Nr. 33 Zweites Blatt Gildjtinl täglich mit Ausnahme des Sonntag-. Die „Kleiener Zamilienblättee" werden den, »Anzeiger» viernial wöchentlich beigelegl. das „Krmblatt (fit den Ureis fliitfitn“ zweimal wöchentlich. Die „2andwiklichasl!ichen seit- siagen" erscheinen monatlich zmeinial. lb4- Jahrgang KZAgbk General-Anzeiger für Gderhesjen Montag. 9. Zedruar 19;4 Rotationsdruck und Verlag der Brnbl'iche.» UniversitätS - Auch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktioli, Expedition und Druckerei: Schul« frrafee 7. Expedition und Verlag: ^^31. Redaktion:^K112. Tel.-Adr.:NnzeigerGieven. politische Lngesschau. Gemeinsame cnzlischfranzösische Flottenmanöver? Die Entcntcvolitik zwischen Frankreich und England scheint statt der erwarteten Lockerung sich immer scstcr zu gestalten. Diesen Anschein wenigsten» muß cs haben, wenn tick, Dinge ereignen, wie die, die zurzeit im Kanal Vorgehen bczw. demnächst Vorgehen werden. Ter Winterübungsplan der englischen Flotte licht nämlich, so schreibt die „Tägl. üldsch.", für die Schisssverbäude während de» Februar und März Ucbnngcn im Kanal und im Atlantischen Cjcin vor. Das iväre an und für sich nicht wunderbar, wenn nicht da- mit die Tatsache verbunden wäre, daß einzelne der eng lischen Geschwader bei dieser Gelegenheit nnfsallcitd lange Besuche in den französischen Kriegshäsen machen. So ivird vom 11. bis 17. Februar das erste Linienschissgeschwader nch in Brest nufhaltcn, ebenso ein Krcuzcrgcschwader vom 21. bis 27. Februar. Pom 17. bis 23. März besucht ein weiteres Geschwader Cherbourg. Eine Deutung dieser ausfälligen Besuche gibt eine Drahtnachricht des französischen M arine mi niste rs an den Brestex Marine- präsekten, in der er ihn darauf aiisincrksai» macht, daß der bevorstehende englische Flottenbesuch nicht als ein Höflich keitSbcsuch zu betrachten sei. Man habe den Besuch vielmehr unter dem Gesichtspunkt Zit betrachten, daß irgendein b e so »derer Vorfall die englischen Geschwader gezwungen habe, Brest und Cherbourg anzulaufcn. Infolgedessen sollten, abgesehen von den vorgcschriebene» Besuchen .znn scheu den Spitzen der Behörden, alle Festlichkeiten n»d Veranstaltungen unterbleiben: cs dürfe überhaupt nichlS geschehen, ivas den Dienstbctrieb der englischen Geschivadcr irgend ivie stören könne. Das bedeutet, so meint das genannte Blatt, daß die französischen Kriegshäsen für die genannten Tage den englischen Geschwadern im Cinverständyis mit der französischen Regierung als militärische Stützpunkte für die Abhaltung der Hebungen dienen werden. Welcher Art diese Hebungen sein werden, ist noch nicht genau bekannt: allem Anschein nach handelt es sich um die V o r b e r c i t u n g c i n e r g r o ß- z ügigen Sperrung de s K anal s, also in» eine Maßnahme, deren Anwendung im Falle eines mitteleuropäischen Krieges van namhaften sranzösischen und englischen seevssi zieren mehrfach angeratcn worden ist. Diese Auffassung ist auch, wie an» Paris gedrahtet wird, in französischen Fachkreisen verbreitet. Tb nun außer der Freigabe der sran- zäsischen.Häfen als Stützpunkt für die Engländer auch eine Beteiligung französischer Sccfestungen oder Flottenteile an den Hebungen vorgesehen ist, i st n o ch nichtcntschicde n. Falls es dazu käme, würden diese gemeinsamen Hebungen denen ähneln, welche die englische Ostasienslottc vor dcni rui- iisch-japanischcn Kriege aussührtc, wo, lva» sehr wenig de kannl geworden ist, das englische Geschwader die Javgner für ihre svätere Rolle im -Seekriege regelrecht cinüben hals. Lin Zwist zwischen Uönig und Voltrveriretung in Schweden. Stockholm, 7. Febr. Tie heutige Sitzung der Kämmern, in der n. a. die Vorlage über die Zivillistc des Königs auf der Tagesordnung stand, nahm einen stürmischen Verlauf. In der Zweiten Kammer sprach zunächst der Führer der Sozialdemokraten, Braut in g. Er erklärte, daß er und seine Partei demonstrativ gegen die Vorlage stiiMnen wollten. Branting unterzog die" gestrige Rede des Königs einer außerordentlich scharfen Kritik und nannte sie eine ungehörige Rede. Der Präsident unterbrach den Redner und ersuchte ihn, seine Ausdrücke zu mäßigen. Daraus hob der Führer der liberalen Sammlungspartei, Eden, unter starker Zustimmung seiner Partei das Ilnkonstitutionelle in der Rede des Königs an den Bauernzug hervor. Der Führer der Rechten, Lind in an, führte au», daß er cs nicht für richtig halte, die Person des Königs in die Debatte zu ziehen. Zuletzt sprach S t a a t s m i n i st c r 2 t a a s s. Er teilte mit, daß die Regierung in corpore heute vormittag beini König in Audienz erschienen sei. um ihre ernsten Besorg n i s s c ü b c r die Lage und den Anlaß dazu ans- znsprechen. Er habe da auch dem König eine bedeutsame Vorstellung gemacht. Weitere Mitteilungen zu machen, sehe er sich nicht imstande, doch würden die nächsten Tage volle Klarheit bringen. Tie Zwecke Kammer nahm darauf die Vorlage mit 137 gegen 57 Stimmen an. Die Sozialdemokraten stimintcn dagegen. In der Ersten K a m m er war die Annahme der Vorlage von einer kurzen Aussprache begleitet, in der Kvarn-- zelius ,Regierungspartei die Ansicht seiner Partei aussprach, über die Verpflichtung des Königs bei den konstitutionellen verantwortlichen Ratgebern Rat cinzuholen. Stessen und Lindblad (Gotcriburg) vertraten den sozialdemokratischen Gesichtspunkt. Nachdem der Führer der Rcchrcn. Trvggrr, das Recht des Königs verteidigt hatte, sich in einer großen und wichtigen Frage dem Volke gegenüber anszu sprechen, und nachdem noch der Minister des Aeußern und einige andere Redner das Wort ergriffen hatten, wurde zur Abstimmung geschritten. Die Vorlage wurde mit 116 gegen 14 Stimmen angenommen. D«r Marinehaushalt im haushaltsaurschuh Ses Reichstaes. Der Haushaltsausschuß des Reichstages setzte die Beratung des Mariiiehanshalts iort. Zur Forderung eines Marineattachccs iür Buenos Aires, me im »origen Fahre abgclchnt war. führte der Ilnternaatsiekretär de- Auswärtigen Amtes. Zimmcrniann. aus, daß die im legten Fahre vorgetraqcncn Gründe für die Einrichtung dieses Postens noch sortbcstehcn Die vorjährige Ablehnung hat in Argentinien verstimmt. Ein neues Moment ist mit der Entsendung eines sranzösischen Marineattachees cingetretcn, nachdcnt Amerika, England und Spanien bereits vertreten waren. Dic Forderung wird gegen die Stimmen der Sozialdcarvtraten bewilligt. Bei den Forderungen iür die Instandhaltung der Flotten und Wersten