f Nr. V- Zweites krlchelnl läglich mit Ausnahme de! Sonnlag?. De „Gießener ,^am!IitnbIStttr" werde» dem .Anzeiger" viermal wöchcnllick) belgelcgl, das „Krtisblait fär den ltrei» Sieben" zweimal wöchcnllich. Ti- „landwiNichasllich-n Seit- sragen" erscheinen monatlich zweimal. Blatt (64. Jahrgang Eichener A »iger General-Anzeiger für Gberhesfen Donnerstag. (5. Januar (y(4 Rolationsdiuck und Verlag der Brühl'schen llnivcrsiläls - Buch- und Sicindruckerei. R. Lange, Gießen. Rcdaklio», Expedition und Druckerei: Schnl- liraße 7. Expedition und Verlag: &®51. Redaktion: SEH2. Tcl.-Adr.: AnzeigerGicben. Mb. Deutscher Reichstag. 190. Sitzung, Mittwoch, d e n 14. Januar. Die Tische des Bundcsrats sind leer. Präsident Tr. Kaeiuvf eröffnet die Sitzung um t Uhr 15 Minuten. Eingegangcn ist die neue Interpellation der S o - , i a l d e n> o I r a l e,, ü de r Zaber». Ar-chslag uni) Herrenhaus. Präsident Dr. Laemps: Nach den, jetzt vorliegende» stcnograplnjchcn Bericht hat in der Sitzung des Herrenhauses von, 10. Januar ein Mit. gl,cd des letzteren sich lahm geäußert, das; d,e Art, w,e der Wchrbeitrag ausgenommen wurde, darauf schlichen liehe, daß die nationale Gesinnung überall im Anwachsen begrifsen sei, daß aber tie berufene Vertretung dr» deutsche» Volles jene Gesinnung, die ui der Wählerschaft lebendig tvar, habe vermissen lassen. (Zurufe ImlS: Unerhört!) Ich erkenne selbst, verständlich den Landtagen der einzelnen Bundesitaalen aas Recht zu. Kritik an den, Verhallen de« Reichstages zu üben, ebenso wie der Reichstag dieses Recht gegenüber de» Land, tagen der einzelnen Bundesstaaten für sich in Anspruch nimmt. Wenn aber dem Reichstag der Vorwurf gemacht wird, dag er die national« Gesinnung habe vermissen lassen, so liegt hierin, namentlich auch angcsicblS der Tatsache, daß das Gesetz über den Wehrbcilrag vom Reichstage mit überwältigender Majorität an- genommen.worden ist, eine Beleidigung de? Reichstag c S lLebhastc Zustimmung im Zentrum »nd links), die ich von dieser Stelle aus mit aller Entschiedenheit zurnckweisc. (Er> ueute lebhafte Zustimmung im Zentrum und link».) Petitionen. Die Aordetimg eines Hüttenarbeiterschtttzqesetzes. Petitionen verschiedener gewerkschaftlicher Organisationen und der Gesellschaft für Soziale Reform verlangen weitere Schntzbeilimmungen für die Arbeiter in der Schwercisenindustric, sowie eine gesetzliche Regelung der Arbeitszeit. Die Kommission will die Petitionen, soweit sic eine Verkürzung der Arbeitszeit, Regelung der Ucberitundcn, Verbot der Nachtarbeit für Jugendliche, Verbot der Frauenarbeit, Vcr» ichärsung der Betriedskontrokle, größeren Gesundheitsschutz und Beseitigung der Unsicherheit der Entlohnung vcrlaiigcii, zur B c. rncksichtigung überweisen. Di« Konservativen beantragen süc diese Wünsche nur E rw ä g u ng. Abss. Spiegel (Soz.)i Infolge techiiischcr Umwälzungen ist die Arbeit in den Hüttenwerken außerordentlich erschwert worden. Die Arbeiiö- trast der Arbeiter wird in unerhörter Weise auSgenutzt. Eie-vermögen e» kaum noch zu ertragen. In uiaiiche» Werken ist im Jahresdurchschnitt jeder Mann krank gewesen. In Gl,,!, bitze »II d Zugwind mutz lange und schwere Arbeit geleistet werden. Aus jeden Arbeiter entfalle,, im Durchschnitt 126 Ucber- seunden. Dabei nimmt dieses gesundheilsschädliche Ucberstuiiden. »vesen einen immer grötzerc>r,Uuisang an. Hier muß die Reichs- gesetzgclning hclsend cingreisen. Bei der jetzt herrschenden Ar- vcitrw«i>e nehmen in den Hüttenwerken die BetriebSunsälle immer mehr zu. Es gibt Werke, in denen durchschnittlich jeder fünfte Arbeiter eni^n Betricbsunsall erlitten hat. Häufig werde» die Unfälle dadurch bcrbcigeführt, daß die Meister ohne jede Rücksicht auf die Sibatzvorrichtungen die Arbeiter zu den gejährlichjlc» Arbeiten zwingen. Tie Sckmtzvorrichtungc» sind nur dann in Ordnung, wenn das Werk hohen Besuch erhält. Abg. Giesberts (Zcnlr.): Die Verhältnisse der Hüttenarbeiter müssen verbessert werden. Darin sind all« Arbeiterorganisationen einig. Ohne den Acht, fiundentag geht es »ich! mehr. Die amtlich geführten Ucbcrarbcit- liiten stimmen leider oft mit den Tatsachen nicht überein. u der LcistungSsäbigkeit des Werkes. Da die jinanziellen Folgen das Kapital stark in Anspruch nehmen, werden sie daher jiarl bcrücksichiigt werden müssen. Hervorragende Sozialpoliiilcr haben wiederholt sestgcslellt, daß unsere Industrie gegenüber dem Ausland benachteiligt ist. Unsere Aufsichtsbehörden sind zahlreicher und gewissenhafter als sonstwo. Ter Ecwcrbcschutz wird bei uns deshalb auch wirklich durchaefübrt. Ein- Slalisti! der Ueberslunden und Mindcrarbcit viäee lebr erwünscht. Sie werde» vielfach veranlaßt durch äußere Umstände, an denen die Industrie l-m« Schuld hat. «ine Ein. ftcllung der Arbeit an Hochöfen erscheint kaum möglich. Tag eine »uufercn, zur Beratung dieser Fragen zusammenirclcn wird, ist sehr zu begrüßen. Daß Arbeiter dazu bcrangezogen werden ist erwünscht. Sir sollen nur sachkundig sein, an ihrem guten Willen ss, ni-bt zu zweisel». In der Behandlung der Jugend. I i ch f n kommen nicht aller Vorstöße zur Kenntnis der Behörden. -->ie Auaendliche:, inuslen auch in der Großindustrie eine pia!l,,che Ausbildungszeit durchmachen. Den Gewerbeauffichlsoeamtcn slra,polizeiliche Befugnisse z» geben.,doch ein gesal>clich-s,und bedenkliches Ervcriment, die Fabrikini're'lorcn selbst ablebnen wurden. Die rvortfuhrun^ der Sozialpolitik in der Eisenindustrie mus; für die Llrbciter, nicht gegen sie geschehen. (Bcnall.) Abg. Dr. v. Graese (Kons.): Unser Antrag, die Petitionen lediglich zur Erwägung entspringt rncyt etwa einem geringeren Wohlwollen gegen die Arbeiter, sondern sachlicben Gründen. Selbst der Staatssekretär bat vor einem Jahre ausdrücklich anerkannt, dag in dieser letzten Zeit starke Eingriffe in das wirtschaftliche Leben der Arbeiter vorgckommen sind, die fick besser nidit wiederholen sollten. Tie Industrie ist durch die fortgesetzte Beunruhigung geradezu er« bittert. Wenn die Arbeiter eine Verbesserung ihrer Lage verlangen. so werden wir gern Mitarbeiten. Ter Vorwurf