Nr. 52 Zweites Eriche!»! täglich mitAusnahme des Sonntags. Di- „Sicßener Zamiliendlätter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, dag „llkkisblatt filr de» «reii ®ie|j*n" zweimal wöchentlich. Tie „randi»1itsch«kIUch«g Seitsragen" erichcinen monatlich zivennal. Blatt j(64. Jahrgang Gietzener Anzeiger Gencral-Anzeigrr für Sbrrhesjen Vienstag. Z. März Rotasionsdruck und Verlag der Brühpschcn Universitäts - Bnch- nnd SGindruckcrci. R. Lang«, Kietzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echul- srratze 7. Expedition und Verlag: ^E öl. Redaktion:e^ll2. Tel.-!!ldr.:Anjeiger«ietzea. Die RetdJsbcfo öutqsnoorOc ist am SaniStag mittag dein Reichstage zugegangc». In der Begründung wird aiisgeführt, daß seit der letzten Ergänzung des Bewldungsqeieyes sich in der Organisation des Reichsdicnsteo wiederum Acnderungen ergeben Kaben, die eine Ergänzung oder Acndernng des Besoldungsgesetzes notwendig gemacht haben. In Verbindung damit sollen auch die Be Mge der D e ck o f f i z i c r c neu geregelt werden. Durch die Besserstettung der Postassisienten und Poslschassner im vorigen Jahre ist es notwendig geworden, auch anderen Beamlen- klasscn in entsprechender Weise eine Ausbesserung ihrer Be zügc zuteil werden zu lassen. Um ferner den Klagen der pensionierten und als Beamte wieder angesiclltcn Tcckofs, ziere über eine Benachteiligung in ihrem Gesamteinkommen gegenüber wesentlich früher ausgcschiedcnen Militaranwar teru in gleichen Stellungen nach Möglichkeit zu begegnen, ist eine Vcstimmnng aufgenommen, die Tcckofsiziere mit längerer Dienstzeit als solche einen Ausgleich für ihr Verbleibe» im aktiven Dienste gelvährt. Tic wichtigsten Aenderungcn, die die Novelle vorninunt, sind Ausbesserung der Blassen t, 2, 3a, 3H. 4a, 4b, Oa. Diese Klassen werden im Anfang nnd im Endgehalk um 100 Mk. erhöht. Es erhallen mithin Klasse 1 Bahnwärter bei den Reichseisenbahnen > 1200 bis l 400 Mk., Klasse 2 (Landbriesträger) 1200 bis 1300 Mk., Klasse 3a (Schaffner bei den Reichseisenbahnen) 1200 bis 1600 Mk., Klasse 3H iBahnsiciqschassncr, Pförtner) 1200 bis 1600 Mk., Klasse 4a ^Untere Militärbeamte) 1200 bis 1700 Mk., Klasse 4b (Rot tcnführer, Weichensteller) 1200 bis 1700 Mk., Klasse 6a (Botenmeilter, Bureaudiener, Ilntcrbeamtc bei der Heeresverwaltung usw.i 130l1 bis 1600 Mk. In mehreren anderen Klassen sind zwar die Gehälter nicht geändert worden, doch sind eine Reihe von Bcaintenkalegorien in diese Klassen neu eingefügt worden. In Klasse 17h sind mit einem Gehalt von 1650 bis 3000 Pik. die P i b l i o t h e k s s e k r c t ä r i n n e n eingestellt worden. Das Gehalt in Klasse 21 ist wie folgt festgesetzt: 1800, 2100, 2350, 2600, 2850, 3100, 3350, 3600 Mark. In Klasse 22: 1300, 2100, 2400, 2700, 3000, 3300, 3S00 Mk. Auch bei den Einzelgehältern sind einzelne lext- lßiße Veränderungen vorgenommen. Für Oberdeckosfiziere und Dcckosfrziere betrug das Gehalt bisher 2580 bezw. 2100 Mark. Das Gehalt wird in Zukunst sür beide Kategorien betragen vom 1. bis 3. Jahre 2100 Mk., vom 4. bis 6. Jahre 2298 Mk., vom 7. bis 9. Jahre 2502 Mk., vom 10. bis 12. Jahre 2700 Mk., vom 13. bis 15. Jahre 2850 Mk., vom 16. Jahre ab 3000 Mk. Zur Gewinnung eines langdiencn- Tcckoffizierstandes ist eine Bcrbcssernng der Einkommenverhältnisse der Teckossizierc dringend erforderlich. Das jetzige Gehalt ist bei der ans der eigenartigen Sonderstellung der Teckoffizierc sich ergebenden Lebensstellung nicht mehr ausreichend. Nach dem Einrücken in das Oberdeckoffiziersgehalt ist jetzt eine weitere wirtschaftliche Aufbesserung während des aktiven Dienstes ausgeschlossen. Damit ist ein Anreiz zum frühzeitigen Abgang in besser bezahlte Privat- und Bcamten- stellen gegeben. Dieser Zustand läuft den Interessen des Dienstes zuwider, welche eine möglichst langdaucrnde Ver- iverlung der Dicnsterfahrung des einzelnen Deckossizicrs in seinem Sondersach fordern. Die Laufbahn muß daher zu einer ausreichend besoldeten Lebensstellung ausgebaut werden. Im Zusamnienhang damit steht die Verbesserung der P e n s i o n s v e r h ä l t« i s s e der Deckoffiziere. Die übrigen Abänderungen derReichSbcsoldungsordnnng sind unwesentlicherer Art. Sic beziehen sich teilweise ans Dertändcrungcn in den Besoldungsklassen, auf Schaffung neuer Dicnstbezeichnungen und einiger kleiner finanzieller Verbesserungen. _ Karötnol Kcpp mit den $tcr&e|a?r bew » ss - netc Eingeborene, von denen einer den Oberförster mit der Art nicderschlug, so datz er rückwärts in den Busch siel. Tic Rebellen stürmte» vor dem vermeintlich Getöteten vorbc, aus den Forstasscssor Kemps zu, der den bei ihm stehenden 3 Posizciioldatcn zu laden und zu feuern befahl, und feinem Hausjungcn die Pistole entriß. Inzwischen war Oberförster -Deiningcr aus seiner Ohnmacht erwacht und riet nach seiner Pistole. Soiort stürmte» zwer Eingeborene aut ihn ein. Mit Fußtritten gegen den Bauch ,mißte er sich ihrer zu erwehren und crreichic den Jungen, der seine Pistole trug. Aber schon batte der Kanaker, der ihn vorher mit der Art niedergeschlagen batte, ihn erreicht, und zielte mit einem erbeuteten Soldatengewehr nach ibm. Deiningcr rief dem neben ihm stestristen Polizeisoldai Sam zu, „schieß!" Inzwischen hatte auch der Oberförster selbst seine Pistole schutzsertig urrd gleichzeitig mit seinem Schuß krachte auch die Büchse des Polizeisoldaten, der den Eingeborenen zu Boden streckte. Es gelang Deiningcr. noch zwei Tckülse abzugcben, dann sprangen alle seindlichen Eingeborenen in den Busch. Er ging daraus gegen das Tors vor, wurde aber oo» zwei Polizeisoldakcn eingchalt. die ihn daraus aufmerksam machten, daß die Eingeborenen sie cinkreiicn wollte ir. Dar- aui zogen sich Oberförster Deiningcr und Forstassessor Kemvj aus ein Tarvseld zurück, das ein freies Schußfeld bol. Sie beschlossen, da sie nur einc Mauserpistole, eine Parabellumvistole und eine Sibrot- slintc mit geringer Munition besaßen, sich nach der Küste durchzu» schlagen. Da die sechs Pvlizeisoldaten, die im Dorfe waren, nichts mehr von sich bören ließen, war mir Sicherheit anzunehmen, daß sie bereits erschlagen waren. Abends 7 Uhr wurde die Pflanzung Hilalon erreicht, auf der der Pssanzungslerter R i n rf bereits von dem Ueberiall gehört und der Station Nanat-anai Nachricht gegeben batte. Bereits am nächsten Vormittag trat bcr StatiaaS- Kitzrtng 6er ylttMocrerSiicfctt. 