Nr. 56 viertes Blatt M. Jahrgang Erschein« tigkich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Sietzener Zamiliendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreiidlatt für den Kreil Stehen" zweimal wöchentlich. Die „londwirtschastlichen Seit- Iragen" erscheine» monatlich zweimal. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhefsen Zamstag, 7. März Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversilälS - Buch- lind Sleindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktlon:^HAH2. Tel.-Adru AnzergerGießen. Entwurf übrr eine Aenderung der Gewerbeordnnn . Ein Entwurf betreffend Aenderung der 88 33, 33a, 33b usw, der Geivcrbcordniinef ist dein Reichstag zugcgangc.i Nach dieser Novelle sollen die Vorschrijten der Gcwerbeord »ung über das G a st» u n d S ch a » l w i r t s g c w e r b e und die verwandten Gewerbebetriebe abaeändcrt worden, da sich bei ihnen Mißstände lserausgebildct baden, die rejormbediir' tig sind, §33 bestimmt, daß alle Gastwirtschaften mit geistigcit oder nicht geistigen Getränten der Erlaubnis bedürsen, d> nur zu versagen sei, ivenn «Tatsachen vorliegen, welche di. Annahme rechtfertigen, daß der Nachsuchende die erforderliche Zuverlässigleit in bezug aus den Gewerbebetrieb nicht besitzt, insbesondere, daß er das Gewerbe zur Förderung der Völlerci, des verbotenen Spiels, der Hehlerei, der Unsitl- lichkeit oder zum Vertreiben verfälschter oder verdorbener Rahrungs oder Genußmittel mißbrauchen wird, scrner wenn die zum Betriebe des Gewerbes bestimmten Räumlichkeiten nicht den polizeilichen Ansorderungen genügen, und wenn ein Bedürfnis nicht uachgewiesen werden kann, Tas gleiche gilt jür den Kleinhandel mit Branntwein oder Spiritus, Ter Bedürsnisnachwcis für die Gastwirtschaften besteht allerdings bereits in den meisten Bund s-t staaten, er soll jetzt in erweitertem Umfange durch Reichs» gesetz obligatorisch gemacht werden. Bisher waren vielfach nur die Gastwirtschaften mit voller Konzession die BcdürsniS- nachwcis unterstellt, in Zukunft soll dies auch der Fall sein mit Kasfeeschänken, Bouillonkellern und sogenannten alkoholfreien Ausschänken, Ferner soll einem Wunsche des Reichstags gemäß auch die Bekämpfung der sogenannten Animi e r k n e i p e n aus diesen! Wege erfolgen. Als Animier- lneipen gelten Gastwirtschaften, die in der Hauptsache weibliches Personal beschäftigen, das die Ausgabe hat, zum übermäßigen Alkoholgenuß zu verleiten, Tiese Animicrkneipen haben nach der Begründung in Gestalt von Weinstuben, Tce- salons, BarS eine außerordentliche Verbreitung gefunden, und zwar nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem platten Lande, Aus diesen Gründen kann die Landeszentral- bchördc im Interesse der Gesundheit und der Ausrcchterhal- tung der guten Sitten und des Anstandes über die Zulassung, die Beschästiguug und die Art der Entlohnung weiblichen Personals Bestimmungen erlassest. Ferner wird dieser Behörde die Befugnis gegeben, den Ausschank von Absstnth zu verbieten, Tic genannten Vorschriften finden auf Vereine, die den gemeinschastlicheu Einkauf von Lebens- oder Wirt schaftsbcdürsnissen zum Zwecke haben, auch dann Anwendung, wenn der Betrieb auf den Kreis der Mitglieder beschränkt ist, 8 33a bestimmt, daß, wer gewerbsmäßig Singspiele, Gesangs- und deklamatorische Vorträge, Vorführungen von Personen oder Tieren oder theatralische Vorstellungen, ohne daß ein höheres Interesse der Kunst und der Wissenschaft dabei obwaltet, oder Lichtspiele in seinen Wirtschafts- oder sonstigen Räumen öffentlich veranstalten will, zum Betriebe dieses Gewerbes der Erlaubnis bedarf, Tie Erlaubnis ist aus gleichen Gründen zu versagen wie bei den Gastwirtschasten, Diese Bestimmungen haben rück wirken de Kraft aus bereits bcstehctide Unternehmen, lvenn der gegenwärtige Besitzer nicht die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt oder lvenn die Räumlichkeiten den polizeilichen Anforderungen niclit genügen, Tic Trtspolizeibehördc ist befugt, Musikaufsllh- rungen und phonographijche Vorführungen in Schankwirt- schasten oder an anderen öffentlichen Orten zu verbieten, wenn dadurch die Nachbarschaft erheblich belästigt wird. Bezüglich der K ine m at o grap h enth e ater soll durch diese Vorschriften ermöglicht werden, einer übermäßigen Bernichrung dieser Unternehmungen entgegenzutreten. Die Tingcl-Tangcl werden in der Begründung den Animierkneipen gleichgestellt, da sie eigentlich nur die Aufgabe -haben, den Konsum von Alkohol z» verstärken. Auf einer anderen Stufe stehen die Variete s, die in erster Linie Schaustätlen sind und die mit dem Tingel-Tangcl nicht auf eine Stufe zu stellen sind, Tie O r ch e st c r ko n zer t au t o - ni at c „ haben in der letzten Zeit so zugcnommcn, daß ftc sehr häufig zu den erheblichsten Belästigungen der Nachbarschaft geführt haben. Ein polizeiliches Einschreiten gegen solche Belästigungen war bisher nur möglich im Falle uachqcwiesener Gefährdung der Gesundheit der Anwohner, Fm 8 33b werden die sogenannten Rummelplätze, die auf Privatgrundstückcn ihr Tomizil haben, konzessions- pslichtig gemacht, während dies bisher n»r für Schaustellungen usw, nötig war, die ans Straßen und Plätzen ihr Gewerbe betrieben, wie Karussells usw. Kegelbahnen, Schaukeln und Turnapparate in Gastwirtschaften fallen nicht unter diese Bestimmungen, Ter Entwurf beseitigt ferner noch einige Mißstände im F l a s ch c n b i e r h a n d c l. Zur Einführung der Konzessionspflicht und des Bcdürsnisnachwcises lag ein Anlaß hier nicht vor, cs soll in Zukunft aber beim Bierkleinhandel eine schärfere polizeiliche Ueberwachung stattfinden. Bei wiederholter Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften des § 33 der Gewerbeordnung kann der Flaschcnbierhandel untersagt werden, Ter fliegende Bierkleinhandel vor Bahnhöfen, Neu bauten und Fabriken wird durch den Entwurf verboten, weil vielfach beobachtet worden ist, daß hier das Bier nicht immer in einwandfreier Beschaffenheit geliefert worden ist. Schließlich regelt der Entwurf noch die Stcllvcrtretersragr im G a st w i r t s g e w e r b e. Auch hier haben sich Mißstände ergeben, die dadurch beseitigt werden sollen, daß vom Stellvertreter dieselben Qualitäten verlangt werden wie vom Jn- liaber