Nr. 38 viertes Via« Erschein! täglich mit Ausnahme der Sonntag«. Zahrgang Die „«ietzener S-mitiendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich betgelegt, dar „Kttisblott für den Kttls Siehe»" zweimal wöchentlich. Di- „kandwirtichastttchen Seit. fragen" erfcheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger Genera!-Anzeiger für Oberhejsen Zamrtage w. Februar Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchea Univerftläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Seoul» ftraßi 7. Expedition und Verlag: es«® 51. Tel.-Adr.: AnzeigerGieben, 5tatistik der Eisenbahnen Deutschlands für l 9 s 2 . Von der im Reichs-Eisenbnhnamt bearbeiteten Statistik der im Betriebe befindlichen Eisenbahnen Deutschlands, abgesehen von den sogenannten Kleinbahnen, ist der die Er- gebniisc des Rechnungsjahres 1912 umfassende Band XXXIII bei Mittler und Sohn erschienen. Dem Bericht seien einige Hauvtdoten entnommen: Die Eigcntumslänge der deutschen volljpurigcn Eisenbahnen ist von 52004 Kilometern am Ende 1902 aus HO 751 Kilometer am Ende 1912, also um 16,8 v. H., gewachsen. Bon dieser Länge entsielcn 1902 47 410 Kilometer oder 91.2 v. H. aus Staatsbahnen und 4594 Kilometer oder 8,8 v. H. auf Prioatbahneu, 1912 dagegen 57 228 Kilometer oder 94.2 v. H, auf Staatsbahnen und .9523 Kilometer oder 5,8 v. H. auf Prioatbahnen. Rach der Betriebsart waren 1902 32 717 Kilometer oder 62,9 v. Sb. .Hauptbahnen und 19 287 Kilometer oder 37,1 v. H. Nebenbahnen, 1912 dagegen 34 695 obilometcr oder 57,1 v. H. Hauptbahnen und 26 056 Kilometer oder 42,9 v. H. Nebenbahnen vorbanden. Tie Hauptbahnen haben somit um 6,0 v. H., die Nebenbahnen aber um 35,1 v H. zugcnommen. Zur Bewältigung des Verkehrs standen den vollspurigen deutschen Eisenbahnen im Rechnungsjahre 1912 28366 Lokomotiven, 62 649 Personenwagen einschließlich 419 Triebwagen und 648 107 Gepäck- und Güterwagen einschließlich 3 Triebwagen zur Verfügung. Gegen 1902 hat bei den Lokoinotiven eine Zunahme von 39,8 v. H., bei den Personenwagen von 51,8 v. tz. und bei d?n Gepäck- und Güterwagen von 52,8 v. H. stattgesunden. Die Beschaffungskosten der Fahrzeuge haben sich von 2572,32 auf 1435,41 Millionen Mark oder um 72,4 v. H. erhöht. Der Personenverkehr hat in dem Zeitraum von 1902 bis 1912 einen weiteren Aufschwung genommen. Im Fahre 1912 wurde eine Einnahme von 984,52 gegen .377,34 Millionen Mark im Jahre 1902, michin ein Mehr von 70,5 v. H. erzielt. Jedes Kilometer brachte eine Einnahme von 16 733 Mark gegen 11392 Mark im Jahre 1902, mithin ein Mehr von 5341 Mark oder 46,9 v. H. An der Ge s a m tei n nah m e war die Einnahme aus dem Personen- und Gepäckverkehr mit 28,26 v. H. gegen 28,46 v. H. im Jahre 1902 beteiligt. Die deutsche Südpolarerpedilion JQH — f9|2. Qj>*fren, 13. Febr. Im letzten Vortrag dieses Winters, den gestern abend die „Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde" veranstaltete, sprach Dr. W. Brenn ecke' aus Hamburg über „Tie deutsche Südpolexpedition 1911 — 1912", die er als Geograph mitgemacht hatte. Ausgehend von den Aufgaben, die die Antarklis den Forsck>ern stellt, betonte der Redner, das das Ausstichen und die Verfolgung der gcnindenen Küste als die schmierigste zu betrachten sei. Es ist daber verständlich, daß die Karten des Südpolarmeeres nur an- deutungsweisc Land auswiscn und daß die Zusammenhänge der bekannten Festlandsgebicic miteinander noch so gut wie unbekannt sind. Hat die Expedition eine Küste gesunden, so liat sie durch möglichst ausgedehnte Vorstöße mit Schlitten ins Innere des Landes dessen Ausdehnung, seinen geologischen Bau und seine klimatischen Verhältnisic sestzustcllen. Durch Anlage von Observatorien wird eine'Ausdehnung die er De bachtvngen aus größere Zeiträume gcwäbrlcistet, Das Meer selbst b-etct Probleme, hie durch zahlreiche Ticflotungxn, sowie durch llnlcruicbiingen des Wassers dem Geographen ein genügend großes Arbeitsfeld zuweilen. Ganz besondere Aufmerh'amleii ist daneben auch dcu Slröniungcn des Meeres zu widme», von deren Verlaut und Stärke das Klinia der nördlich gelegenen Erdteile wesentlich bc- cinslußi wird. Wenn die deutsche Südpolarcxpcdition nalurgcmäp auch nicht alle diese Ausgaben restlos zu lösen vermochte, fl hat sic doch eine Menge Material gesammelt und neue Probleme ausgestellt, die die Wissenschaft noch auf lange hinaus beschäftigen werden. Die Fahrt wurde mit dem Schifs„Tcutfchland" ansgcführt, einem norwcgijcksen Robbenschlägerschoner, der für seine bcion- dcrcn Ausgaben umgebaut ivordcn war. Es war ein Segelschiff, besaß ^ber auch sür die Fahrt durch das Eis eine Hilssmaschine. Das Schiss bot nicht nur den 32 Mann der Besatzung genügend Raum, sondern konnte auch noch die sür Schlittcnrcisen notwendigen 8 irische» Ponvs und ciwa 50 Polarhunde aulnehmrn. Die antarktischen Gebiete wurden nicht fofort ausgesucht, sondern durch eine Vorcrpediiion im atlaniischcn Ozean suchten sich die Teilnehmer erst in ihre Arbeitsgebiete cinzuarbeitcn. Durch Dics- lotungen sollte zunächst das Vorhandensein der nordailantischen Schwelle bestätigt werden. Während dieser Zeit dnrchsorschie Prof. Lohmaiin aus Kiel die Tiesseesauua, während der Vortragende selbst Untersuchungen anstellte über die Temperaturen und den Salzgehalt des Wassers, sowie über des cn Gelialt an Tauerstost. Aus eigenartige Weise wurde die Ersorichnng der Mcercsfirö- mungen betrieben. Da diese nur von einem sesiliegendcn Punkte aus mit Erfolg erforscht werden können, die teste Verankerung des Schisses aber in der gewünschen Weise kaum möglich ist, so wurde das Rettungsboot in 3090 Mtr. Tiefe fest verankert und von dort aus sodann die Untersuchung betrieben, Ion Oktober 1911 wurde Bucnos-Aiccs augelauscn und sodann über die Insel Süd-Georgien der Kurs nach den Sandwich Inseln genommen. Seit diese von Cook entdeckt wurden, sind sie nur ein einziges Mal noch von Menschen betreten werden und zwar von dm Kapitän eines Walsängers, trotzdem sic nur 55 Grad südl, Br, liegen. Hier war deshalb eine Landung beabsichtigt. Allein, bei iigc Schncestürnic drohte» das 'Landungsboot allzuweit vom Schiit ahzutrciben und zwangen zur Rückkehr nach Süd-Gcorgic», Auch diese Insel ist noch in geogravliichcr Beziehung eine „terra ineognita", trotzdem 8 Wolsanggescliichailen hier ihren Sitz haben. Durch Umfahren der Insel wurde fcslgesielli, daß die Küste sjord- ariig gegliedert und das Innere der Insel stark vergletsch-rt ist. So münden in die Hapkonbucht mindestens 12 starke Gletscher. Auch geologische Fun t irr u hier gemach', die iür dstGFest- stcllung der Fest!» dl n ommcnbin e von Be c i'n g ’u we den versprechen. Ein eigenar iges Tier kommt hier vor. das zur Dran- bcrcitung verwendet wird, nämlich die Eieianicnrobbe, ein mäck>- tigcr, sünt Meter langer Fl rensüßer. Daneben werden hier noch all'älr ich hunder e von Walen gelangen und an Ort und Stelle zu Tran veracbritct. Am l, T.'irtnd'r 1911 wurde die Insel Süd-Georgien verlassen und die WcddeU-Sce ausgesucht- Schon bei 57 Grad südl. Br. stieß mau aut Eis, dessen Menge ständig zunahm und bis zum 61 Grad auhicli. Wo die