9. Gießen, 2. März Nachdem die aut vorigen Donnerstag angesetztc Sitzung der Stadtverordneten wegen Beichlußnniäbigkeit des Hauses verlegt werden mußte, war die neu anqesetzte Versammlung ohne Rücksicht aus die Zahl der Erschienenen bcschliißsäbiq, sic konnte daher, trotzdem nur 16 Stadtverordnete zugegen waren, »m 4'/« Uhr vom Oberbürgermeister Mecum eröffnet werden. Zu Urkundsversvnen wurden die Stadtverordneten Tr. Ebel und O r b i g bestellt. Sodann nahm der Oberbürgermeister das Wort zu einigen Mittelluitzk». Pom Baucrschcn Gesangverein war eine Einladung z» dessen 50jährigem Jubiläum eingelausen. Professor Opitz bedankte sich in einem Schreiben iür den in der letzten Stadtverordnetenversammlung bewilligten Jahresbeitrag von 400 Mark für die Beschasfnng von Radium. Eine Eingabe des Postfchaiiiicrs Lenz wurde der Baudcputation überwiesen. ES folgte dann eine Reihe von Baugeliiche. Das Baugesuch des Heinrich L a u n s v a ch sür Liebigstr. 80 erfordert eine Befreiung von h 18 des Ortsbaustatuts. die die Ban- deputalion deiürworlei. Das Baugesuch Ludwig W e b r u m sür die Erednerstraße. bei welchem es sich um einen Erker von 12 Zcnti- meteni bandelt, wie die Baugesuche Abermannu Kling tür die Kroidorier Straße, die einen Erker von 30 Zentim. erzielen. wer-> den ebenialls befürwortet. Ebenio einBangeiuch der Rnbergest l l s ch a s t sür die Robbeimer Straße, das Gesuch des Otto R a t b- schlag wegen Errichtung eines Ggrtenbäuschens Ftnr 38 Nr. 101 bis 103 und ein Gesuch des Heinrrch Nicole! wegen Errichtung eines Garlcnhäuschens Flur 16 Nr. 83 Be, allen Gesuchen ist die Versammlung mit der Besürwortung der Baiidcpuiation cinvcr- ska »de». Auch zu einigen iveiteren Gesuchen gibt die Versammlung ihre Zu stim IN u n g. Es ist das zunächst dieErmictungernesRaumesin dein Gebäude des A l i c e - Schnlvereins zur Unterbringung einer Klaiie der höheren Mädchenschule. Ties ist nötig durch den veränderten helft- schen Lcbrvlan. Schon trüber einmal bis zum Jahre 1907 hatte die Aliccschnle aus dem Oswaldsbcrge einen Raum zur Verfügung gestellt, dieser selbe Raum lass der höheren Mädchenschule überlassen werden. Die Unkosten betragen 150 Marl. Ter Oberbessischc Automobilklub ersucht um einen Zuschuß zur Anbring II na von Schildern zur Wegbczei ch n >l n g. da die alten Taseln unter dem Einfluß der Witterung so stark gelitten haben, daß sic unleserlich geworden finb._ Der Klub schlägt habet Emailscichilder vor, die den> Wetter besser widerstehen als die bisherigen Blechtaleln. Die Bandevutation stellt hierzu den Antrag, als Zuschuß 100 Mark zu bewilligen unter dem Vorbehalt, daß die Stadt keinerlei Ersatz lür die Unterhaltung zu tragen hat, während sic die Anbrinqung der Taseln übernimmt. Stadtv. S o in m e r rät von der Anschassung von Emailleschil- dcrn ab, da diese leicht von Bubenhändc» zerschlagen werden können. Dem widerwrickn der Oberbürgermeister, da Blech sehr unter dem Regen leidet und ein Ncuanstreichen alle zwei Jahre crtor- berlich macht. Das Gesuch des AntomubilklubS wird gemäß dem Anträge der Baudepntation angenommen. Die Besprechung über die Herstellung der Anlagen vor dem Universitätsgebäudc wird a u s g e s e tz t, da die Beratungen zwischen Vertretern der Universität und der Daudepu- tativn noch zu keinem Abschluß gekommen sind. Die elektrische Beleucht »na im Ober hessischen Museum ist notwendig geworden. Aut ein Gesuch des Direktors, gegen die Finsternis im Bauernzimmer des Museums Abhilfe zu trrrfen, bat sich die Baudevutation mit der näheren Untkrsnchung der Zustände besaßt und ist zu der Ueberzcugiina gekommen, daß Sin Naturschutzpark in nnserti, »slsnirn. kos. Darüber, daß bcr Schöpfung größtes Wunder, die herrliche Tropcnnatur. der Verödung und dem Zustande der Kulturwüste mit Riesenichritten entgcgengcht, darüber kann leider kein Zweifel mehr herrschen, schreibt Pros. Dr. S. S-lomon >m Jahresbericht des Vereins Naturschutzpark (Sitz Stuttgart. Ter Umfang der Naturvcrnichtung ist heutzutage ein gewaltiger. Nur kur» nenne ich zur Erinnerung einige Zahlen:^ !>.