der E l n j c i t i g k e i t trifft uns nicht. (Lachen b. d. Soz ). sondern diejenigen, die ein übertriebenes Tempo in der Sozialpolitik verlangen. Abg. Softnefi (Pole): Die Miststände in der obecschlcsischcil Eisenindusirie sind erheblich grötzer als im Westen. Die oberschlesischcn Arbeitgeber lxiben es mit besonderem Geschick verstanden, alle Bunt^srats- verordnungen zu ihren Gunsten auSzulcgen. Ter weiteren matz- loien Ausbeutniig unserer Arbeiter müssen endlich gesetzliche Schranken gezogen werden. Abg. Windrck (Lothringer): Zur Regelung der Frage ist eine internationale Vcr». ft ä n d i g u n g notwendig. Abg. Hliberlnnd (Soz.): Tas Elend ist so gros;. datz schleunige Hilfe not Int. Es kommen Arbeitszeiten von 36 bis 48 Stunden vor. (Hört! Hört!) Die Industrie kann sehr wohl die Mittel finden, um dem Schlimmsten abzuhelscn. Die Unsallvorschriften werden nicht genau durchgesührt. Abg. Tr. Burkhardt (Wirtsch. Vgg.): Eine Regelung der Verhältnisse ist* nötig zum Besten unseres Volkes. Tie Petitionen werden zur Berücksichtigung überwiesen. Donnerstag 1 Uhr: Interpellation über Zabern, Sonntagsruhe im 5 and-lsgcwerbe. Schlutz 6 Uhr. hessische Zweite Kammer. rb. D a r m stadt, 11. Jan^ Am Regierungstische: Stantsminisier Tr. v. Ewald, Fi- nanzminister Tr. Brau», Minister des Innern v. Homberg k, Stoatsral W i l b r a n d. Präsident Köhler eröffnet die Sitzung um 97. Uhr. Nachdem die Berhandlung über die dringliche Anfrage Tr. Scfimitt ^ Gen., betr. die Tckiatjung eines Müllabladeplatzes für die Stadt Wiesbaden im Hcideshcimer Tomanialipal» bis nach der Pause zurückgestellt ivordcn ist, wird zuerst über die Anfrage des Abg Adelung, betr. Waldau kaufe von privater Seite, berate». Minister v. Homberg k verliest eine längere Regierungs- erllärung, worin zunächst der -sachverlzalt bezüglich der Wald- ankäufc des Herrn v. Waldthause» eingehend dargclegt Ivcrden. Es sei nun ein Vertrag zwischen den! Univcrsiiälsfonds und Herrn v. Waldtdauscn vereinbart nwrdr». wonach ein bestimmter Gc- ländeeusrausch statljinocn wird, und Herr v. SS. sich verpflichtet, seinen Waldbesitz wieder dem Publikum zugänglich zu machen. Wenn der Slcrtrag auch nicht ganz befriedige, so inüsse doch anerkannt werden, daß damit im Interesse der Bevölkerung viel erreicht wurde, und er hosje, daß damit wieder Ruhe »nd Frieden hcrgestellt Ivcrden wird. Tas Haus beschließt aus Antrag des Abg. Adelung sofortige Besprechung. Ter Antragsteller führt alsdann aus, an die Hoffnung des Ministers, es werde nun wieder der Friede einkehren, glaube er bei der ganzen Persönlichkeit des Herrn v. W. nicht. Tie Hauptschuld au den ganzen mißlichen Verhältnissen trage die Regierung, die zuerst den schönsten Teil der Waldungen von 70 Morgen Größe aus dem Besitz des Unipersiläts- fvnds an Herrn t>. W. verlauste. Erst dann kamen die weiteren Londankäuse von den Gemeinden und Privatbesitzern. Was diesrr Uelcrgang der SSaldungcn in Prioatbcsitz für die Bevölkerung ron Mainz bedeute, erhelle an» dem Umstand, daß dieser 7;> der ganzen dortigen Waldiingc» umsaßl. Redner schilderst den durch die Slbsperruugsmaßregcln des Herr» v. W. bcrvorgerufcnc» Unwillen und meint, cs müßten gesetzliche Bcstiinmungen darüber gcschasfcu werden, daß einem Walbbesißer von der Regierung oerboten leerten kann, derartige Absperrungen „ach Belieben vorzu- nchmen. 2lbg. M o l t b a » Zcnlr.l beinerft, die Anirage komm! ähnlich, wie der gestrige Antrag über die Landkronkcnlasseu, post sestum. Cs sei rin Abkommen geschlossen worden, das sowohl vom Kreistag wie vom Provinzialtag angenommen wurde. Aus her Slnt- irort der Regierung geht hervor, daß die Angelegrnhelt in friedlicher Weise erledigt wurde. Tic Umzäunungen nvstden fallen und die Waldungen sollen, wie sich .Herr v. W. ausdrücklich verpilichlet hat, dem Publikum wieder geöffnet werde». Es wird also mit dem Vlcrtrag das erreicht, was den Intentionen des Fragestellers rnt- lprack, und Herr v. W. hat sich auch verbindlich gemacht, daß er keine wcilercn Waldanlöttse in jener Gegend voruchmeu werde. Taß her Slerlrag nicht alle Wünjchc befriedigt, ist richtig, aber wir haben doch erreicht, was die Hauptsache war und deshalb habe ich auch für die Zustimmung zu den, Vertrag gestimmt. Ich habe die Neberzeugung, daß damit wieder friedliche Zustände und Verhältnisse einkehren werden. Abg. Tr. Wo l s-Gonsenhcini fr. Vp.! erklärt, der Vorredner befinde sick> IM Irrtum, wenn er glaube, daß mit ocm Verirag wieder Ruhe »ich Friede hergestellt werde. Ter ganze Vertrag sei einseitig zu .Gunsten des Herrn v. W. abgesaßt. Tie Hoffnung des Ministers, daß später event. ein Rückkauf des SLaldes des Herrn v. W. ivicdcr möglich werde, teile er nicht. Abg. Bach inatl.l l'ck,ließt sich im wesentlichen den Sin: sührnngen des Abg. SNolihan an und ik>T ft, daß jetzt, nachdem die Angelegenheit durch S'ertrag abgescküosscn ist. auch wieder Ruhe einkehren Ivird. Man dürfe erwarten, daß Herr p. W. auch den nnabrudcrlich abgeschlossenen Vertrag in richtiger Weise einhaltcn lverdc. Minister v. Hombergk Mit ans, die Regierung sei besonders durch zwei Umsländc zur Zust»nmung zu dem Vertrag bewogen worden: einmal durch den Umstand, daß die Daldkäuic für die Gemeinden finanziell sehr günstig loacen und ferner, weil damit auch ein eminent stcuerkräftigcr Bewohner gewonnen wurde. Es haben sich viele mit der Bille an die Regierung gewandt, doch alles zu Inn, um Herrn v. W. die ßlnkäuie in jener Gegend zu erinöglichen. Tic Regierung ist überzeugt, bei ihrem Vorgehen stets 'im öffentlichen Interesse gehandelt zu haben. Nack weiteren unwesentlichen Ausführungen des Antragstellers ist die Bcsmechung erledigt. Es folgt die Bctatung der Ansiagc der Abg. A u l c r und Gen. betr. den Bau der Nebenbahn BenSheim-Lindenfelb. Tie Anfrage lautet: Wir fragen angesichts der sortirähreudcn durchaus berechliglen Klagen aus dem Loenivalo über den Badn- bau Benshcim Lindenscls bei der Regierung an, warum sich der absolut notwendige rascheste 'Ausbau der Bah» so lange verzögert und Iva»n endlich der SBmi in Angriff