Nr. 50 Zweites Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „«ietzener Lamiliendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beiqelegt, dar „Krelsblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchcnllich. Tie „LandwirtslhastUchen Zeit- sragen" erscheinen nlonatlich zwennal. Blatt M. Jahrgang Gießener Anzeiger Seneral-Anzeiger für Gberheffen Samstag, 28. ßebruar Rotanvk,-druck und Verlag der Brüht'schen UnioersiiätS - Buch- >tnd Sleindruckeret. R. Lange, G:cbeu. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Vertag: e=s^51. Redaktion: eEIl2. Tel.-Adr.:AnzelgerG;escn. Lin Sachverständigen-Urteil über die städtische Ueberlandzentrale Gießen. Die Stadtverordneten-Versainnilung hat der ihr nachträglich vorgelegtcn Kreditiibcrschreitung bei der Uebcrland- zentrale keine weiteren Schwierigkeiten gemacht und vor- läusig von der Nachprüfung durch einen Sachverständigen abgesehen. Aber die nachträglichen Auseinandersetzungen in geheimer Sitzung und die Vorlage einiger „vertraulich" zu haltender Nachweise durch den Stadtvorstand haben, wie wir allgemein hören, durchaus noch keine Klarheit geschaffen. Unsere Kritik lief in erster Linie daraus hinaus, daß das cingeschlagenc Äeheimvcrfahren durchaus unzulässig war, und daß der Stadtverordneten-Bersammlung aus Grund unzulänglicher Information nicht zugeinutct werden tonnte, den folgenschlveren Beschluß der Bewilligung einer so hohen Sunimc zu fassen, für den sie später doch mitverantwortlich gemacht werden soll. Es sind uns inzwischen mehrere Zuschriften zugegangen, die das Verhalten des Sladtvorstandes in dieser Sache kritisierten, wir haben sic aber unbeachtet gelassen, weil von uns vorläufig genug gesagt lvorden war. Die Presse hat selbstverständlich Rücksicht darauf zu nehmen, daß die städtischen Unternehmungen bei zu offener Aussprache nicht geschädigt werden und wir lvollen denigcmäß verfahren. Das Recht und die Pflicht aber, auf folgenschwere Fehler und Unterlassungen der städtischen Verwaltung hin- zuweiscn, dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Wir wollen daran festhalten, daß die Leitung öffentlicher und städtischer Angelegenheiten der Kritik bedarf: auch die Stadtverordneten dürfen sich, dabei nicht beiseite schieben lassen, und sie loaren ja auch, wie wir vielfach hörten, mit uns der Meinung, daß die öffentliche Beratung dieser Sache angebracht gewesen wäre. Wir als Vertreter der öffentlichen Interessen würden unsere Ausgabe schlecht erfüllen, wenn wir ein System der geheimen Kommunalpolitik ohne Widerspruch allzusehr ins Klaut schießen lassen würden. Von diesem Standpunkt aus geben wir heute die folgenden Ausführungen eines erfahrenen Sachverständigen wieder. Sie fußen auf dem knappen Material, das den Stadtverordneten in geheimer Sitzung vor- gclegt worden und erklärlicherweise nicht so vertraulich gehalten worden ist, als anerkannte Geheim- fachen, die in die nichtöffentliche Sitzung gehören. Es ist in dem folgenden Urteil die Rede von einer durch den Stadtvorstand oder den Leiter des Elektrizitäts- .wertes aufgestellten tabellarischen Angabe der „voraussichtlichen Stromabgabc", die nach der Gleichung A = 373 000 + •JO 000 • z ■ — 240 • z 2 gefolgert wird. A bedeutet dabei die Stromabgabe und z das Kalenderjahr abzüglich 1914. Zum Beispiel wird die Atromabgabe für 1924, also die Zeit von zehn Jahren wie folgt errechnet: A --- 373 000 4- 20 000 • IQ — 240 ■ 100 — 549 000. Dabei muß man wissen, daß für 1913 die Zahl der abgegebenen Kilowattstunden aus 200 000, fiir 1914 aus 373 000 eingestellt sind. Auf Grund dieser Erfahrungen hat man „gesetzmäßig" gefolgert, was in den folgenden Ausführungen im einzelnen angefochten wird Außerdem bestand das Material für die geheime Sitzung noch aus einer tabellarischen Uebersicht des Stromverbrauches und der Einnahme im August, September und Oktober 1913 in 16 Orten des Ueberlandgebietes, die am 1. Mai 1913 angeschlossen waren. Aus diesen Erfahrungen wurden tviederum die Folgerungen gezogen, indem der Stadtvorstand eine besondere Rentabilitätsberechnung für 44 Ortschaften ansetzte. Beigefügt waren Angaben über die Berechnung der Kosten für Stromherstellung, neue Versuche und dergleichen. Wir sind in der Angelegenheit nicht sachverständig, aber die nachstehenden sachkundigen Erörterungen, die auf unsere Anregung hin entstanden sind, tragen sicherlich zur Aufklärung bei. Wir meinen, der Stadtvorstand habe vor allem andern die Bedürfnisse her Stadt und demgemäß das städtische Interesse wahrzunehmen. Unternehmungen, die — - ja nicht durch das Bedürfnis der Stadt geboten erscheinen, sollten beiseite gelassen werden, (namentlich wen» sie aui unsichere Voraussetzungen gegründet sind) da sie die städtische Verwaltung erschweren. Das Sachverständigen-Gutachten lautet: 1. Die Tabelle, die die Entwicklung der Zahl der abgegebenen Kilowattstunden, der Rohgewinne usw. für die Jahre 1913—41 angibl, ist eine arithmetische Spielerei, deren praktischer Wert sehr gering ist, da der Konsum nicht in der angenommenen gesetzmäßigen Weise wächst. Außerdem enthält die Tabelle einen wesentlichen Fehler, insofern, als bei einer Steigerung. des Slromahsatzes von 200 000 aus 757 000 Kilowattstunden das Anlagekapital infolge einer ent sprechenden Erweiterung der Anlage gesteigert werden muß, denn Ausdehnung des Stromabsatzes ist gleichbedeutend mit Ausdehnung und Verstärkung des Leitungsnetzes; dies aber erfordert Erhöhung des Anlagekapitals. 