* Nr. 43 Erscheint lijlid) mit A»?nahme bei Sonntags. 164. Jahrgang Tic ,,Eichener janiilienbiätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreirtzlatt für den Xreir Stehen" zweimal wöchentlich. Tie „kandwirtichaftlichen Leitfraß«»" erscheinen nionatlich zweimal. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Jreitag, 2V. Februar L014 Rotationsdruck und Bcrlag der Brühlschen Universtkäls - Buch- und Steindrnckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition »nd Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e=®öl. Redaktion:e^tir. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Mb. Deutscher Reichstag. tl8. Sitzung. — Donnerstag, 19. Februar 1914 . Am Tische des Aundcsratcs: Tr. LiSco. Vizepräsident Dr.'Paasche eröffnet die Sitzung um 1 Uhr. 2er Zusiy-Tlal- (Vierter Tag.) ES folgt die Aussprache über den Fall der Witwe 'Hamm in Flandersbach. Abg. Tittmann (Soz.): Ter Fall der Witwe Hamm ist nicht die Angelegenheit einer Apolitischen Partei, sondern der Menschlichkeit und Gerechtigkeit. .Dem Verlangen, daß ein Wiederaufnahmeverfahren cingeleitet werde, haben sich leider illegale Einflüsse entgegengestellt. Der Redner schildert eingehend die Vorgänge, die die Verurteilung der Frau Hamm zu 14 Jahren Zuchthaus wegen Beihilfe bei der Ermordung ihres Mannes veranlaßt haben. Der Mann wurde nachts in seiner Wohnung erschlagen, wie die zunächst herbeigeholten Polizeibeamten annahmen, von Einbrechern, die bei ihrer Arbeit gestört worden waren. Erst der von Berlin herbeigerufene Kriminalkommissar v. Tresckow lenkte den Verdacht auf die Frau und wußte ihn dem Staatsanwalt und den Geschworenen zu suggerieren. Das Urteil, das die Frau wegen Bei-I Hilfe zum Morde verurteilte, ist eine juristische Ungeheuerlichkeit. Denn es stand nicht einmal fest, ob überhaupt ein Mord, oder ob lediglick Totschlag oder Körperverletzung mit tödlichem Ausgange vorliege. Ferner beruhte es auf vagen Indizien, die v. Trcsckow zusammengetragen hatte. Einer der Geschworenen hat seitdem selbst erklärt, daß er sich ganz auf ihn verlassen habe, daß er ihm aber kein Wort geglaubt hätte, wäre er ihm genauer bekannt gewesen. Tresckow hat sich sein Amt als Kri - m i n a l k o m m i s s a r durch falsche Angaben erschlichen. Zwei Jahre, bevor er in Elberfeld als gewiegter Kriminalkommissar auftrat, war er Schreibmaschinenhändler in Düsseldorf, vorher Leutnant, wurde aber wegen Schulden oder ähnlicher Dinge entlassen. Seitdem ist ihm wiederholter Bruch des Ehrenwortes, falsche eidesstattliche Versicherung und anderes tiachgewiefen. Jetzt ist er Privatdetektiv und seine Spezialität ch't die Fabrikation von Ehebrüchen, das Ausleihen von Liebhabern und Liebhaberinnen, die solche Ehebrüche veranlassen. (Hört hört!) Ein Kollege von uns nannte v. Tresckow das gemein gefährlich st e Subjekt, das überhaupt in Berlin existiert. Die schließlich angestellte Prüfung war geradezu vernichtend für das Elberfelder Schwurgerichtsurteil. Ganz neuerdings hat der Berliner Polizeirat Braun festgestellt, daß ihm in 42jähriger Praxis unter Dutzenden von Mordsachen selten ein Fall vorgekommen sei. in dem ganz objektiv das gefällte Urteil ganz unhaltbar erscheine. Es liege überhaupt kein Mord, höchstens ein Totschlag vor, und ein Zweifel an der Unschuld der Frau Hamm könne überhaupt nicht bestehen. Dagegen haben sich gegen den auch sonst übel beleumundeten Gelegenheitsarbeiter I m k a m p . der in der Mordnacht im Haufe war. inzwischen die schwersten Verdachtsmomente ergeben, daß er der Täter sei. An seiner Schuld können nach den bekanntgewordenen Tatsachen kaum' noch Zweifel begehen. Trotzdem sträubt sich die Elberfelder Gerichtsbehörde noch Zimmer gegen ein Wiederaufnahmeverfahren, mit einer Voreingenommenheit und Befangenheit, die wie passive Resistenz aus- stcht. Zehn Monate bombardierten die Angehörigen und Freunde ■ der Frau den Staatsanwalt mit Briefen und Beschwerden, ehe er die erste Vernehmung anordnete. Und nachher hieß es in einem Bescheide der Staatsanwaltschaft: an dem Urteil wird nichts geändert, es bleibt bestehen. Gerade das Elberfelder Gericht hätte alle Ursache, sich des Falles des Gendarmen Munter zu erinnern und die Zahl der Justizmorde nicht durch einen weiteren zu vermehren. Einen formellen Antrag stellen wir nicht. Aber aus der einmütigen Haltung des Reichstags wird der Staatssekretär eine .Handhabe gewinnen, um der Sacke des Rechts zum Siege zu verhelfen. Abg. Dr. Pfeiffer (Zentr.): Rach dem Wunsche des Staatssekretärs werde ich mir bei Besprechung des Falles Hamm möglichste Zurückhaltung auferlegen. Aber nach dem bekannten Wort ist jeder unschuldig Verurteilte eine Angelegenheit. die alle anständigen Menschen angeh k. Alle, ohne Unterschied der Partei und der Gesinnung! ES handelt sich hier um ein beklagenswertes Schicksal. Ich habe mir auch bereits früher alle Zurückhaltung auferlegt. Als ich zum ersten Male mich mit der Angelegenheit beschäftigte, im November 1912, wandte ich mich in einer Eingabe an den preußischen Justizminister, in der ich die ausgctauchten Verdachtsmomente hervorhob und bat. einen bewährten Berliner Kriminalkommissar mit den Ermittelungen zu betrauen; an der Täterschaft des Jmkamp scheine kaum ein Zweifel hier zu bestehen. Ich erhielt darauf den Bescheid, daß Jmkamp wegen nicht hinreichenden Tatbestandes außer Verfolgung gesetzt worden sei, und daß das Wiederaufnahmeverfahren als unzulässig verworfen worden sei. Auch die sofort dagegen eingelegte Beschwerde wurde abgewiesen. Der Schlußfolgerung aber, die der Justizminister feinem Bescheide beifügte, daß alles in der Beschwerde sorgsam und peinlich geprüft und nachgeprüft worden sei, bin ich leider nicht in der Lage zuzustimmen. (Hört! hört!) Hier scheint mir ein typischer Beweis vorzuliegen, wie der Vorsitzende eines Schwurgerichtes aus einer Reihe wundervoller Indizien den Nachweis seines juristischen Scharfsinns erbringen wollte. Es bleibt mir geradezu unbegreiflich, wie das Gericht zu einer Verurteilung kommen konnte, wo überhaupt kein Mord nachgewiesen ist. (Sehr richtig!) Der Kriminalkommissar von Tresckow, der die Verurteilung eigentlich herbeigeführt hat, hat sich damals als ein erfahrener Kriminalbeamter bezeichnet. Er war erst 190.) in Berlin bei der Kriminalpolizei tätig, wurde erst im Mai 1907 angestellt und war Anfang Januar 