*64. Iahraana Nr. 3 Zweiter Blatt erscheint töglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Sietzencr .famlllendlättet" werden de», .Anzeiger' viermal wächciillich beigelegl, das ..«rclidlatt str den Kreis Siegen" zweimal wöchentlich. Tie „randwirtschaftlichen Seitsrogen" erscheinen monatlich zweimal. General-Anzeiger sür Oberhessen Montag, 5. Januar 19*4 Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'jchi» Ilniversiläts - Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition »nd Druckerei: Schiil- straßc 7. Expedition und Verlag: 0 51. Redaklion:sEII2. Tel.-Adr.:AnzeigerG>cßew Das Wirtschaftsleben im Jahre fyss. Ein Jahr voll von Widersprüchen und Gegensätzen ist vorüber — ein Jahr, das einen internationalen Wirtschaftskrieg vroklamicrte, einen Krieg, der die Kräfte aller wirte schostlichen Nationen auf das empfindlichste anspanntc, der jede Lücke und jeden Mangel in der tvirtschaitlichrn Koustella- lion eines Landes rücksichtslos ansdeckle, einen Kamps, dev sich vor den Augen neidischer Rivalen vollzog, und einen Kamps, der zu eifrigster Befehdung unter diesen Rivalen um den Weltkonsum führte. Deutschland hat in entschiedener Weise den Tieg in diesem Kampfe davongctragen und steht wirtschaftlich trotz schlechter Erträgnisse und schlechter Aussichten der Industrie stärker denn je da. Es hat schon hcnta an der Pforte des Jahres 1!) 14 die Quelle sür eine neue Belebung der grossen wirtichastlichen Entwicklung, den Gcld- niarkt, erschlossen und es hat in Achtung gebietender Weise in mannigsachen Formen den Belveis geliefert, das; cs seine tvirtschastlichc Machtstellung in der Welt zu behaupten und auszudehncn versteht. Das Jahr 1913 hat uns neben all dem Unerfreulichen auch sür diese eine bedeutsanie Gewißheit schlagfertige Tokumente geliefert, und gerade die Börse hat infolge dessen keinen Grund, ins uferlose Fahrwasser des Pessimismus und der Baisse zu steuern. i Die großen Ernteergebnisse dieses Jahres, das uns in verschiedener Hinsicht eine Rekordernte brachte, werden in finanzieller Hinsicht erst in den nächsten Monaten bemerkbar werden, und sie tverden die Geidcrlcichterung fördern, zumal sic die Einfuhr von Getreidcarten und von Futlerartikclv, überflüssig machen. Bo;n Standpunkte der Börse aus sind jedoch nur die Erscheinungen, die den Geldmarkt günstig beeinflussen, tvichlig, den» die Börse weih, daß ein neuer wirtschaftlicher Zyklus, der schlichlich mit der .Hochkonjunktur endigt, nur vom Geldmärkte ausgcheti kann. To werden An- lagcuioglichkcitcu in ungeheuren Beträgen ans Tageslicht treten, die wir in der Zeit der politischen Krisis gar nicht merken konnten, und man muh hier auch an die bedeutenden Summen denken, die bei Korporationen und Bersicherungs- gesellschastcn frei liegen, weil Vas Jahr 1913 eine durchaus hinreichende Berzinsung im freien Markte brachte und die Politik eine längere Festlegung dieser Mittel nicht gestattete. Diese Erleichterung des Geldmarktes ivird, wie man hoffen darf, vor allen Dingen eine so weite Ausdehnung anuehmen, daß die unertrüglicheln Verhältnisse am H » p o t he kc u - und Immobilien markte nushören, oder sich zum ininbestcu bis zu demjenigen Grade.bessern, tvic cs in Anbetracht der wenig sachgemäßen EKsetzesmaß- uahmcn auf diesem Gebiete niöglich ist. Wenn sich dicso Besserung ani Grundstücks- ilnü .Htzpothckenmarkte durchsetzen kamt, wird die Industrie, hie üi letzter Zeit in der Hauptsache von der Ausfuhr gelebt hat, tviedce durch den. Inlandsbedarf Beschäftigung und Anregungen erhalten und man wird bei der Entwicklung des neuen Jahres ganz besonders auf diesen Punkt achten müssen. Aber für die Ausfuhr ist ebenfalls eine neue Absatzmöglichkeit geschaffen, denn die in diesem Jahre angenommene Zolltarifreform in den Bereinigten Staaten schlägt in die hohen Schntzzoll- mauern dieses Landes -eine Bresche. Man kann sich aus die zähe Energie des deutschen Industriellen verlassen, der hier sicher jede Gelegenheit zur Schaffung eines erweiterten Absatzfeldes feiner Produlte ausnutzen ivird. Alles in allem ist die Börse unter den verschiedenen Einflüssen des wirtschaftlichen Lebens augenblicklich in der günstigsten Lage. Die darf zunächst die ruhige Zuschauer rolle in der weiteren Gcstalinng der Dinge bcibehalten und sie wird in nächster Zeit durch die lähmende ttzcschäfts- nntätigkeit