Nr. 47 Ter Alt zeigte erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich »iltzemr.samiliendläNcr; zweimal wöchentl.llreir! tzlall kür den Lreli Gieße» iTiensiag rmd Freitags; zweimal monatl. la»i> airtschastkich« Seitsrag«» Fernsprcch - Anichllhse: lür die Redaktion NL, Verlag ». Expedition öl Abreise lür Depeschen: «»teiger «leie», ktnnahme von Anzeige» lür die Togesnummer bis vormittags 9 Uhr. Erster Blatt Giehener *64. Zahrgang Mittwoch. 25. Zebniar *9*4 Mt General-Anzeiger für Oberhessen Rotaticns&ni»onatIich7öPi„v>crlel- jäbrlich R!k, 2.29; durch 'Abholc- u. Ziveigstellen inonatlich 8ö chj.; durch diePost M.2.— viertel» jährl. ausschl. Bestillg, Zeilenpreis: lokal löPs, ausivärts 20 Pienniq. Cheiredakteur: A. Goetz. Verantwortlich sür de» polst, Teil: Aug. Eoey; sür .Feuilleton", .Berti,ischlcs''und.Gcrichts- saal": Karl Neurath; lür .Stadt und Land": „ . _ .... . _ . . ., . _ Kurt Bendt; für den RedaMan, Lrpeditlon und Druckerei: Schulftrahe 7. Anzeigenteil: H. Beck, Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Tageskalcnder an» dem Jahre 1814. 25. Februar: Beratung der verbündeten Monarchen über die Fortsetzung der Bewegungen ihrer Heere. Blücher drängt zum Bormarsch auf Baris. Die böhmische Krifis - eine österreichische Krifis. Aus Wien wird uns vom 23. d. M. geschrieben: Der ö st e r r e i ch i s ch c B a r l a m e n t a r i s m n S und das K a b r n c t t S t ü r g k h sind wieder einmal ans den toten Strang geraten, woran in erster Reihe die Opposition der missvergnügten Tschechen schuld ist. Tic Rcgscrung aber hat in diesem Fall wieder zu senem Mittel gegriffen, welches seit einigen Jahrzehnten die lchte Zuflucht säst aller österreichischen Kabinette war, nämlich die sogenannte Versöhnung der Tschechen — selbstverständlich aus Kosten der Deutschen, die inan in der Donaumonarchie durchaus zur Rolle des Ambos; iür den tschechischen Hammer verdammen will. Um die Parlamcntsmaschinc im österreichischen Abgeordneten hause flott zu machen, hatte Graf Stürgkh die seil vorigem Frühjahr zum Sttllstand gckomniencn dcutsch-böhmi schenBusglcift) sverhandlugi gen wieder ausgcnom men, was ja an udi durchaus erfreulich war. Rur das; sie den Rainen nicht verdienen, denn von einem Ausgleich kaun leine Rede sein, da Gras Stürgkh mit seinen Vorschlägen den Tschechen soweit cntgcgengckonimcn ist, das; ihm zu tun fast nichts mehr übrig bleibt. Das Verhalten der Regierung ist um so unbegreiflicher, da die Tschechen durch den Zusammenbruch der böhmischen Landesautonomie und die Einführung der staatlichen Vormundschaft einigermaßen mürbe geworden zu sein schienen, während die Deutschen ihrerseits den Forderungen der Tsche chcu soweit cntgegcnzukommen bereit waren, als sic es mit den Grundsätzen der Erhaltung des Deutschtums überhaupt nur vereinen konnten. So glaubte man bereits, daß der Boden für eine Wiedcrausnahme der Ausgleichsverhandlungc», für einen wirklichen Ausgleich geebnet sei, als der Statthalter van Böhmen, Fürst Thun, unter Assistenz des Ministerpräsidenten Grafen Stürgkh plötzlich mit den neuen Vor schlagen hcrvortrat, die eine vollständige Kapitulation der Regierung vor den Tschechen bedeuten. Während die Deutschen verlangten, daß zunächst die nationale Abgrenzung in Böhmen durchgesührt werde, lehnte die Rechnung diese Forderung rundweg ab, obwohl doch Fürst Thun in seiner Hcrrcnhausredc vom Juni Ittltt aus drücklich zugcstanden hatte, daß ein geschlossenes deutsches Sprackigebiet in Böhmen bestehe. Dagegen wurden die For dcrungen der Tschechen in Bezug aus die Bestimmungen über die Amtssprache der laudcsfürstlichen Behörde» und bei den Postämter» restlos erfüllt und ihnen zugleich die Landeshauptstadt Prag, in der die Deutschen zwar nur eine Mindcr licil, aber dorb das bei wcitein wichtigste, das ganz überwiegende Kulturelcment darstellen, bedingungslos ausgelic- iert wurde. Während in allen bisherigen Ausgleichscntwür- ien der Regierung an der Zweisprachigkeit Prags festgehalten wurde, erklärt der Entwurf des Grafen Stürgkh das „goldene Prag" als eine tschechische Stadt mit ausschließlich tschechischer Amtssprache. Das heißt, der Gemeinderat soll 'bas Recht haben, die tschechische Sprache nicht nur im innern Dienst, sondern auch im äußeren Verkehr ausschließlich zu gebrauchen, mit der einen Einschränkung, daß den Eingaben von deutscher Seite, die ebenfalls in tschechischer Sprache er ledigt werden sollen, eine deutsche Uebersetzung beigesügt wird. Das heißt also, daß die deutsche Sprache in Zukunst als ausländisches Idiom behandelt werden soll. Eichener Stadttbeater. Wie einst im Mai. Gießen, 25. Febr. Anders als bei uns daheim am Rhein gur.ln hier in den Adern das Blut, und mir wie ein sanftes Plätschern veredln hier in Obcrhcssen die Flut der karnevalistischen Fessellosigkeit, die am schönsten dcitzschen Strom drei volle Tage lang, ja vo» Neujahr ab in hochgedenden Wogen dahin rauscht. Man versteht hier kauni die unbändige Lebenslust, die til dem Rheinländer lebt, und doch war gestern abend eine Stimmung im Theater, die einen, wenn auch nur leise, an die srühlichcn Faschingstage daheim erinnerte. Beim Vorspiel zum dritten Akt suinmtc daraus sogar die Melodie mit, und immer stärker iourüe der Bei lall, der ebenso dem Stück als auch der in jeder .Hinsicht ladcl- loicn Auttübrung gegolten hat. Herr Goll hatte sich zu seinem Ehrcnabcnd die wirklich niedliche und liebreizende Posse WiccinstimMai ausgewählt, die augenblicklich ihren SiegcSzng über die dcutickicn Bühnen macht und überall bombcnvollc Häuser erzielt. Tic Direktion batte dazu noch alles getan, in» die großen Ansprüche an die A»s- siattuna »nd die Kostümierungen z» befriedigen, so daß schon das