Nr. 34 Zweites Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Di« „«ietzener Zamilicnblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „tireiiblatt sür den »reiz «letzen" zweimal wöchenltich. Die „landivirtichätlliiheu Seil- srqgen" erscheinen monatlich zweimal. Blatt Jahrgang Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefjen vienstag. lO. 5ebruar !9!4 Rotationsdruck und Vertag der Br üblichen UniversikätS - Buch- und Eleindrnekerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» slraß« 7. Expedition und Bering: MS bl. R,daktiol,:«^l13. Tel.-Adr.: AnjeigerKleßen. Aus dem preußischen Abgeordnetenhaus. ■ • Berlin, 9. Februar. Der Voranschlag des Ministeriums des Innern, der heute in Angriff genommen wurde, gewährt bekanntlich die Möglichkeit, io ziemlich alle wichtigen Fragen zu besprechen. Diese Möglichkeit machte sieli zunäcltst der srerkonservative Abg. v. Äardorsi in ausaiebigstcm Maste zunutze. Er tadelte die späte Einbcruiiing des Landtages und die Redeinst der einzelnen Abgeordneten. er berührte den Fall Amundsen und beschuldigte den Rcichstagsabzeordneten Müller-Meiningen der Vcrunglimpsung des preußischen Staates im Reichstage, begangen durch die Behauptung, die prcnstischen Behörden vieitcn aus das Vcreursgesctz, Von einer Erweiterung des VereinSgeietzeS, die im Reichstage non der Linken gcioollt iviid, ioill der Redner nichts wissen. In Sachen der Wahlresorm prägte Herr v. Äardoss de» Satz: Die Wahlresorm wird nicht komnlcn. Dem Königswort in der Frage der Wahlresorm mißt er keine große Bedeutung bei, erklärt vielmehr, daß seine Freunde auch keine Be denken tragen, die Interessen dcS Königs und der Monarchie gc- gechenensalls tauch einnial gegen den Wunsch tz.s Königs zu vertreten. Die Hauptsache aber bleibt dem Redner w nachdrücklichc Bekämpfung der Sozialdemokratie. Tie erste Antwort wurde Herrn v. Kardorss, nachdem der Ien- trumsabgeordnne Linz, der vornehmlich über den Geburtenrückgang und die Unsitte der Verhinderung der Empfängnis sprach, und der Minister des Innern v, Dallwitz, der sich besonders mit den Kölner Polizeiverhälmisien beschäftigte, zu Worte gekommen waren, von seiten des Abg, Tr, P a ch n i ck e lBolkspO, der eS sich u, a. angelegen sein ließ, die Angriffe aus die Natioualliberalen und speziell ans den Abg, Schiffer zu kennzeichnen, und des weiteren gegen uichesugte Anwendung des Vereinsgcsetzes,^gcgcn die Herr ». Kärdoris kein hartes Wort gesunden hatte, zu Felde zog, u. a, in Berücksichtigung des bekannten Verbots einer Vereinigung^dcr Schutzleute von Berlin. Er verbreitete sich weiter über den sog. Fall Iagow und rügte, daß der Minister in diesem Falle seiner Aus- kunftsvilicht bisher noch nicht nachgekonimcn sei: seine Freunde würden die Sache toeitcc verjolgcn. Den bclanntcn nationalliberalen Antrag Dr. v. Krause und Gen., zu dem inzwischen die Konservativen noch einen Abänderungsantrag eingcbrachl haben, lehnt Dr. Pachnicke ab. In der Frage der Wahlreforni verlangt er direktes und geheimes Wahlrecht. Sehr wirkungsvoll war sodann die Rede des Abg. Dr. L o h- m a n n (Ntl.), der zunächst aus die Anrempelungen der National- liberalen seitens des Abg. von Kardorss einging, sich in der Zurückweisung indcst Mäßigung auserlegtc, da er, wie er sagte, ge- wiisermasten int Aufträge seiner Fraktion als Leitmoliv das Wort der Reichskanzlers habe nehmen wollen, daß die b ü r ge r l i ch e n Parteien sich nicht z a irk e n solle». Scharte Worte sindct der Redner vor allem gegen die Sozialdemokratie, die gefährlichen Htaß dadurch erzeuge, daß sie Personen und Ereignisse, die uns so teuer ftnd, systematisch herabsctzc. Ihnen gegenüber sollte man die Arbeiterorganisationen stärken, die ans der Grundlage der heutigen Staats- und Gesellschaftsordnung stehen. Zu dem nationallibcralcn Anträge betont er, dast nian damit nur dein Rechte zum Siege verhelsen wolle, aber gar nicht daran denke, IN die wirtschaftlichen Kämpfe einzugreisc». Das Koalittonsrccht zu bekämpfen, wäre politischer Wahnsinn. Herr Dr. Lohmann liest es sieh weiterhin nicht verdrießen, an einigen Beispielen konservative Praktiken, die da-, Gcvräge des Pharisäertums tragen, zu bclcuckiten, aber auch den ungerechtsertigtcn und klobigen Angriffe», wie sie sich von Zeit zu Zeck das „Berliner Tageblatt" gegen die Naiionallibcralcn und ihre Führer leistet, widniete er einige treiscnde Worte, Ferner sordcrtc der Rediicr u. a, Fortsetzung der bisherigen Polcnvolitik, Eintreten der Regierung im Bundesrat für Nichtaushebnng des 8 1 des Ie- snitengcsetzes, die Retorm des Wahlrechts in der nächsten Session und vor ollen, eine starke und stete Politik, die die Kräfte unseres Volkes entwickelt. Nun folgte »och das übliche Klagelied der Polen, vorgctragen von Herrn S e y d a , der besonders gegen den Ostmarkcnvcrein wettert und eine Anzahl von Schriftstücken verliest, uni unexlaubtc Ver- lnndungcn zwischen diesem und dem ruihcnischen Nationalkomitce nachzvweisen. Er erhebt gegen den Ostniarkenverein und insbeson dere gegen den „Ultrakonscrvativcn" Herrn v. T i c d e IN a II n weitere schwerwiegende Anklagen, aus die sich zu äußern die Angegris- senen nicht umhin können werden. Anträge im Reichstag. Zur zweiten Beratung des Voranschlags des Rcrchsamts des Innern beantragt die nationalliberale Fraktion des Reichstags, den Reichskanzler zu ersuchen, im Reichshaushaltsvaran- siÄag für 1915 wesentlich größere Mittel einzustellen zur Förderung der wisscnschaftlichcn Ersorschung und Bekämpfung ticriichcr Sichädsingc der land- und sorsnvirischist ichcn Kulur- vslanzcn, insbesondere der den Obst- und Weinbau gefährdenden Insekten, Tr, Gras v, PosadowSckp-W ebner stellt den Antrag, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, aut der nächsten imernationalen Konicrenz von Bern daiür cinzntrcten, daß, vor- 1-ehaltlich vo» Ausnahmen im tccknisckien Interesse einzelner Industrien die Nachtarbeit für Jugendliche unter 18 Jahren verboten wird, Bon den Abgg. Behrens und Dr, Dahlem werden die veihiindctcn Regierungen ersucht, aus Grund des 8 120k der Gewerbeordnung baldigst eine Bundesratsverordnulig zu erlassen, durch welche die Arbeitszeit, insb'sondere die «onntag»- und Nach,ruhe der in der Binncnschissahrt und Flößerei beschäftigten Personen geregelt ivird. Die Sozialdemokraten beantragen, einen Gesetzcntivurs vorzulegen, durcki welche» das Hebammcnwefen geregelt wird. Ter Bn^gc auSschuß des R ihsags beantragt die Annahme iotgender Entschließungen zum Postvoranich ag, den Reichskanzler zu ersuchen, eine Erhöhung der Tagegelder der nicht eiats- mäftli angestellten Post und T e l c g r a v he n a s s i st e n t c n teil eiznfübreii, ebenso die Bezüge der weibliche» Gehilfinnen bei den Postämtern III, der gcsordcrtcn Dicnstleiüung enrsmechend, zu erhöhen, seiner nach Ablauf des ersten Betriebs- iabres der Krankenkassen über die Ergebnisse und Leistungen dem Reubstage Bericht zu erstatten unter Angabe der für eine Gesundung'und zweckmäßige Ausgestaltung der Kassen vcranlaßten und in Aussicht geiwnnncnen Maßnahmen. Sitzung -es provinzialtaas -er Provinz Gberheffen. Gießen, den 7. Februar 1914, Anwesend: Provinzialdircltor Gchcimerat Tr. u s i n g e r, als Vorsitzender, 23 Mitglieder, die Kreisrätc der Kreise Alsfeld, Friedberg Lauterbach und Schotten sowie die technischen Berater der Provinz, und zwar Geheimerat Prof, Tr, Kittlcr und Baurat Schöberl von Tarmstadt, ., Ter Vorsitzende cröslnetc die Sitzung, begrüßte die Erichie- nenen und stellte die recht,eilige Einladung zu der heutigen Sitzung sowie die Beschlußfähigkeit der Versanrmlung teil. Zu Urkundspersonen wurden die Herren Oberbürgermeister Mcemn- Gießen und Geh. Iustizrat Rabenau-Budingen bestellt. Zn P u n k t 1 der Tagesordnung: Prüfung der Er - aanzungswablcn znm Provinzialtag bemerkte der Vorsitzende, daß der Provinz,alaustckutz die „i den Steilen Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Sictzcn und Schotten statlgesundcnen Wahlen zum Provinzialtag zur Genehmigung Vorschläge. In dem Kreise Lauterbach seien die Wahlen noch nicht erfolgt. Der Provinz i a l t a g genehmigt hieraus c i n st i m m i g die Wiederwahl der .Herren: H. Brauer, Ober-Osleiden, -Bürgermeister Neeb, Nieder-LlMkn, H, Koch XIV,, Alsield, Forstmeister Tr, Weber, Konradsdors, Kommerzienrat Trapp, Friedberg, Lckono- mjerat Falck, Friedberg, Geh, Iustizrat Jäckel, Friedberg, Bürger meister Reubl, Gambacki, Bürgermeister Zimmer, Grünberg, Bürgermeister Kromm, Schollen und die Neuwahl der Heepen: Bürgermeister Birkenstock. Ranstadt, Landgerichtsdirekror i. P. Bücking, Geh Kommerzienrat. Tr. Gail und Landgerichlsrat Neuenhagen, Gießen. Punkt 2 der Tagesordnung: Tie Erweiterung der für das Gebiet des Ueberlandwerks Wölfersheim bewilligten Kredite und vorgesehenen Lci- tungsanlagen Ter Vorsitzende nimmt zunächst Bezug aus den in den Händen der Mitglieder besindlichen Antrag deS Provinzialaus- schusses nebst Anlage und verliest diesen Antrag, der lautet: Es wird beantragt, der Provinzialtag wolle den Provinzial- ausschuß ermächtigen, aus Grund der gemachten Ausführungen den Betrag von 3 472 000 Mk., der sich Ivie folgt znsammenletzt. 