Wasserstraßen zwischen den EiSmasicn nicht breit genug waren, mußten die Schollen lvon etwa I Mtr. Dicke von dem Schiss gerammt werden. Die geborstenen Scholle» zeigen deutliche Schichtungen von dunklerei: Stellen, die von der Menge cingeirorcner Diatomeen herrühren. Ta in der Südsec selbst kein Kicsclalgenschlamm gesunden wird, so nimmt der Redner an, daß die Diatomeen in der Südicc ins Eis gehen und iich durch dieses nach Norden verflachten lassen. — Endlich wurden bessere Eisverhälinisse angetrosien. und dis Schiit vennoch'e rasckocr nach Süden vorzudringen. Bei 74 Grad südl. Br. stieß man aut Land, das Coais-Land, das solange nach Süden verfolgt wurde, bis man aus eine große Bucht trat. Hier gedachte die Expedition, gesichert vor dem Treibeis, zu überwintern. Nach zweimaligem enolgloscn Versuch, »östlich vorzuchingcn, wurde aut dem vor- gesundenen Bar iöre-Cis das Slationslaus aufgeschlagen. Ta icscs jedoch bald daraus mit dem Eise abgetrieben wurde, so mußte der Aufenthalt wieder an>s Schiff verlegt werden. Ein Einirieren der Buch! war erst später zu erwar'en; des' alb bezogen der Bor- tragendc und ein Kamerad ein Zeltlager aus dem Inlandeis, um ''iesv'- sür die späteren «chl't cnrciicn zu erforschen. Nach sünt Tagen je" och wurden sie wieder eilig zum Schiss zurückgeruscn. da diese» von Jungeis cingeschlossen war und ein Durchbruch nach Süd-Georgien sür den bevorstehenden Winter unter dieicn Umständen ratsam schien. Er sollte nicht mehr gelingen. Das wüstst geriet am 6. März 1912 INI Packeis fest und mußte mit diesem willenlos acht Monate lang langsam nach Norden treiben. Während dieser Zeit Ivar die Reisegesellschaft unablässig wissen- schastlich tätig. Durch Lotungen wurden Ticscnuntcrschicd« von 4000 Mtrn. und daniit der Rücken eines Gebirges jcstgesteUt, von dem man seither nichts wußte. Messungen der Strömungen zeigten weiterhin, daß das kalte Malier dcr^Flachsec in einer Tiefe von 2600 Mtrn. sich durch eiste Lücke der Schwelle abscnkt. Leider erforderte die Expediiio» ailch den Verlust eines Menschenlebens: der tüchtige Kavitäu Richard Bahscl starb unterwegs. Ter Vortragende ehrte den Toten, indcnr er seinen Vortrag mit dem Wunsche schloß, daß es auch einer zukünftigen deutschen Südvolarcxpedilion gelingen inögc, einen gleich tüchiigen Führer wie diesen zu finden, . Au» $t883 224 Stück Rindvieh, 6 Schafe und 7,3 Schweine, 1907 167 Stück Rindvieh, 3 Schafe und 121 Schweine, »1913 149 Stück Rindvieh, 3 Schafe und 194 Schweine. Ter durchschnittliche Bcrkaufswcrt des Viehstair- des 'ist nach der amtlichen Feststellung seit 1900 ganz außerordentlich gestiegen, so daß sich der Gesamtwert des hessischen Vichstandes von 134 Millionen Mark im Jahre 1907 auf rund 196 Millionen Mark int Jahre 1912 gehoben hat, der Ver- kausswcrt im gan-.en deutsthen Reich von 7,7 aus 12,4 Millionen Mark. Ter Verkausswert der Pierdc im Großherzogium, von denen 1912 aui se 3000 Einwohner 152 Stuck kamen, stellte sich 1912 auf 48 549 193 Mk., sür Rindvieh aus 113 500 265 Mk., sür Schase ans 6 658 380 Mk., sür Schweine aus 28 745 686 MI., sür Ziegen aus -3 406 435 Mk. und sür Esel »nd Maultiere aus 38 660 Mk. Im Kreise Tarmstadi betrug der Verkausswert des gesamten Vichbestan- Frau n-Nundschau. 26 786 Handwcrkerinnen Meister, Gesellen und Lehrlinge wurden sm vergangenen Jghr in Deutschland nach einer Statistik gezählt, die der Verband sür bandwerksmäßige und sachgcwcrbliche Ausbildung der Frau aus Grund einer Umfrage bei den Handwerks- »nd Gewcrbckammern ausgenrmnnen hat. So groß die Zahl erscheint, so cnisvrichi sie sicher nicht annähernd den tatsächlichen Verhältnissen, Denn die Ausdehnung der Handwcrksgesetzgebling aus die Frauen, die vorschreibt, daß nur Meisterinnen Lehrlinge ausbilden dürfen, und daß die Lehrlinge und Gesellen denselben Bildungsgang Nachweisen müssen, tvie ihre männlichen Kollegen, ist noch viel zu neu, als daß die Kammern vollständig aus dem Lausenden sein könnten. Außerdem uMcrliegen auch nur gewisse Berufs diesen Bestimmungen. Es sind vor allem die Schneiderinnen, deren Zahl denn auch am größten in der Statistik ist. Unter den 18 689 Lehrlingen, die in die Lehrlingsrollcn eingetragen waren, wurden 14 264 Schneidcrlehrlinge gezählt, und zwar davon in Preußen 7293, in den, übrigen Deutschland 6971. Hinter ihnen steht die Zahl der Putzmacherlehrlingc nkit 3686 im ganzen Deutschen Reich weit zurück, und ihnen solgen im großen Abstand mit nur 141 die Friseurinuen, Ihre geringe Anzahl sowie die der Weißnähcrinncnlchrlinge — es sind 107 — läßt daran» schließen, das diese Berufe nur in wenigen Bezirken als Handwerk betrachtet werden. Uebrigens beweist die Statistik, daß der Hang nach außcr- gewölmlichen Bernsen und die Neigung dazu in allen Schichten der Bevölkerung vorhanden ist. Man wird sich noch nicht wundern, wenn Flensburg eine Uhrmacherin aunveisen kann, da die überaus seine und zierliche Arbeit sür Frauenhändc geeignet zu sein scheint. Auch München mit 4 Tapeziernäherinnen wird weniger Verwunderung erregen, weil viele Fräucn den Tapezierern auch früher zur Hand gewesen sind. Seltsani mutet cs dagegen an, wenn Berlin einen Bäckerlehrling auswcist und eine Hallenserin sogar Fahrradschlosscr werden will. In Halle gibt cS auch einen Maurcrlchrling und in Ovveln zwc, Schuhinacherlchrlinge Ter letztgenannte Berus gibt den Männer» meist nur ein Hungcr- broi, hvsicntlich haben die weiblichen Meister mehr Glück und sind im Stande, der übermäßigen Fabrikarbcit gegenüber sich ein Auskommen zu schassen. Eine Reihe von Kammern ist dazu übergegangen. ,xraucn in die GesellenprüsungSausschüsse und die Meistervrüiungskom- miisionen zu wählen. In den enteren bat z, B. Schwerin 102 Frauen, in den letztgenannten 52. In Oldenburg hat man eigene Ausschüsse und Koinmissioncn sür Schneiderinnen und Putzmacherinnen nur aus Frauen gebildet. In einigen Bezirken siebt jedoch die Regelung dieser Frage, die für das wechlichc .Handwerk von großer Bedeutung ist, noch ganz aus. JedensaUs ist es zu erwarten, daß die Zahl der Meisterinnen, die heut» 2123 beträgt, in den folgenden Jahren rasch zuniumrt. Leider verbietet der Tchöisenvaragraph noch immer, daß Innungen und Handwerkskammern Frauen Stellen im Vorstand ernraumeir,,Selbst wo sich die Handwerkskammer, wie in Mannheim, vrinziviell sür die Ausncklme von Frauen in den Voriiand erklär! hat, stehen die gesetzlichen Bestimmüngen der Durchiührung dieses Beschlusses eiiiacgcn. Dadurch wird es den weiblichen Handwerkerln- nen unmöglich gemacht, ihre Interessen in dem gleichen Maß zu vertreten, wie ihre männlichen Kollegen es zu tun vermögen. — Drc Genossenschaft der Frau en hei mst ä ttc n ieite das Richtest ihres ersten Heims in Neubabcls- era Das Haus entheli 12 Wohnungen: mm zu uv-, Zimmern, er zu drei Zimmern und drei .Linzelzrmm-r-Wohn„n-'c>r. Zu 'er aebSrt eine »ammcr mit einer Kochiielle oder cmc Knckie und r Vorvlitz Zu der Dreizimmerwohnung gehört cm Badc- umcr während sür die übrigen Wvhnunacn mehrere gcmeimame a^estubcn vorgesehen sind. Tic Bcrw-ltung soll erner Lame «g Heu werben, die auch sür die