Rr. 39 Zwettes Blatt m. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Gießener Kamiliendlätter" werden den, ^Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „KwfcMatt für den Ktm »teste,," zweimal wöchentlich. Die „landwirtschaftlichen Zeilsragen" erscheine» monatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Montag, (b. Zebruar (9(4 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchei» UniversitätS-Buch- und Steindruckerec. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:e^A112. Tel.-Adr.:AnzeigerGleßen. Mb. Deutscher Reichstag. 214. Sitzung, Sonnabend, den 14. Februar, 8m Tische des Bundesratcs: Dr. Delbrück. Präsident Dr. «oempf eröffnet die Sitzung 16 Uhr 15 »Rin. Das Aeichsamt des Zunern. (20. Tag.) Die zurückgestelltcn Resolutionen Dr. Doormaun lBp.) Lbc^ oie Stellung der öffentlich-rechtlichen Lebensversicherungen Werden angenommen. Die eiilmaliqen Ausgaben. Abg. Dr. Pfeiffer (Zcntr.): Sri,cha,i «ragt die politische Hctzcrcin in die Dewegunp. Aber auch die T-utsch- Turnerschasi hat Schuld an der Politik der V e r f o l g u n g unserer A r b e i t c r t u r n - r , ch a f t. Nicht bloß I» Rord- dcuti'chland, sondern auck, ,n Bayern und Württemberg drangt die Deutsche Turncrschaft die Arbciterturner heraus. Die «tutt- aarter Deutsche Turncrschaft hat tot,achlich eine nationale Olympiade durch die Erklärung Verbinder,. sie nehme nicht teil, wenn die Arbeilerturnvereine zugelaffcn werden. Man braucht nur einen 'sabraona der Blätter der Deutschen Turnerschast zu lesen oder SfgfcS?. was der greise Ehrenpräsident Dr. Goetz andauernd predigt, um zu wissen, wie die Turner,cha,t gegen die Arbcitcr- turnwmnc hetzt. Als das Gcneral,elretariat des Rcch-auS- ,-duffe« geneigt schien, das Berliner Stadion unter gewissen Be- dingungcn auch den Arbeiterturiivercinc» cinzuraumen. haben so- iort eine Reihe Verbände Einspruch erhoben. Durch das Gerassel des Husarcnfäbels Podbielski« lasten wir uns nicht b-einflusten. Tic internationale Conrtoisie ist gewiß sehr zu fördern Wenn wir uns aber Gaste e,»laden, dann schmeißt man sic hinaus. Sollen wir den fremden Völkern zeigen, wie bei uns hunderttausenden Turnern die Teilnahme an Sportfesten vergällt wird und welch schmachvolle politische Vcrhälintffe hier herrschen? Vizepräsident Tobe: JBciteic Wortmeldungen liegen nicht vor. 'Abg. L e d e b o » I (Soz.I: Und die Regierung?) Herr Abg. Lcdcbour. während ich spreche, können Sie fi-b nicht an die Regierung wenden. iGroße Heitertest.! Die Abstimmung wird am Dienstag erfolgen. Beim „Außerordentlichen Etat" fordert Abg. Mumm (Wirtfch. Vgg.)> schnellere Förderung der Kleinwohnungsbauten. Damit ist der Etat des Reich Samts de« Innern , n zweiter L<>u n g erledigt. Ter Gesetzentwurf über die ivciterc Zulassung von Hi lfs i» itg l icdc r u im P a lc ,i l a ,n i wird in erster, zweiter und dritter Lesung ohne Debatte angenommen. Das Haus vertagt sich. Nächste Sitzung: Montag 2 Uhr (Fustizetat Schluß 2 Uhr. Die Stichwahl in Gffenburg. Osfcnburg, 14. Fcbr. Bei der heutigen Rcichs- t a <15 st ichwahl im 7. badischen Reichslaaswahlkrcis wurde Professor Tr. W i r t h - Freiburg 2llter von 16—20 Jahren: 25 weibliche und 0 männliche Mrsonen, 21—24: 99 und 43, 25—29: 60 und 106, 30—34: 14 und 35, 35—39: 6 und 15, 40—49: 4 und 6, 50—59 Jahren: 0 weibliche und 3 männliche Personen. Der Zahl nach sanden in den Monaten: Januar 12, Februar 6, Mär; 20, April 18, Mai 32, Juni 13, Juli 15, 9lngust 21, Sepiember 18, Oktober 27, Nooeinber 17 und Dezember 9 Eheschließungen statt. Im ersten Quartal wurden denmach 38, im zweiten 63, im dritten 52 und im vierten Vierteljahr 53 Ehr» geschlossen. Sterbesälle »nd Eheschließungen beziehen sich natürlich nur auf die einheimische Bevölkerung (unter Ausichluß der Ortsfremden). •• Der Keuchhusten tritt eben zu der nassen Jahreszeit in Gießen epidemisch aus, so daß die Kinder der Bewohner einiger Straßen fast sämtlich von diesem Hebel heim- gesucht worden sind. ** Preisaufschlag der Kartoffeln. Die verflossene Kältevcrwde hat gan; nncrivartet rasch wievcr rillen Preisaustchlag der Kartoffeln verursacht. Konnte man auf den Landorlen noch vor drei Lochen gutc speisckactoijeln zum Höchstpreise von 3,50 io minien je$t tdjoii 0 IRiirf im Da-, Moltei ge jalili ipcrtxn. Dobel ist hie Nachfrage io rege geworden, daß mau wohl ,!, den iiächften Woeben noeb teurere Preise zu er«oart«m baven wirb. Die Kartosseln, die infolge der grossen lernte mosscn- ltan >n> freien in'Idc in Mieten aufbewahrt waren, liaben unter dem «charsen Frost sehr gelitten und iind teilweise zu Sversezivecken untauglich geworden Auch dieser llmstand wird auf dre Früh- jahrsprerie noch einen empfindlichen Drink ausüben, ** II eber di e Be d eu tn ng des schicdsrichtcr l r ch e n r s a h r c ii s für G e w c r b c und I n d u st r i e iprach am Freirog abend Pros, Tr, »tollmann Darmseadt im L a n d e^Sg ew e r bc v e r ei n z» Dormltadt, Zu dem Portrage waren Interessenten und (Gewerbetreibende, auch ans Gießen, zahlreich erschienen, lleler das schiedsrichterliche Persabren suhlte der Redner etwa folgendes OUS' Tie Schiedsgerichte können nach dein Willen der Lar,eien aus sachverständige» Perrrauenspersone» »usanrmengcscft werden, dre mit den ibebräuchen in Industrie, Handel und Verkehr vollständii vertraut sind und auf dieser Grundlage den Oftpirdiatz der Billigkeir. der die wiänigne Nicht linse sür das schiedsrichterliche Persabren iildet, zur Geltung bringen und den Rechtsstreit in verbältnismähig kurzer Zeit und mit möglichst geringen Kosten beendigen Froh «einer grobe» Vorzüge inird das schiedsrichterliche: Verjähren im gewerblichen Leben bei weiiem »ich« in dem Maße angcwendet, wie es im Interesse von Industrie und Gewerbe zu wünschen wäre, ifin technisch getildeler Schiedsrichter, der das nötige Man von Rechtskenntnis und wirtschaftlicher Erfahrung bricht, ist dem nur in. ristiich gebildeten Schiedsrichter. auch iocnn dieser sich in indn stricllc Fragen eingearbeitet l)abc» sollte, vorznzieben. Bei einem aus fachvcrstän