Nr. 20 Viertes Blatt krlcheinl tiglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Glehener ZamIIiendUitter" werden dem .Anzeiger«« viermal Ivöchenttich beigelegi. da« „Kreisblatt fit Sen Breis Kjehen" zweimal wöchentlich. Tie „ranSwirtjchaitlichen Seit- frazen" erfchenten monatlich zivennai. Jahrgang General-Anzeiger für Gberheffen 5am§tag, 24. Januar lytt Rotationsdruck und Verlag der Brühi'schen Univerniäls - Auch- und Steindruckerei. R. Lange, Giesen. Redaktion. Ervedüion und Trttckeret: Zchui» straße 7. Exvedttion und Vertagt e^«».‘>l. Redakiion:^SI12. Tel.-Sidi.: 21 nzeigerGiesen. Hausarbeit in Ser Sigarrenindustrie. Man schreibt uns: Seit zwei Jahren besteht im Teutschcn Reich ein Hausarbeitsgesetz, das den Betrieb und die Einrichtung der Hcim- arbeitwcrlstättcn gesetzlich regelt, und vam i. Juli 1014 ab treten als Ergänzung desselben noch besondere B e st i m - mungen des Bundesrats über Hausarbeit in der T a b a k i n d u st r i e in Kraft. In ihrem Erfurter Programm forderte die Sozialdemokratie eine gänzliche Abschaffung aller Heimarbeit, und auch heute noch steht diese Partei der Hausarbeit feindlich geaen- über. Ist doch erst kürzlich in der Fachzeitung der organisierten Tabatarbeiter die Heimarbeit tu der Ziaarrenindustrie als eine „menschenschinderische Arbeitsweise" bezeichnet worden. Tie Rcichsrcaierung und di: bürgerlichen Parteien vertreten demgegenüber einen anderen Standpunit Sie sprechen der gewerblichen Hausarbeit ihre Berechtigung nicht ab, sondern wollen sie nur durch das Gesetz aus eine gesunde^ Grundlage stellen, zum Wohl der Hausarbeiter und ihrer Familien, denen di« Heimarbeit einen lohnenden Nebenverdienst bringt und zum Wohl des lausenden Publikums, das mit Recht in den haustndustriellen Betrieben und vornehmlich bei der Arbeit in der Zigarrenhausindnstrie Sauberkeit und Ordnung verlangt. Im Kreis Gießen, dem Sitz: einer bedeutenden Tabakindustrie, werden in zahlreichen Fabriken nahezu 3000, meist weibliche Personen beschäftigt: dazu kommen noch gegen 400 Heimarbeiter, aus deren Werkstätten die genannten Bestimmungen Anwendung finden. In der .Hausarbeit werden hauptsächlich Halbfabrikate (in der Fabrik hergestellte Wickelt fertig gerollt: eine leichte und saubere Frauenarbeit, bei der es keinen Staub oder sonstige Gcsund- heitsbenachtciligung gibt. Außerdem /kreist eine Anzahl meist älterer Frauen daheim Taba.bläuer von den Sti len ab, entrippt Tabak, eine gröbere Arbeit, bei der mehr oder weniger Staub austreten lann. Von den Anforderungen, die die neuen Bundesrats- »estimmungen an die Räume, in denen Zigarren gerollt «der Tabak entrippt wird, stellen, sind folgende die wichtigsten: Die Werkstätten müssen mindestens v/zMeterhochseinund dürfen n ichtalsSchlas- :äume benutzt werden. In Wohnstuben und Küchen ist die Verrichtung der genannten Arbeiten erlaubt, jedoch sind die Wickel und der Tabak, wenn sie daselbst bei Seite gestellt oder über Nacht ausgehoben werden, in dicht geschlossenen Behältnissen zu verwahren. Für viele Hausarbeitsräume aber wird die Durchführung dieser beiden Hauptvorschrislen sich selbstverständlich nicht auf den Sturz bewerkstelligen lassen, weshalb man mit Rücksicht aus die bestehenden Zustände und um wirtschaftliche