BtoMgung der Bewohner rgt erste HauS kann am 1. Jul, bezogen werden. An. Igen sind zu rich cn an Frl. Tora Martin, Berlin W„ Kyss. user-Straße 26, Pestalozzr-Fröbel-vaus lt. — Die Sonntagsruhe und die weiblichen An- e stellten Zu dem Eniwurs eines Gesetzes betr die «onn- gsruhe im Handelsgcwerbe ta der Kammanmiche Verband sur übliche Angestellte zSitz Berlmi rmicr elngehendcr Begründung , Reichstag ersucht, vollständ.g- Sonntagsruhe auch in vssenen -rkaussstcllen grundsätzlich zu beschlictzen. me cs ,m Eniwurs t Kontore bereits geschieht. Nur ivenn eine derartige Regelung rzeit durcha.is noch Nicht gelingen ivlltc, durste sur eine lieber» „ 05 ,eit die Möglichkeit gcich-»,eu werden, durch Ortsstatu^auch r Läden eine sonntägliche Ärbcitszett von höchstens zwei wtun- n !u,ulai'sc>i Um eine wirkliche Ausnutzung der Freizeit zu statten muß aber die Arbeitszeit ungeteilt, und um 10 Uhr il> beendet sein Wenn ferner keine Aussicht besteht, aus die tlassung von „Ausnabme-Sonntagen" ganz zu verzichten, jo 1 die Zahl 6 im Jahre nicht übersteigen dürfen und eine -schäsiigung iür mehr als 5 Stunden nicht gestattet sein. Im ßersten Falle könnte sür Orte, die aus Landkundschast angewicicn >d höchstens vier weitere Ausnahmc-Tvnniage zugclaiien wer- 0 ' Dringend gefordert wird aber vor ailcm noch, daß die .her durch Ortsstatut cingeiührien Beschränkungen der Sonnt Igs- beit bestehen bleibe» dürscn, wes! sonst selbständige Kansleuie d Angestellte in einer ganzen Reihe von Orten empfindlich schädigt werden würden. _ In der für Jugcndvereins-Anfführiiirge» ir geeigneten Sammlung „Tie Dorsbühne" erscheint „Ter Kos- cnsohn" von Elise Malo demnächst in 2, Auslage, und neu -chien das dreialiigc Volksichauipiel „Landflucht". Durch die cingen Aufwendungen, die diese Stücke an Ausstattung und tszcnierung erfordern, eignen sie sich besonders zur Untev- tzung der mannigsachcu Bestrebungen, die Kunst auf dem Lande fördern. — Als diplomierter Landwirt an der landwirt- osllickien Hochi'cbuie zu Hohenheim bei Stuttgart hat Fräulein ndcrmann die Prüfung bestanden, Ihre praktische Ausbildung hat sie n»i mehreren Gü'crn erhalten und war mit Erfolg tätig. Sie bcabsich igt nun, als Lehrerin zu wirken. — In Erlangen hat Frl. Margarete Bcrcnt aus Berlin sür den Dr. jur. mitÄuszeichnungvromoviert. Frl. Bercnt hatte nrsvrünglich. den Berus der LehrerilD erwählt, sich dann aber sür die juristische Lausbahn entschlossen. Sic wurde schon während ihres Studiums von Proscssor Küblcr-Erlgxigen zur Mitarbeit an dem von ihm herausgegcbcnen „Vocabularilkm juris- prudcntiae romanae" herangczogcn. — Einen Reklame-Wettbewerb für deuti che und österreichische Künstlerinnen haben 7 Firmen vcianstaliet, die den versckncdensten Branchen angehörcn. Es handelt sich um die Erlangung von künstlerrickicn Plakaten und Re- klamemarkcn und zwar müilen wenigstens 30 Preise im Gesamtwert von 3500 Mark zur Auszahlung gelangen. Tie ausschrei- bcnden Firmen behalten sich das iliecht vor, weitere Eniwürse zu ie 50 Mark anzukauien. Tie vrcisgekränien Enlwüric werden EigenMm der ausschreibenden Firmen, nachdem sia aus der Deutschen Werlbiindausstelinng, die in Köln in diesem Jahr stattiindct, in der Abteilung „Das Haus der Frau" ausgestellt worden sind. Tic Einsendung der Entwürfe muß bis zum I. Avril l914<-gc- schehcn. Als Preisrichter lind Männer und Frauen gewonnen, unter denen v, d, Velde, Else Oppler-Legband, Tr. Ereutz-Köln und Ostwald genannt sein mögen, die, ebenso wie die bekannicit Tendenzen des Wcrkbundes iür das künstlerijche Niveau des Aus- schreibcns spreche». Den Versitz der Abteilung hat Frau Eugens, Kaufmann-Mannheim, übernommen, — An der deutfchen Lehrcrinnenbildungsanstalt in P r a g ist die Uebiingsschullchrerin Ftäulci» Marie I n w a l d zur ?. k. tzauptlebreri» ernannt worden, womit sie zur Führung des Prv- scjiorentitcls berechtigt ist. Als Geistliche an dem F-raiieii- gcsängnisinTavastchus rn Finnland ist,Fräulein Wendla Jvaska angestclli, nachdem sie vor kurzem ihr theologisches Staatsexamen abgelegt hat, — Drc englische Universität D u r h a m hat Ende des Jahres 1913 den weiblichen ^Indenten die gleichen Rechte ciligeräumr, wie den männliche». Bekanntlich ist diese Universität, eine der ältesten Englands, im Oscgcniatz zur Univcriität London« und denen in den Provinzen von Ansang an den Frauen sehr entgcgenkvmmen. — Unter den Preisträgern „Literarische Arbeiten über Nordtirol und über Südiirol", veranstaltet von der „W o ch e", bcsinden sich auch mehrere Damen: Gräiiit E, von Biudissin, München, 6, Preis von 100 Krone», Redakteurin Marie Rein- thaler, Meran, 2. Preis von 1000 Kronen, — An der Universität in Helsingfors hat Frl. Bendla Tvaska das Entlassungseramcn an der T b e o I o a i s ch e n Fakultät abgelegt. Ta aber die Gesetze den Frauen die vrak- tische Tätigkeit als Pastor nicht gestatten, tritt di: Dame rnnächst in den höheren Schuldienst. itiS 521956 Mk, tm ftteiic Crientnd) 7 512 855 -Df f-, im Streife Wiegen 17 628 656 Mk, im Kreise Main; 7 181 251 MI., mi Kreise Soll»'! 8 366975 MI sin der Provin, Starkenburg betrug der Berkaufswert 69 946 268 MI., in Oberhelsen 86 263 50» Mk. und in Rhttnhessei, 39 682 849 MI Ter durchschnittliche Beekausswerl eines Stückes berechnete sich für 1912 bezw. iür 190» wie folgt Sohlen untei 1 Jahr 313 Mk 190» 210 Mk.>, Pierd fou I I .fahren 923 'Mk 694 MI . .»alb unter 6 Wochen 67 Mk. 41 Mk. »uh oder »albin über 2 Jahre 471 :9!t 313 Mk. . Mutterscha' 38 Mk. i22 MI... Schwein von >-»—1 Jahr '23 Mk 67 Mk. Zuchtsau über I .Iahe 108 Mk. 9» Mk. . Ziege 26 Mk. (17 HIV Ter durchschnittliche Berkaufswert eines Pferdes betrug 1883 472 Mark. 1900 554 Mk. und 1912 772 MI . für Rindvieh 1883 213 MI , 19(K> 246 MI , 1912 373 Mk., für Zchase 1883 22 MI.. 19« 91 MI 1912 31 Mk , für Schweine 1883 59 Mk.. 190» 50 Mk. 1912 85 MI. für Ziege» 1883 13 24«.. >90» 17 Mark. 1912 26 Mk . iür Issel und Maultiere 1883 61 Mk., 1900 64 Mk. und 1912 150 Ml. In, Aiizchlnsz Hiera» ieien »och die hauvtsächlichsten Fleisch- breise im Tezeinber 1913 erwähnt: Zn Türmst adt: Schien, fleisch 96 Pfg. Rindfleisch 86 und Pfg., Kuhfleisch 70 bik 9» Big., »albsleisch 1 :MI., Schweineslelsch 90 Pfg., Hammelileiscl 1 Mk.. ui Os senk, ach: Ochsensieisch 96 Psa., Rindfleisch 7( und 8» Pig., »uhiieisch 70 und 90 Pfg., Kalbfleisch I Mk.. Schweineflessch 1 Mk., Hammelfleisch 9» Pfg.. in Wiege» Ochsenslmsch 94 und 96Pfg., Rindfleisch 94 Pfg.. Kalbfleisch 94 und 96 Psg. Schweinefleisch 8» und 96 Pfg.. Hammelfleisch 96 Pfg.. IN Mai», 4 t Ochsensieisch 92 und 96 Psg., Rindfleisch 68 und 90 Pfg., Kiihfleiich 64 und 68 Psg.. Kalbfleisch 96 und 100 Pfg., Schiveineileisch I Mk.. Hammelfleisch 1.20 Mk., IN Warm» Ochienfleiich 96 und 10» Psg., Rindslessch 96 Psg., Kuhsleisch 76 und 76 Psg., Kalbfleisch 1 Mk., Schweinefleisch 96 und 10» Pfg., Hammelfleisch 1 Mk. Das Turnen >' ch u l v f 1 i cf] t i g e r Kinder r n Turnvereinen, (sine in weiten »reifen mit besonderem In« tercfic aufgeiiommene Entscheidung über die Z I s ung schul vflichtiger Kinder »um Turnen in Turnvereinen hat soeben di v b e r ü c hessische Schulbehörde getroffen. Hiernach ist den Schulkindern die Teilnahme am Turnen in den Turnvereine» dann gestatkei, wenn der Turnverein -die Gewähr daiür bietet, dai; er die Jüzend nicht in einer Weise breinilu'sen wird die den Aufgaben der Schule zuwider läuft, welche darin bestehen, das? der Jugend die Grundlagen religiös-sittlicher und nationaler Bildung gewährt werden. Tie Teilnahme am Turnen der Turnvereine ist den Schulkindern deinen lsvrechend unter folgenden Bedingungen gestgiiet: 1. Eine Mitgliedl'chast vo» Schülern und Schülerinnen am Bereine selbst must durchaus unle> bleibe». Tie Schüler iiiid Schülerinnen sind in besonderen Riegen als Zöglinge des Vereins zu unterridjteir. 