äußere Bild der einzelnen Auszüge ungemein '.eizvoll und auch geichmockooll ivar. Und wie lieb sahen die Mädchen aus in ihren Bicderincicrkleidcrn, im Reisrock, mit dcni cul de Paris und der Tonrnürc — Und Leben war in der Darstellung, Tempo, Lust... Vom Jnbalt >ci nur verrate», daß cs ftck, um e,u junges Liebespaar handelt, das nicht zueinanderkommen kann: aber »ach 75 Jahre» werden beider Enkel ein glückliches Paar. Dazwischen lausen allerhand Handlungen und Geschehnisse, die die beiden Verfasser Bcrnaucr und Scha nzc r , meist gut crsnnden und glücklich gesägt haben, und Walter Kollo und Willy Bred schneider haben dazu eine Musik geschrieben, die zwar Nicht immer durchaus originell, aber flüssig, zierlich und anmutig ist . Dazu kommen dann noch einige Tanzeinlagcn und ein bißchen Sentimentalität, so daß auch bei einer ivernger sorgfältigen Darstellung, als wir sic gestern sahen, der Erfolg gemacht ist. Herr Goll, der zugleich sein 25jährigcs Bühnen - jnbiläum feierte als Regisseur, und Herr Adam als Dirigent, lauten sich des Werkes mit großer Hingabe angenommen »no eine Ausführung zuwege gebracht, die auch cincin weit größeren Diese geradezu skandalöse Begünstigung der Tschechen hat die d e u t s ch - s o r t s ch r i t t l i ch e P a r t e i B ö h in e ns zu dein Entschluß veranlasst, sich an den AuSgleichsvexhand- lungcn nicht mehr zu beteiligen, und auch bic anderen in der Ausglcichskonferenz vertretenen deutschen Parteien, die Radikalen und die Agrarier, haben die Vorschläge der Regierung sür ganz unannehmbar erklärst. Run hat freilich der Deutsche Ralionalverband eine .Hilfsaktion ins Werk gesetzt, indem er „das Zustandekommen der Verständigung für absolut notwendig erklärt, allerdings wenn nötig auf anderer als der von der Regierung vorgeschlagcnen Grundlage". In den deutschen Kreisen ist inan einigermaßen erstaunt über die zahme Sprache der Erklärung, und inan meint, das; diese Rettungsaktion sür das Kabinett Stürgkh auf die Haltung der deutsch-böhmischen Abgeordneten, die ja auch die Aktion nicht milgcmackil haben, kaum vou Einiluß sei» wird. An die vielfach verbreiteten Gerüchte, daß Gras Stürgkh den böhmischen Ausgleich und eine Landlagswahl- rcform oktroyiere» wolle, glaubt man aber in den unter- richlelen politischen Kreisen nicht, und inan meint vielmehr, das; die Regierung mit neuen Vorschlägen kommen wird, nachdeni sic die Tculschen durch ihren jetzigen Entwurf niürbc gemacht zu habe,; glaubt. Welches aber ist der Grund sür die tschcchensreuudlichc Schwenkung des Kabinetts Stürgkh? Allgemein heißt es, er liege darin, daß man auf diesem Wege nach dein Wieder- zusainmeutritt des Reichsrats im März die tschechische Obstruktion gegen das Wehr ge setz und die Anleihe zur Ruhe bringen will. Aber in Wahrheit spielen hier Motive der auswärtigen Politik mit. Die unter dem Kabinett Goremhkin esugeschlageiie osfensiverc Po- litit im Zarenreiche bat die leitende» Kreise mit Besorgnis erfüllt, und es ist aus die^in Anlaß, wie wir verraten können, das Schlngwort gcnilleu: „Wir müssen uns zusriedene Slave» schassen!" Also um die na tional unzuverlässigen Tschechen zu versöhnen, was bei deren Begehrlichkeit doch nicht gelingen wirft, stößt man die zuverlässigsten Elemente der Monarchie vor de» Kops, schasst inan nuzusriedene Tentsche! Wenn dieser staatsgesähr lickicn Politik nicht noch in zivölster Stunde Einhalt getan tvird, dann würde das nickii nur das Ende des Kabinetts Stürgk, sondern cs könnte auch leicht de» Ansang vom Ende sür die Donaumonarchie bedeute», die mit dem Deutschtum steht und fällt! ScMtfdK» Reich. C i» preußisches Gr u n d t c i l u n gs g e sctz. Tie ,,'Rordd. Allg. Zstst." veröfieutlicht einen Auszug aus dem Entwurf des preußischen GrnndteilungSgesetzes, daS dazu be stimmt ist, der planlosen Zerschlagung länd und forstwirt schaftlicher Besitzungen cntgegenzutreten und andererseits eine der Allgemeinheit nützliche Zerteilung solcher Besitzungen, die zur B e r m e h r u n g d e r b ä u e r I i ch e n und Kleinbetriebe aus dein Wege der inucren Kolonisa-» tiou sührt, zu fördern. Ter bereits von der Thronrede angc- knndigte Entwurf geht dem Landtage in allernächster Zeit zu. Die Hauptbcstimmung des ersten AbsckmittcS besteht darin. !daß die Zerschlagungen, die von gewerbsmäßigen Grundstückshändlern und Vermittlern vorgenommcn werden. künftiqhiii der Geuehintguug des Regierungspräsidenten unterliegen sollen. Slußcrdem wird unter gewissen Bedingungen dem Käufer das Recht ciiigeräumt, vom! Vertrage zurückzutrcte.n. Ter zweite Abschnitt schlägt zur nninittelbaren F ö r d c r u „ g d c r K o l o n i s a - tion verschiedene, Maßnahmen vor, besonders ein gesetzliches Vorkaufsrecht sür den Staat, um die Be- sckiassimg von Land für «nsiedlcrstellen zu erleichtern: ferner cntlsält er Vorschriften, die die Regelung der bypotbckarischen Theater als unscrcm alle Ehre geniacht hätte. Herr Goll, dem bei seinem Erscheinen außcroiftentlich zugejubclt »mrdc. spielte den stets heiratsbereiten StanislanS von Metbuialeni, der ihm io recht Gelegenheit aibt, alle seine Vorzüge in das beste Lickit zu rücke» mit unnachahmlichem Schliit u»ft feimtcr Ausarbeitung. war eine Leistung, an der man seine helle Freude haben konnte, und die Zuschauer wurden denn auch nicht müft, ihm immer auiS neue Beifall z» klatschen. Eine für Gießen ungeheure Zahl von Kränzen Blumen und sonstigen Angeblichen wurde am Ende des zweiten Auszuges aus der Bühne au,gestapelt. Am Vormittag war scholl eine kleine Feier im Theater v>-ra»stallet ioordcn, bei der Herr Tircltor Tlcingocttcr dem Jubilar eine wertvolle Gabe mackste, dem sich Herr Geheimrat Fromme für die Theaterkommission und den Dheateroerein. sowie