Nr. 20 Sechstes Erschein, ti-llch mit Ausnahme der Tonnt»«». Die „Giehener 5«mlIicnSISIier" werden dem .Anzeiaer" viermal wöchentlich beiqelegl. da» „Krefsb’att für den Kreis Hießen" zweunal wöchentlich. Die „kvndwlrljchailUchen Seit, tragen" erscheinen monaUich zweimal. Blatt Jahrgang ramrtag, 2^. Januar I4U Rotationsdruck und Verlag der BrübNchea UnwersnälS - Buch- und Tteindruekerei. R. Lange, Dießen. General-Anzeiger für Gderhessen Redaktion, Expedition und Dnnkerei: Schul« ftraße 7. Expedition und Verlag: e=®51. Redaktion: «-Eil2.Tel.-AdruAnzeigerDießen> NeineerhöhtenZuschüsiefür dieLandwirischaftsiammer. . LandwirtschaftSkamnier für da» Großherroatum Wellen vrttcl uns uni Aufnahme folgender Ausführungen: . Unter dieser Ueberfchrift «st in der letzten Woche in ver- ,ck,«denen Tageszeitungen ein Artikel erschienen, der die ab- lehnende Haltung der Großherzogltchen Regierung zu der erbetenen Erhöhung der Staatszuschüsse für die Landwirt- schastLranlmer, nach der Begründung un hauvtstaatsvoran- ichlag für 1LH4 wicdergibt. Tie Tatsache ist rictptist, so bedauerlich sie ist. In dieser Kegründuug werden zunächst eingangs die vorjährigen Verhandlungen im Landtage über die gleiche Frage wiedergegebcn. es wird aber verschwiegen, dass der Land'ivirtschastskammer datnalS Hoffnung geinacht wurde, daß ihr die erbetenen Mehrfordcrungen m 1011 zur Verfügung gestellt werden Warden. Auch die Verhandlungen, die dann später mit der Landwirtschaflstainmer gepflogen wurden, erweckten die Hoffnung, daß die Regierung bereit sei, die Mehrforderungen für die verschiedenen Zweige der Tierhaltung, des Obst-, Wein- und (Gemüsebaues und der Bodenkultur zur Verfügung zu stellen. In der Ablehnung wird auch nicht die Notwendigkeit der fraglichen Unternehmungen bestritten, sondern nur betont, das; sich die Regie- riing nicht davon habe überzeugen können, daß die vermehrten Ausgaben nicht aus eigenen Mitteln der Landwirt- schaftskammer ausgcbracht werden könnten. Die Mehrforderungen der Landwirtschaftskammer sollen hauptsächlich dazu dienen, Maßnahmen der Landwirtscha'tS- kammer-Ausschüssc aus den verschiedenen technischen Gebieten zu vervollständigen und zu erweitern. So hatte der Ausschuß für Rheinhejsen besonders zur Bekämpfung der Rebschädlinge, Oberhessen und Starkenburg für ticrzüchtc- rischc Maßnahmen und für Bodenkultur, die Zentrale jür Pferdezucht usw. erhöhte Zuschüsse erbeten. Daß bei unsere,n vorherrschenden Kleingrundbesitz Forderungen zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Technik in erhöhten! Maße in Erscheinung treten, lvie in anderen Gebieten Deutschlands, wo sich die tapitalkrästigercn Landwirte selbst helfen können, ist verständlich. Wenn trotzdem unsere hessische Landwirtschaft große Fortschritte gemacht hat, so ist das neben der Rührigtett unserer Landwirte, der Anregung und Tätigkeit der berufene» öffentlichen Organe zu verdanken. Eine Verringerung in dieser Richtung eintreten zu lassen, würde gleichbedeutend init einer Vernachlässigung unserer heimi- kchen Landwirilchaft sein. Run behauptec aber die Großherzogliche Regierung in dem fraglichen Schriftsatz, daß sie sich nicht davon habe überzeugen können, daß die Landwirtschafistaminer die vermehrten Ausgaben nicht aus eigenen Mitteln ausbringcn könne. Dem muß ciitschicden widersprochen werden Die Landwirt- schaftstämmcr hat allerdings feit ihrem Bestehen einen größeren, aber bei wetteni noch nicht ausreichenden Pen- sionSfonds angcjammelt und außerdem steht ihr ein Betriebskapital von rund 172 000 Mark zur Verfügung. Will nun aber die Großherzogliche Regierung behaupten, daß diese Fonds nicht nötig find? Der Pensionsfonds, der mit Zustimmung der Großherzoglichen Regierung errichtet wurde, war unbedingt notwendig, zumal man auch die jetzige Zeit, wo fall noch leine Pensionen an Beamte zu zahlen sind, zu den Kosten der später nvtwendig werdenden Lasten heran- ziehen wollte. Das geschieht bet fast allen deutschen Land- wirtschastSianimern und tommunalen Eiiirichiungei,. osr in recht erheblich höherem Maße, Und das Betriebskapital von 172000 Mark betreffend ist die Großherzogliche Regierung der Ansicht, daß dieses in dieser Höhe nicht nötig sei ? Tic LandwirtschastStammer muß in jedem Jahre die Erfahrung machen, daß dasselbe, da die Kammerbeiträge erst im Winterhalbjahr eingehcn, noch nicht auSreicht. UcbrigenS hat auch zur Einstellung dieses Fonds die Großhcrrog.iche Regierung ihre Zustimmung erteilt. Sic scheint außerdem der Ansicht zu sein, daß, wenn die Landwirtschaflskammer so jj we g große Beträge habe zurücklegen können, der Beweis erbracht jei, daß weitere Staalszuschüsse nicht nötig seien. Da muß doch mit aller Entschiedenheit darauf hingewiesen werden, daß