- Millionen Edelrerher erlegte man in Venezuela in einem Jahre, und zwar während der Brutzeit, so daß die der Eltern beraubten Jungen lnnzuzurcchnen sind. Rußland allein bringt ettva 17 Millionen Pelze iährlidi aui den Markt. Den Abschuß der Elcsantcn kann man aut etwa 80 000 Stück im Jahr bczisicrn lGranerx Selbst die für die Wissenschait !v intcrc sanlcn Mcnschenas'cn, die zu sckricßcn ma» ,'ich scheuen sollte, gehen den Weg allen anderen Getieres. .. , .. ., , . . z>lls Quelle die,er Naturzerstorung rst noch zum wenigsten die dem Menschen angeborene Jagdlust anzuklagcn, denn ein vernünstiger Jagdschutz sorgt doch auch tvieder durch Hegen und Pilcaen des Wildes tür die Erhaltung der Art. Das viel mehr ist unverzeihlich, daß eine verhällnismäßig kleine Gruppe von Händler» imstande ist, der ganzen Menschheit herrliche Quellen des Naturgcnusies zu verstovien und, beschützt durch die Mach: des Geldes btc Torheiten bcr Mode in falsche Bahn zu lenke». Einc weitere Gesabr droht dem Naturschutzc durch die Art, Iva-, aemiist ck-,-o,nikranIbriien in unseren Kolonien bekämvst. stlvcr der berüchtigtsten Sencheir 7ltrikas, die Schlaikrankbeit der ' c I VC» unv -I. iirticfronfjcit der Haustiere, werden durch milroikovischc, geißeliragende Lebewesen, sogenannte Trbvanolo- mcn bcrvorgeruscn. Die Uebcrtraguna dieser Trvvanosomcn findet durch den Stich zweier Flicgcnarten lGlosiina valvalis und Glo,- ssna morsitans statt. Tie Besuirde über den Trnvanoiomen- aebalt des Wildes lauten recht verschieden: immerhin muß es nock, den Mitteilungen de» engliiüum Forschers Bruce für möglich --statten werden, daß das asrikanijche Großwild sür beide Krank- beittn einen Seuchenherd darstcllt. So hat denn Bruce kürzlich in den Rnt cingcstimmt: „Das Wild muß der Zivililation gc- solchen Vorschlägen können die Freunde der Natur aar nicht bestimmt genug Front machen. Zunächst ist cs durch, aus fraglich, ob das Wild in freier Bahn bei der geringen Flug- weite der Glosiina iür den in seinen Ansikdlungen lebeirden Menschen einc wirklich gefährliche Ouellc iür Erkrankunaen dar- stellt Ferner wäre der Erfolg einer Dildausrottung icdenialls ein sehr ungewisser, oar allem aber ist die Hossnung gerechtier- tigl, den erwähnten Seuchen noch aus anderem Wege bcizukommen. Ich habe es tür gut gehalten, einige Widerstände und Sorgen des Naturichutzcs bervorzuheten, damit man nicht^iaat, die Natur- ichtib.beiocgnna stürze sich ohne Kenntnis der Totlachen in den Kamps und übertreibe ihre Forderungen. Es ist die höchste Zeit, cs ist die letzte Stunde, daß in dem troviichcn Deutschland Durchgreifendes zum Schutze der trovl- schen Natur geschieht. Man sage nicht, es gebe ia schon Bestimmungen. Als ich im Jahre 1938 out der Hauptversammlung der Deutschen Kolonialge'ellichafr in Bremen Anträge im Sinne erweiterten Natursckmtz's stellte, wurde mir entgcaengeh-lten, es sc, in alles Dünschenswettc geschehen. Seitdem hat n,»n aber in den dcutichen Schutzgebieten den Elefanten, die Girafse, das Nashorn nahezu ausgerottet, und während man sich mit vielem Aufwand an Geld nnd mit vielem Interesse bemühte, in Ost- airika die großen diluvialen Säugetiere auszugraben und wieder .zuiainmenzusct.cn, vernichtete man mit der anderen Hand die noch lebende» geivalligen Dickhäuter, die stammeSgeschichtlichcn Zeugen einer ehrwürdigen Vorzeit. In Deutich-Ostasrika sind von einem Gcsamtgcbiet von 100 Millionen Hektar noch nicht l Million bebaut, in Neuguinea ist der Antcrl des Kulturlandes verhältnismäßig noch geringer: dabei bandelt cs sich um ein Land, bei dem von einer Wertfteiqernng von Grimd und Boden noch nicht io die Rede sein kann wie bei uns. Es ist noch nicht an der Zeit, bestimmte Vorschläge zu machen, die sich in den mit der Reichsregierung zu führenden Verhandlungen schon beranskrrstalliiieren werden. Aber es mutz sich in jenem ttovischen Großdeutschland auch bei .allen mit dem Gegenstand verbundenen Schwierigkeiten ein wirksamer Schutz der herrlichen Trvvennatur ermöglichen lassen, und cs muß sich auch unbeschadet des näsigen allgemeinen Schutzes vor allem ein zu- iammenbänaendes Schutzgebiet von bemerkenswerter Größe — ein Naturschutzvark in unseren Kolonien — sinken lassen, der noch unseren Nachkomme» zeigt, daß hier einmal ein großer Augenblick kein lleincs Geschlecht fand. « — „T a s .Einb." Aus Düsseldorf, 28. Fcbr., wird uns gemeldet: Unter dem Ehrenvoriitz des Rcgierungsvräsidcnten Tr. Kruse und unter Leitung des Lehrers der Kinderheilkunde an der hiesigen Akademie iür vraktische Medizin. Prossisor Schloß man», wird im Anschluß an die große Tüsseldorscr Ausstellung 1915 eine Ausstellung „Das Kind" veranstaltet werden. In Anerkennung der Dichtigkeit aller mit dem Kinde, als dem Träger der Zukunit in Deutschland, zusammenhänaenden Fragen, wurden den, Rcgierungsvräsidentcir aus allen Teilen des Bezirks von den iübrenften Frauen Mittel zur Durchführung der Ausstellung zur Versügung gestellt. — Eine Sammlung für die Pauls-Kathedrale. Aus London wird berichtet: Schon mehrfach drangen in letzter Zeit beunruhigende Nachrichten über Londons berühmte St. Pauls- Kathedrale, dies NationalhcUigtum des britischen Landes, in die Lcsientlichkeit: man ersuhr, daß im Mauenverk und vor ollenr auch in den Fundanienten immer größere Schäden zutage treten und den Fortbestand dieses altchrwürdigcn Architckttirdenkmales gefährden. In letzter Zeit sind auch mchrsach Ausbesserungen vorgenommen worden. Nun erweist sich aber, daß es mit der Kleinarbeit nicht getan ist nnd daß die Nation sich zu größer» Opiern auirasien muß, wenn die St. Panls llathedralc erhaltest bleibe» soll. Ter Diakon und das Domkapitel wenden sich if, einem Ausritt an die Mlgcmeinbcit und erklären, daß vorlän- sig 70000 Psund, also über 1400000 Mark dringlich und soson benötigt icien. um das Mauertverk auszubessern. Erst nach Vornahme dieser Arbcsicii soll dann zu einer durchgreiscn» den Erneuerung der Fundamente geschritten werden. Einstweilen dürsen in der Nachbarschaft der St. Pauls-Kathedrale keinerlei Ka- nalisicrungsarbeitcn und Tunnelierungen vorgenommen werden. — K u r z c N a ch r i ch t e n a u S Kunst und Wissen- schalt. In dem Palais des Markgrasen deila T t u s o in Florenz wurde ein zwei Meter breites Gemälde