Benachteiligungen zu vermeiden, Ausnahme- besugnisse des Kreisamtes vorgesehen hat. Wer nämlich Schlasräume zu Arbeitszwecken benutzt, kann bei Großh. Kreisamt den Antrag aus Weiterbenutzung bis zum l. Januar 1916, und wessen Stube unter 2>/° Meter Stockhöhe bleibt, den Antrag aus Weiterbenutzung bis zum 1. Januar 1919 stellen und nach erfolgter Prüfung der Verhältnisse eine Ausnahmebewilliaung erhallen. Von großer Bedeutung ist ferner die Vorschrift, daß vön nun an der Betrieb aller Tabakhausarbci er von demjenigen, der das Bersügungsrccht über die Arbciisstube hat, vor dem Beginn der .Ortspolizeibehörde angezeigt werden und diese einen schriftlichen Ausweis bescheinigen muß, daß der Arbeitsraum den Anforderungen der Bundesratsbestimmungen genügt, oder daß Ausnahmen von Großh. Kreisamt gestattet worden sind. In diesem Ausweis müssen ferner die Raummaße der Arbeitsstube und die Zahl derPersonen.die darin die gewerbliche Arbeit verrichten dürfen, eingetragen sein. Tie Fabrikanten, ferner die Hausarbeit ausgeben, müssen sich, ehe sie den Hausarbeiter beschäftigen, von diesem den Ausweis Vorlagen lassen und sich mindestens alle Halbjahr einmal persön.ich oder durch einen Beauftragten von dem ordnungsmäßigen Zustand der einzelnen Hausarbcitsbrtriebe Gewißheit verschaffen. Alles in allem verlangen die neuen Bestimmungen nichts Unmögliches und bei einigem guten Willen kann jeder mit Tabakhausarbcit Beschäftigte für einen ordnungsmäßigen Betrieb, wozu in erster Linie ordentliche Lüftung und Sauberhalturig der Arbcitsskuben gehört, von selbst sorgen. Tie Vorschriften, daß Personen, die mit einer ekelerregenden Krankheit behaftet sind, keine Tabakhausarbeit aussühren, daß die Zigarren nicht mit dem Mund bearbeitet und die Messer nichr mit Speichel befeuchtet werden dürfen, daß ferner das Ausspeien aus den Fußboden untersagt ist, solche Vorschriften verstehen sich von selbst. Tie Turchtührnng der neuen Bestimmungen wird waln - scheinlich in den Händen der Gewerbeinsp.-ltion liegen. Es ist nur zu wünschen, daß diese und nicht weniger auch die Fabrikanten selbst energisch gegen alle .Hausbetriebe Vorgehen, in denen es schmuddlig und unsauber hcrgeht. und kurzerhand dem betreffenden Hausarbeiter die Arbeit entziehen. 3 hi» Stn M 11 „V Land, ©teileii, 24. Januar 1814. •• O berhc i! isch er Kn nii verein. Die Ansilelluna der Freie» Vereinigung Tarmstädter Künstler.bleibt nnr noch 8 Tage einschließlich zweier Sonntage ausgestellt. Tte An«, steliuna ist täglich »nt Ausnahme SamstagS geöffnet. ** Kirche ngesangvereine. Dieser Tage fand hier unter Voftitz des Dekans, Pfarrer G II ß NI a n ii - Lollar, eine Versawinliiiiq der Dirigenten ler Kirchengesangvcnelne des Dekanats Gießen statt. Es lourdc beschlossen, an, 14. Juni i» Gießen in der Siadiinchc unter Mitwirkung dcS Gesamt- chores der Kirchengesangvereinc, etwa 400-500 Sänger und Sängerinnen, nnd der Eießcncr Chorschnlen eine liturgische Feier abzuhalten. ** Der Alldeutsche Verband schreibt uns: In öffentlichem Voitrag über „T e u t s che B a u c r n a 11 s i c dl u n g e n i n B 0 s n , e n" wird Tr. O e h l c r die Bedeutung des bosnischen Deutschtums, seine Stellung unb feine Aussichten besprechen. In der Austeilung von Großgrundbesitz an kleinere