Nr. 14 vierter Blatt ©ifrfjc m täglich ihlt Ausnahme bcS Sonntags. ^ Die „Clcfjcncr Z-millenblgt!»" werde» dem .Anzeiger' vienngl wöchentlich deiqelegt, dar „Kreisblalt für den Kreis Siegen" zweimal wöchentlich. Tie „candwirischaftllchen seit- ftagen" erichcmen monatlich zweimal. 164 . Jahrgang Zamrtag, 17 . Januar 19 $ Rotationsdruck und Verlag der Brubl'schen Universuäls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gietzen. General-Anzeiger für Gberhefsen Redaktion, Ervediiion und Druckerei: Schul- siratze 7. Expedition und Verlag: e^sjöl. Redaktion: e^SII2.Tel.-Adi.:AnzeigeriÄ>e8eti, Aus dem 3al)rc$bcr djt für 1913 des Vereins der Hausbesitzer in Sichen. Bon Herrn R-ch'sa-wall Raab. Gießen, erbal'en wir ft>r iienbe für die ©teijener V.chältnisse recht inteceisanten Erörterungen: Im abgelauienen Geschäfts'ahr stockte die B a »t ä t i g k e i' vollständig, wenigstens soweit Privatbanken in Bc'rachl kommen Das Geld war dis gegen Endendes Jahres, wo chn- g„ssgl!e-> Geldslüssigfeit 'ich anl-almte, teuer Das Vcrtrguen in di- Kreditwürdigkeit ist stark durch manche unlicb'amc Ueberraschungeu erschüttert worden, zuletzt durch den schon seit Iabren -,u ex. wartenden Zusammenbruch der Lo'larer Grweibebank Den H a „ s b c ss tz e r st a u d in Ziesten derü'-r' die» sehr, "ick't nur deshalb, weil in unmittelbarer Rahe Gießens ein lange Zeit für solide und proweriercnd gehaltenes In'situt iallierte, son dern weil in Verbindung mit der h e s s i f ch en Pit n offen schastskrisiS das Vertrauen in weiten Kreist-, dadurch ein-— bedenklichen Stotz bekommen hat. Die Landkassen, deren Einleger unge-'stlm ihr Geld fordern, kündigen i dr e zweiten Htz votheken, die sic hier und dort in städtischen Oh- jekten stehen haben. Der private Geldgeber zieht sied immer mehr von den, Hnvvthekenmarkt ülck Sogar die I'I stitute, die daS Hyt-othekendarledensgef^äst al- ihren eigentli^e" Zweig vflegen, Verlagen. Es ist bereits soweit gekommen, daß die Beleihung sogar an erster Stelle nicht nur, was Geld- bc schaff un gskosten und laufende B erzin,'una anlanot teurer geworden ist, sondern datz sie aus ernstliche Sch-oierj-- keilen stützt. D-NII die dingliche Sicherheit allein den Gkldintercsstnten nicht mehr zu genügen. Eine Bcglcitcrschei nung ist das Herabgehen der Belcihungsgrenze an- Angst vor Aus'ällcn bei Zwangsversteiaeninaen. Es ist klar, datz derartige Verhältnisse, die durch TrautloSbauer noch verschlimmert worden sind, zu einer bedenklichen Kredit- gesährduna führen mutzten, ei» Zustand, unter dem der solide Haushesitz am allermeisten leidet. Der Verein behält die'e Notlage dauernd im Auae und er hat Schritte getan, die Schwierigkeiten bebeben zu Helsen: so hat er neuerdings wieder beim beffischen Landesverband angeregt, in einer Eingabe an matzgebender Stelle die Herabsetzung des Immobilienveräutz crungs- und des H N p o t h e ke n l-e m >-e l s wwic der städtischen Besitzwechselabgabe l.öO Proz. Zuschlag) zu beantragen, und der Landesverband hat diese Gegenstände aus seine Tagesordnung vom Ist. ldannar '91 > v-n-izt Um den BeicinSmitaliedern westerzuhelten, ist der Verein he strebt, seinen W o hnu ngs nach weis weiter auSzug e st alte n: er erwartet aber auch volle Unterstützung durch seine Mitglieder. Bei der Stadtnervrdnetcnwahl glaubte der Verein nicht akti" und ö-sentlich bervortreten zu sollen. Zu Vereinen ähnlicher Richtung, wie Verkehrs» er- in, Gartenbau nerein, unterhielt unser Verein gute Beziehun aen. Dem ii Vilbel nen sick, bildenden Hansbesixervercin wurde Material zur Ver'ügung gestellt. Bon allgemeinem Interesse wird die Tatsache sein, datz bei den Reichsbehörden Erörterungen wegen Wobnungssür« sarge und D o h n u n g s i n s p e k t i o it stattiindcn, da man ossenbar diese Materien durch ein Reichsgesetz (wenn auch nur in der Form eines Rahmengesetzes: regeln will. Es sind hiervon Einwiiknngcn aus das Wohnungswesen und damit aus die Verhältnisse des Hansbesitzes nach mehrfacher Richtung zn erivarten. Erwähnt werden mag in diesem Zusammenl-ang, datz durch eine Rovcllc zum Strafgesetzbuch u. a. der ..Hausfriedensbruch" eine andere Normierung gesunden hat, sowie datz die unbefugte T ch l ü s s e l a „ s e r ti gu n g durch Private unter Strafe gestellt worden ist. Gegen den Landcswohnungstnsvekto - Gretzsck, el hat der Mainzer Schutzvcrband wegen nach dcsseir Auflassung zu scharfer Bemängelungen Verwahrung eingelegt und auch durch den Landesverband Vorstellungen eiureichcn lassen. Der Verein war eingeladen worden, sich aut der Inter- n a t i o n a l c n B a n s a ch a u s st c l l u n g in Leipzig zu beteiligen, hat aber in dreier Sache nichts unternommen, da der Zeittraloer- band, einzelne Verbände und Vereine die Ausstellung mit Material beschickten. Von den durch den Verein in öffentlichen Versammlungen behandelten Gegenständen seien bervorgehoben das Referat des Rechtsanwalts Raab in der Hauvtveriammlung vom fre 1 ' COGNAC in Langen b/Frankfurt a /M. aus Charente-Wein destilliert. Hauptnicderlage: Adolf «el*sc. Glossen. 