Gelegenheit finden, ihre Kräfte solveit auszuspeichern, das; sic nach neuer Betätigung und neuem Kamps drängen. Ter Börscngeist ist lebhaft und schnellcbig und die Börsenentwicklung ist gerade in unserem nach Gewinnen hastenden Zeitalter der langsameren Gangart von Industrie und Handel weit voraus. Die Börse lann deshalb das Jahr 1911 mit weit ruhigeren und hossnungsreichercn Empfindungen bcgrüsien als das vorige Jahr, denn es sind wenigstens die Widersprüche und Gegensätze genonimeit, die dieser aufregende und aufreibende Zeitabschnitt in so mannigfacher Art und nach so verschiedener Richtung hin brachte. Die freien Gewerkschaften über das Jahr J9M Das „Korrcspondciizblatt der Generalkonimissio» der Gewerlschasten Deutschlands" verüssentlicht einen „Rückblick auf das Jahr 191.'!", in dem u. a. ausgesührt wird: DaS Jahr 1913 weist in seinem Gepräge überwiegend ungünstige Züge auf. Der Krieg auf dem Balkatt ist nun zwar als abgeschlossen zu betrachten, und damit ist für absehbare Zeit auch die Gefahr eines Weltkrieges beseitigt. Indes hat dieser Umschwung der politischen Verhältnisse keine erhebliche Wandlung auf ivirtschaftlichem Gebiete nach sich gezogne Es hat zwar den Anschein, als wenn die Verhältnisse auf dem Geldmärkte sich etwas zu bessern begännen und damit auch ssiir die Prodnltioti einige Schwierigkeiten behoben würden, die namentlich das Baugewerbe und drc niir diesem im Zusammenhang stehendenIndustriezweige lähmten. Auch der günstige Crnteausfall des verflossenem Jahres mußte zu Hoffnungen nach dieser Richtung hi» Anlaß geben. Die Rückwirkung der guten Ernte auf die Le- bcnsmittelpreisc tvar immerhin schon groß genug, um die Höhe der Haushaltskosten wesentlich zu beeinflussen. Leider war von einer günstigen Rückwirkung aus den Beschäftigungsgrad nichts zu bemerken. Im (»legenteil trat bei den Arbeitsnachweisen ein ständig und bedrohlich anwachsendes Ueberangcbot von Arbeitskräften hervor, und die Arbeits- tosennol und das lArbeitSlosigkeitsproblem beherrschten in der zweiten Jahreshälfte die össentliche Diskussion. — Tie Gewerkschaften lonnten sich den iingünstigen Wirkungen der Wirtschastslage nicht ganz eiilziehen. Wenn auch die meisten Organisationen wacker standgehalten haben, hat doch eine Minderzahl mir teilweise erheblichen Mitglie- derverlusten kämpfen müssen. Bon 48 Verbänden, deren Mitglicderzablen sür das 3. Quartal 1913 vorliegen, hatten 19 einen Rückgang von Mitgliedern zu beklagen. Diese 48 Verbände (einschl. der Landarbeiter und Hausangestellten) zählten am Ende des 3. Quartals 1912: 2 564893 Mitglieder, dagegen am Schlüsse des 3. Quartals 1913 nur 2549 932 Mitglieder. Ter Mückgaug beträgt 14 691 Mitglieder oder 9,57 Proz. ES ist nicht anzunehmen, das; das 1. Quartal des letzten Jahres günstigere Verhältnisse auf- uweiseii hätte, so daß die Gesamtmilgliederzaht hinter der cs Vorjahres, wen» auüi nicht erheblich, zurückbleiben dürste' . . . Der Kampf um das Koalitivusrecht hat bereits zu einer praktischen Nutzanwendung geführt, die die gesamtem flngefieklteiiverbände auf die Seite der Arbcitcr- schast gedrängt hat. Tic Leitung der Deutschen Bant würde sicher die Maßregelung ihres als Vertreter seiner Organisation fungierenden Angestellte» Baron unterlasse» haben, wenn sie den Stnrni voransgesehen hätte, den ihr Vorgehen entfesselte. De» freien Gewerlschasten gab dieser Maßregelungsfall Gelegenheit, die Anlegung ihrer Gelder inniger mit der Wahriiiig gcmcrlfa-asllicher Interessen zu verbinden und solche Bankinstitute zu bevorzuge», die Gewähr dafür bieten, daß ihre Angestellte» sich »»gehindert koalieren dürscn. Ter Gcwerischast-: und Solidaritätsgedankc hat durch diesen Vorgang in beit Kreisen der gesamten Ange- stelltenbewcgung eine starke Belebung und Förderung erfahren. Die steigende Arbeitslosigkeit ivird auch dem kommen» deu Jahr ihren Stempel ausdrückcn. Aller Voraussicht nach gehen wir einer neuen Krisis, wenn auch vielleicht von kürzerer Tauer, entgegen. So drückend ihre Wirkungen besonders in den Kreisen der Arbeiter empfuiiden werden, so »iiuß doch auss neue cingeschärst werden, daß in solchen kritischen Zeiten ein vorsichtig abgewogenes Vorgehen der Arbeiterorganisationen, (bei dem ,Einmütigkeit auf allen Punlteu der Kampfeslinie herrschen muß, doppelt notwendig ist. Ten wachsenden Anforderungen größerer Kämpfe wird