Mittwoch, den 50. Moder P§> JukchalümZsdlall M MeßenerA^eiAerWMwlAnzeiger). Oer snälose I^eg. Noman aus Sibirien. Von I. O x e n h a m. Autorisiert — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Bald nach Einbruch der Dunkelheit erreichte Stepan ein Ansehnliches Dorf und fuhr am Dorfkrug vor. Er war nunmehr Jgnat Pestal aus Orkaorsk und reiste mit Relaispserden nach Tobolsk. Seine Exzellenz, Gouverneur Paschkin, war früh am Morgen durch das Dorf passiert. Der Krugwirt sprach über nichts anderes mehr als über den großen Mann — „Wie der Teufel ist er durchs Dorf gefegt — Holter-,, gepolter — und weg war er!" berichtete der Krugwirt wichtig. „Man erzählt sich, die Kaiserin selbst habe nach ihm gesandt, damit er die Don-Kosaken zur Räson bringe. Da! Ich wünschte, ich wäre auch ein starker Mann mit eiserner Faust und die Kaiserin sendete nach mir! Der reine Teufel soll er sein, dieser Paschkin, und solch einen Mann brauchen die Don-Kosaken, denn Teufel sind auch sie. Pferde? Ob du hier frische Pferde bekommen kannst? Natürlich. Llh, du willst nicht Pferde mieten, sondern zwei der deinigen gegen frische austauschen? Natürlich! Wenn etwas dabei zu ver- dienen ist.. Jawohl, es war etwas dabei zu verdienen! So wurde der Handel rasch abgeschlossen. Noch ein anderer Reisender war im Krug abgestiegen, ein Kaufmann; einer jener Menschen, die ihre Nasen überall hineinstecken und über die Angelegenheiten anderer Leute besser Bescheid wissen als über ihre eigenen. Er horchte auf, als er den Namen Pestal hörte und fragte neugierig : „Bist du ein Verwandter von Jgnat Pestal aus Orkaorsk? Ich kenne ihn gut." „Sein Vetter," antwortete Stepan kurz. „Ich heiße Jgnat wie er." „Und wo ist der gute Jgnat jetzt?" „Unterwegs. In zwei oder drei Tagen wird er hier durchkommen, glaube ich," log Jline. „Dachte ich mir. Du siehst ihm nicht ähnlich. Der gute Jgnat ist ja dick wie ein Faß und du bist dünn wie eine Stange!" Er lachte schallend auf über seinen Witz. „Hm, nein, du siehst ihm gar nicht ähnlich. Du siehst schr gewitzt aus. Dein Vater war ein kluger und sparsamer Mann, möchte ich wetten!" „Das war er." „Nicht wahr! Mm, es würde dein guteil Jgnat nichts aden, wenn er etwas mehr von deiner Seite der Familie tte. Nicht viel, nur ein bißchen. Das letzte Mal, als ich ihn sah, lvar er außerordentlich betrunken! Sagte ich ihm: Jgnat, mein Freund, eines schönen Tages wirst du noch etwas mehr Wutki zu dir nehmen als gewöhnlich und dann wird irgend jemand dich auf der Landstraße findenl, io steif gefroren wie ein totes Pferd, mein Lieber — HoL darüber erschrak er so, daß er schleunigst eine frische Auflage Wutki bestellte und sich aus lauter Angst fürchterlich betrank! Ein lieber Mensch, dein Vetter! Aber um eu» Idee zu trinkfreudig — um eilte Idee nur, um ein bißchen! 2a, ja. Ich will übrigens nichts gesagt haben! Dein Reihb- ztel i|t wahrscheinlich Tobolsk?" Stepan nickte. ,,Wir können zusammen reisen. Ich mache die Fahrt über die große Steppe nicht gerne allein, und vielleicht ge^ es dir ebenso. Wir haben schon lange so bittere Kälte nicht mehr gehabt und die Wölfe sind deshalb hungriger und gefährlicher denn je. Ich traf einen Reisenden, der vier Meilen weit, bis zur Station, von eiriem Rudel der Bestien verfolgt wurde und ihnen nur mit knapper Not entrann. Der Mann stürzte drei Gläser Wutki hinunter, ehe er nur ein