2. Die von dem .Herrn Oberbürgermeister ausgestellte Rentabilitätsberechnung vom 17. Dezember v. Js. basiert hinsichtlich der Einnahmen auf den Betriebsresultaten von 16 Ortschaften während dreier Monate des Jahres 1913. Indem die Berechnung die Resultate dieser 16 Ortschaften verallgemeinert, kvinmt sic zu einer Einnahme von 421,34 Mark für 1000 abgegebene Kilowattstunden; diese Ziffer erscheint viel zu hoch. Abgesehen davon, daß cs nicht angängig ist, 16 besonders gute Ortschaften herauszugreifen und als Grundlage für 44 Ortschaften zu setzen, ist die Einnahme von 421,34 Mark auf folgendem Wege errechnet: Es sind in den 16 Ortschaften während der drei Monate in 1913 abgegeben lvorden: Privatbclcuchtung 26 702 Kilowattstunden zu durchschnittlich 45 Pfg /Kilowatt,/unde. Kraft 14 281 Kilowattstunden zu durchschnittlich 16,4 Pfg./Kilowattstunde. Straßenbeleuchtung 7176 Kilowattstunden zu durchschnittlich 37,2 Pfg./Kilowattstunde. Das Uebergcwicht der Privat- und Straßenbeleuchtung über die Kraftahgabe bewirkt die sehr hohe durchschnittliche Einnahme pro 1000 Kilowattstunden. Dieses llcbergeioicht verschwindet aber später, da die Stromabgabc für Kraftzivccke fast überall die für Lichtztvecke stark übertrisft. Mit dem lleber- gewicht der Kraftabgabe sinkt aber der durchschnittliche Strompreis erheblich. Das Uebergewicht des Lichtstromcs ist nur im Anfang vorhanden, weil sich die Lichtkonsumenten überall sofort zum Anschluß melden, während die Kraftkonsumenten erst später Nachkommen. Wie die tatsächlichen Stromeinnahmen in der Praxis sich gestalten, lehrt die Statistik der „Bereinigung der Elektrizitätswerke" für das Jahr 1911 bezw. 1911/12. Von ca. 300 Werken, die über ihre durchschnittliche Einnahme pro Kilowattstunde Angaben gemacht haben, weisen nur 6 Werke Zahlen auf, die gleich sind oder über der in der Gießener Rentabilitätsberechnung angenommenen durchschnittlichen Einnahme liegen. Die meisten Werke zeigen Einnahmen von 200—300 Mark für 1000 Kilo Wattstunden, also weit niedrigere Einnahmen. Die der Renta bilitätsbcrcchnung zugrunde liegende Einnahme von 421,34 Mark pro 1000 Kilowattstunden ist demnach viel zu optimistisch. 3. Ebenso ist die Berechnung der Ausgaben für die Stromerzeugung zu o p t i m i st i f ch. Der Kohlenverbrauch pro erzeugte Kilowattstunde wird auf Grund eines Bcr- dampfungsversuchs vom 18. Oktober 1913 von l,47kg/Sfilo Wattstunde au, 1,22 kg/S'd!o»attftunbe herabgesetzt. Ties Verfahren erscheint unzulässig. Vcrdampfungsvcrsuche werden im allgemeinen für die günstigsten Belriebsvcrhältnisse angestelll, nämlich gleichmäßige Beanspruchung der Anlage bei voller Belastung. Der praktische Betrieb vollzieht sich indessen unter wesentlich ungünstigeren Verhältnissen, wie stark schwankende Belastung, Anhcizverluste und dergleichen. Deshalb erscheint der Kohlenverbrauch von 1,47 kx/Kilo- wattstundc viel richtiger als der übertricben günstige Bcr brauch von 1,22 kg'Kilowattstundc. Ebenso beträgt der jährliche Encrgievcrlust eher 30 Prozent als 20 Prozent, er liegt bei einer Anzahl landwirlschaftlichcr Ueberlandzen tralen sogar zwischen 30 und 40 Prozent. Die Erzeugung« kosten pro nutzbar abgegebene Kilowattstunde berechnen sich demnach aus T6938 _ , g Pfg./Kilowattstunde, 0,i nicht aber auf 3,9 Pfg./Kilowattstunde. 4. Die Rentabilitätsberechnung nimmt eine jährliche Stromabgabe von 373 000 Kilowattstunden mit einem Nutzen von 33,4 Pfc; /.Kilowattstunde an. Tie Stromabsatzmcngen dürften annähernd richtig, der Nutzen dagegen, wie die Ausführungen ad 2 zeigen, viel zu hoch geschätzt sein. Im übrigen zeigen schon diese Ziffern, daß die Anlage verfehlt ist. 373 000 Kilowattstunden st 33,4 Pfg. ergeben einen Nutzen von 124 500 Ml., das sind 6,3 Prozent des erforderlichen Kapitals von l 980000 Mk. Der Nutzen würde also gerade ausrcichen, die erforderlichen Anleihen zu verzin scn und zu tilgen; dagegen bleibt nichts übrig für dw unumgänglich notwendigen Abschreibungen, sowie für die Dotierung von Erneueruugs- und Reservefonds. Für diese letzteren Zwecke sind etwa 3—5 Prozent tc» Anlagekapitals zu rechnen. Das Unternehmen würde also schon nach dieser Rechnung mit 3 bis 5 Prozent Unterbilauz, das sind cttva 60—10000Ö Mark jährlichen Fehlbetrages, arbeiten. In Wirklich eit wird der jährliche Fehlbetrag, da die angcnommcueti Einnahmen nicht erreicht werden, bei ordnungsgemäßer Bilanz- ausstcllung jährlich über 1000 00 Mark betragen. 5. Zwischen dem Anlagekapital von 1980000 Mk. und der jährlichen Stromabgabc von 373 000 Kilowattstunden besteht ein auf den ersten Blick erkennbares Mißverhältnis. Selbst wenn man mit einer Stroinabgabe von 500 000 Kilowattstunden pro Jahr rechnet, ist das Mißverhältnis noch immer sehr stark. Es bedeutet das nämlich ein allein in dem Leitungsnetz investiertes Anlagekapital von 4Mk. pro nutzbar abgegebene Kilvtvattstunde. Bei den meisten llebcrland- zentralen beträgt das in dem Leitungsnetz investierte Anlagekapital 0,5 his 1 Mk. pro nutzbar abgegebene Kilowattstunde. Ein Leitungsnetz, das pro abgegebene Kilowattstunde einen Kapitalaufwand von 1,5 Mk. crsordcrt, gilt schon als eine sehr schwierig zur auSrcichendcit Rentabilität zu bringende Anlage. Ein Satz von 4 Mk. Kilowattstunde erscheint deshalb die Rentabilitätsgrenzen weit überschreitend. Rechnet man für das Leitungsnetz den höchst zulässigen Satz von 1,5 Mk., so ergibt dies bei 500 000 Kilowattstunden Strom- ahsatz ein zulässiges Anlagekapital von 750 000 Mk.; demnach wäre die Gießener Ueberlandzentrale u m c a. 1,2 M i l« lionen Mark überkapitalisiert. Auch das ursprünglich vorgesehene Anlagekapital von 1,2 Millionen Mk, wäre danach noch wesentlich zu hoch. 6. Bei der Aufstellung der Mehrkosten bedürfen folgende Posten einer besonderen Aufklärung: 100 Kilometer Fernleitung 70 000 Mk. 41 TraySformatorhäuser 10250 Mk. Ortsnetze 34 000 Einwohner 340000 Mk. Es scheint, daß die Kosteuvoranschläge wahrscheinlich nicht nur hinsichtlich der Quantität der Lieferungen überschritten wurden, sondern daß sie auch unvollständige oder falsche Angaben über die zu erwartenden Kosten enthielten. 