die Schasiung einer zentrale» Streikunterstützung durch den diesjährigen EKivcrlschaftSlongreß Rechnung tragen, so- daß, wenn solche Kämpfe uns ausgezwungen werden, auch ihr Erfolg verbürgt werden kann. So können wir auch der duiikelbewvlkten Zukunft getrost ins Auge schauen und alle Kräfte sür die weitere Stärkung unserer Organisationen ausiveuden, denn nur in diesem Zeichen werden wir siegen! politische Tageslicht»«. Die Presse zum neuen Jahre. Das Kennzeichnende der Nciijahrsbetrachtuilgen der Blätter ist neben dem "Ausdruck der Geiiugluiing über die Aiinahine der Wtehrvorlagc die Bcleuchlniig unser inneren Zustände im Lichte der Zabcrncr Angelegenheit. Hier zeigen sich die tiefen Gegensätze, der Quell der Wirren unserer Zeit, während unsere auswärtige' Politik, wie das nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen der Balkankrisc und nach den Anzeichen über die schwebenden Verhandlungen ganz natürlich ist. viel ruhiger und ciiitzelliger bciirteilt ivird, als noch vvt einigen Monaten. Die konservative Betrachtung wütet gegen den angeblichen Ansturm der Temokrarie gegen Verfassung, Heer und Krone. Sie warnt vor jedem Zugeständnis. Die „Deutsche Tageszeitung" faßt das in die Worte: „Das Preußentum ist das Rückgrat des Deutschen Reiches, wie Fürst Bülow jüngst gesagt hat, und muß cs bleiben. Es' lann aber diese Ausgabe nur erfüllen, wenn cs sich zu keinerlei Zugeständnissen au die Temokrarie bcrcitsinden läßt." Bemerkenswert ist in den konservativen Betrachtungen überhaupt das Hcrvorhebcu eines angeblichen Gegensatzes zwischen dem Preußentum und dem Geist im übrigen Reich. Seit langer Zeit ist, wie die „Köln. Zdg." fcststellt, nicht so verletzend in preußischem Partikularismus gearbeitet worden wie in diesen Tagen. In den von der konservativen Presse erhobenen Ruf nach einem starken Mann stimmt die „Tägliche Riiiidschaii" ein, indem sic sindcl, das; der Ruf nach einer starken Leitung unserer Angelegenheiten aus der Nord- und aus der Ostmark wie aus dem Reichsland erschallt. Das Blatt ist der Meinung, daß wir an den Folgen der Zaberner Vorgänge noch lange zu tragen haben werden, was in mehr als einem Sinne richtig ist, wenn sich daran ein Feldzug des politischen Aniimodcrnismus knüpft. In der volksvartci- lichcn Presse äußern sich verschiedene Abgeordnete der Linken,, so Haußmann in der „Bossischeu Zeitung", der als das Charakteristikum der Gegenivart sowohl wie der letzten 25 Jahre die Unsicherheit des höchsten Beamten und der Regierungs- griiiidsätzc bezeichnet und die Fortsetzung überlebter Tradition unter veränderten Gesellschastsverhältnissen und modernen Staatszusländcn beklagt. Er knüpft daran ein Schuld- Verzeichnis der Konservativen, deren Staatskunst er vor allem geringschätzige Gleichgültigkeit vorwirst gegen den Haß, den die von ihnen beeinflußte Politik erzeugt. Der Abgeordnete Wiemer kommt im „Börsenkurier" zu dem Schluß, daß die Schwäche des gegenwärtigen Regimes mangelnde Fühlung mit dem Parlament und mangelndes Vertrauen zum Parla- nieul sei und erwartet vom neuen Jahre eine durchgrcisende Wahlresorm in Preußen. Im „Berliner Tageblatt" zeichnet von der ausivärtigcn Poliiik ausgehend, Naumanii das Ergebnis des Jahres in dem Sinne, daß alles schließlich viel besser gegangen sei, als man erwartet habe. In der persönlichen Unantastbarkeit und Redlichkeit des Kanzlers sieht er einen nicht unbeträchtlichen Aktivposten in unserer internatio- »alcn Rechnung, aber die letzten iilnerpoliiischen Vorgänge erscheinen ihm als der Ausdruck der Hilflosigkeit eines großen opferbereiten geschichtswilligcn Volkes, das auch am Schluß des Lpferjahres nicht weiß, wie cs zu einer vom Volk getragenen Regierung kommen kann. Dabei handle es sich aber nicht, wie die Konservativen glaubhaft machen wollen, um eine theoretische Forderiiiig der Demokratie oder des Rcvu- blikanismus. „Wir werden für uns die deutsche Form des volkstümlichen Nationalstaates linden." Der „Vorwärts" begrüßt im Vertrauen auf die Wirkung des neuesten Agi- lationsmaterials das neue Jahr als ein Jahr des Kampfes. Die veisetzuilgsfeierlichleitek, in 5i?maringen. Sigmaringen, 3. Dez. Eine weiße Schneedecke hüllte heute vormittag die Stadt ein. Die zahlreichen auf Halbmast gesetzten Flaggen und die 46 schwarz ausgeschlaae- nen Obelisken in der Karlstraße gaben schon äußerlich Kunde