die Ansammlung des Betriebskapitals der Lauptsaci>r nach in den ersten fahren nach Errichtung der Landwirt- schaftSlämmcr erfolgte, wo sie noch in der Organisation bc- grisscn war, wo auf den verschiedenen Arbeitsgebieten noch nicht alle Mittel vollständig in Anspruch genonimcn wurden. Für jetzt muß aber die Tatsache festgestcllt werden, daß neben den Staatszuschüssen auch die eigenen Mittel der Landwirt- schaftslammer bis auf den letzten Psennig verbraucht werden und daß schon setzt eine Anzahl Ausgaben aus dem Arbeitsgebiet der Landwirtschaftskammer wegen Mangel an Mitteln zurückgestellt werden mußte. Besonders die Ausschüsse werden die Zurückstellung einer Anzahl in Aus icht genommener neuer Aufgaben recht schmerzlich cmpsinden. Wie aber die LandwirtschastStammer den ihr gestellten Ausgaben und den von allen Seiten an sie hcrantretenden Mehrforderungen, wenn die Regierung versagt, gerecht werden soll, ist eine für sie unlösbare Frage. Die Ablehnung der Mcbrforderung seitens der Groß- hcrzoglichc» Regierung für die Landwirtsclgast, demjenigen Gewerbe, das auch heute in der Güiererzeugung in heilen noch an erster Stelle steht, ist daher recht bedauerlich. Insbesondere erweckt sie in de» Kreisen der Landwirtschaft noch um deswegen recht große Mißstimmung, weil zurzeit nicht etwa die finanzielle l^age des Staates, die es doch ermöglicht, daß für andere Zwecke Millionenforderungen vcrwtlligt werden können, der Grund für die Ablehnung ist Z n n a b IN e (!) bcjro. 31 b 11 a 6 1» e (—) seit 1912 um tetiicf + 21978 + 391 24 - 29'044 + 2 538 599 67 130 0. H. + 0,72 + 3,30 — 7,10 + 16,40 3,19 Ergebnisse fer v ebzä^!unq in prcnßen. Die am 1. Dezember 1913 im Deutschen Reich vorgenommene Biehzäll mg hat für den vreußtichcn Staat nach einer vom Könige lichen Statistischen Landesamt in der ,.2iat. Korr." oeröjsenllich ten vorläuligen tabeliariichcn Ueberstcht ein günstiges Ergebnis geliefert. Ter Viehbestand Preußens und seine Entwicklung seit der Viehzählung 00m 2. Dezember 1912 stellt sich danach wie folgt: Bestand 1913 (lief Vierde ...... 3216257 Rindoieh.....12 2 »7 403 Schale...... 3 819 8(5 Schweine..... 18 014 338 Jieaeu . . . . 2 169 -81 Ter Rindorehbestand, der während der letzten Jahre infolge von Futternot und Viehieucheu sich stark vermindert hatte, nahm 1913 in den Städten um 24 536 Stück oder 4,26 Pro;., in den .Landgemeinden um 342 786 Stück oder 3,65 Pro;., in den GutSbezirken um 24 002 Stück oder nur 1.26 Proz. zu. Ter seit Jahrzehnten andauernde Rückgang der Schaszuchl setzte sich im Jahre 1913 kort. ES wurien am 1. Dezember in den Städten 1832 Schafe oder 1,06 Proz., in den Landgemeinden 79 492 Stück oder 4,08 Proz., in den Gutsbezirken 210 720 Stück oder 9,57 Proz. weniger als am 2. Dezcmbm 1912 gezählt. Tie sür die VollSernährung besonders wichtigen Schweincbestände, die im Vorjahre einen außergewöhnlichen Tiefstand aufwiesen, wur den wieder ergänzt, so daß sich bei der legten Zählung eine bedeutende Zunahme ergeben hat. Diese beträgt in den Städten 250 812 Stück oder 19,80 Proz., in den Landgemeinden 2 130 011 Stück oder 17,06 Proz., in den Gutöbczirken 157 776 Slück oder nur 9,15 Proz. 'Auch die Ziegen zeigen wieder ein Anwachsen ihres Bestandes. Dieser nahm in den Städten um 6714 Stück oder 2,06 Proz., in den Landgemeinden um 58 580 Stück oder 3,50 Proz., in den Gutsbezirien um 1856 Stück oder 1,76 Proz. zu. An vrehhaltenben Haushaltungen wurden am 1. Dezember 1913 im ganzen preußischen Staate 3 475 514 gezählt, das sind 351911 Haushaltungen oder 9,19 Prozent weniger als am 2. Dezember 1912. Tie Verminderung beruht daraus, daß im Vorjahre 1912 vier ViehgaUungen mehr erhoben woroen sind. In den Städten wurden 592 80t Haushaltungen gezählt, in denen min- oestens ein Tier der bei der ketztcn Zählung berücksichtigten Vieh, gattungen vorhanden war (gegen die am 2. Dezember 1912 erv mittelte Zabl von vichhaltendcn Haushaltungen 166 508 oder 21,93 Prozent raeniget), in den Landgemeinden '2 602 653 (16t 737 oder 5.85 Prozent weniger), rn den GuISbezirken 280 060 (23 666 oder 7,79 Prozent weniger). prinz-heinnch-Zlug 1914 . Am 17. Mai d. I. werden unsere ersten Oltizier- und Zivilflieger wieder piiammentretcn, um zum vierten Male eine Probe aus ihr persönliches Können und ans die Zuverlässigkeit ihrer Maschinen abzulegen. Keine Veranstaltung rührt UNS die großartige Entwicklung »es Flugwesens IN den letzten Jahren so deutlich vor Augen wie der Prinz-Heinrich-Flug. Während ün Jahre 1912 dir zu durchfliegende Strecke etwa 600 Kilometer betrug, stieg diese Zisser im Jabre 1913 schon aus etwa 800 Kilometer, um in dieicm Jahre aut etivo 2200 Kilometer hrnaufzuschuclle». Es ist dies eine Forderung, die noch vor zwei oder drei Jahren als ganz unerfüllbar schien heule kan» sie dank der Entwicklung unserer Flugzeugindustrie und dank der zielbewußten und he» wnnderungSwürdigen Ausbildung unserer Flieger erfüllt werden. Während die drei irühcren Veranstaltungen allein von der Süd-- westgrnvo: des deutschen Luttsahrerverbanded, der auch der hiesige Verein sür Luitiahrl angehört, veranstaltet wurden, wirken diesmal die Nordweslgruvpe de? deutschen LnstsahrerverbaiidcS und der Kölner Klub für Lustiahri mit. Ter Flua erstreckt sich, wie äiiS der beksoigendcn Skizze ersichtlich ist, über folgende Gebiete: Prinz Heinrich Flug 1914 Hamburg Pforzheim. Erläuterung / Teil d Zu '/er!