamvalt Keil erklärt, daß die Stadl diese» Prozeß nicnials verlieren könne, da eine Verjährimg noch nicht cingclrcten sei, auch daS Großh. Äreisantt l-atte sich i» gleichem Sinne geäußert. Der Vertreter des Fürsten, der anfangs g>» einem durchaus ablehucu de» Standpunkt stand, ersucht um Verlagiiug einer eudgiltigen Deichlußiasiuilg, um die -Sackw nochmals mit einige» Vertretern der Stadt-zu besprechen. Ter Gemeindera! gibt diesem Verlangen nach, bcaullragte aber den Bürgermeister, die Angelegenheit in einer der nächsten GemerndcrotSiitzuiigeii wieder aut die Tagesordnung zu setzen, in der ein endgültiger Beschluß gefaßt loerden soll. — Die Neuanlagc einer is t r a ß c nach dem Wilden- st c i ii wird vertagt: ebenso die Einführung von Gas und Wasser nach dem Wildcnstein und die Anlage eines Schutt- vlatzee. — Zu, Herstellung des Seewegs war für Antuhr von BaiaUstücküt-incii aus dem städtischen Bruch in der Stcrnröde von Bruchbesitzer Göckcl ein Angebot von 4,70 Mk. eingelegt worden. Hierzu kommt noch der Anlaut der Steine per Äubikmcte, 40 Pig., den die Stadt bezahle» muß. Ein Bruchbesitzer aus Kalbach will für 4,50 Mk. ohne weitere Kosten die Steine au die VerwendungSstclle liefern. Göckel soll getragl loerden, ob er die Steine für den gleichen Preis liefern will, im verneinenden Falle erklärt sich Gemeinderat Eckert bereit, die Licscruiti der Steine für 4,50 Mk. vro Kubikmeter z» übernchmen. Nermiichte«. kos. Merkwürdige Geldforten. Mit Auizählung und Beschreibung all der Dinge, die »Ign bei den Naturvölkern in de, Rolle des Geldes schon augctroisen bat, ließe sich ein ganzes Buch stillen: man kann wohl lagen, daß kein? unserer drei Naturreiche verschont geblieben ist. Recht wunderbare „Münzen" sind, Ivie die „Mußestunden" >Stuttgart- schreiben, in Ostasien im Umlauf. Tie Chinesen des asiatischen Festlandes benutzten zwar schon in alter Zeit Münzen aus Holz, Porzellan und Blei; dagegen glauben die Tajaks aus Borneo auch in ihrem Geld ihre abickwu liche Gewohnheit der Kopftagd zuni Ausdruck bringen zu müssen. Dieser Volksstamni betreibt nämlich llebcrsall und Mord lediglich ans Rnhmessuchl und Blutgier. Wer die meiste» Nachbarn getötet hat, gilt als angesehenster Mann und gleichzeitig als reichster, de»» die derart erbeuteten nnd in mannigfacher Weise verzierten Mcnschenschädel dienen dort als Schatzgcld. In andern Teilen Indonesiens und in Tüdostasicu ist man weniger gra» sam und iveichcrt dafür alte Broncevauten als Geld aut. im Norden .hintcrindicns auch Haufen von Ticrschödelii, und in Brunei im Norde» von Bonieo kennt man keinen größeren Ehrgeiz als die Ausstapelrmg schwerer alter Kanonen zum Beweis höchster Wohllmbenheit. Iios. Woher stamnit die weiße Farbe der Birkenrinde? Die weiße Farbe ini Pflanzenreich kann verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen ist sie einfach am Lustgehalt zurnckzusühren, so bei den mannigfachen weißen