bringt ein Polksparteiler Beschwerden über das Submissronswcsen vor. Häufig erfolgen Ausschreibungen über ganz kleinliä«' Dinge. — Der Staatssekretär erklärt auf eine Anfrage, daß die Einrichtung voti Beamtcnausschüsscn von der Marlncverwallmtg ebenso wie von allen anderen Ressorts für niittötig erachtet sei. — Von sozialdemokratischer Seite werden zahlreiche Wünsche imd Beschwerden über die Arbcckcrverhältnü'sc auf den Wersten vorgebracht. Staatssekretär v. Dir Pitz: Tie Arbeiter- Verhältnisse iind günstig, was schon atis dem großen Andrang zu ersehen ist. An dem Erholungsurlaub iü die Halste aller Arbeiter beteiliat: eine weitere Ausdehnung liegt nicht im Interesse des Betriebes. Dienstag Fortsetzung. An» Stndt rrnS kanS. Gießen, 9. Februar 1914. Tie Veranlagung zur Wehrsteuer bringt unseren Finanzämtern in Hessen, welche int vergangenen Fahre infolge der Veranlagung zur hessischen Kömniunalutnlage nach einem neuen Stencrgcsetz außergewöhnlich stark in Anspruch gettomincti waren, heuer wieder viel Arbeit, ohne daß cs dem Staat möglich sein wird, geschulte Hilfskräfte dafür cinzustcllen. Sind doch bei dem Gießener Finanzamt die Steuererklärungen in den letzten Dagen waschkorbweise eingegangen, fo daß ein lieber btickAßber da» Ergebnis für den Bezirk Vließen, der außer der Stadt Gießen tioch aus 25 Crtcn besteht und (>900 zur CrUarirng Verpflichtete enthält, zurzeit nicht gut möglich ist. Das Finanzamt ist nicht in der Lage -- und darf es auch nicht, da es in Ttencrfachcn Aiiitsverfchwiegen- heit üben muß — über das Ergebnis der Wehrsteuer Mit t/ i l n n g c n z u m a ch c n. Alles, was inan also in der Stadt darüber hört, berttht weder auf Tatsachen noch auf Unterlagen. Mitteilen können >o!r, daß allerdings in zahlreichen Fällen Beträge von 5000 bis 25 000 Mt. Kapitalvermeh- rung angegeben find, daß auch einzelne Angaben darüber hinausgehen. Inwieweit hierbei etwa der K OK des Wehr- stenergesetzes, der sogenannte Gcneralpardon, bestimmend sür die Steuerpslichkigen gewesen ist. muß erst in jeden, einzelnen Fall eine Prüfung ergehen, denn ausfällige Kapitalvcrmehrungen durch Erbschaften oder Gewinne in Lotterien usw. kommen bei den Steuererklärungen oster vor und sind den Beamten nichts Neues. Ter allgemeine »eberblick aber läßt doch erkennen, daß ein Mehr von Kapital von 2 bis 3 Millionen bei der Wehrstcuerveranlagung im Bezirk Gießen herauskont- men wird, und daß der gewährte Gencralpardon den Pflichtigen das Gewissen geschärft hat. Wip uns ntitgeteilt wird, hat in einem Fall ein nicht Hccrcssteuerpslichtigcr sich beim Finanzamt gemeldet, um freiwillig seinen Obulns auf den Altar de» Vaterlandes darznbringen; ob dieser Fall sich ettva öfter durch Meldungen bei den Steuer- lassen ereignet hat, was möglich sein könnte, konnten wir nicht ermitteln. Bei der Riesenarbeit, die die Veranlagung zur Wchr- suaier verursacht, wird cs wahrscheinlich Herb st werden, ehe die Steuer voit den zur Zahlung Verpflichteten ange- fordcrt werden kann. Bis dahin köniien die Beträge also noch Zinsen tragen. * ** Versetzungen -und Ernennungen. Am 7. Februar wurde der Notar mit dem Amtssitz in Bingen Geheimer Justizrat Dr. Emil We i f i e n l> a ch auf sein Nach- suchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom l April 1914 entlassen. Gerichtsassessor Tr. Philipp W a hl in Wzeh wurde zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Wöllstein mit Wirkung von, 16. Febr. 1914 ernannt. Ernannt wurde der AmlSgerichtsdiener am Amtsgericht in Höchst Johannes W i t t i ch znm Känzlei- dicner am Landgericht der Provinz Starkcnburg mit Wirkung vom Dienstantritt seines Nachfolgers. — Der Vorstand de« Finanzamts Friedberg, Finanzrat Georg H o o s zu Friedberg, wurde vom l. April 1914 ab in gleicher Dienst- eigenschaft an das Finanzamt Rclnheim versetzt. Bezirks- kassierer der Bezirkskasse Schotten, Rechnungsrat ltzeorg Keutzcr zu Schotten, wurde aus sein Nachsuchen vom 1. März ds. Js. an unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Rnbestand versetzt. Hauptstcueramtsassisteick Karl Kühling, zurzeit in Gießen, wurde zum Steuereinnehmer des Stcueramts Grotz-Geran ernannt. »* Ter Sohn deS P rin z c n Pa ar es Friedrich Karl Prinz Maximilian von .Hessen, der zwecke Sohn des Prinzcnvaarcs Friedrich Karl von Hessen, bis- ber Portcvcc-Untcroiiizier und Abiturient der Dativt-Kadcttcn-An- stalk tvurde als Fähnrich im Leib Tragoner-Regtment 2. Großh. f); r 04 j. t Darmstadt anaestcllt. Bekanntlich verzichtete Prinz Friedrich Karl auf das ihm zustehendc Recht, seine Löhne als Leutnant in die Armee cintreten zu lauen: er latzi ,tc vielmehr die reguläre Laufbahn zurücklegcn. Sem äl!c,tcr Sohn Itcht bcr dem Thürina. Ulanen-Regiment Nr. 6 in »anan und wurde crtt lürzltch znnt Sssizter befördert. »» A u s d e rn S t e u c r d i e n st e. Er l e d i a t sind: Tie Stelle des Vorstandes des Großh. Finanzamts Fried- berg und die Stelle des Bezirkskassiercrs der Großh. Bezirkskassc Schotten. — Meldeschluß für beide Stellen: Donnerstag, den 12. Februar d. IS. »» Geiverbean 8 stellt, ng 1914. Wie tut? mit» geteilt tui*, läuft morgen die Frist der Anineldung für Ans. stcllnngSgegenilättdc ab. Die Annieldungen sind außer» ordentlich zahlreich cingelausett. ** Besetzung der B ct r i c b si n g c n i e u r st e l - len. Ter Etienbahnministcr Hai bestimmt, daß die Stellen der Belriebsiiigcnieure künftig von jeder Eisenbahndircktion mit Anwärtern des eigene n Bezirks zu beietzcn seien und daß die seither vorgcschricbcne Mitwirkung des Königlichen Eisenbahn-Zcntralanck» zur Herbeiführung eines Llusgleichs zwischen einem zeitweiligen Bedarf und Ucberflüß an Anwärtern unter den einzelnen Bezirken in Wegfall komme. Er ivricht die Erwartung aus, daß die Königlichen Eisen- bahiidirekliotteit forlgesctzt für die .Heranbildung des ersor- derlichen Nachwuchses für die Betrrebsingenieurftellen Sorge tragen werden, damit in jedem Bezirk eine ausreichende Reserve an gut befähigten Anwärtern zur Verfügung steht und der Bedarf rechtzeitig gedeckt werden kann. Sobald ein beim Eisenbahn-Zentralamt aufgezeichncter Anwärter von der Ei- scnbahndircktion als Betriebsingenieur ocriocndct wird, soll da» Zeickralamt auch hiervon unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden. ** Fahnen schleife n. Das Präsidium des Landesverbandes der tnilitärischen Vereine im Großhcrzog» !unt Hessen teilt in einem