Nr. 32 Zweites Blatt (Srfdjetnl täglich mit AliSnahnie des Lomuags. Tie „Siehener ZamIlicndläNer" werden dem „Anzeiger" viermal Ivöchcnilich beigetcgi. das „XreisblatI ffir den Kreis iüiehen" zweimal wöchcnitich. Tie „randwittschaftliche» Seit- jragin" crschcmeu inonailich zweimal. t(r4- Jahrgang ener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Samstag. 7. ßebruar Rotationsdruck und Verlag der Brlibl'scheii Univcrstläls»Buch» und Sieindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Erpediliou und Tnickerei: Schul» straße 7. Ervedinon und Bering: e-^8 51. Redakt>o!i:e-EI12. Tel.-AdraAnzeigerGießen, haben, d c n G c g n e r a l s Z c u g c n c i d l i ch z n v e r n eh- Zur Zivi proze^resorm. Aus R i ch l e r I r e i s c n wird uns geschrieben: Zu den vor kurzem in diesem Blak.e erschienenen Aus- sührungcn über die Mängel unserer Zivilprozessordnung und über die zu deren Hebung gemachten Vorschläge sei folgendes ergänzend nachgetragen: Wenn gcsagl ivordcn ist, die Zivilprozeßordnung leide onerlanntcrmaßen an zahlreichen Mängeln, so must diese Behauptung sich die selbstverständliche Einschränkung gefallen lassen, daß damit nicht eine allgemeine widerspruchslose Anerkennung aller seither in der Ocfsentlichkcit erörterten Fehler unseres Verfahrens gemeint sein soll. Nein. es fehlt durchaus nicht an Stimmen, die unsere Zivilprozeßordnung für ein vorzügliches Werk halten und die zu Tage getretenen Fehler und Mängel des Verfahrens weniger in dem Gesetz als in seiner Anwendung finden. Namentlich aus Kreisen der deutschen Anwalt s ch a st ist den mancherlei Reform- vorschlägen gegenüber behauptet worden, es lasse sich mit unserer heutigen Zivilprozeßordnung sehr wohl auskommen, jedenfalls aber liege keine Reformbedürftigkeit des Gesetzes vor. Za cs ist sogar behauptet worden, crnsthasie Klagen über die Zivilprozeßordnung beständen im Volke überhaupt nicht, man müsse nur in den Geist des Gesetzes cindringen, dann konime man schon mit ihm zn echt. Eine Ansicht, hi" u a auch von hervorragenden Rechtslehrern wie z. B. Wach, Mena.ls- sohn-Bartholbv. Stein vertretet, wird. Demgegenüber ist daraus hinzuweisen, daß der deutsche Richtertag, also die Vcrlr.tung der deutschenRrchterschaft, aus seiner Berliner Tagung im Herbst v. Zs. an die Spitze der von ihm angcnominenen Thesen den Satz gestellt hat: „Der deutsche Richtertag erkennt die Klagen des Volks über das Zivilprozeßvcrfahren als berechtigt an. Als Abhilfe i ft d i e U m g e st a l l u n g des Z i v i l P r o z e st v c r s a h r e n s a n z u s e h e n." Man darf aber doch wohl gewiß sein, daß der deutsche Richtertag, dessen Vertreter — ca. -100 an Zahl überwiegend aus Richtern der streitigen Gerichtsbarkeit — bestanden — einen solchen Satz nicht einmütig würde angenommen haben, wenn ll.cht in der Tal ernsthafte Klagen über das Verfahren sich geltend gemacht hätten. — Und wenn man näher zusicht, erkennt man, daß selbst die optimistischen Lobsinger unserer jetzigen Vrozeßordnnng doch auch recht erhebliche Mängel an ihr zugeben müssen. Ties gilt uneingeschränkt in Ansehung der U e b e r s p a n n u n g des M ü n d l i ch l c i t s p r i n z i p s und der E i d c s n o t. Hierzu noch einige wenige Worte. Was die Mündlichkeit des Verfahrens an- kangt, so steht cs außer allem Zweifel, daß das starre Festhalten an ihr als Grundmaxime unseres Verfahrens große Nachteile in sich schließt oder doch im Einzelsall nach sich führen kann. Daß die Mündlichkeit als ein Mittel zur Findung der Wahrheit i», Prozeß von großem Wert sein kann, ist gewiß, daß sie aber die a u s s ch l i e ß l i ch e .H c r r s ch a s t nähren soll, sowerr gehend, daß nicht einmal auf Schriftstücke, die einen Bestandteil der Akten bilden, Bezug genommen werden darf, das ist ein Ileberniaß. das unserem Verfahren nicht zum Vorteil gereicht. Mit Recht ist daraus hingewiesen worden — und zwar gerade von einem Juristen, der sich grundsätzlich gegen eine Zivilprozeßrcrorm ausgesprochen bat, nämlich dein Vorsitzenden des Berliner Anwaltsvereins Zu stizrat Dr. Goldmann — wie wenig cs z. B. notwendig sei, noch regelmäßig in einer mündlichen Verhandlung einen Antrag auf Versäumnis- oder