Nr. 7 Zweites Blatt M. Jahrgang Erschein? täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Eiehener Kamilienblätlkk" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigclegt, das ..Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Tic „rondwirlichastlichen Zeitsragen" erscheinen nwnatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhesjen Zreitag, 9 . Januar 1914 Rotatiüllödruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- iiitb Steindruckerei. R. Lange, (Sieben. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slrave 7. Expedition und Verlag: e^öl. Redaktion:e-EH2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Die Eröffnung öe; preutzijchen Landtage;. Berlin, 8. Jan. Ministerpräsident v. Be ihm an» ^ o l l w c g verlas folgende Thronredei Von Sr. Majestät den- Kaiier und König zu neuer Tagung entboten, treten heute die beiden $>auier des Landtags zusammen, um gemeinsam mit der Staatsregierung für das Wohl des Landes zu arbeiten. Tie I t a a t s i i n a n , c n beiinden sich aus dem Wege völliger Gesundung. Tas Etatsjabr 191‘2 ergab einen Ucberschutz von 29 Millionen, zu dem noch eine Rücklage von 179 Millionen für de» Ausglcichssonds der Eiicnbahiiverwaltiiiiq lnnzuiritt. Ter Staatshaushalt für das lausende Jahr, in dessen Voranschlag zum erstenmal ivicder die Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht standen, lägt gleichsalls bciriedigende Ergebnisse erwarte». Neuerdings wurde zwar, dem Gange des WirtichattS lebcns folgend, ein Nachlassen sn der Entwicklung der Ttaals erträgnisse bemerkbar. Ter Haushalt ist aber derart gekrästigt, dass auch im Voranschlag für 1914 die Ausgaben in bcu Ein nahmen volle Tcckung finden und Tür den Eisenbahnaus- gleichssonds noch eine angemessene Rücklage vorgesehen werden kann. Tabci ist der Fonds für austerordeutliche Ausgaben so reichlich ausgestaltet, daß eine erwünschte Stärkung des I I, - d II st r i c m a r f t ä und des Arbcitsmarkts durch S t a a I s a II f- 1 r ä a e ermöglicht ist. Tcni Vorgehen des Reiches entsprechend, konnten ciatsmätzige Mittel für die Aufbesserung der Besoldung einzelner B e am t c n g ru p p c » bercitgcstellt werden. Es wird Ihnen deshalb ein Gesetzentwurf zugchen, der sür den geringer 'besoldeten Teil der llntcrbeamten, fomic für die Assistenten und die mit dieser Besoldungsklasse zusammenhängenden Bcanttcn- gruvven Gehaltserhöhungen Vorsicht. Für die Erweiterung und bessere Ausrüstung des Z t a a i s c i f e n b a l>n n e tz e s. sowie sür den Ban von Kleinbahnen mirb auch diesmal eine umfangreiche Vorlage unterbreitet. Tic wirtickmstlichc Entwicklung und die sie begleitenden Verschiebungen der Bevölkerung führten vielfach zu unbefriedigenden Zuständen in den Wohn- und Unterkunfts- Verhältnissen der minderbemittelten Schichten. Durch den ihnen zuAehendcn Entwurf eines Wohnnngsgefetzes sollen die gesetzlichen Grundlagen sür eine nachhaltige Verbesserung der Zustände geschaffen werden. Die Jugendpflege hat sich auch in dieseni Jahre erfreulich entwickelt. Zu ihrer Iveitercn Förderung wurden die im jiultusetat eingestellten Mittel nicht unerheblich crhht. Aus deni Gebiete der V c r w a l t u n g s r e f o r in schrillen die Arbeiten so weit vor, dass die bedeutsamste der beabsichtigten Vorlagen, der Entwurf einer umsassenden Novelle zum L a n - desvcrwaltungsgesetz nunmehr zur Bcschlußsassung vorgelegt werden kann. Dieser Reform dienen zum Teil auch Vorschläge, die sür eine Verbesserung des Abgabewesens der Ge me in den und weiteren Kommunalverbände in Aussicht gc- iwmnicn sind. Daneben soll die gesetzliche Ordnung des Koni munalabgabeiveicus in zahlreichen Einzelheiten nach dm Bedürfnissen des prakiischen Lebens und den Hinweisen der Recht • sprechung sorigcbildct oder der veränderten Rechtslage entsprechend ergänzt werden. Im Anschluh an die Novelle zum Landesver- waltnngsgcsetz Ivird ferner rin Gesetzentwurf über die Feststellung der Zuständigkeit beim Volks- und Privatschul wesen Ihnen zugchen. Der im Vorjahr' nicht mehr ,zur Verabschiedung gelangte Entivurf eines A u s g r a b u n g s g e s e tz e s wird wiederum vvr- gelegt werden. Eine Neuordnung des Rechtes der Familien- 1 i b e i f o m m i ([ e ist geboten, um anstelle des bestehenden unübersichtlichen RechtSzusiandcs ein «inheitlichcs, der Entwicklung des WirtsckwitSlebcns entsprechendes Recht zu setzen. Ter zu diesem Zwecke ausgestellte umfassende Gesetzentwurf, der sich aucki aus Familienststtungen erstreckt, wird der Beschlutzfassung alsbald unterbreitet werden. Schlictzlich wird Sie' der Entwurf eines G r u n d t e i l n n g S g e i e tz e s beschästigen. Er ist dazu bestimmt. der univiltschaftlichcn Zerschlagung ländlicher Grundstücke cntgcgcnzutretcn. aus der andern! Seite aber die Teilung solcher Grundstücke zur Förderung der inneren Kolonisation zu erleichtern. Es find hiernach gesetzgeberische Matznahmen von großer Tragweite sür das Wirtschaftsleben und den kulturellen Fortschritt unseres Volkes, die »eben einer zcitgnnätzen Reform der Pcrwaltungscinrichtungcn den Gegenstand Ihrer Beratungen bilden werden. Tank den gemeinsamen Bemühungen der Großmächte wurde der W c l t i r i e d e, dessen Störung auch unserer nationalen Wohlfahrt die schwerste,i Wunden schlagen nnirde. erhalten und gesichert. Aul dieser Grundlage wird auch Ihre Arbeit eine nutzbringende sein und dem Vaterlande, darauf können wir vertrauen, zum Segen gereichen. Indem ich Sic int Aufträge Sr. Majestät willkommen heiße, erkläre ich auf allerhöchsten Befehl den Landtag der Monarchie für eröffnet. Die ersten Sitzungen. Das He rr enl> aus hielt heute nur eine kurze geschäftliche Sitzung ab. Nach deni üblichen Hoch aus den König wurde auf Vorschlag des Fürsten Hatzfeldi das bisherige Präsidium wie auch die Schriftführer wiedergewählt. Inzwischen svar ein Antrag des Grafen Park von Wartenburg eingegangcn, worin die Regierung ersucht wird, dahin zu wirken, daß der Stellung Preußens Inicht dadurch Abbruch geschieht, daß eine Verschiebung der staatsrechtlichen Verhältnisse zn ungunsten der Einzelstaatcn vor sich geht. Ins Deutsche übertragen bedeutet dieser Antrag, der am Samstag zur Verhandlung kommen soll, die Fronde der preußischen Granden, gegen die letzten Skcnergeictze. Tic nächste Sitzung finbet am Freitag statt. Tie Sitzung des Abgeordnetenhauses war mit der Etatsrede des Fi n a n z m in i st e rs Tr. L e » tze aus- gefüllt. Er stellte, ivic das schon die Thronrede tat, an die Spitze seiner Rede eine gewisse Genugtuung über die günstige Finanzlage. Mehr und mehr ließ er aber dann Gewölk aussteigen, um schließlich mit Nachdruck zu betone», daß an eine Aushebung der 2 t c u c r z n s ch l ä g e ohne Ersatz nicht gedacht werden könne. Ja, er meinte sogar, man werde in den nächsten Jahrett ohne Jnanipruckmahnie des Ausglcichssonds den Etat nicht im Gleichgewicht baltcn können. Immerhin mußte er für das lautende Jahr scststellen, daß der Eftenbahnverkchr immer noch im Steigen begriffen, ja daß der im vorigen Jahr angenommene Steigc- rungssatz sogar überschritten worden ist. Allerdings seien die Mehreinnahmen fast völlig durch die Mehrausgaben aufgezehri. Auch die Bergwerke werden Mehreinnahmen bringen, so daß für 1913 mit einer Uebcrwcisung von 93,4 Millionen an den Aus glcickiSsvnds gerechnet werden kann. Tie angckündigtc Aufbesserung der Besoldung gewisser Beamtenklassen erfordert 19,3 Millionen. Tic Schuldentilgung soll verstärkt werden. Das Extraordinarium ist ganz erheblich erhöhl worden, UNI dem Rückgang der Konjunktur entgegenzuarbciten und Arbeit zu schassen. Tie jährlichem Anleihen sollen nicht mehr gesteigert ,verden, ja es sollen sogar die Ausgaben, die auf Anleihen beruhen, noch loesmtlich eingeschränkt werden. , Ter Entivurf eines Wohnungsgesetzes ist dein Abgcordnetenhause zugegangen. Ter Entwurf, der von den Komniunalverwaitungen vielfach bekämpft worden ist, ist seine,n Inhalte nach seit dem Sommer 1913 bekannt Er enthält Vorschriften über Baugelände, Baupolizei, Be Nutzung der Gebäude und Wohnungsanfficht. — Der Beil r ü n düng des Entwurfs sei folgendes entnommen: Tie Gestaltung der Wohnungsvcrhäktnisse namentlich in den dicht bevölkerten und überwiegend industriellen liegenden bildet seit Jahre» den Gegenstand besonderer Aufmerksam-, feit der Staatsrcgierung. Zur Verbesserung der Wobnungs-, Verhältnisse sind deshalb in den letzten Jahren verschiedene kleinere Gesetze erlassen worden. Es must