1. Nachsorderung für den l. Ausbau 1265 000 Mk. 2. Innerer Ausbau der Gemeinden des ersten Ausbaues 400000 Mk. 3. Zweiter Ausbau in den Kreisen Gießen, Friedberg, Büdingen und Schotten 1 497 000 Mk. 4. Linie Freienseen-stockhausen-Flensungen- Nieder-Ohmen—Ober-Ohmen 310000 Mk. durch ein Provinzanleben auszubringen, das je nach Lage des Geldmarktes mit t bis höchstens 4> .. Proz, jährlich zu ver- zinscn und spätestens vom 6. Bctriebsiahr an mit l Proz, zu tilgen ist, Ter Vorsitzende weist in seinen hieran anschließenden Ausführungen u. a. daraus bin, daß die Nachsorderung von l 265 000 Mk. sich gegenüber den früher bewilligte» Miitcln zwar als Ueberschrcitung darstelle, in Wirklichkeit aber,eine solche nicht zu nennen sei, denn die Mehrforderung wäre in werbenden Anlagen investiert worden. Tie Entwickelung der Verhältnisse habe die Provinz einfach dazu gezwungen, weiter zu bauen, was sich schon aus folgendem ergäbe. Für den ersten Ausbau sei mit einem Anschluß von 40000 Lampe» gerechnet worden, während jetzt bereits 100 000 installiert seien: obwohl der Ausbau der Ortsnetze nur zu drei Viertel vorgesehen gewesen sei, hätte er infolge der überaus günstigen Anschlußbewegung vollständig bewirft werden müssen: es seien eine Menge neuer Zähler angeschasst, mehr Graiislampen gewährt und mehr Anschlutzlcitungcn gelegt worden Alle die hierdurch erwachsenen Kosten stellten wohl schon in der Hauvtsache die Mehranswendungen dar. Baurat Schöberl: Es sei vielleicht zweckmäßig, sich im gegenwärtigen Augenblick ins Gedächtnis zurückzurusen, wie in> Lause der letzten Jahre das Bauprogranim nach ltmsang und Zeit erweitert worden wäre. Tas Projekt Lißberg sei im Jahre 1911 durcki das Projekt Wöllersheim ersetzt worden. Tie erste Vorlage habe sich auf 62 Gemeinden erstreckt. Scho» im Februar 1912 ici es notwendig gewesen, dieses Banprogramm anszudehnen und 1,1 Millionen neue Gelder zu fordern, um weitere 31 Gemeinden zum Anschluß zu bringen, d. b. die Gemeinden, die man sür den zweiten Ausbau vorgeseben hatte, lind was man heute als zweiten Ausbau betrachte, sei erst als dritter Ausbau gedacht gewesen. Tie neue Vorlage bringe den Anschluß von 55 weiteren Gemein- den mit sich. Es blieben dann noch übrig 34 Gemeinden in den Kreisen Büdingen und Schotten, abgesehen von den (Gemeinden des Kreises Schotten, die nördlich und nordwestlich des Vogels- bergcs lägen. Nach der heutigen Vorlage sei eine neue Kapftal- aufnahmc vo» rund 3,5 Millionen ersorderlich. Es stehe aber noch eine Kavitalauinahme bevor, NM die Kreise Alsfeld und Lauterbach und den nördlichen Teil des Kreises Schollen zu versorgen Diese Versorgung erstrecke sich aus 128 Gemeinden, von denen 63 sofort und 65 schrittweise m Angriff genommen wer den sollten. Wenn er dies alles erwähne, so geschehe es zu dem Zweck um zu zeigen, wie die Provinzialverwoltung über den ursprünglichen Plan sehr rasch habe wegschreiten müssen, Tie Verhältnisse seien stärker als die ursprünglichen Aussichten go- wesen und man habe ihnen Rechnung getragen. Bei dem wc,-- lercn Vorgehen rate er zur größten Vorsicht, Man dur,c den wirtschaftlichen Gesichtsvunkt nicht aus den, Auge verlieren Ein Anlagekavttal von rund 9 Millionen sei letzt |chm da. Wenn man bedenke daß bei solchen Ueberlandwerlen die Bruttoeinnahmen mindestens 12 Proz. des Aniagelapilals betragen müßten so ergebe sich, daß das BersorgungSgebii-t der Provinz ogne die' Kreise Alsfeld und Lauterbach bereits eine Bruttoein- nab,»-- von l l Millionen eriordere. Tie 12 Prozent berechne er wie folgt- Zinse.. 4,5 Prozent, Abschreibung 2 Prozent. Reparaturen 1 Proz. und Stromlau, aus dem ftaattichei, Krait- werk und sonstige Nebenausgaben 4 S Proz. Man mulic vielleicht sogar etwas höher gehen wie 12 Proz., weil die Erzeugung in einem iremden Kraftwerk stattsinde, das amü einen gew»,e„ Nutzen Halen wolle. Die Grätzenordnung: 1,1 Millionen Bruttoeinnahme und 100000 Mk. Zuichutz. aus Provinzmitteln mahne zur Vorsicht. Daher sei der Vorschlag der Provinzialverwaltung, das Risiko in Alsfeld und Lauterback, nicht allein zu ragen, lehr begründet In den, Erläitteriingsberickit leien die Nackwrderungen ftn einzelnen nachgcwiesen, i° datz er zunachlt Nichts iveiter zu sagen brauche, de bemerkt, daß von den Gemeinden des Kreises friedberg nur »och drei von der Versorgung ausgeschlossen blieben, die eine geringe Einwohnerzahl hätten und schwierig zu versorgen wären, ww.e eine Gemein^, d,e der Vrovini nicht erlaubt »°be, mit der Fernleitung durch ihre Ge- inartana zu aeben Auch in den Kreilen Gießen und Büdingen würde» nacki eim Reihe von Gemeinden nicht angeichloffen. Der Vertrag mit der Stadt Büdingen in von dem Promnzmlausichuß vorbehaltlich einer Neinen und oorzunehmenden lachlichen Feststellung genehmigt worden. Kreisrat Freiherr Schenk zu Schweinsberg- T-riedbe'rq- Drei Gemeinde» des Kreises nriedberg leien von dem Ausbau ausgeschlossen. Er sei veranlaßt worden, der Er- ioäaung des Proviiizialtaas anheim zu geben, auch bteie Gemein- ben in den weiteren Ausbau niizuicklietzen. a.ic Gemeinden Kälten die ihnen s, Z. zugesandtcn Vertragsentwürfe unterschrieben und zwl'chendurcki icicu die Leute von Installationsftnnen veranlaßt worden, installieren zu lassen, so daß fast alle Häuser Installation batten. Es wäre deshalb dringend wünschenswert, daß die Gemeinden aus Billigkeitsgrüudeii angeschlosscn würden. Tie Ueberlandanlagc iolle ja ichließlich nicht allein ein geschäftliches. sondern auch ein gemeinnütziges Unternehmen sein. Geb Iustizrat Jäckel -Friedberg kann sich dem nur anschließcn. Der -Ausschluß der drei Orte schließe eine gewisse Unbilligkeit in sich und dann sei auch der Kreis Friedberg der leistungsfähigste der Provinz. Bürgermeister AlleiS Friedberg oder der Kreis Ooeßen der l-istungSsäbigste ici, n»-lle er nicht enlsche!