Nr. 40 Zweites Eriche!»! täglich mit Ausnah»»: des Sonntags. Die „Siehener Lamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich bcigelegl, das „Kreisbfatt für den Krtis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „kandwirtschäflsschen Seit- srogen" ericheinen monatlich zweimal. Blatt W 4 . Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Dienstag. Februar Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'ichea Unwersitäts - Buch- und Sleindruckerei. R. Lange, Giene». Redaktion, Expedition und Dritckerei: Schul» siraßi 7. Expedition und Verlag: sgtztzül. R,daktion:e-»s 113. Tcl.-Adr.: AnzeigerGießen. Hauptversammlung des Sundes der Landwirte. . ~ Berlin, 16. Fcbr. Ter Bund der Landwirte trat heute mit zwei großen Parallcl- versammlungen im Zirkus Busch und im Zirkus Schumann zu seiner diesjährige» Hauptversammlung zusammen. Zn dem Geschäftsbericht wird ausgcführt: Tas Jahr 1913 mit seinen Erinnerungen an die grobe nationale Erhebung unserer Bäter, Mit scinem Appell an die Öpscr- inilligkcit unserer- Volkes, schicil wie kein anderes bestimmt zu einem großen nationalen Aufschwung. Trotzdem endigte das mit den größten nationalen Hoffnungen begonnene Jahr mit einem schrillen Mißklang. Vielleicht aber hat dies Jahr der getäuschten Hoffnungen ein Gutes gebracht, die Ueberzcugung. daß nun aus dem Volke heraus durch einen Zusammenschluß aller aus chrish- lich-monarchischem Boden stehenden Elemente Wandel geschaffen ioerdcn muß. Tic M i t g l i e d c r b c w e g u n g nahm den rcgel- inäßigcn Bcrlanf. Tie aus verschiedensten Gründen aus dem Bund der Landwirte austretenden Mitglieder wurden nicht nur durch Neuerwerbungen ersetzt, sondern die Zunahme der Gesamtzahl folgt dauernd »1 gleichem Maße. Turch den Tod sind 1763 .Mitglieder ansgcschiedcn. Bezüglich der beschlossenen Zwci- drittel-Erhöhung des B>c i t r a g s spricht der Bericht die bestimmte Erwartung aus, daß alle Bundcsmitglicder diesen erhöhten Beitrag freudig als eine Pflicht gegen den eigenen Beruf und gegen daS Vaterland bringen werden. Tie Verkaufsstelle des Bundes der Landwirte dehnt den Gcschästskrcis ihrer vcrschie- denen AbteililNgcn langsam aber sicher stetig weiter aus. Tic Abteilung für Versicherungswesen erledigte 6827 Anfragen. Von der Abteilung für Buchführungswcsc» ist die Buchführung von 753 kleineren und größeren Gütern hier auSgcsührt bezw. kons- trollicrt worden. Der Gesamtumsatz der Abteilung für Maschinenwesen betrug 1-100000 Mark Tic Abteilung zur Vermittlung von Dünge- und Futtermitteln hat im Jahre 1913 Waren im Werte von 13 300 906 Mark vermittelt. Dem Revisionsvcrbandc des Bundes der Landwirte gehörten am l. Januar 1911 insgesamt 386 Genossenschaften an. Der Umsatz der Genossenschaftlichen Zcutralkasse belief sich auf rund 379 Millionen Mark. Ten Versammlungen liegt zur Beschlußfassung eine Entschließung vor. die folgenden Wortlaut hat: „Tie neuere inncrpolitischc Entwicklung in Deutschland muß den Bund der Landwirte als große Vereinigung monarchisch gesinnter nationaler Männer mit schweren Besorgnissen erfüllen. Auf allen Gebieten der Gesetzgebung des Reiches bemerken wir eine immer iveiter greifende Rücksichtnahme auf die S t > Nl- mungen, die Wünsche und Interessen der Demokratie, dies» militärischen, steuerlichen, sozialpolitischen Fragen auf das deutlichste erkennbar wird. Die Vorgänge in Z a b c r n und ihre Behandlung, die Versuche, die Kommandogewalt des Kaisers und der Bundcsfürsten abzugrenzen und den Parlamcii- tarismus zu stärken, das II e b c r g r e i f c n des Reiches auf die Steuerpolitik der Einzel st a a t c n, sind die Merkzeichen der neuerdings eingetretencn demokratischen Entwicklung. 2er Bund der Landwirte spricht demgegenüber seine feste Entschlossenheit aus, dieser für die Monarchie, für das Reich und für das gesamte Volk gleich unheilvollen Entwicklung mit oller Kraft und Entschiedenheit zu seinem Teil cntgegenzuwirken." In der Hauptversammlung im Zirkus Busch begrüßte der Vorsitzende Tr. Rösickc (Görsborst die Erschienenen. Nachdem er der Vcisiorbenen des letzten Jahres aus den Reihen des Bundes gedachte, stellte er fest, daß das verflossene Jahr eine Rekordernte und einen Rekord unserer Ein- und Ausfuhr gebracht habe. Ter hohe Zinsfuß und das. knappe Geld hinderten aber die Entwicklung. Infolge der Emiiiionspolitik der großen Banken mußte das deutsche Volk hohe Zinsen für Jnlandsanlagen zu Gunsten des Auslandes zahlen. Tic Landwirtschait bat trotz der guten Ernte NI i t weichenden Preisen rechnen müssen. Tavon nimmt aber die linke Presse keine Notiz. Mit der Erklärung des Staatssekretärs des Neichsamts des Innern über die kommenden Handelsvcrirägc hat er nur deni Ausland nabcgelegt: Sie können verlangen, was Sic wollen. Tie Rcichsleitung scheint setzt vor ihrem eigenen Kinde, deni Reichstag, zu erschrecken, so daß sic ibm niäu zuträut, er werde einen Beschluß fassen, der den wirt- schaillickun Interessen des deutschen Volkes gerecht wird. An den Feiern des letzten Jahres haben lvir mit vaterländischem Gcsüdl Anteil genommen. Tic Sozialdemokraten freilich versuchen die Treue zum Herrscherhaus herunterzurcißen. In dieser Zeit ragt ein Mann hervor, der sich die Bewunderung selbst des Auslandes errungen hat, Oberst v. Reuter (Tosender Bessalls. Wie die schwetischc» Dauern, so treten auch wir heule vor unseren König hin und sagen: wir wollen Dich mir allen kölligstreuen Männer» schützen gegen den äußeren Feind und gegen den inneren. (Anhaltender Beifall.: Landtagsabgeordnetcr Tr.. Ticdcrich Hahn legte den bereits mitgctcilleii Geschäftsbericht vor und führte hierzu u. a. aus, daß der Bund niemals exorbitane Forderungen ausgestellt habe. Nicht die Sorge um den hohen Schutzzoll habe die Landwirte hierher geführt, sondern die Sorge um das Vaterland, um Kaiser und Reich, die immer stärker geworden sei, als man von den Vorgängen in Zabcrii hörte. Heutzutage haben wir nicht mehr nötig, durch eine Sozialpolitik sür die breiten Massen zu sorgen. Heute handelt cs sich darum, daß nicht eine Ktgssenpolitik des Proletariats eingerichtet wird, daß die Gesetzgebung nicht mehr und mehr nach dem sozialdemokratischen Programm gestaltet wird. Heute wird trotz unserer Abmachungen IN bedroblichcr Weise cingegriffcii i» die Steuergesetzgebung der Einzelslaaten. Tie Bewilligung der Wehrvorlagc war