dahin gearbeitet werden, die Herstellung kleiner, in jeder Beziehung einwand •' sieter, Wohnungen zn fördern und aus die Bauunternehmer niehr einzuwirken, mehr Häuser mit kleine» Wohnungen als bisher zn bauen. In Zusammenhang damit steht die Bekämpfung der ungesunden Bodenspekulation, die teilweise das Bauen von Häusern mit kleinen Wohnungen zu billigen Preisen unmöglich macht. Die Mittel, um einer ungesunden Bodenjpetnlatiou entgegenzuwirken, liegen, av- grsehe» von einer zweckmäßigen Bodenpolitik der Gemeinde, einer angemessenen gesetzlichen Regelung des Schätznngs- wcsens sür den Grundbesitz und von Maßnahmen der Besteuerung, wesentlich au sdem Okebiete des Bebauungsplans und der Fl u ch t l i n i e n s e sts ctz u n g sowie a is dem Gebiete der Bauordnung. Als ein besonders wirksames Mittel, um die private Bauunternchmung zur veri mehrten Herstellung guter Kleinwohnungen zu veranlassen, erscheint ein planmäßiges Einschreiten gegen die vorhan, denen schlechten und überfüllten Wohnungen. In zweiter Linie werden die Abhilfemaßnahmen gegenüber den herrschenden Mißständen ans tunlichste Erhaltung und Förde- rurog der flachen und niedrigen Bauweise lsin-f zielen müssen. Ferner kommt sür ein gesetzliches Vorgehen zur Verbesserung der Wohmmgsverhältnisse zuni Teil eine Aenderuug der Gesetzgebung hinsichtlich der Aufteilung des Baugeländes und hinsichtlich der Regelung der Bebauung und Wohnnngsbenutzung in Betracht. Es wird in dieser Beziehung kein Unterschied gemacht werden, ob es sich um Großstädte oder Gemetudeu tu Jndustriegegenden handelt. Eine brauchbare Umgrenzung des Begrifjs, was als industriell anzusehen ist, wird sich nicht geben lassen. Der Entwurf einer Novelle zum Landesverwaltung s g e s e tz, der dem Herrenhanse am Donnerstag zngiiig, bezweckt eine erhebliche Erleichterung und Beschleunigung der Ge- schästserledignng durch die weitgehenden Vereinfachungen des Verfahrens der Beschlnßbehördcn und der Verwaltungsgerichte. Demselben Zweck, und zugleich der Entlastung der höheren Instanz, dient die Aenderuug, die nach dem Entwurf an K 157 des Laudcsverwaltungsgesetzes für das vor Verwaltungsgerichten stattsindende förmliche Disziplinarverfahren durch Erweiterung der Einstellungsbesngnis des entscheidenden Disziplinargerichts erster Instanz getroffen werden soll. Ten Sitzungsdienst bei den höheren Beschlußbehörden wird die Zulassung schriftlicher Beschlußfassungen erleichtern. Auch die grundsätzliche Durchführung des sogenannten Bureausystems in allen Geschäftskreisen der Regierung lvird zur Beseitigung geschäftlicher Hemmungen beitragen. Ter wesentliche Zweck dieser Aenderuug ist, der gesamten Regierung eine einheitliche Verfassung unter einheitlicher verantwortlicher Leitung zu geben, die Starrheit der gesetzlichen Abteilungsabgrenzung, die eine zweckmäßige Verteilung der Arbeitslast und gleichmäßige Ausnutzung der vorhandenen Arbeitskräfte vielfach hindert, zu beseitigen und, unter Hebung von Interesse und VerantwortiichtÄts- aesühl aller Mitarbeiter dem Gesamtorganismus der Behörden bei straffer Geschlossenheit nach außen die für höhere Leistungen erforderliche innere Beweglichkeit zu verschaffen. Ter besseren organisatorischen Anpassung der Behörden au ihre Aufgaben dienen Vorschriften über die Bildung der Kammer für Abgabensachen, über die Abteilunasbildung bei den Bezirksausschüssen, über die Sitzungs- Präsenz bei den Beschlußbehörden für gewisse Angelegenheiten und über die erleichterte Herbeiführung technischer Beratung, endlich über die Einrichtung eines Disziplinargerichts, das die Vollversammlung der Regierung im Disziplinarverfahren ersetzen soll. Auch die Auslösung der Generalkommission in Königsberg und die Uebertragnng der Generalkommissionsgeschäste aus die ordentlichen Gerichte und auf ordentliche Behörden der allgemeinen Landesver-, waltung wird durch Beseitigung des Dualismus im Melio- rationswesen, bei der Rentengutsbildung und bei der inneren Kolonisation, zunächst in den Provinzen Ostpreußen, Westpreußen und Posen dazu beitragen, in diesen Geschäftszweigen die nötige Einlfcitltchkeit der Rcgierungstätigkeit zu sichern. Zur Durchführung dieses Planes wird ein besonderem «Gesetz erforderlich. Endlich bringt der Entwurf auch Bereinsächungen des Rechtsmittel- Wesens und der Jnstanzenzüge. Noch weitere Rechtsmittelwege und Instanzenordnungen zn verbessern, würde aus dem Rahmen des Landesverwaltungsgesetzes herausfallen. Ebensowenig findet sich in dieser Novelle Raum für die Herbeiführung umfassender D e z e n- tralisationen. Schließlich sind noch Maßnahmen zur Entlastung des Oberverwaltungsgerichts vorgesehen, so die Berufung der Kammer sür Abgabensachen zur erstinstanzlichen Entscheidung für besondere Abgabenstreitigkeiten a» Stelle des Bezirtsansschusfes. Die Vorschläge, die die Novelle macht, sind zum größten Teil dem Jmmediatausschuß zu verdanken, der sie bei der Vorberatung der Verwaltungüresorm angeregt hat. Ter FideikomMißgesetzentwurf ist nunnikhr dein Herrenhause zugegangen. Er sicht eine Reihe ron Bestimmungen vor, welche einer mit dem Gemeinwohl nicht rcreinbaren Errichtung von Fideikommissen vorzubengcii bestimmt sind. To wird zwar von jeder Beschränkung in bezug am die sideikommissarische Bindung von Wald abgesehen, dagegen für die Verwendung von landwirtschaftlich genutzten Gelände» in Fideikommissen eine M i n de stg r cn z c von 300 und eine Höchstgrenzevon2ö00Hckiar vorgeschriebe». Ebenso sind Anordnungen «troffen, durch welche die Errichtung von Fideikommissen in Bezirken, in denen die fideikommissarische Bindung von Grund und Boden bereits eine übertriebene Ausdehnung gewonnen hat, verhütet wird. Damit ferner die fideikommistarischc Bindung von Grund und Boden den öffentlichen Interessen, insbesondere der inneren Kolonisation und der gedeihlichen Entwicklung von Gemeinden und anderen öffentlichen Korporationen nicht hindernd ttn Wege steht, ist vorgesehen, daß von Fideikommissen Gelände aus Rücksicht des ösientlichen Wohles abverkauit werden kann. Endlich toll die Aushebung von für ihre Zweckbestinunuiig nicht mehr geeigneten Fideikommissen wesentlich erleichtert werdest. vie Verhandlung gegen Vberst von Reuter. S t r a ß b u r g i. Eli, 8. Jan Ani dem Platze vor dein Gerichtsgcbäudc herrscht Ruhe, und nur wenige Passanten kreuzen die Straße. Ob man heule, am rierten Verhandlungstage, bis zum Plävoverbeginn fortichreiten Ivird, steht vormittags noch nicht fest. Als erster Zeuge sagt, wie gestern schon mrz erwähnt wurde. Zeuge Major Ubc u. a. aus, daß »ach seiner Anschauung dicPolizciinZaberir sehr minderwertig sei und daß sic auch sonst nur rim geschritten sei, wo cs nötig gewese» ist. Der Zeuge, der außere- halb der Stadt wobitt, hörte von seinem Friseur am Morgen des I. November, daß es „gestern in der Siadt lehr lustig gewesen sei, io eine Art Gaudi, wie am Karneval, und die Polizei sei fast verhöhnt worden." Man habe aber allgemein die Ansicht gehabt, dar alles ausgchürt hätte, sobald die Polizei bczw. die Gendarmerie heimgcgangen wäre. Diesen seinen Bericht bestätigt der Zeuge Friseur Anstalt, Gendarmcricwgchtmeistcr Schmitt weiß von Slcinwürscn zu berichten, von deren einem er selbst getroffen worden >ei. Ein Polizeidiener habe einen Sleinwurs gegen den Kops über die Schuvociikcttc des Helms erhalten. Tic Zstirnqc an dem kritischen Montag ickätzt Geirdarmericlvachtnicistcr Schmitt auf 800 bis 1000 Personen, meistens iungc Leute, viele neugierige Frauen und Kinder. Auf Befragen erklärt der Zeuge, daß das Kommando über Polizei »nd Gendarmerie der alte Polizeiwachtmeister Mutschler gehabt habe. Tic nächsten Zeugen, mehrere Gcudarmcriewachimeister von Zabcrn, berichten nur Bekanntes aus jenen bewegten Tagen. Einer, Gendarmericwachimeistcr Steine r, erklärt ausdrücklich, daß ihm das Auftreten der vromenierendcn Offiziere nicht provozierend vorgekomme» sei. Kreisdirektor Mahl sei immer auf der Straße gewesen. Einer der Beisitzeroffiziere fragte den Zeugen, ob die Gendarmerie und Polizei nach seiner Ansicht wohl in der Lage gewesen seien, die Osiizicre vor Beschimpfungen und Anrenipelunge» zu schützen. Ter Zeuge bejaht dies bedingt: Ja, wenn wir solche Fälle gesehen hätten, und so weit wir in der Lage dazu waren. Gendarmericivachimeisicr Döring bestätigt aus Befragen, daß die Gendarmerie mit der Masse nicht hätte fertig werden können. Leutnant Tigör erklärt hierzu, daß ihm ein Gendarm aus dem Schloßvlatze sagte: Wir können hier nichts machen, ich glaube, es ist das beste, wenn man Militcirreq giriert. Leutnant Köovcn erzählt, als er mit anderen Offizieren gegen stebkii ilhr abends im „Karpsen" gegessen habe, habe man mir dem Platze lebhaftes Gehen und Geschrei gehört: dann sei ein Trommelwirbel erfolgt und da seien sie nach der Kaserne gegangen. Hauvtmann Belte sagt: Die Bevölkerung in Zabern hielt cs, wie ich jetzt weiß, schon für o rooo z ic re n d, wenn die Leutnants die Hand am Degengriff hielten. Hauptniann Belte sagt noch aus, die Gendarmen in Zabern hätten aus ihn einen geradezu unerklärlichen Ein- d r n ck gemacht. Major Rabe von den 99 er» hat auf Befragen eines Gendarmen die Antwort erhalten: Die Straßen werden deshalb nicht geräumt, wett Kreisdirektor und Bürgermeister die Weisung gegeben hätten, cs dürfe nicht scharf vorgegange» werden. Als der Zeuge einem Feuerwehrchargierten zuries, er möge doch endlich zu spritzen beginnen, damit die Schreier den Rücken kehren, habe dieser erwidert: Glauben Sic denn, daß wir gegen unsere Mitbürger kämpfen? Die Polizei in Zabern erschien dem Zeugen ungenügend. In den Aufläufen fei ein gewisses S v st e m gewesen, wobei die Kinder in den Vordergrund gedrängt wurden. Leutnant v. F o r st n c r sagt aus, er habe gehört, wie Major Rabe von einem Gendarmen die Antwort erhielt: Wir bürten nicht energisch eingreisen, der Kreisdirektor bat cs verboten Grndarmcrieliauvtmaiin Schotte erklärt, der Oberwachtmeistei habe einen sehr cingeschüchierien Eindruck gemacht. Der Beschl über die Gendarmerie führe immer der Oberwachlmeister, nie ein Polizei- wachimeistcr. Von der Tätigkeit der Polizei in Zabern hätten die Gendarmen eine sehr geringe Achtung gehabt. Kreisdircktor M a b l erklärt: Ich lmtte den Oberbeiehl selbst übernommen. Tie Gendarmen waren selbst bereit, sich den Anordnungen des dienstäliesten Polizciwachtmeistcrs unterzuordnen. Als zur Z e u g c II v e r c i d i g II n g geschritten wird, teilt Gen- dariiieriewachtnieister Schmidt I!. mit, daß sie, die Gendarmen, ini Auttrage der Lrtsvolizei gehandelt hätten. Es folgt die Vereidigung der Zeugen, Offiziere und Gendarmen sowie des Friseurs Anstatt. Tie Gendarmen versichern wiederholt, daß sie voni Krcis- direktor in keiner Weise beeinflußt seien. Gendarmeriewachtmeistcr Schmidt II. erklärt noch ausdrücklich, die Polizei hätte nicht aus- gereicht. Rach Verlesung verschiedener Artikel im „Zaberncr Anzeiger" wird um 7-12 ilhr die Beweisaufnahme ge» schlosse n. Die Begründung der Anklage. Nach einer kurzen Pause nimmt KriegSgcrichtsral Ossi ander das Wort zur Begründung der Anklage und führt aus: Er gab zunächst eine chronologische Schilderung der Vorgänge. Leutnant v. Forstncr hatte die Acußerung über die Wackcs getan. Während die Acußerung in die Presse kam, befand sich der Leutnant außerhalb. Als er am 2. November in feine Garnison zurück- kehrte, erfuhr er, daß die Sache böses Blut machte. Nach weiteren, hetzerischen Zeitungsartikeln wurde der Leutnant Gegenstand von Belästigungen, Beleidigungen und Schmähungen. Man warf ihm die Fenster ein und beabsichtigte ihn zu überfallen. Tie zunehmenden Tumulte vcranlaßten den Obersten zum Eingreifen. Seine Änsvrache an die Leute wurde aber nicht gehört. Als Forstncr nach einem Krankenbesuch in Beglcilung eines befreundeten Ässrstenzarztcs über die Straße ging, wurden die Offiziere verhöhnt und bedroht. Tie Tunnilianien seien aber nicht nur Kinder und halb erwachsene Burschen gewesen, sondern auch erwachsene Männer. Als zwei Offiziere am Hellen Tage sich aus der Straße besanden, wurden, sic von einer großen Menge nicht nur pöbelhaft beleidigt, sondern auch mit Steinen beworfen. Ein ander Mal wurde Leutnant v. Forstncr von einer Menschenmenge, die vor seiner Wohnung stand, belagert. Tie Gendarmen standen untätig davor, und als ein Major, der übrigens nicht belästigt wurde, herumerging und von bm Gendarmen ein festeres Eingreise» verlangte, erwiderte man ihm, sic hätrcn Weisung von de« Kreisdirektion, nicht allzu scharf cinzugreisen. Inzwischen amüsierte sich die Menge auf Kosten des Leutnants v. Forstncr. Mit den Polizisten wurde Unfug getrieben. Aber diese Vorgänge zeigten ein Jannsge icht: Tagsüber heiter und abends ernst. Man erlebte cs, daß die Menge sich nicht mehr lei-' ten ließ, sondern gegen die Sichcrheitsorgane mit Steinen vorging Ter Anllagevertreter beschäftigte sich weiter mit den die schwersten Exzesse bestätigenden Veröffentlichungen deS „Zaberncr Anzeiger". Tic Kinder wurden oufge- hetzt. hinter den Offtzicre» herznschrcien, cs wurde Radau gemacht, gcschosten. Frösche wurden losgebrannt. Tie Gendarmerie stieg zu Pferde und suchte Ordnung zu schossen. Der Oberst hatte der Zivilbehörde mitteilen lasten, daß seine Offiziere belästigt würden und daß keine Polizei für ihren Schutz sorge. Ter Kreisdircktor sagte Verwendung der Sicher- heirsorganc zun, encrgiichc» Schutz der Offiziere zu: das Mrgcr- meislcramt erließ einen Ausruf zur Ruhe. Dennoch wurden auch jetzt noch Offiziere und Unteroffiziere mit Sternen beworfen. Tie größte Schuld an den Vorgängen hatten die Deröffcut- lichungcu des „Zaberncr Anzeigers". Nach den Aeuße- cnngcn des Leutnants 0 . Forstncr über die Fremdenlegion wurde Weier »om Pöbel. de» ick streng von »er aufi.iiiöiaen Kürgerschaft unterscheide, schwer beleidigt. Es gelang nie, die Beleidiger zu saiscn, die Offiziere waren beinahe für Vogel frei erklärt. Auch die Polizei nahm sic nicht in Schuh. Am 26. November erfolgten Beleidigungen der ans der Turnhalle kommenden Offiziere, E s ertönte die Aussvrderung, die Offiziere in den Kanal zu werte». An jenem Abend war Leutnant Schabt besonders Gegenstand der Beleidigungen. Er- beschwerte sich bei Oberst v. Reuter und dieser gab ihm eine Patrouille mit. Bo» der Patrouille wurden zwei Schreier aus der Menge heraus- gegrissen. TaS Vorgehen der Temonstranten war immer dasselbe. Sic johlten und schrien, und wenn sich die Ossiziere umdrehten, inackten sie ein unschuldiges Gesicht, Bei diesem Benehmen wurde einmal aus einer Gruppe heraus der Bankbeamte Kahn ergritien, der nach Zeugenaussagen gelacht hat. Tie Polizei stand den Demo» stranien gegenüber machtlos da. Als einmal die Ossiziere aus der Turnhalle kamen, wurden sie von Burschen, die sich vor der eurn- hatte schon vvrher unliebsam bemerkbar gemacht hatten, ausge- vsitsen. Ter Piiss wurde auch von anderer Seite aufgenominen, cs lag also Organisation in der Sache. Einen beleidigenden Zürnt beantwortete ein Ossizier damit, daß er einen Schreier ieitnedmcn ließ. Während die Sachlage bisher klar ist, haben sich »VN da ab die Meinungen geteilt, ob es nötig war, das- das Militär eimairitt oder nicht. Es standen sich hier zwei Ansichten diametral gegen über, und es loar Ausgabe der vauvtverhandlung. diele Frage auizuhellen und zu beantnwrten, Tic einen Zeugenaussagen gingen dahin, das» Menschenmengen aus der Straße ivarcn, andere Zeugen bezeichneten die Straßen als menschenleer, Ter Siaatsannialt ging dann aus das Verhalten des Krcis- direktors ei», der sich dahin geäußert habe, er könne es ttieltl verhindern, wenn ein Leutnant belästigt würde. Wohin, io fragte er, sollen wir kommen, men» dieser Standpunkt in Zabern IN Permanenz erklärt würde? Gegen die Borkommnissc in Zabern schritt endlich Oberst v. Reuter ein. Pstickt und Ehre geboten ihm, den O s s i z i e r sr a n d zu schützen. Er ging um Grund des § :1a der Vorschriften über den Wastengebranch de, Militärs so vor, wie es eigentlich angesichts der unerhörten Vorgänge in Zabern schon langst hätte geschehen müssen. Tem Obersten fehlte das Bewus-rsein der Rechtswiürigtcit seiner vano- langen vollkomtnen, so daß auch die Anklage wegen Anmaßung der Orekutivgeivalt fallen muß Etwa« anderes, so führte der Staat« nnroaft ircitci' aus, fei es bezüglich bei Auflage wegen Verletzung der t; 230 des Rcicksstrasgesetzblulzs, betreffend F reihe its I, e, a u b u n g. Ter Oberst durfte die Fcstgenominenen unter keineu Umständen cingcivcrrr halten, sondern mußte sic der Z i v i l b e h ö r d e ü b c r l i c se r n. Hierfür beantragte der oiaats anwalt eine Ge!