oder silbergläu z ende ii Haarüberzügcn. Hier handelt es sich um abgestorbene mit Lust erfüllte Zellen, deren helle Färbung durch Lichtbrechung hervorgeruscn wird. Bei der Birkenrinde müssen wir aber den Grund irgendwo anders suchen. Betrachtet man einen dünnen Lchniil unter deni Mikroskop, so bemerkt mau in den Zellen einen feinkörnigen weißen Inhalt. Es sind das Harzkörnchen, Betulin, und sic rufen die weiße Färbung der Rinde Inrvor. Das Birken- harz, das sich durch einen charaktcristischcii Geruch auszeichnct, wurde wie viele andere Harze früher häufig als Bremiswst ver. wandt. > * Ihr K ü II d i g u n g s g r IIII d. Marv, dos Mädchcn sür alles bei einer Familie, in der sich die Familienmitglieder untereinander nicht gerade liebevoll behandeln, hat gekündigt. „Also Eie wollen gehen," lagt die Dame bedauernd. „Warum denn eigentlich? Habe» wir Sie nicht immer Zo wie einen von der Familie behandelt?" „Ja, Gnädige," sagte Mary, „deswegen gehe ich ja gerade." Meteorologische Beobachtungen der Sta tion Sietzen. h - März |£®.£ Ion H w ZZ ’S JO ” *1 i IIP> coä i-sf Wett» 8. 9”! 738,1 10,3 7,8 84 3 2 10 Rege» 8.! !.-" 739,7 9.3 7,3 83 sw 2 10 Bed. pinnnel 9.1 7- 739,7 9,4 6,7 76 s 4 10 ' * Höchste Teniperatur am 7. bis 8. März 19U = -si 10,3 'a Niedrigste » , 7. , 8. , 1314 = 4,6" , Niederschlag: 3,6 mm. „Henneberg-Seide“ nur direkt! — schwarz, weiß u. färb. v. Mk. 1.15 an »er Met., für Blusen u. Roden Franko u. seboc Terxollt ins Haus gelles. Reiche ststusterauswabl umgeh. Gm Henneberg, Hoff. ^.M. d. deutschen Kaiserin, Zürich. _1241 Di ;ji»H Ausschneiden. Ei« axöaezeichnetes Rezept für einen Hustcusirup, mit dem man sich Geld ivaren kann. AugeüchtS der zurzelt herrschende» regelrechten Erkältnngs- »nd Jnstuenza-Eotdcmie dürste »achslehendes Rezept Meten wiw kommen sein. Beichanen Sie sich der nächsten Apotheke w gr dreifach konzentrierten Anin- fügen Sic das zuhanfe zu einem viertel Liter lieißein Waffer »nd 950 gr gestoßenem Zucker: iim- rübren. bis alles gut ausaelökt und vermischt ist. Davon nimmt ma» ein bis zwei Teelöffel voll viermal des Tages ein: das verschafft iofvrnae Linderung und vertreib! ineifr ichon innerhalb 24 Stunden de» barlnackigste» Husten. Dieser Hustenfiruv ist sehr angenehm einzunebmen, ift vorzüglich gegen Heiserkeit, leichte Erkältungen und zur Verhinderung der sich daraus häung entwickelnden fchltinmeren Erkrankungen der Atmungüwege. Da er auch gewiste uäbrende und Iräflfgende Elgeufchgften belivll eignet er sich auch beilens ln der Rekonvaleszenz. Wenn Sie nicht felblt zur Avviheke gehen, scharfen Die dem Bolen ein, daß er dreifach konzentrierten An!« verlange» muß. DaS Rczem ltt schon öfters cmviohle» worden, die Nachlrage i» de» lokalen Avvtbeic» ist daher eine sehr starke. 