-- den. Die leistungsfähigen Kreise feiert doch auch dafür da, das; ie die ipe»»>er leistungsfähige» unteri'läigteii. Der Kreis Fried- beeg lönue Mit dem, ip.s bithcr sür ihn getan worden sei, recht zusiiehen sein. Er mochte biSen, an dem Programm iiichts zu ändern, dein was o.uqne» sonst erst die Kreise Büdingen und Schatten sagen, von denen eine ganze An>ahl iwn Eiemeindeir Nianqets sliljftaer Mittel jetzt »och nicht ver'orgt werden könnten. Es sei re»t schon, wenn man sage, das Unternehmen sei rin gcmefttnützigcs. Aber die Gcmeinmltzigkcit habe ihre Oirenze an der Leistnngswpigkcit, Wenn die Mittel es erlaubten, könne man später vielleicht die drei lü-meinden »och versorgen. Daß in den drei Gemeinden des KrerkaS Friedberg bereits Hausill» stallationen onageinhri ivaren, sei unerhört. In dem Gebiet oer Ueberlanoanlagc seien in Anbetracht deS verschiedentlich emv- sohlencn sreien Wettbewerbs jetzt über 70 Iastallan-iire konzcsiw niert, von denen wutzl einige auch da bereits installiert liätten, wo sie wußten oder mindestens hätten wissen müssen, daß in absehbarer Zeit gar keine Elektiizitäi binlomme, Helm die Früchte, die bu' freie Wettbewerb gexiligt hätte, wolle er sich nicht weiter verbreiten. Die Prouinz haoe jetzt ein Rundschreiben an sämtliche bis bcnte zugelassenen Installateure erlassen, in dem u, a. mit ?lftsschl„ß in den Falle» gedroht sei, die weitere Un- zulräqlichkeiten ertennen ließen. Was die Anfrage des Herrn Alles betreffe, so weise er darauf hin, daß die hier vorliegenden Verhältnisse im Provinzialtag schon einmal erörtert worden seien. Herr Alles möge sich einmal mit der Bauleitung der Provinz in Verbindung setzen, ob cs nicht technisch nuiglick sei, durch ein bewegliches Kabel wenigstens Tresckstrom zu erhalten. „ Oekonomierat tz o sin a n » - H o sg ü l l befürwortet auch vom geschäftlichen Standvunlt aus den Anschluß Alles. Oekonomierat F al ck-Fri ed b erg: Ob zwei oder drei Gemeinden aus dem Kreise Friedberg keinen Strom bekäme», ob Herr Alles nicht anaeschloiscn werde, seien doch Sachen, die gegenüber der heutigen Vorlage nicht in Betracht kämen. Er komme zurück aut die Worte des Herrn Baurat Schöberl, daß man vor- sichftg sein müsse. Aus dem Provinzialausschuß, der bis zu 12 oder 15 Millionen auswcndcn solle, ruhe eine große Verantwortung. Er bitte die Herren, die sich zum Wort meldeten, das große Ganze im Auge zu behalten. Banrat Schöberl-Darm stadt: Die Frage „Alles" müsse später einmal in irgend einer Weise gelöst werden, denn jenen könne nicht sür alle Ewigkeit ausgeschlossen bleiben. Wenn man aber heute diesen Einzelsall erledige, so würden sich demnächst die in de» neuen Gebieten Anzuschließenden daraus berusen. Hier sei vor allem Konsequenz nötig, sodaiin müsse noch eine längere Zeit verstreichen mit Rücksicht aus das, was aus geschäftlichen und allgemeinen Gründen notwendig sei. Hieraus wird der Antrag des Provinzialaiis- s ch n s se s einstimmig a n g e n o in m e n. Punkt?: Versorgung iv e i t c r c r G e l> i c i § £ c i 1 c der Provi n z mit elektrischer Energie. Ter P r o v i»z i a l a u s s ch u ß bat hierzu beantragt, der Provinzialtag möge ihn ermächtigen, die Versorgung dee Äreise Alsield und Lautcrbaäi und des nördtickwn Teiles des Kreises Schotten g e m e i II I a in durch die Provinz und ein indn - strielles Unternehinen zu bewirken, zu diesem Zweck die ersvrdei lichen Verhandlungen zu führen und hierbei die Einheitlichkeii der Elcktrizitatsversargung, vor allem die Eindeitlichkcit der Ge- »rcindeverträge einschl. der Strompreise zu sichern. Der Vorsitzende bemerkt dazu, daß die Vorteile, die einem großen Teil der Provinz bis jetzt gewährt worden seien, auch dem noch zurückstehenden Teil werden müßten, und zwar, wenn auch nur Schritt sür Schritt, so doch baldmöglichst. Er Iind Herr Baurat Schöberl hätten vorhin schon zum Ausdruck gebracht, daß die Provinz in dem Veriorgungsgebict des Ueber- landwerks Wölsersheim jetzt schon rin Kapital von rund 9 Millionen Mark investiert habe. Kämen dazu noch die Kreise Alsfeld und Lauterbach, so würde bas v o r e r st einen weiteren Zuwachs van über zwei Millionen Mark bedeuten, eine Summe, die der Provinzialausschuß bei den heutigen Ber- häftnisscn auizuwenden sich scheue. Es beständen aber auch noch sonstige Bedenken. Diese ließen sich dabi» zusammen fassen, daß man erst dann wegen des Ausbaues der genannten Kreise im Regiebetriebe der Provinz einen Vorschlag machen könne, wenn ,zu übersebcn sei, wie die Provinz in denr ictzigen Veriorgungsgebiet abschneide. Solange lasse sich ober die Versorgung dieser Kreise nicht ausschieben. Der Provinzial- anskchuß habe deslialb geglaubt, Vorschlägen zu sollen, daß man beiivilich dieses Teiles der Provinz versuche, einen Dritten unter gewissen Bedingungen znm Bau zuzuziehcn, Baue die Pravinz die Anlagen und Leitungen selbst, so werde der Baugewinn von einem anderen gemacht, ohne daß sie einen Nutzen davon habe Andererseits könne man bei Verbandlungen mit einem Trftteu den Baugewinn sehr wohl eine Rolle spielen lassen. Die Versorgung der Elemeinden müsse natürlich unter denselben Bedingungen, wie die der übrigen erfolgen, die Verträge mit den Gemeinden müßten durch die Kreisämter abgeschlossen werden und der Banqcwin» sowie die Materialpreisc müßten vorher sestge. legt werden, ebenso Ivie das Recht der Provinz, die Anlage, ivann sie wolle, zu erwerben oder einem anderen zu übertragen. Natürlich habe der Provinzialtag einen derartigen Vertrag mit einem Tritten zu genehinigen. Er glaube, daß dieser Weg sür die Kreise Alsield und Lauterbach am ersten zum Ziele führe. Tie Provinz müsse sür diese Kreise sorgen, weil sie moralisch dazu vervilichtet sei, wolle es aber zunächst auf eine süb sie möglichst erträgliche Art versuchen. Geh. Iustizrat Iöckel Friedberg: Der Ausdruck „zu bewirken" sei zu scharf. Teni Provinziallandtag lllüsse selbsi- verstäudlich freie Hand gelassen werden. Pom Vorsitzen d e u wird iwrgeschlagen, statt „zu beioirkeu" zu sagen „ins Auge zu fassen". Oberbürgermeister Meeum: Der Prooinzialdircktar habe die Vorteile auseinandergesetzt, die man vo» der Zuziehung eines industriellen Uniernchmens erwarte. Er könne sich diesen Hoffnungen nickt anschließen. Ei» industrielles Unn-rnehmen werde den Bau mir übernehmen, um Geld zu verdienen, Tieien Gewinn müsse entweder die Promnz als Zuschuß leisten oder selbst tiagen. Er wiftde gar leine Scheu trage», sür die Kreise -Alsield und Lauterback heute schon 3 Millionen anzufordern. Man solle die Versorgung, wen» auch nicht beschließen, io doch ernstlich ins Auge fassen Aber ine Provinz aljein solle bauen. Tic Finna werbe den Baugcwimi so berechnen, imß das Risiko des Verlustes inöglichst gedeckt werde. Er erinnere an die Straßenbabnen, die von Gemeinden erworben loorden seien. Tie Stadt Köln babe 15 Niillivnen Mark zahlen müssen für die Konzession der alten Pserdcbahm, um diese enfferuen zu können. Solckze Werke werde man Nicht wieder los. Er erinnere an die Straßenbahn in Berlin. Wemi man bei der Abiassunq der Verträge noch so vorsichsig sei, der Pserdeftlß komme doch nach. Er erinnere Ml die Schwierigkeiten, die die Gemeinden gehabt hätten, um die privaten Gaswerke zu bei eiligen. Heute noch existiere» vrivare Gasioerkc in Berlin und Frankfurt. Auch die Städte Mmnz, Wonms usw. hätte» nach seiner Ansicht besser die Beriorguna mit Elektrizftät selber vor- genommen. Er müchic deslhall bitten, zioi>ck>en den -Worten .„SckoUeu" uiii» „gemcüifom'’ noch cinzuschalten „unter Umstän- äen" D»Z bange direkt zuiammen mit Punkt 4 der TagesoiÄuung. ins locrde baiau, Bedacht zu uelMen sei», die elektrische Energie billiger zu dcichajscn, ul» iie bis jetzt geliesert iverde. Die Menne, die die Provinz den, 2,nute oimehmen müsse, lvrrde ,etz! ivolst schon erreicht sein, cs werde sich liier nur um da- „Mehr" liandeln fr* miiKtnt Verhaudlu» ,eu geführt werde», das! der Staat diese dcfm/iitär wesentlich billiger abgelx'. Ta» Wölierolreimer Wert rentiere sich jetzt schon mit 0 Prozent, frt da de lster in ltzicßen selbst^ dir Erfahrung gemacht, wie ein Mehr an Stromerzeugung Sic Selbstkosten für Hohlen und Tel sinken lasse, »gmenllick, lvenn es sich um Lggesabnehiner handele. Tein Staat gegenüber inerdr man in» Auge lassen niüssen, daß die Provinz selbst für den Mehr- hedarg ein eigener Werk bane. Sie könne wesentlich billiger pro- duzieien. wie sie den Tlrom jetzt bekrmimc. stticisrat Tr Heinrichs Als selb dankt der Pro- tniizialveiwaltuna für die Fürsorge, die sie dem iireis Alsseld a». gedeiden lasse. Bei deni Bau der Anlage sei für diesen die Haupl- sache die Üentrolle der Provinz und das-, die dortigen Gemeinden ebenso ivic die schon versorgten Gemeinden liedandelt, ivwic daß die lllreirSmter zur Mitarleit bcrangczogen »nirdeu. skrekSrat Dr, M crck-Schottc» Költ cs , für wünschenswert, daß siatt dem Wort „und" ziviicheii de» Worten „Provinz" und „ein" gesetzt wird „oder". Weiter sei itmi nah,' gelegt ivordc», dorani