Nr. 34 Drittes ftridjemi täglich mit Ausnahme de« Sonntags. lie „•ifftmt jamilienblätter" werden bem .Ar^eiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Arrirblatt fflr de« Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Die „randwirljchaslllchen Seit frag««" erscheinen monatlich zwennal. Blatt zb4. Zahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dienstag. 10. Zebruar 19^ Solaltansinicf und Verlag der Brühl'sche» Unioersnäis»Buch- mid Steindruckerci. N. Lange, Gieße». Redaktion, Expedition und Druckerei: Echut- Ilratze 7, Expedilioii und Verlag: Redatt>o»:«e-S»etl2. Tet.-Adr.:A»zeisertSietz«u- Mb. Deutscher Reichstag. 209. Sitzung. Montag, Sen 9, Februar. 8m Lisch« des Bundesrais: Dr. Delbrück. Präsident Dr. Koempf «röfsnet die Sitzung um 2 Uhr 1ö M,n. Der Stal sür das Aeichsamt des Innern. (Fünfzehnter Tag.! Die sUc heute vorgesehenen A b st i m n> ungcn zur Ausfüh- rung des Koligesetzes werden wegen der schlechten Besetzung des Hauses auf morgen vertagt. Statistisches Amt. Abg. Sivkovich (Bp.) verlangt etne einheitliche ^tatiftir auf dem Gebrete des «chuIwesenS. Jetzt beruhen die «totrftikcn in den Einzelstaaten ans ganz verschiedenen Grundlagen, so dah die Ergebnisse gar ntcht verglichen «ocrden können. Notwendig lst eine eigentliche pädagogische Statistik und eine soziale -Statistik deS ganzen Lehrer- itande-. Äuch die Hochschulen müssen embezogen werden. Die Mikorben vo,i Schulmannerrr 'ft notwendig. Die schul- ftatistiscben Erhebungen von 1911 sind ganz unzulänglich. Die neue Rcichsschi, lstatiftik von 1016 wird hoffentlich bester anssallen. Abg. Rühle (>soä.): Warum sind die Erhebungen über die Beschäftigung von Hinbern, hauptsächlich in der Landwirtschaft, noch nicht veröffentlicht'/ In zehn vollen Jahren war unsere Bnreaukratie. deren Pflichttreue, Fleiß und Elfer hier immer in so hellen Tön?n gelobt werden, nicht imstande, da» gewonnene Material zu bearbeiten! (Hört! Hört! imks.) Nur Bayern und Lrpp' l.abkn oie Ergebnisse veröffentlicht. Man verzögert absichtlich die Vorlegung deö Materials. (Hört! Hört!) Denn ew gesetzlichl-s Verbot der Kinderausbeutung in der Landwirtschaft wäre unzweifelhaft die Folge: darum schweigt man im Interesse der Agrarier. In Deutschland werden zwei Millionen Kinder — die eigenen nicht gerechnet — i n der Landwirtschaft beschäftigt. (Hört! Hört!) l§4 stehen graste sitt- liche Werte aus dem Sviel. Die Behörden dulden daS in geradezu gewissenloser Weise. (Präsident Dr. Kaempf rügt den Ausdruck und bittet den Redner, seine Rede nickt zu verlesen. — Sehr richtigI rechts.) Die K'ndersklaverei überhaupt muh beseitigt werden. Präsident Dr. koempf: Ich bitte Sic, sich zu mastigen. Abg. Rühle t^oz): Wenn mir der Präsident noch einige Worte erlauben will, so möchte ich doch sagen — Präsident Tr. Uaempf: Ich verbitte mir eine Kritik meiner Amtsführung und ersuche Sic, sich meinen Anordnungen zu fügen. (Beifall.) Staatssekretär Dr. Delbrück: Bereits im Januar vorigen Jahres hat Direktor Caspar über das Schicksal der über die Kinderarbeit angeordneten Erhebungen hier Mitteilung gemacht. Das war damals noch nicht vollzählig von oen Einzelstaaten eingegangen. ^.zwischen ist eS von einem der fehlenden Staaten cingegangen, von zwei anderen steift es noch aus. (Hört, hört!) Es liegt also nicht an uns. wenn die Erhebungen noch keinen Erfolg hatten. Ich denre aber, wir werden bald in der Lage sein, das Material hier vorzulcgen. Nicht bloß die Regierung hat ein Interesse daran, sondern auch die Gesanrlhcit. schon damit den ungeheuerlichen Ucbcrtreibungcn entgegengetreten wird, die wir regelmäßig bei dieser Gelegenheit Horen muffen. (Sehr richtig! und Beifall.) Abg, Dr. Pieper (Zentr.): Wir brauchen auch eine genaue Statistik über die Verhältnisse in Handel. Indus rie und Gewerbe. Tie Statistik soll aber nicht bloß Ziffern geben, sondern auch Gutachten und Vergleiche ermöglichen. Absolut notwendig ist eine umfassende Statistik über die Arbeiterschaft. Jedenfalls darf sie nicht eingeschränkt werden. Präsiden^ Dr. stncmp, vuft den Abg. Rühle wepeu des Aus- »gewissenlos" nachträglich zur Ordnung. (Beifall.) Staatssekretär des Innern Dr. Delbrück: Die Arbeiterstatislik wird nichr eingeschränkt, sondern eber erweitert und stärker bearbeitet werden. Es sind daher neue Stellen tt» y» Abteilung für Arbeiterstatislik vorgesehen. Daß die Statistik «ul Handel und Ind..stric ausgedcbnr wird, erscheint sclbstverständ, ktch Ueberhaupt werde», die statistischen Arbeiten vermehrt werden. ^ . Abg. Thiele (Saz.): .