3283 s. 1 F Für Erholungsbedürftige und leichtere PH fIMmn Kranke..w s Ä"» n .Ht I fl G" i Kuranstalt Hofhelm I. T. H n M n I V 1 . I I >/t Stunde v. Frankfurt a.M. Prospekt« £ Mt iL V WEPaJL durch Or. Schulzt-Kahleyst.Nervenarsti FärbereiOebr.Röver dSv^S. Di^mlirho» Herren- n. Kindertf&rderohe, Vo» häufen, hecken, Teppichen, Portieren, Fellen« Spltren, Federn, Reihern, Kinder miltzen 7,1 rUn I iwcrMclMf. ___Elnrlchtunff unst,u. 1. Herrn zivicn, Tränkback, Stein birgel. Scheiker Rm.: 7 Birke. 2 Erle. Prügel Rm.: 3 Birke, 2 Eiche. 0.9 Ahorn, 0.4 Bnckemtöcke 1. Kl.. 0.6 Buchenreisernriigel. 4 Eichenstkimme 3—7 Mtr. lang, 21 29 Htm. Durchmesser 0,99 Fftm. 5. ^iesewäldckcu, (^ickclgartcn. Scheiter Rm.: 2 Birke. Prügel Rm.: 2 Eiche. 2 Radel. 1 Eickienftninm 17, Mtr. laug 42 3tm. Durchmesser — 2,08 systut. 6. Struth. Scheiter Rm.: 3 Kirschbanm. 1 Birke, 4 Radel. Prügel Mm.: 1 Buche 2. Kl., 13 Rodel. 7. Hobcratn: 4 Wcichbolävrügel, 47» Buchen nnd Escheuitgiuinreiservrügel. H. Pcterowald. Buäie Rm.: 2 Sdteucr 2. Kl-, 12 Stöcke. 24 Reiserorüstcl, 33 Eichen und Kicsernvrngel, 6 Aichlenstanunretscr (Bohnenstangen). 9. Sckornbcrg. dichten Rm.: 140 Prügel, 38 Stöcke. 7, Zopfreifer. 10. Mnsbau, Dicke bitidj. 18 Bucheureisernrugel. fünf Aichtennammreiser 11. Banml'irckcnwald. Buche Rm.: 8 Tckeiler 2. Kl.. 7 Stöcke. 40 Renervrüael. 3 Eichenprügel >1.7, Mir. lang), ^csholz und Kohlreiser fläckcnweisc. Dg? RnE hoz kommt gegen 12 Utzr zum AnSgebot. II. Dienstag, den 17.Mär.;, nam ^nkammeuknnßt 10 Ubr aui dem ^ägerdanse. l. Aus Heinsberg. Scheiter Rm.: 17> Buche 2. Kl. Prügel Rin.: 7,2 Buche 2. Kl., 3 Eiche und Kirschbaum, 16 Radel. Stücke Rm.: 46 Buche 1. Kl.. 13 dichte. 7/) Bnckeureiservrügel. 2Eicken- stämme, 4—6 Mir. lann. 3.'» u. 47, Zim Durchm. — 1.28 ftitm. 2. WaUcnberg. LVlcinaärtncrskovs. Buche Rm.: sechs Scheiter 2. Kl., 7,0 Prügel inbub.i, 24 Stücke 1. Kl., 17 Eichen-, Kirschbaum- und Radeivrügel, 1 Radelswck. 3. Schovvmalsdilknng, ^orstwicse. 28 Rm. Buchen- slanlmrelser. i. Birten, Brühl. Buchen Rm.: 13 Stöcke. 4 Reiserprügel. 34 Stammreiser (abstd.), 12 Eichenstänime, 4—10,6 Mtr. lang, 213» Htm. Durchm. ^ 3,13 Fstm. (Wagnerbolz). Betten, Dörnberg. 7 Rm. Radel und Weickbolzvrügcl, 317, St. «vichtenreisstangen - 4,76 Astm., 11 Rm. ^ichlenstaunnreiser (Bohnenstangen». Schiffen bcrg. Buchen Rm.: 7, Scheiter 2 .Mi., 7,6 Stocke 1. und 2. Klasse. 32 Eichen- und Radcli'ckcftet. 34 :>.'adelüocke, 0,7 EichenuuOroller (2 Mir. laug». 7. Roth. 18 Buchen. Eicken-Scheiter und Prügel. 24 Buchenstöcke. K. Buchhol;, Schnlittbain, Strickbcrg. 113 Rm. Buchen», Eichen'. Kirschbaum. Radel-Scheiter und Prügel 2. KI., 7,7 Buchenstocke 1. Kl.. 104 Buche,»rciserpriige!. 5 E'ckeu- nufevotlet (2 Mtr. laug». 9. ^aughccke, Bingelb,ich. 30 31m. Buchen-. Eicken. Kirschbanm-Scheiter und Prügel 2. Kl., 14 Bucheuüöcte 1. Kl.. 1 EickenuuOroller >2 Rftr. lang). 10. Aue. 17 Rrn. Erlen, Eichen Scheiter und Prügel. 3 Erlenftocke, I I. TliomaSbicgcl. 47, Rm. Buchen-, «-Eichen . Kirschbanm - Sckeiter und Prügel 2. Klasse. 37, Buchenstöcke 1. Klasse. 