Nr. \1 Zweites Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „chietzener Zomiiienblätter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt. das .JtreiztzloN sie den tzreir «ietzen" zweimal Ivöchenilieb. Die „tandwttlschasltichen Zeit fragen" erscheinen mouaüicO zweimal. Blatt |64. Jahrgang Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhessen Mittwoch. 25. gebruar M4 RotanonSdruck und Bering der Brühl'schen Universität? - Buch- und Stcinüriukerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» slraß« 7. Expedition »nd Vertag: Redattion:«EN2. Tcl.-Adr.: AnzeigerGießen. Aur dem prentzijchen Abgeordnctenhau?. Bauverivaltunst. , :: Berlin. 24. Febr. Nachdcur das Vaud sich dreizehn Tage lang am itffnamchtag des Innern getobt batte, nahm cs heute den der Ban Verwaltung in Angriff, der natürlich auch nicht im Handumdrehen erledigt werden wird. Tasür sorgen schon die SB asicrstrnße n, au! deren tociieren 2lu-,ba» ein grosser Teil des Hauses sehr »iel 'JjkTi legt. Da es aber mit der Verzinsung des hicrsür bisher auigengknoren Kapitals sehe foul aussiehl, so Ivird iill, die Regierung LöchstwoKrscheinlich nackt wie vor Beickn-änkung auserlegen. obgleich die Industrie, wie der Abg. Hirsch-Essen 'Ratl.t'be- Nlerkte. alle Ursache hat, neben einen großzügigen EtienbaKnhvtitil auch eine großzügige W a ss c pst r a ß cn h o l i t ik zu wünschen. Tie Aussprache drehte sich vornehnilich um bi: Tarisie rung auf den bereits bestehenden Kanälen und den Bau »euer Kanäle. Ter Abg. L i v PNI a n II - Stettin tBv wünschte eine Herabsetzung der Gebühren, während die Regierung erst einmal die »virtschailtiche Wirkung des aanze» Waiscrstraßcnsustcms abwarten Ivill. Ter konservative Abg. Frhr. v. Malhahn stellte sich zwar wieder einmal als einen innigen Freund der Industrie vor. aber vv» einer Herabsetzung der Tarife und dcni Bau neuer Kanalewolite er nichts wissen. Ter Zeitpunkt sür dl? M oscl und S a a r k an a l i s ic r u n g erscheint ihm noch nicht gelom inen. Solange die Schiffahrtsabgabcn nicht cingesühet lind, wird seine Partei siir neiic Wasserstraßen nichts mehr be- toillige». So wild sie auch sür den weiteren Ausbau des Rheins keine Mittel bereitstellcn, und zwar glauben die Herren damit einen Truck ans Holland zur Entsandung der Rbcinmündungen uiw. ausüben zu können. Eine cttvas eigenartige Verkehrsoistili!! Aus eenen ähnlichen Standpunkt stellte sich der sreikonser- vativc Abg. von Wohna. Bor allem sind die Frcikonser- vatioen nicht sür einen Weiterbau des Mittellandkanals bis Magdeburg, tvvgegcn der Abg. L i p v IN a II II - Stettin (Bv den ganzen Mittellandkanal ierliggestcllt sehen luffl: er will auch die Weichsel mit der Weser verbunden wisse» und bcsür- wvrtet weiter die M o s e l - und S a a r k a n a l i s i c r n n g , ein Projekt, sür das sich nach ihm auch der Abg. Schreiner kZentr.i und vor allem der nationalliberalc Abg. £>r. 9? öchl i n g einsche». Lei: zehn Jahren, io sagte Herr Röchling n. a., känivsen mir um dies Projekt. Und Sie. Herr Minister, werden er st Rn he habe», ioenn Sie entweder de» Mosel -Saar-Kanal bauen oder uns in ein -: aussührlichen Tenkschrist den Nachweis erbringen, daß her Mosel—Saar-Kanal aus wirtschaftlichen Gründen nicht gebaut werde» dort. Aber der also avostropdicrie Herr v. B r e I t c II b a ch ist heute weniger als je für die Mosel- und Saarkanalisierung zu sprechen. Tie Verhältnisse, sagte er, Naben sich gegen früher völlig geändert, sowohl vom techiviichcil, lote vom finanziellen Standpunkte aus, und auch der Clnff des Geueralstabcs verhalte sich ab lehnend. Dagegen Ivill der Herr Minister allen »lagen der rheinisch locstiälischen Industrie abhelscn durch eine neue z w c i - qlersige Bahn nach dem Westen und eine umfassende Tariiermäßiguug aus der Eisenbalm. Aber alt die Gründe, mit denen er seine Ablehmmg motivierte, vermochten die Freunde des Proickts nicht zu überzeugen, wie sich alsbald ans den Ausführungen der Abgg. Dr. Glaltscl! cr (Zcntr.', Freiherr v o n S tein ae ck er - Trier 'Zeutr und I>r. Herwig Nalt.i eraab. -Es ist auch siinvahr höchst bedauerlich, daß die Mozet für den Ber kehr immer noch brackt liegt, obgleich das Mösclgebiet, woraut sie. Hcrivig hintoies, nun schon seit 1 Jahren zu Preußen gehört. Tic nächste Sihuug findet am Tonnerstag statt. Der Budgetausschuß des Abgeordnetenhauses beriet heute de» Vorauichlag des Ministeriums der geistlichen und Unt-rrichtsaugelegenheiten. Die Verhandlungen begannen beim »'»« pitcl 109 Titel I. Ministergehalt. Der Minister erllärtc, man habe zurzeit d a v o n A b st a n d g c II o IN IN c n , a n d e r n e» e n II n i . v e r s i t ä t F r a n k s u r t a. M: eine theologische F- a l u l - t ät z u e r ri ch t c n, sic sei aber nicht grundsätzlich aus geschlossen. Rieche und Scfmle. llnivrrsitätsftudium der Volksschullehrer. Tie n a t i o n n l l i b c r g t c Fraktion des preuß. Abgeordnetenhauses hat heute folgenden Antrag Tr. p. Eainpe- Schcksser eingebracht: Tas Haus der Abgeordneten wolle beschließen: die Königliche Staatsicgierung wird ersucht, ini Interesse des Volksschullvcscns 1. Einrichtimgen zu treffen, durch welche Volksschullehrern die Erlangung einer vollwertigen akademischen Ausbildung ermöglicht loird. 2. auch unter diesem Gesichtspunkte die schon aus allgemeinen Gründen gebotene Ausgestaltung der Seminare »ach der Art höherer Lehranstalten schleunigst in die Wege zu leiten, 3. aus dem Kreise der so vorgebildcten Bolksschullchrer die Stellen der Schulaiisnchlsbcamten und der Lehrer an Sem,, uavr.t (Oberlehrer, Prorektoren. Direktoren: demnächst zu beleben und so auch dem anerkannten Bcdürffiis nach einer Lchrcrlausbahn Rechnung .zu trage». , 4. aut dieser Grundlage eine organische Verbindung zunschen der Volksschule und den ansseren Schularten zur Erreichung eines einheitliche» nationalen Bildungswescns anznstrcben. Der Antrag will zu 1. die jetzigen akademischen Kurse beseitigt sehen. An ihre Stelle soll ein vollwertiges akademisches Studium treten, d. h. ein Studtuin, das jedem anderen Uni- versitätsstndium an ivissenschastlicher Tiefe gleichwertig ist — ähnlich, wie dies im Königreich Sachsen schon eingerichtet ist. Erst wenn dies erreicht ist, ist der Lehrerschaft etwas Ganzes geboten. Nr. 2 sorderl eine Vertiefung der Ausbildung an den Seminaren derart, daß düs zu i. gesteckte Ziel in vollem llmsange erreicht toerden kann. Die Vertiefung der Seininar- plänc ivird ja auch sonst im Interesse der Hebung unseres Bolksschulwescns verlangt. Nr. 3 will, daß aus den so vorgcbildetcn Lehrern die höheren Stellen des Elementarunterrichtsmesens, also die der Seminarlchrer und der Schulaufsichtsbeamte,i, besetzt werden. Nur zu diesem Ztvecke soll das Studium gewährt