Nr. 28 Ter eitj«#« »„zeiget ecidjrin» täglich, anßer Sonntag?- - Beilagen: viermal wöchentlich «ießrnetjamiürndlätter; zweimal wöcheiiil.Xreir- i>Iottfür?: nionntlich?» PI., viertel- sährlich 'Sit. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen »ronatlich 66 Pi.; durch diePost A!k.2.— viertel« jährl. ausschl. Beücllg. Zeilenvreis: lokal 16 Ps, ausivärts 20 Pleiiniq. Chesredakteur: A Goetz. Berantwortlich Inr den volit. Teil: 2I»g. Goetz; für »Fenittelon", ,Ber- miicbtcS' und »Gerichls» fanl": Karl Neurath; lür .Stad! »nd Land": Kurt Bendt; Inr den Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. TagcskalcnSct aus -cm Jahre 18t4. 3, Februar; Friedenskongreß z» Chaiillon a. d. Seine, ver anlaßt durch Napoleons glückliche Eriolac. — Gefecht hei üa Chaussee, südlick von Chnlons sur Marne, in dem die Franzosen geschlagen werden. Der „neue Kars 4 * in Elsaß-Lothringen. Aus Berlin wird uns geschrieben; Tie ruhige Ausnahme, ivelche die Ernennung des Ober- präsidialrates Grafen von Roedern zum Staatssekretär in den Reichslanden gesunden hat, darf als ein günstiges Vorzeichen dafür ausgenominen werden, das; sich dort nach den heftigen unheilvollen Zabcrn-Stürmen allgemach eine leidenschaftslosere Ansfassnng der Tinge durchsetzt. Wenn man sich in Elsaß-Lothringen, wie von dorther berichtet wird, aus den Standpunkt stellt, daß man die Taten der neuen Männer abwartcn wolle, so ist das ein Standpunkt, der nur mit Befriedigung begrüßt werden darf. Man dürfte von diesen Taten übrig ms durchaus nicht io schnell hören, nicht nur, weil der Statthalter Gros Wedel sich bereit erklärt hat, noch mehrere Monate im Amte zu bleiben, sondern weil die zu erwgrtenden Täten um so wirkungsvoller sein ipertzen, je mehr sie sich in aller Ruhe und Stille abspielen. Handelt es sich doch hierbei nicht uni Taten nach außen hin, sondern um solche, die sich iui Innern abspiclen werden, um die mit ruhiger Festib- teit vorzunchmende Beseitigung der Mißstände, welche die Vorbedingungen des Falles Zab.'rn gebildet haben, wobei die Wiederherstellung des unterbrochenen Kontaktes zwischen Zivil- und Militärbehörden selbstverständlich in erster Reihe stehen wird. Graf v. R o e d c r » , aus den es jetzt in erster Reihe ankoinmt, wird von denen, die mit ihm dienstlich in Fühlung standen, als eine zielsichere und durchaus selbständige Persönlichkeit geschildert, aber cS wird ihm zugleich allgemein ein liebenswürdiges und entgegenkommendes Wesen nachaerühint, vor alleni auch i» den Kreisen des Berliner Magistrats, zu dem er ja dienstlich in nahen Beziehungen stand. Taß Graf V. R oe d c r n nicht der von manchen Kreisen gefürchtete Mann der starken Faust ist, welcher eine Der- geltungspolitil treiben will, darf als selbstverständlich gellen, und man kann von ihm vielmehr erwarten, daß er mit ruhiger Energie und steter Konsequenz «ersuchen wird, die vorhandenen Mißstände zu beseitigen, die (Gegensätze m mildern und das, was wirtlich „kaput" ist, zn heilen. _ Taß den leitenden Stellen nichts ferner liegt, als durch einseitige Entscheidungen die Wiederkehr normaler Verhältnisse in Elsaß-Lothringen zu erschweren, hat ja am deutlichste» die Versetzung der beiden Offiziere gezeigt, deren Verhalten bei der reichsiändischen Bevölkerung ani ineisten Anstoß erregt hat, des Obersten v. Reuter, der nach Frankfurt a. O. und des Leutnants F r c i h. v. F o r st n c r , der nach Bromberg versetzt wurde. Wenn für die Entfernung des Obersten v. Reuter aus den Reichslanden eine besonders auszeichncnde Form gewählt wurde, indem er an die Spitze desjenigen Regimentes (des Grenadier-Regimentes Prinz Karl von Preußen) gestellt wurde, als dessen Kommandeur sein Vater im Jahre 1870 auf reichHlündischem Boden den Heldentod gefunden hat, so wird man angesichts des Ausgangs des Reuter-Prozesses hierfür auch in bürgerlichen | Kreisen volles Verständnis haben, umso mehr, da sa das Gegenstück dazu die Berufung des bisherigen Staatssekretärs Zorn v. Bulach in die elsaß-lothringische Erste Kammer und die Verleihung hoher Ordensauszeichnungen an die anderen Mitglieder der reichsländischen Regierung bildet. Erhellt schon hieraus die Entschlossenheit der maßgebenden Kreise, di: Gegensätze nicht zu verschärfen, sondern zu mildern, so dürsten auch die weiteren Maßnahmen bekunden, daß eben diese Taktik, vereint mit dem entschiedenen' Willen, den Treibereien der gewohnheitsmäßige» lluruhe- stister mit aller Energie entgegenzutreten, der neue Kurs sein wird. Zu diesen Maßnahmen dürfte voraussichtlich die ,baldige Rückkehr der Reununhnenn» zigcrnachZabern und eine fiir das ganze Reichsgebiet gültige und zweifelsfreie Festlegung der Bestimmungen über den Wassengebrauch des Militärs sein. Jedenfalls lassen schon die bisherigen Maßnahme,! der Reichsrcgierung erkennen, daß auch der neue Kurs in Elsaß-Lothringen von jenem Geiste der Versöhnlichkeit erfüllt sein wird, ans den das Wort zutrifft, ivclches der Reichskanzler v. Bethmann Hollwcg unlängst in einem Schreiben an den Geschichtsforscher Lamprecht geprägt hat; Es ist ein naiver Glaube, daß, was die Gewalt gewonnen hat, die Gewalt allein auf die Tauer behaupten kann! Staatssekretär Graf v. ;Iioedern und Unter» staatSsekrctär Freiherr v. Stein sind am gestrigen Montag aus Berlin in Straß bürg cingctroffen. Beide Herren wurden bereits um 12 Uhr vom kaiserlichen Statthalter Grafen von Wedel empfangen. Krcisdirektor Mahl in Zabern wurde vom l. Februar ab nach Thann int Oberelsaß und Kreisdircktor Tr. B e t> e r l c i n von Thann nach Zaber» versetzt. Art» ßeftien. hl. Friedberg, 2. Fcbr Unter dem Vorsitz des Proiestors Gebhard (Friedbcrg) hat sich gestern eine konservative Vereinigung für das Großherzogtum Hessen gebildet Ter neuen politischen Gruppe traten sofort 60 Personen ans allen Lan- desteilen bei. Dcritfchs» NercÄ» V e r e iü f a ch nii g des K a n zle i w c s e n s. Zur zweiten Beratung des Voranschlags fiir den Reichskanzler beantragt der Mg. Mumm (Wirtsch. Vgg.s, den Reichskanzler zu ersuchen, eine Resorni des Kanzleilvesens im Geschäftsgang der Reichsbehörden im Sinne der Vereinfachung und Modernisierung in die Wege zn leiten.' Ein Reichsschulamt'? Zur zweiten Beratung des Voranschlags für das Reichsamt des Innern beantragt die Fortschrittliche Volkspartei des Reichstages, den Reichskanzler zu ersuchen, die Reichsschulkommission zu einem R e i ch S s chul arn t ouszulmucn, daS, ohne legislatorische, administrative und disziplinäre Befugnis zu haben, zum Studium des ausländischen Schulwesens und als Anre- gungs- und Beratungsstelle des gesamten deutschen Schulwesens dient. Die nationallibcralc Fraktion des prenß. Abgeordnetenhauses hat den Antrag gestellt, 1. die Gictzenev Aonzertvcrel». 