von der Trauer um die Fürstin-Mutter. Kurz vor 19 Uhr betraten der Kaiser und der Fürst, sowie die übrigen Fürstlichkeiten die Sakristei iiiid nahmen dann unter örgelklang die für sie bestimmten Plätze ein. Ter mit rotem Samt aus- geschlagene Katafalk mit der Leiche der Fürstin verschwand beinahe unter einem Berg von kostbaren Kränzen. Bei de»' von Erzbischof Schüler zelebrierten Pontrsfkalami wurde die -bliche! Pracht des katholischen Ritus entfaltet. Das Requiem saug der Convent der Benediktiner von Bcuron. Tie fein durchdachte Trauerrede hielt Pater Timotheus Kranisch von Beuroii über die Worte: „Er legte seine Rechte auf micki und svrach: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte und habe die Schlüssel des Todes und der Unterwelt." Arbeiterbewegung. Johannesburg, 3. Ja». Da zwischen den Bergleuten Natals und den Grubenbesitzern ke»>e Einigung ersielt wurde, sckilngen die Führer der Syndtkalisien lür den 7. Januar einen allgemeine» ?(u 3 ft a n b vor, salir sich nicht vorder eine Lösiniq findet Ans Stabt und Land. Gießen, 5. Januar 1914. Sonntagsruhe im Handelsgewcrbe. Ter Entwurf eines Gesetzes bcir. Sonntagsruhe im .Handelsgewcrbe, der bereits vom Bundesrat beschlossen ist, liegt nunmehr, wie uns die hessische Handwerkskammer schreibt, dem Reichstag zur Beratung vor. Der Eittwurf berücksichtigt die zahlreichen Wünsckie auf Ausdehnung der Soiiniagsruhc, er trägt aber auch den besonderen Verhältnissen einzelner Geioerbezweige Rechnung. Insbesondere ist hierbei auch für die sogenannten Bedürsnisgewerbc (Bäcker', Konditor, Metzger u. dcrgl.i die Möglichleit für Schaffung von Ausnahmebestimmungen gegeben. Ter A 7 des Entwurfs ordnet a»: „Tie höhere Verwaltungsbehörde kann für solche Gewerbe, deren voUständige oder teilweise Ausübung an Sonn- und Festtagen zur Befriedigung täglicher oder an diesen Tagen besonders hervortrctcnder Bedürfnisse erforderlich ist, Ausnahmen von den in 88 l, "2 gctrosfcneti Vorschriften erlassen." Wie bekannt, hat die Handwcrkskauiiner i» liebe rcin- stimmung mit den Beschlüssen des deutschen Handwcrks- u,id Gewcrbelammcrtags bei deir Erhebiingen zu dem Gesetz stets darauf bingewirtt, daß die den Bedürsnisgewerben bisher zugestandcneii Ausnahmen bei einer Neuregelung der Sonntagsruhe eine Einschränkung nicht erfahren. Diesem Verlangen wird durch den vorliegenden Entwurf entsprochen, indem, tvic aus dem aufgeführten § 7 zu entnehmen, die Landcsbehürden auch künftig in der Lage sind, Verkaufszeiten zu gestatten, die sich infolge der Eigenart einzelner Bcdürfnisgcwerbe als notioendig erweisen. * " Der Großhcrzog empfing am 3. Januar den Forstmeister S ch l o t t e r e r von Butzbach. " D c r 9! a t, o » a l l i b e va 1 c Verein läßt beule abend ein Thema bchanbcln, das in der letzte» Zeit besonders im Border- arund des Interesses steht. Proiessor Tr. Molde »hau er aus Köln, der Vorsitzende der natlonalliberalen Partei der Rheinprovinz, wird um 110 Uhr im Hotel.Großhcrzog' über .Die Stellung der Fra» im ö!lsnt lich en Leben' tprechen. ** I m Uniontheater ist vom Samstag ab ein interessantes fsinfaktiqcs Drama „Elcovatra — die Beherrscherin des Nils" zu ielien, das als eine recht gute Wiedergabe des bekannten Ttosses aus der Geschichte des klassischen Rom zu bezeichnen ist. Anschauliche, stimmungsvolle Szenerien und vorzügliche schausviclc rische Leistungen der eiiizcluen Darsteller erheben das Filmdiama über manches andere, ivas man im Kino zu sehen bekommt. Auch die übrigen Nummern des Programms sind sehenswert. " Die Deutsche Turnerschast i m. Eine Iieue Zeltrochnung scheliit die Kaiserliche Post eingelührt zu babe»: sie arbeitet jetzt mit 13 Monaten. So liegt ans »nserem Redaktionstisch ein Briet aus Berlin IV,, der an einen Hern, nach Wiesbaden gerichtet war ml» dem deiitlichen Poststempel „31. 13. 13. 