nt. 40 Der •(«*««« Adriger erscheint läßlich, außer Sonntag«. - Beilagen: viermal wöchentlich «^enerZamilienblätter: zweimal wöchentl.Xreir- Watt ffir iitn Knis «Ufern («WmStnf! und Freilag): zweimal inonall. £ai6> Wirtschaftliche 3t irfragtn Fernsprech - Anschlüße: «>: d,e Redaktion 1IL, Verlag ». Expedition bl Adresse lür Depeschen: Auzciger Ließen. Aiwadmc von Anzeige» lür lue Tagesnuminer Ins vormittags S Uhr. Erstes Blatt l64- Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dienstag, . Februar 19^ Die heutige Nummer umfahr 12 Seiten. Tageskalcnder aus dem Jahre 1814. 17. Februar: Napoleon schlägt die Russen unter Wittgen- stein bei Ptormant und Naiigis', südöstlich'von Paris. — Tie Papern unter Wrcdc erleiden eine Niederlage bei Villencuvc le Comte. Die Verträge über ttleinafien. Die deutsch-französische Abmachung über die türkischen Eisenbahnen und Finanzfrage n . ioelche die Form eines Abkomnrens z>oiscl)en der Deutschen Bank (die zugleich die Anatolische und Bagdadbahn- gesellfchast vertritt) und der kaiserlichen Otlomanischen Bank hat, ist setzt im Berliner Auswärtigen Amt von den beiderseitigen, also den deutschen und den französischen Unterhändlern paraphiert worden. Das bedeutet, daß die Unterhändler sich über das Slbkonimcii geeinigt haben, daß es aber noch der Zustimmung der deutschen und der sran- ösischen Regierung bedarf, die allerdings als sicher gelten ann. Doch bildet eine weitere Voraiisses-ung für das Inkrafttreten dieses Abkommens die Einigung beider Parteien mitdertürkischen Regierung, woraus aber ebenfalls mit Sicherheit gerechnet ivird. Endlich laufet! neben diesen deutsch-sranzösischen, deutsch-türkischen und französisch-türkischen Verhandlungen noch die deutschen g l i s ch e n, welche nach der vor einigen Tagen abgegebenen Erklärung des Premierministers Asquith ebenfalls dem Abschluß nahe sind. Was den Inhalt aller dieser Abmachungen betrifft, >o werden sie erst amtlich bekanntgegeben werden, nachdem sie letzten Formalitäten erledigt sind. Tie Grundzüge der verschiedenen Abkommen sind jedoch schon jetzt bekannt. Zunächst verzichtet Frankreich aus die Beteiligung der Regie Generale des Chemins de fer en Anatolic an der Bagdad bahn , die bisher 30 Prozent der Anteile betrug. Tie französische Presse tut so, als ob das ein sehr großes Tpfer für Frankreich sei, aber es inuß bchacht werden, daß tcr französische Einfluß in der Bagdadbahn ohnehin nicht rer Kapitalbeteiligung entsprach. Weiter haben sich Teutsch- and und Frankreich über den Anschluß der geplanten sranzösischen Schwarzemecr-Bahn, für die Frankreich im Einverständnis init Rußland die Konzession von der Türkei erhalten hat, an die Bagdadbahn geeinigt. Dieses nordanatolischc Bahnnetz wird die Linien Samsun am Schwarzen Meer—Siwas—Diarbekir—Mardin mit einer nördlichen Abzweigung von Siwas über Erzerum nach Kars umfassen, wo der Anschluß an die russischen Bahnen cin- sept. Dieser Einigung zwischen Frankreich und Rußland entspricht die bei der Potsdamer Begegnung von 1910 erfolgte Bcrständignng zwischen Deiitsch'land und Rußland, derzufolge die Bagdadbahn an die von Rußland geplante t r a ns pe r s i.s ch c Bahn Anschluß finden wird. Endlich verzichtet Deutschland zugunsten Frankreichs auf jede Beteiligung an dem Bau von Bahnen in Syrien, das also ganz französische Interessensphäre bleibt. Zu diesen! Punkt soll offen zugegeben werden, daß aus deutscher Seite auch der Standpunkt mitsprach, daß die finanziellen Kräfte des deutschen Kapitals durch die Fortführung der Bagdadbahn und ihrer Zweiglinien hinreichend und auf absehbare Zeit in Anspruch genommen sind. Wenn aber französische wie englische Blätter schon jetzt vor der genauen Bekanntgabe des Inhalts der Abmachungen so tun, als ob die Vorteile hierbei nur auf deutscher Seite lägen, so ist das eine allzu durchsichtige Taktik, als daß inan sic ernst nehmen könnte. Sowohl Frankreich wie England haben ganz erhebliche Zugeständnisse erzielt, deren Abwägung im einzelnen natürlich nicht so leicht ist und zum Teil Ansichtssache bleiben wird, da hier überall Zukunfts- Möglichkeiten die Hauptrolle spielen. Jedenfalls eröffnen sich für Frankreich durch die Konzessionen zum Bau und zur Ausnutzung der Häsen am Schwarzen Meer und durch die Hascnkonzessionen sür Jaffa, Haissa und Syrisch-Tripolis am Mittelmeer weite Perspektiven. Was ferner England betrifft, so erklärt es sich zwar dainit einverstanden, daß die Bagdadbahii bis B a s r a ausgebaut wird, aber es hat eben sein „Bis hier her und nicht weiter!" ausgesprochen. Basra wird der Endpunkt drr Bahn bleiben, während big Weiterbeförderung nach Kowcit und zum Persischen Gols auf dem Wasserwege erfolgen inuß. Die von England übernommene Verpflichtung zum Ausbau des Hafens von Basra ist nur ein sehr mäßiges Pflaster auf die Wunde, umso mehr, da vielleicht die Gefahr vorlicgt, daß die englischen Schisf- fahrtsgesellschaflen auf dem Euphrat und Tigris durch verbilligte Tarife einen Teil des Verkehrs von der Bagdadbahn zu sich hinüberziehen. Es ist bisher noch nichts darüber bekannt geworden, inwieweit die Abmachungen einen Schutz gegen eine solche Konkurrenz von englischer Seite sowie gegen die gleiche Gefahr enthalten, die der Bagdadbahn mit ihren Zweiglinien etwa durch die künftigen französischen Bahnen drohen könnte. Diese Fragen werden sich natürlich erst beurteilen lassen, nachdem die Einzelheiten der Abmachungen bekannt gegeben sind. Jedenfalls wird man schon jetzt mit Genugtuung die Tatsache feststellcn können, daß die Bagdadbahn ein deutsches U n t e r ne: h in e n bleiben wird, wie andererseits feststeht, daß dieses Bahnnnternehmen so günstig angelegt ist, daß sein Aktionsradius die aussichtsreichsten Gebiete umfaßt, die größten wirtschaftlichen, ja vielleicht, um das vielfach mißbrauchte Wort anzuwenden, unbegrenzte Mögliche leiten eröffnet. Tenn wenn: die durch die Bagdadbahn ein- geleitetc Kulturarbeit in der geplanten Weise sortschreitet, und wenn Deutschland und Frankreich,, die hier znm Neben - eiiiandcrarbeiten gezwungen werden, dies in praktischem und nüchternem, das heißt nämlich in friedlichem und versöhnlichem Sinne tun, dann könnte nicht nur Kleinasien das Land der unbegrenzten Möglichkeiten werden, sondern es könnten sich vielleicht auch sonst noch