Anerkenntnisurteil zu stellen, der bcreits^im schriftlichen Klageantrag enthalten sei und wie wenig sinn darin liege, daß eine lange protokollierte Beweisaufnahme plötzlich als überhaupt nicht vorhanden angesehen werde, wenn nach ihr in der letzten mündlichen Verhandlung eine Partei nicht erscheine. Aber auch von vielen anderen Seiten ist unumwunden anerkannt worden, daß die derzeitige lleberspannung des Mündlichkeitsprinzips durchaus nicht i in Interesse einer gesunden 31 e chtspflege liege und eine Beschränkung dieser Maxime unter allen llmsränden zu erstreben sei. _ Feder Prozeßri ch r e r bat ohne Zweifel die großen Schattenseiten des Mündlichkeitszwangs in der eigenen richterlichen Tätigkeit reichlich erfahren können und wird gewiß eine Beschränkung dieses Grundsatzes nur gut heißen können. Wohl zu beachten: eine Beschränkung, nicht eine Beseitigung! Denn daß eine fakultative oder doch begrenzte mündliche Verhandlung im Gegensatz zu dem alten schriftlichen Prozeß kanonischen Angedenkens nicht völlig entbehrt werden kann, bedarf wohl kanin einer Begründung. Wohl aber könnte sie i h r e ni E b a r a k t c r n a ch wesentlich anders gestaltet sein. Eine mündliche Verhandlung z. B. toie sie im v r e u ß i s ch e n B e r w a l t u n g s ft r e i t v e r f a h ren praktisch ist, würde ohne Frage auch für unser Zivilvro- zeßverfahren den Vorzug vor der jetzigen Alleinherrschaft des Mündlichkeitsprinzips verdienen. D o r r d i e n t d i e m ü n d l, ch e V e r h a n d l u n g d a- z u, den Inhalt der Akten zu erläutern und zu ergänzen. Erscheint niemand in der mündlichen Verhandlung, so wird nach^Lac, e der Akten entschieden Wird in dem Termin der Streitstoff vnrgctragen, io kann das Gericht trotzdem zur Ergänzung des Vortrags auch den A k t e n i n h a l t berücksichtigen. Das Gericht kann aber a u ch n h n c m ü n d l i ch e V e r h a n d l n n g .. wniu; um.u |vy. V u t | U) uu i iUlUJLlUUl. 2UHU I >>ch eine Partei hierbei nicht beruhigen, so hat sie das Recht, auf mündliche Verhandlung anzulragen, jllr die dann die angegebenen Grundsätze in Anwendung kommen. Dieses Ver- sahren hat sich außerordentlich bewährt und iväre sicher der Nachahmung in unserem Prozeßverfahren wert. — Eine Folge der derzeitigen obligatorischen mündlichen Verhandlung ist aber ohne Frage auch das seit langem als überaus mißständig empfundene Vertagung sunwcsen und die dadurch verursachten häufigen Verzögerungen dcr Prozcß- entscheiüungen. Ein Anwalt, der an einem Tage 8—10 Pro- icito vor verschiedenen Gerichten, wohl gar in verschiedenen >2.abtteilen hat, kann die Termine regelmäßig nicht alle wahrnchmcn und muß sie znni Teil vertagen lassen, obwohl er vielleicht in einzelnen Zachen gar kein großes Interesse haß den Termin persönlich wahrzunehmen, vielmehr nur das Geietz ihn dazu nötigt. Von welchem Wert wäre es, wenn in solchen Füllen, in einfachen Sachen entweder die Partei statt Anwalts austreten, oder aus Grund der A.t'n entschieden werden könnte, anstatt daß der Anwalt eine Reihe von Terminen versäumen und dadurch die Entscheidung selbst verzögern muß. Mit einer Beschränkung der Mündlichkeit mußte aber auch eine solchedesParteibetriebs und eine stärkere Betonungches Offizialbetriebs Hand in Hand gehen, der seinerseits auch wieder eine engere Begrenzung des Anwaltzwangs fordern würde. So viel ist tzsioiß, es fehlt in unserem Zivilprozeß zu sehr di e M ö g l ich k e i t einer persönlichenFühlung zwilchen der Partei und dem Richter. Die Leute wollen vielfach selbst mit dem Richter reden, der ihre Sache zu entscheiden hat, sie haben zumeist das Bedürfnis, sich dem Richter gegenüber einmal auszusprechen. Wer an einem kleinen Gericht tätig ist, weist das reichlich aus eigener Erfahrung. Wenn ein solch unmittelbares Verhandeln zwischen Partei und Richter mitunter auch scheinbar beschwerlich sein mag. so gewinnt der Richter dadurch doch oft und vielfach auch rascher ein wahrheitsgemäßeres Bild von der ganzen Sachlage als da, wo ausschließlicher Anwaltszwang herrscht. Dem Richter müßte aber auch insofern eine größere Herrschaft über den Prozeß zustehcn, als er auch bei dem Bewcisverfahren nicht ledig lichvondenP arteian- trägen bczw. den