Rundschreiben an die VercinSvor- köndc Mit, daß der deutsche Kaiser hessischen Krieger- und Toldatenvereinen nur noch nach i ü » f z i g i ä h r i g c in B c - 1 c () c tt Fahnen schleifen verleihen werde. Dogeacn (volle >cr Großhcrzog von Helsen von setzt ab allen militärischen Vereinen n a ch 2 5 j >ibrigc nt V e ft c hen eine Fahncnschlciie verleihen, wenn sie dem Hassia-Bcrbande angchören und min ' bestens 90 Mitglieder zählen. ** Ansteckungsgefahr i tt der Schule. Ta im oberen Born heim zurzeit die Diphtherie sehr stark auitritt, zeigen manche Schulklassen große Lücken auf. Meist sind es Kinder von zwei bi» .zwölf Fahren, die erkranken, imd in der letzten Zeit forderte die heimtückische Kranthrtt schon öfters auch unter größeren Mädchen ihre Toier. Lv wurde am Samstag wieder ein l2iähriges Mädchen zu Grobe getragen. In der Brentanoschulc wurden daher einige Klassen bi» aus weiteres geschlossen und die Klassenzimmer sofort von Tesiniek- toren des Städtischen Krankenhauses desinfizicrl. " Gin Ballon, der von Saarbrücken kam. landete am Satnstag itachaitttag zwischen 2 imd 3 Uhr zwischen Butzbach und Nieder>veisel. Eine Abteilung Streckenarbeiter, welche an der Bahn arbeitetcti, leisteten bei der Landung Hilie. Der Ballon ivar mit einem Offizier besetz!. Nach der Landnug tvurde der Ballon abmonttert und mit der Bahn nach Saarbrücken xiirnckgeiandt. ** Ein Betrüger hat in Grünstadt einen Handelsmann um etwa 150 Alk. zu erleichtern gewußt. Gänzlich mittellos, gab er sich als russischer Deserteur aus, der in den nächsten Tagen eine M i l l i o n e n e r b i ch a s t aus Rußland zu erwarten habe. Der Schwindler nannte sich Fohann Kopilkoi, von Berus Kaminkehrer. Seine Angaben unterstützte er durch Vorzcigimg eines Lchriitstücks, das mit venchiedenen russischen Marken versehen war und die Erbschaft dokutnentiercii sollte. Aus Mitlech erhielt er Untcrkunst, Kleidung und Ilntcrstützuitg mit Bargeld. Zum Tank dafür verschwand er heimlich, nahm aber auch eine entliehene Taschenuhr mit. »» Die Film-Primadonna iss das uenesse Assa N i c l s e II» Slück, das — diesmal In beiden hiesige» kinemato- gravhtscheu Theatern — seit Samstag zn sebcn ist. Die vier Akte bieten ein ergreifendes Bild von den Leiden einer gottbegnadeten, aber herzkran'en Ftlntkünstlcrin, die bi - znnt Tode ihrer geliebten Kunst Iren bleibt nnd in tbr stirbt. Sie wird von Asta Nielseu erschütternd Lnrgcitelll. die dg« Fntereiie des Publikttms so in Anspruch nimmt, daß ihrVnrtner, Paul C 1 1 o vom Deutschen Sclioti- ivielkaus Berlin, eigentlich recht wenig zur ltzeltiutg kommt. Das Stück gewährt einen Einblick in eine große Filinlabrik und der Zttschatier sieht einen Film entstehen, sicher sehr intereffant. Falsche Hundertmarkscheine sind in der llm- gcgcnd von Fulda seit dem letzten Viehmarkt im Umlauf. Dia Faliiiikntc sind kaum von dem echten Papiergeld zu imterscheiden: vielleicht gar nicht, wenn der Adler aui den Scheinen an den Fängen nicht einen kleinen bildlichen Fehler auswiese. ’** F m Reich » v ostgebi c t ist die Zahl der Kontoinhaber rm Pvsticheckverkehc Ende Januar 1914 an, 87 632 gestiegen. (Zugang in, Monat Jaimar 1232. Aus diesen Postichcckkvnten wurden int Januar gebackn 1649 Millionen Mark Gutichristeti und 1648 Millionen Mark Lastschriitcn. Das Gesamtgutbaben der Konioinlzaber betrug im Januar durchsäminlich 194,1 Millionen eO!et:f. Im Verkehr der Reichsvostscheckäniter mit dem Bost- spatlaiienamt in Wien, dee Postivariassc in Budapest, der belgischen und luxemburgischen Postverwaltung sowie den schweizerischen Vostscheckbttreons wurden 9,2 eMilltott.it Aiark umgcsetzt mch zwor am 3660 Ilebcrlragnngcn in der Richtung nach und aus 17 920 Uebertragungen in der Richtung aus dem Auslände. Konkitrse tu Hessen. lieber das Vcrtnögeu der la n dwirtlchailltcheu Bezugs - und A b s a tz q e n o s s e n» ichaik. e. bi. m. b. ». ,u Lollar,'ist am S. Februar das Roitknrsvers.thrin eröß'nel, Nechlsauwalt Raab in Giehen ist znm KonknrSvcrtvaltcr ernannt. Zn Mngbedern des Glänb.ger. ousicknsi « sind ct? Herren: 1. Fibrika t Emst Horst, 2. Rechte- ainvolt Rümbeld, 3. Kv ima tt Karl Schstiter (?(>.. sänststch in Gießen, bestellt klonknrskordcrtmgcn sind bis zutn lg. Febrtmr 1914 bei dem Amtsgericht Gieb-N atiznmelden. - Das Konknrs- ve, lohten über das Vermögen der Inkob Hengst Witwe, geb. Palm in Gießen ist att>ge(wbcn ivorden. — Das KonknrSver- iahren über den Nachlaß der Karl Müller I. ÜSitioe, Kolhar>na aeb Fischer in Lber-Ramsladt ist eingestellt. — DoS Kon- kiirsveriahren über dos Vermögen des BäckeonetsterS nnd vla-- witlS Ludwig Kasse nberger III. in Roßtors ist eingeilelit. - lieber dgs Vermögen des Ban nternehmers Johann Jo^ei Winter in Bieber ist am ä. Februar das Kvnknrsvertahren eröffnet. Rechtsanwalt -r. Petry u Offenbach ist zum Kou- kursvcrwaller ernannt. Konktirslordertiugeii sind bis zum 25. -Uiärj 1914 bet dein Amtsgerichte in Lsien ach anzutnelden. Landkreis Gießen. -e- Utphe, 7. Febr. Aus dem hiciigen sitothaus louede beute die Jagd von Iltphe und der Feldgemarkung Feldbeim ver- Netgert. Tie erste Jagd war bisher zu 560 Mk. an Brrstädler Nimrode verpachtet. Diese blieben heute mit 2S0 Mk. Höchstbieter. Ter Lrrsrwrstand hat soiori beichlossen, zu dteiem Preise die Genehmigung nicht zu erteilen. Dagegen flieg der Pachlvrets für die Feldheimer Jagd von 480 aus 605 Mk. Steigerer ist Guts- Pächter Jakobi von hier. Kreis Schotten. Z. H ar t in a n n s h a i n, 7. Febr. Einem sicheren Unglück entging gestern das vierjährige Tüchlerchcn des Land, lvirts Heinrich Ä h l b r a n d von hier. Es rannte mit einem Kinderschlitten, den es nicht mehr Hallen konnte, unter das am Weg stchei de P erd de Bat hasar 2l d o l p h von .Hcrchen- hain, welcher die Milchlicferung der betde^Orte an die Molkerei-Genossenschaft, Laulerbaeh versorgt. Das scheu gewordene Pferd setzte mitsamt dem Frachtschlittcit über das Kind, ohne dabei jedoch Schaden zu erleiden. Kreis Friedberg. a. Ans der Wettcrau. 