Herr Eon- radl'sür das Personal mit Ehrengaben anschlosicn. Auch die übrigen Leistungen standen aus einer lehr achtbaren Ttuse Frl Martini jchns in allen,„Altersklassen" eine liebe, >üße Ottilie. Ihre Lieber waren von cinenl so glockenklaren Klang beseelt und waren so sein und sauber gesungen, wie man es sich nur wünschen kann. Ein klein wenig lauter hätte das Liedchen des Groß- inüilcichenS sein dürfen. Wir boisen. daß die Künstlerin auch im nächsten Winter hier recht oft Gelegenheit haben, ihr? Fähigkeiten zu entfalten. Ein prächtiger Kerl war natürlich auch Herr Gro s s e r als Jütcrbog,Z>er sich zusammen mit Frl. Martini manchen Sondereriolg holte. Schade, daß uns der vielseitige und gewissenhafte Künstler verläßt, dem wir io nianchc heitere Stunde zu verdanlcn haben. Eine blendende Angostura schuf Frl. Else Jüngling, unsere beliebte, ehemalige Soubrette, die nun im kommenden Winter hier als „komst'chc Alte" weiter wirken wird. Vorderhand war sie als „komische Junge" noch sehr.lieb, nno man konnte cs durchaus verstehen, daß Stanislaus von Methusalem sie zum Anbeißen nett sanft. Das Lied von Haiti, das sie zusammen Niit Herrn Grosser sang, iand lebhaften Bcisall und wurde wie manches andere z. T. wiederholt. Reben den Sängern konnten iich auch die anderen Darsteller wacker behauvten. Herr B o l ck zeichnete den Juftizrat Pergamcnter, sowohl den alten wie den sungen, mit liebevollen, bedächtigen Strichen. Herr Schubert svieltc den Obersten mit bärbeißiger Entschiedenheit., Als Ernst Cicero eriüllic Herr S t e i ,1 h o s e I völlig seine Ausgabe. Frl. Nathusins war eine wirkungsvolle, drollige Erzieherin. Frl. S t c t t n e r ichus eine allerliebste Wcancrrn, Frl, T a g n h eine liebe Lera. Zu erwähnen ioärcn noch Verhältnisse bei Verkäufen von GruiidstückSteilen erleichtern- solle», endlich zur Förderung der Bildung von Rentengütern die Erhöhung der staLllichcii Reiitenbanklredite nuf Rcun- zehntel des Taxwertes und die Bereitstellung von 75 Millionen zur Gewährung von Zwischenkrediten. KutldllO. Ein entscheidender Tag in der französischen Kan, nt er. Tic Sozialisten und Radikalen in Frankreich, die voll dem Kabinett Touuierguc noch keine be- stiuimtc Erklärung darüber haben, ob au der dreijährigen Dienstzeit unter alle» Umftäudcn festgehaltcn ivcrdeu soll, hatte» sür die Sitzung der Kammer am Montag beantragt, einen parlamentarischen Ausschuß cinzusetze», der damit bc- traul ivcrden sollte, die gesundheitliche» Zustände im Heere, die Ursachen des hohen KraiikcnbcstaiidcS und der vielen Todesfälle, aufzullärcu. Da daS Kabinett auch die rechte Seite des Hauses mit einigem Mißtrauen erfüllt hat, so war inan gespannt darauf, ob es zu einem Sturz des Ministeriums kommen werde. ES ist aber alles ganz anders ge- loiniiicn als lua» erwartet hat. Ministerpräsident D o u - in e r g u e crllärte, er habe nichts gegen die Annahme des Antrages Augagneur-Jaures zur Einsetzung eines Untcr- süchungsausschnsses über die Gesundheitsverhältnissc dcs Hccrcs, da dieser Antrag nach der ausdrücklichen Versicherung eines der Eindringer, des Herrn 'Augagncnr, kein Mißtrauen gegen die gegenwärtige Regierung in sich schließe. Als dann der geinäßigtc Republikaner Herr 2lbcl Ferro den Gegen an trag cinbrachte, mit der llntcrsnchung der Gesundheitsverhältnissc nicht einen eignen Ausschuß, sondern den ständigen Kammcrausschuß für das öffentliche Gesßndhcitstvescn zu betrauen, crttärtc .Herr Doumerguc, cs sei ihm ganz gleichgültig, ivelcher der beiden t'lnträge ange- noinnien werde, er seinerseits fe;i auch mit dem Anträge Ferr» einverstanden. Run schickte sich aber Herr Mille- rand an, das Ministerium in die Enge zu treiben und den Beweis zu führen, daß der Antrag Äugaaneur-Jaures, wenn auch nicht gegen das Ministerium, so doch in Wirklichkeit gegen be» dreijährigen Dienst gerichtet sei. Herr Augagncur erlannle scharfsickitig die Absicht des Herrn Millcrand, die Erörterung, die sich bis dahin ausschließlich aus dem Ge- Riet der Gesundheitspflege gelialten hatte, auf das politische Gebiet hinübcrzusptelen und er entzog Herrn M.illerand geschickt den Boden, tiidcin er nach seinen ersten Sätzen ans seine,ii Platze aufstand und ries: „Ich ziehe unseren Antrag zurück und schließe mich vorbehaltlos dem Slntrage unseres Kollegen Herrn Abel Fern; au!" Herr Millerand starrte den Rufer verdutzt an, sagte kein Wort und verließ hastig die Rednertribüne. Die Abstimmung über den nunmehr allein übriggebliebenen Antrag Jerru trmr unter solchen Uniiständen eine bloße Förmlichkeit. Von 410 au der Abstimmung teilnehmenden tzlbgeordnete» stimmten 385 sür seine Annahme und nur 25 geiwn sie. Das Gewitter hat sich verteilt und daS Ministerium kann einstweilen seine Reise ins Ungekannte ruhig fortsetzen. Die Ausländer in Mexiko. Ein Telegrainm aus El Paso meldet: Der Engländer Lawrence, der nach den bisherigen Berichten aus Mexiko vermißt würbe, ist in Imperial Valley anfgesundcn tvorden: das läßt glauben, daß ,'ciu Begleiter E u r ti s wohlbehalten sich in den Bereinigten Staaten befindet. Von Harry Comp ton, der »o„ den amerikanischen Behörden gesucht wird, hat man leine Spur. Die „Times" teilt ein Interview mit, wonach Villa in Ehihuahua erklärte, er habe den Deutsch - Amerikaner Busch am Donnerstag freigclasscn. Rach einer halbamtlichen Rachrickit aus 'Washington haben Java» und Frankreich beschlossen, Secsoldaten in Mexiko zu landen, die als Wache für die Gesandtschaften dienen sollen. die Herren .Höcker als Heinrich und Grosser-Braun als Obcrinqcnicur, sowie Frau 2 o n n l a g - B l n ni c, Frl. L i n d c ck »nd Frl. Rabe. Tie von Herrn Kavellmeister Adam ausS sorgiältigstc acleitetc Miliiärkavellc solyic den Absichten