- re Handelöstatistik sollte ln die P.-duttiotiserbelnurgen ein- > erden. Dringend notwendig ist e.ne Statistk der Entmündigungen. Abg. Legicn (Saz.): Tie Regierung lonnut niemals ub-r das Tempo der Erwägungen hinaus. Wo bleibt die so oft verlangte Statistik über S t r e i k v e r g e b e n'i Was die Regierung bisher darr über ermittelte, entspricht nicht den geringsten Anforderungen. Staatssekretär Dr. Delbrück: Eine Streitstatistik wird nicht allen Anforderungen ent« sprechen. Es handelt sich picht lediglich um eine Verbesserung der Formulare, sondern darum, eine andere Grundlage für die Ermittelungen zu finden. Hierüber schlveben zwischcR der Reichsregiecung und einzelnen B'iud.s-taaten tatsächlich noch Verhandlungen, die noch nicht abgeschlossen sind. (Lochen bei den Soz.) Ich wäre austerordentlich glücklich, wenn ich Ihnen noch in vicsem Jahre Genaueres darüber mitteiten könnte. Tic Rormak-Eichnngskommission. Abg. Krings (Zentr.! erbillci Auskunft, ob die Förderwage» in Stkinbrüchi» tatsächlich eichpflichtig sind. Minifterinlkirekipr 0. Zonqniöres: Nach der Matz. und Gkwichlsordnuiig sind düse Fördkrwagcr rickipstichng. Tao .»riaisamt hot immer dicte Auslass.,ng perttctcn Lui zahlreiche Beschwerden der Steinarbeitkr entsiondrn Zweifel tzbcr gnaz neuerdings Kai sich auch der preußische Handclsminisicr pnscrer Ansicht onpeschtosscn. tis wird also dabei bleiben müsse» jFür die Bergwerksförderloageit ist damals aus praktischen Gründer vusdrucklich iw Gesetz ein Ausnahme gemacht worden. Abg. Tr. Burkhardt (Wirt'cli. Vgg.): Vir müssen uns mit der Auskunst zuiriatzrn geben. Da-: Wesentliche ist, datz die Wagen überhaupl gceichi werden; ans eine «achcichung verzichten wir gerne DaS Reich 6 gesur,dt,citsamt. Abg. Antrick (Svz.) begründet eine sozialdemokratische RcsoUrL-rp auf gesetzliche Regelung des H e b a m m e n >v k s c n ?. Die gewünschte B e s s e rung oei Lage des P f! e g c p e r f o v a l s ist bis tetzl nicht erreicht woLdru. Dke Bezahlung des Pflegepersonals ist absolut u«#umdvi,fc. Die PrüsimTSv-o ckchrrsien müssen vereinfacht werden. In Ostpreußen hat der Landeshauptmann den Pflegern die Angehörigkeit zum Pflegerbund verboten. (Hört! Hört! links.) Dieses Verbot verstößt wider die guten Sitten. In der Landcs- Irrcnanftalt in Neu-Rtlppin wurde dem Pflegepersonal sogar dar Lesen des Krankenpfleger-Organ» »»ntersagt. Die Arbeitszeit muß verkürzt und das gesamte Personal der RelclMersicherunp u,ld der Geiverbeordnung unterstellt werden. Der ganze Reich», tag müßte ernheitlich ein gesetzlick)er Eingreifen verlangen und di, Regierung zwinzen, endlich einntal aus den Erwägungen herau-t zukommen. Teiltveise gilt für das Personal schon dre Gewerbe, vrdnung. teilweise noch die G"sindeordnung. Gegen Kündigungen ist es vielfach rechtlos. Bei der schweren Arbeit muß es Anrecht auf einen mnidrsrens vierzehntägigcn Urlaub haben. Tiefe Forderungen sind das Allermindeste, lva» wir für daS Pflegepersonal verlangen müssen. Wir wollen Taten sehen. Abg. Dr. Gerlach (Zentr.): Im Hinblick aus die schwere Tätigkeit des Pflegepersonals werden wir gern bereit sein, seine Arbeit zu erleichtern und seine soziale Stellung zu bessern. Aber auf der anderen Seite must von ihm eine soziale Auffastung seiner Stellung verlangt werden. E» soll sich n^cht von materiellen Wün'chen leil'n lasten. Selbstlose Hingabe verlangt manche Berzicktteistung aus materiellen Genuß. Erfolgreiche .strankettpslcge must von idealen Streben geleitet sein. Ein gutes Pfleg personal erhebt mit Recht Anspruch aus ange- mcstene Bet sorgung. Al er d,e Opfer, di- die sozialdemokratisckKn Anträge verlangen, werden die »neisten Anstalten nicht bringen können. Von den Provinzialvcrivallungen