iverden. Di« jo ausgebildeten Lehrer strömen also in andere Berufe nicht ab; so wird dent Etementarlehrer zugleich eine wirkliche Laufbahn tut Rahmen seines Standes^ und seines Berufes eröffnet; so wird endlich erreicht, daß das Elcmentaruntcrrichtswescn demnächst im wesentlichen von Persönlichkeiten geleitet und ausschlaggebend beeinsliißt wird, die aus dem Elcinciltaruntcrrichtswescn hervor- gegangcn sind. Nr. 4 endlich arbeitet auf eine Verbindung unserer verschiedenen Schule» hin. Es tvill den so nolweiidigen Kontakt zwischen Universität und höherem Schulwesen einerseits und dem Volksschulwesen andererseits Herstellen mit dem Ziele, zu ciucni einheitlichen nationalen Bildungs- Wesen zu gelangen. Dcutiche Kolonien. Eine Den kschrist deS Gouverneurs von D e u t s ch - O st a s r i k a ü b c r H a u s s k l a v e r,e i in D e n t s ch- O st n f r i! a ist vom Reick,skoloniolanit dem Reichstage z»e Kenntnisnahme vorgclegt worden. Bckaiintticki hatte der Reichstag iin Vorjahre beschlossen, die Haussklaverei in Tcutsch-Ostasrika zum 1. Iuuuar 1920 auszuhcbcn Das Rcichskolonialamt hatte dos Gouvernement beauftragt, Erhebungen darüber anzuftellcn, ob eine solche Maßnahme möglich und zweckdienlich wäre. Das Ergebnis dieses Auftrages lieg» nunmehr in der Tenkschrist vor. Diese gibt zunächst eine historische Darlegung der Sklaverei von ihren robe» Anfängen bis zu der jetzigen milden Fori» der Hörigkeit. Es wird hier sestgcstcllt, daß die Sklaverei auch in srühere» Feiten in Ost- asrika sich in milden Formen bewegte und daß die jetzigen Haus- jkiaven »aih Aushebung d-r Sklaverei in einem losen Hörigkeits- Verhältnis zu ihrem Herrn stehen, das jederzeit unter gewissen Bc- dingunaen gelöst werden tan». Auch die Kriegsgefangenen aus früheren Zeiten, die jetzt noch als Haussklaven Verwendung sindeu, leben unter recht günstigen Verbältnissen. Verlangt wird von de» Haussklaven nur eine geringe Arbeitsleistung, und sür die Summe von 5—15 Rupien ist der Haussklave in der Loge, sich loszukousen. Mißbandlungen sind ausgeschlossen, da in diesem Falle die Behörde de» .hörigen jotort sreisprechen würde. Tie Verhältnisse liegen zurzeit so, oaß viele Hörige eine Aenderung ihrer Lebcns- bcdiiigungen gar nicht wünschen. Da alle nach dem 3t. Tez. 1905 Geborene» in keinem Hörigkcitsverhällniisc mehr stehe,, dürscn, so toird die Zahl der Hörigen in absehbarer Zeit vollständig aus- qcstorben sein. Neuer Zuzug aus Nackibarkolonien jiudct nur in ganz geringe» Mengen statt. Alljährlich wird eine immer größere 'ach von Hörigen srciwillig sreigclassen. Ter Neger empfindet die versönliche 'Unfreiheit keineswegs lästig. Trotzdem ist eine berechtigte Forderung der Hnmanität, daß diese Hörigkeit gänzlich be sestiql werde Die Frage ist nur, in welcher Weise dies durch,uiühren ist »nd ob Erschütterungen des Schutzgebiets und Schädigungen seiner Bewohner dadurch vermieden werden können. Man muß sich gegenwärtig halten, daß der kleine eingeborene Plontagenbcsitzcr ohne arte gewisse Anzahl von Hörigen nicht bestehen kann. Nach einer im Schutzgebiet augestellten Erhebung beträgt die Gesamtzahl der Hörigen schätzungsweise 185000. Von Zählungen mußte abgesehen werden, um eine Beunruhigung der Bevölkerung zu ver- vieiden. Nach Ansicht des Gouvernements wird sich eine gänz I i dt c Beseitigung der Hörigkeit im Schutzgebiet bis zum I. Januar l920 nicht er in ü g l i ch c lassen. Es muß damit gerechnet werde», daß die gewaltsame Beseitigung der Hörigkeit zu A » i st ä » d c II sichren kann, die mit Opfern verknüpslZverdrir, die in keinem Verhältnis zur Dichtigkeit der Frage stehe». Tic Verwaltung wird cs sich angelegen sein lassen, nach Möglichkeit ein s cd » e l l e r c s Tempo in der Hörigenbesrcinng bcrbeizuiührcw und wlistige geeignete Mastrcgeln zwecks schleunigerer Beseitigung der Hörigkeit ergreifen, sofern dies ohne Beunruhigung der Bevölkerung möglich sein wird. Wollte man die Haussklaverci jetzt aus- hcben, so müßte man reichliche Entschädigungen gewähren und würde trotzdem noch die Existenz vieler kleiner farbiger Pslanzungs- bciitzer gesübrde» Eine plötzliche Freilassung sämtlicher Hörigen würde dem Gouvernement die Vcrvslichtung auserlegen, diese Freigelassenen unterzubringen oder zu versorgen. Die Frcilassungs- aktion wütde zurzeit eine Summe von über 8 Millionen Mark cr- sordern und im Jahre 1920 noch mehr als 5'/-Millionen Mark. Es würden dem Reiche also bedeutende Kosten auserlcgt toerden, die ge- wissermaßen zwecklos sind, da die Haussklaven nach ihrer Freilassung als Plantagenarbciter unter de.: gleichen Verhältnissen leben würden wie jetzt. Tie bisher dargclegten Folgen, die mit der gänzlichen Beseitigung der Hau-ssklaverei verbunden iiild, betreffen ledig - lich wirtschaftliche Nachteile und sinanziellc Aufwendungen, die die Tnrchiührung der auf ethischem Gesichtspunkte beuchenden Maßnahmen trotzdem nicht ausschlicßcn würden. Nach Ansicht der Kenner würde solche einschneidende Maßnahme eine sehr starke Unznsricden- heit bei den Betroffenen Hervorrufen. Durch die Aushebung der Haussklaverci würde eine große Reihe von wohlhabenden Existenzen wirlschaitlich vernichtet »nd in da- Lager der Unzutriedenen getrieben. die bis jetzt injotgc ihres Besitzes an dem ruhigen Fort- bcstgnd der deutschen Herrschaft interessiert waren. In den Bezirleu. ltl denen die Arbeit der Hörigen nocki sür weitere Bevölkeruugskreisc die Ivirtschastliche Grundlage darstcllt, ist mit einer derartigen Erregung und Mißstimmung der Hörigenbesitzer lind ihrer Familien uzid Stammesgenossen zu rechnen, daß die ernstesten volitischen Gefahren daraus zu besorgen sind. Es erscheint keineswegs ausge- schlosscn, daß bei einer solaum gleichzeitigen tiesgehenden Beunruhigung weiter Gebiete der Kolonie unmittelbar aus dieser Veraiüas- sung oder aus sonstiger Ilesache entstehende Unruhen von zunächst lolatcr Bedeutung aus dem Boden dieser Mißstimmung sich zu cincni großen Ausstand auswachsen könnten. Aus allen diesen Gründen schlägt das Gouvernement vor, eine Beseitigung des Hörigkeitsverhältnisses zu einem bestimmten Termine nickt vorzunchnien. _ Ar»» Hessen. AusdieBorstellungdesLandesverbandes der Bürgermeister der Landgemeinden betref- scnd die Protokollierung der Jmmobiliarver- äußerilngsvcrträgcdurchdieOrtsgerichtehat Großh. Ministerium der Justiz dem Ausschuß der Zweiten Kammer milgetcilt, „daß die Angelegenheit, die mit der Einrichtung des stiotarials in engem Zusammenhänge steht, mit zum Gegenstände der in der Sitzung der 2. Kämmer vom 2l.Mai v. I, lProt. 