Bauern, jener Frage, die zurzeit auch bei uns unter dem Schlagwort der „inneren Kolo- nisalion" im Miliclpunkt der sozialpolitischen Erörlerungen steht, wird dort mit Er.olg tätig vorgcgangen. Der Bortrag wird tt. a. auch die außergewöhnlich günstigen Aussichten behandeln, die gegenwärtig in Bo.nien iür Kapialsanlagcn in Boäenwertcn besteheil. Es werden z. B. Ei.ilagen i.i die Sparkassen der oc.itschen Kolonien. flir deren Sich.rhc.t die Kotonme., mil ihrem gesamte» Grundvermögen ha.teils, mit 6 Proz. verzinst. Eine Reihe von Lichtbildern wird über die landschaftliche Schönheit der Kolonien Ausschluß geben. Der Vortrag sindet morgen Sonntag, S'/i Uhr im Saal des Hotels Großherzog lBahnhosstraße) statt. ** T t e Hoffnung, die man aus Wetterberichte setzte, wonach eine Abnahme des Frostes in Aussicht gestellt ioar, hat sich nickst erfüllt. Im Gegenteil, das Wetterglas ze:gt sor gesetzt in den Morgenstunden 10—12 Grad Celsius. Ter aiihrltende Fiost wird in vielen Familien schon unangenehm cmvsuuden. Tie Arbeiten im Freien ruhen schon 14 Tage, Kohlen und Holzvorräte schwinden wie Butter an der Sonne. Trotz alledem wird eine gemütliche Durchwärmung der Wohnräume nickst überall erzielt. Wir waren verwöhnt, da sich schon lange kein rechtes Winterwetter mehr eingestellt Halle. Nunmehr führt der Winter seit vierzehn Tagen ein strenges Regiment, und es wäre erwünscht, wenn die Kälte etwas Nachlassen würde. ** Elsaß-Lothringen und das Rerch. Gutsbesitzer A. W v l i galt in der iortschri.llichen Vcrsammtnng am Donnerstag abend zunächst ein Bild von den tatsächlichen Verhältnissen Elsaß-Lothringens, das ersreulicherweise vorteilhaft abstach gegen die Schilderungen, die sehr häuftg von diesem l8?0/71 zurückgewonnenen Lande gemacht werden. Darnach ringt sich immer mehr der Gedanke durch, daß es gleich den übrigen deutschen Bundesstaaten als organisches Glied dem Teutschcn Reiche einoerleibi werde. Ein großer, wenn nicht der größte Teil der Bewohner habe sich mit den geschichtlichen Tatsachen abgesunde.i, und wenn man be enke, daß insolge der zentra isllschen Politik Frankreichs Elsaß-Lothci gen — He Sprache ausgenommen — im Begriffe war, i.i Frankreich aufzugehen, u cd wenn man weiter bedenke, wie doch 40 Jahre einen äußerst kurzen Zeitabschnitt im Leben eines Dolksstammes bedeuten, so sei es erstaunlich welche Fortschritte in der Entwicklung zu verzeichnen seien. So sei denn die Regierung einen Schritt wei.er gegange i und habe dem Volke ein Wahlrecht und eine Vertretung im Bundesra.e gegeben, sicher nicht zum Nachleil des Landes, denn es zeige sich immer mehr, wie das Volk Zutrauen bekomme und sich immer mehr an dem wirtschaillichen Aufschwünge beteilige, den Teulschland unstreitig in den letzten Jahrzehnten genommen hibe. An eine Losreißung vom Deutschen Reiche und einen Anschluß an Frankreich denke, von dem kleinen Häuslein der Nationalisten abgesehen, im Ernste niemand mehr. Und daß die nationalistische Bewegung im Ab- slanen begriffen sei. gehe aus der Tat ache h.woor. daß es dem einmütigen Zusammengehen der Liberalen, Sozialdemokraten und des Zentrums bei den letzten Wahlen gelungen sei, diese deutschfeindliche Gruppe, die für die gedeihliche Entwickelung des Landes ein Hemmschuh fei, in allen