Nr. 3 L Erschein! »glich mit Ausnahme des Sonntags. r«e „Glessener jamiNendtälter" werde» dem .Anzeiger" rnerinat wöchenllich beigetegt, das '«retidla« >Sr den Kttis «letzen" ;wein>al wöchemli». Tie „r-ndwlellch-ltlichen Sell- sragen" erscheinen monatlich zwennal. 164. ^ hrgang Giehener Anzeiger Seneral-Anzeiger für Dberhesfen Samstag, 7 . Jvctiriicu* 1914 RotationSdniek und Versag der BrnkiNchen Uiimersiiäis • Buch» und Eieindruckereu R. Lange, Bietzen. Redaftlon, Erpcdition und Druckerei: Schul» slrnue 7. Bxvedilion und Vertag: e-^s bl. Redaliwn:^«KN2. rel,-Adr^AnzeigccGietzen. Mb. Deutscher Reichstag. 207. Sitzung, am Freitag, den 6. Februar. Am BundeSratStisch: Dr. Delbrück. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr. Kurze Anfragen. Abg, Tchmitk-Mürzburg lSoz.) frag' an: Tie w V« ÄuSlandgrenzdezirkc,: wohnenden Arbeiter sind oft jahrzehntelang in Deutschland bclch ijligl und der Invaliden- verficherungdpflichl unterstellt Sie tonnen auch im Kalle der Jnoalidrtäl nach einer Bekanntmachung des Reichstages die volle Invalidenrente im Ausland bezieocn. Nach der Reichsversiche- rungSordnung werden aber die Bezüge der Hinterbliebenen dieser Arbeiter auf die Hälft» ohne Reichszuschuh beschränkt. Ich richte an der. Herrn Reichskanrler di« Anfrage, ob ihm dieser Zustand bekannt ist und ob er Abhilic schassen wird. Minist-rialdirektor im Rcichsamt des Innern ll-fgar erklärt, daß über diese Krage Erwägungen im Gange sind, die aber noch nicht abgeschlossen wurden. Abg. Tr. Liebknecht (Soz.) fragt an: In den letzten Wochen haben sich die Fälle vermehrt, in denen ausländischen gewerblichen Arbeitern in Deutschland von der AbsertigungSslellc der dcutschcn Arbeiterzentralc die Erteilung von Arbeiterlegitimationskartcn versagt worden ist. Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu tun. um diesen Zustand schleunigst abzuhclsen. Ist er bereit, eine Denkschrift über die bisherige Anwendung der Bestimmungen über den Arbeilcr- lcgitimalionszwang vorzulcgen? Ministerialdirektor im Rcichsamt des Innern $r_ Lewald: Die Erteilung von ArbeitcrlcgitimationSkarten i!t Sache der Einzelstaatcn, die darüber ^andcsgcsetzliche Bestimmungen er- lasten. wihlprilfuigen. Die Wahl des Abg. Dr. Werner- Gießen fWirtsch. Vgg.) wird für gültig erklärt. Ueber die Wahlen der Abg. L r st - Eßlingen (Natl.), Graf von Oppersdorfs tb. l. P.) und von B o l l o (Kons.) werden Beweiserhebungen beschlossen. Die Miiimmuog über die Resolutionen. Es folgt die Abstimmung über die Rssolutionen, die zum Gehalt des Staatssekretärs gestellt sind. Zunächst findet eine GeschäftSordnungSdcbatt^ statt. Abg. Gröber (Zentr.): Unsere Kraktion befindet sich in einer gewissen Verkegenheit. Durch die Uebersührung unseres verstorbenen Kollegen Preuß sind wir gestern verhindert worden, zu de» Rcsolut!onc» Stellung zu nehmen. Wir bitten daher, heute nur abzustimmen über die Resolutionen Gras Westarp, die geschlichen Schutz gegen den zunehmenden Mißbrauch des KoalitionsrcchtS verlangt und über die Resolution Dr. Spahn, die die Zusammenstellung der Entschließungen des Bundesrats nochmals der Budgetiommission zur Prüfung überweise» lvill. Ueber die anderen Resolutionen bitten >vir erst am Schluß der zweite» Lesung des Etats des Reichs- amtr des Innern abzuftimmcn. Abg. Graf Westarp (Kons.) protestiert dagegen, daß nur über seine Rcsosution abgestimmt werden soll und bittet auch diese Abstimmung zurückzustellen. Abg. Bassermann (Natl.): Wir sind mit dem Anträge Groeber einverstanden, wenn auch dieResolutionen zumVereinsgesetz heute schon zur Abstimmung gelangen. Die Abg. Fischbeck eine klare Stellungnahme vermieden. Wir hoffen, daß sie diese! Fragen nicht als qusntite neglibesble ansieht. Die ganze Organisation ist auf ehrenamtliche und Nebenamt-! lichc Tätigkeit angewiesen. Was soll da herauskommen?! Ganze 6500 Mark werden jährlich für die Reichsschulkommission! ausgegeben. Da sind keine großen Erfolge zu erwarten. Die j einjährig-freiwillige Berechtigung muß neu geregelt und erweitert werden. Wie steht cS mit dem Reichs schulmuseum?' Wir sind schon auf dem Wege dazu. Berlin, Frankfurt a. M. und Dresden bemühen sich darum. Wir wünschen dabei keine Zersplitterung, sondern eine Zentralstelle. Die deutschen AuS. landöfchulen bedürfen der Förderung. Sic stärken das Deutschtum im Auslande und dienen auch unseren wirtschaftlichen Beziehungen. DaS ErziehungS- und Schulwesen anderer Volker muß studiert werden. Das alles sind Ausgeber« für die Reichöschul- kommission. Sie muß ausgebaut werden, aber nicht als ein selbständiges R e i ch s a m t. wie es die Sozialdemokraten wünschen. Die Kommission sollte aus hauptamtlich tätigen Reichs,chulrätcn bestehen; vier würden genügen. Wir hätten dann ein Reichsschulkollcgium, das unter dem Reichsaml des Innern bleiben könnte nach dem Grundsätze: „Was man nicht definier-n kann, ?as hängt man anS Reichsamt deS Innern an." (Heiterkeit.) W.r haben diesmal auf einen eigenen Antrag verzichtet und werden dem fortschrittlichen Antrag zustimmen. Die Vorwürfe gegen das Einjährig, freiwilligen - Privileg ftnb nicht berechtigt. Eine schwere Berufsstörung weiter Kreise wäre die Folge, wenn dieses System beseitigt würde. Die Einjährigen sind schon einmal der Sekt in der Bowle genannt worden. (Heiterkeit.) Wir halten dieses System für grundsätzlich berechtigt. Abg. Schulz-Erfurt (Soz.): Wir sind gegen dieses Privileg. Wir beantragen die Errichtung eines selbständigen RcichSamtes für das Schul- und Bildungswesen, und freuen uns. daß jetzt auch die Fortschrittler da. für cintrctcn wollen. Bester wäre noch ein R c i ch s s ch u l g e s c tz. Eine Schabloursierung ist davor, nicht zu fürchten. Preußen schablonisicrt schon genug, auch ohne Gesetz. Ein Obcrstrrdienrat vom Format Kerschen st ciners ist in Bayern, aber nicht in Preußen möglich. Der Reichstag wird die Schulgesctzgcbung nicht zurückrevidicren. Das ist Gespensrerfurcht. Das Zentrum ist viel revolutionärer als die Sozialdemokratie. Es will eine internationale Gesetzgebung frei nach den Wünschen des Papstes. Jedenfalls ist die NeichSschulkommission in ihrer jetzigen Gestalt ganz unzulänglich. Wir Sozialdemokraten wünschen die nationale Einheitsschule. Dazu dient unser Antrag. Abg. Marx (Zentr): Hinter dem bedeutenden Namen „Reichsschulkommission* steckt in der Tat sehr wenig. Die Sozialdemokratie zieht die Konsequenzen der Einheitsschnlc vollständig und geht aufs Ganze. Das Reichsschulamt der Fortschrittler würdx lediglich entern artsgeblasenen E i gleichen. Was Härte es für eine Tätig- kcil? Woher die Mittel nehmen? Werden sich dre Bundesstaaten ein Eingreifen des Reiches gefallen lassen? Augenscheinlich geht das Streben dahin, das ganze Schul- und Erziehungswesen zu einer Rcchtsinstitution zu macken. Dafür sind wir absolut nicht und unter keinen Unrständen zu haben. Schon jetzt ist das deutsche Schulwesen ein Muster für das Ausland, es steht im ganzen drrrchaus auf der Höhe. Möge man in den einzelnen Bundesstaaten eine Verbesterung des Schulrocsens anstreben. Der einjährig-freiwillige Dienst hat sich bewährt. Er ist auch schon im Auslande nachgeahmt worden. Wir werden ihn nicht aufheb n. wollen ihn aber gern erweitern, natürlich mit der nötigen Vorsicht. Man darf ?,. 