12. Februar 1913: „D i c Belastung vo u Grund und Boden, insbesondere mit Steuern und Abgaben, iowic die schwierige Lage im Hnvothckenmcsc n". Ergänzt wurde dies durch i ine Mitteilungen aus dem lep'en ' ä d t i f tf) c „ Verwaltungsbericht in der autzerordent- ichcn Generalversammlung vom 17. März 1913, worin u. a. argelc't nnirdc: das: 22.6 Pro;, der gesamten Gemeindesteuer durch die Grund- steucr »isgebracht werden. In dieser Veriammluua sprach ferner aus Veranlassung de "'ercins da- Vortzandsmitglied des Darmstädler Vereins Spcck- - ardt über: Zweite Hnvothcken. Der Verein ha'te in der Folge Kor, diese Frage weiter zu 'Wörtern und bei rassend-r Zeit durch eine K o m — > s si o n weiter- b-a-b-'tcn zu lassen Man Int sich die LisiAg s> aedackit, datz -ntwe'-er eine erststelligc Be'eibung f>i' 89 Prozent bei vpro-entiger Verzinsung ei,Ischl. Amorti''a'ioi, gn'n'äeben sei. oder t. Hnvo tbek bis CO Prozent. 2. Hpvotb k mit weiteren 20 Pro-ent. 6'iVS mit .9 Prozent einschl. Amorlisa'ion'' ;u verzinsen. Tic Stadt, mit der gelegentlich hierüber verbandest wurde, zeigte keine Geneigtheit: auch das Ejntr-ten des S'a^t'-e-ordne'-» Pro'. Ilrstadt war ohne Ersvlg. Man will die Täligknt der Kommission dann vom Verein ans cinsctzen lasten, tvenn die Stadtverordnetenver- ammlnng voll' ändig und der Geldmarkt entlastet ist. llebriqens hat sich inzwischen auch die Reichsrcgierung mit der Frage der 2. H n v o t h e k und der dabei bestehenden Rot belaßt, Ob hieraus -Iwas brauchbares süc den Hausbciitzer- 'and hervorgeht, bläht abzuwarten. Die gelegentliche ?lussv rache unter den Verein s- Mitgliedern betraf u. a. das ungünstige Verhältnis zwischen H a n s c i n n a h m e n und der Belastung, scrner sic Höhe und die Amortisation der Ka n a l g c b ü h re n , die 2 tratzenko st tu Beiträge und das Wassergcld, Schä- -igunoen durch die Schorn st einseger und ihre Gebühren. Versicherung gegen H y v o t h c k c n a u S s a l l, die Anregung von V c r t r a u e n s m ä II n e r n , P r o p a g a n d a, von der Bekanntgabe des E i n g a b c i n h a t t s des hessi'chen Landesverbandes an die Verei-Smi,"lieber. Dies ist leider ni'bt so einfach, wie der Uneingeweihte sich das denkt. Denn der Lande nerband be'atzt sich dauernd mit einer Menge von Gegenwänden. Soweit möglich, nimmt der 1. Vorsitzende unseres Vereines an seinen V-rhandlnngen teil: in Verhinderungsfällen läßt er sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten. Ter Landesverband beiatzt? sich unter anderem mit der Bil - l e t t st e u e r, den, Prosek, einer eigenen Zeitung, mit den Schorn st cinscgcrgcbührcn, den, Brandoersichc- r u n g §w e s c n, Wassergcld und mit der Frage .der II. H v - votheken. Er hat sich auch den Klagen über Härten des neuen Gemeinde st euergesctzes angeichlossen und hierzu eine Eingabe in Aussicht gestellt. Die Erfahrungen liegen jedoch wegen Kürze der Gesetzieltuug noch nicht vor: der Hauvtbeschwerdcvunkt scheint die Richtgestattung des Schuldcnabzugs zu sein. Ferner wandte sich der Landesverband gegen das Gebaren mancher Banken bei Verlängerung » o n H v p o t b e k e n. Es wurde gerügt, datz eine Kündiguna bisweilen, nur erfolge, um Me Provision fiir die , G e l d b e s ch a ss» n die Interessenten und die Bel.ördcn, sowie die Oesscntlichkeii durch Tchrist und Wort ausgeklärt und bearbeitet. Tic Versicherungsanstalt deutscher H a u S - und Grundbesitzer erschien dem Verein wichtig genug, datz er am 12. Ro cmber 1913 i - ei -er g t besuch en Versammlung durch den Zentralverbrndssekreiär Bessert eine» Vortrag üb-r „rhrc Aus gaben und Ziele" halten ließ. Es ist inzwischen auch ein Vertrag über die Vcrsichenmgstätigkcit mit der Anstalt zustande gekommen: der Verein Hai in wiederholten Inseraten aui die 'Anstalt hingewiefen, die von und sür Hausbesitzer gegründet worden ist, und har seinen Mitgliedcnr emvioblerr, alte Vcr- sicherungsvcrträge zu kiindj-en und neue Versicherungsverträge nur noch mit der eigenen Anstalt abzuschlietzen. «j ', P ket .>5 Pf g. 1 - Paket 0 Pf ff . (»**hv Niederlagen: Ph. (»ans, Dammstiaßo34. 