Anträgen le: Par ei ert.eter abhängig sein dürste, sondern berechtigt sein müßte, die ihm zur Ergrün düng der Wahrheit und einer richtigen Urteilsfindung dienlich und notwendig erscheinenden Beweiserhebungen selbst, als Pro'eß'ejter, anzuordnen und auszuführen. Was ind eserRich ung aber erforderlich ist, wird der Richter am besten aus oer unmittelbaren Anhörung der Partei erkennen. — Der Richter, der den Prozeß zu leiten hat, ihn in jeder Richtung müt erlebt und ihn entscheiden soll, muß auch das Recht haben, ein Wort mitzuredcn, auf alles, was zur Ermittlung der Wahrheit führen kann, auch selbstbestiminend mitzuwirken. Mit anderen Worten: Die Befugnisse des Prozeßrichters müssen erweitert werden. Hierdurch würde es aber auch möglich sein, unserem Prozeßverfahren eine sozialere Gestaltung zu geben, als dies vielfach seither der Fall war und sein konnte. Der soziale Zug im Zivilprozeß wird aber ohne Zweifel um so mehr an Bedeutung gewinnen, je mehr die Par.ei unmittelbar an den Richter herangebracht werden wird. Durch das unmittelbare Gehör der Partei und das wirksamere Hervortreten der Persönlichkeit des Richters wird das Vertrauen zur Rechtspflege gefördert, und eine größere Befriedigung mit ihr erzielt werden. — Es liegt auf der Hand, daß alle die Reformgedankcn hier nicht erschöpfend behandelt werden können, es vielmehr bei e.nem allgemein.a Hinweis auf das. was an Besserimgen in der angedeuteten Richtung für erstrebenswert erachtet wird, sein Bewenden haben muß. Ein Wort aber sei noch gesagt über eine andere gleichfalls überaus wichtige und viel erörterte Frage, die bei einer Zivilprozeßreform mit an erster Stelle stehen tvürde, das ist mit einem Wort gesagt, dieFragederEidesnot. Mehr und mehr aetoinnt die llebcrzcugung Raum, daß der „g e fo rmeltc Eid" einer der schwersten M iß- st ä n d e unseres Prozeßverfahrens ist, der unter allen Umständen beseitigt werden muß. Mit Recht ist der Z w n u g, entweder eine bestimmte Forme! beschworen oder den Prozeß verlieren zu müssen, eine „Crux" für Menschen mit engem Gewissen genannt worden. Für Leute mit weniger feinen Gewissensnerven, die es mit der Maxime halten: ^en Eid will ich sehen, den ick, nicht schwören kann", wird allerdings der geformeltc Eid eher eine Erleichterung als eine Last bcdcnten. — Was aber soll an Stelle des geformel- tcn Eides gefetzt werden'? Von den verschiedenen Vorschlägen, die zur Lösung des wichtigen Problems gemacht worden sind, dürste wobl der den Vorzug verdienen, der sich auf den Standvunkl stellt: „Der alte Grund, atz, daß wer eine Behauptung auf,tcllt, sie beweisen muß, ist nicht zu verlassen" d. h. mit anderen Worten' Die nicht beweisvflichtige Partei ist näher zum Eid." Nicht aber ein geiormeltcr Eid ist zu leisten, sondern an seine Stelle hat die e i d l, ch c V e r n c h - munqderParleizu treten. — Praktisch würde also an Stelle der heutigen Eideszufchiebung der A n t r a g zu treten m e n, an Stelle der Eideszurückschiebung dagegen die E r k l ä- rung des anderen Teils: ich will nicht Zeuge sein, der G e g n e r s o l l e i d l i ch v e r n o m m e n werden. Jedenfalls würde diese Regelung der Eidesfraae den Vorzug verdienen vor derjenigen der österreichischen Zivilprozeßordnung, die beide Parteien als Zeugen zuläßt, und es dann »> das Ermessen des Richters stellt, welchen von beiden er beeidigen will. Ein Verfahren, bei dem die bewährten Grundsätze über die Beweislast im allgemeinen doch etwas leicht in Frage gestellt werden tvürde». Man sieht, es ist eine überaus große Fülle von Gedanken und Anregungen, die das Wort „Zivilprozeßreform" zum Leben gcrnfen hat und die Quelle, die sich hier erschlossen hat, zu erschöpfen, dürfte wohl ausgeschlossen sei». Soviel steht aber als einmütiges Urteil maßgebender Kreise beute schon fest, daß — von allen Einzelheiten einmal abgesehen, — unser Zivilprozeßverfahren ganz im allgemeinen beträchtlich daran krankt, daß es vom Stand- vunkt des nlodcrnen Lebens betrachtet, zu langsam, zu unpraktisch, zu unsozial und zu teuer ist, und daß ihm infolge der unrichtigen Rolle, die es dem Richter auscrlegt, die Möglichkeit einer gründlichen Vorbereitung und einer s ch n e l l e n D u