1908 drei Monate in Hamm tätig gewesen. Er war an die Angelegenheit herangegangen nickt mit weitgehenden kriminalistischen Erfahrungen, sondern es war die erste Mordsache, die er bearbeitete. Erst nachher wurde er definitiv bei der Kriminalpolizei angestellt. Im übrigen wollen wir ihn nicht verwechseln mit dem anderen Kriminalkomm.ssar dieses Namen?. Der Kriminalkommissar von Tresckow I ist uns aus verschiedenen Dingen bekannt als ein absolut vertrauenswürdiger Beamter. Aus der angeblichen Teilnahmslosigkeit der Witwe Hamm bat Herr v. Tresckow II einen Schuldbeweis konstruiert. Hätte sie laut gejammert, so hätte er wohl daraus gefolgert, daß sie durch falsche Tränen den Verdacht ablenken wollte. Das erinnert an den Staatsanwalt, der stets erschwerende Umstände herausfand: bei Diebstählen in der Nacht fand er cs als besondere Schlechtigkeit, zur Zeit- wo alle ruhig schlafen, stehlen zu gehen; bei Diebstählen am Tage bezeichncte er es als besondere Frechheit, an hellichtem Tage zu stehlen! (Große Heiterkeit!) Ich bin erstaunt, daß man die Persönlichkeiten, die sich für den Fall interessierten, zu diskreditieren suchte. Das ist leider sogar im preußischen Abgeordnetenhaus geschehen. Das vorgelegte Material ist wichtig und überzeugend genug, um ein Wiederaufnahmeverfahren herbeizuführen, wenn es auch infolge des Fehlens tatsächlicher Momente im Urteil formell schwer sein mag. Der Fall gibt aber ganz allgemein Anlaß, vor den Auswüchsen der Detektivinstitute und des Vigilantentums zu warnen. Herr v. Trcsckow II soll mit ganz ähnlichen Mitteln in einem Fall gearbeitet haben, wo er von einer Dame beauftragt war, einen Gatten in ord zu konstruieren, auch dabei hat er die Zeugen mit schweren Weinen traktiert und nichts unversucht gelassen, um einen Mordbeweis zu erbringen. Dafür soll lhm von der betreffenden Dame ein Honorar von 125 OOO Mark bezahlt worden sein. (Stürmische Ent- riistungsruse.) Kollege Erzberger hat schon vor einiger Zeit daraus hingewiesen, daß in Berlin ein Inst i tut zur Konstruktion von E h e b r ü ch e ii besteht. Ich besitze das gaiize Aktenmaterial und möchte nur erwähnen, daß der Bureauvorsteher dieses Instituts sogar in die Salons von Privatleuten eindringt, um die Damen zu überwachen und Ehebrüche zu konstruieren, damit die Ehe geschieden werden kann. Herr v. Tresckow soll auch einmal einen solchen Ehebruch dadurch herbeigesührt haben, oaß er den betreffenden Herrn in ein Nachtlokal schleppte, ihm schwere Weine vorsetzen ließ und dann eine Situation konstruierte, die den Anlaß zur Ehescheidungsklage bieten konnte. (Hört! hört! im Zentrum.) Das sind alles Dinge, die nach Abhilfe schreien. Die Sicl-erheit des Privatlebens muß geschützt luerden. (Lebhafte Zustimmung.) Ich hoffe, um auf den Fall Hamm zurückzu- kommen, daß das Wiederaufnahmeverfahren durchgesetzt und damit ein Sieg der Wahrheit und Gerechtigkeit erfochten wird. (Lebhafte Zustimmung.) Abg. Dr. Heckscher (Vp.): Ich pflichte dem Staatssekretär darin bei. daß sich der Reichstag nicht gleichsam als neuer Gerichtshof auftun und nicht üeue Schuldige bezeichnen soll. Aber ich kann der Auffassung nicht bci- tretcn. daß der Fall Hamm nicht die Öffentlichkeit interessiert. Im Gegenteil. Die Ausführungen meiner Vorredner haben bereits dargctan. in wie starkem Maße dies hier zutrifft. Man sagt immer, lvir sollen nicht in schwebende Verfahren eingreifen. In dem Fall de§ Erfurter Prozesses wegen Landfriedensbruch haben wir noch, während das Verfahren schwebte, eingegriffen, und daS ganze Haus hat mit Ausnahme von zwei Herren zu der Frage Stellung genommen und einem Gesetzentwurf zugcstimmt, den wir alle für notwendig hielten. Soll der Reichstag warten, bis die Witwe Hamm ihre Strafe verbüßt hat? (Sehr richtig! links.) Dieser Fall ist eine ernste Anklage gegen das polizeiliche Kriminal- verfahren. Der Staatssekretär ist völlig im Unrecht, wenn er dem Reichstag das Recht abspricht, diese Frage hier zu besprechen. Das Wiederaufnahmeverfahren sollte hier etwas ganz Selbstverständliches sein. Ter Reichstag kann hier keine Beschlüsse fassen, er hat aber die Pflicht, darauf hinzuweisen, daß eine Reform des Wiederaufnahmeverfahrens dringend erforderlich ist. Abg. Schultz (Rp.): Ich will nur meine schweren Bedenken Vorbringen und Einspruch dagegen erheben, daß hier in ein schwebendes Gerichtsverfahren in einer Weife eingegriffen wird, wie cs der erste Redner getan hat. Diese Bedenken spreche ich zugleich im Namen der Herren von der deutsch-konservativen Partei ans. Ein Wiederaufnahmeverfahren ist soeben wieder eingeleitct worden, und nun wird hier in dieser Weise im Reichstag Kritik geübt und eine Bcweiswürdigung vorgenommen. Der erste Redner bat sogar mit fast apodiktischer Sicherheit die Unschuld einer Verurteilten behauptet. Er ist sogar soweit ge gangen, daß er einen anderen des Mordes l>eschuldigt hat. Das alles auf Grund eines Materials, das doch gegenüber dem Material, das den Richtern vorlag, nur lückenhaft sein kann. Der Fall unterliegt den Elberfelder Richtern zur erneuten Beurteilung. Die Unabhängigkeit der Richter, dieses höchste Paladium. muß durch ein solches Vorgehen hier.bedroht werden. Die Richter in Elberfeld sollen nicht nach rechts und nacl) links sehen, fick nicht um Reden hier und Pressestürme kümmern, sondern sie sollen sich allein leiten lassen von dem höchsten Richter: von dem Gewissen. (Beifall.) Vizepräsident Dr. Paasche : D a m i t ist diese Angc» legen heit erledigt. Es wird abgestimmt über die R e f oI u t i o n e u. Die Resolution Bassermann. die einen Gesetzentwurf zur Beschleunigung und Vereinheitlichung der Rechtspflege fordert, wird abgelehnt Eine Resolution Warmuth (Rp.). die einen Gesetzentwurf verlangt, wonach die Verfügung über den Miet- oder Pachtzins dem Hypothfengläubiger gegenüber nur wirksam sein soll, soweit sie sich aus den Miet- oder Pachtzins für das zur Zeit der Beschlagnahme lausende Kalendervierteljahr beztcht, tmrd a n- genommen. Von der weiteren Resolution Basse rmann. S -bi fs-r ° P ° ns, o. e r t e O s f i, i e r e als Vertreter Ju. Ich'ckcn (Hort! Hort!) Wenn die Jnduftrie weiß, daß die Marine- Verwaltung sich nicht l>ecinsluffcn läßt, so wird das eine Wohltat kur sie sein. (Sehr richiigt) Süddcutschland muß »oei, mehr beran. gezogen werden. Nur solche Firmen sollten berücksichtigt