ässig keilt flug 93 17.5, 1 Etappe' Darmahtd; - ütrassbury „ Pr an klart . 2 Etappe- Frankfurt . Cö'/c - Frankfurt* 9. Teil d Zu uer/dx,igk'urfezt jötj ^Etappe. Frankfurt. Harr.burg. 4 Etappe Hamburg _ Müh ater. Hamburg. SlrgiufLscht f iS Hamburg. Cjoln Tckh&tht jQufklöritpaaijban ffißL, A. Giftet Teil deS Zuverlässigkeitstluges (etwa 800 Kilometer), zu erledigen vom 17, Mai. morgens bis spätestens 19. Mai 8-30 Uhr abends. Erste Etappe: Abilug in T a r m ft a d t, Flug über die Komrollstationeii in Mannheim, Pforzheim, Straßburg, Sp,'der, Mannheim, WvrmS. Landen iu Frankfurt a. M. (400 Kilo- uicrerl Tie Tauer des Aufenthaltes in Frankfurt ist sreigestcllt. Zweite Etavpc: Abflug in Frankfurt a. M., Flug über die Konkrollstationen in Wiesbaden, Koblenz, Köln, Landen in Frankfurt a. M. (375 Kilometer). Das FraucnstttditiNt i» Tentschland im Winter 1813 14. Tie Zabl der wciklichen Studierenden ist auch diesen Winter weiter in die Höbe gegangen, nämli» von 3213 im Vorjahr und 3436 im letzten Sommer ans 3686. Die Jahres,teigerung von 473 iit Ctroui höncr als die vorjährige von 418 und die,eilige vor zwei Jahren von 477. aber geringer als die von 1918—19>,9 von 74" Im Gegensatz zu der Tendenz bei den männliche» Köm militoncn geh: bei den Frauen demnach die Kurve der Jahros- zunahn»' seit zwei Jahren wieder aufwärts. Auch relalw in im letzten Jahr die Auswäi-tLentwicklung beim studierenden weiblichen Geschleißt unrergleichlilb stärker aln önm männlichen. Letzteres vermehrte leine Zisier binnen Jahrerinst nur von e>8 92> aut 59 601 also vcrhällniSmäßi» taum nennenswert, wahrend bei den Frauen die h-buug 11.7 v. 6. beträgt. Der relative Anteil der Studentinnen am deutschen UnwersitälSiinterricht «leg denn auch in den tetzu» drei Jahren von 2,7 au, 6,181, >). In Franlreicb beläuft i'ick, die Zahl in ggtudeiilinnen derzeit nur etwa 11 TO gleich 10 Prozent it* Studentenichai:, wobei aber zu berücksichtigen ist, daß dort rtjeit mehr Ausländerrnneii studieren als in Dr-urfchlaud. ,In der Wahl des SilldiumS vollzieht iich bei der studicrenöcn ^ '' Wand- mmm' 0 1744 im Vorjahr. Mathematik und Raturwissenschasten 853 (gegen 593 . Medizin 859 (702 , Zahuaentunde 32 '177, Kameralm und La»d«irlsckx,st l'24 GM Rechrshn.i-mckiasr 50 47 . evanaclisckie Theologie 11 dl’ und Pzarmazie 8 (8r Der vcr- bättniSmäßige Anteil der in der vhi!oior>hiichen Fakultät ver- kimatM Swdicit'Scher. der von 68,8 v. h. nn Winter 1908 09 zwei Jahren NU, 78,1 stieg, ging au' ,5,04 zurück, wogegen Mediziner bic von 29,06 auf 20,3 gciunlen waren, letzt er mit 23,30 u. h. beteiligt sind. Der Prozentsatz der tudentinuen der übrigen Fächer ist von 2.08 v. h. aui 1,66 -urückgcqangcii. An den oreußnchen Uniocr ilaien beträgt der Än'eil der in ö>- vhiloiophiiche'i Fakultäten au leuommeneu ä'ii- bentuinen 81 76 v. H, au den übrigen hock" Halen nur 33,85 „ ' S, ivocauS klar ersichtlich ist. daß der Zu.luß zum Lehramt tahem Maße von der Bdtbildnng der Preußinneu becimlutzt ss> Aut die Medizin,-Annen eulfalteu in Preußen 16,68 o. h., im übrmen Dem.chland 34,34 und au, die übrigen Stuben- tinnen 1H6 gegen 1,80 v, h. Die Gründe dieser fortschreitenden vor die wieder Vorherrschaft der philosophischen Falnliät liegen bekanntlich wesentlich in der ?lrt der Vorbildung eines großen Teils der preußischen Studmtinnen, die die Frauen in der Mehrzahl au> die Oberlctzrcrinnenlauibahn verweist. Ob die jüngste Schaffnirg des „vierten Wegs" (die Zulassung der Lborlözeistinnen zum. Studium aut daS Lehramt unmittelbar nach der abgelegten Lehreciunen- vrüfung, und zu andern Fächern nach Ablegung einer Rachprü- tung, den starken Zufluß zur Ob:rlchrc.i'tncnlauibahu rin- dämmt, ist sehr fraglich da Zweifel. o; der Wegfall einer Nachprüfung sür das Studium in der philosophischen Fakultät wieder einen großen Teil der studierenden Damen zum höheren Lehramt führt. Hinsichtlich dos TtudienvrtS zeigt sich bei den Frauen seit drei Jahren ein beständig tortschrcitcnder Absluß von Preußen, im wesentlichen herrührcnd von dem relativen Rückgang de» Besuch-', der