einziges Wort hervorbringen konnte. Wirt, noch ein Glas für mich. Und du? Darf ich dich einladen?" Stepan schüttelte den Kopf. „Er schwor, niemals wieder würde er im Winter allein über die Steppe reisen, und wenn er eine Woche warten müßte auf Gesellschaft. Ich fand das sehr vernünftig. Mir reisen also zusammen, nicht wahr?" „Ich weiß nicht recht . . ." sagte Stepan. „Aber, weshalb denn nicht, Bruder?" „Ich bin zu großer Eile gezwungen. Ein 'Geschäftsfreund erwartet mich in Tobolsk, den wichtige Angelegenheiten nach St. Petersburg rufen. Ich muß Tobolsk so schnell als möglich erreichen." „Desto besser^ desto besser. J^e schneller wir über die Steppe reisen, um so besser für uns. Der Wölfe wegen. Ich habe gar nichts einzuwenden gegen deine Eile, Wann gedenkst du auszubrechen?" „Um vier Uhr morgens." „Da! Das ist aber früh!" und er starrte fast erschrocken Stepan ins Gesicht, denn es schien ihm unglaublich, daß es einen Mann geben konnte, der sich in Nacht und Nebel in die Schneewildnis der Steppe hinauswagte. Im Hellen Tageslicht ja konnte man sogar den Weg verfehlen, und in der Nacht . . . nein, das war nicht nach seinem Geschmack! „Bosshe-moi!" ries er, als er früh am nächsten Morgen vorn Wirt hörte, das Jgnat Pestal schon längst unterwegs sei, „bei meiner Seele! Ich bin froh, daß ich nicht mit ihm reiste, denn der Mensch ist entschieden verrückt. Sein Vetter ist mir lieber, wenn er auch den Wutki um eine Idee — um eine halbe Idee — zu lieb hat. Jawohl! Verrückt ist er, ohne Zweifel! Man denke! bei Nacht mrd Nebel über die Steppet Der Wirt stimmte dem bei: mit einer Einschränkung jedoch. Jgnat Pestal verstehe sich unzweifelhaft ausgezeichnet ans Pferde und wenn er auch sehr sonderbar in seinem Wesen sei, so würde er doch in Geschäften nicht ungern« es öfters mit ihm zu tun haben! Dabei schmunzelte der Wirt. 342 Fünfzehn Tage lang )^te .Stepan^ltne^über^S^hn^ nnd Eis Puschkin nach, mrt et J■ stellte. Zlveimat Anforderungen an Kräfte und E g 1 ^ ^ den täglich wechselte er als J?^t Pestal d e Stationen. Acht Stunden Knuten chl der Gouver- Manchmal kam ^zlme schtwUe n Vorsprung, denn neur — häufig gewann Pas) Merdetnaterral zur Ber- ilnu stand unverglerchkrch besserem PMoemare^ s LMrÄlNHLA Lrch^A E, 5 «SS: gewisse Erwägungen und Befürchtungen ^ 1 Und so kam es, dass noch me lM Lev-ß Mise, und so «ZGL!MS1L!-Z:N rtJi ^lines Motiv war das stärkere, treibendere. «z er um die MittagsM des jechr-hnten Tages, v°- dem kleinen Wirtshaus des SS'SlifÄS (K ?& ■«' :i;ii||f£Ä£Ä;Ä GSSS^-i-LSL-«« Nordwind die Schneeflache.^ "L/L »1°° ÄNusinu^-i-f der Wirt. . Ihr seid “SrÄ,Äkd für diese LLLckte Eile. Sieh dir den Himmel «‘»M“ NE-LSLTüÄLh K waZle so habe ich auch den großen Herrn gewarnt, der bei mir übernachtete und mit Tagesanbruch ab rer ge I er der nach St. Petersburg rerst. Huudert- bet l ^ n m^Ä^ü iü es bis zur nächsten Station, Exzellenz ^17^°ich L WM ür Scharert überall auf dem Weg ! Und was hat er mir geantwortet? Ich möge mi.ch gesattfgst nm: um bteicniqeii T ilge bekümmern, die mich auch etwas anainaen' Uud^dabei fünkelte er mich aus sernen grünen. Sfr? ™ daii mir angst und bauge wurde, barm. Aber Ä ei^er Äude war der Schlitten des Gouverneurs wieoer vor meiner Türe —" ^mU^eÄl°M?br°chene>, Kufe. Stundenlang mußte ich hämmern und schmieden. Noch schwärzer war der Hun- mel geworden unterdessen. Meinst du, der große