von Charavaggro ein Konzert darstellend, entdeckt, das aus dem Jahre 1590 stammt — Dem Hostheaterintendantcn Grasen Secbach aus Dresden übersandte die Universität Leipzig gelegentlich das Diplom »um Ehren- d o k t o r. Auch sonst wurden ihm viele Ehrungen zutell. — Pro- scssor Paul M a g n u s in Berlin wurde gelegentlich seines 70. Geburtstags zum Ehrcnmitglie der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft ernannt. — Unter starker Beteiligung hielt in Berlin der Ausschuß für Tuberkulosefürsorge im Mittel- stand lerne Hauptversammlung ab. «u* bi- 'Afleiiebtuug im 'Aiut'iirniuit »' üretioi- uuü bie Deep ttaibflmdiini«* ;>hv m*»«r!'i*ft ist, lind daß die Betroleniufompea iür dak Muken«, eine imef-’ Feuergefahr bilden. Der .ch^enau- schlag kür Addftfe belauft stä> «ns 24 5 Mark, dessen ^fttuwte der Nnanzai-Stivti» hm«n«flr Ter Sitirag wurde angenommen. Mit einer Verbreiterung der L o n >1 st I a ß e aus A,r>0 Meter u«dfi der Wieselt hin, die mit geringen Kosten verknüpft ist, erklärt lick tue v-ri»«in>ling einverstanden. Ter A u S s A a n k altoholischer Getränke aus der Eisba h » , die besonder» inr die Schuljugend unangebracht sind, wird unier lebhafter Zuftim.nimg allgemein untersagt, Vnaufchlag'. Der Voranschlag der Armenkasse für 1914 schließt mit Einnahme und Ausgabe von 115 000 Mark und erfordert einen Zuschuß von 62 090 Mark »lls der städckchcit kkllste. der im 14tK> Mark höher ist. «I? vorgesehen war. Die 2!rinendetm- tanon beantragt cheiredniignng des Voranschlags. Die Perianrm- lung gibt ihre .st n st i m m u n g, Ter Vornnichlag der Pl oetischeu Stiftung für 1914 Wiest! mit einer Einnahme und biusgabe von ,'>239,60 Mark lind wird ebenfalls genehmigt. Die K r a n ke n v e i s ich e r u n g der n n ständig Beschäftigten macht eine Umletnmg morbrni*. ivonftt ebenfalls die Beriammlung ohne Ausfprache einverstanden ist, Sine Anzahl von Fraurnvereinen haben Eingaben gcuiuchl, welche Zuziehung «etlicher Beifeaen zu ftsttlische» Tesi!lt»Ii«ue« betresseni danach sollet, also Frauen in Zukunft iswoist IN di: städtischen Deviltalioneii wie Ansfchüssc aufzuneymen sein, Oberbürgermeister Mcv,n beantragte, die Eingaben dem Bor- schlagtzautzschust zu üdcrwriscn. Stadt». Tr, Ebel stellt den Antrag, bevor inan dm Ueberireiiimg an den Borichlagcansschüß vornehme, soll man seine grundsätzlich« Zustimmung -eben, damit der AnSschuh d>« gegebene sn stimm ung in Betrag,t zsetzen Gnne; denn die Wirksamkeit der Frau in einer ganzen Reihe von Te- vulalioneii könne iehr segensreich seilt, Oberbürgermelftcr M e r u m nimmt einzelne Tebutatiolien aus, in denen die Fron keine Verwendung nnden könne. Sv die Schnldetniiativn und da? skurarornrm der höhe-en Mäixben- schule, dos so. der Hauvliachc nur Finanzierungssragen im Gegensatz nt den Ausgaben der gleichen Deputationen in Prclisten zu erledigen habe. Der Redner stndrt Unterstützung durch Ober- büraermeistei geller lind Städte, Jann, während ihm Stadtv, ll r itad t widerstzrichk, de, der Meinung ist, daß der Ausnahme der Frau gesetzlich nick-s inr Wege steh •, und der hernorhebt, daß es lick hier zunächst um vrinzitnelse Anerkenmurg handele, Stodtv, E b c l zieht daraushtii seinen 'Antrag zurück. Die Eingaben werben den, Porschlagsausschuß überwiesen. Tarans konmtt man zuni wichtigsten Punkt der Tagesordnung, die die Aninahme einer neuen Anleihe m 4Miti»l»n Meck behändest. Ter Finanzausschuß beaiUragt Ausnahme einer Anleihe von 4 1 * Millionen Mark, deren Tilgung »ach einer Schonzeit von 10 Jahren mit 1>? Prozent zuzüglich der ersparten Zinsen er folgen soll, Tie innere Tilguna lots bereits von 1910 an er- solgen. Das Ministerium soll, ersucht werden, zu aenelunigen, daß die Aulesbe in zwei Teile gnsgeuvmmcn werden kann, — Für die Begebung sollen diciclbrn Bedsngnngen wie bei der letzten Anleihe maßgebend sein, Stodtv, Winn stellt einen Antrag, bei dem Ansschreiben der Anleihe zwei Liierten einzuholen. Eine Osiertk, welche der Stadt das Recht gib!, die Aitleihe zu dem seioeiltgen Kurswert zurückzu- kauteii und eine, die nur voriieht. daß die Paviere auSgelost lverdcn. Staülv, Vetters fragt an. ob cs nicht möglich sei, einige Posten von der Anleihe zurückzustcllen Lberbüraermcifter SK «um bemerkt, daß mit de, Anleihe der ganze Pedars bis 10l9 g> deckt sei, so daß die näci-ür Anleihe va.ar sichtlich erst 1917 nötig sei» werde. Bis 1900 habe, man in iedam Jahre eine Anleihe nötig gehabt, dann alle ztoei Jahre, letzt sei sie nur in jedem dritten Jahre nötig, , osten s,li knc u eberl a n d a u lo g ez in der Anleihe 1912 sei ein Teil der- Bedarfes abgestrichen, ein Teil aber der nächsten 1914, Anleihe überlassen. Ta man auch schon den Bedarf für 191.5 einberewnct habe, betrage, dir Anleihe 4>/.. Millionen, lvährend sie sonst Millionen Mark bel.agen hätte, Stodlv, Sommer loirsl die Frage aut, wie die .zinsen zu decken sind und welche werbenden Aavitatien daran stehen. Die zur Herstellung von Amte räumen aufgeworfene Summe von 260000 Mark erscheine ihni ungeheuer hoch. Oberbürgermeister M ec unk erklärt, von den 4-,'- Millionen beständen 3,2 Millionen au-,- loerörndcn uni' 1,3 Millionen ans nicht werbenden Anlage». Ter gesamte Sckntldendienst der S.ad, könne aus den Werken gedeckt werdett. so baß Steuerwirte, nicht ausgewendet zu werden brauchen. Er M'"t, daß auch hier die Zinsen aniaobrocht werben sonnen durch die Ncverschüsse der Werke. Tenn die Verzinsung setze nick! vlötzltch ein, da ein großer Teil der Anleihe zinsbar angelegt werde. Stadtv, II r st adl bczweiselt die, vorzügliche