igcn Perirauenskerioiien znsammengeictztcn Schiede Iklichie bielet tich den Parteien noch iittoiern ei» besonderer Vorteil, als sie sich nach Erledigung des Rechtsstreits der Dienste des Schiedsgerickns bedienen tonnen, damit aus bestehenden »der aus neu abzuichlietzenden Verträgen jede Unklarbeii über die gegenseitigen Pilichten niid Rechte der Partesen^au- den Verträgen lwieitigt wird. Das ift ein Vorzug des Schiedsgerichts gegenübec dem ordeniliche» Rechtswege, bei dem das staatliche Gericht nur die Ausgabe hat, den jeweils vorliegenden Rechtsstreit ohne Rücksicht am etwa serncihin aus demselben Vertrage entstehende Rechisstreitigkeften zu entscheiden. Die Enkscheidin«! über die etwaige Ablehnung von Schiedsrichtern wird, um nicht den umständlichen We, der Anruinng des staatliche» lsterichts machen zu müssen, der 8 e n t r a l st e l l e des Verbandes übertragen. Eine solche Einrichtnn I innerhalb ihres Bcrusskreises haben schon mehrere Verbände iesi einiien Jahre» getrossen und damit sehr günstige Erbebniise erziel«. In neuester Zeit bcabiichtigcn die maßgebenden technische» Vereine im Deutschen Reiche eine Organisation sür die verstärkte Anwendung des schiedsrichterlichen Dersahrens innerhalb ihrer Fachkreise zustande zu bringen. So «rüide werten streiten in Industrie und Gewerbe rine «nögliärst sachkuntige, rasche und «venig kostsvictige Erledigung ihre« Rechts streiiiglciie» ermöglicht. Bei den« starken Anwichse» des deutschen Außens antcls geivsnnl das «chiedsrichterliche Periahren ei«ie i«nn«er größere Bedeutung sür das qesanire gcichästliche Lcden,^ Ganz anters aber verhält cs sich mit der Vollstreckung deutscher Setneds spräche im Auslände und umgekehrt, «veil es sich hier nickst um unter der Staatshoheit gejällte richterliche Urteile handelt, sondern »ur »n« von Prioairichter» au« Grund des Parteimillens gejällte Enlichcidungcn, Hier läßt sich ahne Ivescntliche Schwierigkeit eine inieinarionale Einigung herbeisühre«!, ** (5- i it falscher Ta »send mark schein wurde am Don nerslag den« Aintsgericht in Groß-Ge ran vorgeiegt, der von rinein Steiniabritantcn in Nauheim bei Grog-Gerau zn einer Zahlung vrrivenbet «ocrde» sollte. Die Nachahinnng ist sehr ge- «chickt Es ist airznnchmcn, daß der Schein schon einige Zeit a» standslos »mläust, Tic Untersuchung ist im Gange, ** Ter D i ste lr ai c nNi n n el, der, «oic «vir berichteten, jetzt fertiggestellt worden ist, Ivird am I, Mai seiner Bestimmung übergebe«« Er «vird a«n erste«! Tage von Mitgliedern der Eiscn- babndlrektton Frankfurt gründlich besichtigt i«nd durch eine R e visionsiahrt ««ntcrsucht «verden, ** E > i r n b a bn - K o II « »NI -Verein G l c ß k », In da» Genpssenschaftsr c g i st e r «vurdc bezüglich des „Eisenbahn- Konsum Vereiies «stießen, eingetragenen Genoiieiischait mit beschränkter ldasipflicht" zu Gießen eingetragen: An Stelle des aus dem Vorstand ausgeichiedenen Kontrolleurs Dickel in der Ersen babnobrrselretär Peter Dagncr in Gießen i» den Vorstand gewählt worden, ** G n t e r r e ch I s r e g i st er, Errungcnschastsge- N! einschast haben vereinbart: bans. Karl Franz der zweite, Landwirt in Gau Vischossbeim, und Susanne Katharine geborene Knab, Gütertrennung haben verei»l>art: Maurer Johannes Aovel von Ober Seemen und dessen Ehefrau Marie Katbarine geb, Krapp, Alavs Joses Bohin, Kellner, und Elisa betda Karolme geb Me»,, in Mainz: Soll» Levi, Metzger zu Gießen, und dessen Ehesran Emma geb, Oppenheimer: Sattler nieister Grorg Wilhelm Geiger l, und dessen Ehesran Marie geb, Heinz zn Darmstadt: Karl Friedrich Degen und Eva geb, Blißer von Froichhausen, ** Grundstücksverkchr Grundstücke zu Lauben- bcrm, die ans den Namen des Heinrich Sv, es zweiier, Küfermeister in Laubcnbein«, eingetragen »«areii, falle» Dienstag, den 7, April l0>4, nachmittags 3', Uhr, in« Wege der Zwangsvoll- strcckung «n dem Gemeindebanic »» Lanbenhein« versteigert «»erde», Grundstücke zu Ober-Märlcn, die g»f den Namen der Eheleute Kasva» Ludwig K ö na g I. und Anna geb, König in Ober-Mörlen eingetragen »>aren, «olle«, Mittwock«, den st, Avril 1914, nackinittags 3 Uhr, in Ober-Mörlen im Saale der Wirt sckast »ur Waldbust im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werde». Ein Grundstück zu Biblis, das aus den Name» des Valentin Gans mann des Fünsten und denen Ehefrau Edristine geb Andel i» Biblis eingetragen «var, «oll Mittivock«, den 30, März 101 t, vormittags 9» . Uhr, auf dem Rathauic zu Biblis >,» Wege der Zwangsvollstreckung derfteigert »«erden, - Ärnirdstücke zu He vorn beim, die ank den Name» des Hermann Lud «via I i» Hcppenbeiin eingetragen «oaren, «olle» Montag, de» »f, April 1014, ngckimittags st«. Ubr, ans dem Ratbauie z» Hevvenbeim i«n Wege der Zwangsvollstreckung venteigerl werden. — Grundstücke >u Reichelsheim, die aus den Rainen der Esther M euer geb. Lob, Edefrau des Mordckic Mcver de» dritten in Reichelsheim im Odenwald, eingetragen waren, «ollen Freitag, den 3, Avril 1014, vormittags 0 Ubr, im Amtsgericht zu Reickielshein« i«» Wege der Zwangsvollstreckuna venteigerl «verden Grundstücke zu Erbach, die auf den Namen der Georg Friedrich Eich II. Eheleute r» Erback« eingetragen waren, «ollen Freitag, den 3, April 1014, iiachnirttags 3 Uhr, im Ralhausioale i» Erbach im Wege der Zwangsvollstreckung versteigerl «verde» -Ä---r ** Konkurse in Hesse»,' In dem KonkurSveriabren Uber den Nachlaß des Moritz Anton Philipp August Kittel ,«, stiaun- k, ei in ift Rechtsanwalt Schallmauer in Groß-Gerau zun« Konkursverwalter eniannt, - In dem Konkui-Svenahre«« über das Vermögen der Wiün Decke rt Eheleute in AI siel d ist Termin au« Dienstag, 2t, Februar 1914, vormittags IO'/, »lir. vor dem Amtsqerichi Alsield anberanint. — lieber das Vermöge» des Johann Ehrhardt v„ Stückdalzlabritant «» V i e r «> h e«>««, ist das Konkursveriahren erölsnel Ottsgericktsvonieher Sch«, ch- n, a » I« iii Viernheim ist zum Konknrsvenvalter ernannt. Konkurs- iordernngen sind bis znm 4. März 1914 bei dem Amtsgerichte in Lainvertbeim aiizinneldeiu — Uebcr den Nachlaß