ä n gn i s st r a i c von lieben Tagen Be züglich des Leutnants Schadt ließ der Anklagevertreter die Anklage wegen »avsiriedensdeiichs lallen, jedoch beantragte er wegen der angeblichen Körperverletzung, begangen durch Ein schlagen eines Zahnes, eine Gefängnisstrafe von drei Tagen, weil lein Anlaß vorhanden sei, den Zeugen Kornmtznn für unglaubwürdig zu ballen. Verteidiger Rechtsanwalt Tr. G r o s s a r t nahm iusbeionberc zunächst Stellung gegen die Behandlung der beiden Angeklagten durch die PiMleirn im Deutschen Reichstag. Tic Vor- gätige in Zabern, so betonte er, sind nicht von den guten Elementen Ser clsässischen Bevölkerung ansgegangen, sondern von Vertrelern besonderer Interessen. Man müsse auch die nervöse Stiminnng bc rülkstchngen, unter welcher die Kritik rinsetzte und dabei den ,Ri^i überhörie, inan solle zuvor die gerichtliche Aburteilung abwarlcn. Schon nach dem gewöbnlichen Gesetz sei jedermann berechtigt, seine Ehre zu schützen. Mehr noch wie der Bürger ist der Offizier bc rechiigt und verpilichtel, dies zn tun. Sich aus der Straße lierum- zuichlagcn. enlspricht nicht der Stellung des preußischen Osffziers. Zn Zabern mußten die Offiziere lange Zeit hindurch Beschimvinn- gcn schlucken, sa sich förmlich sogar verkriechen, Zm weiteren Verlaus seiner Anssührungen versnchrc der Verteidiger für das Verhalten seiner Klienten rechtliäze lsfrnndlaArn auszuspüren und ihre Ob- ieliioitäl zu begründen. Ter Oberg war zweiiellos berechtig!, sich aus die Tienstvorschriften über den Waffenqebrauch des Militärs zn beziehen, die, nwnn iie auch >m elsaß-lolhringischezi Einsührnngs- gefetz nicht ausdrücklich genannt sind, doch aus allen Wachen und Posten ausliegen und für alle vreußischen Truppen, wo immer sie sich beftnben mögen, Gültigkeit haben Wenn der Oberst erkannte, daß die Zivilbehörde zur Ausrechrcrhaltung der Ordnung nicht genügte, konnte er aus Grund der gesetzlichen Unterlagen selbständig eingreisc». Ter Oberst befand sich im besten Glauben, das wird ihn, niemand abivrechen loollen. — Der Verteidiger unternahm dann, die Festhaltung der Verhafteten im Pandurenkeller als nicht strafbar nachzuweisen. Nachdem der Verteidiger noch daraus hingewicscn, daß der Vater des Obersten v. Reuter im Zahrc 1870 bei Spichern den Heldentod gestorben und baß der Oberst die Traditionen seiner Familie l,insichtlich der Wahrung seiner Za milienehie sortsctzen nwllte, beantragte er dessen Freisvre- chuna. — Tie rechtlichen Ausführungen bezog er auch aus den ÄngeUagten Schadt, der unter den, Bcicbl des Obersten stand. Tie Entschlossenheit zun, Handeln bei unseren Leutnants, wie sie hier in die Erscheinung trat, hat die deutsche Armee nötig. So sllichtbar seien die ganzen Borkommnisse nicht gewesen, daß sic die Auffassung recknsertigtcn, die in den in der Anklage an gezogenen Paragraphen zum Ausdruck gekommen seien. Tie er krachten Beweise für die Körperverletzung, deren sich Lentitanl Schadt schuldig gemacht haben soll, bczclchnete der Verteidiger als sür eine Verurteilung nicht genügend. Einzelne Vorgänge seien gewiß bedauerlich! es stünden ihnen aber die großen Rücksichten aul die Armee und deren Ebre gegenüber. Oberst v. Reuter habe so gehandelt, wie er »ach seiner Auffasiiing von Ehre und nach seinem Gewissen vcrantworken zu können glaubte. Tic U r t e i l s o e r k ü n d i g u n g wurde ans Sonnabend vovnittag 10 Uhr seftgesetzt. Die Zungsraubahn. Gießen, 8. Januar. In die Hochalpen führte der sturste öffentliche Vortrag des Kaufmäimischcn Vereins und des Ortsgewerbevereins inr den man Professor Karl Brock m ann ans Ossnibach gewonnen hatte. Tie große »niversitätsaula war bis ans den setzten Platz besetzt. Proscssor Brockmann ist den beiden Vereinen durchaus lein Fremdling mehr, schon tviederholt hat er die Mitglieder in die Alpen geführt und ihnen dort für die. gewaltige Schönheit der Natur die Äugen geöffnet, So tam es, daß von Ansang an ein herzlicher Ton des Verständnisses vom Katheder ausgrwg, Noch fester tvurde das Band geschlungen durch den Humor, mit dem der Vortrag gewürzt war. Mit den ersten Plänen, die man zur Erbauung der «leltrischcn Bahnlinie von der Sckwidcck aus — die Bahn Jntcrlaken—Scheideck hatte man schon — nach dem Eiqcr- glctscher, dein Rotstock, der Station Eismeer bis zun, Jung, srauioch faßte, begann der Vortragende In, Jahre 1890 wurden drei Projekte ausgestellt und am 27. Juli 1806 mit der Ausführung des Scllerfchen Planes begonnen Heute ist man damit zu Ende und doch ist der Gipfel nach nicht ganz bezwungen. Zum Betriebe war es nötig, unten im Tale d,e elektrische .Kraft zu sainmel» und sie dann aus die Höhe zu leiten. Zwei mächtige Elektrizitätswerke erzeugen durch Wassertrast den nötige,, Betriebsstoff das eine Werk Lauter brunn hat 2500 Pserdekiäsle auszu- weisen, das Werk bei Burg Lauen 10000 Pferdekräste Es wird eine Spannung von 7000 Volt erzielt. Erhebliche Schwierigkeiten niachte die Zuführung des Wassers und das Legen der Leitung. Noch größere Anforderungen stellte die Führung der Bahnlinie selbst, bei der außer der Legung eines Tunnels die Stationen in den Felsen selbst errichtet »»erden mußten. Das Bohren wurde zunächst mit clck- lrischeu Sloßbohrmaschincit vorgciiotnmen, als sich diese später nicht bewährten, griff man zu pneumatischen Boyr- inaschinen. Sehr sein konstruiert mußte auch die elektrische Lokomotive werden, sie besitzt 350 Pferdekräste, zur Zelt ihrer Erbauung eine ganz respektable Stärke, wenn sie auch jetzt längst überholt ist, Bemerleiisivert ist es, wie die eleltrische Kraft in der Bahn und in den Stationen und den Yotels ausgenutzt wird: Sic muß nicht nur für die Fortbewegung der Züge sorgen, Licht spenden und lseizen, slk wird auch in der Küche verwandt und muß in großen Tonnen den Schnee schmelzen, wenn im Winter die Gletz- bäche gefroren sind, wobei 14 Liter Schnee 1 Liter Wasser geben. — Das ist in großen Züge» das gigantische Wer!, dessen Details der Vortragende noch weiter ausführte, wahren, er seine Hörer an der Hand von prächtigen L i ch l b u 0 c r n vom Tale bis in die höchsten Regionen des ewigen irchnecs führte und ihnen die benachbarte Alpenwelt ^igte, soweit sie dem unbewassneten Auge sichtbar ist. Auch das Leben und Treiben bei einer solchen Bergfahrt beschrieb Prosessor Brockmann mit humorvollen Worten. Reicher Beifall folgte beiden Teilen des interessanten Vorrrages. _ b Aus StaSt und Land. Gieße», 9. Januar 1914. Dir Gewährung kommunaler zweiter Hypothekeu, Die versahrene Grund- und Bodenwirtschast in wachsenden Gemeinden hat den Hausbesitz in unentwirrbare H h p o- t h e k e n s o r g e n gestürzt. Alle bisherigen Bemühutlgen haben eine Hilfe nicht gebracht. Selbst die Ausnutzung des Hausbesitzerprivilegs in Bezug aus rin kommunales Ein- greisen vermochte nicht die Sache einen mertlichen r-chritt weiter zu bringen, tveil einerseits die tommnnalen Mittel bei der herrschenden Finanznot sehr knapp sind und weil andererseits der .Kreis der Interessen nnverhältnisinäßig groß ist. Tn etwas geschehen muß und bei den Gemeindeverwal- tnilgen der gute Wille auch vorhanden ist, wird inan sich vorderhand zu Kleinversuchen entschließen müssen, aus denen sich die maßgebenden Erfahrungen ableiten werden. Beachtensivert sind dafür die Anregungen der letzten Tagung des Rheinischen Städtebundes, aus der ^Bürgermeister Boß-Dülken eine kommunale 'Ausleihung zweiter Hypotheken nur au ortsansässige, dem Mittel- Handwcrlcr und Kleingeiverbebcstand ungehörige Bnr g e r befürwortete, auf Neubauten, und zwar die im Ge- ineindebezirt liegen, ferner auch aus Um- und Erwesie rungsbauten. Er empfahl auch, .Häuser mit Werkstätten und Heineren Läden zu beleihen, um den gewerblichen Mittelstand zu stärien. Dabei sei eine regelmäßige und nicht zu geringe Tilgung der zweiten Hypotheken ersorder sich. Tie Höchstbelastung sollte ans 75 Pro;., unter Umständen auch aus 80 Proz. festgelegt werden, Tie gesamte B e r- waltungsarbeit sollte in »ilttlere» und {(einen Städten dem Verwalrungsrat der städtischen Spar lasse übertragen werden. Man hielt diese Forderungen für beachlenswert. Woher die Mittel genomnien werden sollen, und in tvelchem Umfang, stand allerdings dahin. Die breite Masse der notleidenden Hausbesitzer hätte ja nichts von einer solchen Betätigung der Kommunen, aber es lväre ein Anfang, aus den, sich weiter bauen ließe. Wollten die Gemeinden, wie das von Regierungsseite angeregt ivorden ist, 'Anleihen für solche Zwecke ansnehmen, so toürde das Geld bei dem heutigen schlechten Emffsionsgeschäsl so teuer iverden, dgß nur mit kommunalen Opsern eine Hilft möglich wäre. Um Opfer bringen zu können, muß mau aber die Mittel haben, die allgemein fehlen. ** Güteircchtsregifter. Tie Elritiigeilschaftsg.'meiu- ichajt als Güte,recht