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Sievers, über den Ponama-Kanal, der voraussichtlich im Lause diekeS Jabrcs im vollen Ilmlanae dem Verkehr übergeben werden kann^ Ter Gedanke, einen kürzeren Seeweg zwi'che» Europa und Ostaiien zu ermitteln, der damit seine Verwirklichung erhält, hat »ich! nur die Veranlassung zur Entdeckung Slmerikas gegeben, sondern auch ''"liier noch alle Entdecker von Christoph Eolumbus bis Magal- haes aujs äußerste beschäftigt. Auch die hervorragendsten Eroberer aller Rationen aus dem neuen Erdlcsi, vor allen Cortez, ließen den Plan nicht aus dem 'Auge, eine Stelle zu finden, die es ermögliche, Amerika guer zu durchschisien. Nachdem man sich überzeugt hatte, Hatz eine solche Möglichkeit nicht bestehe, auch die llmichisiung des Erdteils im Norden durch die Hudsonsbai nicht ernstlich in Betracht tämc, verdichirien sich alle Projekte in den bereits im Jahre 1330 zum erstenmal aiiigetouchicn Gedanken, Mittelamerika an seiner schmälsten Stelle von Meer z» Meer zu durchbreche» Allein ein solcher Plan mutzte rt-t der Unzulänglichkeit damaliger Zeit in technischer und sinanz'cller Hinsicht scheitern. Als aber die Franzosen im Jahre 1879 den Snezkanal dem Verkehr übergeben hatten, wandten sic sich mit der ihnen eigenem llnternchmunaslust dem alten amerikanischen Projekte zu und schiften als Grundlage die Panama-Gesellschaft. Von den fünf vorhandenen schmalen Stellen Mittclamcrifas wählte deren Leiter. Ferdinand de Leneps. den Isthmus von Panama bei der Stadt Eolon als Angriffspunkt und begann im Jahre 1881 den Bau. Der Kanal war als Niveaukanal aedacht. Nachdem aber das Werk bereits die Summe von 1100 Millionen Mark und ein ganzes .Heer von Arbeitern verschlunaen hatte, kam im Jahre 1887 der finanzielle Zusammenbruch. Ms jedoch die Union mit dein sieg- reichen .'lricac gegen Spanien ("1899t in die imperialistische Politik elngelreien war, nnitzie sie ernstlich daran denken, zum Schutze der neuerworbenen Philippinen den Osten des Reiches mit dem Westen durch einen direkten Seeweg zu verbinden. Die Weltlage war den Amerikanern günstig. Durch den Burenkricg war der Hanvtmiibewcrber in Ostaiien, England, lahmgrlegt und zu Konzessionen an die machtvoll ausstrebendc Union bereit.' Es vcr- als [mrin gPrgssE. | Viele Ausland-Patente Schont die Wische. I selbst die feinsten [ Gewebe. Kein Zer- f brechen der Knöpfe [ Einfachste Handhabung ohne Gummiwaisen. Ganz aas Stahl and Eisen; feuer- etr. Tel. 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Mel düngen unier Darlegung der Verhälmsise unlcr . 1.8199 besärder, Daube & Po., Berti,> BW. 1«^ _187,2i. 3S// A.GRAEFE & CO. ~giessek*ä HEIZKÖRPER-MÄNTEL BELEUCHTUNGSKÖRPER KAMINE nach gegebenen u eigenen EntwUrfea Künstlerische Ausführung I Handarbeit Gebrauchsfertig versandbar. ■a eine Würfic von 420 Ctmbrntfilomctcrn ein» ;ic von 28 Metern Gr ift bitrrft Aufstauen jitfTtero 19011 nuf feint alten üterfite wir Beteiligung am Bau und begnilgte sich mit der Neutralisierung. Es bandelte sich letzt' um die Frage, ob man den Durchstich über den Niearagua--Iee oder weiter südlich durch den Isthmus von Panama leiten wolle Der Kongreß entschied sich ' tr*n-?i für Panama Die Schwierigkeiten aber, die die Republik Golumbien dem Plan enlgegeuiedcn wollte, fanden ibren raschen Abichiuß durrfi den Atlsbruch einer Revekution, an der die Amerikaner sicher nicht unschuldig waren, und die Trennung der kleinen Nevublik Panama von Columbien Da? neue Staatsweien verkaufte den Amerikanern für die Summe von 42 Millionen Mark die ledige Kanaltone in einer Breite von 16 Kilometern und einer Länge von 83 Kilometern, Fm Fahr 1901 erwarb die Union von der französischen Panamg-Geseuschai für 170 Millionen Mark alle Rechte und Anlagen, und nun üand der Ausführung des Plans nichts mehr im Wege, Zuvor war jedorfi norfl die schwierige Frage zu lösen, ob der Kanal als Niveauoder als Schieusenkaval gebaut werden falle Der Kongreß entschied firfl fi'ir den enteren, allein Noosevelt löste den Kongren auf und der neugewadlte entirfned sich für den Srfilrulenkanal. dessen Ban im Favre 1606 ernstlirf, in Angni'f genommen wurde. An die Spitze des Riesenwerks wurde C&crft Goeihals gestellt, der dem ganten eine mililärisclie Organisation verlieh, die firfl ausgezeichnet bewährt bat. Zunächst wurde niik dh'i.'nischen Maß- nahmen begann-'! Die beiden Städte Colon 18ft;t0 Einwohner! und Panam " 000 Einwohner Ivaren als Fichcrhöhiep irfilimm- ster Art berürfugt hierin muhte zunächst Wandel geschaffen werden. Durch Bekämvfung der Moskitos, durch Errirfitunci gesunder, auf Pfählen ruhender Wohnungen und durch Nieder» leonng der nuoesundeüen Strahenzüge wurde diele erste Aufaabe glänzend gelöst. Wenn es von der im Fahre 1855 ^vollcil- deien Panama Eisenbahn bildlich hethi, das? unl'r jeder schwelle ein Toter ruhe, io iü die Äanalzone heute von <>.