ReickShauvtstadt durch die Frauen, einem stärkoten Zuge nach Leipzig und Pcünchcn und der Bevorzugung der lleineren und minieren Hochschulen, insbesondere zum Vwieit von Jena, Frei- bürg und Würzburg. So saut seit Winter 1910 11 der Antell der preußischen llniver'itäten von 69,2 v. h. aui 62,48, während der baheril'che Prozentsatz von 9,8 a i! 13 81, der badische von' 11,2 aus 12,45 und derjenige der übrigen Hochschulen von 9,8 aui 11.26 stieg. Tie Besuchszichnn sind derzeit im einzelnen: B r- tin 880, München 441, Bonn 8-!8, Freiburg 2 '9, Göllingcu 227, Heidelberg 216, Münster 191 Leipzig 175. Breslau 163, Mckr- luig 158. König.borg 125, Jena 81, Hüte 87, Ereiiswald 72, Siiaßbnrg 58, Kiel 52, Tübingen 50, Würzburg 36, Erlangen 32, fließen 3 t und Rostock 16. Bon den heutigen Studentinnen sind etwa 3500 reicksangr'- höria, der Res! kommt vom Auslgnd und zwir üb-twieg.-nd -überein Trit.el aus Rußland: aus Amerika stammt etwa ein Lisktrl meist PHUologinnen) die übrigen verteilen sich au> die anderen größeren europäischen Länder, während aus den übrigen Ländern bis "jetzt nur ganz pcreinzelic Studentinnen nach Deutschland tommen. ^ Außer den rmmatrllullerten r:ludenl»rncn hören dreien Winter noch 1455 Frauen als sogenannte Hörerinnen IlniocrsitäiSoorle- ion icn, so daß diesen Winter insgesamt 5111 Frauen am deutschen llniversitätsunterrichi tcilnehnien. Eine Hausarbeitsmärtcrin, die in Arbeitcr- samilien die Witgschail in Ordnung hält, ist in Frankiurl a. M. angcstellt. Der Magistrat ging dabei von der Erwägung auS, baß der Rückgang der bürgerliche» Ordnung in manchen Fami- milicn vit auf die Unfähigkeit der Hausiraucn, die .Habe zuiaiumen- zuhalten, zu schieben ist. Deshalb soll die SauSarbezlswärterin die Frau zu gediegener WirtschastSführung anloiten. T:e Er- sahrunoen, die man bisher gemacht hat, find durchaus gute. Weder üSeigroßer Eilet noch die Ansprüche mancher Eheiraui'N Izibest Re Bcamtinueu veranlaßt, die Arbeit allein zu verrichten, anstatt eine Anleitung zu geben. Tic HauSarbeitSwärterin lwt übtlvenS nicht das Recht, Unterstützungen oder Putzmittel zu gewähren oder ine Stellung einer Waschkran anzuordnen. Findet sie hrlie notwendig, so hat sie diesbezügliche Anträge an bja Abteilung für ollene Übrinenpilege zu stellen, die über sie enisHeibct. Fruchtet die Anleitung der Wärterin nickt?, so besteht sür die Fa- mllie die Gefahr, ihre Tchutzbedürstigen durch die Fürsorgeerziehung zu verlieren. - Ein Sreinr zür stellenlose Dicnstbyten. Um stellenlosen Dienstboten vorübergehend ein Ilvtcrlowmc« zu gswähie», hat die Ortsgruppe Krekc'd teS Rhcinilck Westiolischiut FiaucnvcrbaildcS mehrere Zimmer in einem hauie gingerickstet. Diele h.'tberge ist der Stellenvermitiluna für Ivetbliche Haus- an-csteUt: organisch angeglv :-rt. und ist dckdurch aanz l.-sonbi'rs besuch'.. Die Dackstragc nach Zimmern ist stei-s so groß, don ihr nubt genügt werden kann. Die Ortsgruppe Kreirld hat ihr. dreien und an crc Zwecke ein ganze? Haus gemietet, in dem lief» außer der StellenrerniiUbung eine Zentralstelle für weirstcke Bühnen a»ge>- '.ötige und caS Durenu dcS lausmäunischcn Vereins zur wjibkiche AngenAlte bc in'::. So dient das ganze Haus nur den Zweck:» von Frauenverrineu. — Eine Aerztin als norwegisch crRcgt. er uns!»« Beamter. Fräulein Dr. Trude Johnson ist das Amt des BezirlSarztes in Alten übertragen worden. ES ist dies ct» ickhr ausgedehnter Bezirk im hohen 'Icordrn Norwegens. Dr. -Johnson wird im offenen Boot Fahrteii über das Meer und Wanderungen durch einsame, wilde GcbirhSgegi'aöen zu macken haben. Seit Jahren sind in Norwegen weiblich.: Aerzre in Bezirten tätig, in eenen lange Seereisen nötig sind, aber die: ist di: erste Fsgst, welche zum Dezirksarzt ernannt worden ist, . — GeficktSgemälde — eine neue Mvdenarr » heit. Tie ruiischc Malerin Natalie Gurtickalos' hat eine 'Asts- lehen erregende Modencuh.->r ins Lehen gerufen. Damen aus bat vorirebnrsten Peter: b rwc O'e'.'ll cha'rek mit la 'en sichneuerdiltg» :rn .Itünstlcrhand völlig ausge'übrtc, kleine Bilder aui die zarte russisch-bleiche haut zaubern. Die in retganaenen Tagen die koketten Schönheits'lecke das Gesicht de- Rotoiodämäck-is. >o zteren heute Eleianien, Bäume uno allerlei geometrische Figuren den schimmernden Nacken und daS marmorblasse Antlitz der PewrS- b.irgcr Modedame. Ob die neue Mode auch die übrigen Teile dos Kötöers ergreifen wird — w.