Ar. 2t Zweites Erschein! täglich »>it Ausnahme des Sonntags. Tie „Sietzener ZamMenblätter" werde» dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „randwirtichaftlichen öeit- sragen" erscheinen nwnailich zweimal. Aiatt t64. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger sür Oberhejsen Montag, 2. ßebrnar 19^ Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e^pol. Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Da; Automobil im deutschen Außenhandel. Nach unserer amtlichen Handelsstatistik sind im Jahre 1913 aus Deutschland für rund 100 Millionen Mark M o torfahr zeuge aller Art > ausgenommen Schiffe) ins Ausland verkauft worden. Im Vorjahre hatte der Wert 81,5 Millionen Mark betragen. Tic Lieferung ausländischer Fahrzeuge dieser Art nach Teuiichland stellte sich in jedeni der beiden Jahre nur aus annähernd 15 Mill. Ml. Im einzelnen sind folgende Einfuhr- und Ausfuhrwerte festgestellt: Einfuhr Ausfuhr 1912 1913 Mill. 1912 Mk. 1913 Personell-Automobile 11.7 12.3 65,0 71,0 Last-Automobile 2,6 2,0 8,0 13,' Motorfahrräder 0,2 0,4 2,5 2.7 lenkdare Lustiahrzenge 0,3 0.3 1,0 1.4 Einzelteile — - 80 11.0 Aus. 14,8 14,9 84,6 9". Das Hauptinteresse nehmen die Zahlen über die Einfuhr :und Ausfuhr vou Personen-Automobilen in Anspruch. Bei diesen hat im abgelaufcucn Jahre einer Einfuhr vou 12,2 Mill. Ml. Wert eine Ausfuhr von 71 Mill. Mark Werl gegenüber gestanden, wobei nur die ganzen Auto- urobile, nicht aber die ein- und ausgesührlen Einzelteile gerechnet sind. Dem Werte nach war demnach die Ausfuhr fast sechsmal so grast als die Einfuhr. Eingcführt tvurden >ul letzten Jahre 1830 Personcn-Autoniobilc gegen 1089 im Vorjahre. Im Durchschnitt stellte sich soniit der Wert eines eingeführten Wagens nur aus annähernd 6700 Mk. gegen nicht ganz 7000 Mk. ini Vorjahre. Bei der Einfuhr kann cs sich also vorwiegend nur um leichtere, billigere Wagen handeln, wie sie seit langer Zeit hauptsächlich aus Amerika cingesührt werden. Die Vereinigten Staaten sind denn auch am stärksten an der Einfuhr beteiligt: die Gesamteinfuhr von Perionen-Antoinobilen hat 19116 Doppelzentner betragen, davon kamen aus der llnion 6241 Doppelzentner gegen 3245 Doppelzentner im Vorjahre. Unsere Ausfuhr nach der Union ist dagegen ivegen des dortigen hohen Zolles nur ganz gering, sie belief sich nur auf 914 Doppelzentner. Insgesamt sind im letzten Jahre aus Deutschland 7849 Per- soneu-Automobilc nach dem Auslände verkauft worden gegen 7953 im Vorjahre. Die Ausfuhr ist also der Stückzahl nach zurückgegangeu, im Werte aber gestiegen. Im Durchschnitt stellt iich der Wert eines Wagens bei der Ausfuhr für 1912 ans 8150 Mk., für 1913 auf 9040 Mk. Aus dem Vergleich init den entsprechenden Einfuhrzahlen geht hervor, daß in der Ausfuhr Luxuswagen jedenfalls stärker als in der Einfuhr vertreten sind. Fast ein Viertel der Ausfuhr, nämlich 23 147 Doppelzentner von insgesamt 97 146 Dopt^lzentnern, ist nach Rußland gegangen. Recht bedeutend war außerdem der Absatz nach Oesterreich-Ungarn, England, Holland, Belgien, Dänemark, Italien, Frankreich, Schweden, Schweiz, Argentinien, Brasilien. Außer den Vereinigten Staaten gehört auch Frankreich zu den Ländern, die mehr Automobile nach Deutschland liefern, als sic von uns beziehen. Au» f)cf 5 cn. Die Erste Kammer und die Besoldungsvorlagc. rb. Darmstadt, 1. Februar. Die Beratungen des Finanzausschusses der Ersten Kammer über die B e s o l d u n g s v o r l a g c sind am Satnstag zu Endc^gesührt worden. Ter Ausschuß hat sich in lieben ausgedehnten Sitzungen mit der Vorlage beschäftigt und eine Reihe von Beschlüssen gefaßt, die in einem umfangreichen Bericht näher begründe twerden. Bon diesem aus vier Teilen bestehende» Bericht ist jetzt die Einleitung mit den Dcckungsvorschlägen im Druck erschienen. Der Ausschuß gibt darin zunächst einen llebcrbtick über die früheren Beratungen der Besoldungsvorlagc, die in der Thronrede zur Eröffnung des 35. Landtags angckündigt wurde. Die Zweite Kammer habe die vou der Regierung am 7. Dezember 1912 »orgclegte zweite Besoldungsvorlagc im allgemeinen nach den Borschlägen ihres Finanzausschusses angcnomnien, deren tvescnt- tiche Abänderung insbesondere darin bestand, daß das differenzierte Wvhnungsgcld sür die Beamten abgclchnt und ein entsvrechender Betrag dem Gehalt aufgesetzt wurde, außerdem nmrden den Beamten der fünf größten Städte Ortszulagen von 50 bis 150 Mark zugcbilligt. Während aber die Zweite Kammer in der Gesamtsumme der Gehaltsbewitligungen für die Staatsbeamten es bei der Anforderung der Staatsregierung beließ, bewilligte sie über die von der Regierung beantragte Summe hinaus sür die Lehrer und Lehrerinnen 177 000 Mark und für die srchulverwalter und Verwalterinnen 8500 Mark mehr, und das Gesetz über die Kosten der höheren Schulen, das dem Staat einen finanziellen Effekt von 230000 Mark bringen sollte, wurde nur mit einer Einnahme von 186 000 Mark verabschiedet. Dazu kommt noch für eine Reihe von Jahren ein Mehrbetrag für Ilebergangsbcstimmungen von 54 000 Mark, so daß sich