mancherlei bedeutsame politische Möglichkeiten ergeben. Französische Pressestimmen. Paris, 16. Febr. In einem Leitartikel über das deutsch-französische Abkommen über die klcinasiatischcn Bahnen schreibt der „Temps": Die Grundlagen dieses Abkommens bilden die Ausschaltung Frankreichs aus der Bagdadbahn, also aus dem einzigen großen, trans- asiatischen Schienenweg. Ticses Ergebnis bildet ein entschiedenes Dementi aller derjenigen Reden, in welchen die sranzösisä>cn Minister seit zivöli Jahren behandlet haben, daß Frankreich an der Lösung dieser Frage teilnchmcn werde. Die französischen Unterhändler in Berlin hatten die undankbare Ausgabe, den sür uns noch übrig bleibenden Rest halbwegs annehmbar zu gestalten. Jedenfalls bezahlen ivir die von dem rcichbeietztcii TUch gefallenen Brosamen, die inan sonst unentgeltlich erhalt, sehr teuer. Lange Jahre bellagenswerter Jrrtümcr haben uns in diese Lage gebracht: Frankreich, das auSgescholict, verringert und expropriiert ist, kann die Schuld an diesem kläglichen Ergebnis nur jenen beimessen, die in seinem Namen gesprochen haben. Es bleibt uns allerdings der Vorteil, daß ein Streitfall geregelt, und zwar mit Deutschland geregelt wurde, Gewiß, dadurch wird die Ko n fl i kt g e s o hr beseitigt und wir besitzen eine, glücklicherweise in der Minorität befindliche Schule von Tiplvnialcii, welche jedes Abkommen mit Deutschland, mag cs, um ivclchen Preis auch immer erkaust lein, für einen Sieg hält. Es ist dieselbe Schule, wclckte 1911 erklärte: Geben wir Deutschland den ganzen Kongo, das hat keine Bedeutung. Und da wir diesmal kein französisches Gebiet abtretcn, werden unsere Triumphatoren noch leichteres 'Spiel haben. Diese Geistesverfassung entspricht keineswegs der der Nation. Das französische Bolk suhlt sich noch nickst so herabgckonrmen. Das „Journal des Töbats" schreibt: Man bcobacküet in den hieiigen diplomatischen Kreisen dieselbe Zurückhaltung wie in Berlin. Immerhin erklärt man, daß Frankreich durch das neue Abkommen keine Reckte, iondcrn lediglich Öoss- imngcn miigibl. Deutschland habe dank seiner Expansionsfähigkeit versucht, sich in der sranzösischen Einslußzone festzusctzen und hätte dies auch vielleicht zuwege gebracht. In Kleinaiien feien eben die Wege dunkel und unbestimmt, weil die Pforte häufig verschicdciicn Ländern dieselben Konzessionen bewilligt habe. Es war also das beste, sich zu verständigen. Indem wir den Deutschen eine Zone zuerkannt haben, sichern mir uns die unirige, in welcher sic in mehr als einem Punkte sich sestsetzen. Am besten lvar es also, alles in allem genommen, daß man an einer bisher offen gebliebenen Tür einen Riegel vorgeschoben hat. Eine italienisch-türkische Einigung. Rom, 17. Febr. Bestein Einvernehmen zufolge ist zwischen der Türkei und Italien eine volle Einigung über die von Italien in K l e i n a s i c n verlangten Konzessionen erzielt worden. Tic 12 Inseln werden unmittelbar nach Unlerzcichnung des Einigungsprotokolls geräumt werden. Der Abschluß der Verhandlungen ist in wenigen Tagen zu erwarten. Russische Zwangsvorstellungen. Stockholm, 17. Febr. Das „Tagbladet" wendet sich gegen die Verdächtigungen der russischen Presse, wonach Schweden durch die wirtschaftliche Abhängigkeit, in der es sich von Deutschland befindet, auch in politische Abhängigkeit geraten sei. „Togbladct" meint, die russische Presse leide unter Zwangsvorstellungen über deutsche Jntrigucn. Die Ansicht, daß die Rüstungen Schwedens zur Unterstützung Deutschlands bei einem Angriff von Rußland dienen sollten, sei ein Hirngespinst. ve«ts-he» Reich« Der Kaiser besuchte am Montag vormittag den Reichskanzler v. Bet hm ann Soll weg. Erkrankung des Kronprinzen. Der Kronprinz ist an einer Mandelentzündung erkrankt. Auch die Frau Kronprinzessin mußte am Samstag wegen einer Erkältung ihre Teilnahme an dem Diner beim Reichskanzler absagen. Bei dem Kronprinzen ist in der Nacht znm Montag das Fieber gewichen arnd gs ist eine aUgemcine Besserung seines Zustandes eingetreten. Die Kronprinzessin hat die beabsichtigte Reise nach Berlin verschoben. 5täi>tel'al!-Allsstk0ung. im Hessischen K u n st v c re i u. Seit einer knappen Wockst bergen die Räume des Gießener Kunftvereiiis im Turmhaus am Brandplatz die A u s st c l I u n g für kü ii st l e ri sck> en Städtebau in sich, mit der bekanntlich das denlsche Mniciini sür Kunst in Handel >md Gewerbe aus der Genter Weltausstellung die goldene Medaille errungen bat. Mit vieler Mühe und Liebe ist das Anschauungsmaterial dieser Wandcriammlung, die eine Einwicklnng des künstlerischen Sehens im Städtebau veranschoulickien will, zusamniengctragen worden, ein paar hundert große Photographien von zum Teil hoher und crsreulickicr technischer Qualität bieten prächtige Beiträge sür die au) Schönheitssinn und Raumharmonic gegründete Bauweise meist früherer Zeiten, führen die Mittel vor Augen, die — selbst bei schwierigem Gelände, in besonderem Rahmen und bei der gleichzeitigen Beriolgung von praktischen Zwecken oder künstlecisckien Ncbenausgaben — hohe und vollendete Wirkungen eines Kunst- loerkes erreichen lasten, und leiten ungemein glücklich zu künstlerischem Sehen an, dessen Notwendigkeit sich bei dem großen Laienpublikum, aber auckr bist oieteit berusen sein Wollenden nach nicht in die Tat nmgesctzt bat. Hier harrt der Wanderausstellung eine ungemein dankbare Ausgabe und man dürste von ihrer Laus- bahn, die so sehr glorreich in Gent begonnen hat, nun hosientlich dnrcki recht viele deutsche Städte geht und auch über die Kölner Werkbundansstellung iühren ioll, reichen Segen erwarten, wenn — ja wenn sie aus Humus stieße ilnd nicht an! steiniges Land, worunter der p. t. Leser einen gottsjämmerlichen Besuch, wie den hier in Gießen, verstehen möge. Es ist für die Leitung des Knnswcreins sehr betrüblich und ihrem Streben, Schönes und Mchl-Alltägliches nackt Gießen zu bringen, kein Ansporn, wenn sie erwartetes Entgegenkommen durch zahlreichen Besuch ihrer Vcianstolningcn misten muß und fein Verständnis linder. Die Städtebau-Ausstellung ist außer in bient nur in Bremerhaven gewesen, Gießen hekonimt sie also mit an erster Stelle ebenso wie eine nahe bevorstehende Ausstellung suturiltilcktcr Gemälde, deren Art man in Mittel- und Kleinstädten ja fast überhaupt noch nicht trifft:. Sic