2. Ter Uulerricht dark »ich! zur^it des Wottesbienstes statksiuden und must vor Eintrikt der Nacht — int Winter etwa um 7 Uhr, im Sommer um 9 Uhr — beendet sein. 3. Wic'ichaik-besuch, überhaupt der Benutz alko boliieher WeitSnfe must ausgeichlos'e» iein. 4. Tie Erlaubnis ist aui Ai'errul, zu erteilen iind zurückzunehmen, sobald sich Un- znträglichkeiten für den Schulunterricht ergeben. Hiermit hat eine in Lehrer- und T urnerkreisen viel Umstrittene Frage ihre endgültige Klärung gesnnden. ** T i e 66 rost herzogliche Zentrale für Mutter- und Säualing»süriorge schreite un«: Bei der diesjährige» Zufammenkvn» der Beratungsstellenärzte in Tarmstgdk am 20, Januar, in Wieste» am 24. Januar und in 2Namz am 3. Fetruar hatte Tr. S cl 1 - Lindeniel« i. O. das Reierat iibernommen. Er iprack, über , Wichtige Ernährungsfragen im Lichte der fortschreitenden Wiisenschait" und erörterte in seinem Borkrage eingehend die verschiedenen Anickrauungen, die über die Rolle de« Eiweistes und her 'Mineraliigiie sich in den modernen Ernährungsiormen gebildet habeii. Eiiie angeregte, eingehende Aussvrache ichloft ftdt >edesmal an de» Portrag an. — An sonstigen, die Beratungsstellen angehenden Fragen wurde besprochen, ob die Mütter bei der kalten Witterung die -Säuglinge lieber nicht zu den Beeatun isstunden bringen inöchlen. oder nur die filteren. Allgemein nufterten sich die Kollegen dahin, datz das Verbringen der Säuglinge an die Luit und zur Beratungsstuiide ungefährlich, ja nützlich sei, da fie aui diese Weise doch wenigstens einmal in der Woche in« Freie käme». Man dürfe nicht zu ängstlich sein, reichlickwr Aufenldalt in freier Lust aitefi im Winter und an lalle» Ta-en tue den Säuglingen bitter not Eiiie weiteie Anfrage bezog sich nur das nach der Reichsversicherunas- or^nuna vvii den Krankenkassen zu gewährende S'illoeld. Eine albgemeine Regelung dieser Angel-genl-eit unter Bwücksich'iqnng der Orgamsglio» der Wrobh. Zen'rale Iür Mutter und Sä,iglinas- filrfor >e in Helsen und ihrer Hilislräfte ist durch Verhandlungen mi: den Krankenkasse» angebahnl. ** Oberhessisches Trachtenfest. Unter dem Protei torat der Baronin Eornelii,« von tzeyk zu Herrnsheim, gen Prinzessin von Jienburg-Büdiiiaen, veranstaltet der Verein der Oberhenen in Worms »am 22 Februar aii« Anlast, seines 10'ährigen Bestehens ein »berheifische? Track,teufest in sämtlichen Räiimen des städtische» Soiel- «,1a Fefthaiift«. Ein von dem Vorsitzenden des Vereins, Lehrer W Vvnali. verfasttes Volkk- stück ..Heitere Torshilder ans dem vbttbeni'chen Volksleben" ioird bei dieser Gelegenheit ausgesührt Tein Verein sieben zahlreiche echte Trachten ans veri chic denen Teile n Oberhessen« zur Verfügung. Tr. E ck c i, e r i » W f e f e n, diese Nachricht wird zweii'llos weite St reife mit Freude und Jnleeeise erinllen. ist doch der Name dieses erfolgreiche» Führers der Zevveliil-Lnflschiiie. des unermüdlichen Mitarbeiter? des 'Grasen Zevveli» und des zjelbewiistlen Förderer« de» Svstcm« der starren Luslicknlse aui alle Zeiten mit dem Namen und den Srlnlgrw des Weisen Zeppelin aui« engste verknüpft. Herr Tr Eckener nckrd liul Anzeige im heuliaen Annoneenleil aus Veronlainina des Verein« f ü r $! ii ft f n 1) v t in W i e f e n am 19. Febriior abends 8’, Uhr in der ärgsten Aula der Universität üt w: ,.T i e Leistungen der Z e v v e I f n- L u stschisse iin Jahre 19t3. m i t be I o n d e r e r B e r ü ck - srchiignng der Unfeine der M artn e - L u f t s chI t f e", sprechen und da' ei eine Reihe interessanter Lich'bilder ooriühren. Es lästi lick, ui«,: leugnen, hast durch die schweren U>tfeitle der letzten Jahre diejenige» wieder mehr Boden für ihre Ansichten fanden, die behaupteten. das, dem starren Snstem doch nicht die Zukunft gebäre Wenn man aber obne Voreingenommenheit die Zev- velin-Unsälle aus ilne Ursaäien vlüii 1 ,Z. 1 wnrde am 4 8.05 bei Echterdinge» vernichtet, Z 2 strandete l ei Deilburg. ..Teuiickil.ind" fefiriterte im Teutoburger Wal", Z. 6 verbrannte in Oos. die zweite „Deutschland" zerbrach an der Tülseldor'er Halle, di- ..Schwaben" wurde durch Feuer vernicklet. L. 1 ging am 9.9. 13 in der Nordsee verloren und L 2 eevlodierte am 17. 10. 13 aui dem Flugplatz JobanniSiaO, so wird man zngeben mstsien, datz die Ursachen nicht im System der Starrheit zu suchen lind, sondern in dem Zusammenlreilen ungünstiger, noch nickst genügend geklärter Vor länge in der Atmosphäre, ln der Anlage der Halle», in noch nicht genügend erprobten Einrichtungen an den Gon- dein ulw.. und dast, die gleiche» Unfälle auch den Lustschiisen an- deree Systeme hätten zustosten könne». Wenn man dagegen aber prüft, welche unieheuren Fortschritte die Leistungsfähigkeit der ZevvelinLuiischiiie seit dem ersten Ausstieg vom 2. 7. 1901 gemacht hat, 10 mutz man mit Bewunderung ieststeklen. datz trotz allen Mistaeichicks die Zeppelin-Lustichisse in dieser Beziehung an der Spitze aller anderen Snsteme stelzen. Hat doch die . Viktoria Luise" vor kurzem ihre 100. Fahrt ohne irgendwelchen Un- iall zurückgelegt. und ist es doch schon möglich, datz Zepvelin- Luiisehiiie mit iriegSmätziger Ausrüstung und bei einer Grchwin- biqkeit von 22 mstz sea. 80 Irm pro Stunde 50—60 Stunden ohne Wasnachsüllung in der Lust zu bleiben vermögen. Das sind Leistungen, in die vor wenigen Jahren noch niemand zu denken wagte. Wietzen war i. I. 1908 diejenige Stadt, die nach dem Echter'ingcc Unglück sich durch ihre Ehreugab- .,1 erste an die Spitze der nattonalen Bewegung stellte " Bewegung mit ihrem glanzenden sinonz,eilen Erfolg .. Bisis für die . Entwicklung der Lujischifsahrc ** Gilt Itnfmal Gabelsbergers. Ter ^-teno- liraphenverein „Wahelsberaer" in Auerbach (Lessen) beabsich" igt nach einem Beschlutz leine« Vorstandes, dem grotzen Meister b'aver Wabelsberger anlätzlich seines 125. WemristageS am 9. Februar in Auerbach ein würdige« Denkmal zu erilchien. Ein namloafter Bettag steht dem 'Verein zu diesem ssweii bereits zur Ver ügnng und mau hofft, die noch fehlende Summe, die immer iroch ganz bedeutend ist. durch Beisteuer in Auerbach und der auswar igeu Kunstgeuoiien. au die der Verein rn der lächsten Zeit vermittelst Rundschreiben noch lwrantreten wird, rufzubringen. Bedacht ist ei» Denkmal von etwa 3—4 Meier stöbe mir einer Büste Wabelsberger«. Tas Denkmal soll an linenr hübschen Platz de« schönen und vielbesuchten Lilstkurortes zur 'Aukslelliiug gelangen und wird nicht nur eine Zierde für sluerbgch, sondern auch für die ganze Bergstratze werde». ** Auflösung de« Rhein-M ott ni ich e n V e r- hgndslheater«? lieber da« znkünitige Schicksal des Rhein- ?.'