8. Konzert: 1. Kirchenkonzert. Gießen, 3. Februar., Ter zweite Meininger Tag ivar einer Ausführung des größten Monumentalwerkes Joh. Seb. Bachs, der Matthäusvassion gewidmet. Um es gleich auszusprechen: Tcr Gesemteindruck der gestrigen Auiiührung war ein äußerst günstiger; und man braucht dabei nicht einmal die Tatsache in Betracht zu tieften. daß die drei Hauptiakkoreu sonst im Leben ziemlich fern voneinander wirken: Dirigent und Chor. Orchester. Solisten; den» durch musikalische Bande ist doch ei» festes Gefühl der steten Zusammengehörigkeit vorhanden und braucht dann nur Iwch von einer echte» Mllsizier- sreudigkeit getragen zu werden, um so nachhaltige Genüsse spenden zu können wie gestern. Ueber das Werk selbst, sei es gekürzt oder, wie es in den letzten Jahren,in Berlin und München auch ungekürzt vorzutragen ver- mckit ivuröe. brauche ich wohl nichts mebr zu schreiben. Es ist jetzt eigentlich das im besten Sinne populärste Vokal- und Instrumental Werk uild wird in jeder musikliebenden Stadl satt jährlich je einmal ausgeiübrt. Es sei alko an dieser Stelle dem Vorstand des Konzertvereins für die Wiederwahl der gewaltigen Schichtung der herzliche Tank aller derer ausgesprochen, die der gestrigen Aufführung latlschen dursten. Bon allen, die sich um die Aussührring verdient Mächten, inöchte irti an erster Stelle Pros. Trantmann, den unermüdlichen, für das munlalische Wodl Gießens so bochverdienten und dabei so selbst - losen Mann nennen, der wieder einmal bezeugte, was alles durch echte Musikalität erreicht werden kann. Wenn ihm auch gestern ein so herrliches Orchester wie die Meininger Hoskapelle. die gestern einen hervorragend glücklichen Tag hatte, und ausgezeichnete Solisten, wie ein vrächtig studierter Chor inr Verfügung standen, so müssen diese Teile aber doch erst zu einem großen Ganzen verbunden werden und Prosessor Trautmann lat es mit sicherer, starker Hand. Es hat dabei gar nichts zn sagen, wenn einmal irgendwo rm Chor eine Kleinigkeit passiert, im Gegenteil ein ganz kleiner Teil von Crden- schwacll: muß auch solchen seltenen Stunden anbaiten. Ich inöchte vier lieber ani verschiedene im klanglichen Sinne wrrklich ausgezeichnet bewältigte Cböre Hinweisen, so den tresstichen Einleitungs» ckor, der Ebor ..so schlaien unsere Sünden ein", de» machtvoll wie- dcrgegebenen Ebor ..sind Blitze sind Donner", den m Ausbau uno Nuancierung äußern schwierigen, ^aber nicht minder ausgezeichneten Chor „O Mensch bewein dein Sünde groß" und noch viele andere Einzelheiten, aus die hier einzugehen es an Platz mangelt. Tie Cboräle. besonder». ..o Haupt voll Blut und Wunden", wuroen alle bis ins kleinste «»--gearbeitet vorgetragen uno hier konnte man in Trautmali» den erwhrenen Chormeister bewundern. Eigens erwähnt sei die seine Unterstreichung der Fermaten in den Chorälen und zwar in lange und in kurze, die auch bei sonst sehr guten ussührnngen meist übersehen wird. Tie Solisten waren durchiveg inz hervorragend. Frau Eva B r^i b» besitzt eine klare „nd arme Sopranstimme von trefflicher Schuluitg und etwas dunklem nterton, so daß die Stimme zu der von Frl. Tilln K.oeneit! ngst berühmten wunderbaren Altstimme anis feinste harmo- ene Beide Sängerinnen beherrschen den Oratorienstil aus- zeichnet und Ihitten »wbl für ihre wundervoll gesungene!, Par rtt herzlichste» Beifall gefunden, würde Nicht der Ort und I» >l! der Aussührnng solch laute Kiinögebungen verbieten. L.rs eiche ist von den drei Männerstimmen zu sagen. Henry Set m s- ädier als Evangelist, Adolf Müller als Chroms »nd Gustav chlatter für die verschiedene,, Baßparlien- die er einzeln ich im Ton sehr gut ckrarolteriiierte. bestntien ,n„ wärmstem Bor aa deutlicher Aussprache und hoher Gesangstechnik auch bette reit Platz Volles Lob verdient der Konzertmeister für sein äußerst ares abgetöntes Spiel des Violinsolos. Tie evangelische Knaben iule stellte ungemein hell Ilingenoe Stimmen zur Vertagung und r der Orgel waltete mit Umsicht .Herr Otto Gorlach lernes mt f£ie Meininger Tage sind nun vorbei. Gießen darf ivohl Kz sein solche Tage erleben zn können „nd kann die erhaltenen >hen Eindrücke nicht besser guittieren, als Pros. M-r Reger n ausrichtigiten Tank zu sagen. daN er Iint inner auserleienen nnülerkapelle hier wieder cinzog und ihn bitten, auch nach,,es abr wieder durch seine einzig dastehende Künttlerichatt rcmttc usikalische Genüsse zu spenden. An, lrohes Wieder,ehe»! lm gestrige,! Konzertbericht bat sich ein Druckfehler eingeschlichen, der den Satzinhalt ganz entstellt ; es muß erste Spalte, vor- letzte Zeile, „unterstreicht" und nicht „streicht" heitzcn. Rhtinhessischer Vorstag sür Volksbildung. Jn> Rahmen der Bestrebungen des Rhein-Mainischen P;r- bandes sür Volksbildung wurde ei» neuer Versuch durchgeführt, un, der Bolksbildungsarbeit aut dem stachen Lande zu festeren Fonnen zu verhelfen. Tie Arbeitsrrihe der Mittwintermonat: erschien den, Volksbrldungsverein Elsheim in Rheinhessen unter der Zeitung des Pfarrers Fresenius als günstiger Anlaß zu einer größeren VeranNaltung sür geistige Betätigung. Er richtete einen ans 3 Tage berechneten „Rheinhesfischen Tvrstag sür Volksbildung" 'ein. 