bietet dem Architekten eine Menge Anregungen und ebnet auch dem einstußreichen und eiistacktcn Laien die Wege zum Eindringen in die Baukunst, was auch in Gießen »ock> feite vonnöten ist. Als Bcloeis dasür seien der verbaute Bahnboi und das neue Reicktsbankgebäudc genannt, daS mü der Hauptsastade an einene Bach steht. Aus einer Zeit gedankenlosen Zulammen- würselns aller Stilarten, des maßlosen Bcrvutzcns und der ausschließlichen ZwecknräßigkeitS-Bewnung sind wir ja längst heraus, viel Sinn für Schönbeit der Linien und Harmonie der Flächen im Raum, mel Geschmack sür die Wertschätzung der Echtheit des Materials ist beute vorhanden. Nun wäre in allen Stodtverwat- tungcn noch ein Städtebauer erwünscht, dann hätten sich tue Beengungen sür eine kunstwürdige Entwicklung des städritckxni Bürens zusammengesunden, — Ach den Reichtum der Ausstellung mögen einige kurz um- rissene Andeutungen weisen. Eingangs ist eine Anzahl Bilder von antiker Bauweise mit der Uebestchrift versehen: Körper sehen verlangt Eckstellung, lvomit dem Beschauer gleich eine Regel deS künstlerischen Sehens und Genicßcns an die Hand gegeben wird. Wir schauen da daS Ercchtheion mit der Cbariatydenhalle in Athen, kleine Tempel aus der Akropolis an sich und rn ihrem ränm- licktz-n hineinkomponicrtsein in die bauliche Gesamtheit, Reste emeS antiken' Theaters, dann eine Art Best-ltigung harmonisch dem Fellen an-'und eingebaut. Wie bedeutend für das Körpersehcn dre Eckttcltunq ist, veranschaulicht Bild t9l>, wo die Räumlichkeit des frontal ausgenommcncn Tempels nur durch den Ausblick, den die dorischen Säulen aus die Scüenwände gewahren, Wirtin- iit'dcbi'ii wird SCtte die abgebildeten griechischen Bauten beweisen das seine Raumgefühl der Antike und iln B-llangen nach harmonischem Zusammcnklang. Deshalb mach, lich überall IN der Bauweise und der Art des Baues die Rucklicktnahmc au, die Umgebung geltend: mag es sich um dre Anlage eines Tcmpelkom- vlcres bändeln eines Stadtteiles oder einzelner Bauten au, )rei sich erhebendem Gelände oder an Hängen, die von Vergingst,Vs überragt werden oder dos Bauwerk geradezu IN ,ich allsneltznen — Wie nun zu der Eckstcllung des BelckaucrS die Eckbetonung der Gebäude hinzutritt, UNI das Körper,ehe» zu verstärken, daiür ivreck-n meines ErackstcnS die ohne innere Notioendigkeit neben die Tafeln der antiken griechischen Denkmäler links angererhten Bilder der Sauptwache in Potsdam oder der dortigen -chloß- straße Slui diesem wirkt der IN Frage kommende Bau als Abschluß zweier Häuserreihen und.wird m seiner Betonung durch den freien Spielraum des Platzes davor xehr gehoben. Dasselbe gilt von den, Amsterdamer Bild (55). wo der mächtige, langgestreckte Bau die breite Straße links ungemein hebt, durch einen Eckturni wuchtig bewnt wird und rechts nach dem baumbestandenen Platz zu ein Portal mit breitausslicßcndcr Treppe zeigt. — Ein zweiies Gebot, daß Raumschen Slxialität unb Flächigkeit verlangt, wird an Bauten aus Rom, Byzanz imd dem Qrient erläutert. In dicleilt Zusammenhang bietet sich uns Konstantinopel init der überragenden, vmi 4 schlanken SRinarets flankierten Hagia Sophia, als abendläitdisches Beispiel die Porta Nigra in Trier. — Süc tie Bewältigung und Ausnutzung des Wallers im Stadthildc licsern Danzig, Dresden, Kopenhagen, Skmsterdam imd Venedig die Vorbilder. Wie smnvs passen sich diese kleinen ernsten und dann auch gewichtigen Häuser und Gebäude in die Straßenanlage, wie in die Wasterwcgc hinein! Wie vereint sich alles bei den nordischen Städten zu einem stiMinungs^eschwängertcn Ganzen, dos stckt besonder-- zur Wiedergabe durch die Schwarz-Wciß-Kunst eignet, loic nmiestätisch harmoniert die breite Elbe bei Dresden mit dem herrischen AuMick aus Schloß, Theater und Bauten der Drüblschen Terrasse, wie sonnig-heiter laßt Venedig seinen Canalc lbrande ein und zeigt ihm durch die hochgekuppclte Santa Maria dclla Salute die Nähe der Riva degli Schiaooni an! — Bewältigung und Ausnutzung von Bodenerhebungen, heißt das nächste Thema. Hervorragend hicrsür ist das Bild von Rothenburg (30), wo abfallende und ansteigende Straßen durch Tortürmc abgeschlossen sind und die Austncrksamkeit von der Unebenheit des Geländes durch das schinalgieblige, holzverschnürtc Eckhaus abgclenkt ivird. Sehr interessant sind auch hier die wunderbaren Ausblicke aus tz>en Hradschin (Prag) von der. Moldau aus und aut die — wie mir scheint — makedonische Kirchcnanlagc (22) und mit dem sich dem felsigen Hang cntgcgenstcmmcndcn Turm, der i» die ausladende Tiefe grüßt. Das Bild von Erfurt (28t zeigt die Betonung der gotischen Majestät durch die rechts stehende Kirchcn- tastadc mit dem dreistngrigen Getürni. Sluch dos Limburger Beispiel (25t ist sür die Einsügung einer eigensinnigen Felsauswuck- tung als bebautes Gelände ins Stadtbild lehrreich. — Für die Betonung pon Gebäuden durch Silhouette lind vor allein Turmbauten maßgebend: io in Worms, Naumburg, Maria Laach, der wunderbare romanische Bau der St. Aposteln in Köln, der Tom in Freiburg, der Straßcnausblick mit Turmabschluß in Danzig, das prächtige, in der Struktur vertikal gehaltene Raihaus niit dem Eckturm in Thorn, die turmchse Metzer Kathedrale, ein Bau französisckier Hochgotik, und der Hildesheinicr Klosterhof mit dein Kirchlein. — Andere PttzKographien erläutern die Zwcckiormcn des Städtebaus: die Anlage von Arbeitrrhäusern, -ochuppengebäu- den, Speicktcrn und Besestigungsloren. — Raumbildung in, Block- inneru zeigen dann weiter vor allem der Klosterhoi in Hildesheim und der Brannichwoiger Stadtteil, dessen Akzent das prachtvolle, mit J-achwerk verzierte, ausgeschichte, nach oben ausladende Gebäude trägt. — Ein Bambergcr Hans (71' mit Turm in Barock »nd Rokoko als Brnckenkovi und das Breslauer gottschc Rathaus sind Beispiele iür die Betonung von Gebäuden durch die Lage. — Sehr reichhaltig ist das Material sür Raumbildung in der Straße, hervorgehoben seien aber nur die Laubcngänge in Münster i. Wesst, und der Ponte di Rialto in Venedig. — Um zum Schluß zu koimnen, seien weitere Prinzipien sür den Städtebau lediglich angeführt: Raumbildung durch'Straßenabschlüsse, durch Straßcn- teilungen (Tore in Berlin und Potsdam, Verbindungsbogen ln Lanbsbut), bei mittelalterlickten Platzaniagen iwunderbarc Anlage in .halbeistad», axiale