der Eheleute Johann W e lz e I k. «mb Katharina geb. ,Breider von Nacken- h c t «n ist das Konkursverkabren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. Julius Falk in Opvcnheim ist zun« KonkurSoerivaller ernannt. Konkurs- sarderunge» sind bis zuin 27. Februar 1914 bei dem stlmtSgeiichte «m Ov enbein« anzunielde», — Ju de», Koukursverlahreu über das Vermögen des Maurer- und Weißbindermcisters Heinrich Litt i« O b b o r n h a s e n ist die Einst llunq deS Konkursverfahrens wegen mangels einer den Koste«, des Verfahrens enlsprechenben Konkursmasse beschlossen. Landkreis Gießen, Watzcnhorn-Stcinberg, Ist, Febr, Be« der beu- ligrn Kreistagswahl wurde der bisherige Abg Müblcn- bcsitzer Jvbx, Äht» IX. ivicdcrgcwähll. tt. Langsdors, 15. Febr. Gestern «nittag Ivnrdc die hiesige, 180V Morgen Wald und 2800 Marge» Feld umiaßende G-. «neindesagd in 4 Abteiliuigen aus weitere 6 Jahre verdachtet, Abteilung I «vurde zum Preise von 1010 Mk, iinö 51rtfi!«rn, ■- zu 830 Mk. von« hickige» Iagdverein gepachtet. Die 3. Ubteilnng erhielt GulSvächter Hoffman» von Hoi-Gill »nd Herr Povpelbaum aon FrauEiirt zum Preiie von 1085 Alk. und die Alüeiluna 4 vor! tele der Fürst von SoI«ns-Lich »«"«> Preiie von HG, Alk. ^ e> Gesamterlör der Jagd beträgt also 4030 Mk. gegen 29ov «» «,c«> legte» 8 Jahren, „ , « u n g, Heinrich E b c r l i n g «nuß zur Verbreiterung der Babnhorstraße stä Luadratmercr Geläirde gn die r>kad: abtreten. Eberling hatte rm -Jahre 1912 erklärt, daß er bercir sei, das Gelände gegen g,auich au die Stadl adzutrete» in de^Weise. daß er für einen Quadratmeter Gelände, den er an die Stadt ^ibtritt. 2 Qm von der 2 tadt erhält. Heute beansprucht er von drr Stadr 3Mt. sür den Quadratmeter. «oäörend er der Stadt nur eine Mark für den Quadratmeter bezahlen iotl!. Ter Gemeinderat aeht hieraus nicht ein, beschließt die Enteignung mit dem weiteren Zusatz, wenn Eberling ans seinem Standvuiikt beharrt, ihm non der Stadt überhaupt kein Gelände vertäust Ivird. Bevor der Gemeinderat die Einführung von Gas und Wasserleitung in den Wildenstetnweg beschließt, soll durch Voranschläge, die durch den Techniker anzuscrtigen sind, sestgesrellt «verden, >v,c die Straße an« günstigsten angelegt wird. Auch soll bei der fnrstl, Rentkommer angesragt werden, Ivelcher Preis sür etiva nötig werdendes Gelände geiordert wird. Der Bürgermeister emv- iichlt Ausfüllung des zurzeit dort befindlichen .hohlivegs, Verschie denc Gcmcinderäte halten dies sür bcdentlich, da durch die steil ab- iallendc Lage des Wegs der ausgcsülltk Grnnd durch starke Niederschlage leicht abgcschwemmt loürdc. — Nachdem durch das Kreisamt mitgeteilt wurde, daß bei Verlegung der K o » f i r m a l i o n aus den ziv.-iten Qstcrtag Genehmigungen zu össenlliche» Vergnügungen nicht verwehrt Ivürdcn, selbst wenn an diesem Tage Abcndmahls- ieicr slattsändc, stimmt der Gemeindcrat der Verlegung zu, — Ehr, Göckel «vird erlaubt, die Steine, die er zur Hcrlicllimg des Seewegs zu liefern hat, aus dem städtischen Bruch in der Stern- rödc zu entnchincn. Ihm war vor einiger Zeit gestaltet «vordcn, vcr- suchswesie in dem Brnchc Steine zu brechen. Er teilt jetzt mit, daß sich der Bruck zum Abbau eigne, da sich genügend Steine vorsänden und das Vorgefundene Material «ich sehr gut zu Pslastersteinen eigne. In eine«» Gutachten der O b e r s ö r st e r ei wird dies be- zweisclt, Gemeindcrat S ch «i d führt aus, daß ihm von Facharbei- rcrn erklärt loordcn sei, daß die dort vorgesundenen Steine vorzüglich seileii »nd auch die ausqedeckten Lager ergeben hätten, daß der ganze Bezirk aus einem großen Baialtlager bestände. Der Gcmeindc- rat ist einstimmig der Ansicht, daß «nan drn Bruch erössnen solle, dainit die Einnahme, die die Stadl bei der schlechten Finanzlage sei,« gut gebrauchen könne, der Gemcindekassc zugcsührt würde. Es wird beschlossen, Göckcl das Brechen untcr den bisherigen Bedingungen auch weiter zu gestatten, — Die bisherigen Steinbruchsinbaber dcc Sandstciiidniche oenocigern die Abgabe der Pacht sitz die letzten zwei Jahre, die vor Abschluß des Prozeßvergleichs liegen. Der Bür- germeistcr soll Klage gegen die Säumigen erheben, — Die Stadt hat von der Hess, L a n d c s h n p o t h c k c » b a n k noch nicht dos gesamte Darlehen abgehoben. Die Bank teilt mit. daß sic den Rest bei der Nationalbank sür Deutschland deponiert habe, und verlangt, daß die Stadt die Bürgschaft hsiwsilr übernehme. Dem Verlangen wird entsprochen, — Bei dem Brande der Flemmingschen Feldscheune ivarcn durch Wachekostcn über 80 Mk, entstanden. Der Gc- meiuderat ist erstaunt über die Höhe der Kosten, NM so mehr, als die Feldscheune last im sreken Felde gelegen ist. Die ?luszahlnng wird zwar genehmigt, aus ArUrag R u l l m a n n aber beschlossen, daß in Zutuns! bei vorkommcndcn Fällen das Kommando der srelw, Feuerwehr nnr über einen Betrag von höchstens 20 Mt. veriügen könne, Für^etwa notwendige Mehrausgaben muß zuvor die Genehmigung der .Stadt cingcholt werden, Kreis Lauterbach, G r c de ii h a > n , 15, Fekir, Eni Kind wurde v on Schneemassen, dir von «siucm Hause infolge des Tou- wcttcrs hcralrsirlen, verschüttet, konnte aber von einigen Leuten, die den Vorsall bemerkt hatten, vom Tod« des Erstickens gerettet werden, Kreis Schotte», ae II l ri ch st c i n, 14. Febr, Die heutige Ja g dverpachtung brachte sür eie lvenieiude ei» Mehr von 371 Mt, Die bisherigen Pachter erhielten de» Zuschlag, Gegner «vor ein Lehrer i. P, Noch erteilter Genehmigung vom anwesende» Kenieinderat veroiistallete ein Kölner Herr «««Iter den anwesenden Gästen und Iagdsreunden eine Saurnilnng !ür die Stadlarme, die das Ergebnis von rund 100 Mk, balle, Bürgermeister R I, h l dankte sür das ibm überwiesene Geschenk. , Kreis Friedberg, r, B a d - N a u l> er m . 