sür die Sozialdemokratie sehr leicht, da diese Bewilligung verbunden war mit der Verwirklichung eines ihrer wichtigsien Programmpunktc. Tic bürgerlichen Parteicir helfen der Sozialdemokratie dabei. Wo sind die alten Freisinnigen geblieben? Ich erinnere an Eugen Richter und Lcnzmann. Als letzterer einmal im Restaurant des Reichstages saß und ich vorbci- ging, da ries er: Hahn, kommen Sie mal Per, wir wollen einen Schnaps trinken. (Stürmische Heiterkeit.) Wir denken zwar ,n fast sämtlichen Punlten verschieden, aber wir haben doch wenigstens eine Meinung, und cs lausen hier so viele Kerls herum, die über Haupt keine Meinung haben. lEcneutc große Heiterkeit.) So sah der alte Freisinn aus. Mit dem Freisinn auf dem Lande können wir noch zusammcngehen. Ihm rufen wir zu: Trennt euch von den Demokraten des Asphalts, trennt euch von euren jüdischen Freunden Unter den.Nationalliberalen habe» ,oir heute noch gute Freunde. Aus denil Programm des Svndikus Hirsch: Aufrechtrrhaltuiig der Autoritär, besserer Schutz der Arbeitswilligen, Schutz und Förderung der selbständigen Eristenze», und Er« halmng unserer blshcrigcil bewährten Zollpolitik könnten wir mit den Rationalliberalen wieder Zusammenkommen. Die harte Not der Zeit wird sic zwinge», wieder mit uns gemeinsame Bahnen ;n wandeln. Ohne das Z c 11 t r u m. so haben wir stets betont, ist eine gesunde nationale Politik nicht zu treiben. Das Zentrum ist überwiegend auf das stoche Land und die kleinen Städte angewiesen, es »ruß also Mittelstands- .und Agrarpolitik treiben. Es soll sich nicht eine fremde Macht wie die jüdische Demokratie »wischen Volk und Fürst, zwischen Heer und Volk drängen, um Unzufriedenheit zu säen. Unsere Aufgabe ist, unser deutsches Volk wieder sittlich gesund zu machen. Wir wollen uns hier nickt amüsieren, wen» wir nach Berlin kommen, und wen» es wirklich einmal Jner tun sollte, so wäre cs ein Minimum von dem, was sich dzc Großstädter täglich leisten, (Heiterkeit.) Der Bund der Landwirte ist auf dem Posten, nicht um seiner selbst und nicht um der Landwirtschaft, sondern um des ganzen deutschen Vaterlandes wiUen. Ter Redner schloß mit einem Hoch ans das deutsche Vaterland, worauf die Versammlung „Deutschland, Tcutschland über alles "sang. Von niiirutcnlangcm stürmischem Beifall begrüßt, betrat sodann Kammcrhcrr von Oldenburg-Janu schau die Rednertribüne. Er führte aus: Die neue Hccrcsvorlagc wäre früher die beste Antwort gewesen auf die Marokkowirren. Rußland ist uns nicht ireundlich gesinnt, trotzdem cs sich unserer Haltung erinnern sollte, als sie bei Mulden in der Patsche saßen. Ter Wehrbeitrag bat das Gute gehabt, daß ma» jetzt endlich die Vermögen wird sesthalten können. Tic Politik zwischen den Parteien ist augenscheinlich ungeheuer kompliziert. Tic Einsührimg der direkten Steuern im Reiche bedeutet eine Radikalisierung unserer Verfassung. Wenn der Reichskanzler glaubt, etwas durchsetzen zu müssen, so hat er sich nicht nach dem Reichstag zu richten, sondern er hat die Verpflichtung, sich einen anderen Reichstag zu besorgen. Tie Kabinettsordre von 1820 hat der Regierung zu einem unerwarteten Sieg verhvlien. Ihre Besprechung gehört nicht vor den Reichstag, denn sic ist ein Ausfluß der Krnnmandogelvalt des Kaisers. Vergessen kann man den Nationallibrralcn nicht, daß sic Scheidemann wählen wollten. Ter Redner verlangte von der elsaß-lothringischen Regierung Festhaltung an deni Grundsatz: niemals sich beugen! > In der folgenden Aussprache kamen Redner ans den verschiedensten Teilen des Reiches zu Wort, llnter anderen über- brachtc Bürgermeister Tr. E Kerle (Nossen: die Grüße des Reichsdeutschen fNittelstandsvcrbandcs an den Wund. Auch der Mittelstand wolle nichts anderes als ehrliches Brot für mühselige Arbeit. Tic oben mit geteilte Entschließung tvurdc einstimmig angenommen. Tie Versammlung im Zirkus Schumann leitete Freiherr von Wangcnheim (Kl.-Spiegelt, der in seiner Erösfnungsänsprache die Bestrebungen zurückwies, sür die Bewilligung der Heercsvor- lage die Macht der Krone an die Mehrheit zu bringen. — Der ztveite Redner war Reichstaasabgeordneter Eliefredakteur Tr. O er- tcl, der in seinen Ausführungen ebenfalls die Bcrfuche, die Kommandogewalt des Kaisers einzuschränken, scharf zurückwies. — Auch in dieser Versammlung fand die Entschließung einstimmige Annahme. Au» kZesZe«. Zum Abschluß der Besoldungsrefarm. Am Samstag, den 14. Februar, hielten, wie uns berichtet wird, im Restaurant „Zum Storch" in Frankfurt a .M. die Vorsitzenden der Zwcigvereine und der Hauptvorstand des Hcssisckwn Landes-Lchrervcrcins eine Versammlung ab. Unter lebhaftein Beifall gab der Vorsitzende, Obmann des Gcsaintvercins Hanptlehrer Hufs- Darmstadt, der Freude Ansdruck über die Stellungnahme der Zweiten Kammer und über das Eintreten des Herrn Prälaten v. vr. Flö rin g in der Ersten Kämmer für die Sache der Lehrer. Daraus sprachen er, der 2. Vorsitzende des Vereins, Hanptlehrer Bach-Mainz, und der Schriftführer, Lehrer W. L 0 0 s«Tarmstädt, über den Verlauf der Gehaltsangelegenheit in den letzten Wochen, über die erfolgten Schritte in dieser Sache, Besuche bei Abgeordneten, Eingaben, Rundschreiben, Veröffentlichungen usw. Nach lebhafter, eingehender Aussprache, in der das Vorgehen des Vorstandes einmütige Zustimmung fand, nahm die Versammlung folgende Entschließung einstimmig an: Die am 14. Februar in Frankfurt a. M. versammelten Obmänner der 102 Bezirksvereine des Hessischen Landes- Lehrcrvereins erwarten von den Mitgliedern der Zweiten Kammer, daß sie an den Beschlüssen vom 18. Dezember unter allen Umständen sesthalten. Sie sprechen dem Vorstand des Hanptvereins für die energische und geschickte Vertretung der Lehrersache einstimmig Anerkennung und Vertrauen aus. Aus dem Gcsetzg cbunzsausschuß Ser Zweiten Kammer. rb Darmstadt, t6. Fcbr. Ter Gcsetzgcbuiigsaus- schuß der 2 Kammer trat heute nachmittag unter Vorsitz des Mg v Brentano zu einer Beratung zusammen, welcher auch die Mig .Winkler sind u e b e l als.Antragsteller beiwohnten, lieber den Antrag Tr. Winkler, b-tr. den Heu- und Sancrwurm, verlas der Abg Wolf- Stadecken den Ausichußbericht, wonach der Antrag algelebnl, aber der Regierung empfohlen wird, von Fall zu Fäll die Strafen sür Nebenretung der bctrcsfcnden Vorschriften äuf das Mindestmaß ltzNichzusctzen UIÜ> evtl, auch ellien Kostcncrlaß cintrcten