werden d,c ihren Arbeitern volle bürgerliche Freiheit gewahren. Ich eriimcrc an die Firma Gcbr. Stumm in Neunkirchen. wo da» Wahlrecht dir Arbeiter geradezu illusorisch gemacht worden ist. Der Redner erinnert dann an Veröffentlichungen der ameri- tanischen Admirals Dcwci, über die Blockade von Manila, in denen sich Angriffe gegen deutsche Offiziere befinden sollen. ' ' Staatssekretär b. Tirpitz' erklärt, daß. soviel er gcböri babe, in de» Beröfsentlichungen die deutsche,> Offiziere durchaus zu ihrem Rechte tommcn werden. Das Haus vertagt sich. Freitag 1 Uhr pünktlich: Kurze Anfragen, WcileiberatMig. Schluß Uhr. _ Au» Heften. lif Zweite Kammer brfwrvt auf ihrem Staiidpimkte in der Besoldungsfraffe. rb D a r in st a d t. 19 Fcbr Der Finanzausschuß der 1 w c i t c n K a m m e r beschäftigte sich heute mit den abgeänderten Beschlüssen der Ersten Kammer über die Besoldungsvorlage der Beamten und Lehrer. Zuerst wurden die im Besoldungstarii getrosse- nen Abänderungen berntcn. Der Ausschuß beschloß, bezüglich der Gestütsdicner (garantiertes Rebencinkaminen von 100 Ml., der Brückcnwärtcr ->dungszul-gc von 100 MI. und Vergütung nnn '100 Ml sür Nachtdienst und Erhebung von Brückengeld) aui den Beschlüssen der Zwesten Kammer zu beharren, wahrend die Erste Kammer nur 70 Mk. sür Bekleiduugszulagc bewilligt und die jene Vergütung gestrichen batte. Zn Gehaltsklasse 6, Diener, Gesängen Wärter, Aufseher usw., blieb der Ausschuß ebensallS bei den trüberen Beschlüssen, wonach die Gehaltssätze von 1760 bis 2300 Mk. (die Erste Kammer batte 1760 bis 2150 Mk. beschlossen! ieftgeießt werden. Bei den Vergütungen sstr die Dammwärter bält der Ausschuß die BeNeidungszulagc von 100 Mk. ausrecht, ebenso bei bcn tfOTti- warte», bei welchen auch die pensionssählge Zulage von 200 MI. nach 21 Dicnstiahien icftgehaltcn wird (die Erste Kammer batte aiich hier 70 Mk. Beklcsdungszulage und Strich,der Zulage von 200Mk. beschlossen). Auch bezüglich der Tieuerausseher hält der Auslchutz an der pensionsiähigeu Zulage von 200 Mk. nach 1.6 Dienftiahren fest und lehnte die Beschränkung, daß diese Zulage nur dea Sleucr- aussehern bei den Hauptsteuerämkern und im Bezirksaufftchtsbienst zuteil werden sosste ,ab. Bei GchaltSklassc 16, Probatoren der Obcr- rechnungstammcr, Bureaugehilien und Bureauassistcitten, stimmt der Ausschuß dem Beschluß der Ersten,Kammer, daß diesen die Verwendungszeit alS BesoldungSvordienstzeit mit angercchnct werden soll, zu. Bei den Psandmeistern beschloß der Ausschuß, aus Einreibung derselben in Klasse 22 zu beharren, während sic von der Ersten Kammer in Klasse 16 versetzt und ihnen ei« vcnswiistadiger Gebühre,lonichlaq von 1100 Mark am Gehalt angcrcchnct werden sollte. Bei Klasse II, Reallchrcr, wurde der Beschluß der Zweiten Kaniiner, daß diese 2400 bis 4700 Mk. Gehalt^beziehcn sollten, während die Erste Kammer die beiden legten Stufen aus 4300 und 4500 Mark sestsetzen wollte, aufrecht, erhalten. Bezüglich der Gehaltsklassc 32, mittlere Beamle, beschloß der Ausschuß, aus den Beschlüssen der Zweiten Kämmer zu beharren. Nach diesen Beschlüssen erhalten die Gcrichtsschrcibcr iämtlich die Garaniic eines Ncbeucinkommcns von 300 Mark: der Vorschlag der Ersten Kammer, nur den Gerichtsschrcibern an größeren Gerichten eine vensionSsähige Zulage von 300 Mark zu gewähren, fand leine Zustimmung. Be, den BezirkSkassiercrn bestand der Ausschuß oui her nichtpeniionsiähigcn Stellenzulage »VN 200 Mk., während die Erste Kammer ein: solche von 300 Mart veniions- iähig gewähren wollie. Die von der Enten Kammer beichlösiene Berseßung der Reviiions- und Tteucckontrollcure nach Klasse 28s wurde nicht gebilligt, sondern beschlossen, sic in Klasse 32 zu belassen. Bes den gehobenen Siellcn der mittleren Beamten -GchaltSNasle 3V! Hieb der Ausschuß aus den früheren Beschlüsse» bestehen, ebenso bei den Zeichenlehrern, sür wttchc be- sondeic Gchalisklasscn bei einer entsprechenden Vorvrüiung an- genonimcn worben waren. Tie außcrordcnilichen Prosessorcu waren von der Elften Kammer mit Gehalten von 3400 bis 6300 Mack tcfcndi! worden, während die Zweite Kammer die Eehalisiäge von 3600 bis 6160 Mark bewilligt hatte. Ter Ausschuß beschloß, de» Gehaltosäßeu der Ersten Kammer beizu- tretcn. Beim Gehall des Landeswohnuugsinsreftors imirde sür den jepsgen Slelleninhabcr sein Verbleiben in Klasse 36 beschlossen, dagegen soll ein ciwaigec Nachfolger in Klasse 36 versetzt werden. BciressS der Gehaltsklassc 39. Amtsrichter und Landrichter, blieb der Ausschuß b.ss seinem früheren Beschluß, daß die zur Zeit des JnkrasttretcuS des Gesetzes voebandenen 20 dienstältesten Richter eine besondere peniionSiähige Zulage von 500 Mark über den Endgcbalt hinaus erhalten sollen. Bei den Obgrsteuerinspek- torcn und Vorständen der Finanzämter bitte die Zweite Kammer beschlossen, daß die Finanzvorftände der Aemter in Dnrmstadt I, Mainz I und Lssenbach 1 eine Zulage von 500 Mart und die Oberstenemnsvekloren in Mainz, Tarmitadt, Lssenbach und Gießen und die Finanzamisoorstäudc in Gießen und Worms 1 je 300 Mark erhalten sollten. Dagegen beschloß die Erste Kammer, sc 700 Mark den Ob'rsteucrinivekeoren in Mainz, Darmstadt. Ottenbach und Gießen und de». Finanz- amisvorständcn der Aemter Darmstaüt I, Mainz I. und Ottenbach I, ferner je 500 Mark den Finanzamtsvorständen in Friedberg, Gießen und Worms I und ic 300 Mark dem Lbersteurr- inspeltor in Worms, sowie den FiuauzamtSvorftändew in Darni- stad! II, Groß-Gerau, Mainz III, Ottenbach II und Bingen z» gewähren. Ter Ausschuß beschloß aber, aus den Beschlüssen der Zweiten Kammer zu beharren. Tie Beratung über einige weitere Positionen wurde ausgesetzt, UNI diese morgen noch mit der Regierung zn erörtern. Ter 2luSschuß bcschästigle sich alsdann mit den Beschlüssen der Ersten Kanmier über die Gehalte der B o l k S s ch u l - l c h r e r. Es wurde cinstinimig beschlösse», durchweg aus den früheren Beschlüssen der Zweiten K a m m e r bestehen zu bleiben. lieber die Deckung der Ko st e,, sür die Beioloungsoorlage beschloß der Ausschuß, aus der von der Zweiten Kammer geregelten Teilung zu beharren und dieselbe zunächst aus den Mitteln des Resteionds I erfolgen zu.lassen. Tie Erste Kammer bestimmte, oaß zunächst ei» Deck des Resteionds II dafür heran- gezogen weiden sollte. In betreff des Gesetzentwurfs über di- Beivloungeu, Rubegehalte und Hiiiterbliebeuveriorgung der Staatsbeamten trat der Ausschuß im wesentlichen den .Beschlüssen der Ersten Kammer bei. » rb. T armftadt, 19. Febr. Ter dritte und der vierte Ausschuß der Zweite» Kaniiner bieltc» heute vormittag ebenfalls Beratungen ab, um sür die kommende Plenartogung svruchreises Beratungsmaterial zu schaffen. Der dritte Ausschuß beschäftigte sich zunächst gnit der Vorstellung des Rechtsanwalts Lindt zu Darnistadt. betreffend Mißftände im Rechtsanwaltsftande. Der ?lusichuß beschloß, über diese Vorstellung zur Tagesordnung über- zugehcn, die darin berührten Fraqen nicht zur ?