werden die dazu ersorder» l»ck»en Mittel nicht berv'lligt. In der von mir geleiteten Anstalt war es nicht möglich, die gewünschten Familienwohnungcn einzu, richten, da wtr die Mittel dazu nicht -rh'klten. Die Eigenart deS Pflegerbcruses wird eS recht schwierig machen, ihn der Reichsver- sicherungsordnung oder auch der Gewerbeordnung zu unterstellen. Auch liegen die besonderen Verbältniste in den einzelnen Provinzen zu verschieden. Eine bestimmte Arbeitszeit vorzuschreiben. dürfte ganz ausge'chlohen sein. Notwendig ist ein Lehrstuhl sür soziale Medizin. Weitere Fürsorge für die Apotheker ist erforderlich. Stant-sekretär Dr. Delbrück: Der Abg. Antcick hat nachzuweisen versucht, daß in den Ver- bältnissen unseres Krankenpflegeversonals Mißstände bestehen, die ein gesetzliches Eingreifen dcs Rü»chs notwendig mache;». Der Vor« redner hat bereits einen Teil dieser Ausführungen auf das richtige Maß zurückgeführi. Ich kann auch nicht auf olle AuSTuy- rungen eingehen, weil ich nicht prüfen kann, inwielvcit sie auf tatsächlichen einwandsfreien Unterlagen beruhen. Es liegt m:r völlig fern, den Glauben deS Abg. Antrick zu bezweifeln, aber 'ch habe in meiner dienstlichen Laufbahn häufig Krankenanstalten besichtigt und gesunden, dast solche. Beschwerden häufig grundlos, übertrieben oder verallgemeinert waren, so daß sic nicht ausreichen, um ein so absprechendes Urteil zu rechtfertigen. Aber ich erkenne trotzdem an, daß auf diesem Gebiete Uebel stände bestehen, die abzuschwächen selbstverständlich unsere Pflicht ist. Es fragt sich nur, ob wir das Ziel auf dem Wege eines Reichsgesetzes erreichen. ES sprechen erhebliche Bedenken dagegen, das Kranke,»Pflegepersonal den Deftim- der Gew'rbeordnung zu unterstellen. In der Mehrzahl sind die Krankenpfleger nicht gewerbliche Arbeiter, auch dic Arbeit geber sind nicht Gewerbetreibende im Sinne der Getverbeordnung. Die Arbeitgeber sind zum erheblichen Teil öffentliche Behörden. Zu ei nein andern Oeil steht das Krankcnpflegepersonal im Dienste van katholischen Orden und Kongregationen, von Tlakomssen- i,, -vn und charitativen Vereinen, did man nicht mit demselben Maße messen kann wie ein gewerbliches Unternehmen. Wir sind in der Mebrzahl dieser Fälle, so weit cs sich um össcntllche Be- bördcn m. s ' Betriebe bandelt, schon jetzt in der Lage, von Aus.'chts wegen e i n S u g r e t f e n , und soweit es Orden und Ko.'grcgationen sind sind die kirchlichen Oberen in bp Ü^ae, eine (Siiduu mg auS,rinden, und sie haben sie ausgenbt. Darum lst cö in bvhc.' Maße bedenklich, hier gesctzgeberuch einzu- gre-sen. Dazu kommt, ä,.iß dic Vcrhältn'ssc in den einzelnen An- stallt'n durchaus verschieden /'ad. A>» das Pflegepersonal werden auch verschiedene Anfocd.rung^ aestellt, so daß e 3 m t r u n * möglich ccschclnt. hier i tt! Wege der g e s e tz l l ch e n Regelung eickzugreifen. Dieselben Schtvierigkeiten sichen auch einer reick»§gesetzlichen Regcllirig eines B e f h i g »i n g S n a ch >o e i ' t s f ü r d a s P i l e g e p c r s o n u l im 'Wege. Allerdings haben sich hier bestimmte Grundsätze aukgebltdet, nach denen das Personal geprüft werden soll, wie es je rwch Lage d S Falles verwendet werden kann lieber dicsi Grundsätze ba' en sich die verbtzndeken Regle, ran zen lx-reits verständigt, und es blecht abznwarterr.. in welcher Weise sie sich bewäoren werden. Dann wird sich auch finden, ov diese Vereinbarungen verbesterungsbcdürstig sind oder nicht. Auch bei der Prüfung der A r, st e l l n n g s v c r h a l t n l s se de« Pflegepexsona lS bat sich e,nc gauzc Reihe von Anftawden ergeben Wir laben a»lch hier einige Grundsätze anfgestcllt, bi,.'- sichtlich der Ruhezeit, E-,de der Arbeit, regelmaß.ge UrlaubSer. tcilung freie Nachmittage usw. Die verbündete», Reiterungen baben sich an die kirckllchen Organe gewandt, wie Welt sich d,ese Maßnahmen verwirklichen lasten. , .. . . 