!ai,tischen Verbandstheaters sind ivrdersvrcchende töerüchte im Nn>- lauf. Ilebereinstimmend wird nur bestätigt, datz das llnternehnien nach Schliltz der Saison in seiner jetzigen Form ausgelöst werden 'oll. Darüber gehen dagegen die Meinungen auseinander, öb es in neuer Zusammensetzung wieder ausleben oder endgültig begraben werden soll. ** Tas Wroh Herst» glich Hessische Regierungsblatt ^Beilage Nr. 1) hat folgenden Inhalt: l. Befanntmachung, die Organisation der Verwaltung der Staatsschuld betreffend. — 2. Bekanntmachung, die Ausführung des 8 131 Abs. 2 der Wewerbe- ordnung (in der Fassung des Gesetzes vom 30. Mai^l908> betressend. — 3. Bekanntmachung, die Genehmigung von Schenkungen beiressend. — 4. Bekanntmachung, da» Ergebnis der Verwaltung de« Fonds zur Gewährung von Beihilien bei Ueberschwemmungen sür 1912 betressend. — 5. Bekanntmachung, die Bestellung des Tenk- malrats betressend. — 6. Ordensverleihungen. — 7. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. — 8. Namensveränderungen. — 9. Exegnaturerterlung. — 10. Tienstnachrichlen. ** Jagdfrevel. Je weniger der Jagdvächtcr in seine Jagd kommt (Jagdichlutz), umso frecher werden die Frevler, die sich an keine Schonzeit stören. Gerade bei Beginn der Schonzeit soll der Jäger daher dovpelt wachsam sein unv jede« verdächtige Zeichen in seinem Revier beachten Jeder Jäger aber suche lich mit dem Eharakter der in Betracht kommenden Wilderer bekannt zu machen. Wer da wegen eines elenden Kaninchen« aus einen Menschen schietzl, ist nichts weniger als ei» 'INörder. Aber wenn da Kerle in Betracht kommen, die ihre Büchse auch gegen Mensckien erheben, da mutz der Jäger sorgen, datz er den ersten Schutz hat. ** T i e Wirkung von K a s s e e n n d Tee auf K i n - d e v. Fast allgemein erhalten Kinder, nachdem sie das dritte oder vierte Lebensjahr überschritten haben, morgens und nachmittags eine Tasse Kaffee oder Tee. Tas ist »ach der stlnncht Pros. Tr. SelterS (Solingen) nicht unbedenklich. Beide Getränke enlhallen Giststofse, nämlich Koffein bezw. Thein, welche aus das Gisätz- shste« und die Nieren wirken, vor allem aber eine erhöhte Er- rezkarkeil de« Nervensystems zur Folge haben. Man beobachtete vieliach bei diesen K,i ibern Herzklopsen, Schwindelgesühl, Schlai- losigkeit. Weit milder ist die Wirkung des Kakaos, in dem' allerdings auch ein stark wirkender Slots, Theobromin genannt, vorhanden ist. Kakao kann jedoch ohne Bedenken Kindern in mätzigen Mengen gereicht werden, der Benutz von Kassee und Tee tollte unterlassen werden. Kreis Alsfeld, X A l s s e I b, 12. Febr. Ter Al« Ielder 21! u I i k v e r e i n ueranslallele beule ,m groben Saale de« „Dentlckien Kaiser" sein 2 Konzert, einen K a IN ,n e vm u i i f a b e n b. Tie Kammermilsik- D.reinigiing de« Rhein-'Nainilchen Verbandes fiir Volköbilduna an« Frankfurt a. PI. war kür den 'Abend aeivoimen worden. Es aelangten das L,-,Inr-Ouartelt von Sch bert und eilte Saite in 0-ckne von Eli, Förster zun, Vortraa. Konzertlneister s), Kran« tVioline) brachte 2 Solostücke von Sarasate »nb Fritz Kreisle, znni Voltraa. Musikdirektor G. Bauer lEeklol zeate in zwei Sokovorlräaen von Cervetta und Padre Marti»! leine Meister- Ichast, Beide Solisten frmben mit ihrem mächtige» Spiel grotzen Beimst, Ten Schluß des Konzertes bildete das Ls-äar-Onarlett vo» Mozart. LanSwirtsclfaft. — A n f o r ft c n von cf e i f I ä cb c n. Aus ,na rfiertei (Gründen tri t nud) mnndjmül au ben ijaitbiuirt bie ivvaqc beran, ein Stück Ackersläche mdznsor'teit. nnb für qröbeie 6inmdbesitzer iü sie nichts Neues. Im atluemeiueil werben nun Tviciitcn ober Rief rn anqevflanzl. unb nur selten nnbet man qrüüere Anvflan- zunnen von LanbbAlzern. E-? i'l bieses nicht erfreulich, aber ver- uanblich, ba bie 'Nadelhölzer schnellere Nenlen lN'tnaen und weniger '?lnf rücbe an de ^ Boden stellen. Tie Riefer qebeiht auf einem 3nnbbo eu, b?t foiim zu verwenden ist, noch immerhin, unb in ihrer Naschwnehnakeit deckt sie in s> Jahre»» den '^'oden voll- slänbin Dazu ei-cücit sie viel iMumiS und Hat einen hohen Nutz- inert. ?litf leichtem, tyvischem N'vavenho^en qcbetht sie vorzüglich, von Bedeutuna i : i eine gewisse Tiefgrimbi.lleit des Bodens. 5t>oyt ** Radsport. Dem CÖntt 9 a Sieg-Lahn, e. P., der Denlschei^ Rabfa' rer-Biindes wurde vom SvortansschuH der ver- ein'.gten Svorlverhnnde des Deutschen Reiches die Beranttaltnilg einer Z u v e r l ä s s i g k e i t s s a h r l über 250 Kilometer genehmigt. Di? ?äa^rt. welche „R und b u r ch W e il b e u t j di l a n b° hetiteit ist, soll eine PrisinngSiahrt der Älmeitenre zn den ^lynwischen Spielen 1 ü 16 fern und aU Start und Ziel ivird (tz , e v e n vorgesehen 'Als Termin umrbc der 13. April (2. Ssierfeiertag) bestimmt ©icficncv Etrafkainmrr. ö i e 6 e n, 13. Febr. UeberweilungandieLandespolizeibeHörde war »eben einer Hckststrafe von 6 Wochen gegen den Steinrichter A. K. aus Grotz-Krotzeiibiirg wegen Betteln« und Landstreicherei vom Schössengericht Herbslein ausgesprochen worden. Die wegen de« 'Ausivruch« der Ileberweisung an die Lanoespolizeibehörde vom Angeklagten eingelegle Berufung wurde kostensällig verworfen. Mit einen, Vergleich endete die Privatklage S. gegen S., beide von Bietzen: der Angeklagte war in erster Instanz zu einer Gesängnisslrase von einer Woche verurteilt worden, weil er wider besseres Wissen !m Eafb Amend behauptet hatte, der Privatkläger — ein verheirateter Mann — treibe Ehebruch. Ter Angeklagte hatte Berufung eingelegt: er nahm die Beleidigung als unwahr unter dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Zu einer Geldstrafe neu 10 Mark war W. G. au« Frankfurt a. M. vom Schöffengericht Bilbel verurteilt worden, weil er ohne lm Besitze einer Fischereikarte zu sein, aui hessischem Gebiete — in der Gemarkung Büdesheim in der 'Nidder — gefischt hatte. Er hatte von dem Fischereivächter die Erlaubnis zum Fischen erhallen. Dieser hatte die Flicherei in Hanau vom vreutziickien Fisku« gepachtet. Es laa hier in der 2!ähe der vre.utzi,ck>-heisi!chen Grenze der eigentümliche Fall vor, datz der preutziickx Fi«ku« aui hessüchem Gebiete fiichereiberechtigt ist. Da die Beweisau,uah,ne erzab. datz die User sowohl als auch da« Flutzbett bei tsckw« Gebie: lvaren. mutzte die Bttufung des Angeklagten kosteniäl ig verlvorsen welden. 3 MarkGeldstrase hat dev Bäckermeister L. Kr. au« Wieweit erhalten, ivell er einen Bäckergesellen an einem Sonntag im August vorigen Jahres nach 8 Uhr morgen« in seinem Gewerbebetti b be'chä iial hatte. In der Bekanntmachung des Kreiaam,« Bietzen vom 20. März 1895 ist bestimmt, datz jedem 2krbeiler an zedem So,»i- und Festtage eine ununierbroehene Ruhe von 14 Stunden zu gewähren sei, die frühestens um 12 Uhr nachts und spätestens 8 Uhr morgen« zu beginnen habe. Dieie Bekanntmachung ist durch die hesalche Anweimng vom 10. Dezember 1900 zur Gew-Ordn. nur i.isowei: ansgehoben, als sieden in der Anweining ausaestellien Grundsätzen widenprich!. Dies ist in dem in Frage stehenden Punkte »ich: der Fall. Beide sind zwar durch die hessische Ausführung«. Verordnung zur Gew.