7. Es ist für den Außenstehenden unbegreiflich, aus welchen Gründen die Ueberlandzentrale eigentlich gebaut worden ist. Denn abgesehen davon, daß die ungenügende Ren- tahilität des Unternehmens aus den ersten Blick zu erkennen ist, liegen auch keinerlei kommunale oder wirtschaftliche Jn- tcresse» vor, die eine kleine Stadt, wie (stießen. veranlassen könnten, 44 benachbarte Orte ans Kosten der Steuerzahler der Stadt mit elektrischer Energie zu versorgen. Das ganze Unternehmen scheint von Laien ohiic liefere Sachkenntnis ausgegangen zuZcin. Es bedeutet jedenfalls aus viele Jahre hinaus für die Stadt Gießen eine schwere finanzielle Be lastung. „Ntz"-s vaiien " Aus Mannheim wird »ns geschrieben: Unter diesem Titel erössnete die von Tr. Fritz Wirbelt geleitete Mannheimer Kunstdalle aus breiter Grundlage eine allgemein interessante Bau- ausstcllung voll neuer und eigenartiger Ideen, die in strengster Geschlossenheit (und nicht zuin letzten Ende deshalb bedeutiantt den Stil neuzeitlicher Zivcckbauarchitektur, so wie er etwa seit Peter Behrens' Bauten sür die A. E. G. geübt wird, hcrauszu- schälen sucht. Eine gedrängte Tarstellung der leitenden Gedanken dieser Ausstellung, die itn großen und ganzen nur die Probleme des Warenhausbaucs, des Bahnhoisbaucs und des Fabrikbanes resv. des Bureauhausbaucs umirannt, wird wohl etwas Neues zu vermitteln haben . . . Unsere Zeit, die dicht davor steht, den Traum einer neuen, wirklich großen Architektur zu verwirklichen, hat wieder ein Emp- finden dafür, daß man nicht luftig, ilattcrig, mit kurzweiligen Türmchen, Erkerchen und dtttzenderlci Vorsprüngen bauen tann, sondern das; es sich um niassigc, wuchtige Blöcke handeln muß, und daß iich unsere Gebäude, vornehmlich aber die Zweckbauten, inmitten der chaotiichen Hast Itild Nervosität unserer Straßen, Idealen nicht unähnlich, voller Klarheit, Reinheit, Kraft' und Gesundheit erheben müssen. So wird niau auf dieser Ausstellung fast so etwas wie eine kubistische oder zum miudesten eine ausgewrochen stcreomctriiche Architektur entdecke», die auch den bochstrebigen Mcsiclstil längst überwunden und ihre elgeutlicheu Vertreter etwa i» Peter Behrens, dem Stuttgarter Bonatz und dem Breslauer Poelzig gesunden hak. Ter Stil ihrer Fabrilbauten und Balmhosc verrät ettvas wuchtig Mittelalterliches, bespotischc Ruhe, kraftvoll gesammelte Klarheit und trotzige Gradliuigkeit, Pfeiler statt Säulen, Pilaster, Lisciicii, und eine allscitige, große, durchaeiührte Geschlossenheit, Ter moderne Stadtbaukünstlcr, der die Vielheit der Gebäude zu einer Einheit im Gesamtstadtvlan zusammenzusühren bat, veriolgt ähnliche Ideale, den» auch Hel ihr gilt es Geschlossenheit, Ruhe, Klarheit und lleberficfit't f>Fcit: er liebt die geraden Linien, die eckigen massigen Häuserblocks, die Mittelpunkte, von denen aus die Straßen sich verteilen und abebben. Neue Bauausgabcn. neue Bauuiaterialien (Eisen, Glas, Eisenbeton) und neue Stilschönheitcn, die iich auS dem „Zuiammen- »strken der neuen Bauaufgabcn und der neuen Baustosic im Verein mit dem veränderten Lebensgeiühl der Zeit" ergeben, mit diesen drei Schlagivorten hat inan die Grenzen der Mannheimer Ausstellung umschrieben, linier den Balkautaabeu werden Am Telail weiter anfgeiührl die Fabriken, die Bahuhö-e, die Vaiscrtürme, di- Festhalten, die Luftschisshallen, die Bureau- uier die Speicher, die Schulgebäude; und cs wird nun erstlich nie iür alle diese Gebäude — im Unterschied etwa m Mic shau« oder zum Theater — unsere Zeit längst die scste, m Gefühl und vor der Praxis bestimmte Farm gesunden hat, ■ hem Ärchi eiten geradezu verbietet, allzu selbstsichere Wege zu den aÜ-u schranlenlos keine Phantaiiekräfte zu enifalten. Tie lqemcinhcit — es ist zu betonen: der Gedanke von der Ge. ndenbcit des Individuums bricht sich m der neuzeitlichen Ar 'ektur immer mehr Pah»! — verlangt beispielsweise, datz das ärcnbaus nicht unähnlich einem ungeheuren Regal, tu dem ircit übereinander gestapelt liegen, diese und bieie ,rönnen hat: - Bauherr ordnet sich den schon durch die Erfahrung gerecht- tigtcn Gesetzen unter uno beslcißigt iich beim Errichten seines bäudes jener Klarheit, Knavvheit und Ruhe, nach der die von lstloicn Tricblräfm, beunruhigte hmkige Allgememherl onensicht- ,, verlangt So iührt die Mannheimer Ausstellung eine Reihe „ Musterbeikpicle,: aui: das Warenbaus, das neben der Soch- ebiäkeit cNvaS heiter Einladendes, Elegantes. Repräsentatives in , Fassade haben soll: Arbeiten von Olbrich, Messel und vor allem n A i l h c l m Kreis, in dein mau schließlich den geichmacks- iere» llnikormer zu iindcii glaiibt, dessen elegante weiche Tone i neuerdings einen Warenhaus»» geschaffen haben, der in seiner Nattenbuna zur Zeit zwciiellos einen Abschluß bedeutet. Va- was sich kür das Warenhaus schickt, wird aber nicht mehr dem modernen Bahnhof frommen. Ein Bahnhof muß mit seinen rechteckigen Würfeln etwas von der Ricsenbaftigkeit unseres Verkehrs, envaS von dem Donnern eiserner Züge, etwas Trntziges, streng Monumentales, wuchtig Ausgetürmres haben: und es war Bonatz. der einer solchen Idee