23. nicht vergessen, daß man durch eine weitere Hebung der Mittelschule die Volksschule herab- drückt. Denn die Volksschule ist der ganze Kernpunkt des Bildungswesens. Wir lehnen beide Resolutionen ab. Das Reichsschulamt soll sein ruhiges Dasein weitersühren und auf seinen schönen Narrten stolz sein. (Beifall und Heiterkeit.) Abg. Krrschenstciner (Dp.): Ich muß das Ei. das der Vorredner ausgeblasen hat, wieder auf seine normale Form bringen. (Heiterkeit.) Gewiß, die Kultur, ausgaben müssen dezentralisiert werden. Wir können nicht dank, bar genug sein, wenn verschiedene Kulturzentren bestehen. Aber alle Bestrebungen müssen in einen Kanal münden, damit sic e i n e ge m e i n s a m e Stoßkraft haben. Ein solches Zentral- arnt tvird sehr nützlich wirken. Eine Uniformierung des deutschen Schulwesens wünschen wir nicht. Wenn Sic nicht voreingenommen sind, dann müssen Sie ein Reichsschulamt in unserem Sinne fordern. Abg. Schulz-Erfurt (So.;.): Es ist doch sinnlos, wenn z. B. in Reuß ältere und jüngere Linie zwei verschiedene Schulgesetze bestehen. Wir tverden in einem Initiativantrag ein R e i ch s s ch u l g e s e tz fordern. Die Resolution der Volkspartei wird angenommen, die der Sozialdemokraten abgelchnt. Es folgt das Bundesamt für das Heimatwesen. Abg. Schiffer (Natl.) begründet einen Antrag Bassermann auf Vorlegung eines Gesetzentwurfs über den Ausbau des Bundesamts für das Heimat, wcscn zu einem Rcichsamt für das H c i m a t s - und Finanzwesen, behufs Ucbernahme der letztinstanzlichen Entscheidungen in Rechts st reitigk eiten aus d e in W e h r - beitragsgc setze und dem Bcsitzsteuergesehe. Wir brauchen eine einheitliche 9lechtsprechung. Sie kann auf dem vorgeschlagenen Wege gesichert werden. Jetzt bei der vorbereitenden Anwendung des Wehrbertragsgcsetzes sind schon zahllose Klagen eingegangen. Was haben wir da „och zu erwarten? Da muß die Rechtssicherheit durch eine einhertliche, höchste Instanz gewährleistet werden. Eine neue Behörde brauchen wir rricht. Es genügt der Ausbau der bestehenden. Abg. Graf Westarp (Kons.): Der Antrag würde ein R c r ch s v e r w a l t n n g s g c r i ch t schaffen. Das lehnen wir grundsätzlich ab. Die Ueberlastung des preußischen Oberverwaltungsgcrichts wird auch nicht so groß sein. Der Antrag wäre ein weiterer Schritt aus dem Wege der Staatshoheit der Einzelstaaten. Abg. Tovc (Vp): Wir müssen auf dem Gebiete des öffentlichen Rechtsschutzes zu einem Reichsverwaltungsgericht kommen. Daher sind wir für den Antrag. Die Steuergesetze haben eine große Nervosität hervorgerufen. Sonderbare Blüten treten in Erscheinung. Machen wir einmal mit dem Bundesamt für Heimatwescn einen Versuch. Abg. Erzbergcr (Zentr.): Die Zweifelsfragen werden nicht einfacher und wertiger, wenn man ein Reichsamt dafür schafft. Es gibt andere Wege, um solcht Zwiespältigkeiten in der Auslegung der Gesetze zu beseitigen. Da ist der Bundesrat die gegebene Instanz. Er kann ein entsprechendes Gesetz erlassen. Das ist ein viel einfacherer Weg. Eine ein. hertlichc Auslegung des WehrtzertragS- und der Befitzsteuergefetzc ist erstrebenswert, der Antrag Schiffer ist aber nicht oer tige Weg. Mg. Dr. Frank (Soz.): Graf Werrarp I>at uns überzeugt, daß der Antrag Schiffer gut ist. fHeiterkert.) Was dem Grafen Westarp mißfällt, gefällt uns. Die Gesetze werden sonst bald in allen Bundesstaaten anders aus- gelegt werden. Die Resolution wird mit den Stimmen der Stufen anae« nommen. Sonnabend 12 Uhr: Weiterberakung. Radium. Es ist leider eine weit verbreitete Sitte geworben. dis, ueue »BehundlungemeitzoLen »VN Kranlh.iten, die allgemeines In terelsk erwecken, vorzeitig. h. kt. ehe iie in der Hand der ärztlichen Fvlicher bestimmte Gestatt angenommen haben und in ihre» Heilerfolgs, und Oieinhren Ui'sreschend bekannt sind, in der Tager- »reise bcwrvcknm werden Das ist iebr bedauerlich und ricknet oieliack, Schaden an' Gin bekanntes Beiioiel dafür ist die Erregung. die seinerzeit infolge der asscnliichcn »Besprechung der Entdeckung des Dubcrtulins durch Robert »och sich weiter Streife bemächtigte. Tie erste Ankündigung des Tuberkulid erweckte übertriebene Hofinungen und als sich nachher bei klinischer Prüfung des Mittel-, herausstellte, das mit der Behandlung auch gewisse Geiabren vcrlnupii waren, wurde das Lind mit dem Bade aus- geschüttet — dar Tuberkulin allgemein als ein schädliches Mittel beurtt-ilt. Erst seit kurzer Zeit ist e: möglich gewcien, das auster- ordentlich wertvolle Geschenk, das stoch der Menschheit mit dem Tuberkulin gcmachi hat. nach seinem »allen Wert zu erkennen und in ausgedehnter Weise anzuwendcn. Ten Schaden haben daher die Kranken zu traten gehab. von denen viele zu Grunde gegangen iind, die hei richtiger Anwendung des Mittels wahrscheinlich bätten gertite. werden können. Etwas ganz ähnlickws ist es mit dem Salvarion von Ehrlich gewesen und ebenso srrl.t es Iiril dem Radium und »Mesotdirium. das nenerrngs iür die Bcbandlnng lösartigcr Geschwülste ausgedehnte Anwendung gesunde» Hai. Es wäre deshalb iebr wünschenswert, nenn die öff-nl,licke» Erörterungen über das Radium rmd Mefoiborrun? so lange aus in-r Tagespreise verschwänden, bis von geiicher,en Ergebnissen dieser P.wandlungswei c gcivro- chen werden kann. Wenn nun trotzdem im Folgenden von diesen beiden Mitteln gesprochen werden soll, io geschielt! das mit Rücksicht aut eine kleine Notiz in einer srüheren Nummer der Zeitung und insbesondere Mit Rücksicht au» die Erörterung in der Stadtverordneten Versammlung vom 22 Januar d .0 Is, in der durchaus nicht zuticsscndc Mitteilungen über. die Wirkung dieser Mittel gemacht worden sind. Ich möchte den Veriuch machen, eine objekttve Tar- stellung der Sachlage zu geben, die cs manchem ermöglichen wird, irrige, durch die crwähnle Tebalte hervorgerufcnc Meinungen richlig zu stelle». Es bat einer gewisse» Zeit bedurft, ehe man a»t die Einwirkung der »oin Radium und sväicr vom Mciotborium ausgeiandten Strahlen aili lebendes Gewebe auimerkiam wurde. Gewi sc §chä. digungen an der .haut, die iich Becauerel. unabsichtlich und andere später absichtlich durch Einwirkung des Radiums zuzogen, gaben die erste Veranlassung zur Verfolgung dieser Frage. und cs sind vor allem oic Iran,ölen gewesen, die dann sehr bald darauf kamen, dost man doch wohl den Perinch machen könne, geckiwulstartige Zcllwnchernngen durch die vom Radium au-gcsaud:en Strahlen günstig zu beeinflussen. Allmählich kam man dahinter, das, »ich! alle vom Radium ausgesandlen Strahlen in die'« Hinsicht brauchbar sind und daß man. um genügende Wirkung zu erreichen, nicht mit allzu geringen Mengen arbeiten dürie. Andererseits zeigte sich, daß bei der Anwendung größerer Mengen auch bei Ausschaltung gewisser Teile der anSgeiandten S'rahlen doch auch leichte Schädigungen benachbarten gesunden Gewebes und nicht bloß des Grichwulstgewebes criolaen könne». Wie man diese «eiahren zu umgehen hat, ist im Prinzip wohl iestgcstcllt, icdoch ist noch lange keine Einigung darüber erzielt, in welcher Weise man die genügende Wirkung aui die z» b-handelnde Geschwulst erreichen kann, ohne doch gleichzeitig gesundes Gewebe zu schii digcn. Tie Berhältnisic liegen außerordentlich schmierig, weil sich gezeigt bat. daß ein objektives Mast daiür nicht vorhanden ist, sondern daß die stranken und die Geschwülste sich durchaus nicht in iedcni Falle gleichartig »erhalte-,. Diese