-.s eine unmutige Rückkehr zu indianischen Gebräuchen darstcllen würde — bleibt abzutvarte». Und ob die Genrälde au: deni Fraueuautlitz auck gegen Küste wz eittandstähig sind oder mchl, diese tür die Mätlnerwekt io imchtrgc Frage ist erst durch dre künstige Praxis zu cirtscheide». t>. jitcuci teil bei Zuvcrlässiakeitsfluges (die« tOOO Kilometern ;u erledigen »nm 90. Mai morgen? bis tpätestens SS. Mai 8,00 Ubr abends. Dritte Elavvc: Abtlug in Frankiurt a. M, Flug über die Konliollstationen in Marburg lvorher über Gienen), Kassel, Breunschweig. Landen in Hamturg GO Kilometer . Die Dauer beS ?tnscntbitlts in Hamburg ist srcigcsteNl, Vierte Ekavvc: Abslug in Hamburg, Flug über die Koiiirallstelionen in Hannover, Minden, vcrwrd, Münster, Dsnabnlck, Breme», Landen in Hamburg i-565 Kilometer', ' 0. Strategische An s kl ä ru n g S ü b u n g e n am 93, Mai ;»iidien yambutjt, Münster und Köln, Landen in Köln etwa 480 Kilometer':, 7». Taktische A »sks ä r 11 n g s ub U n g e n am 25. Mai bei Köln Hier liegt nun die Frage nabe, warum diesmal die Stadt Wif >j,' 11 nickt mitwirkr, nackdcm dock im Fahre I3t-S bie Veranstaltung der Rebenetapve einen so interessante» und allseits besriedigende» Verlaut genommen batte, Ter Plan,, eine Hauvictapve nack biec zu bekommen bestand, ec 1 ckei - tcrte aber allein an der Geldfrage, Eine FlugveranitaUung, die tick, wie der Prinz-Heinrich-Flua über mehrere Tags critrcSi, und, wie der Flug im Mab«, ,\l so deutlick bewiesen hat, in bezug auk den Besuch von den Witterungsverbältnisscn abhängr. birgt in sinanzicllcr Beziehung ei» großes R.isi ko in sich. Borbereilunz und Turchiührunq eriordern ungcbcuie Kosten, die tür den Fcrner- siebenden nicht vbnc weiteres crsickktich sind, Für die (st i e g c n r 1 Veranstaltung allein hätte ein Bel rag von etwa 20 000 Mark flüssig »cinaai! werden müsse», von dem allein slOOt» Mar? an die Oberleitung für die von dieser zu leistenden Arbeiten bitten abgcsührt werden müssen, Tie Stadtverwaltung da iill> i» dankenswerter Weise bcreir gesunden, einen uamhastc» Betrag eie Garantieionds zu bewilligen, er reichte aber msf dem abringen Betriebsionds, den aer ueranstailenbe Verein bitte, zu'ckießeir können, nickt aus, um das hiesige IlAiernebincn aut eine.gesickerte sinanzielle Basis zu stellen. An die Bewilligung einer Lotierie tonnte in diesen: Jahre nicht gedacht werden. Es lagt lick nick! leugnen, daß eine 'Hauvretaphe des Prinz- Hcrnrich-FlugS iür Gieße» von großer Bedeutung gewesen wäre, zumal die Absicht bestand, die zweite Etavvc deo erlien Teils de-, Flugs hier enden zu lassen, wodurch cinsckließlich' des Ruhetags ans eine dreitägig' Tauer zu rechnen gewesen wäre, Prinz Heinrich nett der geiamten überleit»,,g. die zahlreicken Autos mit ihren Insassen bitlen drei Tage hier verweile» müssen und der Zustrom der auswärtigen Gäste und Zuschauer bitte iweiiellos für die hiesige Geichästswclt vvn Runen iein müssen, Vielleicht kann hier ringetvendek werden, daß es wohl ein Leichtes gewesen wäre, gn den Tvicrsinn der Bürger ickait zu at'vellicrcn, wie dies z, B, in Mainz im Jahre 1012 der Fall war, wo in kurzer Zeit abgaehen von dem städtischen Zuschuß von 15000 Mark etwa 0200 Merk bar und zwar k fonds perdu aufgebracht wurden. Tic Veranstalter glaubten aber mil Rücksicht aus die Zeitvcrbillnissc diesen Weg nicht bcschreilen zu sollen, To muß Gießen diesmal aui eine Äitwirlung bei dem Prinz-Heinrich,Flug verzichten, Ta die Flugstrecke von Franl- surt nackt Hamburg über unsere hiesige Gegend führt, so besteht die .tzolfiiung, daß uns die meisten Flieger überstiege», und daß aui diese Weise die Erinnerung an bic Tage vom 11.—13. Mai 1912 wieder ausgesrisckt wird. Börsen-Sochenvericht. --- Franksurt a, M„ 23, Jan, Tic Grunditiinmung der Börse bot sich in der abgelauscn.m Woche entschieden toiedec etwas freundlicher gestaltet, nachdem aut die Belebung zum Jahresbeginn ein leichter Rückschlag ein- getreten war, Nicht nur die Spekulation zeigte wieder etwas mehr Unternehmungslust, auch das Kavitalistenpublikum beteiligte lick nrchr am Geschäft und deckte keinen Anlagcbedar», In dem Verhalten de? Marktes wägte sich nicht nur eine große innere Jeitigkett fraS, sondern auch größere Zuversicht, die tnancherlei ünliebiamc Vorgänge verbältnismäßig leicht ausgenommen und übertvunden halte. TicS gilt sowohl von den unerledigten Balkaniragcn, von dem Scheitern der Röhrcn-Syndikais- Perbandlungen. sowie von der Unsicherheit über die Lösung der Boolsragc, In der Hauptsache ist die Widerstandslrait der Börse in rbicr guten inneren Bersassung begründet, die wiederum aui der äußerst günstigen Gestaltung der G eldverbäl t n i ssc bc- i uht, Tazu kam als besondere Anregung die Bekanntgabe er _ Bedingungen süc die neue preußische Schatzschcin- anleihc, für die schon heute ein voller Erfolg erwartet wird. Bezeichnend ist cs. daß diesmal von der Aniüudigung der neuen Anleihe nicht wie tonst, ein Kursdruck aui die alten Werte ausacgaiiacn ist. sondern eine Besserung des Marktes, wenn auch die Borbcdin aung