>000 Menicfien bewohnt, die nicht nur in sauberen und gefunden, sondern aurft reizenden, zum Teil sogar vorn.'hinen Annedllinaen Ivohnen. Der Kanal beginnt aus der aklantischen Seite bei Colon eigentsich bei Christobal! mit einem osieuen Kanal von II Kilometern Länge, Tann total bei Gattin die schwierigste Stelle am dieser Seite, die Ueberwinduna einer Badenschwelle von 26 Metern Höhe Durch eine Schieufentrenve von drei hintereinander liegenden Pgrallelschleulen steigt das Kanalbett binmis ,u dem lünstlichen See von Gatnn. der nimmt, bei einer Tie, des Ehagres-Fluises vermittelst des 2500 Meter langen Gatun Dammes gcbildct worden Dessen Sohle bat eine Breite von 67)0 Pietern, seine Krone eine solrfie von 30 Metern. Iran dieser gewaltige» Stärke ist der Gatun-Damn! die wundeste Stelle des Kanals Nach einer Seestrecke von 39 Kilometern iolqt in einem Einschnitt von 13 Kilometern Länge der Tnrchbncch durch die Wasserscheide ini Culebra-Cinschnitt, Hier waren von 160 Millionen Kubikmeter Erdabhub lim ganzen> all-in 70 Millionen Kubikmeter teils Fels, teil? eingeivrengte Tonmasken ,11 bewegen, hundert Damtissrftanfeln waren vier am Werk, und jede einzeln' förderte täglich 1200 bis 3000 Kubikmeter, so dah täglirfi 175 Züge zu je 22 Wagen erforderlich waren, um das Material sorittiichasscn, Gesährlicbe Rulsrfiungen, deren cm gau-en 18 das Kanalbett wieder verschütteten, drohten hier bei Culebra das Werk zu hemmen, wenn nicht gar »mnöälirfc zu machen. Man basst jedoch, trotz der Erdbebengesahr, mit der Zeit über diese Erdbewegungen Herr zu werden, namentlich dann, wenn erst einmal eine Begetationsdecke vorhanden sein cvird. Am Ende de-S Culebrcr-Einschnitts siegt die Pedro Miguel-Schleuse, von wo aus der Kanal wieder zum Stillen O-can absieigt. Nach der Migucl-Schlcufe erreicht er zunächst den kleinen Stausee, den Mira- slores-See, aus dem die ewerstufige Miraflore-.Schleu'e zum offenen Zusabriskanal hinabsteigt, der nach 13 Kilometern Länge bei Panama s".'v. 7*1afboa in den Stillen ^r-an endigt. Zur Sicherung des Kanaleingangs und mächtige Steindämme an den Eingängen errichtet, die als Wellenbrecher die Periandung des Kanals verhüten sollen. Die hoben Baufosicv des Kanals im Betrage von etwa 1700 Millionen Mark taffen eine annehmbare Verzinsung drs Anlage- kapitals als sehr unwabrfrfceinlich erscheinen, aucli wenn recht Hobe Abgaben von den durchfahrenden Schiffen erhoben werden. Da die Amerikaner danach strebe», diese Abgaben nur von den fremdländischen Schiffen zu erheben, so hat die Erbauung des Kanals bereits zur Trübung der Bc Ziehungen zu anderen ieeiabrendeu Nationen Veranloiiiing gegeben, die ihren Niederschlag in der Weigerung Deutschlands und Englands, sich an der Welfansstel- Inng zu San Fran'isko 11915) zu beteiligen, gefunden haben. Wenn der Kanal auch für die Union In »vlitifcher lind wirtichaft- Iidter Beziehung von weittragendster Bedeutung fein wird, io hoben die enrovoEchen Böller nicht viel von ibm !II erwarten. Für Deutichland und England ist der Weg nach Ostasicn durch den Snezkanal kürzer, olio vorzuziehen Wenn aber auch die Verbindung mit Austraiie« durch den Panamnsonal etwas abgekürzt würde, so gebt den Schiiten auf diesem Wege der wertvolle Zwifchenverkehr verloren, der ihnen ans dem Wege durch de» Suezkanal lohnenden Erwerb bringt. Doch auch der Union -r- wachsen aus dem Bau des Kanals Vervflichkunaen, die zu erfüllen ihr uicht leicht raffelt dürfte. Sie wird den Kanal befestigen und mic einer kostfvieligeu Besatzung van 12000 Mann besetzen, Ob diese fedoch in, Kriegsfälle imstande sein würde, den Kanal gegen o—s.—-''s-'^reich^l^erteidtgeu, erscheint bei der -Verpacht;; ng. Donnerstag, ö«,i 22. Januar 1914* vor- niittags von IO Nhr , soll ui dem alten Schul- saal dahier die der Geinciiide Rödgen zustchende Wald- und Jcldjagd auf weiter« 6 Jahr« verpachtet werden. Die Gcmarkuna umfaßt zirka 1800 hessische Morgen. Rödgen, den 16. Januar 1914, Großh. Bürgermeisterei Rödgen. Stein. »38 Aagd - Verpachtung. Freitag, den 30. Fanuar l. I.. m'ittags 1 Uhr, fall im Rathaus dahier die der Gemeinde Holtheim zusteheude Feld- und Waldjagd in zivci Teileii^ auf weitere 9 Jahre verpachtet werden, Tie Straße istambach—Laug - Göns scheidet. 906 Holz h e i »i, den 16, Januar 1914, Großh, Bürgernieisterei ,Holzheini, _ K l o tz. Bekanntmachung 1, Unsere Gerichtsschreiberei ist täglich, aüsgeuom- nien der Lonn- und Feiertage, von vorniitlags 10 bis 12 Uhr für die Rcchtsucheudeu geöffnet 2 . Als Amlstog wird der Freitag jeder Woche und zwar von 9 12 Uhr vormittags und von 2 bis ü Uhr nachmittags bestimmt. Für Grundlmchsack»«» ist der Mittivoch und zwar von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags festgesetzt. v Außerhalb der angegebenen Zeiten hat mit Ausnahme dringender Fälle niemand Anspruch auf Anhörung bei Gericht. Hungen, 10, Januar 1914, Großh, Amtsgericht, 903B An» Stadt «nd (aHl> Gießen, 17. Ignvqr 1914. Winter in «(öfter «rntzbnrg. Wie viele besuchen im Sommer bas liebliche, friedliche Arnsburg. diese Perle der Nördlichen Wetiera»! .hunderte, ja Tausende wissen zu erzählen von seiner Schönheit, die sich verbirgt innrer Waldesgriin und der alten Klostermauer, Sie können nicht genug rühnik» die reizende Umgebung, wenn König Mai sie geschmückt mit Hellem, sriirftem Grün und Blütenpracht, Sie weiteitkrn mit den gefieberten Sängern, die im „Aeußern Chor" nicht müde werden, den Schöpfer und fein Werk zu »teilen. . Wer kennt aber Arnsburg im W i n t e r ? Wer hat es gezehen in dielen Tagen? FS, habe heute die Herrlichkeit geschaut und bin