der Konzession. Die Stellvertretung wird auf die Fälle beschränkt, in denen besondere Umstände, z. B, dauernde schwere Erkrankung, längere notwendige Abwesenheit, der persönlichen Ausübung entgcgenstehcn. Die Strasvorschriften sür Ucberschreitungen der mitgctcilten Bestimmungen werden schließlich noch verschärft. _ Aus Reffen. Tic jetzige Gehultskrisis und die Volksschullehrer. Ter Preßausschuß ,des Hessischen Landes- lehrervcrcins schreibt uns: Die Lehrer sehen init tiefem Bedauern, wie sich wegen ihrcr^ Besoldung die Gehaltsfrage zugespiyt hat, und wie man nun versucht, ihre Wünsche und ihre Haltung als nicht gerechtfertigt zu bezeichnen. Es ist das um so schmerzlicher. als gerade die Lolksschullchrcr nach dem Ausspruch eine, 'ibgcordneten der Zweiten Kammer von Anfang an di> Stiefkinder bei der fetzigen Besoldungsvorlage waren, Js, s nötig, an die bei den Verhandlungen über das Provi orinm ihnen zugcfügte Behandlung zu erinnern, als man am ll,Juli 1912 den Beamten lOProz, der ihnen von der Zweiten Kammer zugcbilligten Aufbesserung, den Volkschullehrern aber 26-', Proz, abschnitt? Tie Vollsschullehrer verlangen nichts als Gerechtigkeit, und s ic v e r langen nicht, „besser behandelt zu werden wie di, Staatsbeamten," Tie Lehrer fordern Gleichstellung mit den mittleren Beamten, Niemand kann einwandfreie stichhaltig Gründe gegen diese Forderung Vorbringen, Daß sie aber setz: nicht verwirklicht werden kann, damit haben sich die Lchrci abgefunden. Es handelt sich für sic nur um die prinzipielle Anerkennung und um wenigstens eine kleine Verringerung der seitherigen Spannung zwischen den pensionsfähigcn End, gehalten der Lehrer und der zum Vergleich herangczogcnen niittlcren Beamten, Seither betrug diese Spannung 600 Mk,, nach der Regierungsvorlage würde sie sich aber aus 1080 Mk, erweitert haben, Tie Zweite Kammer kam den Lehrern dadurch entgegen, daß sie den pensionsfähigen Endgehalt aus 4300 Mk festsetzte und damit die Spannung um 100 Mk, verringerte, Tas Geld, das die Zweite Kammer für den Aufbau ihrer Lehrerskala verlangt, ist nun nicht etwa eine verhältnismäßig höhere Aufwendung, als wie sie die Beamten bekommen, cs ist unye ähr die Summe, d i e d e n L e h r e r n s ch o n beimProvtsoriumhätte werden müssen, wenn, man auch bei ihnen damals, wie cs bei den Beamten geschah, die pensionsfähigen Bezüge jeder Linse zur Grundlage der prozentualen Ausbesserung gemacht hätte, Tie jetzige Besoldungsreform sieht eine Herabsetzung der bisherigen Pensionsquole von 100 Prozent aus 85 Prozent vor. Würde die Regierungsvorlage zum Gesetz erhoben worden sein (die 1, Kammer hatte dementsprechend verfahren!), dann wären die Lehrer im Höchstpenfions«atz nicht nur nicht erhöht, sondern sogar um 170 Mark gegen das Gesetz von 1907 gekürzt worden, tlm den seitherigen Penftonssay von 3400 Mark aber zu erreichen, durfte man gar nicht unter 4000 Mark pensionsfähigcs Endgehall heruntergehen! Aus den Rcichstagsaiisjchiissen. :: Berlin, 6, Febr, In der heutigen Sitzung des Leuchtöl-Ausschus- ses erfolgte zunächst eine vertrauliche Besprechung über die Benzinversorgung der Armee, Im Anschluß daran unterhielt man sich erneut über einen etwaigen Rückgang des Leuchtölverbrauchs, Der Berichterstatter wandte sich gegen den Kontingentierunqsvorfchtag des Zeulrums, da er keinen Schutz für den Verbraucher darstellt, 'Nach weiteren Reden wurde die allgemeine Besprechung geschlossen. Der Duell-Ausschuß nahm in seiner heutigen Schlußsitzung als Ergebnis ihrer Beratungen einstimmig folgenden Initiativantrag van Calker Groeber an: Der Reichstag wolle beschließen: hinter 8 208 des Strafgesetzbuches folgende Bestimmung als 8 208a einzuschalten: „Hat der Herausfordernde oder der Annehmende die Herausforderung oder hat in den Füllen der 88 205 bis 208 der Täter den Zweikampf freventlich verschuldet, so tritt anstelle -der Festungshaft Gefängnis st rafc von gleicher Dauer, Neben der Gefängnisstrafe kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden," Im Budgetausschuß wurde heute in Fortsetzung der Beratung über den Voranschlag von Südwestafrika die starke Inanspruchnahme von Reichsmitteln für die Urlaubsreifen der Beamten beanstandet und eine kleine Summe gestrichen, um die Regierungen zu einer anderen Regelung zu veranlassen. Der Ausschuß wünschte, daß die Ticnst- periode der Beamten auf 4 Jahre verlängert werde. Es wurden dementsprechende Abstriche vorgenommen, Ter Ausschuß für Hausierhandel und Wandergewerbe verhandelte heute erneut über den Antrag, betreffend das Verbot des Hausierhandels mit Margarine und Kunstfpeisefett, Ter Antrag wurde mit 14 gegen 12 Stimmen bei einer Enthaltung bezüglich der Margarine angenommen, das Verbot des Hausierhandels mit Kunstspeise- sctt wurde mit 15 gegen ll Stimmen abgelehnt, Tann wurde der ganze erste Artikel mit den vom Ausschuß vorgenommenen Aenderungen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Hierauf trat der Ausschuß in die Beratung der Vorschläge betreffend die Wanderlager ein. Der Spionage-Ausschuß beschäftigte sich heute mit den, 8 d des Gesetzentwurfs, der mit Gefängnis oder Festungshaft bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 5000 Mark jeden bedroht, der fahrlässig ein militärisches Geheimnis in die Leffentlichkeit gelangen läßt oder ein militärisches Geheimnis, das ihm kraft seines Amtes, Berufes oder Gewerbes oder eines von amtlicher Seite erteilten Auftrages zugänglich war, an einen anderen gelangen läßt und dadurch die Sicherheit des Reiches gefährdet. Ein fortschrittlicher Antrag will die Worte „ein militärisches Geheimnis in die Oefsentlichteit gelangen läßt oder" streichen. Gegen die allgemeine Strafbarkeit der Fahrlässigkeit wandten sich Redner aller Parteien, während der Kricgsminister und der Vertreter des RcichSmarineamts sich für die Aufrechterhal- tung des ganzen 8 9 einfetzten, _ ' Aus Stadt und Land. Gießen, 7. Mürz 1914. ** Eine „Fortfchrittswoch e". Von der hiesigen Ortsgruppe des „Reichsvereins liberaler Arbeiter und An- estelllen" werden wir um Aufnahme folgender Notiz ge- ctcn: Ten Gedanken der „Roten Woche", den sich die Sozialdemokratie aus England holte, hat der Rcichsvcrein der liberalen Arbeiter und Angestellten mn erfreulicher Entschiedenheit