1—2 X.' Landkreis Gießen, )( Lich, 27. Dez, lDic neue Orgel.) Eine der ältesten Orgeln in Hessen ist die in der hiesigen Marlenstistskirche. Sie fntmimmt t>rm 17. Jahihnnderk: ihr 'lltrr Tann man aui runö 230 3otnc angeben. öeinrid» Friedrich Wagner, Orgelbauer nnd Orgelschiaaer zu Lick, ist ihr Erbauer gewesen. Bis znm Jahre 1860 stand dos Werl im Shore »n der Ostscite der Kirche Bei dem damals crsolgten größeren Um und Erweiterungsbau, den der ..alle Förster", de, dekanute hessische Meister aus dem Gebiete des Orgetbam's aussiihrte, wurde der Orgel ihr jetziger Plan an der Westseite der stircke angewiesen, wo sich vordem der fürstliche Stuhl 1-esand Mit de, ,int machten sich aber an der alten Orgel oer ichiedenc Mangel denieiNiar. Ein Umbau des Werkes war daher notwendig geworden Tic Firma Hörster und Nikolaus sührtk ihn aus und hat ei» gänzlich neues Werk geschossen. Bon der alten Orgel sind nur noch einige Register und das architektonisch sehr wertvolle Sie Hause geblieben, das »ach wie vor ein charnkleristischer Schmuck des Gotteshauses sei» wird, Halte die alle Orgel nur 10 Register und zwei »ovveln so dal die neue nicht weniger als -TO klingende und zwei Trans Missionsregister, sowie fünf Koppelungen. Dazu kommen noch vier setze Komtinaiionsdenrke, e i n r freie Kombination für das ganze Werl, eine automatische Pcdalausschaltung. ein JTritt für Eres- eendo und Tecrcscendo, sowie ein Tritt für das vier »werk Den Wind erzeugt letzt ein Elektromotor Tie neue Orgel besitzt eine außerordentlich gesteigerte Ausdrucksnilngkeil, Tie Register sind von wundertar schöner und charalteristiicher stsangsarbe. Tie 8 ölte» des Um- bezw. Neubaus belaufen sich aus 8000 bis 9000 Mark, die durch freiwillige Speiwen zum Teil schon gedeckt sind. Ter- zeitiger Organist ist Wilhelm Zimmer. Bis vor kurzer Zeit hat Lehrer l. P Wilh Jäger, ein Nestor und anerkannter M e l st c r unter den hesilfchen Organisten, das Amt 45 Jahre lang ununterbrochen ausgeübt. Tie Einweihung erfolgte vor kurzem im Vorrnrttaasgotlesdienst. Stistsdcchant Kl ingclhösser dielt die Weihcvredigr Ter Kirchengesangvrrein und die Mannergesangvereine „Cacilia" und „Männeranarletl" verschönten die freier durch gesangliche Darbietungen. Mi! einem meisterhaft bor- getragenen Festvorspiel von Tr. Volk m a n it n stellte der Or ganist die Orgel vor. Auch an den Nachnntlogsgottesdientt schloß sich ein Orgelkonzert an, wobei der Organist die ei»jfl»fn Stirn- men des neuen fftzerte» und ihrr vvrteilbasten Wirkungen vorsilhrtc und erläuterte. ___ = Grüningen, 2. Jan, Tiefer Tage seierle Schäfer Jakob Noll und seine Ehefrau das Fest der silbernen Hochzeit, Tie Schäscreigesellschast überreicht: dem Jubilar einen Sesiel. .«reis Lautcrdach. R Schlitz, 4. Jan. Dir Bauarbeuril an der Fortführung der Nebenbahn Schlitz Niederaula bis zur Einmündung in die Neubaustrecke Alsfeld N i^e d c r - aula sind uabezt, vollendet, so das;, sobald es die Schirre« Verhältnisse gestatten, mit dem Oberbalt und Verlegung des Gleises begonnen lvird. Tas Grotzh, Ministerium der Finanzen, Abteilung für Eisenbahnwesen. hat die lnndesoollzei- liche Erlaubnis zum Arbeitszuqbetricb bereits erteilt. Ei» großer Teil des erforderlichen Materials ist aus dem hiesigen Bahnhos ausgestavelt, Ter Geländeerwerbsausschuß hnl eben die schwierige Ausgabe, mit den Grundstücksbesitzern über die Höhe des Preises für das Bahngclände zu verhandeln, während dies bei den Baulichkeiten, die dem Bahnkörper weichen uiußicn, bereits erledigt ist. z Grebenhain, 3. Jan. Unsere Gemeinde ist durch den kürzlich eingclrelenen Tod des bisherigen Bürgermeisters Jost einer B ürgerni eiste r wähl näher gerückt. Jost ist dreimal gewählt worden und in zwei Jahren hätte wieder eine Nenwabl statlgefnnden. Der verstorbene Bürgermeister bat auch nebenbei lange Zeit hindurch die schriftlichen Arbeiten der Obcrsörsterei erledigt. Starkcnvurg und Rheinheffen, rb Darmstadl, 3. Jane Die hiesige Stadtverwal- lung hat nach Zustimmung der Stadtverordnelenversanim- lung die Ausnahme eines neuen A n l e h e » s von einer Million Mark als Rest einer früher bewilligten Anleihe von acht Millionen beschlossen und sie durch ein von der Diskouto-GesellschaN zu Frankfurt vertretenes Konsortium zum Uebernahmekurs von 03 Prozent begeben. Das Anlehcn ist besonders im Hinblick aus mehrere große nnlftätifche Bauten notwendig geworden, namentlich der Kaserne für das neue Jnsanterie-Batailloii: der Rest des Anlehens soll für loerbende Zwecke verwand! werden. Heffen-Naffau, — Frankfurt, 4. Ja». Ter üanSirauenbund schreibt uns : Tie P r ä m i e» v e r t e i l u » g an Tl e n st h o t e n 'a»d in der Liederkalle statt, I» den lesttich gelchmnckten Räume» sahen mehr als 300 Tarnen nnd tzerre», die mit Tee t,nb Kuchen bewirtet wurde,r. Fräulein Emmy R e » l c a u r sprach eine» Prolog vou Slilgebaner Frau H, Lalscha