nach den Beschlüssen der Zweiten Kammer gegenüber der Vorlage der Regierung ein Mehrbedarf von 296 000 Mk. ergibt. Da die Vorlage gegenüber dem Provisorium sür 1912 und 1913 eine Mehransordcrung von 583 000 Mk. enthält, so stellte sie sich nach den Beschlüssen der Zweiten Kammer gegenüber dem Provisorium um 961 000 Mark teurer. Der Finanzausschuß der Ersten Kammer schließt sich nun zunächst der Auffassung der Zweiten Kammer an, daß eine weitere Erhöhung der Einkommens- und Vcrniögensstcucr nicht erfolgen dark, da eine weitere steuerliche Anspannung unerträglich würde. Ter Ausschuß kann aber der von der Zweiten Kammer beschlossenen Nichtbewilligung der den Landgemeinden angcsouncnen Beträge zu den Lehrergehaltcn nicht z u st i m - men und hält auch die Kürzung der Regierungsvorlage über die Kosten der höheren Schulen nicht für gerechtfertigt. Denn man den Deckungsvorschlägeu der Zweiten Kammer folgen würde, io Ivürdc der Rcstefonds, aus dem die Mehranforderungen bestritten werben müßten, bis zum Jahre 1922 ausgebraucht sein. Ter Ausschuß ist aber dcr Meinung, daß cs den Grundsätzen einer gesunden Finanzpolitik cntioricht, dauernde Ausgaben nur bei dem Vorhandensein dauernder Deckungsmittcl zu bewilligen. Es müsse eine dauernde Konservierung des Restcsonds l mit seinen Ende 1910 9 450 000 Mk. betragenden Mitteln um so mehr erfolgen, als sich die Gesamtschuld demnächst auf 468 200 000 Mk. erhöhen wird, wo- ! mit eine Erhöhung der Zinslast um eine weitere Million Mark eintritt. Dcr Restefonds I sollte daher nur in Fällen der Not herangezogen werden und seine Schonung könne erfolgen durch .Heranziehung des Rcstefonds II, dcr aus den Eiscnbahnüberschüiscn gespeist wird insolangc, als der Fonds nicht durch ungünstige Ergebnisse dcr Eisenbahnen angcgrlsfc» wird. Der Ausfchußbericht behandelt danach die Verhälttiifse des Ausgleichs- und Tilgungsionds und bemerkt, daß man über die nach dem Tilgungsgesetz abzniübrcnde Summe von 2 Millionen Mart »och einen weiteren Betrag von mindestens 300 000 Mk. daraus für staatliche Zwecke verwenden könnte. Bei dem günstigen stand der Eisenbahneinnahmen glaubt der Ausschuß auch bei vorsichtiger Berechnung 800 000 Mk. sür Zwecke der Regierungsvorlage aus dem Rcstefonds II entnehmen zu können, welche summe jedoch zur Schonung des Fonds erst von 1919 ab voll entnommen werden sollte. Zur Deck» u gss rage schließ! iich der Ausschuß dem Be- Ichlutz dcr Zweiten Kammer au, die Rcgieruna möge nachdrücklicher als bisher dahin wirken, daß die B e r c i n f a ch u n g d e r Staatsverwaltung durchqcsührt wird, um die Mittel für iutdjfübrmui der Besoldnngsreiorni tatsächlich zu erhalten. Tic erste Möglichkeit hierzu biete die Vereinfachung bei dem Notariat, and der Atisschnß schlägt vor, die Zuständigkeit der Notare im rechtsrheinischen Rechtsgebict auf dem Gebiet des Grundbuchverkehrs auszuschlicßen und damit die Amtsgerichte als allein zuständig zu erklären. Als weiteres Deckungsmittcl wird die Einführung des Stempels auf Privatverträge, wie solcher als ergiebige Einuahmcauelle i» fast aiicn anderen Bundesstaaten besteht, ferner Vereinfachungen aui dem Gebiet der B a u v e r w a l t u n g , dcr Steuereinschätzung und -Erhebung, des L o k a l k a s s c w e s c n s . sowie glich die Zu- iammenlegung der Hanptstaalsjasse mit* Siaatsschuldcnkasie Mit btcir.n Vorschlägen will der Ausschuß au die trüberen Beichlüise der Ersten Kammer erinnern, aber auch den Wünschen dcr Zweiten Kammer auf ,,tatsächliche" Unterlage» entgcgeukommcu. ä.er Bericht schließt alsdann: Wenn sich hiernach anS dem Rcstesonds 11 eine Entnahme von 300 000 Mark für das erste Iah, 1914 rechtfertigen lassen wird, ergibt sich bei entern Mehrbedarf von 1173 000 Mark ein ungedeckter Betrag von 873 000 Mark, unter diese» Umständen hält cs der Ausschuß sür ausgeschlossen, über die in der Regierungsvorlage hinaus vorgesehenen Vorschläge für die Berbcsserung der Bezüge der Staatsbeaniieu und Lehrer hinauszugehen, da sür die Mchransordernngen eine Deckung aus lausenden Mitteln fehlt. Tie besonderen Mchrbcwstllgungen der verehrlichcn Zwciicn Kammer gegenüber den Anforderungen der Regierung hinjlchtlich dcr Bo l ks sch u l le h r c r müssen aber auch deshalb abgelchnt werden, well bieje Mchransordernngen lediglich für die Bolksschullehrc rallein eineaußer- ordentlichc Ungerechtigkeit gegenüber den Staatsbeamten bedeuten würden. 