überwältigt, ... An der Bergermühle singt der Wasserfall sein altes und doch immer wieder anziehendes Lied, Tann trete idi ein ins ^Aeußere Chor", heute ist dieser urwüchsige Waldstreifen ein reines Märchenland Alles wie verzauberr, Tie Büsche, Schwarz- und Weindorn, Maßholder und Eichengestrüpv sind zu blendend weisien Decken geworden, Fasanen suche» darunter Atzung, Fcne Lärche ist mit weitem Hermelinmantel angetan. Auf der Waldrebe, die sie bis zur Spitze überranlt, har ein seiner Künstler den blendende» Mantel -rusgebeeftet. Eine Grupue lnnger Fichten trägt Pelzkappen g»i beit Kronen Auch ihre Nachbarin, die ernste, knorrige Eirfie, bat eine Spinenhanbe aufgecetzt. Wie flatterhait waren im Sommer die schlanken Birken, heute »eigen sie scch ehrfurchtsvoll. Mit ihren sonst so zappeligen Armen halten sic sich an Mutter Erde feft. — Fetzt habe ich die K lastermauer erreicht, Haselnuß- und hainbllchen- stämmchcn bilden hier cm Sommer eine» natürliche» Laubgang, heute aber wandte ich unter kristallenem Gewölbe. Dicht am Psor- tenbau ist ein Gemüsegarten, Zwei Rehe stehen am Zaun, Der Kohl dahinter ladet sie zu Gaste, Dürft ach, der Zaun ist zu hoch. Es tut mir leid, daß irf, sie verscheuche. Beim Näherkommen sehe rrf>, daß auch ein höslein^vergeblich einzudringen sucht. Einige Fasanen sind besser daran. Sie lassen sich die Kohiknospen schmecken, Fa, sie haben auch das Fliegen gelernt. Doch hinein ins alte Älaster, „Friede aus Erden", hier scheint es Wirklichkeit geworden, „Und den Menschen ein Mahlgefallen", füge irfi hinzu im Angesicht all dieser Winterpracht, Die Fasanen im „Psafsenftein" scheinen allerdings vom Frieden noch nickt« gehört zu heben. Denn sie flattern ängstlich von den Bäumen auf, wo sie sich bereits zur Nächtliche hingesetzt haben, wie ich näher komme. Noch ein Bild darf ich »ich! vergessen, Tie FIchien aus dem Hardtberg hier i,st sicher das Ehrictlind gewesen! Nur 8 Tage zu ioät, Schönere Weibnachtsbäuine habe ich nie gesehen. Eben gcihi der Mond auf, Sicher will et die noch fehlenden Lichter aus- stecken Allein das Wendläuten im Dörfchen drunten mahnt mich zur Heimkehr, Schönheitstrunken eile ich dem Baierhaufe zu und danke dem, der mir auV -euc die Schönheit meiner oberhessifchen Heimat offenbarte. Allen lNätuefreunden aber, allen Freunden srifchen Wan- derns, besonders aber den Freitnden Arnsburgs rufe ich zu, „Kommt und schaut!" ** Reich sgründungsseier. In der tnuraen, Sontikao, abends fii/, »br, in Steins Garten stattsindenoen allgemrineic Reichsqründurrgsseier wird der Banersch: G e i a n g v c r c i n , wie man uns schreibt, „Lützows wilde Jagd" iWever), „Reiters Morpenlied" (Pütz), „Wie's dabeim ivac" IWohlgemuth) und „Nachkaesang" (Abt: Baritonsolo Herr hassner) zum Vortrag bringen' Frl, I, Stammler, die viele zum ersten Male narfi ibren Münchener Studien bei dieser Gelegenheit vor der Oessentlichkeit bören werden, wird singen: „Gesang Wevla's" und „lieber Narfzt" von h Wols, „Allerseelen" von R, Strauß, „Wo sind alb die Bluinen hin" von Taubert, „Star vicino" von Salvator Rksa, und „.hossuunch' von Grieg Bon Herrn Hahn werden wir die herrliche Dcethovensche Mondscheinsonate, die aus den Konzertsälen säst verschimmden ist, hören, Ueber den Gegenstand der Festrede des .Herrn v, D i e t i n g h o s s - Scliccl ist srfzon berichtet: außerdem werden noch die Ausgaben und Ziele des Alldeutschen Verbandes besprochen werden, "TcrhessischcBoIksschristen-Bercin,ein Verein zur Bciämvsuiig der S cif u n b 1 i 1 1 r a t u t, fiält tratri Sasmstag bis Dienstag, jeden Nachmittag, im Saale der neuen Schukb zu Lollar eine Ausstellung von Bildern verschiedenen Genres ab. Gleirfizeitig findet eine Tamvolaveklosuiig im Saale statt, wodurch es jedem Be- juchrr möglirf, ist, ein Biid zu gewinnen. Der Eintritt ist frei, ** E i n seltenes N a I u r s ch a u s p i e l. Der gestrenge heurige Winter ha! nicht nur draußen in Wald und Flur durch Rauhreis und Eiskristalle entzückende Bilder ge- scliafsen, anrfi innerhalb der Stcidtpfcihle gewahr! das Auge so manches Ungewohnte und Erhebende, das die Winterkälte hervorgezaubcrt hat. Sind doch sogar die niedlichen kleinen M - ' M ' -• 11101(11 aum im Sfrihnn tenller 8er >13 1 lähriger Lehrgang mit itaactichem Examen, ei -hauadaltcingairfiutc: 5- jähriger Lehrgang, cli -roetiichnte: Dauer dev Kachknrse :«> Bormittage. Unterricht 3 mal wüchenilictc, !N4I1 Beginn aller Kurse I, Avril, Wohnung und Ber- vuegung iür auswärtige Schülerinnen in der Änstait, A» melduugcn bis svätestens 15, Februar erbeten, tziäherc Aiiolum, uns Brofvekle durcl, die Anstalt, An den, wölben, lca, 2»,al itattsj,wenden Abend- kui-us tviinenFSchiiieriicileii teilnchnieu. Unterricht frei, Becgutuva iiir »Ibenvcncv :iä 'Via. _ Adolf Hochsteüer, Dentist CjirosNen- Ulimeck hei Giessen Telephon Nr. 11 bringt hiermit sein neu renoviertes Zahn-Atelier in Empfehlung. Anfertigung sämtlicher Plomben; Zuhn-Rr- Sütr, mit und ohne Unumcnplatte; Zahnziehen, in den meisten Füllen schmerzlos. _ Bei sehonendster Behandlung n. mMiii K en Preisen. Meine Sprechstunden sind von jetzt ab jeden Tag von vormittag 8‘/j bis 1 Uhr, nachmittags von 3—7 Uhr. An Sonntagen von 9 bis 12 Uhr. Meine Methode ist für nervöse und ängstliche Patienten __ besonders zu empfe hlen. ( 9 U 2 wgU>tsm^-z> BlutBtHrn«" CMränf m ci tnüglld,tm w»tzc,-cchmo14 (103*. Schweiz 211 224>, Serbien 24 (30', Spanien 42 (47), Türkei 23 (21) Die cjahi der deuiichen Beineher sank von 1912 ani 1913 von 25 815 an( 25 147. Ebeniails veriuinverie sich die Zahl der abgegebenen 'Bäder von 486 157 ani 4M)ö20. 