71 S. 2007) seitens der Regierung in Aussicht gestellten Tenkschrist über die EiitwickelungdesNotariatsinHessenunddic Ein - lommens- und Gcbührenvcrhältnisse der Notare gemacht werden soll und cs sich daher empiehlen dürste, vorerst von einer Beratung der Angelegenheit im Ausschüsse abzusehen. Die Denk- schrist wird voraussichtlich in der ersten .Halste dieses Jahres denr Ausschuß zur Berciniachung der Staatsverwaltung vorgclegt werden". — Der Ausschuß beantragt daher, die Vorstellung vorerst sür erledigt zu erklären. Au» Stadt und Land. Gießen, 25. Februar 1914. ** T ie Fleischpreise in Gießen. Tie Preise, die im Januar 1914 in Gießen sür Fleisch bezahlt wurden, stehen im Hinblick zu den Fleischpreisen der übrigen Städte Hessens ini großen und ganzen ans einer mittleren: Basis. Es wurden be,zahlt für Ochsenslcisch 92 bis 100 Psg. sür das Pfund ,bic übrigen angegebenen Preise betragen Kunft, Wissenschaft nnd Leben. — Eine denkwürdige G e u c r a ls w o h n u n g. Aus Kassel schreibt mau uns: Ter vor Kurzem zum komm:» dicrcnden General des ll. Klrmcckorps in Kassel ernannte Gc- ncralleutnaiit Otto von Plüskow bat nunmehr seine Dienstwohnung, ein altes, schloßartigcs (öcbändc an der „Schönen Aus sicht" bezogen, an das sich manck^ historische Erinnerung knüvst. Ter langgestreckte Bau wurde im Jahre 1709 als Palais sür den Prinzen Georg von Hessen errichtet und erscheint äußerlich durchaus ja, säst nüchtern. Seine Lage ist icdoch überaus reizvoll. Von den Fenstern des Schlosses blickt man aus die alten rauschenden Baumkronen des schöllen Kärlsaue- Parkes hinab, der sich immiitclbar am Fuße des hochliegcnden Gebäudes ausbreitet. Weiter sckuveist das Auge meilenweit über daS herrliche Fuldatal hinivcg bis zu den im .Hintergründe aui ragenden malerischen Konturen des hessischen Berglandcs mit dem KaufflNger Wald und deni Mcißnergebirge. Seine bedeutsamste Rolle 'vielte das ehemalige Prinzenvalais zur Zeit der sranzöilschen Frenidherrichait in Kassel. Im Jahre 1811, wäll rcnd der „lustikc" Westsalcnkönig Mröme in der kurhesslschcn Hauptstadt das Szepter führte, brach in dem alten ehrwürdigen, unmittelbar an der Fulda gelegenen Schlosse des Landgrasen Philipps des Großmütigen, das dem König Jöröme als Hosiitz diente, eine gewaltige Feucrsbrnnst aus, die den schöllen Bau satt voltftändig in Asche legte. Da Mrämc aut Anraten seiner abergläubischen und furchtsamen Gemahlin einen Wiederaufbau des landgrätlicheu Schlosses nick.t vornchinen wollie, war er gezwungen. sich einen anderen Aufenthaltsort zu suche». Seine Wahl siel auf lenes schlichte Gebäude an der „Schönen Aussicht", dessen prächtige Lage cS ihm angetan hoben mochte. Hier verbrachte der König Westfalens die beiden letzten Jahre seiner kurzen Herrlichkeit, bis ihn 1813 die anrnckendcn russischen Truvven sür immer aus Kassels Maueni vertrieben. Tie Weltgeschichte ist eine lauucnhaste Dame: dieselben Gemächer, in denen zu Zeiten der tiefsten Erniedrigung Deutschlands der tlalter hasic Sinn des tremdcn Herrschers ein galantes .Hoslcbcn von verschwenderischer Pracht entfaltete, sie hallen I>cme von den derben Tvitten biederer Zicbleute wieder, die keuchend die Möbel eines Armeebcsehlshabers des geeinigten deutschen Kaiserreiches an die Wände rücken ! Be, dieser Gelegenheit mag übrigens MN iranzöiiichcs Scherzwort über den neuen Bewohner des Jerome- Palais angebracht sein., Als Herr Plüskow vor Jahren il^Paris an der Beerdigung eines Präsidenten der französischen Re»u btik lcilnahni, erregte der Offizier durch seine gewaltige Körpergröße str mißt 2,18 Mir. nicht geringes Anffchen. Irgend rm geistreicher Panier vräqtc damals in auirichtiger Bewunderung dieser Hünengestalt das hübsche Worlipiet: Ma soi! Monjicur Plüskow est vlus gu'haut! _ Krebsbckäinvsung in Oesterreich. Aus Wien rd der Münch. Med. Dochenschr." geschrieben: Die Witwe und be» des Hcrrn Karl Wittgenstein haben der österreichischen sellschast sür Erforschung und Bekam vsnng der eebsirankheit die Summe von ti0t>000Kr. gespendet m,l - besonderen Widmung fflr die Pslege und Behandlung unbemit- Krebskranker. Die Oesterreichiichc Krebsgescllschait verfügt -i,s Fiber ein Vermögen von nahezu _ gii»e Handschr>kt des Königs Renä entdeck, In der Petersburger laiscrlickwn Bibliothek, in der aus Grund einer besonderen Erlaubnis deS Zaren das Mitglied des sianzöiischen Institutes Gra, Pmil Durric» gegenwärtig archi- valiiche ^ludien unter den sonst nicht zugänglichen Handschniten vornimmt ist von dem sranzösischen Forscher cm interessantes Dokument cMdcckt worden: nne ausgezeichnet erhaltene Handschrift des in der Sage und in, Volkslied io berühmten „guten König Rcnö" der Provence. Tie Handschrist, die mit historffch inler- cssanten Jktuminalionen vcriehcn ist, gcht eine ungewöhnlich ein gebende Mw an iciietndcn Einzelheiten reiche Schildcrmig eines 14-10 vom König Ren« veranstalteten großen Festtourniers. _ Elektrisches Lickt und Augen krau kheit. Die beiiviclfosc Entwicklung der Belcuchtungsindustrie ini 19. Jahrhundert hat derartige Uinwalzunqen geschaffen, daß die Wirkung dieser Erscheinungen aut die Augen immer eingehender beob- ackuct wird. Wie Dr. Lochmüllcr in eikß:m Aussatz der neuen bei Eugen Ticdcrichs erscheinenden Zeih'christ „WodllaHrt und Wirtschaft" berichtet, hat 'ich kürzlich Sanitätsrat Schanz aut Grund eingehender Studien über die Schädigungen des Auges durch die neuesten Beleuchlungsiormen ausgcsvrochen. Nach seinen Beobachtungen üben Lichtstrahlen, welche durch Bestandteile des Auges abiorbicrl oder verändert toerden, aut das Auge vhhsio. logische Wirkungen -US, die sich in ihrer stärksten Form alz Schädigungen erweisen. Als solche Lichtstrahlen kommen vor allem die kurzwellsgen, also die ultravioletten Strahlen in Betracht. Tic Netzhaut wird zwar von diesen Strahlen nickt crrerckit, aber es entsteht in der Augcnkammcr eine diffuse Beleuchtung, die eine Bcrrfngcruug der Schlchärfe und eine Ermüdung des ganzen Auges im Gefolge hat. Ter graue Star i» höherem Lebensalter dürste m vielen Fällen eure unmsttclbare Folge jenes. kuizwelligcn Lichtes fein. Es handelt sich dabei zumeist um Fälle, wo der Erkrankte beim Licht einer starken Bogenlampe oder einer Metalliadenlamvc zu arbeiten genötigt war. Es entstand zmiächst ei» Lichtkatarrh, dessen Heilung durch Entsernung der schädigenden Lichtcinslüffe und Schutz der Augen durch Eu- vhosglas erzielt wurde. Jedcnsalls ist die alte Petroleumlampe, die überhaupt keine Strahlen unter 360 Millimeter Wellenlänge ausiendet, vom hhgienischcn Standpunkte aus den neueren Lichtquellen weit überlegen. Bon anderer Seite wurde ausgciührt, daß die schädliche» Wirkungen des clcltrncheu Lichts dadurch aujgchoben werden können, daß die Lichtauclle dem Auge verborge, l wird. Es muß also die halb- oder ganzindlrektc Belcuchtang »acki Möglichkeit bevorzugt werden. In Krankenhäusern läßt man heute vielsach das Licht durch