aufgegrisfen und will ihn zur Werbearbeit für den Reichsocrein und die Fortschrittliche Vollspariei verwerten. Die „Wacht", die Wochenschrift des Reichsvereins, bringt in ihrer neuesten Nummer einen kräftigen Aufruf an die liberalen Arbeiter und Angestellten, in dem sie die politischen und sozialpolitischen Grundsätze hcrvorhebt, die jetzt bei der Werbearbeit zu benutzen sind, Ter Hauptvorstand des Reichs- Vereins fteltl Flugblätter zur Verfügung, die von den ver chiedcnsten Gesichtspunkten aus die Stellung der Partei und oes Reichsvereins erläutern, 2 e l b st v e r st ä n d l i ch w i r d a n chdie die sigeOrtsgruppedcsReichs vereine mit aller Energie die A g i l a t i o n aufnehmen. Hauptsächlich soll die Werbearbeit von Haus zu Haus und von Mund zu Mund.gepflegt werden, Massenverbreitung von Flugblättern soll ncbcnhrrgehen. Tie Bewegung des Rcichsvereins ist auch im neuen Jahre im erfreulichen Vorwärtsschreiten bcgrissen. In der am 7, März, abends 9 Uhr, im „Schipkapaß" stattsindenden Generalversammlung nimmt die Ortsgruppe Gießen im Verein mit der Fortscbriltlichcn Vollspariei die nähere Besprechung über die Fortschritts- woche vor, ** Jugendpflege Seit d-m l, Januar 1914 crsckieint die Zeitschrift „Jnngdeutschlandpost" nicht mehr wöchentlich, ioii- deni in entsprechend stärkerem Umfang als Halbmonatsschrist, Vom gleichen Zeitpunkt ab hat, um in der Jugendzeitschrift auch Nachrichten lokaler Natur und heimatlichen Interesses bringen zu können, der hessische Landesverband „Jnngdeutschland" mit dem Verlag her „Jungdeutschlandpost" (E. S, Mittler u, Sohn in Berlin die Herausgabe einer Sonderausgabe der „Jung- deutschlandpost" sür das Gioßherzogtum Hessen vereinbart Jeder Nummer dieser hessischen Sonderausgabe wird eine von Professor Kissingcr in Dannltadt redigierte B e i l a g e des hessischen Landesverbands Jungdentschland im llmiang von zwei Seiten beigesügt, die besondere Mitteilungen aus dem engeren Vaterland enthält, ** Oberhessischcr Kunstverein, Tie Fuluristischen Bilder von Franz Mare sind morgen, Sonntag, zum letzten Male hier zu sehen. Nahezu 1000 Personen besuchten in den wenigen Tagen, an denen diese Bilder ausgestellt waren, die Ausstellung, Wenn auch die Marc-Sammlung die Veranlassung zu einem io großen Besuch gab, so habe» aber doch die anderen ausgestellten Sammlungen von Frieß-Gießcn, Keil-Frankfurt, Biedermann-Jena und Ubbelohde-Goßselden die besten Beurteilungen gesunden. Ein Beweis dafür, daß auch von jeder dieser Sammlungen etwas vcr- kaust wurde. Die Ausstellung bleibt von Montag an wegen vollständigen Wechsels der Gemälde 6 Tage geschlossen, ** Ter (Spann. Arbeiterverein veranstaltet am Sonntag im Kansirmandensaal der Johannesgemeindc einen ösient- lichcn Vortragsabend, bei dem Piarrer A u s f e l d über d i'.e A n - stallen in Bethel spricht, Tic Ausführungen werden durch Lichtbilder erläutert, ** Ein Zeichen der Zeit, Tic Steucrrückstände für das fünfte Ziel der Kommunalabgaben in unserer Stadt hoben sich NM rund 300 Posten gegenüber den Rückständen o>s vierten Zieles vermehrt, ** Ein Hundesänger angcstcllt. Die Stadt hat jetzt, um dem Unwesen der Hunde auf den Schmuckvlätzen und den Anlagen zu steuern, einen Hundciänger angcstcllt, dessen Tätigkeit schon von unerwartetem Ersolg gekrönt mar, Tel beaustragtc Arbeiter übt die Jagd aut herumströmendc Hunde mit einer Schlinge aus, er geht ganz nach Bedarf vcrwdiich aut den Fang und wird dabei von einem Schutzmann begleitet, Tie Hundebesitzer mögen jetzt in verstärktem Maße aut ihre häusig sehr wertvollen Lieblinge achten, da bekanntlich jeder Hund, der einmal in der Schlinge gefangen wird, Schaden leidet, Außer der Strafe muß der Eigentümer eines gefangenen Hundes 50Pfg, Fanggcld bezahlen, wenn er das Tier auslöst " Konkurse in Hessen, lieber daS Vermögen des iietii- ricfi Wagner XXI. von Gionen-Buseck ift am 4. März 1914, vormittags 9 Uhr, daS KönkurSvertahreii eröffnet worben. Rechtsanwalt Peters IN Gienen iü z»m Konkursverwalter ernannt. KonkurSfordernngen sind dis znm 21. Marz 1914 bei dem Gerichte anzmnelben. — In dem Kovkvrsoersahren über das Vermögen des Johann Prei l i a, Kaufmann in Schornsheim (Rhh.), toll die Setilnßverteilung Ilattfinde». Tie bevorrechtigten Forderungen betragen 30, b Mk. Tie nichtbevorrechligten betragen 5474,21 Alk. Tie z» verleitende Masse beträgt 1399.28 Mk. — I» dem Konkursverfahren über das Nermöaen des Jofe! Lnmeret in Mailrz beträgt der znr Verteilung verfügbare Masfenbeftaud 82,31 Mk, Tie Summe der bevorrechtigten KonlurSfordcrimgen beträgt 309,38 Alk. Landkreis Gießen. k, Tors-Gill, 5, Märr, Ticser Tage wurden die Beträge sür die vom Staate erstandenen Marken des Grüninger und Tors-Giller Markwaldes, deren Verkauf im vergangenen Jahre vollzogen wurde, den meisten hiesige» Besitzen! ausbezahlt, Da- mit ist wieder ein Stück Altertum vcrfchwunhcn. So sehr die hohen Beträge, 1200 Mark pro Marke, der Wert ocr Marken hat sich seit zwanzig Jahren etwa verdoppelt, den Besitzern zu gönnen sind, so ist cs dach andererseits wieder lebhaft zu bedauern, daß eine so alte Einrichtung, wie diese Markgenossenschaft verschwindet, Kreis Büdingen, --- Stockhcim, 7, März, Tie goldene Hochzeit leierten die Eheleute Martin Frickel, Turch Piarrer Lenz wurde dem Jubelpaar das Blldnis vom Großherzog und eine Prachtbibcl überreicht, Außerdem wurden ihnen noch viele Ehrungen zuteil, Kreis Friedberg, L, F r i e d be r g , 5, März, In der 2 t a d t v e r o r d n c t c n- l'itzung am Donnerstag, die unter Vorsitz des Bürgermeisters Stahl obgehalten wurde, wurde folgendes beraten: Die städl, Straßenreinigung wird au! einige Straßen weiter ausgedehnt, Tie Reinigung erfolgt vom 1, Avril d, I, ab, Stadtv, Damm legt den Beschluß, einzelne Straßen des Stadtteils Fauerbach letzt schon von der Stadt reinigen zu lasten, dahin aus, daß, wie in den übrigen Stadtteilen, auch diese Straßen gegen eine Jabres- gebübr von 16 Pfg, für den Quadratmeter gereinigt würden. Ter Bürgermeister legte den Beschluß dahin aus, daß für die Zeit bis zum 1, April 16 Big, zu zahlen seien, Tic Veriammlung war jedoch allgemein der Ansicht, daß sic bei dem Beschluß die gleiche Auffassung wie Stadtv, Tamm gehabt hätte, — Eine längere Aussprache