Wahlbezirken zu schlagen. Ter Redner geht nun des näheren aus den Fall von Zadern ein, den er in seinem Aniang als eine geringwertige Sache bezeichnet, die durch die Versetzung des noch jungim Leutnants v. Forstner leicht a s der Welt hätte gescha st werden können. Durch die sich daianreihenden Vorkommnis c. besonders aber durch das Eingreifen des Obersten v. Re:tcr, wuchs sich die Sache zu einem vrinziviellen Falle aus, wobei cs sich zeigte, daß man über den Machtbereich der militärischen Gewalt sich in einem bedauerlichen Irrtum bcsand. Das Eintreten des Reichstags, der nahezu einstimmig die Rechte des Staats gegen die llebcrgri.se der Militär- gewatt schützte, das hieraus folgende Mißtrauensvotum gegen den ■'unri-efamler, der das Voroelnm zu entschuldigen versuchte, riet ::t den Reickislandcn den Eindruck hervor, bei dem deutschen Bolle das richtige Verständnis zu linden, so daß das Gefühl iür das Teiitichttlm nicht geschwächt, wie van Ealker meinte, sonkcin sicher gekrä ftigt würze Es wo- ioährend der ganzen Zeit eine Freude und ei» erhöhend'.! G: ätii. zu sehen, wie in dieser Sach« das cliäiii'che nnd alt.euttch.' Element ziifammeiistand. Für ; ic fernere Enttei.klnng des Landes wird diese Tatsache von bedeutender Mich »gleit und gc.ivicc sein, der nationalistischen Bewegung entgegeiizuaibeilen. Aus den Zaberner Vorgängen ist aber^auch noch manche-; andere z» lernen. Es ist unbedingt nötig, die 'Staat:neroolt zu st'rkcn, denn die Mi!i ärgewalt ist und bleibt nur ein Stück der Staatsgeivalt. Gegen die ungeheure Klust zwischen Militär und Volt muß Front gemacht werden. Es müssen dem Volke Garantien geboten werden, daß Vorkommnisse, wie der Fall von Zabern sie zeigte, nicht mehr Vorkommen können, wie kies der Kaiser auch et 0 irt hat. Tie Entwickelung El »ß- Lothriugen» aber wird sich i unter mehr nach der Seite hin vollziehen. daß es ei» den übrigen deutschen Bundesstaaten als gleichwertig zu erachtendes Gäc; des Teuischen R ickocS aui mo- narchlstischcr Grundlage werde, wie dies der Reickoskanzlcr Beth- mann .Hollireg bä Beratung der Ver as-ung mit den Worten an- hc. tele, „man müsse die Eigen or! der deutschen Stämme berückst ciNi-ei- imb keine Neuvreu' en schassen wollen." Das Urteil de- Kriegsgerichts aber könne das Bol! nickst verstehen, und es sei äußerst bezeichnend dabei, daß die gänzlich unbeteiligten Staats- anwölte, Amtsrichter und andere glaubwürdige Personen teils nickst gehört, teils das notgedrungen gehörte Zeugnis beiseite geschoben worden sei Ans das deutsche Reich übergehend, meint Redner, daß hier noch manches nach- und an'zuhole» Zer. Eine Stärkung des deutsche» Reichs ags, die Einiülirung eines Var- lamentaiischcn Regiments sei nicht bloß im Interesse der Volks rechte g-lcgen, so» e-n es sei auch die beste Stütze der Monarchie, Zu bekämpien sei ferner der Pirtikularismus, wie er in letzter Zeit in der Begründung des Preußcnbnndes zu Tage getreten sei, — An den Vortrag schloß sich eine rege Aussprache an, bei der sich Vertreter der verschiedensten Barteicn ausivrachen und darin übercinstimmtm, doß cs durhrus wünschenswert erscheine, dem elsaß-lothi -iftb-n Becke die Mög ichkeit zn gewähren, sich zu einem deutschen Bm 'esstaa'e zu entwickeln. Mit einem Hoch am das