in keinem Plan sür den Stuttgarter Hauvtbahubos machtvolle Wirklichkeit gab. Was diese ungeheuren miltclalterlickieu Portalwände und dieser kolossale Turm dem Beschauer zu sagen haben, das hat der bedemende Stadtbaulheore- liker A. E, Brinkmann schon zusammen gefaßt, als er jenes Wort prägte vom „heroischen Stadtstil". Und dann die Fabrik Peter Behrens, dem man als dem Gedankenträger einer ganzen Generation einen besonderen Saal gewidmet hat. sckkuk in Reintyv diese aiaantischen Würfel, dicke großen klaren, schlichte» Momente der Arbeit, deren scharsgeschnittene hohe Fenster Strömen von Licht den Weg geöffnet haben, er schul in den Eisenhalleil eine neue Melodie gotischer Tome, und die lichte Kraft seines Gestalte»- erreichte in den Gebäuden sür die A. E G. vollkommene Wahrzeichen unseres gepanzerte» Säculums. Er ist derjenige gewesen, her die Forni des modernen Fabrikbaues geradezu scstgelegt hat — jenes Baues, in dem alles bisher Gesagte seine krönende Wirklichkeit gesunden zu haben scheint, wie man denn überhaupt die Fabrik den charaktcrischen Bau unserer Zeit nennen darf, von dem aus man die Gesetze für die inoderne Zkvcckbauarchi- tektur ohne weiteres ableitet Und schließlich versolge man eine Kurve von den Behrenschcn Gebäuden, die einer gewissen Lcichtig- leit nie entbehren, zu Poelzig, dem zweiten großen Fabrilbau- meister unserer Tage, der die Manen schon wieder kinstcrer zusam- menzuballeu weih, bis herab zu jenen wahrhast ücspottschen Ge- ireidespcichern in Argentinien. Aut diesem Wege liegt eigentlich alles, was uns die zahllosen Einzclbegviele der Mannheimer Ausstellung zu sagen haben, G, W, P. — Eine Stadttheaterkrise in Leipzig? Aus Leivzig wird gemeldet: In einer Stadtverordnetenversammlung wurde icstgestcllt, daß das Leivziger Stadttheater in diesem Jahre einen Zuschuß von über 900 000 Mark erfordere, eine Summe, die bisher von keinem anderen Stadttheater erreicht sei, Ter Stadtverordnete Tobias griff in ungewöhnlich scharfer Weise die künstlerische und sinanzielle Mißwirtichast des Intendanten Geheimrats Martcrneig an. Er sprach davon, daß ein vollkommener wirtschatt- licher Zusammenbruch bevorstclie. Während die Stadtverordneten korderten, daß der Fehlbetrag künftighin eine halbe Million nicht übcnchreiien dürfe, hatte Martersteig betont, daß es ihm unmöglich sei, mit weniger als 700 000 Mk, Zuschuß auszukommen. Man nimmt allgemein an, daß die Stellung des Intendanten erschüttert sei. — Eine wissenschaftliche Radium zentrale für Groß-Berlin. Tie Satzungen der Radiumgemeinschait Groß- Berlin zur gemeinsamen Beschaifnng von Radium sind setzt endgültig ausgestellt worden, nachdem die beteiligen Gemeinden Einwendungen nicht erhoben hatten. Aus den Satzungen ist hervor- zuhebeu, daß sür Groß-Berlin ein wissenschaftliches Z e n - t r a l i n st i t u t zur Eriorschung der Radiumwirkung errichtet werden soll, dem die in der Radiumgemeinschait Groß-Berlin zu- sammengeschloiienen Kommunaloerbände ein Viertel ihres Radiums unentgeltlich zu Forschungszwecken überlassen. Das Eigentumsrecht hieran verbleibt de» Gemeinden. In der Radiumzentralc werden die von den beteiligten Gemeinden überwiesenen ambulanten Patienten unentgeltlich behandelt. Ferner übernimmt das wissenschaftliche Jnstitktt, dessen Leiter Gedeimrat Tr. His, der Tireftor des Radinminstituts der Charite, werden dürste, die unentgeltliche Un tcrweisnng der Aerzte der angeschlossencn Gemeinden und Kreise in der Radiumbehandlung. 2l*$ tat ReichslagraitrschSfien. "Berlin. 27. Febr. Der Bndqetansschuß beschäftigte sich heute mit dem Bor anüblag sstr O stas r ika , und zwar zunächst mit der Frage der .Haussklaverci. Ein Zenlrumsrnitglied hätte we- nigsten« die Festlegung des Frcikaufvreises gewünscht, um ein Steigen der Preise und damit die Erschwerung des Frei- kairks zu Verbindern. Ein Nationalliberaler wünschte -war auch einen stärkeren Druck aus die allmähliche Abschaffung der haussklavcrei, hielt aber die Festsetzung eines bestimmten Termins für die völlige Abschaffung für gesährlich Auch der Staatssekretär erklärte, die Bcrantwortung für die Abschaffung bis zu einem bcstiminten Termin nicht übernehmen z» können. Die Reise des Kronprinzen in die Äolo- nien wurde allerseits freudig begrüßt. Die weitere Erörte-« riing drehte sich wieder um die Eingeborenensragc. Der Staatssekretär saate wiederholt zu. alles, was in seiner Macht stehe, zur Bekäniviung der Eingeborenenkrankheitcn zu tun. Die Erfolge mit Salvarsan in den Schutzgebieten seien sehr gut! Ungünstige Einwirkungen sind nicht scstgestcllt worden. Im Lcuchtölausschuß unterhielt man sich heute über die Zukunft des Leuchräls infolge der Fortschritte von Gas und Elektrizität. Mit deni Rückgänge des Verbrauchs rechnet auch die Regierung. Ein Zentrumsmitglicd führte aus. die Sache sei mehr und inehr zu einer Frage eines Treibölmonovols geworden Man sollte doch eilt startellge- setz schassen und die Einfuhr für die einzelnen Gesellschaften konliiigcntieren. Ein .Hochdrücken der Preise durch die Standard Oil Comvaiiv sei in Deutschland wegen der Konkurrenz von Gas und Elektrizität nicht möglich. Ein Vertreter des Kriegtministers beiouic, dag der Donauweg im Ernstfälle für »ns in Anbetracht der Bündnisse und Machtverhältnisse sicherer sei. als etwa der Seeweg. Der Gewcrbcordnuu gsausschuß lehnte es heute ab. G c in ü s e - u ii d B l u in e n s a m e n dem .Hausierhandel zu entziehen, nahm vielmehr eine Entschließung des Fortschrittlers v Patzer an. die vorschrcibt, daß der Hausierhandel mit Täinereic» gestattet