enrcnle mit Lieder- vorträqen, Bau Frau Al. Pl erster rvnrden Werhnachtsbilder gestellt, zu denen Frau Amu, Fenn sang. Terr Glanzpunkt des Abend? bildete ein Sinqwiel „Heimchen und «rille' von Mathilde Bfeille r. An die Anlvrache von Frau Tr. H o l tz schloh sich die Prämiierung van -8 jungen Mädchen an. ob. Bingerbrück, 2. Jan. In der letzten Nacht wurde hier ein Mann verhaftet, der inr dringenden Verdacht steht, ein Werber für die fran,üsisch e Frem dcn- legion zu sein. Die Verhaftung geschah auf telegraphische Anweisung von Saarbrücken ans. Ob sich der Verdacht be- slalrgt, bleibt abzuwarlcnl ledensallS steht seil, dag der Betreffende sehr bezecht gewesen ist. Aus Veranlassung des Bürgermeisters van Bingerbrück 'iviirde der Verhaftete den, Amtsgericht Stronrberg heute vargesührt. = Wiesbaden, 4. Jan Wie uns das Städtische Berkebrs- burcau Wiesbaden mitteil», ichlicjzt Wiesbaden mit einer F r e m - denziiiervon 49 2 108 bas Jahr 1913 ab Im Jabrc 1912 wurden 189 370 gezählt Tie Ziffer für die Passanten iwr- rrrgcr als fünf Tage Aufenthalt) ist seit 1912 gestiegen von >26 470 aui 126 977, dre Zahl der » „ r g ä st e vou 62 9-r siebente Getötete der Musketier Wüllmer vom Jns.-Reg. Nr. 67 ist, wie nach de» Namen in reiner Montur ongcnommen werben könnte, steht noch nicht ein wandsrei lest. Außerdem liegen drei Schrververletzte rrnd zwei leichter Bcrlitzte im Garnrsonlazarett l. Die Namen sind die bereits grmesdeten. nur scki-eibt sich der erste Soidat nicht Mais, sondern Meis. Ter sehr schwer Perletztr ist der Atuskeffer Körfer. Ferner liegen im Garnisonlazaratt 2 noch zwei Verletzte, .Hackenbroich »nd Curran. Die Verunglückten vom Jns.-Reg. Nr. 173 stammen alle aus Barmen. Wo die übrigen Berunglückken be- heiinatet sind, unterliegt u-ock, der Feststellung. Zu der babnamtlicheu Meldung über die Namen der bei denr Eisenbuhnnuglück Getötete» loreü lwn zuständiger militärischer Seite mitgeteill, daß die Namen der Getöteten noch nicht einwand- srei sestqcsiellt lind, da die Persöulichkeile» nach den Namen in den Kleidungsstücken ermittelt, andererseits aber sestgeftellt wurde, daß bei einzelnen -Soldaten niehrerc Namen vorhanden waren. Es liegt daher die Möglichkeit vor, daß der eine oder andere Urlauber die Montur eines Kameraden «»gezogen hatte, was zu Verwechselungen bei der Feststellung der Namen geführt haben könnte. vrrtmsnachricht«,. — Greste», 2. Jan Ter Gesangvereirr „Liedertafel" leierte am l. Januar im Saale der „Stadl Marburg" seine erste Wcihnachlsieier. Tas rcrchballrgc Programm, das mit Gesängen und bumoristrschcn Vorträgen loechielle, sand unter Leitung leines bewährten Tirrgcnlcn Eurll,s lebhaften Beiiall. Ganz beson deren Beisall erntete am Schluffe ein Tiroler Tuett mit anschließendem Schuhplattlertanz. - Wieseck, 2. Jan. Ter Gesangverein „Juqend- g r u n d" feierte die Sylveüernacht in der gewohnten Wesse Grasten Beifall erntete der gemrrchte Ehvr. der vom Tirirstnten veinrick Kümmel cingeübt wurde Auch die Theaterstücke und Knplets wurdcn 'lott gespielt. Ten Schl,ist bildete eine Verlosung. Allertshausen, l.Jan. Verspätet eingeganqen.) Ter Radsahrerverein „Edelweist" hielt lein Wintervergnügen am 2. Weihnachtsabend in der Gastwirtschaft des Mitglieds Nachtigall ab Mitglied Reinhardt erössnete den Abend durch eine kernige Ansprache Tic bieraui gegebenen, sehr ffokt gespielten Theater- aufführungen ernteten reichen Beisall. Tas solgcndc Konzert liest die TeUnebmer einige sröhlschc Stunden nu,einander verleben Zturmflule«. Tie Nachrichten von der Ostsee lassen erkennen, daß die Sturmflut, die am 30. Dezember und in der darauf folgenden Nacht die ganze Küste von Schleswig bis Ostpreußen hesmgesucht und die pommcrschen und mecklenburgssch-n Teile anscheinend am härtesten betroffen hat. eine der schwersten Fluten der letzten hundert Jahre war, eine Katastrophe, die an vielen Stellen nur von dem beispiellos gewaltigen Ereignis des 13. Nm'rmbcrs 1872 ichertrossen wurde. Sturmslulcn der Ostsee von katastrophalem Eharakter sind verlKttnismäs-rg nicht lüiusig, während dre Geschichte der Nordsee mehr als 500 mehr öde,' weniger verderbliche Stnrmslule» anszu. zählen vermag, sind für die Ostsee nur wenig mehr als 50 bedeu tende Sturmfluten bekannt. Tas junge 20. Jahrhundert freilich ist bereits unverhältnismäßig reich daran, die jüngste Flnt loar