Rentabilität der städtischen Werke, Die Kosten sür W»rse -eugc von 2000 Mark, die Lichlmüaae auf der Pnmvftaiion für 700 Marl, das mstfie ooch aus den lautenden Mitteln bezahlt werden und brauche nicht in der Anleihe besonders hervoigehoben zu werden, wenn sich das Werk rentiere, Tie R t u t r. 6 ii i tä t sei nur scheinbar, „Wir müssen der Lenentlichseit gegenüber z,t- gestchen, daß die Werte so furchtbar rentabel nicht sind," Der Lberbürger.neister bemerkt, daß die Bewilligung der Ausgaben Sache der Voranschläge sei, Wae und wofür etwa« verutis» gabt loerden solle, das unterliege jedesmal beiondet-r töenebmigmig. Zur Äuinabine der Anleihe sei setzt die Zeit günstig, da das Otab augenblicklich gut siche. Die erwähnten 700 Malt sür die Lichtanlage aus der Pumpstation üabe er aut dem Borauschkag rergrsten und müsse sie nun in der Anleihe nachhoien tetadlv, Winn bemängelt die ungeheueren Unkosten, dir zur Beichaiinng des Geldes nötig sind, wobei Tcilckkosten, Kiir-sverlnst »nd Srenwel säst den deizehnten Deik von der ganzert Anleihe betrogen lieber die Freiheit des Ausschusses, der schasten und walten kann, wie es ihm gestillt, beklagt sich Stadtv, Löber, er kann sich mit einigen Punkten der Anleihe nicht bescemidön und emp- siehlt sür die Zukunft größere Borficht, Stadtv, >1 r stabt tragt an, ob die, Tcnksckrift über die ganze Entwicklung des städtischen Lnveitttunqssonds. dir der Oberbürgermeister habe anierftgen ,vollen, serttggestellt sei. Der Obe,- bürgermcister antwortet, er sei vor den anderen Gk'chäften nicht mebr dazu gekomincn. Daraus ioLri> b» Abfti ni mit n g über die Anleihe voige- noninlen. Die Aikeitze wird ctltswutig ge»«tz».gt. Der Antrag des Stadtv, Winn wurde durch die slnnahme der Anleihe erledigt, 8s folgen dailn einige Gesuch' um Erteilung der Erlaubnis zu Schankwirtschastsbei rieben des Otto Wenzel im vaim Brandgasse 4, der Heinrich Bönsel Ehefrau stir Hamm- straße 15 und des Max Jas ko ms kV für .stirmentzla» '0, die sämliich von dem Ausschuß besürworte! lverden, Tie Versammlung gibt zu allen Gesuchen ihr: Zustimmureg, ^ Außerhalb der Togesordnntzo regte der Staokd, F-rieo- b e r g e r an. daß das an der Badeubn: a geplante ÜeöerholuwgHgieis näher an die Stadt gerückt werde, wodurch die Ansage des fest Jahren geplanten Nordbabnhoi-.; beioertstelligt würde Im Änschlnß daran sührtc Stadtv, Winn aus, daß die Eisenbabnbehörbe bei Wetzlcr -noßere Äeländeteile angekanst hat. Man werde mit der Anaabt wohl nicht seb! oehen. daß der Ge- sänoelant für den Bahnhof Wetzlar für eine wei:-re Pergräß-rnng des dortiaen Bahnhofes bestinanl ist. ,,, 1 -ai inöchte deshalb liefere Stadtverwaltung wie unsere Laiivlagoabaeoronelen ersuche», an maßgebender -stelle die eriorderiichen Schritte einziileiten, dsricit Gießen nicht erheblich geschädigt wird," Stadtv, Sommer stetste den Antrag, daß ciu AalSschnß znr Prüfling der Fragen gebildet werde, Oberbürgermeister M e c n nt versprach, da man außerhalb der Tagesordnung nicht dirrüber de- schsießkit könne, die Beratung darüber ans die Doge-ordnirng der nächsten Sitzung zu stellen. Daraus kani man aut die gevlattie Straßenbahn nach Wieseck zu sprechen, Tie Meinung der Stadtver- ordneten»ersamml>!»g ging in llebereinstinrmuwa mit der Meinung des Oberbüraermkisters dahin, daß es »Ithillig sei, wenn Gießen mehr als ,90 003 M»rk für di' Legung der Bag»! aus der Kr-i>ftrer Doiloecter i , gilt «ick a> guter Aezirrtpr, eine tz'ia-iifchait. die man sonst bei Tickteru, di- eigene W»--'k vor.'ese». se!t-u sinket Da- Prtho.- des Ans drucke-, und die -rauoii-i , - eil des Gest,hl- r-ijeil die Zuhörer mit fort, und in Bei! *. T.,i- über«!-, wo Wärter Bloem der EtNiadung Folge t, ist ms- feine* Darbietungen mit Braeifteräug ge'o'gt Des Literarische tnv-iid wird von der Pseiiier-- scken Buckhaiidlnitr »er-.,« - Aaber'- im Aazeiae«r»it. - n Aerztkicher Fortl> ikdn»-s kursu§. Sfut Mittwoch, den 4, März, abend:- v-3 , Nbr findet der letzte Toriraa-abend in diesem Semester kün!. Dabei spricht f/n', erst in Ser OhrenKinik tg.ro i. v. Z iifieii Aber die 2 ia»n«se und Therapie von Empyemen der lhasennebenvöhlett, sodann hält in der Kinderklimk Pros, Korppc einen Vortrag über Aw«s minnrien inr Kinde-salter, Dürgervereiil K : e st e». Di« sür nächsten Tan: ».tzkag Liigels iidPle Bürgerversav ,-n-g ivegen des an demielben Tage ftallüiidettdeti Bo. on»« &•- Ka,rf.».:::«nftSen iindLriKge-verbevereinS ri Man:»«, den 9. !*■?. SS: vet-kboktii worden. (S. Sk»z«!z«»teil »er be.ilize-: stimm, :e 3 Landkreis Gieße», - i Ile st ,- keck. :: r !ftr;. Sie Feier ihrer silbernen -sochz-i! begehen denke : e ?ao.-wirte Ludwig iSetTev IV. und Frau, OO.ie, g-b. Becker, Kasrar Wagenbach VIII, n»d Frau, K»-.«H::e. geb. Togel, und derSteatnachermeister tzeftteich Ringel i-itd Frau, Misaoetlte. geb. Schreiner •i Lollar, 2. März. Am Samstag uechuiiriag durchzog eine Bä.eniüär:, iaraioane, bcfte.hcud aus drei Familien, unseren Lrt, &! lagerten sich aus einen ft-eien Platz neben der Kirche im nahen Kirchbcrg, u« dort über Sonntag zei bleiben. Die Bibcser- metsterei Ruttershausen «rteilir ihnen hierzu aber nickt die er- forderlich: Erlmibnis. Der Poll-.eidiener von Kuttersbansen wollte s'e d-sbalb znm Weftecmarsch veranlalsen. Semen Anordnungen trnrde- sddoch keine Folge geleistet, so daß die bietige Gendarmerie rranirierl werden ntußte stiach langen Beuftibnvzzen der beiden Wgehtmeißer »vackl zwei Fgmitten ob. wahrend die dritte sich weiter weigerte. Einige von der Arbeit hemikedrenbe Leute legten im» dem Pferde dws Geschirr ans Mid svannken