sein soll, wenn sie sich in geschlossenen Behältnissen befinden, auf denen die Menge, die Art und das Alter der Sämereien sowie die Adresse des h-auiierers angegeben ist. Ein sozialdemokratischer Antrag, der Bijouterien und Schmucksachen im Werte von unter I Mk. dem Hausierhandel sreigebeu will, wurde abgelehnt. für alle Teilnehmerinnen von großem Nutzen sein: sie vermitteln Kenntnis und manische Fertigkeiten, durch die nch die Teilnehmerinnen, mich abgesehen non jedem Knea und seiner Aot. >m alltäglichen bürgerlichen Leben. in der ch-ni'!ieoder sonstwn sich und ihren Nebcnmemchen durch Rat uud Beistand, nützlich erweisen können. Ter Aiiee-Frauenverein lue slraiikcnvttege vc- lrachlet es bckauniiich als seine vornehmne Aickgabe, Beruislranreii- vllegerinnen auszubildc» und a,Hüstelten xa die -l">le>>uugs-, che halt»- und Pensionsverhaltnisic der Schwestern de» .Utes. FrauenverttnS recht günstig sind und sich gegenmottig NN Mangel an Schloestern bemcnbor mack,, io ist hier Frauen und Mädchen eine passende Gelegcnheu zur Erlangung einer l^werbstteltung gc- geben. Nähere Auskunft imrd die Vereinsvorlitzende Frau Geh. Justizral Gebhardt. Bergstraße 3, gern erteilen. ** Xer Verein für Sterbeunterstützung zu Gießen bäli am-Samstag, abends 8>'» Uhr, innc .paiiDt6,-rißtnm« wng im Felsenkeller-Saal. BaKnho'stratze.ob Es ist ialgende Tagesordimna ausgestelll ivorden: I. Grlckimt--- undi staneilbcrichr 2. Festsetzung der Stcrbc-Untcrltutzung. 3. Neuwahl 0e» Borltandcs und Ausjichisratcs. 4. Verschiedenes. , ** Freidenkcr - Vcrer»lgung. Mo» schreibt uns. Tr Bruno Wille aus Ariedlickwhagcn. der Dichter der „Oiicn- barungen des Waehholdcrbaumcs" und der ..Abendburg . die ihm den Säntlerpreis und den Reclampreis cmtrugcn, lpiucht am Montag abend in der -»esigen Fre>drn!er-Brre,n,gung. iNäheres liehe Fnseraienteil > — Bruno Wille ist eine t,ei religiöse Natur, ein geistiger Führer der deulscknm Freidenter-Bcwegung. wo er dir idealiiiiich-monistische Auslassung vertritt. Bekannt ist er Nicht uur ourä' seine zahlreichen Werte, sonkuun auch als Mitbegründer der Freien Bottsbühne" und der „Freien «ocknchule in Berlin sowie der Sagenhalle zu Schreibrrdau. Schon öiters Ivrach er hier in der Freidenker-Vereinigung und keiirlte leine zahlreichen Zuhörer durch seine ticssinnioen und geistreichen Ausiuhrunacu. Jntercsiieren wird es mich, daß im vergangenen ^ahre ein «tu» Dent der hiesiacn Alma matea sich den Doklorhut erwarb durch eine Arbeit: „Bruno Wille als Philoiohh". *» G ü t c r r e ch ts r c g i lt cr. Metzgern,elfter Michael Rno- laus Laren, »nd dessen Ehefrau Franziska Pauiinc ged. Bäth in Eppcr shauscn haben Errungcuschattsge mein ich all vereinbart. . , »» G r u n d st L ck s v e r k e h r. Ein Grundstück zu Gießen am Riegetvsad. das aui den Namen des Priest. Heinrich, und befielt Ehefrau Maihilde ged. Loth kingeiragen war. toll Freitag, den 24 Apri! 191t, vormittags 9>, Uhr, im Amisgericht Gießen in Zimmer Nr. l« im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Kreis Büdingen. «Bleiche,Ibach,27. Febr. Am 28 .^Febr. l 734 wütete Aur Stavt und kanv. Eie neu, 28. Februar 1914. Por der Berufswahl. Ter Ostertermin. den zahlest- lunge Mädchen Herbeisehnen, iveil er ihnen das Ende des lästige» Schulzwangs und den Beginn der goldciicii Freiheit bringt, erfüllt die Ellern oft mit Sorgen. De»» wenn srühe, nur die Söhne vor die Berufswahl gestellt waren, so ist hcilie die Friq.- für die Töchier säum weniger wichtig und brennend. ^Was soll das inngc Mädchen werde»? Was lall es lernen? Freilich haben sich unzählige Beruic den Fronen geöffnet, w daß jede nach ihrer Begabung eine Wahl treffen könnte. Wer Neigung zu hauswtttschaftlicher Betätigung hat, dem bieten sich bei guten Kenntnisicn angenehme und gutbezahlte Stcltunge». Die kaufmännische» Berufe, die Post, die Telegravhie. nehmen -adlioie Frauen auf. Wir haben Gärtnerinnen. Lehrerinnen, für wifscnschastlichc oder technische Fächer, Bibliothekarinnen. Röntgen- vhatograpiünnen und Stellungen in vielen anderen Berufen, die noch weniger verbreitet sind, aber doch eine gesicherte Etzisten, 'ueten können Leider sind aber die wenigsten Familien über die verschiedenen An'bildungsmöglichkeiten und späteren AnsteNunqsbedingnngen orientiert. Man kennt nicht die Anforderungen. die der Berus Nelle» loirb, und die jungen Mädchen selbst lönncn schwer eine Mahl (reffen, weil fit oft nicht wissen, was ihnen der Bern! water biete,. Ter Bcgriii des Wortes, der das „Sichbermrn kiihlen' entlnttl. ist UN« längst iremd und Berns und Verdienst lind idenilich geworden Dazu kommt, daß man meist den Beruf wählt, der die kürzeste Borbercilungszeil erfordert, in der irriocn -ikiiiäiauunq. daß das Geld iür d'.e Aiisbildiiiig hergusoeworien wird, weil das rinne Mädchen i'i wobt doch bald heiraten wird «ie ,allst, diese Taltik ist. zeiat sich leider bald in der Praris wem, die ungenügende Vorbildung dem inngc ,1 Mädchen das Reiterlommeii und die Sieionng des Gebotts erschwer,. Jrre- whrcnd wirken dabc, Anpreisungen von Ansbildungsanstgiten di- Nicht nur v-r,pr-chr„ ln lnricr Zeit den Frauen die nötige Vorbildung inr du, Berus zu geben, sondern auch Illusionen über v «'ft ^ ten bct betreuenden Arbeitsgebiete erwecken So wirb die Ausbildung zur Redaklrice oder zur Bnchbändlerin ,n 3 Mona en >„ einem Dresdener Jnstnul verheißen Solche Osfcrien wlstii m» grotztcr Vorsicht geprüft werden, da die Angaben meist leichtscrtig gemacht und. Um sich ouS der Ungewißheit und Unerfahrenbeit über den ’ u erwählenden Bern, heraiisziihtlsen, greiicn