13, Febr, Irr dkl heutigen Stadtverordnetenversammlung «vurden die Rechnungen der städtischen Betriebe, Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerke für 1012, einstimmig genehmigi. Ebenso die Voranschläge sür 1014. Ter Voranschlag der Stadt schließt «n Einnalmie und Ausgabe mit 1 080 602,72 Mark ab A» l^emeindefteuern sollen eingrhen 400 000 Marl lind zwar durch Steuern ans der Hauptveran- lagung 364 000 Mark, durch Stenern aus Rachttägen 32 000 Mark, durch Fisialfteuer 4000 Mark, Wäbreird die Erträgnisse des Gaswerkes seit Einsübrnng des Einheitspreises von 16 Pfennig !«ir den Kubikmeter Gas abgeiwinnien haben, kann das Elektrizitätswerk ZINN erstenmal seit seine«» Di'stebkil IOOOO Mark Ileber- schuß a» die Stadtkaiic absührcn. Die Ernst-Ludwig-Schulc bc- dan eines Znichnises von 28 000 Mark, das «städtische Krankenbaus einen solcktcn von 15 200 Mark, Fm Interesse der Rerchs- beamtcn Post und Bahn — soll die Bür-iermeistrrci Scheitle nnlernehine», daß Bad-Naubei«n aus der Servisklasse 6 in die Kl, B kommt. Die Lehre-r und Lehrerinnen der Volkssckutfe, die sich mit Ebrinie und Phnsik-Unterricht beichäfligen, sollen seitens der Stadt gegen Unfall und «laiivilicht veisickn-rt «verden. — 'Noch ständiger Aussprache wurden sännliche Voranschläge genehmigi, r, Reichelsheim, 15, Febr, Am Samstag, den 14, d, Mts, sprach Reallehrer Kahl von Davmstadt im hiesigen Qrtsgriverbeverein über „Hundert I a b r e deutscher Volkswirtschart". Der interessante, durch vielen Hu- inor gewürzte Vorkrag fand bei den zahlreich Enchienenen beifällige Ausnahine Starkenburg und Rhernhessen. rm D a r m st a d t, 1,5, Fcbr, In einem hicsigen Variete wurde gestern abend während der Vorstellung der seit einige,, Doge» hier auttrelcnden ualieniichen reitenden Tanz- knnstlerin Lucia KR a , o r a n aus dem Reisckorb der Betrag non .500 Mark gestohlen, Sic hatte ihr ganzes Vermögen, etwa ,5000 Mk,. meist in Pavtergeld. sowie ihren Brillant- schmuck im Werte von etwa 12 000 Mk, in einer Tasche im Reisekorb ausbeivahrt. Dies hatte der Ehemann der Kollegin, der etwa 40 Jahre alle Artist Richard Bischof (Beadlehs beobachtet und er cittwendele den sraglichen Betrag, Rach seiner Abführung aus das Polrzeiamt legte er ein volles Geständnis ab und behauvlcl, aus großer Not und Verzweiflung gehandelt zu haben, da sein acht Jahre altes Kind krmrk und die Frau herzleidcnd sei, Hessen-Nassau. 11 M atbuifl, 14. Febr. Unter dem Vorsitze der Land- rais v, Locwcnstein lagle heule ,m Ledererfchen Saale die Hauptversammlung der H c r d b u ch g e s e l l l » a s t für das Bogclsberger Rind, Aus dem Geschästsberiitn ist zu erwähnen, daß im Kreise Marburg 72 Mitglieder 186 Kühe und 14 Bullen und im Kreise Kirchhain 76 Mitglieder 188 Kühe und 8 Bullen ins Herdbuch cingetraqcu haben, Es wurde beschlossen, sich mit einer --ammclkoliektion Bogels- bcrger Rinder bei der diesjährigen Ausstellung in Hersseld zu keteiligen, Tie Aussteller, welche dort sür ihr Biel, keine Prämien bekoinnien, sollen aus der Percinskasfe eine Vergütung erhallen. Wie aus den zur Verlesung gebrachten Beschlüssen des Verbandes der deutschen Rotviehzüchtcr ber- vorging, soll die nächste Ausstellung der deutschen Landwrrl- schosksgciellschasi in Hannover mit rund 150 Stück Rotvieh beschickt werden, ii Frankfurt a,M,, 15, Febr, Infolge der tnildcn Witterung hat sich die Zahl der Arbeitslosen erheblich verringert. Im Baugewerbe und den verwandten Berufen wurde die Arbeit größtenteils wieder ausgenommen. Nur in der Metallbranche ist die Lage nach wie vor recht gedrückt, rbenso im Weißbindcrgcschäst, Franksurt, 14, Febr, Wie der Frk>, lsseneralanz, wissen will, ist es nick«, ausgeschlossen, daß das Schum an,«, tfceatcr in anderen Besitz übergebt. Eine Pariser Gesellsckast, die sich schon um das alle Senckenber «i«'ck»e ttzeländc nin Eschcn- bkimer Tor l-eworben batte, sei wegen Ankauis d.-s Schnmann- tteaters in Ilnterbandlungen mit der Direktion einqetreten, doch sei es noch niihl sicher, daß die Verhandlungen zu einem Abschluß kommen, b Frankfurt a. M, 13. Febr tzfm letzten Herbst wurde der Fachlekrer und Stadlverordncte W a l l b e r zun« Rektor d e r^F o r r bi l d » n gs schu l c vom Magistrat gewählt, vluvolst -der - hnkle bei vollbeietzlem Hause «hr Stiftungsfest. Tic Zalil der aktive» Mrtqlieder in Lauterbach ist, «nie der Kolonneniührer, Fabrikant Wenzel, in seiner Begrüßnngsaniorachc bemerkte, ans 45 ausgebildete Mannschatte«« aiigeivachse««. Das rcichhallsge Pro- gramin der Abendunierhaltnng, niiter 'Mitwirkung uo» Psarrer M ö b » s - Udenhausen »nd Frau Emma '!>! ö l l e r hier als uor- züglicke Sänaer, soivie die Dheaierslncke unterbiellen das zahlreiche Pübliknin a»l« angenehmste. Ein Tanz bildete den Schluü der Feier. Unkvcrsitäts-NackrkchteW. — Der Geheime Regierungsrat Pros Dr, Carl Lieber- nrann, Vorsteber des organiichcn Labaratoriums an der Berliner-Technischen Hochsche.itc, tritt mit Ende dieses Semesters vom Lebramie zurück; zu seinem Nachfolger wurde der außerordentliche Proscssor und Abteilungsvorstehcr am chemischen Institut Dr, Robert P scharr berufen. Gcheim- rat Lieberinann, der zugleich als anßerordentlickrcr Professor dem Lehrkörper der Berliner philosophischen Faknl- tat angehört, steht im 72. Lebensjahre, — Wie in Berliner tlzeologifchc«, Kreisen verlautet, ist für die neubagründete Professur sür 'Missionswisiensckzast an der Universität Berlin der dortige Prioatdozent D>-, theol, Julius Richter in Aussicht genommen. Zum Rachsolgcr von Pros, Carl Kalbsleisch «vurde aus den Lehrstuhl der klassischen Philologie in Marburg der a, o, Professor Tr, Johannes OKewaldt von der Universltat Gre,,swald lrerusen, Gr ist 1880 zu. Posen geboren. — Wie uns aus F r e i b n r g i Br gedrahtet wird, hat der o Prosefsor der neueren Geschichte an der dortige«« Universität Geh, Hosrat Tr Friedrich M c i n e ck c einem Slni an die Berliner Universität als sttachfolgcr von Gch.^Rat Prof Maz ^!enz erhalten, Prof, Meinrcke ist am >0 r-ktobet 1862 zu -^alzwedel lProv, Sachsen) geboren. «erichtrsaal. «in zweiter Prozeß Tr, Winkler, Mainz, 14. Fcbr Tie hiesige Ttroitamme« verurteilte hculi: den Rechtsanlvalt Tr. Winkler aus ^vpcnheinl wegen vcrauswrderung zum Zweitainos zu 14 Tagen Festungshaft und den Kosten des Verfahrens. £-L.