Raumbildung in Spanien (Sllbgmbra mit dem Löwen ho» und Italien, Plastik iin Städtebau iReiterstand- bild deS Großen Kurlürstcn Höfe unb Garten der Renaissance ^Kasseler Qrangeric), der Barock als Durchdringung romanischet Rmimkunst mir germanischem Körperseben (Zwinger und Krcuz- kirchc in Dresden, Schönbrunner Schloß und Gartenanlaqen) und die Slxc als Prinzip der Rauinverbindung i Sanssouci in Potsdam). — Aus allem ist wohl die Reichhaltigkeit und die ie d er - R o d e» ; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Learerslelle z» Leiselheim. M,t alle» Stellen, ist Organistendienst verbunden. ** Aerztlichcr Fortbildungskurs. Bei dem am Mittwoch, den 18 . Februar, abends von 5—7 Uhr, in der Uiiiv Augenklinik stattsindcnden 0. Vortragsabend spricht Geheimrai BosUns über die moderne Behandlung t»s Schielens und Privatdozent Tr. Fest über Kops schmerz und dinge. '* Tas Aroßherzoglich Hessische Regier urigs b la l t Nr 5 vom 14. Februar hat '»lgenden Fnhalt: Bekannt machung, die Zentralkasie der desnschen landivirtichaiilichen Ge- nosicnschasten. e. G. »i b H, z» Tarmstadt betreffend ** Vom Stadttbeatcr wirb uns gestbricbrn i Tie morgige Egnioni < Auffübrmig iinbei in derselbe» Besetzung, auch im Orchester, statt, wie die beiden ersten i auch die übrige Einrichtung, wie Beidenklllnq des Zusckiauerranms in bin Zwi»chenak,en mtt Llv-Znahme der großen Paule noch dein iünsten Bilde »ii bleibt die gleiche. — 1a Bratest-. nj arze 1 1 Salzer am 26. d. Mts. nnedrr leinen beliebten alnäbriiche» Vortragsabend gibt, bürste eine neuere Besprechung de? Bwtiner Tageblattes über den Nünstier interessieren. e» beißt da: „Marzoll Falzer iiihrtc un? am Sonntag ein neue- Programm vor. las Pndlitum bat iich teil langem iür ihn entschieden, und der ausverkauitc Bcetboveniaal bewies es auis neue. Natürlich ging cs auch diesmal wieder ungemein lustig zu, und die Zuhörer rasten iörmlich vor Vergnügen und Beiiall, am meisten übrigens nach den ptückcn. in üon.-n Salzer als Tialekt- künftler glänzte. Im einzelnen brachte das Programm Börse und Proia von Litiencron. Nestrov, Hartleben. Rosegger, Busch, Han? o Gumvoenberg, Salten, Moszkomskn, Greinz, Otlo Neige! und Fritz Müller-Zürich. ** Oberhessische Gesellschaft Mir Natur- „ nd Heilkunde. Naturw Abteil ung Am Miliwoch abend .. Uhr iinbei im großen .Höriaalc der Universität eine wissen schaiiliche Sitznug statt Piioatdozcnt Tr Meder iorichl über ..Menschliche Werkzeuge der älteren Steinzeit und ihre geologstche Bkdeumni". Es bandelt sich um die Porjsthrung einer Sammlung, tie bei Universität geschenkt worden ist lind den Hanscriche» Gialungen ,n Südirankreich entstamm!. Ta liniere Hochicknile übcr ein größeres derartige» Material »och nicht verfügt dal, ist der Bortrag für einen weiteren Hörerkrci» berechnet. ** Zum Schutze des Deutschtums im A » ? l a n d e. Mau schreib! uns zu dem im Inseratenteil der heutigen Nummer veröffentlichten Ausruf: Das Fest des beuischen Abend» ist vorbei; soll damit alles verklungen sein? Allzuost fühlen wir Deutschen. Ivo andere -emsig lieben; allznhäuiiq bedecken ioir kleinlich und furchtsam. wo andere bedingungslos ergeben sind: ängstlich halten viele von uns b!e Haich ans die oolle Börse, wo andere hungern und darben, um spenden zu kömien —- sür ihr Volk. Schauen wir hinüber zu den Tschechen, zu ben Dolen > Ta gibt der Schüler, der einfachste Beainte, der Arbeiter — iawobl, der Arbeiter —, da geben bic Großindustriellen, die Großgrundbesitzer, die Banken — jawohl, die Banken —, nicht nur zu verdeibigen, nein, um zu erobern, und »scht nur kleine Schenkungen. iondern große, nach vielen Tausenden und Hunteritansenben zählende Berinöge» stießen in die Kassen der Matice" jfrr Förderung des slawischen Volkstunis. Eisrigc Frauen iaiiinieln ohne Unterlaß und der eriindecischk Geist, jenes glühende Wollen, schalst zahllose Gelegenheiten, allüberall des Vaterlandes zu gedenken — jede Einladung, jede Eintrittskarte, jeder Brie! lrägi einen völkischen Stempel, dessen Erlös den nationalen Zwecken zugute kommt. Und so stehen tatsächlich Unninimen zur Verfügung, um deutsches Gebiet zu cntdcutschcn, um den deutschen Bürger zu knechten, u»; deutsche Sprache und S^te auszuroiten und sogar »m Staminessreunde innerhalb unserer »rndesgrenzcn in LeuNchland selbst einzubürgern und lestzusetzen. Und der Turchichnittsdentiche m Teutlchkand? Ter spricht. Er häli tönende Reden von deutichcr Größe, von dciiischcr Kuitur, von deutscher Leistungsfähigkeit in an- dustrie, Verkehr und Handel, von Deutschlands Zukunst. Er spricht: aber ivenn er jährlich drei Mark iür ein;» völkischen Verein auf- bringen soll, dann ist der eine ichon i» viel zu viel anderen Vereinen, der andere hat einmal in einer auslanbssrcundlichen Zciiuilg gelesen, der und der Verein wirke schädlich durch sei» Eintreten iür dos Deuncktum. der Sritie ha! in einer von hunderten Angelegenheiten abweichende Meinung, der vierte steht der - aste durchaus ireundlich gegenüber, hält aber seine naiionalen Pflichten für reichlich eriiUlk, weil er in seiiicc Fugend einmal einer naiionalen Per bindung anqehöri hat und der noch manchmal zahlt usw. usw. Alke sprechen, und die Tschechen. Polen. Romaueu usw. — handeln. Im Bericht der sozialdemokratischen Kewerk'chast von lstll findet iich ein Posten von 69007 Mk. Kosten für Pflege „internationaler Beziehungen" und ein weiierer Posten von 547 504 Mk. iür „Streiks in anderen Berufen und im Ausland". TaS bringen deutsche Arbeiter aus - für Ausländische, leider nicht sür Deutsche. Und das ganze übrige Teutichland stellt den Ausländsdeutschen, wie Frhr. v. Bietinahoss-Scheck in der diesjährige» alldeutschen Reichs- gründungsieier mitteilte, alljährlich alles in allem 750 000 Mk. zur Bcrstjgung. Soll das so bleiben? Müssen wirklich erst noch r e i ch sdeursche Grenzmarken verloren geben, bi? sich die weiter wegwohnendcu Deutschen aus ihr Volkstum besinnen? Möge der Ruf der vier völkischen Vereine Gießens (siche Anzeigenteil) nicht ^iikhehört oerhailen! l\**_Ji( istroßh Zentrale für Mutterschutz und Säuglingsfür sorge schreibt uns: Je heißer der Sommer, desto stärker ist in der Regel die Sommer- sterblichkeit der Säuglinge. In dem heißen Jahr 1911, das uns den guten Wein gebracht hat, starben im Tcntichcn Reich