dünne Marniorschcibcn in den zu beteuchtendcu Raum sollen, wodurch eine sehr milde und gesunde Helligkeit erzielt wird. B, — DictcucrsteBrfefmarkcdcrWelt. Ae teuerste Bticsmarke der Welt ist keineswegs — wie viele Freunde der Philatelie vielleicht annchinen — die berühmte 2 Penny „Past offne" von Mauritius, von der das schönste Ereuivlar, das 1904 in London mit 29 000 Mk. bezahlt Ivnrde, sich in der Sammlung König Georgs von England besindet. Die kostbarste Marke ist eine 1 Cent-Marke von British Gnjana, eine provisorsschc Marke aus dem Jahre 1856, von der anscheinend nur ein einziges Excmvlar erhalten ist. Der Markenvorrat der Kolonie war eiichövst. die aus England bestellte Markcnscndung verzögerte sich, und so sah sich die Poswcrwaltnng von Glljana vlötzlich »or die Notwendigkeit gesetzt, provisorische Marken auszugebcn. Man druckte sie in der Zeitungsdruckerei: das erhaltene Exemplar zeigt den Zeiiungsdruck: als Zeichnung liebt man in der Mitte eine tleinc Vignette, die ein Segelschiff darstcllt: es war das Klischee, das das Lokalblatt vor die Inserate von Reedereien zu setzen pflegte. Tas einzige bekannte Ercmhlar dieser seltenen Marke wurde vor Jahren von einem jungen Sammler aus Gujana unter alten Familieiipapicren entdeckt. Es befindet sich heute in der Sammlung la Renoliere in Paris, der grüßten Markensammlung der Welt. Der Preis, den Philipve de la Rcnotierc sür dieses Unikum anlegtc, ist nie bekannt geworden. Bei der heutigen Lage aus deni Bvieimarkenniarkt würde diese 1 Cent-British Gujana von 1856 mühelos 40 000 Mk., höchstwahrscheinlich aber noch mehr erzielen. Dabei handelt es sich um ein sehr mäßiges Exem- vlar mit etwas verwischtem Druck, aber trotzdem: es ist die: seltenste Btarkc der Welt. SP—IOsi "Big. , für Riniqtcqcki !M big nW- !W Pkg , für MVttbrTfUdi 94—96 :-s) T 00 , für v'onrraHilotidi l>6 (80 bl: 13' . fiir StfnnfinErlfiiffi 80 und 66 (80 10 (t . für gewöbn- lutjc Lcbcrwnrst 80 ->«* 100 , für gewöhnliche Bnltwnrst SO (08— 00 1 , für geräucherten 3p«i 100 MOO 120) und für Schweineschmalz HO (80 1001. Auf dieser mittleren Äute bewegen sich auch bie Fleischpreise der übrige» Städti C b c r h c f j c ii '\ii Rhein Hessen mib Starkeiiburg wurde daS Fleisch im aügemeiiken erheblich teurer bezahlt, d li bic Preise bewegen »ich mehr auf der aberen Linie des Höchstpreises liegen die Preise des Vormonats find die Zahlen unverändert. " B e r d e f f e r li ii g b c r X» J ii gi $} n g c ii b r i 11 c x K lasse. Aus Perlin wird gemeldet: Auf der vain 18. bi? 20. März abzulialienden Sitzung des Persoiienwageimus- schusscS der »reutzifeh hessischen Eisenbahnen fallen Per bcfferungcn der T-Zugivagen 0. Klasse beslirochen werden F»l Anschiutz an die Sitzung wird eine Probefahrt mit einem verlängerien T-Zngwagcn auf der Strccfc Berlin — Halberfurdi erfolgen ** T i c P a s s i a n s g o l tc s d i c n st e . die in frühere» fahren sehr stark besuiNi waren, nehmen m Gießen am Heu- ligen Mittwoeli ihren Anfang. Abends OUHr wird der erste in der Foyanncskirche gehalten werden. ** Sologesang b e i T r a u ii ii g c it. Ter „Tonn tagsgruß" gibt bekannt ( „Ost kommt cs vor, daß in 'Kießen gewünscht wird, daß bei Trauungen Sologesang von Tarnen - meist Handelt es sich um Freundinnen der Brau: statt- iinöc. Tie Genehmigung hierzu kan» der Gemeindepsarree nicht erteilen, da der (ßesamtkirckenvorskand schon vor vielen Fahren den "Beschluß gefaßt Hat. Sologesang nicht znznlassen. Diesen Beschluß Haben triftige Gründe, Über die wir uns Hier nicht auslassen können, herbcigesiihrt." "" O b e r h e s s i sch c r B i e n e n z ii ch r e r v c r e i u. Tie >:> Wondciversammlung und Fmlerei Ausstellung des Ober hessischen Bieuenzüchtervereins findet am 26. und 27. Fnli 191 in M üct f statt. ** T i e Post für B II l g a r i c II. Tie Postdirektion schreibt INI: : Nach einer Mitteilung der rumiiniscken Pastverivaltung ist die Berbiadimg Gmrgeiva- Rnstschuk wegen Eisgangs aut der Tonou nnlerbrochen. Fniolgedesscn loerden bis aal weiteres iämt liehe Postsendungen für Bulgarien über Belgrad — 2oiin geleitet. N o ch ein Frühlingsbote. Am Tienstag morgen 'and ein diesiger Gärtner beim Nmgrabe» III den Eichgärten einen »oll culwutclien Maiköier. K l e i II b a b II Fdull Wollte da gestern Iigchmitiag ein Fug seine Passagiere nach Bretzenheim und HnlüSheim bringen. Fedoch lurz len lei der Hattestellc Münstervlatz ging cs inwlge Mgschinendesekis nicht mehr Weiler. Trotz der größten 'Anstrcn- gnng des Personals kam der Fug nur einige Meter vorwärts, IN» ebenso viele Meier wieder luküäiugleiten. Obwvhi lich viele non den S'imDfiion von Hiiicfmuccit lnlircich zeigten, indem iic bin-J) Menschenkrait der Maschine ihre schwere Arbeit erleichtern wollten, mußte schließlich gewartet werden, bis eine Eriatzmaschine law. Unter aUgemeinem Lallob, Tuchcrschivenken und dem Rufe „Glückliche Meise", so erfährt das Mainer Tageblatt, setzte sich de eilig in Bewegung. Landkreis Gießen, en. Ben er n, 24. Fcbr, Tic Wand er hau shat- ( ungsfchulc des Kreises hat heute iti Beuern einen Kur ins begonnen. Die Zahl der Teilnehmcriniien beträgt SU. Kress Friedberg, Pohl-GönS, 24. Febr, Tic Pfarrstelle zu Pohl-Göns ist zurzeit nicht besetzt. Amtshandlungen und üonfiriiiaiidciiiinicrrictit werden von Pfarrer Hcllwig in Kirch-Göns versehen, die Sonntagsgottesdienste werden von den Geistlichen des T e k a n a t e s Gießen abwechselnd gebalten Ltarlenbnrg und Rheinheffen. T arin si a d t, 24 Fcbe. Ter B c d ii rl » i S n a ch w c i S I Ul 61 a st w i r1 1 g e tu 1 1 b e, der seit einer Reihe von Jahren >ni allgemeine» mit gutem Erkola eingeführt ist und vor allein eine Befestigung zahlreicher 'Animlerkiieioen zur Folge Halle, soll nul stistrng der Galtmirledebiilcittoi, nur aiö weilerc drei Fahre, allo bis 1917, verlängert werden, obwohl die Biiroermeisterei diele Em- richtmig zu einer üanerndcu gemacht haben möchte. Mainz, 2,7 Fcbi, Am Montag vormittag starb vacli längerem Leiden Professor, Geistlicher Rai Tr. Anton ft i r ft e i n zu M a i n z. Er war geboren am 18. 'April 185-1, wurde zum Priester geweiht am 17. August 1877 und war feil dem 10. März 1801 Professor der Philosophie am Bischöflichen Seminar zu -Mainz. Ter Verstorbene ist ein B r ii hc r b c s M a i h ; c >■ Bischof ■?. Kreis Wetzlar. X ii b r ii h oi e n, 24. Febe, Fn den letzten Tagen fanden hier verstliiedene P e r h a s t u n g f u wegen eines Mehlvcrlauss sta, Fm Herbst kaufte der Bickeriiicister H e l l e r für 1501 c b e r w c s s n n g an i> j c Landesvolizelbehörde fühlte sich der Erdarbeiter Th. S, aus Boßendorf beschwerter Halle dcslialb Berufung gegen das mrinttninlirfK Urteil welches wegen Bcttelns auf 5 Wochen Halt und Ueberweiinng er- kanni hatte, eingelegt. Ta er vielfach vorbestraft, insbesondere in den letzten drei Fohren zweimal wegen Bctlelns omiucilt wor den ist, wurde die Berufung zurückgewleirn Wege» Körpcrverlc p n n g in .1 Fällen war der Tnglöhner R, L aus Großen Linden vom Sckwlsengericht Gießen zu 60 Mk. Geldstrafe verurteilt worden Fn einer Macht von Sonntag aui Monlag v. Fs. zwischen 2 und ."