0:6 w'rd gegenwärtig von den verbündeten Regierungen geprüft, welche Erfolge zu e r- reichen sind, ohne datz es eines Erngre's ens der Steleüaebunp bedürfe. T,e Bebauptunp de» Abgeordneten Antrick, datz aü, d>-sim Gebiete nichts geschehen sei lst also un-utresfend. Ich kau» auch weiterer Ansfnhrungen enlb-ticn, um den Nachweis zu fübren. datz der von ibm emptohl^e Weg emec gesetzlichen Regulierung der «ngelegenh.» mckt der richtige ,si. Ach loiiii aber gleich porausschickei, datz der Annahe der Reso. lutio» van Walker, die die Aufstellung einheit. licher Grundsätze »erlangt, nicht, ,m Wege stobt, da die verbündeten Regierungen i>- dieser Richtung bereit, Schlitte getan haben. (Beifall). Abg. Baron 8n>S«r (Kons.): Der Geburtenrückgang tsi eine bedenktichc Erscheinung. Die Säiiglingssterbtichkeit geht ja »uruck. aber in der «eMhung flehen oir immer noch schlechter da, al, granlreich- Dc»halh müssen wir „eitere Matznab,nc» ttcf'en. Mitzsiände im »ranlenpslegewesen mögen hier und da zutage treten. So ,ehr wir ihnen entgegeu. .Dirken wollen, so verkennen wir doch auch Nicht, datz ,uh die Bi> feisigung aller Mängel nicht über» «nie brechen läßt. Mg. Dr. Blun» (8p.): Die bürgerlichen Palteie» haben alles Jntereffe für das Wohl »es Ärankenpflegepersonl». Herr Antrick hat also gar keinen Lnlatz so zu tun, al» ab er all.in üch darum kümmert. Herr An> irick bat se i ( einem Zähre «olltg umgeIernt. Zm 'origen Zahre forderte er eine achtiiundige Dienstzeit, diesmal eine «uolniünbige. itzortl Hört! — Heiterkeit.) Sine tägliche Diens,-- reit von zehn S-uiiden ist durchaus angebracht und durchsührdar. eine obligatorische Ausbildung ist erforderlich. Be, der Ausbildung besiehe» noch schwere Mitzsiände. Bau manchen Zchwe'terheimen" IN Berlin sind Tchwesier» empfohlen worden, ue weaen völliger Unbrauchdarfeit von Krankenhäusern entlaffen oaren. (Hört! Hartl) Der Resolution van «aller stimmen »ir zu. Dienstag l Nhr: Äinterberat lng. Au» Stadt und LanS. Atetzen, l(>. Februar >014. " Aus dem Sch ü l d i en sie. (Lrl e üigt sind an der Geineiiideichiile zu P s li n q fl g d t jiuc Stellen, von denen eme mit emem eoangelischeii (.‘ehter, die andere mit einer evanaeltschen ikehreri» besetzt werde» soll. ^"EineAub st elluug Städtebau wurde ani gestrige« Sonntage als Wanderausstellung des Deutschen Museuins für ckbinit i» Handel »nd Geivcrbe, Hagen i. W., >>n Turmhaus am Brand eröffne^ und bewies »iirch den regen Besuch ftbon gleich in den ersten Stunden ibrer Zugänglichkeit, welches Verständnis und inelchc Förderung die hier zu prachtvollster Anschaulichkeit gebrachten fragen inid Lösungen bei weilen Kreisen finden. Ter lote Aürlich- leitsilandpmikl und das sinnlose Platzen mit unechtem Wtltrr, die icir ialnzehntelang auch tm Siädte „nd Stratzenbau baben dulden müssen, beginnen überall wahrer Zweckmätzigketl und der Sreud« an llarer Linienschönbeit zu iveichen. Wir besinnen uns wieder ans die Musterleistungen der Vergangenheil und versuchen, de» Geist der Gegenwart in neue, eigene Tinern, z» giehen Tazu gehört in erster Linie eine spsteniasisch? P leie der !ft u 1 1 u r b e t Sehens, Me von dem Durchschnitt der Menschen aber Schritt für 'Schritt erworben werden niutz .hieran will auch die vorliegende Ausstellung Mitarbeiten und bringt zu dem Zwecke eine überreiche Auswahl v h o l o g r a v h i s ch e r A u k n a v in e n ansehnlichen Zarmats aus Städten von nah und sirn, ans Heimat und greinbe. die übrigens auch vom technische» Ltandviinlte zui» Teil geradezu glänzende Leistungen I cbeute» und Berus, wie Liebhabervl.oiogravbe» vielerlei Anregung zu bieten vermöge». Das Erste bleibt ja die Erziehung zu lünstlenselwm Selwn und E.enie>:en: ihr dienen daher mehrere Plakate, die dem Beschauer zurulen ..Aürverseden verlangt Eckstel- lung und Auslösung der Flächen" oder „Raumsehen verlangt Aria- lilät und Fbächigkeit usw. AeuHerst lehrreich ist auch die Zusammenstellung gleichartiger Mittel in, Städtebau und der diirch sie erzielten Wirkungen, ivodurll, Ramnbitdung durch evtratzenabschlüsse und Slratzeuleilungen wie tm Blockiunern. Betonung von Gebäuden durch die Lage oder die Silhouette. Bewältigung und Äusnutzung von Bodenerhebungen oder Waiserslächen im Lladibilde „nmitzverständlim llargelegi werden. Ohne Zweisel liehe sich die Auswahl verdundeilsacheii, denn nicht bloh an den berühmteren Stätten des Städtebaues