zu lassen Der Aus,chuß b-icküistigt- sich weiter mit der Vorstellung und Bitte des L a n d e so c r b a n d e z h „, Rüracrmcister der Landgemeinden >m Grobherzogtum Hessen Hohe Ständckammer wolle beschließen, die Großh. Re- aierunq 'zu ersuchen, eine Gcsetzcsvorlage ,n machen, daß a n Stell eil der Notariate wieder die Ortsgerichte mit Protokollierungen von Jmmobiliarveräiiberungsverträgen und zur Entgegennahme der Auslass,ingserklärungen betraut.werden." Die Regierung hat sich z» dieser Vorstellung dahin geäußert, daß die Angelegenheit mit der Einrichtung des Notariats IN Heilen ,m engsten Zus-mmenbange stehe. De Regierung bereite zurzeit eine Denkschrift über die Einkommens- und Gebühr e n - V e r h ä l t n i s s e der Notare vor. die voxanssichtlich „och in der ersten Halste d,cles Jahres dem Ausschuß kur Ber- einsachung der Staatsverwaltung zur Beratung über diesen Gegenstand vvrgelegt wer-deä würde. Tie Regierung gibt dem Ausschutz daher zur Erwägung, ob es sich: Nicht emvichlen wurde, die Beratung der Vorstellung bis dahin ,»rückzustellen, acr Auslchuß beschloß darnach einstimmig nach dem Bericht des Berichterstatters Abg. v Brentano, der Anregung des MiNiltcriums zu wlgen. Eine längere Verhandlung erfolgte dann über den Antrag des Abg. u c b e l. betr Abänderung des Art. 139 II der Landgemelndeordnung. Ter Antragsteller begründete eingehend seinen Antrag, der dahin acht das; alle Gemeindcheamtcn nach Sjähriger Probedicnitzcit fest aiigcstclli werden sollen und dcm»ach der Artikel entsprechend abqcänderk ioerdcn möge. Dagegen wurde geltend gemacht, daß die ganze Frage das Gebiet der Selbswerwaltung berühre und cs nicht angebracht erscheine, im Wege der Abänderung der Land- qemcindevrdiiung oorzugehen . Abg. Wolf- Stadecken ivies daraut hin das; man einen Unterschied zwischen dem voll beschästsgtcn und I-czahlten Bcmnten »nd dem nur für geringe Leistungen beschäftigten Angestellten macken müsse. Für die crsterc Kategori^ der Gemeindebeamien empfehle er die feste Anstelluiiq. Die Bc- rakuilg über diese Frage wurde im Ausschuß noch nicht zu Ende geführt, sondern soll morgen fortgesetzt werden. Hessischer Krankcnkasscntag. Tie Forderungen der Aerzte, Zahnärzte und Llpotheker, die diese aut Grund der Reschs- ocrslcherungsordnung an die Krankenkassenverbände des Groß- hcrzogiums Hessen stellen, wurden am Montag in eiltet von mehr als 200 Abgeordneten aller hessischen Krankenkassen besuchten Versammlung in Frankfurt erörtert. Auch sämüichc Vcrsichcrungsämter Hessens hatten zu der von K r i c g h 0 s f (Worms) geleiteten Tagung Vertreter entsandt. Von dem hessischen Acrzteverein wird kür icde» Mitglied pro Jahr eine Pauschale von 5,50 — 6 Mk. gefordert, daneben besondere Entschädigungen sür alle Berrichtimgen, die in des hessischen Gebührenordnung mit 3Mk. bezw. 5MI. und höher, je nach der Bedeutung der Krankenkasse, verzeichnet sind. Tic Ber« sammlung erklärte sich nur für einen Höchstsatz von 5Mk. und übcr- bieß es den einzelnen Verbände», ans Grund dieser Festsetzung inst den Aerztcn ihre weiteren Vereinbarungen zu tresken. Tic Spezial» ärzte ließen einen Vertrag überreichen, in dem sür jeden Besuch 2 Mt. gefordert wird, wobei alle Sonderverrichtungen bis 5Mk. cingcschlosse» sein sollen. Für Spezsalopergtionen in den Krankenhäusern lautet die Forderung bis zu 30 Mk. in jedem Einzeliall und eine Mark pro Tag sür die Nachbehandlung. Tie Versammlung behielt sich die Entschließung für diese Forderungen sür eine spätere Beratung vor. Tic Zahnärzte gewähren aut die Mindestsätze eine Rückvergütung bis zu 15 Prozent. Ebenso erklären sich die Apotheker bereit, einen Rezepturrabatl von 12 Prozent und aut den Gesamtbetrag, wenn er innerhalb vier Wochen nach Ausstellung der Rechnung bezahlt wird, zwei Prozent Abzug zu gewähren. Mit den größeren Krankenkassen sollen besondere Rabattsätzc vereinbart werden. Die Beratungen über die Dicnstordn»ng mußten wegen der vorgerückten Zeit einer späteren Tagung überwiesen werden. — Nieder-Ohmen, 16. Febr. Am Samstag abend hielt Landtagsobg. Prof. U r st a d t aus Gießen auf Anregung einiger Anhänger der Fortschrittlichen Dolkspartei in der Töllschen Wirtschaft einen Vortrag, der gut besucht ivar. Aus Wunsch sprach der Redner über „Die Entwicklung des BauernständeS". Herr H i l b e r g aus Taubringcn legte die Ziele der Fortschrittlichen Volksvartci dar. Nach einem Schlußwort des Pros, u r ft a d t wurde die Gründung eines Vereins der Fortschrittlichen Volksvartci beschlossen, dem sofort 15 Herren bci- tratcn. Weitere Anmeldungen erfolgten ani nächsten Tage. rb. Mörfelden, 16. Febr. Ans Anregung von bürgerlichen Kreisen, die sich an den nationalliberalcn Verein zu Groß-Gerau gewandt hatten, wurde gestern nachmittag unter Bci- liilse des Vorstandes dieses Vereins und in Gegenwart der Herren Abg. Tr. Osann und Referendar T i n g e l d e y auch hier ein selbständiger nationallibcraler Verein gegründet, dem sofort etwa 60 Herren als Mitglieder beitraten. Tic neue Vercinsgründung ist um so ersrculichcr, als gerade in Mörfelden seither die radikalcot Elemente eine außerordentliche Tätigkeit entfalteten. L>ol,tiscke Laacsschari. Offenburg-Kchl. Tem Zentrum ist cs wider Erwarten gelimgen, den Nä- tionalliberalen das Mandat für den 7. badischen Reichstags- Wahlkreis, Ofscnburg-Kehl, wieder abzunehmen. Die Chancen des nationalliberalcn Kandidaten, des bisherigen Abgeordneten Kölsch, standen verhältnismäßig günstig: denn man konnte annehmen, daß dem Zentrum ncnnenswertc Reserven nicht mehr zur Verfügung stehe», nachdem es aus den Sirg schon im ersten Wahlgang gerechnet hatte und infolgedessen alle Kräfte eingesetzt zu haben schien. Diese Rechnung erwies sich als irrtümlich. Das Zentrum brachte noch 878 Reserve- stimmen auf, denen der nationalliberale Kandidat nur 102 entgcgenzusetzen hat. Ta der Borsprung der Stimmen der Linken in der Hauptwahl nicht ganz 400 betrug, so genügte der Zuwachs an Zentrumsstimmcn, um die Linke zu überflügeln. Der nationallibcralc Kandidat, Herr Kölsch, hat sich tapfer geschlagen. Trotz der skrupellosesten Agitation hat er die Stimmcnzahl von 1912 erheblich vermehrt. Von der Kämpfesweise des Zentrums bckoinmt man einen Begriff, wenn man hört, daß Herr Kölsch in cincin Flugblatt des Zentrums als „Kassenschrankbesitzer", als „Feind des Mittelstandes", als „Feind des sozialen Fortschritts", als „Scharfmacher vom reinsten Wasser" bezeichnet wurde. Natürlich wurde er auch der Abhängigkeit von der Sozialdemokratie geziehen. Dabei hat das Zentrum dieselbe Sozialdemokratie in geradezu würdeloser Weise umschmeichelt. So wurden in einem Zentrumsflugblatt sozialdemokratische Aenßcrungcn über die Nationalliberalen zusammengestellt und der Zentruniskandidat als Sohn eines „Klassengenossen" hingcstcllt, der seine Füße nicht unter den Kosttisch reicher Leute stellen lernte, sondern das schwarze Brot einer Arbeiterfamilie gegessen hat". L)eer und Flotte. Ter Gestlndheitszustand des deutsche» Heeres. Französische Zeitungen berichteten kürzlick) über zahlreiche Erkrankungen ln der französischen Armee. Ter Berliner Korrespondent des Pariser „Journal" meldete darailf- hin Einzelheiten über den derzeitigen, angeblich mangelhaften Gesiindheitszustand des d c u tsch en Heer es. Er sprach von 12 000 Ärzarettkranken! Bezonders in Mitleidenschaft seien die Garde, das 4., 6., 14., 15. und 16. Armeekorps gezogen. Einige Regimenter und Garnisonen waren namentlich bezeichnet. Von zuständiger Seite erfährt das Wölfische Bureau hierzu solgendes: Tragen diese Mitteilungen des französischen Korrespondenten auch an und für sich schon den Stempel der Unwahrheit an der Stirn, so lohnt es sich dennoch, sie im einzelncn zu widerlegen. Ter Krankenzugang — Lazarett und Revier — in der preußischen Armee einschließlich Sachse» und Württemberg betrug im Januar 1911 53,7 voni Tausend der Iststärke gegen 55,9 im Januar 1913. Die in der französischen Meldung als besonders ungünstig bezeichnetcn Armeekorps haben folgenden Gesamtkrankenzugang zu verzeichnen gehabt: Gardekorps in, Januar 1914 17,1 Proniillc gegen 65,6Promille rmJanuar 1913, 1. Armeekorps im JaB nuar 1911 19 Promille gegen 50,8 Promille im Januar 1913, 6. Armeekorps im Januar 1911 59,3 Promille gegen 59,9 Promille im Januar 1913, 14. Armeekorps int Januar 1911 54,9 Promille gegen 63,5 Promille imJanuar 1913, lö.Armeelocps imJannar 1911 56,1 Promille gegen 50,7 Promille imJanuar 1913, 16. Armeekorps im Januar 1911 16,7 Promille gegen 18,8 Promille im Januar 1913. Das Gardekorps uud das 4. und 16. Armeekorps stehen noch unter dem Durchschnitt des Gesamtkrankenzugangs der Armee. Wenn von dem französischen Berichterstatter Angaben über das Auftreten von ansteckenden Krankheiten im deutschen Heere gemacht worden sind, so trifft die sin keiner Weise zu. Bon Anfang Januar bis 13. Februar sind, abgesehen von nenn Scharlachsällen beim Felchirtitlericreglment Nr. 16 in Wolsenbnttel, sechs Diphthcrieerkrailkrmgeii beim Jägerbataillon Nr. 7 in Bückeburg und einigen leichten Ertran- kungen an Grippe ans dein Truppennvungsplatz Hainmcr- stcm beim LrarnbatarUon Nr. 20 von ansteckenden, als Epi- Vinte aitf&ujaijenbcn KraicihLiMl in der preußischen Armee nur noch im Bereiche des 14. Armeekorps drei bis jetzt vereinzelt gebliebene Gezzickstarrefälle zur Meldung gekommen. Ter Gesuichhert^kustatid ich demnach in den zurückliegenden Wochen m,d zurzeit besser alsie zuvor. Las deuksckfe Kolk braucht sich also nicht durch die maßlosen Uebertreibungen des französischen Berichterstatters beunruhigen zu lassen. vrreinrilachrichtr». — Har, 16. Febx. Nestern abend hielt der ev a ng ee lische fu r rfi c n d) o r einen Jainilienabend irrt großen Saal- »;ur Lmde^ unter ankerordentlich zahlreicher Veieiliannt d«r Gemeinde ab. Tie st'ms Gesamtchöre kamen irisch und sicher zmn Vortrag. Das EingangSlied „Im Lied' sei euch ein Gruß geweiht" hitten den Dirigenten, Lehrer Daab, zum Verfasser und Kom- ponifien. Ter Vorsitzende des Vereins, Dekan Buhmann, hielt einen Vortrag über das „b e n t j ch - e u a n c\ c l i \ rl) t Ä \ v d> e n- lieb" und die Ausgabe emes Kirchenchoreü. dieses kostbare «rbe der Väter zu lreben nnb zu pflegen. Bereichert wurde der Abend durch ein Terzett von Ver«ln4damen, Lieder für Tenor lLehrer o t f) * Gieren), ein Zwiegesmäch (Irl. V » e h l und Tag b), durch sehr ante solksiische Darbietimgcn von Klavier, Violine, Piston ir err Nein und Lehrer $> n U «), einer» Klaviervortrag zn vier wänden (Lehrer Daab und seine Schülerin Leni C ch w a l m), znm Schlüsse durch Nezitation und Neigen von „Das Jahr und die 12 Monate", anfgeknhrt non Damen des Vereins. a. Beuern, 15,. »Tebr. Der l^esangverein „L i e d e r k r a n z* hielt Heu e im dichtgenillten Saale des Holländer ^o'eZ jem Wintervernngen ab. Ter Verein unter Leitung seines Dirigenten K. 6 o m m e r I n b erntete reichen Beifall. Für Unterhaltung wurde ferner durch Thegterstückchen und durch besonders gut vor- getrogene humoristische Lieder des Herrn Stein, soivie durch Tanz gesorgt. ? P o h l - G ö n s, 16. Febr. Der Gesangverein „Lieder- k ranz" feierte gestern abend bei Gastwirt Jung sein Stl'tnngs'est. Präsident Jlge begrüßte die zahlreich Erschienenen und entrollte ein Bild von dem Werdegang des Liederkrarrzes. Ehöre wie Einrel- gesange ernteten reichen Bestall. Ter 2. Vorsitzende B r ü ck e l ernannte rin Aufträge des Vereins den Präsidenten Jlge und das Vorstandsmitglied A. Will II. wegen ihrer 2öjährigen Zugebörig- keit zum Verein zu Ehrenmitgliedern und überreichte ihnen Diplome. ES folgten eine Verlosung, Tanz und Lieder m jungen, 16. Febr. Einen genußreichen UnterhalLungs abend bot gestern der Gesangverein ,.L i ede r kra n seinen Mit gliedern. Zur Aufführung gelangte das breiaftige Volksstück „Der Bettcl-Lx'ini" und fand reichen Beifall. Musik- und Gesangsvor- träge vervollständigten das Programm und mit einem Tanz fand die Veranstaltung ihren Abschluß. — Llrcr - Lais , 16. Febr. Gestern veranstaltete oer Gesangverein L i e d e r f r c. u n d im Saale von (Gastwirt Theiß einen Fa- tnilienabend, an dem sich die ganze Gemeinde beteiligte. Ter Leiter, Lehrer Mohr, wies in seinen einleitenden Worten aus die Bc deutung des Verhältnisses zwischen Schule und Elternhaus hin. Das Programm des Abriebe gliederte sich in die drei Abschnitte: Heimat, Fremde, Vaterland. Jeder^Abschnitt bestand aus Vorträgen, die im Lause des Jalires in der Scltule behandelt und erlernt ivareu. Sie waren umrahmt von pasteuden Chören de- Vereins und dre'.uimmi- gcn GesangSvorträgen der Schüler. O )K ö b I) e i m a. d. B., 15. Febr. Im Saale des^Gastwirts K. Schlierbach fand au» Samstag abend unter reger