13 Bucken reiservrügel. 12. Kirckberg. 310 Rm. Buchen-, Eichen-. Kirichbaum Sckieiier und Prügel (meist nbsrd.». 28 Rm. Radcl-Sckeiter und Prügel, RO Rm. Buchenstnnnnreiser prügel. 147,Rm. Bildienitammreiscr. 3Rm. Eickeunuhrvller 2 Pftr. lang. 13. fr ober Rain. 8 Rm. Eickieu- 2iadel vrügel. ^eobol; und Koblrciser flächcnwcisc. Blau unter ürichenene ^(uminern kommen nicht zum Ausgcbot. -""!» ^ichtenholzverkaitf. Die Gemeinde LnUbvdcn bat au verkaufe»: Dintikl ,>aberitiiif 4 Mchtenstämme 2. 91. mit mSncfamt l.Sfi tzeftmeler 34 „ 3. » > . 24,711 182 . 4..... 41,tt Geil. Ctferltn auf bicfcö Holz, nach Manen geirennt erbitte icl, bis cinkchl. 18. d. Mts. 3N4 6 »iroidori. 4. 2»arz I!»4. Der Büraernieistee Rntzholzverfteigcrnitg. Freitag, den 1.3. März d. I.. kommt in, Gemettidewald Frankeiibach folgendes Holz zur Versteigerung: 4:>5 Radelholzstämm« mit 100,01 Fstni. 47» Staugeu 1. Klasse 860 .. 2. „ N79 ,. 3. „ 586 ,. 4. 40 Rm. Nadelschichtholz 66 „ Eichenichichlhol; Auian^ beginnt mit 10 Uhr vormittags im Distrikt 9, Hungcrbcrg: bei ungünstiger Witterung ans dem GcnicindehanS, Frankcnbach. den 5. März 1914. Der Bürgcrincister. Schneider. ... Holz-Tubmiffron. Rachvcrzcichnetes Holz aus den Waldungen der Stadl Staufenberg soll ans dem SnbmissionSivcge vergeben werden 6 Kiesernstännne 4. S1.S5—29cmTchm. — 3,51 für 3 Läi chcnstäntnic 5. „ unter2q „ „ - 1.69 „ 1 Fichtcnstantt» 2. „ 40—49 — 0,79 io 3. „ 30—39 „ =21,22 , 36 ", 4. „ 25—29 .. =39,89 „ Die" Offerten sind bis zum 18. Mürz 1. I. „achinittags 3 Uhr bei der Unterzeichneten Biirgcr- meisterci cinzureichcn, wo alsdann die Eröffnung staltfindet, auch können daselbst die Bedingungen cingcsehen werde». Auskunft erteilt Fvrftwart ctccher dahier. 329! Staufenberg, den 8, März 1914. Großherzogliche Bürger-mcisterci Staufenberg. Stephan. Ter Arnicnamisjektetär Loh in Gießen hat als Pfleger des unbekannt wa abwesenden Karl Friedrich von Tteiiibach bei Gießen beantragt, den vcr ichollenen Karl Friedrich, geboren zn Steinbach an, 24. Februar 1845. zuletzt wohnhaft in Steinbach bei Gießen, für tot zn erklären. Der bczeichnetc Verschollene wird anfgefvrdcrt, sich spätestens in dein auf Dienstag, de» 24, November 1914, vormittags 9 Uhr. vor dem nntcr- zcichnetcn Gericht, Saal 18 anberantntcn Aufgebots, tcrinine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Ausknnst über Leben oder Tod des Verschollene» zu ertesten vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens u» Aufgebots»«min« drin Gericht Anzeige zn machen. Zugleich werden alle, welche Erbansprüche an den Nachlaß des Verstorbenen erheben zn können glauben, ansgcsvrdcrt, solche bis z» dem bezcichnetcn Termin anznmelden nnd zu begründ«». [32I6B Gießen, de» 28. Februar 1011. GroßhcrzoglichcS Amtsgericht. Ho!z-Snbmiffion. LamStag, den 14. März 1913, vorniittags >0' , Ubr, werden ans den Waldungen der Gemeinde Allendors an der Lninda iiachstchcndc Holz, jotlinicntc in Submission vergeben: 1. Forfttvartci 2,08 Fcstmctcr' Eichen-Slännnc 1. Klasse 7,27 .. 