ihres Leiters mit peinlicher Gc- nauigleit und zeizte auiS neue, daß sic sehr sein zu musizieren versteht und auch größere Aufgaben sehr wohl zu lösen vermag. * Rack dem Theater setzte sich der Abend in den überfüllten Cafes fort. Lustschlangen, Konfetti, iungc Schönen »nd andere, fröhliche Worte und ftarllberhin die Töne eines Walzers durch das nn bestimmbare Rauschen der Stimmen. Konfetti, bunte Blättchen, die wie irohe, lichte Gedanken sind, rieselt und rieselt .... Das war in Schöneberg im Monat Mai . . . die ganze Rächt durch klingts. Und dazwischen immer wieder Konsclti »nd Lustschlangen und Konfetti ... Heute liegen die bunten Pavicrsch;iitzelchcn achtlos aus dem Boden, in den Bäumen ivchen noch einige iarbige Fetzen . . . von gestern. Alles schon wieder vorbei, und achtlose Füße schreite» über die bunten Flittcrchcn. die warme, loeiche Hände fröhlich gestrudelt haben. Gestern . . . Das war in Tchöncbcrg, im Monat Mai. X. Die (Erfolge der Methoden Abderhaldens AuS Halle a. S. wird uns geschrieben: Bekanntlich hat der Prosessor für Physiologie an der Universität Halle, Emil Abderhalden, eine Methode bekannt gegeben, durch Untersuchung des Blutes die Schwangerschast scstzustellen. Aus Grund entsprechender Erwägungen kam er weiterhin zu einem Bcrsahren, ans dem Blut das Bestehen einer Krcbscrkranlnng zu diagnostizieren, sowie gewisse Ansichlüsic über Geisteskrankbciien z» erhalten. Tic Grundlagen dieser mit großem EmbusiasmuS begrüßten Entdeckung bil den die Umersuchungen über die Schwangcrschastsdiagnoien. In der letzten Nummer der „Deutschen Medizinischen Wochenschrsst" be- richtelc nun Prosessor Dr. L. Michaelis in Berlin über Versuche, die die Methode Abderhaldens nichtocinmal in ihren grundlegende» Prinzivien bestätigen. Michaelis behauvtetc, daß auch mit iedler- ireiem Untcrsuchungsmatcrial falsche Ergebnisse erzielt würden. Unter den Proscssoren der medizinischen Fakultät der Unioersilät Halle bat dieser Aussatz qroße Entrümtng hcivorgcruscn. - 2 >e erklären, das; Abderhaldens Methode in sämtlichen NnioersitätSNiNlien Aur Heften. rnt D >> r itt nabt, 24. Febr. Ter Abg. Loli Sta sEckeu bot zu .-dao 7.7 des Hcruptvvranichlags bcnntriigt, d.iß bic Sfuften der Kel le r ko n tcr ollc in Hessen auf die vstaftfölaffe übernommen und verrechnet werden. Ter Abg 2r. Wi n kle r hat seinen Anlraq betr. die Abhaltung eines Großobstmirktes in Alsheim in Rheinhessen zurückge zogen, Eingegangeu sind nieder einige Berichte des zweiten nnd des dritten Ausschusses über verschiedene von uns schon mitgeteilte 'Beratungsgrgenstönde, sowie eine interessante Gegenüberstellung d e r H c s ch l ü s s c der Zweiten und der Ersteu fammcr nebst den Anträgen des Finanzausschusses der Zweiten «rrmmer hierzu, soweit gemeinsame Beschlüsse noch nicht erzielt sind. An» Stadt «ni> LanS. Gieße», 25. Februar 1914. Karneval in Gießen. Ter .Karneval in Gießen har zwar etwas an seinem srühcrcn Umsange eingebiißt, aber noch immer war das lieben und Treiben recht bunt und mannigfaltig, und Auge und Ohr wurde aus dem Seltersweg und den angrenzenden ,.Verkehrsadern" unserer Provinzialhaavistadt bei jedem Schritte daran erinnert, daß die fröhliche Faschingslaune der Gicßener Fugend noch keine Einbuße erlitten hat. Tenn die Fugend, männlichen wie weiblichen (Geschlechts, war es zu allermeist, die sich mit buntem Flitter angetan und dir ihr Antlitz unter der Larve verhüllt hatte, daß man oftmals iaum unterscheiden konnte, ob ein Männlein oder Weiblein vor einem, fttind Toch was tat's, sie waren ja alle Narren in dem großen närrischen Reiche Bei dent strahlenden Sonnenschein, der anscheinend nur sür diesen einen Tag ausgesvart geblieben war, begann das Leben und Treiben bei wirlsamer llnterstühung der studentischen Verbindungen schon am Mittag, um dann gegen Abend den größten Umsang anzuuehmen. Ta war halb (hießen aui den Beinen, um, wenn nicht selbst in Maske, wenigstens die Maskierten zu sehen, deren Kostüme allerdings zum Teil sehr wertvoll und kleidsam waren. Taueben fesselten eine Reihe von Wagen, die ständig unter großem Radau der Fnsasseit die Straßen auf und ab fuhren, die Aus merksamleit des PichlikumS. Darunter einer mit einer Fu fchrist, die einen harmlosen Wink nach oben bedeutete und die allseits mit vetzitändnisinnigem Lächeln ausgenommen wttrde. Tic zaric Inschrift lautete: „Godesberger Lmidsturmvcrein „Antonia". Sachverständniskommission der Ilelrcrlaiid Licht- und Dunkel-Zentrale," Tag einige Maskierte in ihren Scherzen über das M-rsz hinausgingen, das ist leider nie zu vermeiden, war gottlob aber verhältnismäßig selten zu verzeichnen Am unangenehmste,i tührke sich ein mit einem st'selskotzi» geschmückter junger Mann ans. Das ehrsame» Geschlecht „Minis“ stirb, beianntlich nicht aus, und das ist gut so. Er mußte schließlich von dem auisichtsührende» Schutzmann ab gcsühri werden. Was den Lärm anlongt, so trugen die verschiedene» Reklame-Wagen und -Züge unstreitig den Preis davon, die mit nicht sehr künstlerischer, aber desto lauterer Musik den Passanten die siir de» Abend geplanten Maskenbälle anpriesen. Ms diese Bälle begannen, legte sich allmählich der Trubel aus de» Straße», die Menge verlies sich und luchte i,ch in der Turnhalle, im East' Ebel und wo sonst „och Maskenbälle siaitjandcu, oder auch in den Easäs ein Plätzchen zu ergattern. »iid heute--Katcrsßtmniung — grauer Himmel — allgc,»einer Jammer — leere Börse — Aschermittwoch!I K. B. ** Tageskalcnder sür Mittwoch, den 95. Febr,: S t a d l- thealer: .Schneider Wlbbet' Aniaiig 7 Uhr. Tr in ker- Fü rsorge st c ll e sür Stabt »nd Landkreis Gieße» Gießen Aslerwcg 9. Sprechstunde jeden TounerStag abend 6 bis 77, Uhr. ’* Der GroßI> crzog hat den außerordentlichen Pro- iesjor an der Technischen Hochschule zu Tannstadt Dr. Bernhard N c „ in a „ n ach sein Nachstichen mit Wirkung von, l. Avril 1914 ans dem Staatsdienste entlassen. . ** Arbeiterorganisationen i u H c s s e u. Nach dem 8. Sonderheit ,u»i Reichsarbcitsblatt 'Berlin 1914) waren int Grohherwmum Hessen 1912 insgesamt 4 7 938 Arbeiter, d. h. 2.