8. Feb>-. Die erste Frvstve- riode har der Winteriaar keinen Schaden zugetügt, da die dicke Schneedecke ihr Schutz gewährte. Weis der llniergrund nicht gefroren war. konnte das Schnee,vasser in die Erde cindringen^ toas besonders den Mäusen zum Nachteil gereichte. Jniolgedessen kann man überall eine Abnahme dieser lästigen Tiere feststellcit Auch der jetzige Frost scheint der Winterfrucht keinen Schade», verursacht zu haben. Hier und da hört man Klagen, daß der Klee Not gelitten hätte. Wie groß die Kälte war, erhellt die Tatsache, daß vielen Landwirten! .die im F-reien einaemietet< Dickwun erfroren itt. Starkenburg und Rheinl,essen. — Mainz, 7. Febr. Auch in Mainz ist eine starke Ab- nahniederGeburtcnzrsfcr wahrzunehmen. Während z B rm Jahre 1872 41,33 und im Jahre 1877 39,38 Geburten auf ,e 1000 Einwohner entfielen, ist diese Ziffer bis 1909 auf 26 46 bis. 1911 auf 22,48 utlb bis 1913 auf 31,70 gesunken. Ter Wr'imiK'Mriicfaana beträgr sonach in den letzten 10 fahren nahezu 50 Prozent. Hessen-Nassau. (■) Biedenkopf, S Febr, Auf der Grube Eisen - zech er 3 11 fl brt Ciserseld im ©iegcrlnnö tourbc der Bergmann Hcnrims an» Neunkirchen durch abstür',endc Gestein? Massen erschlage n, Ter Verunglückte hinteriäßt eine kinderreiche Familie. ( ) M a v b u r g , K Febr In vorletzter Nacht wurde im nahen Ockorskxiusen der Bürgermeistersohn aus seinem vosc von einem maskierten M a n » e n l> e r s a l l e » und schwer verletzt. Tank der sofort in Anspruch genommenen Tätigkeit der- hiesigen Polizeihundes gelang es, einen der Tat verdächtigen Mann tzn ermitteln. X. Hanau, S. Jede. I» den heutigen Vormittags» gründen wurden die Fabriklokalitätcn der Joses Grein- Ichen Plakkaroni- und Eicrteigroarenjabrik einet eä sch eri. Mitverbraunt sind grosse Vorräte fertiger Ware. Tic wertvolle Maichiucnaulage ist vernichtet. Der Bentzei erleidet großen Schade», da er nur ungenügend versichert in Ter entklandrne Bra>.dichaden wird aus 80—91)000 Marl geschäht. Tie CzilstehungSirrfache de? Brande? ist nn- dekamn. v Höchst o. M., 7. Febr. Vom Schnellzug überzahlen und getötet ivurde gestern nachmittag der Bahn- arbeiter Franz Vogel. Der Mann war aus dem hiesigen Balmdoi mit GeleiSarberten beschäftigt und hatte iusolac de? imdnrchsichligeu sttebeiS den Schnellzug nicht bemerkt. Er ivnrdc von der Maschine erfaßt und io schiver verletzt, daß der Tod einirot. Vogel ist 32 Jahre alt und erst sert knrjsni verheiratet. rv Hochheini, 7. Febr. Heute morgen sind vier Batterien de» 03. Feldartillerie-Ncgimeuts mit Haubitzen bei .Hochheim über da? Ei? de» Main? ge'a Irren. Hnivcrsit^ss-TI«rr>»'idl'ren. Ter Historiker, cmerif. o. »niversitätSproscssor Tr. Otto LZ a l tz in Heidelberg, b'geht am lO. ds, Mts. seinen 70. GeburtStag. _ Spart- Ge rSseld, 8 Febr Bei den heule von deru Verband m l t! c l d e. II > s ck e r I2 ch l o e r r N c in der Rhön veranstalteten Äettläuken errang im Patrouillenlaiif (25 Kilometer) den Tieg die. ll. Kompagnie de» 2. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 32 .Meiningen mit 3 Stunden 18 Min 15 £.*I.: im Lang» lauf (12 Kilometer 1. Klasse: Böhm Henne? mit 1 3t. 13 Min. 23 Sek. (längste Zeit l Lt. 50 Min. 27 Sek.), 2. Klasse: Pfeil- Frankfurt a. M. mit l Tl. 13 Min. 58 Sek. (längste Zeit 1 3t. -ll Min. I I Sek ■. Beim Svrunglans sind sau alle 11 Springer gestürzt. Ter bisher brsichenbe Rekord wurde nicht geschlagen. i'UTtföifinftrf. Neues vom Lzeanfluge t!l! !. Dieser Tage hat der Amerikaner Rvdmnn Wanamaler, ein Ickwerrerdic, Kaufmann, dem amerikanische» „Aeroklub" brieflich mritgeteilt, daß er in: lonunend.m Sommer eine Uebcrsiieqrmg des Ozeans veranstalten werde. Letzt lommen über diesen Plan, der im Unterschiede von sonstigen amerikanischen Weltnicerübcrslie- gurrgsträumcii Hand und Tun zu vabc» scheint, die ersten Nad>» rirfncu über Einzelheiten in Europa an. Wonamakcr stellt das üoeld daiür zur Verfügung, 200 000 oder 100 000 Mark, je nach dem wieviel nötig ist. und die geistige Arbeit liefert der betannie vmcrilanu'chc Flugzengcriinder Gleim Eurtist. Tao Flugzeug, da» als erstes das Atlantische Weltmeer übcigucreir soll, ist bereits seit Monaten im Ban. Es ist, vcs- glichen mit ec» riblichen Flugzengen. riescnhait.gebaut, denn es bat eine Spannweite von über 25 Metern. Anstelle der üblichen Motoren wird er» solcher von 200 Pserdekrästen eingebaut, und Crirtin rechnet daraus, daß da» Flugzeug 00 bi» 100 (Meilen 506 bi» 160 Kilometer: in der Stunde erreichen kann. Die Gondel ist größer al« sonst. Sie soll zwei Flieger, anßerdenr Brennstoss und genügend Mmidvorrat für die Reue von fast 3000 Kilometern ausnehiucn könne», 'Alles, was zur Steuerung gehört, ist dovvett vorhanden, und zwar so, daß icdcr.Flieger einzeln das Hebelwerk meistern Ion», und das, auch ei» Zutammenarbeiten beider möglich ist. Ta» Ozcanflirqzeng ähnelt de», „fliegenden Boot", mit dem Ellen» Curliß selbst vorzügliche Flüge ausgeiührt hat. Tic Lnit- kchraube besinoe, »ich s-edoch nicht hinten, sondern vorne, und der cioeirtriche Bootskörper ist noch torpedonhnlichcr als bei dem „iliegenden Boote". Ter ikrsrnder rechnet mit der Möglichkeit eure» heiliger, Niedergeben» aus» Wasser, und dem sott der Rumpf »tcwachsen sein. Tic Finget können »ach einem Nievergchen ans» Wasser abmontiert werde», »o daß von dem Flnazenge ei» Retinng»-- boot übrig bleibt. Was den Flug selbst angeht, io rechnen Wanamakcr und Curtiß daraus, daß da» Fluazcng die Reise von St. Lohnes 'Neufundland' nach der irischen Küste in einem Tage anenrhren kann. Es soll NI 3000 bi^> 1000 Meter Hölze grvlogen werde», Ivo starke Krude hie Eigenbewegmig de» Flugzeuge» unterstütze». Gelingt der Flug in dieiem Sommer nicht, io wird er wiederholt. Darramaler und Curtiß denken nickt daran, mit dem Ozean- ituze Geld zu verdienen, sie rechnen nicht ans Preise, sondern ver- folgen wisscnschastiichc und ideelle Zwecke, Ter Ozeanslng soll »imlud der, hundertjährigen Friede» zwilchen England und den Vereinigten Staaten wnrboliiiire». und daher soll die Bemannung de» Flugzeuges auch an» einer» Engländer und einem Amerikaner bestehen. Ein englischer Flieger ist bereits gewonnen: Leutnant Porte stieg, bereit» seit einige» Monaten einen Curiitzstieger - er wird bald Mitlelmcertlüqc unternehmen und hosik dann, dem Ozeairstnqc aewachien zu fein. Ter amerikanische Teilnehmer der Besatzung ist »och nicht bestimmt Potsdam. 7. Febr. Ta» neue Miiitärluiizchrst „3 7 " welches heute früh 1,20 Uhr unter Führung de» Berciebsdirekwrs Türr mit der Abnahmekommission an Bord zur Uebersiedelung nach Pot»dom anigestiegcn ist, ist turz vor 12 , Hin hier ge. landet »»o soiorl in die zraltc gebracht morde». Müldairie» i. 8.. 