Beteiligung das Winterverguügen der freiwilligen Feuerwehr statt. Der neue Kommandant, Metzgern, erster W. Bender, hielt eine Begrüßungvansvrache. rii«ivcr'sitäts-Nact>kisikten. Dkl Privatdozrnt für Kälchrngrschichtk u„b fuftcnintifdie Tficolooic ent der Universität Marburg Professor Lic. ihool. Ttephau H o r st ist znm außerordentlichen Professor ernannt worden. LanSrvirtscbaf». — Der Aps e lbl ü, c n ste eher. Zur Jett der Apscl- blütk fällt e» dem sorgsältigen Bcvbacbfgr auf, daß sich manckn Blüten gar nick» crlcklirßen wollen. Nach einigen Taqen bemerkt ec dann, daß sie cm gelbliche .Aussehen bttomincu und uuerschloffen vertrocknen Beim Oessnen einer Blüte bemerkt man eine kleine weißliche Made bnrin,_ welche Staubblätter und Stempel abge- sresien hat. lieber diesen Frind und seine Bekämpfung sind sich noch die meisten Lbstbaumbesitzrr im ilnklarcn. Tie in der Apfel blüie bausende Made ist au» dem fit des Apfelblütenstechers entstanden Dreier ist ein kleiner Rüsselkäfer, der lich den Winter über in der Erdc^uno icnler den.Steinen oerbovien hält. An schönen, ivarmen Frühlingcgagcn, gewöhnlich im April, manch tnal auch schon srüher, verläßt er. sein Versteck und kriecht an dein Slamr.te in die $>dfcc bis tu den Knospen. Dorf bohrt er in t>-e Blütenlnosvan mit seinem Rüssel einen Gang Ins zu dm Staub gefäßcn und legt ein fit in denselben. Dieses schiebt er sodann mit dem Rüssel bis hinten bin. So macht er es dann noch mit anderen Knospen, las er seine Eier abgelegt^hat. Tie ausschlüpsenden Maden tun sich nun an den zarten Staubblättern gütlich wodurai sie aber die Blüten zerstören. Ter Käser ist nur etwa 4 Millimeter lang und entgeht wegen seiner Winzigkeit und schwatzbiaunen Farbe selr leib» der Nachstellung. UebrigenÄ würde ,ich auch kein Vogel an ihm vergreisen, den» er gibt nur eine wutztgr Beute ab, dir noch obendrein zunt größten Teile aus ecnent lcorten Panzer besteht, der unverdonlich ist. Auch hat die Natur für ihn um diese Zeit schon überall bessere Ttsche gedeckt, fo baß er etne solche magere Kosr verschmäht, Hat enan nun den Burschen entdeckt und well ihn sangen, so muß man 1 äv'N geioanm sein. Merkt er nänrlich, daß ihnt Gefahr droht, io laßt er sich atti die Erde fallen, tind dorr mied man ihn vergeblich fnchen. Mmi kann dent Apselblütensiechec nur durch Leiminnge zu br'.b: gehen, der man in> März anlege. Man verivende aber n>ir besten Raurenleim, der nicht Z'.c sämell vertrocknet und trage chii nicht zu spariam auf, denn Sparfamkeit ist hierbei eine unangebrachte Sache. DaS kann man wieder so deutlich an Veit tm Derbste angelegten Leimringen sehen. Do er dick aufgetragen.worden Ivor, findet nian eine Menge Ungeziefer, da hingegen, wo man rhn dünn anstrag, bemerkt man nur wenig, mctftens gar nichts. __ Die » e 6 c gegen Generalmusikdirektor Schillings. Stuttgart, 14. Febr. Wie der „Staats- anzeeger" mitreilt, bat Generalmufikdirektor Pro». Tr. Mar von Schilling» wegen der in einer neuerlich erscheenenen Dcuckfchrcfi gegen ch» gerichietvn Angrifie, die eine Wiederholung früherer Ausstreuungen sind, StrafiNlrag gestellt. Ter „Staats- antriger" gib- bei dieser vöelegendeit eine firklärung bekannt, die bervorragende Vertreter von Kunst und Wisscnickwit, an ihrer Spitze Generalintendant Baron von Puttlitz, in dieser Angelegen- keil unterm 27. April v. I. abgegeben haben und worin et heißt! Die ffiachptüiung der fintmündignngsangelegcnheit drr verstorbenen Frau Wilhelmine Peilt an kgand der Gerichtsakren und det zweifelsfret ießgestellien Tatsachen bat die Nnterzeichnelen ein- mütig zn der Uederzeugung geführt, daß das Verhallen des Dkirn Prof. Tr. Mar von Schillings er dieser Angelegenhect einwandfrei und cahello-c, taktvoll und von sittlichen Beweggründen geleitet * tö e i nt £ c g e (lt nuf dem Eise des Müggelsees geriet ein junger Berliner ans das offene Wasser bei der Rahns- dorter Mündung. Man hörte Hilsericse. doch war es unmöglich, rechtzeitig zn helfen. Die Leiche ist noch nicht geborgen fvorden. *Jn der Verzweiflung. Nus Magdeburg wird geineldett In der Rahe der Badeanstalt ivars eine Frau vor den Augen vieler Vorübergehender ihr fünfjähriges Söhnchen in den Fluß und sprang dann selbst nach. Der Knabe ertrank: die Frau, die nervenkrank ist, wurde gerettet. — Die Witwe Klara R e i n f e aus Schöneberg, die sich vor einiger Zeit eine Blutvergiftung an der rechten Hand zugezogen hatte, v e r g i f t e t e sich selbst und ihre beiden zehn- bezw. zwölfjährigen Söhne ans Furcht, daß man ihr die Hand amputieren tverde. — Die Ausgrabung eines römischen Fried- l, oics in Lur emburg. In dem luxemburgischen Dorse Alt- Trier, dem antiken Aula-Trevirornm, ist vor kurzem eine alt- römiiche Gräberstädt entdeck! worden, die durch ihre Größe und ihre Anlage arcßeiordentlich interessante fiinblicke in hie Zeit der römischen Bescchung jener deutsche» Landstriche gewähren. Zur Römerzeit war Alt-Trier eine blühende Niederlassung. Später, ccm die Zeit der Schlacht von Ehalons, ging verheerend die Flutwelle der Hunnen über Aula Trevirorunt hiic, aber die Ueber- resle der alle» röniifchen Festungsbauten blieben immerhin noch bedeuienh genug, um sie um 1400 Heini Bau einer Feste ans» zunuhen. Diese röenischen Ruinen und Ileberreste waren schon bekannt, nun aber haben siisteviatische Accsgrabnngen zur Aus- deckicng eines geivaltigen römischen Friedhofes geführt, der weit über 1000 Gräber anfweist. Bislwr find etwa 100 Gräber einer mechodifchtn Tiirchforschung eröffnet. . " Verdorbener Spaß. Ter kleine Fred weint herz- liechcnd. „Aber was ist dir denn. Kleiner,", fragt die Nachbarin. „Mittcer hat all die kleinen .Katzen crfäuft," schluchzl Fred. „Ach, du Armer, das ist ja zu schlimm!" „Fa, und sie hatte mir doch versprochen, daß ich eS selbst Am dürste." E»ngc»«»ttdt. Für Form und Inhal! aller unter diejer Rubrik stehenden Arlikel übernimmt dir Redaktion dem Piibliku!» gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 17. Febr. firfrenlicherweise scheint das Interesse des Gießener Pnblilums für den Tpfelplan unseres Theaters sich immer reger ,m gestalten, wie das hetzte „Eingesandt" beweist. Wir schließen nnS bezüglich des daeuic geäußerten Wunsches an need möchleic außer aus tvudeemann auf ein lange Zeit hier nicht anigesührtes Derk: Mar Halbes „Strom" Hinweisen, Der Spiel» vlaic würde dadurch