es in den Wagen, Als so der Wegen flott gemactl ivar, :oy auch diefe Familie iork. »-, kl, n s d> r it *« c i ui, 1 März. Tie Derhandlungen der > hiesizen töemeind,' mit der Fürstlichen Rentkainmer zu Braunfel-s übe, den Antauf des Söim—Brannselsschen ißc- länckeö, das in der hiesigei! tsteniorkniig liegt, sind soweit ge» dielten, batz die «tenehiuignng de - Kreisamts in den nächsten Tagen erfolgen wird. Es sind inr ganzen 500 Morgen Acker« und Diefcnlano: dasftr loird die runde Zumine von 400000 Mai k örzahlt. Für Otzst, Mnrfwalvonteile nnd die Fischerei» aercchtimne werden 5000 M-k, gegeben, Dic Waidanteile lnit eie hiesige Markgenvssenfchas! mm sür 7,200 Mk. gelaust, di« Fiicheeeigrrechtiame gebt in den Beiist der.Gemeilw« über für 400 ksttl, Po» -dem "ieitinde hat der Besitzer der Neust mühlr. F, Schttdi, 120 Morgen in Pacht, diese nberuimnid de: Gemeind« als üiRfiiiimi. Der stielt, ungefähr 880Morgen, war an hiesige Landmirte vervnchtrt und geht jetzt in Eigeii-!« tilnr über, soweit orr Besitze für den ßanfwert aufkommeus kamt. Sollte dieses bei «iirzeinen Pücktern wicht müglich sein, so übernitnurf dir Gemeinde auch uom dieses GeÜuche. Bei der letzte» Verteilung unter die Pachter ist schon ans den Ankauf Rücksicht genommen worden, indem man das Ges lande nach dein Bt'niiierriiigswrrle verteilt bat, zu diesem Werte kommen als Antaussloert 17>i>°'i Zuschlag, Wenn auch die jetzige Generation durch diesen Anlauf schwer zn kämpfen hat, so ist aber dieser Schrill mit iFeeudeil zu begrsißen, t>, G r o ß e it - L> nd e ii , 2. Mär:, Freitag den 6. März abends 8 Ubr chldet ösientliche 0 , emei itde v ertre tcrsltzung im Rattzause mit iolgcnder Tag:-orduung statt: 1, Gosienviläster- img au der Alleheerstraße, 2, Wahl der Tteucr-Einschaß.ings- koninftssson. 3. Ciniriedig.-ng des FestplatzeS. 4. .Kanal daselbst, 3, Benutzung des Festplatze, mm Mitteldeutschen Sänarrseste mir 19. Juli 1914. t>. Elektrische? Licht in das sycmeitckehans Junkergaise Dr 0, 7. ktzcländetansch »nt Philipv Schupp III, und Alfred Jung, b. Langd, 2. März, Das Georg Gallsche Ehepaar feierte gestern die diaman ie,ic tzochzcit. Dar Jubelpaar steh! im 88 b>. 84, Lebenssalfr Mid ist dem hohen Aster cnt- sprechenö noch recht rüstig, -an Hungen, -2. März. Nach amtlicher Feststellung ist nmrmehr der F- e h l b e t r o g bei dem B orsch n ß - und Krebitvereiu auf '0 000 Mark angeloachsen. Tcke Mitglieder erhielten henke eine Zuschrift, wonach sic in vier Retten je 224,50 Mark ■,» zahlen haben. -Sie weigerten sich jedocki, den gesorderten Betrag zu leisten und es soll, lvie man hört, g e g e n d e n Au f s i ch t -s r a t Kl a g e eingcreicht worden sein Der Rechner tvnrdc heute in Haft ge» nommen. Hessen Rltssau. fi. Frankfurt a. M. s- Marz. Gestern nachniittag sollte ein Zviscurgrhitfs oms Mainz, der hier in Stellung war, wegen eiues in Mainz begungenen Brillanten« diebstahl-s verhaftet werden Ais die Kriminalpolizei sein« Wobnmig betrat, zog er einen Revolver und schuft >ich ein« Kugel in die Schläfe. Der junge Mann war anfber Stellc tot. Der Hausmeister »chroth ans Ugrlsbach, der sich seit Sonurag im hiesigen UntersuchumB« gefängniS wegen des Verdachts der Blutschnnde befand, Hirt sich gestern aijeiin erhän g t Märkte. Gieße», 3. März. Warklderkchk. Auf bentigem Woeben- ii.aifie kostete i Bnlter das 4-ftmd 0,96 —1.00 Alch f-iHmereiet 1 Skück 7—8 *»().. 2 £t. 0 Psg., 0' nfeneier ->—9 Pig., kl äse das Cl. 0—s , Kasematte 2 Stück b—(1 Pßi., Tauben das Paar <-,94-1,69 AD., büß,irr per Stück 1,00 — 1,60 Mk., Halmen jir, 1.6»-2,50 l?if„ Enten IN-, St. 2,Ä1-3,S0 Mk., ttzöns» das 7.1—85 ‘7rc« Ochsensteisck rv. 'sttd. 92—100 Big.. NindswisÄ rr. P'nnd 90— 04 big,, KnhslelsL 80 Pfg, Schiveine» fleifch rr. Btinck 7b—90—96 kkalbfleisch rr. Pld. 94—98 Ptq., Vainnteksleisch uv. Wo, 70—90 P?g„ kiartoffeln pr, 199 Kg, 8.00 bi» 6.1,0 Mk., Weistkrant da- Stück 10 bis Ä) Pkg» Zwiebel» i-ee Ztzr. oyio ülit. s-ileli das Liter rr Pi«. Nüsse KM Stück SO— n 9 Pig„ vee Ztr. 0 —00 Alk, Birnen das Psnnd 28 bis 28 Dkg, Aepstl de-.- Zentner 25 bis 80 Mb Marktjei» von 8 bi« 2 tNn-. A, gwntffttvt a. v!., März, .fett» ,md St ro bin a r kt. ilngkütiven waren 18 Wagen He», Wo«»« Stroh, Bezahlt wurde tür Hen 1,80— 2.20 Aich Sttvh tüoriilangswolst V.00— 0.00 Mk», Mrr- ftrah 0,08-O/Kl Sit. Alles ;c 60 Ru», chesckvbt ruhig. — Die Anfuhren waren ans den Kreisen Friedberg, Hanau »nd Dieburg. Li« Marktpreise kür Bich nnd Frucht »nd di« Girtzeucr Fleisch- «nd Brotprcise am 2. März 1914. Schlachwiehvreise ni Frankfurt a. M. Fleischpreife iu Gieße» Ochse» 00 Kg. Schlachtgewicht % Kg. 92-100 Pfg. 77—91 mt. AäLöre " Ko. Schlachtgw. 7ö-l07 T's. . 94-98 . Schweine 0 „ 62—. '/. . 78-96 . tzlelreidepreise in M an» he im Brotpreise in Eiefteit iuseize» 1 Oo Kg. 2Ö.24—20.75 VJf. Weibvroi 2 Kg. 62 Big. Noggeit 10V Kg, 18.25—18,80 Dir. Schwarzbrot 2kkg. 84 Mg, kirchliche Nachrichten. Lpangelijche Gemeinde. 3n 5 reäurte. Stück öo Big, liberall erbällbch. 287,. %w er6e~Qj$usfteUung gießen 1914 für 06 erf)ejjen und angrenzende ^eßiete - OYlai-dduguß Eröffnung: Samgtag, 16. /Mm Öberhesspn. Rkiizholz 4 f;' ■ ' . -i f4 u s. ^2^ JI?