'der den Bewohnern des Ortes Gelegenheit zu geistiger Weckung und geistige Darbietungen geben sollte. Was sonst an anderen Orten an Volksbildungsarbeit verteilt durch den ganzen Winter hindurchgeht, das zog dieser Verein au, zusaminenhängende BeranstalMngen für eine halbe Woche zusammen. Ani Sonntag ivurde mck einer Volksunterhaltungsveranstal. tiing begonnen, der eine kleine Eröffnungsfeier vorausging, bei StaatSrcgieruug um Mitteilung der von dem Minister des Innern in der Sitzung von, 11. Januar 1014 erwähnten Anweisung an die Oberpräsidenten - wegen des Erlasses von Polizerverordnungeu zum Schutze der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung, der Person und des Eigentums — sowie um Auskunft darüber zu ersuchen, in welcher Art und in welchem Umsang der Anweisung entsprochen ist; 2. die Staatsrcgrcrung ferner zu ersuchen, die örtlichen Polizeibehörden und Exckutivbeamten anzuhalten, sobald bei Ausbruch einer Arbcitsstre itigkeit eine Störung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe undOrd- nung^ insbesondere durch Belästigungen Arbeitswilliger, festgestcllt oder zu besorgen ist, in Anwendung und in Gemäßheit des bestehenden Rechts und der mtü Grund dieses Rechts erlassenen Polizetverordnungen unter sorgfältiger Wahrung der Koalitionsfreiheit dem Mißbrauch dieser Freiheit in der Richtung eines Koalifionszwanges unverzüglich und nachdrücklich entgegenzutreten. Das Bismarck-Nativnaldenkmal undder Bismarck Film. Tie Eiko Film-Geiellschasi hat dem Verein zur Errrchmng eines Bismarck-Nationaldenknials aut der Eliscnhöhe bei Bingerbrück-Brngen, E. V., einen Teil des Ertrages aus denr von ihr hergestellten Bismarck-Filnt zur Verfügung gestellt. Der Verein hat, nachdem er_ sich überzeugt hat, daß der Film in höchstem Grade würdig ist, mit der Propaganda für ein Bisinarck-Nationaldenkmal in Verbindung gebracht zu werden, dieses Llnerbietea angenommen und wird mit allen Mitteln seiner Organisation dasur eintreten, daß der Bismarck-Film den weitesten Kreisen des deutschen Volkes zugänglich gemacht wird. 2l„»lanv. Tie italienische Finanzpolitik. In einer Not« der Agenza Stesani werden die Finanzmaßnahmen ausgezählt, welche die Regierung der Kammer vorlegen wird. Die Vorlage umfaßt u. a. Aenderungen dcr Erbschastssteuer und der Stempel gebühren, indem sie die Eintrittskarten zn den besseren Plätzen der Kinematogravhen-Theater einer Stempelgebühr unterwerfen, sermer eine Erhöhung der Besteuerung von Privatautomobilen. Die Gesamtcinnahme aus diesen Reformen irsird ans 47 Mili-owen beziffert. Der französische K am meraus schuß für auswärtige und Kolonialan g eleg en hei ten hat den Ge- setzentwurt über eine Anleihe von 175 Millionen für Fran- zösisch-Aeauatorral-Asrrka seine Znftinmiung erteilt. Die Anleihe ist zum großen Teil sür die Herstellinig mehrerer Eisen- b a h n l i ii i e ii bestimmt. Ein A » s st a n d » o n V o l k s s ch >, l l >; h r e rn. In Here ford-Sbire begann ein Ausstand von Boiksschullehrern. Nicht weniger als 230 Lehrer haben gekündigt und über 50 Schulen müssen ganz geschlossen werden, während in vielen anderen der Unterricht wegen .Mangel an Lehrfiniten eingeschränkt werden wird. Tie Ursache des Streiks liegt in Gehaltsverhältnissen. Kämpfe in M a r o k k o. Aus Tetnan wird genieldet; Die Streitkräfte des Generals Bclleguir Terres sind in der Umgebung von Melallen von zahlreickten Feinde» angegriffen worden. Der Feind batte 50 Tote und zahlreiche Verwundete; er verlor zahlreiche Gefangene. Ein Major, ein Leutnant und 16 Soldaten sind getötet worden, 5 Offiziere und 22 Soldaten würden verwundet. DreRevolutionausHaiti. Aus Port au-Prince wird genieldet; Ter deutsche Kreuzer „Brneta" ist nach Go- naives abgefahren, wo ein scharfer Kamp, zwischen den Anhängern der beiden rivalisierenden Führer der Revolution statt geftinden hat. * der Pfarrer Fresenius namens des. Ortsvercins und der Ber- bandsgeschäftsrübrer Gg. Volk aus Frankfurt namens des Rhein- Mainischen Verbandes sür Volksbildung sprachen. Den Gegenstand der efitcn Abendveranstaltung bildeten unsere deutschen Volksniärchen »ach der Grimmscher Sammlung mit Vorlesungen von Frl. Meline Müller aus Wetzlar und unter Vorführung der Ubelohdeschen Märchenbilder, wozu der Turmverlag in Leipzig vräck?tige Lichtbilder geliefert batte. Frl. Schröter aus Frank- snrt a. M. trug passende Lieder vor und zwei iunge Instrumental» tünstler erneuten die Anwesenden durche.Klavier- und Jnstrumen talvorträge. die alle in die Stimmung des Abends hineinvaßten. — Am näckisten Tag vorm. 10 Ubr begannen die Vorträge des rheinhessischen (Geschichtsforschers und Erzählers Pfarrer Beckt- lolsheimer in Gießen über „R heinhessen rn der Zeit der N a v o l e o n i s ch e n Kriege bis zur G e g e n w a r t". Der gründlich durchgearbeitete und Nlft großer Wärme vorgetragene Tloi, teftette die am Bor »nd Nachmittag ersckücnene, de» ganzen Saal des Torftvirtshauses füllende Zuhörerichast, Männer und Frauen auss lebhafteste. An die Vorträge schlossen sich Fragen und Anregungen zur geschichtlichen Laienheimatsorschiing an. Der Llbend des zweiten Tages gehörte einer Valksunterhaltungsveran- mng mit dem Thema Heimat. Im Mittelpunkt stand sie Ansprache des Pfarrers Fresenius. Als Künstler wirkten Frl. Hennn Weil aus Mainz (Rezrlationh Frl. Scktäier aus Biebrich sowie die Künstler des vorhergehenden Abends mit. Ter dritte Tag brachte vormittag eine Einführung in die Aufgaben und Methode der ländlichen Volksbildungsarbeit unter beionderer Betonung der zurzeit im Vordergrund des Interesses stehenden Jugendpflege und unter Hinweis der Notwendigkeit der Verbindung aller geistigen Volkswohlfabrtspslege mit dein Volksleben. Am Nachmittag sprach Herr Ingenieur Fischer aus Frankftiri a. M. über die Geologie Rheinhessens. Bei dem Dorstag waren nicht allein die Beivohner des Ortes, sondern Teilnehmer ans 15 Orten des Selztals anwesend. Eine kleine Ausstellung sorgte für Verbreitung giiter und billiger Bücher und Bilder. — Prosessor Ehrlichs neue Pläne. Der zur Erholung in Paris weilende Proiessor Ehrlich äußerte sich anläßlich eines Besuches im Pasteurinstitut: ..Meine Forschungen gelten jetzt der Kombination des Salversan mit metallüchen Zusammensetzungen, vornehmlich mit Kup'er oder Gold. Ich ivill das Sal- versa» mit einer neuen Wirkungskrast gegen die Parasiten ans- Itatten. Vielleicht wird es mir gelingen, durch Zniäminenietzung von Knpserialzen die Schlafkranklieit endgültig zu bekämvsen. Das ist ein neuer Weg aus dem Gcbietc-der Chemotherapie. Tie Zukunft gehört nach meiner Ansicht nicht mehr den I