Scknvicrigkriten sind cS vor allem, die lishcr das lcbhait: Iür und Wider in der wissenichaitkichen Welt veruriacht haben. Es kommt noch hinzu, daß die Rcichwe,te der Strahlen — um ao zu lvrechen — begrenzt ist. Nur in der nächsten Nachbarschaft des die Strahlen ausscnden- dcn Metalles ist die Wirkung sehr stark. In größerer Enticrnung läßt sie schnell nach, ganz in gleicher Weise wie wir das non der Ausbreitung des Lichtes wissen, und so kommt es, daß Geschwülste, die schon eine größere Ausdehnung im Körper ersghren haben, wobl an ihrer Äusganasstclie günstig beeinslustt werden können, während cnt'crnlcre Geschmulstteile, sogenannte Metastasen, häusig nicht oder nur wenig beeinslustt werden. Um auch au» diese cn! »eruieren Geichwiilsiieile eine Wirkung zu erreichen, muß man die Radrimrstratzlrn durch die Wirkung chemischer Stvise und andere Maßnahmen ergänzen. Auch hier läßt sich noch längst nicht sagen, wieweit die in dieser Richtung angcstelltcn Versuche Erfolge crwar cn lasse». Tootz aller dieser Schwierigkeiten sind doch Ersahrnngen schon in so großem Umsang gesammelt worden, daß man schon letzt von einem großen Iortschritt sprechen kann. Es ist in manchen Fällen erreicht ttsorbcii, daß bösartige Geschwülste von einer Ausdehnung. daß sie sür irgendwelche Opera ronrmeh d'N unan-»reis- bar waren, sich ganz zurückgebildet haben und hast die Kranken in einen Zustand versetzt worden sind, der sür die Kranken einer Heilung gteichzusctzen ist. Sb sich diese Heilwirkung als dauernd erweisen wird, »ehr noo> dahin, immerbin iind in dieser Be-- ziebnug große hossnungen Nicki! ungcrechtserligt. In vereinzelici, Fällen, wo die Kranlen längere Zen nach der Radiumlwhandlung Die F> aucnarvcit in Deutschland Uns wird geichriebe»t Tie Betätigung der Frauen im össent- lichen, wirtichasltichen und wisseiischgitliche» Leben wird immer noch unterschätzt. Und doch findet man überall: in Handel und Jirdustiie, in de, Landwiriichgii Mid in: Handwerk, in sozialen Beritten, sa in amtlichen Stellungen die Iran! Um ein Bild von der Frauenalbeit zu gewinnen, nerlobnt es sich, statistisches Material zu geben. Trotzben, das Iraucnstudium eine ^roßc Erweiterung cr- sahrcn ha, und die Zahl der weiblichen Studierenden iich in wenigen Jahien iaii verzchnsachi lyn, gibt es heute in Deutschland nur 195 »Aerztinnen Es ist jedvd? anznnchmen. daß bereits rn den nädistrn Jahren sich die Zahl der praktizierenden Aerztinnen beträchtlich verwehr». Schon die Steigerung, die in den letzten drei Jahren cri.otgkc, läßt dieie Annahme zu. Bevorzugt ist der Lehrerinnen her n i. Im Jahre l st! st waren an den deutschen Boiksichulen nicht Nieniger als 22 500, an den höhere» Madaienichulen 36~0, au den hölieren cvangclr chen Mädchenschule» 855, an den katholische» Schulen 7770 Lehrerinnen tätig. Als Lberlchrcrinnen und Lehrerinnen an Seminaren waren 392, als Handarbeitslehrerinnen 4310 Iraue» «»gestellt. Im äl- sentlichen Dienst, alio in B e a m I e II st c l l n n q e n , b.'i den Behörden. »nie der Post, der Efienbahn usw. bekleideten im Jahre 1907 32 720 Frauen Aemter. Als M u si k l e hr e ri n n c n ma- ins last ein Drittel melw Schauspielerinnen als Schauspieler. mehr Sängerinnen als Sänger und mehr Schriftstellerinnen als SchriftsteNcr. Genaue Zahlen liegen leider hierüber noch nick»! vor Nur die Bildhauer haben wenige weibtickre Kollegen. Konkurrenzlos iind die rn, Jahre 1913 auf 32000 geschätzt:» Hebammen, dagegen haben e» die Frauen bisher kaum versucht, mehr als Amateurphiotogravhen zu »»erden. In den Gemeinden fanden namentlich im letzten Jahre eine grobe Anzahl »on Frauen Anstellung als W a i > e n p i l c g e rin n en .als Mitglieder in Armendirektivnen und ähnlichen Aemtern. Groß ist der Trieb der Krauen zur Selbständigkeit. Wohl in jeder Branche finden wir Frauen als G e s chä s l si nb a bc r i n- biltla zVtreten. Sie führen sowohl Manufaktur-- wie Wurst- Ptanoierreii wie Milch- und Gemüsehandlungen, selbst Wilb. Arnvgkmi Apotheken ist mehreren Frauen die Gcneh- »Aschaffr der Geschwülste an irgendeinem andern Leiden gestorben und, hat die genaueste »nikroikopische Unieriuchung ergeben, daß weder an dem Titz der lsteichwulst noch im übrigen Körper irgendwelche Spuren davon zurückgeblieben waren. Diese sreilich an Zahl noch sehr geringen Fälle könne» alio auch obiefti» als wirklich durch die Strahlenbehandlung geheilt bezeichnet werden. Es Ist allo erreicht worden, daß mit der Radiumbehandlung nach früheren Erfahrungen volllcnimen hoistinngsloic Fille zum mindelten eine irüher mit keinem Mittel crr.tchbarc Beiieiung. ln manchen Fällen itcher eine .Heilung hcrbeigesilhrt worden ist. Diese Tatsache allein bedeutet schon einen so großen Fortschritt, daß cs durchaus vcr sehlt wäre, wenn man nun wegen gcioisser Un.zuträgfichkeiten. die mit der Behandlung verbunden sind, die Büchst ins Koni Wersen und die Versuche ausgeben wollte. Solcher Schädigungen iind aber eine ganze Reibe betannt geworden. Zu Pfingsten vorigen Jahres wurden aui dem Gnnälologischcn Kongreß m Halle zahl reiche günstige Wirkungen des stiadiums und vor allen Dingen des Mesothoriums, die an den deutschen Kliniken crztcll worden waren, bekannt gegeben Au» der Natursorschcrvcr'ammlung, in Wien im herbst herrschte die »Meinung vor. daß die große?» Schädigungen, die man in rnanchen Fällen beobachtet hat und das Versagen der Strahlenwirkungen in andern Fällen, den Nutz'» '-er Nadiumanwendung illusorisch zu machen geeignet seien. Es ist ganz zwei'cllos rich ig. daß in einer Reihe von Fällen nach primärem Rückgang der «eichnmlst sich große Zerstörungen an andern Stellen gezeigt haben, die schließlich schwere Schädigungen, m in manchen Fällen sogar den Tod der Kranken verursacht haben. Auch find Fälle lekanntiegcbcn worden, in denen »on vornherein das Radium kerne Wirkuni zu entfallen schien. »Rückblickend dar» man heute sagen, laß derartiges von vornherein zu erwarten nwr. »stoch nie und nirgends hat es ein Heilmittel gegeben, das in allen Fällen gleichmäßig wirkt und nicht auch nebenher -Schädigungen zu ictzen imstande war. Die Ausgabe der ärztlichen Kunst ist es eben, crl'tens die Fälle auszuwäbleii, die sich für die Be- ban-lung eignen und zweitens durch rnwicr verfeinerte »Methoden nach Menschcnmöglichkeit die Gciahren, die mit einer Behandlung verbunden sirid. zu vermindei-n oder ausznschalten. Nach vicliachen Ber-schten. die inzwischen erschienen sind, ist man an» dem besten Wege, sür das Radium und Mcsotborinm derartiges zu erreichen. Wer beute mit der Behandlung beginnt, kann sich schon am zahl reiche, in der Literatur voi-liegendc Erfahrungen stützen, die eine Verringerung der Schädlichkeit und der Gefahren gewährleisten und iiimicr bessere Einolge erhoffen lassen. Sv ist der Stand der Angelegenheit und man vergegenwärtige sich nur, was das beiß». ?venn man durch ein »Mittel in die Lage versetzt wird, unter früheren Bedingungen mit absoluter Sickrcrheit dem Tode versallcncn »Menschen mit einem hohen Grade von »Wabischcinlichkeit Besserung und einem geringeren iogar hcilung von einem so iurch baren Leiden in Aussicht stellen zu können, wie cs der Krebs ist. Das ist ein gewaltiger Fortschritt, daß man vor »venigen Ialiren »och nicht gennigt hätte, daran überhaupt zu denken. Tic von manchen Seiten in der