8 Bad-Nauheim, 15, Jan, Aus Veranlassung des B i l d u n g s v e r e i n s gab heute das Rhein-Mainisclic Verba,cdsthealer im Sprudelhdtet Anzengrubers „D c r M e i n- eidbaucr". Das dreiaktige Volksstück ivurde trefflief) dar- gestellt und fand eine sehr beifällige Aufnahme, (ßeridittioaL 4- Bautzen, 14. Jan, Ein Vorfall, der mit Rücksicht aus die bekannten Zaberner Vorsälle hier allgemcin beivroctien wurde, barte vor der Straikammcr des hiesigen Landgerichtes ein Nadst'piel, vor welehcr sich der Elfenbeinbildbauer Nirftard Lange aus Bautzen wegen öffentlicher Beleidigung des Obersten hoch, des Kommandeurs des hiesigen Infanterie-Regiments, zu verant Worten hatte, Tie Borgesrfnchte des Falles ist, joigende. Der Angeklagte war am Nachmittag des 26, November mit zwei Bekannten in verirfnedenen Airtschaiten gewesen, Schließlirf) hatte sich ihnen auch der Pizeieidwebel Zielkc (de'Ä genannten Regiments angcichlosfen und die Geielljchait begab sich zum Bahnhol, um im dortigen Wartesaal nach Bier zu trinken, 'Als ,ie dort ankamen, trat aus dem Wartesaal 2, Sftaiie ein Herr in Zivil, den der Bizeseldwebrl als den Obersten erkamtte unb vorfrfiriitsntäßig grüßte; der Bizeieldioebel begab sich dann bald nach Hause, Lange Halle sich darüber etwas geärgert, daß Zielke den Obersten, obwohl er in Zivil war, gegrüßt chatte, und unterhielt sirf) mit seinen Bekannten in ziemlich lauten, Ton übe, den Vorgang, wobei die Vermutung geäußert wurde, derselbe könne oiellcirfit für den Vizefeldwebel unangenehme Folgen haben, Lunge bemerkte bei dieser Gelegenheit, wenn das so wäre, wäre das gemein. Ter Oberst, der diese Warle gehört hatte, trat nun näher und iragte, wer ihn kritisieren wolle. Lange verbat sich den, wie er angtbi, schroffen Ton des Obersten und drohte mit Tätlichkeiten, indem er sagte, wenn er salisjatlianssähig wäre, tvürds er dem Obersten „ein paar reingeben". Die Erklärung, daß der Oberst vor ihm stehe, habe er nicht glauben wollen, obwohl er selbst in dem Regiment gedient habe. Oberst horf) sagte aus, er habe im Warte- faal jemand sagen hören: „Was gehl denn das den Regiments- lomntanLcur an?" Er sei dann au, die Gruvve zugegangen und halb' in ruhigem Ton geiagt, der Wartesaal sei nicht der ricchtiga Ort, um derartige» zu besprechen: wenn jemand von dem Obersten etwas wünsche, so möge er in dessen Bureau oder Wohnung kommen, Tarant habe ihm Lange entgegengerufen: „Sie haben meinen Feldwebel beleidigt. Sie haben dem Feldwebel gar nichttz zu sagen!" Lange habe sich daher als aktiven Soldaten ausgegeben, was er, der Oberst, nicht geglaubt habe, weil sich Lange sonst wohl anders fcenoiumen haben würde. Lange habe dann geäußert: „Da bin ich also dann wohl ein Lügner! Wenn ich satisiakfionssähig wäre, würde irf) Ihnen ein vaar hineinhanen!" _ Darauf habe bei Zeuge Cent Lange in ruhiger Weise erwidert, er solle das lieber nicht tun, das könnte ihm frfilecht bekommen, Ter Oberst gab dis Möglichkeit z», in der Erregung victleirfst das „unverschämt" gebraucht zu haben: den AuÄtrück „Lümmel" aber habe er sirfter nicht gebraucht, Rarf, Ansirfit des Zeugen war Lange zu der tragtiche» Zeit nirf)t betrunken. Verschiede,ie Zeugen bestätigen übereinstimmend die Aussagen des Obersten, desgleichen die un- molivierte aggressive Aeußerung Langes:^ „Das ist eine Gemeinheit, den Feldwebel zu fragen! Jn Zivil hat sich ein Oberst ander» zu benehmen, der hat den Feidivebcl ttidrf zu stellen, soviel Jurist bin ich and», un« .das zu wissen!" Die beiden Zech- genossen Langes dagegen erklären unter Eid, der Oberst habe zu Lange gesagt: „Sie sind verrückt! Wenn Sie Soldat wärcm, würde irf» Sie arretieren. Sie Lümmel!" Ter Varsitzende tieß diese Aussage sosort vrotokollieren, — Das Urteil lautete gegen Lauge aut ,'> Monate süesängnis: außerdem wurde dem Obersten die Publikatiansbesugnis zugesprochen, -d Ein S t i e t t > II d des Lebens. Vor dem Schwur» qerirftt in Kastei hatte sirf) der IKjähriae Fursoraezöglina Theobald Tobt von kPolkmarhansen ivegen vorsätzticher Vrandstiltung zu verantworlen. Der 'Angeklagte, dessen Glleett schon in seiner trübest«» Fnaend darben, io daß er sie überhaupt nicht gekannt hat, war bis zu seinem 6, Lebensjahre in einem Rettnnasheim für verwahrloste Kinder »utergedracht und wurde später zu einem Tagelöhner nt Pflege gegeben. Schon im Aller von 14 Fahren kam er wegen Ticbstahls mit dem Scraigeieiz in Konstili und wurde nadt verbüßter Sträte einer Erziehtmgsanstalt überwiesen und nach einem Fahre zu einem Schremermecster in die Lehre gegeben. Hier entlief er zunächst, ivnrde aber hold wieder ergiisten »nü bei einem andere» Meister untergebracht, va» ivo er eben- ialis davouliei. Ans Zorn über sein Gescl>ick steckte er in der Nähe von Obermölliirfi im Kreise Fritzlar einen gioßen Stroh- dfemen a» in,8 flüchtete dann nach Kastei, wo er zunächst in den Straßen »mherirrte, bis er gege» Abend nagenden Hunger ver- fdürre. Ta er keine 'Miliel besäst, deitselben stillen zu können, zün eie er in der 'llniregmig über das ihn verialgende harte ~ stdLs(-as'.-ÜL-tr .'tcslrim iiiieii eines Gärtn ers an. d^( Ivnh dl» Giessen Mäusburg 12 Tel. 2010 J) 917 ---;- 7 = toynu . . wer- tandsstolie, Irricalore nebst Ersatz teilen, nüchpnmpea, Broith Ji-jhen, Ltibbindon tsw., fi rn. Sameabinöei Blrlel eie. kauft man gnlti.bill.indcr . - _--;----.«.„..nuu uiauguru.Dm.tnacr Medicmal-Drogerie zum Kreuzplatz :: Krenzplatz 9 | Pur »nm.-nhcdnrlsarliki-l nnr ............... 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U. statt. der Nanto um nie Adresse dio* Einsen-1 ,rs. 3. Garen dto von den Preisrichtern re- 0. Keiner, welcher direkt oder indirekt trofTVnen Entscheidungen, wolcher Art Immer, mit dem Pi Spar nt Stontoiygen etwas zu tun bat, darf nichts «-ingeweudet werten und sind dieselbe, darf an dom Preis« ewerb tciluolimen. als gtltig ifti-1 gesetzlich bindend zu hetrachteu 6- Falls luoüreio Uleirlibeiecbtigto vor- Nur solche, welche hierntt in allen Punkten eiu liaoden sind, wird der Preis diesen zu gleichen j verstanden siud, dürfen Sich an dem Pretsbeweih Teilen zuerkamit. beteiligen. Bezüglich dieses Preisausschreibens wird mit den Interessenten keinerlei Korrespondenz geführt. Die namentliche Veröffentlichung der zugefallenen Preise erfolgt am 5. März 1914 im ..Berliner Lokal-Anzeiger“; Frankfurt a. M., „Frank furter Volkszeitung“; „Kölnische Zeitung“ und „Münchener Neueste Nachrichten“. Quittung des k. k. Notars Ludwig HackmGller, Wien,!., zum Zwecke der Preisverteilung, empfangene 10.000 Mark. nntn k.fc.Notar SoslStlgt hlarlf.von der S toiorygcr.-Cospsay tlnaa _' JOO» lfcrk_(lai tlelch 13CCJ »zoaert l «11 «er iatrMetTAfl Ich« Wal «tu* erhalten rt. Mb' >, dieeon hf.rna örniflanchen etc. Tel. Rr. 165 Edgar Borrmann Neustadt II Kimen waren, llnu. nnd Kliehenjjeräte Carl Schwaab 5 elterswei 23 Hodieferant Telephon 27 Verte Bezugsquelle fOr :: feine Delikatessen:: Zuverlass, tleterunj fOr Gesellschaften in allen Delikatessen. Konserven Weinen. Likören < Kaviar Austern ; Hummer he«; Hausfrauen! Kocht Milch u. Gelee nur mit dem aiitoiiiatigcheu, patent. Ueberlaufcn vinmöglidi. 2 Aluminiumtöpfc Frei« Hk. 4.50, Bodeckputz- iz. 8chilrfapp»rat Mk. 1.50, Schärfappacat allein 50 Pfennig. Verkäufer am Platze ffe*ncht. 228 Heinr. n. II Volk i, ider-ßlieii Revolver, Automatische Selbstladepistolen Urowninf, Bayurd. 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Weichholz 2:liO Nadelholz: davon iind Fornwelle,,- 1400 Buchen, 20» Elchen, 290 t ickten. 75 Tttirt Eicchett Bioiten bo l; — 9,89 Ära. 16 Bietern stärk. Torte — 10,57 Im i27 Ztm, Durchw, und mehrt, 15 Niesern schwächerer Torte »,89 In,.: ä Ftchteubanbolz -- 1,24 ^,,n ,24 Bon. Durch», I II Eiche»-Derbl,g„acn = 0,78 Im inilrditck der Bob», Deickietti „lw.i: «il Fichten Derb klangen — 2,31 Sin.; 50Fichten Rcisstanaen — 0,433m. (nahe der Hauvlschneile im Hblerl. Die Zuiammenknnii iit auf der Kreisstrabe Lick- Buhbach, nahe dem Forstbauo Fasanerie. 8080 kuimen tiie in ui» Molkerei liefern, wenn Sie llei«- pressfut er, jrarnnt. mit, reinem Kei* hergestellt, an Ihre Kühe verfüttern. Preis per Sick, 150 rtund. Mk. 0.25. Preis bei Abnahme von 5 Sack p. Sack, 150 Pfd. t Mk. 5.75. 104P Lehrreiche Prospekte und ZeuKiuss» gratis. LandwirtBchaitl. Krafltntter- Eln- n. Verkaats-Vereinicaua, Salznllea (Lippe) Z. 11. Wintereier cv.iiclt man in grofler Menge buvcl) die trinl. 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Die Etebole lind iür jedes ein-eine Voo in Mark und »ollen Pfennigen sür dns Festmeier und nach obigen Durchmeiier» nbzugeben und niniien die Erklnrnng ein batten, dnk Bieter sich den Berkauisbedingungen riirthalt- lo: unterwirst. Der >! aus vre io iür das einzelne Vvo wird aus volle Mnrk erhöbt. Tie (Oeboie sind im uer- schiossenen Umschlaa wir der Auiickrisi »Rullbvlzverkaui " bis Sonnabend, den 24, d, Mts,, vormittags 10 Ubr, an die Foritkalsc zu vlordeck, Poii Nordeck, Kreis Aiarburg. einzureichen. Sammeigeboie sind nicht zulnsng. Die Erönnnng eriolgt am «eiben Dane norinitiags 11 Ulir im GeschästSzimmer der Forstkalic. Abfuhr des Hoszes »ach den Babnböjen Londori und Allendors 3 Kilometer. Wegen Auimahliste» und Borzeigung des Holzes wende man sich an den Förster S t e i (« zu Winnen, Post öiordeck. _ 873 11 Holz-Berfteigernnft der Grüftichen Oberförstcrei Laubach. .Montag, den 26. Fannar nach Buiammenkunst Ubr nm Eingang zum Krcuziccncrbcrg von Freieniccn auck. 1. 