m p - tungen, der Prophnlaxe und Serumtheravie, sondern dem Radium und den L-Strahlen, die »och lange nicht ausgebildet find." , . . Seatfdjc Kolonien. D i e f 2 ti„,i»c„ kHerr Bürger,,,cister Schomber legte Wert daraus. daß öffentlich scstgestcllt wird, hast cs ihm einerlei in, welchen Weg die Bahn einschlage) wurde folgende Entschließung angenommen: „Die heute abend vor, über 350 Bürgern Wiesecks besuchte Versammlung verwahrt sich ganz entschieden gegen den Versuch, die elektrische Straßenbahu durch das Feld zu führe». Die Teilnehmer der Veriamnilung lind der felfcnfcftcn Ueberzcuguug, daß ein derartiges Proejkt den Genieindeintcressci, diamentral gcgen- überfteht. Sie erkläre,i hiermit, daß. sollte das Pro,ckt wider Erwarten der Verwirklichung näher treten, sic bereit sind, d i c Bo 8n ju bonkoiticrcn. Sie verlangen ferner, daß, wenn die Gemeindevertretung den, erwähnten Projekt ihre Zustimmung gibt, sämtliche Gcmeindevcrtrctcr ihre Aemter niederlcgei,. da sie durch einen solchen Beschluß bekunden, mit den Interessen ihrer Mandatgeber nicht überein,ustinilmrn. Außerdem verlangt die Versammlung, daß mit den Banarbeiicn der K r c i s st r a ß c entlang noch im Jahre 191 1 begonnen wird." Bus der Versammlung heraus wurde noch beantragt, de» Ge- mcinderat zu ersuche,!, den am Freitag gefaßten Beschluß zur Ausarbeitung des Feldbahnprojektes — wie treffend gesagt wurde — so schnell wie möglich zurückzuziehen. Auch dieser Antrag wurde mit allen gegen l Stimme angenommen ! Lebhafte Zustimmung >«nd es, als der Vorsitzenbe mitteilre, daß eine Eingabe für das Projekt der Kreisstraßc entlang zum Unterzeichnen zirkulieren werde, „m eine machtvolle Gegendemonstration gegen die erste Eingabe mit den >11 Unterschriften zustande zu bringen. Die Stimmung der Wiesecker Bürger ist durchaus »ich! unbegreiflich. Es wäre jedenfalls das natürlichste, ivcnn die Bahn sich mit der Kreisstraße decken könnte, und wir hoffen, daß die erwähnten Schwierigkeiten bei einigermaßen gutem Willen sich schließlich doch überwinden lassen! Bürgermeister Schomber befindet sich in der Tat nicht im Gegensatz zu der Mehrheit seiner Gemeinde, denn er will ja nicht die Ausführung des zweiten Projekts, sondern nur die Ausarbeitung des Planes geschehen lassen, die allerdings den Ban der Straßenbahn wieder etwas zu verzögern geeignet ist. ** Tageskalender für Dienstag, den 3. Febr.: Stadt- t 6 ent et: .Die SrfimelterUrgäictilnrfit.* Anfang 8 Uiir. Ortsgcw elbeverein, K a u s in ä n >i iI cd e r Verein, D » t a t l l i ü en - B e r e i» Gießen. I„> Hotei „Einhorn" : O i e n t l Vortrag über: „Wie ziehe ich nicinc Forderungen ein?' Anfang Ü'A Uhr. •• Verleihung. Der Großhe rz og bat de,» Bürger» meistcr. OrtSgerichtsvorstcher i,nd Standesbeamten Johannes Ritz IV. z» Bernshausen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Dem Revier-Polizeikomiiiissäl Valentin Dietz zn Darmstadt wurde die Goldene Medaille des Ludewig-OrdenS verliehen. *• A u S dem Schuldienste. Erledigt ist in Mainflingen eine mit einen, katholischen Lehrer zu be- setzende Stelle. ** Deutscher Abend. Außer der in dem Anzeigenteil rmseres heutigen Blattes nritgeteilten Festsolge stehen noch manche Uebcrraschungen in Aussicht, die dem Fest einen gemütlichen, zwanglosen Charakter verleihen werden. Zu den musikalischen Vorträgen hat Hoflieferant W. Rudolph zur Unterstützung der deutschen Sache einen Flügel zur Verfügung gestellt. Es wir» nötig sein, sich mit Karten im Vorverkauje zu versehen, da an der Abendkasse bei der lebhaften Nachfrage aus Eintrittskarten kaum mehr mit Sicherheit gerechnet werden kann. Die Teilnehiner werden ansgesordert, möglichst zeitig vor 8 Uhr zu erscheinen, da pünktlich um 8 Uhr begonnen wird. Borausbelegeu von Plästen ist leider bei dem große» Andrang nicht möglich. " T I e O b e r h e s s l I ch e Gesellschaft kür Natur» U ,, d Heilkunde hält ihre Ha»vt-Versa,»ml»ng ki„seba!I- (iri-e Sitzung beider Abteilt,naen) am Montag, den 9. Febr. 1911, abends Uhr, ii» Hörsaale des Pbiiüologüchcn Instituts, Senke,ibergstraße >5, ab, mit solgender Tagesordnung: l. Ge- schäsilicheS: 2. Herr Garten: T,e Veränderungen der Netzhaut durch Licht. "DasEisscst findet heute abend van 5 1 /- bis 10Uhr statt. Es ist ein Konzcri, Feuerwerk, bengalische Beleuchtung usw. gcvlant worden. Lampions sind an der Kasse zu haben. Auch Kinder baben Zuiriit. Wie uns versichert wird, soll sich die Eisbabn in denkbar bestem Zustande befinden. ** Schikiirsus im Pogelsbcrg. Unter der Leitung des Herrn Emil B ö h m - H e n n e s, der bei den Wettlaufen so große Erfolge erzielte, veranstaltet der Gteßener Schiklub vom Fastnacht-Samstag bis zum Roscnmontag einen Schikursus für Anfänger und Fortgeschrittene, an dem sich jedermann beteiligen kann. — Während des Kursus und zwar am Sonntag finden die internen Rennen des Klubs statt und am I.März unter Führung deS Herrn Zahnarztes Jäger eine große Wanderfahrt durch den Oberwals. Nach Semcstcrschluß wird unter der Leitung des Herrn Dr. D-c- m a l ein Lehrkursus in der Rhön abgehalten. "" Ehrung eines hessische» K n v e l l I» e i st r r s. Dem Kavellmeisler Aböls Götti» an» in Berlin ist vom Kulinsminisler der Tilek „Königlicher Musikdirektor" verliehen worden. Götti,ian„, geboren an, 2t>. August 1 SOI zu D 0 « IN - stabt, Schüler von Rnss. Uriprueh und Hey, sa„a und bekleidete ?trlge„tensteUen an den Dbeatern zu Kodura, Basel, Sl. Gallen, Köln, Stettin und lebt seit 1899 als Mnsiklcbrer und Schrlststeller in Berlin. Er ist Vorsitzender des „Berliner TonkünlllervereniS" und begründete I9Ü3 den Zenlralvcrband deutscher Tonkimstler und Lonkünsllervereinc. **FolgendesGlatteiscs. Infolge des Glatteises sind in vergangener Woche beim Holzfällen mehrere Burschen aus Laubach schwer v e rung lück l. Der eine, Heinrich Spuck, wurde in die Gieße n er Klinik gebracht und mußte dort operiert werden. Wilhelm Krämer und Konrad Lederin ann mußten sich im Laubacher Krankenhaus in ärztliche Behandlung begeben. Bei Krämer wurde schwerer Schüdclbruch scstgcstelll, mährend Ledcrmann mit leichteren Verletzungen davon kam. Mittel gegen Katarrhe. In unserer heutigen Nmnnicr ist ein