nach wabrhast künstlerischen Grundsätzen finden sich erfreuliche Vorbilder: über das ganze Land verstreut, auch in kleinen und kleinsten Orten, die iveitab von dem grotzen Strom des Fremdenve.rkebrs liegen, weih der Kenner unter gern Wust der Alltags köstliche Perlen. Aber eine solche Vollständigkeit ist weder möglich, noch liegt sie im Wesen dieser Ausstellung, hier galt es. besonoers ch a r a k I e c i st i s ch c S ch ö p s IIII g e n städtebaulicher Plastik aus allen Stilen der Bergauaenheit zu- sammenziitrageil und so den Beweis zu erbringen, drtz der Aus- drucksmöglichkeite» so viele sind ime der Ziveckbestimmunge» und dah Kunst und Nützlichkeit nichts ist, was sich gegenseitig ausschlictzt, sondern sich im Gegenteil fördert, ja sich letzten Endes geradezu, bedingt. ** Statistisches von der Stenographie. Nach der soeben veröfsentlichten Statistik hat sich die Schule Gnbels- b erg er auch in, Zähljabre 1913/(3 autzerordentlich günstig entwickelt. Tie schwebenden Verhandlungen zur Schaisuiig einer deutschen Einheitsstenographie haben keinen schädigenden Einiluft aus- geübt: rm Gegenteil, der Zuwachs der ini deutschen Snstem Unterrichteten war noch nie so grast als im adgelaufenen Jahre, wo er mit nahezu 17 000 etwa ein Zehntel der Gesamt»nterrickitsziiier ansmacht. In Starkerchurg wurden an 35 Lehranstalten 1038, in Rheinheilen an 30 Anstalten 1367, in Oberbessen an 20 Anstalten 337 Schüler und Schülerinnen unterricht'!. Besonders erfreulich ist es. dah sich nun auch in Hessen unter den Lehranstalten bereits einige .Volksschulen befinden, an denen Slenographie gelehrt wird, so ui Oberhessen an den Schlalün zu G> r o h c n - B u s e ef, Büdingen und Bad-Nauheim: an der Bod Nauheimcr Volksschule ist nach dem Jahrbuch der Schule Gabelsberger die Steno- gravhie bereits fakuliativer Lehrgegcnstand in de» Oberklassen. ** Unfall beim Holzfüllen. Ter Landwirt 2. Mengel aus Reistnrchen war am Samstag mit andere» Holzhanern damit beschäftigt, die mitten im Walde liegenden Baumstämme an die Wege zn tragen. Beim Abwersen der Stämme, prallte das von Mengel adgeworfene Ende zurück und ein am Baumstamm befindlicher 'Aststumpf durchschlug Menget den ll „ t c r f n ß. Ter rasch herbeigeholte Arzt Tr. G e n g n a g e l-(strosten-Buseck leistete die erste Hilfe und empfahl eine sofortige Ueberführnng in die Klinik nach Gieße». ** Automobilunfall. Am Montag oormittag verunglückte das Automobil eines hiesigen Arztes beim Umfahren Per Straßenecke am Biebertalbahuhof. Das Autr» erlitt namhafte Beschädigungen. Der Eigentiimer blied , glücklichxrweile uimeriechrt________ __________________ — B o in Siegeszug der bunten Perücken. Tie ieidenschast sür grüne, blaue, rosa und pnrvurne Perücken, die ezenwärtig in Paris unter den modernsten Modedamen herrscht, egimit sich nun auch in London und Neu fstorl zu verbreiten. In er britischen Hauptstadt hat eine Schausvielertn dieser seltsamen Ikodc die Bahn gebrochen, Madge MeMointosh, die als Heldin in em neuen Einakter „Tie Musikkur" von Show mit einer gras» rünen Perücke anstrat und mit grotzem BeisaU die Lust zur lachahmung erweckte. Tie Tanie erzählt, daß sie die Bühnen- nweisung des Tichters, der eine grüne Perücke vorschreibt, zu- ächst mit nicht geringem Entsetzen erfüllte. Aber Shaw bestand »f seiner Anordnung, und als er sie in dem grünen Haarschmuck xblickte, sagte er: „'Ausgezeichnet!" Und das Publikum war seiner lnsicht. Seitdem mehren sich, wie die „Köln. Ztg." meldet, die sroßen Bestellungen, die in Paris auf bunte Perücken gemacht »erden, und am meisten werden lichtblaue und blaßrote Werke der lriseurkunst verlangt, da sie zur Blondheit der englischen Miß m besten vassen. Tunkle Schönen ziehen ein tiefes Purpur vor, nd man ist entzückt von den seltsamen Lichtivielcn, die die clek- eischen Lampen des Abends in diesen farbigen Wundern etu- siseln Immerhin sind dic Aussichten, daß sich diese Mode der irbigen Perücken in weite Kreise ausbreitet, nur sehr gering. lie Perücken sind nämlich recht teuer: sie kosten gegen 200 Marl nd mehr, und außerdem muß die Tome im bunten Lockenschmuck atürlich eine in den Farben sein abgestinnnte Toilette haben, die ,l den Farbentönen des Haares patzt, und eigentlich müßte sic uch ihre Räume damit in Einklang bringen. ___ ■"”(*! in Portemonnaie zum ,.V e t j e l> t e n". Da? Amtsblatt des Reichsvostamts enthält in Nr. 6 eine Liste der in Bahnal»:eilen gefundenen M, genitaiibe. Wir lesen da u. a.: Im Fraulsurler Zuge 306 fanden sich beim Einladen der Pakete in Köln 3 Mark (1 Zweimarkstück, Füniiindzivaiizni p'en' igstücke, I Zelmvfennig . I Fün'v e .»igstück. 