r ch s ü h r u n g des Prozesses fehlt. rufWIffcilM. Eine Ivunderbarc Rettung beim Schlei se n fl u g. Tie amerikanischen Flugsachverständigen, die am letzten Montag nach Gar en City aus Lang Island geeilt waren, um die Schlmcnflüge des jungen Fliegers Charles Ni es zu beobachten, wurden ant dem Flugvlatze die Zeugen eines aufregenden Dor- i'alles, zu dem die Geschichte der Aviatik bisliec kaum ein Seiten« stück auszuwciien bat. Die Flieger und Sachverständigen, die den Vorfall mit aniahen, erklären, daß wohl noch nie ein Flieger in den Lüsten ein so gefährliches Abenteuer erlebt habe. Der iunge Alles hatte die Absicht, ein Looping the Loop mit seiner Flugmaschine auszuführen. In lange» Smralcn schraubte er sich bis zu 3 03 Flitz Hül)e empor und wollte nun den großen Kreis zu schlagen versuchen. Alles ging gut bis zu dem Augenblick, da das Tlngzeug senkrecht cmporgerichwt in der Luit stand. In dieser Situation vertagte plötzlich die Gaiolinzusuhr zu dem Motor. Das seiner Kran beraubte Flugzeug sauste in senkrechter Stellung bcrrb. Nach einem Sturze von etwa 1000 Fuß drehte sich das Flugzeug in umgekehrte Lage und setzte den Sturz in senkrechter Stellung, den Schwesi znni Himmel cmporgewandt, rort. Mit hastiger Bewegung der Steuerhebel suchte der Flieger die nach nienschlichein Ermessen unvermeidlich gewordene Katastrophe abzuwenden, aber der Sturz vollzog sich so schnell, datz das Flugzeug sich an, die Seite legte. Tie erfahrenen Flieger, die vom Flugplätze aus den Stui? mit aniahen, stürmten in die Schuvven, um sich zu retten, denn niemand zweifelte mehr daran, daß in der nächsten Sekunde der Axparat mit dem unglücklichen Flieger in gewaltiger Wucht am Boden zerschmettern würde. Der Präsident des amerikanischen Aero-Klubs Mlan-Hawley, der Sekretär des Klubs Morimer Dclonw und der Besitzer des von Niles benutzten Eindeckers Mais- sant standen beieinander und unwillkürlich riesen die drei iw gleichen Augenblick dasselbe: „Es ist aus." Auch sic ergristeu die Flucht, denn das Flugzeug schien gerade an der Stelle aus- schlagen zu wollen, an der die Herren gestanden hatten. Ter Sturz vollzog sich so schnell, daß cs schwer wurde, mit dem Auge das fallende Flugzeug zu verfolgen. Einen Augenblick schien der Apvarat nach rechts geschleudert zu werden. Dann, als der stürzende Eindecker nur noch 230 Fuß vom Boden entsernt war, sah man. mit maßlosem Staunen, wie das Flugzeug sich wieder aufrichtcte, hörte den Motor wieder rasseln: in letzter Minute hatte Niles toieder die Herrschast über den Apvarat gewonnen. Der Eindecker lag nun aus dem Rücken, so daß Niles mit dem Kopfe nach unten flog: er war dem Boden so nahe,, daß man deutlich an seinen Schultern die Lederriemen sah, mit denen er an den Apvarat geschnallt war. Er winkte den vor Schrecken fassungslosen Zuschauern beruhigend zu, nahm Kurs »ach Osten, lletlerte da»» langsam — immer mit dem Kopse nach unten hängend — in die Höhe empor und brachte dann sein Flugzeug glücklich wieder in normale Lage. Präsident Hawley' war der erste, der den aus so wunderbare Weise einem scheinbar unabwendbaren Tode enkrou,lenen jungen Flieger beglückwünschen konnte. , Es ist seltsam," sagte Hawleh später, „daß solche Tollkühnheiten uns doch immer wieder aus 'dem Wege zur Sicherheit des Fluges weiter sührcn, statt uns znrückzuwcrfen." Endlich ein wirksames Mittel gegen Frostbeio- l c n! Die Frostbeulen gehören zu den „kleinen" Leiden mit ihrem unerträglichen Juckreiz und ihrer Mißgcstaltung mancher Hände und Händchen, Füße und Füßchen. Sie kommen von einer Art Lähmung der llcinsten Hautäüerchen durch die Kälte, treten häufig auch schon dann aus, wenn noch gar kein richtiger Frost da ist, und werden begünstigt durch schlechtes Blut, Bleichsucht und mangelhafte Blntbewegung. In solchen Fällen muß man natürlich die Ursache beseitigen, d. h. das Blut im ganzen bessern, und das geschieht am besten durch eine richtige Kur Mil Ozctbädcru von L. Elkan Erben, Bcrlin-Westeird A/6ö. Im übrigen aber können wir ans voller Ueberzeugung ein neues Mütel, Frostalla genannt, gegen dieses llcinc Leiden emviehlcn, tooran so häufig alle ärzlliche Kunst scheitert. Frostalla ist ein pslanzlicher Extrakt in Form eines braunen Pulvers, das man in einer Schüssel heißen Wassers zu Hand» oder Fußbädern auslöst. Mit einem, in den einschlägige« Geschälten käuflichen Päckchen für 25 Psg. kommt man reichlich aus. Die Wirkung, nameuilich aus den auälendcn Juckreiz, ist geradezu verblüffend. 