Paschkrn hätte sich darum gekümmert? Nein. Als ich fertrg war nach drei Stundm, jagte er Hals über Kopf hrnaus in die große ^^Stepan mußte sich g-waltsam beherrschen, um nicht auf- zuiubeln vor Freude. Drer Stunden Verspntrr ng ! Nur sun s Stunden Vorsprung hatte Paschkm rwch gehabt? Endlich war der Zufall ihm zu Hilfe gekommen _Und wenn er auch ein sehr großer Herr ist, fuhr der Wirt fort, „so war doch mein Rat klüger als sirn Tum Opfer sicher sind. -Du gehst in den Tod, darin, wenn du 8W in die Steppe wagst bei diesem Wetter." ?MeiS^oM^Wcchrhaftig, ihr alle sind wadnsiuniai G ist nur schade, daß du nicht früher kamst, ^.nn gattet ißt miteinander ins Unglück jagen kdnnen, chr Narren! > mef der Wirt, ärgerlich, daß alle hl-se Leute heute ferne wphb- gemeinten Warnungen nicht beachteten. (Fortsetzung folgt.) vie Eroberer kehren zurück. Bon Otto Al scher. Ter eine der Gefangenen erhob sich Mb, kroch, mälzte sich über die anderen hintveg, Mischer Wen durch von dem frerest Vlatz unter eine der Bänke auf dem Oberdeck des ^Mfles. nr f'rcidbt amu langsam, schwerfällig, wie ein trautes Tier oder emi Tier an einer Kette unter die Bank, krümmte stch Msammen, sckiiob eckig die fleischlosen Arme mü den. Hand«: unter den Manttt, zog das kleine magere Gesicht ganz in dm Kragen hruem und suchta die Kraftlosen Füße noch näher an den Lew zu brrngm TaM stieß er an einem anderen an. der raunzte wre wm,elnd, sag^ ickümviend ein paar Worte mü tonloser ^trmme und luchte mtt denFüßnr zurückzustptzen. Aber kraftlos nur schprrten ferne Bern« über^das^^^enen^waren unruhig. Immer wieder erhob sich eine« von ihnen stand laug rrnd furchtbar abgezehrt da, dre rnmanrschL eSbSSJe mit den zwei Zrpfesir erschien plE und vrel zu groß über der dürren Gestalt rn rhrem Taunreln mW beim Schütter» des Schiffes In , der , Werte dre hell über foeirt Strome lag, war die Gestalt wre. ern Bbsahl, eurlam rn ern« weite Schoreefläche gestellt, vom Winde gerüttelt. Vielleicht waren es 200 Mann. Ter Dampfer trug sie stronrab. Armselige Lumpen, in denen man kaum den Körper merkte, ballten! iind krümmten sich ans dem Mitteldeck vor dem Lannttg des Kapitäns rrnd urüer dem Steuerhaus, krochen durchnnanwr, trM sich vor dem Wind zu bergerr, oer scharf zwischen Han Bergen heraus über das Schiff schnitt. Und in diesen Wust von..Körpern, von zerfetzten Mänteln sah man von den Menschen nrchts als viele tttterig unruhige Harrde und Verne, reglose Gesrcher,, tot in ihrer Mgezehrtheit und ohne Mienensprel und mrt den eckigen. BtNieanrigeir von Leichen, die man schüttelt. Tie vielen Menschen, das langsame, zuckerwe Bttvegen — aber sie redeten nicht Man hätte kerne Stinrmen, kerne Worte, nur Hw und da einm ^quälten Torr, euren dünnen Laut wre von emerst Kinde, sonst ein stummes Starren auf dre Berge, dw rechts mÄ» links langsam vorherzogen, ans das Was!«', dcsien Brausen alles erfüllte das tausendfach gebuckelt wre eine grob gennrßelte hart« Mrtallvlatte sich über Nähe und Ferne breitet. Tie ganze Menschenmasse lag durchinarwergekrumnü auf^dwr Boden, keiner stand auftocht, selbst auf den Banken saßen sre mckst. Iu alle Winkel hatten sie sich gedrüctt, um vor dem Wmd geschützt iVL Offner stieg zu den Invaliden vonr anderen Teck.herüber, wo viele österreich,is d^m garische Soldaten saßen, dre rn dre Hcrq mat aus Urlaub fuhren oder wieder zurück rn dre Front am