entspinnl »ch über den 'Antrag per Firma Fr, Megcrle : Kasiicrung einer Straße, Beig. Falk, Stadtv, Damm und Beig, W i n d e ck e r sind unter genauer Darlegung ber Gründe jür Abweisung des Gesuches, das nicht im östentlichen Interesse liege und sowohl städtische als auch die Interessen aller dort gelegenen Grund- und Häuierbcsitzer schädige, 22 Interessenten haben ihre Beschwerde schriftlich eingereicht und darin dargetan, daß sie nickt nur große Belästigungen seitens der Firma zu erdulden hätten, sondern auch eine Entwertung ihres Grundbesitzes und ihrer Häuser dadurch herbeigeführt würde, für die sie die Stadt verantwortlich machen müßten, Stadtverordneter Oppenheimer, Lcnchtgans, Füller und B u i v l d lind der Ansicht, daß eine Schädigung durch Kassierung der Straße nicht entstände, und die Belästigungen der Anwohner durch Vertrag verhütet werden können. Wenn die Firma Megerle auf alle von der Stadt zu stellenden Bedingungen eingeben würde, dann würden sie einer Kassierung zustimmen. Es wird gegen die Stimmen von Beig, Falk und Windecker, sowie Stadtv, Tamm beschlossen, diese Bedingungen zu sormulicren und der nächsten Versammlung vorzulegcn. Börse«-Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 6. Mürz. An der Börse blieb auch in dieser Woche große Zurückhaltung vorherrschend und das Geschäft bewegte sich in sehr ruhigen Bahnen. Dafür sind allerdings verschiedene Gründe bestimmend gewesen. Bor allem fehlte es an besonderen Anregungen. Auch aus dem Geldmarkt, der seither eine gewisse Stütze bot, ist in der ErlcichtcrungSbewegnng ein Rückschlag cingelreteir Es macht sich jetzt suwn allmählich die Rücksicht aus den bevorstehenden Quartalswechsel geltend, die ein Zusammenhalten der flüssigen Mittel geraten erscheinen läßt. und »war umsomehr, als für Dividendenauszahlungen großer Unternehmungen, besonders der Banken, bedeutende Mittel verfügbar gehalten Ivcrden müssen, die allmählich erst wieder an den Markt zurücksliehen. Der Reichsbankausweis hat von seinen! anregenden Einfluß verloren, weil der Bank die für Reichszwcckc bestimmten Mittel über kurz oder lang doch entzogen werden. Ferner sind die Ansprüche aus dein Geschäftsverkehr nicht gering, wie das große Wechselangebot beweist, das eine Versteifung des Privatdiskonts hervorgeruscn hat. Unklar sind auch die Aussichten in der I n d u str ic , in erster Linie der Eisenindustrie, die, wie dies auch aus den Mitteilungen des Phönix und der Laurahüttc hcrvorging, von der Frage beherrlcht werden, ob der leichtere Geldstand zum Frühjahr eine Vermehrung des Bedarss und damit eine Belebung des Jnlands- geschästs herbeisühren und dadurch die Industrie ein wenig von der Notwendigkeit besreien werde, das Auslandsgeschäft bei schlechten Preisen mit verstärkten frästen zu betreiben, 10 daß sich die Folgen dieses Kampfes sogar aus dem amerikanischen Eisenmarkt durch eine Verlangsamung der dort eingetretenen Erholung bemerkbar machen. Dies ist mit ein Grund für die anhaltende Lustlosigkeit der N e w A o r k e r B ö r sc , die aber in der Hauptsache nach wie vor verstimmt ist durch die zunehmende Verlvorrenheit der Verhältnisse in Mexiko, denen neuerdings auch die Londoner Börse in steigendem Grade ihre Ausmerksamkeit schenkt. Von den inaß- gebstiden Auslandsmärkten fehlt somit den deutschen Börsen jegliche Anregung, Zu all diesen Gründen für die "Lustlosigkeit kamen in dieser Woche aber auch wieder einmal Beklemmungen politischer Natur, zu denen vor allem der Kriegsbesurgnisse zum Ausdruck bringende Artikel eines rheinischen Blattes Anlaß gab, Tie Wirkung dieser Auslassungen war allerdings nicht von langer Dauer, indem einerseits die Erwägung Platz griff, daß bis 1917, dem von dem Artikel in Aussicht genommenen Kricgsjahre, immerhin noch genügend Zeit ist, um Aenderungen in der politischen Konstellation herbcizusühren, während anderseits die Anschauung sich geltend machte, daß die politischen Graulereien nicht ganz ohne Zusammenhang mit dem Resultat des Wehrbeitrags sein dürsten, vielmehr darauf vorbereitcn sollen, daß das voraussichtlich über Erwarten gute Ergebnis der Sondersteuer aus alle Fälle sür die Zwecke der Landesverteidigung zurückbehaltcn werden müsse. War man sonach in dieser Hinsicht nicht allzu pessimistisch gestimmt, so machten doch später wieder die Vorgänge in Evirus, der revolutionäre Ban- dcnkrieg in China und schließlich auch die Verhängung des Belagerungszustandes in Rio de Janeiro, wodurch eine ernste Komplikation der brasilianischen innerpolitischen Verhältnisse zum Ansdruck kam, ungünstigen Eindruck, Auf den meisten Gebieten schwächten sich die Kurse gegen die Vorwoche ab, M o n t a n p a p i e r e verloren 2 bis 4«Vo, Kaliwertc lagen dagegen fest. Von anderen Industrie- papieren waren nur chemische Werte, namentlich Scheideanstalt und Höchster Farbwerke begünstigt: auch Anilin und Albert waren höher, Akkumulatoren Berlin haben l2>',»/» verloren. Schwächer lagen auch Bahnen und Schissah rtswertc, nur Banken blieben gut behauptet, Rentenwerte gedrückt, Privatdiskonto 3 1 / 2 "/-. Märkte. 8icßro, 7. März Marktbericht, Auk den, heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pkund v,sa— 1,02 Mk.; Hühnereier 1 Stück 7-8 Psg., 2 Stück 0 Psg.; Enteneier 1 St, 8-S Pka., 2 St. 00 Plg ; Gänseeier 1 St. 0-0 Pig,, 2 St. 00 Ufa.; Säle doL Stück 6 — 8 Pig-, Kasematte 2 Stück b—6 Psg.; Tauben das Paar 0,80-1,00 Mk„ Hübner das Stück 1,00—1,80 Mk.. Hahnen das Stück 1,50—2,50 Mk-, Enten das Stück 2,50 —3,60 Mk., Gänse das Pfund 75 —35 Psg,; Ochlenflei'ch das Psund 82 —100 Pig,, Rindfleisch das Psund 80-81 Uta., Kuhfleisch 80 Psg., Schweinefleisch das Piund 75-90—86 Psg, Kalbfleilch das P,d. 84 —98 Plg., Hammelileisüi dos Pso. 70—96 Psg.: Kartosseln 100 Kg. 6,00 bis 8,50 Mk,; Weißkraut das Stück 10—20 Pig.; Zwiebeln der Ztr. >2,00-15,00 Alk.; Milch das Liter 22 Psg.; Aepsel der Zentner 25-30 Mk., Birnen das Pinnd 25-30 Psg, Nüsse 100 Stück 50-00 P>a. — Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. FC. Wiesbaden. VIehhoi-Marktbericht vom 6. März. Austrieb: Rinder 67 Medien 4, Bullen 9, Kühe lind Färse» 54,, Kälber 143, Schare 31, Schweine 191, Preise flir lOOPld. Eeschäst mittel Lebend- Schlacht - Ochsen. gewicht Vollfleilchlge, »uSgemästete, böchllen Schlacht» MH Mk. wertes in, 'Alter von 4—7 Jahren . . _. . 