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Die .-jusainmenknnii iit oui der sog. allen d'aubacher Straftr. wo dieselbe 00m Fuftiveg ftich-Harbuch ge- kreu« wird. Dienstna, den 47. idcbruar, vormittags 8> Ubr. in den Dniriklen Mudlberg. Kuliunter, «raudorn „nd «ontebuhl. Scheiter. tül! Buchen. 1 Eichen, Knüvoel. Nm.i Ido uchcn, dllEichen, »".ftlnde. »l Nadelbol,: -,ocke. N,».: «7 Buche». U! Elchen. Ä> Nadelbol»; Ne,cool» „nd Wellen, .14.0 Buchen (1400 <>or>,wellend 600 Eichen 100 RoritmeUciil, K«) Nudelbot; und 24 Rm Llnden-Reisbol» »u Erbsenrcic ea. 10 Gichcn Oiarlcnvlosteu. » vinden- itämmc - 1.20 Tie Zulaininenkuuf, ift aui de, »reisstranc Lich-Stein. bach am Kon,cb>iht und ;>eIb Breiienrod. 1S7»K Holz-Tttbmission. Die Gemeinde Sai»boden ba, »u verkauien 2 Eichenitämme ». «lalle mit 21» ,>eiftneier 20 . 1. „ 14.1» 43 „ 3. „ ^ 10^9 Tie Stoimnc lagen, im Distrikt Austuck am Wege von Salgböden nach Wtkmnr. Gell. Offerten bitte ich mir bis einichl. Iö. Februar cr rinzuscndrn. 1670 L Krosdors, 1. Februar 1814. 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Bezirk Jh. 1 umfaßt ca. 1000 Normalmoraen Nr. - J ca. 1600 Beide Bezirk- werden durch die Krctsstraße Butzbach— Giestcn getrennt Kirch-GmS ist Bahnstation der Main-Wefer-Bahn Kirch Göns, den 26. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Kirch-Göns. Hanack. 1378 ..Boloet»", von uiallnebende» Landioirten crvrobt. beb, die überlchüffige Maacnsäure aus. lördert souät 2 bte Bcrdauung und begnnstigt die ftnochenvildnng Z- der Tiere. — pieserung -0 Kiiu »u Mk. 8.—. 25 Kilo ~ Ml. 4.50 127; Siio Mi.2.75 u. 5 Kilo Mk. 1.85 ab hier. (ykrvcrkschaft Weihenburg, Garbenteich. Holzvevsteigerrrug im Rm. Scheiihoi», 39 3fm. Jhiüppelljoli unti 372 Rm. Reiser. Wrichbolz: 2 31m. Scheitholz. 1 Rm. Kniipvelholz und 141 Rm. Reiser. Nadelholz: 660 Stangen 4.. 188« 5. nnd 1500 6. Klaffe (zu Baumoiäble» und Bohnenftannc» geeignet!, 19 Rn, Nutzholz (2 Rltr. lang,, >2 Rm. Scheut,ol». 32 bim. .Knüvvel. holz. 53 R»,. S vckholz und 243 Rm. Reiser. n Der Bürgermeister. Beknnntnmchimg. Der Voranschlag der Gemeinde Nieder-Befsingen für das Rj. 19l4 liegt voin 9. d. Mts. an siebe,, Tagelang auf Ultscrem GeschäftSzimmer zur Einsicht de: Beteiligten vifen. Eimvcndungen gegen den Bor anschlag können dort schriftlich oder'zu Protokoll vorgebrach: werden. Der Gemeinderat hat die Erhebung einer Um lag- beschlossen, zu der auch die Ausmärker heran gezogen werden, Siieder-Bessinacn, den 6 . Februar 1914. Großherzoglichc Bürgermeisterei Nieder-Bessinaen. Horst. 1851 5cdw!nriÄ!e „YeraKl-r Äug. Gtuse 5 dv\eidemühl 51 ! Milch-Zentritngen j Butter« Maschinen Milchkannen Milchkühler | sowie alle Geräte ftir SSdchTTürtcchoiffeB nnd Ffoikeraiei in neuesten bewährten Konstruktionen [C*lu Prospekte umsonst fd.Rosenthal velü, 13 ysraiprecSsr 77 ,andi,iPi,'! f 511 hv Knust i rnnfe vortable HauS- dackäs. 4 und ' .Iteisch- räuchcr nur bei der erste» » gi ollien Svezialiabr. Deut sch l Anion KlZcbcr.Niedcrbrcisigj.Rbt de,.,7nbri1. ated. beitcnu.bilt. betannl und. 'Neueste Preist. aral.Blclcejeugn.üb.t.v-iadr. Gebr. Hebe, 10000St.g«tici UHok-Wchming. DonucrStaq, de« IN. Februar 1911 wird in der Gastwirtschaft zum Poschäuschen zu Schotten s«wt!icht"-' bei der diesjäbriaen -volzernle anaefallene, nocki nicht verwertete Kau uu.d '.iliiktiol; auS den ^arstwarieien Lichenhauieu. Burkhards, l^icheliachicn nndWingero Hansen ncrsteiaerl nnö zwar Stammholz. 1870 Fichtcnstämme mit 003 Fstm., Ivornnier ,«3 St.—MO Sftm. KI. V!>. IN» St- - ist Fstm. »I. III. 4S9 „ - 38S „ *1. I .i, 8 , =25 „ StL II. JS8 „ - 178 .. SU. IV. 133 Kiefernftämme mit 83 Fstm. worunter: W Stänrme 20 ijVftui. Kl. v 31 Llännne “»20 Zstm. Kl. IV 4t , — 30 »>itm. „III 1 Stamm mit 10 ^Ztm. Durch messxr und 0,3 Fstrn. 72 Lärchenstämme mit 28 Fstm. worunter: Stämme — 20 Fstm. Kl. V, 6 Stämme -- 6 Fstm. Kl. IA, 2 Stämme mit über 2 Fstm. Kl. III. 3 Weymntskiefernstämmc bauon 2 StütflV. Ml. = 1, i» 'vltm., 1 Stütf 111. »I.