hinzuweiscii, ob es uiögtich wäre, auch dar- Secntal mir irincii Mübten esnzubeziehen. Tic Bcrsorgung dciselbeii ioerdc ianst außerordentlick ichivieri i sei». Ockonvnricrat S'chadc-Als fc lt>: Ta» die Frage der Versorgung der Kreise Alsfeld und Lauterback' schwierig lei, iveede memand verkenne», denn sic brächten lischt die Sicherheit der Betriebseinnahmen nüe die anderen »reise. Sielte die» sest, s» sei damit die inoraliickic Berpslichtung der Provinz, die »reise zu versorgen, nickt getost, sondern nur erschwert. Es bandele sich iiur darum: Seie» die Mittel der Provinz so beschränkt, da» auch ein erhöhter Zuschuß ZN der Elektrizitätsversorgung von ihr nicht getragen werden könne. Ter Zuschuß sür da» setzige Bersvr- gungraebiet belaufe sich aus 70000 Mark und werde sich durch die heutigen Anforderungen aui tOOtXtO Mark erhöben Kämen täe »reiie Alsfeld und Lanier buch »och Kinzu. io iverde er sich vielleicht um 50000—00000 Mark erhöhen Ter Provinz Iverde also immerhin »och ein Ucberschusi au» dem Wasserwerk bleibe». Nun sei seine sestc Ueberzrugung, da» die heutige Uebcr- landanlage, io wie iie jetzt besiehe, nur sii den ersten Jahren übcr- bauvt Zuschüsse erfordere. Er glaube, daß. wenn die Elektrizität in die »reise Alsseld und Laurerbach -getragen werde, dann,iuch dort in ungeahnter Weise die so sehr gewünschten industriellen Unternehme» sich sind«» würden, und das; da» Gesaintrisiko sür die Provinz sich aiißerordentück vermindere. Er schließe sich durchaus den Besürchtungcn des Herrn Ober- lniigermcisteis Mecuni an. Er würde es ganz besonders bedauern, ivenu die Areise Alsseld uua Lautervach von einen, industriellen Itniernchmen versorgt würden. Auch er wisse gu» Ersahrung, da» durch eine Gesellschaft schon -große Msßständc licrbeigesührt worden seien, die oft unter große« Opiern wieder gut genmcht iverden rnüßlc». Tao mahne zur Borsichi, und er wisse cigeutlich bis setzt immer noch nicht, wohin der Gedanke ziele, Toß die Provinz in der Lage sei, die Mittel auszubringen, fei ziveisello», Taß da» Risiko vermindert Iverden solle, verstehe er nicht. Er könne sich nicht denke», daß eine Gesellschaft ohne Baugeivinn arbeiten werde. Alles in allein glaube er auch nicht, daß die Provinziatverwaliung als solche ungeeignet sei, ein solches Unternehmen zu rühren. Tie großen Gemeinwesen der Städte iührten auch ihre Unternehmen selbst. Es müsse sich ein Mann linden, der unter Aussicht der Provinz die ganze Sache technisch leiien könne. Das Wajserwckl sei auch ohne Zuziehung einer Gesellschaft gebaut worden. Er inöclite die Herren vaii, Piovinzialtag doch bitten, zu prüfen, ob dies nicht der richtige Weg sei und ob es nicht inöglich sei, iliu zu Ende zu sühlln. ikreisratvon W e r n c r - Lau t e r da d,: Für drn »reis Laiiierback- tomme cs vor gllem daran, a», daß er möglichst? schnell Elektrizität bekomme. Nach den Aussührungcn des Herrn Vorsitzende» -glaube er nun, daß es allerdings zurzeit nur niöglich set, mit einer Gesellschaft zu arbeiten. Den Antrag des Provinzial- ouSschussce halte er sür richri >. Im anderen Falle werde der »reis Lanterboch »och sehr lange ans Elektrizilät warten müssen. Geh. Instizrat Rabenau-Büdingen: Er glaube, die Diskussion über diesen Punkt sei iveirläussger geioorden, als nnbebsngt nonoendig. Ter Zweck des Antrag» gehe von folgenden Gesrchlsvunkien aus: Der Provinzialausschuß sühic sich verpilickstei, dahin zu wirten, daß auch den »reisen Alsseld und Lauierbach die Vorteile cingertlliirt würden, die die anderen »reise bereits be iäßcn und Kerbe den Willen, dieser Frage entschieden näher zu treten. Entioeder versorge die Provinz diese »reise allein, oder sie ziehe irocki eincir Dritten dazu. Tie Ergebnisse würden natürlich dem Provinzialta, uniertrcitct, aber der Provinzialausichuß nrüsie ent die nötigen Grundlagen beschaffen, um sich entscheid.'!! zu können. Etwas anders* wolle der Antrag nicht. Ter Provinzsalausschnß ivolle einmal sehe», wie weil mau kommen tonne, wenn nian eine» Dritten zuziebe. Er sei allein deshalb schwankend, weil es sich bei direkter Veriorgniig durch die Provinz um rin werteres »apital vvn 4 Millionen Mark handele. Er glaube, daß inan den Antrag vollständig passieren lassen könne urit der einzigen Abänderung, daß inan statt „zu bewirken" „inS Äuge zu fassen" sage. Oberbürgermeister M e c um - Gs c ßc n : Rach den Erklärungen des .Herrn Geh, Instizrat Rabenau ziehe er seinen sAntrag zurück. Ter Vorsitzende iüürt äu», er stelle noch einmal aus- diücklich fest und dürfe Ivohl auch annchaien, e» sei die Ansicht der großen Mehrheit der Veriaminlung, da», wenn die mit einem Tritten zu sührenden Verhandlungen ei» solckie» Ergebnis Kätten, da» sie vom Prvviiizialtag in einer seiner nächsten Taqungen -iutgebeißen werde» sollte», die Notwendigkeit, die »reise Alsjeld und Lauierbach durch die Provinz in eigener Regie mit eleftrifrlger Energie zu versorgen, enlialle. Sollte der Provinz,altag mit d>-m Ergebnis jener Verhandlungen jedoch nicht einverstandeil sein, was iich ja demnächst zeigen weide, dann habe er immer noch freie Hand sowie Zeit und Getegenbeit, zu überlegen, vb die Provinz die Sache alsbald in eigener Regie inndie» solle. Der. Antrag des Provinzialausschusses wird dicrantmit der Abänderung einstimmig augcnommen, daß swtt der Worte „zu bewirken" gesetzt wind „ins Ange z» fassen". Es lammt setzt weiter zur Verhandlung der Antrag des P r o »III z ia l a usschu ss cs, uwnach der Provinzialtag de» Ausschuß ermächtige» soll, mit der Staatsverwaltung »oegen Stromlieieiung sür die »reise Alsfeld und Lauterbaä, in Bei» liandlnngen zu treten: die Verhandlungen sollen sich auch darnnl entrccken, od nicht mit Rücklicht aut die verändezie Sachlage eine einher,liche Organ,iätioii für das gesamte ElcklnjitätsUiircr- nehmcn onzustrcben sei. Der Vorsitzende bemerkt dazu, daß »ran ioezen der Frage der Strrnnlicserung zunächsi auch das Ergebnis der Verhandlungen nett einem Dritten abivarten könne, Ter Antrag fordere im übrigen imr eine Bollnmcht sür den Provinzialausichuß, da» er mit der Regierung wegen verichn-denartiger VcrtragStragen einmal ins 'Benehmen träte. Selbstverständlich sei über das Ergebnis der Verhandlungen den, Prvvinziatiag Bericht zu erstatten Oberbürgermeister M ec uni-Gi eß e n: Er möä»e litten, die Vollmacht des Provinzialausschusses »och zu ,'rwe'itcnl. E» handele sich seiner Meinung nach um den Gesamtbedors an Stronc über die bisher vereinbarte Menge hinaus. Er beantrage statt der Worte „wegen Stvomkieserung" zu sagen „wegen des Mehrbedarfs an Strmn", Boksitze>ider: Die Provinz liabe ihren ganzen Strmn- bicdart für das Versorgungsqebict Wälscrshenn von dem Staate zu beziehen. Anders sei es dagegen mit den »reisen Alsscld und Läutcrbach. Oberbürgermeister M e c u »,-Gieß c u: Er äadcre >-«ldn Antrag dahin ab, tue Woric „sür die »reise Alssetd und Lauterbach" zu streichen und doiur ;u setzen „über den Rahmen des hestebendm Verträgen hinaus". Der Antrag wird sodann in dieser Fassung etüstiminig angenommen. Zn Punkt 4 Anträge und Mitteilungen sührt Forstmeister Dr. W cb'c r - » v II ra dsdv r s folgendes aus: Er bade mit dem Provinzialdireklor schon vor einiger' Zeit darüber geiprocheu. wie »ich die Berbällniise der Uebei-landzeutralc bei Ilmwgndlung des lluicrnchinens in ein Gemeinichaiichinter- nehmcn gestalten würden. Die dabei gepslogenen Envägungen hätten auch zu Ervitcrnngen über die Verhältniisc des zurzeit im Tienst der provinziellen Ileberlaudanlage läligeu Personals geführt. Es habe sich gezeigt, daß die Frage der sozialen Fürsorge für dieses Personal keineswegs einfach biege und daß die Provinz Obcrhessc», die jetzt schon ein recht bedeutender Wirt schaitskötpcr sei, in diesen Fragiw anderen Vorjltirilten unter worien sei, wie bci>pielsweisc die Städte. Dies sei sür die »utünilige Entwicklung großer provinzieller Untcrnehoinngen cin Zustand, der zu Bedenken Anlaß geben könne Da er »ach der müiidlicheii Besprechnnq annehmen tönne. daß