Jmerat der bekamuen Firma Carl A. Ta nerv, Wiesbaden. V. 30, erschiene», deren Hauptbestrelnmge» aus dein Gebiete der speziellen Katarrh-Kaiirvsmittel liegen. ** Wcnn man eine Reise tut. Dieser Tage begaben sich zwei Jungen im Alter von ungefähr 15 Jahren von Gießen aus Reisen, lösten hier nachts Fahrkarten dritter Klasse > nach Frankfurt a. M., wurden jedoch in der Rawt auf Sonntag s von Heidelberg lommend im Warte'aal Frankfurt burw die Frank- > furtcr Bahuhoispolizei fcstgenommen und die Ruckiäckc, wclche j beide tnigen, einer gründlichen Prüfung unterzogen. In den Rucksäcke» befanden sin, swarf geladene Revolver, Dolche, Taschenlampen, Patronen ». dcrgl.. was den Kindern selbstverständlich abgenommen wurde. In die Enge getrieben, gaben beide ihre Personalien a»; und da nun kein Zweitel mehr war, daß man es mil Ausreißern zu tun hatte, wurden sie fcstgehalten. die Eltern benachrichtigt und diesen ausgehändigt. Die beide» Knaben jollei, schon etliche Tage aus Reisen sein uild sollen noch ziemltck, Geld bei sich getragen habe». Sic wollten ihre Strcifzügc nack, Nürnberg antretcn. ** Gilt lustiger Bruder Studio. Bor kurzer Zeit ereignete sich in Gießen folgende (tzesch-chke: Ein Student brachte durch seine schwungvollen Reden einen vermögenden hiesigen Bür gcr so weil, daß dieser tiotz der l eitigstcu (Gegenreden seiner de> seren Ebehälste lickt einichloß, dem Studenten 200 Mark zu leihen. Tic Zeit verging im Fluge, und ltvch immer batte der Siudcni. der jetzt schon au, einer anderen Universität weilte, das entliehene Gelv nicht zurückgczahlr. Unterdessen hatte der Geprellte die btt tersten Vvrwürse in seiner trauten Häusüchleit auszuhalten. Als er jedoN) dielcr überdrüssig lvar, entschloß er sich zn solgenden, Ausweg: Ec sandte an den Studenten 200 Mark mit dem SV merken, diese taiori ivicdrc an ihn zurückzu lenden, damit seine Frau endlich kesri^ngt wäre: und siehe, nach wenigen Wochen ichon faubic der Student 100 Mark vvn dem geschickten Geld" an den hiesigen Bürger zurück mit dem. Bersprcchen, den Rest baldigst folgen zu lassen. Bei Erhalt dieser 100 Mark weinte die Frau vor Rührung über den ehrlichen Stndenlcn. Kleine Mittel! u I, g c n. In Fauerbach bei Nidda und in Michel »an hielt Millionär Gntbrob aus ttameruu Miisionsalcndc ab, die sehr gut besuch: waren. — Am Sonntag stürzte in Roth ein ctiva lOjähriges Mädchen beim Schlittschuh lausen und erlitt einen tödlichen Schädclbruch. — In Scnlberg ist Bürgermeister a. D. Stnmpff, der erst vor einigen Woche» in de» Ruhestand trat, am lütontag nach kurzer Krankheit gestorben. In Blofeld erlitt ein 16jährige- Mädchcii infolge des Glatteises einen schweren Knöchel - b r u ch. Landkreis Gießen. S. Lang -Göns, 2. Febr. Heute wurde die Feld- und Walvjagd ,,i drei Revieren verpachtet. Revier 1 pachteten Anton Brücket, Landwirt zu Kirch-Göns, und Jobs. WeberV., Land wir! zu Lang-GönS, zum Preise von 1115 Mk. Revier 2 vachtcte Molkereibesttzer Pdü.Freh, Lang-Göns, für 800Mk., Revier:> »achtete Molkereikneektor P reu sehe, Nicder-Wöllstadt iür 660 Mark. Der Erlös brachte 665Mk. mehr als bei der letzten Per Pachtung. Kreis Büdilistc». v. Bad S a l z h a u s e n , 3. Febr. Tic erste Bürger- IN eiste rwa bl ist out den 10.März festgesetzt worbe». Tic Zahl der Wablbcrechtigtcn beträgt 17. Beigeordneter Rövcr ist bereif, die Wahl als Bürgermeister anzunehmen. Kreis Fricdbcrg. I,. F r i e d b i r g, 2. Febr. Tie alle G ü t e r h a I l e nebst AbkertigungSb.ircau wurde» bisher noch benutzt. Jetzt >st die neue Halle „sbst Burcaurännie» iertiggestellt. Es ist dies ein drei stockiges inasüveS Gebniidc, welches anher de» Geschäitsröumen »och zwei Dienstivobnnnqen bat. Das lvebände flcbi im nc»e>. Gülerbahnlioke in, Stadtteil Fauerbach. In der allernächsten Zeit werde» Güterhalle »nd cklbi«rtig»»gSrä»>ne bezogen. ch- B » tz b a ch, 3. Febr. Ter I g g d.b e z I r r O st b e i m e r Wald si,Sko!>!ch>, der bisher an ein Konloltini» von Landwirten sür vbl Mk. IahreSvacht verpaelilet war. wurde bei der Neu- vcrpaelstnng sür 10,0 Alk. an Gencral-LnitdschailSdire'tor Guß- stad t, z. Zt. „> 6>>eße», den, Höebsto,elenden, znaeschlngen. veremsnachrichten. — Die c Verein chcm. Kolonialkrieger Gießen dielt am vergangenen Samstag sein diesjähriges Atzntersest, ver^ bundcn mit der Feier des Geburtstages des Kaisers im Cos»' Leib ab. Schon lange vor der sestgesetzicil Stunde lvar der Saal überiüllt. Ten Prolog iprach Kamerad Dotzcnrod. Umlauf ein lebendes Bild: „Huldigung an den Kaiser" gestellt ivurd» In der von dem ersten Vorsitzenden, Kamerad' Rcchtsamval, Kaufmann gehaltenen Festrede wurden zunächst die Abordnungen des Offizierskorps und der Untcrofsiziersvercinc des Regiments sowie der hiesigen Hassiavereinc begrüßt. Dann ging der Redner i„ kurzen Worten auf die Entwicklung Deutschlands zur Welttvirtschast ein. die mit der Rcgierungszcit des Kaisers zu- sammcnsallc. Diesem, als dem erhabenen Regimentschef galt sein begeistert ausgenommencs Hurra. Je 10 Damen und Herren »eigten daraus in den Kostümen der Biebernieierzett die zierlichen Figuren einer Francaise, die von Kamerad Loeb eingeübt war und reichen Beifall erntete. Der gespielte Einakter: „Die Waffen sind ichars" fand stürn,sichen Beifall, zumal.die Darsteller csiie ganz hervorragende Leistung boten. Zum Schluß wurden unter Mstwirkung von Monitschai.e» des Regiments lebende Bilder „Au! der Wacht" gezeigt, die gut gelimgen lvaren. Trotz oer Reichhaltigkeit der Fcstordnnng konnte kurz nach 12 Uhr der Ball beginne», der bis zum frühen Morgen dauerte. Tic Musik war von der Kavclle des Regiments gestellt. — Der Verein chcm. Kolonialkrieger Gießen und Umgegend feierte an, Sonntag nachmittag im Bercinslokal „Hal erkasten" Kaisers Geburtslag. Ter Vorsitzende. Eisenbahn Gclnlsc Stephan, begrüßte die Anwesenden und gedach e der Zeit vvn 1813—1918. Hieraus hielt Kamerad Postschajiucr M o 1, v einen Vortrag über seine Erlebnisse im Hottentottenscldzuge 1901/07. — Es wurde beschlossen, daß in nächster Zeit »ach einige Vorträge abgcbalicn lvcrdcn sollen, wobei Lichtbilder, die von Kameraden in Tculsch Ost und Deutsch-Südwcst-Asrika auf genommen wurden, vorgesührt werden. x ‘ . —n . ^ * v k * 1 ' i.