2 i c Mainzer Siadtvcrordnetenwahlen. Der Krcisausschuß in Mainz erklärt: die am 4. Dezember 1913 vorgenommenen Stadtverordnetenwahlen in Mainz für gültig. Es sind demnach vom sozialdemokratischen Zettel 13 und vom bürgerlichen drei Kandidaten gewählt. Urne Anfragen im Reichstage. Der Abg. Dr. .. Schiilzc-Gäcvcrnitz hat in, Reichstag zwei kleine Anfragen gestellt, mit deren schriftlicher Beantwortung er sich einverstanden erklärt. In dcr einen Anfrage wird angefragt, ob der Reichskanzler dir nach K 3 des R e b l au s- g e s e tz c s vorgesehenen Ausnahmen für die Einfuhr vou Schnitthölzern unter bestimmten Bedingungen zulassen will: ferner wird geiragt, ob der Reichskanzler in dcr Lage sei, die dankenswerte Veröffentlichung des Berlages Puttkanier und Mühlbreckst „Die deutsche Landwirtschaft, Hauptergebnisse dcr Reichzstalistik" durch statistische Mitteilungen für das Reichsgebiet und die einzelnen Laiidestcile zu ergänzen über den Umfang, die Zu- oder Abnahme der Fideikommisse und Stistungsguter sowie der Staatsdomäne», weiter über die landwirtschaftliche Bcrichuldung, ihre Zn- und Abnahme im Verhältnis zu den Bodeniocrten, über die Zahl dcr Brotsrucht, über de» eigenci, Zukauf verkaufenden bezw. über den eigenen Verlaus znkanjcnden Betriebe, sowie der Glkichgewichts- bctriebc nach Betriebsgrößen. , Die Abgg. Tr. Müller- M e i n i n g c u und Dr. v. Liszt stellen die iolgcnde Ansrage: Ist zu crwarren, daß dein Reichstage in dieser Session ein Gesetzentwurf zur Beseitigung der schweren Schäden vorgelegt werden wird, welche der G r u n d k r e d i t durch die übermäßige Erstreckung der Fristen für die Wirkung von Mietszcssionen in den Fällen der §§ 1124 des B.G.B. und 57 des Zwangsversteigcrungsgesctzes erleidet? . wer Abg M „mm (wirtsch. Vg.1 kragt au, toas die Regierung zu tun gedenkt, um dem weiteren Niedergang dcr^Zünd- holzindust r i c vorzubcugeu. Der Abg. Kunert csoz.I erkundigt fick nach dem Sckticksal der vor drei Zähren ang,-kündigten Denkschrift über die Vereinfachung der Heeresverwaltung, insbesondere der Armeeintendanttir. An; dlkn Rrichsragsausschüsskn. :: Berlin, 31. Januar. Im Budqetausschuß begründete der preußische Eiscn- bnminister die wirtschaftlichen und verkehrsiechnttcheu Vorteile s 15 -Tonnen-Gütcrioagens. Man werde aber die zitteret,cn des itt-lstandes, der natürlich di- Beibehaltung des kleineren Thps liische nach Möglichkeit schonen. Eni nationalliberales Mitglied dauert daß der Minister es abgelchnt habe, die nnitiatwe zu icr Reform dcr falsch aufgebaut-ii Fahrkartensteuer zu ergrenen. Der Minister äußert sfch über die S ch lasw agc n dritter lasse w;e bisherigen Tops in den itorduchen Landern wurden l uns nicht befriedigen. Ob sich überhaupt die Einrichtiing bc- ihrcn würde, sei zweiselhast. Es, bandele Iich bei UNS ,a Nicht um aroße Entt'ernungcii wie iii Schweden und Rußland. Um di- nstellung von Schlafwagen 3. Klasse konnte es sich erst dann ndeln wenn unser Schlatwageiwerkchr so wüchse, daß man voll- ndige Schlaiwagenzüge einstigen könnte. Bei unseren schla,wagen die Verwaltung nun allgemein ,»r Cintuhrung der elektrnchen -lcuchtung übergegangen. Tie Fortschritte in technischer Beziehung :d aus diesem Gebiete so groß, daß alle neuen Wagen von voru- cein für eleltrisäic Beleuchtung eingerichtet werden. Ein nationalliberales Mitglied bctürwortet erneute wohl- illendc Prüfung des Projekts der M o, el- und Saar-Ka - > l i s i e r u n g. Der Mimsler erktart, daß auch die neue Bc- gung zugunsten dieses Planes keine durckischlagenden Gründe da- - bcigcbracht habe. Es sind neue Etiendahntarise sür Kohlen und zc sür die Mosel- uist> Saar-Gegend ln Bearbeitung genommen, eine so enorme Verbilligung ergeben werden, daß tür den Schiffe »ein Bedürfnis mehr besteht. Aus eine weitere natio- nallibcrale Anfrage, betreisend die automatische Z u s i ch c i r il n g hält dcr Minister au seiner srühereu im .wesentlichen ab - lehnenden Stellungnahme fest. Auch von den Lokomotivführern werde diese Einrichtung nicht gewünscht. Ein Mitglied des Zentrums bcanstandet die starke Quote für die Vermehrung des Wagenparks, die jetzt aus sechs Prozent bemessen sei: mail sollte eine gleichmäßige jährliche Quote ohne Rücksicht auf die wirrschastliche Lage festsetzen und von der jetzt geforderten Summe 800 000 Mk. obstreichen. Der Minister verteidigt die starken Anschaffungen. Mau müsse für eine neue Steigerung dcr Koniunktur gewappnet sein. Von nattonaltiberalcr und sozialüemokratischcr Seite wird die Aulrechterhaltung der For derung bcstlrwortet, damit die Vcrkehrserschwerung durch Wagen- Mangel vermieden werde. Schließlich wird die ganze Forderung- bewilligt. Es werden noch einige Fahrvlanwünichc vorgebracht. Der Ministcr stellt eine B e f ck l c u n i g u n g d c s B e r l i u—F rank- j n r t c r Verkehrs nach Vollendung der Umbauarbeiten bei Elm in Aussicht. Der Rest des Voranschlags wird bewilligt, mit Ausnahme der Besoldungstitcl, die ebenso wie bei der Post bis zur Einbringung der Besoldungsnovclle zurückgcstcllt sind. Arbcitcrbervegnrig. N ü r ii b c r g , 2. Febr. Nachdem die örtlichen Derhand- lungen über die Lohnstreitigkciten im Herrenmaß- sckineidcr-Ge werbe in 60 Städten bis jetzt ergebnislos gewesen sind, wurde die Streitsache einem Ausschuß von drei Unparteiischen übertragen. Deren Verhandlungen haben gestern begonnen. Breslau, 31. Jan. In den Liitkc-Hofinann- wcrken ist ein Ausstailü ousgcbrochen. Seit heute vvr- mittag streiken ettva 1000 Arbeiter. Dcr Llusstand ist in der Maschinenbauanstalt ausgcbrochen und hat aus die Waggonbauanstall übergegrifsen. Die «streikenden fetzen sich hauptsächlich aus Berstemmern und Nietern