Stadlvcrordneten-Veriamm- lung geSu.szer.en Bedenken gegen die Ausnahme der Radium- belianllung bestehen also kcincstvegs zu Recht. »Wohl ist es zurzeit noch wünschenswert, daß nicht an allzu zahlreichen Stellen ms: nnzureickien». en Mitteln die Behandlung ausgenommen »vird: den» dann lönn cn eben leicht die Schädigungen den Nutzen überwiegen. Nur genaue Beobachtungeil der Kranken, Anwendung genügender Mengen der strahlend n Substanz und Beobachtung aller nötigen Vorsichtsnraßregeln können weitere Fortschritte bringen. Eine derartige Beobachtung lvird natürlich nur au Stellen möglich sein, die mit reichlichen »Mitteln und den nötigen Ein lichtungcn ausgestattet sind. B illlommen unbegründet ist cs aber, wenn man von einem hereiniall der Städte Osfenbach und »Worms redet, die in dankenswerter Weise größere »Mittel zur Beschassung von »Radium und Mesothorium bereitgcstellt. im übrigen die Be Handlung aber noch nicht einnml ausgenommen haben. »Man könnte doch höchstens von einem Reinsall sprechen, »venn sich durch die Erfahrungen ergeben hätte, daß die ausgcwendctcn Summen nutzlos verschwendet wären. Davon kann natürlich keine Red« sein» denn die Behandlung hat ia nicht einmal begonnen. Tie in Gießen errichtete Zentrale zur Behandlung von Krebskranken ist aber inzwischen in den Besitz sreilich vorerst nur kleiner Mengen von Radium gelangt u»rd hat die Behandlung am 22. Januar, also gerade am Tage der Stadtvcrordneten- Versamrulnug, ausgenommen. Selbstverständlich kann von Er- »olgcn zunächst nichts berichtet werden, da die Zeit der »Anivcn- düng viel zu Inr; ist. Es ist aber unter diesen Berhältnisscn sehr bedauerlich, daß in der Stadtverordneten Beriammlung zum großen Teil Wohl auf Eirund der abfälligen und tn der Tat nicht begründeten Einwendungen gegen die »Radiumbehandlung die erbetene Summe abgelehnt worden ist. Ter größre Uebelstand in der Behandlung mit Radium und Mesothorium ist der außcrordenttrch hohe »Preis der gcanntcn Stosse. von denen das ersterc aetzt etwa l00 »Marl vro mgr. v a3 letztere 'die Hülste kostet. »?luck> der »Preis von 200 »Mart sür das mgr ist ia säst unverständlich hock»! Ein ganzes ttzramin kostet alio »200 000 Mark, ein (stramm Gold dagegen etwa 0 Mark. Man steht also, daß die Kostbarkeit des Goldes im »Vergleich zu diesen S»ossen sehr gering ist. Das Mesothorium ha! nun die Eigcnschast, in verhältnismäßig kurzer Zeit an strahlender intgung erteilt worden. Die eigentliche Domäne der F-rauen ist se^och der Putz. Fast alle P u tz g c > ch ä s t e in Deutschland gehören Frauen. Im Jahre 1913 wurden 13530 solch-,- Geschäfte gezählt. Tausende von Frauen finden außerdem bei diesen ihren Geschlechtsgenossinnen Beschäftigung. Damit werden aber bereits die n n i c l b ft ä n d i g e n Berufe gestresst, von denen svälcr geredet werden sott. Hier verdient vor allem noch erioähnt zu tvcrdc», daß auch in den gewerblichen Bernsen die Selbständigkeit der Frauen erheblich im Steigen bcgrissen ist. Es ist bekannt, daß Frauen es in Deutschland in den verschiedensten »kKrufin schon zum »Meister gebracht haben, daß sic aber auch obnc Mcil'tertitel iowobl im »Metzger- »vic im Bäcker-, Schlviicr-, Schmiede-, Tischler- und Schuhmacher handlverk sich selbständige Eristcnzen gpichassen haben. Vornehmlich find es hier ficilich »Witwen, die die Betriebe ihrer verstorbenen Ehemänner ausrechl erhalten. Als »Angestellte findet man das weibliche Oicschlccht »äberall dort, »vo »Männer Ivirkcn. Sic kommen an Zahl den Männern säst gleich in der Landwirtschaft, denn neben 5»/, Millionen Männern wurden im Jahre 1907 nicht weniger als >600 000 Frauen ans den» Lande beschästtgt. Neben diesen ständigen »Ar- bei.crinne» war >»och eine cbensalls nach, Millionen rechnende »Anzahl von Frauen nebenberuflich in deg Landnnrlickzait tälig. In den Fabriken teilten »ich im Jahre 1907 2100 000 tveibliche mit 9 150 000 männlichen Arbeiter» die »)lrbeit. Im Handel waren 1907 931370 F-rauen angeftellt, tvährcnd die Zahl der dort ränge» Männ« durch die Konkurrenz der Frauen nur 307 000 betrug. »Bei den Frauen machte sich eine »Bewegung nach den bei»« beroldetc» und fiesen Berufen geltend. Das zeigt iich. wenn man das Adnebmen der Dienstboten gewahrt. Tie ..»Mädckwn für alles", die ..Periekn-n" u»w o e r m > n de r t en sich von 1313 900 im Jahre 1895 an» 1249300 im Jahre 1907. lohne männliche Konkurrenz blieben die »Manicuren und die Au» warlefiaucn. die sich, da iie unentbehrlich sind und immer besser bezahlt werden, an Zahl bedcukend vernrrhrt haben. Das schrvere »Amt der Pilcgcriiinen und Krankcnichivestern ist den Franc»! von den Männern neidlos überlassen worden, obwohl es begreiflich wäre, »venn die durch das Eindringen der Frauen i» Männcr- bcrusc erwerbslos getvin-denen sich diesen Fraucnbcr»>sen zunoen den würden. -stz. * — Im lausenden Winter Halbjahr sind an der »Berliner u n r v e r s r l ä t 880 Frauen emgelchrieben, »näh rend im vorigen Wrnter 859 gezählt wurden. Als Hörerinnen find außerdem noch 209 eingeschrieben. An der Techni»ck»en Hock»- schulr find 13 eingeschrieben, 4 an der Landwirtschastlichcn, 1 an Kraft erheblich einzubüßen, so daß d« Preis dieses Stofics trotz der geringeren 2ln»chassu„gskostcn doch verhältnismäßig noch höher ist als der des »Radiums. Dabei handelt es sich aber um Zweck mäßrgkeitssragen. »Weiiu cs uns gelingen soll — wie wir cs hosseii möchten — vielen unglücklichen Menschen Hrlsc zu bringen, wiid cs nötig sei», größere »Mengen von Radium zu beichasscn. al» das mit den bisherigen, beschränkten Mitteln möglich ist. Gerade sür Gießen, das zuerst in Heficn eine »Bclwndlungsstelle er - hält, wäre bei'oiidcrc »Veranlassung gewesen, nach dein Vorbild »o vieler anderer Städte im Deutsch,?» Reiche hier l»elscnd ein zuspringen. Gießen hat dock, großen Nutzen, »ns telbar und un- mittelbai. vv>? einer rn ihren Mauern befindlickien Anstalt, die Fremde anzieht. Einstweilen ist ja nun diese »Angelegenheit er ledi. 1 t. Da aber zum Ka»nv» gegen den Krebs ebenso wie zuni Krieg gegen einen äußeren Feind 1. Geld, 2. Geld und 3. Geld l?ehörr, »o ergeht an alle, die ein warnn^ Herz fiir die unglücklichen Kranken haben, die am meisten von allen lörverlich Lei- »enden geguäit Ivcrdcn, die dringende Bitte, nach dem Perbält- nis ihrer »Mittel hier cinzuspringcn und durch Beitrittserklärungen zum Vcrciu für Krebsionchung oder durch Gcwälrrung ci?>maligce Gaben das große »Weck zu unterstützen, das der Lcrein begonnen hat! Beitrittserklärungen und Gaben nehmen entgegen Der Schrill fübrer Direktor Med.