3. „ 19,79 „ 4. „ 5,90 „ 5, „ 3,29 „ 6. ,, 9,14 Buchen Stämme 2, „ 31,25 3. „ 23,96 ,, 4, „ 0,70 41,37 Kicsern-Stämme 5s. „ 118,65 „ „ 5b „ 2.65 Fichten-Stämine 3. „ 11,71 „ 4. „ 31,31 „ ,, 5a ,, 40,21 „ 5b „ 2,69 Kiescin-Derbstangcn. 2. Forftwartci II. 4,05 Fcstmcicr Eichen • Stämme 1. Klasse 1.61 20,75 3. „ 29,46 „ 4. „ 3,93 „ 5. „ 0,27 ,, 6. ,, 2,23 Buchen Stämme 1. „ 8.40 14,40 „ „ 6,46 ,. 4. ,. 22.75 Kicscrn-Slämmc 3. „ 17,86 „ 42,43 „ 5a „ 83,55 „ 5b „ 2,32 Fichtcn-Stämmc 2. „ 1,82 ” 7,86 „ „ 4. „ 34,07 „ 5a „ 76,14 „ 5b „ 2,06 Kicsern Dcrbstangcn. Angebote sind noch Klassen geordnet bis vorstchendein Tcrniin verschlossen, mit cnsvrcchcndcr Antichrist versehen, nnd ohne Vorbehalt, bei unter, zeichneter Bürgermeisterei, wo auch die Bcrkauss- bedivgnngcn eingcschen werden können, cinzureicken. Die Forstwartc Krieger nnd Franz dahier zeigen das Holz auf Wunsch vor. 2Il!cndorf a. d. Lumda, den 6. März 1914. Großh. Bürgermeisterei Allendors a. d. Lumda. Nein. 3220 Habe in diesem .Jahre grossere Masse» » r ♦ r 4 Nutz- nnk» !8rcii!U)0ld»eiitetqermig im Martwalde der (Gemeinde Lützellinde»! DonncrStan. den 12 . Mär; d. IS., vou vormittags 0 Ubr ab. Tbickten: 7,2 Stämme ü. Kl. - 8,49 667, Stnnacn 1. Kl. 67>> Stanacn 2. Mt., 43 Rm. Stockholz. 7, Rin. Ruo- hol.zreiser und :i100 Wellen. Husammenknnft im Distrikt „Rodland" ans der Hatta- schneife. ___ (Yronrechienback, den 6 Mär; 1914. :»280B Der Biirnermeister. _ nufgekauft und bin ich in der Lage den Sack Zement zu Mk. 1.90. die Schwemmsteine (lOUOi für Mk. 34.00 nt, meinem Lage»- zu verkaufen. ^ Bei Waggon-Bezügen al» den Bahnhöfen Mücke. ♦ Stockhausen, Weickartshain, Freien8een, Lau- : baeh und Vil.iugcn gewahre ich bei Zement 10% Babatt und Schwemmsteine das Tausend ♦ zu Mk. 32.7,0. Wieder Verkäufer erhalten hohen J Kal,att. Auch können die Materialien dmvli mein T Fuhrwerk bei billiger Berechnung direkt zur ^ Baustelle gebracht werden. 33060 H. Seim ♦ Baugescliäft und Baumaterialien-Handlung ♦ L3ff*tisnl33CH Telephon 15, Amt -Mücke % ♦ — ♦ ftirrficitrnt Engels Ttisttt«^. Die Zinsen dieser SlisllNia sollen am 24. Mär» an 1 arme nnd wardiae Familien verteilt werden. Die Baniiiteli. die »ick um diese Stiftung betverhen wollen, möaen fid) bio ;iun 17. d. Mts. bei dem Pfarrer, zn dessen (^erileinde ne nehvren. annietden. (-leben, den 9. Mär; 1914. 3318 D Ter eoaus». (-esamtkirdienvorstand. O. S ck> i o s s e r. .^olzverfteigerttng. Montag, den 16. S. MtS., sollen in den Waldniigen der Stadt Staufenberg in den Distrikten Maistranch, Wand, Schabenberg und Eichwald ver steigert werden: 5 Eichenstünnne 1. Kl., 60 nnd mehr Zentimeter Durchmesser = 11,02 Fstni. 16 Eichenstänime 2. Kl , 5iO—59 , »tesser = 19,73 Fstni. 41 Eichen stämine 3. Kl., 40—49 messer = 34,87 Fstni. 2 Kiesernstämme 2. Kl., 40—49 messer = 1,92 Fstni. 