>ustäudig!eit des Landtags gehörten. Betreffs der Vorstellung des Fachlehrers i. P. Pfeiffer in Opvenheim sprach sich der 2lusschiiß dahin aus, daß der Bittsteller Ansvruch aus Wikderanstellung bade, wenn er nachlveise, daß er setzt gesund sei und oaß er ferner Anspiuch ans Ersatz der Kosten bade, die ihm durch die Beobachtung in der Klinik entstanden sind, lieber die Vorstellung des Verbandes beiiischer Prioat- architeklen zu Tarmstadt, betreffend dos Verbot aller Nebenarbeiten durcki die angestcllte» ilaatliche» Baubeamlen, berichtete Abg. Urftabt. Es lvuroe ilt Erwägung gezogen, ob eine Verickeärsung der bezüglichen Bestimmungen vom Zabre 1890 möglich und wünschenswert sei. Ein gänzliches Verbot dieser Nebenarbeiten zu beschließen, halt der Ausschuß nicht sür angängig. Dagegen soll erwogen werden, inwieweit eine Einichränkunig durch Abänderung der erwähnten Bestimmungen erfolge» kann. Endgültige Beschlüsse wurden jedoch hierüber noch nicht gefaßt. * Ter vierte Ausschuß der Zweiten Kammer be- schäiligte sich zuerst mit dein Antrag Seußselder, i» Groß-Gerau keinen Notar wieder zu bestellen. Ta aber inzwischen die Anstellung eines neuen Notars bereits eriolgt ist. beschloß der Ausschuß, de» Antrag Senßsclder sür erledigt zu erklären. Ter Ausschuß spricht aber iein Bettelnden darüber aus, daß die Wiederanstelliing eines Notars in Groß-Gerau durch die Regierung so rasch erfolgt ist: sic hätte in Rücksicht auf den Antrag die Sache noch etwas hinaus- schieben können. Tie beiden PocfteÜungen der Hansbesipervcreine, bctr die LandesbrandvkriichernngSanstalt und die Brandversiche- ruiigsbeiträge wurden aus Antrag der Berichterstatters, Abg. K o - reit Fngelbcim, vorläuiig zurückgeftellt. weil di« Regierung die Erklärung abgad, daß bezüglich der belreffende» Fragen eine gesetzliche Aenderung in Vorbereitung sei. Hinsichtlich der Vorstellung der Hausbeiitzervereinc in betreff der Werizuwachssteucr ist den Ausschuß der Ansickr. daß die Großh. Regierung es in der Hand habe, vom Jahre 1917 ab die Werlzuivachssteuer wieder als Lan- desstkuer Wecker zu führen oder sie ouszuheben. Ter Ausschuß wünicht die Weiler ni brung der Wertzuwachsstener »ach dem Gesetz von 190- lieber die Vorsteilung der Tfischerzunit in Seligen- stadl wurde der Austchußbericht verlesen und genehmigt, lieber bi: Vorstclluiig des Jakob Bundschuh tvegeu Dcrkous seines Sternbrnchs ioll noch mit der Regierung vcrhanbclk u»erdcn. Ter Antrag Henrich, bctr das Wahlrecht der Eiienbahnbcamten, erledigt sich nach Ansicht des Ausschusses von selber, da reichs- gcictzlich an dem Wahlrecht uichtS zu ändern ist, Tic Vorstellung des Stallichweizerbundes, betr. den Besähigungsnachwcis der Stallschweizer, wurde in Uebcrcinstinrnuing mit der Regierung für erledigt erklärt. Aus öen Rtttl)stagsausichü>sen. :: Berlin, 19. Febr Ter Eingeborenenichutz in den Kolonien srand i» der heutigen Sitzung des B u d g c t a u s s ch u s s e s wieder im Mittelpunkte der Erörterung. Tic Sozialdemokraten brachten einen ocrschäritcn Adänderungsantrag zn dem Anträge der Wirtschattliche» Vereinigung ein, wonach Plantagen in den tropischen Kolonien überhaupt nicht mehr zuznlasscn seien. Ein Nationalliberalcr lordiäte ruhige und obseknvc föctrachtung. Mau dürse die gclciftctcle Kulturarbeit nicht durch rigoroses Vorgehen acsährdcn. Gegen die Ausschreitungen wende auch er sich aus das ichäristc: teilweise sei auch der Gouverneur dassjr verantwortlich: aber ein gewisser Truck aus die Arbeiter sei nicht zu vermeide». Tie Plantagen- arbeil sei nicht zu verdammen, dagegen habe dcr^Kaulichukträger- handel viel Unheil angerichtet. Man sollte das System der Plantagenarbeit ändern. Tic Anwerbung ans neun Monate sei ein Fehler. Schlösse man längere Arbeilsvcrträgc ab, io könnten die Eingeborenen die Faniilien mitnckmen, und ihre Lage würde sich bessern. Der Rückgang der Bevölkerung hänge vielfach mit den Scuckkn zusammen. Man sollte mehr Mittel für die ärzl- lickw Versorgung auiwcndcn. Ter Staatssekretär »erlas einen Brief des Gouverneurs .von Ostasrika, aus dem heroorgchj, daß ein Arbeitszwang »ich: clugcsührt ist und daß den humansiärcn Ansordcrungcn ciitivrocheu >vird. Lffis der Plantagcnttilttir lernten die Eingeborenen sehr viel. Ter Ttaats- sckreiär verwies aui die glänzenden Tabaklulturcn IN Hmutii n. Er sei geradezu erstaunt gewesen über die vorzüg liehen humaniiären Einrichtungen aut diesen Plantagen. Der Ausschuß sollte die Anträge nicht annchmcn, aber die Bittschrsst des Vereins sür Eingeborenenichutz dein Reichskanzler zur Be rückiichngung überweisen. Ein Könservativer hielt die beklagenswerten Erscheinungen sür Ausnabmciälle. Inzwischen waren weitere Anträge der Nationalliberalen und Fortschrittler eingegan- gen, die teils eine Abänderung der Anträge über de» Eingeborene» ichuv, teils eine vermehrte ärzlliche Versorgung, inisseiiichasilsche Weiterbildung der Acrztc wünschen, ferner ein Antrag aus Einschränkung der Anbauverpslichtuiig bei der Vergebung von Kron- land und auf Zuweisung von Land an die Eingeborenen. Der letztere Anttag will die Arbeiteruot mildern. Die Anträge betreffend die ärztliche Versorgung und die wissenichastlichc Weiterbiiduni der Acrztc wurden ein stimmig a n g c » ö m NI c II. Mit großer Mehrheit iand auch der Zentrumsantrag. der ei»c laiserliche Verordnung sür den Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum der Eingeborenen fordert, Annahme, ebenso der Antrag über die Kronlandsvergebungen. Ter iozialdcmolratische Antrag ans Einschränkung der Ncugrün- dungcn vmi Plantagen wurde gegen die Sozialdemoktaten ab gelehnt, der Antrag der W > r t s ch a s t l i ch e n P e r c i » i g u n g angenommen, die Bittschrift zur Berüchssckitigung überwiesen. Ettl