>, Proz. aller Arbeiter, organisiert. 4l >90 davon waren in der Industrie brsthästigt, ü. h. 27 Pruzeni aller IndustKearbcitcr. Fm Deutschen Reich war dieser Prozentsatz nahezu der gleiche (28 Pro;.). Weitaus der größte Teil t.'> 27.7 gehörte den freien Kcwerkschasten an, nur 164.", de» christlichen Gcwerkschasten, 791 wirlschasks sricdiicheit Arbeitervereine», 274.7 de» Hirsch Diiuekgriebcu Ge Halles regelmäßig sür die vcrsäiiedeniieu Diagnosen mit bestem Er 'olg angewandt würde. Mit dem aleichen Eriolg Ivnrdc Abderbat dens Melbodc auch austerhaib Halles und zwar in den meisten den, scheu tlniversitätslkiniken angewendet. Gebezmrat Tentcr. der Ttreklor de, HaUeschen »uiversitäis Tlinit sür Obren . Rajen- und Kehltapskrentbeiten schreibt: „Tie bisher vorliegenden Umerinchungsergebniiie über die I Zuverlässig- lei, des Abberbatdenickirit Tvaliüerversglirens zur Frststellung der Töiwangerichair bilde» in ihrer (Gesamtheit ein geradezu erdrückendes Malerial. das iür die praktische diagnostische Ber,verlbarteit dieier biologischen Methode in etlatoiilcr Weise Zeugnis nblegl. ES ist erklärlich, daß bei einer derartigen ncncn Metbode, die an die Technik der Uittcriuduntgcn äußerst hohe Auiordernnge,, stellt, und in der einen oder nnderru Richtung, wie Abderhalden selbst innncr nieder hcrvorbi'bt, sicherlich auch »och »erbessernngssähig ist. in der ersten Zeit ibrer Anwendung ab »nd zu Resultate publiziert werde», die geg>n den Wert des Verfahrens zu ivrechen scheinen. Derartige „BKiaaer" ließen sich aber in allen Fallen, bei dcncu Nachorui,Ingen der von den einzelnen Untersuchern qe- üble» Technik oder besonders ber verwendeten Organe diilch Pros. Abderbalüeu ielbiKansgesührt iveiden lonmcn, als in der Mangel hgstcn Technik des einzelnen Untersuchers oder in deni von ihm willkürlich ciiigcfübrtcn und häufig unzloeckniäßigeit. lvril ans folschcil Voraussetztmgcn beruhenden Madisikalioneii (Michaelis) gelegen sestslellcn Hut die weitgehende ZuvcrMsiigkcit des Tvalisierverjabrens zum Zweck der Feststellung der Schwangcrichaii auch jedem Laien zu »eranichaniichen, sei hier erwähnt, daß Abderhalden selbst bei mehr als 500 ei »ge sandten Blutvroben, über deren Her- kuirst cril »ach Bekanntgabe des Verstichsrejultotes Austchluß ge gebe» imirde, nnr zweimal Resultate erhielt, die sich mit dem ,n dem einen Fall übrigens cbensalls unüchereii klinischen Berlinde nicht i» Einklang bringen ließen F„ ähnlicher Weise genolleten sich die Ergebnisse der Umersiichung a» der Koniqs bcrqo llniversitütssranenklinik, wo bei 200 mit der Tnaliiier- melbolv' iMieriuchlcn Fällen nur eine einzige Fchldiagno,. »nter- lies Dazu kommt noch, daß Abderhalden die dnrch den Thnlisier- neriuch gewonnenen Reinliaie gleichzeitig durch andere eimnands freie Methoden, speziell durch das sogen. ov:iiä»e Versahren, lon trrftirrtc und ihre Zuverlässigkeit in vollem Nm'angc bestätigen .onme" werkvcreincu und 179 unabhängigen Verbänden. Dem Br ruse nach waren die hessischen Mitglieder der freien Wo» tv e r k s ch a ste ii in erster Linie Metallarbeiter (9733), Bau arbciter (.7880-, Fabrikarbeiter ohne nähere Bezeichnung ,7182 , Sattler 3692 . Holzarbeiter 3886’, Maler 2832 , Transportarbeiter *2029 , Schuhmacher <1722 , Geiitcinde- arbetter (1384), Brauerei und Mühleuarbeiier * 134 l), Buck druckcr 1280 , Tabakarbeitcr (1144 , Steinarbeiler 663), Zimmerer .761*, Schneider 726’, Lederarbeiter .706 . Tie christlichen G c iv e r k s ch a f! e n hatte» ihre Mitglieder hauptsächlich unter den Fabrikarbeitern 678 , Tabakatbei- teru (.732 , Malern 1.70’ und Bauhandwerkern 122 , die H i r i ch - T ii n 91.7 einen Veleranenappell in Mainz, dazu soll der Verband 3000 Mk. beisteuern. Pohl- G ö iic- beantragt, die Plakette soll so abgeändert iverde». daß sic wie e>» Vereinsabzeichen getragen werden könne. Für Frühjahr I9I.7 wird ecn K o r n b I n »i e n I a g beabsichtigt. Fm Fahre >913 wurden .71 976 Hassiatalender ab- gesctzi. Das Samnielwerl ergab 2770 Mk. Ter „Hessische Kamerad", das Lerbandsorga», zählt jetzt 2,7 300 Leser, Veceiiie, die die Zeitung sür sämtliche Mitglieder beziehen, befinden sich in Obcrhessen Il.7, in Starkenburg 101, tu Rheiiihesscn .78, Tic Entwicklung ist eine günstige. " ® 1 a ö 11 h e a I e r. Ta Herr 2! oIteck von seiner Krankheit „och „ich» heracslellt »7, muß am Freilaq stall Webeknids .Kainmersanger" Otto Erich Hartlkvens tloinöbic »Tic Lore" ae- geben werben. — Es ul jn ivunschsn, daß die ülacbiraac nach der Schüiervorstellinig von »Eamonl" mit der Beetbovenlche» Vlußk onr LaniZtaa „achwittaa sich noch lebt. Io das; die Tlreklion ani die Kobe» konan! — Zinn ölaklstnct des Proleüors Marzell Salzer an, morgigen Tonnersiag >ei noch bemerkt, daß, einem Wnnlckie des Gasles z» ciillveechen, pünktlich beaonnc» Ivird. ' Ter Hessische Diakonie verein wird seine Haiwt vcrtamiiitnvq am 2.7. März im Laiidesiviiodalgebände in T o r IN üadl aikal'cn. ** PoIksvorle i n n ge» d e s L e s c h a l l e » v c r et ii*. Man schreibt uns: Verschiedene Umstände baben den Beginn der dicsfährigen Bolksoorlcsiingcn des Leiehallenvec- ctns leider verzögert. Die erste Borlesiing tani, daher erst a»i Donnerstag abend 8-,.Uhr in der Turnhalle der Höheren Mädchenschule Eingang Tanimstraße, statlsindeu. Jn ihr wird Professor Bogt über Deutschland u n d E u g - l a i, d reden. Fu dem gegenseitigen BcrhältuiS dieser Mächte rubt einer der Lchwerpuntte der Wcltvolitik. Fm Welthandel ist Deulschland der schärtßc Konkurrent Englands. Dementsprechend wird der Bortrag, der die historische Entwickelung der Beziehungen der beiden Polter zueinander behandelt! soll, zugleich eine Einiührung in das Berstäudnis va» Well Politik und Handel bilden. De» zweiten Borlrag wird im März Privatdozent Tr Peppler über >o c s s e n sch a s t- l i ch e B a l l o n f a I> r t e >t halten. *" *■ Landwirtschastskammer f ii r das G r v ß l> e r z o g kn IN H esse ». Laiidivirlichnitlich’- Vorträge iinben üatl: Am Freitag, Sc» 27. Februar, abends ( . 