genommen Ivird? Finanzminister Dr. Braun verliest hierzu rinc längere Rcgierungserkiärunq: Ter ursprüngliche Plan, nach den Vorschläge» der vreußisch-hesfischeu Effcnbahngemeinschait die Bahn zu bauen, wurde vom Kreise nicht angenommen, ebenso wurde das Projekt der Firma Lenz II. Co. in Berlin vom Kreis Bens- Heim abgelehnt. Man wellle die Firma Konriucnlal-Eileichahn bau Gejellschast mit der Slusgabc betrauen und cs landen ei», gehende, zeilraubende Tlerhandlniigeii mit dieser Gescllichajt stall. Sie hat aber die Konzession dafür bis jetzt noch nicht »achgesucht, sondern wollte das erst dann tun, wenn der zu leistende ctaatä— zuschuß endgültig sestgcslellt sei. Die Regierung ist trotzdem der Firma enlgegcngetonimcn und hat auch ohne hie Bedingung, daß sie die Konzession nachsuche, eine eingehendc Prüfung anstelle» lassen. Es stehi nun, wie die Reglening erfahren hat. rluc 'Verschinelzung der Kontincnlal-Gesellschaft in Berlin mit der Bau und Slcrliebsgesellschair in Frankfurt a. M. bevor, die als Rechtsnachsolgerin der Konlinenlat Gcscllschast auizutrclen be tibsichtigt. Tie Regierung Hot nun beim Kreise Benshrim ange- sragt, oh er sich mit dieser Biwänderung einverstanden erklärt. Tic AnNvort daraus steht aber noch aus. Auf Antrag des Slhg. Dr. O s a n n tritt das Haus sofort in die Besprechung ein. Abg. Au le r anderen Geltenden hin verpflanzt lvurdeu Tas werde auch durch die statistischen Zahlen be- loicsen, aus die der Redner des näheren eingcht. Ter Hauptzweck der Anfrage sei. die Regierung nochmals auf die dringende Notwendig- !eit einer schleunigsten Erledigung des Projekts binzuweisen. Er wisse vom Herrn Finaiizininiftcr, daß dieser versönlich dem Bahn bau das größte Interesse zuweichc, und er richte an ihn erneut den Appel!, mit aller sslackdrücklichkeit aut eine schnelle Erledigung der jetzt mit der neuen Gesellschaft schwebenden SKrhandlungen hin zuwirken. lBcisall.) Rach einer kurzen Pause fragt zunächst Abg. K o r c l l - ?lngcn- rod, ob denn die Regierung die Anfrage Köhler in Betreff der Slbgangsvrüfuiig an Gclverbcschulen nocki »ichl beantworten könne. Minister v. H o m b c r g k sagt baldige Beantwortung zu. Es entspiuni sich eine längere Geschästsordnuugsdebattc über die Reiheniolgc der heule noch zu erledigenden Gegenstände. Auf den Slermilllungsvorschlag des Präsidenten soll zunächst die Regie- rungsautwort über die dringliche Anfrage Tr. Schmitt und Gen. betr. Schals ung eines Schuttabladeplatzes für die Sladt Wiesbaden im Äcidcshcimcr Tomanial- w a l d entgcgcngenommen werden. Finanzminister Tr. Braun führt bieezu aus: Es ist richtig, daß die Großh. Forswerwaltung mit der Tiadt Wiesbaden in Verhandlungen getreten ist IN Betreff des Eriverbs eines solchen Schuttabladeplatzes. Tagegcn wurden, abgesehen von ästhetischen Bedenken, auch -Sckiädigungen in sanitärer Hinsicht geltend geinacht. Diese Gründe werden aber inni der FoAtverivaltung nicht als stichhaltig ancrlannt. Es liegt weder zu ästhetischen, noch zu hygienischen Bciorgiiiffcn irgend ein Anlaß vor. 'Von der (sieinndbeils- abteilung wurde ein Gutachten ausgestellt, daß sanitäre Schä diqungen bei der 'Anlage »ichl in Frage kämen, ltzerade ausl ästhetischen Gründen würde sich die Anlage dort entvschlcn: dev als Ablagcorl in Aussicht genoninienc nördliche Teil liegt ganz abseits von Sssohnortcn und die Müllanlagc würde auf die kleinste Fläche zu bcschlänken sein. Ter schlechte Boden ist für die Kultur- aulaaeu nicht geeignet, dagegen würde, sobald die tiefere Anlage die Höbi- der Oin-riläckic erreicht hat, aus denn fruchtbaren Boden eine Waldanlagc hergcstcllt werden. Taß sich Ziest sehr cmpffehlt, dafür zeuge» auch die Ltätten srülwrer Müllablagcn. Tic ganze Frage erledigt sich durch das vorherige Einverständnis der Stadk Mainz. Tie 'Verpachtung wird erst dann genehniigi werden, wenn die Neberzeugung gegeben ist. daß die Müllablage keinerlei: Schädigung für die Mainzer Bevölkcrnna mit sich bringen wird. Tie Frage, ob die Regierung für alle Zukunft die Hcrgabc des lsscländes zu derartigen Zwecken verbieten werde, imifj mit nein beantwortet werdcn. Die Regierung kann und darf sich Nicht verpflichten, ein 80 'Morgen großes Gelände, das sich nicht anders nutzbar mackwn läßt, für alle Zeiten nutzlos liegen zu lassen. Tie 'Besprechung dieser dlngcleqenheik Ivird »crtagl und das Haus jähil in der Tebatle über das Bahnprojekt Bcnsheim — Lindenicls fort. 'Abg. Sckünbcrger 1 hr, damit tnc »öligen Voibrreitungcn für den parlamenlatischen Abend getrosten werden können. ___ politische Lagesscbnu. Herzog Ernst «ugnsi und die Welsen. Tiv Ratl. Korresp. schreibt: . Tic Erllärung der Reichskanzler» und Mrmfterpra,,- denten über dre Stellung des Herzogs von Drannschweig zu den llmtriebcn der Welfen wird, soweit wir sehe», in der Presse aller Parkettichtungen in ihrer vollen Bedeutung gewürdigt. Sie trügt den schweren Bedenken, die in den letzten Monaten die besten nationalen Kreise acsangeii genommen haben, vollauf Rechnung, und man könnte nur bckla gen, das, sie so spät gekommen ist, obwohl doch oft genug dazu Anlast gewesen wäre, klipp und klar zu erklären, vb der Herzog Ernst August die Berufung auf seine Person rm Sinne der Anfrechlerhaltimg der Welfe,lagitation in Han-, uover billigt oder nicht. Jetzt wissen lvir es, das; da» nicht der Falt ist, das, der Herzog das Vorgehen der Welfenpar tei sogar ausdrücklich mißbilligt. Jetzt erst wird man sage» können, mau kann die hannoverschen Welfen mit Ruhe sich selbst überlassen. Daran ändert auch nichts, daß sic sich in einer soeben verössentlichie» Erklärung der fünf welsischen Reichstagsahgeordneten aufs neue Mur zusprechen. Es lvird nichts mehr helfen. Man hraucht zwar, um dieser Meinung Ausdruck zu geben,, nicht gleich höhnisch zu werden, wie das heute Herr v. Zedlitz tat, der die Partei ins ..Raritätenkabi- nett" verwies, mau wird aber doch sagen können, das; die neue Erllärung, die der Kanzler im Romen des Herzogs abgab, der deutsch hannoverschen Partei den Boden ihrer Existenz entzieht, datz die lvctfischc Bewegung nunmehr in der Tat im Absterben begrisseu ist. Aus den Reichrtagsausschtisien. 