> Uhr war es nach drm üblichen Wirtsbausbesuch zu Händeln zwi ichen mebreren Burichen von Große».Linden gekonimen, die damit endeien, daß dem AngeNagtcn eine Latte mis Nägeln an den Kov! geworfen wurde (diese traf so unglücklich, daß die Sei, krall aui dem einen Auge vermindert wurdet er ielbst Initle an mehrere der beteiligten Burschen mit einem Prügel Hiebe ans geieilst in erster Instanz waren außer dem '.'lngelloglen zwei dieser umgen Burschen mit Geldstrafen belegt worden! nur :R. batte Berufung verfolgt. In der heutigen Berhondlung konnicn dem Angeklagten nur 2 Fälle der ftörveeverletzung nachgewielen iverden, wesbalb die erkannte Strafe um 20 Mk. ermäßigt imirdc. Mit einem Freispruch endete das Bersahren gegen den Lebrer K. B aus Götzen Er mar angeklagt, an einer seiner Schülerinnrn, welche seiner Frau gelegen Nick, in der Küche aushao. unzüwnge Handlungen vor genommen zu haben. Tas >8ial>rige Mädchen kalte in dem Porveriabren belastende Anslägen geuiacku, wollte ober in der heu kigcn Peibandlung von alle den, nichts wissen. Auch der Auge klagte, der sriiber ein iimässendes Geständnis abgelegt balle, widerrief seine Angaben: er woUlc seine früheren Aussagen in großer Erregung gcmachr haben. Es mußre deshalb Frei- wrechnng erfolgen Wegen Berführung und Beleidig IIII g der noch nicht ll( Fahre allen L. L» NN) Wvbnbgch Ivine" der MetzgergeseUe K. M. aus Friedberg mit 2 Mouaien Gefängnis bestraft. L. nmr Ticustmäbchen bei den Eikern des Angeklagten, Dieter batte meprinals die L. mit uniitllickieii Anträgen vre iolgi, war aber von ihr abgewiefen nmrden. Eines 8,'achis crichien er diirch eine aus einem Mevcnzinnner inbrende unverichlofieiie Tür in der Kammer des Mädchens und machte sie seinem Willen gefügig; einige Wochen zuvor war er in gleicher 2?kiic vor gegangen, Halle aber seinen Zweck nicht erreicht. F r e i g c s p r o ch e n Ivurde der Ressende Q. Sch, ans Midda. Zhm war zur Last gelegt, als Bcvollmächiigler seines Paters, des Fabrikanten G. -^ch. aus Nidda, eine Forderung iür diesen eingczogen. die eingezoae- »eu Beiräge aber nicht abgelieseit zu haben. Es konnte dem An geklagten nicht nachgewiesen werden, daß er von seinem Baker bevollmächiigt Ivorden ist, weshalb Frciivrcchnlig rintreien maßte. vermischte». Zu de ni T h u a m i t a n schlag aus eine n Bischof. Zwei Frenide, die DopnerStag mit dem Abeud- fchnellzng auS Rumänien in Ezernolvitz ankamen, übernachteten in einem Hotel und fuhren am folgenden Morgen von Ezernolvitz weiter. Es ist festgestellt lvoroen, daß sie am Freitag, 20. Tvehr., im Ezernowitzer Postamt 100 Kronen und ein schweres Postpaket, das angeblich einen Luster ent- halien sollte, nach Tebretzln an die Adresse des Bischofs Miklossn ausgcgeden haben. Ter eine der beiden Fremden nannte sich Silvio Madascheszus, Artist aus Fass», der andere Tndor Avras, Kausiiiami aus Fa Oy. Beide waren groß und stark gebaut. Ter eine war brünett und glatt rasiert, schielte etwas auf einem Auge und trug einen Kneifer: der zweite war blond und trug eine» englisch gesiiitztcu Schnurrbart. Beide waren etwa HO Fahre all Auch aus Budapest treffen Meldungen über eine Spur der Mörder ein. Ter rätselhafte Tod zweier s n n g f r Mädchen int Alter von 17 und 20 Jahren erregt in Eisenach lebhaftes Aufsehen, Tie Mädchen nniren bisher als Verkäuferinnen in der Eisenacher Bohiihossbiichh-iiidlniig angestellt. Bor einigen Tagen verschwanden sie vlöylich s v u r l o s. Nun hat sich der Schlosscrlehrling Linde nus Eisenach der Kriminalpolizei in Meiningen gcflclO und angegeben, daß et mit jenen beiden Mädchen im Automobil von Eisenach nach Marksuhl, 12 Kilometer weil, gefahren sei. Alle drei hätten sich dort das Leben nehmen wollen. Ihm habe jedoch zu der Tat !aer Mut gefehlt. Seine Begleur- litttieu hätten sich aber mit einem Revolver e r s ch v > s e n. Am eine der beiden bade er auch selbst geschossen. Im Stadtvark bei Marksuhl sind in der Tat die Leichen der beiden M äd- ch e n a n sg es ii trb c n worden. Beide trugen schwarze Kleidung neben ihnen lag der Revolver und zwilchen ilmen ein Blu- meiilttaus'. An einem IN der Nähe befindlichen Gebüsch läng ein Tiauerssor Was die beiden iiingeti Mädchen in den Tod getrieben bat und inwieweit der Lehrling an dem seltsamen Bor- salt de,eilig! ist, ist noch nicht aufgeklärt. “ T i e Sehn s u eb i n n ch W i l d - W e fl. An Bord des „Imperator", der in Hamburg im Tock liegt, sand man einen jungen Mann versteckt. Ter blinde Passagier, der vollkommen verstaube und vor Hunger ermattet war, hakte sich schon vor drei Woche« n» Bord des „Fmperator" verborge», weil er glaubte, daß er die Reife nach New Bork in den nächste» Tagen antreten werde. Bei dem jungen Mann fand man einen schtver bepackten Rucksack, der zwei Revolver, 200 Patronen, zwei Gewehre und eine zum Lasso bestimmte Wäscheleine enthielt. Ter Mann, Ser Konditor ist, hatte die Absicht, in Amerika als Goldgräber zu arbeiten. Tic beiden Gewehre habe er, lvie er sagte, in seiner Heimatstadt Lübeck, von wo er nacki Hamburg fuhr, von einem Güterwagen gestohlen. Revolver und Patrone» will er gekauft haben. vanvel. Zur Petroleum-Einfuhr. Zn den Artikeln, deren Einfuhr im letzten Fahre stark zurückgcgangcn ist, gehört auch das Peiroleuin Der Rück gang, der offenbar auf der 'Abnahme des Lcuchlöl-Perbr,inchs beruhi, hat allerdings schon vor einer Reihe von Fahren be gönnen, er ist aber kaum jemals fo groß gewesen als im ab- gclaufeilen Jahre. Tic Perbrauchsabnahme Endet ihre Erklärung in der zuuehmenden Berbreilung oon Gas und Elektrizität und in der Einführung neuer Beleuchtungsmekhoden. Eingeführt ivuiden im letzten Fahre 745 400 Tonnen -zu 1000 Hiloqvninm) ifenditöt 'gereinigtes Erdöl) gegen 705010 Tonnen im Fahre 1912. Tas ist ein Rückgang um rmib 50000 Tonnen, und zwar ha! sich die Emsnhr aus Amerika van 017 1 >0 auf 574 760 Tonnen, aus Tester reich-Ungarn von 125 070 aus 110 680 Tonnen, aus Rußland von 20 260 aus 1 7 490 Tonnen vermindert. Etwas gestiegen ist nur die Einfuhr aus Rumänien, nämlich von 22 460 aus HH 340 Ton nen, Bon der uachgewiesenen Einsuhrmenge waren aber nur 700 760 Tonnen zollpflichtig gegen 770 760 Tonnen im Bor sahre. Der Rest ist teils im zollfreien Peredclungsverkchr, teils zur Berforgung deuiicher Seeschiffe usw, eingeführt worden, Es wurden also 61 000 Tonnen weniger verzollt als im Vorfahre, und