-Rat Tr. Reben lisch. Lnenback»: der Schatzmeister Tr. »Lilly Merck, »Tarmstadt, »Annastr. Id; der 2. »Vorsitzende Gchcimrat Tr. »Tietz. Darmstindt; der I. Bor fitzende »Professor Tr. Opitz, Gießen. _ Ans Staöt ntii fand« Gießen, 7. Februar 1914. ** A n derBahnstreckeGießen — »Wetzlar wird feit langem von einer großen Anzahl in Gießen kausendcr Jnteressenten der Wetziarer Gegend die Errichtung einer Haltestelle am „Block" gewünscht. zu,nal der »Leg über Adendstern oder Wetzlar nach Gießen init großen Umständen verknüpft ist. »Wiewohl die bisherigen »Bemühungen in dieser Hinsicht erfolglos geblieben sind, soll eine erneute Eingabe an die Gießener Handelskammer gerichtet werden. ** Vom Leben des »Volksliedes sprach Universi - tätsproscssor Tr. I. M e ier-Freiburg am Freitag abend im großen Hörsaal der Universität vor der Hessischen Ber einigilng für »Volkskunde. Ter Besuch war dermaßen stark, daß die Sitzplätze bei weitem nicht ausreichtcn. Hatte das interessante Thema so viele herbeigelockt, so lviirden die Erwartungen noch übertrosfen durch die reizvolle »Art der Behandlung, die der Vociragcnde dem Stoffe zuteil werden ließ, und druch die er ihn äußerst interessant und fesselnd sür den Laien zn gestalten wußte. Leichter wäre »hm dies geworden, hätte er von den Schönheiten des Volksliedes gesprochen, er schilderte nur einen Teil aus der Lebens- geschichte des deutschen »Volksliedes, und doch gelang es ihm, »Begeisterung in feinen Hörern zu erwecken. Das Kunstlied zog'er als Parallele heran und schilderte, wie aus dem von einc»n einzelnen vcrserügten und von anderen gelesenen Künstliede allmählich das Volkslied mit seiner gesungenen Poesie entstanden sei. Weiter sprach er vo»i der stlusbreitung, die das einzelne Bvlksticd gesunden hat, und von den man iiigfachen Veränderungen, die es durck,»i,achen »nustte, um sich den verschiedenartigsten Sitten und Gebräuchen, Mundarten und Zeiten auzupassen. Die Lieder selbst dienten dem Vortragenden zum Beweise. Teils trug er sie selber i» Eie- dichtsorm vor, teils sairg sie F-rl. Grctcl Leist mit ihrer reinen, a»lgenchmen Sopranstimme zur La»E. Der Bcisall, dar dei»l Vorträge folgte, wollte kern Ende nehmen. " I IN O b e r I» e s I i s ck> e n !t u n st o e r e i» ist die De I, tI che W a » d e r a » s st e l l » » a iür .Städtebau" ansaestellt. Tiese Aussletllma. welch« vor?ges Jahr aui der Gcntcr »WettanSstelluiig z»»i eriien »Riale gezeiat und der die golde»?e ecdaille znerkau», wurde, war, »v»c inan nnS schreibt, dann nur »och l» »Bre>??erbaven aicSaeitellt. Sie hat de»» hiestaen Kunstoerei» erhebliche Kosten verursacht. Die -Aiissleltunq wird im Son>??»er emc» »Bci'taiidleil der Kölner Werkb»»udai»S»'»ell>lng bilden. In »Anbetracht der grostc» -blühe, die sich der »Vori'taud des Kunilverew» gibt, und in, Hinblick aal das »virllick, doch iuuner recht Achtbare u»»d SeheuS- •reite, das au? di sc Weise Kiesten zuqeiührt »vird. sollte auch das -Publikum die Bervstichtrmg fühlen durch zahlreichen und hänstge» Besilck Eutaeoeukoinme»» zu zeiae»». Die AuSileUung .Städtebau" verbleibt nur bis zu»» 20. dz. »Pits, hier >»nd ist täglich, mit »2iuS- nahnie LamstaqS, geöffnet ** T i e Kurzsichtigkeit in der Schule ist eine io weit verbreitete Erscheinung, daß ihr allenthalben von Schulärzten und Lehrpersonen die größte Ausmerk amkeit gewidmet wird. Pros. Dr. Lcwrngl'ohii-Be.llN, der sich in einem Aussatz in der „Hygiene»' mit dieser Frage beschäfiigt, hält die Rumvi und Kopsbcugimg sür eine der ersten Ursachen der Kurzsichtigkeit. Er vlädicrt daiür. daß der Schüler während dm? Naharbeit eine gerade Haltung ei?mimmt, daß hieraut besonders geachtet werde. der »Bergakademie, 1 an der Ti«äcztlrckcn und 5 an der »Akademie der Künste. »Philologie studieren 52, Na ionalölonoinie 61, Geschichte 62, Kunstgeschichte 31, alte Philologie 31, allgemeine Li.eraiur 12, Geogravhie 5. Musik und Muirknnfienickiast 4, Sanslrit l, »Pshchologie 3, »Archäologie 2, Mathematik 81, »Ra- turwriienschast 36, Ehemie 13, Physik 5, »Botanik 4, »Pharma zeutit 1, Zahnheilkundc 6. Im Lehrkörper der llniveriitöt find ausgemttmncn; Frl. I. Meyer als Ivifieirschaitliche Hillsarbei tenn von Geh.-Rat Penk. Frl. »Pros. Dr. Rahcl Hirsch an der Me izinischen Ebaritsklinik von Gch.-Rat Kraus. Frau Tr. Lichtcnstei» als Leiterin der geologische?, und mikrobiologischen »Abteilung des »Psychologisckien Instinits be? Geh.-Rat Rllbner. »Tr. List Meiner! als einzige Assistentin des llieilors Geh.-:Rot »Plant im Institut ,ur theoretische Physit. In dev UniomfirätSbiblivlhek and im orientalischen Seminar sind Frauen bibliothekarisch an gestellt. — Im »Monat Dezember vollendete die berühnitcstc »rlavier spiclcrin der Gegenwart, Teresa Carcnno gelwren in Ear racas (Venezuela?, ihr 60. Lebensjahr. Ihre künstlerische Ausbildung brachte sie schon in jungen Jahren nach »Paris Im Jahre 1889 lam die Künstlerin nach Deutschland, NW sie »ich von da ab am liebsten aufhiclt. Zurzeit ha, sie sich »Berlin zum Lohniltz erkoren. ,vT~ Lch. Wöchnerin n cnheim ist der Stadt Franksurt a. »M. eine stiuiing von 350000 Mark zuqegangen. Tie Stiskcr smd die beiden Eheleute Kanngießcr aus »Braunicts. Vielleicht de» größten Zusa m m e nschl u >», v o n grauen besitzt -reiitschland zurzeit in dem Katholischen Frauenbünde. der letzt bereits 60000 Mitglieder zählt und in, steten »Wachte» b c g r i i s e n i st. La? das Deutschtum in den kolonialen Grcnzbczirkr» zn lo? der,,. Hai der F r a u c n hu » d d e r D e „ t, ck? e n K o l o », a k 1 c l e 11 i d? a s t auch im vergangenen Jahr Bibliotheken in die Kolonie gelandt. Die »Bücher gingen nach Keetmannsboov, Li! de>rtzoucht. Bethanien, Moscht, »Wilhckm»Sbad und nacki Warmbad. --^ r - Bcniamin »Bachrach, ein Anwalt, stellte kürzlich sin Ehrgagoer ttzenchtshos fest, daß tährlich vo» den »Mädchenhänvlern etwa -000 grauen nach Anierika verschlcvvt würden. Lebten Sommer wurden zehn weibliche »Polizinoicner in Ehs- eago angestellt: dies bat sich so bewährt, daß »Major Funkhaus«, der Polizeiprairdent, die Stadt tun »Anstellung von 15 neuen ge s-eken hat. Des wurde genehmigt, jo daß die Stadt nun 25 weib- Zche,.,-m>ttieidrcner hrrben wird. Sie werden meist in Tanz-- und - ietiiiixiilt ?i zum ckicittt verwendet, wo sie — iui - der »Polizeipräsident erklärte — „außerordentlich viel Guter ivirkcn". Bon Einfluß fei uatiii'Wtfi micft Me 'Sauatt der Senf Ärmer Mnrdc die Einiühruna der geraden Zchrist, di: den Schüler zu einer mehr oder weniger gerade» Haltung stark anrcgl, wen» nicht geradezu zwingt, zu emvielilen sein. Ruck gvinnastftcke Uedun ;en und ryart seien boneilhasr, derri, sie diene» zur Ab- hürttint de» Körrer«. und die Kurzsichtigkeit be-atlc mir Vorliebe jjiuetlirh icknoache Personen. ** Gr ilnd st ü ck L v c rkc I) r. Grundstücke zu Mainz, die auf den Namen van a) Dcmbach, Karl, Stukkateur, Cambcrg, h)Dcnibadi, Elisabeth geb. Ost, dessen Ebeirau, eingetragen waren, sollen Freitag, den 27. März, nachmittags 3' , Uhr, im Lege der nvange-volliirecknng in, Saal 214 des Juftizgcbäudes zu Mainz vcrNcigcrr werde». — Grundstücke zu Mainz, die aus den Namen von a Dalzer, David, b) BalZer, Therese geh. Mi hm, besten Ebesra», eingetragen waren, sollen Freitag, den 27. Mare, nachmittags 3 1 /« Udr. im Wege der Zwangsoollstrecküng im Saal 214 des Illftizgebiudes zu Mainz versteigert werden — Ein Grundstück ZU M a i n ;, das aus den Namen des August Georg B a n 7 r - lein im Grundbuch eingetragen war, soll Freilag, den 27. März, nachmittags (■ . Uhr, int Wege der Zwangsvollstreckung >m Saal 21 -1 des Jultizgebäudes zu Mainz versteigert werden. - Grund stücke zu Melbach, die auf den Namen der. Marie O v v l e r , geh. Wildrandt, Ehefrau von Wilhelm Oppler. eingetragen waren, sollet! Tonnerstag, den 26, März, nachmittags 2 Uhr auf dem Gemeinoebame zu Melbach im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden. ** Konkurse in Hessen. In dem !lonknrrvest!ahren über das Vermögen der Heinrich Fr> edrich Ebele: te zu Hn IN met- rot st ist Vergleichsicrmin ans Montag, 9. Februar 1914, vormittags 10 