zusammen. Thor», 30. Jan. Ter Sckniscr Joseph Straspiewicz von dcr 4. Kompagnie des Jniaiitcrieregiments Nr. 61 ist vom Ki»gs- gericht dcr 35. Division in Thor» wegen Rallbmordcs in zwei Fällen zweimal zum Tode, wegen Fahnensluchi. Straßenraubs, mehrerer Einbruchsdicbstählc und anderer Diebstähle za acht Jahren Zuchthaus, Enttcruung aus denr Heere und Stellung unter Polizeiaufsicht verurieilt. Kali sch, 30. Jan. Tie Siraskainnier verurteilte den prcu- ßiicheu Staatsangehörigen Ladislav Misgolsko wegen Spionage zu vier Jahren Gefängnis. Vermischts». * Z u m Gedächtnis des 1100jährigen Todestages Kaiser Karls des Großen, ihres Schutzpatrons. hat die Stadt A a ch e n festlichen Schmuck angelegt, besonders dcr Marktplatz dielet einen prächtigen Anblick. Die Feier cröffnete ein Pontlfikalamt im Münster, das üon dem Kölner Erzbischof Dr. v. Hart m a n n zelebriert wurde, au dem Weihbischof Müller (Köln) und der Bischof von Lüttich teilnahmen. Darauf bewegte sich ein gctoaltlger Festzug, an dem etwa 120 Vereine und über 5000 Personen teilnahmen, durch die Straßen der Altstadt zum Rathaus, wo die vereinigteu Männcrgesangvereine am Stand bild Karls des Großen die „Hymne an Karl den Großen" von Dr. W. H e r »i a r n s vortrugcn. Dann sangen die den Marktplatz füllenden Tausende das Lied „Urbs Aquensis". Im Krönungssaale des Rathauses versammelten sich die Spitzen der Behörden, die Bischöfe, die Sladtvertretung und Abordnungen der Vereine. Dort hielt nach den Vorträgen des städtischen Orchesters der Stadtarchivar H u y s k e n s die Festrede, in der er ein Lebensbild Karls des Großen gab und auf unsere Zeit übergehend, dcr Segnungen gedachte, deren sich Aachen und das ganze Reich, an dessen Spitze ivieder ein mächtiger Kaiser stehe, heute erfreut. Am Abend fand im Großen Saale des Kurhauses eine Vorführung mit Bildern aus Karls des Großen Leben mit Musikbegleitung und Erläuterung durch Dichtungen statt. Es ist das erste Mal feit 1714, daß Aachen das Gedächtnis des großen Kaisers feiert. ArZckfkastcn dcr rredttktion. lAnouliuic Anfragen bleiben unbcrüanwligt.» Einjährig-Aktive rücken Ivie die Eins. Freiw. am 1. Oktober ein und iverde» mich mit dielen zulannnen ansgebildet. Meteorologische veobachtungen der Station Gießen. !!- r- Febr. ßSs.s: 1*= LZ .Q ^ 1 5 ‘o’Z 1914 |if C« "Z "S *§■§ L Z lf J «8 = = W-lt-, r 6s* « tx> VV l.| 2” 757,7 3 2 4,3 74 SE 2 10 Bed. Himmel 1. 758,8 2. j 7- 758,5 0,1 -3,7 4,1 3,3 89 96 SE 8 2 2 0 Bew. pimmel Nebel höchste Temperatur am 31. Jan. bis 1. Febr. 1914 — 4- 4,0*C. Niedrigste „ , 31. w „ 1* „ 1314 = + 1,2° 0 Niederschlag: 00, mm. Ball-Seide von Mk. 1.15 an per Meter, letzte Neuheiten. ftranfo und schon verzollt ins Haus geliefert. Reiche Musterauswahl umgehend. 2411- 6» €; 33 fl 6* e r» fl 9 Hosl. I. M. d. deutschen Kaiserin. Zürich. If Für Erholungsbedürftige und Seichtere W ftM Kj Kranke.. n« S® g ' Wö«l Sb Kuranstalt Hothelin i. T. 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Die zur Errichtung eines Schulhauses nebst Lehrerwohnung sür die Gemeinde Wahlen er forderlichen Rvhbauarbeilcn wie: Erd- und Maurerarbeiten (ca. 250 cbm Bruch und Backstcinmaucrwcrk, ca. 225 gm Betondecken und Böden), Steinhauerarbeitcn (ca. 5,5 abm Lungsteine), Zimmerarbeiten (ca. 53 cbm Tannen- und Kiefernholz), Dachdcckerarbeiten (ca. 280 gm Biberschwanzdach), Spenglerarbeiten (ca. 425 lfd. Mir. Kandel- und Abfallrohre), Trägerlieserung (ca. 5700 kg eiserne Träger) sollen auf dein Wege öffentlicher Ausschrcibuiig vergeben werden. Arbeitsbeschrcibungen ».Bedingungen jinb aus dem Amtszimmer des Unterzeichneten ziiin Selbstkostenpreis erhältlich. Die Angebote find frei, verschlossen und mit entsprechender Ansschrift versehen bis zum 1«. Februar d.J, vormittag« 1»V, Uhr. an den Unterzeichneten einznreiche». Zu dieser Zeit erfolgt die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Anbieter. Zuschlagsfrist 3 Wochen. (1604 Alsfeld, den 30. Januar 1914. Der Großh. Krcisbauinspekior. _ Bekanntmachung. Der Boranschlag der Genieindc Wapcnborn- Steinberg sür 1914 Ns. liegt vom 3. d. Mts. ab eine Woche lang auf dem Bürgermcistereiburcan zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen gegen den Boranschlag föitnett dort schriftlich oder zu Protokoll des Ünterzcichneten vorgebrachl werden. Zu den vorgesehenen Umlage» werden auch die Ausmärker herangezogen. Watzenbvrn-Steinberg, den 2. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Watzenbvrn-Steinberg. Hirz. 1607 Bekanntmachung Der Boranschlag der Feldgemarkung Obcr- Steiiiberg für 1914 Rj. liegt vom 3. d. Mts. ab eine Woche lang aus dem Bürgermeistercibureau zur Einsicht der Beteiligte» offen. Einwendungen gegen den Boranschlag können dort schriftlich oder zu Protokoll des Unterzeichneten vorgebracht werden. Zu den vorgesehenen Umlagen werden auch die Ausmärker herangezogen. Watzenbvrn-Steinberg, den I. Februar 1914. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Sternberg. _ Hirz. 1625 Holzvevsteigerung. Versteigert werden: Frei«««, 6. Fehrnni- I.J.. aus iolgenden Domguial- ivald-Tiltrikieii: I. Schiuderritovs kl lind L 2 . iStitinixe: Eichen 3. Kl. > Stück --- 6,87 Fstm, 4. SM. 1 St. 0,39 Fstm. 8. .Kl. > 2t. — 618 Olim. Siieicrn: t. .Kl. (über 50 «IN, 0 St. — 10,37 Fstm, 2 SM. iüber 40 „m, 13 St. 18,39 00m, 3. Kl. (über 30 cml S, St. — 24.04 00,n., 4. Kl. 5 St. - LA Film. »ich««»: 3. KI. 4 Sl. - 4.07 Fsini. 4. Kl. 5 St. - 4.0.3 Fstm, 5. KI. 7 St. -- 3,89 ,09,1t. Ointüscheätcr: 9 95m. Kielern 13 in lg), 18 Rm. Fichte 13 in Ir.); ferner Scheiter: 19 95m. Eiche 2 Kl, 40 95m. Kiefer Neils Oarke Rollen,. Haiippel: 2 95m. Buche 2 Kl, 17,8 Rm. Eiche 2. Kl, 1 95m. Fichte. ICcioie- «eilen: 200 Boche. 1500Eiche, 1400 Kieset. 1000 lichte. Stochet 2 Rni. Buche, 56 95m. Eiche, 57 95i i. Kieler, 23 95m. ,Italic. II. Redbecke 51, 52 und 65. Stamme: Firitte»: 4. Kl. 1 St. — 0,80Kftm. idürri, .». KI. t Si. — 0.15 Fstm. Sntnrclsi«: 0,8 Rm. Boche iPserchpfüblel. Scheiter: ! Rm. Buche 2.KI. 1 Rm. Ahorn. h'nOpitel: 7Rm. Boche2. Kl, t Rm. Elche2.KI. Rclnic «Client , ,30Bnche. ItöOEiche. Stricke: 17 95m. Buche. 9 Ri». Eiche. Das wenige zerstreut fitzende Holz in den Abi. 52 u. 05 wird »ich, uoratjeint. Benin» der Versteigerung an de», Tchuittvunkt der Astgebegt und Lanalchnette vorm, t» Ilbr im Dillriki ^chmdetokops. Weitere Auskunft zu II durch den Groffb. .lormvart Mennes tu Forstbaus Baumnnrlen, zu I durch itzronb. ..orstmart Leivv zu Groffen-Linden. vlteffe», 30. Oanuar 1914 Griffh. Cberförtteret Schiitendern. u-9i> 4. ___ Trautwein _ Brettriholz-Perfteigernng^ Fiirffliche CbrrfdrHerei vobrniolms. Donner»,an. den 5. Februar. Verkauf an Ort und Stelle Distrikte e.cheoernwold und Eicheldbera. Buchet 195 Rm. Scheit und Prüael, 77.30 Hdt. Stamm- und Allwellen. Eiche: 18 95m. Scheit und Prüael. 23Rm Stöcke, 7.90 Hdi. Welle». Sonlilaes Holz: 4 Rm. Birken. 2 Rm. Radel,'rüge,. 7,50 r'di. Radelwellen .gmamuienkunlt 16 Ude vorm, auf der Kreisstraffe am Schrnernwald. 154615 Holzversteigerung. Mittwoch, den 4. Februar, sollen versteigert werden: 13 Eichenstämme. 32—48 Ztm. Dnrchniesser, zu sannnen 11,30 Festmeter 4,8 Raummeter Eichen-Rundscheit 38 „ Buchen Knüppel 14 „ Eichen-Knüppel 6 „ «Nadelholz-Snüppel 20 „ Eichen-Stockholz 24 „ Nadel-Stockholz :g56 „ Buchen-Neiscr (2. Durchforstung) 220 „ Gemischte Reiser „ Zusammenkunft vormittags 10 Uhr hinter dem Hose. ibiod Winnerod, den 31. Januar 1914. Ludwig (Stemm Holzveriteiflerung der Gräflichen Lberförfterci Arnsburg. Mittwoch, den 4. Xcbmnr nach Zutammenkmist 9>;. Ubt vormittags iin Stloilcr HntSburs werden aus den Distrikten: Pfaffeultein, Katkofen, Kleine Setfe, Kolnonnler- kovl und Nordeck versteigert: __ „ — , Stämme: Eiche 2 Si. 2. Klaffe — 2,2l Fstm, l^l. .» Kl. -- 2.93 Fstm, 7 St. 4. Klane -- 3,84 Fstm, 12 St. ». Kl. = 4,T> Sftm, 127 St. 6- Klaffe - 14414 Film, (darunter 72 Garienvtoilent. Elche: 4 St. 5. Ktalie — 641 Fstm. Buche: t Si. 4 Klaffe - 0.74 Fstm. Akazie: l St. 4. Kl. 0.19 Fstui, 2 St. 5. Klaffe —0.51 Film, l, Sl. 0. Klane — 2,28 Fstm. (für Wnaner flcciiinetl. Kirlchbaum: I St. 5. Klaffe = 0.18 Fstm. .Mieter: 1 St. 3. Klaffe =- 0X2 ftnm, 1 St. 5a Klage - 0,21 ,59m. Lärche: 1 ist. 4. Klaffe 0,40 89m., 1 Sl. 51« Klaffe - 0,28 «89m. tfidrte: 8 «st. 2 Klaffe = 1,89 Fstm, 25 St. 3. Klaffe = 24,81 „um, 20 Sl. 4. Klaffe = 15,01 89m, 28 Sl. 5a Klaffe = 15,208ltm, 48 Si. 50 Kl. 11,68 ,19m. f lul2» Stangen: Eiche: 14 St. -- 0.09 89m. Wangwiedeill. Akazie: «St. -044989m. Sichtet 17St. 1.5kl. --22>8itm, ll St. 2 Klaffe -- 685 89m, 32 2,. 3 Klaffe - I.« 89m. Sri)eitert Buche 123 Rm, Eiche 12 Rm- Kirlchbaum 4 Rm, Weichholz 2 Rm. Prüael: Buche 125.8 Rm, Eiche 147.5Rm, Akazie 24 Rm, Radel 28,4 95m «darunter 16 9im. 3 Meter lang«, Wefchstolz 18 Rm. Stöcke: ?4»ri>e 19 Rm, Eiche 31.2 95m, Akazie l.8 Rm, Radel 39.2 Rm Reifer: B uche6665 Rm, Eiche543.2 Rn,.. Akazie 8 R,n. Radel 2Rm. Ltammholz - Versteuerung. Montag, den ». Februar. vormittags 10 Uhr, werden im Saase des Deutttbe« Hauleo zu Alsfeld von den 2ll> iriebsffachen im Distrikt Gesträuch, Hobfgarten und Zablen- bera und aus verfchfedeuett Diltrtkieu der 8or9ivariel Rrfnrod versteiaen: , „ Stämme: Eiche: 1 I. Kl. =- 1,47 89m.: 4 2. Kl. 3,92 Sfin,.: 14 3. Kl. - 11.SS 89m.t 18 4. Kl. 9,68 89m.: 10 5. Kl. .4,97 7«9m.: 9 Birke: 5. und 8. Sl. 2,01 89m.: Kieler: 12 1. Kl. --- 14,12 »ftm.t 47 2. Kl 49.85 Sftm.: 13:4 3. Kl. - 108.2» Film.: 115 4. Kl. — 78,!3 89m. lunlev dem Kielern-Stauundvlz 1, 2 und 3. .KI. und 70 nuSaefuchte SriiNittklötze uo» 30 bis 55 54tnt. Zovfiiärkef, Lärche: 2 3. Kl. — 3,67 89m.: 2 4. KI. - 1,49 89m.. 5 5. Si. — 2,5« 8f4m.; reichte: 1 2 Kl. 2.72 89m.: 23 3. Kl. - 3.'!.3» »ttm.t Derb- 55,tilge»: 78 8ichteu: 6.64 Sstm.: 9 Rm. Etchrn- Nustlcheiter: 3 95m. Eichen-Rtiiiknüvvcl il.lOMlr. langt: 5 Rm. Sichlen-Rustreiier. Das Holz lagert in nächster Diriüe nun dmu(ficrtcu Sttasten 4 Kilometer von Station Alsleld. Rädere SluS- kunfl durch Herrn Sorfnvnrt Büttner in R e i n r o d (Palt Renaendorll und den Unierzetrimeten. Auszüge aus dem Bersteigerunasvrotokoll werden bet srüdzeit iger Anmeldunn von der unterzeirimeten Oberförsterei mtent- gelilich abgegeben. 