° ?. e fr ocgen die Firma Thurm n B e s ch k c vor der zweiten Ttronmnmer des LondgerntNs Magdeimrg, ivTirdcu heute abend die Bruder Walter 'und Kiedrich B e s ch k e zn je enrem Monat Ge- Geldstrafe, Fräulein Altmann zn 200 Mark Geldstrafe und Kaufmann Ladcke zu 300 Mark Gkldttrine öfnirlfilt. Ferner wurde auf Tragung sämtlicher Kosten !! aus Publikotionsbefugms in verschiedenen Blättern, ^as Gericht uafym in allen Fallen nur einfache Bestechung an. Wahrend der cttjwifl verlas der Vertreter der Anklage ein Kieler tflfpramm, loimnth brr in btnt Prozesse vietqmiannle Werfe,elfter brr Sirlcr faifcr!irticit Werft, Werbe«, Seibftmorb begangen habe Paris, 15, Febr Ta« Schwurgericht in Besoul verurteilte gestern ben Deutschen Kristeller zum Tobe, weil er auch Rache wegen Dienstentlassung bie Tochter »eines früheren Arbeitgebers mit einen, Schlachtermeiier rrmorbet batte. Vermischte». * Aus b e nt Heimweg ermordet Au« Mülhausen (Elsaß,, 1s. Febr, »viro steinrldet Ter frühere Gastwirt Grundner aus Tori, ach, Dirigent des MujikvereinS von Diedenheim, ist heute nacht auf dein Heiimvege voit einem noch unbekannten Täter durch einen Revolverschuß in die linke Brustseite getütet worden. Es liegt anscheinend Raubmord vor. Der Ermordete steht in, Alter von 45 Jahren eger ! ämpfe. Au« N a i r o b r lBrilisch-Lstasrika . Il Febr., wird gemeldet» Ein aus dem ‘Vorbei, zurückgr kehrter yieijender berichtet, daß ein ganzes Torf de« Stau, »nes ber Rendille von Eingeborenen des Boranistammes vernichtet lvordeu ist. Dabei seien 200 M an »er, Frauen und Kinder getötet »vorbei,. Tie Borani sind sonst ein friedlicher Stanim, der aber fortgesetzt von den Rendille heim gesucht »vird. * Mordversuch am eigenen Manne. In der Nacht zum Sonntag kam eS in der Wohnung der als geistes- »chwach bekannten Eheleute Julius in der Rastenburger Straße in Berlin zu einein aufregenden Vorfall. Frau Julius stand gegen iS Uhr nachts heimlich auf und begoß das Bett ihres Mannes mit Petroleum, um es dann a»,zuzünden. Der Mann erwachte jedoch rechtzeitig und schlug Lärm, konnte aber nicht verhindern, daß sich das Feuer ausbreitete. Hausbewohner alarmierten die Feuerwehr, die den Brand löschte. Beide Eheleute wurden nach der Irrenanstalt Herzberge gebracht. Sie lvaren am vergangenen Sgmstag über religiöse Frage» in Streit geraten. * Ei s e n b a h n u n s ä l l e. Aus Gleiwitz »vird ge- melbet: Auf Bahnhos Borsigwerk fuhr eine Lokomotive aus einen rangierenden Güterzug. Ein ^okomorivsührer »»liebe schwer verletzt, so dag er bald daraus starb. Ein Heizer erlitt nicht unerhebliche Berletznugen. Tie Rangier- lokoinotive stürzte eine Böschung hinunter und wurde schwer beschädigt. * Aus Görlitz, 14. Febr., »vird gemeldet» Heute vormittag wurden bei der Rangierbewcguug eines Trieb» Wagens z»vei Bahnunterhaltungsbeamte überfahren. Der eine namens Fischer »var sofort tot, der andere namens Ludwig trug Berlehungen von nicht schlverer Natur davon Wie der llnsall geschehen ist, muß erst die eingeleitebe Untersuchung ergeben. *15 00 Arbeiter brotlos. Aus Glasgow, 14. Febr., »vird gemeldet» Die Schuhfabrik der schottischen Schuhmacher-Genossenschaft ist durch Feuer zerstört worden. Ter Schaden beträgt .40 000 Pfund Sterling. 1500 Arbeiter vertieren dadurch ihre Beschäftigung. * Rettungsboote mit Motoren. Aus London, 14. Februar, wird getneldet» Ter neue Dampfer der Allan Line ,.A l s a t i a" hat ein Motorboot zum Schutze gegen Eis erhalten, das er aus der nächsten Ausreise an Bord führen wird. Es handelt sich um eine neue Barkehrung für die Sicherheit der llberseetschen Dampser. Das Motorboot hat etwa die Größe eines Rettungsbootes. Der Motor entwickelt HO Pserdekräste. Das Boot ist ausgerüstet mit einem zertegbarenMasi, einer gedeckten.üasnte, einem funken- telegraphischen Apparat und einem ilnterseestgnalapparat. Sotckw Fahrzeitge »verde,i bei nebeligem Wetter ausgesaudl, um sitnkenleleqraphtsch dieLage vouEis nud andereGviahren zu nielden. Tie werden aber auch von großem Werte sein, uni Rettungsboote und brennende oder sinkende Schisse »vegzujchleppen. Fitr diese Fwecke führt das Boot eine Rolle und ein eine Meile langes Drahtseil an Heck. Die Allan» Line-Dampfer „Atsatia" und „Ealgari" »verden zwei solcher Boote und der Eunarddampser „Aquitania" vier Boote erhalten Fweisellos werden aber bald die meisten über- seeischen Dampser mit solchen Booten ausgerüstet werden. Kleine Tagc^hrouik. D l e P r i n z e s s i n W i l h e l m v o n B a d e n ist heute Montag in Karlsruhe verschieden. Briefkasten der Redaktion. »rlnonpnie Ansragen bleiben nuberüdfichtigt., s. Ansrage de; ls. 8. au; ld.-ts. Es handelt sich bei kJhrer Anfrage darum, ob die Wage von der Gemeinde als solchen «durch Gemeinderatsbeichtnß angeichafst und Eigentum der volitiichen Gemeinde ist. In diesem Falle steht dein Bürgermeister als Brr trete» der Gemeinde das Recht der Cbaoufiicbt zu, dagegen gehört das Wiegen nicht zu seinen Obliegenheiten imb zwar umsoweniger, wenn anitlwf) verpflichtete Wiegemeister bestellt lind. Te, Bürger - Meister ist u. E. nicht berechtigt, che verpflichteten Wiegemeister außer Funktion und sich an deren Sielte zu setze». Abhilfe: Beschwerde beim Kreisamt. Gehört bie Wage dagegen einer ösienttich- rechtlichen Genossenschaft innerhalb-der Gemeinde »»»an merkt dies getvödnlich daran, daß einzelne Gemeindemitgtreder' nicht beteiligt ,'rnd — io [amt jeder Genostr bie Wage benutzen und wiegen, wenn nicht ein anderes besii»nmt ist. Sind aber durch Satzung, Statut oder »onstwie gewisse Funktionen einem oder einzelnen Mitgliedern übertrage», so lind die übrigen Genoisen von der .Geschäftsführung ausgeschlossen. TieS tritit zweisetlos dann ju, »nenn, »tue vorliegend, zwei Personen für das Wiegen amtlich »ervilichtet »ind. Ter Bürgermeister hat in »einer Eigen- schaf» als solcher hei einer Genossenschaft nicht mehr zn sagen, w,c jede, andere Genosse, wenn ihm »ich, gewisse Befugnisse arrs- drüchlich übertragen sind. 2. Anfrage de; ls. m. »u; r. Antivort. Es gibt keinerlei reichsgejetzliche oder landesrechtliche Bestimmungen, wonach beim Verkant von Rindern auf Schlachtgewicht gewisse Körperteile nicht mitgewogen werden Dagegen bestehen »oohl überall an größeren Orten Hanbelsgebrauche und Nebnnqen, »vonach dies der Fall in. Diese Gebräuche sind natürlich nach den einzelnen Orten verschieden, es ist ihnen aber jeher unterworfen, vorausgesetzt. daß »te allgemein qehandhobt werden Man pflegt sie deshalb auch als Gewöhn» hensrecht zn hezetämett. Meteorologische Beobachtungen der Station Ziehen. Scble bo.s 1914 l|o| St SS 5 t» • S 5 i| i J£f UP ii Wetter 15. 