bereits die dritte große dieses Jahrhunderts. The beiden vor- gchcnden fanden statt am 19. April 1903 während eines gewal tigen Schneesturms, die zweite am 30 /31. Tezcmber 1904, also aui den Tag genau 9 Jahre vor der letzten. Beide Hoden Unherl gemlg angerichtcl: die von 1903 zcniörtc u. a. den durch Schenken- dors besungenen „Adlerhorst" aus Arkorm, eine hübsche Fels-- schluckt, die von 1904 zerriß rr. a. die Insel Usedom, indem beim Damerower Vorwerk nnweit Eoserow das Meer sich mit dem groften „Achterwasser" der Peene vereinigte Was die ictzige Sturmslul anqerichtet hat, dürste man erst nach und nach erfahren. Schon setzt ist zu erkennen, daß das Uncheil ungemefti groß ist. Bor allem scheinen die Steilufer schwel- gelitten zu ltziben Der Sturm selbst war nur mäßig stark und hatte überdies die Eigentümlichkeit, daß er im Augenblick höchster Gefährdung der Mste obslauie. Die für die deutsche Ostsecküste gesährlichcn Stürme kommen ja durchweg aus Norden bis Nordosten und sind schon ous dreien, Grunde weniger heftig als die Wcststürnie »nd Nord Ivestllurme, die an der deutsch,-» Norhseekliste besonters verbängniee voll zu sein pflegen und ungleich häufiger vaekommen. Sine Eigcn-- bcrt der süngsten Flut ist ihre sehr große Ausdehnung. Während wnst die westliche, die Mittler,-, die östliche Küste der deutschen Osttee oft irnabhöngig voneinander von Wetlerkatastroobeu bctros- ,en rvcrden du- Flut vom 26. März 1898 belras z. B nur den Westen d,e vom 19 April 1903 nur die Mitte — sind dies- »i- lü M'llOdenschaft gezogen worden, wenn aum di? entschieden den .^>auptston au^;ubLlten hatte. Selbst dre Kurrrchc Nehrung, deren Seeküstc nach Westen schaul und *n 6 Nardoft,türme gcsrcherl ist, lpil den 30 «.rzember als Ungluckstag zn buchen, da das Kirrrlche Haff lick beteftigte und schwere lieber )a-n)^nllnnn^en an^ichtete. —^- ^ie ti'ins '‘hirmtfnfiMi uon benen dre deutsche Ostsee tust e ui hi^orischer »iTit betroffen ftn^Anfana^ ?att an emenr «llcrheiligentage I. Novembn- L , Jalttdnudens — Das Jahr stehl nicht aenau Noüembe'^lÄ? o u' t ’ rrn,c am Andicastagc (30 n '■~, ctubn >"». 6. März >625 „nd medeedttchs.^, ' Tlu,fn »an 1304 und 1872 waren die aarhccrendlten. die bekannt lind Der Unter Sn bl '‘ cn d h. der ehemals mächngen wen- lwm, Jumue, d>e »lsenbar in der Nähe der heu- haben muß und deren Jdennft- k i^abar7ebu^werd °»fchrsgeoqraphische Ungeheuerlich 1 lst jedoch nicht, wie die Saae »mll Vominw bedingt worden, sondern duich kriegerisch^ & oZ 4°nene,n,älle. entweder rm Jahre 10-18 ober während des Krieges zwrlchen N15 nnd 1120 Auch tne ragen hafte „kiMbrnche Flitt", die „ms Jahr 120 v Ehr Geburt das heutige Schlcsnng-Holstei» vollständig verwüstet Ijnbot und die dort ansässigen .Kimbern zu ihrem weltberühmten Jtalienzuge veranlaßt haben soll, ist bistoriick, nicht erwiejen, Kal sic aber überhauvr swttgcsunden, so kann es sich ivobl nur um eine Sturm ffut der Nordsee, nicht der Ostsee gehandelt haben Märkte. »siestc», 3. Ja». Marktbericht. Ans lierrtigem Wochi,,» markte kostete: Butler das Rstirrd 0,89—1.60 9.Vf„ Hühnereier 1 Stuck 12—00 in», 2 Stück 0 Psg„ 9nie das Stück C—3 T!g„ Käsematte 2 Stück 6—6 P)g„ Tauberr das Paar 0,80— 1,00 3»f„ Hühner per Stück 1,00—1,60 Mk„ Hahnen rr. Stück 12.0—2,50 Wlk., Enten iw. St. 2.00-3,00 wlk„ Ganse dar Pld. 70—60 Psg, Ochseiifleisch pr. Psh, 02—100 Pig„ Nindsieisch pr. Plmrd 90—94 Psg„ Knhffersch 80 Psg, Schweine- steijeh pr. Pstmd 80—100 Plg., Nall fleilch pr. Pld. 04— 98 Psg.. Hannnelflersch or. Pld. 70 —W Plg,, Kartoffel» pr. 100 3g, 4.50 bis MO Dlk., Werstkrant das Stück 10 bis 20 Big, Zwiebeln per Ztr. 0,00-10,00 Alk.. P.tlch das Liter 22 Plg. Rüste 100 Stück 50 — r 0 Pig. ver Ztr. 0—00 Pik. Birnen das Plund 15 bis 0 Plg,, LIepfel der Zentner 15 bis 22 Mk. -Rarktzeik von 8 bis 2 Uftr. 'e. itranliurt a. M. V iclil.o f-Ma r k l beri cht vom 5. Jan, Austrieb, Rinder 1247, Ochlen 392, Bulle» 70, Kühe und Färse» 785, Kälber 31», Schal« 188, Schweine 2421, Ziegen 0. Tendenz: Rinder lebbait, Kälber ruhig, wird geräumt, Schweine leichte Ware lebbait, bleibt Ilebcrstand. Preis ffir 100 Ad. Lebend- Schlachi- _gewicht. Ochse«. Pollsteilchige, auSgemästete, höchsten Schlacht- wcrleS, 4—7 Jabre alt........60—65 die noch nicht gezogen haben lunqejochtel . . Junge steilchige, nicht anSgemästete »nd ältere airSgemästete............43—47 Bullen. Pollsteilchige, anSgewachlene, llöchsten Schlachtw. 