8 : Berlin, 1t. Jan. Der B u d g c t a u s s ch n ß begann heute mit der Beratung de» Voranschlags des Renhsamts des Innern. Tie Erörterungen drehten sich x. a. lim die Dampfersnbventionen, nwbei der Ttagtssekretär die baldige Einbringung eines Gesetzentwurfs über die Subveniione» nach Ostasien und Australien in Aussicht stellte, um das Gesetz über die Unterstützung von Familien der zu Uebungen einbcrusencn Mannschaften, für da» eine die Verschiedenheit der Dienstzeit berücksichtigende Ausdehnung angeregt wurde, über die Errichtung eines Reichs» rch i vs, wobei ein Streir über die Angliedcrung a» das vreußsschc Archiv oder Errichtung eines selbständigen Instituts entbrannte, Über die gesundheitlichen Verhältnisse der Arbeiter in verschiedene» Industrien. Weiter Ivurdc Förderung des Obst- »nd Gcniüsebaucs gefordert: der Beitrag zu den Kasten der Ausstellung in Malmö ivnrde Gwilligt. Ter Ausschuh zur Beratung eines Svionagege- letzes vertagte sich heute unmittelbar nach dem Zusammentritt, da das angesorderte Material van der Regierung wiederum nicht norgelegt werden konnte. Im Ausschuß für die Aenderung der Gewerbeordnung bezüglich de« Hausierhandels und der W a Ilde rlagcr wurde zunächst über die Matcrialbeichaftung sozialpolitischer und slatistisä.er Art verhandelt. Ein Rational- liberaler wünschte Auskunft über den Nmsang des Lohn- bausscrerttims, der fremden Hansft'rrr und über die Zabl der Hausierer unter 2t Jahren Ein Aentruinsvcrtreter bat um Auskunft über die Ausdehnung des Hausiererhandels großen Stils mi! 'Automobilen, ein Sozialdemokrat über den Hausierhandel mit Bernstein. Tie Beratung lourde mit den Äander- lagern begonnen. Es lag hierzu ein Zenlrnmsanttag vor, wonach der Betrieb eines Wanderlaqers der Erlaubnis der unteren Ver waltungsbehörde bedars: die Erlaubnis soll aber nur versagt werden, wenn ein Bedürfnis für den Wanderlagcrbetricd nicht vorliegc. Tic Konservativen beantragten dasselbe. Deutsche Uolonien. U e b c r die Bildung eines Eisenbahn rats > ü r Kamerun sind vom Rncftskolonialamt Verhandlungen cinge- leitet^morden. Es i)t beabsichtigt, ebenso wie für Südwej'tasrika und ^stasrika^auch in Kamerun einen Eisenbahnrat ins Leben zu rufen. Für Togo ist die Einsetzung eines besonderen Eisen- stlahniats entbehrlich, da die dort ansässige Kaufmannschaft bei der Beratung wichtiger wirlndastlicher Mabnabmen und Tarif 'ragen teil wahren hinz uge^ogen wird. A«r Stadt «,,d Land» Gikßeu, 1b. Januar 1914. 3 n den I<»hcsland versetzt ivnrde der Eisen- dahiiunterassiftent in der Hessisch-Preußischen Eisenbahn- aemeinschait Wilhelm Rapv zu Gnndheii», der Wcichenstctlcr Philipp Pohlert zu Frankfurt a. M., beide vom 1. Februar d. IS. an. ®°,m .8 on jert» er(i n wird uns geschrieben: In ■Kurt»«! au, die Ende dieses Monat» unmittelbar auseinander wlgenden großen Konzerie der Meininger Hostavelle unter Pro- lenor Reger und der Matthgeus-Passion unter Professor Traut- .nann miin »er dritte und letzte Solisten- A b c n d bereits den 18. Januar, stattfinden. SÄ™* h j!, r ? nt ^^Ilimmv und Votträge aus dem Ekllo. I^arqcbolen von der Rammeriängeri» Frau Anna Erler fj’ n *“ b , Professor Heinrich Kiefer iL bnbc *5? C ’SJ von Professor Trautmann, "Erler-Schnaudt" stand schon ?"äeigc eines der Konzerte, doch mußte die damals in letzter Stunde Ab>age wurde so allgemein bedauert, daß die Engagement zurückgrifs, umsomehr, als ne m ,>»rau (rler-schnaubt einen qleichwi'nigen Ersatz für n' .ursprünglich Borntfchent aber inzwischen mtranfte Frau Boehin van Enden erblick, Frau Eller-Schnaiidr iäbll astaew blicklich zu den de,wbtcsten Erscheinungen im Konjeitsga," Gttcgent- lich eine» Rcger-Sttauh Abends Bonn, in, Novcmftn 1913 ’*V ,e i !^r von Reger zugeeiguenm Gesang „An ine Halsnung als die berufene Reger-Interorerin e,,k- lucht imndcr wurde in den Strauhscheu Lielwrn ihre rette Ton- gi'bung und der Wohllaut, ihrer herrlichen AllstiUttne gepri^en. Die Düsseldorfer Zeitnirq schreibt gelegentlich ihres dortigen Konzerie«: „nicht nur in technischer Umsicht ist ihre «tmimc von höchster Vollendung, sondc^ir dahinter steht eine Perionlich- feit, die etwas zu geben hat. Jedes Lird grlchltete ,lch zu cu«mi kleinen Kunstlverk und mit. der tiefen Qi'.ellkraft ihres Ultes fang sic sich in die Herzeri ihrer ldvrer hinein. B^ich und voll, giercl» inätzig gerundet rin forte n»ie im piano und herrlich \n lemoo Modulationsfähigkeit war ihr Ton". Dos Leipziger Tageblatt vom 10. November 1918 rühmt ihr Auftreten m Bachs V-Moll' Messe unter Proseft'oc Straube: „am höchsten entwickelt nmt\ sich unfraqlich die eminente qesanglirl^', stimmliche und mnsikallsche Besähigung Anna Erler "Schn an dis, deren herrlich«'r ult und ausgcreifte Vortragsknnst vielleicht zu dein Vedentendsten gehören, dem man auf idein kircheninusilolischen (Gebiete heute l^'gegncn kann." — Der andere Solist, Professor ö e i n rt d) Kiefer, ist für unsere Konzertbefucher fern Wru* ling mehr. Das scclenvolle <-piel, der edle ^on und die nie versagende techniichc Sicherheit des giotzen Ekllomelsters stehen noch in bcstm Erinnerung »VN seinem ersten Auftreten her, als er lins Volttnann» Erllolonzert unter Professor Tiauimanns Peilung liier vermittclie. Bisher in Mün- cbc» ist Professor .Kirscr setzt als erster Lehrer an das Lterniche Konsrrvatoriuni in Berlin engagiert worden. Er darf glcrcki Hugo Becker, Wille, Mllinerdi z» den ersten Vertretern seines Faches gezählt werden. ...... . , , . *• Die diesjährige EiSernte hat am Bianlag begonnen. Die Qualität des Natureises ist besonderß seit Dienstag, ivo der Frost stark einsetztc, ganz vorzüglich. In den drei ersten Tagen der Woche ginge» U50 Wagen zu je 40—50 Zentnern mit EiS über die städtische Laftwage am Neustädtcc Tor. Tic EiSernte gibt den Landivirten nnjercr Umgebung Gelegenheit, Geld mit ihren Gespannen zu verdienen, die sonst bei dcnl Wetter müßig im Stalle stehen wurden. Landkreis Gießen. sljG roßen- Linden, 14. Jan. Die Geburtenzahl im Jahre 1912 war