7. Febr. Der Aviatikslica.r Fug old ist. beute früh 7,35 »hr aus dem Dabsboimer Flugplatz zum Wettbewerb für den Tiäoie'lng der NatronaltlrigtMnide gestartet — Jngvld ist tzeure abend ll llhr .55 Min bei F ü r ste » r I et. -lelairdct. Cr verweilte während der ganzen Zwischenzeit U, Stunden 20 Min. in der Luit. Bei der Landung war der Flieger an hriier Beriafsimg. Cr ichlng mit dem Fluge die jüngst von Bruno Langer ausgestellte Leistung um 2 Stunden 3!) Min. Jrrgold übertlog unter anderem die Städte: Nannibrirg. Mühlhausen i. Th.. Rieka. Tvrgau, Kottbns. Forst i. L. Der Flieger erklärte, daß er bauptiächlrch wegen des Nebels niedergegangen rer. Sein Brnzin- urid Oelvorrat hätte »och für zwei Stunden gereicht. kear in mehreren Rundöic» da» Porzellan gebrannt wird, ein größeres Feuer ansgcbvochen. Crnc große Menge Brennholz, . .->» um das Gebäude herum auigestapelt war. stand in Flammen. Ball schlugen die. Flammen auch in das Gebäude hinein und ergriiic» die dort lagernden Holzvorräte. An ein Cindringe» war bei der irngedeurrm Hitz-, die sich entwickelte, nicht zu denken, zumal auch Einsturzgesahr bestand. Erst abends toar die rveiobr srircit beseitigt, daß die Feuerwehr in das Gebäude eindringen uri! der Flammen Herr werde» konnte. Tos Gebäude ist größten - teil» ausgebrannt. Ein Rundsten ist völlig nnbrarrchbar geworden. Die Ursache de» Feuers ließ sich »och nicht tcststcllen " Familrentragödien, Ans Krcinmen wird gemeldet: Im Dorfe Staffelde erschlug der Kausman» Hermann Engel in einem Wahnsrnnsansall mit einem Beil seine Frau. ,einen Knaben von 15 und sein Mädchen von 13 Jahren und vcrinchtc rern jüngste» Kind, einen 12jährigen Knaben zu erstechen. Der Knabe konnte jedoch entschlüpfen und Leute Herbeirusen. Jnzwrichen hatte sich Engel erhängt. — In der würilenibergischen- Stadt Besigheim schlng der 27jädrige Weingartner Wilhelm Lauts el c plötzlich seine Mutter mit einer- Hacke auf de» Koos. Tw Frau wurde tödlich verletzt. Als der Vater aui die Hrlseruic der llebcrsallerr.rr herbeikam und dem Wahnsinnigen die Hacke entreißen wallte, griff dieser zum Messer, wandte sich gegen seinen Date, und stach blindlings aus ihn ein, so daß auch er gleichfalls s ch wer verletzt wurde. Einigen Nachbarn gelang cs schließ, lick», den rasenden Wahnsinnigen zu überwältigen und der Polizei zu übergeben. Sankiele liatte in der letzten Zeit Bersammtnngcir einer religiösen Sekte besucht. Als sich bei ihm die ersten Anzeichen geistiger- Ltörnng bemerkbar machten, wurde er in einer Irre», an st alt imtergebrucht, ans der ihn sein Vater vor zwei Tagen wieder znrnckholte, nachdem im Befinden des Kranken eine leichte Besserung eingctreten war. Das Jubiläum der L v g ar i t h m e u t a i c l. Trc Mätheniatffche Wisienichait feiert in diesem Jahre ein dedent- i'ames Jubiläum: 300 Jahre sind verstrichen, seitdem John 21 a v i c r, der berühmte -chotte, der die Lvaarrtbnren entdeckte, im Jahre 1611 sein grundlegendes großes Werk herauogab, die „Mirisici logarithmorum eanonis descriplro". In England rüstet man sich bereits, das JiibilSnm dieses wiiicnsckastlicheii Crerg- rrisses würdig zu feiern: im Juli wird in Edinbvrq mm Grr- dächlnis de» zroßen Mathematiker» ein internationaler Kongreß zniammentreleii, der unter den Auspizien der Rohat Soriciv tagen wird und zu dem »eben cngliichen Gelehrten eine Reihe der berühmtesten amcritäniichcn, deurichen und sranzölrichen Mathemaffter ihre Beteiligung bereit» zugciagt haben. CU» 'NaPier, der schottische Baron, sein großes Wert iterausgab, stand er bereit» im 61. Lcbensiahrc. ^Schon 1591 war er den Prinzipien der Logarirhmeii auf die Spur gekommen und 20 Jahre lang arbcrietc er unausgesetzt an der Pollcndnng rmd Bertieiung ihrer Tbeorrc und der Ausstellung der ersten Tafel. Er war cs änch, der während dreier Arbeit drc gegenwärtigen Bezerchnnnge» der Dezimalbrüche ersann. Da» Werk, das er vor 300 Jahren hcrarrs- gab. cnthielr »eben dem „Kanon", der Tatet, eine Erklärung des Wesens der Logarithmen und eine Anweisung für ihre Anwendung in der Trigonmiictrse. Schon 1 Jahre- später erfolgte ein vcrmchrier Neudruck de» Werkes. 'Napicr war auch der Erfinder der ersten Rechenmaschine, der sog. ßiavicrschrm Rechenstäbchen. Sein letzte» Werk toar dreier Entdeckung gewidmet und cr schrcn 1617 unter dem Titel „Rabdologiac, scu numeratloni» oer virgula»^ libri drw" Er lebte im -Schlaffe Merchistvir, das heule eine Schrike b.-herbergt und da» die Teilnehmer des Kongresses von Edinburg ans besuchen werden. i«. Frauksiirt a. M„ 9. Febr. (Orla.-Ditegr. det .Gieß. ‘Sin’) Amtliche Notierungen der heutlqe» Frucht »raret v reihe. Welze» ihres,gert Mk. l!».-:0—tv.gst, Kurhilstscher -vli, 19.65-19.65. vöchttttsch. Bo» der 'Ausgabe des „Bürgerlichen G c i t [y b n di»" mit gemeinverständlichen Erläuterungen von Landgcrichts- drrektoe Heinrich R o s e n I h g l in Danzig ist die 9. Auslage (56.-67. Tausend) im Berlage von Gustav Roethe in Graudenz erschienen Tie Erläuterungen lind vollständig neu bearbeitet, eutsvrecheud dem gegenwärtigen stunde der Rechtsprechung und Wissenschaft Narncntlrdi sind die Beispiele, bckannttrdt das beste Erläuterungsmittel, de» Entscheidungen des Reichsgericht» n»d der Oberlandcsgrrichtc enmvmmcir. Zahlreiche Fornrnlare sowie einige Zeichnungen, z. B. zum Hhporhekenrecht und zum Erbrecht, veranschaulichen den Inhal! des Gesetzes. Das Sachregister ist durck, eine große Zahl von Stichworten, die im Gesetze selbst nicht Vorkommen, aber in der Rechts- und Gcschüstsiprachc üblich sind, bereichert, tvodurch nicktt blaß dem Juristen, sondern namentlich dem im Gesetz AirSkirnst suchender! Laien das Zurechtiinde» ,m Gcietz erleichtert wird Sa«v«l. B II tz b a d,, 9. Febr. In das Handelsregister Abl \ Nr. 18 wurde bezüglich der Firma „Hcinridi Dreher" in Brrtzbadt heute wlgcndes eingetragen: Da» Grfdiäii ist ans Lina Dreher geh. Maus. Ebesrau de« Heinrich Dreher, Brrtzbadt, über- gegangcn- diese führt dasselbe unter Beibehaltung der seitherigen Firma weiter. Ter Uebcrgang der in dem Betriebe de» Gesdiosts begründeten Fordernngei, und Berchindlichkeite» ist bei dem Erwerbe des Geichäsls dnrd) Heinrich Dreher Ehefrau, Lina gcb. Maus, ausgci'chlvtten. vermischte«. * I n der Königlichen Porzeslaninanniaktur irr Berlin ist in einem zweistöckigen mailrven Gebäude, in Märltt. Frankfurt a. M. B : e h h o kma rkt b e ri chc vom 9. Febr. Anstrieb: Rinder 1103. Ochsen 35-, Bulle» 61, Kühe und Färse» 771, Kälber 211, Schare 252. Sckimcrne 9153, Ziege» 5. Tendenz: Ri-,der tarrgjar», Ochser, rege, lleberstand, Kälber, Sedase und Schweine ruhig, eirvas lleberstand. Preis snr 155 Mb. uebenö- Schlachr- ari vicht. Ochsen Bollsteiidtiae, arisgemästete. höchsten Schlachtwertes, 1—7 Jahre alt ........ die noch nicht gezogen haben (rmgcjochte) . , J»»ac tlcrichiae, -r:ch. autzgemoritece imo altere arrSgenrästere .......... B »1 1 e n. BallKellchige, anggewachseiie, hödikte» Sd>lachtw. Bollfleischige, züngere .......... Färsen, K ü b e. Bollstellchiae auSgem. Färsen höchM Schiachtw Pollflerjchige nirSaenräileleKühehöchstenSchlach- wertes brs z>, 7 Jahren ........ wenig gut „«wickelt« Färse» .......43—46 ältere arrsgemästete Kühe..... Mäßig genährte Kühe und Färse» . . Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber. Gerlrigere Mast- „nd gute Sarnzkälbec Geringere Saugkälber...... Schal e. Mastlämmer und iringer« Masthammel Schweine, g-ollflenchige Schweine »oa«5- lag z» Lebendqewicht ...... Vollste,schrge Schweine >mt« 80 t- L ...... - 51-50—36.5) 66.00—67.5) Voll>l„schig« Schwelne von 100 — 12 « 9!»"™!«*''"-^. ' ' - - - - - 62.55—55.50 87.55— 88)) Vollstcischige -schrveinr von 125 —160 Ic» Lebcndgemichc ....... 52 . 55 - 56.00 Mk. Mk. 77 90—93 83-80 43-15 79-83 IS -51 14-47 80—85 77—81 17—50 81—9) 13-17 43-48 38-12 32-38 80-84 83-88 70—78 64-72 60-61 54 -58 50—62 102 -108 92 -98 88-88 43 41 94-98 52.50—55.00 68.00 — 05.5) «0 bis 15.00, llleizeirmeh! 0 Mk. 00.00—00.0(^ Werzenurehl I Wir. 80/0—00.00, Weizenmehl III Alk. 00.80—00.00. Rogqen- mebl 0 Mk. 00/0— ' .85. Roqgenme'st O'C Mk. 00.05—00.50. Roggenmeh! I Mk. 00.00—00.00, W-izerrkieie Mk. 0.00 —5.00. Weizenichalen 2>!k. O.oO—8.00, Rogqerrkler; Ais. 05.00—OO.OJ Mal,keim- Mk. »O/iO— 30.00, Bierckr-b-c 00.00—00.0 cp Ravs 0,08 —00.00, Firliergersle Mk. 00,08—00,00. Alle- per 100 Mk. ab hier. Ic. Frauksiirt a. 9S., 9 Fe'.r. kOrig.-Telegr. de! ,Giez. Anzeigers'.) Ka rt » sie l m a rki. Man notleete, 'kartoisei-i » Waggon» Alk. 4.75—',.00, im Kleinhandel Mk. 6.00—C.00 täc je lOO Kg. Oechentl. LedttstHt üerTbö«rsö!le r. d.Sradt Kietzen. 5. Wache. Vom 25. bis Janrrae 3 011 4!»rooh„e:zngl: angenommen z» 32 8-O siiikl. 1600 Mann Militär) Cterblichkeilszisiee: 28,88 "... nach Abzug von 5 Ürlstre rrde l: !!),-)0 Sit ,i»: e kl» starben a»: Zusammen: Crroachiene, INI Lmrgentirberknloie Croup Jnslneriza verz'erden 'Gallensteinen Neribildimgen ktzasserkopl Blnlvcraistimg Krämpten Bermiglückurig 1. LebenSj-iir: 2.—15. Jahr- 1(1) 1 (1) — — 1 (1) — i (i) 2(1) 1 (1) 1 — — 1 1 — — 5(1) 5(1) — — 1 — i MD — — i (i) 1 — i — 2 2 — — 17 (5) 12 »3t 2 3 (2) Slum.: Die irr Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Tddcssällc iii»der betreffende» Krankheit aus von auswärts nad> Gießen gebrachte Kranke kommen. SulemOold (CcldmiirfQStück.ovzvl) $dem Äleüram (HohlmundslücK, rund.) Pre» 11.| fr l g d 3 ^ Omni. Tabak - n CuytreXLr f$k\ Tätrrik yotükejjrexkn. SW d JCörugs wa. Sarhsm Tr^Ltsitfrei! 4 Wie cs unfern (*>rof}iuntfcru gelang» noch mit fahren jnng zn erscheinen. " ..ES ist Nlerkwürdin". äuftertc sich kürzlich ein schon beirtbucr Cbemiker. ^dah heulgNtciüe so viele Irauen alle möglichen Ber> snlircn in ihrem (Gesichte nnwenden. die limn'ifl reckt kovtvliüert und dabei oft nickt »nigesährlich sind; dies in der sicheren Crwnr- tunn. nch dadurch ihrer Runzeln und nndercr Schöllheitssebler zu entledigen, wo sie diesen Zweck doch so leicht durch Anivendung dc^ eiumchcn, alten Mittels erreichen könnten, denetl sich schon unsere ^rohmüitcr boöioiit haben, früher bewahrte sich eine sechzigjährige s^rnll cm noch verhälmismanig jugendliches Aussehen: heutzutage aber l'aven die inctftcit Kranen scholl vor dem dreihrgsten Lebensjahr bauliche hinten und galten aufzuweiscn. Und rrov vieler Crverimet,te ivnrdc bislang nichts Neues crnw- dett. ivns sich so essektiv erwiesen hatte. ,vie daS altmodische, reine '^arinoiwacks. tvie nian cs in den potbefen und Drogerien bekommt. Wenn alte s?rstörchen rvabr sind, dann verdankten die berühmtesten Lchönhciten des sranrönscher. Hoslcbens Madame Reeamier. Ätadantc du Barr», und andere, lediglich dicsein ein- fachen lütittcl die lange Crdnlnmg ihres tugendsrischen Aussehens. Reines Parinolwacks scheint innerhalb weniger Tage die über- slüssigen. welken Hantvartlkelckcn zu avsorbieren und rvegzn- nehmcn. die sich ttichl in naltirlichcr Welte gelöst haben. Dadurch tritt dann die darttnler bcündlicke hübsch)', natürliche, neue Haut zutage. Das Mittel m ab'olut irnschndtlch und kanu auch der zartesten ^aut nichts anbaben ,>ch habe es von Araucn utit bereits sehr liefen Viiticn und »galten amvenden icücn. und in kurzer )ieit verschroand sait jede Svur dieser Sctiöitbeitssebler. Meine eigene Dochter nähert sich bereits den -Znnszigern, sie erbali sich aber ihr Gesicht so jung und srisch. das; die meisten sie taun» für süiliunddreihlg halten.^ Das Bvrstebetlde weist aus ein so eintaches und uip schädliches Mittel zur Pflege der GeiichtSbaut hin. daü' eö int Interesse der Leserinnen hierniit verässeutlicht sei. -Konfekt Oeffentliche Vergebung. Die Lieferungen der für Grotzh. Landgericht und Großh. Staaisanwaltichasl Gießen tm üta!*jahv 1914 erforderlichen Schrcibninterialie» imüBuch- bindci arbeiten sogen auf den, Wege der Submission vergeben werden »nd können Angebote, sowie Muster der Materialien, verschlossen bi>? z„,„ EröffnungStcriuin IMvcrstllji, den 1?. U«r;13U, neemiltilgs lil UOr, auf der Gerichtsschrcibcrci Großh. Landgerichts. Zimmer Nr. 33, kostenlos niedergclcgt ivcrdcn. Bezüglich der Beschaffenheit der Schreib- und Konzeptpapiere wird auf die Bekanntmachung Graph Ministeriums voni 17. Januar 1907 bcir. Erlaß von Bestimmungen über Verwendung von Papier bei den Großh. Staatsbehörden verwiesen. Die Vergebung erfolgt unter bcu in Anlage A des Erlasses sämtlicher Ministerien vom 16. Juni 1893 enthaltenen Bedingungen, die hier cinztischen >tnd kostenlos erhältlich sind. Die Zuschlagsfrist betragt 10 Tage. Gießen, 7. Februar 1914. tMv Der Grvßh. Langerichts-Sckretär. Jagd - Verpachtung. Tie der Gemeinde Wolsöhausen anstehende Feld' und 2i-aldfagd soll Flrcitag. den 13. Februar d. **., uachm. r llbv, in der Wohnung des Unterzeichneien rmf sechs ,>nbtc öffentlich vei pachtet werden. Die Backtbedingungeu ticncu beim Bürgermeister offen. Die Jagd um inst r 380 Nektar und ist in Minuten von der Bahnstation Riederlueimar «Main Weser-Bahn- zu erreichet^. Ter Fagd Vorsteher. __W ciS b rod. ___ 1937 Jagd-Verpachtung. Samstag, de» 14. Februar l. I., nachmittags l l / 2 Uhr, soll die der Genicinde Flensungen (Station Mucket znstchcnde Fcldjagd in 9 Abteilungen, evtl, auch zusammen, ans weitere 0 Jahre ans dem Bürgermeistereiburcau dahier verpachtet weiden. Flcnsungcn, de» 7. Februar 1914. 