da der Zoll 60 Mk, pro Tonne beträgt, so hat die Reichslasie eine Einbuße oon 3-' Millionen Mark erlitten. Aber nicht nur in Leuchtöl, sondern auch in anderen Mineralölen, einschließlich Schmieröl, ist die Einfuhr zurückgegangen, Insgesamt wurden im Fahre 1913 aus der Mineralöl Eiinnlir 56,3 Mill, Mk, Zoll cingenommei»gegen 61,9 Will. Mk, im Fahre 1012. Es ergibt sich demnach eine Mindereinnahme von 5,6 Mill. Mk, F l s e Bergbau» Aetren ge ielltchast. Grub r Ilse N L, Fn der Sitzung des Aussichtsrats am Tienstag legte der Vorstand den Fahresabickiluß vor, Ter erzielte lleberickmß beziiiert sich am 6 710837,27 Ml, int Vorjahre 6 420015,64 Mk, . Ta - von werden zu Absckireäbnngen und iür Wertverminoernng der Grnbeniclder 3 374 283,82 Mk. im Boriahre 3 355 232,70 Ms ' vrriveudei und 335 000 Mk. im Boriahre 310 000 Ml. dem aiißeroedemlichen Reservesonds zugesübrt. Ter auf den 20. März öieles Jahres einzuberufende» Hauptverianmilnug soll die Per- leilmig einer Tiowenve von 26 Proz, im Boriahre 24 Proz) voigesäilagen Iverden. Märttr. .ftildber,, 21 Fehl Ter heutige Pferde „Nb Fo len mar kt erireuie nch dank des günstigen Frühling-weit, eine.- -eb, Norken Bemckis und zuqleickl eines stnrlen Äuitrie von erfttlassigem Pserdemalerio!. Tie Zahl der Tiere betrug über 300, war alio großer, als bei trüberen Märkten. Käufer und Per- käuier an- allen Teile» TberheiienS, besonders ans der Wetteran und dem Taunus, waren in großer Zahl eelthienen. Tas Ergebnis der Prämiieruiig ivar folgendes: Klasse I. Bel gier Mutterstuten mil im Laufe des Jahres geiallenen Fohle» »der mit medrere» Naelikommen. Allsgegeben 210 Mk. Ehren- vreis: Fr. W. Schäfer-Reichelsheim lOO Mk, 1, Preis: W. Horack Reichelsheim 60 Mk,. 2, Preis: Fr. Groß Reichel- heim .70 Mk. Klasse Ii. Belgier gedeckte Simen. Ansgegeb'u 580 Mk I Pr Pb Studt II Rieder-Weiiel 50 Mk„ 2. Pr Aug. Hrinz-Niedee Weise! 40 Mk., Herrn. Steieu Reichelsheim >" Mk., P. Häuser Nieder-Weisel 10 MI.. 3. Pi Hch. häuser» Niedee-Wejsel, K. Häuser-Nicder-Weiiel, W. Müller II.-Echzell je 30 Mt., 2. Pr. Fh. Binding Echzei! 40 Mk., 3. Pr. K. Heil Butzbach, Gg, Bill II. Nieder Weilet, Jak. Türinger Ober Hörgern iiii-) Alois Eß Tarn Assenheim. Klasse III. Belgier drei- lährige Hengs! . Still lind Wallacknohten. Ausgegeben 190 Mk. EbrenpreiS: W. Horack-ReichelSheim Gl Mk, l. Pr. Herrn Sieten Reichelsheim 40 Mt.. 2. Pr.,Hch. Schenermgn» Echzell 30 Mk., ck. Pr. R. Nicke! Ober Mockiiadt, W. Ltorck III-Bei stadt >e 20 Mk. Klasse IV. Belgier zweiiährige Hengst, Stil!- und Wallach-,z-vdlen. Ausgegebe» 105 Ml., l. Pr. W. K Schreis-Brucheiidrücken 30 Mk . 2. Pr K. Schwind-Riederwöllstadi u»b Fr. W Koburger-Reichelsheim je 20 Mk., 3. Pr. .Hch. Ph, Stall-lllig I > Mk. O l ü e n b u r g e r P s e r d e K lasse I. Mutterstüteu mit Rachkommen. I. Pr. 60 Mk. Hch, Holler I Echzell. K lasse II, Gedeckte Stuten: l. Pr, O. (Kg. Walte, Langd ,70 Mk., 2. Pr. Otto Stvll 'Heuche.heim 10 Mi., 3. Pr Richard Borbach - Rodheim u. d. Höbe 30 Mk. Klasse lll Dreijährige Hengst . Stni »i» Wallach-Fohle». 2 Pr. H. Appel Nieder Florstädk, Aug. Hensel Dortelweil :e 30 Mk., Klasse IV. 2. Pr. E. Eikheimann-Wohnbach 20 Mk.. 3. Pr Heb. Heilerl. Echzell 15 Mk An mehrere Znchlei I»,irden nocki Ancrkennungc» verteilt. JnSgesanit wurden aiisgegeben iür Belgier 1070 Mt. iür Oldenburgrr 380 Mk., zusammen l 1,70 Mk, te. Frankfurt a. M. (hchmel seinarktvl (V no-n 27. fiele Aukgetrieben ivaren 1737 Echweine. Bolliieisebig» bckiweine von SO bis 100 lnr Lebendgewicht 7 .7:!.«io Mk,. Sck>Igchtge>vicht 9.09— (l-.W Mk,, vollstehchige Schivein» nnler 89 hg-Lebendgewicht -70.011—■'2,0 ) Pik., Schlnehtgewi-bt 03.00—-V,.-0 Mk. volldeischiae Schweine von 109—129 h» Le. '-idge-vicht 70.99—,73.99 Mk„ Schlachtgewicht 93.99—69 'IJIf.: vollsitiscklige Schweine von 129 bis 169 Hz- Lebendqeioicht 79.99—7:1.90 'Sit, Schlachtgewicht 63—1.6.90 Mk. Geschält ziemlich rege, l-leibt Uebersta»), ke Fraiilsurt a, M., 25, Februar, lOrio.-Telegr, des „Gieß, 'Anz.-| Amtliche Ülolierimgen der bentig-.-n Frnchtinaek!vreise. Weizen lhielläerl Mk 20,90 —20 50, Knri eisilebei Mk. 29,00—29 .70, Weilernner 'Mk.'09,09-99.90, Roggen (hi-!!ge>4 Mt 16,99-1625. Gerste lWelkerauer» Mk. 16,75— I7.I-ck Gerne. , r mfeii, Wälzer, Ried Mk, 16,59—17 75, Haler Mk, 16,70—17,79, Mais Pik. 14,59-14,75, 'Weizamnehl 9 Mk. 99.09—90,99, 'Weizenmehl l Mk. 99.09—99.90, Weiienmebl III Alk, 09 90 - 009->, Roggenniehl 0 'bik, 99,09—99,00. Roggemnehl " 7 Alk. »9.09—09.90, tlioggenmebl l Mk. 00.09—09.09, Weizenkleie Ml. 0,99 - 0,00, 'Weizeinchalen 'Ml. 0.99-0.0», Roegen- rieic Mk. 00.0.)-00.00, Plalzteime Mk, 00^9-00.00, Biertreber 00.90 — 00.00, 3utlergccfte?J!r.OU 00 - 00.00. 'Alles per 100kg ab hier, ke. Franlsnrl n. M., 27, Februar. (Orig. Telegr, des .Gieiiener Anzeigers".) Kartolietmarkl. Man notierte: Kartoffeln in Waz- gonS Mk. 4.25-4.75, im Lleiuhandel Alk. 5.59—0.00 iür ie 100 hx. Kirchliche Jiachrichtcw. Soangelische Gemeinde. 3n der Zabannerkirihe. Mittwoch, den 2». Februar, abends 8 Ubr: l, PaiiionSaudacht. Pfarrer Be cht o IS h e i m et. Lehrern mb Lehrerinnen. ; die sich gegen Ende der Schulzeit müde und ab- !! geinbcitct fühlen, ist anziirateii, eine Zeittaiig ohne li Borurteil Scotts Emulsion zu nchmeii. Auch für ! Erivachscuc vcrlieit der Lebertran in der Gestalt ! von Scotts Emulsion seine Sclireckcn und iviid so voll ausgenutzt werden können. Scotts (imnl- sion hebt die Estlust, regt die Veid.ninng an und : s bewirkt ein Gefühl der Frische, GewichtSzuniihiiien ! sind lfänsig, man wird kräftiger und oft bemerken, j: das; die Reizbarkeit der Nerven nachläszt. Gewiß ^ j; ein einfacher, bequemer Weg. und die Ausgabe von ein paar Mark wird niemanden gereuen. > Doch es muß die echte Scotts E-niulstoi, sein! CV» ;>>ini Anssl^ueidett Ei» nnsaczeichnctes Rezept iür eine» Huiteniirnp. mit dem man sich (Neid waren kan». AnaenchtS der zurzeit bcrrlchendon regelrechten Erkältuims- und Fnltuenza-Epidemie dürste nacknirhende» Rezrvi vielen willkommen lei», Beichahen Sie iirti in der nächste» Apotheke 60 :.r dreifach konzeittrierien bin ly. lüge» Sie das baute IN einem vierlel Liter beigem Walirr und 279 nr aoitoheneni .tucker: »»irüdre». bis nlles am anigeibit und vrrmiickn iit. Davon nimmt man ein bis .met tcclüffel voll viermal des Tages ein: das veriäiaht sofortige Linde» rung und vertreibt metft schon innerhalb 21 Stnudeii den bariväcki.