2 W 749,5 V.» 8,1 fi9 NW 2 10 Deb. Himmel lö. 9“ 748,2 10,9 8,0 87 NW 10 16. 1 f “j 745,7 6,0 6,4 92 SW 2 9 Dunst Höchste Temperatur am 14. bis 15. Februar 1914 = 4- 10,0 °C. Niedrigste „ » 14. , 15. ^ 1914 — — 3,9' f Niederschlag: 0,0 mm. Handel. Handelsregister In das Handelsregister Abt. A wurde bezüglich der Firma „A u g u st Weh n" zn Gießen eingetragen « Das Geschäft ist mit Aktiven und Passiven aus den sei! herigen Teilhaber August Frees zu Gießen übergegangen, der es unter der bisherigen Firnea als Einzelkanimann nwiteriührt = $ imitl'UM, 14. Fevr. Tie H a » p t v e r s aNI »Ilu» g der D a r in st ä » l« r B o l I i b a n t fmbet am 4. Alärz statt. Es ist rille Tioldende van 4 Prozent vorgeichlage» Tcr Reingewin» beträgt 114 001,87 Mark (QolclirniiActLIricV. .oval 1 Salem Älelkmüi (Hohlmuridsfiickruivi) Orient- TabaS ■ tt ösyiretL- Mt Tabrihy&üdzs$rad£TL STR d £eht mit fvrrrut: ■Zietzjfofliefenttt >xn Sachsen Tr*iStfirei! D belieben Sie auch. Salem AleiKum uSaleroGold reichen zu lassen Es sind die Mar- Ken der Kenner, die auch im Kreise der Damen Verehren nenffnde ' Für Erholungsbedürftige uns leichtere Sommer und nrclnKC.» Winter besucht. Kuranstalt Hofheini !. T. »/iStunde v Frankfurt jlM. Prospekt.* durch 5r. Schulze-Kehleyss, NearenariU MV Für Erholungsix Nerven- -Thüringisches «_ _ ... .» Elektro-und Maschinen- Technikum Jlmenau • T - echn ‘ k ^i 2. Ziehung 2. Kl. 4 Prenss -Süddeutsche (238. Königlich Prcuss.) Klassen-Lotterie Ziehung »om 14. Februar J914 TOrnutUgc. AuT /»ü» y» j ao;cc » * ttnnuaer rhul iwi gtntefc heb» (*• wurme «nri tw Je einer «*X Ai» I/om gleicher In den beM*« ibt(An|M I «nst II Nur die Gewinne über 34 Hart sind den betreffendes Nummern in Klammern festgefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 360 1526 604 50 95 925 69 2014 53 388 505 618» 22 67 815 3052 88 102 304 412 665 963 4008 178 233 333 540 49 50 653 80 1 927 3 141 633 877 962 8073 564 6S 663 1300] 57 7 25 352 903 7 173 385 83 1 79 7 937 3012 124 347 400 596 99 745 -007 48 008 754 857 1®189 379 989 11037 398 480 513 32 665 979 12065 259 696 799 864 984 13477 536 4 2 773 1 4060 440 684 789 833 38 78 83 15198 220 28 476 565 93 787 832 84 10332 619 701 23 926 1 7374 538 863 991 18003 44 120 721 904 12 1 8046 164 230 70 1200] 615 749 946 20c41 110 397 20 422 812 936 4 7 2 1 007 82 182 28 1 408 66 9 22024 211 382 47> 36 846 2*3 4» 59 223 »4 328 44 525 24330 1.200] 243 487 896 986 U.5103 66 Itl 47 644 719 957 1200] 26029 49 224 s» 69 365 426 27024 73 274 3t4 SSL 989 99 28019 72 220 362 552 722 26248 - j 88145 [390] 230 305 477 731 31376 88 601 761 967 32060 198 350 499 099 756 60 33312 [100] 685 759 881 998 34.70-4 178 1200] 8»1 1200 ) 754 36127 255 360 *52 948 3*681 284 471 789 37203 529 646 130»] 33191 201 506 836 966 ( 200) 61 3-47 5 546 732 62 g 40566 705 [1900] 965 41116 57 343 87 7 825 42108 298 355 96 76t 43010 161 94 329 62 432 921 44006 281 81 84 467 83« 73 938 44 456 23 7 1 230 577 705 4 8 453 507 36 8l7 18 54 56 47082 117 471 531 824 4Ä1S5 2S3 330 604 9 76 SW 969 4-003 29« 488 502 76 816 42 61 65 86 53014 56 315 603 883 9 1 926 76 51136 77 770 52221 628 53i47 240 522 46 847 92 54041 268 400 300J 623 94 915 5-142 225 3« 722 --384 86 5S3 906 57125 648 714 18 964 --06S 173 234 4$ 567 5-120 416 685 8ft060 200 632 990 6 1000 36 47 900 90 880 962 f200) 62043 193 225 344 447 85 963 63047 281 675 «4077 136 428 542 47 [200] 54 824 95 65192 895 1200] 66 487 748 »0 '2001 87219 358 81 430 534 722 938 68163 304 401 623 --055 92 9« 243 598 99 004 774 807 923 7029« 340 526 527 712 71420 386 87 683 791 962 72171 [400] 343 501 638 712 41 839 (200J 75 7-171 486 110000 ] 594 966 905 42 87 93 7 4170 273 840 [3W| 523 888 7 5054 100 619 67 953 7 6068 182 86 562 616 09 795 900 6 12 7 7363 405 [200] 35 54 832 66 848 982 78116 33 241 54 478 566 73 84« 982 [ 209] 7-646 58 130 494 529 754 --348 613 73 1200] TW 81426 601 762 920 82450 575 623 854 [900] S^«4 61 785 84243 606 600 870 •*48 85004 121 50 569 675 732 8890 : 339 55© 87008 567 94 756 874 962 8800« 71 187 3S3 61 80 [200] 550 88495 96 520 30 31 33 7 02 826 951 1200] 98345 382 700 9 »43 46 91706 91 821 26 985 92342 533 56 963 93024 88 1Ä2 89 206 384 535 708 94065 117 93 230 87 363 -879« 964 9-061 518 24 66« TS6 900 -7279 392 9« 52» 843 9,8 »«071 13« 293 520 [200] 959 99187 546 990 1991*4 524 887 191316 »S 436 910 26 19-171 [1000J 417 51 790 808 43 1 98018 95 117 43 372 518 74 731 i200| 184024 [400] 290 413 534 896 945 195102 [200] 399 416 05 562 698 756 86 19600 7 55 165 268 1406] 338 947 197011 4SI 78 575 799 848 109067 229 740 809 31 5« 1--0L9 48 323 461'781 119169 572 689 96 340 11117C 400 590 861 947 112082 181 [200] 581 863 913 41 11-086 559 863 1200] 73 967 91 114045 130 363 75 1300] 86 97 432 561 31 119017 79 203 333 99 498 764 119149 53 695 889 920 117892 936 119055 161 [200] 277 119343 567 081 «0 1200T” 162 315 444 121269 827 78 122201 442 541 506 7 01 129384 700 92 124014 85 401 74 549 622 29 933 1200] 125533 928 126000 [200] 45 51. 