# kius Oll wlllUlIÜ'ir 5119 Mk. Tie Rechtsberatungsstelle bat sich im letzten Jahre gut ciitlvickclt. Die B au a c II a s s cn s cha f t hat kein« neuen Häuser gebaut, weil keine diesbezüglichen Gesuche ein gegangen sind. Die Elisabeth-Klei tsiki „ders chülc erfreut sich eines regen StciuchrS. Im Anschluß an die Bcwil ligung des Beitrags sür den Pcibandssckrctär wird t» r Sb , allseitig zugestimmt Ter bish. Boilitzeiide Oberbiblwthekar Dr. ö c u s c r lvurdr untei dem Ausdruck des Tankes einstimmig wiedergcwihlt. 'Iscu in dm, Vor,fand, tamen d,c Herren Gg. Horst, Bahnarbeiter und Lei- tungsai,sicher Becker. Einem Antrag, die silründung von Evang Arbettcroercinen in der Umgebung von Gießen in die Wege n, letten, wurde zuqestimmt. L^en-Linden..!. Febr. Der Krj c g er ve r e i n feierte ani o. h vollbesetztem. <^aale sein Winterfest, das ™ lt -nat|er;]cburtö^a^sfeier verbunden lvar. Der Vorsitzende, Samtatsrat Tr., Platz, lnelt eine Llnspracke und brachte dac' .vvch aus den tarier auo. Lx»nn ianv unter den Bereinsmitglie dern eine Verlosung ftatl. Die flott »gespielten Theaterstücke und ein tan ^ cn alI 9cntcincit Beifall. Daran schlosz sich ^ i e i n b e r g ( ftr. (Niesten), 2. TvoBr. Eonntaa beit 1 ui 1 \lir° ^ C 'r 0PC 1 ci 11 "Tugendsrenn'd" im Gast Gäste ^an „nü lähnges Stistnngssest. Zahlreich waren Karl st?1'il on ÜÄ« 'srn zu der Feier erschienen. Präsident keblenenen eII [ e ,^rze 'Ansprache und begrüßte die er schienenen Gaste, darauf folgten Musis und Gesanasvorträae wnne Theaterstücke, welche s,°n gespielt wurden der biesiae "Turnv»«-!'» " ^' 2 -Gestern abend veranstaltete erbaEn S-al^L! L.'ä^-'»^^"t,chlaiid" in dem neu abend Vckm?er B« -geselligen Familien sodaiin sabrten h;.* f,I( L It nttc patriotische Rede über 1813 br?? Thea ?rftürf- ^'rkhengesangvereinls Dta s heaterltücke Boi, a» htc sich ein Tänzchen schloß. i» geslern vom Eifcnbabnvercin Nidd« >>i Kraus Saa,ba„ veranftaltetc Geburtstags,c,,-r des Kaisers rr. am AnGrachen f i attci1 Uschs. Die Feier an, Nachmittag bestand n"ar aÄ ? nb Theatervorführunsten und irai w anegf, dal, die lehr entfernt wohnenden älteren Besucher mit ihren Kindern gegen 8tBrr dre Stfidrnje auttcteit fuiuuftt, wall- rend sich bic Xeüneimwr von hier und den aünsttger gelegenen Orten noch 8 Uhr abends dt« zum nächsten Morgen beim'Tanz vergnügten. An der Polonaise beteiligten sich weit über 10l> Paare Die Begrüßungsansprache sowie d>e Festrede hielt der t. Vorsitzende de-> Vereins, Bahnaiciftcr Rah» von hier. Einen Prolog sprach di: Schülerin Lina P e t f r nt a n II. Beikall fanden auch das (tzc. iangsduett der Fräulein S. und A. Lupv und das Couplet des ^ Fuaf ührcrs Wilhelm Schmidt. __ E o r v c n , den Arnsburger Regierungspräsidenten _p. Bake, Generalleutnant o. Barbou, Generalleutnant ?. T. v. Schubert, Botschafter v. Stumm und Major a. T. v. Sttmnn. Zwölf katbvlffckp: und neun cvangeliiche Geistliche gaben den Toten da.- letzte Geleit. Tie Besetzung erfolgte in einem Maiiengrav unmittelbar neben den Opsern der letzten Katastrophe derselben leche tu, Jahre 1912 Am Grade sprachen der katholische und der evangelische Ortsgeistliche. Unter den katholischen Geistlichen befand sich als Vertreter des Bischofs Ekrrndomhcrr D a » I ch m a n n »Wattciischcio. Tic Zeche Achenbach, die Rackchar- zeche» „nd che Stakt Torttnnnd sandte» prächtige Kränze. Tod ans den Schienen. Aus S ch ö n h a » >' c „ wird berichtet: Ter Bahnmeister Mönke aus Häniertcn wurde heute noch,, ! Mitschülern in einer Schlinge Hange,Id l o I »uigeftinden, die er mit einem Taschentuch und zwick Handlchnhcn »usgepolstert hatte. Tiefe ausiallende Zurüstnng wir auch eine Acusterung, die er vorher einen, Ätilschüler gegenüber gemacht balle, legt die Vermutung nabe, dah der »nabe erbangen geiviel: Hai und dabei ocrnnglückt ist. Jrgcndlvelchc besondere Grunde für einen Selbstmord lassen sich nicht erkennen. Nlrine Lageschromk. „ A ns einer g e NI c i n s im » Schlittenfahrt aus dem see von Varcse geriet nach einer Mclvung aus Rom der crstc epchlilten IN eine offene Rinne und versank. Von den Insasse!» .onnten nur zwei Personen gerettet werden. Märtte. Pferde- und Ashleii-Anktio«. Am 10. Februar finbel in D a r in st a d t die 3. Pferde- und Fohlen» lklnktioit aiil deni Pserdeniarktvlatze statt. Auf diese Auktion kommen nur Pierde und Fohlen hessischer Landwirte. Ter Katalog, welcher »»ch die Attkiionsbedmgtingen enihäli, und welcher am Aiiktionstage znin Eintritt aul den P'trdemaiktvlrtz berechtigt, ist zmn Prelle von öll Big. von der LandmirischallStaminer in Darniftadt, Rheinstrabe, zn beziehen oder noch an, 10 . Februar am Eingänge dcS Pferde marklvlan-S in Darmstabt erhältlich, ia, Frankfrrrt «. M., 3. Fedr. Sen- und St roh mar kt. Angelahren ivaren 10 Wage? Heu, 0 Wagen Stroh. Man notierte: vei, .80-3,20 Mt. Stroh lKoriilanaNrohj 0 . 00-'\00 Mk„ Wirr- stroh 0,00 — 0,00 Alt. Alles se 50 Kilo. Geschä'i ruhig. — Tie Zufuhren waren ans Obeihesjen und aus den Kreisen Dieburg und Amtlicher Wetterbericht. WctteranSsichton in Seilen am Mittwoch, den 4. Febr. 1911: Zie mlich heiter, viettach nebelig , tagsüber mild, nachts Frost. Letzte Uacdrichtem« Bo in hessischen Landtag, rb. Darmstadt, 3. gebe. Die Erste Kann m'er ist für Dienstag, 10. Februar, zur Abhaltung einer Plenarsitzung einbcrusen worden, deren einzigen BeranmgS- gegenstand die Vorlage übet die Beamten- und Lehrerbesol- dung bildet. In Verbindung mit dieser Vorlage soll auch der bereits augekündigte Antrag bctr. Einschränkung der Zulässigkeit der Notare in den Provinzen Starkenburg und Ob erhoffen zur Beratung gelangen. rb. Darmstadt, 3. Febr. Die beiden Kammern der Land stände werden voraussichtlich gleich nach Fastnacht am 26. und 27. Februar zur Wiedcransnahme ihrer Plenarsitzungen einberufen werden. Für die Zweite Kamme r Handel! es sich -zunächst darum, noch vor der Beratung des Staatsvoranschlages für 1914 über die Rückänste- r n n g der Ersten Ü a m m e r bf.tr. die Be soldung s- Vorlage zu beraten, die in der Sitzung der Ersten Kammer am 10. Februar wahrscheinlich nach den Beschlüssen des Finanzausschusses