1942 B r ii im t n g, Bürgermeister. Jagdverpachtung. Mittwoch, den 11. Februar. vormiLtagS il Nbr soll die der Gemeinde Juslehende Feld- und Waldjagd aus weitere 8 Fahre verpachtet tverdcn. 11S89Ü Wicseck. am 3» Februar 1914. Der Bürgci meiste i __ Schombe r. _ Holzversteigernnft iit der fürstlichen Lberförstcrci Sich. Montag, de« I«. Februar, vormittags !»>.'. Ubr, tm Distrikt Ricdmald: Tckeilcr. Am.: 8V Bucken: Knüiwct. Rui.:280 Kuchen, 213 Elche»,:« Nadelholz: Tlockbolz, Rm.: 7t -tuchen, e« (Jidieii, 74 '.tinbetliDlj: ReiSlwiz-WcUcn: 4900 Buchen (800 Foritwclle»!, 103Ö0 Eichen i7n Asm,., r>73 Kickten-Terdktaniien 16,K3 Astni. iLoatier-, vallen uni> Wagiierliulzl. Tie Zusammcnkunsi öl an! der sag. allen voubackrr Ltralie. wo dieielbe vom Futzmea vich—Hardach qe- Ireuzi wird. Ticusiag, de» 17. Februar, voruiittaaö!>' Ubr, in den Distrikten Mtikildera Kntinnier. ivrandorn und ttonzebiivl: iTcheiter, Rm.: ION Buchen, t Eichen: Kniivvel. Hin,.: 186 3ucke», 89 Eicken, 90. VinSc.NI Radelbolz: Zivcke. Am.: 87 Buche«. 12 Eichen 20 Rndeiboiz: Reisdolz nnd Wollen: :!47U Bucken ilttX Forst,veilem, 600 Eichen 4M Forstwclleni, 4M Skadelbolz nnd 24 Rm Sinden-ReiSbol» an Erdienreiö ca. 10 Eicken Aartcnvioilcn, 3 Lindcn- itammc —1.20 iZftni Tic Ziiiammenkuuil in ans der «rcisitrage pich Llein- deck am tkonzebiibl >md ,stold Breiicnrod. _ 1S7.1B Holz-Submifsion in bcu Waldungen der Gemeinde Wieset. ??achvcrZetchnc:eS Nul»ho!i;, in den Distrikten Rchecke, >Lla' sc. Blockswald. Badruburger 2üäldchen pp. lagernd, sok aus dem Submisitonc.tvege verkauft werden: LoS 1 1 Fichienstcmnn 1. Klaffe liibci SV Zun. Durch«».) mit 3,47 F-estmeter, „ 2 9 Ondiiruftaninte 2. Klaffe <40—49 Zlm. Dnrckm.) mit 13,77 Festmerer. 3 47 Fichtenstämme 3» Klaffe M-39 Zlm. Tnrchm.) mit CP,Io F-esimeler. »f 4 !MJ Fichten,kämm? 4. Klaffe (25—29 Zlm. Tnrchm.l mit 98,“2 Festmeter. „ 5 153 Fichtennämine 5a Klaffe (20—24 Zlm. Tnrchkn.i mit 9!.9l Festmeter. 6 404 Fichlenstamme 50 Klasse (nnt. 20 Zttn. Tuichin.) — 115.68 Festmeter. „ 7 WV Ficktensramme 50 Klasse (mit. 20 Turchm.) -- 178.13 Festmeler. 0 8 1 Shefeinittuum 2. Klasse (40—19 Firn. Tnrchm.) --» 1,74 Festmeler. 0 9 11 Kiekern stamme 3. Klasse (30-34 Zttn. Tuich»u.> — 8^<3 Festmeler. «10 5 Kiefernstämme 4. Klaffe (25—29 Zlm. Tnrchm.) —_ 3,21 iVejimck’r, ,,11 28 Kiefernftällime 5a Klaffe (20—24 Zun. Durchm.) — 11.81 Festmeter, ,, 12 25 &ieieiuün»m»:e 50 Klaffe (mit. 20 Ztu». Turchm.( — 6^2 Festmeter, Tie Berkansst'editra'.nmen können bei lins einaesehen tverden. Kleine Llbtveichunaeit im Festaelralr bleibeit vor- lehallen. Anaebme find aelreilnr ;n halten, da eine Zn- sammelirechnuna nicht statt ander. Offerten sind verschlossen mit öer Aurfchrist «HolANrl-niisffott" Ute ,v.rm 12. Februar d. F.. Vvrmittaae< 1 Ubr. arri hieiiger Biirgermeiiterei einzureichc,!, wc> in (peaen,vart der euvn erschienenen Bieter die Eröffnung stalisindck. Weaen sonstiger -luc-- kirnst ivolle man sich an Forstwart "o dahier tuenden. Bemerkt wird nort, dast der aröffle Teil des Holmes an chauffierkei: 2lbfilbr»vegen tnrd angren;eird lagert. U^iejc'.t, am (',. F-ebrnar 1914. Grosth. Bürgermeisterei 26ieseck. ____3 äi am de r.__ Hoizversteigernttg. 2lns dem tOcmcideivald Kiuzciiback kommen Tonueeo tag. de» 12. Kedruar 1814, nachnntlaaS von 2 Iltk ab, bei Win vudwin Pen'ch zu .(tiiizcnbnch zum Berknui Tilie. 3. Trei blan« Enten: Eick«: 2 2tn ume S. Ml. — ES4 Ailm., 1,2-1 A»I Mniivvcl. Ml. — 1,45 Film. 1 Rm. Zchickinuvdotz. 4 Snt. Lniivoet, 10 Rm. Reiser. Sichte: 2 . Stämme 4. RI. = 0.40 Fitm., "> Släugen 2. SU. — 0.36 Film Distrikt 4, Schanze: 468 Rm. Eiche Reiier. Rrosdon. den 7. Febrnae >814. Ter Biirgermcisler. 18431t Bekatt»ttn»ach»l»tg. Tie Hol.incrsteigerung vom 8. lkd. Mltz. ist geneUiitigt. Ausgabe der 2ibnlhrscheine. Holzkiberweiitiug und erster Fahrlag: Frcitaa. 13. Februar. Gienen. 7. Fedrtlar iftl 4. GrostherzogOche Cüei fuiitevei Lchineuberg. _ Trau 1 wet u. 19348 Holzversteigerunft im (ffemeindeinalde Niederkleen Freitag, deu 13. d. Mrs., Zusannnenkttliil vormittags 10 Uhr vor dem Walde am Tiitrikr „Tlratick". Archen: 15 Rm. Ntrlzhol; t 8 Mtr. laug), 4 Rur. Lcheit-- »o!?,. 22 Rm. *itm»»i?ctb 0 U nrro 50 Wellen. Buchen: 77 Rm. Scheithal». 114 91m. Knüvvelhol; und 8;m 0 Ersten. Nadelholz: 10 Stangen 7 2. und 8 3. Klasse, 21 Rn». Knuvvelhol; nnd 60 Westen. Grotzrechleubach. den 0. Februar 1914. 19310 Der Bürgermeister. '^o!z-VcrfteiKermift der Gräflichen Vbevfdrfterei Lanbach. ... Moutag. den 16. Februar, nach Zommmenkunft im Saale des «lastlvirtes llarl Zchlürb 4U .Onvvertobura. l. 2lns Hölzchen. Brügel. Rn: i 3 Bucken >ti.. 18 (ricken, 13 Nadettk. 8 C^rlei;. 4 finden. 91 Bnckett- i l ain:me nerprügel, 10 Rm. 5cichrenreisstartgenl.Kl. 2-Bider- 5f*r* .. "uche. Rm.: H5 Scheit. 57 Prügel «die Nummern -r tl ’ wrner 14 Scheit 2. Nl.. 2 » Brägel 2. $!!.. 58 Stucke. 5*;: f '9y 1 'icvptunel, 2 Eichenscheit lttid 8 Priiael. 3. GlaSban. ^kaienurügel. 8 Buchenuöcke. 9 Bnchenreiservrüge!. 4. Sil 7 ^?.'..suchen. Rin.: 8 Scheit 2- Kt., 4l Stammprüael, r. /ctptic, 2 .j 9iet'cipiünel, 370 Slannnreiser, 32 (Licken- iToriel, 4 B'.ichenln,igw,ede:r (8 lg.. 8 Tnrchm. - 0,12 Fsr.n.'. Z'ikengerirLt, Bvrngrabrn. Prügel, Rm.: 1,8 Bucken r; ^ (£^ 611 . 1<1 Buchenstammreiier (abstdg ). va216mb'..2i io Eichen veritcigerk 16 Adickn. - 2071! Stboi. ,60-78 ilnrk bitz 7. 377tr. lang! ® " •';} - ‘76-7,6 „ „ „ 8 40 - =3, ., (40—48 7 „ 46 — 17 .. (30—30 „ „ „ 8 „ Aus,erden, 18 WaonerMchen, 7 Kinn., 25-29 3,in. nark, 0 Slitv. lang . Tie Rbschniiic der All-Elchen sind Schillilholz von znui Teil milder Lualiiäl. Zninnnnenkttiisi vorniill. H Ulv L'.r: Eingang von E?oa. 2ert*n Matzextract her gestellten Löflunds Bonbons *i!en anderen Hustenbonbons woitaus übcr’»gen. Ein voftügl.Nafir- pran.trat I J^in^er und Franke. Von sicherer Wirkung bei Husten, Brust- katarrh, Influenza sind an Wohlgeschmack und rasch tttssnder Wirkung F~! - O?G?O?G?G?S? für den aroQval Holzverftcrgerring Mittwoch, Seit II. Februar dö. Fs. vird im hiesigen Genieidewald, Distrikt Hain fol- ;eiides Eichenholz versteigert: " [1007 0 9!nphvlz, 46 Slamnie J.