1812 2lisseld, den 28. Sanuar 1914. Elrostb. Oberiörlterei Alrileld. Hauerkorn. D o! z v c r s t c l ^ e v i m t n der Gräflichen Lberförstcrei Laubach. I. Montag, den 6. Februar, nach Zulammeukuust 104... Udr. aui dev Kreiskirgste Laubach—Scholien, am Elnnang in die obere Heegdrticke bei Nr. I. An» Dbemasbiegel. Ältuden. Rm.: 335 Scheiter l. und 2. Kl.: 340Pr:igel l. u. 2. KI, 50Stöcke. 6»Reiservrüge! O Lärclten- vtügel ii,5 Mir. lang!. l,8 Eicheutiutzortinel «2 Mir. ,'auai, 1 Eichenstamm 5. Kl. —0.20 Sftm. Das Holz sitzt ieils an der Straffe Laubach—Schotten, teils an chniitnerlen Waldwegen, 25 Minulet, von der Siation Laubacher Wald, enl- sernk. Blau luitcrstrickene 2!u>i>mern kommen nicht zum Ansaebot.^ II. Dienst-a, de» 10 . Zebrriar, nach Bui-rmme» tunst t» Ilbr. in, Nafferwald 1 auf der Edauffee Altenbain-Petersstoinerboj bet Ar. 314. 4. Än» Nafterwald. Buchen. Rm.: 127 Scheiter 1- St, 380 Prügel 1. Kl. imeist Slammprügeli, 7.5 Saöcke, 37 Neilervrtiael. 1.5 Abornfcheit, 36 Aiwrn und Ktrlchba'ninvrüael il.ä Mlr. langt, 1 Fichlenvriigel. 2. Knbürauch. Bückte. Rn,.: 90 Scheuer 1. Kl, 2ll Prügel l. Al. lmetft Stamiuvrügeli, 8 Stöcke. 33 Reiservrügel. «Prügel. Ru,.: 3 Eichen. 14 Eiche», 1.5 »irsriibaum. 0.7 Sichle,t, 3,2 Efchenfcheilrr als Werk dolzt, 2 Sichte,iitauimreifer. 3. Keuvelrain. Buche. Rm.: 8 «tsrfKitcr 2. 4L 35 Stöcke 1. u. 2 Sl, 38 Reilervrüael. 1. tkLintereberg. «Buche. 95m.: 14 Scheiter2. KI, 3Prügel 2. Kl, 127 Stöcke, 104 Reiservrügel 1 Stchienvrngel. Losbolz und Koblreiter itiicheuwetle. Das Holz unter 25r. 3 u. 4 wird nnvoroezeigt beim Feuer ausgebolen. Blau unterstrichene Rmnmern kommen nicht zttm Ausgebol. Laubach, den 30. Januar 1914. igm Gräfliche Kvrüuerwaltiing. Hoiz-SrshmWon. Aus den Waldungen der Gemeinde Clitubseh oll nachvcrzeichnetcs Holz auf dem Wege schriftlichen Angebots verkauft werden: 1. Eicheii-Stämtue (Schnittholz): .'> Stück 2. Klasse = 4,80 Festmcter 6 „ 3. „ = 5,34 ■i „ 4. „ =2,47 „ 9 „ 5. „ = 2,73 .. 2. Kiefern-Stämme: 1 Stück 5 a Klasse — 0,57 Fcstmeter 3. Fichteu-Stämme 1 Stück i. Klasse — 5,10 Festmeter 3 „ 2' „ = 9,98 19 „ 3. „ -- 30,92 24 „ 4, „ = 23,03 31 5;i „ — 17,69 137 öb „ = 32,43 4. Erke-Ltämme: 3 Stück 4. Klasse = 2,01 Festmcter 5. Fichte-Lerbstringen: 83 Stück 1. Klaffe — 6,58 Festmeter Das Holz wird aus Wunsch von, Gememde- fvrstwart Leyerer vorgczeigt. Angebvle sind nach Sortiment getrennt bis zum 6. Februar, nachmittags 2 Uhr, bei Unterzeichneter Bürgermeisterei abzugeben, wo alsdann Eröffnung erfolgt. [1619 Climbach, den 31. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Climbach. Stein Aastdverpachtrmg. Montag, Sen 9. Februar 1914, nachmittags 2 Uhr, wird die der Gemeinde Kirchgöns zustchcnde «Wald- und Feldjagd, ca. 2600 Norntalmorgen lcihfällig am 1. Februar 1914. ans dem Rathaiise daselbst unter den im Termin bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich an die Meistbietenden auf 9 bezw. 12 Jahre verpachtet. Dieselbe wird in zwei Bezirken verpachtet Bezirk Nr. 1 umfaßt ca. 1000 Normalnioraen^ Bezirk Nr. 2 ca. 1600. Beide Bezirke werden durch die KreiSüraße Butzbach—Gieße» getrennt Kirch-Gons ist Bahnstation der Main-Weser-Bahn Kirch-Göus. den 26. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Kirch-GönS. Sanack. 1378 Holzvevsteigerung in der fürstlichen Lbcrförsterei Sich. Montaa. den ft. Februar, vormittanS 9V 3 Uhr, im Distrikt Öard: Scheiter, Rm.: 291 Buchen, 13 Eichen (9 tttnö, 4 Werkscheiti, 2 Erlen (ruub); Knüpvel, Rm.: 1(36 Buchen, 37 Eichen, 1 Erle, 1 Linde, 3 Nadelholz: Stoa Holz, Rin.: 99 Buchen (2 Schc!tbrorken>. 45 Eichen. Rei^hol^, Wellen: 4fVifl Blichen. 1230 Eichen. MO Eichen. IVO Nm. dichten' ReiSholä iu «Lchichtbauien: 31 wichen (ttartcnvfoitcn — 1,93 t>tOn.; 4 dichten stamme —3,94 r)stm. <2l, 22. 31 u. 40 Ztm. Di>rclim.>: 4 ^icscrn-Bbschnittc --2,74 Fstm. (31, 36, 3>S u. 44 Ztm. Dvrchin.»: 70 Eichen Dcrbstanae» -=* 1,01 ffltnu nen in die 3. Sebrnar, von morgen? IO 1 ,'. Ilbr ab. in der Lemmerickteti 59nftwirtfcha«t zu Hachborn ans den Sorstorteu Locksloch. Kudmnrk be: Ilschhausen und Hafsetbera iKellnbolz, bef Haffenbausen: tsiche«: 2 Rm. Scheit, 10 Rm. Knllvvel: «Buchen: 370 Rm. Scheib 245 95nc Knifopef. 500 Rin. Reis, 200 Rm. Slachenreis: 8icktcn: 638 Sitni. Itämine. 15 Slück Statiqen 1. Klasse 35 Stück 2. Kl, «SO Stück 3. Kl, 4.74 Hl». 4. Kl, 4,40 Hdi. 5. KI, 8 95m. Stanimknüvvel. llOOO Der antvesende Reubatii nimmt Gablungen entgegen. Diele Aerzle u. «Professoren emof.alsbervorrngenbgniec. ivfrklich vertraneuSiverles Mittel bei 34!M .Husten, Heiserkeit, raubem Hals, Erkaltung stündlich 1 bis 2 echte Altbnehhnr.ter TSine- rnl rn.it jen (in Rollen ii 85, 50 ti. 85 «Pf.,. Ott bar, näcklge» tt. veralte,en Sollen nu9erbe,utäalicb AKbneh- hocter .llarkwprudol 8tnrli«,nelle ,81. 