8 Mtiv, in Ockstadt im Gasl- liaiise von Klingel über: ..Tie Vorkenläser »I der Kirschpilanzung". Grosch . Landwirtschansletzrer Tr. H o t i m a n u - Friedbergt und am Sonntag, den l März, nachmittags 4 Uhr, in R ö d g e n (Kreis Gieße» in, (bostbause von Heinrich Wagner über: „Turch welche Maßnavmeu könneii in der Laiibivirtschast die Reinerträge erhöbt werden?" (Ockonomierat We itzcl Licht i ** Eine unangenc hm e Verreck» n » g Seil Fahren waren i» Büdingen die Porbereiniiige» zu einer möglichst glänzende» Feie, des 4 50 jährigen Bestehens der B ü- dingcr S ch n r e » g c s e > i i ch a f t IM Fnlj 1914 im Gange. Tiese, Tage enideckie mm der iürsckich Isenbnrgiiche Reichsarchivrat lJr. W > Iima » n Büdingen , daß die Gesellichaft schon 500 F a ll I beste!.,. Daraufhin dal der Fnämisschuß kür das Fiibilaums- sest die Jnbiläniiisniimmer schleunigst »m .7 0 h i n a n s g e se tz , »nd ieirrl nun die Haibtallsendiahrscicr " F u das Handelsregister Abt A des Amtsgerichts Gießen wurde bezüglich der Firma „A. Siegel" zu Gießen eingetragen: Tie Prokura der Frau Elsbeii, Siegel geh. Eicke zu Gießen in erloschen. Ter Robert Siegel Ebetrau, Eliiabctb geb Leonbard zu Gießen, ist Prokura erccist. — Bezüglich der Firma „S z e gm ii n d R o srnba u m" zu Gießen wurde eingetragen: Tee Kauimann Fstdor R o r h s ch i 1 b zu Gießen ist in das Gc- ickaii als veiiönlich iia'lender Geiellstbaster einqelreten. Tic osicne HandelSgeiellickait bat am I. Fanvar 1014 begonnen ** G ii irr c cch tsregister Gütertrennung haben vereinban: Eduard Eberl, Gasumet, und Ehefrau Elifobetlza geh. Mathis in Ottenbach a. M , Mepgermeister Fakob Dcng- l c r und dessen Eheirau Fustixc geb. Sohn zu Tarmstadt. ** K leine M i i i e > l II » ge Fn dem Tarsk Breiten- b a ck> bei Marburg banden mehrere Burschen den angetrunkenen Gemeindehirien an einem Baum am Kopse scst. Erst am anderen Morgen wurde der vollständig Erschöplte enkdecki und losgeickmilten. Tie Rohlinge konnte» noch am gleichen Tage ermittelt werden. — Be, Schwandet m wurde gestern dl' Leiche des Schubmachers T i v t e r aus Reu-Fsenburg aus dem Main geborgen. Titzler batte im Tezcmber 1913 s e i n e b c i d e » ,t >o i l > i n g s I c n d c r v c r - gütet lind war seil der Tat verschwiiilden. Bei Geilen - b < > m iburde in, Rheine die Leiche des im Tezember 1913 aus Zell im Odenwald venchibiindencn 70jährigen Müllers W. Jhring gelandet. Es liegt Selbstmord vor — Während eines Lumpen abends in Ol sei, back, gerieten wegen der Preisverteilung die Fudrunteriicliiner Gebrüdei -M „ l l e r und Georg Hck. Karl in Tlreil, in dessen Berlaui Georg’Müller von Karl durch einen Re v o l v e r s ch ii ß lebensgefährlich verlest ivurdc. Karl soll aus Rorwehr gehandelt haben. " .Konkurse i» Hessen. Fn dein 5>.o»knrsver>aliren über das Vermöge» des Fasel Lüinerel. LandeSvroditkteuhöndler ,n Mainz, in Schknßlerniin a»t Aliitivoch, 1K. März 1914, uoe- millags 97, Ilhr, vor Cent Großb Amtsgericht Alain, bcßinunt. — Das Vangeschäst von Fob. Vbit. Götb in Franklnrt a. Al. ist in Konkurs gcralc »; Sie Verbindlichkeiten sind erheblich. .Kreis Frieoberg. Fricdberg, 24. Febr. Roa, tut,'.er Erkrankung starb Rektor Maz Schmidt in Heppenheim. Ter Verstorbene war in Fricdberg geboren; er erreichte ein Üllter von 72 Fahren 1910 beging er fein goldenes Lehrcrjnbiläum Sei; einem Fahre lebte er int Ruhestände h Butzbach, 24. Febr Fm Bntzbacher K o h l c i,! ä i> rc werk wurde der Arbeuer Philipp Ritz durch eine ervlodic r e n b e Natron flasche getötet. Hessen-Nassau !! Marburg, 94. Febr. Ter »nnnielir anSgelegte zweit« Teil des sl ä d t i s eh e i> D o i a n i ch l a g s belchältigl sich mit de» imtlischen Werke», Schnle» »sw. Tas Gaswerk Ichließt ab mit tl >050 Mk.. das Wasseriverk mit 141 .80 Mk.. das Eiswerk mit >r9(>5P!k.. das Eleklrizuälswerk mit 2M 8159)1 f. und die Straßenbahn mit 107 100 Mk. Für die Ode, eealichnlc >7»d 1:0 800 Mk., säe die höhere Bi'ädchenlchule 70 400 Mk. ,i»d iür die Volksschule» 209 209.50 Mk in Einnahme und Ausgabe gestellt. Tie Armen- kalsc eiiorderk bei 06 975 Mk AiiSgabcn. einen nädtischen Zllschnn von 21 975 Alk. Del der städtische» Stuutnfic sind 4 917 000 Mk. gegen 5 08)500 Akk. INI Jahre 1911 vorgesehen. X E »»i» bach, 24. Febr. Fniolge der.ZnsoiiNnenlegnng der Feldmark verschivinde! der ttzeinenidewald »Langdeck" oberhalb des Tories. Drei Jahre sind iür ieiae Avbolzniig voroeleben: es werden alljährlich sür etwa 7000 Akk. Holz geschlageit. Ter Distrikt ivird ein vorzügliche; ?lckerla»d abgeben, woran cs hier tatsächlich mangelt. Vereinsnachrichtrn. bl., Lollar, 94. Febr. Geile » abend veranstaltete die Viirschen'chait „T e n l o n i a" in, Saale »Zur vlermania" Fii,’„im,.i!iee!