normal. Den 59 Geburtsfällen stehen nur 18 Sterbesältc gegenüber. Kreis Lautcrbach. VH. Crainfeld, 14. Inn Ueble Folgen hatte eine Sck» l i tte n p ar t ie, die von einigen hiesigen Burscheir und Mädchen am Sonntag unternommen ivurdc. Bei der kalten Witterung hatte ilian in einigen Wirtschaften Rast gemacht nnd dabei anscheinend die Kehle etwas zu sehr «»geseuchtet. Auf der Heimfahrt wurde ein scharfes Tempo ciugeschlageu, so daß der Lenlcr die Herrschaft über seine Pferde verlor und der Schlitten au einer gefährlichen Stelle zwischen Grekenhaiu und Crainfeld saint den Insassen um geworfen wurde. Der Fuhrmann trug hierbei erhebliche Wcrletzungen davon, da er ein Stuck von den Pserden geschleisr wurde. Während di? übrigen Insassen heil davon- tamcn und den turzcn Weg zu Fuß zurücklegte», siel der ebenfalls an der Fahrt beteiligte Sohn eines hiesigen Wirtes, al» er zu Hause augctoiumcii loar, in der Rächt aus dem 2. Stock seines Schlafzimmers- auf da» Pslaster, wo er mit einein gebrochenen Arm nnd svnsttgeu schweren Verletzungen liegen blieb. Zufällig fanden ihn Passanten, die ihn vor deni'sicheren Tode des Erfrierens retteten. Kreis Schotten. st. Schotten, 14. Ja». Zu der Meldung des Brand- fälles in Schotten wird uns noch iiürgeteilt, datz da» Feuer uni I Uhr nachts durch die Rachrwachc und andere Passanten entdeckt lvulche. Der nicht im Hause wohnende Inhaber hat abends tnrz nach !» Uhr den Laden verlassen und gibt an, daß da» Feuer im Oien erloschen war. Bisher ist die Ursache de» Brandes nicht mnittcM worden Die Rachbargebäude des Gastwirts Adam Hosmanu nnd Karl Brühl, besonders das Haus uns die Scheuer Hofmanns, sind sehr beschädigt. Die Geschäftsbücher tonnten heute aus den Trümmer» noch hcrausgcholi lverden, alterding» in beschädigtem Zustande. Ein Hund ist mitvervrannt. Rur dadurch, daß die Brandstelle von !> Seiten mit Hydranten zu erreichen war nnd durch den starten Truck der beiden ganz gefüllten Hochbehälter der städiischen Wasserleitung war eine erfolgreiche Bekänipfung des Brandes möglich. Tie verbrannten Warenvorräte ivaren versichert. ^ S ch o i I e n . 14. Ja». Tie V I ! h z ä l> l u n a i» den 54 Demeiiide» dis Kreiies Hai solgendcs Ergebnes: es sind vorbanden 21659 Siück Rindvieli, davon 12 625 Hilft»', 17 750 Sckiiveiiie, darunter 1009 Zuckilscknocino, 6275 Eckiaie, 2145 Zieakii I.iid 6274 Ranintben, Derniehrl holen sich Rindvieli um 1717, Kühe um 691, Schweine um 2357. Zieaeu »>» 2U8 Stück geae» 1912. Taß die Echalznchi ivicder im Aiissteige» begriiien >>l, geht daraus hervor, daß die Zahl der Schaie um 6'w aesliegen ist» 8 Burkhards, 14. Jan. Die Wa il d e r k o ch s ch II s c des Kreises, welche auch zu einem Kursus nach Klein-Eichen lomnie» sollte, wird ani Ick. d. Mts. hier einen mehrwöchigen Kursus beginnen, an deni lll) Mädchen von hier, Kaulsros und Sichenhausen teilnehmeu. Starkenburg und Rhein Hessen. ä. Mainz, 14. Jan. I» der heutiqcn Sladtocrordnclen- sttzmig wurde inr dle Beschästianna von 'Arbeitslose» »nd zur Gewäliruna von Ardeiislosenunlersintznua die zweite Rate von 10 909 Mk. bewillial. Bon den lrülier bewilliaien 19000 Mk. sind bis setzt 6299 Mk veronSanbt worden. — In der nichtösseniliche» Sitz»»» ivnrde die 4vrozenliae Olnleilie der Stadt <8 'lillllioncii Mart) a» die Dresdner Bank zu 93,L? Prozent begeben. Hessen-Nassau. Marburg, 14. Jan. In der nledizinischeii Klinik der Ilniversität habilitiert sich am 16. Januar Dr. Mar Döllner mit einer i,n Hörsaal der chirurgischen Klinik stattfindenden Vorlesung über „Nerrchilrche Medizin einst und jetzft'. Vom 1 März ab lvird an den hiesigen llnrversiläts-Klinilen eine Kr ante» Pflegerinnen schule eingerichtet. Tic näheren Bestimmungen werden aus Verlangen vom Tircltor der chirurgischen Universitätstlinit zugesandt. vereinrnachltchtrn. > 3 ) j r (g t so „ i,» dein G u t cnberg (Pleinnosab, luna des Ortsvrreins Tvoatzraphial veranstalte! am 15 Fr d. I. im feoie Leib ,einen c r st e n Maskenball Ter Vorsti bat cs iick, zur Ausgabe gemacht, durch lKnipttiiaiissübruna ui den Briuchcrn e.ucn recht fibclrn Abend zu bereiten, o , ®- S t o r» d o r s, 14 Jan. In, Saale des Gastlvi dub wud die ardentlichc Hauptversammlung des Krieae v^^^mi^statt^Ter^Krieaerv-rei,, entwickelt ,'ich recht kräil Gerichdüisaal. ... 'S“* kiner Blätiermeldung ftat bei o b u ! ? #l “ bir Ehe des eben,atmen Abgeoi neien Grgz Bonlde Eastcllani mit der Tocknrr des ann-, kamlchen Milliardärs Gon ld, die sich vor einigen Ja ln mit dem Her^g von Sagmi vxrheiratet bat, endgültig für in nnb nichtig erklärt. j,n Prozeß hat an seckrs Iabre gedoue U»iver-iität».Nact,»i«t,ten. - Versetzt wurde der o. Proscssor Geh. Justtzrat Tr. jur Er He«mann m Marburg vom 1. April k I ab in alelu Etgcnlchast an d,c Nnioersität B.erlin als Rachlolger Hel wü Vermischte«. * Vulkanansbrüchc. 'Aus Tokio, 18. Jan., wird gemeldet: Durch den Ausbruch des Sakurascknnia sind das gleichnaniige Tors ilnd andere D ö r s e r zerstört worden. Tie Verbindnngeii sind unterbrockstn. Tie Lage ist ernst. Zwei Marinegrschmader haben sich in aller Eile dorthin begeben. Ter Ausbruch begann am Sonntag morgen. Ungeheure F e l s b l ö ck e flogen über 800 Meter hoch und 80 Kilometer weit. Laoaströme flössen von der Teile des Berges herab und begruben drei Dörfer der Insel. Die Ernlvohncc flüchteten auf das Festland. Hunderte von M en s ch e » müssen umgekonemen sein. Tas Feuer sprang aus den Wald des Festlandes über. Weitere Ausbrüche schickten die brennende Lava bis nach Kaqoschima.und steckten die Stadt an. 