viele Eltern ZN den ged ruck len B e r u i t b c r n 1 1 x n und honen darin einen 8,En Ratgeber zur dank ZU imbfii. Tas genügt aber nicht: denn Vorschläge iür einen Bei», lönnen nur durch strengstes sind,- !a l ?. leeren oemnrfit werden, da Neianna und körperliche tze,cha„enbe>! eben,» wichlig lind wie die Nachfrage von seil,-,, der .libcitgeber und die Zadl der offenen Stellen Die'ei, An- Ivrüchcn tonne» gedruckte Berufsberater beim besten Willen „ich, genüaeii. ,chon weil be, der ständigen «erändernng der Berufs ,»aal,chic,len ,eher in turzer Zeil o-raftet sein muß. Tesbalb ist Gliern nur dringend zu emv'ehlcn. sich veriönlist, an die nächste Bcruisbcratungsuelle ,u wenden. «! des Schwurgerichts für das erste Viertel, ahr: 1 Montag, den 2 März vorm 9> - Ubr geaen ^arl Gottirled F e n von Lia, wegen Totseblagsversuck, Tie Anklage vertritt Grosth Staatsanwalt Trümvert- Verteidiger: Rechtsanwalt Freiherr v. Schenk 2. Tienstaa den 3. Marz, vorm. 84» Uhr, gegen Andreas Beck er von A„- gkrsracki wegen Littlichleitsverbrechen. Tie Anklage vertritt Größt,. Staatsanwalt Tr. Schmitt: Verteidiger- Rechtsanwalt Elsoslcr. 3. Mittwoch, den 4 März vorm 84i Uhr, gegen Georg Schsser VI. von Watzenborua Ltcinberg wegen Meineid Tie Anklage vertritt Großh Staatsanwalt Trümpert: Verteidiger: Rechtsanwalt.üguf- mann. 1 Tonnerstag. den März, vorm 8> ■, ufir. gegen ?o llnrt Ji 5 ü ! 1 ® von Evcrswalde wegen Berdrechei, geg»n 88 228, 43 -»GS Tie Anklage verttitt Größt, Gerichts- asiesior Tr Eckert: Verteidiger: Rechtsanwalt Tr Meuser "Tie Gieß euer Regime ntskapclle feiert in die,en Tagen das Fest i>ci lNOjährigcn Bestehen « AuS diesem Anlaß findet am Tienstag gbciid ein Kommers In Steins Garten statt Für Mittwoch abend ist eine Abend- Unterhaltung bestehend in Konzert. Theater und Ball geplant Zu dem Äonzert hat Kammer-Virtuose L «lüm- m el-Tarmsiadt seine Mitwirkung zugckagt. außerdem wird neben sonstigen Tarbielungen durch Mitglieder des Sladt cheaters ein Einakter zur Aufführung gebracht werden ** AliceF raue »verein für K r „ n ke » o sl e ge Wie in srübcren Jahren, wird, wie man uns schreibt, auch dieses Fahr der Alice-Fraucuvcrein einen Bortragskursus für Frauen und Mädchen über die Pflege Perwundeler und Krauter unentgeltlich veranstalicn. Tie Kurie werde» den -rage gegen i iiiji regle. den nicht allein beschädigt: große mächtige Bäunie wurde» soigar aus den Wurzeln gerissen. Ter Schaden, den dieser orlauartige Sturm im hiesigen Geuieindewald aurichtete, belief sich auf ca. 1000 Gulden. Uebrigeus war das Jahr 4734 ein sehr gesegnetes, fruchtbares Jahr. Kreis Schotte». Gedern. 27. Febr. Bo:, dem Fürsten zu Stotberg Wernigerode wurde dein Schretuermeisker Karl iö aller die Erlaubnis teilt zur Benennung „Fürstlicher .hol Schreinermeister", dem Gastwirl Ludwig Stiebeling len. desgleichen die Beiienuuna „Fürstlich Stolbergicher Lieferant" »nd dem Friseur Adolf R c in n die Bezeichnung „Fürstlich Stolbergicher Friseur" anziinchmci,. Starkcnburg und Rheinhessen. ch. Bin ge», 27. Febr. In der letzten Nacht brach aus noch nicht ausgetlürtrr Ursache im Wohnhause des Lade« meistert Georg Tortz II ein Feuer aus, das das ganze Gebäude umfaßte. Trotz allen Austreiigungcu der Feuerwehr tonnte der Brand nicht aus seinen Herd beschräntt werde». Tas Feuer griss |n»f die nebenlicgenden Grund- stücke von Jodan» Stumm III. und Anton Jakob er über. In lurzcr Zeit waren d r e i W o h n h ä u s e r und eine Scheune vollständig ein geäschert. Der Schaden ist bedeutend. Ifcrmiiditcs. TasErgebnisdcrNewAorkcrBolkszählung. Aus New Bork wird berichtet: Tic soeben erschienene Statistik über den Bevölkerungsstand der ameritaniichen Metropole^ gibt die Zahl der weißen Bevölkerung New Porls mit 4 669 162 Seelen au. Bon beionderem Interesse sind die Feststellungen, die sich am die Milttcriprachen der Bewohner New Boris erstrecken. Tabc, zeigt sich, daß nur bei 21 Prozent der weihen Bevölkerung Neiv Ports Englisch gesprochen wurde. Tas Jiddisch steht mit 19 Prozent an zweiter stelle, dicht gefolgt vom Tcutschcn, das mit 13 Prozent den dritten Platz behauvtet. Bon der Gesamt- bcvölkcrung New Borke- geben 42 Prozent als ibre Muttersprache Italienisch an, 3 Prozent Polnisch und ie rund I Prozent Schwedisch. Ungarisch und Französisch. Diese Ergebnisse lind nm so intmfiaiitor, als die Beobachtung des täglichen Lebens in der New Borte, Eitn trotz des ungewöhnlich hohen Prozentsatzes iremdiprachlichcr Elemeiite eine unbedingte .Herrschaft der englische» Svrachc zeigt: ein Beweis iür die Gründlichkeit, mit der hlmerito die iremde» Eimvanderer anisaugt mid amerikanisiert. Es ist last die Rcael, daß die Kinder ausländischcr Ellern die Mutlcrsprachc der Eltern nicht mehr beherrschen und nur Englisch sprechen. * Rußlands Waldbcstand. Eine interessante Zn- sammennellung des gewaltigen Watdbestandes des russischen Reiches vcrössentlicht die Revue des Eanr et Forsts; danach erreicht der Waldbestand nicht weniger als üö0 Millionen Hektar, wovon allein 180 Millionen auf das europäische Rußland entfallen. Tic Holzaussulir des russischen Reiches belief sich im veraangcnen Jahre aus 7 Millionen Tonnen im Werte von über 320 Millionen Mark, wovon der größte Teil einstweilen aus Finnland entfällt. * Adiüs. Ihr hcrre ! Ein Züricher wurde jüngst vow Züricher Bezirksgericht wegen Ehrverletzung bcstrait. Er iragte nach der Uelcilsverkündung den Präsidenten: „Sv. das isch also strafbar, we me zum enc Herrn Eiel seit." — Präsident: ..Ja, natürlich, das Hand Sie soebe erfahre." — Verurteilter: „Aber wenn me zu richtige Eite seit hcrre. ist das au strafbar." — Präsident: . Ne. ne. sät nüd!" — „So, das Haiti amel au denkt, also adiö, Ihr herre!" Liii^efanSt. -ür Form und Inhalt aller unter dieirr Rubrik stehenden Artikel tioil dem Publikum gegenüber keinerlei übernimmt die Redaktion Verantwortung. Gießen. 