-Orbi,. vom 20. März 1912 aufgehoben: diese setzt den Beginn der Ruhepause früheste»«' ans 12 Uhr liaeht«, spätestens aui 9 Uhr morgen« fest: sie will damit aber nur die Höchst- und Mindestgrenze sesllegen. Jnnerbalb dieser Grenze bleibt e» dein Kreisamre überlassen, besondere Bestimmungen zu tteisen. und ha« l»at das KreiSami in der der Verurteilung zu Grunde liegenden Bekanntmachung getan. Die Berufung de« i'lngeklagten war daher zu verwerfen. 11 nt 6 0 Mark herabgesetzt wurde die vom Schössengericht AlSscld gegen den Ingenieur R. au« Bonn wegen Vergeben« gegen das Fischereigesetz erkannte Strase von 80 Mark. Er leitete die Arbeiten bei dem Bon einer Betonbrücke über die Eifa: er lietz hocktziradig kalkhaltige« Wasser aus den Fundamentgruben in den nicht viei Wasser fübrenden Bach pumpen: hierdurch erstarb aus eine Strecke vor eiwa 4 Kilometern alles Leben im Backte Tas Gerickn erblickte i» dem Verhalten eine — wen» auch nicht grobe — Fahrlässig feit, die mit 20 Mark gesühnt erschien. Gertcvtssaal- lstietzen, 13. Febr. (2 ch 8 ff c n £e r irf) t.) ,,3 ft beim Fischen die Benutzung einer Stange straibar?" Tieie Frage wurde heute von dem Schösiengericht verneint. Ter .Händler H. B. II. von hier hatte beim Hechtsange» in dtt Lahn durch eine» Gehilfen im Schilf die Fische „autvaischen ' lassen. Ta« Gericht Ichloft sich den -lussührungen der Sachverständigen an, datz die Stange nur zum 'Ausscheuchen der Fische diene und nickt zur 'Verwundung derselben gebraucht worden ist, und datz auch ein Fiichiang mit dienen ohne Zuhilienalnne von A»iiche>, chungSmitteln unmöglich ist. X Hanau, 12. Febr. Vor dem Hanauer Schwurgericht wird sich gm 17. und 18. d. Mts. der Zigeuner Ernst Ebender au« dNichelnau, der gegenwärtig in Butzbach die ihm vom Schwurgericht Mainz zuerkannte guchthausstrase verbützt. wegen Mordversuch« zu verantworten haben. Er hat am 15. Februar v. I. in Kämmerzell bei Fulda uniuittelbar vor der Er' mordung de« Kgl. Förster« Romanu« au« Riesig bei Fulda, mit leinen beiden Brüdern gegen den den braunen Gesellen gegen übertretenden Gendarmerie-Wachtmeister van B ü r ck au« Fulda und gegen den zu Lilse eilenden Landwirt Franz W ebner an« Kämmerzell Schüsse abgegeben, wobei der Gendarmerie-WockU Meister swar unverletzt blieb, der Landwirt Wehner jedoch zwei Kugeln in den rechten 'Arm erhielt. Tie beiden nnderen Ebender, von denen der eine der eigentliche Mörder de« Försters Ronianuc- ist, sind noch nicht ergriffen. vermischte». lef. Merkwürdige B e 1 et, ä ! t 4 g e b a h r u » q Tie nem, bei Eugen TicberirtiS in Jena erlebe,itenoe Monatslehrilt ,Wolst- sahrt ,me Wirtl' ast" macht eilt paar Beispiele von undenlschet GesckiäitSgebahriina bekannt, die zur allaemeineu Belehrung „nd Warnung an de» Pranaer genellt zn werden verdienen. So lvird vo» einem deutieben Uhrmacher in lönese; berichtet, der sich nicht eniblödete, Sckannckiache» mit der 21ui>chr II zn verkanien: „Gott erlöse Polen:" Knademnützeli kann man, wie jeder Känler sich leicht übet;n,gen kann, mit englischen, amerikanischen, schwedischen oder andere» Wavpen unscknver er ehe»; Ivill >na» aber eine «nabenmütze mit de»! chem Waoven, so kann inan lange Inchen. Tie Wapveniabrikanten führen lie, aber die Mützeiiiabrikanien mögen sie nicht, Herrenhüte deutscher Erzenannq iverden in London mit englilcher Firma verienen und geben bann bierzulande schlank ab, obgleich ne eine 'Mark mebr kosten, als a »an der gleiche Hut mit inländischer Platte Tie Zahl die'er Fälle liebe lieb — leider! — noch jebv vermehren; hier Nur noch ein geradezu klasillcheS Beilviel Tie aus d u deutsehen Mark, konmiendell „echten" soaenannten TogSkln-Handiehllhe iverden in einem Vororte von Berlin hergestellt, wandern dann nach England, iverden dort »nt der enalilchen Marke veriehen und San» als echt englisches Erzeugnis angebolen und von dem kritiklosen Publikum auch verlangt und aekguit. Sapienti tat! "Tie Fremden i» Frankreich. Eine Folge der Be- völkerii»aSab»abme >» Frankreich ist der immer Härtere Zuzug Iremder Elemente, deren Zahl nach den »enesle» Slaliiiike» siel, ans I 200 )00 in Frankreich lebende Fremde belänst. Es sind nun schwere Belnrehlnngen geä,inert ivorden, datz diese Ausländer, die i» Frankreich heiralen, den „Iranzöstichen Rasiencharalter beeinträchtigen." Tageaen wenbe» sieh sedoeh die nenelle» Nnler- iiichmigen, die Tr. Laumonier in der Gazette des H5 ttaux ver- öilenllieht. Nach seinen langjäbrigen Beobachnmgen ähne!» die Kinder einer fotrhcn Mischehe demjenigen von den Eltern, der im Lande get oren ist. Tie Züge des Gesichtes und die Körverlorine» hatten bei 69 Prozent aller ans Ehen zwisebe» .äranzolen »nd Ausländern liervorgegan.ieaen Kinder de» Irauzösi chen Tyvus : i» der nveiien Generanon ge lg tet sich das Pen älnn» noch aiinstiger, 7 ' Prozent haben liMizösi ch.'» Typus und in der dittte» Gene- catio i «0P ozem T:e eiahr einer Schwächung der Iranzösischen ) aitonalltät enscheint also danach gering. Esusksclärftalirr. Tie transatlantische Flug Maschine Aus New Bork wird berichtet: Ter bekannte Flieger G l e I, Il C u r t i ß , der als Kandidat sür den 200f)00-Mark-Prcis sür den ersten Flug von Eurova nach Amerika anstritt und zu diesem Zwecke an der Konstruktion eine« grotzen Wasserslngzenge« arbeitet, traf am Dienstag in New porf ein und äutzerie in einem Gesvräch mit Sachverständigen seine teste Ueberze,igung von dem baldigen Gelingen de« Iransatlnn- tiichen Fluge«. „Das neue Wasserslugzeug wird grötzer sein als alle biSber gebauten Flugzeuge und soll den Flug von St. Johns aus Neusundland Mir Irischen Küste ohne Zwischenlandung mit einer Tlundengeschwindiakeit von 70 englischen Meilen zurücklegen. Sie wird genügenden Pelroleumvorrat milsühren könne» und stündlich etwa 15—20 Gallonen Brennstoff verbrauchen. Ter Äpvarat ivird voraussichtlich „>m Juni fertig und nach Probcslügen im 7lugust von St. John« starten, wahrscheinlich irühinorgen«, so datz das Flug,eng zum Nachtslug leichter sein und zur Landung besser befähigt wird." Paris, 13. Febr. Ter Ingenieur Ors sprang gestern mit einem von ihn, erlnndenen Fallschirm au« 300 Meter Höhe aus einen, von den, Flieger L e o m i n e geleiteten Eindecker und landete wohlbehalten. Briefkasten der rrevaktion. lAuouyme Ansragen bleiben unberücksichtigt.» Anfrage de« ®. S. von ®. 