dasür in Gestalt eines sehr flüssigen Geldstandes gegeben war Taß di« Reichs bank noch ein übriges tat und ihren Tis- ko nt um i,i Prozent ermäßigte, wurde mit besonderer Be sriedigung auigenommen. ebenso boten die weitere Tiskontbcrab sctzung der Bank von England und die int Anschluß daran Vurgenoinvicnen Ermäßigungen der Zinsraten anderer auswärtige Notenbanken der Börle größere Anregung, Am o'scnen Geldmaiku hielt di« Flüssigkeit unvermindert an, tägliches Geld wurde mi 2 M>.vj>-nt und darunter abgegeben und der Prioatdiskom Hot Och aut 3 Prozent ermäßigt, Troß dieser selten günstigen Lage des Geldmarktes seblt cs an der Börse noch nikmer an einer größeren Käuserschicht, wenn auch der Wille zur Saiisse verschiedentlich sich bemerkbar machte, Am Mo ntanaktien markte wurde dre Enttäuschuiig über das Scheitern des Röhreniondikats wettgnnacht durch bessere Berichte aus der Eisenindustrie und gemeldete Preiserhöhungen, seiner durch gebesserte Nachrichten aus Amerika, Beachtet waren Kohlciiaktien, namentlich Harpcncr, die 9 Pro», anzogen. in der Erwartung, daß zwischen Fiskus und Dftudikat euw Verständigung erzielt werden wird, ivas dann nlüglicherweite auch zu einer Berständigung in der Hibcrnia Frage führen dünte. Von anderen Jndustricpavicren stiegen Wcstcregelii Alkali 4 Proz.. Dürr Röbrenkeisel 4- > Pro».. Akkumulatoren Berlin M», Prazenl, Reiniger Gebberi ö ! , Pro»,, Deutsche Uberjeettche b Pro» Hoizvcrkoblung 7 Proz.. Daiinlcr 9 Pioj.. Enzinger Filter zehn Prozent. Naphtha und Westdeutsche Jute je 11 Pro»,, Cheiiilichc Kricsbcim 12' Pro», und Beretnigle UUramarin 13 .. Pro». Für Bankaktien zeigte sich cbenialls einiges Jnlcieste bei be- sestiglen Kurien, ebenso tür amerikanische Bla b 11 c n im Aiiichluß a» New Aork, In der Beurteilung der 0 luoritanifcficu 33etr,dllniffe macht sich ein »gewlsser llmschwung geltend uu Zuianilneiibang mit der zunehmenden Neigung Ailtvns. die Hand zur Vcritandigung mit den Trusts und Eisenbahnen zu bicl-m, wie,dies auch in der iünguen Botlchait rum Ausdruck kam. Sich i si a b rt s a k t len halten unter der Ergebnislosigkeit der Pariser Berhandlungen tckcr den Schissahrtsvool zu leiden. Am Kenten mar kt blecht «b- griehen von der Festigkeit deutscher Anleihen die kräftige Erholung mcr'kanischcr Werte bemerkenswert. Märtte. ritten, 24. Fan. ik" 0 rktverickt, '">ck kentkgen« Wocken» «,erste tot,et«: Butter bas I stnid 1, 0— l.nö t H s-stkmereier t ötück J-—OD Pta., ? ktück 0 P kg, Pole las Stück e—s P'sg, Käsematt- S Stück ö—S '14g.. Tauben das Paar O.«0— 1 .«»o 'sHübner ver Stück 1, 00—1 ,«0 Mk„ Halme» rr. Stück 5,50—2,5» P'k., 0,'ten rr. kt. 2,50—g.ög l’lf, tS’ön!« bas P kd. 75—S5 15n, Cri'leiifl«iffh vr. Mb. 22 — 101 Riudkleisch rr. Pkund 9(— 91 P kg, Siibfleiitfi 80 Psg, ©chiBeine» i'eifth rr. Ü’imi ?o—lon P >».. !talbk eilrb rr. Pkd. 91- 98 11 , 1 , Hammelkleisch rr. P'tb, 70 —96 '! tg.. Kartostel» rt. 1°0 Q \, 6.00 ff« 5.'0 9lf_ Weißkraut bas Stück 10 bis 2» P'kg, Zwiebel» rer q,r. 2 , 00 — 1 5,00 '£!£.. U'.Ufb das kit-r 23 Mg, Russe 100 Stück 60— 0 Mg, ver Ztr, 0—00 Mk, Birnen bas Mund 15 bis 20 Pkg,, Aeplel der Zentner lö bis 22 Pik, SDlacftjeit von 8 bis 2 Mir. FC. Wiesbaden. Vlebbok-Marktbericht vom '23, Jan. Auttrieb: Rlnver 55 Dcklen 6, Bullen II, Kühe nnb Irärlet! 905 . Kälber "2, Schal« 24, Schweine >23. Presk-tür lOO Pkd, Eeichäst »itltel Lebend- Schlacht- Ochsen. aewicht Bollklestckige, ansgemLsteti. böckOen Schlackt» wertes im 'Aller von 4—7 Favre» . . . . Funae, sleiscknqe, nicht ausgemäste!« und allere ausgemästete............ SAäßia genährte junge und» gut ge- genährte ältere........... Bulle m Boklkleiickiae, ousgew, höchsten Schlachtw. . . Lollsietschige, iünaer«..........43—45 Färsen. K » h e. Bollflestchsge anSgemästele Färsen höchsten Scklacktwertes........... P'ollsleisckige anSgeniäktete Kühe höchsten Ccblackrn'ertes bis z» 7 Fahren.....39—43 2 eklere ausaemästete Kühe und ivenig gut ent- ivickelte jünaere Kübe......... Mäßig genährte Kübe und Fällen ..... Eertng genährte Kühe und Färse».....81—33 Kälber. Feinste Mastkälber...........69—73 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . Geringere 'Mast- und gute Saugkälber , . . Geringe Saugkälber ........ . Schake. Weideinastschake Mastlämmer und Btasthammel .... 43,00 Schweine, kostkleischige Schweine von 80 - lOO hg Lebendgewi dt .........• . . . . 54'',-50 Pollfleischige Schweine unter 80 Irg Lebendgewicht '' ' 'dollsteischige Schweine von 110 -130 k; Lebend- gewicht............. Lollfleiichig« Schweine von 120—ISO hg Lebend- geivtcht.............. ieltschweme über 150 kl? Lebendaewlcht . . 43* ,—51 63-6» fc. Wiesbaden, 22 Fan. He»» und Clrohmarkt, Angelabren waren >9 Wage» mit He» »nb Stroh. Man notierte Ve » 6,40 - 7,20 'Dir. Stroh < >tichtstrob> 4,oO—4,60 -Mk., .