23. Februar, r as Pereinstbeater aus de,» Lande, lieg, die Zeitung eines Landstädtchens. Im An- kmk -an,e Reibe von Toriverein>m eine Abenb- unterbaltmig Mi' Tdeatcr und Tanz an. Theater! Wie das io aui und melverivrechend klw»^ Ja. in der Tat — die Zetten. IN denen die Ui.-mes die einzige Abwechiliinq im ewigen Einerlei des Landlebens war. und aiücklich vorüber. Auch d.i-z Landoolk aeistiger Bc'ätigunq und geistigen Ge- nni-en. Eine Pilicht aller aber, die dazu ein Scherilein bei- Zu wirken, um diese Wünsche des ein- M'.'cn ..ianncs der die Konzerte und Th-ater der e ad! nicht hem wen kann»» bekttebigen Ganz entschieden ist de es Streben :°be-,«>ve« und zeig! den geistiv» Aut- nsiwunq des ganze-, PM'es:, aber diele. Streben in di-- ei sttiaen Bob n, zu lenken das u lehr ,chwer Gerade darin wird viel ieiundigl und viel verdorben Ich will dem La„db«w:'b-,-r nicht 'U nadt trcen. aber da« da« Mi-, doch wohl läge,,- --i„ lite- rariichcr Geschmack ist noch ungebilbel uni bis ist ia rr'- nan, Har und vetttändlich. wenn man bedenk., daß die n-eisten „och nie Gelegenheit hatten, mustergültige Dortübrungen ZN ieben. aut nch wirken ZU lassen und ltnterfdfiebe zu machen. Es ist bekannt, daß den, natürlichen, urwüchsigen Menschen die lustigen Stücke am besten gefallen. Lachen muß man dabei lönnen, sonst wars nicht schön, so habe ich gar oft schon börei, müssen. Ter Wert eines Stückes wi b deshalb auch gar oft nach feiner Wirkung aui die Lachmnskeln bemessen. Als man das einmal glücklich heraus batte, da brach über uns eine Flut von „sogenannten" Theaterstücken iür die ländliche Bereinsbühnc herein. Wir kennen sic alle: Berliner Schuster jungen, dumme Soldaten, stjise Turner, ichlaue Ehemänner, ge>- iernde Weiber und önastlichc Panwuelheldc» treten ans und er- hesiern durch ibre Zoten — meistens in Berliner Dialekt — die da- kba-en Zu'wrcr und je tnolliger und zweideutiger diese alten Witze sind, desto schöner n>ars. INI allgemeinen! Es gibt auch, Goit sei Tank, Ausnahmen! Aber fragen mit uns ehrlich: Befriedigen wir mit solchen Machenschaitcn, die genug 'Arbeit und Müde beim Einüben kosten, den Hunger und das Berlangen nach geistiger Nahrung? Sind irir selbst befriedigt in unserem Herzen? Nein, ivir fühlen, daß ivir Steine statt Brot gegeben haben. Und was das Schlimmste ist: wir schaden mehr mit dem Aussühre» solcher Stücke, als wir gilt mache». Tesbalb Ist es für iedeii. dem da? Bolkswohl am Herzen liegt, eine Pflicht, dieser Art von BereinStheater cnt- gcgcnzuwicken. Sage lcincr, daß c? leider Nichts Besseres gäbe und Wilhelm Teil oder Kabale und Liebe nicht aufzusühren seien. Das letztere ist natürlich recbl: von solche,- Sachen lassen wir die Finger, um uns nicht an Ztiinstwerk und Dichter z» versündigen. Aber zwilchen beiden — den Convie's. Duetten. Trios und drn Melsterircrke» — gibt es eine HNcnae Ivunderhübscher. inbalts- oollcr Stücke. Ich erinnere nur an die nieblitficn Einakter von Körner, an die lustiaen Fastnachtsivicle von Hans Sachs, die sich sehr leicht ans jeder noch so einsachen Tvrsbützne anssührcn lassen. Aber für den Aniana sind wir bescheidener. Im Autlrage des Arbei:sausschlisses sür Jugcndvsleqe erschien in Leipzig eine Sammlung von aiisgewähltcn Bühnenstücke» sür ländliche Vereine. 2luch die Sammlung: „Tic Torsbühne" gehört hierher. Ta haben wir alles vertreten: heldeilspielc. Volksstücke, Festsviele. Koniödic» imd Schivänke, Sagen und Märchensviele. Und was die Hauptsache ist: Diese Stücke lüiben einen Inhalt, sind sein leeres Geschwätz; davon „snimt der Zuhörer auch sür seinen inwendigei, Rtenschen mit nacki Hause. Ja wahrlich — schämen sollte inan sich, daß man seither solche minderivertigen Sachen aulsührte oder auüühren ließ mit der schmählichen Entschuldigung: Für das Dorf ist es gut genug. P-rsurhcn wir es mit andern: Unsere Zuhörer — wenigste» - die verständigen und ernsten sind »ns dankbar, wenn wir ihnen eine andere, bessere Kost norsctzeii. Bringe» wir die ganze Gemeinde io weit, daß sic am diese Stücke mit einem Austritts- und Schlußlied gern ver- »ichtct. Diesen Mach>verseii den Krieg zu erklären und sie aut die schwarze Liste der Scliundliieratnr zu setze,,, ick, glaube, dos dal inan bis jetzt vergessen. Wenn das überall rückbaltslos durchgefübrt ist. dann liaben wir auch in den Erwachicnen einen treuen Mitkämpfer gegen die Schimklileratui der Jugend gesunde». dann sind wir wieder einen Schritt weiter in der Hebung und Veredelung unseres Lemschen Volkes gekommen. Tain,» auf zum Kamvf ihr Freunde des deutschen Volkes. kllv „ppl!- -!»>1 am Sonnt»», --tehemton rttsl "43 tu» 12 Cl,r im:, ta—• bi» 12 Uhr nachts. I flHrr, 1914, nur für ärlugvuilo l-'iillc »iclier anxntrclfnn: Itzi. Sfnlil, Sild-Anlaee 7 . Ilr. Wo)f, Wnlltorstfassc 48. D ■•/. FUr drlnecnde Fäll« ist «m Sonntajt, den l.HKrz. sicher auzntr'-flVn: D Täet-r, Selterswoe 81 . uuUuCtl Zj l Fern-i-rcchcr 608. Spklplan der vereinigten Zrankfurter Stadttheater. «perndaur. Eonntag, den 1. Märr. nachiiilttags 1 , 4 Uhr: „Ein Walzer- traum ’ 2Ibends 7 Uhr: .Ter Eorreaidor." Montag, den L. März „achn-ittags 4 Ubr: „ParstsglF Dienstag, den 3. Mär,, „dends ' 8 Uhr: „Violella" ist.» 