-ru ernannt »mrden. ( b a tt n. 24. ^cbr. Tee Avvell^ericbtsbos de-?' Staates 9tew v J)ocf bot nur Beruiuna dec, E^polizeilentnants Becker, der weaen Mordes an den: Bordellwirt R o s c tt 1 1) a l am 16. Juni 1912 vcr irteilt rvorden war, eine neue Untcrsuchwli'r anaeordiret. Die Bernümq der initverurteilten vier i'etitr, von denen Stosenthal niedergescliosieu lvnrde, »vurde verworren. !tiitocriiiätj>nod»vidtfcit. Tem Ptivatdozenlei! für Röntgenologie o» der iluivcrsität Würzb » rg Ur. me tische Philologie in Gieße» »nd IN Bonn Nach Abiolvierung seines erste» theol. EramenS lonrde er, 1854, Bredigtomtskandibal, bestand im folgenden Jabr sein Examen vor den: Lberkoniistoriuni, zog es aber vor. sich nicht dem Pastorat i» Hessen jii widmen. So iiiibeil wir Tlmdichnm I8.7l> in Genf, >oo er an der luthcriidtcit Kirche vrediglc und sich durch das Erreilcn von Vrivalmiterricht sein Brol 'verdiente. Seine Ernennung mm .nvcite» Plärrer a» de, Genfer Kirche nimnn er nicht an. Ende 1858 trat er als Lehrer titeir Pcniionat ein. das A.H.R obiger ans Hanau »ach Ge»! vre legt halle. Hier lernte er die Tochter seines Direktors, Antonie Rö diger, keime», die er 1858 heiratete. 1860 wurde Thudichiim Tcil- babee ani Untcrnebme» 'eines Schwiegervaters, das er 1863 ganz ilbernahni, um es bald darauf mit seinem anderc» Schivager, dem Lileratiirbiftoriter Ferdinand L ot l, eisen, zu Icilcii. Unter ost »ngeivölinlich schwierigen Verhältnissen gelang es ilii», seine Anstalt zu einem Müstcrinftitut ansznbauen und sic vorbildlich zu machen für die moderne Erziehung. * T ie Schwindeleien des S ch l o ß h err » von Pienzenau. Tie Vcrhailung des Hochstapler’.- Beskow rnit jetzt alle Schwindeleien dieses Mannes in die Erinnerung zurück. Besloiv tan, im Fahre 1897 nach Dresden. Er lauste die Hutten bürg bei Meißen, die früher dem Berliner Eiroß- kauimann ('Vrlfa gebärt halte nnd zahlte 10 09!) Mk. daraus au. Er verlauste dann die „nr die Hulteitburg liegenden Felder und soll dabei einen Oicwinu von 80 000 Mk. erzielt baden. Das Geld gcnloß aber schnell imerheiten als gut bezeichnet bat teu. Auch in verschiedenen anderen sächsischen Stadien faiiftc Bcstow kürundstücke und Häuser, strich die Mieten ein und ließ daun nichts mehr von sich hören. Erst als er sich einen Pa>; „ach AuftraltFn veuchaiste, wurde eine Unteriiichung ringe leitet und ein Steckbrief hinter ihm erlassen, der aber, wie cs scheint, nicht erneuert wurde, so daß er in Tresden nach seiner Rückkehr nicht belangt werben konnte. * Gesunkener Dampfer. Bei der Deutsche» Tomvs lchiisabrlsgesellschast vansa ist von den, Kavilä» des Tamvsers ..Wildeiricls" folgendes drahtloses Tclegranini eingetroffen: 1 a ra ti j ( r Eklivtica ist bei .ikopenhagcn im Sturm aus’ 47 Grad Nord, 6 itzrad Wr'st gesunken, itzerettet wurde ein Passagier, der zweite Maschinist, ein Mcßroom Boy, lüns Ma troscn und drei Heizer. Der Kapitän ist tot. Tir Meldungen jftri turn b jiir Mark Tamenblusen erbeutet bauen, bestiege» ein Auto »nd wiesen een Epauiieur an, nach Si'eufoH» jh fahren, Der bbmiijeiir iihöpsie Beroalln und ,„llr sie bk? rn einer vorüber gehe,tbenSchntzmannspatronille uns lieft dann Sie Leute »erboste», * NStselbasleCrkranknngen Hamburg, 24, Februar Heute niargeu wnrbe Sie aus sechs Personen be siebende Familie des Milklkhondler? Luedoer? in Ibrer Won nung besinnungslos auigkianden Eine rochier war bereits tot, da.- Ehevaar und die zweite Totlner iourden beiinnungslo-, in das .«krankenKan--- gebracht, Ter Instand Ser anderen Kinder ist loeiu ae> bedenklich Wabrjcheinlich liegt eine Pergistung durch »er doroene T»eisen vor, * A »s ge r ä » chert, Aus Bordeaux, 24, Febr, wird gemeldet' In der Nabe von Libourne lötete ein Wahnsinniger seine Rackbarin duril, »iewebrschüiie lind verlerne deren (»latien und eine» Rachbarn, die zu Hilft eilten, schwer tbendarinen batten mit Unterstützung der Botksinenge da? Haus uinschlossen, aus dessen Fenstern der Äialmjinnige Schüsse abgab, bi? e? gelang. sich seiner zu bemächtigen, indem n,an da? Hau? an-: räucherte, Ter (Wriiitber der Schl a raf i ja Ter Hosschan itMeicr a T, Tel, ni -Ie, der früher auch den Hostheatern r» Dessau und Kassel angehörtc, ist inr Alter von 7-, fahren g e - st o r b e », * Ter ganze amerikanische Arsten ist, einer Mel düng des „Berliner Lolalanzoigers" zufolge, von einem Blizzard lieimqesuchi worden, Ueberait herrscht grobe »alte. Zahlreiche Unfälle infolge des Frostes sind zn verzeichnen - ?l b d - e ( Kaders Trompeter, '.'In? Pari? wir3 be richte!: Ein Veteran, der säst bundert Fahre aui deni Rüchen l;oi, wird gegenwärtig hier in außergewöhnlicher Weise geehrt und geieierl Es ist der Trompeter Rolland, der einst, gl? die Franzose» ihren Eroberungskrieg in Algerien sührten, gegen Abd el Kader kämvite, it»d lH4:i von dem berübmten arabischeil Emir aeiangen ^genommen wurde. Eine? Tages wnrde der Araber von den Truvveii de? Generals Lamvriciörc angegrissen, und es ent ivann sich eine wilde Schlacht, Als der Kamvl am heiftcsten tobte, liest sich der Emir den gesät,genen Trompeter vorführen, gab ihn, die Trompete zurück und sagte i „Blas die französische raitf'" Durch diese Kriegslist hasste er, Verwirrung i» die Bei Heu der Angreifer zn trage», Rolland fehle die Tromve.e au die Lrpve» und blies mit voller Lungenkrait statt de? Rüa zugs das Angrissssignal, Täs wirkte wie ein elettrischer Funke: als die französisch?» Soldaten aus dem Lager der Feinde heraus zam Angriff blasen bürte», stürmten sie mit dem Bajonett in der Hand mit solchem Ungestüm vorwärts, das, Abd-el Kader kaum »och, Zeit zur Flucht fand, Rolland lag, von mehreren Kugeln ge'ronen, aui dem Schlachtselde, General Lamorieiöre lieft ihn irai eine Lafette beben, wie man früher einmal die Soldaten au, den Schitd legte, zeigte ihn den in Parade ausgestellten Truppen als einen Helden, vor dem man den Hnt ziehen müsse, nndchiinücitc ibn am dem Schlachtfelde mit einem hohen Orden, Trox der schweren Verletzungen, die er erlitten kalte, blieb der kühne Tro», Peter am Lebe», und ee lebt, wie gesagt, noch beute Fetzt in er aus seinem Heimntsdorse zum ersiennial nach Pari.