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgericht in Höchst i-O-, Zimmer Nr. 9, anberaumt worden. Landkreis Giesten. D R ö d g e n (Kreis Friedberg), 6, Febr. Seit vorgestern ist das fünfjährige Söhnchen des in Bad Naustcim beschäftigten Fuhrlnechts Lösch verschwunden. Man kann nur annchmen, daß es auf das Eis der Wetter gegangen und dort eingebrochcn ist. Es sehlt bis zur Stunde noch jede Spur von dem Kinde. Man ltzrt die Wetter schon ans eine große Strecke hin -durchsucht und abgeeist und Holzgitter in den Fluß gestellt. Me Anstrenguiigeii blieben bis jetzt aber ergebnislos, ! Nonnenroth, 5. Febr. Heute wurde die hiesige Gc» in c i n d e j a g d auf die kommenden neun Jahre verpachtet. Wäb- vend der seitherige Zagdvächler Brückmann von Birklar nur 1075 Marl bezahlte, beträgt die Pachtsnmmc von nun an 1700 Ml. Pächter wurden Rentier Alders von Hamburg, der auch gestern die Jagd in der Gemarkung RötbgeS zum Preise von !X)0 Mark vachtelk und die Jagden in Laubach und Ruppertsburg bat, außerdem Fabrikant Popvelbaum von Frankfurt, Pächter der Hungcner Jagd, und Gntspächter Hofmanu von Hofgill, .Kreis Wetzlar. Hochclhciui, 6, Febr. Bei der Borstcherwaht am 4. Februar wurde Friedrich S ch ie fe r st e i n II. mit 5 gegen 2 Stimmen von der Gemeindevertretung gewählt. Friedrich Schic- serstein ist der Sohn von unserem bisherigen Vorsteher, welcher wegen seine« hohen Alters das Amt nicderlegte, welches er zur großen Zufriedenheit der Gemeinde von 1883 -1384 zum erstenmal geführt hat, da« er dann au« Geschäftsinteressen nicderlegte. Im Jahre 1900 wurde er abermals zuin Vorsteher gewählt und leitete nun bis beute die Geschicke der Gemeinde. Tem Gemeinderat gehörte er seit 1876 an. Daß die (Gemeinde feine Verdienste zu würdigen weiß, geht daran« hervor, daß nun sein Sohn als sein Nachfolger gewählt wurde, der sich ebenialls die Gunst der Einwohner Hochelheims erworben hat. Davon gibt das Interesse, das der dies- lährigen Vorsteherwabl geschenkt wurde, Zeugnis. Der Eisen- bahnervercm tzochelheini setzte ihm zu Ehren eine Tanne vor das Hans. Abends snnd eine kleine Festlichkeit statt. Btictzkner Strafkammer. Gießen, 6. Februar, Wegen Jagdvergehens stand der Chemiker F. aus Gießen vor Gericht, Jhin war zur Last gelegt, ani 30. August v. I. gelegentlich einer Wagensahrt in der Gemarkung Schissenberg außerhalb seines Jagdbezirkes stinen Hund aus einen jungen Hasen gehetzt und den apportierten Hasen sich angeeignet 511 haben. In erster Instanz war der Angeklagte ircige- sprochen worden. Auch in der Berufungsinstanz konnte nur festgestellt werden, daß am sraglichen Tage gegen Abend der Hund des Angeklagte:, einen jungen Hasen gegriffen hatte und mit diesem in den Wo- u geft-eungen war. Ter Angeklagte hatte ihm den.Hasen StlittdcsnintsnGckrichten. Gießen. Aufgebote: Jauuar 30. Peter Heß, Schriftsetzer, mit Martha Margarete Anna Gunkel, beide in Gießen, — Karl Weber, vureaugehilse, mit Lina Luise Wilhelmiue Ktauskovi, beide IN Gießen^ - - Februar 2. Karl Stoffel, Bizeseldwcbcl in Gießen, mit Hilda Stall in Echzel!. Philipp Peter Fendner, Postassistcnt in Sprendlingen, mit Elisabcthe Katharine Kotter in Bad-Nauheim. — Peter Tolinski, .Hoteldicncr in Tortniund, mit Lina Augusts Brück in Mudersbach, — 3. Karl Mauer, Schreibgehilie, mit Paulinc Margarete Hemstcge, beide in Gießen. — Heinrich Schellhaas, Sergran: in Gießen, mit Margarete Schmitt iik Mainz. — Johannes Maus, Taglöhncr, mit Ellfabctha Weigel, beide in Gießen. — 4. Karl Busch, Tapezier und Dekorateur in Gießen, mit Anna Elisabeth Wicke in Kassel. 5, Christian Weis III., Fuhrmann in Steinfurth, Kreis Friedberg, mit 'Anna Elllabethe Weinandt in Klein-Linden. Eheschließungen: Januar 31. Hertuami Joseph Mersch- rvth, Installateur, mit Emma Elise Dorothea Aichrc«, beide in Gießen. — Friedrich Wahl, Hilfsweichensteller, mit Lina Schneider, beide IN Gießen. Geborene: Januar 27, Dem Taebdecker Andreas Kraus- müllcr eine Tochter. Irmgard 'Adele Käthchen. — Dem Wagenführer Heinrich Rau eine Tochter, Elisabcthe. — Dem Jnstiluts- biener Carl Heinrich :Hoh eine Tochter, Margarete. — 28. Dem Universitäts-Proicssor und Direktor der Frauenklinik Dr, Karl Otto Erich Opitz ein Sobn, Otto Helmut Dieter Ekkehard, — 29. Dem Handlungsgehilfen Joachim Paul Plage eine Tochter, Friederike Emma Lieselotte Dem Bäcker August Sauer ein Sohn, Erich. — 30. Dem Schlossee Johann Wilhelm Heinrich Kleinhans eine Tochter. - Den: Schauspieler Friedrich August Hermann Heinrich ein Sohn, Richard Hermann. — Dem Hilisichaiiner Kart Pemvier ein Sobn, Ernst Jimus. Dem Metzger Heinrich Blum ein Sohn, Heinrich Hermann. - Dem Taglöhncr August Schauinburg ein Sohn, Richard Ferdinand, — Februar 2. Dem Schreiner Karl Schön ein Solu:, etm’ 2 t c v b e i ü 11 e: Januar 30, Emilie Härpscr, geb, Hcrtner, 64 Jahre alt. Bückingstr 5. — Emil Friedrich Schcllenbcrger, l Jahr alt, Steinstras- 73. 3l. Emma,Adelheid« Müller, geb. -Hauser, 41 Jahre alt, Asterweg 55, — Luise 'Auguste Balßer, vier Monate all, Blcichstr. 12, Februar 1. Johann Georg Schäfer, Großli Rentamtmann i P., 73 Jahre alt, Stephanstr 15, — 2. Henri, lie Heuer, geh. Hoiituann, 74 Jahre alt, Alicestr 27. — 3. Ka l Schon. 15 Stunden alt, Liebigstr 31. — 4. Heinrich Frey, Bizei, ldwebel, 30 Jahre alt, Kaiser-'Allee, 116. — Ernst Karl Heinrich Momberger, 7 Jahre all, Wolkengaiic 12. — 5. Willy Fehl, Burcaugchilie, 20 Jahre all, Woliftr 21. - Ernst Reinhard Leb wann, Fuhrmann, 32 Jahre alt, Hammstr. 15, — Anna Lcbmann. geb. Hoi, 30 Jahre alt. Hammstr. 15, — Annie Therese Elisabeth Graulich, 12 Jahre alt, Hammstr, 15. — Heinrich Graulich, U Jahre all, Hammstr, 1,7. — Friedrich Gustav Graulich, 9 Jahre all, Hammstr, 17, — Karl Hoi. 4 Jahre all, Hammstr, 15, rilbach. . . Aufgebote: Februar 2, Ludwig Arnold III., Landwirt,! fcii$ Anna Schaser, beide in Albach. I abgenomnten: cs konnte dem Angeklagten dagegen nicht nachgewicscn werden, daß er den Hund gehetzt hatte, lind daß er den Hasen niit nach Hanic genommen hatte. Ter frühere Kutscher des Angeklagten, der den Vorfall mit erlebte, gab zwar an, daß er den Haien von F. geschenkt erhallen und ihn einem hiesigen Metzger als Beweisstück gezeigt habe: allein das Gericht maß diesem Zeugen keinen Glauben bei. Auch konnte nicht icstgcstcllt werden, daß der vorgezcigtc Hase derselbe war, den der Hund am fraglichen Tage avporllert balle. Das Gericht stellte ausdrücklich fest, daß die Verhandlung nicht die Unschuld des Angeklagten ergeben hatte, sondern, daß die Freisprechung nur erfolgen mußte, weil der Beweis der Schuld nicht einwandfrei erbracht >oar. Zwei lösährigc Knaben, der Füriorgezögling E. H. und der hiesige Stadtichüler B., bauen sich trcv'n Urkundensälschung zu verantworten. H, liatte sich selbst eine Vollmacht ausgestellt mit ellva iolgcudem Inhalt: „Sehr geehrter Herr, seien Sie so gut und geben «ie dem Jungen 27 Mark: ich will davon die Hausmietc bezahlen. 'Achtungsvoll Flau H." Er ging damit aus die Bezirksioarkassc, die ihm anstandslos den geforderten Betrag von dem Sparkaiienguthaben der Müller des H. auszahlte, Aul gleiche Weise hob er noch einmal 50 Mark und 20 Mark ab. Das Geld bar er vernascht, ver- ichentc und sonstwie vergeudet. Weil er bei Fortsetzung seines Vorhabens Entdeckung i.ürchtcie, zog er den Angeklagten B, INS Vertrauen: i.