'tzravintal. Millipot', de» 4. März, nbends ',.8 Uhr: .Polenbl»i." Tonnerslag. den 5. März, abends !L8 Uhr: .Fidello." Frcitaa. de» r>. März, abends n.d Ubr: „Ter liebe AliailstinA Samstag, de» 7. März, abends Uhr: Ren ein- stndisrl: „Engen Onsgin ' Lnrische Szene» in 3 Akten t? Bildern). Mniit von P. Lsckinikowskii Sonntag, den 8. Riärz. nachinltlogs ",4 Uhr: „Ter Zigeunerbaron." 2Ibends 7 Uhr: „FlgaroS kioch- zell." Montag, den 9. Rlärz, abends r, Uhr: „Parnlal." Dienstag, de» I". Vlärz. abends ' - Uhr: „Engen Lnsgin,' Mittwoch, den 11. März, abends 7,8 Uhr: „Polenblnt ^ Lchaiisptelhaus. Sonntag, den I.Vlärz. iiachniitiaqs '',4 Uhr: „Alt Heidelberg.* Abends 7 Uhr: „T :' Xmuiooniijef(m * Alontag, de» 2. März, abends 8 Uhr: „Die Tanaoprinzelst» " T-enStag, den 3. März, abends 8 Uhr! Zweites Easemble-Gn-i'viel des Großh. holthcaters ZN Dorinstadi: „Das Dbaiitoiii." Mitilvoch, den 4. März, abends 8 Uhr: „Tie aoldenen Palmen." Tonnerstag. den b. März, abends 8 Uhr: Erstes Gastsoiel der Fra» Tikla Tnrienx von, Lelstng- Töeaier in Berti»' .Pygmalion." Freitag, den tz März, abends '/..tz lllir: Zweites »nd leiites tziastsolel der Fra» Tilla Tnrtcnr: .Plaria Stnart." Sanistag, den 7. März, abends 8 Uhr! „Die Lanqovrinzeilin." Sonntag, de» 8. Alärz, iiachinittagS 7,4 Uhr: ..Tr. ttlaus." Abends 7 Uhr: „Tie Tangovrinzcina." Montag, de» 3. Mär,, abends 8 Ubr: Trittes En!en>hlc-Gasl!picl des Großh, hoiiheaters zu Tarmitadt: .DaS Phantom." Dienstag, den 10. März, abends 8 Uhr : Zum ersten Mal«: „Seite 1».V" Lustspiel in 3 t?lft--n von Aln Halm und stlob. Sandek. zlstittivoch, den 11. März, abends 8 Uhr: „Die Tangoorlnzeisii,." Donnerstag, den 12. März, abends 8 Uhr: .Rodert und Bertram." Tie Heblkii^ unseres Körpergewichts. Von einem Lvczialiste». Die meinei, Maneren nehmen täglich vier bis sechs Pluno solide, ieiiprodnzlercnde Rahrnng zu »ch, „,,d ihr Aörvcrgewicht und Umlann ander» sich nichl im geringste», walnend nndererseiis runde »nd „nmigngreichc" Perionen nur ganz l--ich>e Ester lind und dabei immer mehr zmichmcn. Es i!i Unstnn zu bcdaumcn. da» läge so -n der Ramr de» öelr. Jndiv-dimaw So ei» Zustand ih fein nö;ürjid)fv. ^nneve V;ute bleiben mager, weil ihr Ltoss- wecktel deseftln x\t. ^ie abiovbicvcu ciaöe flenna uon der ein* ai-iummeuen Rabrung. »m da» "eben „nd den Anicholn von >8e. iundöei, imd Siarie zu erhal-.e-i. De. h-lil auch kein r,»v-cn. »nd von zwo,' Malilzenei, Dag bleiö! lem Piund bei ihnen, »lle ictivrodnzierende', El-,»eine der Raorunq valilcren nnbchelllgt den «erdauiinaSkanal „nd^ geben unverbranch, wieder ab clne r-chiige Verschwendung Lolche Lome brnnchen eliva». Iva» diese «nS «Äl v'.,' 1 : Z">N Ke in« Blut übergeben und vom Bluikrelslaul .an-- den dürktigen Zcllcngcivebcn Ziigesllhrl Iverdcn. etwas was die roien Blu käroercheu vervieliältigr »nd die Bcr- telluns de, Itahrkildnanien durch da» KZlm anreai. lörderi Für diesen Zweck empsehle^ ich immer io'gende. Rezeol: tö »r EardN' monimlii, lnr. HO er ^alrado coiim. und NO Kr riniachen -Zucke, n 'xn n r'wiM e rm ^stäer zmn Anst'lllen einer LZv iNrai»» Flnickw. gar Rezept kam, ,n ,edrr Aooiiieke oder Droaerie kamm-naestellt werden: nehmen Sie davon 2i Plinuien uor jeder Mahlzeit regeln», ,i I bi - 2 E' lä te! ein die JtzewichiS-anabme in oft aanz.ervebi.ch und 7°» Woche ,,, Woche zm Lelne »R,Gäi!una°'ehr Ei'lMsLast-i, komm.» bei _ Nliva tuna ein o»ust itken und neben Fumal Ülteven Leuten dem n!a/ rik' wen ? ?^onn Ihr Körveraewicht unter L Iin l ömfr m ■öerbouunnc- ober Nerven, Nttkm nicht ÄHS™ AX'&l« Öfl " -"""NN.. Rezeo.. 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Manvrrt.koflenfr.Mnfierb.78 Sehr, riealee. l,Ao«dne|. i«*r> UEBIOI FLEISCH EXTRAKT Hol-sttbnrrssion tu den rvaldttngcn der (Gemeinde Wieselt. -,'achverzeichneteö Nuvbol.;, in den Distrikten Klaufc Dnrrloch und Schrei Inncittb, soll auf dem Lubmissionc mene verkauft werden: V?oö 1, 1 fj-idnenitamm 2. 5k lasse — 1-91 Jstm. „ % 12 ,>ichtens1ämme3. „ *=* 17,51 „ 3, Äi „ t. „ = 24,87 * 4, 45 „ 5a „ - lfMt* 5, 121 .. 5b „ ^ 30414 „ 4L 5 ÄHefernftnmmc f\ . ,, 1,7s „ 7, 25 „ Va „ — 0,04 „ 8 , 60 „ VI» „ - 0,97 Die Berkanssbedirlanngeii limueit bei nnc> ei »me sehen werden. Steine ^iütucirtutuneit int »vestgehalr bleiben vor behalten. Angebote sind m-tvcimt :,u batten, da eine eln- sainmeiirechinma nicht slatn'indek. Onenen sind verschlossen mir der Vlnsschrist „^olzsnbmission" bic'- zum 4. Marz nacbmiitanS -1 libr auf biesiner Lnrgermciilerci einzn reichen, rvv in Gegenwart der etwa erschienemul Bieter dle trronnun., srattsindet. Wieieck. am 27. Februar HU4. lUrobberäogliche Biirgermeiherei Wieselt. 2 d) o in l> e r. 2001B Unter Ih\ 1061 Um ich feit heilte au Uae hiesige Fernsprech-Netz angcschlossen. «inr. Binm penfllerei tt. Installntiottsgeschäft Bleichstrasie -ir. IS. <, 15 - 3 llillie: Blllis! Konkn i'renzlo» 2 «russo Waggons d Orangen u.j Züronen elngotrotfen. ! Nur süsbc, dUunschal.! i und lrOHtfrelc Ware 3 Stück 10 Pf*«;. , 1»Stück«8-1 lOPf. i ! Fst. Biut-Orangen aus* und intrendip rat 1 , .Stück 3, 7, S. 10 Pfa. [ 1)1 «1.88.73.85. 110 Pfir. [Feinste Zitronen » Stück 4. 5, 7. 8 Pfa. - l>t/.d. 45, 35, 75. 85 Pf-. ® t Ferner empfehle ► alle Südfrüchte wie > Onnancn, An an an [ uwtr. zu den billig sten Tages pro) seu. Balinliolstrns o 48, ! Scltemweg 9. i Tcleph.-Aüschlttss 932. < 1 Jed.RlsrkUagBraoilplalz ] Bei Bestell#.Lieferung frei ins Han». 10141*'* Ein vortreffliches Hustenmittel! bei Rügten. Ifpiserkeit, Brust- kararrb.Vcrschleimi ii**, Kratnp.'- u. Kftucü- ClfiA Zettgniiae von husten. 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