7 Kiesernstämme 3. Kl., 30—39 , messer = 4,05 Fstni. 17 Stück Eichen-Derbstangen 1. Kl. 358 Stück Fichten-Derbstangen 2. Kl. 20 Stück Fichten-Neisstangen. Dienstag, de» 17. März, Disirikten: 7 Rm. Eichen-Nuhscheiter 6,5 „ Eichen-Nutzknüppel 2 nnd 2\„ Mtr. lg.) 38 „ Buchen-, 56 Rm, Eiehen-Scheiter 54 „ Buchen-, 42 Rm,Eichen , 17 Rm.Kiefern-, 68 Rm. Fichten-Knüppel 1865 Buchen-, 1285 Eichen-Wellen 44 Rm. Buchen- und Eichen Stöcke 23 Fichten-Schichthnufen, zu Bohnenstangen geeigu. Anfang am ersten Tag vormittags 10 Uhr ini Distrikt Eichwald bei Nntzbolz Nr. 778: am zweiten Tag vormittags 10 Uhr im Distrikt Birken diesseits der Tiefenbach, bei Brennholz Nr. 1044. Staufenberg, den 8. März 1914. Großh. Bürger,»eisterei Staufenberg. Stephan. 3292 . Durch- /vnl'r. v. (>. D. LiZundcrlidi, Olnriiberg. um denHaarenein dank l e 7'Ansehen.w geben.,D r. sCrfiIo >:> Muiiiil, ,ugl. seine > Haaröl, macht d. Haar dmftel und wirk! haarüärkcnd,beide ä 80Pf.t ' 140 Mk. (S«»o I; '11*. ftilbittfter, Drogerie. . Durch- ■ Durch- Durch- MKliliSin Elektr. Betrieb Rasenbleiche denselben Inh. Fr. Otto :: I.iol. ijr.tr/iKSO 6». :: Bilanz vom Jahre 1813. Aktiva. « Kaffe,lvorrat 169.38 Warenvorrat nach Einkauf 7093.45 Ansstände 5310 13 Rlobilien 129.88 Abschr. 10»/» 12.98 116 90 GeichäflSnten silie» 47.60 12737.46 Passiva, .ft Reservefonds 3220.— Betriebsrücklage 1705.52 2Nitgliedergnthab. 945.— Warenschulden 2585.76 Dem Lagerhalter »och zustehende Restvergütung 744.07 Reingewinn 3537.11 12787.46 HolzversteineritNK. Stritcmevt weiden: t rsitss. 13. 1 . II.. ans den Toniaittnlw-Ilddiilrikie» Kettenrod 19. Teinvel 11. 12, 21, 20, 27, ls, Türner nrnnd Ss, ftlottcrtniei« II, 45, Nabenvintil 51, 09, Waüivoldertieide 02 der .lornwarie, Banmanrte»: ,siedle,I 4. MI. 2 ®t. 1,94 niim., ML :sK 2, — 11.09 Fstni. IlerlislonRen: nickten 1. Kl. 2t. — 2.02 , 1,1111., 2. Ml. 12 2l. - 9,01 ,yitni.; \ut/,> » liritfr: 10,9 Am. ,4ich,e t3Mlr. ia»a>, VItr,II,: Hi 9! IN. ivistue ,3 Mir. lona • ierner Scheiter: 719,1:1!m. Micier, 43lR,n. nirtiic, KnUppol: 296Rm. Kiefer, 1 3tm. .rickie, »ei^tL-n-eltl-n: 120 CS ttl;c, 7109Mieiern,2slv Fichte, 00 Eric: Stocke: 162 Rm. Kiefer, 40,1 Rm. ,sichte. Benin,, der Licriiciqeruna vormittaas 9 »str in de», Distrikt Zcllcnrod 29 an der Mrciestrastc Oiiehen—Hauicn. 2«oraetcia, wird nur das iwis tm Distrikt Zellcnrod 29. Weiteres durch Grosth. Foritwart Menses zu ilorfchaus Baumaarien. Giesten. 6. Atärz 1814. Groüd- Lbcriöriterci Schinenberg. Traulwcin. 327511 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1912 97 Während 1913 schieden ans...... 7 ~ 9Ö Es traten während >913 bei ...... 6 Daher Stand Ende Dezember 1913 ... 