noch interessanter und gehaltvoller werden. Wir erinnern uns. dieses Stück unter der ganz vorzüglichen Leitung des Herrn Direktors Tteingoetter vor langen Fahren einmal hier gesehen zn haben und würden sicherlich vieler Erivartungeii ev» füllt werden, wenn wir dieses literarisch wertvolle Werk im Repertoire finden würden. Mehrere alte treue Abonnenten — Großen-Linden, 17. Febr. Es ist doch wirklich zu bedauern, daß die Bewohner der L u bjo igstra V, c in Großen- Linden so wenig berücksichtigt werden. Schon bereits sieben Jahre ist diese Straße bebaut und bis heute »och nicht für Fußgänger passierbar. Gerade vor der Turnhalle ist es dermaßen schmutzig, daß man glaube» könnte, man ginge über einen Feldweg. Ich glaube, wenn ein Mann von der Spitze Großen-Lindens in der Ludtvigstraße Ivohnte, wäre schon längst Abhilfe geschaffen. Kann dafür nicht auch iettf gesorgt werden, oder bezahlen wir in der Ludwigstraße keine Steuern? Ein Bewohner der Ludwigstraße. — Wett erseld, 15. Febr. Der Einsender über Bahnhofs- emivickelung hat gar keine Veranlassung, feinen Namen zu nennen Ter Herr „ohne lebe Kenntnis" rutk Herrn Bürgermeister Krauß bezüglich „wahrheitsgetreu" zu „L fei, gewähr uns die Bitte, in »niereni Bunde der 3." Ist das „wahrheitsgetreu", wenn inan schreibt, daß von 1907—1913 an Geländeerwerbsiosten 2279,42 Mark von der Gemeinde Wetterseld bezahlt wurden, aber „ner- lchweigt", daß der Betrag fast dovpelt so doch war und aus Klageweg ldurch Hert'n Bürgermeister und Gemeinderat) auf diesen Betrag verringert wurde. Vorgesehen war aber — gar nichts zu zahlen. Ist das am finde auch nicht cvahr? Wer deckte den Ausfall? Trägt so die Gemeinde zur Beseitigung der Mißstände usw. bei? Sind die Angaben des Fahrpersonols eine Statistik und zuverlässig? Bei den Ausführungen vom 6. Februar drehte es sich einzig um die Bahn Hungen—Laubach (1890). Die Firma Burger spielte für mich keine Rolle. Ich behauvtete nur, daß die Dahnocrwalkung Platzmiete zahlen sollte. , Aus den 2lkten der ?Fberhessischen Bahnverwalinng können Sie das ersehen. Die Gemeinde Laubach wird bestätigen können, daß sie den Löwenanteil beim Geländccrwerb zahlen muhte. Bezüglich der Aeußerung des Herrn Direktors der Sberhefsischen Eisenbahn zur Klärung! „Er „soll" es gesagt haben," die genaue Tatsache! „Er bat es „nicht gesagt", sondern auf die Akten „geschrieben"." Ich Hobe tzsich qenaic befragt, also keine unnötige Entrüstung. Wollte in menten Ausführungen nur nicht zu dMtlich werden. Die Linie Wetten selb—Grünberg ,vo» Herrn Altbürgermeister Feld mann i» Lauter besürwortet, hat sich eiices Eutgegenkocnmens von Wetterseld eigentlich nicht zu rühmen; beim Ban nach Laubach kam diese noch nicht in Frage. Ein Beamter der Direktion war zweimal bei Ihrem Herrn Borvorgänger in der Wohnuna erschienen, fand aber kein Entgegenkommen. Der damalige Mrgermeister hat ihm gesagt! „Mein Vater und Großvater brauchten keine.Bahn! ich mich nickt!" Soll dies wohl eine Befürwortung für den noch zu erwattenden Bahnhof gewesen sein? Für mich wäre damsi die Sache für immer erledigt. Der Einsender ohne jede Kenntnis. Briefkasten der Scftaftioit. (fhionttmc Anfragen bleiben nnberilcksichtigt.1 Ansrage der 700 Mk. 2. Ehanssiernng des MüNzMergcr Weges I960 „ durch schriftliches Angebot in einzelnen Losen getrennt zu vergeben. Die Unterlagen liegen aus Großh. Bürgermeisterei Ebcrstadt osten. Die Angebote sind bis zum Erüffnnngstermin Freitag, den 20. d. Mts., vorm. 10 Nhr, an Großh. Bürgermeisterei Eber- stadt cinznrcichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. 23 1 8 D Gießen, den 14. Februar 1914. Groß h. Kultur Inspektion Gießen. Ä. S t e i n b a ck. Submisfions-Hol^verkauf. Ans den Waldungen der Gemeinde Siicder- Beisingen soll nachvcrzeichnctes Holz ans dem Snb- »liisionswcge verlaust werden: I Hainbnche»-St 3. Kl. 40-49 cm Dm. — 0,53 km l 4. „ 30-39 „ „ = 0.34 „ 3 5. „ 25-29 „ 0,82 ., 52 „ 6. „ i»it.25 „ „ — 8.27 2 Eichciistämmc 3. ,. 40-49 „ „ — 1.47 ., 15 4. ,. 30-39 5,32 „ 46 5. „ 25-29 .. „ =: 22,24 „ 123 6. „ nnt.25 „ ,, = 32,50 „ 4 Liildenstäinmc 4. „ 30-39 „ „ =. 3.61 .. 9 5. „ 25-29 „ „ — 9,41 ,. '6 6. „ n»t.25 „ „ --- 3,57 12,6 Ri». Rollen 3 Meter lang — 7,56 „ 3Kiescrnstä,nmc 3. Kl. 30-39 cm Dm.— 2.95 .. ^3 4. „ 25-29 „ „ — 9,41 ,. 5. „ unter 25 „ 42,55 „ 51 Lärchcnstäniiiie 5. „linier2b„ 6,21 „ 2Fichtenstcinmie 3. 30-39 „ „ — .2.33.. Arbeitsvergebung. Zum Neubau eines -Dauses in der ^ieüwtvane sotten die Welkbinder-, Glaser und EntwässernunSarbeiten sowie die Rolladenlieferuua veraeben werden. Zeichnungen. Arbeitübeschreibungen und Bedingungen liegen im Pfarrhause ^iebigsrras;e vorn 18. Februar an offen. Angebote sind bis Dienstag, den 24. Februar, mittags 12 Uhr, eiuznreirlreu bei dem 2841V ttnthol. Kirchenvorftand dienen. Holzverfteigernng im Gräfliche» Revier Jeldheim bei Hungen. Mittwoch, den IS. Februar 1914, werden aus den Distrikten Tannenzarten, Tisch, Scheibet und Himerroald versteigert: Stämme: Eichen 2 St. 2. ttl. 2 Fstm.. 24 St. 3. Kl. — 22,03 Fstm., 16 St. 4. Sil = 13.92 Fstm., 10 St. 5. Kl. - fk77 Fstm., 16 St. 6. 5kl. — 7,55 Fstr»., Birken 9 St. =» 3,17 i Vilm.; Kirsch bäum 1 St. 0,01 Fstm. Rnbscheitcr: Eichen 5.8 Rm. Scheiter: Buchen 162 Rm., Eichen 21,6 Rm. Prügel: Buchen 4A5 Rm., Eichen 74 Rm., Nadel 5 Rm. Stöcke: Bucken 31 Rm., Eichcn^fi Rm., Radel 4.3 Rm. Reiser: Bucker» 188 Rm., Eicken r.u Rm. Zusammenkunft 9'Uhr vormittags beim Pslgnz- aarten. Das Nutzholz kommt zuerst zum Ausgebot. Nadelreiser ffückenweisc. Rädere Auskunft durch den Grasl. F-orstivart Diebl zu dionticnrotli. 20371) Nutz- und Bremiholzversteigcrnng König!. Lberförsterei Ärosvors. Touncrotaa, den U«. Kebruar, vormittags 11 Mir, komme» bei Gajtwirt SUinfcI 111 Cöcttlmiticti aus dem Sckivtidezirk Solzbüdeii zum Berkauji Diiir. >' 11 . 4Siciel»bcrg, lll u. 02 Volienichied: Cvicfcen ' « Rm, Sdicitcr, 4» JHm. Knül'vel, 61”, »im. Reiser. Vn-tie -1 »'.11 ftnUOpel »!ö »im. Reiser Weichtwlz “ .iO Rm. Reiier. .\idjtc --- 0 Stämme mit 2.:i» iliiin.. k> Rm. Knüppel. 2 ->tm. Ttockboiz. Diitr. IL>. «nlenkovs. 7l:i. .oriumitok: Eicken - 14 Stämme mit LA Fi,in., 4» Rm. «chichnnnzbol, (1,25 und 2 Mir. lang', 1» Rm. sckeiier. «AKm. Knüppel 180Rm.Rrii«r. Buchen - NRm. Rolle» iZclgenvolzi, LÜ7 Rm. Scheller, 2x2 3int. Knüvvcl, IE Rm. iieiser. Fichten — 10 Stämme nüt 2 . 