Tausende von Sciitglingen mehr als z. B ,m Fahre 1900. N u r Hessen machte von denjenigen Landschaften, die eine ähnliche Sänglingssterblichkeit hatten, eine Ausnahme. Tie Ursache ist leicht zu sinden lieber 50 Aerztc haben an den Keratungs stellen in rastloser Arbeit die Frauen beraten. Die braunen Schwestern der Zentrale haben zirka IM 000 Hausbesuche gemacht. Wanderkurse, Bor- träge und Drucksachen haben Taufende von Müttern belehrt. In der Provinz Rheinland, in der Pfalz und in Mecklenburg-Schwerin starben im Jahr 1909 von 10000 Säuglingen zirka 1500, ebenso in der Provinz Starkendurg. Fm heißen Fahr 1911 starben in Starkendurg von 1000(1 Säuglingen aber nur zirka 1450 jalfo 14,5 Prozent), in den anderen genannten Landesteilen dagegen 1870, 1710, 1980 Säuglinge auf 10000 (steborene. Jur ganzen Großherzogtum ist die Säuglingssterblichkeit im Jahr 1911 auf 12,5, im Jahr 1912 auf 10 Prozent, in der Stadt Darmstadt sogar auf 7,8 Prozent zuriickgegangen. ** Zweiter Hessischer Fuaendtag. Am Mittwoch, den 4. März, veranstaltet der Hessische LoiidrsveivMnb Fungdeicksch- land in Friedbcrg im Saale des Hotel Travv in Bcrbinüeing mit der Jahresversammlung seinen zweiten Hessischen Jugendtpo. Bon wichtigen Fragen sollen dchavbelt werden: Dir Fuge«»». Wanderungen Reierent Professor Kisjinqer), Die Bedeutung des Turnunterrichts in der Fortbildungsschule (Lehrer Saum: und die Rechtsberat nng der jugendlichen Mitglieder der Fungdeut schlau d- »e r e i n c (Bürgermeister R » el l e r>. Die Berhandkungen sangen um 10 Uhr an. ** T i e Loge dassia des Internationalen G»t- templerordens (I. O.G. T.) hielt am Samstag abend i» der Herberge zur Heimat einen gut besuchten Tceabend ab. Im Mrckek- vunkt der Veranstaltung stand ein Vortrag über Gustav von Bunge, den hochverdienten Vorkämpfer der Abstinenj.-Bewogilng, der vor kurzem seinen 70. tzleburistag sciertc. Unter musikalischen und rezitaiorsschen Darbietungen verlies der Abend in anregender Weise. ** Mit telrhcini scher Fabrikanten-Berein. In der unter deni Bon'itzc des Professors Dr. Beck-Biebrich abgc- haltenen Mitgliederversammlung berichtete der Bereinssekretär, Syndikus M c e m n u n, über verichiedenc Vorgänge der letzten Zeit. In einer Ausschiißsitzung des .Handelstagrs am I I. d. M„ der der Berichterstatter als Vertreter des Vereins beitvohnte. wurde die Frage der „P i S » o u n g des Lohnes" dahingehend erledigt. daß die Höhe des nnpiändbaren Einkommens von dem Familienstande abhängig gemacht und daß ein bestimnitcr Teil de? Mehr einkommens auf ieden Fall dein Zugriffe entzogen wird, dagegen aber auch Vei-träge, die weitergebend die Rechie der Gläubiger beschränket-, gl? univirklam erklärt werden. Die unterste Grenze des nnmändbarcn Einkommens soll ans 1200 Mark iest» aeictzt ivcrd.'n ,n »0 bei Borhandensciii einer Unterstützungsvilicht iür jeden Familienangehörigen um 100 Mark bis zum Höchft- betrag von >800 Mark steigen. Ter Mehrbetrag toll nur zu gepfändet werden können. Ferner berichtete der Pereinsfekretär über die beabsichtigte Gründung .einer „Gesellschaft für Weltwirtschaft", die eine Zentrale und einheitliche Stelle sür alle Erroriintercsscn der dent-chen Industrie bildeu soll. Sodann hielt Professor Franz- Eßarlottenbnrg einen Vortrag über „Jnüuftriebautc n". ** T i e bisherige schwarze Verbindung Ehat- t i a hat sich am vorigen Samstag in eine Landsmannschaft umgewandclt und ist in den K o b u r a c r L -E. ausgenommen worden. Die Ebaiiia ist 1882 als Berbinhnng^Blümchen gegründet und meldete sich im Fohr 1508 offiziell beim Senat als Verbindung an. 1902 nahm tie den Rainen Ehatlia an Seit ihrer Gründung vertrat die Ehatria da» Prinziv der „ubedingten Saiissaktion und ihre Mitglikder lochten ai.-! d-e Waffen der biengen .(korvs. Burschenschasten und der Landsmannichaik Titrmstadtia Mit dieicr verbanden sic schon non ihren ersten Ansängen an enge Beziehungen. Im Sommer-Seniester 1910 wurden eigne Waffen angelegt und ein PaukverhältnlS mit der DarnNtadtia abgeschlossen. Dadurch machte» >>ch allmählich Bestrebungen geltend, in nähere Beziehungen mm 9»bi!nur L E. >» iretkn, die am Samstag zum Ein tritt in den L.-E. iührten. Tas Burichenband der Landsnianm'chail Ebaltia reich dem iands.nanniäiaffllchen Ebarakter der Ehatlia e„l- iprechend die ichon bisher geiübrien henischen Farben Rol Weiß Rot, das Fuchsenband Weiß-Rot Weiß. Die vom Senat der Lu- donieiana bereits genehmigte hellrote Mütze ist in dem bis jetzt hier noch nicht vertretenen alten studentöchen Format gehalten. " Tic Erhöhung der K arte ffcfp reife hängt, wie uns ans landwirtschaftlichen Kreisen niitgeteilt ivird, 'nit große» Auskäufen zufamnlrn, die seit kurzem vom Aus land, besonders Frankreich, vvrgcnvninicn werden. Auch dcr mochcnlange Frost bet in ziemlichem Matze preissteigernd ge wirkt. Im übrigen veriügen viele Landiolrte noch über bedeutende Vorräte, die sie im letzte» Herbst nicht abzusetzen i» der Lage waren " Tas Eis der Lahn ist jetzt völlig verschwunden und in stillem Eisgang abgetrieben. Der Wasserstanü ist dabei nur gering gestiegen. ** ^8 ber Eisbahn hatte sich, am Sonntag nachmittag eine große Menschenmenge cingestinden, um den scheoierigen Hebungen eines einsamen Kunstläufers brizunwhncn. Trotzdem ein Teil der Bahn bereits unter Wasser stet», war der nach der Wiescck zu gelegene Teil der Eisbahn nocki zum Lausen geeignet. Der kühne Läuser scheute auch ein ieiiweiies Versinken im seuchtklcbcigcn Wicscngrund nicht, i ** Ein vorzeitiger Frühlingsbote. Am ^Montag nachmittag sing ein zschnter in der Gärtnerei Weber am Lchlsirn- berge ei» portreist ich entwickeltes Exemplar eines Tagpfauenauges. ** D i e erste Fahrt durch den T i st c l r a s c n t u n n c I. Deutschlands zweilläiigftcr Eisenvahntunnel, der Tistclmsentunnel, ist nach nahezu sechsiähriger Bauzeit soweit vollendet, daß er am Montag mittag zum ersten,nal in seiner ganzen Länge dnrchsahren werden konnte. Zu dem bedentuiigspollen Akte, der einen Markstein in der Entivicklung des Verkehrs zwischen Berlin und Süd- deutschland darstcllt, hatten sich auf Einladung der Franksurter Eiicnbahndirektwn die Vertreter der zuständigen Behörden, die Landräte der angrenzenden Kreise und etwa 60 Elienbahnbcamir au? dem Tirektionsbczirk cingeiunden. Die Herren begaben