65 und 95 «Pf.,, mit beißet Milch gemilcht, trinken. Diele rein natürliche Kur wirk! auffer- ordentlfchmobltuend. schief m- löfenb, berubigend und gfeim- »ettig lrafiigend und biiugt meist aunenblickiich Erfeichie rung. Ech, in der Univer- sitnts - jlvotliekc z. go!d. Emgel, iu den Drogerien «. Seidel, W. Kilbiugee, «A.2!oll, «S.Tchnai n. Inhaber: I^orens Etlin g. Unreiner Teint, Pickel, Mitesser, Blüten verschwinden sehr schnell, wen» man abends den Schaum von Zucker’* Patent-Medi- »Inal-SeSfc, ;i St. 50 Ps. 115°/. in) und 1.50 2)1. ,35% in. stärkste fyorra) einirockncn lobt. Schau», erst morgens abwaschen u. mii&uckooti- frerae (50 II. 77, Ps., itoilt streichen Groffartige «Wirkung. von Tauieitdeu bestätigt. ::Il babcn in der Ilni v e rs, in ts-Llst o tl,: tc, «irick, - Arioilteke. bei slug. :>!oli, C. Seibel, W- Kilbinger. L. ^ritaai, 0>\ fiant, Ernst Roll u. W. Schräder, Drag. ___ ,615 rl, _ LDizkSallre^'L'L Proi- 7» e. (6 ruI, tua!dsCmt staari», gsv »l »>. Dos. M. 1.50. Pcltt.-Äuotti, Kreuzpl. Alig. Deulsch. Fräfienverein OrtSgrutwc Gieffen. Auskttnftstelle für Zrauenderufe. Frauen u. Mädchen erhalten unentaeltlich Nat und Auskunft für alle Berufe iw. allenNathauS, Äi'arktvlav 14, Tienstaa nachmittags von 6V, biH 7'/, Uhr. D * RcchtsschutzsteLe. Frauen u. Mädchen erbosten iiurnlgelttich «Rat und Austunit in Rkchtöaligclcgtlihcitcn >,„ asten Rast,aus Markt- blatz >4 Mittwoch uach- mittags von O'/t—S Ubt. 0/ Rabatt rr Ausverkaufes i: Dienstag, 3. Februar U Schulstraße 4 A. 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Besinn ''7:!8 Erd- ii. inmrltieii eines zwciftöck. Wohnhauses (ohne Materlaltieserrtng» sind zu vergeben. Schrisrl, 2lu- gebote mit Einzelpreis unt. a. d. Giehen. Anzeig.erb. Maskenkostüm n. Tomiuo billig zu verleihen. (0784 Lan dgraf-Pbilipp-Pl.16 l^ie von mir gegerl S. ^ Blumentdaldabierauo- gesprochenen Beleidigungeit nehme ich m.Bedauern zurück. Londorf, den 2. Februar 1014. (»770 L. Henkel. Die den Heinrich Schleuun Eheleuten dahier zugcschrie- bencn Parzellen »>lur 1 »t 1110 und 1111 — 40 qm Stall an d. T^arbbach (Tatldgasse 3), glitt I Nr. 1110 --- 57 orn Hosrrite in der Kühgaüe tMarkksnasz-e 14». ferner das tdeelle ^üniiel von »>lur 1 Nr. U13 -- 38 gm Hofraum daselbst sollen Ivrcitaa, den 6. Aebruar 1314, vorm. a'f- llftr, nur hiesigem Amts- gerlcht, Zimmer 18. zwangs- wciseverrlcigert werden. Die amtsgerichtliche Berfügung i»t im Ortsgerichtszimmer öneinlich ausgehängt. Gieftett, beit 29. Nov. 1913. Grohh. Srtsgericht. __ Simo n. 290 B Ä rsteillerunq. Mittwoch, den 4.fteb. b.h„ nachmittags 2 Ubr, tverdeu im Biekcr'schen Saale,Nensladt55,zwa»tgs wetse versteigert: 1040 1. 1 Klavier, 1 Divan, drei Sofas, l Büfett, 1 Bertikv, 1 »Regulator, 1 Schränkchen m i t S p iege l a u fsa v, 1A u özieb tisch, 2 Sessel 1 Eckschrank mit Sviegelaussah, 1 Kaiser- ngttr, 2 Katserbilder, 1 Gasherd, 1 Waschkommode mit Marutorplatre und Smegel- aufsav. 1 vollttändiges Bett. 1 Badewanne mit Ofen, ein llerner Schrank, eine Kommode mit Marmorvlatte, eine Hausapotheke mit Uhr, ein Wcihzcitgschrank in. Spiegelscheiben, 1 Schreibtisch, ein dreilür. Akienschrank. l Ak- tcnschränkchen, iSchreibvntt mit 2 Schränkchen. 1 Dezt- malwage mit Gewichten, 0 Garten stühle, 1 Gartentisch, 1 Wartenbant! Koviervresse, 2 Leien. 1 Taseiwage, eine Schreibmasch., 2 (Zahrräder. 1 Hnn ' mit Hütte, 27vavLack. iZasr Sikkaüv,! Ball. Kaftee, zwei Ballen Karolinenreis. 15 Pfd. Pekkvblüten, 9 Karton Znckerivareu, 5 Kisten Gemüse Konserven. 2 Kistcheu Bleichsoda. 1 Sack Linsen, 1 Nähmaschine, 2 Elewehre, 1 Partie Lederwarcn u. a. m. 2. Eine Partie ^-ilzbüte. weiche und steife. 1 Partie SckiirmmüUcn. Tic Pcrsteigeruug zu 2 findet bestimmt statt. G e i s; l e r.GerichtSvollzieher. M warae hiermit jedermann, meiner ^-rau irgend etwas auf meinen 2iame»t zu leihen oder zu borgen, da ich für nichts harte. Friedrich Hofmanu, Hilssschanner. 0781 Samstag kl. (0//4 Snünntofirciits Bel. nbv Süd-Änl. 1911. Bersteiqerttttg. Freitag, o. Februar l. oP., vorm. !0 Mir. rerttemere idi aui meiner Amtsstube önentlick, gegen Starzablung ein. 8jädr. Erichs Wallach. Bertteigernug benimmt. St ö ii i :'t 11590 Gerichtsvollzieher i. Hungen. ManuschnftSdauS Maschiuengewebr - Komp. Giehcn. Es werden die Tischler- arbeitendes ohenangesührten Gebäudes öffentlich in IVofe ausgeschrieben. Die Zeichnungen und Bedingungen sowie die Ber- j diuguugsauschläge liegen im Militär-Neubauamt. Bleich- itrane 18 l zur Einsicht aus. Lehterc können auch von dort — soweit der Borrat reicht — gegen Gebühr von k t.20 bezogen werden. Die Angebote sind verschlossen und mit entsvrechcnder Aur- I iditiii versehet: — vost- und bestellgeldirei — bis zum Mittwoch, den 11. Rebr. 1911, vormittags tl Ubr au obeubezeichnelcS Neuban- aml einzureichen. Zuschlagö- srist 4 Wochen. Mikrtär- Nenban amt Gieüea. '°'°ick Die Herstellung eitler Trevvermulage in einer ca. 8 m hvheri Böschung tvestlich der Bewubrücke aus Balm- hos Ftiedbcrg soll vergeben werden. Angebotsmuster liegen im GeschartSgebäude der Bau- ableiluug zur Einsicht aus und können, solange der Borrat reicht, gegen vortoireie Eiusendllng von 00 Psg. (nicht in Briesmarkenl bezogen tverdeu. 