«nimm, irofi 3,20—0,00 Dif. — Fruchtm arkt. Haler 16,40-18,70 Dik, Alles je IO» «ilo, it, Frankfurt a. M„ 23. Fan, Heu- und St rohmar't. Angekahren waren 1 1 Wagen He», 0 Wag, „ Stroh. Man notierte: reu 8 , 1 -it, II Dif, Stroh kKorniangstrohs 0 , 1 »)- .00 Dif., Wirr- llro', 0,00—0,00 Mk. Stiles je 50 Kilo. Geschält scküevvrnd - Mk. 50-57 Mt. 89-90 49-53 87—95 45-48 80-88 46—48 43-45 78—kN 70-76 48-53 86-94 39-43 70-7/ 777 77—84 65—89 58-63 89—72 6t —65 53-58 48-52 115—130 102 -105 90-98 80-87 1—44.00 90-92 54-56V, 70-72 69-70 58 57V, 70-72 54-00 68-00 Tie Zufuhren ivarei« au« Oberhesten nitd ans den Kreiien Hanau uno 4,reuutg. _ l(irdflid)c ZI adirieilten. Loengclllchs Gemeinde. Sonntag, d «n 35. I a u u a r, 3, o nniug nach Ep iv haniaK Gottesdienst. 3« der Ltadttirch«. Vormittags 8'/, Uhr: Proiestor 1>. Schia». Bornütiags 11 llhr: Kinderkirche sür die 'Martnsgemeinde, Pfarrer Schwade. Abends 5 Uhr: Psarrer fl Eck los! er. Dioittag, den 36, I inuar, ^obeuks 6 Ufte: Vereinigung bei konfirmierten weiblichen Fugend der Diatt -ä,,s ememde. T i en c.t a g , d en 27. ,\niiu«r Vormittags 1054 Uftr: Vereinigter Zivil- und Mililärgottes- dirnst zur Feier des Geburtstages Sr. Diajestn» des «ai'ers. '1 tarrer B e ch I v l» b e i m e ch Tonnerstaa, den 29. Fanuar, abends 8 Ubr, i»r DlartuS- saal: B 1 b e l ft » n d «, l'öriel de« Apostels FakobuS.t Pfarrer Schwabe. Rächstkürltige» Sonntaa, den I. Februar, stndet »» Ab,nd- aottesdieust 'Beichte und heiliges 'Abendmahl tür di« DiatihäuS» lind Diarkusaemeliide aemeiaian» statt. 'Anmeldung vorher bei dein Psarrer jeder Gemeinde erbeten. 2« der Zohannerkirchc. Vormittags 9'/, Uhr : Piarrer Ausfeld. Bormiitags II Uhr: «inderkirche tür die Fobannekaeineinde. Pfarrer Ausfeld. 'Abends 5 Ubr t Plarraiustcnt ö 0 i ! m a n n. Be'chle und beiitges Abeudniahl tür Lukas- und Fobanncs- geineinde ge:» insaui. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer zeder Gemeinde erbeten. 'Abends 8 Uhr: Versantmlung und Bibelbeipreckung im Johcnii» ssaal. Mittinoch, den 28. Januar, abends 8 Ubr: Bibel st und« tm Fobannesiaale, Pfarrer A tt 4 fel d. Freitaa, 30, Januar, abend« Ubr: 'Vereiniannq der kou- sir, nierten :os:dlichen Jugend der Lukas- und Jobannesgeineiiide, „Wartburg", chriilNcher Zü iglings, und Männtr-verel». Tieiwtaa, abends 8>i. Ubr. Bibelstnnde, Aiiltwoch, abends 8 Ubr, Turnstunde, Donnerstag, abends 8 Ubr, Nnterbaltnngsabend. Sonntaa, abei'ds 8 Ubr, 'Loriragsavcnd. Die Veriainntlmigen fiiiden teils m dem G« iieindebaus, Kirch- straße 9, teils in dem neuen .Waitbiirq-iieliit", Tiezstraß« 15, statt: Gäste, bcionders auch die Oienkonfirmiertei:, s»rd zederzeit herzlich mlstko-nnei,. vibeUränzchen für Lchlller höherer reheanslalten. Füngere 'Abteil,mg leben Diiltivoch von 6 -7 ilht. Aelter« Abteil»»» seoen Sainstaq vo» 8-5 Ubr im Fobannessaal. Sidelk-änzchen für Mädchen aus der behaunes;emeinde. Jeden Tieitstag von 6-7 Ubr im Fobannessaal. Lvangelischcr ©ottesö enst. Mainzlar: Sonntag, den 25. Januar, vorm. 10 Ubr Ttaufenbe'g: Sonntag, den 25. Fanuar, nachmittags l'A Uhr. Katholische Gemeinde. Sotterdienst. Samstag, den 21 . Januar: Rachmittaas »m 5 Uhr »nd abends um 8 Uhr: Gelegen'eit zur bell. Beichte. Sonntag, den 25. Fan., 3. Sonntag nach Epiphanie. Fest der tzcii. Familie. Vormittags von 6'/, Ubr an: O eieaenbeit zur hl. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste hl. Meste. , um 8 Ubr: 'Aneleilunq der bl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , in» l l Ubr: Hl. Dkeise init Piedtgt. Nachmittags um b'l, Uhr: Christenlebre: darauf dlndacht zu Obren der heil, Familie. Dienstag, den 3 7. Fanuar, am Geburtstag« Sr. Majestät des Kaisers: Vormittags 9'/, Uhr: 'Diil>:ärgottesd>enst. Dlaspora-Gotterdien't. Sonntag, den 25. I a » u a r: Fn Grünbcrg um 9>, Uhr. Fn Hungen um 9'/, Uhr. voSderleotte» in seiiirrra-ob- u, rar ügliot». IVirlziing. ln a I Ir» Apotheken __ noopi _____ 3 m hohen Älter noch möglichst rüsttg zu iein, ist der Wunsch wohl aller Menschen. Sachgemäße Ernährung unter Zuziehung möglichst nährstossreicher Krästigungsmittcl Hilst am ehcilen, dieses Ziel zu erreichen, Ter altbekannte Kaiseler Haier- Äakav genießt als derartiges Ärästigungsmistel großes Ansehen und wird deshalb auch geni ärztlich cmpiohlen, Gketzen. Äuigcb »te, Januar 16, Isidor Rvthschiid, ziausmann i Ziriedderg ivessenl, mit Sidonie Roicichaunl in Gieße«, — Frau ^ut.4, m .vuuuiuiiL — i.j. ii- ,n.ari ?nDü*'Ti voiymanr Utnvcriitätsvrosenor in Gießen, mit Roialic Eharlotte Schwalbe i «traßburg, — 22, Folob Wagner, Händler, mit statbarina tzabeti beide in Gießcn. - Karl Karle, Maurer in Hirschhorn, mit Katl Elisabkiha