145 326 777 987 127074 273 396 437 SSI 9*4 128:09 [400] 336 41 418 564 742 98 905 (300] 24 129056 81 127 338 697 702 69 99 902 130127 55 437 566 8 04 22 1 3 1 02» 31 107 14 455 601 332201 456 503 075 1400J 981 96 133209 60L 762 56 616 918 [400] 184)46 623 27 48 69 800 135004 2« 546 034 920 35 1 38024 383 436 549 87 2 89 137146 467 82 737 62 13-486 730 1 30 069 258 305 36 [200] 452 96 507 976 97 149" '0 9« 21« 91 4«9 510 '>08 851 54 988 86 141109 345 76 [ 200 ] 428 86 792 1 42008 419 48 83 771 14-3384 423 [200] 646 8B5 1 44104 61 68 264 323 074 995 1 4ol*7 249 315 438 149048 111 74 309 4ö3 705 38 855 1 4 7 819 771 86 837 1 49056 219 491 578 747 [200] 149201 [40C| 337 62« 66 99 734 64 159013 80 738 827 987 151004 14 976 15210« 78 660 1 53 063 1«S 280 775 1 54 1 20 37 258 433 583 923 1 55T»oe 7g7 [4000«; 315 17 *12 «4 75: 1 ‘ W» 159-164 157162 689 746 3*1 153117 97 340 ioO 613 15902« 364 421 643 84 [300] 792 803 945 199 170 297 421 611 760 74 [200] 191093 313 81 459 ÖOfi 946 [300] 192364 1300] 90 623 33 847 163924 "3 336 300 460 524 031 B92 950 164019 406 16 843 19-070 190 97 231 315 764 169046 242 384 412 602 631 19 7 526 320 50 1 98031 105 37d 169036 439 521 86 610 53 711 849 17907:: 360 m 407 525 013 »30 [200] 17109 202 434 78 602 3 18 59 [300] 943 1 7 2012 117 442 604 [200] 97ck 171176 379 699 810 980 174072 5« 94 «49 703 904 63 175032 >86 424 33 8T MB m 642 48 730 863 176209 399 682 832 92 177304 72 516 848 943 62 1 78000 160 85 230 oO [300J 95 66- 80 17900-3 12 32 322 440 686 379 996 199024 844 FBI 1912S0 44' 19*088 20t 24 > 90990 *0 IG 17 417 (2IMI 4, S» tt» iW»i 1S352S 604 94 1 94090 796 990 189069 117 9» 466 691 614 80e SB 918 186074 199 366 57 976 730 5« 889 187U97 176 349 426 63 886 701 813 14 962 19820J 43 52 306 435 57 50f 610 17 18816« 290 i99*09 W1 Ö 957 [2001 191018 26 31» 544 77 19*0« SB 276 94 SM 997 1 93134 90 417 502 0 819 39 194080 242 [ 300 ] 542 637 65 992 19Ä071 2 B2 347 564 870 1-9-13 41 87 584 610 743 197076 226 431 872 905 199087 349 853 834 97 9-6 83 199404 [5001 741 903 86 l 200 l 70 *00031 [200] 106 391 432 70 562 671 ;2O0| 812^*91304 469 63" 82 882 914 *9*112 »4 46 796 *9*22" 204010 118 235 45 1200J 410 802 901 2 999a» 406 716 2 9 9001 528 720 57 «4 297223 602 621 802 22 923 32 85 S9«204 [4001 34« 708 33 64 91 837 [2001 80 299337 411 18 87 616 *19004 875 211035 102 9« 273 7»4 904 »ID«7 21*072 182 13 396 670 816 69 968 90 3?14164^ 208^22 1200] 414 554 835 992 2 1 5624 823 89 2 1 9042 506 623 86 794 859 217364 423 83 587 899 915 21909. 180 208 36 809 2. Ziehung 2. Kl. 4. Preuss.-SiiddeuLsche (239. Königlich Prcuss.) Khissen-Lotierie Ziehung Tom 14. Februar 1814 nachmittag«. Aaf Jede promt «tn* rar«? fteMi M* fi*- wian» rtrfolien, tanl nwr -e elawr wrf «No l-wt gtftfch er .Nummer ta den Seid so Abt# 4 h*w*oa I nad IT >inr die Gewinne über 9fi Mark etnd den beweffeinien > uniirtern in Klammem t»ei 1772"« 496 611 15 170050 671 77 2001 833 08 937 179>U 400 66 565 839 987 18*044 216 730 468 592 685 99 815 9J3 71 191136 51 314 422 «3 o79 MB 1*2286 707 ) 83 113 05 463 93 942 1 94 44 375 ,500} 614 24 05 693 711 900 [400 1*0100 97 557 77 718 355 923 1 30209 344 418 77 834 974 1*7029 303 433 625 799 »66 10*197 408 715 42 860 049 18*049 51 2«3 357 587 836 «1 840 999 190070 242 [200] 334 5»0 >'32 733 894 191063 308 444 682 991 19*181 272 74 91 [200! 96 455 541 01« 706 1 9*031 4*2 858 049 194161 721 400| 195213 556 821 31 909 1 9*154 288 453 525 710 07 19707C 144 60 207 [200] 11 [900] 21 619 1200] 81 863 1 9*035 [200] 774 199002 40 228 83 881 *9*337 1200] 385 460 61 645 82 756 SS3 989 *91067 58 97 356 884 80 832 37 50 29*466 860 0*3 707 886 97 4 *0*051 243 592 V« 747 854 929 73 *04204 439 [300] 9« 75 29» >%S 266 48« 52 i 67» 7fc6 *9-308 45» 908 2V7.7» '.3b 39 57 ö "2« 200] 752 *09".24 46 0 541 «7 1200] 639 85- 2-9^74 150 289 r400) 348 096 «7 *1*387 466 856 21 1280 857 2 1 2UÖ4 308 1208] 428 596 774 9 . —— Man hüte sich vor mirderwert>gen Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIN-KONFEKT. Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass meine liebe Frau und treusorgende Mutter, unsere liebe Tochter, Schwester, Schwiegertochter und Schwägerin Frau Charitas Roos geb. Döll iin Alter von 32 Ja hren Samstag vormittag ll'/s Uhr mit Geduld ertragenem Leiden santt entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I. d. X.: Mathäus Roos, Kulturtechniker Familie Döll Familie Roos. Giessen, Worms, den 16. 1‘ebruar 1914. iSchiffenbergor Wr- 51 p. 2300 Die Becrdijruntf; findet am Dionstajr, den 17. Februar 1914, vormittag' 11», l hr. von der Kapelle de> neuen Friedhofs aus statt. Todes-Anzeige. Heule luiita« 1'. Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden mein lieber Gatte. unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater. Schwager und Onkel Herr Wilhelm Schwalb I. Ortsgerichtsmann und Kirchenvorstand im 73. Lebensjahre, welches wir Verwandten, Freunden und Bekannten schmerzerfüllt auzeigen. Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabetha Schwalb geb. Schäfer Familie Schwalb Familie Baissen Rödgen, den 14. Februar 1914. Die Becrdip-ung findet Dienstag, den 17. Februar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 01248 Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten sowie dem Kriegerverein und besonders Herrn Pfarrer Keusch für die trostreichen Worte am Grabe unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau IHttmar Wwe. und Kinder. 15. Februar 1914. Nähr* Js^^TteUose nencrc flrl Näbhreucker lur zart* Kinder u. durch Krankheit od. überarbeit, geschwächte Personen 8^ nach ProI.Soxhlets Verfahren, reinste Marke, *** ^ lür rationelle SäugHngsernährung Diese im Weltmarkt bevorzugten Nähr- und Kräftigung smittel sind von massgebenden Kinderärzten als erstklassig anerkannt und stehen in den Kioderförsorgestellen in täglichem Gebrauch In Apotheken und Drogerien erhältlich. — Stets „Löflunds“ verlangen. Für die uns so zahlreich gewidmete Teilnahme bei dem Hinscheiden, sowie bei dem Begräbnis unseres lieben Gatten, Vaters, Schwiegervaters, 'Grossvaters, Schwagers und Onkels Herrn Jacob Stein II. Grossh. Bürgermeister und Kirehenreehner sagen wir allen, insbesondere dem Vertreter der Kreisbehörde, dem Ortsund Kirchenvorstand, dem Kriegerverein und sämtlichen Gesangvereinen, sowie für die dargebrachten Kranzspenden unseren aufrichtigsten Dank. Familie Stein Familie Lang. ßödgen und Wieseck, den 14. Februar 1914. Todes Anzeige. Gestern vormittag SV, Ilbr eiitschliei nach kurzem Leiden „nier Vater. Brudcr, Schwager und Onkel Herr Joh. Albach im Alter von 82 Jahren. Die trauernde« Hinterbliebenen. Hcuchelhcim, de» 18. Februar 1914. Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. ds. MtS., nnttimitlanf' 2 Nbr. in Heuchelhcim von Wilhclmftrahc 10 u»S jtatt. 2313 Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Großen- Buseck sollen im Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden: 16 Etchen-Stämme 4. Klasse mit 8,68 Fstm. 18 „ 5. „ 7,64 36 6. „ 6,25 36 6. 5.84 „ 28 „ 6. „ „ 4,96 2 Kiesern-Stämnic 3. „ 2,36 5 „ 4. „ „ 2,98 „ 2 „ 5s, „ v 0.49 „ „ 5b „ „ 1,40 n 1 Fichten-Stamm 2 1,99 4 Fichten-Stämnie 3. 6,00 9 4. 7,15 9 24 ' „ 5a „ 13,80 „ 104 „ 5b „ „ 25,80 „ 1 Fichten-Stamm (Dürrholz) 3. KI. mit 1,20 Fstm. 2 „ Stämme „ 4, „ „ 1,80 „ 10 „ .. „ 5a „ „ 6,36 „ 21 „ „ „ 5b „ „ 5,88 Angebote sind nach Sortiment und Klaffen getrennt mit entsprechender Aufschrift bis zuin 18. Februar l. Js., nachm. 1 llhr, bei Unterzeichneter Bürgermeisterei cinzurcichcn, wo auch die Berkauss- bedingungen eingesehen werden können. Das Holz lagert in verschiedenen Distrikten und wird aus Wunsd) vom Forftwart Wagner vorgezcigt. Großen-Buseck, am 11. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 2137 Holzversteigerung Aus dem ltzemeindcivatd Fellingsbauien konuneu Donnerstag, den 19. d. Mts., vormittags von 10 Uhr ab, bei Wirt Philipp Weber IX. in Fellingsbauien zum Verkauf: Nutzbolz: (sichen: 10 Stämme --» 5,21 Fftni., 12 Rm Rutzicheit, 10 Am. Rutzknüvpcl Buchen: 8 Stämme — 4,08 Fittn. Nadelholz: 394 Stämme meist Kiefern darunter mehrere Schniltilämmc - 119 Fstm., 57 Rm. Nutzscheit, 49 Rm. Nutzknüppcl, 81 Stangen 1 , 71 2., 98 3. Minne. Brennholz: pichen: 2 Rm. Scheit, 15 Rm. Knüppel, 180 Rm. Reiser 2. 81.. 30 Rm. 3. Klane. Buchen 74 Rm. Scheit. 21 Rm. Knüvvcl. 137 Rm. Reiser 3. Klane. Nadelholz 9 Rm. Scheit. 48 Rm. Knüvvel. 20 Rm. Reiice 2. Kl., 159 Rm. 3. Klaiic. Fellingsbauien, den 12. Februar 1914. Der Bürgermeister _ Wagner. _(2232 Berber ’sche c Unii). - 'ßuchhandlung, dfnh. *€. Jfoeh I Telephon 657 ^rOSSfl. Zfo/bllCh/ländler Seltnsn-cgSV I T/loderner 73 üefier(esejirke( i Enthält die wichtigsten Nettcrscheinungen ans dem Gebiete der I Memoiren it. Romanlitemtur, Reiftebeschreib u i tgen, Biographien , Geschichte und Kunstgeschichte etc. Eintritt kann jederzeit er- I folgen. Abontietncnts auch nach auswärts. Abotincmentsbediu- gutigen und Bücherverzeichnis bitte zu verlangen. 1775 I N«tz und Brcnnholzversteigerung. Fm Gemcindemaldc Tornholzhauien werden am Toiincrstaa. den 19. ds. Mts., von vormittags 10 Uhr ab versteigert: Isichcn: 1 Stamm 4. Kl. — 0,60 Fstm. u. 2 Stämme 5. Hl. = 0,81 Fittn. Fichten: 42 Stämme 4. Kl. — 7,48 Fstm., 60 Stangen 1., 31 St. 2 , 61 St. 3. und 42 St. 4' Kl. Lärchen: 22 Stämme 4. Kl. — 5,01 Fstm. Kieiern: 3 Stamme 3. KI. — ä16 Fsm,.. 4 Stämme 4. KI. - 1,46 Film., 21 Stangen 1. SU. und 48 Rm. Nutz _ bol, (3 Meter lang) Weichbolz: 4870 Wellen. Buiammenkunit im Distrikt „Kühhcck" in der Rübe — Das Brennholz wird am Schliche verneinen. Grohrcchtenbach. den 13. Februar 1914 Der Bürgermeister. 2291B Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei deni Heimgänge unserer innigst- gelicbten, treusorgenden Mutter gfraH Zmthka Jmml, geb. KtingeWr sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen I. d. 91.: Geschwister Fmmel. Gießen, 16. Februar 1914. oi24S Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Annrioo soll folgendes Holz aus dem Submissionsweg vergeben werden: Kiesernftämme-Bauholz. Los I. 3 Stück 3. Kl. (33—39 Ztm. Durchmessers 2,07 Fstm. zu Schnittholz geeignet. Los II. 56 Stuck 3. u. 4. Kl. (25—31 Ztni. Durchmesser) 45,00 Fstm. Los III. 48 Stück 5. Kl. (bis 24 Ztm. Durchmesser) 27,72 Fstm. Lärchenstamm. 1 Stück 5. Kl. 0,62 Fstm. Fichtenftämmc-Bauholz. 15 Stück 3. u. 4. Kl. 15,17 Fstm., 88 Stück 5, KI. 58,01 Fstm., Los I. 287 Stück 5b Kl. 69,56 Fstm. aus Adt l, 2 und 3. Los II. 271 Stück 5b Kl. 65,07 Fstm. aus Adt. 8—20. Der Kaufpreis ist pro Fstm. anzugeben. Die Gebote sind genau nach Sortimenten und Klassen, sowie nach Losen getrennt zu halten, da keine Zusammenrechnung stattftndet. Die Offerten sind verschlosien mit passender Aufschrift zu versehen und bis zuni 20. Februar lsd. Jahres mittags 2 Uhr auf Unterzeichneter Bürgermeisterei cinzureichcn, wo alsdann die Er- öffnunh in Gegenwart der erschienenen Bieter statt- findct. Kleinere Abweichungen im Festinhalt bleiben Vorbehalten. Das Holz wird aus Wunsch von Forstwart Schäfer vorgezeigt. Bemerkt wird noch, daß fast sämtliches Holz an chaussterten Wegen lagert. Annerod, den 14. Februar 1914. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. (2296 Holzversteigerung. Im Gcmcindcwaldc tshersgöns werden an, Freitag, de» 2V. d. MtS., von vorm. 9 Nbr ab versteinert: (sjlvcn: 10 Rm. Nutzholz (,u Gartenitüvcln geeignet), 32 Rm. Scheitholz, 64 Rm. Knüvvelholz u. 40t Rm. Reiser. Buchen: 45 Rm. Scheitholz, 37 Rni. Knüppelholz und 481 Rm. Retter. Weichbolz: 31 Rm. Retter. Fichten: 590 Stangen 4., 1260 5. und 780 6. KI. (zu Baumvsüblcn und Bohnenstangen geeignet). Kiciern: 6 Rm. Scheicholz, 50 Rm. Knüppelholz und 123 Rm. Retter. Zuiammenkunit bei der Sä)aibach. Grohrcchtenbach, den 13. Februar 1911. Ter Bürgermeister. 2290 B Offene Wunde. 26 D Sehr gern bestätige ich Ihnen, daß mir die Dun- Salbc bei meinem offene» Bein sehr gute Dienste getan hat, nachdem ich fast ll Jahre lang mit und ohne Arzt die verschiedensten Mittel ohne jeden Erfolg angewandt hatte, .Hosbcim b. Worms M. Vorzüglich gegen Brand-, Biß-, Schuß- und Stichwunden, .hämorrhoiden. Karbunkel und Driiscngcschwürc. — Zu haben in Apotheken, oder durch Bcrmittclung der Fabrik Hans Heiß in Darmstadt, Roßdorfcr Straße 22. Prolvckt kostenlos und frcü l B. Dun-Salbe 1,30 M. D.-Pillen 1.30 Mk., D.-Zäpfch-n 2 Mk. PFeildreieck -SeiFen Bekiatwemarken in den erhältlich, Fabrikant: Aug, Jacobi, Darmstadt. 2282ss TIUIKRHCTE A. Salomon it Cte. 1 Buchwetzenmehl Bnchweizenqrilhe srttch eingctroffcn. 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