'Angebote iverdeu am 10 Zebruar vor- urittagS 10 Uhr geöänet. Gronbcrzoglich Hessische Elsctibabu Panabtcilung ?driedbcrg. [lt»15i ci atridtneidiiaen SiStS: | zahl. Ctto Müller, Magoe burg,Lünebnrg.Str.19.(^' bv Dr.Kübel’sInstitut Gegr. 1874. zu Giessen, o««-, w,* (»riindlielieVorhildmiK f. alle Kla^Men hilheror Lchrnn talten, für d. PrtifnnK: de»* KinJ.-Freiw.. da*i FrlBaianer-Fxaracn und Reife Prüfungen. Die Prüflinsre des Instituts, die wenigstens ein Jahr dir Anstalt besucht ii tten, bestanden im Jahre 1913 ohne Ausnah e bei erstmaliger Prüfung- Ueber die Ge samterfolffe k>eit 40 Jahren gibt der i^rospekt Auskunft. — Auf Wunsch gute Pension für Schüler des Instituts und anderer Lehranstalten. 1630 ^ AleseÄ^ebote pnii errornl hiliig. Reste Reste Reste ilfiinfltPJidlf Lb°»r°.--riin.,»w«4 88 KflrÖinfn=3ic)tt 2 .»- »f«. r-. ir,. 10 ülitnMrr-'Srtfle 2,ück Pi». 135 , 95 , 73 ,00 ili|lir|fn=ACÖt 90 ver Meter. . Pig. •»! ^äüncil-'licjlc 420 cm, per Meter Pig. Oo '^eül»tlli!j-slb'lc ver Pieter Psg. 33, Ä8, 1l Ältidcrßsff-Rcsle ^ ^ 95 '48 Rtisc - Kollcktioirtn bis 50°lo unter Preis. 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Gestern morgen 7 Uhr verschied nach kurzem Leiden unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Katharine Pirr geh.Weigand im Alter von 81 Jahren. Großen-Linden, 2. Februar 1914. Familie Schättler Familie Leun Familie Walter Familie Keßler. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag um 3' 4 Uhr statt. 1627D Statt besonderer Anzeige. Heute nachmittag 4Vs Uhr entschlief sanft unser guter Gatte, Vater, Großvater, Schwiegervater und Bruder, der Großh. Rentamtmann i. P. GcOfg SchäfCF im 74. Lebensjahre. Elisabeth Schäfer, geb. Kolbe Tiüa Kramer, geb. Schäfer Richard Schäfer, Großh. Forstassessor Trude Schäfer Professor Philipp Kramer Johanna Schäfer, geb. Schuchard und 4 Enkelkinder. yif! Gießen (Stephanstr. 15), den 1. Februar 1914. Danksagung- Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, ins- besondere sür die überauszahlreichen Blumcn- ülsB spenden sagen wir allen innigsten Dank. Fr. Belker, u. Kinder. Gieße», den 2. Februar 1914. ws Jagd-Verpachtung. Dienstag, den 17. Februar l. I., vormittags 11 Uhr, soll die hiesige Gemeindcjagd (Feld und Wald) auf dem Bürgermeistereibureäu auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden Ruppertenrod, den 30. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Ruppertenrod. Westrupp. 1595 Oie Beerdigung findet statt Dienstag, den 3 . Februar, 3 1 / i Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus. — Beileidsbesuche werden dankend abgelehnt. ^ SikiäJ! Nur die Versicherung gegen 0748 Wasser leitmrgsschäden bietet ausreichenden Schutz gegen die Verluste, welche den Hausbesitzern durch solche entstehen. Mitglieder desOrlsgcwctbe-Bcrcins erhalten laut besonderem Abkomme» aus die Prämie Raben. Zum Abschtuli von Versicherungen gegen Walscr- leitnngsschäden und bereit nachstehende Vertreter der Aachener u. Münch. Oeuer-Versicherungs-Niesellschast: Georg Tchäscr, Rcntamtmann i. P., Stcbbanitr. 15. Karl Gröningcr. Wolsftrastc 17. Georg Wilhelm Toepscr. vanduiannstrastc 1. ToHss-A.N zeige. Heute früh verschied plötzlich nach schwerem Leiden unsere innigstgeliebte Tochter und Schwester Marie Fritz im Alter von 22 Jahren. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Dr. Fritz. Grimberg, den 1. Februar 1914. Die .Beerdigung findet Mittwoch, den 4. Februar, nachmittags 3 Uhr, statt. — Beileidsbesuche dankend verbeten. Danksagung. Für die vielen Beweise warmer Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Vaters danken wir herzliehst. Ludwig Clemm, stud. phil. Hedwig Clemm. Lieh, im Januar 1914. lOüD Für die wohltuenden Beweise herzlicher 3 eilnahme bei dem Heim- gange unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Ur- grossmutter Elisabeth Haas geb. Horn sagen wir innigsten Dank. Giessen, Ortenberg, den 2. Februar 1914. 1622 yi Familie Heinrich Winn Familie Heinrich Haas Familie Carl Haas. FBechten. .«•■■■ 26 D Es wird Sie interessieren zu erfahre», daß Ihre Dun- Salbe meine Hände von einer Art nässenden Flechten nach 3-wöchigcm Gebrauch befreit bat. nachdem ich über ‘u Jahr mit allerhand Salben vergebliche Versuche gemacht'hatte. Seit meinem Erfolge habe ich auch bei jeder Lassenden Gelegenheit die Dun-Salbe empfohlen und besonders ein Kollege, der öfters rissige Hände bekam, hatte guten Erfolg. Die Salbe eines Spezialisten, die recht teuer war, hatte nichts geholfen. Lehrer «g. F. Vorzüglich gegen Keuchhusten. Katarrh, Bronchitis, Influenza und Asthma. Zu haben in Avothekcn oder Jagd-Verpachtuirg. Donnerstag, den 18. Febrnar 1014, vormittags 11 Uhr, soll aus hiesigem Rathaus die Feld- und Waldjagd der Geniarkung Schotte» in zwei Abteilungen unter den bei der Versteigerung betannt gemacht werdenden Bedingungen aus weitere 6 Jahre verpachtet werden. Die Geniarkung umsaßt ca. 1050 da Feld und 128 ha Wald. Schotten, am 15. Januar 1914. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Schotten. K r o m m. 980 v