21ue> Tiitrikt Krcuziernerbrrg Ir. 3» „nd 4: Buche» Rm.^45I Scheiter >. >,. II. KI., 400Prügel I. und 11 . Kt, ,3 Stöcke, 234 Astreiser. 1,3 Kirickibanmvrüaei. 3. Krcuzieenerberg 3>>: Prügel Rm.: 1,3Buche 11, Kl., 7:7 ckstcknen, 2., Aianeniiöcke. 3. Weidcitau: Fichte» Rm.: Rnndicheii, 2 Priinel, 30 Stöcke. 4. 411tc»t>an: Prügel ■> Eichen, 3 Fichten, 18 Fichlenstücke, 1,4 Eicken >ovs- reneroruael, 4,7 Eichennnbvrüaet, 2 Mir, lang lGarten- »«onenl, veobot) »nd Koblreiier flgchenweile. Dns Holz unter Jtx. 2—4 wird nnvorgczeigt beim Feuer and" geboten. i8870 ____ Holz-Submission. Aus den Waldtiugcn der Gcnieindc Sieinbach sollen im Wege des schrisilichcn Angebols vcrkausi werden: A) Eichcnstämme. Los I: 18 Stämme 4., 5. und (1 Kl. von 15 bis 31 Zun Durchm. = 6,02 Fstm. ^ !5) Kiescrustättime. LoS II: 15 Släuiiuc 3. Kl. von 30 bis 39 Ztm. Dmcht». — 17.82 Fstm. Los III: 35 Stämme 4. Kl. von 25 bis 29 Ztm.- Duichui. = 28,40 Fstm, Los IV; 28 Stämme 5. Kl. bis zu 24 Ztm. Durchmesser — 13,97 Fstm. < ) Fichtcustämine. Los V: 5 Slämmc 3. Kl. von 30 bis 39 Zim. Durckm. = 7.21 Fstm. Los VI: 35 Slamme 4. Kl. von 25 bis 29 Zi,n. Durchin. — 32,34 Fstm. Los VII: 405 Stämme 5. Kl. bis zu 24 Ztm. Durch- messcr — 153,70 Fstm. Angeboie sind nach Lo en gelrennt niit entsprechender Aufschrift bis zum 21. Januar k. I., »achiuittags 2 Uhr, bei unierzeichnetcr Bürgermeisterei einzurcichen, wo auch nähere Berkauss- bediugungen eingesehe» werden können. Das Holz lagert in den Distrikten Ameisekopf, Hengheck, Todenzipfen, Embach und Heiligenwald und wird aus Wunsch von Forstwarr Herbert vorgezeigt. Steinbach, am 12. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Sieinbach. Krämer. 705 Hol,; - Persteigerung im Gieiiencr Ttadtwald Forstwariei Giehen II, Fockst- wart Arii, Hoch artl ToniierStag, 23. Fnnnar 1914, vorm, 9>', Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Giehett in den Tittrikien Föriterobrunnen. Platte, Stcinrutich sAbtn77, 78, 80, 8l> versteigert: 3 91m. EicheivRutzlcheit 213,2 „ Buchen-Scheilbolz 4 „ Hainbnchen-Scheilbolt 20.5 „ Eichen-Scheithotz 94.5 „ Bu üen-Knllvvetholz 07 „ Eichen-Kniiopelnolz 1 „ Asven Knüovethotz 43.6 „ Buchcn-Slockbotz 15 „ Eicken-Ttockhotz 2000 Wellen Buchen-Reisig 750 n Hninbuchen-Reisig 520 „ Eicken-Reiiig 250 „ Asv?n-Reisig. Die Zusammenkunst ist aui der sicher Tlrghc an der 9, «Schneite. (Oieben, 16, Januar 1914, Der Qberbürgermeiiter. I. B,: Grllnewatd. 8818 Holzverstei^ernng der Gemeinde Witzmar. Am Blonlag, den 26. ds. Mis. kommen von vor- miltagS 9'/, Uhr ab bei Wirt Bitlendori in Wibmar zum Berka»!: Distrikt 2 Ruttcrckgriind. Eiche: 233 Rin. Scheit und Knnvvel, 234 Rm. Reiser, Buche: 4:13 Rm. Schell und Knnvvel, 000 Rni, Reiser. Fickte: 1 Rm. Knllvvel. «Das 4 und 2 Mir. lange Eicken Schtckinuviiolz lommt bei einer iväieren Bersleigcrnng zum AuSgeboi.l Distrikt I Tcuiclsbern. Eiche: 10 Rm. Knüppel, 1097 Rm, Reifer. K r o s d o r s, den 43, Januar 1914. 8728 Der B u r g c r m e i st e r. NntzhoSzverkanf. Donnerstag, de» 22. Januar, von vormittans 19 Ubr nb. solle» auS üemDistriti 12 deS Gcmeinde- watdeS Niedermittlau 181 Stück Eickienitänime von 3 bis 10 Meter Pänge u. 21 bis 01 Zentimeier mittlerer Durchmesser, Schniti-- », Wagner bolz, und 19,70 Fstni. Eiieiivabn'chmellenbol, üssenttich meinbieiend an Ort und Stelle verkauli werden. Die Siäinnie liegen 5 Minuten von der Hallestelle Niedermiitta». Niedermittlau, nm 13, Januar 1914, Ter L-llraer,„einer. _ R e u ij w i n. _725V Jagd - Verpachtung. Mittwoch, de» 2k. Januar k. I., nachm. 2 Uhr, soll im Genieindesaal dahier die der Ge- ntciriDc 21 Ibach zustehende Wald- und Feldjagd auf weilere 6 Jahre verpachtet werden, Albach, den 8, Januar 1914. Großh, Bürgermeisterei Albach. Baiser. 542 Jagd-Verpachtung. Freitag, den 23. Fanuar, vormittags 11 Uhr, soll die der Gemeinde Burg-Gcmünden zustehendc Jagd aus weitere 6 Jahre auf hiesiger Bürgeriüeisterci verpachiet werden, Burg Gernnndeii, den 15. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Bnrg-Gcninndcn. Fleischhauer. 833 JagdUcrpachtuttft. Die der Genieinde rnstchende Wald- und Fcld- jagd soll Lamstag, de» 31. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, aus dem Ulaihaus dahier aus weilere sechs Jahre verpachte! werden. Leihgestern, den 15. Januar 1914. Großherzogliche Bürgermeisterei. 804 Ja;^d-Verpachtung. Montag, den 26. Januar 1914, nachm. 3 Uhr, soll aus dem Raihausc zu Wa^cnborn- Steinberg die Jagd der Fcldgemarkung Oberstcin- berg auf 6 Jahre verpachiet werden. Watzcnborn-Sleinlierg, den 13. Januar 1914. Der Gemarkungsvorsteher. H'rtz. 862