48-61 Bostflerschige, jüngere........ Färsen, Kühe. Pollsteischiae ousgem. Färsen höchst. Schlachtw 47—60 Pollsteilchige anSgemästete Kühe höchsten Schlach- rverteS bis z» 7 Jahren........45—48 rvcnia girt entwickelte Färse».......41—46 älter« anSgemästete Kühe........40—45 Mäßig genährte Kühe und Färsen.....32—39 Gering genährte Kühe und Färsen.....26—31 Kälber, Mittlere Mast- und beste Saugkälber, . . Geringere Mast- mid gute Saugkälber . Geringere Saugkälber.........52—65 Schale, Slallnrastlchgle Mastlämnrer nnd jünaere Mastharnmel , Schweine. Pollsteischiae Schweine vo»80-100 'rar Lebendqewicht........ 58.50—58.00 Vollflerschige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht........ 56 60—58.00 Pollfleffchige Schweins von 100—120 kg Lebendqewicht........ 56.00—58.50 Pollsletschige Echrveine von 120—150kg Lebendgervicht........ 56.00—58.50 fo. Franksnrt a. M., 5. Ja». sOrtg.-Telegr. de? 2Inz."> An.tliche tzlotierungen der leuiigen Frucht markt r reii e. Weizen chiesigerl 'Mt. 19.00—19.25, Kurhessischer Mk. 19.00 — 19.25, Wetterouer *lf. 00.00—00.00. tzlagqen (hieffgerf Mk. 15,85 bis 16.15, Gerste lWelterauerf Mk. 17,00—17.50, Gerste, Tranken, Pfälzer. Ried MH 17.75—18.0», Haler MH 15.60—17.00, Wals Mk. 14.75 bis 15.00, A eizenmcbl 0 Alk. 0«.00— 00 .GC^ Weizenmehl I MH 00/0-00,80, Welzenmcbl 111 Dlh 00.00—00.00. Roggen- mehl 0 Mk. 00 . 00 -U'.oo, Roggen»,ehl 0/r SDK. 00.00—00.00, klloggenwehi I MH 00.00—00.00, Weizenklei: MH 0.00—OiOO, Wkizenschalen MH O.GO—O.OCV Roggenkleie Mk. 00.00—06.00, Alalzteime Mk. no.00—90.00t Biertreber 00.00—00.00z Raps Mk. O0.00-00.00, Futtergerste Mk. 00,00-00,00. Alle« per 100 Kg, ab bler. fe. Frankfurt a. M., 5. Jan. tSrig.-TeI«gr. des ,ckiez. Anzeigers^.! K a rt o f f c [ nt a rft. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Alk. 3.50—4.00t ün Kleinhandel Pik. 4.50—5.00 für j: 100 Kg. Mk. Mk, 60-65 91-96 48—50 87-91 43-47 79-87 48-51 80-85 44—47 76-61 47—50 84—90 45-48 84-86 41-46 79-88 40-45 74—84 32-39 64-78 26—31 56—70 63-68 107-115 58 -62 98-105 52—65 88—93 43-44 90-92 72.00— 76.0, 72.lX0—75.0) 72.00— 7500 72.00— 7400 Salem Aleikum SalemOold'^X 1 WM'a-i PrefsNS 3i45681Q 3i 4- 5 ö 6 IO Pf.<3 Sfck. Trustfrei! Orientdl.. Zäbak-ti. ■TccbriM, t-Zieix. tSTCd j AT For Erholungsbedürftige und leichtere Hl M«rn m Kranke.. 1 TH §* E 9# S ■■Kuranstalt Hofhelm I. T. H fH B m I W B « I I > » Stunde v. Frankfurt a.M. Prospekte * M RM M M MW'M.Bt, durch Dr. Seholxt-Kahltys«, N«rr*oaw4 Todes-Anzeige. Gestern abend 7V1 Uhr entschlief sanft nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder und Onkel Herr Franz Gerhards im Alter von 81 Jahren. Zugführer i. P. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Kaiser-Allee 33), den 4. Januar 1914 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten geben wir die schmerzliche Mitteilung, dass Sonntag früh unser guter, unvergesslicher Vater 1 Herr Eberhard Dort nach kurzem Krankenlager sanft verschieden ist Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Kinder. Giessen nnd Höchst i. 0., den 5. Januar 1914. Die Beerdigung findet Dienstag mittag 3 Uhr auf dem neuen Friedhofe statt. 356 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 7. Januar, nachmittags 2V2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 279 Wir erfüllen hiermit hie iraurige Pflicht, imfere Mttglieder n»n dem Ableben des Kameraden »nd ianaiährigenBorftandrmftgiiedes WOrd M, M\mn geziemend in Kenntnis zu setzen. Ter Vorstand. Gicbcn. den 4. Januar 1914. 2981) Die Beerdigung findet Dienstag, denk, t Mts., nachmittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Vermietungen MneM-W in kieken Äronfrnrtcr «fr. 57, Billa mit Garten u. Nebengebäud. ist ver 1. April oder 1. Juli .mnr «d. geteilt au vermiet. Besichtig. jederzeit in, Haute SNo »ckermami. wierdade«, Kaifer^ssriedr Rin» 28. 125B 11 Frdl. 4 Zimmer-Wohnung rum 1 4. 44 au vcrnr 114» R. 2. «eil. Kaiser-Allee 14- >». «rgzugshalber ist nie,„Haus Marbnrgtr Str. 14 bestehend ans 49 Zimmer». Beranden, Garten und allem Ä zum s Avril zu verm. sSbuchbändler H»th, Marburger Sir. A4_l24 5t Hochherrichaftliche 8- bejm. »Zimmer Wobnuna, mit Zenlraibciaung. befleLaae >» »nmtttelb.Näh. d.Nniverfllät ver 4. 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