eine Inler'vellation hierüber den Herrn Vorsitzenden beule wobl nicht völlia Nilvorbereitet sinden werde, frage er an, itric die von ihm berührten Verhältnisse lägen. Ter B o r s i tz e n d c auuvoriele hierauf elwä svlgcndcs: Es handle sich bei dem Gegenstand der Anfrage um Dinge, die die Prooinzialverwaltung bereits längere Zeit beickwittglen und die demnächst doch cinnial amtlich behandelt iverden müßten. Die Provinz habe demnächst i» der Ueberlandonlagc allein ein »a- pital von beinahe » Millionen investiert. Dazu käme noch das im Proviiizialwajierwerk angelrgte »apital iwn rund 5Millionen, io da» die Provinz schon in naher Zeit Uilternehmerin von Werken sei, die eine» Werl von rund 13 Millionen repräsentierte». Man büric diese» Anstalten auch »och die Provinzial- sicchenanstall uitt einem Wert von rund 600000 Mark beifüge» wenngleich vielheickt ei» Unterschied gemacht iverden könnte zwi sckieu Unternehmen, die der »ommunalvcrbaiid, ivcn» auch nicht aus Grund einer gesetzlichen, so doch einer moraliichen Vcrpslicb- lu»g den Provinzeingeiessencn gegenüber errichtet habe, und zwischen solchen, die rein gewerbliche» Zwecken dienten, und die, wie von der Provinz, so auch vo» sedem beliebigen Dritten errichtet und betrieben werden könnten. Run- inebr dürste» nach den Vorschriften des Fü c s o r g e I a s s e » gesetzes, da ein cntiprechendc Ausnahmen zulaisendes Pro- vinzialstatul bezüglich der nicht fest angrstellten Beamte» z. Z. »och nicht in Geltung fei. gewisse Kategorie» von Bediensteten iä mit ich er provinziellen Unternehme» z. Zt. allerdings de» Porschriiten jenes Gesetzes unterliegen. Er glaube auch, tuiß man bei Erlaß des Fürsorgcgcsetzes wohl an Heranziehung einzelner Kategorien des in Provinzial-Sicchenaustaltcn, »reiskrankenhäi! ier» nsw. lätige» Personals zur Fürsorqekatse gedacht habe, ob schon diesem Personal z. B. das in den staattichcn Irrenanstalten tätige Personal zum mindesten gleichzuslellcit sein möchte und dieses seines Wissens in gleicher oder ähnlicher Weise nicht ver- sicheruug.Zvilichtig sei. Dagegen wäre cs aber wohl kaum möglich gewesen, bei Erlaß des Fürsorgckassegcsctzes vorauszusehcn, daß eine Provinz z» io großen Unternehmungen schritte, wie dies die Provinz Obcrhcssen bereits getan habe, und daß alsdann auch das Personal derartiger gewerblicher Großunternebmungen den Borschritten des Fürioigekaisegesetzes unterliegen werde. Im acgcutciligcn Fall wäre wohl sicherlich für solche Unternebiuen, die doch ohne weiteres den Beweis für ein überaus stark end- wickclies Wirtschaftsleben innerhalv der betressendcu Provinz erbringen. eine gleiche Ausnahmcbestinimuirg in das Gesetz gui« genommen worden, wie man sie im ivvhlverstandenc» Interesse der Städte in dein Gesetz sände, eine Vorkehrung, die gerade mit Rücksichl aui das in den Städten pulsierende Wirtschasts- leben dahin ginge, diese nicht unter die Porschristen des Für- sorgekaiscgeietzes z» stellen. Es gäbe eine verhältnismäßig nicht unbeträchtliche Zahl von kleineren Gemeinden m i t S t ä d t e ardnnng innerhalb des Landes, hie in ihren gewerblichen Unternehme» iGas-, Wasser-, Elektrizitäts nsw. Werkens auch und Elellri.zitätsvcrsorguugswcrkcs der Fall sein iverde Betriebe, ohne Scktzidigung der Interessen des von ihr angenommene» Personals, den Gemeiubeu mit Städteordnnng und deren Pcisonal gleichgestellt werden könnte. An einer solchen Regelung halten sowohl die Provinzial lasse wie auch die Bediensteten in den provinzielle» Betrieben ein gleiches Interesse, das iich alterdiiigs mit deinienigeil der Fürsorgekasse nicht durchweg decken möchte. Das insbesondere in den Werben tätige und mit der Zeit stets ivachicndc Pcrional, auch »asienige, das nach dcu Borschrisren he: Fülsorgckassengcsetzes unter dieses («esetz satten könnte, werde nach der Raiuc des Betriebs und bei den in Bctrach! koininenden Personen stets et» stuktuicrendes sein und bteibe». Es werde sich, wie in aUe» größeren Betrieben, verändern und unter Umstanden verlcssern wollen, es werde auch gegebenen Falles schneit einmal entlassen und durch neues ersetzt iverden müssen. Seine AuinaHinc in die Fürsorgekasse stelle also im allaemeinen für diese sehr gute Risiken dar, im die »ai!c die Umtagc» und die Beiträge sür dieses Personal erhielte, aber ivohl nick« häufig in die Lage käme, die »onicgucnzcir aus der erfolgte» ltmlagcii- und Beitragszahlung ziehen zu müssen. Was hiernach einen großen Vorteil für die Fürsorgekasse bedeuten iilächtc. stelle sich sür die Provinzialkasse aller Porausficht nach als eine ganz erhebUckre Belastung dar. Sie iverde >» Znkunit lahranS iahrci» Umlagen, das Personal werde Eintrittsgeldcr und Beiträge bczalilen müssen, ohne das, hierfür n-m»enswerte ttzegenleistunge» zu erwarten seien und insbesondere da« Periouat werde aus der Versicherung greickare Vorteile nicht ziehen tonne», da es bei einem Wechsel in der Stellung nach außerhalb von Hessen zivar vielleicht die von thi» gezahlten Eintrittsgelder und Beiträge zinslos zurückerbaltc, dagegen ober >ür die Zeit der Versicherung in Hessen des Vorteils aus der An lestelltenversicherung uerlustig gehe, weil ihm, wenn es nick» auch gleichzeitig in der Angestcltten- veiiicherung versichert, sei, die Zeit, während der cs i» der Für - iorrekasie verjicherr war, für die Angestellteuveriickierung nicht zähle. Auch aus biefer Fotgeerickvinung dürfe lnrvorgchen, daß die Vorschrisleu des Füriorgekaiiegesetzes aus Verbältnisse, ivie inan sic schon letzt hauptsächlich b e, de n großen gewerblichen Unternebmungen der Provinz Imbe. nicht ziigclchnittcii seien. Wem, nach dem Fürlorgekaiiegeietz Ivenigslens eine de- Ammte Stelle vcrijchert iverden könnte, und ivenn damit die ein- »zal für einen Periichene» gezahlte» Umlagen nicht verloren gingen, dann wäre tckw» viel getwlien. Jetzt lägen aber die Ber- bältnisse io, daß die Bediensteten der Beite säst regelmäßig nicht nur unter das Füriorgckasicaeictz fallen dürfte», sondern daß dieie Venicherung »ntcr Umstmiden nicht einmal die Bc- ireiung von der Angestellleuveriick»-rnng »»> irch brachte. Denn als frei von der Äiigestelltenvenicherung könnten, die BeOrensteten nur dann angesehen lverden, >oen». abgesehen in», ihrer Zngehörig- kerc zur Fürsorgekasse, ihre Anstellung unwiderruilich sei oder, soweit die Anstellung widerrnslick, ivärc, die »ündigung von dem Borhandeniein eines wichtigen Grundes abhängig gemacht wäre, über den bei Streitfällen eine außerhalb nelnude Instanz in eniillieiten habe. Es sei dies für ganze Angestelltenklaiien gleichbedeutend iNit einem doppelte» Versicheruirgszwang, weil kein kauimännischbet riebe »es Unlernedmen seine Bediensteten unwiderruilich anstelle,- oder die Widerruilichke« von solchen erschwerenden Umltänden abhängig machen könne. Betrachte man hiergegen die Rcchtslagc, in der sich zurzeit ichon die kleinsten Gemeuiden Mlt «tädteordnung bezüglich ihres in den kom munalen Betrieben tätige» Personals der Fürsorgckasicgesetzgebung gegenüber beiändcn, dann läge allerdings nahe, eine Regelung der Veriorgiingsv-rhällnisie des Personals anzuftrebcn. die in gleicher Werie dessen Interessen und denjenigen des Provinzialverband-. entsmccke. Für das Personal kämen auch noch die Vorschriften der ReichSversiebetuiigsordilung, insbesoildere die im Vergleich zu srüber erweiterten Vorschriften bezüglich des Geltungsbereichs der Unsallvcrsjcherimg sowie diejenigen der Hintcrbliebcnensürsorgk, in Betracht. Dip Frage, ob alten diesen besonderen Verhält,nsscn nur ant dcur Wege der Gesetzesänderuna Rechnung getragen iverden könne, mpgc vielleicht ausscheidcrr, da der Artikel ä des Fürsorgekassegeietzes die Möglichkeit dafür zu bieten scheine, bestehenden Notwcndigleite» auch ohne Gesetze s äIlde tun a Rechnung zu trage». Der Absatz 1 jenes Artikels laute: „Tic Vorschriften der Artikel 2 und 3 sind nicht anwendbar aus Beamte und Bedienstete, die einer Fürsorgcein- richtiiiig angchörcn, die ihnen i»i Fall ihrer Tienstunfähigkcit einen Ruhegelialtsansprnch und ihren Hinterblicbeneu Stcrbe- gehalt, sowie Witwen- zmd Waisenvensionen miichcftens in der durch dieses Gesetz vorgesehenen Höhe gewährt." Danach löniic vielleicht jetzt so verstidren iverden, daß sich der Provinzialausichuß überlege, inwieweit, NM den eben verlesenen Vorschrisleu gerecht zu iverden. die für die Provinzial- bcamlen und -Bediensteten vor einiger «seit erlassene Satzung zu ergänze» sei» mochte. Alsöaii» müßten die für zweckmäßig erachteten Ergänzungen dem Provinzialtag zur Billigung vorge legt, lind schließlich müßle dem Ministerium des Innern Vorlage gemacht werden. 