sich vom Schlüchtern er Bahnhof »» einem Sonderzug au den tüdlichcn Tiiiinelausgang. Hier bestiegen sie die von der aus führenden Firma Grün nnd Bilziiigcr (Mnnnbeim, bercitgeftcllten Arbcuewogen und fuhren aui diesen durch den Tunnel bis an deck Nordausgang und wieder zurück. Ein Fetiuiahl. an den, etwa 90 Personen tcllnahmcn, schloß inr „Deutsche» Kaiser" zu Schlüchtern den Tunnel durchstich — Tie weitere» Arbeiten wcr» dcu derart beschleuuigt. daß die Eröffnung des Tunnels sür den allgemeinen Verkehr mit de», Beginn des Sommcrsahr- plan? am l. Mai 1914 erfolgen kann. ’* Kleine Mitteilungen. Fn Worms brach gestern abend in der Kaserne des Filsantcric-Regiments Nr. 118 Feuer aus. Der Tachßuht, i» den, die 4 Kompagnie unter gcbrachr ist, ivurdc cingeäschert. — Nach Unterschlagung von 2000 Mark ging in Qberursei der Reisende einer Maschineniabrik ins Weite. Am Sonntag stellte er sich der Polizei, nachdem er das Geld verausgabt hatte, ireiwillig. — Der vor einiger Zeit ani Traisbrunneu in Bingen vvrgekomrnene rätielbaite Raub überfall einer jungen Dame bat nunmehr seine Erklärimq ge iunden. Der sofort nach der Tat dringend verdächtigte >md vcr hastete Gelegenheitsarbeiter Matthias Frei aus Büdesbeim hal nach ansäuglichem Leugnen bei icinem letzten Verhör die Tat ein gestanden. — Für den Erweiterungsbau der Lehrerbeimr am Alte burgskdvt in Schotten sind jetzt nahezu 2000 Mark gesammelt worden. — In M n m l > Ii g - Gr u m b a ch ist die Schneidmühle des Müllers Lutz aui Samstag aus unkekenntcr Uriachc nieder gebrannt. Tie Ermittelungen jiiid noch im Gange. Fn einem Restaurant i» Mark» u r g wurde gestern eingebrochen. Ten Tieden iielen Goldmünzen, darunter solche mit dem Bildnis Kaiser Friedrich» im Werte von 300 Mk. in die Hände Landkreis Gießen. <;) 2e i lipestc rn, 16. Jebr. In dcr Llächi ans Montag wurde in der Wohnung des Landwirts Wilhelm Jung ein Einbruch versucht. Die Diebe, die ihren Weg durch Gärten geiiomineii und dabei eine zur Hosreite führende Mauer überfliegen hatten, legte» von einem unter der Durchfahrt stehenden Wagen eine Diele noch dem zur Wohnstube führende» Fenster. Diese kam jedoch best» 'Betreten in? Nutschen und weckte die Hausbewohner durch den lanten Aufschlag an? dem Schlaf. Als die Einbrecher sich bemerkt sahen, verschwanden sie. Einige ihnen nachgesandte Schüsse verfehlten ihr Ziel. — Lich, 16. Febr. Bei der heutigen Walst eines Mitgliedes zum Kreistage für den Wahldezirt Lickt wurde Bürgrrineistcr Törin er-Lick, mit sämtlichen Stinrmen außer zwei unbeschriebenen Wablzetteln zun, Kreistagsinit- glicd gewählt. (i)S t e i n h e i ni bei Hungen, 16. Febr. Wie wir gestern berichteten, hat der 60jährige P s e i f f e r ani Sonntag einen 2el d st m o r d vc rs n ch geniacht, indcin er sich mit einen, Rasirrmesser die Kehle dnrchschnitt. Bor einigen Wochen batte er sich ausgehängi, wurde aber von seiner Frau rechtzeitig abgcschiiitten und dadurch dem Tode entrissen. Dies inal mürbe er ober ebenfalls wieder an dem Selbstniocd ge hindert. Der herbeigerusene Arzt konnte die Wunden >oie- ber zunähen, und der Greis tchrd auch diesmal loieder mit dem Leben davonkommen. Bemerkenswert ist, daß der Bedauernswerte, der ojfenbar im Anfall von Geistesstörnng handelte, vor einigen Jahren mit einer Art am Kopf schwerverletzt wurde. Kreis Fricdberg^ ke. Fried berg, 16. Febr. Eine große, liier »ntce dein Porliß des Lekonomen B e > t h - Nieber-Wöllstndt obaehaliene P«>» lavimlmig von Landwirten nahm Stellung zur Ortskraukeu- kasseuwabl und besctstoß, mit alle» Nröiie» i» die dlgstnrio» sür die Wahl ;»,» Ausschuß der Ortskruukeakafse Friedberg eiu- znk'eieu, um zu erreichen, daß die mit den andere» Berinsliäudeu aemeittjaui auigeslklüe Liste zinn Lieg geläbrt werde. Landwirt Hen k el-Dortelineil gab seine,» Bedauern darüber ;>i, ,Struck, daß eS nicht zur Errichlung einer Landkrauleutasse r den Kreis Fried- berq gekoiumen iei, sondern zu einer Oitstrmckentnße, und machte dem KretSamt Friedberg den Porivnrt der vclliicu "eriaa>,ng in dieser Frage. Tie Verjainnilnua schloß üch dwi« , Aiislübrnuge» an. Wecker wurde in einer ae-aßleu E u t s ch l > e ß n » g sich dahi» ausaesorochcu, daß die laud,viril basstiche» r:rb»,ie> ihren gesehlicheu dlnteil au den Kaheubestrüge» jclbst zu zahlen hauen. Starkendurg nnd Rhein Hessen. IN. Essend ach a. M„ 17. Febr. ?luf einer Wiese am tzAainuser oberhalb des Stadtteils Bürgel ivurde eine Frauenleiche entdeckt, die bei dem»ftarten Eisgang vor einigen Wochen offenbar an das lifer getrieben iviirde. Die Leiche, deren rechter Arm durch das Eis ab gedrückt war, hat allem Anschein nach schon mehrere Wochen im Wasser gelegen. Es handelt sich um eine dem Arbeiterskand angehö- rende Frau Hessen-Nassau. sl Marburg, 16. Febr. Zu dem L e i ch e n s >, „ d c städtischen Klärbecken ivird niitgeteilt, daß alle Teile der zerfchnillene» Kindesleiche gesunden sind. Das- lind, weiblichen Geschlechts, hat zweifellos gelebt. Tie Leiche ist in sieben Teile zerschnitten. Tie Srnitlieliinge» nach der Mutter des Kindes haben biS jetzt noch zu keinem Ergebnis gesührt. X H an a u, 16. Febr. Gegen den 27 Jahre allen RegicrungS- supeinumcrar Karl Schneider aus Wetter bei Marburg hat die Staatsanwaltjchait in Hanau eilte« Steckbrief erlassen ivegen Verbrechens gegen die Paragraphen 350, 351 und 73 des St. G. B. lln!erichla,rung austlicher Gelder, Fälschung - von Eintragungen usw.), das er in Hanau begangen haben soll. Serichtrsaal. n». Darmstadt. 16. Fe: r. Eine e i g e n t ü m I l a> e G o ll e sl ä ste r » n g soll der Ll»,, nudler Jakob Nlreß II. aus Leligenilebt am ersten Weihnachtsseiertage voriaeu Jahres begangen baden. Bla,, jaß beim Aepselwei,, und fritifierte die ver- lchiebeue» Getränke. Greß bemerkte dabei, El,,-,'ins wäre sicher auck, bcstrast worden, ioemi damals schon tie jetzige» Gesetze be- (iandeu bäiten. Tas hatte der i» der Nähe sitzende Schlosser- meiller Haas gebärt und veranlaßte die Anzeige. Ter An- getlaaie steht deSbalb lieute vor der Liralka,inner und be- liaur'lel, daß rr ernstlich »ich, a» e,ne Bcschimpimia und Gotteslästerung gedacht bade. Tie döorlc icie» ihm in leiuer Erregung olue besonde>c>i Gedanken heraus- -.e abre». Ter Staaisamvest sieht eine grobe Gotteslästerung i» der Aenßernng und beantr igt z»vei Alonate GeianquiS, während der ölerichtsho» die Sache nlckit ganz l« scharf anssaßt und Ihn j» einem Monat Gelänanis vernrieilt. Berlin, 16. Febr Heute fand vor dem Landgericht dir Verhandlung NI der Klageiache dr'r G e w e r k s cha ! t l I ch - g e n o s» , e n i chai tl, ch e n Versicherung A.