ihrer Ehe haben vereinbart Schuhmacher Jakob Junker und dessen Ehesran Katharine geb. Decher in Münster, Weißbinber und Laildnärt Friedrich Lind III. und Ehefrau Elise geb Kröll von G o n t e rs k i r ck e n , Lanbwirt Wilhelm KNcckel II. in Röthges und Eheftan Emilie geb. Maul, Land-, Gastwirt und Metzger Rndoli Gras in Villin- gen und lkhcsvan Marie gcb. Ester, Landwirt Hcinnch Reich- bardt in Gonterskirchen und Ehefrau 'Anna geh. Lich- lenheld, Landwirt Reinhard Gras II. NI Bill in ge» und Eheftan Mathilde geh. Gras, Landwirt Wilhelm R o h n in Go n- tcrskirchcw und Ehcsran tzluguste geb. Gilbert, Landtvirt .Heinrich Fischer und Ehefrau Luise geb, Karvi daselbst, We- bereigehilie Wilhelm Kauß in Lardenbach und Ehesran Katharine geh, Blum, Bergmann Karl Kauß daselbst und Ehcftau Elisabrthc gcb. Sauer. Landwirt Olw Reu iiing und Ehe sran Emma geb. Betz daselbst, Tchniied Johannes Äraul« w ii i st X. sw Schoaihcim und Frau Angelika geb. tzöreth, Maurer Valentin Becker und Ehesran Christine geh. Schößlrr zu ll e tz h a u s t n haben durch Ehcvertrag allgemeine Gülergemein ichast vcreintart, .Hans Sebastian Grub er, Metzger, und Ehe- srau Marie Leb, Svengler in 2l r he i l g e n lmben Gütertreii- IIII n g im -rinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs vereinbart, Landfteis Gießen. -i. Stangenrod, 8. Jan. Ei» lremder Arbeiter besorgte sich von hier einen billigen Nknsahrsbraten, inden, er einet» hiesige» Einwohner eine» Haien mitnahm, Ta der Täler bekannt ist, dürste ihm der Brate» nicht sehr gut bekommen. -II. E t t i n g s b g lt! e », 7, Inn. In der 6) c m e i n d e r a t s- iitznng ivnrde das neugewählte Mitglied, Landwirt nnd Konsitm- halter Ludwig Römer, verpflichtet. Kreis Lautervach, Ba, ,h e r b st e i n, 8, Jan, Zur E r iv e i t e r u n g des Wasserwerkes wurde» der Geiiieiude mehrere im sis- lalischei, Walde besiudsiche Quellen durch die Domanial« verwaltuug zur Verfügung gestellt. Um dieses Quellengebiet zuni Eigentum der (»senieinde zu machen, tvurde mit der Forstbehörde ein gegenseitiger Geländeaustausch von je 6 Hektar 'Nadelholzwald im „Burgfrieden" bewerkstelligt. Eine Herauszahlung findet von keiner Seite statt, die aus den Grundstücken stehenden Holzbestände verbleiben de» bisherigen Eigentümern, sind jedoch bis I, April 1914 abzutreiben, Tie von der Geiueinde beabsichtigte käusliche Erwerbung des Quellengebietes konnte nicht berücksichtiat werden, Kreis Fricdberg, stockheim, 8, Jan, Dem Peruehmeii »ach soll die Koniervenfabrik Stockheim wieder in eine Zucker, ab ri k umgewandelt werden. Die bereits ae* ftt) c Menen Verhandlungen haben sich günstig dafür ausge- siuiicuvuig uno Rhein hkffen. rin, g-armstadt, 9, Jan, In der verfloisenen N kniGm Wafsengcschäsi in der Ernst Ludwigsti ein Einbruch verübt Tie Diebe, wahrscheinlich sind es z sietzeu sich am Abend im Hause einschlicßen und dran drr, Rückseite in den Loden ein, lvtt sie Waffen a Jrt, fiftoten, Brownings, Jagdmesser, Rucksäcke, Jaqdu 's 1 ? Runitro», im Werte von etwa 1000 bis 1ÄX) können " 1,0t bi# ’ f&t di° Täter nicht entde m O i i e ll b a ch, 9, Ja», In der T t a d t v e t o r ö n e t e n- Versammlung ist insoleni eine Aendermig eingelreleii, als Kicderhln i» den vorbeeotendeil AuSschüIicn ein Stadtverordnete I den Vorsitz ftihrt und demgemäb auch im Plennni der Ttadt- verordnetenützting über di« entsprechende Materie berichtet, Ivährcnd lttsher der Oberbürgerineilter oder ein Beigeordneter als Vo>- ützender inngierte und das Ergebnis der Vorberalungcii vortrng. Eine weitere Neuerung besteht darin, daß einigen Deputationen nnd Ausschüssen — 7 an der Zahl — 15 F raue n ans der Bürgcr- Ichaft zngeleilt worden fiiity die ebenlalls stinnnberechiigt sind. — Tie Hessische L a » d e« b y p o t h e k e » b « n f bat ihr Aktienkapital in» 109 000 Mk, erhöht, die Sladtverardnele» beschlösse», von dem erhöhten 'Akiieiikapital 10 000 Mk. zn übernehmen, ob, Bingen, 7. Jan. Vom Kreis amt ist nunmehr eine Besliinninng erlassen, die de» Frieden mit den Pielibäiidlern ivieder berslelleu dnrlle. Tie Quarantäne vor ilbtrieb des Viehes von dem Markte ist aus geh oben worden Vieb aus verseuchten sebicten dars erst »ach einer siebentägigen Quarantäne ans die hiesigen Viehmärkte aingetriebei, werden. Für Klaueniiere sind jedoch nach wie vor gültige llrivrnngszeiignisse vorzuzeigen, Hessen-Nassau. l,i Marburg, 8, Jan, Der deutsche Zentralausjchuß zur Bekämpsung der Tuberkulose bewilligte für die bei Marburg zu errichtende Walderholungsstätte eine einmalige Beihilfe pon 3000 Mk, F r a n t f« r t a. Ml, 8, Ja», Heute morgen erschoß der in der Hohenstraße 40 wohnhafte 28jährige Rudolf Klein sch rot aus Neckarsulm die '29 Jahre alte, Eheftan seines Logisherrn, des Kutschers Epple, niit der er, wie aus einem von ihm hinterlassenen Briese an den Ehemann hervorgcht, ein Liebesverhältnis angrtnüpst hatte. Er drang heute früh, während Frau Epple noch schlies, in ihr Zimmer ein und tötete sie durch zwei Schüsse in die linle Schläfe nnd die Herzgegend, Hieraus brachte er s i ch s e l b st e i n c n Schuß in die rechte Schläfe bei und verletzte sich tödlich, 'Nachbarn, denen aussiel, daß die Wohnung länger als sonst geschlossen war, verständigten die Polizei, und diese sand den Kleinschrot auf dem Boden liegend, die Frau im Bette tot vor, Tie stantsauvallschastliche Untersuchung ist eingeleitet worden, X Schlüchtern, 8, Jan, In dem Toric Ulmbach wurde der 51 Jahre alte Schreiner Heinrich H o h m n n n durch die Unvoiffchtigkeit eines nach Spatzen schießenden Knaben i ns Auge g et rossen. Das 'Auge ist vollständig zcrstött. «erich»^»aaU — Lich, 7. Jan. (LchösfeiiqerichN. '^as erst 16 Jahre alte Dienstmädchen B. Sf. halte sich in sechs verschiedenen selbständigen Handluirqen wegen Wäschediebstahl 311 verantworten. Bon der hiesigen städiischen Bleiche hat es im Law'e des vorigen Soimners mehrere Bluseii, Hemden, Ctri'nnvse nsiv. entwendet. Die Angeklagte war dnrch die früher bei ihr vorgenommene Hausjnchrnrg überiührl und ancl» hente zun» Te l gestä,»diq. Das Gcr,cht erkannte ans eine Gesanitstra^e von einer Woche Gefängnis, »vegen eines der dlngeklagtci» »veiler zur Last gelegten Diebstahls uiußte inangels Beiveises Freisprechnng erfolgen. — Ter Marirer Hch. Z. vo>» Ctansenberg halte sich in Lich als Vorarbeiter einlogiert, war aber am »,ächslei» Tage, ohne seine Zeche zn bezahlen, verduftet. Er ivlirde ,vege»» Zechbetnigs z», 10 Mk. Geldstrafe oder 2 Tagen Gesänanis verlirteilt. — Der Weistbinderlehrlmg 0. P. von Langsdorf hatte sich in der Tr»mkenhe»t dazu hinretßen lassen, einen» anderen Burschen, der ihn verleumdet hatte, mit einem Stock mehrere Schläge auf den Kopf z»» versehen. Er mußte dieses he»»te n»it 18 Mk. Geldstrafe oder 3 Tagen Gesäilgnis büßen. Universitäts-Nachrichten. — Gin Vortragszyklus über Rontgenologic mit besonderer Berücksichtigung der Diagnostik sür praktische Acrzlc wird von» Zentralkomitee iür das ärztliche Fortbildnngsivesen »n Preußen in der ersten Febrnarivoche im Kniserm-Hriedrich-Hause in Berlin veranstaltet. Die Vorträge (mit Demonstrationen) finden von» Molltag bis Freitag täglich von 11—12 Uhr mittag? und 7—9 Uhr abends statt; der San»stag ist für praktische Vorführungen Vorbehalten. Kandel. *' Die Bank für Handel u u d I » d u st r i e, Nieder- Inssimtt Kießen lTarinstädter Bnnk), letzt im Verein mit anderen Banken laut üeuliqem Inserat 21! k, 8 000 000.— ckprozentigc neue reickismündelsickere 2I»leihe der Stadt Tortnumd von 1014 zm» Kurse von 93,80 Pro;, zur Zeickniniitz au!. Dos Papier muß zur jehitzen Zell, wo das Geld ivieder recht siüssig geworden ist, als ganz besonders billig bezeichnet werden. Märkte. " Gießen, 9. Ja». Vieh markt. Bei dem am 6. und 7. Januar abgehaltenen Markt waren ausgetricbeii 631 Stück Rindviel, und 87 Schweine. Ter nächste 21!arkt findet ani 20. und 21. Januar statt, lo. Wtesbabe», 8. Ja». Heu- und Strohniarkt, Angelahren waren ll Wagen mit Heu und Stroh, Man nollerte ■ Heu 6,60—7,20 'Ulf. Stroh (Richtstroh) 4,80—0,00 Mk., Krumni- stroh 3,20-0,00 Pik. — Frnch tm arkt. Haser 16,00-17.00 Mk, 2llles je 100 Kilo, (In einem Teil der Sknslage nnederholt,) lc, Fraukkiirt a. M. V i eh ll o i-Ma rrt h eri cht vom 8. Jan. Auitrieb: Rinder 158, Ochsen 32, Bullen 4, Kühe »nd Färsen 122, Kälber 846, Schale 129, Schweine 886, Ziege» 0. Lendenz: Kälber gedrückt, Schasc ruhig, Schweine rege, bleibt Ueberstanb. Preis sür 100 Md, Lebend- Schlachtgewicht, Kälber, 21!k. Mk. Feinste Masikälber......... 