-ser stellte setzt zweimal ähnlich lautende Urkunden aus, mit welchen H. sich wgiere 80 Mark vcrschaiitc, Ä. erhielt eine Eesängnisstrasc von 3 Wochen, B, eine selche von 10 Tagen, Wegen Sittlichkeitsverbrechens wurde der Sckuhmachergcsclle A, L,, aus Markdosiingcn gebürtig, ohne festen Wohnsitz, zu einer Gesängnissttase von 9 Monaten und l Woche verurteilt. Er hatte am 16. November v. Js, in..der Herberge zu Lauietbach ein 4jäbrige> und ein 7sähriges Mädchen unzüchllg l -rührt: außerdem hit.e er bei dem daraut beginnenden Streit, den einen Zeuge» mit dem Verbrechen des Totschlags bedroht. Wegen Trunkenheit wurden ihm mildernde Umstände zugebilligt. Ule nach- Inp-Un sinil am Sonntag, 8. Febr. 191t, stellenden aut t von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts, nnr für ckvlngeuil Fall« sicher anzntrefTeu: D s , 3 l>r. Oeyer, Selterswej? 8! II, SanitKtsrat l>r. Nrhliegtliake, (loetbestrasse 44 p. Fitr ilrlngeinle F Ile ist um $onnta£, den 8, Febr,, sicher su 'Ht eflV,i ; [) »/ 7^flTtOT ,: ?S 7:■ sihach. Bahnbofstrasse 67 All. _ flai-i ligi 2l Fernspret-her 731. Uactirichtcn. Evangelische Gemeiilde. Sonntag, den 8 . Februar, S e v l u a g e s i m ä. lnolterdienst. 3ti der Ltadtkirche. Vormittags 9", llhr: Piarrer Schwabe. 'Vormittags II Uhr: Äinderkirche sür die Atarknsgccneinde, Piarrer Schwabe, 'Abends ö llhr: Miistonar ölsell, Abends 8 Uhr int Marknslaal: Vortrag von Miistonar Gsell mit Lichtbildern: Eine Misnonsrcis« in das Alchantiland. Hierzu sind beionders auch der Wariburgverein und die Mitglieder nnscter Jngendvereiingungen eingeladen. Montag, den u. Februar, abends 8 llhr: Vereinigung der konfirinierlen weiblichen Jugend der Plaltbänsaeinciudc. Montag, den 9, Februar, abends 8 nhr: Verjammlung der Frauenveretne der Mallbäus- und Markusgememdc. Vortrag über Berstchcrmigsivelcn, I. Teil, Tonnerstag, den 12. Februar, abends 8 Uhr, im Markussaal: Bibrtstunde, 'Abend aotlesdienil Beichte »nd heiltics Abenüinalil iür die Lukas- nnd Joliannesgeineinde statt. Amneldungeii dazu ivcrdcn vorher b«k dent Psarrer jeder Gemeinde erbeten. „Wartburg", eoangellicher Zü-tgling,^ und MännctBetrin. lDiezsteatze 15.) Dieustaa, abends 8'/, llhr, Bibelltmide, Mittwoch, abends 8 Uhr, Turnflmtde, Donnerstag, abetids 80, Udr, Lese- imb Lvielabcnd. «antstag, abends 8' , Uhr, Periantinlunq der älteren Abteilung, Februar, abends 8 Uhr, Vortrag des Herr» Missionar Gsell im Markussaal, (Säfte stets ivillkomineu: videlkränzlhen für Zchüler höherer lehranstalten. Jüngere 'Adtellnng leben Ailttlvoch von 6—7 *lhr. Actlere Abletlung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. videlkränzchen für Mädchen aus der öohamiesgemeiudc. Jede» Diciistag von 6-7 Uhr in, Johannessaal Lvangclischcr Gottesütenit. Mainzlar: Sonntag, den 8. Fcb.iiar, nach!!,. rs2 llhr. Psarrasststcnl Klinget. tkatholische Gemeinde. Sottesdieust. Samstag, de» 7. Februar: ?lach»'itlaaS mn 5 Uhr rmd abends um 8 llhr: Gelegenheit zur Iteil. Beichte. Sonntag, den 8 . Febr., Sonntag Septuagcsim a. Fest Mariae Lichtmeß. Vormittags von 60, Uhr an: Gelegenheit zitr hl. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste hl, Melle. „ »in 8 Uhr: 'Ansteitimg der hl. 8o»»n»nion, , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um II Uhr: HI. Meile mit Predigt, lliachinittags mn 5'/, Uhr: Ehristenlehrc: daran! Mutlcrgotle«- 'Andacht mit Sege.i, viasporaGoiteL-ienst. Sonntag, de» 8 . Februar: In Grünberg mn!>' , Uhr, I» Hungc« mn 9'„, Uhr, Büdingen. Aufgebote: Januar 30, Philipp Peter Feudner, Post- assistenl in Sprendlingen, mit Elisabcthe Katharine Kolter von Baßhuißcn. . ,, . E h c s ch t i c ß II n g c II . Februar l, Leovold Futd, Kaunnann in Frankfurt a. M, mit Elfte Stern von Büdingen, Geborene' Januar 27, Dem Krctsamtsgehillen Adam Vogel eine Tochter, Hertha. — Dem Kausmann Karl Kneiißcl ein Sohn, Otto, Zriedbrrg. Aufgebote: Jauuar 30. Willy Christian Müller, Metzger in Hungen, mit Margaretl>a Jöcket in Grünberg. — ,vcbruar ,!. Leopold Keller, Kaufmann in Siesersheim, mit Karoline Ltern, Putzmacherin in Friedberg. — Friedrich Rehn, Schneider, mit Viktoria Franz, beide in Dalheim. — Richard Wilhelm Arthur Lipba, Weißgerber in Friedberg, mit Margaretha Meister in Rödgen. ^ Geborene' Januar 28. Dem Handluiigsgehllieu Georg Karl Schwinn ein Sohn, Friedrich Ludwiq Wilhelm. — 30. Dem Tggtühner Karl Biichoii eine Tochter, .vrieda 'Anna Katbanna — 3l Dem Scherenschleiicr Ba,ilw Ma,e ein o-ohn, Alsred Bortolo. - Fcbniar l. Dem Maler Jakob Wilhelm Faatz ein Sohn, Ludwig. ^ Sterbe fälle- Februar 1. Tr, Wilhelm Otto Gortz, prakt, Arzt, 82 Jahre alt. — 2. Elise Wenzel, geh. Bal^r, Schneiderin, 77 Jahre all. , Großen-Linden. Geborene Januar 29. Den, Streckenarbeiter Otto Hahn eine Tochter, Ottilie. — Tem Kleiderhändler Karl Steinmetz ein Sohn, Siegfried. . , . . Srerbesälle: Februar 1. Katharina Pirr, geb. Weigand, 81 Jahre alt, . „ . Grünberg. Sterbe fälle: Februar l. Maria Fritz, 32 Jahre alt liungen. Aufgebote: Willy Ehristian Müller, Metzger ii, Huuge», mir Margaretha Jäckel in Grünberg. . Geborene: Januar 27. Arm Enenbahmchafiner Ludwig Eiße, ein Sohn, Wilhelm. „ , r . . Slcrbesälle: Anton Knpla, Gendarmerie-Wachtmeister, i, P , 66 Jahre alt . rileln-rmden. Geborene: Januar 25. Dem Lokomotivheizer Emll Daniel Manns ein Sohn. Ludwig Reinbard. — 31. Dem Weißbinher- nieister Johann Karl Fink ein Sohn, Heinrich Wilhelm, Sterbcsällc: Februar 2. Wilhelm Schimmel, l', I alt, Langsdorf. Eheichticßungcn: Karl Hosman». Eisenbahner in Lick' mit Lina Hosmann, geb, Hoimann, in Langsdorf. Slcrbesälle: Suianna Bender, geb. Fab. Laubach. Aufgebote: Januar 30, Ernst Atpunig, Kaufmann in Laubach, mu Paula Hahn in Merlau, Geborene: Januar 29. Dem Schreibgehilsen Hermann Lauth^ eine Tochter, — 31. Tel» Stativusaibciier Heinrich Tiehl eine Torhtcr, Emilie Margarete. Februar l. Dem Zimnicrmann Karl Bachmann ein Sohn, Wilhelm. Sterbcsällc: Jamiar 29. Karl Otto Thom, 8 Jahre alt, Leilrgestern. Eheschließungen: Januar 24. Martin Woicik, Dienst, knecht mit Elisabcthe Jacob,, beide in Leihgestern, — 31 Wilhelm Faber, Fabrikarbeiter, mit Katharine Arnold, beide in Leihgestern, Lich. Aufgebote: Karl Erb, Fuhrmann ln Lich, mit Marie Link in Birklar, Geborene: Januar 31. Dem Bahnarbeiter Heinrich Keil eine Tochter, Marie Katharine. Slerbciällc: Januar 26. Prosessor Dr. Georg Eduard Klemm, Oberlehrer i. R, 59 Jabre alt. Februar 1. Anna Marie Messer, 83 Jahre alt. 3. Heinrich Zimmer XII., 2-adl. rcchncr, 51 Jahre alt. Londorf. Aufgebote: Januar 30. Ernst Wißner, Hilsstveichensteller in Londors, mit Marie Rmt in Lumda, Geborene: Februar I, D-u, Landwirt Plnllvv Rnbcnm, II ein wohn, Friedrich. Nidda. Geborene: Januat 31. Dem Schmied Heinrich Wilhelm Sckstifer eine Tochter, Emmh, Wil rotbackigen Äpfem vergleicdt man gern die Wangen der .Kinder. Lic Mutter ist beglückt, wenn ihr Svröyliuz frisch und dlüyend anssieht. Fehtt e> daran, so greife man getrost rOcotie <£mul|ion zu Srnti Emulsion — Leber:ran mit Kalk- und Dhosdhm.-Salzen —, vnd bald wird das Kind frischer weri-en und rote Bäckchen bekommen. SjÄ;, Lederir a k, 1*0 jl. •n»j CTlrt iCfi. --tr»ho»di:o7i7' Rolf r . . . Gutbaben in laafeiuler Rechnung bei der Deutschen Bank und anderen ersten Bankhäusern ........, . fVechsel-Conto . . . , ...... Effekten - Conto (nom J( 11,210,000.