deutsche liberale Burger um ich oß der Vorsitzende, Justsz- rat Metz, die anregend verlaufene Versammlung, " Warnung. Von amtlicher Ltelle wird vor dem Betreten des LahneiscS wegen der damit verbundenen Lebensgefahr gewarnt. Landkreis Kieken. s. Lang-Göns, 23. Jan. lieber de» Wehrbcilrag sprach in der Bersaiiimlung im Same des „Gambrinus" .Herr W. Schäfer, Leihgestern. a. Bersrod, 23. Jan Aus Anregung von Psarrer W a g -- ner-Benern wurde im Sommer 1912 ein Posaunenchor ins Leben gerufen, dessen Ausbildung in den ersten Monaten Psarrer Wagner übernahm. In diesen Tagen haben sich die Bläser zu einem Vereine zusammengeschlosscn. Ö Abend st crn, 20. Ja». Man schreibt uns: Aus dem hiesigen Ton- nnd Ziegelwcrk fände» bisher etwa 80 Arbeiter der umliegende» Orte eine lohnende Wiitterbeschästignng. Jetzt hat die neue Trrektion mehreren Familienvätern gekündigt, am Montag sind die ersten Italiener eingezoge». Es sollen iüe die Folge noch mehr Ausländer an Stelle der einheimischen Arbeiter eingestellt werden. Kreis Fricdbcrst. k. Butzbach, 23. Jon. Ten Geincinden Butzbach, Friedberg, Griedel, Gambach, Münzenbcrg und Ober-Hörgern sind die Beiträge zu den Ge- ländeerwerbskosten für die Herstellung der Nebenbahn von Bad-Nauheim nach Griedel angefvrdert worden, Tic Gemeinden beabsichtigen jedoch, die lleloernahnie der aus sie entfallenden Kosten a b z u l e h n e n. Ter Anteil sür Butzbach soll über 17 000 Mart und sür Jriedbcrg über 42000 Marl betragen. t Vilbel, 23. Jan. Heute wurde der 20jährigc Taglöhner PH. D u p lo i s von Vilbel wegen Sittlichkeits- Verbrechens verhaftet. Ex hat diese strafbare Handlung an Mädchen im Aller von sieben bis neun Jahren wiederholt begangen. Er lockte die Kinder an sich heran, indem er ihnen Geld und Schokolad. anüol. Ter Verhaftete gibt die ihm zur Last gelegten strafbaren Handlungen zu. Kreis Wetzlar. — '«Itzbach. 22. Ion Ter Lcmdwttt Ebr. Decker von liier Ichlackoieie heute ein Schwein, welches dos flmtlicbe Wemictit von 414 Via. wog . Zn bemerken ist 1 terbei, daß as Schwei» nur ei» All»' von etwa «V, Jahr-ii batte und »lelit mit einem 'Rntterichwein von 4—8 Jahren zu vergleiche» ist, welche »> der Regel 5 - < Zentner wiegen. Hessen-Nassau. ss M a r b u r g , 23. Jan. Heute früh gegen 9 Uhr brach im Dachgeschoß eines Wohnhauses am Grün insolge Schorn- steindefeires Feuer aus, das sich rasch auszudehnen drohte. Die freiwillige Feuerwehr, welche schnellstens zur Stelle war, verhinderte ein Umsichgreifen des Brandes. Der Dachstuhl wurde völlig demoliert. Nehmen Sie Biomalz, wenn Sie Ihre Gesundheit und ein gutes, blühendes Aussehen erhalten wollen. Denn Biomalz erfrischt und kräftigt den Körper ungemein. Schlaffe, welke Züge verschwinden, die Gesichtsfarbe wird frischer ^ und rosiger, der Teint reiner. Bei mageren, in der Ernährung heruntergekommenen Personen macht sich eine Hebung des Appetits, des Gewichts und infolgedessen eine mäßige Rundung der Formen bemerkbar, ohne daß überflüssiger und lästiger Fettansatz die Schönheft der Formen beeinträchtigt. Biomalz ist allen durch Ueberarbeitung, Arankheü, Nervosität heruntergekommenen Personen zn empfehlen. Don Professoren und Aerzten glänzend begutachtet und ,m ständigen Gebrauch vieler König!. Kliniken. Der