Zentrumsmitglied bedauerte, daß die Regierung ,mmer^i»ock> nicht die Abicktaffuni - der Hausillaverei vorbereiie. Ter Staatssekretär erklärte, linnen kurzem werde dem Hauic eine Dcnk- schrist darüber zUgcheu. Ein Nationalliberaler bedauerte, daß der Gouverneur von Ostasrika sich gegen den dreijährigen Arbeits- Vertrag ausgesprochen habe, der tnclc Schwierigkeiten beseitigen würde. Dann vertagte man sich. Der Ausschuß sür die Zeugen- und Sachucrstä»- digen gebüb reu beschloß heute, daß der Sachverständige in normalen Fällen eine Entschädigung bis zu 3 Mark für jede an gciaugene Stunde erhalten soll. Ter RegicrungScntwurs hatte nur 2 Mark vorgesehen. Wen» die Leistung besonders schwierig ist, io darf der Betrag bis zu 6 Mark iür jede augejangcnc Stunde erhöht werden. In dem Ausschuß für die S o N-Il t a g s r u h cZiegründete eilt Sozialdemolrat einen Antrag, das Verbot der Sonntagsarbeft bis aus Städte mit 10 000 Einwohnern hernnter einziiiühren. Ei» anderer Sozialdemofrat wies aus Untertürkheim hin, das bei 32000 Einivohncrn aus eigenem Antriebe vollkommene Sonn tagsruhe eingejührt habe. Ein keiner Fraktio» angehölendes Mstglied ist ebenfalls sür die Grenze von 10000 Eininohnern. Fortschrittler und ZcMrumsmilglicdcr ividerivracheu dem sozial deniokrarischen Anträge Ein Nationalliberalcr betonte, daß seine Freunde sich sür die Grenze von 75000 Einwohnern entschieden hätten, nm endlich einmal weiter zu kominen. Sie seien sich aber der Schwierigkeiten jeder Disfeienziernng wohl bewußt. Bor der zweiten Lesung solle man daher noch die Interessenten zu World kommen lasscii. Ter Antrag der Tozialdeniokiateu wurde mit 11 gegen 17 Stimmen abgelehnt, ebenso zwei Eoeuiualanträgc dieser Partei. Ter Antrag, die ssirenze au> 75 000 Einwohner scstzusetzcn, wurde mit 16 gegen I I Stimmen angenoimucu. Weiter wurde besprochen ein Antrag des Zentrums und der Konservative», der sür Städte über 75 000 Einioohner unter gewisse» Bedingungen eine Pcrkauis- zeit von zwei Stunden zulasse» will. Ter Antrag tourde mit Rück sichten aus die kleinen Gewerbetreibenden begründet. ?lls Kaulel sch vorgesehen, daß den betreffenden Handlungsgehilieii a» einem Wochentage ein freier Nachmittag zu gewähren sei. Außerdem müsse der Antrag aus Zulassung der .Üveistüiidigcn SouulagSarbeit von einem Drittel der beteiligte» GeickiSiisinhaber gestellt werden. Ein Zentrumsmitglied tordcrt die Zustinimung von zwei Trittclu der Geschäftsinhaber. Sozialdemokraten. Forlschrittlcr und National- liberale erklärte» sich gegen diese Anträge. Sie wurden daun ab- gelehnr. Tann erstreckte sich die Erörterung oui die von den höheren Verwaltungsbehörden zu erstattenden Ausnahmen. vermischte». E i » A h i c r st n li b c n c r. Eine lustige Evssodc aus den Leben des berühmten ameriiansscheu Dichters und Romanciers William Dean Hvwclls erzählt eine englische Zeitschrift. Et war in den Tagen, da H»owcUs als junger Mann als Redakteur eine amerilanischc Zeitschrift leitete. Einer Tages empfängt er in der Redakiinn den Besuch eines jungen Mannes, der ihm ein Gedicht überreicht. Howclts liest deck Gedicht, muß zugebcn, dap es ausgezeichnet ist, nur scheint es ihm ein wenig vertraut. „Sckwie. bcn Sic da- ganz allein?" fragt er. „Jawohl," erwiderte stolz der jugendliche Tichicr, „jede Zeile ist von mir." Ta erhob sich Hvwclls und verneigte sich: „Ich bin glücklich, Sic zu scheu. Lord Byron." erklärte er, „bisher stand ich durchaus unter dem Eindruck, Sic seien bereits vor etliche» Jahren gestorben." * Ties und das. 2895 Mk. iür eine Eiche. Einen Höchstpreis erziette kürzlich bei der Versteigerung in, Lpefiartwald eine Eiche, d. h. ein Eichcnstamm von 5 > Kuüilmctcr Inhalt. Wie der „Holzmarkt" mitteilt, wurde für diesen Stamm die stattliche Summe von 2895 Mk. bezahlt. Tie Svessarl Eichen gelte» bekanntlich als die besten Eichen TeutschiandS: die beste» Arten iindcn sich im Teorstbczirk Rotheubruch bei Rohrbrunn und in dem sog. „Wctzgcrschlaq", wo noch heule Eichbäume stehen, deren Alter tziviickien 700—000 Jahren schwankt. Wahrscheinlich ivcrdcn diese altchrwükdigen Baumriesen binnen kurzen! der Axt des Holzfällers zum Ovftr lallen. Die Gesuche des Spessart-Beienis au die Bebörden, diese alten Stämme als Naturdenkmäler zu n- ballen, wurden abschlägig beschicden, da die bayerische Focstver- waltting nicht zugunsten der Naturfreunde und der Touristen ein so wcnvolles Kapital in den Wäldern brach liegen lassen will. * Sr »ans „Errettung". Ter amerikanische Staatssekretär des dkeußeren Herr Brvan ist bekanntlich Abstinenzler und hat kürzlich bei einem non ihml gegebenen dioloinatffckien Effeik sogar den Boiichastcru der Mächte lediglich Fruchtsost vorgcsetzt. Eines Abends ereignete sich cttoas Furchtbares. Herr Bryaü war von der Gesellschaft amerikanischer Auloreil eingeladen worden, und gegen Schluß des von ihm ausgcbrachtcu Toastes ergriff er verfehenilich ein Glas Sekt und »ährte es zum Munde. Im letzten Augenblick bemerkte seine Frau, die eine ebenso saue: tische Anhängers» der Abstinenz ist, das schreckliäic Versehen, und Bryau setzte erschreckt das Glos wieder aus den Tisch. Tie amerikanffcheu Zeitungen bringen diesen Mißgriff unter riesengroßen Uebchschris. ten, von öcnen eine beispielsweise lautet: „Herr BriMn oo» seiner Frau errettet." f Kursblatt des Gietzener Anzeigers _ vorn 10 . Lebvucrv ^ 14 » mitgeteilt von der Sank für Handel und Industrie Niederlassung Sieben ItanU-Aktien. Sri#5bant . . Rtonlhirttt Lank katilch- Bank . M. 10M xnlmrr HandilSg. t«. Hyp^Bt. Li to. to. Sl TiSIantodank —. —,---- tzvwnicrz. u.Dv«IonIo.Ba»t 21k. 10- 0 2 ainchädttr Ban! . . M, 1000 Len». Handitu. Industrie) 2 n,lick- «k. E.I-X M. 600/1200 Ss, et,.. it. »kchscld. Tlr. 100 Ibeteinöbatif . . . M. 600 2iiI°l»°.Ä-i-U,chajl »!. 600, UNO Ittböntr Sfant . . M. 600/1200 Eil'iibahn-Renten-Bk, . M. 1000 stronkf. Hypochek..Baak M. 1000 t°. Hyp.-Krid.-B. M. 600/1200 21, meid. «dir. (Oreij) Aii.B. 2t. 1O00 llllstliidfchc. JlrcbUb. . illi. 300/1200 Vioilb. ,.Ll>chl.E.I-VIM. »00/1200 Nürnberg. LernnSbk. 2t.»00/1200 Ukst. -UNli. Bank . , Kr. 1400 2 n ..üondrrbanl , . ■ L-ft.>ftr«biI-Ä»fla1I. . Pfaijifcha Bant . . . Pring. Badcnkrrditda»! da. Hyp.-Atl.-Bt. 2t.600/1200 Nycm Kredildk. 2t.600/1000/1200 SIhri». Hyp.-Bank . 600/1200 Echasshanl. Bankvcr. . 2t. 1000 Süd». Bddcntrrdil-Baut . 