21 ntwort: Wenn die Ehegatten m Gütertrennung leben und Eintrag im Güterrechtsregister de« Amtsgericht« erfolgt ist, können Sie eine Forderung, die Ihnen gegen den einen Ehegatten zusteht, nicht gegen den andern Ehe gatten geltend machen. Tie Ehefrau kann au« einem Rechks- geicbaile ihres Ehemannes in einem solchen Fall nur ausnahm« wene belangt werden, wenn sie selbst etwa etwas unentgeltlich auigrund dieses Rechtsgeschäfts erlangt, also insoweit ungerccht- serttgt bereichert ist. Aiisrage de» ks. $. von (5t. Antwort: Wenn der Wert der entwendeten Stämme 15 Mk. übersteigt, so liegt Diebstahl vor, andeiniall« Forstirevel. Aui Diebstahl steht im vorliegenden Fall GeiangniSstrafe, aus Forstfrevel Gelbstroie bis zu 150 Mk. Km Richtbeitteibungsfalle Hast). Diebstahl verjährt in fünf Jahren, Jormrevel in icchs Monaten. Lnsrage de» 1.1}. von St. Antwort: Ihre Ansrage kann so allgemetn ment beanckvortet werden, wann Kinder b rech igt sind die Herausgabe ihres mütterlichen Erbteils zu verlangen. In erster Linie richtet sich die« „ach dem ehelichen Glllerrecht, unter dnn die Eltern lebten. Dieses Güterrecht kann durch Verttag ver- enrbari werden Liegt ein solcher Vertrag nicht vor, so greift ergänzen» da« Guterrecht de« Ortes Platz, an dem die Ehegatten zur Zeit der Eingehung der Ehe ihren ersten ehelichen Wohnsitz ba-ttn d. h. wenn der Eheschlutz vor 1900 (Inkrafttreten d«s v erfolgte. In diesen Fällen ist eS nun ungemein verschiec den. Auch kann das Güterrecht ober seine erbrecktluhen Wirkungen durch den Willen der Ehegatten z. B. durch Erbvertrag und Testament abgeändert werden. Solange Rinder minderiälirig sind ltcht dmi .Vater im allgemeinen die Verwaltung und Nnvniesiune _ qjndnvcrmoqcn ju, doch lami iftnt uttttr gawPnt ‘Kotau-- Suiiflfit beibf? cnt;ogcn fein. Weben Lic als» nach diefer Ke- Kung die thnKlbntcn Ihres Italic« au. wir iinO gerne bereit. Such UiBkuntt zn erteilen. — Ir« ist bei den einzelnen fRcqi- inttern oeridneben. ob sie teiniäbrige tnt Frühighr ober im JeibS aniubmctt. Geben Sie bitte da« SKegnncnt on. AirchNche Nachrichte«. Evangelische Gemeinde. 'Sonntag, den 15. Februar, Seragefimä. tbottesMenft. 3tt der rtadMrche. Sctintltaqv 9 Ubv: Proiestoi. 1>. Schlau. I giachmittag? 2", Uhr: stinberkirche für bis -Slnttbäuigcmeinbc. Pfarrer L>. Schlöffet. {! »Ibenbs ö Ufte: Pfarrer Schwabe, i -iibeub« h Uhr: Vereinigung der fonfirmietlett tuLnnlichen auqm der 'Slattftäu-Sgcmerttbe. “ ticuStaq, beit 17. Februar, nachmittag« 1 Uhr, im Matthänifaal: ~ifr die tiutaigemeiitbe. Pfarrer B e ch t o l S h e i nt e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer 31 ti Steift. Beichte und heiliges Abendmahl für LnkaS- und Ioftaimes- gemeinde getneiniatu. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer >eder hiemeinde erbeten. Abends ',-.ft Uhr: Vereinigung der koufirmierten männlichen Zugenb der LnkaS- und Joftamiesgenteiude. W Piiitwoch, den 18. Februar, abend« ft Uhr: Bibel fl n u b e int f’i’alfnnlc. (1. Brief Petri,) Pfarrer B e eft t o 1 « ft e i m e r. Freilag, den 22 Februar, nach-uittag« « Uhr: Perfammlung dts Fr luenmifsiousveteins der LukaSgeutriude. [ Nächftkünfltgen Sonntag, den 22. Februar, wird in beiden Hirlen eine Kollekte erhoben zum Besten de« Pfarrftausbaue« in der armen evangelifchen Gemeinde Bieber bei Offenbach a. 'DI. „Wartburg", eoangtlifcher Zfinglings und Männer,verefi. iTiezflrane 15. ) DienSiag, abends 8'/, Uhr, ifibelflunbc, I Aültwoch, abend« 8 Uhr, Turnstunde, i Donnerstag, abend« 8st, Uftr, Lefe- und Spielabend. Samstag, abend« ftst, Uftr: Versammlung der alleren Llbteifuug. Sonntag, abends 8 Uhr: Vortragsabend. Gaste net« wiflkomme». vfbellranzchen für Schüler höherer Lehranftallen. Ii'uirere Abteilung jeden Pintwoch von 6—7 itlir. üleltere fSMetluu., jebru Santalng von u—7 Uftr im IoftauneSfaal. Üfdrillänzcheit für Mädchen aus der Zehannesgemeinde. Jeden Dienstag von ll-7 Uftr MI Iohannesfaal. Evangelischer Gotterdienfi. Lollar: 2oM1tag, dcu 15. Februar, nachmittaq4 l\4 Uftr. Dekan W u ü nt a u it. Katholische Gemeinde. •ottesbie«ft. Samstaq, bin 1«. Februar: ftlaebmiltag« um 5 llftt und abend« um 8 Uftr: Gelegenheit jur hell. Beichte. Sonntag, den 15. Febr.. Sonntag 5t ga gef i nt a. Vormittag« oott 0V. Uhr on: Gelegenheit «nt HI. Beichte. . lim 7 Uhr: Die erste hl. Messe. „ um 8 Uhr: Anstellung der hl. Kommunion. . um 9 Uhr: Hochamt ml! Predigt. , um 11 Uhr: Hi. Mefle mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittag« »nt ü'/, Uftr: Christenlehre: darauf fatranieuialiftftc BrnderfchgflS-Andacht. Yiaspora-Sot1e?dienst. 3 o n u i a g, den 15. Februar: In Sich um «st', Uhr. IMe naoh- eiud am Sonnta:;, 15. Febr. 1914, stehenden uvrilu von 12 Uhr mittags bis 12 Ulir nachts, nur tlir dringende Fälle Sieber ansntreffeni D 1 Ibr. Klein, Ost-Anlmre 37. l'vl. Oft« Sanitsterat l>r. /ins.er, Goethenirai-so w. Für dringende Fälle ist am J-oniitag, den 15. Febr., sicher anr.nti eflVn: D '*/, Zahnarzt . _ Spielplan der vereinigten frankfurter Stadttheater. Gpcrnhaur. Sonntag, den 15 Februar, nachmittag« 3!, Uhr: »Der liebe Augustin" Abend« 7 ll'ir: .Der fliegende Holländer." Montag, den Ist. Februar, gefchlossen. Tienstag. den l7. Febrnor, abend« ‘ 8 Uhr: ,Carmen ' Mltliooch, deif 18 Febrngr, abend« 6 Uhr: „Vatfiial.* DoimerStgg, den 19. Februar, abend« st,8 Uhr: .Hoff- inan»« (frjnblimgen * Freitag, den 20. Februar, abends ‘ ,8 Uhr: „Der Freifeliüg.' CamSIag, den 21. Februar, abend« ><8 Ulir: „Volenblnt." Sonntag. den 22. Februar, nachmittag« 7,4 Uftr: „Cr, heu« in her Üuterioelt * Abend« 7 Uftr: .Dannftänfcr." Montag. den 33. Februar, gefchialfen. TienSlag, den 24. Februar: „Die Islebermau«.* Mittwoch den 25 Febr., obend« st,8 Uhr: .Polen- blni." Tonneisiag. den 20. Februar, abend« X8 Übt: Zimt ersten Male: „Ter Lorrcgidor." Over in 4 Allen von Hugo üüoli. Schauspielhaus. Sonntag, den 15. Februar, naeftm. 3 Uftr : -Piwuchen.» Abend« 7 Uftr: Zinn ersten Male i „Die goldenen Palme»." Liiflfvlel in 4 Allen von R. de Iler« und Caillaoel. Alontag, den 18. Februar, abendz 7 Uftr: „Die stionpräteiidenteii." Dienstag. den 17. Febr., abends 8 Uftr: „ 7 ie aolbmrii l Almen.' Mittwoch, den IfA Februar, abend« 7 Uftr: „Tie Jfroiumileuaenteu.* DoimerSlaa, den 19. Febr., abend« ft Ubr: „Wie einst im Mai." Freitag, den 20. Februar, abend« 8 Uftr: „Da« Gluck im Winkel.- Samstag. den 21. Feftr.. »achmillag« 4 Uftr: „Der gestiefelte ital. r." LiftendS 8 Uftr: „Tie goldenen Palmen." Somttag, den 2:. Februar, »achmitt igs > Uftr: „Wiifteim Test." Abend« 7 ilftr: „Wie ein ft tut Mai" Montag, den 23. Februar, abend« ft Uftr: Franlinrter Dlalelt-Adend: „Ter alle Bürgereavitaln." Hierauf: „Todgefchofie." Diensiag. den 24. Februar, abends 8 Uftr: Ztnn ersten -Male: ,,Tie Tango »riujeffin.