=1,82 S>ftm 110 (Eichenstämme mit 30 Fstm. worunter: 87 Stämme 23 Fstm. Kl. VI 13 Stämme 6 Fstm. KI. V 5 Stämme — 3 Fstm. Kl. IV 3 Stämme -= 4,21 » Kl. II 7 Eschenstämme, worunter 4 Stück der Kl. VI und 2 Stück der Kl. V. IStrfifantni V. Kl. 1 (yrlctiftamm VI. Kl. 4 Kirslhbauiilstiimrnk der Kl. II! und IV Derbstangen. Fichte: 572ZIiick- k9Astm.Kt.Iu.ZI3Stt'ick— 19Fstm.KI.II. Nntzknüppel. Aicktc: 18 iHm. I. MI.. 88Riu. II. Kl. Kicscr: 3RNI.I.KI. 3 Rm. N. KI. 3 »im. !. Kl. Tic Slcvitcincrmm bcninnt normittanS VtlO Illir mit 8er inert,IN» der »fuUtniim'd. Nabere Auskuntt evieüen die (jtcoftb. Forstwarle Schott»» Scholien für Korstwarlei Witigersbaulen: Trietlch zu Eicheliachte» lPost Schollen, liir Aorstwartr! Eni,eltachten: Strauch »u Stckenl nuten jPoft weder» für iVorll- martei Tickenbauten und der Groffh. Förster Sauerwetn zu Burkhards (Post wcderm für Aorstmarlei Burkbards. Die aenanme» Beamte» zctaen das Holz aut vor hcriae Amuclduna vor. Nuinmerverretchntffe können von der uiiterzeichncicn Stelle, lotveit der Borrat reicht, vom 12. Februar ab kostenlos bezoac» werden. ES wird gebctr»,dtcR»mmcrn dericiiiacn Stämme etc. welche einzeln zum Busaebol aebracht werden tolle», unterzetcunclcr Stelle jchrtillich oder mündlich bis Mittwoch den 18. Februar d. F«>. mitzuteilc». Schotten, den 1. Februar >911. Großherzoglichc SDbcrförftcret Schotten. Seidel. 1882V .Holzvcrfteraerttttft. Fm Licher Stadttvald. Distrikt Rchträllksbcrti, Lanae- vuchen und iAfeukauie, werden Donnerstag, den IS. Februar INI4 verstetgert: Scheiter, »Im.: Buchen 450. Eiche» 8, Linde» 1.5, Kiefer» 2, Fichten n.7. Knubbel. Nm.: Buchen 55. Elchen 7.4. Linden 1.5, Kielern 4 »übten 3,«. Reist« Wellen: Bucke» »00. Eichen 48ii. Linden5 >, Fichten80. Stöcke. »Im.: Bucht» 100. Eichen 18, Linden 1,5, Fichten 17. Bemerkt wird, vast von dem Bncheniloabolz 52 91m. lein zerkleinert find. Derbstauacn: Fichten 404 Stück mit 28,50 fi-itm., Eichen 17 Sinn >ni! o.iinFüui.iWaanerbolzl 2I»t> Knüvvcl, »Im.: Eichen 2.6 tLLMtr. laiigl. »luuRcista, »Im.: Fichte» 270 lSvalierbol ti. Efche» o,4 lWagnerbot»>. Zutammentuntl und Alltana vormittags IN Mir in Distrikt Rcblrankoberg an der Kreisftrakc Lick—Hattenrod. Desaleichen iverden Frcitaa. de» iS. Februar 1914, in den Diiltitten »ioiherbnich. Lindenicii. Kronau. Tnuloch, Ellinasbauierkovi und Kleiubänierber« versteinert: Scheiter. Rm.: »lachen 8>i. Eiche» 2>. Fickten 8. Kieieru 25. jlknllbvcl. Rin.: Bucke» 51 Eicken 40. Erle 15. Aloe8, Fichten 8. Kielern 55. Reift« Wellen: Buchen 3000, Elchen 340i. Erteil 1700. Linden 5800 , Fichten 2800 iaebunde» Forst Wellen . Kielern 3780 laebi.ndeni Stücke. Rm.: Biicken 25. Eicken 01, .Mellten 95. Kielern 75. Run Scheiter, :!Im.: Eiche» 10 12,2 Mir. lanal. Run Reiter. Rm.: Fichten 46 izu Bobiienilanacu aeeiauetl. B»in»»ne>ik,init und Aula»., vormittaaS IN Ubr in Distrikt »ivtberdwch an, ZLnldelugana des Fuiipsades Lich —Etliiiasbauien. Lich, den 5. Februar 1814. I84I8 Grostberzogllche Bürgermctsteret Lich. D ö r »> e r. Holz-Submission in den Waldungen der Gemeinde Wie,eck. RackverzeichneieS Nutzholz, i» den Distrikten Rehecke. Kla ,e Blollsmald. Badenbur-ier Wäldchen vv. laaernd. ioll ani dem rubmiistousweac verkaust werden: Loö 1 1 Fichienitn»»» 1 . »rlaffe lüber 58 Kim. Durch,n» mit 3,47 Festnicier. »29 Fichienitämmc 2. Klaöc (10—19 Ztm. Durchm» mit 13.77 Festmeter. ,. 3 47 Fichkenüämme 3. Klasse >30—39 Ztm. Durchm., mit 09,13 .Festmeter. ,. 4 96 Fichienstiimme 1. Klaöc 125—29 Z,m. Durchm» mit 98,'2 ,Festmeier, ff 5 153 Fickte,i'lünline 5:i Klaöc 020—24 Ztm. Durchm» mit 91.91 Fefiineier, » 6 464 Fichtenstäiiinie 5b Klaffe (unt. 20 Ztm. Durchm» — 115.88 Feunieter, » 7 60» Fichienstänime 5b Klaöc lnnt. 20Ztu>. Durchm.i = 176,13 Festmeter, » 8 1 Kieiernstniiun 2. Klaffe (40—49 Ztm. Durchm» = 1.74 Festmeter ,. 9 11 »leiernliänime 3. Kiaffc i30—39 Ztm. Durchm» = 8.83 Feitincler .. 10 5 Kiesernstünnne I. Klaffe >25—29 Ztm. Durchm» - 8.21 Festmeter, I, II 26 Kieiernilainine 5a Klaffe 01—24 Ztm. Durchm» - 11,81 Festincter, » 12 25 Kie,ernitämmc 5b Klaffe (um. 20 Ztm. Durchm» — 6.82 Feilmeier. Die Beikauiöbedinaungeii können bei uns euiaciehei, werde». Kleine Skbweichunaen i,n Fcüarbalt bleiben vor bchalien. Annebole find aetrcnut balle», da eine Zu lammenrechuuna nicht ftatlffndet. Offerten und vcrichloffen >ni> der Antichrist „Holziubmiiuu»" bis ,UM 12. Februar d. F.. vormittag« IN Uhr, aui bieiiger Bürgerineiiterei elnzurelchen. wo i» Gegeuworl der etwa erschienenen Bieter die Eröffnung statinndci. Weaen sonüiaer Aus- rnnil wolle man sich an Forstwart Lotz dabier wenden. Bemerkt wird noch, dah der gröffte Teil ded Holzes an chauffierten Lbiubrweaeu und angrenzend lagert. Wicieck. am 6. Februar 1914 Graffh. Bürgermeisterei Wieseck. Schomber. 1890V Holzverfteigerung. Fürftlichc Obcrförftcrei Hohcnjolm». Dviincrötag. den 12. Februar. Tistrikle Fstelicheib und Eulcrögrund. Rundolz. Fichte: 155 St. Terbünngen. ,»..i0 Hdl. Bohnenstange»: Brennholz, Bucke: 37 »Im. Scheit u. Prügel. 9,00 Hdl Wellen: Eiche: 15 Rm. Prügel. 31.80 Hdl. Wellen: Erle: 6 Rm. Prügel: Kieler: 21 Rm. Prügel. 2.00 Hdl. Wellen. Zusammenkunsi 10 Uhr uorm. out der Kreisftrabe tin Dtstrikt Fgellcheid bei Nutzholz Nr. 71. _ 18I1D Holzverfteigerung im Haticnrödcr Gcmcindcwald. In den Distrikten Stückweidc, Wolsskauie und Struth sollen Montag, den ft. Februar 1914, versteigert werben: 160 Fichten Ncisstnngcn mit 4,31 Fstm. In fiatt; Scheitholz: Kiefern 24 Nm. (rund), Fichte» 4 Rni.' Knüppel: Buchen 10 Rm., Eiche» 6 Rm., Kwsern 260 Rm., Fichten 3V Rin.; Ncisig-Wcllen: 3,40 Buchen (Durchsvrstnng), 1700 Kiefern. 2700 Fichten; Stöcke: Kiefern 50 Rm., Fichten 40 Rm. Bemerkt wird, daß das Holz im Distrikt Struth bei der Leiftcigerung nicht vorgczeigl wird »nd soll mittags hDni Feuer versteigert werden. Stcig- licbhaber wollen sich das Holz vorher anseden. Der Anfang ist morgens präzis 10 Uhr im Distrikt Stückweidc beini Schicßstand, am Wege von Hattenrod nach Eiliiigshansen. Hattenrod, den 2. Februar 1014. Großherzogliche Bülgermeisterei Hattenrod _ R o cf. _ 1688 Verbürgung. _ Für die Ptovinzial-Siechcnanstalt Lbev- heiscn zu Gießen soll für die Zeit vom l. April 1014 bis 31. März 1915 im SubiuissionSmege vergeben werden: Die Lieferung von: 1. Fleisch- und Wurstivareii in 2 Losen. Spezerei- warcn, Kaffee, Tee und Kakao, Süßrahmbutter, Eier, Milch, Bier und Backwaren, 2. Ca. 450 Ztr. g,:!cu Spcisekartofscln, 3. „ 8000 Ztr. Hütlenbrechkoks f i» der Korngröße 3000 „ Gaskoks f 40,60 inw, „ 600 „ Steinkohlen (Nußkohlen I) und „ 20 Nm. Tannciijcheitholz, 4. Kernseife, Schmierseife sweiße u. gelbe) u. Soda, 5. Putzlumpc» und sonstiges Nciniguiigsmakerial, 6. Bürstenwaren und Kämme, 7. Porzellan- und Glaswaren und 8. Verschiedene Materialien für Kleider pp. Versiegelte, mit entsprechender Aufschrift versehene »Ingebolc sind bis zum Eivffnungstcrnii» Jienstflii Dett 24. «ffum 1914, norm. 9 llhr, auf dem Geschäftszimmer der Perwallung einzureichen, woselbst auch die für die Licscrung geltenden Bestimmungen in der Zeit vom 10. bis 14. Februar 1914, von 3 bis ä Uhr nachmittags, eingesehen werde» können. , Gießen, den 4. Februar 1914. 1739 D Direklion der Provinzial-Siechenanstalt. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Bersrod soll »achycrzeichnetes Hol» o» Wege schriftliche» Angebots verkaust werden: 1. Los l. 1 Stück Fichten Stanini 3. Kl. 1,41 Fstm 3 .. „ -Stämme 4. „ 1,60 „ 24 „ »» 5s. „ 15,73 155 „ w 5b60,56 154 „ -Derbstg. I. 35,59 „ (10—14 Ztm. Durchmesser)! 2. Los II. 3 Stück Fichten-Stämme 2. Kl. — 6,90 Fstm. 20 „ 3. =37,34 „ 37 „ „ 4. „ = 41,95 „ 76 5a „ = 54,37 „ 160 „ \ 5b „ =80,00 „ 170 „ Fichlen-Dcrbstg. 1. „ — 45,00 (10—14 Ztm. Durchmesser) Angebote sind nach Sorlinieni und Klasse los- weise mit entsprechender r'lufschrist ^bis z»m Er- öifnungslerinin Donnerstag, den l2. Februar >914, nachmittags 2 Uhr, aus hietkyer Bürgcrineistercl einzureichen, woselbst auch die Bedingungen einge sehen werden können. Nähere Auskunft erteilt Forskwart Svaar dahier. lo58 Bersrod, den 5. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. N e u s ch l i u 8- __ gitfefn^tflinmljol^^cnlciiifrunji. Freitag, den 13. Februar 1914 werden im »strikt Ochsenharb des Kirch-Gönser Gemcliidc- aldes versteigert: . , „ . 3 Slämme= 16,36 Kbni.40-t>3 Ztm.stark b.5 Mti. lg. ; . =10,40 „ 30-39 „ „ „8 , „ ) „ = 263 „ 25-29 „ „ 6 ,. .. 3 " = 222 „ 13-24 „ Zusammenkunft vormstlags 10 Uhr bei üer cke» Etche. Porherig Auskunft durch Forstwart crn (Kirch-GönS). Kirch-GönS, den 6. Februar 191 m. Großh. Bürgermciitcrei Kirch-GouS. 1888 H a n a ck. _ Aagdverpachtiing. . Bsrissw wssnjwmatt eitere 6 Fahre nervackiei wcroen. 118886 Wicieck. am 5. Februar >914. Der Bllraerme„tcr S ch o in b c r. Zn dem Konkursverfahren über das Bermögeu des Maurer» und Wcißbindermeisters Heinrich Litt in Obbornhofen wird die Einstellung des Konkursverfahren- wegen Mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Konkursmasse beschlossen. Hungen, den 30. Januar 1914. ____ Großh. Amtsgericht. _ isatl i Abschrift! Gießen, den 20. Januar 1914. St. B. 130/13. Oesscntliche Sitzung de? Großherzogl. Amtsaerichtk. In der Privatklagesache Earre, Albert, Direktor »nd Besitzer dcS Zirkus Carle, z. Z. Brussel Privatklägers, vertrete» durch Rechtsanwalt Leun in Gießen gegen den Hermann Walldorsfr.,Schanbndenbcsitzer in Gießen Angeklagten, tvegen Beleidignna, crschtc» bei Aufruf der Sache: 1. für den Prioalklftger Rechtsanwalt Len», 2. der Angeklagte n»d RcchtSanivalt Geh. J.-R. Metz pp. Hierauf schlossen die Parteien folgenden Vergleich: Der Angeklagte nimmt die beleidigenden Nenße- runge» unter dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr zurück und ndcrnimmt die Kosten des VersahrcnS cinschl. derjenige» des Vergleichs. Dem Privatkläger lieht das Recht zu. diesen Vergleich einmal im Gießen« Anzeiger und jnmt innerhalb einer Woche nach Zustellung einer Ausfertigung dieses Vergleichs auf Kosten des Angeklagten ösicnllich bekannt zu machen. Der Slrafantrag ivird zurückgenommen, sobald die Verpflichtungen a»Z diesem Vergleiche erfüllt sind. Der Privatkläger-Vertreter behält sich eine Widerrufssrist von zivei Wochen vor. Borgelescn und genehmigt: gcz. Gebhardt. gez. Keitzer. Vorstehende IlnSsertigung wird beglaubigt und dem Veltrcter des PrivattlägerS zum Zwecke der Publitation erteilt. Gießen, den 3. Februar 1914. L. 8. Der Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts, gez. Keitzer. Für die Abschrift: 1887 Leun, Rechtsamvall. Holzverfteigerung. Montag, den 9. Fcbr. l. I., von vorm. 19 Uhr an. soll im hiesigen Gcmeindewald Distrikt Rotlaufs- tannc, Goldkops und Pohlheimer Wald nachvcr- zeichnetes Hotz versteigert werden: a) Stamm- und Stangenholz. Eichenstämme 2 Stück 2. Klasse 50 und mehr Ztm. Durchmesser = 3,96 Fcstmetcr. Eichenstämme 12 Stück 3. Klasse 40 bis 49 Ztm. Durchmesser = 14,52 Festmeter. Eichenstämme 13 Stück 4. Klasse 30 bis 39 Ztm. Durchmesser = 9,83 Festmeter. Fichienstiimme 1 Stück 3. Klasse 35 Ztm. Durch messer = 0,96 Festmesser. Fichlcnstämnic 40 Stück 5. Klasse unter 25 Ztm. Durchmesser = 10,59 Festmeter. Fichteu-Derbstangen SO Stück = 3,50 Festmclcr. Fichten-ffiuhknüppel 9 Raummeter, 3 Meter lang. k> Brennholz. 20 Rni. Elchcn-Scheit 40 Rm. Buchen-, Eichen-, Kiefern- und Fichten- Knüppcl 45 Rm. Eichen-, Kieferii- nnö Fichten-Stock 500 Buchen-Wellen 900 Eichen-Wellen 5(XI Kiesern Wellen 3000 Fichten-Wellen. Die Zusanimenlunst ist an den Rotlaufstaiinc», Weg nach Garbeuteich—Grüningen (am Pfahl graben). Die Eichcnstäinine kommen gegen mittag 12 Ubr ii^ Pohlh. Wald zum Ausgebot. Watzenborn-Steinberg, den 4. Februar 1914. Großh. Bürgernieisterei Watzenborn-Steinberg. Jagd-Verpachtung. Montag, de» 16. Februar I. FS., »ach- inittags um 2 Ilhr, soll die hiesige Gemeindesagd auf hiesiger Bürgermeisterei aus weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werde». Alleudors a. d. Lahu, am 5. Februar 1914. Großb. Bürgenneisterei Allcndors an der Lah». _ Volk. _ 1863 Holzverfteigerung Mittwoch, de» II. Februar de. Fs. wird im hiesigen Gcincidewald, Distrikt Hain folgendes Eichenholz versteigert: [1907 a) Nutzholz, 46 Stämme 2.-6. Klasse, darunter Schnittholz, 36 Rm. Scheit, 8 Rni. Knüppel. b) Brennholz 108 Rm. Scheit, 138 Rni. Knüppel, 178 Rm. Stöcke. 3500 Wellen. Die Zusammenkunft ist mittags I Uhr aus der Jägerschneisc. Großen-Linden, den 6. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. 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