2t. 600 Ungar. Kridilbant . . > »nidiibant (Wien) . . Wiener Banldereui. . WnrNbg. Baulanflali, bo, Berempbant l.ft, 3ä0 t.(I200 ».fl. 260 2t. 1200 Tlr. 200 b. fl. 200 «.( 1.200 ■>>•; 6/i 5 142.- 9 9 > 201.50 6.7. 7 136 50 13", 14 311.80 9 1 /, 6'/,! »7. i «7, ! 116.50 6*; ,1 6'/, 116,50 6 I 6 6 6 !«.; 67, 123.20 ui 1 Ü 127, 259.80 6 118.70 1 6 6 122.60 10 10 197.40 87, 67, 158.40 9 10 156.50 97, 10 217__ b 8 161.90 O'/. 57. 67, 67, 120.90 7 117.10 11 12 262.60 i“ B 87, 142.30 n io*;« 7 1 / IWm 140.— 7 7 129.— 8 8 59.— 6 6 119.60 7 7 133.— 9 9 199.60 ** 5 105.10 87, 188.— IIP UV, 87. 87. 158.— 77. 77. 140 — 7 7 7 7 143.- 140.90 »V, Frk. Hyv.-Bt. Ser. 13......! 86.40 »Yj bo. da. Kdmmnnal Ser. 1 unk, 1210 86.6» 4 Jrk. Hyp.-Srcd.-Ber. E.1L.18.21-27,31,34,35-39-12 94.— 4 to. to e. 43 vllk. b. 1913 . . . 94.50 4 do. tc. ©. 46 lündb. -b 1908 . . 94.50 4 do. to. s. 47 . . . 94.50 87. do. dc. s! 44 unk. b 1913 . . .! 88.50 87. dv. to. S. 28-30, 32 (tilg».) . . .! 86.— 37. do. to. e. 45 (tUjjb.) . . , . 86.— 47. Landw. Äredilbank Pfandbr. T-V . 4 tc. dc. il. K-P . . 80.0 3»/, do. 4 ?sv:. , Hyp.'l 4 do. do. 4 do. do. 4 do. do. 87, do. do. 37b do. do. JMandbriete. . (»r. Pommr./ abgefl. 80°/, da. abgefl. 80"/, . Sei . 14..... Ser. 16 u. 17 unk, 1910 Ser. 18......I 95.— 93.- 83.50 95.— 95.— Ser. 20 Ser. 12. 13 Ser. 15 96.- 84.40 ! 84.40 4 t ambg. HYP..LI. S. 14) -340 tündb.ablOOä 4 da. da. S. 341-400 mit. b.1910 4 da. da. E. 401-470 unk. b. 1913 »Y.Hambg. Hvp.-Bt. Ser. 1—190 u. 301-310 3Y. da. da. Ser.311-350 nat.b. 1913 4 4 4 4 4 37, 37. 37. 37. 4 37. 4 37. 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37. 4 4 87, 37, 5* 4 4 4 91.50 94.50 91.50 85.50 85.50 Mecklb Hyp. II. L!bk. Srr. I perl. »1.-5 do. do. Ser. 3 abgest — .- dv. do. Ser. 2 n. 3 lündd. ad 1925 -.- SKmiinatr Hyp.-Bk. S-r. 2 . 91.50 do. bo. Ser. 6 94.50 do. to. Ser. 7 kündb. ab 1906 94.50 do. do. Ser. 8 unk. b. 1914. 94.60 do. do. Ser. 9 86!— do. da. abgefl. 86.— da. de. lündb. ad 1905 86.— do. do. lündb. ad 1907 to.— dc. Ser. 10 . . . . . . 86.— Prruß. do. Hypo1hekcn-Akl..Dk. do. auf 807» abg, 92.60 84.50 do. Hyp. D. Fs lvvdb ad 1905 . . 93.50 do. tc. bo. 87.— do. Pftvr. Bk S.'18' lündd.ad . 1908 93.-» do. dc. Es 19 nnk. I>. 1909. 93.60 do. do. unk. b. 1912. 93.60 de do. E 25 unk. d. 1914. 93.60 do. do. E. 27 m,k. b. 1915. 94.90 do. da. E. 23 »nk. d. 1912. . 88.— do. do. E. 26 »nk. b. 1914. 38.— do. do. fc. 17 n. @. 18 . . ' 85.50 do. do. S. 24 unk. b. 1912. 85.50 Rhein. Hyp. Maunhetm u»db. ab 1902 94.10 8 1 /, Deftd. Bdkr. Hyp. (K^ln) S.Zküadb. 1905 37, da. do. do. Ser. 4 kündb. I9O6 4 Südd. Boden Sr. E. 53u. 54 kündb. 1906 »7. da. bi» inet. Ser. 52 . klaalk. aber rro»rii;i al.garaiiY Hess. Landri-Hyp. Bant Ser. 12—14 , u. 14—15 . ?Y. da. bo. Eer.I—II u,,1.1903 da. do. Hom. Ott. S. 5—6 , o, >6 7-8 . »7. da. to. ffominmial Ser.ln.Il unk.1909 30, Nessauifcha Landi«b. L«. ?. G. U. ]£. u, I» »7. da. da. . II. «. 1-. . . 37, ilassrlr- 2anbc».Lrrdiian,i. uni. . , I»!r«rsc ObU,ati»ava. Ludern,' r. 103..... . 47, Stfdu Lupenib. cono. ... 47, 'da. r. 102 ....'. 47, Tistnb. Renlenbank...... do. da. ...... 4‘/ Sifenwcrk- Lollar r. 102 .... 47, Oleklr. Werk Homburg r. 103. , . D. lllllanl Teicgras...... 4 granken-ÄIlec, garant. u. FranksUr! . 4 Frankf. Ha( r. 105..... 4 Acne Baden r. 102 ... . . 37, da. da. r. 101...... 4°/, lliii). Lokalbahn Serie I r. 105 . 4°/, do. do, Serie II r, 102 , da. da. da. lüudb. ad 1907 do. dv. do. do. Mlk. b. 1911 . do. do Kommunal. . . W-ssd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . do. do. do. Ser. o imf. b. 1909 do. dc. do. Scr. 6 uut b. 1911 do. do. do. Scr. 7 mit. b. 1913 94.10 85.90 84.- 05.30 94.- 94.— 94.— 94.— 83.25 8.3.25 96. «0 88 .— 96.70 96.70 84.80 96.70 96.70 85 50 91.50 51.50 87.— 95.50 932)0 96.75 1 99.70 94.25 | 99.90 100.50 1 94.— 1 92.50 96.- 85.8) I 79. 87.30 87.30 Augsburger . . r . . Branufchiaeig ..... F„,»ländisch.- , . . Freiburger > . . . Gcnua . , , . > , Mailäudec , . . » < Ätaiiändec ...... Memiugee .... - Ctflr. 0. 1864 . ... . Qeftr Kredit 0. 1852 . . . AudotkS-Snstun, - Türkifch-. .... - - - aa, ... .Ul»«,. Ungar. El»a!» . . . . . Braelitiiec . . - - - - Verzinsliche I.ose. 4 Ladilche Prämien Serie u . . Tlr. 100 5 Donau-llleguilerunz ... . d. ss. 100 i>7,G°iharr Präm. Planbar, l . . Tlr. 100 »7, da. da. il . Tlr. 100 3 Hamburger b. 1863 .... Tlr. 60 3 Pallänbilche ikamm. i>. 137 l . d.ss. 100 37,KdIn-2tindenrr......Tlr. 100 37,Lübecker 0. 1863 . . ... Tlr. 50 27,i!ÜNl«Yec u. 1853 .....Fr. 80 3 'Madrider abgess. . . . . Fr. IM 4 2ie>n,»gec Präm. Psandbr. . . Tlr. IM 1 Oestcrr. a. 1860 .....«.ft. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 6 R»1s,1che p. 1864 . . ott. ff. Mit. IM 5 Rnssifch! 0. 1866 . . . oll. ft. Rbl 100 27, St»>itnieigeud>»»taib-®raj . . d.ss 150 27. da. do. ex. A. Sch. . ö. |l. 150 da. • 1 »rechliche,n: . fl. 177.— U7.M 141.80 135.— 142.80 180.20 122.70 1 110 50 97.40 32.30 »'■verzinsliche Lose. . ff. 7; Tlr. 2» Ttr. 10 • 3 t. 15 Lire 150 1 Lire 45 Lire 10 1 . (.fl. 7 r. fl. 100 «.ft. 100 1 . fi. 10 Fe. 400 • Fr. 400 «. fl. 100 I Lire SO Indnstrie-Aktien. fiuWMlti Snik Llchasi.Masch.^L? Wen? '-iJobeu Ü. tS. Blauere: Bmdirrg. Henuurzec. \ fic. Pc. ätt. Slcmpif . . 1 ÜKaitijcr Vitt. 9tttt£iuuctjtc l 6ttnt(übeiT.) I *L : ergec . . t erneut;, ilacljtabt ütm. Bad. A»»lm ,«1iiri.Stld.Br. , Gru:2h. Eleltr. . Llderr . . . D. G. S. Scheide. anftalt . . . Holzverkoh!g.-Ges. Dt. rkltl. Telegraph Eteltr. V-l« ^oc;. ^ & tigern. 23eili:t B Vai)uieqeu . . 0 Schuclecr . . H fetem. L HalSkc - Untern. Zürich Farbwerke Höchst. HmrstteldeFir.a.M. Maja,, ttleye-r. 0 Griynec . . ^ Fab.LL.Lch'.clch. Hauöb.'Ätu.«>PckN't. rttorvo. Llogo . SteauLSioul.Petr. 124.00 9Ü.00 185.- !24.00 127.— U.H.— 171 — 114.30 190.50 67.— 126.70 631.50 82.80 268.— 450.— 619.-- 324.50 126 .- mio 125.56 153.- 134.50 656, 382.50 2s7.30 105.— 143.60 126. i 150.50 Ufrlnter Qirtt. i Dochurner Äuj lvuderur (5(|eu Coucordur Bergb. j Dt. Luxemb. Bgw. I E>ektr.6ttchku.tl-rast! 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Sl. - 0,69 27 Stück Garieiivsostew Mietern: 8 Stück 3. MI. -3,57 Fs,»,.: 1 St. 1. MI. - 0,15 8st,,,.: 1 Stück 5b MI = 0,14 Fftiii. Fichte: 1 Stück 2. MI. — 1,19 Film.: 2 Stück 3. Ml. = 2.91 Film.: S Stück 4. MI. - 7,43 irstm.: 11 Stücköa Klaffe--«M »Tun.; 40 ^iück 5b Mlnffc — 7,73 ,v,I:n. Derbitangen, Tyidite: 16 Stück 1. .471. «* 1.52 iystm.: 20 Stück 2. MI. - 1,17 FNm.: 32 Stück 3. MI. = 0,94 >!,m. Rciostanqcu: irichlen:3.8Rin., fo,u. 330 Bohnennaiigeii. Scheiter: 40 3,'»,. Buchen. Prügel: 17Rin. Buchen, 40 Rm. Eichen, 7,3Rm. Nadel. 