eine sehr nwsontlrche Aendornng erzählen wird. Der Wechsel in Elsaß-Lothringen. S l r a ß b u r g , 3. Febr. Bezüglich der Annahme, dost Herr j>. Bethmann-Holl weg Statthalter von Elsaß-Lott, ringen «nftrllc der Grasen Wedel werden wird, schreibt der „Bei lincr Lokalanzeiger": Wir beloncn demgegenüber, dast wese und ähnliche .Kvnibinaiü'lieii über einen Personenwechsel an maßgebender Stelle außerhalb der Rcichslandc hinfällig sind. Herr v. Bethmann Hollwcg beabsichtigt narb unserer Information keineswegs, sich um den Statthallervosten zu beiocrbcn. — Staatssekretär v. Roedcr n und Nnterstaatssekretär Freidcrr v. Stein werden voraussichstich morgen der Sitzung der Zweiten Kammer beiwohnen. Oberlandes gerittstsvtäsident M o l i I o r hat die ihn angebotenc stelle des JustizNkinisterS abgelehni. Spä! abends verlautete hier, daß dm llnterltantssekretariat für Justiz dem srnderni ReichStagsabgeord netcn und fetzigen Mitglied der Ersten Kammer, Dr. Gregoirr, angeboten worden sei. r T ö d l i ch e r ll n f al l b e i m R »del«. Sein he im alsbald das Fieber ans und auch Frau Pawlawne wurde davon ergriffen. Trotz ihrer Erkrankung trat sie tn der letzten Woche in San Francisko auf und brach am Schluß der Bor - stellung zusammen. Ein » n ! e r s c e v o o t spurlos verschwunden. London, 3. Febr. Aus Washington wird gemeldet Bon dem Unterseeboot ,,E II", das zum Wintermanöver im Mezikanischen Gols war, liegen seit einer Woche keine Nachrichtei- vor. Man befürchtet ein Unglück. Das „E II" verliest mit drei anderen Unterseebooten ant 27. Jonnar Gnatcnamv auf Kuba, wo sein nächster Hasen Galvcston war. Der Offizier, der die Flottille kommandiert, hat dem Marincdcpartement mit geteilt, daß das „ E II" nirgends zu finden sei. _ licbcrali hört man, wie gut Scolls Emulsion iß. Ucbcrall hört man, wie gut Scotts Emulsion ist. Dem srimme auch ich gerne bei, nachdem ich die ausgezeichnete Wirkung des Präparates an meinem Töchterckzen Anna selbst erfahren habe. Dar »ind konnte mit 20 Monate» iwa» nicht lausen, sah stet-.. blaß aus, und Kinc Cnlwickclnng wollte nicht vorangehcn. Hi?? hat Scotts Emulsion schnell und gründlich geholfen, denn noü, wenigen Flasche» hatte die Kleine um 6 Pfund zugenommen, Bäckchen wie Milch und Biu? bekommen und eifrig mit Gehvcrsuche>i begonnen, die bald zum selbständigen Laufen führten. Be,,n Anblick der Scotts-Emnlsivnsslasche lackst sie gleich voller Freude, kurz, sic ist ein ftisches, fröhliches Kind geworden. (8«Il Frau Ptz. »enl, Oberdollendorf, den 72.Januar lvis. Man lasse sich durch die billiger nngebotenen Nachahmungen nicht täuschen, sondern bestehe auf Seotts Emulsion, denn überall hörl man, wie gut sie ist. ScottL (Linulsion nird ron i:»,S auSschlrchUL im Frotzeic verknust, itas zw«r nie lose natki «ewtchk »Ser tHr.y v lortbern nur tu öertle^tltcn Orlgtnalfiaschen in Kar»»:, mit unserer Schukmarke (Mscher mtt dem Dorich) Scott k m. li H., ftr*Rfjuxt a. M. ta.: feinster Meoirinal-Lebcrtron 169A prima ffllq^ertn 50,0, ttnrervdorodortalaurer ffaif unke>vbo.?vbflrlgsaure- Natron 2 , 0 , v»lo. Xrflqaiu feinster c.rav. Gumuii pulv 2/t. üivnsser l» 0 . 0 . Sllkotiol \\A. Hierzu arcni«nfd>e (imiilftoti mit Ma»d'k> tirt» <«auirncriaül rr s Qrroofcu. Ein vierzigjähriger Katarrh geheiLt. ,,Jch litt vierzig Jahre an einem hartnäckigen Lnftröhren- nnd Lungenkatarrh, gebrauchte englische Jnhalatlonsgläscr, die mir nichts halsen, und eine Masse Arzneien, die ebensoviel bcwirltc>i und mir einen Magen- zind Tarmkatarrh zuzogcn. Vor kurzem liest ich mir einen Tancröschcn Inhalator lommcn, »ich bald war mein altes Leiden vollständig geheilt. 2luch das Asthma, das ich mir infolge des anhaltenden Hustens zugezogcn hatte, ist fast vollständig verschwunden. Ich bin deshalb ganz begeistert von dem Tancreschcn Heilverfahren und tonn ähnlich Leidenden nur den Rat geben, sich sobald als möglich den vorzüglichen Tancreschen Inhalator anzuschaisen. Ich habe diese Anerkennung freiwillig lohne Aufforderung- ansgeslellt und mit meinem Namen mtter- zctchnet. Nachschrift. Ich habe obige Anerkennung am 22. Februar 1910 geschrieben und mich seitdem durch beständige Anwendung der Tancröschcn Einatmungen von meinem bösen Asthma befreit. R a st a 11 . H. Büchlcr, Realschulborstand." Es liegen mehr als 10 000 ähnlicher Anerkennungen vor, ioelchc durch einen vereidigten Bücherrevisor und polizeilich beglaubigt sind. Tancräs Jnbalator, der bereits von vielen Aerztcn wegen seiner oftmals überraschenden Wirkungen bei Katarrhen der Luftwege in Gebrauch gcnommcit wurde und der in seinem letzthin hcrausgebrachien, neuen Modell B noch sehr erhebliche Berbcsserungen ausweist, darf nicht mit Inhalatoren älterer Konstruktion verwechselt werden. Sein tzauptvorzng besteht in einer viel gröberen Tiesenwirkung. Nicht nur bei Ltlilrobren und Lungentatarrh leistet TancröS Jnbalator so schätzbare Dienste, wie ans dem obigen Zeugnis des Herrn Bückiler lRastatt) hervocgeht, sondern auch „iiderc akute und chronische Katarrhe, wie Rachenkalarrh. Stockschnuvsen, Kehlkopf, katarrh, Mittelohrentzündung usw., werden durcki den kleinen 'Avparat sehr günstig beeinfluß,i, was ans dem nachsolgenoen An- erkonnungsschretbcn des Herrn Professors Tr. Renlbcr, Oberlehrer am Köntgl Lehrerseminar, Auerbach im Vogtland, hervorgeht. Dieser Herr schreibt folgendes: „Daß ich beute bas acht: Eremvlar Ihres Inhalators bestelle, dürfte für d>? Brauchbarkeit desselben wohl da- beste Zeugnis sein. Indessen must ich an, Grund der gemachten Ersahrnvgen noch besonders bervorbeben.^wie die Anwendung Ihres Apparates nickt mir lwctnackigen ^tockickniivlni und chronische Kaiorrbe der sonstigen Liiitwege iRackcnhöblc, .