2 "weirlevnig. und 6 Einpfemiigstiicke) in eineni Äpfel versteckt. Ein »lerlwürdige« Port-monnaie l Landkreis Gießc». ---Reiskirchen, st stebr. Mao schreibt >,»s: Die vielen k»r, aiiieiiiai,der >oli,enden U » s ä l l e in Reiskirche» lassen wohl die graae quiwerle», ,b nicht eine AiiSbildiing von Saiiilät» mannschaflin mit Anschluß an die Gietzeiier Lanilatskolonnr mb Aatze war«. Eine Anregung des GemeindenorstandeS wäre zu »unschen °»° L ich . 7. 5fir. Der hier im Lause des Winters durch Tanzlehrer Bä^ulke G,cßcn> geleitete Tanzkursus fand heute abend in Steins Garten durch eine» Sckü.ußl»all seinen Abschluß. Dir ecngcübtcn, znni Teil neuen Tanze wurden von den schillern nett autgcsührt. Eine uni folgenden Tage veranstaltete Nachfeier in ftorm eines Tanzkran zcbcns vertie- ebenfalls unter sehr zahlreicher Betellignng zur Zufriedenheit der Eltern und Gäste. l. Trecs a. d. Lumda. 7. Febr Bei der heutigen Jagd- Verpachtung des irem hessischen Fiskus zustehenden Teiles der hiesigen Gemarkung blieb Fabrikant Julius Nattman» (Gießen) mit 82Ü Mark 5oöchstbietender Tic seitherige Pachtsumme betrug 27b Mark. Kreis Büdingen. ffh Nidda, 9. siebe. Gestern und heule veranstaltete der h elfisch e V o l ks b, I d u u gs v e r e i n in, GanibrinnS eine Wandransstelluug zur Verbreitung guter Kunstblätter fiir künstlerischen L'audschiuuS. T,e Ausstellung iallte zur ,B e k ä m v < u n B deS SchincitzeS und Schundes in Wart und B i Ib* beitragen und bot eine reiche 'Auswahl gediegener Bilder neuerer Künstler. Ter Besuch ivgr gut, unmenilich au4 Bürger- uitd Ge- n-erbeüand. Eine Verlosung von Bilden, sond großen Zuspruch. Tie vorgeie'-eueu 800 Laie zu je 10 Pig. wären säbr roich a»4- verkaciit. Ten 108 Geuunnern :var Gelegeubeil geboten, sich eilt Bild n» Preise ihres Gewinnes a> Szuiväl.Ie». Die Ausstellung kommt nach Ortcnberg. — Geiß - Niddn . 5 Febr Ter Wes uaverein ,2 r v h e» s' beadstchtigt, a», Sonntag, den 22. Februar, sein Wintervergnngen abzukalten. In, Sommer ivül er in, 'Verein mit dem hiesige» Militärverein eine» AuSfiuq ans den Niederwald unternehme». Stnrkcndurg und Rüeinhesstn. ch. Din gen, 9. Zehr. Gestern kam im Dinger Loch aus der Zahlst zu Tal der Kahn „Leins", Schisser .voldhuisen, der siti> im Anhänge des Schleppdampfers „Ernst Dasser- n»ann" besand, den äußersten Dinger Loch-Bänkrn zu nahe imd zag sich dabei in den lhnteeen Laderäumen schwere Beschädigungen zu. D<> Hintere Teil des Kahnes ging unter. Der Kahn war in Nirinnheim mit Stückgütern beladen, die nach Rotterdam bestimmt waren. Kreis Wetzlar. „ Wetzlar, 9. Febr. Ai» 6. und 7. Februar fand am Le h re rs e ;n i n n t die EntlassuiigSvriHnug statt. Von 35 Abiturienten wurden 12 voti der mündlichen Prükunq befreit, während von de» übrigen 23 nur 13 das Reifezeugnis erteilt werden konnte. LanStzvirtschaft. — D i c Bienen i m Februar. Tie Sonnenstrahlen haben im Februar schon ziemlich Gewalt bekommen. Allein sie haben bis jetzt wenig gegen die rauhe Lust auszurichtcn vermocht, »in nnd wieder ließ sich wohl ein Bienchen von ihnen verlocken, aber eS war meistens zu seinem Berderbeii. Da gesellte sich denn am Sonntag zu dem warmen Sonncusch.