'Auch hier kamen hunderte um. Die Fliehenden fuhren in Güterzügen nordwärtss am'Abend loar die 70000 Einwohnr» zählende Stadt vollständig verlassen. Ein in Komanoto allgekommenes Telegramm berichtet, datz der Telegraphist der einzige in Kagoichima zurückgebliebene Beamte sei. Die ganze Stadt sei in Asckie und Rauch gehüllt. Amtliche Mitteilungen besagen, das; eine Flutwelle die Schrecken des Vulkanausbruchs auf Sakuraschima verniehrte. Hunderir von Häusern seien zerstört oder bescktztdigt, viele Einwohner getötet oder verletzt Immerhin glauben die Behörden, daß der Verlust an Menschenleben nur ans der einen Insel ei» besonders schwerer sei. * S c i » Ideal. Bobbp: ..Sag, Iiuini», wenn du nun plöb licki 500 Millionen Tollnrs hättest, würdest du dann Bibliothekcu oder Colleges stifte» V" — „Keins von beiden, denn ich würdt dreimal am Tage Fletsch essen." AirchLiche Nachrichten. Irraelitische Ncligionrgemeinöe. Eottkrdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), (SomStaq, den 17. Januar 1914: Vorab end: 4-.45 Utzr. M or n ens: 9.00 Uhr. 9! a chm it t a q S: 3.30 Uhr. Schriftcrklärnng. Labbalausgang: 5.35 Uhr. Jrraelitische Reliqionrgesellschast. Sotterdiensk. Sabbatleler ain 17. Januar 19 14: freitaa abend 4.30 Uhr. Canlstflfl vornnttafl 8.30 Uhr. Sainstan nachmittaq 3.30 Uhr. Sabbat-^lrlSflanfl 5.45 Uhr. WocherrflotteSdienst: MorqeuS 7.00. abends 7.30. Märkte. FC. Wiesbaden. Diebftoi-Marktbericht vom 14. Jan. Anstrieb: Rinder 194 lOttie» 2'>, Bulle» 9, Kühe und lmrlen 73s, Kälber ’-s, Eckiaie 34, Schweine 330. Vrebe Inr 100 Wd. Geschäst mittel. Lebend- Schlacht- T ckis eu. aewicht Votlfteilkblge, auSqeniästete. böchsten Schlacht» 'Mk. Mk. wertes ln> 'Alter von 4—7 Iabre» .... 51—55 91—98 Innae, slelickiiqe, nicht auSgemäslet- nnd ältere anSgemästete............ 50—54 89—96 Mäßla gcnäbrte junge und gut ge- gcnährte ältere........... 46—49 82 —87 Bullen. Vollfleischige, nnsgeiv., höchsten Schlachtw. . . 46—49 78—88 Botlfleischige, jüngere......... . 42—45 70—76 Färsen, ff ft ft e. Vollflelscliige auSgemästete Färsen höchsten Scblackilivcrtes....... 49—53 36—95 Bollftelschlge ailßgemäftete fiiifte höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren..... 42—45 76—80 2> fitere ouSncmäfiete Stifte und >ve»ig gut ent» wickelte jüngere Kütze......... 44—48 77—83 Mäßig genährte Kühe und Färse».....36—41 GO—76 Gering genährte Kühe und Färsen..... 30—35 60—63 Kälber. Feinste Mastkälber........... 70—73 117—122 Mittlere Matz- und beäe Saugtälbee.... 64—70 107 —>17 Geringer« Mast- »nd gule ELiigkälber . . . 57—62 95—103 Geringe Satigkälber.......... 50 —55 85 —93 Schafe. Weideinastichaie: Mastläntincr und 'illasthammel .... 43,90— 44,00 90—92 Schweine, klostfteischtge Schweine von 80—100 Irg Lebend- geivi l,t.........• . . . . 56-58 72-74 Vollftciichige Schweine unter 80 lcg Lebendgewicht 55-57 71—73 Bvllfteischige Echivetne von 100—120 k$ i'ebciic- geivi.ru .............57',',-59 72—74 Vollfleischige Schweine von 120—150 fcg- Lebendgewicht .............. 56-56*4 70—71 Fenlcknvenie über 150 kg Lebendgeioicht . . 51—52*4 64—66 Meteorologische Beobachtun gen tzer statton Gie tzen. Jan. 1914 1 0 .§ 1=1 ? u £ jo sl ’Z-c 3 S 5 äö if i 2” 15 SSt« COji L-L Wetter 14 ' 2" 749,5 -4,3 2,2 67 NE 4 1 Tonnenschein 14. 9“ U9,8 - 0,0 2,4 80 NE 1 Klarer »immc! 15 750,1 “ 7.9 1,7 68 NE 4 0 », » Höchste Temperatur am 13. bis 14. Januar 1914 --- — 1,2 “c. Niedrigste . , 13. , 14. „ 1314 = — 7,7 °. Niederschlag: (ftO min. iw.v.viviv.vy . ..... 1 i.viumm. mivu 11 1991» *4 öloidjc M -.85. Ziehung I. Kl. 4. Preuss.-Süddeutsche (230. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 12 . Januar 1914 vormittags. A«r Jad» » -»ss », Xokw«? st b d pteish hsbs «»- wtnao psfslla», aad «war )• «Insr lof dis !*«* gtolciisr Xamdssr 1, des fcsidrn IbteUaa?*« I sad II Nur «Ile Gewinne iJber SO Mark aiud den betreuenden Nummern in Klammem beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 112 274 646 54 1131 412 648 742 [100] 2141 47 333 42 498 602 909 3047 76 231 763 965 4254 32G 48 750 95» 5099 304 75 |200] 582 671 72 770 6079 174 649 811 7231 318 26 29 726 850 62 941 63 88 8213 431 698 I200J 690 810 41 0C19 244 68 410 798 10509 713 16 829 11092 747 12115 208 602 [100] 93 13064 116 68 205 427 600 14005 125 307 63 533 49 672 700 10 15151 72 1100) 231 813 45 031 1849B 511 17057 140 [400] 221 629 41 77 861 900 18323 301 732 10627 86 753 2O018 77 195 209 454 79 816 21193 263 89 421 697 754 73 875 22180 390 614 625 977 2*303 63 [100] 79 409 27 637 24335 54 464 621 830 25022 210 690 822 983 28l*l 50 67 420 865 27055 75 178 355 437 575 669 28455 617 757 936 20014 103 205 23 453 54« 614 64 916 30055 396 429 40 68 562 618 761 31055 78 177 231 310 [200] 28 ilOOj 410 517 658 074 901 79 3 2228 549 732 93 916 49 liOOJ 33107 262 698 791 801 34304 623 858 940 35226 707 45 71 38017 39 142 99 226 355 490 37039 60 246 435 631 903 27 3*103 70 205 36 75 333 61^56 70 789 856 30079 240 397 501 68 735 821 962 40372 479 589 080 750 41303 450 617 28 773 889 42031 303 25 613 771 800 94'. 43454 59 Glö 763 44163 372 514 737 398 941 45169 90 729 [100] 4.3 40086 135 242 849 47078 185 340 402 81 746 623 917 40222 511 657 63 631 91 900 14 68 4O093 331 50101 647 68 892 909 51230 450 500 672 724 45 95 832 977 52104 389 [200] 859 097 53030 49 110 81 733 931 54135 416 547 777 55082 93 1G6 432 029 67 969 50119 703 27 70 P3 57l'3 412 29 [100] 98 507 49 627 911 39 58207 741 912 98 69074 170 tfOOl 299 401 982 60095 97 392 4B9 9" 56C 609 840 957 61285 720 357 62036 363 420 644 738 56 857 961 63009 118 234 69 325 83 626 790 933 *4080 93 |200| 502 *5002 12 148 236 322 511 622 95? 03191 439 44 501 38 679 1400) 713 816 07046 94 2C5 354 40? 633 881 919 60048 143 387 745 858 69287 392 437 7O059 141 521 71075 80 400 64 89 812 72059 303 412 [100) 7*030 55 160 98 244 416 42 747 74057 345 247 553 806 19 74 984 75168 ^82 223 06 521 683 76006 153 225 349 819 20 73 77053 242 55 65 832 78131 203 1200) 392 480 80 500 Öl» 57 816 70297 361 417 707 942 55 80048 239 80 378 623 799 905 81067 162 824 82251 485 695 772 83659 [200] 835 84 349 476 782 874 85234 586 743 80 39 127 63 400 87022 1200] 175 88237 87 94 [100] 433 622 73 928 38 80073 197 263 611 667 58 64 705 643 65 78 90637 858 933 91027 69 93 323 715 92271 392 977 93261 367 625 963 94057 110 330 653 95175 81 237 639 948 90137 839 780 829 985 97010 496 649 »83 9Ö1S7 292 369 588 960 90107 281 £35 699 709 946 1OO000 34 476 [100] 65. 