49—53 86—93 Jvnoe, fleischige, nicht auSgemöstete und ältere ansgemästete............ 48—52 85—92 Mäßig genährte junge und gut gegenährte ältere...........45—48 78—85 Bullen. Boklfleilcblq», ausgew, höchsten Schlachtw. . . 45—18 75—81 Bollfletschige, jüngere.......... 42—44 70—75 Färsen, Kü l, e. Pollfkeischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtmertes........... 46-51 62—92 Pollfleischige ansgemästete Kühe höchsten Schlacht,verler bis ru 7 Jahren..... 89—43 70—76 Peitere auSaemästete Kühe und ivenig gut entwickelte iüngere Kühe......... 41-4-45 74—81 Mäßig genährte Kühe und Färsen..... 34—37 64—69 Gering genährte Kiiho u»d Färsen..... 30—34 69—83 Kälber. Feinste Mastkälber........... 63—66 105—110 Mittlere Plast- und beste Saugkälber. , . , 58—62 97 -103 Geringere Plast- und gule Saugkälber . > . 52—57 87—93 Geringe Saugkälber......... 46—51 78 —86 Schafe. Weidemastlcha'e: Mastläinmer und Masthammel . . . 47,00—00.00 86-00 Schweine. Lollsieischlge Schweine von 80 —100 k» Lebend- peiri.bt.........- . . . . 49",-51 68-85 Bollfleischiqe Schweine unter 80 dg Lebendgewicht 48'/,-50 63-64 Pollfleischige Schweine von 100 -120k< SebeitS« gewinn............. 60 52 63—65 Bollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ..............4g"-50 62—63 Jellschweuie über 150 kg Lebendgewicht . . 41—48 58—60 Spidplan der Sietzener Ztadttheaterr. Direktion: Lermann Steingoetter. Sonnla.i, beit 8. Morz, ncichnntlagL 3 1 /, Uhr, bei Bolkspretsen: Polksvorsiellimg: „Krieg im Frieden." Ende nach 6 Uhr. Abend- 7'/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Jnianterie-Neqiments): „Wie einst im Mai.* Ende 10 % Uhr. Piontag, den 0. März, abends '4 Uhr (unter Mit- Wirkung der Kapelle des hiesigen Insanterle-Regiinents), bei kleinen Preisen: „Eqrnont." Ende gegen 11 Uhr. Dienstag, den 10. März, abends 8 Uhr <19. Dienstaq-Abonnernents-Vorslellnng): *3iöffel« svrung.* Ende \Q l 4 Uhr. Mittwoch, den 11. Marz, abends 7 Uhr: Gastspiel der lSroüh. üofoper und der Hoimusik in Tarrnstadt: „Die Hochzeit des Figaro." Oper in 4 Auszüge». Tert von Lo.'euzs da Ponte; Musik von Woligang Amadeus Dtozart. Freitag, den 13. März, abends 8 Uhr (19. Freitag-AbonneincntS-Borstellung): „Der Widerspensiigen Zähmung." Ende 10% Uhr. Sonntag, den 15. März, nachmittags 3'/, Uhr (unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments), bei kleinen Preisen: Zum letzten Male: „Das Musikantenmädel• Ende 64 Uhr. A'-cnds 77, Uhr, bei kleinen Preisen: „Tie Schmetterlingsschlacht.* Ende 10 4 Uhr. i- A A r7 | a sind am Sonntag 8. Mürz 1914, n tld Mv von 12 U!ir mittags bis 12 Uhr nachts, Die nach' stehende nur für dringende Fälio sicher anzutreffen: I)r. Büchner, Frankfnrter Strasse 12. !>r. Steinreich, Neuen Baue 25. Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 8. Mär*., sicher anzntreffea: D 1 ( i 7atin'ir>yl Reinewald, Süd-Anlage 18, &aUll 41 u\ Fernsprecher 763. Meteorologische Beobachtungen der 5ta ton Eichen. ||S ts Mörz Bgö.S 191, pif l 1 55 d 1J • ? = 5 3« •C i hi s! s § L-I Wetter 1 i 6. 2-*l 733,1 12,1 7,3 69 w 2 10 8. 9'*,' 732,1 9,5 7,6 85 W 2 10 7. < ~ 785,9 . 5,8 5,2 75 NW 4 7 Höchste Temperatur am 5. bis 6. März 1814 = 12,4 ‘C. Niedrigste , . 5, . 6. . 1314 = 8,4' , Niederichlag: 0,9 mm. Jfar 6 <‘ vc/IGier bei billiges Jutta-urig mir mit Dlurs&ctfor- ^s^ken.~c/ietscli/siees^ulis/ für£^lüjgel Zu, riaixen, / C. C. Pfeiffer, Giessen, _ Wallt' rstr. 71. 2874 Trockenes, kur-geschnittenes Abfallholz tSchwartenl zum Fcueran- machen liefert, von o Ztr. an, sür Mk. 1.16 pro Ztr. frei ans Haus. (164 B.Nuhn, Lollar. Waschbütten, Pflanzenkübel, Fauchefässer ß emoüeblt bitl. PH.Sommer- torn. Käserei. Uleichltr. 18. Mtrieinjte Sifltlihri. 2öirflöm=Ifliflf)uttcr Postkolli 9 Pfd.^nh.. 12,93^. Reinste Vogclelbcra. Handkäse, Postkolli L)— 60 Stück, 2,70 Jl. — Wiedcrverk. biü. Alles franko geg. Nachnahme. Tamvfmolkerei und Hand- käiefabrik Lolmo-Lanbach in Laubach lHessen». (13UD Inhaber: Loren» Etling. 28 )ahrelittich an einem bliiSchenarligcn^ ^»eilchtsausschlag. Ich wandte die verschiedensten Mittel vergeblich an. Durch Schaumanstage mit Qbermcver'SMcd. Herba- Lcisc erzielte iä> raichc Het- tung. So ichreibl Frau B. Hackmann. Wicsbad. Herba- 2eise ä Stück 50 Piennig. 30°/» verstärktes Präparat Mk. 1.—. ZurNachbehandla. cherba-Ercme 5 Tube 75 Pi., (üiasdose Mk. >.50. Z. b- i. d. u.i. d. Porinmerfen. ‘Whw 1 Holz-Submission. Samstag, den 14. März 1913, vokinittags IO 1 /, Uhr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Allendors an der Lumda nachstehende Holz jortimente in Submission vergeben: I. Forftwartei I. 2,08 Festmeter Eichen-Slämme 1. Klasse 7.87 „ „ 3. 19,79 4f „ 4. ,, 5,90 „ „ 5. „ 3,29 „ 6. „ 9,14 „ Buchen Stämme 2. ,, 31,25 „ ., 3. „ 23,96 „ 4. „ 0,70 „ „ 5. „ 41,37 „ Kiesern-Stämme 5a 118,65 ,, „ 5b 2,65 „ Fichten-Stämme 3. „ 11,71 „ „ 4. fl 31,31 „ „ 5a 40,21 „ 5b „ 2,69 „ Kiesern-Derbstangen. 2. Forslwartei II. 4,05 Kestmeler Eichen - Stämme 1. Klasse 1,61 „ 2 ,, 20,75 ,, 3 '. „ 29,48 „ „ 4 . ,, 3.93 „ 5 . 0.27 „ .. 6 „ 2,23 „ Buchen-Stämme 1. ,, 8,40 „ 2. „ 14,40 „ 3. „ 6,46 „ 4. „ 22,75 ,, Kiesern-Stämme 3. „ 17,86 „ 4. 42,43 „ „ 5a ,, 83,55 „ „ 5b „ 2,32 „ Fichten-Stämme 2. ,, 1,82 „ ,, 3. „ 7,86 „ 4. „ 34,07 /, OK. ,, 76,14 „ „ 5b ,, 2,06 „ Kiesern-Derbstangen. vorstehendem Termin verschlossen, mit ensprechender Ausschrift versehen, und ohne Vorbehalt, bei unter zeichneter Bürgermeisterei, wo auch die Verkaufs bedingungen eingesehen werden können, einzureichen. Die Forstwarle Krieger und Franz dahier zeigen das Holz aus Wunsch vor. Allendors a. d. Lumda, den 6. März 1914. Großh. Bürgermeisterei Allendors a. d. Lumda. Rein. 3220 Kuverts mit Firma liefert billigst die BrShl'sehe Universität«-,Bucli- und Steindruck erei, Gießen. Schnlstr. 7. Holzversteigenrngen in der Freisterrlichen Lbcrsörfterei Rabenau. 1. Mittwoch, den 11. März, »all, Zusammenkunst um 10 Uhr vorimllags denn Schutzbäuschen im Nall ans den Distrikten Noll und Müblbcrg. Scheiter Rin.: 57 Buche, 14 Eiche, 7 tlidite; Knüppel 31m.: 276 Buche. 29 Birke. 7 Eiche, 2t Kiefer. 19 Fichte. 2 Lärche. 12 Asoe, Reiser Rm.: 593 Buche tön Stommreiier'. 136 Eiche. 