-G iür Volksfür- sorge in Hamburg, gegen die Deutsche V o l k» v e r si che - r n n g A.-G. in B e r l i n statt. Als Vertreter der- Klägerin ist der i fojial&emrterätbe SfirittefogSoSkTrotbirct« und Rechtsanwalt Wolf- qang Leine, für die Beklagte Rechtsanwalt Ulrich erschienen. Die Klage (jrfiitlxtr sich darauf, daß die Deutsche Bolksversichernng UI verschiedenen Rmrdsthr-iff-n die Behauptung aufstellte, bei der Bolkssürtorge würden die Gelder der Versicherten lebten Endes dazu dienen, derstlmfdirzpartci einen starten Kri-gstchan Im Kamme gegen den Gegenwarteqchat zu schaifen. Die Klägerin verlang, nach Paragraph 14 des Gesetzes gegen den unlauteren Wetlbewe.^ die Untersagung der Bedauptung und der weiteren Bervreitung der betreffenden Flugblätter, Nach längeren Ausführungen der beiden Anwälte fällte die Kammer das Urteil: Die K lage wird a b - gewiesen und die Kosten d-S Verfahrens der Klägerin auferlegt. SSerlJn, 16, Febr, Um die letzte Probefahrt des für die Militärverwnldung bttirmmten ,,Z, 7" zu leiten, traf gestern Gras Zepp-Ün in Dotsdaitt ein. Gegen 3 1 /» Uhr bestieg er die Führer. Gondel Der „Z, 7" erreichte in 17 Minuten Berlin, Hier ließ der Graf das Luftschiff seine Schleifen ziehen, wöbe, es Höhen >wn 1200 bis 1500 Meter rnne hatte. Ans der Rückfahrt irach Potsdam wurde der Wannsee in etwa 2000 Meter ,Höhe über- flogen. Paris. 16, Febr, Lin- Kvminiiiivn besichtigte unter Führung dcS Leiterz des Militärflugwesens, General Bernard, ans dem Flugfeld- von Paris einen gevanzcrtenEindccker, der mit einem Maschinengewehr ausgestattet ist und zur Beschießu ng von Luftschiffen dienen soll, _ vermischte». * Prinzessin Wilhelm von Baden, geborene Prinzessin Rvmcmotvsry, Herzogin von Leuckitenberg, ist ge- stern morgen vorschiede». abc, das deutsche Turnen in seiner Vielseitigkeit durch eine Mufter- vorsührung der Münchener Männer Turnvereine kennen zu lernen, * Br and stifte? in der Kirche, In der Franziskaner-Kirche St, Anna in Nürnberg brachen Diebe ein und steckten mehrere Meßgewänder und andere Gegenstände in Brand, * Eig c nartiger IInfal 1. Aus La u ch a u wird gemeldet : Im Stadttheater stürzte gestern das fünfzehnjährige Mädchen Clli Fischer von der Galerie in das Parkett, Das Mädchen verlor das Bewnßtiein, erlitt aber außer den! Bruche des Nasen Heines keine Perletznngen, Ein Herr im Parkett, aus den das Mädche« siel, Ivurde im Gesichte leicht verletzt, *'®it alte Geschichte, Aus K ö n i g s w » ft e rh ansen wird gemeldet: In einem Abteil dritter Klasse des Zuges Berlin — Königsivusterhansen spielte cm junger Manu mit einem Revolver, Die Masse entlud sich, wobei zwei Mitreisende leicht verletzt wurden, * Ein eigenartiges Erlebnis mit einem offenbar Wahnsinnigen hatte nach einer Londoner Meldung an, Samstag und -Sonntag ein Ehausfenr, der seinen Fahrgast fast 30 Stunden läng von einer Stadt zur anderen sahren mußte. War der Benzinvorrat erschöpft, so wurde er in dem nächsten Gutshause oder bet einem Händler unter Drohung mit dem Revolver ergänzt. Nur mit großen Schwierigkeiten gelang es schließlich, die Festnahme des Wahnsinnigen zn erreichen, * Gestrandet, Aus Woods Holl iMajsachuietts), 17, Febr,, wird gemeldet: Ter französische Dampfer „Roma" von der Fabrc-Linie meldet drahtlos, daß er bei der Insel Marthas Binevard auf Grund geraten fei. Es herrsche heftiger Schneesturni, doch sei das Schiff nicht leck geworden und es bestehe keine unl- mittelbarc Gefahr, 1 * Sandhamn, 16. Febr, Die Lage des gestrandeten Panzerschiffes „Tapperhcten" hat sich weiter verschlechtert und ist nun derart, datz Huchleute meinen, daß jede weitere B e r g u n g s a r b e i t vergebens ist. Man denkt jetzt daran, das Panzerschiff bis zum Frühjahr stehen zn lassen, da man annimmt, daß die Witterungsverhältnifse dann der Bergungsarbeit nicht so große Hindernisse in den Weg legen werden. Ick, Eine Knhjagd zur See. Dan jemand im Sattel ril'.eiib ans dem M« re gejag! hat. >i» wohl trog Ben Akiba noch nicht dagewelen, che der Polizist Decker aus Brooklyn jüngst Gelege heit hatte , diesen seltsamen Svort anszilüben. Mas der .New Dort verald' von dieser »reitenden Kuhjagd zur See" berichtet, Helft zwar ans den ersten Buck ein wenig amerikanisch an, in abeö recht ivohl denkbar: der Polizist Decker bemerkte nämlich, als er an, liier des Atlantischen Ozeans entlang ritt, der rn einer Bucht vollständig zngeiroren war, ans dem Eise ein paar Kühe. Die Tiere hatten sich offenbar dorthin verirrt, und da sie angen- icliemlich den, offenen Meere znllredlcn, beschloß er, sie ihrer heimischen Scholle wieder znzusührcn. Gejagt getan: er ritt also citis Eis l inans und bcinerkte bald, daß die Kühe, die nicht wie sein Pferd Huschs«» »nter den Füßen batten, wegen der Glätte die einmal eiuacschlagene Richtung nicht äudcrn konnten- Er umritt sie also, reihte ne da»» ans einen Strick nuf, brachte sie mit Mühe und Not znr Nmkebr und trieb sie dann schließlich glücklich wieder ans Land * Jur Zwischenakt des Parsssal: Der erste Herr: „Tic Inszeneictzung ist wirklich großartig." — Der ziocite: „Ja, besonders im Foyer. Ich habe noch nie so elegant dekollciierte Damen gesehen " — Herr und Tarne im Dheaterrcstaurant, wo Zigeuner spiele». Dame entrüstet: „Aber nicht doch jetzt diese Zigeuneimustk," - Ter Herr: „Laß dock), meine Liebe, diese leichte Musik wt einem wohl," Amtlicher Wetterbericht. Ocffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wettcranssichten i» Hessen am Mittwoch, den 18. Febr, 1914: Vorwiegend wolkig, keine Ivefenlltche Tempcratnräenderung. geringe Niederschläge. Letzte Nachrichten. A lzey, 17. Febr, In, Älter von 42 Jahren ist gestern der Direktor der Landes-Hcil ilnd Pflegeanstult Dr. Knck Wchprecht nach kurzer Krankheit gestorben. Eine M o n a r ch c n b e g n u n g, Paris, 17, Febr, Wie deai „Temps" aus Madrid ge- nicldc, nnrd, iveedcndec König und die Königin von England und der König von Spanien in diesem Frühjahr IN Las Palmas znianuncnkommrn, Tie beiden Könige werden bete» ders die Anlegung eines Kriegshafens in der Bucht nächst Port de Luz befpreckien, Todes stürz e in es Fliegers, N c w B o r k, 17, Febr, I» P c n s a c o l a (Florida, stürzte Leutnant Murray dom Fliegerkorps der Mariner mit seinem Flugzeug aus einer Hölle von 800 Fuß und ertrank in der Bucht von Florida. Kittber und Scotts Emulsion. Sie sollten einmal ilabei sein, wenn meine Kinder Scotts Emulsion bekommen, wie sie nur die Mutter hcrmnstehen, vor Freude ganz aufgeregt sind und lick danin, streiten, wer am Schluß den Pfropfen und den Löffel ableckcn darf. Meine sämtlichen Kinder. 