866 81 lOlOCl 149 895 500 24 087 782 [2001 925 102056 318 470 82« 61 103316 44 2 677 623 1 04122 32 333 38 344 105014 140 1200) 71 603 85 673 837 47 952 75 108057 206 378 96 447 542 60 754 833 923 107153 357 476 669 100130 440 748 109260 631 640 729 893 110351 995 1 11007 184 373 85 704 823 81 112.374 441 535 700 850 1 13154 201 419 llOOl 80 03 81 601 706 990 [100] 114039 98 208 27 380 423 115023 30 35 76 114 73« 837 904 116306 37 904 117053 78 102 389 833 11**05 10 267 605 33 94 11004C 169 570 610 826 926 120240 359 496 601 2i 705 53 32 667 971 90 121078 95 100 63 314 426 633 863 930 122138 386 98 444 987 71 12*082 91 248 63 485 506 620 124076 100 56 68 78 »3 220 352 73 442 737 13001 125l”3 281 447 950 7 5 1260 4 370 592 603 700 39 [200] 75 89 831 96 934 3P 127178 585 846 [400] 934 12*701 6C2 795 840 935 129683 92 775 348 996 130036 [2001 MO (1001 346 390 722 78 ?7 131012 723 132311 26 87 40j 314 91 883 133-46 293 400 506 690 134059 82 90 664 66 735 854 99 99 i. 135045 226 60 69 785 887 987 130019 33 226 587 96 635 88 97 840 87 985 137074 200 [100] 65 97 [100j 763 857 966 1 38 036 63 250 98 829 37 75 130241 529 42 74 671 95 002 14*089 924 30 141106 20 017 563 1100, 053 142028 [300] 285 348 433 612 753 90 801 9 62 14314« 453 1100) 639 729 935 85 144077 269 473 5C1 44 45 796 145123 301 400 608 14S029 294 398 648 748 529 147501 79 680 148109 311 442 7'., 854 926 14930« 417 78 87 97 629 753 847 870 fi 150211 362 694 779 151161 215 30 634 769 890 971 152124 477 932 15*331 138 232 99 377 615 794 877 154040 65 640 643 781 895 110001 155000 375 508 650 [200] 803 957 156517 6C3 994 137072 92 317 423 41 71 158360 543 638 814 913 52 15*233 87 354 82 702 23 973 10*090 93 152 322 410 64 99 531 734 59 836 943 161126 273 489 02» 162146 378 436 [100} 638 f.8 640 867 163093 [100! 223 438 637 65 826 067 92 164 1 6 7 410 7 7 5 8 9 87 0 946 185014 918 100435 347 94 675 661 [160] 107497 61« 752 843 999 168123 262 84 464 69 576 643 350 100037 390 585 993 170522 640 717 895 947 171958 357 [100] 530 862 G5 172088 218 63 439 173018 199 470 [300] 661 856 916 174 . 3 67 1200] -04 854 935 97 175217 32 4 432 712 848 170236 395 177202 352 731 95 97 944 17*019 158 1300] 93 179020 791 834 18*403 520 23 181172 378 565 763 182004 158 846 183109 16 £3 391 184125 229 398 637 51 749 981 1G5015 47 210 61 31/. 548 65 83 633 773 78 851 1C01O7 34 (100) 38 57 433 552 606 95 743 976 187229 332 401 41 507 620 807 41 033 180 0 106 405 700 130768 80 953 19*554 785 934 [100] 191002 24 100 6 337 436 82 1*2081 417 47 650 720 193l47 211 51 413 647 87 793 902 67 194212 379 *40 566 86 912 195024 115 234 379 562 59 BIG 978 108043 472 80 724 831 988 197100 36 327 62 45? 198242 448 64 51C 190350 198 l2YO) 353 93 66L 200034 178 232 350 809 931 201229 [100] 401 796 202115 281 512 2*3001 86 601 803 931 79 89 204 17 6 27 3 34 9 060 69 83 737 46 81 85 334 205’13 222 712 23 886 963 2*0016 58 83 230 709 92 [100] 859 95 [200) 902 207331 666 84 931 208056 82 764 209228 325 40 70 608 731 88 210332 518 657 7B5 848 91 94 931 [CGO] 211017 190 496 llOOl 523 811 92 212112 255 89 321 615 11C01 46 70 87 99 824 21334? Ü7 2. Ziehung I. Kl. 4 Preuss.-Süddeutsche (230. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung Tom IS. Januar 1914 nachmittags. AaC Jsde rs?or»n» Xianir ilid *wal jlekJi bah* Os- wlano psIbUsa, aad rwmr ja alasr aaf «Ua \a— flolckar Xaaanr in den b«ld«n IntaUaapra I and II Nur «Ile Gewinn« Ober 60 Hark iind den betxefreodea Nummern in Klammern bclgclüji (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 15t 249 71 310 477 802 21 1204 389 450 98 [100] 500 22 1300] 839 70 932 2101 43 339 46 532 688 863 93 972 3070 148 286 410 534 710 830 67 4224 40 310 439 508 7'j7 99 3044 [1001 209 797 6148 284 996 7402 10 630 724 968 «HO 62 307 59 521 846 1*002 140 396 435 62 100) 836 11:84 396 445 735 12006 599 630 714 «56 13"0G 209 .87 577 1200] 631 14043 12« |100) 93 267 688 753 825 56 15346 67 405 578 620 713 26 10005 192 223 019 41 606 17125 500 Ö92 668 1*204 322 576 10193 243 366 502 77S 969 2*244 70 339 569 924 38 21571 836 77 78 021 79 22320 [1001 518 20 [100] 35 797 [200] 828 40 74 23300 552 [100] 887 693 97 2407S 281 984 85 25362 264 352 563 614 770 83 87 26095 257 308 427 65 877 982 91 27458 055 [IOCj CJö 28141 89 235 [200) 79 639 927 99 29073 260 345 635 838 30267 366 491 »2 500 806 937 31122 63 240 323 584 58 743 893 32169 427 560 33067 388 750 901 34 34357 SS £76 719 813 35067 292 373 534 732 834 913 51 3*023 33 127 640 06 845 997 37074 197 773 1100] 818 65 31 3*°51 102 377 440 625 39 915 33098 220 767 91 «70 40335 494 534 41085 194 2C0 705 74 [200] 42007 17 147 [100) 60 263 568 368 914 43077 178 93 523 837 7G8 693 4 4238 92 418 [3C00j 661 bi 45203 348 44 i 67 814 17 40054 214 328 455 787 47152 67 525 623 752 70 879 81 4*122 530 622 759 49108 04 257 5»»231 363 413 023 51117 239 472 731 810 962 52248 I 24 637 [100] 906 66 5*197 299 523 27 722 85t 54292 470 830 60 84 55246 565 5*105 1100] 229 887 «73 57579 997 50019 605 60 [200] 50039 158 905 72 86 94 98 6*551 725 51 85?. 61088 241 351 433 S29 62095 2C7 14 27 424 53 [100] 992 **045 77 374 470 76 594 64424 [ICO) 53 57 596 633 770 855 56 04 964 *5'.35 57 217 673 69 730 607 **151 22t 333 801 67029 132 348 475 806 35 55 77 |300] 68112 76 274 49. 00151 273 770 873 913 70222 1100] 538 624 700 71119 232 365 445 541 72 638 74 1 46 904 53 72403 29 689 629 23111 331 80 526 095 74217 341 376 ICO] 919 752C3 [266) 29 434 1100) 852 62 913 62 76 76 [560) 223 715 43 034 77057 [4001 342 93 4C0 7*043 200 803 17 70916 62 270 515 75 842 59 HO 346 441 672 704 81145 52 498 531 833 82068 126 b04 662 86* 903 8*001 238 311 426 806 »4066 192 224 699 »5357 427 12001 76 598 716 823 991 £0024 131 56 287 406 89 512 874 87103 288 470 518 622 48 8*560 539 745 871 77 905 41 51 89251 516 llOOl 004 90 413 739 C25 02 980 91408 38 649 864 936 92170 278 487 049 70 751 815 47 0*049 86 [1001 320 500 39 78 95 94465 989 95012 28 153 265 400 L 100l 6^3 ! 160001 757 863 90095 104 320 831 3! 