96 Hanse», am 8 März 1914. ( 33U ümiiiiöirtidi. üoiiiuinotmit f. (i hl u. v. zu vrnstil. Ludwig Hörr, Direktor. Ludwig Happei, Rechner. Bilanz für das 13 . tüefchästsjalir 191313 (1. Cftobcr NN 2 bis 30. Scvtember 1913). Aktiva -U Pakkiva. Kasse iw viral 297.43 (Geschäftsanteile Warenvorräte 1106(i.73 dteservefonds .tiwenlnrvorra, 1774.04 Warenschulden (Guthaben bei Banken 6« 17.16 Raballschnld an Ansftände 9086.63 die Mitglieder 6761.05 Reingewinn 31 w 4.77 ^941.99 ,;al)l der Rk'iialieder am 1. Oktober 1912.....590 Znaana im Vauie des (Geschäftsjahres..... !»s Zusammen 688 Ausgeschieden mit Ende des Geschäftsjahres . . __27 In das neue tzleschiiftviabr 1813/14 übernoninien . . 66t Mitgliedergnthaben Zu Ende des Geschäftsjahres Mk. 15928 Mitgllederhaftsumme „ „ „„ 198!10 Die Milgliedergnihaben vermehrten sich um . „ H Die Mtigtiederhafnumme vermehrte „ „ . „ 2130 Eieken. den 7. März 1914 3281 ir (^iscnbalittkonntmvcrcin Gienen iE. G. m. b. X?.) Ruümnnu. AUHauS. Iran,;. Wagner. Ebrüt. Alte Magen n.Darmleideade, Bucker- I kranke. Blutarme uiw. essen, um ;u | gesun den, das eckftc Kasseler I616!iv I IÄT Nini<,iiHbn»t. verseh. in. sstreifband u. sckmarZ'wciü- roter Schutzmarke. Stets ea,t u. frisch I;n Hab. ui ONenrn bei Earl Schwaab. Eberhard Meüger Racks.. Olcorg 2lZaUeniels, Marktvl. uur'L I. .ngeu 1 über d.Engclavokhete. Emil 75iickback. In der Nebergangszcit und im Winter emvschlen Aer.;ie und Proiessorcn r rj ft cit als hervorragend gutes, luirtlidi verlranensweries Mittel Vltlmehhorstoj Hai*k-S|Uii(lel Stark auello (Al. 65 li. 95 Pf.) mit Heiner Mitck» gemisckl vi trinken. Diese rein naiürliüie Kur wirkt anr;erordcn4liäi »voll (tuend. lüsend.HernHigend u. gleiclneilig tränigcnd und bringt bei rnuien nnd Bei schleiinung mein augenblickliche Erleiüfternng, Daneben stündlich 1 bis 2 eckte Alt- bucliliorNter llincral- l'astiiion langsam im Ri linde Zergehen lassen. ,',n 9!ollen ü 35.50 «. 85 Pf. in der Nniversitars 2lbotiickc gold.Engel, in d. Drogerien E. Seidel, W. Kilbingcr, R.Roll, O.Sdiaa r n.E.Rol i Adkrskiiljtr Ü'O.aclöiicri;. süsirahiii-riifclbllttkr Po»rkolli!)Psd An!i., 12,95 H. Reinste Bogelsbcrg.^and käse, PoakoUl 55—«0 Stück. 2,70 /, . 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Schaum erst morgens abwaschen u mits;acka,»k Crcrae (50 u. 75 Ps.i nachstreichen. Gros;arlige Wirkung. von Tausende»! bestätigt. Zu haben in der Uni versitätS AvvtKekc, Hirsch- Avotbeke, bei Aua. iHofl, G. Seidel, Kilbinacr, Q. Schaas. E. 5larn, Ernst -toll u. W. Srdradcr, Drog. <015«I> Alle Sorten va. 8pel,o- uni Salatkarioüeia empsiehlt bill. J. Weisel {»“ Sonnenstrahe (> Telcvh. 83. eiNt-AUFFALLfcNDS fcASCHtlNUNG ift es .ddft viele Raucher OeOen tue Fotöerv Ihrer le:denfctoi*f mchlrTun «Schützen Sie lieh durch \zybert-Ia6lelfen ühali bch in dl len Apof heken u. (Xo/ Cehea PiKisdCnCSctidchJcl I HÄ Niederlagen in Giessen: Pelikan-Apotheke, Hirsch- Apotheke, Löwen-Droger; Central-Drog.; in G roßen- Linden: Apotheke von W. Schlich; in Lieh: Drogerie Zimmer. 6ss Gestern verschied nach längerem Leiden im 56. Lebensjahre unsere liebe, Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Johanna Rothenberger. Die trauernden Hinterbliebenen. 