-iue eine verhältnismäßig ivarme Lust. Schnee und Eis tonten, und überall iah >nan kleine Wässerlein rinnen. Tie warme Lun drang auch in die Bicnen-- stöcke, und gegen Mittag gab es Lehen darin. Erst kanilcn die Bienen einzeln, dann in großen scharen heraus Rasch wurden die Fluglöcher ganz geössne! nnd die erreichbaren Toten entfernt. Es war ein Fluglag zum Reinigen, daß dem Imker das »crz im Leibe lachte. Nun sind Aussichten vorhanden, daß uns noch mehr solcher Tage bevorstehen. Darum sorge man bei günstiger Liitic- rung. daß die Bienen ungehindert ausiliegen können. Sonst ist allerdings eben noch tvenig zu machen, höchstens kann der Imker, dem das Gewissen schlägt, daß er vielleicht das Füttern im »erbst vergessen, oder nicht die tiärrge Zeit dazu gehabt hat. an solchen sonnigen Tagen unter Mittag Nachsehen, ob kein Futtermangel üerrsckst, und in diesem Falle >ür rasche Abhilfe sorgen. Aber nicht alle Völker werden in dies,'» Taget, zum Fliegen kommen. Sitze» sie weit hinten, so merk:» (je wenig von der wärmeren Witterung k-ranßen. und es regt iickv bist Angst a.-s Imkers, sic könnt«: cingegangcu fein: allein rin vorsichtiges Klopfen überzeugt uns, daß sic noch leben, Ivos uns ihr leises Autbrausen bekundet, solche Völker eben zum Fliegen zu veranlassen, ist nickst rällick. >o tehr cs onrh vielleicht uranchen dazu drängt. Man lvartc dainil etwa noch 14 Tage. Dis dahin ist hoiscirtlich das Erdreich onr getaut und dch Temperatur milder geworden, denn die Erfahrung lehrt, daß wir gegen Ende Februar gewöhnlich schönes Wetter zu erwarten haben. □ Bleichenbach, 18. Febr. Seit einiger Zeit zeigt sich in vielen Ställen beim Rindvieh eine Krankheit, von der mon nicht recht wußte, ob es S ch c i d e k a I a r r h sei oder nicht. Träckitige Kühe verkalbteii in beträchtlicher Zahl Von über 500 Kühen ist selten em Stall, in welchem die Krankheit nicht Einkehr geholten bat. Ter Kieisveterinäcarzt Tr. Seist wurde zu Rate gezogen iind auch die Bullen solle» einer Untersucht»!« »»terzogen werden. 'Man hofft, daß durch Anwendung necnzueier Mittel dem wetteren llm- nchgreiken der Krankheit gesteuert werde. Universitäts-Nachrichten. — Berufungen an die neuzucrrichtende Universität in Prcßburg. Zu ordentlichen Professoren in der medizinischen Fakultät der in P r e ß b u r g zu errichtenden Universität wurden beruscn: Aus den Lehrstrhl für innere Medizin der Privatdozent an der Osenpester Universität Tr. med. Franz Herzog, auf den Lehrstuhl für Geburtshilfe und Gynäkologie der Direktor der Preß- burger HebaminenbildungsanstaT Tr. Defider B e l i t s uns auf den Lehrst-ubl der Chirurgie der Privatdozcnt Tr. Ludwig Bakay von der Osenpester Universität. Märkte. Giesen, 10. Febr. M o rktberi ckik. tz'uk l-enkiaem Worben- umrkie lastete: 9 »Iler das Blund ',90—1.09 Alk, Hühnereier 1 Stück 9—10 Big., 2 Cstick 0 ’iKäse tos Stück 6—s '!»»., Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg„ Tauben das Paar 0 , 80 — 1,00 Bk., Löhner per Stück 1,00—1,00 Mk., Hahne» rr. Stück j ,50—2,50 Enten vr. St. ,50—0.00 »stf., Gänse das Tld. 75—8» Bia„ Okbsenfleisch vr. Vtd. 92—100 'log., Rindfleisch vr. Pstmd 90—94 Kn., Knksteiscki 80 Pfq. Schweinefleisch vr. Pstiild 80 —100 Ko„ Kalbfleisch vr, Bld. 94-98 l'iq.. Hammelfleisch vr. Via. 70—96 Kg.. Kartoffeln vr. 100 Kg. 5.00 bis 5.'0 Mk„ Weißkraut das Stück 10 bis 20 Psg„ Zwiebel» ver ZIr. '2,00—15,00 Alk.. Milch das liier 22 Big. dlüffe 100 Stück 50—0 Big., ver Ztr, 0—00 Mk„ Birnen das Pfund 18 bis 20 Pfg„ Aepsel der Zentner 20 bis 25 >Mk. wlarklzett von 8 bis 2 »br. KE. Wiesbaden. V ie 5 h ok -Mo rk t b eri ch t vom 9. Febr. Auftrieb: Rinder 205 «Ochsen 59, Bullen 9, Kühe nnd Färse» 137), Kälber 3 l, Schaie 86, Schweine 974. Marktverlaui: 'Allgemein mittleres, mäßiges Geschält, bei Großvieh llebcrstand, Schweine nnd Kleinvieh geräumt. Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht Ochse». gewicht Voklsteischsge, anSqemästete, höchsten Schlacht- Mtz Mk. ivertes in, Alter von 4—7 Jahren .... 50—54 89—95 Junge. steischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete............ 49—53 87—94 Mäßig genährte junge und gut ge- genährte ältere........... 45—48 80—86 Bulle,» Voststeischlge, ausqew., höchsten Schlachtw. . . 46—49 78—83 Vollfleischige, »innere..........42—4» 69—70 Färsen. K ü h e. Vollsieischiae ansgemästete Färsen höchsten Sckstachtwertes . . ^......... 49-53 80—94 Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerte« bis zu 7 Jahren.....39—43 70—76 Aellerc ausgemästete Kühe nnd wenig gut ent- »riefelte jünqere Kühe...... . 