Nachahmung wird gewarnt. Dose I M. und 1.80 M. Eine Kostprobe nebst Broschüre über das echte, flüssige und wohlschmeckende Biomalz ans Wunsch an alle Interessenten völlig kostenlos durch di« Ghem. Fabrik Gebr. Patermann, Teltow-Berlin 196. Mein Räumungsausverkauf beginnt Montag, den 26 . Januar bis 9. Februar 1914 1230 Offeriere: Herren-Schnür-Stiefe! Ö ohne Lackkappe m 7.50 » Damen-Schnür-Stiefe! SÄ , oh . nP : Lacitk * ppe ia SÄ 6.50» Knaben-, Mädchen- u. Kinder-Stiefel b”«b*"* n , ^?. c " tend . Proteen Auf Ball- u. 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Z» den vorgesehenen Umlagen haben auch die Ausmärker beizutraqen. Klein Linden, den 24. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden. Schaum. 1235 Bekanntmachung Die Jagd der Gemciiide Alten -Buseck soll! , Donnerstag, den 5. Februar, nachm. 2 Uhr,. int Gemeindehaus dahier auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. Die Gemarkung umfaßt .1870 Morgen inkl. 800 Morgen Wald und ist der Jagdbezirk von der! Bahnstatiot, Rödgen in IO Minuten, von dem Bahn-! Hof Großen-Busrck in 25 Minuten zu erreichen. Alten-Buseck, am 21. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. __ Körber. _ 1126 Aisrherei-VcrpachtnnZ. Samstaa, de» 14. Februar 101-4, nachmittags, 2 116r, wird im Gasthaus „Zur Krone- su Grebenhain die Fischerei in, Woo-mrabcn der Gemarkung Grebenhain und i,n Müiilgrnbe» der Gemarkung Erainscld auf weitere 12 Jahre oerunchici. 1232 O __ Wroiii i. Cbcrfütftftfi fflrcüenbaiB. _: Jagdverpachtnng. Samstag, Sch 7. Februar 1914, nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Bürget meisterei Bureau dahier die der Gentcinde Reinhnrdshain zustehende Feld-! i und Waldjagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Rcinhardshain, den 22. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Rcinhardshain. Graulich. 1242 Ansstattnniren als Bsnanter- - - — - ..... —— lagen, Stech- hecken, Fieberthermometer, Einnehme- tassen, Franeadencheu, Irrigatore, Kilohpnnpaa na«, sowie sämtliche Verbands-Stoffe kaofen Sie grtt und s.'ichffcmäss in der Med’cinal-Orocjerie zum Kreuzplatz Fernsprecher 706 Krenzplatz 9 [1272a Jagd-Verpachtung. Die Jagd der Gemeind« Ober-Hörgern. Station der Bntzbach-Üicher Bahn, wird Montag, den 2. Februar nachmittags 2 Uhr auf d,m hiesigen Rathatis aus weitere 9 Jahre verpachtet. Oder Hörgern, den 23. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Holler. 1248 Holzverftei^ernng Aus 8cm Eemcindewaid nroihon-Wcibcrn kommen jfrcitnn, den 30. Januar 1014. oormitinns non 10 Uhr ad bei Wirt Moos i» ttrofdori zum „erkauf: Diitriki 2,1 Tickebau: Eiche ~ 17 Rm. Rollen, 2m ia.. 40 Rm. irtjcii- u. SnüoDelliolA. Buche -12.7 Rm. Schei,- und Kniinreihoi,. 032 Rm. Durchioriiiiugsreiiig. Di,tritt 221, Schinnbecken: Buche - 400 R,n. Reina. Dlstrit, 0!> Eichwaldli'miiilitf Eiche-«Rm.Rolle», 2 Mir.40 Rm. .'innvvci. 700 Rm Durchioritungsreisig. Ärosdorf. den 23. Januar toi 4, Ter Sürnetmcirtvr. 12438 Gelegenheits-Angebote Ein Posten zurückgesetzter Teppiche sowie mbu ein Posten Linoleum-Reste in allen Grössen zu bedeutend herabgesetzten Preisen Teppich» u. Gardinenhaus Ernst BloednerNachf. Inh. W. Docter Telephon 172 Gegründet 1883 Holzversteigernng im Gambacher Gcmeindewald. 