^ ,ÖC £aiVS nf . c ' ,l1 xJf* M L f1 l^ l L3® ,n i e y ^cv«ctö Qctiütc Rtttzbol- s»ll nur dem Wege der Submission verkauft werden. (Gebote sind ucrfebloRcu mit der Aufschrift "öolzsud liiisivn" tu spa.estens oen ^ VJiav& VtfvmmaM lÄUSrr, bei unterDeichueter Stelle e,neureichen. Oeffnung der Gebote erfolgt am 6. Mär», vormittags lO Udr. im Rathause -m ^ich. Die Derkaufsbedingungen. deneu nck, oit : »nufer mit Emreichmtg wer Gebote unter werfen, lieucn bei G»r»bberA»alicher ^iir«craicirterrt ;ur (Linncht offen. Auf dav sichten .ctnmmboU Va und Vh Klane kann auch an* fomnirn oiB■atirttie \ iiito nur die Watt** : 9tnferetfev aut einzelne äbtrUuHtm geboren werden* Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die Unterzeichnete Steile, sowie die »sroscherzogUche Cdersörfteret Llch. Das Holz nt mit der Rinde gerne ne n. Wegen Bor-etgung des Holzes wolle wen st«v an die jrorstwarie Tenor und V> i n b t in victi wenden. ü-albtinrntiimer (S r m e i n d c Lick E i cb c b Buchen H«indneden « i t b c c r Nickte« Kicicrii ktzickt.-Otntzrei!. 0f e ft m c t e r Ae ft meter »> e st m e t e r Festmeter F e ft m c t c v fv e ft m c t c r Raumnlcler I.K l. 2 Kl. 3.Ä1. 4.M. 5.RI. (IÄI. über von ,»n von von vvr, M 50-59 40 49 WZ9 B-S» 15-24 rm Mnienburch.'lieHer 1 Ql. 2.*H. :i49 30-39 25 29.20-24 ern Mittcudurcknicfser gorltwartci l. Fornwarici II. — 3,20 117,13 j ti7A'i 104.03 214 2,94 — 2,00 10. OS 21,20 23.10 0,11 16,12 21,01 100,9 : 3.10 1.27 1.00 0.40 0,44 1,20 0,29 0,74 6-59 4,30 2,52 1,58 37,7 — 2,08 1361 j 16,04 ! 17 j 79,13 3,93 1.9S 813 30.2» ' 08J1 80,61 — ! 1.05 — 0.92 3.55 19,95 49.88 69,80 707 Sich, den 12. «Zebrnnr 1914. 2533B Großherzogliche Bürgermeisterei Lich: Siirnicr. Ein Ackergut im Kreise Alsfeld, etwa 86 Morgen Aron. 9 Kl in. von einer Bahnstation entfernt, mit zweinückigem Dovvet Wohnhaus. Scheuer. Stallungen für 3 Bierde u 18 S.ück Rindvieh 6 Schweine iäl.'e, ist mit Inventar und Bon-eten für 70006 Mk. zn verkaufen. Hobe An.adlnvg erwünscht. Selbstküuser erhalten kostenlose AuSknnit durch die Resühehe r Hf4rlnr.s:c ficßelSscliarc dm. b. H. 292Hhr _ Clmgwcl. Kurfürstenstraire 12. _ Holzversteigerrrnften der Graft. OSerfi-rdrerei Landach. I. Montag, den ff. März, nach ^ufemmcufünft 9 Hör auf her Nlemnnger «»»fwaid A«ee>ch»erfe bei der Draütieilbakn. Ru- 7i!sdorser und ^leriiv'iger Hoswald: ,>ichtendcrbftangen: 103 St. 1. V.L -- 22. 280 St 2. .-?l. 1P Z-itm. Sr. 8. Kl. 81 ^iLtenrelösrangen: 80 St. - 0,54 Hstnr. 1 Bivkir. stamm (10,0 in lang, 28 cm Dnrchm.» * 0,85 sssftm.. 8 Rm. Buchen» nutzscheiter. 6 Mm. Hambuchennuüroüer (Waauerholzl. Buchen. Rm.: 83 Scheiter. Ol Prügel. 2 Stöcke. 29O Stamm» reifer (als gemischt mit (Licheri und Kiefern'. 142 Ästreiser; (Lichen, Rm.: O.8 Rundscheit. 19 Prügel 15 Stöcke 102 Ast» reifer; Birken. Rmu H Scheiter, 2 Prügel, 12 Anreiser; Kiefern Rnr: 2 Rundscheirer. 89 Prügel. 1 '» Stöcke. 120 Stammreifcr. 8 l>ichtenvrügel. Das Brennhol', wird unvoraezetgt beim Treuer aucqchoten. II- DieuStag, deu 10 . Marz nach Lnsammerikunst 19'/, Ubr beim Pstanigarterr dcif Äkev. Drergavrrn bei Saubach 1. ^lnd^ompc. t^tor. Bud en, 67 Sst eiter 1. n. 2. 5N-. 181 Prügel. 45 Stücke. <0 Neiserpriigel, 72 AÜ- reifer. 4 Eicheuftamme 5— 8 Mlr. lau«? 17—R Z-tm. Dchm. — 1,10 ftttm. 2. r‘4. Buchen. 9fm.: 1 2 2 l.ci'cr 1. u. 2. Ml, 42 Prügel 1. n. 2. Kl., 8b Stöcke I. n. 2 Kl-, 17.9 2lstreiser. 9 pichen». Nadel u. Weicbholzprüael. ;wci (Lichen-, Nadel» und Wcicliholzschctter. 8. Süstckops. Buchen, :Hm.: 14 Scheiter 1. u. *2. Kl . 58 Prügel. 37 Stocke. 160 Altreiser, 1^ Stammreiser, w (Lichen-, Radel u. Weich- bol^scheiter, 40 (Lichen. Nadel- u. Weickidolirrügel. 482! rdel-. Weichhol;- u. (Lichenüöckc. 17, Buchen. (Lichen u. Äfven- reifervrügel. 4 Eichenftämme 6—9 Mrr. lang. 23—28 ?,mi. Tck'Nl. --- 1,45 ,yftm. 4. LVildnanbcrg. Buchen. >ftm ; 92 Scheiter. 195 Prügel. 84 Stöcke. 7^8 Reiserprügel. O..8 Kirsch- banmscheiler. 16 (Lichen . Radel- und Weichüolzvrugel» 2.6 (Lichen- u. (Lrlenstöcke, Ostj Erlenreiferprügel, 4 (Lichen stamme 5—8 Mlr lang. 15 - 89 Zim. Dchnu — 1,48 , 1 Birkenstamm 7 Mir. lang. 20 /Um. Dckm. — 0,22 oittu. l Ahornstamm 7 Mir. lang, 29 ^Ztm. Dchm *=■ 0,4*; ftjtui. 5, HirtenbaGskons. Buchen. Rm.: 4 Scheiter 2. Kl., t4 Prügel 2. Kl- 21 Stöcke. 29 Reiferprügel, 1 (Lbcresche 5 Mrr. lang. 28 Sfm. Dchm. — 03t 9ftnt. 6. Zieaeldüttcr graben und 4bietenbaebsl'»vf. N Buchenreiserprügel. ZeSholz nnd Kohlreifer ftächeniveife. Blau unterstrichene 9iumtnetn kommen nickt rum Ausgebot._ £ 251) in Sen ««l»«n«;. »ormitlaas 10 Hör beninnenb, folltn IN d.i! XiflTitlen ifiefcenSuteev Wiiidch.il, BIoits> innli) mib Xiivvlorf) rndiuei'ieirtiii.t. tiolitmmticnlc u.i» jieinevt ro,ib.n: I (firbenftnrnni 2. fit. (Sctmiltrioli) 1 w rr •J Eichenftiimme 4. „ u „ u. „ S fii.teYnwSm, 3. „ •J Särdienflnm. 5.1 > „ 23 . Buch.» , 3tm. Eichen. 19,2 R»>. Kl.l.rii-, 34,3 Rm -ichien- finiivvelbol.v 2iH'i Dellen «nch.nr 1190 Dellen Eichen, 290 Dellen Sicictn, 710 Dellen MO,len Rellin, :i Rm, Blichen-, 2.5 Rm. Eichen , Ln Rm. Kiefern-, as Rm, Mchl.ll- ^,"§id^ersire,„ Übende Hot, wirb nicht o-rne.eini, Die Butamlnenkunü ,,'t au! der Lirnke nach i'ollar ani Dinritl Bab.llburqer rüliibche», Dicselk, am 27, Oebrilar 1914. Groüb.rzoallche Buraeimenierei Wl.lclk, Jchombeir_ 297714 Mölzversteigerung. ^•veitflfl, den 6. Mär; I. A»„ von v»r- mitiagS 1» N»r o». soll nn Gcinciiidkwald zu Bersrod in den Distrikten Lehmgrube, Roiherdvm- nnild und Wamberg nachverzcichnetes Holz versteigert werden, A) Stamm- und St«ngstm..- Scheiter. Rm.: 2d Bl-chen, 4 ckichen, 2 Aspen; Knupvel, Rm.: H4 Buchen, 4:-< (Lichen. 2 Aspen; Reiser. Rm.: 278 Buchen, 46 (Lichen, Stücke. Rm.: stm.. 2 sichten von 24 nnd 20 Ztm. Dchm.. 22 Mtr. lang, ^ 2.17 sZstm., 8 sichten unter 20 Ztrn Dchm. — 0.98 ,5stm . Stbeiter. Rm.: 18 Buchen -r»npvel, Rm.: 42 Buchen. 25 Eichen: Reiser, B)e8e«: IIS» Buchen, 400 Eichen; Ltvcke. Rm.: 10 Buchen. 