1 - Forstmeister Wcbcr-Konradsdorf stellte hieraus folgenden Antrag: , ' Ter Provinzialtag wolle beschließe», den Pcovinzialausschuß ZN ersuchen, alsbald 1. in Erwägunge» darüber einzutrctc», Ivclchc Schrfttc zu unteniehnieu find, um -die Interessen der Provinz und der I» ihren Unternehme» längen Personell nach Lage der jetzigen Gesetzgebung zu wahren, 2. ioweit erforderlich, eine Ergänzung der Satzung über die Tienslverbältnisse der Angestellten der Provinz Oberheisen vom 24. Juli lltI2 unter Berücksichtigung der Borickriiten in Artikel 5 öft Fürsorgekasiegeictzes cintrctru zu lasse», über die Frage der Genebmigniig dieser Ergänzung zunächst, , und zwar noch vor criolgender Bejchlußsassung des Provinzialtags darüber, mit Großh, Ministerium des Inner» ins Benehmen zu treten, und dem demnächst zusanimen- tretcnde.n ordentliche» Provinriaitag von dem Ergebnis der eingclcitctcn Brrhandluiigen Bericht zu erstatten. Nachdem der Vorsitzende noch sestgestcllt batte, daß man im Antrag den umgekehrten Weg, wie denjenigen seines Vorschlags gehen wolle, nämlich nicht zunächst de» Provinzialtag, sondern zunächst dos Ministerium des Innern mit der Angelegenheit zu besassen, wnrde der Antrag Weber ci» stimmig au genommen, Ta niemand mehr das Wort wünjcht, jchließt der Vorsitzende mit Worten des Dankes die Versaminlnng. rinivrrfitäts-Nc» el»richten. — Zniii Professor der Philosophie und Acsthetik an der Handelshochschule zu Köln ist Professor Tr. Phil. Rodert Saitschick von der Eidgen. Technfschen Hochschule zu Zürich berufen worden. — Der Pharmakologe, Geh. Medizinalrat Dr. ined. Wilhelni Filehue, ord. Professor an der Universität Breslau, beerbt am 12. Februar seinen 70. löeburtstag. — Im 'Alter von 86 Jahren ist in Wie» der emerit. ord. Professor der allheuieineit und technischen Pbhsrk, ins- besondere für Elektrotechnil,' an der dortigeu Technisckn:» Hochschule Hofrat Dr. Phil., Dr. techu. Adalbert v. Waltenhofen zu Eglossheim b geikorben. Die Marttpreifc für Bich und Frucht «nid die E-ießener Fleisch- «>»v Brotpreise NU, 0. Februar 1914, Schlachtviehpreise in Frankl urt a. M. Flelschpreis« in Gieße,, Ochs«:, 50 Kg. Schlachtgewicht 79—93 Mk. Kg. 92-100 Piz. halber Kg. Schlachtgw. 85-108 Pf. 7, , 94—98 , Schweine '/. . . .. ...65-68, 80-100 . E elreidepreise tu M a » n h e > m Brotpreise in Gießen Weizen 100 Mg. 19.75-3» .SU Mt. Roggen 100 Stg. l6.25-I6.50 Alk. [ Weißbrot 2 »ig. 62 big, | Cchivarzbrot 2slg. 54 li(g, M«tr«r-!ssische vr»dachttmsen -er Lta ion Giessen |jr z u-b>- 1914 II 5| it i* 4* sl '■& SZ ■sf • gJ H i 9.’; 2" : 749,5 + 8,0 4,7 68 «w 2 3 9,| 9“! 750,0 + U 4,2 85 sw 5 10.| 5“ 750,8 -1,9 3,9 98 0 0 2 Weller Somieufchein Reis Höchste Teniperalue am 8. bis 9, Februar 1914 = + 8,1 *C. Niedrigste „ ,8 ,9. , 1914 — — 0,2 •, Niederschlag: 00, mm. Brklärun^! Mein kleiner Lob», der von ,'ckuvächlicher Körverlvnsiitmio» ist. bot sich durch Biolou so vorteilhaft ciiliolckeli. daß ich letzt meine volle Freude an ihm habe, Er wurde bald nach Beginn bei Bioion- lenusteS viel lebbailcr und bekam wieder Avpetit, der ibu, io lauge ebbe. Er ist jetzt ei» wirklicher Wlldtang Andere Sveilen verursache» ihm stets Berdanungsbeschiverdeu, Bioson dagegen ist ihm immer vorlresslich bekomme!! n»d dov einzige Büttel, da» auch mich bei meiner ichivnchlichen Natur kräilia und Ividerstanddläbig erhall, ein unerschövliicher Bon, von Energie und Lchassensireude, Frau «au,sch. Dresden R„ Lovels», :«>< Unierlchrift beglaubigl: l>. 9, l.l, Or, Galle, Kgl. Rolgr. Bioson, das Pake!, »lehrere Wochen auörelcheud. 3.— tu Apotheken, Drogerien. 298b Eil Inger Caiieyii ist eine Lost. ^ cv aeseüscbafrlicheu Berpftichtungeu und sou> u'llkn ^ergnüauugeu i)t doch auch nickt frei von Nachteilen für die (Gesundheit, .tm bättnaiten find Erkältungen, gegen deren .folgen achte lodener Mitteral Pasltllen längst bewährt und. Betonders gitte Dienste Inn btc Pastillen auch morgens beim Autitedcne weil sie Nauchverschlcintuiigen re. be'eittgen und schnell den .^alS vollständig freintacken. Man achte aber au» den Namen weil nur ,>ayS Pastillen ans beit 3a!«ctt und iS deo Bades Loden a. T. gewomten sind. Die Schachtel kostet « Psg., überall erhältlich. 342ss , ^ie bereitet nt o nsich e i n ebenso v o r z ü ll l i ch c s wir billiges vaarwasser selbst? Die Ursache dcS srn^emqcn Ergraitens und Ausfallens der Haare ift außer in fonftitutionellen >tranr!)etten Menelsohne in enter inattgelhaflen Pflege der Kopf' haur zu suchen. Ausscheidungen der Kopfhaut. Schuppen und Schinnen, .Kopfgrind bilden einen geeigneten Nährboden für mancherlei Parastten, dte in erster Ltnie als die Ursachen der gcstörtett Funktionen der Kovlhaut in Frage kommen, und deren gründliche und oauernde Beseitigung matt von einem auten Haarwasser verlangen welches diesen Hweck in der vollkommensten ^etfe cnullt, bereitet mau sich selbst, indem man sich in der nächsten ^otheke oder Drogerie eine Flasche ^olchteift für .'»O Psg. und für ^ de. fotogne kaust, Aus dent jeder Flasche des echten Goldgerjt dergcfugten Prospekt findet man eine genaue Anweisung, wie man sich für 60 Psg. */ 4 Liter Haarwasser bereitet. 88^/, Bekanntmachung. Leircsicud: Die Moibildeniiistun» sür Cbetbefien. ,x»r b»i god> 1914 Heben clioa 2000 Mark zur Beringung. Ivctibe zu mobitbiigei» Zwecke» in erster Linie zur Umrrsliitzunq bedürstigcr .stleinkiiidcrschulc» »erwenbel werden sollen. Die Bors'ande solctier Schulen, sür welche eine Unterstützung «cmünlchl wird. luerde» nuigesordert, unter dknqadc der Kabl der die Schule delucheudei, Linder und desjenigen Betrage». de» die Gemcuide ale Znschns, zu den Losten der steiukinderschule jährlich auiwrndet. begründete Gesuche die iväiesienK de» 2t>. ,>edrunr luerher einzureichen. Den Geittcheti ist ein Auszug and der lecue» Rechnuuis beizuiügcn. 1979 Giene», de» 3. Trelnuar 1914. Der Borsihcndc der Ma!liilden>iis»ii>9 sür Oberbessen: Ne. Usinuer. IwpfslföLitöpMs (Medizinische Klinik, R(iuifi'trajjc). Sprechstuitde: Jede« Mittwodi abeiiö De« Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkraiilcn und Angehörige» von Lungenkronlen. OäOV Ausgabe von Attesten sür Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge sür Kranke und ihre Angehörigen zur 'Vermeidung von Ansteckung. V«»it Holzversteifternrrg in der fürstliche» Lbersötsterci Lich. Montan, de» it!. Februar, vormittaao SV. Ubr. ein Dislrikt Riedwnldi Scheiter, Rm.: 89 Buche»: Kuuvvet, Rin.i lldv Buchen. vlllO-tchen. :x>Robctboiz: Slolkbotz. Rni.: 7t Buchen, 48 Eschen. 74 Rodclbotz: Rcisbotz Bteltcn: 49»» Blichet, »SOO Horstwetleni, 10850 Eiche» i7no» Horst- wclleui. 2« Eiche« 2,04 7?ftm. zu Vtinatvictcn und Deichseln. 28 Eiche» »8artcuvioiten 1,30 Sbu., 573 Tkichlen-Dcrdstanaen 18,83 Zstm. tZoalier-, Latten und Wagnerbolz'. Die Z»sa»ii»enl»»jt ist ans der iofl. alle» Laubacher Strave, wo dieselbe voni Knsuvcg Lich—Vordach ge kreuzt wird. Dicnettan. de» t 7. Tdebruar. vormittags 0' Ubr, 4» de» Distrikte» Miibiberg, Kubunler. Grnndor» und »onzebühl: Scheiter. Rm.: Net Buche», 1 CficUcu; dtnüvoel, 180 Buchen. 83Eiche», 3V. Linde, 31 finbclbols; Stbike, Am.: 87 Buchen. 12 Elche», 20 Radctbolz: Reisbulz und Welle»! 