— 3 °/ 0 ige Reichs- u.id bundesstaatliche Anleihen, eingesetzt mit 75°/ 0 ) plus laufender Zinsen ......... davon ins Ptandbriefdeckungsregister eingetragen Jl ■]. 1 59,060. - Darlehen auf Hypotheken...... Hypotheken (.lav>>>; ji:s Deekmigsregister eingetragen ,H 553.222,8^0 59) . . . . Fä11igre Hypothoken-Hat liOinsziiisen (rfickständig 111.000.17' ..... Hankgebäude<(>nto Hainbarg . . . . Hankgebaude-Conlo Rerlrn..... Debitoren in laufender Rechnung . . 10 7!2,2 6 5s« 20 , 293 . 313 , 11 h 176,147 38 1 8,488,206!-'. 84f>, 570,74 4. 5,037. 7o0. 50», 998, ,000 - 738:>. 413 66 OOni ,000 - ,423 13 Ji Aktienkapital-Conto . ...... 0» deutlicher Reservefonds - - • Reserve-Conto II (erhöht sieb durch die diesjährige Zuwendung aus dem Reingewinn «ut M 4,643,003.11) ... Effekt »-Abschreibungs-Reserve . . . Hypot liekenpfaiidbriefe, 4 U 0 ige Pfandbriefe........ 421,401, »VV«* - ........ 11 n - Fällige Hypotliekenpfandbriefe . . . Pfaiiilbrief-Zinsen (davon M 2,971,148 — tä 1 ge Zinssobeine)........, Divi(lenden-C'>nto (Restanten) .... LTaiidbrief-A^io-Conto (§ 2 6 des Reicbs- bypothekeubaiikgesetzes)...... Vorträge auf P ovisioos-Conto .... Vorfrage auf Hvpoth«k«*nzinsen-Coiito Vortrag auf Unkosteu-Conto .... Talonstener-Conto ........ ■Wehrsteuer-Conto......... H.nmtHii.Unt^rstützuugsfonds .... Di. Karl-Stiftung......... Creditoren in lauf^nd^r Rechnung . . Gewinn- und Verlust-Conto ... nOOl- Hebet. 6 183,272 'i- Getvinn- ein»! V#'rlast-Co»»to nltinin Dezember ID 13. •36,Ov)' \i Oüi - 16,100,0uü — 4.140,lX»0!84 1,5uu,000j - 530,696,100 - 6,048 — 6,703,497 42 6,05 2j 50 1.654,439 80 3,521,4141)7 639,700,42 90,i M) — 499,110 91 3H>,00«'| - 1.2 »3,o 6 56 50.0 ul — 497.765 12 5.5 :0 20' >9 60^,1.83,272 62 Creiiät. An Pfandbrief-Zinsen...... * Unkosten-Conto: Saldo d"s Contos...... Vortrag auf neue Reclmnng . . „ Talonstcuei-Conto Ueberscbuss Jl 761,750 lh OO.oi h 20,819.466; 5 4 851.750 13 ! 50.00) 5.530 2 6 19 27,3.il,42o »6 Per Bilanz-Conto.........j . Hypotli* feen-Zinscu......| , Zinsen-Conto.........> „ P» ovMons-Conto....... 1 Pfand brief-Agio-Conto..... ./( ./* J( 5' iC, 183 75 24,9-0.5''8'79 1,237,936 23 394.22" 72 298,483 67 Hamburg, den 31. Dezember 1913. Hy 5 >othek«*:ihsink iv H:imtmrg. Die* Direktion: Dr. C!Hn«];o. ür. Den ixen Dr Henneh'* 27,3.» 1,423; 16 Die Uebereiustinirnung mit den Büchern der Hypothekenbank in Hamburg bescheinigen wir hiermit. Hamburg, den 7. Januar 1911. 1878ss Gustav !>Iii ler AH»eri Münohtneyer. Oer Geschäftsbericht kann kostenfrei dire' t von der Bank oder durch die Pfandhriefverkaufssteilen bezogen werden. A.GRAEFE & CO. HEIZKÖRPER-MÄNTEL B E LEU CKTtJf! 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Februar, von 11—1 Uhr ln unserem Amtszimmer entgegen. Das letzte Schulzeugnis, der Geburts- und Impfschein sind dabei vorzulegen. Die An eldung kann auch vorher schriftlich erfolgen. Alsfeld, am 5. Februar 1914. 1871D Grossh. Direktion: Dr. Pitz. u theoreih Unter richf in der Hand «und nasdunen-Webcrei' Öeginn April und Oktober' iBn halbes Jahr für KaufJeuie und WerKmdSler • Ein .Jahr für Fabrikanten /Abgan^prüfung- 8^ ais ErSa f z der Gesellenp rüfung-^ Bfiellidjt StffMi Die diesjährigen Gcscllenprüfnngen finden i» den Monaten Ap il und Mai statt. Die Anmel- dttiigc» habe» am Sonntag, den 13. Februar d. I., von vorm. 8 1 /,—11 Uhr, in der Gewerbeschule — Zimmer Nr. I — zu erfolge». Die Prüfung- ebühr von 5 Mark ist bei der Anmeldung entrichten und gleichzeitig der Lehrvertrag vor- jUleglll. B 4 ti Gießen, am 30. Januar 1914. Ter Prüfungsausschust des Ortsgewerbevereins Gießen. Architekt Schramm, Vorsitzender. 8 essener Fröbel-Seminar iUnvergärtncrinnen - Seminar mit staatlichen Abichlutzprüfuiigen. A. AuSbiiduna iur Kinde,niörliierin für Hamilic, kleine Kinderaärle» und ®nieIfreife. ®orbilbtmi: Ab fül iicr:c ID tliifiine biiiierc Mndcbenichnie oder avioivierte Mitielschule, bei nndersariiaer Ausbitdnun: „Miitelschui riiiuna". Ai er 16 ^nbre. Dauer des Kursus tt, Jahr. . >>. Ausbildnna nur Fröbebichen Kindervkleaerin iKinder- aärtneiin I>. n>.). Vorbitduna: Votksichuie. — Aller II .lallte. — Dauer 1 Jahr. 1430 I) Benin» des neuen Semesters den Ä0. Avril 1»14. ■trofrcl.c. An kunii. Anmcldunac» Garicnitraüc 30. .',n dem Scminarkindergarlen werden Kinder zu ieder .•teil aniuenounne». _ V. Moeler. \ Stiidt.suby.unt.Staois-l aufsiebt stehende ans.- ui=S ö 1 o n: (950.- Aftermeg \Z Stetnftratze 56. 58, 60 ?,altestelle Elektrische grüne Linie Asterweg :l1n Voriieugungsmittel ‘ tunffen Kaiser'» auf Beleuchfungsköpper für Elektrisch und Gas Bade -Einrichtungen für Gas- und Kohlenheizung Qasher^de Gaskocher Technische Artikel WoTore fiir Gleich- und Wechselstrom in allen Grollen 0936 USW. Carl Scliunck 52 Seltersweg 52 Seitersweg Wenn Sie in einem Geschäft Husten. Heiserkeit, Keuchhust., Verschleimung. Kaschmerzenden Hals eeercti Erkäl Brust-Caramellon mit den 3 Tannen kaufen, dann musa jed*«B Paket 7 . n zf) Pfg n je te Dose zu 50 Pf*», die SchutTmarUe 3Tannen ti ageu Die millionenfach bewährten Kaiser s Crust Caramcllen sind niemals offen zu haben Hüten Sie sich vor Nachahmungen und dem •reitl -een Zuckerzeug. Fr. Kaiser WalhHnqen- Zu haben bei: Apoth. «. gold. Kngel, Frl tr. Mamr, Hirsch- Apo’ heke. Frmik'urier Strasse 4 <»L. Wallenfels, Marktpl 21. August Wallenfels, Markt nlarz 17, Telepn. E. f)ort, Walltorstr. 45 Aloiw Staudt, Neuen BiLuo 17. Clir. Kieker. Neustadt u .Ineoh Mnternu* in Giessen; Th. Keielminnn, Stadtapotli in Kirtorf. Willi. Mclilich, Linden-Apotheke in Grossen Linden, Keppler in Lang-Göns; Aug. Selbert u H. Kümmel in NVieseck; Pr. Volk II. u. Pli. Kecker VII. ln Heuciielheim: Will». Kühl inGr-Biiseck; Landw Kezug- und Abeatzeen. in Lollar. Höhere (Pfalz). I. K2oilfilsrE!isi:i!fiIesi|ÄrE!iÄ I .* n -1 irkautm.Ausbild. I r juDge Leute von j .^—So Jahren. Schul u. Fersionaisriorre in imposanten Neubauten i GewifUsenhalleBeautsicbLp.; anerk gute Verpfleg. Aus f üb rl.Prosp.'versend. Birektorft.Hsrr« liiallijlrlaiHlelsIdirsesS 1 ! Bilan;mn 31 .Dkz .1913 ?lttiva. -M Kassenkonto 990.80 Warenkonto n. d. E. 4951.52 GesckäftsutenstlienI24.79 Debitorenkonto 1746 42 Passiva. Jl Mitgliedergut- haben 1035.00 Reservefonds 3234.20 Bctricbsrücklage 1571.21 Reingewinn 1973.12 Summa 7813.53 Mitglieder-Bewegung. Stand der Mitglieder Ende 1912 . Während 1913 gingen ab . . . Sumnia 7813,53 S chaliplaf!en»~~ KdtmnsmLurr I Größt Vorteil f.Sprechmaschinen- I besitzen Unbegrenzte Abwechslg. | Fnr*-v üt Vn Isusrh Prosp gratis. I Kari Borbs. Berlin 54 Hem Känigttr. 33 Dü . . 104 . . _ 2 102 Während 1913 gingen zu.......5 Daher Stand der Mitglieder Ende 1913 zns. 107 Leihgestern, den 6. Februar 1914. äanöroini'ififlftlitffcr Konsumverein 11*. 8. m. u.H. Der Direktor Der Rechner Balthasar Schäfer. Johannes Textor IV. Der Lagerhalter Johannes Arnold VI. E ZJJ VER WIETEHi PIANINOS FLÜGEL HARMONIUMS Monatliche Mietpreise: 2—30 Mk. Bei Ankauf gemieteter Instrumente Mietgutschrift nach besoud. Bedingungen Wilh. Rudolph • Giessen HOFLIEFERANT Selters weg 91 239 C Fausfc Der Haut zuträglichste, wohlfeilste Toilette- 6eife,Stück 20 Pfennig. 5 Stück 95 Pfennig. ' Angefertigt vorp langjährigen Fabrikanten der Pfellringseife C. Naumann, Offenbach a. Niederlagen; Fh. 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