1. Elan- nnd üntxholzrcrsteiceraag, Donnerstag, den 20. Januar: 84 Eichenst., 10—40 cm Xurctim., 3—12 m lang — 30.10gftm. 301 F,ch enit.,14-21 „ „ 8-14 „ „ 02,24 „ 10S4 Fichlenderbslangen, 7—13 cm lurilim., 5—13 ra Inn- — 78,14 Film, imeisiens Sparreni. II. Brennhoiz. Freitag, den 30. Januar: 33) Rm. Buche»-, 11 Nim. Eichen-Scheuer 218 „ „ 38 Rm. Eichen-, 8 Rm. Fichien- Knüovei 8J10 Stück „ 1070 Stück „ 4M Stück Ficht.-Wereil 87.0 :llin. .. 22 Rm. „ 35. Rni. Flchten-Slocke Busammenkunsl an beiden Tagen vormittags lv Uhr. MN PohiaSnIcr Weg i» der 'Nahe des EisenbahnübcrgangS ! bei der Linde. Gambach. den 22. Januar 4014. I1250D Grohh. Bürgermeisterei Gamboch. ___ Rc uhl. _ Holzverstergerung 1 Fürstlich Soimfifchr Lbcrsörfterci Hoiieiifolms. Donnerstag, den 20. Januar, vorm. l0>.. Ubr, im Lokale des Gastwirts Kraii zu Eiieriiüaud. ! Tiür. Windetbach. Üinnholz: 2 Rm. Birkenrolteu, ! 12 St. Nadrlbauholz mit 3,08 Fm., tl St. Terbbangea 2 Klasse. Brennholz. Buche: 142 Rm Scheu ».Prügel. 80.80Hdt. Weilen. Eiche: 30 Rm. Prügel, 32,20 Hdi. Wellen. Birke: 1 Rm. Prügel. Erle: > Rm. Prügel. Fichte: 3 Rm. Prügel. Freitag, den 30. Januar, initiags 2V, Uhr, im , Lokale des Gastwirts Schlierbach in 'Bieber. Nuhllolz. Eiche: 10 St. Wagendeichseln. Fichte: 2 St Bauholz um 0,52 Fm., 27 Sk. Derbslangen 2 —3. KI. 13 St. Reisiiangen. Brennholz. Buch»: l80 Rm. Sche, ! und Prügel, .70,20 Hdt. Wellen. Eiche: 10 Rm. Prügel, 10,70 Hdi. Wellen. Nadelholz: 3 Rm. Prllgct, 8,70 Hd> tti eiern ll am i nrollen. _ i 125t D Holzversteifterung in der iürftlichcn Ober fürs!erc» Sich. Montag. de» 2. Februar, vormitiaaS »>', Ubr. im ' Distrikt Meckbach: Scheiter, Rm.: 35 Buchen, 1 Eiche irund>: Knüvvel. Rm.: -.70 Buben, 02 Eichen, 2Birken. 17Nadel bol,: Stockt,oiz, Rm: 20 Buchen. 10 Eichen, 10 Nadelholz: ReiSholz-Wellen: 3100 Buche» idabei tOich Forstwellen,, 800 Eichen. 150 Nadelholz: 10 Fichten Schichibanien - 00 Rm.: 37 Eichen Garteuvioüen ,2.20 Mir. lang! i,»2 Fiim.,' Ol0 Fichten Drrb iangcu — 20,12 Fstm. izu Spalier-. Waaner- und Weiübindersiangen »eeianei,: 140.7 Fichten Reissinngen — 10.01 Fstni. iSvalierbotz,. Die Buiammenkunsl ist ans der Kreisstrahe Lich — Hattenrod beim Sieinbruch in der Meckbach. Dienstag. den 3. Februar. vormittags 0> Ubr. i,n Distrikt Haler iAibncherhos Seilei: Scheiter, Rni,: 540 Buchen, 20 Eichen ,ru»d>. I Birke: .gnüvvel, Rn,.: 200 Buchen, 43 Eiche», 2 Harilaubhoiz: Siockholz, Rm.: 17Ki Buchen, 22Eichen, 2 Nadelholz: Rcisboiz-Welleu: 4170 Buche», 300 Eiche». 22 Eicken Garlciwioiic» -- 1,61 Fsim. , Die ZllMmmenkunsi in auf der Schneise beim Peirn : Stein. ,,______ 12468. Holzverfteigernng Donnerstag, den 2». Januar l. I. vorm von 9 Uhr an soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Radenkopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 6 Eichenfiiimine l. Kl. v. 60—90 Ztm. Durchm --- 9,13 Festrn. 5 Eichenstünime 2. Kl. von 50—59 Ztm. durchm. — 4,07 Festrn. 5 Eichenstämiue 3. Kl. von 40—49 Ztm. Durchm. ---- 5,36 Feftm. 15 Rm. Eiche-Nutzknüppel 2,50—3,00 Mir. lano 9,00 Festrn. 15 Fichten Derbstangen mit 1,34 Festrn. 128 Rm. Buchen-, 12 Rm. Eichen-Scheit, 94 „ n 42 „ „ 8 Rm. Kiefern- Knüppel, 44 Rm. Buchen-, 34 Rm. Eichen-, 10 Rm. 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