43—47 76—84 Mäßig genährte Kühe und Färse» . . . . 34-38 64—69 Gering genährte Kiihe und Färsen. . . . Kälber. 29—33 58-62 Feinste Mastkülber........ 64—«Öü 107—NO Mittlers Mast- nnd beste Sauqkälber. . . 57—62 95-103 Geringere Dlast- und gute Saugkälber . . 52—56 88-95 Geringe Saugkälber......... Schafe. 46—61 78-86 Biastläinmer und Masthammel .... 47,00—09,09 96—M) Schweine, k oll fleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht .........- . . . . 52-53 07-88 Vollfleischiqe Schweine nnier 80 kg Lebendgewicht 52-00 67—00 Bollfieischige Schweine von 100-120 Ic? Lebend- gewichl............. 53-/. 54 67—68 Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .............. 52-03'/, 65—67 gettschiveme über 150 kr Lebendgewicht . . 49' ,—51 62—64 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) le Frankfurt a.M. V > e b h o s ,na rkt b eri chk vom 9. Febr. Anstrieb: Rinder N93, Ochfe»35-, Bullen 64. Kühe und Färse» 771, Kälber 241. Schake 202. Schweine 2453, Ziegen 0 Tendenz: Rinder iangsam, Ochse» rege, Ileber'tand. Kälber, Schale und Schweine ruhig, etwas Ueberstand. Prei» für 100 BfS. rebeio- Schlachc- oewicht. „ .... Ochsen. Mk. Mk. P oklflci'chige, ansaemästete, höchsten Schlacht- wertes. 4—7 Jahre alt........ 50-54 90—93 die noch nirfit ce^qeii Habel» ümqejochtel . . 48—49 83-89 Innae fleischiae, nicht ausgemästete und ältere ausqemästete........... 43-45 79-83 B ii Ile n. Vollsteilchiae, ausaewachsene. höchsten Schlachtw. 48 -51 80—35 Lollsteischiqe, jünaere.......... 44—47 77—bl Färsen, Kühe. Dollsteischiae ausaem. Färsen höchst. Schlachtw 47-50 84—90 Bollfletlcbige ausgemästete Kühe höchsten Schlack)- wertes bis zn 7 Jahren...... 46-47 80—84 wenig gut entwickelte Färsen....... 43-46 83-88 70—78 Mäßig genährte Kühe und Färsen..... 32—36 64-72 Kälber. Mittlere Mast- und beste Sauqkätber. . . 60 - 64 102 -108 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 54 —58 92-98 Geringere Saugkälber......... 50—52 86—88 Schai e. Mastlämmer und jünaere Masthainmel . . . 43-41 94 -96 Schweine. Vollfleischige Schweine von80—109 '«. Frankfurt a. M.. 9. Febr. kOrig.-Telezc. de; ..Gieß. Anz."» Slnttliche Sioiiernngen der heutige» Frucht markt o reiste. Weizen lhiestgerl Mk. 19.60—19.65, Kurl,essis her ')!k. >9.»i0 - 19 . 65 , Wetterauer Mk. M.00—00.00. Roggen «hieüaerl Mk. 16.25 vir 16.35, Gerste«Wettcranerj Mk. 17.00—17.50, Gerste, Fran'e». Vsälzec Ried Alk. 17.59-18.0,.', üasee Alk. 16.00—17.00. Aiais 1'll. >4.80 bis 15.00, Wcize»n,elst 0 !Mk. 00.00—00.0iz Weizenmehl I Mk. 00/0—00.00, Weizenmehl UI Mk. 00.00—00.00. Roggen- melit 0 Alk. OO.'iO—oi'.iJO, Roggen mehl 0/k Mk. >«.00-00.00, Roggenmehl 1 Dck. 00.00—00.00, Weizenklei: Mk. 0.90—0.00. Weizenlchale» Die. 0.90—0.0(4 lstoggenkleie Atk. 00.00-09.00 lLIalzkeime Lik. 00.00—00.00, Biertreber 90.00—00.0 0) Raos Kg. 00.00—00.00, Futtergerstc Mk. 00,00—00,00. Alles per 100 M. ab hier. Ie. Franksurt a. M.. 0. Febr. kOrig.-Telegr. de; .Gcei. Olnzeigers".» Ka rt o ffe l m a ttt. Man »oiiect: : Kartoffeln in Waggons mit. 4.75—5,00, im Kleinhandel 'Ulf. 6.00—0.00 «nc ,e 100 Kg. Wie ich mich immer überzeugt habe, ist Kaffee Ad««, eosseinfreier Hobnenknffce, auch der Magentütigkeit unschädlich. vr. Lemi Meher, Danzig (Zestschr. f. Physik.«. biiite». Therapie. 1 |s " 2 2n-|^ö-p I 3-1 " " =:S=s.isr:aaii-i s -?= 3.' r f5 "2. S'S'-S = H- S = =f'§'^5S’S'?ä 5 225 --- f a - 5 3 £,£ 5”^ S TL T8 ^ =» r- ’ = Alle Farben in Päckchen alOu.25 Pfg | ÄusdnicklicJi.Meilmarn's'farben mit i I SdiuUmarke Fuchskopf im Stern fordern. I fa&nkanten: Getr.Heitmann, Köln »Riga.« i*äli “i «S'«c 1 rc 3-/ S § 1 •• 2.5 2 « S FA—. ‘ ^7 -i-% S §> «3 —: c»> . " U J : ? 3 2.g- — . Rast, Frirdie Firche Mittwoch uuv Tonurrstaii etntrcfseiid: gfte* 3 ötläniicr 3 Inqcl= 3 djeIIjiftf)c Schollen:: Rotzungen Irische Bratfische U. 25 ^ a . Frische ^isch-Koteletts — . ver P,d. 35 Psg. Sott 38 äo ion 2 ^ ii P r* c. r « o r? r: = Zur 6-3.0=:?' §r fl Süßr«: 2 --Z a' b » £- 2 .^ — g 3 3=7 öJ s|hs S = =' $1 ® -K S." tj rT fj. sit OT --3 n» 3 ift ||f sr? 5 " ^ | %i~ § = ür g-f | 2 s : ®^i 3 2 3 35.5. 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