3479 Buche» >lt»0 TtoriiweUe»'. «ao Eiche» '400 Horitivellent, 40U Nadelbolz und 24 Mim. Linben-ReiSholz zn Etbienreie ca. I»> Eichen tOartcnvioitc», 3 Linde»' üämmc —1,29 irit,». Die ZuiammeilkitN't ist ans der Kreikstraße L uv Steil' bach am Konzcbübi und ,>eld Brcitcnrod, _ 187311 Holz-Berfteigerttttg der Grafticheu Obersörfterei Laubach. Montaq, den 10. Februar, nach Zuiammeuknuit IO 1 /- Ubr tat Saale deck MastwirtcS Karl Tcklörb ,u NnvvertSbura. 1. Anck kc,öl.'»ckc>r. Prügel. Rni.:Buchen 2. Kl.. 18 (Lichen, 13 Nadeln. 6 Eilen, 4 Windei, Ol Bnchen- slainlnreiserprünel, 10 Nm. ^ichkcnreiSstan^enl.Kl. 2.Bibcr- loli. Bucke, ^nl.: 115) Scheu. 5,7 Prügel (die Nnnlmern IÄi-207», ferner 14 Sckeil 2. »L 20 Prügel 2. Kl., 5,8 Stocke. 02 Reiserprügel, 2 Eicheuscheit und 8 Prunel. 3 lOlaötrau. 5» Eichcnprügel. 8Buchen stücke, 0 Bnckenreiservrügel. 4. Sil^ back. Bucken, Rm.: 0 Scheit 2. Ä!., 41 Stannnvrügel, 47 Stöcke, 25 Neiservriiael, 370 Stannnreiser, 32 Eickieil' vrügel, 4 Bnchenlnngwieoen lO lg.. 8 Durchm. ^ 0,12 Fstm.). 5». Altcnaerickt, Borngrade»«. Prügel, Rm.: 1,8 Bucken 2. Kl., 8 Eichen. 171 Buchenstmilmreiser tnbstdg.l. (». Eick- dcrg. 20 Rm. Nadettlöcke. LoSbol; und Kohlreiser flckckcn weile. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht Zunr AuSgebot. __ 1044 f) Holzversteiaerung. Fm Licker Sladnvald. Distrikt Rehtränksberg. Lange buche»! und Etienkanle, werden TouuerStag, den 12 . Fc bruar 1014 versteigert: Sckeiter, Rm.: Buchen 45,0, Eichen 8, Linden 1,5, ftieferrt 2, Fickten 0,7. Knüppel, Rm.: Buchen 55, Eichen 7.4, Linden 1.5, Kiekern 4, Fichten 3,0. Reisig Wellen: Bucken 5000, Eichen 480, Linden 50, Fickten 80. Stöcke, Rm.: Buchen 160, Eichen 18, Linden 1,5, Fichten 17. Bemerkt wird, dag von dem Bnchhnstocktwlz 52 Rm. fein zerkleinert find. Derbstangen: Fichten 404 Stiick mit 28^0 Füm, Eichen 17 Stück rnit lt.«!5Fslm. Nntr'Knüvvrl. Rm.: Eichen 2,6 lL2Mtr. langl. Nut» Steina, Nrn.: Fichten 270 tSnalicrbolz), Eschen 0,4 ^r-agnerli»^-». Zilsammenkunst und Anfang vormtttagS 10 Nbr in Distrikt Nelitrnnk-kbcrg an der Kreisstratze Lich—Hatlerrrod. De^gleicken werden ArettaO. den 13. ^dcbrnar IM4, in den Distrikten Rotlrerbnsch. Lindenseif, Kronau, Sauloch, Ettingsliauserkoxf nnd Kleinbäuscrberg versteigert: Sckeiter, Rm.: Buchen60. Eicken21, Fichten8. Kiefern 25. Ktniivpcl, Rm.: 26nchen 50. Eichen 40. Erle 15,. Llsve 6, Fichten 8. Kickern 55. Reisig Welle«: Bucken 3000, Elchen 340u. Erlen 17UU Linden 580l». Fichten 2600 «gebunden Foril Scllenl. Kiefern 3780 «gelnrnden». Stöcke, Rm.: Buchen25, Eichen 61. ..icklen 05, 5iiesern 75. Rntz Sckeiter. Rm.: Eichen 10 «2,2 Mtr. lang». Nut» Reifer. Rm.: Fichten 46 (AU BoLmcmtangcu geeignet. Zusamlnenkunil »,nd Anfang Vormittage« 10 Ubr in Distrikt 3tort)erbusch am Waldeingang des Futzpfadeo Lich —Ettingshausen. Lick, den 5. Februar 1014. 1841 ü Grof-Herzoglicke Blirgermeisterei Lich. D ö v m e r. Holz-Submission. Aus den Waldtingen der Gemeinde Odenhausen soll nachstchenocS Holz im Wege schrifllichcn Angebots verlaust werden. Kiefern 1 Stück 3. Klasse = 1.06 4 4. .. = L,78 26 5a „ = 15,03 108 5b = 27,81 6 ", II CO o 00 12 4. .. = 11,06 58 5a „ = 38,39 147 „ ob „ — 46,11 Fichlen Angebote sind nach Sortiment und Klasse nii: dcr notigen Aufschrift bis zuni ErvpnungSlcrmin auf Mittwoch, de» 18. Acbrnar k. I., nachmittag» 2 Usir. bei dcr hiesigen Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können. Nähere Ansknnst erteilt Forstwart Wallenfels, Geilshausen. Odenhausen, am 7. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Odenhausen. Lang. 1989 Jagd - Verpachtnnft. Die der Gemeinde Wollöbausen zuftehende Feld- m>d Waldjagd soll Freitag, den 13. Fedrnar d. F., »,w,». 3 Ubr, in der Wobnunn des Uulcrzeichnclen auf sekbs Iabre öffcittlidj vrr«achtet werben. Die Bachibebingungen liegen beim Bürgermeister offen. Die Jagd uniiaki 389 Hektar und ist in 29 Minuten von der Bahnstation Mlicberweimar lMain Weser-Bahns zu erre4. Fichte Reiser: 158 Rm. Buche Slöckc: 174 Rn>. Buche, 5 Rnl. Fichte. 'Zusainineiiknust im Ort. Bersrod, den 9. Februar 1914. Großh. Bürgermeislerci Bersrod. ilkc u schling. _ 1988 Bau- und Nuhholzverkauf aus Lnbmissiou in den Waldungen der Gemeinde Hattenrod. 1. Fichten. l Fichtenstamm 2. Kl. von 40—49 Z,r„. Durchmesser = 2.38 Fstm. 15 Fichtenstämme 3. Kl. vou 30—39 Ztm. Durchmesser == 17,86 Fstni. 46 Fichtenstämme 4. Kl. von 25—29 Ztm. Durchmesser — 23,86 Fstm. 51 Fichtenstämme 5a Kl. von 20—24 Zlm. Durch- inessrr --- 22,23 Ist»,. 124 Fichienstäinme 5b Kl. von 13—19 Ztm. Durchmesser — 22,63 Fstm. 585 Fichten-Derbstangen von 8—12 Ztn,. Durch- mcsser — 45,83 Fstm. 2. »icsern. 1 Kiescrnstavin, 2. KI. von 40-49 Ztm. Durchmesser = 1,06 Fstm. 24 Kiescrnstäimiic 3. 91. vou 30 — 39 Ztm. Durchmesser — 18,60 Fstm. 61 Kirsernstänime 4. 81. vou 25 — 29 Ztm. Durchmesser = 39,61 Fstm. 158 Kiesernstamme 5. KI. unter 25 Ztm. Durchmesser = 59 Fstm. Dcr Kaufpreis ist pro Festmcter auzugebcn. Die Gebote sind nach Sortimenten und Nassen getrennt zu halten u. sind schriftlich und verschlossen mit pasiender Ausschrist versehen dir zum Tsnncrs- tag, de» 12. Februar 1k»>4, mittags 1*/, Uhr, aus Großh. Bürgermeisterei Hattenrod einzureichen. Die Erösinung erfolgt au demselben Tage nachmittags 2 Uhr ans hiesigem Rathaus, wozu die Interessenten cingeladen sind. Hattenrod, den 4. Februar 1914. Großh. Bürgernieisterei Hattenrod. Rock. 1768 Holzversteigernng. Lantsta«, den 14. ».Mt»., vormittags !»>', Nhr ansangcnd, soll im Gemeiudewald Mainzlar folgendes Holz versteigert werden: a) Nutzscheitcr. Eiche, 16 Rm., prima Küserholz. b) Brennholz. 46 Rm. Buchen, 53 Rm. Eicheu-Scheitholz. 58 Rm. Buchen-, 6 Rm. Eichen-, 20 Rm. Aspen-, 2 Rm. Fichien-Knüppelholz. 10,650 Buchen-, 4930 Eichen-, 200 Aspen- und 560 Fichtcn-Wellcn (Reisig). 8 Rm. Buchen- und 45 Rm. Eichen-Stöckp. Der Anfang ist im Distrikt Hcckenstrauch an dcr Hachborncr Straße bei Brennholz Nr. 130. Mainzlar, mu 10. Februar 1914. Großh. Bürgernieistexci. 2024 B og 1 1. ___ Jagd-Verpachtung. Dienstag, den 47. Februar k. I., vormittags 14 Uhr. soll die hiesige Gemeindejagd (ca. 700 ha Feld und ca. 100 ha Wald) auf dem Bürgermeistereibureau ans weitere 6 Jahre vssciit- lich verpachtet werden. Ruppertenrod, den 30. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Ruppertenrod. _ Wcstrupp. »o9o Jagd Verpachtung. Montag, de» 1«. Februar l. FS., nachmittags nm 2 Uhr. soll die hiesige Gemeinde, agd auf hiesiger Bürgermeisterei ans weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. , Rllendors a. d. Lahn, am o. Februar 1914. Großh Bürgermeisterei Allendorf an der Lahn. Jagd-Verpachtung. SamStag. de» 44. Februar 4944. uach- mittag» um 2 Uhr, soll aus hiesigem Rathaus die der Gemeinde Kesselbach zuftehende Wald- und Feldjagd aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. Kessclbach, den 9. Februar 1914. 'Großh. Bürgermeisterei Kesielbach. Schwalb. 1997 Vergebung» Im Wege de? schristliehen Angebots sollen die uachbenannteu Gegen stände für das Miechnnngsjahr 1414 vergeben werden: .4. Vcrzrhruugsgegenftande «ugefähr: I 37oü Kg Miindsleisch, 2. 3500 >tg. RiiidSnicrenfett, 3. 50 Kg. Kalbfleisch. 4. 3200 Kg. Schiveiiieiieijch» 5. l?00 Kg. Speck, roher, 0. 200 Kg. Speck, geräucherter, 7. IM0 Kg. Leber und Blutwurst. 8. 321X1 Kg. Schweineschmalz, deutsches, ausgelassenes, 9 '20000 Ltr. »nbmilch. 10. 80 llg. Butter, 11. («Vi Stück Eier. 12. 2 tXXl Kg. Quark. >3. OtxiO Kg Handkase, 14. 2600 Kg. Boh- ueu, loeiste, 15. 20uo Ktg. Erbsen, geschälte, 16. 261K! Kg. Linden, 17. 50 Kg Pfeifer, ganzer. 18. 1410 Liter Essig, 10. 4-204» Kg. Gerste, geschalte, 20. I70>1 Kg. Reis, 21: 4X10 Ml,. Gerstengrütze, 22. 1400 Kg. Hasergriipc, 23. 1800 Kg Weizengries, 24. 1200 Kg. Bohnen und Malzlassee, 25. 30 Kg. F-adc»»»drl>,. 26. 1XX1 Kg. Bandnudelii, 27. 30 Kg. Makkaroni. 28. 3 Kg. Majoran, 29. 30 Kg. Küniiiiel, 30. HM» Kg. gedörrte Zivetscheu, 31. 7XXX1 Kg. Kvchsalz, 32. 60000 Kg. Roggen , Weizen- und Slaubmehs, 33. 6500 Kg. Hafer, 04. 2000 Wcizenschalen. 45. verbrauchsgegcustäude uugesahr: 3 >. 2800 Kg Kernscife, weiße, 36. 2000 Kg. Schmierseife, 37. :'>00 Kg. Soini. 38. 30IXX1 Bogen Fensterpapier, 39. Iixxi v,'g. Maknlakurpavier, 40. 