Rehbergcr ln Untcr-Schönniattenwag. Eheschließungen, Januar 17, Wtlbclm Bernhard Ebauueur in Fricdberg OHeisen,, mit Lina Margarete Katbarir Koch in Gießen, — Robert Vollweiler, Glasreiniger, mit Ann Luue «albenne Lesch, beide in Gießen, — Heinrich Balemin Nage Fabrikant in G-eßen. mit Elisabetbe Jung in Klein-Linden, Geborene, Januar 12, dem Kausmanu Moritz Schorß eine Tochter. Gerirud, — 14, dem Kunstmaier Karl Robert Heg mann ,-riks ein Sohn, Karl Heinz, — 15, dem Schausteller Ludti Haube,l eine rochier, Luise Emma Ferdinande, — dem «mschi Wilhelm Ebnuian Schmidt eine Tochter. Margareta Berta Luil — 16. dem Fabrikerbeiler Karl Werner ein Sohn. Hilmar Ctto. - 21. Bureeudicner Heinrich Emil Richard Heilmonn eine Tos ter. gltle Marie Johanna, alle, Januar 18. Karl Grorg «leiiihenn, .stau dabiibomr, .59, — Emilie Wilbelmine Aist belh Mathilde Appel. 1, Jahre alt, Seltersweg 11, — 17, Christi: Atstcr. geb, FFcher.^t, Jabrc alt, Licker Straße 71. — Gco: Friedrsch Gottined ^chnwll, Kavimann, .58 Jabre alt. Bisiuart W ~ 1«..»Ubdm flupuit 'S t d tr , Photograph. ,56 Iah aU, «afinfiomr 3o; - Marie Tberele Völt. 1 Jabr °l,. da«, 1traße l4, — Iro: kior Johann Georg August Ferdinand Bode: ?;'"4 i 4 ^ 7 ?re alt. G-etb.kstr, 70, - ist, Ernst Heß. Rcka!:en 3 a L tc ?/*• Straße 33, - Anna Sempel. geh, Tresche 70 Jahre alt, Da lrorstr -.'4 - 20, Marie Tina Schulz. 3 Mo a«, Landgra'.Philivv-Platz l - 2, Paul Schüler, 1 Jahr a> Neuenweg99, — Konrad Ritter. 70 Jabre all. Licker Straße 74, veueni, Aui geböte: Januar 21, Hcmrick Nicklas. Maurer ■ Beuern, mit Mar« Katharina Dvper in Treis a d Ld . St-rbefillc: Januar 18, Wilhelm Kumps. Schreine meiiter, 65 Jahre alt, Slldln-i». Eheschlreßungeii: Januar 18, Heinrich Peter Knau Bizewachtmeister m Tarmstadl, mit Anna Marie Holmaun Büdingen Geborene: Januar 16, Dem Handarbeiter Johannes Borg, ner eine Tochter, Anna, zriedberg. Aufgebote: Januar 18, Karl Schreitz, Maurer in Ober- Florstadt. mir Aiartba Anna Maria Steiner in Friedösrg, — 19. Heinrich Fischer, Schuhmccher, mit Wilhelmine Billasch, beide in Frirdberg, — 21. Friede Aug, Engelmann, Kaufmann, mit Maria Gatb, beide in Fricdberg. Geborene: Januar 13, Dem Heizer Karl Friedr Faul- ititjft _ciit Sohn. Johann, — 18, Dem Pedell Wilhelm Schmidt ein Sohn, Peter, — Dem Chemiker Dr, Rudolf Trapp eine Tochter, Sophie Charlotte Rosa Wilhelmlne Luise. Stcrbcsälle: Januar 15, Konr, Gutmann, Svbn des Taglöbncrs Heinrich Gutmanu, 1 Jahr alt, — 17. Georg Friedr, Markloss, Reisender, 46 Jahre alt, — 20, Theodor Büttner, Knecht, wohnhaft ln Büdesheim, 15 Jahre alt, Grohen-Linden. G e b v r e n c: Januar 9, Dem Fabrikarbeiter Wilb, Schmidt ein Sohn. Albert, — 12, Dem Maschinenformcr Heinrich Karl Friedrich Stock eine Tochter, «ldelc, Grünberg. Aufgebote: Januar 23, Georg Schilling. Tienstknccht in Ruppertsburg, mit MargarethatWeitzel in Groß-Eichen Eheschließungen: Januar 18, Karl Gertach. Metzger- geselle, mit Emma Maria Katharina Fißlcr, beide in Grünberg kseuchelheim. Anigebote: Januar 19. Karl Engelhardt, Landwirt, mit Lina Löber, beide in Heuchclheim, Geborene: Januar 5. Dem Versicherungsinspektor Johannes Becker eine Tochter. Grctckcn, — 6, Dem Bahnarbeueck Wühelin Ltto Hosmann ein Sohn, Artur, — Dem Buchdrucker- Franz Paul Georg Albert Pusch ein Sohn, Paul Karl Georg, Stcrbcsälle: Januar 11, Wilhelm Sack III,, Landwirt, 76 Jahre alt, Langsdorf. Sterbciälle: Januar, Gabriel Schmalz III,, Auszügler, 79 Jahre alt, Leihgestern. A u i g c b 0 1 e: Januar 12. Wilhelm Feber, Fabrikarbeiter, mit Katharine Arnold, beide in Leihgestern, — 19, Ludwig Schneider, Plerdepsleger, mit 'Auguste Friederike Groß, beide in Leihgestern. Geborene: Januar 11, Dem Landwirt Wilhelm Martini eine Tochter, Marrc, Lich. Aufgebote: Januar 20, Otto Karl Janu, Dicnstknecht ii: Lich, nick Elisabetha Kühn, Dicnstmagd in Wettcrscld, — 21. Meyer Bing, Handelsmann in Lich, mit Helenchen Wetzstein in Treis a, d, Lda, Londorf. Eheschließungen: Januar 18. Karl August Schneider, Kausmann, mit Lina Elilabethe Appel, beide in Londorf, Geborene: Januar 12, Dem tzüttenarbeitcr Ludwig Körbacher ein Sohn, Heinrich, und eine Tochter, Elisabeth«. Mein-Linden. Eheschließungen: Januar 17, Heinrich Acitershaus, Bahnarberter in Lützellinden, mit Margarethe Weigel in Klein- Linden. ^ Geborene: Januar 18, Dem Schlosser Emil Lcnnertz nnc Tochter, Clara Theodore, Zchotten. Geborene: Januar 18, Dem Kellner Ludwig Buß eine Tochter, Hedwig. watzenbokn-Steinberg. Eheschließungen: Januar 17, Karl Möckel, Sergeant in Gießen, mck Christina Hetz in Watzenborn, Geborene: Januar 17. Dem Maurer Heinrich Euler in steinbera cui Sohn, Heinrich, — 18, Dem ststaurcr Geockg erchafer VI, in Steinberg eine Tochter, Anna,