68—70 113—117 Mittlere Matt- und beste Saugkälber. . . . 63-87 I07-II4 Geringere Mast- und gut! Sangkälbec . . . b8—62 98—105 Geringere Saugkälber......... 50—54 85—92 Schake, Slallmastschaie: Masllämtucr und jüngere Masthammel , , . 44—45 92—94 ßlellere Masthammel, gul genährte junge Schale und geringere Masilämmer ...... 36-38 88-91 S ch w e i n e. Vollsieischige Schweine »on80-100 kg Lebendgewicht........ 56.51—58.00 72.00-75.11 Dollfleffchige Schwein- unter 80 üg Lebendqewtch!........ 56 01—57.50 71.00—74.01 Vollfleiichige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht........ 56.00—58.00 71.00—7410 Vollfleiichige Schweine von 120—150 k; Lebendgewicht........ 56.00—58.00 72.05—74.01 Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben lü 904 uni. >909 . bo. bo. von 1892 u. 94 . . bo. bo. v. 1902 unk. b. 1910 . bo. bo. v. 1896...... Bahr. E..B,.Rn> unk. b. 1908 . . . bo. E.-B. «. Allg. Ank...... bo. PondeSluIlur-R-nte..... bo T.-B..AnI......... SPttmec St.-Anl. o. 1888, 92, 99 . K>. bo. ». 1896 unk. 1912 . b 0 ’ bo. v. 1902 unk. b. 1912 Somburaec Si-Anl. omtt.1900u. 1909 . v bo bo. bc.b.1887,91,93,99 bo. bo. bo. 0.1886,97,1902 Hessische EI.-Anl. b. 1899 . . . , . bo. v, 1906 , bo. »nt. obgest. . ...... bo. bo. . ..... . bo. bo.....- - . Sächsisch- Rente........ Wüilleulbo. D. 1907 ....... bo. o. 1875 obgest.... bo. «. 1900 ....... bo. o. 1903....... bo. b. 1896 ..... . . 853)0 7...— 88.50 75.90 96.76 HL— I 86.— 82.— | 96.75 83.90 83 80 74.70 82.80 ' 73.10 ( 73.10 , 96.80 96.70 96.70 83.40 83.60 73.10 76.30 98.50 92.50 83.60 83.70 1). «»»ländische. 1. Europäische. 4«/, »oruien u. Hercegoo.p. 1902 unk. 1 4 bo bo. .... 6 Ln gar Tob. Anl. »- 1902 i. ®. 1'/ Gruch. E--B. o. 1890 steuerfr. !>/ bo. Monopol-Anl. p. 1887 . 4 ‘ Italienilche Rente..... 20 bo. bo i. «. . . . 4>! Oest. Silber-Rente..... 4 if bo. Pap-er-Renle .... 4 ’ bo. ®vtd» Rente...... 4 bo. einbntl. Rente (ccno.) . . 4 bo. EtaalS-Renke ..... 4 Qesi. E.-B. st. - ch.-Bersch. (cono. Etlsob. Obi.) i G. steuerfr. . .äst. b'/.Oest. E.-B. Sl. L ch.-Bersch. tconv. Franz-Jos-I) i Süd. st-u-rsr. . 3 Lestcrr. lotalb. (derstooll.) VI. bo. E.-B. E>. Ech.-Bcrsch. (obgest. Elisod.-A.» >. stcuersr. Pp. . . 3 Portuo. unifiz. b. 1902 Ser. I . . 3 do. Ulllstj. v. 1902 Scr.IIl . . bo. Eprz......... 3 Rumän. cono. Rente 1881/88,92, 93 4 b«. bo. Rente >. ®. o. 1903 5 bo. bo. bo. i. ®. 0. 1891 4 bo. omott Rente v. 1894 , . 4 bo. oulort. Rente v. 1893 . 4»/ Rust. StaatSanl. o. 1905 .... 4 ' bo. Konsotid^AM. v. 1880 . . 4 to. Gotb-Aiit. o. 1889 .... 4 »o. Eons. E. B. Ser. I n. II 89 4 bo. Gotd-Änl. Em. III o. 1890 . 4»/ bo. StaatS-Reule v. 1898 3 bo, d«. v. 1902 steuerfr. 40 bo. Eolb-Anl. «. 1894 steuerfr. . 3 ’ bo. bo. ». 1896 steuerfr. 30 Schwedische v. 1880 obgest. . . . Z>/ b«. ». 1890 ..... 3 * bo.......... 3>/, Schweiz Eibg. («.-«.) unk. b. 1911 4 Srrb. omort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ou4I. Rente o. 1882 obgest. 8»/, Türl.-Egypi. Tribut..... skr 90.30 M. 96^75 S«. ük.— Pire 97^0 b.st. ^6.50 äst.® Kr. 88.70 83.- 84.10 87.90 --fl. skr. !R. 3)1. 87 62.30 64.50 9.90 86.50 00.20 88.50 87. - 86 — 99.— 87.30 88 . - 88 .— 3)t. Tülle» v. 1890 tc. priv. 0. 1903 !I eucrsr. io. ccno. imif. v. 1908. E HM. 8,Ir. Ulf. Pftr. 90.40 78— 71.50 91.50 78.80 89— 78— S.i.60 4 Türken Bagdad-Babn .... 4 U naarrsche Äold-Reute 2025c 4 do. StaatS-Rcnte . . . . 37t . do. do. v. 1897 steuerfr. 3 do. (Eisern Tor) Gold stsr. . 11. Anßereuropäisch:. 5 Aroent. inn. G.-Anl. v. 1887 . 5 do. do. abgest. 5 do. Lust. E..D. i. G. v. 1890 47 , ko. innere v. 1888. . . . 4 1 / r kV. äußere Gold-Anl. v. 1888 . 1 do. do. do. v. 1897 , 1'/, Elite Golb-Alll. v. 1889 .... 6 Chincsische Staat*.Aut. v. 1893. 5 bo. bo. ». 1896. . 4'/, bo. bo. ». 1898. . 4 Egyptische nnifizierte...... 3'/, bo. privil........ 3 bo. garantierte..... 4*/, Japaner Ser. II v. 1905 . . . 4 bo. p. 1905 . . . . ä llflepis. omort. innere Ser. I—IV . 5 bo. >ons. äußere p. 1899 steuerfr. 3 bo. coils. innere...... . Air. M. Sr. M. P-I. Pstr. M. Lstr. M. Pstr. Fr. S|!r. HM. lstr. P'l. 79 lu 84.25 82.80 71.40 101.40 101 — 8150 101.60 93.60 91.50 99.20 91.20 69.10 88.80 Eiseiibahii-Priorit&'en. Inländische. 4 Brounschweig. PanbeS-E.-B. II E . . 3'/, bo. bo, I E obgest. 3 1 /, bo. bo. m E uni. b. 1905 3 Allgemeine Deutsche STIcinbatmfn abg. 60% 3'/, Sübb. Eiseilbah„.®cs. Tormstodt . . . VI, do. bo. bo. o. 1904 Ausländische. Elisabeth steuerst, i. G. . . 2000 M. 9. gerb. Rrbb. 1887 stf. i. S. . . «.fl. bo bo. 1887 stf. gar. . . Franz-Joses . . ,. S. 200/1000 „ Koschau-Obrb. v. 1889 >. 8. . . ö. fl. bo. bo. v. 1889 >. ®. . . M. bo. bo. u. 1891 i. G Oest. Süb (pamd.) stf. i. G. 400 . bo. bo. . i. ®. . . . , b, bo. „ i. ®. 500 Fr. s «o bo. E. o. 711.1». 500 Lest.-Ung. Sl«b. 1873/74 i.G. . . bo. Brünn-RS. 72 sts. i. ®. 100 74.90 83.80 35.30 86.30 98.10 ’ 51.70 bo. Slaoisb. v. 83 do. I—VIII füllt. . bo. IE Em. „ bo. f. 1883 „ bo. (ErgänzgS.-N.) „ bo. v. 1895 sts. i. ®. Prag-Dux o. 189s fls. i. i. «. i. ®. i. ®. i. ®. 500 500 500 ®. 500 1000/2000 SW. 2 Ir. 3)1. 8*. III. Raab-Ocb.-Ebcns. ». 91 „ i. v. 97 ®. 400 400 400 Rudolf .... „ t bo. (Salzkgtb.) sts. u®. . . 5 Ungar.Galizischr. sts. i. S 4 Vorarlberg . . „ 1. 5. 2%, Jiot.stl.gar. E.B.Scr. A-E. i.®. 4 J,al. Mittelmeer sieuersr. i. ®. -'lut LivorneS. Pit. C. 1). tt. D/2 4 Sarb. Sc;, stsr. gar. In. II 4 Eiritianisch: steuerfr. l. ®. o. 1889 4 do. . i. ®. o. 1891 2% 0 Sflbitat. (Merid.)Sr.A-II..... 4 ToScanische Central. . . 5 rseslsicitia,, u. 1879 . , 3% Gonharbbahn t . . . . 3% Jura-Simplon v. 1894 4 Schweiz. Central o. 1880. 4 MoStan-Kasan unk. 1915 . 4 Russische Südost 97 stcuersr. gar. . 4 do. do. 98 unk. 1909 stsr. gar. 4 do. do. 1901 uncv.b. 1915stf,g. 4 bo. Südwest stfr. gar. 408/2040 500 500 200 500 1000 101 .— 88.10 75 .0 7E40 73.69 70.80 72.— 76.30 7430 " 16.30 k.fl. 2lt. 68.10 k.fl. 100.20 Pm — .— 96 — ’ 70— 98.80 . 98-53 65.20 107— Fr. 98.80 Fr. 87.60 , 87.10 , 38.60 3)1. ' —— , 86.30 . i 86.30 . 86.30 hnnk-Aktien. ,J|'" Re!ch«b°nk . . . M. 1000,3000 5.86 Fraulfurter Lank . . ^-^000 b Labische Bank . . . Tlr. 100 «. /. Bovr. Hhv.« u. Wechselbk. s.sl.500 Berliuer H^lldelsg. . M. b00/I000 do. dyp.'Bt. Lit. A. M. 1000 to. do. Lit. B tut. 1000 Drk-l. TiSkontobank tUtr. 600/1200 Commerz.u.DrStonro.Bank M. 10C0 Tormftödter Bank . . M. 1000 Handeln. Industrie) 2.ut1che vk. E.I-X M. 600/1200 tzstelt.« u. 2Sechselb. Tlr. 100 ^ 3t crcinSbauf . . . M. 600 Li»soMo«Ge,el1schast M. 600/1200 TreSdner . . M. 600/1200 13'', 9'/,i 6'.,! ®v« 6 6 6 l /,| 12‘|J 6 6 10 ' ä% 6.95, 137.53 9 1 193.50 7 !134 50 14 302— ?y. i 111.50 111.50 6 V, «V., 6 —.— 6 — 116.30 «'/. 12% 250.20 6 ’l 113.50 6 1!9.— 10 189.90 8% | 153^)0 Silenbahn-Rentru-Bk. . M. 1000 j 9 Franks. Hgpolhek.-Bank M. 1000 ^ , b«. Hpp..Sr-b..B. M. 600/1200 ,« ffiatulb. «blt. (®ceij)Au.B.'K(.luOO i 5 7, Millelbsche. SUtbub. . SW. 300/1200 I 67, 'J.otlb. >.TIschl. e.I-VI'Di. 300/1200 < , 11 berg. LerrinSbk. 26.300/1200 U»a. Bank . . Sr. 1400 Pällberbant . . r.fl200 Srcbit-Lllstalt. . r.st. 260 ifche Bank . . . 26.1200 a Bob-»lr-dilb»uk Tlr. 200 HyV..«»..Bl. M.600/1200 Srebubk. M.600/10V0/12O0 Hgp.-Bank )auf. Bankorr. . «odentredil-Batlk Srcdlldank , , tank (Wien) . . - Banlvcrein. . ,g. Banlanstali. Brrrmrdaut 600,1200 Dk. 1000 . M. 600 °. fl. 200 i. fl. 200 «.fl. 200 600/1200 . Ist. 350 77, 10 3 /u | 7 I 8 6 I 7 9 i 7 «' 1 ii 6. s«7. n 7 7 10 10 8 57, 6 % 12 »7, L 7 8 6 7 9 5 87, 117. 87. 7 ‘/. l’landbriele. 4 Lerl. Hhp -Bk. , „1. b.1910 4 bo. bo. S. 401-470 unk. b. 1913 Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 bo. da. Ser.311-350 uak.b. 1913 Mecklb. Hyp. Slibf. Ser. I occl. ä 125 do. do. Ser. 3 abgest...... bo. do. Ser. 2 u. 3 tuitbb. ab 1925 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 37. 3V, 47, 3 1 /, 37. 4 4 4 4 4 37. 3V, 37. 37. | 4 Preutz. 37. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. da. do. do. 'to. Ser. 6 93.— do. do. Ser. 7 künbb. ab 1906 9^— do. do. Scr. 3 unk. b. 1914. 93.20 da. do. Ser. 9 93.20 dc. do. abgest. 84.— dc. do. tündb. ob 1905 . . 84— to. do. lündb. ab 1907 84.- do. Ser. 10 84.— 4 Riäsan Kollow steuerfr. gar. 4 do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 4 de. do. 97 steuerfr. gar. . 4 Warick'.-Wlen. stsr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 85 stsr. gar. 408/2040 4 1 /, Anotolische i. G..... 2040: ,i da. i. G. (§. II Erguz.) 