- gekommen, und man empfing ibn an» den, Babnooi wie einen lieimkelwende» Sieger! unter de» zum Empfang erschienenen Personen befand >ich auch ein General de? Generalstabe?, Einem zn Ehre» des Tromveter? oeranstallete» Festmahl soll aneb der Präsident der Republik beiwohne», und man kann sicher sein, daft e? hierbei an Faniaren nicht fehlen wird, nur daft sie diesmal nicht ans der Trompete heransgeschinettert werden dürsten, ... E, * Ermutigend, Tee Geologie--Prosciior im Gespräch: „Tein Geologen bedeute» 1000 Jahre überhaupt gar nicht»," M>, Smith erschreckt: „Um Gottes willen! lind ich Hab, gestern einem Geologen 20 To»gr gepumpt!" Lingcsaiivt. lFür For:n und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehende» Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung ° Klein Linde», 2!>, Febr, Tem Herrn Einieuder de? Eingeiandts über I» gendvslege ans de» Lande in Ar. N des Gierenee Anzeigers vom 2!!, d?, Mts, könne» wir voll bei stimme», wenn er schreibt, daft die Iugendvileg: in d»n> -Ori schallen »in Gieften leider noch viel zu wünschen übrig lasse. Auch i» Klein Linden iriist da? zu. Hier kann man auch die de» Ingendpilege sehr bedürftige Jugend jeden Sonntag in den Wirtshäuser» 'eben und dieselben Wahrnehmungen machen, wie sie der Herr Einsender zur Genüge in seinem Eingesandt gekennzeichnet hat. Es ist aber lein Wunder, daft die Jugend regelmäßig Sonn- tags, und auch älter? noch in der 'Woche, hinter dem Biertische sixi, Tenn nnunterbrochen »at ,e»i jeden Son»tag seit Weihnachten entweder Tanz, Aintersest, Kavvensitzuiig oder sonst etwas andere? Naitgeiunden, Tan die? zur Gewohnh.il führ:, iit inb>, verständlich. Ein Schnhmachiw. bezw, dessen Angehöriger sagte mir persönlich vor kurzem, daft es in Klein-Linden Familien gäbe, wo die Eltern die Tanzschuhe, iür ihre „Fräulein Töchter" und ihre „Herren Söhne" iaum bezahlen tönnten!! Taxi n Klei n - Lind e n wenig o d e r g a t f c i n Si » n für Jngendpslege herrscht, wissen wir und andere In» gendvereine schon länger als gestern und heute. Man brauche nur die Turnstunden des hiesigen Turnvereins zu besuche», und dagegen die Versammlungen und Veranslaltnugen der „Bnrschen- icdait - besser Sausklub Fiselio", Ten gewaltigen Unterschied wird man dann schon heranssinden, Auch uns tritt mau sehr, sehr vorurteilsvall gegenüber und nicht allein die hiesige Jugend, sondern auch hohe angesehene Bürger, Ich sind»' es slegellniit von einem i-mgen Mann, auch von den sonst „so hoch gebildeten Tarnen!" Mlein-Lindens, tut? wegen des Abstinenis ani onener Strafte zu belästigen. Kommt in unsere Versammlungen, ivo über die Alkolwliiggc usw, Aus- klärnng geschaffen loird, aber vorurteilsfrei, und , höret und dann urteilet! O rt ? g r n p p e Klein -Linden des A b jt i n e n t e n b u n d e s Germania, I, A.: August A e ige l, Klei» Linden, Hügelstrafte 2ö, Amtlicher wetlerdericht. L e i s e n t l i ch e r W e t t e r d i e n st. 8 > eften, Wellerm-ssichten in Hessen am DoimerStag, den 26 , Febr, 1911 : Wolli,', vieliach anlheiternd, trocken» etwas kälter, slrllenwel'e Rachlirost, östliche Winde. €ci$u* Üacbricbten. F » rchtbarer Selb st m o r d, P a i > ?, 25, Febr, Tie Frau de? Bankhirelior? T e s i e a u i in Amiens peenbie dadurch Selbstmord, daft sie sich IN Teelen hüllte, die mit Petroleum getränkt waren n»d diese an z-iindeie. Vorher lzalte iie siäi eilten Knebel im Mund bescstigt, Ter tüatte >a»d die Leiche, vollständig verkohlt vor, Sabotage? Paris, 2.~>. Fel», In Poiltoi s c wnrde ein Ttreelenarbei- ter verhaltet, nnii er ein A e i ch en si g nal zerstört hat, ossenöa» um einen Zug zu gefährden, lieber seine Gründe verweigert der Festgenomuiene jed,' Ausknnit, Man vermutet Sabotage 2 t n rm e i » S p a n i e n , Madrid, 2», Febr, Tie Stürme in ganz Spanien dauern mit unverminderter Heftigkeit fort. In Valeneia wurde das Tach eines Wachkauses adgeeiise», wodurch zwei Frauen getötet und sieben verletzt wurden, Tnrä> den Einsturz de? Glockenturmes eine» Klosters ivurde ebenfalls eine ganze Reibe von Personen verletzt, T i e a l b a n i s ch e Frag e. P aIvng , 25. Febr, Ter P r > » z ,z II W i e d soll, verseifte denen Blättern zusolge, sofort nach seiner Thronbesteigung eine A b o r d » n II g nach K o n st a n l i » o p e l entsenden wollen, die mit der Pforte eine Regelung der albanisch-osinaniichen Beziehungen anzustreben habe. 2 a» «»cttus;mittel der Zukunft, das für dciigesuiidkicitsichädlit 1 icn.>raffcc'voUkl'i»»icrr <<-rsat; für ktzcsunde und Krankc bictct, ist Kaffee Hag, der coffeinsreic Botsiienkaffcc. („Tcr Arzt als x-zzieher" I00K, Heft:t>. Ein langer Carnevai ist eine Lust. 5?lücr bic «>iiUc her ncicIlfctmftlicOcit BervfUüitmlnen und son- ftiiicii Bernnünnnnen isi hocfraurti nirlit frei oou^toditcifen mr die l^einndkn.'ii. ;Mm hiinttn"'.'" sind (f-rfftltuiuiciir nenen bereit evolneit ,^anH iicbic Lodener Mineral Pastillen längst bewährt Hsth jg find. Besonderc- gute Dienste um die Pastillen auch morgenH j, e i m Allssieben, weil sie ^i'auchverschleinnmaen re. beseitige» und schnell den Hals vollständig freiwacheu. Akan achte aber auf den 'Jtatnen PoSIjtriiijt 10 (iö ßch. Kalbjleislh TelterSw, U ( :;r ) Tel, 285 la. gew. Müsch. Ia!el!ertig Lchellsi'che, stnWiair. Noi- ?»ungen foTQ.oUc and.Klnh u. Seefische in anerkannt feinst. Qualität stets frisch bei i'™ 4 *. Klei iS hon ii Dahnhossrraste nt). Tel. (KJ. Älleittia. Honiadevok d.Ober best'. Biencnzuchter-Bereins. Mull- ll. Seefische M. Tchnlhos Televbon lft — Promoter Versand „alb answaris. 1" ' llenbeit: Rcubeit! 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