17 Ai,», llüeichbolz. Stöcke: 19 Rm. Buchen, 9R>». Eiche», 61 ssim. Fichien ssirifrr: 98Ri,i. Blichen, 661Nm. Eiche», IstlRin.Oindeb 120 Rm. Weichholz. 2497 V Zufaiwnenkliim norm. 9 Uhr im Kloster Arnsburg, lliübere llluskniiii diircki Forstiuart MelchiorrArnsburq. Achtung! Wollen Sie gine Apfelsinen laufen, io gehen Sie in de» Bähnhosstrakc 48 Seltersweg » Mrchcnplatz 11 ---- Telephon 932 ■ ■ . 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Februar, vormittags 1<» Ubr. un Distrikt Mäuclnvald: 5lnüvvrl, Km.: ca. 30 Buchen, 10 Eichen, 160 liefern,- Reisrholz Welken: 1560 Bnclien imeiücno syorilwclleni, 980 Kiesei-n: 10 Richten Derbslnngcu 0,64 Z-estmeler. Die Zusammenkunft ist aus dem Vicinalwcg SUlmch— Hattenrod, iüo der fürstliche Wald an den Albacher <*5^ mcindemald stöszt. _ 2486B Nutzholzverkauf. Mittwoch, de» 25. Februar, i>o» nach- uiittags 12'/, Uhr ab sollen aus dem Distrikt 12 des Gcmcindcwaldcs Riedermittka» 42 Stück Eichcnstämnie von 3 bis 13 Meter Länge und 26—68 Zentimeter milfferem Durchmesser, Schnitt- und Wagnerholz und 45 Fest- meier Eisenbahiischwellenholz vssentlich meistbielend an Ort und Stelle vertäust werden. Die SlLmmc liegen 4 Minuten von der Haltestelle Züedcriiiittlau. Niedermittlau, am 18. Februar 1914. Der Bürgermeister. Rcußwig. 249-20 Jagd-Verpachtung. Donnerstag, am 26. Februar 1914, nachmittags 3 Uhr, soll die hiesige Feld- und Wald jagd aus 6 Jahre auf unserem Bureau verpachlcl werden. Bemerkt wird, daß die Jagd an der Neben bahn Nieder-Gemündeii und Kirchhain liegt und Nieder-Osleiden Slation ist. Niedcr-Osleidcn, am 19. Februar 1914. Großh. Bürgeriueisterci Niicder Osleide». $ Schmidt. dtzr v /»» Arntliche Bckarniimachtttt^L» Stadt Gicf;e,k. Mahnung des 5. Zieles Gemeindesteuer .iranatgebiihren für das Aiechnnngsjahr 1913. Lno im Mono, Januar do. 7IS. fällig gewesene 5. Ziel Olemeindesteuer >„>d Manaigcbührcn kann noch bis mm, 27. Februar 1914 einfchl. ob„e Moste» be.wbli ,verde». Tieieiüae». die mit der Zahlung dleies /stetes „och in, Rückstände find, werden biermi, geinahm. die Llbgabe bi i>,n, ds. Alts, an der Stadlkasse -,u enirichien. An, und 28. Februar ist die Maste geschloffen. Bo,» l. Aiär; a» gelanat das 5. Ziel -,„r Beitrejduiig, wodnrd, Piän dunaskoste» entstebcn. Ilrbcrweifungc» in, Bankoerkebr ,»ü!fe„ an, 28. Februar d. I. ebenfalls bei der Sladi- kaste guigcichriedc,, fein, ander,lialls die vorgefchriebeue» BeiireibungSIost en crboben werden. 2117 I: a^ie Fuhrleistniiae» stir das BelriebsiahL 1914 solle» onewlich oerqeben werde». y .. Die Bedingungen und wanrend der D,e:,,i,l,,»de,> in de»,Amisst,nuier der Eleklristlälswerke »nd der Llrasse» bnb» der Sind, Giessen. Labnstrasse 28. cin.uiiehc». A>>- aeboie, „nicr Bennbima der dorlielbf, erbälllidie» Bor drucke, find bis sin» Montag, den 2. Mur, d. Fs., vor initlagS 11 Uhr, vcrfchlostcn „nd mit enifvrechender A»> ,-chrifl verleben an genannter Stelle em^urcicheu. Freie 2i„s wahl des lliilcrnelnners bleibt vordelmite». '2481H Die Lieiernng von Lab,,lies .->» Mabeiverleguiigen für das «eiriebsjabr 1914 soll östenilich vergebe» werden. Die Bedingungen find wänrend der Dienststimde» in de», ÄmlS,immer der städiifche» Elleliritiläloiverke ,„,d der Strasse,ibahn, Lahnflrnsse 28, eenufieben. Angeboie, unter BennOnng der dorlfelbst erbnlllickie» Bordrucke, sind bis ,u,„ Alomag, den 2 Mär; d. IS., vormiuags II Nhr, vcrfchlostcn und mit ciilivrecheiider blluffchrift „er feben. NN genannter Sielte einsureichcn. Freie Auswabl des UnlernelinierS bleibt Vorbehalten. 2480 6 D,e Herstellung von Mabelgräben und die Ziellung von Hilfsarbeitern für das Belriebsiahr 1914 soll bsteul- I,ch vergeben werden. -24796 Die Bcdingunge» find wälirciid der Dicnstümide» in de», AmtS.timmcr der städiifche» Elektrigiiälswerkc und der Ilrassenbahn, Lnbnstrasse 28, eintiiieben. 2Inaedo,e. „„icrBenutiuiigderdoriielbsterlstilllichenBordrucke.ündbiS -um Moniaa. de» 2. Aiar.; d. Fs., vormillagS II Uhr, uerfchlosten ,i«b_ mit entsprechender Ailffchrist versehen, an genannter Stelle ein^nreickien. Freie Auswahl des UnternehiiierS bleibt vorde halien. y Das 1. Fiel Swulgefb bcS ssiralabmnaüums und der Qberreatfchule, de, Höheren nnb Erweiterten Ivkädchcufchnlr »nd der ('Inmnafialvoriibule für das RechnungSiahr 1913 kam, i» den nächsten acht Tage,, „oll, oline Mosten an d,e Slndilaste desahlt werde». 124186 Belr.: La»deSpuli->eiliche Prüfung der Erweilerimg des AnichlussaleiieS der Fitlingfabrik Bänninger G. ni. b. H. z„ 0!,essen an der Strecke Giessen vielnhaufe,,. Fun, Fwecke der orisüdlidie» llieroäenlfichimg weile ich bierdnrä, n„i die in Dir. 38 des Giessener Anzeigers vom 14. Februar 1914 veräneittlichle Bekan»»nach»„g des Qirokh-.'lreisnillis ,Siesten vom 12. Febr. 1914 hin. <24786 Solrversteigeruiig Montag, 83. Februar 1914, vormittags 9 1 /., Uhr. im Distrikt Hmigclstei» ilffüt. 1, 3, 6, 71, Korst,vart 8oB, Wiefeck. 22 Fichten Derliftangei: mit 1,69 Ff»».. 28 Fichten« llkeisftaiigen mit 0,22 oft,,,.. 1865 Rm. Buchen-. 12,1! Rin. Eichen Scheu bolz 106 Rm. Bliche» . 12 Rm. Eiche,,-. 2 R>„. Liiidcii-Minivvelbolz. 24 R,„. Buchen . 2 2!,,,. Eickie» . 2 Rm. Fichten Ttockholj, 2805 Wellen Buchen-, 330 Wellen Eichen-Reifig. 2469 6 Zufnn„„c„t„»fl auf der Strasse nach Daubrnigen am Tleinbruch._ Bolzverfleigerung Donnerstag. 26. Februar 191 t. vormittags 9 Ubr, in den Distrikten Hafenhccke. Birkengarlen. Slrauch. Stovuelberg. 'Wehrholz E'td,. INI. 1(B, 107—110, 11t, 116, 117, Forst,vor,ei Giessen III, Forstmart Geisel. Giesse». 1994 F,dnenderb!ia„ge„ mit 125,77, Ff,,,,.. 4 Wciss- launenderbstnnge,, mit 0,48 Fslm» 2454 Fichienrriöflangen mit 20,99 Fftni., 2520 Fichlenbohnenstangcn mit 3,28 Ast,,,.. 3,2 Rm. Buchen . 118 Rm. Eichen Scheitholz. 12 3i,„. Eiche,,-. R,„ Mietern • 31,1 Rm. Fichtrn-Mnünvelholr, 10.1 Rm. Eickien. 0.6 Rm. Mieter», 156 Rtn. Fichten - Slvckholz. 510 Wellen E,ä,e,t. 430 Wellen Mietern. 