2040 3 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) . 47, do. v. 1889 1. Rg. . . do. v. 1889 IL % . . . 3 balonique-Constant. Ionctiou . . 3 do. Monastir . . 2020/4040 M. j — " ! 86L0 M. Fr. M. 88.80 31.80 91.60 68.50 83.50 63.— 62.80 81.50 85.50 93.50 91.- 94.-- 94-- 88.50 85.50 85.50 75.50 75.50 9?.50 92.50 92.50 84.- 84.- 93.— 4 37. 4 4 4 4 4 37. 37. 37. 37. 4 stthein. 4 da. N/. do. 3»/. da. 3»/, do. 4 Westd. 4 do. 4 do. 4 do. Hyp-iheken.il, l..Bk. „,s80%abg. Hyp.B.Fst künbb. ab 1S95 . . bo, do......... Psbdr. Bk. S. 18 künbb.ob. 190s bo. S. 19 unl. b. 1909. b«. 6. 22 unk. b. 1912. ba. @ 25 uut d. 1911, bo. S. 27 Hilf. b. 1915. bo. S. 23 unk. b. 1912. bo. S. 26 unk. b. 1911. bo. S. 17 u. 8. 18 . bo. S. 21 unk. d. 1912. Hyp. Liannheim kündb. ab 1902 do. do. kündb. ad 1907 do. do. nnk. b. 1914 . . do Kooimunal. . . Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 n. 2 . do. do. Ser. 5 i,uC b. 1909 do. do. Ser. 6 uuk. d. 1911 do. do. Ser. 7 unk. D. 1913 90.80 83— 93.50 i 87— 92.20 92.20 92.20 92.20 93.20 87__ 37— j 83— i 83— 93.60 93.60 83.30 82.90 83.- 92.30 92J0 l 92.30 1 92.30 Provinzial* und io minimal* Obligiitionon. 4 Rhrmprovinz AuSg 20 n. 21 unk. b. 190? j 3'/. do. ^ 22 u. 23 37, do. . 10. 12«16, 24-26,29 3',', Hess. Provinz Obertzesten . . . 37, do. do. Starkenbnrg . . . 37, Franksttrl a. M. Ltt. X n. abgest. 4 do. v. 1906 . . . 37» do. * R abgest. 37» di. (Straßenbahn» v. 1899 37, do. r. 1901 Adr. L . . 37, de. v. 1901 Abt. II. n. III 37, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . ö 1 ,, Ajchafsendurg v. 1888 .... 4 Augsburg 0. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... 87, Baden-Baden v. 1898kündb. a'a 1903 87, Bamberg v. 1888 .... 3'/, Berlin v. 1886/92 ...... 4 Bmgen v. 1901 tündb. ad 1906 . 3 do. r. 1895 ..... 3>/, do. r. 1898 ...... 87, Tärmst, abg. v. 79 Lit. 0 u. 81 Lit. A «7, do. v. 1888 »u 1891 . . 87 do. converl. v. 1891 Lik. R 37 do. v. 1897 ..... 87 do. v. 190 1 amort. ob 1907 87 do. v. 1905 araoct. ab 1910 4 Erlangen v. 1900 uuk. b. 1911 . . 4 Frerburg t. B. v. 1900 tüudb. ab 1905 3 1 / do. v. 1881 n. 1884 abgest. 37 do. v. 1888 ..... 37 do. v. 1898 tündb. ab 1902 87 da. v. 1903 tündb. ab 1908 4 ^ulda r. 1901 Eer. I tündb. ab 1906 4 üvienen v. 1907 .... 4 00. v. .1912...... 94.— 3% do. v. 1893 ...... 80.30 3% do. v. 1896 luubb. ab 1901 . 80.30 3% do. v. 1897 lündb. ad 1903 . °7, do. v. 1903 tündb. ab 1908 . 3. to. v. 1905 unk. d. 1910 . 4" Heidelberg v. 1901...... 94.10 4 do. d. 1912...... »7. do. v. 1894...... do. u. 1905...... 34.50 3i/. Karlsruhe s. 1902 lündb. ab 1907 85.30 P‘ do. v. 1903 lündb. ab 1903 do. p. 1897...... 83. 37 Kissmgen u. 1880, 1888 u. 1903 . 4 * «tlr» 0. 1900....... 4 u. 1908 ....... b l l Zireuznach v. 1888 u. 1898. , . 37 1 Lahr 0. 1889 ....... 37, do. v. 1902 . . « . . » , 37, Limburg abgest........ 37 Ludwlgshafen v. 1896 .... tiij to. v. 1908 lüudb. ab 19 4 " Mainz 0. 1900 unk. d. 1910 . . 3'/, vo. abgest. 1878 n. 83 . . . 37* do. abgest. Lit. J v. 1884 . . 37 bo. r. 1886 u. 88..... 37* bo. 1. 1894 ....... 37* da. v. 1905 uuk. b. 1915 . . ' Mannheim v. 1901 tündb. ab 1906 4» do. r. 1888..... 37, ytz. v. 1890 ..... 37, do. r. 1898 tündb. ad 1903 37, do. 1905 ...... 3'/, Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S.3kündb. Z'/, do. do. do. Ser. 4 kürldb. 4 Eüdd. Boden Kr. S.53u.54 tündb. 37« do. des inel. Ser. 52 190 95.70 92.25 85.- 83.80 83.80 97 .— 95.80 84— 85.— 94.80 94. - 84.00 84-20 94— 94.20 84-60 51-50 94-— 3", Mey v. 1903 unk. b. 1912 . . . Ä7 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 . 37, do. v. 1903 kündbb. ab 1908 . . 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . . . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 ..... 37, do. v. 1903 künbb. ab 1903 . 4 Nürnberg v. 1899.1901 ...... 4 da. v. 1902 unk. b. 1913 . . . 27. de............ 3 de. v. 1903 künbb. ob 1908 . . 4 1 /, Ofsenbach v. 1879 ....... 4 do. v. 1900 kündb. ab 1906 . . 37, do. v. 1891/92 (abgest) .... 97, do. r. 1898 ........ 3V, de. v. 1902 tündb. ab 1908 . . 3 V, de. v. 1905 ...... 3'/, Ost'enburg v. 1893 kündb. ab 1904 . . 4 Pforzheim v. 1899 kündb. ab 1904 . . 4 do. v. 1901 kündb. ab 1906 37, do. v. 1883 abgest...... 4 Stuttgart v. 1895 tündb. ab 1905 . 37, bo. v. 1904 nntilgb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 kündb. ad 1906 . . 37, do. v 1899 ......... 37, Ulm v. 1905.......... 4 Wiesbaden v. 1900 lündb. ab 1905 . . 84 fO 91.20 81.30 83.— 84.50 95.60 9b.‘>'J 81.50 85.50 84.5 ' 84.— 94'ü'l 84.471 94.— 4 3V, Pf, 3 V, 3% »V, H 3% 37, bo. r. 1901 kündb. ab 1906 . bo. abgest......... do. r. 1881....... de. p. 1891 abgest...... bo. r. 1896 ....... «o. o. 1898 ...... bo. v. 1902 S.-r. II kündb. ab 1901 4 Worm» v. 1901 lündb. ab 1907 . 3'/. do. v. 1887/89 ....... bo. v. 1896 lüudb. ob 1901. ,. br. r. 1903 unk. b. 1914 . . 4 Würzburg p. 1899 unk b. 1910 . 3% do. v. 1903 unk. b. 1910 . . 4% Bukarest ». 1884 eon». 83.— 94,30 *■/. do. v. 1888 cono. «7. do. k. 1895 . . 4050- 4 7, . do. r. 1898 . . . ! 5'R) 9520 91— 84— 90— 8k.— 85.50 85.50 93.60 , 86.'0 84.80 84.60 64.30 4 !k°penhog.v. 1901 unk. 1914 ->043: 3% do, v. 1888 ...... 3 do. p. 1895...... 4 Lissabon u. 1886 . . . POOOr 4 Moskau Ser. 30.33 uuk. b. 1913 3»/„ Neapel ,taaü. gar, . . 1000c 4 Stockholm v. 1880...... fl Wien Sommiiual I, ®. , . . , 5 do. bo, Lf..... 4 da. r.1898 kündb. ab 1908 4 de. Juvest-Anl..... 3'/, Zilrich v. 1889 ...... 6 Stadt Buenos.Aires o. 1893 i. 'S. . SM. - 93— 87.20 75.20 47. »% bo. do. do. « 0 , °. 1888 l. ®. °. 1909 t. ®. 9tbL Lire M. .-'fl- Kr. M. & Lstr. M.> 94.5) 92.60 86.90 86.20 9J.50 96!- 96.— Aktien ausländischer Transpart« Anstalten. Oest.'Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) — Naab-Odenb. 68 .— Gotthardbahn. Ital. Mtttelmeec . Anatot. Gtsenb. . Prince Henri . . Prag'Dux St. Akt. .Siaudeslierrliclie .Anleihen. 4'/, Grf. Heuckel Hgv.Donn. r.L 105o.81 M. 4 Fürstt. SolmS-Brannfelr v. 1889 . m 37, do- do. v. 1886 . 37, Gräsl. EolmS-Laubach abgest. . . 1. fl. 37, Gräfl. SolmS-Nödethriln .... * 37, Fürstt. Z)fenb.n. Büd.-Blrstelao. 1887 M. 4 bo. do. .WächterSdach v. 1881 „ 86 . 2 .' 88 .- 91.70 96.— 83— 83.— 1906 96.10 86.10 k 1 aatt. oder vrvv inz! al.garan' 4 Hess. LandeS-Hyp. Baak Ser. 12—13 . u. 14—15 . 3'/. do. do. Cer.I—ll nnk.1909 4 do. do. Kom. Obl. S. 5—6 u. 7—8 . 37, do. to. Kommunal Ser.I n.II unk. 1909 37, stiaffauische LandeSb. Lit. I'. G. H. K. 11. L. 3 1 /, do. do. w 31. N. P. . . 37, Rassele: LandeS-Erednanst. uuk. . . , lliverse Obligatiouen. 4 BuderuS r. 103....... 47. Dtfch. Luxemb. cono. . . 4 7i do. r. 102 . . 47, Eifenb. Stentenbank . . . 4 d». do. ... 47, Eisenwerke Lollar r. 102' . 47, ülekkr. Werk Homburg r. 103. 4 T. Atlant Telegraf ..... 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 4 Franks. Hof r. 105 ... 4 Aeue Boden r. 102 . . . 37, do. da. r. 101 ... 47, Ung. Lokalbahit Serie I r. 105 47. do, do. Sene II u 10 96.50 96.50 84.20 96.50 96..0 84 20 91.50 91.50 88 .— 95. — 94^0 96^0 99 50 93.25 97.80 9».— 92.— 92.— 96. — Verzinsliche Lose. 4 Badisch- Prämien Serre II. . Tlr. 100 o Donau-Stegulrerung ... . 1 . fl. 100 37, Gothaer Präm. Pfanddr. I . . Ttr. 100 37, de. do. II . Tlr. 100 3 Hamburger r. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. 0. 1871 . h. fl. 100 37,Kdln-Mttidener......Ttr. 100 3>/,Lübecker 0. 1863 . . ... Tlr. 50 27,Lümcher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest. . . . . Fr. 100 4 Memluger Pram. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oestcrr. v. 1860 .....ö. fl. V00 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische 0. 1864 . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische 0. 1866 ... alt. K. 8tbl 100 27,Stuytwelgenb..Raab-Graz . , ö.fl 150 27. do. do. ex. kl. Sch. . ö. jl. 150 do. Anrechtscheiue . • fl. 86 .— 86 .— 177.10 162— 242.— 176.60 127.50 507.— 385— 109.60 97.10 32.20 (11 verzinsliche f,ose. Augsburger . . . . . Braunfchroeig . . . , Finnländisch.- . . . Frctbitrger . . . . iKenua . . . . . . Mailänder . . . . Mailänder . . . . . . Meininger .... . . Oeftr. v. 1864 ..... Otflr Kredit v. 1853 . . . Stitdols--Sliftuug . . . . Türkische..... . do. ...» Ultimo. Ungar. Staat» . , . . . Beuetiauer , , » . . , . fl. 7 34.90 Tlr. 20 Tlr. 10 Fr. I» Lire 150 Lire 45 Pire 10 . I.fl.7 «. fl. 10) 608— «.fl. 100 560.2': Fr. 400 109.60 Fr. 400 fl. 100 440— Virc äO 72— Industrie-Aktien. lutkfitltr S'«lr Aschass.