8 Eichen, 2 sichten 8. Bon 3 Uhr nachmittags ab, anichlieüend an die Bersteigerung Grohh. Oberförsterei Dreio o. d. Vda. aus Diftr. Riedersettbach: Stamme: 1 Eiche n. 55 Ztm. Dchm., 7 Mtr. lang --- Icho Züm.. :i sichten von 20 bis .9 Ztm. Dchm. 1,61 Mm., 25 ü-ichten v. 12—19 Ztm. Dchn». ^ 4,-k0 fdftm.: Derdüau-en: 104 sichren ^ 447! ^»iidvel, Rm.: 15 Eiche; Reifer, Rm: 140 Eichen, 24 sichten (Schichr- hauseni: Stöcke: 2 Rm. Eichen. li. In Submission vergeben wird das nachfolgende (wichen StammdolL aus den Distrikten Buchrvald. Struth- moto und rOtönchwakd: 2 Sr. v. 50—59 Ztm. Dchm. — 8.08 Kftm.. 2 Sk. v. 40—49 Ztm. Dchm. 1.13 Zsttn., 7 St. o. 80—39 Ztm. Dchm. — 3,22 Fstm.. 57 Sr. o. 20—29 Ztm. Dchm. — 16,50 öitm. AusmastUnen auf Wunsch von der unreriieichneten Stelle. Eest. Gebote werden bis rum Montag, den 9. MÜrz, »rock»»«. & llbr, erbeten 2rghcre Auskunft er teilen der .z-recherrl. tvvistwart Lenerer zu Elimback, und Zorstwarr Wagner rn «Drosten Bnfeck. von denen auch das Holz vorgereigt werden kann. 2982 ß Jr eitzerrt. Cl»cr;örßterei Rabenau ;n Londo r ArLeitsvergelmug. Das Kirchendlich zu Birklar soll zur Halste sca, 220 gm) neu gedeckt werden. Der Boraiischlag liegt ans Grvsih. Biirgerineisterei Birklar offen und sind Angebote bis zum I I. März, nachmiitags 2 Uhr. daselbst eiuzureicheu. 29b9v Lich, den 27. Februar 1914. Der Kreisstraßenmeister H e r r m a n n. Bcrsteigcrmrg. WindhofAeftaurant.Nkuban. an der Hallestelle der Biebertalbah», auch für Fabrik o. Sanatorium sehr geeignet, wird ani 16.Mr, aus dem OriSgerichlHeuchelheim öffentlich versteigert. Der Zuschlag kann erteilt werden, auch wenn ein der Schätzung entsprechendes Gebot nicht abgegeben wird. Giessen, 26. Februar 1914. 2939 Arosib. Amtsgericht. ermöglicht mir WnscoiibriTn«. Auswahl o-Preisc d »her konkurrenzier. Die ersto Latsxg ist einseetroffen J. B. Häuser, Giessen Vemttadt 55 [* 7I a] Tslephei b« Spp 7 ,l!t!nstiS(eHn*£: RodheiBier Strasse 42. HftaAUr irerlw yrca?l rai prsiBmi bewies». Llefeii « Fehling seit 50 Jahren ärztlich verordnet. Die aus diesem eev rvoti’eritn Ma»’e*tract ?>«rgoste,Uen [ ‘e»" 1 *''* 1 ^ U<>0 Dr»9»H»n j s?5h( chflipTscü 6, lechnissh an rfef Spitze gi’sr !] ^slz-Pif,parate Löflunds Bonbons allen anderen Hurtinkonb?ns «sitcu« Lbericgen. Ein vorzil gl . Nähr- pri pyat f. Kinder in a Kranke. Von weherer Wirkung br Husten,BmsS katarrh, Influcnra sind an Wohlge* sehmasr undrascli ISs ondw Wirkun § Anzüge JB .00 schwarz und meliert Anzüge . 23.50 blau Kammgarn ein- und zweireihig Anzüge , 27 .Gö blau Melton eii)- und zweireihig Anzüge J 2 .Ö 0 hlau Melton ein- und zweireihig Roßhaar Verarbeitung Anfertigung nach M! J. Schmucker Nach!. marKtsirafle d ■-’S 17» Telephon 496 <£bftbmnn= (iarbolinrum (wasserlöslich» ** 7 Knupen-Izeiai “^8 (weich bleibend! Cito LckiMns. SeliersirregN. Äzlich empnehlt 12775 J. KOnsclhöfcr Wettergaue 5. Telephon 707. lierrvgi.ßLugewLl'i.seiiulellvlrm'mÄen. er $r fjod]bau D '%» ss ' Tiefbau c . D Ä, n SommcrunierridirJ. Rnril. Rtikprüluno. OSrrcrt-’ntcrridjt 15. OK,ober. Oie herrogl. BaufleoterlijdjuU Ist „>.b. Kgl. Pieuf,. Sdiulen glcidjgcitellt. DdsPsnnen um dhrffaujf/duh Prds Der Einfender von T2 verfchiedanen ABO Anzügen erhält einenoaftrrn Sa# von %S ABOKBnfiUrmarken von der Er dal-Fabrik in Kain. S A F Trinkeloi- ^ iS d TrogcrienQ-Schaas, W. 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Atchtcn-Slockholj, 790 Wellen Kiekern-, 40 Wellen Fichten- Busammenkimst aus der Krcisstrafie nach Rödgen am Distrikt Stol-cnmorgen.__ 2970B Bau- und Nutzholz-Versteigerung der Stadt ltzietzeu. AuS den Waldungen der Stadt Gieften. 3—5 km von der Eisenbahnstation entfernt und an chauffierte Abfuhr- roegc angrenzend, sollen !>kn 5. Mär; 1914, norm. W! 2 Uhr beginnend, nötigensgll» mit Aorisctznng am soigenden Taye im Saale des Lcnz'schen Heltcnkellers zu Giefien, IN der 2!äl,e des Bahnhois, versteigert werden: 166 Eichcn-Stämme, Schnittholz mit 132,05 F-stm, 259 „ Bauholz „ 146,23 „ 288 „ Schwellenholz „ 159,12 „ 1301 „ Grubenholz „ 385,37 „ 2045 s>ichlen-Släi»i»e, Bauholz tnntcr29 Ztm. Durchinesser, mit 508,04 Film,, 418 Aichten-Siämme, Bauholz (20—24 Ztm, Durchmesser) mit 241,01 Aftm., 101 Jichlen-Stämme, Bauholz (ffi—29 Zlm, Durchmesser) init 91,45 Fstm., 21 Aichien-Stämme, Bauholz (30—39 Ztin, Durchmesserl mit 24,66 Fstm., 2 Fichien-Stämme, Bauholz (40—49 Ztm, Durchmefler) mit 4,74 'Ailm., 1396 Kieiern-Siämme, Bauholz (unter 25 Ztm,Durchmesser) mit 51,79 ,vitnt., 472 Kirier» Stämme, Bauholz (25—29 Ztm. Durchmesser) mit 300,35 ,vitnt., 100 Kiesern-Stäinmc, Bauholz (30—39 g(m. Durchmesser) mit 87,91 ivitm.. I Kiesern-Slamm, Bauholz illZini.Dchm.) mit 1,19»Üm. 11 Atchten-Slämme, Schnittholz, mit 10,68 Fstm. 1 ( 1 » 5kiesern-Stämme, „ „ 84,10 „ 40 Buchen-Stämme, „ „ 35,89 „ 2 Erlen-Stämme, „ „ 2,02 8 Weifttann.-Stämme, Bauholz „ 251 „ 7 Birken-Stämme, „ „ 234 2 Erlen-Stämme, „ „ 2,02 „ 3 Linden-Stämme, „ „ 0P4 „ 5 Ahorn-Stämme, „ „ 0,66 „ 2 Kirschbaum-Stämme „ „ 0,37 ,, Gegen Sicherheit wird ZahlungSsrist bis 15. 9iu oember 1914 gemährt Gedruckte Verzeichnisse über die Dimenfionen der Hölzer sind von der umerzeichneten Sirlle vom 27. slebruar 1914 gegen ErsiatNiug der Druck koiten erhäillich. Daselbst können auch Karten über die Waldungen der Stadl Giefien, aus denen die einzelnen Waiddisirikie und sämtliche Wege und Jdineisen ersidnltch sind, gegen eine Bergfilung von 50 Psg. bezogen ,verden. Wegen vorheriger Besidnignng drr Holzer wende man stät an die Forstwarlc Geisel zu Giefien. Arll zu Hodiwarie bei Giefien, Brück z» Rödgrn bei Giefien nnd Lov zu Wieseck. 2508 B