01S/1 Tn deren Namen: Julius Rothenberger. Giessen,‘J. März 1914. Die Beerdigung findet statt: Dienstag, den 10. März, nachm. 3 Uhr, vom Portale des neuen israelitischen Friedhofs ans. Kondolenzbesuche dankend verbeteu. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns nach dem Heimgange unserer lieben Mutter Martha Nath zuteil geworden sind, danken wir bewegten Herzens. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Londorf, den 9. März IM 4, 3313 Es bat dem Herrn gelallen, unseren lieben Philister Herrn Friedlich Heinrichs Pfarrer zu Ebringshausen am 5. März 1914 zu sich x.u rufen Der Gießener Wingolf I. N. und A ; 328 D dzt. F. X; theol. Traner-Änzeige. Nach kurzem Leiden verschied heute unser lieber Vater und Schwiegervater, der Lehrer i. P. Christoph Ü8IZ im 65. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Elisabeth Wolpert, geb. Merz I>r. Ernst Wolpert. Höchst a. M., den 7. März 1914. Auf Wunsch des Verstorbenen findet die Beisetzung in aller Stille statt. 3295 d Hierdurch die traurige Nachricht, dass mein inuigst- geliebter Gatt’, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel üer-f Weil Gemeinde-Einnehmer und Ortsgerichtsvorsteüer heute nachmittag im Alter von 49 Jahren plötzlich und unerwartet verschieden ist. Namens der trauernden Hinterbliebenen: Die tieftrauernde Gattin Amalie Weil, geb. Becker. Münzenberg, den 7. März 1914. Die Beerdigung findet Dienstag, den 10. März, nachmittags 3 Uhr, statt. 3287 1852 1002 Wir erfüllet! hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von deni Ableben unseres lieben Altersgenossen Jakob Klingelhvfer geziemend in Kenntnis zu sehen. Die Beerdigung findet Dienstag, den 10. März nachm. 2^, Uhr von, neuen Friedhof aus statt. (3311 Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Brttcbleidetide. Meine Bnndnaen. wie das Bruchb. mit Luit, Sic Bandnoc ohne Feder 1 : 1111 . taffen, da fic auch beim Sclilai nctran- Iverd. können, nichid z„ wiin scheu librin. Herr 21. 29., Apoldn, schreibt: „fibv Brnchb. libt febv am. werde Eie aert> jrderni. einps." Biele Tanf- schr. Cnivs. Leibbinden, PorsaNb., Ocrndcbaltcr »iw. PrcISl. oral. i'icnv. 1S85. ,Yrt) werde <11 svreche» fein in Wiciicn Tanncrstno. dc» 12 . Mörz, von 8 bid 12 Hin, 4 Äl!g. Deutsch. Frauenverein Qrtsarupvc Gießen. Auskunftstelle für Frauenberufe. trauen u. Mädchen erhalten uncntaeltlich Rat und Auskunst für alle Berufe irn alten Rathaus, Markivlab 14. Dienstag nachmittags von 0'/" bis 7'/, Uhr. D' " Rechtsschutzstelle. Franc» tu Mädchen erhnlien »nentaeltlieb Rat und Auskunst iuNkchtsaiigelegendcucii allen Raibnua Markt- via« >4 tUttttroodi nndi’ Jtniltnnf’ von 3 Uhr. Nurdurdi ihre Erfolge empfehlen sich: ßärfy Nähn JS^^rlaltosc neuere Art Nährzucker lur zarle Kinder u. durch Krankheit od. 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März, nachmittags 2 Vs Uhr, vom neuen Friedhof aus statt.