«ehl kopi ouströhrc, Bronchien beseitigt hat. wndrttn dal-, ta,einem Falle logar ,-inc Mittelohrentzündung mtä netdimdener schwer höii.'krit und in einem anderen Falle eine «tirnhöhlenocrellei-ung zu weichen beginnen Auch empiieblt sich Sie Ampendung Ihres Äpvarates -.ui Pflege und Kräftigung der LZneSwerkzeuge tut Lehrer, Pastoren, nberhanpt lür Redner und länger. ,,ck) danke Ihnen deshalb zugleich in Verlrewng meiner Auftraggeber hcrz- lick für Ihre Erfindung." . . - . .. wx>. mäßige Preis ermöglicht irdkin Leidenden die Aimtiatiiing Man gibt schließlich während eines längere Zelt dauernden Katarrhs'auch Tür andere, hansig unwirksame Mittel viel Geld aus, »nd weit mehr büßt man durch ein solches Leiden an Verdienst ein. selbst wenn man dabei seinen, Berufe noch nachgebcn kann. Tie istesähe, sich durch eine» veralteten Katarrh ein dauerndes Brust- odcr Halslciden zuguzichcn, läßt sich überhaupt nicht in Geld abschätzcn. Hier erhält man dagcgrn einen wissenschaftlich erprobten, viele Jahre in der Familie verwendbaren Apparat, den jeder Arzt, der ihn erprobt hat, als das Vollkommenste ancrkennen wird, was es auf dem Gcbicle der Katarrhbekämpfung gibt, und gerade im Winter, wo man sich, wenn man ihn noch nicht hat, täglich eilten Katarrh holen kann, sollte jeder, der zu solchen Erkrankungen neigt, unbedingt sofort kostcnsrcie Auftlärung verlangen. Nähere Auskunft über den Oriainal-TancrS-Jnhalator von der Firma Earl A. T a n c r ö, Wiesbaden W 30, gerne kostenlos und ohne Kaufzwang erteilt. Flirma Earl A. raurrv, Wiesbaden W. 3».__ Ich wüiiickw genaue Aufklärung über Ihr neues Inbalations- jvttem. ES dürfen miriedoch keine Kokten bierdiirch entstehen. Name u. Stand: ............................................................. Wohnort: 1........... 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Gießen, den Ä Januar 1^14. Die 0 >roßherzogliche Direktion. De. HeIIsel l.__ biro**ser Posten Rcisenittster austergemöhnlich billig. llA! umpbi! i«. J- Kaan jr. im-M n. labt. Skkfisch-Markt Donnerstag, denFebruar 1914, nachmittags 2 tthr beginnend, in den A-arktlauben. ?,u>u Berkmis koninu nur brsic. n-ischcste Nordiceware ;u biNinen, lediglich dic Telbhiosten der Ltadt deltenden Prciien. Die Bcrraufsvreite fiuO au den iFerfauröunnöcn annci^laflcn. lßTißll Diese 26oche rtiedrige Preise und qrohcr Vorrat an Slbellbich. Kablian. Leelacho. '^alknicb. Zsbollcn. Lcezander, (r«rlL 0 «ade und grünen Geringen. ^SllLl'i'isilg-l.anoli ki-Seike Der Haut ruträgiichete, wo».!fe>t8te Toilette- «elfe.StOcH 20 Pfennig, 3 Stück 93 Pfennig. Ängefertigt woro langjÄhrlgan Fabrikanten öeTpfeiiringaeife C. Naumann, OfTonbach a. M.J KONZERT, großes Brillant-Feuerwerk von 5*/ 9 bis 10 Uhr. Bengalische Beleuchtung. — Kinder unter 14 Jahren haben heute Zutritt Cafe Ernst Ludwig Donnerstag, den 5. Februar «m 8i. Benno-Anstich Humorist. Kappen-Abend W Soennedien’s i«n „Goldenen Becher Tllttwoch, den 4. Febrnar: •ii Union -Theater K« genannt das Schmuckkäslciien von GieOen Aä §1 SELTERSWEG VS Barch grösserem Ksgleaanftvand is» es nas gelungen, dieses waHÄerbarsPrairanm zu erwerben. Jede Nummer ein grosser Schlager! Von Wien «tag-, den 3. Februar ab: Das Lahntal Herrlichste, interessante Natur-Aufnahmen. Wir sehen auch in der Aufnahme Dausenau, in dessen schiefen Turm der Sage nach die Tochter Karls des Grossen, Emma, gefangen gehalten wurde. Finklers Namenstag Humoristische Szenen. Lachen ohne. Ende. Das zehnte Gebot Hochkomisehe Szene. Zum Lachen. Grosser Schlager! Gebrochene Schwingen Einzigdastehend. Sensations-Drama in 3 Akten. Dieses prächtige Drama hat eine Länge von etwas über 1100 Metern. — Die berühmte Film - Schauspielerin Neniperiil verkörpert die Hauptrolle. 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Rita Sacchetto ln 1657 a DieweißeDame Ein Drama aus dem wirklichen Leben in 3 Akten ,,!m Spiele des Schicksals“ ist da-- Tagesgespräch von Giessen und Umgebung; dieser Film wurde bereits in allen grösseren Städten, in den grössten Lichtspielhäusern Deutschlands mit grösstem Erfolg v orgeführt. In diesem Drama mit tiefergreifenden Episoden aus dem Leben eines Schiffsmasehinisten sind ausser- gewöhnlich und spannend. Hie Direktion. Heute, bcu 3. Februar 1914, abeudS 8.45 Uhr Orosser Maskenball Turn-Vereia Giessen von 1346. linier öicSinbrincr Mnske». ball iiitbei nm SamSlag, den 7. Scbrunr, abends h* , Mir. in einet. Trachlrnieitrs iiatt. — (LS wird nebeten. dem (Jbavnlier des Teiles durch rut- ivrechendr Nleibuna Rechnung ?,n Iran. Der Eintritt iii nur »,. besondere» (rintrütetnrten aeünttet, die dis Mittwoch. 4. Aebr, abends 8 Uhr. bei den Herr. Ernst Tinnn, Srliersweg, und Jobs. Köhler, Tchniilr, bestellt werben miiffen. ^ , . Vo» TonnerSing ab können die ■ha rten bei denselben stellen abgebott werden Nichtmilalieber haben keinen Zutritt, -e« am Sonntag, 8. Scbr..,ind)T«-vt„rs Terrasse. 11 :| 4 y Ter Dorimnb. in iäitiflirficn ieftl. betör. !»äumen brö sw- €afe Ebel -US G roste Ucbcrraidmmi und Prämiierung der schönsten Herren-». Damenmasken. I. DamenvreiS eine l!br im Werte vo» 25 Mark. 1224 Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Ter Voriianb. bei Peterien, Marktplatz! Sonntag. Sckiul- 1. 10 ■chilmtrn Herren- nn«I ttnmen-Haxkcrt SimritiBorcife im Vorverkaui: G-deiwkarlen «, Psg., Dauerkarten sur Herren 1 Mk., illr Damen üOPig. Rn ber Haste: Oiebeimknne» 60 Pia.. Dauerkarten ,ür Herren i.20 Alk .. siir Damen 60 Pia.. Galerie 20 Pia . Karten sind im Boroerkaui zu haben bei den Herren: Bette. Maus bur«: Heilbrouuer. Mark, ist raste Qckel. llieuitnbl: Wab!. 2te»itadi Wnlltorstr.: LangSdori, Lteinstraste: Tichys Pietl. —....... 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Hier ist Kakao vor allem geeignet, iveil er sich, wie kein anderes Getränk, ensiprechend der jeweilige» Bestbaffentzeit der Ver- danungsorgane der Einzelnen genaii abslimmen lägt. Sagt er dein Geschmack imd den Organen des Hausherrn recht stark und mit Wasser zu, io wird er der HauSirau und de» Kiiiderit ganz oder teilweise mit Milch zubereitet bester bekomme». 28 ^alire l,tt ich Ni, eine», blasche»arliaen Gksichtslivsschllig. sich wandte die uerichiedenst. Mittel vergeblich n». Durch Schaumauilage mit Cbrr» mever'sMeb.-Herba-Leise erzielte ich ralche Heil,me. So .schreib! Krau N. Hack- mann, Wiesbaden. Herbn Seiie u Stück 50 Pia.. 30" vcrilärktcs Präparat I Ml. BurNachbebandliiiiaHerba- «remc ä Tobe 75Pig.. Glas- doie Mk. 1.50. Z. h. >. d. verben. Reicharül-Schokolade kennzeichnet aeradezu einen Markstein i„ der Geschichte der deulscheu Schoko- laden-Indnstrie. 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