4 Birke. 20 tzlive. 48 Erle, 34 Nadelknuovelreiser; Stöcke Rm.: 83 Buche, 13 Eiche, >4 Kiescr, 23 Fichte, Näheres durch Forstwart Leyerer, Odenhausen. 2. Freitag, den 13. März, »ach Zusamnienkunit um 10 Uhr vormittags aus der Kreisstrahe Keüelbach—Avven- born am Waldeingana aus den Distrikten HörinaSteich und Steinbern. Stämme: 126 Eiche 6. Kt.. 2 St, 5. Kl — 7-34 Fstin, IWagnerholzl; 2 Fichten 4. KI. = 1,2t Fstm.; Terbstongcn: 36 Fichte — 1,01 Fftm^; 120 Fichten-Reis- ttangen —1,81 Fstm ; Ruvscheitcr: 2 Rm. Eiche; Scheiter Rm.: 9 Buche. j0 Birke, 14 Eiche, 4 Kiefer lrundl, 5 Fickiic; Knüvvci Rm.: 81,5 Buche, 26 Birke, 54 Eiche. IÄI Kiefer. 36 Fichte; Reiser Rm.: 712 Buche (meist Stammreiserl, 332 Eiäic, 28 Birke, 150 Nadelknüvvelreiscr; Stocke Rm.: 4 Buche, 35 Eiche, 87 Kiescr, 27 Fichte, 7 Birke. Das zerstreut sitzende Hotz wird nicht vvrgezeigt. Nähere A„s- kunst erteitcn die Forstwarte Wißner, Londorf und Leyerer, Odenhausen. 31936 Arbeitsvergebung. An der Ortsrinne zu Allendors a. Lahn sollen zirka 300 gm unigepflastert werden; der Voranschlag liegt aus Großh. Bürgermeisterei zu Allendors a. Lahn offen und sind Angebote bis zum 12. März l. I., nachmittags 2 Uhr, daselbst einzureichen. Allendors a. Lahn, am 6. März 1914. Großh. Bürgermeisterei Allendors a. Lahn. Volk. £2», Aufgebot. Der ArmenamlSsckretär Loh in Gießen hat als Pfleger des unbekannt wo abwesenden Karl Friedrich von Steinbach bei Gießen beaniragt, den verschollenen Karl Friedrich, geboren zu Steinbach am 24. Februar 184ö, zuletzt wohnhaft in Steinbach bei Gießen, sür tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgesordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 24. November 1914, vormittags 9 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht, Saal 18 anberaumten Aufgebots- lermine zu melden, widrigensalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im AusgebotSlermine dem Gerichl Anzeige zu machen. Zugleich werden alle, welche Erbansprüche an den Nachlaß des Verstorbenen erheben zu können glauben, aufgesordert, solche bis zu dem bezeichnet«» Termin anzumelden und zu begründen. [3216B Gießen, den 28. Februar 1914. Großherzogliches Amtsgericht. Nutzholzversteigerung. Freitag, den 13. März d. I.. kommt im Gemeindewald Frankenbach folgendes Holz zur Versteigerung: 405 Ntadelholzstämme mit 100,51 Fstm. 478 Stangen 1. Klasse 860 .. 2. .. 1179 „ 3. .. 586 4. „ 40 Rm. Nadelschichtholz 66 „ Eichenschichtholz Anfang beginnt um 10 Uhr vormittags tm Distrikl 9, Hungerberg: bei ungünstiger Witterung auf dem Gemeindehaus. Frankenbach, den 5. März 1914. Der Bürgermeister. Schneider. Jagdverpachtung. Freitag, den 13. d. M., nachmittags 3 Uhr, soll in der Wirtschaft des Ludwig Hofmann zu Steinheim die Wald- und Feldjagd der Gemeinde Steinheim nach den bei der Versteigerung bekannt gegebenen Bedingungen auf iveitere sechs Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet liegt an der Bahnstation Trais-Horloff und ist von der Bahnstation Ober- Widdersheim in 5 Minuten erreichbar. Steinheim, den 5. März 1914. Großherzogticke Bürgermeisterei Steinheim. N i ck l a s. 3243 Wafferleitunlssarbeiten. Samstag, den 21. März solle» auf unserem Bureau die Angebote sür »achsteheiidc Wasserleitungen eröffnet werden. 1. Ermenrod, Kreis Alsfeld, vorm. Iv> Uhr Los I. Quellfassnng {Jl 0.50) „ II. Hochbehälter u. Ouellenbchälter {Jl 1.50) ,, III. Rohrleitungen, 3000 m {Jl 2.50) 2. Hüttersdorf, Kreis Schotte», vorm. 10" , Uhr Los I. Hochbehälter 70 cbm (Jl 2. —) >, II. Rohrleitungen 3800 m (Jl 2.50) 3. Ober-Ohme», Kreis Alsfeld, vorm 11 Uhr Los I. Hochbehälter 120 cbm (.H 2. —) „ II. Rohrleitungen 7000 m (J 3.—) Die Vergebungsunterlagen liege» bei uns offen und Angebotsvordrucke sind gegen ganz freie Bareinsendung der oben beigejügle» Beträge von uns zu beziehen. Freie Auswahl unter den Bieter« bleibt Vorbehalten; Zuschlagssrist 4 Wochen. Gießen, den 28. Februar 1914. Großh. Knlturinspektion Gießen. H. Steinbach. 3074», Zchweselsam esAmmoniaki ist das erprobte und bewährte Stickstoffdüngemittel der praktischen Landwirtschaft i zur KopfdüngungFrühjahrsdüngung I! für alle Kulturpflanzen und aus allen Bodenarten in Feld und Garten» aus Wiesen und Weiden. :: TaulcuV e van Beiiuchoergebnijir» der großen Praxi» tiefer» de» beweis hierliir. jj :j Seine Verlnltc durch Versickern od. Verdunsten Lchuv aege» Pstauzenkrauklieite» .............. :i I: Sein Verkrusten der Bode». keine Laacrlruck» d a a e a e n ^rdölue Ernten di- lt»«'.. nnd m-Iir .......— j! - Bessere Beschaffenheit »mb fönte ..........— — r: jj Kein Befall. keine BcrgistungSgciabr.......... Längere Haltbarkeit der Arüchte .............— i: Reingewin« pro ha Mk. 200.— bis Mk. 300.— und mehr. :: Schwefelsäure- Ammoniak liefern alle landwirtschaftlichen Vereine, Genossenschaften' Dünge- :j :: mittelhändler und Dnngeminelsabriten. I* n Der Preis ist io gestellt, das; die Ttickstoffeinbeit im ichweselsaurcn Ammoniak erheblich:: :: billiger ist als im Clnlcsalvetcr. . 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Ferner wirkt der Peru Guano „Löwenmarke“ durch seine organischen H Bestandteile humusbildend, dadurch bodeuverbessernd und anregend auf die Tätigkeit der nützlichen Bodenbakterien. & Der Peru Guano wird von den Centrale Guano-Fabriken in Düsseldorf seit fast 50 Jahren schift'sladungswoise direkt von den Fundorten importiert. — Mnn achte beim Einkauf genau auf die Sclintam nrkc, «len „Löwen“, um Kicher /.»E Kein, einen «O vortrefflich wirkenden Dlingatolf wirklich ed erhalten. 