20 Tut zcud Kämme, ll. 2500 Meter Picht,impeiizcng. 42. 250 Stück Wassergläser. 43. 15 Tupcnd Eßlöfscl, 41. 100 Lcibstuhlgesäße, 45. 50 emaillierte Spuck uäpse, 16. Bürftenwarcu lt. Verzeichnis, 47. Papierwaren lt. Verzeichnis. C. Stoffe ;um Verarbeite» »ugtkähr: 48. 1600 Kg. Sohlleder, 49. 300 Kg. Rinds--, Raupen- und Kalbsleder, >50. >5 St. Schafteder, 51. Verschiedene Schnlimachcrartikel. 52. Farben und Trogen, 53. 2300 Kg. Eisen, Stahl-, Zink-, Weiß und Messingblech, Eisen . Stahl . Zink und Ringdraht, Schmiede und Bandeisen, Holzschrauben, '.'inten und Trahtstistc, 54.960 Kg. Lein und Terpentinöl. 55. 300 ojüctcr Beider wand, 56. 31X1 Meter Roblcinen. 57. 600 Meter Blauleinen, 58. 400 -Meter Halbleinen, 59. 300 Meter Handluck>gcbild, cm 1O0 Meter Drcll, 61. 800 Me ter Kalmuck, 62. 300 Meter graues Iiicti, 63. 300 Kg. Woltegarn, vierfach, 64. 10 Kg. Beisirickgarn, 65. 1 Meter U»iformtuchhosenstosf, 66. 100 Meter Unisormtuchrockstosf, 67. 60 Meier Turntuchhosenstosf, 68. 70 Meter Litewkeiistosf, 69. 25 Meter Mnntelstoss, 70. verschiedene Schneiderartikel, 71. 3500 Kg. Holz- und Schmiedetohlen, 72. 500 Kg. Köln. Leim, 73. 40 Quadratmeter Helte Glasscheiben, 74. 1000 Kg. SchamoltmelK, 75. 600 Sl. Schamottsteiiie, 76. .51X1 Kg. Zement. Dir Gegenstände unter Ordti.Mr. 1 -3, 4— 7, 9 und 10, ll—13, 14—16, 17 21 und 28—30, 25—27, 35—37 werden zusaminen vergeben und sind zu Lrdil.-Rr. 14—31, 33, 34, 35—43, 46, 47, 48-52, 54—70 lind 72 2X Ilster — vo» Angebote» getrennt — vorzulegcil. Kostenfreie Angebote nn-rden bis zur EröffmitigSstunde Montag, de» Ä. Mär.; 1014. vormittags 10 Uhr erbeten. Dieselbe» müssen verschlossen sein und die Ausschrist tragen: „Lte> fcrung für die Zeltciijtrasaiistalt", Zur gleichen Stunde sotten geöffnet tver- den die bis dahin cingelausenen Augcdote, betr. Bezug der Klnocheu, der Lumpe» teiujchließlich alter Strümpfe, des alte» Eisens, der Ziukblechabfülle »ud dcr Äücheuabsälle) sür das Rcchuungejahr 1914, Bezüglich der Bcdiiiguiigen für die Belvcrbuug und die Liescrungeu tvird aus den Miuisterialcrlaß vom 16. Juni 1893 vcrivicscn. Derselbe kann nebst hen übrigen festgesetzten allgemeinen und besonderen Bediugungeie an de» Wrrklaqeu von vormittags zivisck>eii 10 und II llhr und nachmittags zwi- schru 3 „ud 4 Uhr ans der Gesckiästsssube des Lekvnomeu und dcr Werl- meister eiugeseheii, auch gegen Erstattung der entsprechenden Schreibge-bühr abschriftlich bezogen werden. (Im Gesuche um Abschrift ist der betreffende Lieseruilgsgegenstzanp näher zu be.zeichucii.) Die Gegeuftände Qrdu.-Rr. 44—39, 32—34 werde» sür da« erste Halbjahr (1. April bi» 30. September 1914) vergeben. Die Zusckilagsfrist betrügt 14 Tage. Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschrieben, welches zum Stückpreise von 10 Pfennig aus unserer Schreibstube erhältlich ist. Butzbach, den 6. Februar 1914. Mom Tirettiou Ocv Großherzogt. Hessischen Zcllcnsirakaustatt Butzbao,. ilcSBtusig! Wollen Sic nute Apfelsinen kause», so geben Sie i» den Ur Bahuhosstraße 48 SeltcrSweg 9 Äirchcuplatz 11 Tolcplion 035J n ^risckcWaggonseikrgetrvsfen nur dünmckalige jiilie nnd Jflfitnc Waren 3 Stück 10 Psa.. \2 Stück 35 Psg. bis m. 1.10 Blut Apfelsi»«en Stück 7, 8 »ind lO Pfs;., Dt>d. 82Psg. 0. Mk. 1.10 Zitrouen Stck. 5 Pfq.. 12 Stck. 55 Pfg. bis 80 Pia. Aus;erdem empfehle alle Südfrüchte in anten Quatiiäten zu billig. Preisen W R. SRase Gieße», ied. Sanibiaazugl. ab. üienft. Da? grotze S?l8ftH= Bfiifiitsfii vo» Karub.rh bkiindei iut, _ K»»l«»«»»,5r-4r.Gace>ob» bofitrahr Billige Preise-IORTs Baskeilestäme m grosser Auswahl verleiht z» billigen Preisen. lob. lasd Weidengasse I II. Etaee. P“ .HolzSnbmission. Aus den Waldungen dcr Mark Grüningeu un» Torf-Gill soll nachverzeichneles Holz auf dem Wege schriftliche» Angebots verkauft werden: 5 Kiesernstamme 4. Kl. (25—29 cm Durchm.) — 1,99 Fstm. 34 Kiefernstäinme 5. Kl. (unter 25 cm Durchm.) --- 8,44 Fstm. 12 Fichiensiämnie 5a Kl. (20—24 om Durchm.) — 6,86 Fstm. 409 Fichtenstämme 5b Kl. (unter 20 cm Durchmesser) in 3 Losen: Los 1. 126 Stück, Nr. 227—366 33.58 Fstni. „ 2. 163 „ „ 367—586 = 36,44 „ „ 3. 120 „ 587—720 = 31,99 „ 151 Fichleu-Derbstangen — 15,88 „ 9 Rm. Kicscrn-Nntzschcit — 6,30 „ Ailgcbote sind nach Soniment und Klassen mit entsprechender Aufschrift bis zum 16. Februar lf. I., nachmittags 2 Uhr, bei dem Unterzeichneten eiiizil- reichen, wo alsdann die Eröffnung der Angebote erfolgt. Nähere Auskuust erteilt Forftwart Schäfer zu Dorf-Gill. Grüningen. den 9. Februar 1914. 1999 Marsteller, Markmeister. DerPoJMifl-fflfpo/ierf im Nu Der ELrifender von 12 vtr&üedtnm ARC- Amud?«» erHBt theen pen*” 2-5 AB€-Kßn[tlfrrruirktn nw i Irr Ertlol-Fabrik in Mofm. Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Vereinen auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Caspar Fehl. Giessen, den 8. Februar 1914. Amateure! r~ Sie decken Ihren Bedarf in Photograph. Bedarfsartikeln am sichersten in der Kreuzplatz 9 Dort weiden auch sämtliche photographischen Arbeiten, als Entwickeln, Kopieren, Herstellung von Vergrößerungen usw. schnell, sauber und fachmännisch ausgeführt. 2008 Färbezu Hause>»Hei!mann=Farben Wolle. Halbwolle. Baumwolle u.s». | erhallen prachtvolle.echte Färbungen. 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Angebote ans Vordruck, der daselbst c> bälllich. sind bis jran genannten Termin dorthin ein,,, reichen. — ZulchlagLsriit 8 Wochen. __1981B Der für die Zeit vom l. Avril 1914 bis 31. Mär, 1915 criordcrliche Bedarf an Desinfektionsmitteln, wie sZor- inalin, "Ammoniak usiv. soll Mittwoch, den 18. d«. Mt«., vorm. II' Ubr, a»i unserem Tielbanaml vergeben werde». Angebote aus Vordruck. der daleibst erhältlich, lind bis »um obengcnannie» leitvunki an das Dicsbauami ein,»reiche». — Zulchlagsirisi 4 Wochen. l!>83 l: Jämtlichc ^abrlcittnnac» slir die Zwecke des Stadt. Tieibauamle» sür die geil vom >. Avril 1914 bis 31. Mär, 1942 sollen Ticnsiaa.d. 17. Februar d. I., vorm. 41 Ubr.au» unserem Tiesbauantt vergeben werden. Die BcrdingSunier lagen liege» iväbrend der Ticnttsiunden daselbst osten nnd sind Angcboic aus Vordruck an das Tieibauaml ciu»u- reichen. — ZuschlagSiritt 4 Wochen. 4984 4! Der für die Zeit von, 1. LIvril 4944 bis 34. Mär» 494‘» eriorderlichc Bedarf an Piasfavabescn. sowie Pianava walten sür die .Lehrmaschinen leiwa ü>»i St,ick Besen und 47, Sa» Walzens soll Mittwoch, den 18. d«. Mt«., vo,^ mittag« 14 Ubr, auf unsere,» Tieibauaml vergeben werden Angeb»,e, mit cnisvrechender Ausschrist verlebe,,, sowie Muiiervesen und späteste»» bi» ,un, vorgennnnie» ekeiivuiilt an das Tiesbauaun eliizureichc». — Zuschlag» srilt 4 Woche». _ 1982B fe« ist wiederholt die Wahrnehmung gemacht worden, das, sowohl Eigentiimer als auch Mieter Schniuywasser IN die Slrastciiriiinsteine. in die Sinkkasten der Regen kanalc oder au, d,c Bürgersteige nicgcn. damit cs in die Äanale ablnnii. '-9ach der Poli,civerord»„na. die Enimästeruna von Grundstücken im Anschlnh an die siädniche Kanalisaiion >» der Provin,ialbauvi!tad> Giestcn beircstend. vo», 4. August 1944 ist das 2Iu«aicsten von Hau«-. 2v,rt- Ichait«-, Stall- und ionstigcn Abwässern in die Ltrastcn rinnstcine, sowie da« tSinichiittc» von Schmutzwassev >>> die siicgcnwasscreinläuse de« getrennt entwässerte» Gebiete« verboten und straibar._ 2017B Holzverstcigcrung Donnerstag, 12. Februar 4944. vormittags 44»/, Udr, IN de» Diilrikien Dickc-Blisäi. 'Windschlag, Zoüsiocksiväldckie». Philolovbcnwals Mt- 9- l,. 49. 24—'34, 35, 36) Foritwariei Gictzc» I. Säriter Brück, Rödgen: «> e>che„-Derbüangen mit 0,49 s>stm.. 283 Fichten ®S, t 9!> l } ,, 9 cn wit 23,47 ,4'mi , 2 Värchen-Derbstangen mit ^ ""ü i ;| lm Eichen 2 Rm sticiern Lcheiihol,. -.>,6 Rnr Eichen-. 3 Rm. Birken . 5 91m. 5lie!crn-Kniivoel- bol,. 42.5 Rm. Eichen, 5 Rm. Kieiern-, 45.2 Rm. ,>ichien- Llockhol,. hg Welle» Buchen-, 8OO Wellen Eichen-. 499 Well. Slefern-, uv 'Wellen !>ichien Reistg. Zusammcnkuint au> der Grundergcr Stratze an der 8. Schneise. >17974: