Nr. 29 Zweites Ericheinl täglich mit Ütu-Snohme des oomitnqg. Ik „Oiehener ,^amillend!äller" werden de», Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „strelidlaN für den Krtis Sießen" zweiuinl ucfocmti*. Tie „randwirtlchajtllchea ätil- sragen" erscheinen monatlich jrotimal. Blatt 164- Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhejsen Mittwoch, 4 . Zebruar 19;4 Rotattonsdrnek und Vertag der Br üblichen Universitäts - Bnch- »nd Sieindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Vertag: Nedallion:«e^sll2, Tel.-Adr.:Anj«igerÄievea> An» tjcilcn. Aus Dem Kinanzausschub Der Zweiten »lammet. tb. Tarmstadi. 3. Febr. Zur gemeinsamen Beratung des Siaalsvorantchlags Tür 1914 im Finanzausschuß der Zweiten Kammer waren heute wiederum die drei Minister und zahlreiche Regterungslomnrinare erschiene». Zur Erörterung gelangte zuerst Kap 12, direkte Steuern, Regalien usw. dag mit einer Einnahme von 26182 665MI. und einer Ausgabe von 2819 683 Mk. abichlicßt, Ter Vorschlag der Regierung, die direkten Steuern um 900000 fflt. höher in den Voranschlag ein zusteUen, da die Ergebnisse der Steuerveranlagung eine io große Mehreinnahme sür 1914 rechtiertigen. wurde gntgeheißen. Wie die Regierung aHssührte, ist bei dieser Veranlagung selbstverständlich das Ergebnis des Wehrbeitrages noch nicht herückijchtigi: es seien ober über diesen Punkt in der Preise denn doch unrichtige Angaben enthalten, welche Iveit über das Ziel hinausschössen. Eine Darlegung des wirklichen Ertrags des Wehrbeitrags könne erst im Lause de?. Monars Februar eriotgen und zwar nur vorläufig ohne Berüliiichtiguna der Reklamationen. Es sei dagegen richtig, daß infolge der neuen Veranlagung zur Gemeindesteuer durch das neue K 0 m m u n a l ft e u c r - geietz »nd besonders des Grundvermögens sich im Großherzogtum ein Mehr a n Vermögen von 263 Millionen ergeben habe, so daß wohl auch im Lause des Jahres 1913 das Gesamtvermv gen in Hessen sich aut etwa fünf Milliarden M a r k belaufen werde. Die Bcivrcchung gab auch Veranlassung, aut die Gestaltung des Restefonds näher cinzugehen, der bekanntlich im Fahre 1912 durch die Ueberfchüsse des Fahre? 1910 im Budget des Jahres 1912 zur Erscheinung kam. Es tourde auseinandergeseßt, daß dieser Restcfonds keineswegs eine abgeschlossene Sparkasse des Staates bedeute, sondern daß a»ch für die folgenden Fahre dem Rcsteionds noch erhebliche Beträge zufließen müßten. Ties hätten auch die letzten Jahre gezeigt, in welchen trotz Bestreitung der Kosten sür die Beamtet! und »üchrerbesoldung erhebtich: Abführungen an den Restesonds möglich gewesen waren. Deshalb stellten sich auch die lleherfübrungen in den Restesonds als dauernde Einnahmen heraus, die dann mit dauernden Ausgaben belastet werden könnten. Eine eingehende Aussprache entspann sich über die Gestaltung des neuen Ausgleichs - und Tilgungsfonds, der Ende 1913 seinen gesetzlich seftgelegten Bestand mit 8 Millionen bereits erreicht und sogar einen lieberschuß von 783 261 Mk. ergeben hat und für den auch ein weiterer Zuschuß im Budget 1914 mit 2 485016 Mk. vorgesehen sei. Die Regierung wies darauf hin, daß jedenfalls für das Fahr 1915 ein Ausfall an ständigen Einnahmen in der Höbe von 438600 Mk. zu berücksichtigen sei, da diese summe in Zukunft dem Reich zufallcn tverde. Bon Ausschußmilgliedern wurde dagraen aufmerksam gemacht, daß die Skemvcleinnahmcn. welche zur Unterlage der Befoldungsorünung für das Jahr 1912 geschaffen wurden, viel höhere Ergcbnisfc gezeitigt hätten als die Veranschlagung annahm Bei Kap. 10, Einnahmen aus den Eisen bahnen, wurde seitens der Rcaierung daran! hinqewiefen, das: die angenomnie- nen Mehreinnahmen von 551000 Mk. Tür 191-1 nicht scstständen, da die Nachrichten ühcr die Vcrkchrseinnahmen aus den Eisenbahnen einen Rückgang verzcichneien. Vom Finanzausschuß wurde dagegen cuisgelüdrt. daß die veranschlagten Mehreinnahmen dem heutigen Stand und den vorhaichencn Unterlagen etuivrächen, und daß angesichts der wirklichen BetriebSergcbnittc der Boriakre, besonders 1912, mit >8 597 000 Mk., die Veranschlagung sür 1914 mit 17 994 (XX) Ml. sich rechtfertigen taste. Seitens des Ministeriums wurde auch daraus hingctviefcn, paß der Beiriebs-R'oessi- zient > Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben -in den letzten Jahren eine Steigerung der Ausgaben ergeben werde, wodurch die Einnahmen beeinträchtigt würden Weiter wurden dann im Ausschuß die Kapitel Landes- univcrtttä« uud Technische Hochschule durck-gesprochcn. Tic Universität bot in ihren Ausgaben leinen Anlaß zi, Erörterungen, wohl aber die Technische Hochschule mit eeinem Einnahmcaus- sasl an Studiengeldern in Höhe von 10 000 M!. Es ivurde erläuternd bemerkt, daß der Besuch der Hochschule sich leider im Rückgang befinde. Während im Jahre 1904 im Sommersemester 1804 Studenten und Hörer und im Winterte,Nester 1834 vorhanden waren, betrug deren Zahl im Jahre 1913 nur 1238, beztv. 1300. Die Regierung gab die Schuld an diesem Rückgang zweierlei Ursachen, dem Rückgang des Besuches an den Technischen Hochschulen im allgemeinen, dann aber auch den erschwerten 'Aufnahmebedingungen und dmt Anforderungen sür die Eramjna bei Ausländern E:- wurden zu^ Schlust- vrüiung setzt iiur noch bis znm Oktober 1915 Studenten mit 7jähriger Realschulbildung zugetasscn: sür später fei dagegen eine 8klassige Vorbildung an Ggninasien oder Realschulen erforderlich, Gerade diese Ansorderring habe schwächend aus den Betuch der Hochschule cingcwirlt, dagegen sei die Qtialität der ausländischen Sttideuten eine bessere geworden. — Tie weitere Beratung wurde aus morgen vertagt. Anträge zum Fuftizvornnschlag, rb. T a r m st a d t, 3. Fcbr. Für die bevorstehende Beratung des Voranschlags haben die Abg. Tr. O i a n n , Tr. W ü n : e r UN.» Tr. Stephan Anträge gestellt. Ein Antrag gebt dahin, m den Voranschlag zwei neue Stellen für Staatsan w ö 11 e in Tarmstadt und Gießen und weiter sieben Stellen sür Amtsrichter (in Tarnrstadt I undll, Mainz, Ofscnbach, Gieß e n , Friedberg und Bad-?? an beim einzuftellcn. Weiter wird beantragt, anstatt 10 neue Stellen sür Hilisgerichlstchreiber (Ak tuartotS-Asstslenteil 20 solcher Stellen int Voranschlag sestzusctzen. Alsdann wird noch bcanlragl, den Fonds von 2000 Mk. sür Bei Hille zur vraklischrn Ausbildung von Juristen aus 4000 Mk. zu erhöhen. Eine Beratung der „Wirtschaftlichen Bereinigung" Der Zweiten Kammer. rb. T a r m st a d t, 3. Febr. Tie „W i r t s ch a s i l i ch c Ber ein igung" der Ziveiien Kammer hielt heute nachmittaa im Standehausc eine Sitzung ah, in der sie sich mit dem staatsvoran- lchlag für I9I4>, besonders mit den lairdwtrischaftlichen Kapiteln beschästigtc. Beitn Kap. 75 a, Landwirlschaiiskammer, wurde leb hast bedauert, daß die Regierung trotz ihrer entgegenkommenden Erklärung bei der vorjährigen Bndgetbeiaiuna für dieses Fabr die erhöhten Anforderungen sür die Bcdürsnisse der Landwirtschaft nicht in den Voranschlag eingestellt habe. Tie Vereinigung müsse unter allen Umständen daraus bestehen, daß die von der Landwirt- schastskammcr gewünschte Mehrsordcrung von 5 3 0 0 0 M k noch nachträglich in das Budget eingestellt werde, denn die erhöhten Mittel jeien im Interesse der Landwirtschaft und-di--7t erforderlich. Tie Tätigkeit der einzelnen Bezirksausschüsse der Landwirtschastrkammer habe sich in den letzten Jahren be deutend eriveitcrt: die Forderungen dieser Ausschüsse könnten aber nicht bewilligt werden, weil der Landwirtschastskammer die dafür notwendigen Mittel fehlten. Besonders schwer werde das cmv- sundcn bei der Bekämpsting der RcblauSschäden, seiner bei Be lämpiung des Heu und Touerwurms, und auch die 'Ausschüsse sür Viehzucht und Obstbau, sowie sür Ausführung von Meliorationen verlangten, größere Mittel. Tic Versammlung stimmte einstimmig dem diesbezüglichen Antrag Breuer und Gen. zu. Bei Kap. 69 wurde das Geometer- und K r c i s v er m e i- i u II g s wesen ciugebcnd besprochen. Tic Tagesgebühren lind hier von 17 au! 21 Mark erhöht worden, wodurch eine erheblich Mehrbelastung, eine schärfere Besteuerung sür hie landwirtt'chatl lichen Kreise cintritt. Tic Vereinigung hält das ganze Kreis geometerinstitul Tür höchst reformbedürftig oder übcrslüssiq: hti ganzen Kosten für dos Institut müßten von der Landwirischatt getragen werden. Weiter wurde noch die Wirkung des neuen Gemcindcsteuergesctzes und Klagen über ungleichmäßige Bcstcucrune resv. Abschätzung des gemeinen Wertes bei fiskalischen und G- meindewaldungen vorgcbrachl. Bezüglich der Besoldungsvorlage soll jcdensalls an den Beschlüssen der Zweiten Kammer sestge- halten werden. Line Lrf.'äkung -es »ardinnls ttopp. Paderborn, 3. Febr. Das „Westfälische Vvlkrbkatt" vcrössentlichk folgendes Ertrablait: Kardinal K 0 p p Hai gestern zur Berichtigung seines Briefes an den Grasen Oppersdorfs soigeude öfscnlltchc (Sr klär» n g abgegeben: Breslau, den 2. Februar 1914. Bei einer Vergleichung der Akten des Herrn Bischofs von Paderborn mit den meinigcn hat sich ergeben, daß ich der mir nur zur Kenntnisnahme am 20. November 1912 efiigefandten Interpretation am 21. Novem her 1912 freiwillig beigevflichtct habe, und daß ich ans ire-er Entschließnng sic am 22. November 1912 dem Biichot von 'Lader born gegenüber als eine solch: bezeichnctc, von der die Gewerk schaslsführcr in Eisen erklären konnten, sic wüßten sich in Bezug aus sie in klebereinstimmung mit den Biichösen. Bei dieser Sach läge erkenne ich nachträglich an, daß mein Artet an den Herrn Bischof von Paderborn vom 1. Dezember 1912 nicht die große Bedeutung haben konnte, die ihm in meinem Briet an den Herrn Grasen v. Oppersdorfs berge legt worden ist. Es hätte einer Zurücknahme meiner Entschließung vom 22. Novem der 1912 00 r dem Episkopat als svlcktcn bedurft. Ich kann versichern, daß ick mit meinem Briese an den Grasen von Oppersdorfs den Herrn BiCck 0 , von Paderborn in keiner Werte habe verletzen n cöch ihm irgendwelche Un- gclcgcnhcitcn habe bereiten wollen, gez, Kardinal Kopp. Es war zuerst in einer Zeitung gesagt, daun aber wider rufen worden, Kardinal Kopp sei wegen seines Vorgehens die päpstliche Mißbilligung ausgesprochen worden. Eine solche Mißbilligung hätte sich vielleicht weniger aus die nackte bezogen, die er zuletzt vertrat, als vielvtehr aut die schwair- fendc Art seines Auftretens, die ihm schließlich sogar den Vorwurf der Zwiespältigkeit eintragen konnte. Kopv hat selber eingesehen, daß er im Urteile der össentlichen Meinung zu kurz kommen müßke, und den zwar peinlichen, aber doch unumgänglichen Schritt getan, seinen Irrtum zu bekennen, der zwar seiner Ansicht nach nur in der Abfassung seines Brieses an den Grafen Oppersdorfs lag. Hund habe ilmt seinen llmhang zerrissen: das könne auch die Zeugen veranlaßt haben, anzunehmrn, das iraglickw Kleidungsstück sei ein llmhang gewesen. Wegen Diebstahls wurde der Arbeiter D. aus Pohl-Göns zu einer Haitstraie von 4 Wochen verur eilt: er hatte seinem Arb.itskameraden Sch., mit mit er eine Nacht zusammen schlics, am frühen Morgen seinen Bund Kleider im Werte von etwa 10 Mark entwendet und für 2 Mark bei einer Trödlerin versetzt. Es wurden ihm mildernde Umstände zugcbilligi, so daß er vor dem Zuchthaus beivahrt blieb. Wegen Urkundenfälschung waren 5 Personen, der Maurermeister W. au, Neunkirchen, der er trübere hiesige Wirt Ps., der hiesige Gcrichtsichreiherasvirant S. und zwei ehemalige Kellnerinnen der Wirtscha : „Vater Jahn" angellagt. Es war ihnen zur Last gclcgi, einen Briet, eine Pott 1 enweilung und mehrere Telegramme unter falschem Namen an der, '.(ngcllagicn W. in dessen Auftrag gesandt zu i>ah:n. um die I Familie des W„ der trotz seines Atters iu hie',gen Tamen- kneipen unglaublich viel Geld vergeudete, glauben zu machen, ' i - Reisen nach <>iießcn ersolgicn zum Anlaut einer Grube. Tic AngcNagtcn mußten srcigcsprochcn werden, wett ihnen die rechtswidrige Absicht beim Gebrauch der gefälschten Urkunden gefehlt hat. M i t einem Freispruch endete auch die Anklage gegen die Ehcsrau B. aus Ohmes wegen Verleitung zum Meineid: sie sollte die Hauptbelastungszeugin I (5 . H. zu bestimmen versucht haben, in dem Straspro.zs» gegen ! en Solu, der Angeklagten zu dessen Gunsten auszusagen: dieser >war angettagl, seinen Vater, als er angetrunken mit einer Schnaos- >-lasche nach Hause kam, mißhandelt zu haben. Ta aber im ein , einen nickt sestgcstellt werden konnte, in welcher Richtung btt Zeugin nach dem Willen der 'Angeklagten falsche Angaben machen tollte, mußte mangels ausreichender Feststellung Freispruch erfolgen. WcgeuDicbstahks wurde der G. St. aus Friedberg zu 5 Monaten Gesängnis verurteilt. Er batte dem Zigarrenhändler G. beim Einkaut von inigen Zigarren durch die Angabe, er walle mit einem Zwanzig- narkstück zahlen, veranlasst, den.Betrag von 19'Mark und einigen Psennigen aus den Ladentisch zu legen, die der Angeklagte dann schleunigst etnsteckke und davontics, ohne das Zwanztgmarkstück als Gegenwert hinzugcben. L'nfticisiffakfrt. I n t e r n a ti 0 « a l c Ballonfahrt. Von Montag, den 2., bis Samstag, den 7, Februar d. I., iinden in den Morgenstunden internationale wissenschastlichc Ballonaniüieae statt. Es steigen 'Drachen, bemannte oder unbemannte Ballons in öen nt eisten Hauvtslädieu Eutovas aut. Ter Finder eines jeden unbemannlen Dallans erhält eine Belohnung, wenn er der iedem Ballon bei gegebenen Instruktion gemäß den Ballon und die Instrumente iorgsültig birgt und an die angegebene Adresse sosort telegraphische Nachricht sendet. ^ . „ . . _ ©. Paris, 3. Fcbr. Aut den, Fluge von «ot. Ehr nach Compiögne stürzte gestern nachmittag der Flieger B r 0 d i n bei Ponloisc mit einem Zweidecker ab und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Sein Flugzeug war mit einer Vorrichtung versehen durch die es automatttch im Gleichgewicht gehalten werden sollte' dock scheint die Vorrichtuna versagt zu haben. Paris, 2. Febr. Nach einer Meldung aus Bvurqes stürzte beute uocknnittag aut dem Flugselde von Allor bei Leu:- rmttt Delvert, der on, Bord seines Zweideckers den Hauptmai, n Niauet als Fluggast hatte, aus beträchtlfcher Höhe ab. ^Seide Offiziere waren aus der Steile toi. New Bork, 2. Febr. Ter Aeroklub lündigt an, hat! er einen Aerostug um die Welt aut der Weltausstellung in San Franziska genehmigt habe. Ter Flug sott in San Franziska beginnen und binnen 90 Tagen dort wieder endigen, Ter Preis wird 100000 Dollar betragen. _ ___ vereirsnachrichlen. Verein ehemaliger 116er Gießen. Durch ein Versehen des Setzers ist gestern aus dem Verein ehemalig, 116er, über dessen Kaiserffedurtslaigsfcler wir berichteten, eit. zweiter Verein ehem. Kolonialkriegcr Eiießen geworden, dessen Feier mir int Anschluß daran brachten. Ter Fehler sei hiermit richtig gestellt, - Nonnenroth, 3. Febr, Ter l-öesangverein „Lieder- k r a >1 z" brachte heute abend seinem Mitglied, dem Gastwirt -Adam Koch, zu seinem 50. Geburtstag ein Ständchen. 'Der Vorsitzende üdcrbrachte dem Jnbilar die Glückwünsche und bei einer kleinen Nachleser wurden einige Gläser aus das Wohl des Herrn Koch geleert. 1. Mainzlar, 2. Febr. Letzten Santslag abend feierte im Gasthaus „Zur Traube" der Kriegcrverern Kaisers Geburtstag. Nachdem der Vorsitzende Rein die Erschienenen begrüßt hatte, sprach Lehrer Weisel über die Eittwitttung des dcutsckwn Kaiserreiches und brachte das Kaiserhoch aus. Lehrer Kurz toastete aus das Vaterland und erzählte interessante Anekdoten vom alten Blücher. S. Lang-Göns, l.Febr. Gestern abend seiette der Gesangverein „Germania" in, dichtgetüttlen Saale des Gasthauses zum Schwanen sein 23. Stiliungstest. Die Feier tourde von dem Präsidenten. Anion Müller, durch eine Ansprache erössnet. Unter Muiilvorträgen der Kapelle Sames, Gesangsvar- trägen, zwei Sologesängen zweier Mitglieder und eines flott gespielten Theaterstücks schwanden die Stunden rasch dahin. Das Theaterstück „Ter Bcttelheinr" fand sehr großen Anklang. A Ibach, 3. Febr. Ter Gesangverein „Eintracht" beging am Tonnta, sein 20jähriges Stiftungsfest, verbunden nett Theater und Bott. Ter geräumige Saat des Gastwirts Lauer war bis ans den letzten Platz besetzt. Präsident Baiser hieb eine kernige An prache. Tie Theater und Ge a»,:svorträge wur den durch dir tüchtige Leitung des Dirigenten N i k 0 t e t - Großeu- Buseck trefflich vorgetraaen. Bieber b Rodhcrm, 3. Febr. Am Sonntag hielt der hiesige K v n i u ni v e r c i n seine Hauptversammlung ah. Der Verein, welcher im Fahre 1990 mit 24 Mitgliedern gegründet wurde zählt gegenwör.ig 54 Mi.gliedcr und konnte sür das ahgelauscni Geschäits ahr b.t cineni Um ätz von 26 519 Mark, wie im vorhergehenden Fahre, 8 Prozent Dividende an die Mitglieder verteilen. Ter Verein ha! seit seinem Bestehen die Summe vav 22 895,32 Mark an die Mitglieder als Dividenden ausgczahlt und dabei einen Reserveionds von 2400 Mart zurückgclcgt. Gicßener Strafkammer. Gießen, 3. Febr. Die Hühner des Schuldieners, 1 Wegen Mundraubes wurde der hiesige Agent N. zu einer I Haitsttase van 6 Wochen verurteilt, wett er in der Nacht vom 11. oiir den 12 Kkoveniber v. Js. dem Schuldteni-r der -ladtknaben -! schule T. einen wertvollen Hahn und eine wertvolle Henne ge-, stöhlen hatte Er war von einem Wächter der Wach- unü -chliet: geicllschait ertapvt worden, als er, von dem Polizeihund- gestellt, . w fallen ließ, was er unter seinem, über den 'Arm hängenden llmhang verborgen gehalten hatte und was. wie sich später her ausstellte einige Hühner waren: er ging alsbald ttüchlig und wurde erst nackt längerer Veriolgung wieder vom Hunde gestellt: erst 'letzt wurde seine Periünlickieit zwersclssrei sesigestellt. Ter Angellagte leugnete die Tat und behauptete, der wahre Täter sei vor ibni her gelaufen und entkommen. Er furfite dies dadurch JU bewerte», daß er Zeugen brachte, die helundeten, dag er ipäicr am frühen Morgen, einen Ilebrrziehcr getragen habe, während der Wächter oer Wach- und Tchließgeiettichatt IvbauSiete, der Mann, der die Hühner babe satten lassen, habe einen Ilm hang gehabt. Das Gericht läßt cs dahingestellt, ob es ein Umhang oder ein Ucberzieher war, stellt jedoch fest, daß der AngeNagte selbst in der fraglichen 'Nacht geäußert hatte, der Märkte. k. JSrnnfrttrt «. M. Cch wei nem nrktb? ri vom l.Febr. Au^aetriebeu waren 1719 Schweine. Vollkleischiae Schweine von 80 bis 100 kir Lebenbaewicht 58.00-66.00 Echlachtqe,nicht 1 9.00 — 0 ' .00 Mk.. vollsleischi^e Schweine unter 80 Lebendgewicht 5)3.00— 6.0> Ätk., Cchlachlaewicht 6^.00 — 69/0 9)rd. te. Pranksnrt M.. 4. Febr. svriq.-Tele^c. de? ,Gietz. ?!nitliche 0'otiernnqen der bentiflen Frucht inarkt j reif ?. Reizen shiesiger» ‘Dir. 19.25— 19.5 Kurdeins der .'9ik. 13.25-19 50 Wellerauer 00.00—00.00. Roqqeik (bieüqert Äik. 16,00 bis 16.2 OOersle1.72 bis 00.00, Weizenmehl 0 Dik. 00.00 —OO.OC^ Weizenmehl I Mk. ro.‘ 0—00.Oo, Weizenmehl III Mk. 00.00—00.0,. 2ioqqen. melK 0 Wkk. 00.“0— > .00, Roaqenmehl OT Mk. 00.00— ',0.03, Rvsiqenwehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenklri: Mk. 0.50—0.00 Weizenichaken iDif. o. ,o—0/)0, 9toqqenkleiL 9?tk. 00.00—OO.OC Dialzkeiine Mt. "0/,0—90.00, BlerLrebec O0.09—00.0 6^ Raos ^7. ickO.öl.«-00.00, FuUerger,:e '»k. uv,00 — 00,00. Alles per 10J Mt ab hier. ie. Frankfnrt a. M., 4. Febr. de? ,^ie AnzeigersE.» iia rt o fie l nr a rkr. Man notierte: Kartoffel i in Waqgons Mk. 4.50—5«00^ im Kleinhandel Atk. 6.90—6.30 Uic jr 100 51g. 600 bU 3C00 Kerzen, fGr grobe Räume, Söle, Gestböfts Ickole, sowie für olle Zwecke der Aufeenbeleudiiung. Keinerlei Wortung und Bedienung. Einfache, billige Instolloflon) t Cncr. Crmii:«! HtznSrücker Wc dir»ssabncnbarer, nn Cfmnn und Nährwert allen voran, ferner Beieier U. Leutewitzer. Brblan siebter, l^osdrearn »leerste». Han- uov.» und ^audaerfte. Höckü fcitmäbn* u. gut neidnifit. Bez. Boden mechset «rcdeivl Snaigut am Venen von irrer. Diec-be». viele Zenan. 10 ks Mk. «1 —. 100 kj? Mk. 20«.—. 0 Buche. 235 Eiche. 100 Kiefer- Knüpoclrclna, 6ft9 sichten Bobncnitan«en. Stöcke Rm.: 3 Buche. 7 Eiche, 18 Kiefer, 1 sichte. Busammenkunft ans der Alternnnersirane im Distrikt Scheid. Das zerstreut lagernde Dörr und Wiudsallbolz ivird nicht vorgezeigt. rrSettere Änokunft erteilt Grotzd. ''eZorstwarl Bing zu Treis a. d. Vumda. !171,1) Treib a. d. Lumda, den 3. Februar 191*4. Grobherzogliche Cbcriöiirerct Treib. __ Schneider. _ Holzversteigerung. Donnerstag, de» 12 . Februar 1. F. werden nnb den Distrikten Kammerwald 3» 0, 10. 11, LinneS 6, 9,11 und 13. Lchnh. LinneS 1 n. 2. Buck scheer und Erlen der sVorrtwurtei ^ehnbeim versteigert: Stämme.Eiche: 1 Stück2.Kl. <50 2tm.) = 0,50 o-rtm., fi Stück 3 Kl >40—40 Ztm > 3 »Vsim., U Stlick 4. Kl. l30—SÖ Ztm.) -=■ 2,78 shftm, 5 Stück 5. Kl. 125—29 Ztm > — 1,79 9 Stück 6. Kl. lunter 25 Ztm.) -- 1.90 >Hul; 2 Buchen 2,14 ftftm.; Kiefer»: 1 Stück 1. Kl. 40-49 Ztm» = 10.42 sVsrm.. 56 Stück 3. Kl. , 30-39 Ztm.) = 45 öitnu, ns St. 4. Kl. >25—29 Ztm ) 44 Fstm., 50 Stück 8. Kl. innrer 25 Ztm.) 21 Fftm.. 2 Lärche» 4. und 5. Kl. — 1,34 Fickte . 2 Stück 3. Kl. - 2M ^stm.. 6 Stück 4. Kl. ^ 7 Fstm.. 55 Stück 5a Kl. >29—24 Ztm.) --- 40 Jstm., 118 Stück 5b Kl. «unter 29 Ztm.) = 34 : Derbitangeu: Fichten, 63 Stück l. Kl. — 8 FÜm.. 5 Stück 2. Kl. — 0,26 Fstm.: 6 Rn«. Fictrt.- Rutzknüvvel <3 Mrr. lang». Borgezeigt werden die .Kiefern im Kammerwald 3, 9. 11 und Buchfckeer. sowie die Eichen im Lehnbeimer Ltnnes 1. Das übrige Hotz wird von etwa 1 Ubr ab in der Wirt- Ichaft von Heinrich Honig in Lehnbeim versteigert. Auskunft erteil» Groftb Forinoart Edelmann zu Merlau, PostMiicko. Zusammenkunft: Bormittaqb 9'/, Ubr auf der Slrane lürünberg — Mllcke am sog. schiiöenweg im Distrikt Kannncrwald. Geünberg. den 2. Februar 1914. 17091) Groüb. ^berkärfterei Riedcr-Qbme». Schneider. Hrennholzverfteigernug. Di öS«»«, dro I«. P^br»,r d. IS., »v» ll- , Mir I>»rv»>t,«« ab, werden auc> de» Tamanialwalddislnkien <«icikboie 7, »nd Schinneldber« 3 der JorsMmrici ^>'a», red vcriletaer!: Lrbeiter. Rm.: Äli Puchen I. »l. IIS Buchen 2 5kl., t Hainbuche 1 Srlc, 5«»bvbcl, Rm.: 502 Buchen I. Äl.. 5k> Buchen 2. KI. 8 Hainbuche», Elche», I Birkr, 2Erlen, 1 Mchie. <«cu><5balich. Reift». Rm.: I072B»chen, 4i Eiche», •Stidc. Rm.: 124 Buche» 1.5kl,. 18 Buche» 2.5kl., 8 Eiche», 1 .kichie. Die Bcrlleiaeruuli findet im Daaie dcd Gaftwlrls A ll .!» Raiarad flau. Blai: »»»erilrtchenc Nummern kämmen nicht zum Ausaebat, 5kausliebbaber werden ersucht, das .Halz vor der Bcriteiaeruna nnzulebcn, AuSwärliac 5ka»fer, die mit dem >v Ubr ei»n ankommen, könne» dos Holz nach vor der Beritciaeriina befichiiaen, Nadere Auskunft erteilt der Grnitb ,>orftwarl Mcner zu 2lainrod und die unierlcrtiaie Eielir, EicheiSdori, de» 2 »Februar 1SI4, Gronbrrzoaliche Lbersirkterei EichelSdors, Walter, 1707 D Holzverfteigerung. Montag, den 9. Februar I. FS., werden in den Distrikten Burgwald. Eicknvald u»»d Oseuhos iebemalü Elemm scher 2Sald» verüergerl: Ltäurme: l Lärchen -- 3,55 Fstm., 8 Fichicn ^ 2,38 Fjtm.: 255 Fichten Derb tauge» — 9.25 Fstm., 1410 Fickten RciSstangen --- 19.93 FisNn.: Rm. Nntrickeiter: 2 Bucken,- Brennlchclter: 364 Buchen, 14 Eickren. 2 1'ärchen: Knüppel: 63 Bucken. 22 Eiche». 27 Kiefern. 3 Fichten: Rein«: 438 Buchen 52 Eicken: Stöcke: 108 Buchen. 15 Eicken, 3 Lärchen. Zusammenkunft vormittags V»10 Uhr im Bnrgwald, Beginn bei Bucken-Scheit Nr. 14^4. Oiähere Auskunft durck Forstwartaspirant S v a a r. Bersrod. Grünberg, am 30. Fanuar 1914. 1(55» D Grodberroaliche Obcrförtterei Grünberg Holz-Submission. Aus dcu Dalduiigen der Gemcinde AllertS Sanscn soll nachslclikndks Hol; im Wege schrifllichci, Angebots verkauft werden: Kiefer, 4 Stück 3. Kl. — 4.45 42 4. „ = 36,93 ' 193 .. öa „ ==< 108,62 ,. 699 . 5b „ = 180,12 Fichte, 6 . 4. „ = 6,32 „ 17 . ->a „ — 9,35 „ 62 .. 5b „ = 17,31 Angebote sind »ach Sortiment und Masse mit der nötigen Ausschrift bis zum Eiöffnungstermin ans Tonnerdtng. den 12. Februar, nachmittag« 2 Nhr, bei der hiesigen Bürgermeisrerei cmznre>chcn, woselbst die Dedingnisse eingcsehcn werden können Nähere Auskunft erteilt Förster Römer dahier. .Allertshausen, den 3. Februar 1014. «roßherzoglichc Bürgermeisterei Allertshausen. 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Eichen, Eiche- und Erlen-Kttüppel, 24 Rm. Siesern-Kniipvel, 37 Rm. Fichte-Knüppel, 150 Stück Eiche und Esche-Wellen, 250 Stück Kiefern- und 2870 Stück Fichte-Wellen, 70 Rm. Esche-, Kiesern- und Fichte-Stöcke. Die Zusaniinenkunst ist aus der Grünberger- Straßc, Krcisstraßc Annerod—Grvßen-Buseck. Annerod, den 29. Januar UH4. Gr. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 1518 Hskzver'fteigerrrng. Im Kirch-Gvnser Gemeindewald sollen versteigert werden 1. Tannerstag, »«« 5. Febrnar 1»I4, im Distrikte Haide: 40 Rm. Kicscrn-Scheit, 20 „ Buchen- und Birke Knüppel, 75 „ Kiefern-Knüppel. 25»X> Buchen-Wellcn, 700 Eichen-Wellen, 300 Birken- „ 3250 Kiefern- „ 430 Fichte- „ 28 Rm. Kiefern-Stöckc. 2. Freitag, den «. FeAruar 1A14, sollen versteigert werden in den Distrikte» Haide, Schneide, wald und Kleine Haide: 84 Kicsern-Stämnie, 14—42 Ztni Durchmesser, 5—1^ Meter lang, 35,40 Fcstni., 75 Fichte-Stämme, 14—32 Ztni. Durchmesser, 17—19 Meter lang, 23,98 Festm,, 59 Derbstangen. 7—I I Ztm. Dnrchm., 6 — 13 Mtr. lang, 4,11 Fstm., 15 Rm. Kiefern-Nutzscheit, 3 Mtr. lang, 6 „ „ 2,5 „ I „ 2 Zusammenkunft an beiden Tagen vormittags 10 Uhr im Distrikt Haide an der Kreisstraße Pohl- göns—Ebersgöns. Kirch-Göiis, den 29. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Kirch-GönS. ________ Hana ck. fl“” Nnichslzverftergernng. Dienstag, den 16. d. Mt»., wird im Geineindc- wald Fraukenbach folgendes Holz versteigert: In, Distrikt 10 Ei«enl,«r»t. 26 Etchen-Schnittstämmc mit 33,55 Fstni. I Buchenstanim „ 0,48 13 Rn, Eichen Nutzscheit für Kiefern geeignet. Ji» Distrikt 6 u. 7 Hungerberg. 510 Nadelholz-Stämnie mit 159,94 Fstm. 207 Nadelholz-Stangen 1.—3. Klasse 7 Eichen-Stämme mit 1,83 Fstni. 12 Rm. Eichen-Rutzholz Der Anfang beginnt des Morgens 10 Uhr im Distrikt 10 Eichcnhardt am Eichen-Stammholz. Frankenbach, an, 2. Februar 1914. Der Bürgermeister. 1722 Schneider Jagdverpckchtmrg. Lambta». de« 14. Februar l»l4. »ach- mittags 3 Uhr, wird die der Geniciudc Langsdorf zustehcndc Wald- und Feldjagd, zirka 1800 Morgen Wald und zirka 2850 Morgen Feld, lcihsnlkig 'an, Ic>. Februar 1914, auf dem Rathause daselbst unter den im Tcrnlin bekannt zu gebenden Beding,inacn öffentlich an die Meistbietenden auf 6 Jahre verpachtet. Dieselbc wird in 4 Bezirke verpachtet. Die Begrenzungen der einzelnen Bezirke werden bei dem BerpachtungSternii» bekannt gegeben. Bemerkt wird, daß die Jagd in Teilen und nicht im ganzen auSgeboten wird. Langsdorf, den 3. Februar 1914. Grvßherzogliche Bürgermeistcrei. Schiel. 1706 HoLzvcrsteigermrg liu Haririirödcr Gcmcindcwalv. In den Distrikten Stllckweidc, Wolfskaute und Struth sollen Montag, den 9. Februar 1914, versteigert werden: 160 Fichtcn-RciSstaiigeil mit 4,31 Fstm. Inhalt; Scheitholz: Kiefern 24 Rm. (rund), Fichten 4 Rn,.; Knüppel: Buchen 10 Rm.. Eichen 6 Rm., Kiefern 280 R»,., Fichten 36 R»,.; Reisig-Wellen: 3740 Buchen (Durchforstung), 1700 Kiefern, 2700 Fichten; Stöcke: Kiefern 50 Rm., Fichten 40 Rn,. Bemerkt wird, daß das Holz im Distrikt Struth bei der Bristeigerung nicht vorgezcigt wird und soll mittags beim Feuer versteigert werden. Steig- licbhabcr wollen sich das Holz vorher anschen. Der Anfang ist niorgens präzis 10 Uhr im Distrikt Stückivcide beim Schicßstand, am Wege von Hattenrod nach Ettingshausen. Hattenrod, den 2. Februar 1914. Grohhcrzogliche Bürgerincsstcrei Hattenrod. Rock. 1688 Ja^d-Verpachtung. Montag, den 9. Februar l. Fs., nachmittags 3 Nhr, soll die Gemeindejagd nochmals verpachtet weiden. Leihgestern, 3. Februar 1914. 1684 Gronherzogliche Bürgermeisterei. Jagd - Verpachtung. Dienstag, den 17. Februar l. Fs., nachmittags 2 Nhr, svll die hiesige Gemeinde-Jagd (zirka 780 Hektar Feld, 113 Hektar Wald) in hiesigen, Gemeindehaus auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. Obez:-Ohmcn, den 3. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Ober-Ohnien. Euler. 1721 Jagd-Verpachtung. Samstag, den 7. Februar l. I., nachmittags I Uhr. soll die der Gemeinde Inheiden zuiiehendc Jagd aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. Inheiden, den 26. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Inheiden. ______Rcitz. [t“ ;i Jagdverpachtung. Samstag, den 7. Februar l. I., vormittags 9>/, Uhr, soll auf dein Rathaus dahier die hiesige Gemeindejagd ans weitere 6 Jahre verpachtet werden. Die Bedingungen werden bei der Verpachtung bekannt gemacht. Trais-Horloff, de» 26. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei. B 0 r n m a n ». [iso» Jagd - Verpachtung. Samstag, den 7. Fcbrnar l. I., soll auf hiesigem Rathaus die der Gemcinde Utphe znstehende Feldjagd. ca. 396 Hektar groß, auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß das Jagdgebiet von den Bahnstationen Berstadt, Trais-Horloff und Inheiden in ca. 25 Minute» zu erreiche» ist. Utphe, den 25. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Utphe. Schneider. Ja gd - Verp a ch tu n g. Anschließend an die Jagdvcrpachtung von Utphe soll die Jagd der Fcldgeniarkiing Felbhcini. ca. 375 Hektar umfassend, Samstag, den 7. Februar l. F.. vormittags 11*/., Uhr, auf hiesigem Rathaus aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bahnstation Inheiden ist 5—6 Minuten vv» kem Jagdgebiet entfernt. Utphe, den 25. Januar 1914. Großh. Bürger»leisterci Utphe für Feldheim, j___ Schneider. _{> ä "* Konkttrs-Versteigernnft n»w «ebbSkt»-» . Konlor-GeaenRinden eim.Binmcniabrik 4 - Mt» . nackm. 2 Mir. wird ot£ nemmtc Bekricb^emricklunl, einer ■WumcnfÄl»^^ mctftbicfcnt» ucvfteincrt, u. a.. * -*-' mnr ?“c”el mit bcfdjl. ^nffhtcv und Heizkörper, ein »rbonsm»:" und ^ «vritwovnrnw, Hol», und Eile» » W.Rellckoper. I P»r» Nnnilin-, Lack-, Qev ^&Ir~h b ' Cl !,»' n >- Acvnev die Konto, Etnricht»»« n,S: 1 U 1 «I ,n s-!"n vcO'rlll'ore,» r,!,s. 1 Lchreibiilch. , .N,u»"e«unaS-Schrn„I tKostet,e, I »eriton umOMen u. 1 Berb.,»ds(ai,en. 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Malz- iafsee 3 Tz., 28. Mohnöl 10<) Liter, 29. Pfeffer, ganzer 0,3 Tz., 30. Zw«» scheu, gedörrte 0,8 Tz., 81. Essig 8e bruar. 2ieüe ein Baklvr- cbestcr von w Perfonen grat. .zur Berfiiauna. 1(8)8 Aäberes Cafö Kbd. Heri?i 38 üaBieJfrLßhr-lasliluI Schreibmaschiaea- L=rs Schale rr=J West-Anlage 31 , /Ji ' Einzige und Spezial-Ausbildung in Maschinenschreiben Stenographie Buchführung usw. Anfflnger- und Fortbildungs-Kurse Honorar mäßig Feste Empfehlungen Tages- und Abendkurse Beginn täglich Me Pension höherer Lehranstalt 1478 Goetbestrnne 34 Parterre. Herme 5 Handels. Lehr-Institut Giessen. West-Anlage 31 Am l.u. 15. jeden Monate begrüne» neue Ralbjahrs-oJalireskurse für Damen n. Herren zur gründlichen Ausbildung für die Kontor-Praxis Tages-u. Abend-Kurse in einzelnen Fächern Schön-Schreiben Maschinen-Schreiben Stenographie EuchHattung Wechsel- u. Scheckkunde Korrespondenz Rechnen, Englisch usw. Prospekt kostenlos! 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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, Dienstag abend I I Uhr unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter »nd Schwägerin zMkhttitlilliNülM.gtb.Mi im 87. Lebensjahre zu sich zu rufen. 1728 Die trauernden Hinterbliebenen. Wieseck, Neuwied, den 3. Februar 1914. Die Beerdigung findet Freitag nachm. 2. Uhr vom Sterbehaufe GießenerStr.I22,auS statt. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, datz heute vormittag Vs12Uhr unser treuer Sohn, Bruder und Enkel Wilhelm nack kurzem aber schwerem Leiden im Alter von 19 nähren sanft entschlafen ist. Familie Wilhelm Würtz, Schlosser. Kroidors, de» 3. Februar 11)14. 1713 Die Becrdlauna sindei Freitag nachintnaa 3"- Udr statt. 3 SB Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnalnnc bei dem schweren Verluste. der uns so »löslich betrossen, sagen ivir alle» Verwandten. Freunden and Bekannte», sowie Herrn BsarrerKühler jür die trostreichen Worte und der Krankenschwester inrdie ttebcvottePsteac unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Leinweber. Annerod, den 2. Februar 11)14. 0821 Die gute alte Erbtante „Am liebsten komme ich zu Euch zum Besuch, Kinderchen, weil es hier immer denselben guten Kaffee gibt, wie bei mir zu Hause. So einen Kaffee kann man nur mit dem altbewährten Weber's Carlsbader Kaüeegewürz zubereiten." Wefeer'j Cari^iaäee Kaffrejewür; gftt jeder Kaffeesortcden köstlidun Gfsdimadc des weltbekannten Carlsbader Kaffees und bat sidi daher seit 40 Jahren im deutschen Haushalt eingebürgert. Kluge Hausfrauen verwenden statt Bohnenkaffee stillschweigend Quieta- Kafiec-Ersatz. Sein Wohlgeschmack befriedigt auch den Feinschmecker, er ist koffeinfrei, schadet weder dem Herz noch den Nerven und raubt nicht den Schlaf. Er ist billig, denn 20 Tassen kosten nur 10 Pfg. In Hotels und Pensionen im täglichen Gebrauch. Pfund-Paket 70 Pfg. in Kolonialwarenhaudlungen und Drogerien. Bezirks-Sparkasse Gießen. Die am 31. Dezember 1913 fällig gewesenen Zinsen für Darlehen an unserer Kasse können nur noch in den nächste» 8 Tagen ohne Kosten bezahlt werden. Bemerkt wird, daß «fine weitere Zahlungsaufforderung nicht mehr erfolgt. Gießen, am 4. Februar 1914. 1725 D Tie Bezirk» Sparkasse zu Gießen. Zurückgebliebene Kinder gedeihen prächtig, der Appetit bessert sich sofort durch einige Dosen Quietamalz. Es wird gern genommen und gut vertragen. Neben der Kräftigung des Körpers wird auch Anregung der geistigen Kräfte erzielt. Hebt bei Erwachsenen körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Erfolg überraschend. Dosen zu Mk. 1. — und 1.80 in Apotheken und Drogerien. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Vaters sage Freunden und Bekannten innigen Dank. Robert Müller. Giessen (Crednerstr. 34), den 4. Februar 1914. 1717 Hn die Sparer der Rabattmarkendes Defallliffenvereins linier Rabatt III keine Zugabe. UnSer Rabatt iil kein Preis=HuffdiIag aui die Ware — londern eine Anerkennung für bare Zahlung! Zweck der Rabatt-Zpar-Vereinigung: Bebung des Baruerkehrs /Förderung des lelbttändigen Detailhandels durch Selblthllie / Bekämpfung des Borgunweiens/ Bekämpfung der ungerechten Sonder-Rabatte / Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs / Bebung und Erhaltung des Vertrauens zwilchen derKäuferkhaft u.dem reellen Selchäftsleben Gemeinnützige Rabatt-Sparoerelnigung des Vereins der Defaillitten zu Glehen 6. V. Der Vorhand. Quita-Prllpnrate sind in Gießen erhältlich: In den Apotheken: Fritz Bauer, Hirsch-Apotheke; Dornberger, Privil. Pelikan-Apotheke; Schwieder, Engel-Apotheke, ln den Drogerien: Willi. In den Ke _________________^_____ ______ Joh. Leihel. Alois Staudt, Ä7Wallenfels. 341 D r.ngei-Apotheke. ► rogcrien: Emil Kam, Central-Drog.; Gebr. Michel, Kronen-Dror.; Aug. Noll, Kreuz-Drog.; \V:lh. Schräder, Victoria-Drog.-, Th. Schwager Söhne; Carl Seibel, Germania-Drog. toloninlwarcnhandlnngen: Emil Fischbach, Carl Jekel, Jakob Maternus. Th. Schlierbach, Der feine, prickelnde und aromatische Gesehraaek und die ausserordentliche l"“* f f ä 1 • ä Flaschenbiere Marke Mainzer Aktienbier Marke Sandler Culmbach steht einzig und unerreicht da. Jeder Temaeh führt zur dauernden Knndftchaft. Fuhrwerke jeden Tag nach allen Stadtteilen. Von V, oder Fl. Lieferung frei ins Haus. Röhrle’s Biergrosshandlung SVarbnrger Strasse 7 Telephon 344 Einen Posten etwas trüb gewordener Schweizer Stickereien verkaufe ich, solange der Vorrat reicht, zu wesentlich ermäßigten Preisen. Mla&ra jr. »reu,platz 10. 1455 Telephon 8»3. TRAUE RIIOTt; A. Salomon & C’l©. %&focftßvr$‘& tynrnfifArA^gLMaAcfuMila/vk O^mbacA^/cMalm. Grosse Gelegenheils-Angebote 1718 n in Weisswaren, Wäsche u. 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