97102 504 895 930 OE166 243 64 492 640 745 90139 232 63 94 05 589 «51 748 857 098 100432 694 704 59 97 815 IC 131042 203 351 00 823 102ü 4* 872 804 85 08 [lOOl 616 103190 317 467 104*43 68 925 34 10*264 321 541 887 704 91 94 824 106441 768 107061 67 252 404 794 838 980 10*332 589 1*0024 113 238 302 64« 611 785 874 937 08 11*170 203 386 6fti t»05 111002 186 [300] 407 S 79 545 684 714 944 56 IlOO] 74 112357 443 66> 791 822 943 72 11*199 221 6^ .300) 84 618 25 32 752 849 114011 103 254 603 41 753 65 928 11093» 600 796 923 117146 425 609 074 118021 49'i 541 110029 01 597 t33 829 12*329 595 034 61 121805 »94 122110 715 412 80 [100] 540 7 b 22 141 62 12*005 \6< 570 *1 ♦ 612 917 124187 [200] 550 617 88 013 125*66 603 52 70 71 128103 50 59 138 20b 311 599 717 087 127232 311 66 [4001 88 353 732 12*133 308 120640 1303C8 499 548 731 74 802 Bl 131073 176 503 088 132009 15 133 222 375 424 38 535 005 75 921 134196 497 510 22 657 92 13S--09 39 83 538 78 66« 78 85.1 [1001 138357 435 74 62') 74 137173 81 363 604 81 631 821 9P0 13BC50 78 391 536 04 650 780 03 3'S SV 130274 471 74 672 678 96 140055 90 335 <04 43 592 641 708 141216 463 724 [300] 807 142151 289 653 73 [100] 143?»7 602 798 99 623 947 [200] 144197 356 68 695 145129 87 769 148)69 227 T100) 93 426 733 530 [300» 147062 3 51 270 321 97 562 620 70 970 14*191 296 344 44-1 620 140796 19« 370 493 576 974 15*093 175 294 338 71 [300] 435 95 052 79 151392 501 605 9 70 807 95 1*2001 708 59 936 153 "2 443 59 543 652 785 833 [300] 934 43 154297 417 92 SS 541 009 41 |109j 155254 [100] 683 607 21 762 93 97 857 156034 7« 96 136 534 62 935 15705: 149 210 27 50 429 750 158223 448 709 993 150187 290 4)6 563 160304 53 1200] 399 883 161040 01 69 536 648 801 73 162070 252 1100) 46? 512 76 85 061 9*2 163014 17 338 723 136 85 1*4439 54 90 607 710 1*504:. 89 140 667 763 832 160103 [100] 32 50 [4301 310 606 829 1S7U59 62 307 74 38 415 60 514 704 917 168155 224 531 082 746 961 160C13 256 47» 651 87» 17O<«70 ISS 223 339 605 85 834 [10001 57 79 17139.'; 715 829 17200) UO 271 636 802 173279 303 [100) 4 55 576 eOÖ ö 602 62 89 935 174217 542 [100) 84 42 .100) 17511b 453 550 883 178022 376 515 177351 46) 545 ÜD4 17*013 42 33 106 1200) 83 34 757 88« '3001 170133 91 llOOl 209 39 34B 407 503 180059 209 351 62 374 &27 1*1293 303 35 «S7 714 82ß 13 03 921 18 235” 554 1**0 7 253 79 319 424 541 025 025 184015 42 64 216 333 503 7 618 714 85« 1*3024 109 30 59 249 [ICO] 337 CO 531 627 841 18605» 17! 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Februar 1914, vorm. von 10 Uhr ab sollausder Bürgermeisterei BerSrod die dortige Gemeinde-Jagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß die Gemarkung Bersrod 1710 hessische Morgen umfaßt, darunter zirka 500 Morgen Wald, der Jagdbezirk ist in 20 Minuten von Station Reiskirchen zu erreichen. Bersrod, den 13. Januar 1914. ^ Großh. Bürgermeisterei Bersrod _ Reuschling. _ [724 Jagd-Verpachtung. Die am 31. Januar 1914 leihsälligc Jagd der Gemeinde Staufenberg soll am Montag, den 2g. Januar l. I., nachmittags .'! Mir, im Rat Haus dahier auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet besteht aus 240 ha Wald, 454 ha Acker- und Wiesenland und grenzt an die Haltestelle Daubringc». Die Haltestelle Friedclhauscn liegt in, Jagdgebiet, ferner ist das Jagdgebiet von der Bahnstation Lollar in 10 Minuten zu erreichen. Staufenberg, am 12. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 770 Das Ecke der Bahnhof- und Schulstraße ge Ierjcne rcichseigcne Posigrundstück in Fricdberg (äfften) Flur II Nr. 348°/,Flächeninhalt 714 gm, Schätzungswert 94000 Mk., soll am Samstag, den 14. Februar d. I., 11 Uhr vormittags, im Amtszimmer des Unterzeichneten öffentlich versteigert werden. Das Grundstück ist mit einem zweigeschossigen Hauptgebäude und einen, eingeschossigen Nebengebäude in einer Gesanüstäche 'von cliva 490 gm bebaut. Das Hauptgebäude umfaß, außer den Keller- und 11 Dachgeschoßränmen im ersten und zweite» Geschosse zusammen 19, meist größere Räumlichkeiten. Die Bersteigernngs-Bcdin'gungen können auf dem Anitszimmer des Unterzeichneten, sowie des Kaiserlichen Postamts in Friedberg während der GcschäslSstundcn eingcsehcn werden und werden außerdem beim Beginn der Versteigerung verlesen werden. Frifdberg, den 12. Januar 1914. Der Großherzoglichc Notar: Jockel, Geh. 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Rotten 12 Mir. iaitfl). 38 Rm. Scheit und Knüppel. 110Rm. Reiser. Buche: 107, Rm. Scheit und Knüppel, 103 Rm. Reiser. Distrikt 7e. <1 Seiles. Eiche: I Rni. Schichtiinpholz iKüicrbolzi. 30 Rm. Scheit und.Knüppel. 203 Rm. Reiser. Buche: 51 Rm. Schell und Knüppel, 00 Rin. Reiser. Distrikt 1 1 d Kornstück. Eiche: 3» 30». Scheit und Knüppel. 208Rm. Reiser. Buche: 2 R»d Scheit, dichte: 2 Rm. Rollen (2 Mir. langt. Distrikt 2 Platte. Eiche: 8 Rm. Rollen l2 Mtr. langt, 51 Rm. Knüppel, 303 Rm. Durchsorstungsrciser. Totalität. Fichte: 10 Rm. Rotten (2 Mtr. langt, 30 Rm. Rollscheit und 5knüvvcl. Das Holz wird in der anaegebciicn Reihenfolge verlaust. 777 B Krofdorf, den 15 Januar 1911. _ Der Bürgermeister. _ SHfferse WsjBide. 26D Sehr gern teftätiße ich Ihnen, daß mir die Ditst- L-albc bei incincm vstcncn Bein sebr gute Dienste getan bat, nachdem ich fast 11 Jahre lang mit und ohne Arzt die vcr>chicdcnitkn Rlittcl ohne jeden Erfolg angewandt batte. , Hofhcini b. Worms M. E. 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Forstwarl Bmg zu Trcis a. d. vuindn zeigt aus Wunsch das Hotz vor und erteilt weitere Auskunft. Treis a. Kda.. den 14. Januar 1914. (Orostherzvgliche Obersörsterci Treis. _______ Schneider. _ 770 Holzverfteigerung. Mittwoch, den 21. Januar I. I., werden nuS de» Domanialwaiddinriklcu Horichcnsici» und Brciicnsici» der Forstwariei Etcheliachsen vcrltcigcri «chcitcr Rm.: Buche 400 1. Kl.. 00 2. KI Knüppel Rin.: Buche 410 izur Halste Ltammkiiüppc», 9 Eiche. 12 Kieler. 28 Fichte. Reisig Rm.: 537 Buche. 18 Eiche. -L> Fickte (in ganzer Länge!. Stöcke Rin.: 138 Buche. . Buiammcnkunit: 11 Uhr vormitlags an der Schand- wtesenbrNcke im Horschenkicin. Das zerstreut Upende v>otz wird »ich! vorgezcigt. 'Rädere AuSkiinst durch Grohß. Forstwarl Trieisch zu Eichcliachsen (Post Schotici». Schotten, den 12. Januar 1914. Grosthcrzogliche Oberstirstcrei Schollen. Seidel. 774