- üen Hünen. Dieser Hulkenürnu ist lehr gngencbni einziinchmen, 6, vorzüglich gegen Heiserkeit, leichte Ertallongcu und zur Perblude- rung der iich daraus bäuiig entwickelnden ichlimmeren Erkrankungen der Atmnngswcge. Dg er gucki gcwilir „ährende und kräiiigende Estienichaln-n benln. eignerer sich auch bestens in der Retnnvglrs- zeuz. Wenn Sie nicht leibst zur 'Apotheke geben, ichnrieu Sic dem Boten ein. dal; er dreiiach koiiieinrierien Anm verlangen innst. Dnc- ckkezevt ist ickion oliero emvivhlen worden, dir ökachfrage in den lokale» Avoiheken ist daher eine sehr starke, 2766-z Audi Sfe werden nach einmaligem Gebrauch fegen Hatten und Heiserkeit nichts andere*; mehr kaufen als EeUtoI-Bonbonis Dieselben sind Jetzt in luftdichten Blechdosen verpackt und kostet nach wie vor 2V Pfq. Lassen Sie sfeh nicht Immer wieder andere Bonbons artreden, sondern achten beim Einkauf darauf, dass Sie nur die echten Entöl - Bonbon» bekommen. — cCaU \te? Saxlehner’s Bitterquelle g HUNYADIJÄNOS Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig. Seit» Blutandrang, etc. Gewöhn/. Dosis: / Wasserglas oolf. uL yC v ,n^ w T."jT' ia-Schrot- tmd Backmehlmühlen stehen so der Spitze »Iler >w»gebotenen Fabrikate! Teilzahlung! Probelieferung! i§g. Oauth Spezialfabrik für Mühlen (Tanna*) LO. Haflieic Motze Holzverfteigevking Montan, den Mär; werben in den Distrikten ^knngebnchen. Wirbergertvaldlache. Pangebncheu und Hohe rc»k». rchubbezirk ReinbardsHain versteinerte Ztamme: 1 tfidjc 1. SM. =- 0,SS uiammenknnit vormittags '/.10 Uhr aut der Kreis st rage Reitlbardsbain—Winnerod, da. nio die Hermann- schneite abziveigt «Distrikt dungebuchen». Tas Reisin und die Ltökke werden um Sener versteigert und sind daher vorder einzuseben. Die unterstrichenen Nummern kvnnneil nicht zum 2lt,--.rel'o:. ^lälicre AnSknnsl durch Joritivarr (5 i ch e n n n e r'Rcinbardddain. Grünberg, mit 20. Aebrunr 1014. 2<001) __ Grnscherzogliüie Obersörüerei (Gründern. _ Breuntzolz-Berstcigernnfl. Tic Oberlilrfterei Ltrnvback ocrftcigcrt Atonta-l. Dcu 2. flliiii ltm uormittnnB oon 1 .l<» Uhr iU>, m Der SMiti Idiart von TckIie > bach ;n ‘Bicher all» Den Tislrltlcn MoDprllierf. SleiDenbcvn. Mcildardl, Mieutma«, Kleiner jDnnSbcro miD ©ule: Wieben: 17fi9hn Tchcil n. Sniiuuei, llil4 Mim. Mleiiev i/3. Mi. Pnckcn: 417 Mini. 2rfieit nnb Mnünuel. 1X11 R»l. Reiser 2. 1. Kl. ilnbcic? LanbKol,: 2 Mim. Knüppel. Siabcibol,: 10 81m. Sdieit nnD sniiivpcl. 12710 D! _ Wichen: |'0 üfll. C 6 erförfJei-ei Ronderg, Post Trcibauseu. Holzverkmrf durch schriftliches Angebot. Los 1: \ f s) Wichen: .VStninmc l^chnilliiolzl 1. Hi. .14 Bm. | s. „ „ „ 2. „ =11,27 „ Jl . „ „ 3. „ = 20.00 Los 2: B>2tämmc 1. Kl.— 18.70 Asini. „ 2. „ — 20.72 ., „ 77,32, „ . „ 4. „ = 70,00 „ . „ >7. . = 102,08 „ Los 3: Hainbuchen: B-3iüminc 4. Kl. 4,74 Aftin, 7,. ,. - 42.72, „ --2 Kleine HcitDcnmnen im «ettBebait oorbeballcij. Tie Wrboic lind iiir 1 geilineler jeder Klasse ab.ui neben und mit der Erklär»»,! 411 »erleben, dal! Siictcv Den ibm bekannlen Berkanlsbedinannaen ohne Miorbehail sich unletioirii. mit Der Slnfiriiritt „i>o(*iierfnut" bis 4»r Erölinnna am >4. Marz, voniiliUlnr 10 Ilbr, cin^nseiiDc» BeDilllinnnen liier cm»,leben _ 2711D U7 I c- >si>». Holzversteigernug in den Waldungen der Gemeinde Wieieik. Areitaa, den 27. d. :-)!ts.. »orniiltaao 10 Hbe bc NinnenD. lullen in den Tiilriklen Tchrei und Klanie nach veeieiüinele l)v0>or!i>ne»lc veriieineri iverden: I Eicken Zlanim 3. Kl. 40—19 Ztm. Tchin. 0.78 iyi OEcbnlttboljl. 10 Eickeil-DlaNlNie 1. Al. 30—39 .itill. Dchlll. I - 8,42 ,>lini. Uiings 2t Eiche» Liamme 7. Hl. >ü- R Zlni, Tchrn, ' s - 10,29 ,'vitm. / ^ 3 " 09 Eicken r [cinnuc 0. Hl. um. 2» ;!tm. Tchin. I ' k L. 17,.88 I 1 Ulmen Zianiui 7. Kl. 27—29 ;-Utn. Dchni -■ 0.77 Fllni, I . 0. .. imi.27 „ „ = 1,14 1 Kle>er»-Zlal»iil2. „ 40— 49 „ „ = 1,00 OebolttbolO 2 Hictcrn 2tiim. 3. „ 30—30 „ „ — 1,41 4. „ 27-29 , „ 1 “ 2,10 300 '-idilen Te> bbnnaen mit 37,07 ,>itm. 0,11 Rnilsianaen »nd Leiierbännle» neeinneli 172! Mlaninmeicr Bnchen-Lchellhol: 10.2 .. Elchen- „ Kieiern- ,, 9 ., Bichlen- 0 „ ‘Unche»-Kii>ip»eibol; :ci „ Eicken „ 44.7 Kieler», 37 „ Aichlen- 320 Welle» Bnchen-Reilin 7iWi „ Eichen „ 700 , Kieler» „ 7» „ Eichlen- 0 Rm. Blichen,Llollbol: 3 „ ^Elciien 8.2 „ Kieler» . 37.7 .. .vlchleii Tie .KiiininineiifNiiit iit am Tilirikl Dchrei. Wieleik, den 21. ,3-rbrinn 191 i Der Bürnenneiller. Jchomber. idar»»t. 0:1!m. 3 Mir. lg. 12700 B Dar aufgeklärte Landwirt kauft nur Hilttenbergia Drill* and Hackmaschinen (früher Torpedo) Der enorm steigende. U msatz bürgt für beste Qualität u. Lei- stiliigsfjUrigkeit. Miiliig im Preis, stabil in Bauart. Verlangen Sit*. Prospe k t e uucl - kostenlosen Be- sileb von der Anton Volk, Bu Fsim. l> Eichenstälimic i). Hl. mit 4,BO Fstni. 16 Eichcnsläninie 4. Kl. mit 10,18 Mm. 14 Eichenstämme ö. KI. mit 7>,5I Fstm. 1 Buchenstainm 3. Kl. mit 0,80 Mm. ■> Buchenstämme 4. Kl. mit 2,04 Fstni. 22 Fichtenstämme i>. Kl. mit 5,64 Fstm. 65 Fichlen-Derbst,tilgen !. 11 . 2. Kl. mit 4,35 Fstm. 3 Rm Eichen-Knüpvel, 2,50 Meter lang. B. Brcnttholz 292,2 Rm. Buchen-, Kiefern-Scheiter 170 Rm. Buchen-, Fichlen-Kniippel 559 Alm. Buchen-, Fichien-Zapsreis 51 Rm. Bnchen-, Fichlen-Slöcke. Zusaminenknnst ist int Distrikt Aspenstrauch bei der Herrenftchle, unmittelbar am Milchling schen Wald. Das Stammholz kommt von II Uhr ab, sowie das Holz ans den Distrikten Kliederseilbach. Hainstraitch »nd Hainwald beim Feuer zum Aus- gebot. — Nähere Auskunft erteilt Forstwart Nanber Treis a. d. Lda.. den 24. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Treis au der Lumda. 8 Ri». Eichen-, I Rm. 38 Rm. Eichen-, 16 Rm. 50 Rm. Eichen-, 20 Rm. 8 Rm. Eichen-, 1 Rm. B entt er. 2699 Nntztzvlz-Berfteifleruttg. ;Uu*3 dem Gemeindelvald Volvertsüanicn kommt Lamotaa. den 'IH. ds. Mt»?., von vormittags Lt) Uhr ab, in der Wirtschaft von Wittrelm Lchmidt zu BolpertS- hmtt'en 'olgendc-5 \>oM zur Bersteigerung. (wichen. 2 Ltcinnne !. Ml. ^ 4.1B ivstin., II. Ml. - i:VS<> Fstm., 12 11!. ML 11.42 Kstm., 26 IV. Ml. — 17,80fMtm., :ß V. Ml. 11.41 >vüm., 0 Ltangen I. Ml. und 4 Rin. Ijol;, «1 und 2 Meter lalt-p. 24MB Gronrcchrenbach, den 18. Februar 1014. Der Burg"rmeisrer. Ntttztzolzverfteigernttg. 2ln> Mlllllaa. den 9. Mari d. 7>., 'amlllt von vor lllillaaS 10 Ubr Nb. lll der Wiriichail voll Wltbetlll 2l,»end :» «.»vor» Mtednenbnd) aus Den Wdtdnnaen der und» beieichnete» Wemeinde» iotaeuded Hoi: zur ‘Boriieiaernna: I. VoitiiMIrr-he». Wicken: 0 Slänllne I. Hl. 11.08 ,T'tm . 2 2. Kl. 3 31 irllln . 1 3. Kl. 0.73 ,>üm. »nd 7, Mim. MilibboU iSliierboLI. s, \Volftm.. 4 3. Kt. 33! ,'viim. 1 1. MI. — 0,48 ,'vitm., 0 7. MI. 1,78 ,>itm. nnD 2 Mim. 'JlltbbuU lKiitcrbul.il. 3. HftpnKlielm. Wicken: 2 Stämme 1 Klane 1.711 Film., 7 2. MI. 0.43 Film.. 10 3. MI. 7.03 Sinn., 18 1. Kl. - 7.13 .Vlm. »Nd 4 7. Kl. — 1,10 Film. 4. Hochelheim. Wicken: 3 Llamme 1. Ml. - 7 71 1 2. MI. 1,28 oilin. u. 3 Um. Sil-Vboli iKlllerb.l. 3. (iro*.