2 Btlbcn und 2 Mädchen, habe» Scotts Emulsion von, dritten Monate an erhalten NN» find dabei kräftig ge dieheii Ter Einfluß des Präparates aut die ganze Enttvicklnng der peranwackfenven Ktciuen ist unverkennbar, ein gehöriger Appetit gebt mit regelmäßiger Gewicktsziinabme Hand in .Hand, ebenio fehlt es nicht a» Munterkeit und geistiger Reaiamkeit, Daß bei meinen Kindern die so gefürchtete Zahnzcit ioznsagcil spurlos oorübergegangen ist, verstell sich bei Scotts Emulsion ja ganz von selbst. Alle meine Bekannten, denen ich dieses vorzügliche Kinderkiäftigungsmiitcl cmvfohle» habe, find mir hierfür sehr dankbar gewesen, auch sic sind, gerade so wie ich, des Lobes voll über Scotts Emu Il ion, • «rauft»»! i. «l,'„ S'pkroii-r 19lS. SBajiitr. In keiner Kinderstube jollie Scölt? Emulsion als KinderstärkungSmiktcl fehlen. Den Kleinen gereicht das regelmäßige Einnehincn von Scotts Eniulfion znm Segen — die Ausgabe hierfür wird sich reichlich lohnen. Man achte auf die Tchuhmarke — »sicher mit »rohem Dorsch aus dem Rücken — der Frcnnb der Minder. CV» Scott» (fcrmlfum wir» von u«S Qn?f<#ricRli« un ftrogtit u*b LM«r nie Iflfe narb Gewicht oder Ma» ioudcril nur in versirgriien Origrtalflafch^ >n Karton mir unlerer «chvttmarke (Äscher mit dem Dorsch). Scott k Bowne, G. i*. U H, Frankfurt a. M. «elialt, ca.: steinlier Medi^illfts-Leberrran 150,0, vrimr »rtjerin $•/), untetpliospoovtqjnurfr Pnlf ttntervhaS?Loriksfauikr ^l«tvon äO, wal». ^raganc 3,0, fcin'tcr ata». (Shtuttri pnlv. 2,0, Wasser UTJ-Q» sllkoifol Hierzu .aromarijchc Emulfiou mit Zimt-, Mandel, un» «anltherlool »e 2 -».roffe«. Union-Theater M pinnl ö!8 SctUDnckkästtitefl tod GieSen A4 SELTERSWEG CI Fttr Blensfag, Htttwtok, Donnerstag, Freitag, den 17. 18. 19. 20. Febr. Ein assorlesenM Sensation« - Pro^amm ! S«villa. Herrliche Anfnahme; die alten ans der Kanreazeit slearaenden Basten sind für die Wissenschaft von großem Wert. Ohne Gewiesen. Rührendes Drama. Spannend von Anfang bis Ende. •Inlitis hat ein Duell. Humoristische Szene. Zum Lachen! Dieses Stück wird bei jedem die rechte Karnevalstimmung hervorrufen. Wochenübersicht des (Jnion-Theaters ist aino !ek. Zeitung ; bringt das Neueste aus allen Weltteil., wie Mode, Sport u. a. wicht. Begebenh. Der Erfolg des Fliegers. Köstliche Komödie. Zum Lachen! Zurückerohert! Drama in 2 Akten. Dieses Drama ist ein Einst* Film ersten Hanges. Die hier vorkommenden teufl. Pläne, sowie die and. verwickelten Szenen sind aufsehenerregend und finden überall den größten Beifall. Zum Lachen! Zum Lachen! Augustin and der Müagling. Jede Beweg, dieses droll. Komikers ruft Lachstürme hervor. Oes Lebens Herbst Drama in 2 Akten. Noch nie gesehene ergreif. Szenen kommen in diesem fiberans gelmganea Brama vor; die besten Kräfte spielen hier die Hauptrollen, wodurch dieses Stück einen erhöhten Reiz bekommt und mit groß. Spannung erwartet man das Ende dieses Dra nas. 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Liebig, Rcneelatrasec 4. für den Bund der Deutschen in Böhmen: (Mindestbtrg. 1.50 (Mk. Assessor Clarius, Kaiser-Allee 24. fürdenVeremf.d.Deuschtum i.Auslande: (Mindestbtrg. 3.— (Mk. August free», Aiicestrasse 17. für den Verein Südmark: (Mindestbeitrag 2. — (Mk. 6eb. Bofrat Baupt, Keplerstrasse 1. Wohltätigkeits - Konzert des Kronbauer schen ( Juartettvereins am Sonntag, den 22. Februar, nachmittags 4V- Uhr pünktlich im Stadttheater. Leitung: Professor Traut mann. .Mitwirkende: Ernst Everts, Konzertsänger aus Cöln (Bari on), Heinrich Kruse, Kgl. Kammermusiker aus Hamburg (Violoncell) die Kapelle des Inf.-Begts. Nr. 116 „Kaiser Wilhelm“. PROGRAMM: Chöre von Fr. Schubert, R. Schwalm, J. Rheinberger, Fr. Gernsheim, C. Goldmark. Cellovorträge mit Orchester von J. Havdn, H. Kruse, D. Popper. Gesänge von Fr. Schubert und Haydn. Fintriflskarfpn* Losen und 1. Rang (Yorderreihcl Mk. 3—, Parkett Mk. 2.50, LlllirillSHdriCM. 2 . Kang Mk. 2.-, Studentenkarten Mk. 1.-. Schülerkarten Mk.050 beHErnst ÖhälÜer (Rudolphs Nachfolger) und am Konzerttage im Theater. Die Interimakarten müssen hei Ernst Challier, nicht im Theater 1 nmgeta uscht werden.__ 2087 AagdpMflif T Wollen Sie bis 12000 flark verdienen? Anher. | ransiln ■ geivöbnlichc gUiiKtiKc Angliedernng nn behebende I I Beiriebe oder MelhMhndlsmnrhnns für jedermann, nie ich welchen 4^ Bernis. Rür das bieiine noch freie Gebiet baden wir als Tlnbaberin I M eines Tcntichcn Rcichsvatciites Nr. 271101 ,2 wciwre icbr günstig Mk stehende Pgieiiinnmeldiinneii ianien nacht iowic als dnbäderin von ^ *0 Lchiihrcchlen durch D. R. M. M.. das Monopol bezw. den Alleinvertrieb unserer „Naahlhcg"-Deckcn und -Wanddielen J zu verlauten. Kporhpinai'hender lfan Allen vo» W. vou Goelbe. Muiik von L. van Beechoven. Ende 10 Uhr. LawStna. deu Sl. Februar 1814, abrudS 8" Ubr, in allen Räume» des LteinS («arte» Grosses Maskenfest mit Aufführung eines vollständigen ZirkuSprogrammS. Karten sind nur im Vorverkauf zu haben für unsere Mitglieder mit dem Anfangsbuchstaben A —St bei (Seorg Tobt, Plockürafte 11 und für 8—8 bei Lang &. Wiedcrstein, Marktstrafte. Preis der Eintrittskarten für Mitglieder und deren Angehörige 50 Psg., sür von Mitgliedern eingeführte Nichtmitglieder Mark 2.—. Fm übrigen verweisen tvir ans den Auszug avS den Satzlingeu auf der Rückseite unserer letzte» Ber- gnügungskartc. Zu zahlreichem Besuch ladet ein 2335 C I>cr Vornland. Deutscher Hof. Mittwoch: Metzelsuppe. ÄliorgenS Wellsteiich mit Kraut. AbrndS Kavvenstvung. _ 01284 _ W ■ flamm e. Ter geiomlen Auflage unierer beuligen Auß- _ _ nabe liegt ein Proivckt des bekannten Polv- tcchuitchen Instituts strclitz bet auf den die verehrlichen steser biermii nuimerkian, gemacht feien. 2333s»