2515D Landwirte! Beachtet die großen Vorteile des so bewährten Chilisalpeters und lafft Euch nicht durch Angriffe auf denselben von interessierter Seite irreführen! Chilisalpeter gilt mit Reckt als daS bewährteste und wirfsamstc Ltickstoff- düngemittel, in dem sich hinsichtlich seiner Wirknn >. der Ltickstoss am billigsten stellt. Ln Chilisalpetcr nt das ivulamste Ltickftosfdüit ge mittel. >veil er den Skicfsloff in i -T für n- ftnize losort aufuehinbaren Form eiutiält. Ättdcre Ltilkstossdüngcmittel, welche den 3ticf fcoff nicht in Horm ftilpeteriaurer Salze enti-olteu. ntüssen erst im Boden zu Salpetersäure umgewandelt werden. Dies ist stets mit Ltickstoffverlusten verbunden und geht häufig so langsam vor sich, das; dieWirtung zu spät eintritt. Der Chilisalpct r übertrisst daher iu seiner Wirkung diejenige des schtvefelsauren ?r>nmoniaks sehr erheblich, was durch Tausende von Bersuchen seitens unparteiischer autoritativer Ltcllen in Wissenschaft urtd Praxis fvst-- geflellt ist. ES bedarf scheinbar gerade jetzt großer Mühe, vorhandene große Läger in der Land- Wirtschaft unterzubrtngen. und hierzu wird alle- versucht. Zur Anetferung der Landwirte wird sogar behauptet, daß im verflossenen Jahre der deutsche Verbrauch an Ammoniak-Sttck- üofs denjenigen an Chilisalpeter-Stickstofs erheblich übertrifft. Dabei wird von interessierter Seite selbst ang'gebcn. daß im Jahre 1312 der deutsche Konsum an schwefelsaurem Amnioniak nur rund 425000 Tonnen betrug. Dem sind aber die m Deutschland im Jahre 1012 verbrauchten 1 062 2 -0 Tonnen Chilisalpcler gegenüber zu stellen. Die Schlußfolgerung ergibt sich vonselbst. Jerner wtrd in Ammoniak-Inseraten behauptet, daß die Stickstofieinheit im schwefel- sartren Ammoniak erheblich billiger tst als im Cbtlisalpeter. Auch das ist nicht der Fall. Wenn der Preis der Stickstoffeinhcit in beiden Düngemitteln jetzt auch ungefähr derselbe ist, so ist in Anbetracht der weitaus sicheren und grötrerett Wirksamkeit stets noch der Chilisalpetcr der erheblich billigere. So ist unter andern, auch m einer kürzlich er- ' luenenen Abhandlung aus der agrikulturchemiichen Versuchsstation in BreSlau ^Landwirt« chafUlches Wo üenblatt für SchleSwig-Holstetn, Nr. 50, 1013) zu lesen: „An Stelle des Chili- saipeters im Frühjahr kann das schwefelsaure Ammoniak nur dann treten, wenn der Stickstoff ui ihm mindestens 25 bi- 30 Prozent billiger als im Salveter ist." Das fchweselsaure Ammoniak kann den <5hilisalpeter wegen seiner speziellen Wirkung überhaupt nicht ohne weiteres ersetzen, ganz besonder» aber dort nicht, wo es sich um Kopfdüttgung handelt. Unter allen Ländern verbrauckl Deutschland den nieisten Stickstoff und deckt diesen Bedarf zum weitaus größten Teil durch Chilisalpeter. Der Chilisalpeter erhöht die Erträge aller Kultiiren ganz wesentlich. Bei einer tenüqenden Grunddüngmig von Kali-Pbospkat. und wenn nicht ganz unnormale Witterung-- verbältnisie eintreten, ist die Rentabilität eine überaus hohe und stets Vas Viel» fache der sür den Chilisalpeter verausgabten Lumme. Der Chilifalpctcr ist das wirkiamite Mutel, um Saaten, welche durch Frost, Insekten usw. Schaden gelitten haben, schnell aufzubeffern und zu normalen Erträgen zu bringen. Als rechtzeitig gegebene .Kopfdüngung verwendet, rettet er auSgewinterte Saaten nd vermeidet so in überaus zahlreichen Fällen daS Umackcrn der Saat. Nur .der Chilisalpeter, also nicht auch daS schwefelsanre Ammoniak, hat diesen großen Vorteil, als Kopfdüngung die Lasten in den meisten Fällen zu retten. Ter Chilisalpeterkousum stetgl dauernd und betrug tm Jahre 1012: 2525«: i4 Tonuen k 1000 kg. DaS entspricht einem Wert von mehr als 500 Milltonrn Mark. Der Wert keines anderen Düngemittels erreicht einen auch nur annähernd so hohen Betrag. Die so steigende Konsumzunahme ist ein klarer Beweis sür die Tatsache, daß die Landwirtschaft in allen Ländern, »nd am meisten in Deulschland, iinmer mehr die große Bedeutung dieses wichtigsten Stickstoff- düngemittelS erkennt. Der Chilisalpctervorrat wird auf 1000 Millionen Tonnen geschätzt, während der Vorrat der im Aoban befindlichen Läger nut 220 Millionen Tonnen sestgcstellt ist. Nur unter Berücksichtigung letzterer Zahl nnd trotz de- sich immer inehr steigenden Konsum- würde de, Ehilisalpeter also noch über da- begonnene Jahrhundert hinauSreichen. lieber die richtige Einwendung des Chilisalpeters zu allen ftultur» pflanzen versendet Unterzeichnete Firma, die einen.Handel mit Chilisalpeter nicht betreibt, aus Wunsch grati» und franko die betreffenden Broschüren. DtlegatiundervereinigtenSalpeter-Produrenten Berlin-Cdarlottenburg, Uhlandstraße I»». _ 32I7D JÄ Taathafer prachtvolle Qualität, vro Zentner 10.50 Mk. Hai ab- Ulgeben Wilhelm Rübl, (Oroncn-Buseck. , 21 , ♦♦♦ ♦»♦♦♦♦ Arbeitsvergebnng. Das Kirchendach zu Birklar soll zur Hälfie (ca. 220 qm) neu gedeckt werde». Der Voranschlag liegt aus Großh. Bürgermeisterei Birklar offen und find Angebote bis zum l I. März, nachmittags 2 Uhr, daselbst einzureichen. 2909 O Lich, den 27. Februar 1914. Der KreiSsiraßeunieister Herrmann. Heinrich Hahn. Giessen Neustadt 8 — Telephon 403 Samenhandlung f. 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Marke versehen. Magdeburger Zeuerversich.-Gesellschast. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, dah wir unsere Agentur Groffen-Linden an Stelle des Herrn Anton Ohly dem Landwirt Herrn Johannes Leun X. in Grolle» Linden übertragen haben. Der Genannte ist zur Ausnahme von Versicherungsanträgen und zur Entgegennahme von Prämiengeldern sür die oben bezeichneie Gesellschaft berechtigt. Franksuri a. M., im Februar 4914. Die General-Agentur. 3182V S ch m i d t. Bezugnehmend aus die vorstehende Bekanntmachung cmvseble ich mich dem geehrten Publikum z. Ausnahme von Feuer-, Cinbrnchdtebstalp- und Mietvcrlustvrrsicheruitgs-Anträgen und bin zu jeder gewünschten JtuSkunst gerne bereit. Grohen-Liiiden. im Februar 1914. Johannes Leun X. Heinrich Schäfer, Grünberg i. H. £“ Fabrikation von kompl. Drahtzännen, Brahttoren nnd Türen, und Gilt«»?'’. „- 0 O**«»**« ----------- Xcc.it-n.Lenenefitigel, Bruteier, Gerate. fj Ställe. Butter lief. Gellttgelpark i Anr.r- bacb 303 Hess 1. Katalog gratis, Wiederverk gei. f 128 hv] CriDflobPulbcr ,Fortin** rtcfebl. nefdiiitit. Kaust ich. Landwirtu Gartenbesitzer. I Bakel 4f»Psg., tOBaketc 3 Mk. franko. Zu bah. bei Tvectcnheurr, Mönchebos b. Kassel. iHändl. u. Wieder- verkäufcr wcrd gcsudit.ll 1766 5 „ 2. „ „ 50 „ 8 „ 3. „ 40 ^ 2 „ 4. „ 30 „ 6 „ 5. „ unt. 30 Nttixskolz-Versteigerntt^ der Gemeinde Nauborn, Kreis Wetzlar ?m Mittwoch, den 11. März, vormittags 19 Uhr. Zu- ianimenkunsi an der DickeSmühle. Eichen: 3 Stck. 1. Kl. über 89 Ztm. Durchm. mit 8.80 Fstm. 7.46 „ 7.28 „ 0,91 „ 1,57 „ Eichen-Aubrollen. 13 Rm. — 2,20 Meter lang. Buchen: 1 Stamm 2. Kl. iib. 7>0 Zlm. Durchm. m. 4.10 Film. 1 3. .. 