* Paffe mit (Slcfaug uuo Tanz in 3 Alten uon I. .streu ' nnb ftnrt Staats Mnstk uon Jean Wildert. Mittwoch, eit 25. Febr., abend« 8 Uhr: Franlinrter Dialekt-Abend: „Ter alte Biirger- cavitain." Hierauf: „Dodgefchofje." __ €in überaus wirksamer Mittel gegen veraltete Magenleiden nnd L'crstepsung. Die raschen und tttfieren Erfolge, niest mit 'tomorngen erzielt wurden, machen e» weit und breit m r-ineut beliebten »Äansmittel. Zromorngen ist ein notlloninien i:armloies iauer» ltofj-Präparat und ist in jeder «(oothffe erlstiltlich. Man nimmt e» mit besten brrimal täglich, und zwar je 1 bi« 2 Tabletten ,wischen den Mahlzeiten. Die lirtolge bei Magenverstimmungen. Perstobsu» i und den vielen Leiden, welche biete Hebel nach fiel» ziehen, sind geradezu glänzend. Tie -Saute im Magen per schwindet, man hat lein tzeriflovjen mehr. Die Schmerzen in der Leber und den Aiemt, sowie im iKiufmt treten nicht mehr aut. Tie Nerven werden qcftnftigt. Stomozhgen wird von 1 ’ielen bedeutenden Aerzten verordnet, da der Sanersto>t. westlirn c» em< hall, eine Wirltmz Iierovrrujt. wie man sie gimiiiger tnuiit Ix" obachien kann. Eo ist allgeimin belannt. das; Sanerstoit die Lust verbesfert: e« reinigt und kräftigt aber auch ben Magen und die Rieten und tötet die steinte, ineldir liäuiig die Ursache ttfm’crcr strnnkheiten find. Jeder Apoll,der fiitirt Stontorbgcu, oder wenn er re- nicht l)ot, faitti er ed mbni» ftmmffcn. Ein Brmich wird irden von bei Vorzüglichkeit dieses Präpnrntes überzrugeii 218ege ,111111 Dbeaier :c. cu» paar von 5vrtt)P achten Dodener :H?iuerQ( ^nititlen nimmt und während der Aufsuhruna ab nnb ,u eine Pastille im Mund zergehen lallt. Der Hustenreiz wird dann verschivitiden und man ivird flleidnefUfl auch daö Grundleideit tvirkiam be- kätnpsen. k>ayS llctue Sodener kosten pro schall,fei 8»Psg. ;57 777 Sl7 932 88022 492 622 724 41 825 87010 333 49 559 96 649 88430 504 828 629 89717 634 90030 309 91 727 95 91050 552 744 804 92291 830 55 93187 238 83 330 32 724 94108 285 358 448 779 925 33 95271 82 800 933 54 62 98049 109 12001 383 97024 135 85 272 313 416 609 814 9 8099 ; 331 484 735 904 99065 188 96 211 954 1300] 100 08 [200] 60 243 446 719 101222 328 404 98 102155 327 38 71 676 911 17 80 lOh340 479 1200) 520 748 817 34 908 02 104297 350 03 447 543 64 518 33 34 51 775 850 04 1054)4 75 655 977 106270 604 745 92 374 948 57 107164 474 549 607 61 711 36 934 108039 197 321 525 641 700 109198 99 202 20 24 43 549 842 907 36 110039 178 352 73 897 111084 102 57 630 828 78 112173 230 [200] 430 6V 555 99 089 93 955 1 13036 138 1200] 210 [200| 36C 68 555 674 812 1 14126 207 376 611 32 18O01 747 09 931 1 1W067 217 .134 533 621 708 116212 313 701 117017 40 6« 137 257 409 99 848 95 1 18083 296 080 119087 141 83 425 Öl 077 120757 934 [300] 121005 162 378 730 59 882 12001 122120 63 57 260 609 733 84 834 123188 593 124095 111 485 502 125078 181 300 463 514 083 761 847 12G255 362 475 92 041 801 55 127244 958 128331 63 529 766 863 993 129574 [300] 130103 11 402 76 513 031 854 131131 439 64 031 709 824 902 132060 93 161 215 60 09 470 587 627 52 133373 743 86 947 49 134055 231 70 450 500 911 1200] 135103 375 824 940 1361*6 250 53 487 642 02 719 932 73 137235 741 990 138133 98 306 23 452 645 615 740 13904) 31« 97 731 74 13001 140 ,42 664 63 993 141172 87 455 718 142046 [200] 47 150 443 1500] 621 758 74 80 820 90 978 143 58 242 523 838 144027 45 504 830 48 145180 055 743 146003 149 513 779 147007 124 227 51 1*8029 331 41 535 97 632 140020 477 783 893 904 12 150233 302 66 99 462 5! I 793 960 151028 776 801 31 07 152241 45 424 95 567 74 659 73 99 777 153012 301 400 6 737 154163 480 84 549 797 845 155009 205 470 586 646 013 910 43 158429 703 807 61 92 937 92 157393 037 92 717 [300 15S?10 431 680 030 792 [300] 818 989 159226 33 503 772 829 904 1602 2 371 656 904 101 IC 0» 944 162 ) 8 41'' 07 607 701 163156 81 305 4L 498 13412J '2401 301 421 668 70 805 21 956 165H4 853 944 188113 167299 160f'ö4 170 376 484 904 169007 139 234 489 502 725 17O01P 310 17 439 505 39 923 171351 414 61 01 562 69 172001 27 033 872 80 173396 665 174106 429 503 96 823 64 175055 486 588 93 006 044 170130 96 208 177428 82 624 914 178177 1200J 292 667 850 997 179233 479 835 955 1890 3 519 707 807 131452 83 504 42 633 976 182053 247 48 83 402 [500] 361 183000 [2001 363 i 30001 40?. 12001 59 80 513 50 615 852 995 184 32 2.11 IOC I 600 185954 99 104 541 73 060 803 18Ö138 515 187290 319 18« 43 121 375 [3001 414 47 |2G0) 523 33 83 819 €43 189122 532 603 702 85 190088 293 307 74 572 617 739 53 899 191077 209 402 572 740 833 902 9 3 92193 519 649 720 807 952 193082 249 763 1200 i 194007 103 395 195)09 18 329 198259 402 92 [300. 085 197352 453 552 92 687 803 78 198185 91 803 43 190239 49 57 352 879 209010 370 450 913 201447 03 f 400l 715 00 63 76 202140 304 532 76 650 879 262008 54 203 72 330 690 727 84 204190 276 645 r, 203142 490 003 335 206235 78 339 532 936 207125 363 79 734 43 60 «69 208346 59 67 [5001 85 473 684 94 824 2O9270 703 960 210138 369 418 740 78 96 211139 41 9,31 212083 342 424 29 91 778 920 213)10 (2001 250 664 073 87 792 971 214075 70 92 248 337 434 057 744 800 216017 24 120 334 12001 417 702 926 217249 61 77 385 962 218010 400 600 989 1. Ziehung 2 Kl. 4. Preuss.-Siiddeutsche (230. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 18. Februar 1014 nacbmlHaRS. Amf Jede rerore»« Nummer «tnd uwel gletrb hohe Gewinn« gefallen, und «war Je einer anf die Lo»e gl rieb er Kummer Io den beiden Abteilungen 1 and II Nur die Gewinne über 90 Mark elnd den betreffenden Nummern ln Klammern boigefüpt. (Ohne Gcvrlhr.) (Nachdruck verboten.) 129 48 12001 329 454 501 704 60 936 1059 176 [300] 232 40 77 653 867 2009 44 172 432 864 84 [200] 924 43 3060 103 233 581 89 939 4282 626 762 5053 128 287 12001 733 834 952 6241 385 588 613 86 770 841 7275 398 8217 84 382 (300) 586 744 882 9021 115 257 330 601 6 35 836 954 10029 63 150 398 467 537 78 761 [3001 814 79 908 73 11462 627 730 78 88 12238 396 438 67 [400] 934 13100 256 481 781 868 985 14072 357 458 785 804 13001 904 15 42 15288 710 940 16-316 37 653 60 748 842 987 17358 602 765 840 987 18049 198 202 [10001 399 632 606 81 62 19180 373 434 873 754 894 978 20376 565 91 21272 409 620 49 756 828 22095 321 87 733 80 82 96 864 941 23050 184 213 40 391 670 71 955 24405 20 735 25205 605 65 815 26272 345 560 633 893 963 27128 325 42 493 28115 462 509 680 [200] 932 29075 83 1200] 110 57 205 425 615 839 948 95 3O303 564 963 31058 100 286 754 66 32021 187 [300] 216 316 448 687 607 25 34 37 743 33419 24 521 93 722 34153 69 [2001 535 803 35062 207 28 59 533 75 641 71 38204 338 747 37047 60 129 366 08 584 04) 880 38257 737 39154 8.34 905 53 49051 244 79 472 793 910 41033 82 117 380 971 82 42036 149 52 229 367 471 728 990 43456 85 542 787 824 58 960 44322 429 522 711 646 45090 410 793 48013 358 1200) 460 47043 254 76 347 706 805 48251 65 613 [2001 924 49005 87 306 601 8 1200) 628 735 59070 90 288 301 13 61 454 652 31129 44 253 600 88 853 63 52824 1300) 53267 311 37 655 54071 303 14 760 855 [400] 55178 [200] 303 403 660 56049 677 707 054 37070 453 510 98 681 58095 551 859 5 9 519 837 60936 273 03 658 82 750 79 873 61251 405 650 62242 791 819 059 631 12 80 535 798 877 931 64019 58 171 678 820 65029 114 510 66173 74 399 452 931 67275 550 600 826 30 998 68103 810 676 985 69019 196 271 336 403 10 19 618 648 749 834 70049 590 627 023 80 732 830 71053 200 402 45 511 80 600 22 711 39 72380 673 688 91 92 954 73235 307 8 57 740 71 823 54 933 74251 492 757 033 75844 03 98 735 880 76 64 94i 77038 164 07 711 78032 150 (400] 65 733 62 79034 (200] 96 [3000] 138 358 441 830 89)43 620 32 781 81007 2*U [ 2001 337 40 94 509 965 82051 191 205 382 448 83254 384 564 650 71 860 901 84389 401 754 57 905 85006 71 133 39 210 24 630 706 25 88081 [200] 228 693 716 849 960 69 87387 445 637 771 88552 767 978 89149 246 450 702 972 90091 124 34 48 67 83 282 320 78 423 518 40 865 905 91',94 717 30 SO 896 92 04 280 43S 921 [200] 50 »3009 31 00 241 96 301 65 83 430 654 95 94130 3 - 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