180 „Sellen Fichten- 25 Wellen Erlen-Reifig. .Infammenkunfl ans dem nllci, Sle,iiiinä,er Weg an der 3. Schneise. ,21096 Das Scheu und städtifchcn Gebäuden Lofel soll 9 Reinigen der Ccfcn in den im Rechnungsjahr 1914 (byci Äsntliz, iikll l Mür; i). J§.. «rmittags 10 Nhr, öffcnlfich verdungen werden. Bedingungen liegen auf den, städiifche,, Hochhanami zur Einsicht osien. 2>ngebole au, Vordruck, der daselbst erhülllich. sind bis zum genannten Termin dorthin ein -„reichen. — Zufchlaasfrist 3 Wochen. 2477 6 Die Fricdböie nnb vom 16. Februar biS 15. März 1914 von morgens 8 bis abend» 6 Ubr geöönet. Bau- und Nntzholi-Verstcigermtti der Ltadt ließen. Alls ben äL'ülbuiiflCit der Stabt (äWcijCn, 3—5 km nun bev (fii'eubalmbntion entfernt nnb an chauffierte Ätiful-r-- lvcge anareuzenb. sotten ?»!i«cr»tiß, int ’). Mir] 1014, um. 10k Uhr DeAiimcnb, nötigknsallö mit Tvortfebunn am folgenben Taae im Laalc dcS ^cn; scheu ^-clienkellerc« zu (Rieften, ,n der r'cähe des Batmtioic-, verileigert werben: 16i> trichen-Ltärnrne, Lchliitthol,; mit 432,0.5 J-stm., 250 „ Bauholz „ „ 2Ks „ ZchmeUeltholä „ 150.42 „ 1ÄI l^rubenhol.; „ 385/37 20,-5 Jichtkn-Stamliie, Dauhol; lnliter20 Ztm. Durchmesser' mir .508,04 ftitm., 418 sichten-Ltailiute, Banhol; (20—24 Ztm. Durchmeffer mit 241,01 k^stin., 401 Mchten-Ttnuime, Bauholz (25—20 Ztm. Durchmesser mit 91,45 Oftni./ 21 Fichlen-Ltämme, Bauholz (30—30 Ztm. Durchmesser! mit 24,06 Fstni.. 2 jZichten-Dlämme, Bauholz (40—40 Ztm. Durchmesser» mit 4,74 Mm., 1396 KieserwStamme, Bauholz (unter 25 Ztur.Durchmesser» mir 504,79 Mm.. 472 Äiesern-Stämme, Bauholz (25—29 Ztm. Durchmesser» mitFslm., 400 Kieferu-Stämme, Bauholz <30—39 Ztm. Durchmesser' mit 87,94 Mm., I.Vkieseru-Stamm, Bauholz <4lZlm.Dchm.) mit 4,19 Kftm. 11 TyiditemStiimmc, Schnittholz, mit 10,68 Fstm. 106 Kiefern-Stämme. „ 40 Bucheu-Ttännne. „ 2 Erken-Ltlimme. „ 8 Weintanu.-Stäinrue, Bauholz 7 Birken-Stmnme, „ 2 Erlen-Stämme. „ 3 Minden-Stämme, „ 5 Llhorn-Stämme. „ 2 Kirschbaum-Stäillme Gegen Sicherheit vember 1914 gewährk 84.40 36.89 2,02 ,. LSI ,. 2,8 t „ 2,02 „ 0,84 „ 0,66 „ 0.37 „ wirb Zahlungsfrist bis 15. ".'tu* teiebrutftc Berzeichuisse über Die Dimensionen der Hölzer sind von der Unterzeichneten Stelle vom 27. Jebruar 4914 gegen Erstattung der Dr»c5- kosten erhältlich. Daselbtt können auch Karlen über die Waldungeir der Stadl (»ietzen, aus denen die einzelnen S'JfllbbiftTilte und sämtliche Wege utld Schneisen ersichtlich si»rd, gegen eine Vergütung von 50 Pfg. bezogen werben. Wegen vorheriger Besichtigung der Hölzer wende man sich an die sZorstwarte Geisel zu Gießen, Arsr zu .-dochwarte bei Gießen, Brück zu Rödgen bei Gieven und Lotz zu Wieseck. .2506 B t Dieses Angebot wird Aufsehen erregen! Reste 95 Pfg. KWder-Stoffe, doppeltbreit, kariert und gestreift Meter 150. Elle 95 Pfg. KIcider-Stoffo, doppelt- breit, schwarz und bunt. Meter 150,Elle 95 Pfg. 2 Meter Tennis-Flanell 95 Pfg. 2 Meter weiss Groisö . 95 Pfg. 2 Meter Velour .... 95 Pfg. 2 Meter Köper, dunkel gemustert . . . .95 Pfg. 2 Meter Schürzenstoff . 95 Pfg. 2 Meter kariert. Kleider- Flanell..... 95 Pfg. .1 Meter einfarbiger Flanell...... 95 Pfg. 1 Meter Sammet ... 95 Pfg. ! 2 Meter dopp(*ltbreiter Kleiderstoff . . . 95 Pfg. 2#Meter HandVuchstoff 95 Pfg. ' 2 Meter Bettzeug . . . 95 Pfg. ' 1 Meter Schürzenstoff 120 cm breit . . .95 PJ'g. 1 Mtr. Cheviot, schwarz und blau, 110 cm . 95 Pfg. Handarbeiten 95 Pfg. 3 Streifen für Kücl® • 95 Pfg. 1 5-teil.Waschtischgarn. 95 Pfg. 1 Sachet.......95 Pfg. 1 Stuhlkisschen. . . .95 Pfg. 1 Sofakissen.....95 Pfg. 1 Milieu.......95 Pfg. 1 Bettwandschoner . . 95 Pfg. 1 Wandschoner . . .95 Pfg. 1 Parade-Handtuch . . 95 Pfg. 1 Küchenhandtuch . . 95 Pfg. 1 Kragenbeutcl ... 95 Pfg. 1 Tiscliläufer , . . . 95 Pfg. 1 Dtzd. Eisdeckchen . 95 Pfg« 1 Wäschebeutel ... 95 Pfg. 1 Klammerbeutel. « .95 Pfg. 2 Leitungsschoner . . 95 Pfg. 4 Tablettdeckehen . . 95 Pfg. Teilweise mit ^laterial. 1 gestickt Parade- Handtuch . . . . 95 Pfg. 1 gestickt. Wandschoner .....95 Pfg. 1 gestickt. Sofakissen . 95 Pfg. 1 vorgez. Pompadour . 95 Pfg. Schürzen 95 Pfg. 2 Mädchen-Schürzen . 95 Pfg. 2 Knaben-Schürzen . . 95 Pfg. 1 türkische Schürze mit Volant......95 Pfg. 1 blau-weiss gestreifte Schürze mit Volant 95 Pfg. 1 schwarze Panama- Schürze .....95 Pfg. 1 Post. Muster-Schürzen 95 Pfg. 1 Frauen-Blusen schürze 95 Pfg. 1 Satin-Trägerschürze. 95 Pfg. 1 weisse Trägerschürze 95 Pfg. 1 Druck-Hausschürze . 95 Pfg. 1 Siamos.-Hausschürze 95 Pfg. Strumpfwaren 3 Paar Kinder-Strümpfe schwarz, bis Größe 5 95 Pfg. 2 Paar Frauenstrümpfe schwarz oder braun 95 Pfg. 3 Paar graue Hcrren- Socken.....95 Pfg. 2 Paar schwere Herrcu- Soeken.....95 Pfg. 1 Paar lange Herren- Strümpfo.....95 Pfg. 1 Paar schwarze lange Strümpfe, guteQual. 95 Pfg. DamenWäsche 95 Pfg. 1 weisses Damenhemd . 95 Pfg. 1 weisse Nachtjacke . 95 Pfg. 1 Köper-Nacht nicke. . 95 Pfg. 1 b. Biber-Nachtjacke . 95 Pfg. 1 weisse Frauenbose . 95 Pfg. 1 w. Pikee-Frauenhose 95 Pfg. 1 Flanell-Frauenhose . 95 Pfg. 1 Unterrock, gestrickt. 93 Pfg. 1 Unterrock. Normal . 95 Pfg. 2 Untertaillen .... 95 Pfg. 1 Untertaille m.Klöppel- Stickerci.....95 Pfg. Kinder- u. Baby-Wäsche 4 od. 3 St. gestr.Jäckchen 95 Pfg. 5 od. 3 Stück Erstlings- Hein dchen .... 95 Pfg. 5 oder 4 Lätzchen . . 95 Pfg. 2 St. Einschlag-Decken 95 Pfg. 5 Stück liygien. Nabelbinden ......95 Pfg. 2 Ranitas-Windeln . . 95 Pfg. 1 Knaben-Hemd . . .95 Pfg. 1 Mädchen-Hemd (bis 14 Jahre).....95 Pfg. 1 geschlossen. Höschen 95 Pfg. 1 Kinder-Reformhose . 95 Pfg. 2 Kinder-Röckchen . . 95 Pfg. 1 Normal-Knabenhose. 95 Pfg. 3 Strick-Höschen . . . 95 Pfg. Herrenartikel 95 Pfg. 1 Normalhemd .... 95 Pfg. 1 Mako-Unterjacke . . 95 Pfg. 3 Kragen, alle Formen 95 Plg. 3 Kragen, Dauerwäsche 95 Pfg. 2 hochmoderne Selbstbinder ...... 95 Pfg. 1 schwerer reinseidener Selbstbinder . . .95 Pfg. 2 schmale Selbstbinder 95 Pfg. 3 Krawatten für Steh- und Umlegekragen 95 Pfg. 3 Diplomates. für Steh- und Umlegekragen 95 Pfg. 2 Paar Manschetten, weiss oder bunt. . 95 Pfg. 3 Vorhemden, klein gemustert ..... 95 Pfg. 2 Sport-Vorhemden . . 95 Pfg. 1 farbige Gnrnitur.Man- schetten u.Vorhemd 95 Pfg. 1 Kavalier-Uhrkette . 95 Pfg. 2 Paar Hosenträger. . 95 Pfg. 1 Paar Hosenträger, Endwell Art . . . 95 Pfg. 3 Prima Knabenmützen 95 Pfg. 1 elegante Sportmütze 95 Pfg. 1 Kieler Mütze . . . .95 Pfg. 1 Herren-Sport-Hut . . 95 Pfg. 1 Knaben-Südwester . 95 Pfg. 95 Pfg. 4V 2 Meter Stickerei . . 95 Pfg. Stickerei zumUntcrrock 95 Pfg. 2 Paar inod. 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