—6. blasse, darunter Schnittholz, 66 Rni. Scheit, 8 Rin. Knüppel, i) Brennholz 198 Rm. Scheit, 168 Rm. Knüppel, >78 Rm. Etörke, JöM Wellen. Die Zusammenktlnft ist mittags l Uhr ans der Ziigciichilelsc. Grosicu-Liiiden, den 6. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Groheii-Liiideu. Leun. fiüdffl Sie *11«, was aian zu Mirki Ihr Om. timi II. Kinder gebraucht, hei uns Karal-IÜas iis alles Farben 55 § ÜMai-öMi is allen Farben 75 Sinswl-SalDi ie alles Farnen 60 * Chnro-Fianeüe, Streiien, Topien 60 , 50 . Echte Japan-Siofie lur Geisbas Mir. 1.60 ^ ____Joffe o Spaflgen ° Weite? A.Salomon&ü e Blumen wicEilcln’eÜi. Cbrysanthc- rmim. Mohn, Veilchen etc. Larven, Mieder Lacher,Spangen Bauern 1 iicher 1693a ? ? ? Holz-Submission. Ans den Waldungen der Gemeinde Bersiod koll nachvcrzeichncicS Holz >"> Wege schriftlichen Angcbols verkauft werden: I. Los l. 1 Stück Fichten-Stamm 3. 9(. 1,41 Fsti». 3 „ „ -Stämme 4. „ 1,00 l „ „ ., 5a . 15,73 15 5 „ „ , ;>b „ 00,50 15 4 „ „ -Derbftg. 1. „ 35,59 (10—14 Zlm, Dnrchmcssersi 2. LoS II. 3 Stück Ficktcn-Stämnie 2, Kl. 0,90 Fsti». 20 — 37,34 37 " " 4. ” .41,95 70 5a :>4,3« 100 „ „ 5b „ -- 80,00 „ 170 „ Fichtcn-Dcrbstg. I. ,, 45,00 ,» ,10—14 Zlm. Durchmesser) e las- Angebote sind nach Sortiment und Mlcfl ltitiie mit entsprechender Aiisichriit bis zii! i Er- offiiiingStcrmii, Donnerstag, den l". Februar >911 nnchniittagS 9 Ilbr, auf hiesiger Bürgermcislcrc cinznreichcn, woselbst auch die Bedingungen cinge- schc» werden können. Nähere Anskiinst e: teilt Forstwart Spanr dahier. 1 SoS Bersrod, den :st. Februar 1914 Grvßh. Dürgeniieiiterei BcrSrvd. R e »f ch l i n g. üiliiiij«« ZI. 3 'f 4 fra 6 tr 11113 . Aktiva. Jt. | Pajfiva. # arcnvorrat ."680.78 Per (iieschäsisgin- isscnvvrrat 15,10.47 habend. Mit- isstchende ^ «lieber 970 — irbciiingcn 1603.02! „ Rcicrvc- tschäfir: fonds r'487.70 ,bilien47.97 ^ Bctricbs- >"/,.Ab- rüctlagc 9129.75 reibg. 4.79 43.18 , „ Reingewinn 2010 — 0497.451 (3497.45 Zahl der Mitglieder betrug Ende 19 i2 98 tvährend 1913 gingen zu 1 Durdf) Tod gingen ab _£ '£ : Stand der Mitglieder Ende 1913 >9« lnnerod, den 9. Februar 1914. virtsihchlittr 6»a|fi»i»fma (t. (««. h. k. $.) Der Direktor: Der Rendant: F e u st c r. M > ll. nr« Fllein-Vertretunx und Lager: 2380 WiSh. Rudolph, Hoflief. in Gießen, Seltersweg Nr. 91 L Kiefer» stäimne 3. Kl., I Kiefernstaiinn 4. „ 7 Kicfcrnslänimc 5>. „ Holz-Submissiott. Ans den Waldungen der Gemeinde Dppenroo soll folgendes Holz auf dem Snbmissionsweg vergeben werden: Los I. 3 Eichenstämme 4. Kl., 30— 39 cm Dchni. = 1,27 fm Los TI. 30—39 cm Däini. — 2,30 fiu 35—29 „ „ — 0,80 „ u»ler2!i „ „ — 3,18 „ Los III.. 8 Fichtcnstämmc 4.Kl., 25-29 cm Dchm. — 0,05 fm 243 „ 5. „mit. 25 „ . —71,5(3 „ Der ikanipreis ist pro Fcftnicter anziigeben. Die Gebote sind nach Sortimenten »nd »lassen sowie nach Loicn getrennt zu halten, da keine Zn- jaiii nieiirechnuiig statt findet. Die Offerten sind vcischloisen, mit ciitspiechcnder Aufschrift zn versehen, bis zum Mittwoch, den II. Februar, nachmittazs l 1 /, Uhr, auf G:oßh. Bürgermeisterei Oppenrod cinzureichcn. wo alsdann die Erönnnng stailfiudct. Kleine 2lbwcichnugcn werden nicht berücksichtigt. Opvcnrod, am 4. Februar 19! 4. Grvßherzoglichc Bnrgermeiiier» Oppenrod. Balscr. AUeMaaen- n.Darmteidciide, ejnltrr- krnnke. Blnianne usiv. eilen, um zu gesundem das cckie Kassrle. _ MUühv 2J®" Slmon«bre(. "VS uevicb. m. Slreislignü n. scktvnLF-weiii- roter Lchuip.nnrfc. Slcis echt tt. srijck dnb. in Giestcn bei (, mit heifter Milch gemischi, irinten. Diese rein nntiirliche Kur »viril ansterordenklic;> wohltuend, schleimlösend, be- ruhigend it. gleichzeitig Eid?» ngend it. bvittai meist augenblicklich ErleichternNZ. 6cht in der irnivcrfftäto 2lvo theke I. gvld. (.^ngcl, in den Drogerien (s*. Scibcl. L?. ftUbitiacr, 2tug. Roll, C- Sckaai n. K. 5»o!k. :»*i *\ Allttjcinjik 2üRr«{i!i!4(iif(5H{tfr rrostkolli OPfd.Fnl',. , r,».5 H. I feinste Vtigelerbcrg.»5alto- Fiffc, *i'üfffoui 55—80 Stück, •»„00 — Siebeiucvf. bist. Alle5flaufugeg. 'Jindmabnie. Tamvfmvltcrei nnd £*iiuD« täsekabrik Solrnc» ^nubeth iu VnJibati) tHoffenI. (1311!) Inhaber Uoronx I iljnx. ^rtogrnvvc WichfM. lUttSkuttststeüe fiir Frauenberufe. Flaue:» u. Mädche»» er bauen nnentaeltlich Rat uud l'lnAkmtfr. stir alle Berufe ini glteu3> atliaus. 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Februar 1911. nachmittags 3 Uhr, statt. 1!KS0 Danksagung. oliv die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns belrvisen bat. sagen wir allen Vertvandten. Freunden und Belannten und der Krnnlcu- schwester für die liebevolle Pflege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Wiirtz. Krosüors, den ll. Februar 1814. CARLZJMMERMANN S C H R EIN E R EI SARG-LAGER Uebernahme von Erd- u.Feuerbestaitunqen Neuen Bane 15 Neuen Baue 15 Wo "ötijrVerkiqfsMcIlcn-NachNveisdurch die alleinig, Erfinder: Rotli G. m. b.H. München. Gebrauchter, aber noch guter Militär-Mantel am liebsten mit Kaputzc. zu kauseu gesucht. illWL Siirgtrmtiptt-Amt Ktofborj. Suche zum 15. Februar 1. März eine |188ö = Stühe - speziell für die Küche, Frau HandNohah l’inrbnifl, Bismarkurafte 22. Tüchtig Iflüdvhcn gesucht, (ttab elsbc rg crllr..1II. sOW5 Für I. März oder später Lewan'dwZ Mädchen ges. Frau G. Töpelmauu. 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Verwandlon und Bekannten die schmerzliche Mitteilung,_daß es Gott dem zUlmächtifren gefallen hat. unsere liebe unverffcbhche Mutter, Großmutter und »Schwiegermutter Frau Marie ReibelingWw. ^eb. Preisag in fast volieiuleteni HO. Lebensjahre nach kurzem Krankenlager in die Ewigkeit abzurufen. ,, Die tieftrauerndeu Hinterbliebenen: Willi Reibeling Ludwig Reibeling Familie Chr. Reibeling Gießen (Astevweg 185 Familie Hell. Leipold den V- Februar 1914. _ ... ,. , pLMilie Idugo Iderbert. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 11. ds. Mts., nachmittags 8 I hr. von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 0953 Banlcsagung:. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, dem Regiment Nr. 116, insbesondere der Kompagnie, sprechen wir für die vielen Beweise herzlichster Anteilnahme an dem schweren Verlust unseren tiefgefühlten Bank ans. 1955 Familien Frey mul Keil. Harbach, den 9. Februar 1914. ,'m meinem Haute Süd 'Anlage 7 tvird ver >. Avril die !!. Etage, 8 Zimmer. 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