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerer Bmdmg. Hcnnrnger. \ do. Pr. Äkl. 1 Kempfs . . , Mainzer Akt. m Rerrenmeyec r Stern(Oderr.) m Wergec . . Zements. Karlstadc iL-uem. Bad. flmlm Bteru.Gllb.Bc. " GrreSh. Gtektr. E Albert . . . D- G. S. Schcrde- anstalt . . . Holzvcrkohlg.-Gcs. Dt. All. Telegraph Elektr. Bäse Borr. H Allgem. 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Mts. ab eine Woehe lang auf dem Bürgermcistereibureau dahier zur Einsicht der Beteiligten und Darbringung von mündlichen odei schriftlichen Eiiiwenduiigcn offen. Es ist die Erhebung einer Uinlage beschlosseii worden, zu der auch die Ausinärker beizutragen haben. Stangenrod, den 7. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Stangenrod. K n a u ß. 454 Holzversteigerttttg^ im tDcnicinbcmnlb Oberkleen. Donnerstag, beit lä. Januar 1814. Euchen: 15 81 m. Antzboiz iGaricnsiüvel, 3 'Mit. lang», 4 Rm. Scheit. 51 Rm. Knitvvei. 15 Rm. Slockhoiz und 588 Rm. Reiser. Buchen: 28,5 Rm. Scheit. 85 Rm. Knüppel, 72 Rm, Slockhoiz und 588 Rm. 8ieiser. Radci holz: 8 Rm. Slockhoiz. — Znsnmmcnkttnft vormittags iO Uhr beim Forfthanse Oberkleen. Grotzrechienbach, den 7. Januar 1814. Ter Bürgermeister. 484 L Zlnitliche Bekanntmachungen der Ltadt Gießen. 'Alle im Jahre 185)4 geboreiieti Miiilärvftichtiaeit, sowie bicietttgen, tveickte dieses Aller hercils Üherschriilen. aber sich zur Musterung noch nick! geslelll Haben, oder bei der Mnsternnn in 1815 zurnckgesieiii worden sind, und eniweder in Gietzen ihren «esetztichen Wohnort hnben, odc^ sich niS Sinbierendc. Schiiier von vchransiaiien, Haus- nab WirischaiiSboamie, Dienslboien, HanbiungS- biener, vehriinge ec. hier anihaiien. werben hiermit aus- gcsorberi. sich behuss Eimranung ihrer Namen in die RekrutiertttiaSstamntröUe in der Zeit vom 2. bis 15. Januar b. 3. aus dem Standesamt im Rathause, am 'Marktvlati, zu meiden, und bahei, wenn sic dahier nicht achörcn sind, ihren GcbttrtSichcitt, oder toenn sie bereits an einer Musierung leilgenommen haben, ihren LosungSschei» vorzniegen. Wer die -ittmeibtttig unieriätzi, wirb mit einer Geib- sirase bis zu 50 Mark ober mit Hast bis zu drei Tagen bestraft, von der Teilnahme an her Loiting ausgeschiossen und ettvntger Ansprüche aus Znritckftellung ic. sur veriusiig erklärt. Bezüglich her zurzeit der Meibcfritt voruder- gchenh ahwesenben '.Riiitärpsiichtigen sinh deren Ellern. Bormünber, Lehr-, Brot- ober Anbrikherren zur Anmei- bung verpfiichtei. Gesuche «nt Zurückstellung von Milt iärvftichiigett sind recktizetiig ans dem Sianbesami vor znbrinnen. _4801 Hol zv ersteigern n g. Königliche Lberförstevei Krofdorf. Kroitaa, den 18. Januar, vormitiags 10 Uhr. kommen tut Jreund ichen Saale itt firoibori zur Ber steigerung: Schuftbezirk Kroidori. Diftr. 105 Tiebskant: Eichen — 5 8kin. Scheit, 5 Rm. Reiier. Buchen - 2 8(111. Rollen ''leiacut;01+, 170 Rm. Scheii, 21 Rm. Knüppei. 456 Rm. Reiser. Hainbuchen ---- 18 Rm. Schichttmtzhölz, 2 Mir. lang. Distr. 158, 14. 18 Kreuzichiäae: Eichen 4 Rm. Schichi- nuvholz iKti°erhoIzl, 5 Rm. Scheit. I Rm. Knüppei. 15 8tm Buchen - 7 Rm. Rollen tJeigenhoizt. 418 8km. Scheii, 35 Rm. Knüppel. 580 Rm. Reiser. „Uchuöbeztek WalbhanS. Distrikt 55 Lichteubera u4 Münzeuhati: Elchen -- 4 8km. Scheit. 4 8km Knüppel Bachen -ii08kttt.Scheu. 75Rm. Knüppel. 580Rm. Retter Das Holz ans dem Sckttttzbezirk Krotbari wirb zuerst vfrkanti. bas ans dem Schnftbezirk Walbhans etwa uon - 474 B Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Hakienrod für das Rechnungsjahr 1914 liegt vom 14? dS. Mls an wahrend einer Woche aus unserer Amtssiube offen. Innerhalb der Offenlegnngsfrist sonnen die Deleiligten den Voranschlag einsehen und Ein- wendungen gegen seinen Inhalt schriftlich oder zu Protokoll bei dem Bürgermeister Vorbringen Di« Gemeindevertretung hat die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Hattenrod, am 9. Januar 1914. Großh. Bürgermeisterei Hallenrod. Rock. 492 ES sind soigende StlsiungSzinsen zu pergeben: 1. 12 Gnben pon je 20 Mnrk an hiesige Sirme ans der Hoiaerichtsrat von Krtig-Ltistung. i 5 Gaben uon je 20 Mark nn hiesige Arme aus der ffncbricfi LonN Stistnng. . 187,85 Mark zu zwei aieichen Teilen an einen nnbe- scholienen, hiissbebürsitgen geborenen Gietzener Bürger >WiIwerl und die Witwe eines solchen igeborene Gie- tzenerin beoorzngtt ans der JnftnS nnb Minna Kohlerntann-Ltistung. Meibungen nimmt bas Slrinenam». 'Asterweg 8, bis I. Januar b. IS. entgegen. _ 471 B Bergebulig von Ftthrleistungen. Die Fuhrleistunaen für den Erdabtrag in der Siratze pom Leihgesierner Weg-Ludwigstratze nach der Jrtedrich- I strafte sollen 'Mittwoch, den 14. Januar d, IS., vor ! mittags (I (ihr, ant unserem Stcibnitnntt oergeben werden. Die BerbingungSttnicriagen liegen daselbst zur Einstchi offen nnb sind Angebole ans Vordruck bis zntv ! oorgennnnien Zetlonnki an bas Tiesbauaml ctnzureichett. ZttschlagSsrisi 4 Wochen. _ 4S6B Hoizvertlcigerung Montag, 12. Januar 1011, I vormittags 01 Uhr, im Distrikt Jcrncwalb iAbt. 1 bis 53) Jorliwanet Gtetzen II, Aorstwarl Arft, Hochwartt. 1285 Jichten-Terhstntigen mit 72,84 Jstm., 85 Fichten Reisnangeit mit 1,72 Jstm., 5,8 Rin. Buchen-, 80,5 Rm. Eichen-, 1 Rm. Birken-, 12 Rm. Kiesertt-Scheilimlz, 17 Rm. Buchen, 782 8tnt. Eichen-, 7 Rm. Birken Knüppeliwlz. Rm. Ftchtett , 52,2 Rm. Eichen-, 8 Rm. Kiefern-Skock holz. I8u0 Är-elle» Buchen-, 5250 Wellen Eichen-.2030 Wellen Jichien. NiO Wellen Kiefern, 20 Lr'ellen Birken-Reisia lgrötnettietis DurchtörstunaSwellen). Zttsatnmenknnst ans der Haumschttetse NN der Lauhacher Strafte. 455 8 Stadt. Woliiiuiigsiiachweis Gietzen, -»fteeweg!). ES finb zu vermieten: 47« p, 2 WohnuNaen von 7 Zimmern. 1 Wohnung non 5 bis i) Zimmern, 3 2bolmunflcn v. öZimmern, 4 Wohnunflen von 4 Zimmern. 6 Wohnunflen von 3 Zimmern, vier Lvohnunflen von 2 Zimmern. 1 Wobnuna von 2 Zini- mern ohne Küche, 1 Wohnunfl voll 1 Zimmer mit Küche. 7 K^Erte Zimmer. 1 Schiofstclle, 2 unmöbl. Zimmer. 4 ,"lTflerranm, 1 Loden mit Zimrner und Ktiche. 3 ^aden. 1 dreistöckiaes Loflerhouü mit Pfcrde- Hali und Heuboden, mieten nefucht: 43 Wohnunflen von 2—6 Zimniern. kftädt. ^fröeitsnacfiuteis giessen. Asterweg 0. ES können eingestellt werde«: a. bec hiesiflen Arbeitoebern Zlgorrentnacher. Dreher für Nevolver- und Leitfvindci 1 Schneider, 1 Fensterputzer, 2 Dienstniadchen. LenrltNflc: 1 Schuhmocher, 1 Schreiner. 1 Buch- blnder. 2 Bncker. 1 Kaufmann, 1 Sleindrucker. bec fluswürtiflen Arbeitaebern 2 Schneider. 1 Schmied, 1 Schuhmacher. 1 Geschäfte- mhr^er gelernter Mechaniker', 1 Küchenniädchen, . LcbrltNfle: 2 Schreiner. (S-f »iidjcit Arbeit: 3 2*10?^, l Spenfllcr. 3 Schmiede. 2 Bäcker, ein Schuhmacher, Anstretcher, Weißbtndcr. Maurer, fünf Schreiner, l Dreher, 1 Buchbinder, 1 Glaser, iand wirtschaftliche Knechte und Arbeiter, Erdarbeiter, Daa m““Är n au?» auS ^"brbt.rschen. 'Luv-, VitÄfeCr, K°llnee Lehrlinge: 1 Mechaniker. V Militärvstichtige. die in 1884 geboren und nnb die Bercchtianng zum einjährig-ireiwilligen Dienst bc- siftcn, sowie biejenigen. weiche die Berechtigung Hierzu hei der Pritiitngskommitston nachgetttchi haben, müffer sich aishaid, längstens aber bis zum 1. J-edruae d. I.. bet dem Ztpiloortivenben der Ersavkotntnttsion des Kreises Gtetzen schriftlich ober münbitch nnier Vortage des Be- rechiigtingsschetnS. sotern er ihnen bereits auSgehandtgl ist. meiden und ihre Zurückstellung von der Aushebung bcaniragen. Versäninnis der 'Meldung hat Bestrasung wegen VersiotzeS gegen die 8Aeibe- n. Konirollporichristen zur Jolgc. ' 458II v/ / .“"gs» s «„ “ Slfl-eg. 5 «^> “Is“ Sil s^assa* .JC P 1 | I “| |! as ... ~f 'S® S.?M c J ) tV - —‘-S _ s dS^ rf «;co L ’ , SoS'» :* ij § ~~ im *it a- HZ 2358553 g *,§ |U»c:s8a -r- L JU':L .? gi| Z-r° i: ?i| 3 ~—«rfe - s - 51 s -gs. a~ §^' 3 'S o 2 j « -*® 3 . 5 S ^>N SP i! esQ § «j . ,.«Wz 2 „..s i *&«?<£* = t«: r ' »* —' ' 5 ) =• — A ?<" 5 - * - .-Ss«! '-?-' 55 2 « ^« 5 « 5 «! «K t^’»ua^ a “• =^'~’"jj 6 ^ a-^jui “-•ä*s^s Ir^rAZL^dd _■—• a ;-* . . »-> i-. -» a a — .-..-- - st® i!..- r- _--;„** » 5 - ■!-:»«» tft£l-“®C. £*>- 5 -Z ^ ”|5 ^ .8 3 r Ö 5 »ST Z« a—'—' «5 “!s “*!“* rf “l III I M e 5 ZL?I IIB «' Ijs'a § Zs; IIP ->A A & SÄ K® S> ^ d cm öu - er £ =-3 3, " oi S ^2,= -Ja«' 1 ° 0-0 pO 3 „ug«-.S. ar | K .~f ~ 3 S 3 ^* ?.!Läö » ' Z® ®n 3 2 , 3 £ — wj £_ et » ® os 2 |“3 3»lf« 5 f|l=S , S r S L £ d» d-'O 2 £ -.CO™ 3 3 «Jud^ ^ O 30 7*3 0:« Cu •|f gg>§i»=-f;f 3 ?-- = b *? 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