40 .. „ „ 1.81 „ Kielern: 27 Stck. 4. SU. mit 7),84 Fstm. Nutzrollen, 14 Rm. -- 2,20 Meter lang Fichten: 2 Stck. 2 Kl. mit 2.83 Fstm. 3 Stämme 3. Kl. mit 4,28 Fstm.. 82 Stck, 4, Kl. mil 17,88 Fsttn, 19 Slang, 1. Kl, 30 Slang, 2. Kl„ 24 Slang, 3, .Kl., 10 Slang, 4, Kl. Das Eichcn-Ttammbolz ist reiscs Glaser- u. Schreiner- Holz, hat sehr guic Absubr zur Chaussee Honigmühle— Wetzlar. Bei schlechter Witterung sindet die Versteigerung in der Wirtschatt Honigmühle ftait. Nauborn, den 28. Februar 1914. . 3186 Kunz, Vorsteher. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Alten- Buseck, Distrikt Eichbusch, Ekhardlshausen und Hain- bcrg, soll solgendcs Holz ans dem Submissionsweg verkauft werden: Los I 2 Fichtenstämmc, 30—39 Ztm. Dchm., = 2,21Fm „ 25-29 „ = 5,08 6 . 20-24 = 3,06 9 „ 12—19 „ == 2,12 Los II I Kief.-Schnittst.,50—59 „ = 1,19 1 40-49 , = 0,93 15 .. 30—39 = 9,68 20 Kiefernstämme, 25—29 = 11,54 48 20-24 „ n = 18,52 70 „ Bauh. 12-19 „ = 17,63 86 „ Grubenholz = 19,70 Los III 7 Weißtannenstämme, 20—24 Ztm. Dchm., = 2,26 Fm. 165 Weißtannenstämme, 12—19 Ztm. Dchm., = 28,54 Fm Angebote sind getrennt nach Losen und Klassen bis zum 9. d. Mts. bei uns einzureichen, wo die Eröffnung nachmittags 3 Uhr stattfindet. Etwaige Abweichungen im Festgehalt bleiben Vorbehalten. Alten Buseck, den 2. März 1914. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Korbe r. 3005 Nutz- und Brtnnlioliversttiqrrimq. Donnerstag. den 12. März 1014, im fürstlichen FörstcrbczirkRanstadt aus den Distrikten Hühnermald, Leuitadt, Kirchwald und ffiühlswald: Stämme: Rotbuchen 1 St. 0,61 Fstm., 57 Ztm. Drchm., Hainbuchen 3 St. 0,30 Fstm. bis 20 Ztm. Drchm., Eschen 1 St. 0.16 Fstm. 16 Ztm. Drchm., Linden 4 St. 2,28 Fstm. 20—24 Ztm. Drchm., .Kiefern 31 St. 13 Fstm. 14—29 Ztm. Drchm., Weintannen 3 St. 0,41 Fstm. 12—24 Ztm. Drchm. Derbftangcn: Eichen 83 St., Buchen 25 St. lLenkwiedenl, Eschen 22 St., Fichten 400 St. iBanmitangenl. Weitzlannen 37 St. Rutzrciicr: Weifftannen 22 Dirn. Izu Bohnen- und Lattenstangem. Lose Reiser: diadelholz zirka 40 Rm. Izu Bohnenstangen geeignet». Buchen Rm.: Scheit 26t', Knüppel 171, Stammrciser 456, Astreiser 606. Sonst. Laubbolz Rm.: Scheit 13. Knüvvcl 28, Reiserknnpvel 44. Nadelholz Rm.: Knüppel 20. Reiserknüppel 4, Stöcke 17. , Das mit I) bezeichnete Holz wird nicht versteiaert. Zusammenkunft !)'/, Ubr in der Gastwirtschaft von Beter Jung, Ranstadt. Auskunft erteilt Förster Semper, Ranstadt. _ 3207 D EiÄcn-Schiieideliolz-Versteiqerunq. Am Montag, dc» 16. d. Mts., 1 Ilbr nachmittaas. worden int Dislr, Himberg, Gemeinde-Wald Altcnkirchc», Kreis Wetzlar 50,34 fm Eichen-Lchneidestämme öffentlich meistbietend versteigert. Davon sind 30 Fstni. a'treine Stämme bis 66 Ztm. Mittendurchmesser. Prima Schreiner- und Glaserholz. Das Holz liegt 5 Kilometer von Station Offenbach der Strecke Hcrborn-Riederwalgern. Der Gemeindevorsteher. 3206 ferner 6 e~Qjsiusftellung gießen 19 M für Oßerßeffen und angrenzende ff eßiele ■ fMai-ffuguft Eröffnung: Samstag; 16 . SYlai 'Wshsümlr , TdKi u-ineorem- unter rieht in der Hond*und n^dünen Weberei' Beginn April und OKlober' JunhalteS Jahr fürKaußeule und Werhme&ler > Ein Jahr für FabrihanJen /AbgangSprüfuru}- als Er^ j z der Ge^ellenp rüfuno^ Giessener Fröbel-Seminar Kindergärtnerinnen - Seminar mit staatlichen Abschlußprüfungen. A. Ausbildung zur Kindergärlnerin sür Familie, Heine Klndergärle» und Sviclkrcile. Vorbildung: Ab ioloicrtc 10 klasjigc höhere Mädchenschule oder absolvierte Mittelschule. bei andersarliger Ausbildung: „Mittelschul vrüsnug". Aller 18 Fohre. Dauer des Kursus 11', Jahr. 8. Ausbildung zur Fröbel'schen Kindervflegerin lKinder- gartnerin II. Kl.). Vorbildung: Volksschule. — Aller 14 Jahre. — Dauer 1 Jahr. 1430 10 Beginn des neuen Semesters den 26. Avril 1614. Proivckte. Auskunst. Anmeldungen Garlcnswahe 30. In dem Seminarkindergarlen werden Kinder zu jeder Feil ausgenommen. __ &■ Mocler. ©efeHenprfifnng öcs Bezirks Sit Die diesjährige Gesellenprüfung des Bezirks Lich findet im Monat April d. I. statt. Anmeldungen sind gegen Entrichtung von 5. Mk. Prüfungsgebühr bis längstens zum l. April d. I. an den Unterzeichneten zu richten. Lich, den 23. Februar 1914. / Der Vorsitzende des Prüfungs-Ausschusses. ^^^^^^27070 ßealschole Miltenberg a. M. (Schnlerheim) mit Handelsabteilung. Erteilt Einjtthrlgenzengnis. Uebergangsklassen für Gymn. — Schularzt- ( 252i hv Individuelle und schnellste Vorbereitung auf alle Schulprüfungen, besonders Ei L Aufnahme von Knaben und Mädchen jederzeit. — Arbeitsstunden unter strenger Aufsicht. — Beste Erfolge. Ostern 1913 bestanden von 17 Kandidaten 16 die Prüfungen, teilweise mit be deutendem Zeitgeivinn. Frequenz im Schuljahr 1913/14: 67 Schüler. Näheres durch Direktor Brackemanu, Bleicbstr. 6. Beginn des neuen Schuljahres: 15. April 1914. 2736 Städtische Polytechnische Lehranstalt Friedberg S/Tt; zur vollst. akademischen Ausbildung als Ingenieur und Architekt mit besonderer Berücksichtigung der technisch -kaufmänn ischen Seite, ssiid durch das Sekretariat — Internat — EiflJ* nd alle Schulprüfungen “ Straßburg. Höhere Bildungs-Anstalt (Institut Bartholdy) Straßburg i. E. 1 12—1913: 5 Adlt .11 Prim.. 10 Sec.-Elnj., 3 Lehrerinnen. Direktor Ruff. #l70 hv HessHandelslehranstalf, • Wilh. Siedersleben : £ Diplomhandelslehrer und gerichMV beeidigter Bücherrevisor. Tie gesetzliche lZtselltn-PriisiiW kt LWiede-ZilüMij für den Kreis Gießen findet im April d. I. statt. Die Anmeldung hat bis spätestens am 8. März d. I. bei dem Unterzeichneten zu erfolgen. Et sind 5 Mk. Prüfungsgebühr zu entrichten. Gießen, den 14. Februar 1914. Der Vorsitzende des Gesellenprüfungs-Ausschusses __ Joh. Heß. _ 2204 n Pensionat für In- nnd Ausländerinnen, verbunden mit Töehterschnle. Michelstadt im OrlpnuunlH Aum. schuivfl.Kinder von 6Jahren nu. IIII UUeilVtdlU. Wigs-nsch. Fortbiid. u. gründl.Ausbild, in all. Zweig, d. Hausb. sür der Schule entwachs. Mädchen. I.Res. Prosp. d. dieVoriteberinn. C. Laorsbaoli:i k. Philipp? _ 13191 DI_ f Städt.sabv.unt.Stasta-H aufsicht stehende i Höhere H andelsseliflle I J aDdaU (rfa.z). I. Handelsreaisebule ää 1 II. Hilbjlhr.Hiiii}elskirse sSSäv* Schul- u. Pensionatsräume in imposanten Neubaulan. , Gewieseubafte Beaufsichtig.; anerk gute Verpfleg. | Ausfübrl.Prosp.versend.DirektorA.HarP. | \ Neuaufnahme j | 20. April 1914.1