«rechtenhach* Wicken: 1 Tlnnlil, 3. Kl. n.83 ,>itm und .7 4. MI. = 2,40 ,> 1 ( 111 . Minbelboli: 1 Stumm 2. V!. l 13 ,v»m-, 11 3. MI. 0,80 OS 4. Hl. — 20.27 5ihn., 100 Slanaen 1 und 147 2. MI. 0. Klcinrcchtenbach. MIadelboli: 3 Stämme 3. Kl. -- -J 34 Film. 37 4. Hl. — 9,25 Film. 07, Sianae» 7. I^iite.clllailca. NadelbolH: 17 Mim. Millbbol,; >3 ülleler lanal. ^ , -Wie Herren B-öritcr Bolb, Bollnkirche». Schüler. ,>ori>ba»s Olnilerlob und <9 r a! ie. Niederkleen werde» an! Wnnidi Änslnni'erlellen. ^ Groslredilenbadi, den 23. .rebmar 1011 Ter Blirgermeiiier. 2723 b Holz-Submissi-lnr. Aus den Waldungen der Gemeinde Loudors sollen im Wege schriftlichen Angebots verkauft werden: v a) Eiche» Schnittholz. 1 Stamm I. Kl., 65 cm Dchni. — l,99 Fstm. I „ 2. 51 „ = 1,27 ,. 12 Stämme 3. „ 40—49 „ — 9,st8 b) Eichen Bau- und Grubenholz. 1 Stamm I. Sb 65 cm Dchm. — 2.32 Fstm. 16 Stämme 3. „ 40—49 „ „ —15,81 63 „ 4. HO—39 „ „ 41,56 „ 20 „ 5. „ 25—29 „ . = 9,00 ö5 „ 6 . „ 12-24 „ „ = 10,15 „ c) Bncheu-Stäuimc. 1 Stamm 3. Kl. 45 cm Dchm. — l.11 Fstm. 4 Stämme 4. „ 30—39 , „ — 9,47 „ d) Kicferu-Z»a-ni»c. 2 Stämme 3. Kl. 30—39 ern Dchm. l,75 Fstm. 4 „ . 4. „ 25—29 „ „ - 2,60 „ B „ 5 a , 20—24 „ „ 2,80 „ 13 „ 5b „ 12—19 ,. 2.77 „ e) Fichteu-Ltamme. 8 Stämme 5 a Kl. 20—24 cm Dchm. - 3,88 Fstm. 15 „ 5b „ 12 — 19 „ „ 2,9.1 „ Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift Holz-Submission" bis spätestens Freitag, den 27. Februar d. Is.. nachmittags 2 Uhr, bei uns einziireichen. woselbst alsdann die Erössnnng der Angebote in Gegenwart der etwa erschie,teilen Bieter erfolgt. Die Verkaiissbedingnirgei^ können bei uns eiligeschen werden. ZujchlagSfrist ■> -rage. Londorf, den 19. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Londors. Auma nn. 2541 Wegeban. Ter dlaniieemailiae MlnSban einer ra. 77u,» lanae» Weaeftrede iiir eine» nonrn Torianr-aami »> Luvellmden. Iveranldllaal 4 » 7000 :Nk. ioll veraebe» loerDeil. 2>er lwloiiene Anaebole 0,1» bii> Ml» ‘Nllllooch. Den 4. Mär» Do vorn,. 10 Ubr. Dem Bliräermeilieranne ciuaii’ veirtirsi. >v» Moiienamäilaa und Mteainnuimc,, oben liencii. Oirofctcdnenbndi. Den 24. ivcbrnar 1.114. Ter jMiirnerintiiler. 2,22 B linieret inerten KnnDlchafi jnT nelältiaen Mcmtlnie. Dnii wir bei icvrn Kailwirt Ludwia Tiorhem Pnlvermiible. 61,eben 60 erstklassige Ferkel Läufsrschwsine UM Oli au häitgebranntrni Stcir/cu; liefern leiii-tc haltbare Siiss- rahmbutler und nocli sii?-e Magennlleh Eiifl'achster mul billlKSter 1 rsatz iiir Zentrl- fnjen. .Keine Reparaturen-, aemfachste Reinisiuig'. Fern, empfehl. Buttermaschine«" u. Pokeltteischtdpie mit lui:- dichtem Verrchlu^s, amoniat. Geflügeltranken usw Prospekte mit Abbildungen kostenlos. Steiiueiißw.ueii - Fabrik Jak.Pltin-Wayasr Sikae Ja Sp«tcber t lihcinifnid). \\ lederverkaiifer uesuc.H. Wfjcllciiiitiiiiiiii des Stjirfö Lich. Die diesjährige Gcselleiiprüsuug des Bezirks Lich findet im Monat April d. I. statt. Anmeldungen sind gegen Enkrichtting von 5 Ml. Priisnngsgebnhr bis längstens zum I. April d. I. an den Unterzeichneten zu richten. Lich, den 23. Februar 1914. Der Vorsitzende des Prüsniig»>Aii4schusseS Scherfs. «7070 Ntttztzolz-Berkanf. :'luc. dem t>tcmeindelvaldi 'Lrolpcrioliansen, ZiüviCi Haag, p.inimctvlan und Tolaliitlt. soll folgendes Hole, im Wege des schristlichen Angebots verkauft werden i flicrcnt: S ElammeKlane .1,70 ftcftmctev „ 92 „ t. „ 20.42 ^trhtcu: 1 Stamm o. „ o,Sl „ 11) Stämme 4. „ ---- (5,20 „ 20 » 1 . „ 3- i,80 Ter Berkani erfolgt tmler den allgemeinen Vol.ver- kaufSbedingungen- uicldic bei dem Herrn t>)e»!ekndevor- fteher zu Bolpertshansen cingeschen werden lvunen. Die biebvle auf das Olanze sind vro .^cstnieter nach Holzarten und Mlaffcn getrennt, mit entsprechender 2lui- schrnt versehen, bis zürn 3. März dö. IS., vorm. 11 Ubr, hierein einznreichen. 27«)3 P Groh-Nechtenbach. den Li. Februar 1914. Ter Bürgermeister.____ Mjchitz bosii lll. 'Jfjciftet' 1913 . In der Uebergangs.zeit und int Winter empsehlert Aerzie und Professoren -i en als hervorragend gutes, tvi rkl ich vertrancnsw ert es Mittel Althuclihorster Hark-KimKirl Mturk- qiit'll« (v>l. l*> u. 9.0 Pf.) mit deiner Milch gemischt zu trinken. Diese rein natürliche Mm' wirkt annerordentlich ivobltnend,lüicnd.hernhlgettd n. gleich'.eitig kraftiacnd und bringt bet Husten nrid Ber- schleimnng meist angenbliä- l i che Cs* x leichtert mg. Däne b e » stündlich 1 bis 2 echte Alt- (iiiclihorstci* ^lineral- PaNtilloii langsam im Mtiude .ergeben lassen. .In rikoUen ü Xt. .öO li. SG Ps. in der Nniversitäts Avotbeke gold.(. Seibcl. W. Milbinger, A.'.'roU, Q.Lchaai n l- .Nolt ! fStlcd-Lsotrihigsn | Zutter-Rssevinen Milchkannen Milchkühler | sowie alle Geräte für BfilcbwiHscbalten nnti Mot^ersieu I in neuesten bewährten | Konstruktionen [G**ln [ Prospekte umsonst KS.Rosenthai Li^biyslrasse 13 j Fsrasprecher 77 ' -RSanNHHH Aktiva. JL An Kassenvorrat 1035.98 „ Waren laut Inventur 5631.32 „ Aussiinden 2482.60 „ Mobilien nach Abschreiben von 10°/ u 53.— Passiva. i> Per Jltitalieder guthabcn 1145. - „ Reservefonds 2030. - „ BetriebSriick- lage 3100 43 „ Reingewinn 2927.53 Sa. 9202.96 Die Zahl der Milglieder betrug Ende 1912 Abgegangen in 1913........ Sa. 9202.96 115 4 TiT 4 I 15 Zugegaugen in 1913...... Daher Stand Ende 1913..... Staufenberg, am 16. Febrbar 1914. LinhmW. Kviisiiiii-Pkrtin f. Kk»fftnsk!i. iü. ii.h. Der Direktor: Der Rechner: Der Lagerhalter: Stevl-a». Meyer. Heibrrtshausen. Bilanz am 31. Drz. 1913 Aktiva. JL An Uteiisilien- Konto 62,22 „ Kuyen-Konto 627,10 „ Waren- „ 7,537,77 „ Debitoren- Konto 593,70 Passiva. .M Per Aitleil- ,'tonto 545,00 „ Reservesonds^ Konto 2167,62 „ Betriebs- räcklage 1623,27 „ Aiifgetivi». Kapital 700,00 „ Kreditoren- Konto 1850,06 „ Rest des Rein gewinnes 1934,84 Rieserdiclen l,o> Berkaui einaeftelti habe». (Gebrüder Tchercr. «820,79 8820,79 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1912 109 Wahrend 1913 giugen zu...... Während 1913 gingen ab...... 3 Stand der Mitglieder Ende 1913 .... 106 Beuern, den 23. Februar 1914. Landwirtschaitl. Eousnui-Pereiu ll zu Peucrii. Eingetr. Genossenschaft mit unbeschränkt. Haftpflicht. .Hä). Phil. Spaar Ph. Lindeiistruth V. Direktor. Lagerhalter, i^imu Ein bedeutendes Geschäft Frankfurts bat .sielt entschlossen, an zablungsltdiip'' Beamte. Privatleute und Arbeiter einzelne Möbelstücke, als auch ganze Hrant- aus.slaüungen, sowie die dazu gehörigen Teppiche, Gardinen und Dekorationen gegen bequeme Monats- oder QuartaLsraten abzu- geben unter Zusicherung strengster Diskretion und unauffälliger, freier Lieferung. Kein Kassieren durrh Boten. Interessenten belieben Offerte richten unterIa. Z. «30äii Annonc. flxped. Hreh. BrnKcIi, Krankfcirt ». H., Zell lll HlieMmaitiS’ ums nnd Gicht könueu Sie selbst bekämpfen. Icli will nichts verkaufen. 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