2 K 21 2l,i. I. >0St-,. 2., 7 Ltg, L »!. Dior. 7;,. Hageliching: ,richten !> Dlämive mir 1,21> sWtn.. » Sch. 1., pj St. 2., 41 2,n. L Kl, Distrikt X', Haienaartea: Eicken -- «Rm. Knüppel, 223 Rm. »(ciicr. Buche» — 3 Rm. Knlwvel, da Rm. Reiser.» Bremthoizversteigernzng. Fm sicher Stadrivald, Distrikt N^terspeierlingskops, Fichtenkoos- und Plgtlemoald »verden Donnerstag, den 19. Februar 1914 versteigert: Scheiter, Rm.: Bucken 163, Hainbuchen 18, Eichel» 33, sackten 10 : «Iniibpel. Rm.: Bucken 150, Hainbuchen 63, Eichen45,,Fichten6. Reisig Wellen: Lucken 3000, Elchen 2000 , Fichten 170, Stöcke, Rm.: Buchen 100 «hiervon 29 Rm. 'ein zerkleinert', Eicken 7.3, Fichten 38: Rrrbscheitcr, Rm.: Eichen 1,4 tGarteupsvslen». Zusaillmenkunst und Anfang vormittags IN Ubr in Di unkt Untersveierlingskopf an der Krummenfchneise beilli Pflanzgarten. Ban- und Nnisholchersteigernnq. Desgleichen werden in den Distrikten :)avi'enaii, Eisen- toine, Rclilriiuksberg. Uiiierivrieriingskoo!. Rlaiienwald. Kronau und 2»>ilock nni ^ireiiaa, Lcn SO. Kedr. 1311 mit 20ir ncii l’: r der Stämme orrftciscn: 2kä 1,1 me: Eichen 30 Stück von 4,1—,3 Atm. Durch- niesser mit .UllOivi'mi.,prima Cichenichninbol, für Schreiner 1.115 (Staicri; Buchen 107 Slück um 40—7!) ,41111 Durch, melier mit 84.17 , vinu.; Birken 2 Stück von 24-29 Htm. Durchmesser mit UM Firm.: Linde« 3 Stück von 22 btS i » . !Im. Durchmeiier mit 1^55 ; Kiekern M Stück von 30 43 Zun. Durchmeiier mit 7Ü2»Jstu>. Schnililiolz). Zuiiimnienkunst dormikiogs IN Mir am Waldeinanim der Kreisitrake Lich—Hattenrod. Ansnng - im Disirili Piultenmaid. 21738 Sich, den ll. i-obniar 1314. ülrotzherzoglichc Bürgermeisterei Lich. Türmer. Ho?z-S»bmi?sion. AnS den Waldungen der Gemeinde Nüddings- bauscn soll nachstehendes Holz im Wege schriftlichen Angebots verkauft werden- Kiefer», 3 Stück 3. Klasse — 4,75 Fstm. » 21 // 4. = 15,39 „ »1 „ 5a „ == 31,08 . Fichten, 10 „ 3. „ = 16,68 31 4. = 33,34 „ „ 60 oa „ = 36,53 „ . 342 „ 5b „ — 83,40 „ Angcbole sind getrennt nach Sortiment und Klassen bis zum 23. Februar 1914, nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzurcichcn/ Nähere Auskunft erteilt Forstwart Kalberlch dahier. Rüddingshausen, den 16. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Rüddingshausen. Brau n. - ., 4. „ 25-29 „ „ = 6,77 „ 39 5a „ 20-24 „ „ = 26,02 „ 186 „ ^ üb „ unter 20„ „ —36,20,, 4 Elsbeerstämme — 0,64 „ ^^Fichten-Derbstangcn — 19,62 „ 36Kiefern-Lärche-Derbsta»gen — 1,87 „ Die Gebote sind nach Sortiment und Klassen getrennt bis Donnerstag, den 19. Februar, nachmittags I Nhr, auf Unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen eingcschcn werden können und die Eröffnung stattfindet, cinznreichen. Rieder-Bessingen, den 12. Februar 1914. Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Nieder-Bcssingen. __Ho v st. 2219 Holzversteigernng. Freitag, de» 29. Februar, vormittags von 9 Uhr ab, kommen im Riitterohiiuscr tllemeindc- wald, Distrikt Aiehrholz und Biausbcrg, zur Versteigerung: 154 Rm. Bnchen-Schciter 24 Rni. Eicheu-Schciter 130 Rm. Buchen-Knüppcl 9 Rm. Eichen-Knüppel 160 Rm. Kicsern-Knüppel 3860 Wellen Biichen-Rciser 1740 Wellen Eichcn-Reiser 34 Rm. Buchen- und Eichen-Slockholz 2 Eichen-Stämme l. Klasse (64—70 Ztm. Durchmesser) 4,70 Fstm. enthaltend. „ Stamm 2. Klasse (50 Ztm. Durchniesser) 0,98 Fstm. enthaltend. „ Stämme 3. Klasse (40—49 Zu». Durchmesser) 3,34 Fstm. cnthalleiid. „ „ 4. Klasse (30—39 Ztm. Dnrch. niesser) 6,83 Fstm. enthaltend. „ „ 5 Klasse (25—29 Ztm. Durch niesser) 1,76 Fstni. enthaltend. Stück Nadel-Derbstaiigen (6 bis 12 Ztm. Durchmesser) 23,41 Fstni. haltend Stück Eschen-Drrbftangen 0,38 Fstm, haltend Das Stamm- und Stangenholz kommt zuerst zur Versteigerung, Die Zusammenkunft ist im Distrikt Wehrholz ani Eingang des Waldes. Ruttershausen, den 16. Februar 1914. Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Ruttershausen, Klink.el. I 3 10 31 ll Holz-S»bmissio». Ans den Waldungen der Gemeinde Altcu- Buscck soll folgendes Stammholz im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden: Los l. 2 Ftchtenftämme, 40—19 Ztm. Dchui , j, 44 Fstm. 13 Fichtenstämme, 30—39 Ztm Tchm , 10,39 Fstm. 15 Fichtenstämme, 25—29 Ztm. Dchm., 10,97 Fstm. 60 Fichtenstämme, 20—24 Ztm. Dchm., 29,99 Fstm. 285 Fichtenstämme, 12—19 Ztm. Dchm., 61,08 Fstm. Los II. . 3 Fichtenstänime, 30 — 39 Ztm. Dchm., 3,32 Fstm. 4 Fichtenstämmc, 25—29 Ztm. Dchm., 3,16 Fstm. 32 Fichtenstämme, 20-24 Ztm. Dchm., 18,54 Fstm. 273 Fichtenstämme, 12 — 19 Ztm. Dchm., 6.5,71 Fstm. Los III 4 Kiefernstämme, 30 — 39 Ztm. Tchm., 2,17 Fstm. 4 Kicfcrnstämme, 25—29 Ztm. Dchm.. 2,35 Fstm. 21 Kiesernstämme, 20 — 24 Ztm. Dchm., 8,70 Fstm. 11 Kiefern stamme, 12 — 19 Ztm. Dchm., 2,87 t yftm. Tas Holz lagert meistenteils in, Distr. Kuh- tricbswald mid Ettersberg, das Schnittholz im Ti- strikt Strutl, wird auf Wunsch von Forstwart Müller vorgezeigt, die Llngebote sind getrennt nach Losen und Klassen bis zum 21. ds Mts. bei uns einzureichen, wo die Eröffnung nachmittags 3 Uhr stattfindet. Etwaige Abweichungen im Festgchalt bleiben Vorbehalten. Alteu-Buseck, am 13. Febr 1914. Großh. Bürgerrneisterei Alten-Bnseck. K ö r b e r. 2243 Jagd-Verpachtung. Samstag, de» 21. Februar, mittags 1 Nhr, soll in der Wirtschaft von August Krchbast dahier die der Gemeinde Ulfa zustehende Feld- und Walbjagd unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in 4 Abteilungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Illsa, den 27. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Ulfa. Hof mann. 1453 8izkilt>rl>i>t'slhks v-nshiiltääßößkäi. mit KoMlt Gearünd, moo M«ld. Medaille Siaail. Aninckt. Halv-u. Zabreökiirie. Porzüal. Ansbilb. i. Kiickie u. nU. OScki. d. Hnnswelens. Hand- u. Kumiarb. usw. Auf W. Gei.. Muiik, Sprach., Vit. Proiv b. d. staatl ftepr, ii. Haushalluiiasschnlvoriteb 41. Eigendrodt. aus hart«brann!,pin Steinzeug liefern leinste haltbaie Süss rahmbiitler und nodi sflsse Magermilch. !'infach Knctnlnnd). 'Ä'iedervrrkaufer gesucht. Holzversteigerung. Mittwoch, den 18. d. Mts., vormittag« 9 l / t Uhr ailsangcnd, sollen in deni Albacher Gc- mcindcwald, Distrikten Buchwald und Stangenheege folgende Holzsortcn versteigert werden: 182 Rm. Bnchen-Scheit 40 „ Eichen- „ Fichten- „ Bitchcn-Knüppel Eichen- „ Fichte» 2 60 22 10 2700WelleiiB»chen-Rcisig 1280 „ Eichen- „ 900 „ Fichten- „ 66 Rm. Bncheii-Stock 36 „ Eichen- „ 40 „ Fichten- „ Die Zusiimiiikiikunft ist beim Pflaiizgarlen. Albach, den 12. Februar 1914. Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Albach. Baiser. 2186 Holzverste igeru ng. Donnerstag, den 19. Februar 1014, von vormittags 9’/, Nhr an. soll in deni Annerödrr Gemeindewald in den Abteilungen 17—27 folgendes Holz versteigert werden: A. Nutzholz. 143 Stück Fichtcn-Derbstangcn 1. Kl. — 11,82 Fest meter haltend. 61 Stück Fichteii-DerbftaMeii 2. Kl. — 2,01 Fest- mctcr haltend. L. Brennholz. Knüppel 91 Raummeter Kiescrn, 29 Raiminiet. Fichtcnkiiüppek, Reisig .330 Buchen-, 2960 Kiesern- und 1300 Fichteii Wellen, Stöcke 5.5 Raummeter Kiefern und 22 Raummeter Fichteu-Stöckc. Tie Zusammenkunft ist ans der Grünberger Straße beim Hochbehälter. Annerod, den 12. Februar 1914. (öroßh. Bürgermeisterei Annerod. Ho.ru. 2280 Ja gd - Verpachtung. Samstag, den 21. Februar d. I., vormittags 19 Uhr, soll aus deni Rathaus dahier die der Gemeinde Villingen zustchende Jagd, bestehend in ca. 600 Hektar Feld und 300 Hektar Wald, auf 9 Jahre oerpachiet werden. Bemerkt wird, daß die Bahnstation Villingen inmitten des Jagdbezirks gelegen ist. Bedingungen welken bei der Verpachtung bekannt gegeben. Villingen, am 14. Februar 1914. Großh. Bürgernieistcrei Villingen. Rühl. 2306 Jagd-Verpachtung. Dienstag, den 24. Februar t. I., nachmittags 2 Uhr, soll im alten Schulsaale dahier die der Gemeinde Annerod zustchende Jagd, 150 Hektar Wald und 385 Hektar Feld, auf sechs Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet ist von der Bahnstation Rödgen und Großen Bnscck in etwa 25 Minuten zu erreichen. Annerod, am 14. Februar 1914. Großh. Bürgernieistcrei Annerod. _ Horn. _ 2319 Oefen! oefen! H gj tru &£ ?a §| sa us we r kauf Mehrere 100 Oefen und Herde gebe wegen Verlegung meines Lagers wpotthillig ab. Aeussefst günstige Gelegenheit fürLandlente, Bauherren und WiederrerkXvifer. Mf. OCirbeck Nachff« Telephon 283 Albert Htftts Ble/.straNKC 6 0064 Telephon 283 DäsSiide/pu^ai^an/f he QuaJ Der Einfender von 72 cerfduedenen ABC-Anzeigen erhält einen ganz* Haff ron 26 ABC-KünftUrmarktn von der Erdal-Fabrüc in Mainz. Nach j/lmerika mit den großen voppelsckrauben- \ Schnell, u. Salon- Pofkdampfern öes I Nvrüöeutscheir Llopü Negelmäftige Verbindungen nach allen ^ übrigen Weltteilen Nüher» Auskunft. Zabrkartea und trad farfun durch I NoröSeutscher \ LloziSöremen feine Vertretung,» Giessen: Carl Loos, Am Kirchtnplatr Butzbach: Tfctor HugustKraft Achtung! 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Geschäftsanteile Ende 1912 123 Abgang in 1913 — Zugang in 1913 3 Stand Ende 1913 T2Ö Gcschäftsgnthabcn Höhe Ende 1912 2816.30 Ji Zugang in 1913 202.— Abgang in 1913 1.18 ” Stand Ende 1913 3017.12 ji Haftsumme Ende 1912 3690.— JC Abgang i» 1913 — .— „ Zugang in 1913 90.— Daher Stand Ende 1913 3780.— jl Steiub e rg, am 13. Februar 1914. 2L5 Konsumverein E. G. m. b. H. ^ B. Hirz V. L. Haas II. Gg. Häuser XVI,Lager!' Oie Herren-Mode 1914 Der gute Ruf die in weitesten Kreisen bekannt ist, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung Große Auswahl bester J. Pfeffer 1794 a Selbst chemisch peinigen kann jede Frau mit Frima | Glänzende Erfolge Wenig Kosten : Zahlreiche Empfehlungen tücht. Hausfrauen! Stoffe werden geschont, bleiben geschmeidig und gehen nicht ein. Farben bleiben erhalten und werden wie neu. Flecken verschwinden iu vielen Füllen. 2009hv | ßebraaehsanweisiag aaf fader Oase n. beigegeb. Prospekten ist genau zu befolgen. Drogerie 7.0m Kreuz. 2356a verhüten Sie! 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Jur die aus den 28. dieses Monats sestgesetzte Wabl der Vertreter zum AitSichni! der JnnungS- Nrankcnkassc der Bäcker-Innung Giehen ist von den Arbeitgebern und von den Versicherten nur je ein gültiger Wabtvorschtoa sristzeitig cingereicht worden, »nd da aus - jeder Seite soviel Bewerber benannt sind, ivic Vertreter zu wählen si»d, so erübrigt sich die Wahl. Ten Vorschlngen cntsvrechend aclten als arwähll: »> Bcrtreleri Stuf Teile der Arbeitgeber: .starl Euler. Bäckermeister t 2. Jobs. Müller ,. ! zu Giehen. 3. Karl Haas .. I Ans Teile der Versicherte»! t. Eniit Hanke, Bäckergeselle bei 9. Ruht. Lübershos ll, 2. Wild. Engel, Bäckergeselle bei 15. Pfeiffer Wn>.. Ne„stabt24, 3 . Heinr.Hcberling. Bäckergeselleb.A.Deibel, NcucnwegöO, d. Ersatzmänner: Aus Teile der Arbeitgeber: 1. Ludwig Reust, Bäckermciitcr. 2. Ludwig Rütli, „ 3. Hnrlo Brühl. . Ans Seite der Versicherten:. 1. Karl Günther, Bäckergeselle bei I. Klingelhäffer, Asterweg 28, 2. Jobs. Hahn II., Bäckergeselle bei Q. Haas, BletchstrasteA. 3. KarlNenler. Bäckergeselle beiP.PselfferWw»Neustadt24. Tie Gültigkeit der Wahl kann innerbalb ä Tagen nach dem Eridicinen dieser Bekanntmachung angesochten werden. Anfechtungen >,nd bei unter,elchnctcr Ttellc anzubringcn. Gicstcn, den 18. Jebruar 1914. Der Oberbürgermeister. _I B.: Keller. 2380k Arbeitsvergcbnng. Tle Zimmer- bc^w. Echreinerarbeit für die Her- nellung eines Hoizaunes beim (LichamlSacbäude soll MontSll, Den 23 . Fcbriiür i. Z., iurmittiigs 10 Uhr, Sffcnlltch vergeben werden. Tic Unlerlagc» liegen hei uns zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an „NS einzureichcn. Zuschlggs- srist 14 Tage. 23288 . Das Pol,ze,reale,nent vom 24, Jcbruar 1882. wonach die Garten- und «Geldbesitzer die ihren Grundbesitz an offcutlichen Kahr- oder Jsustwcgc» einfricdtgenden Hecke» in tedcm Jrübiahr bis zum 1. Mär» aus 1,25 Meier Hüde »nd ÜLtz Meter Breite zurückzuichnelden haben, ivirb nitl den, Ansagen wicdcrbott zur öffentlichen klcnntnis gebracht, dah Buwiberbanblungcn aus Grund des Art. 43 des yeib,tra,ge,etzcs mit Gelb,trase von 1-1» Mark de »rast werden. 2124 8 Holzvcrticigcrnng Donnerstag, den I». Februar »>,1. vormtltaaS U'J, Udr in den Distrikten Magnus- Wäldchen, «tudenienichlag und Erleubrunnen Abt. »5—97 »orstwartei Gichen II, Äorstwart Ars,, Hochtdnrii, U Jtchlen,taugen mit 1,49 »jtm., 16» Bin. Buchen-. IA5Rni. Eichen , 4 Rm. Hainbuchen-, 5 Rm. Erlen-Scheitbolz, 63.5 Rni. Blichen-. 17,7 Rm. Eichen. 35 Rm. Erlen-, 2,2 Rm. irtchien-Änavvelholz. 28.4 Rm. Buchen. 7,4 Rm. Eichen , 3 Rn,. Erle»-. 0,7Rm.,>ichtcn.Stockbolz, 152»Wellen Buchen-. 9V Welle» Eichen, 3» Wellen Erlen-, 1 » Wellen 7-ichten Reisig. 2329 8 Zusammenkunst aus der Sicher Slrastc an der9. Schnelle.