unteren! Sereth Er sprach mit der deutschen Bewachurrgsmannschast, danU stieg er über die am Bodm Lagernden hinweg, setzte srch auf ern« Bank und sah sie vorgeneigt an. ^ Sie sahen strrmm den frenrden Soldateir an, gegen den sre eurst! gekämpft lMtten, desserr Heimat auch, sie verheert hatten, da sie ub« die Grenze gebrochien waren, um fern Land zu erobern. Jiu Jraffbfl der fremde Soldat die Rummren rn rhrer Sprache: ,.Wrßt rhr, wohin ihr fahrt?" Sie wawn erst überrascht, dann ichrrttelten sre die Köpfe und^sagten: „Nein, Wir wissen es nrcht, wohrn war ge- ^ ^ Ta lächelte der Mann und sagte still, aber freudig: „Zhr geht nach Hause!" . ,Acase?" fragte einer rmglaubrg , . „ „Ja. ihr geht nach Hause. Ihr werdet alle rn eure Hermat enb, Sie ^frerüenE sich'daß Sprache spreche, zeigten es erst jetzt und wurden auf einmal alle lebhaft. „Jlst's wahr, wrr gehen nach Hause?" rief einer. Ter andere klagte: ,,Oh, wrr sind krmrk! Wieder einer rief: „Selbst.sterben zu Hause rst schon. „Was, sterben wenn wir nur arberterr tonnen aus unserem Acker, darrst werden wir schon leben!" Nmr lachte sogar erner von rhnen und ülk Te^^desM^Hesinat^sie' verwüstet hatten, Wsi, ch-Ler: ,,Jhr geht nun wreder nach Corabia, vorr dort toerdet rhr vetterlt, rhr seid ja alle aus der Malachi, aus Oltenren. Für euch, rst der Krieg iU ^ir uns ja! Aber auch, für dich Er wird es ja einmal fein, ^ur tJlrJn» miwidn nach Lause." ftir »er Wirr rorr, „,o umt. uuw/ wkv *- v --- > , D 4 r?nf pfm> schlechte Koveke möchte ich um das Leben oev , Für uns w:. Mer ana, INI-^ 'LLT ck'Hsi.,r» SSU mHW ta9 ÄtÄSSÄtÄ® *) Herr. Nack-! Lau e, ra! AVer oer rrrn-g, • »** \' 7 ; mich'nEdenn wein Heim ist verwüstet/.'Er,hatte dre Zrgarettendow herausgenonrrnen und fragte: „Raucht rhr? ,. Sie führen aus. Äe kröchen, walzten sich heran, streckten drr 348 fleischlosen HÄnde aus rmd bettelten. Und der ,«oBxifc verteilte Gr hatte ja nicht viel, sie juchten einer dem anderen zu eutreißm^ stießen sich, Giften, fuhren sich an tote Tiere beim Fraß, trotzdem \\& vor Schwäche kaum die Glieder zu bewegen vermochten. , . . . Ter Fremde hatte sie verlassen. Sie lagen Meder iw vetkrümmten Haufen da, aber sie schienen nicht mehr zu stierem hatten ihre Winkel verlassen, in die sie sich geduckt, sprachen, schaue ten auf das Meer hinans, aus die Landschaft, vre Berge, an denen langsam der Abend niederkam. Das Schiff nahm tosend seinen Weg. Auf den Bergen brmrnte der Wald und die brette Rauchfahne zog langsam mit dem schiffe, begleitete wie ein Schatten die leichenhaften Gestalten, die wie Tote aussahen, welche irgendein Rütteln zu scheinbarem Leoeu erweckst Haft. Tie Imjit der letzten Kraft ihrer dem Dok geweihten ^ Körper sich freuten, wieder ans die kleine schölle zurückzurehven,. von der sie ausgezogen waren, ein Land zu erobern, Menschen heimatlos M machen. Erk vergsons großer Tag. Zehn Stunden aus dem Leben eines Kriegslieferanten. Bon Alfred Bratt. Neun Uhr morgens. — Im Hause von Moeller, Niels sttid Vo, Christiansgade 38b, Export und Import von Fertigware, war Eric Bergson mit der Beendigung seiner allmorgendlickM TahgMt beschäftigt. Um diese Zeit fegte nämlich Bergion regelmäßig ke Bureauräume, und er war gerade dabei, diese segensreiche /Arbeit in dem letzten Zimmer, dem Allerheiligstm der Chefs, zum würdigen Abschluß zu bringen. , , . Herr Eric Bergson war 18 Jahre alt, hochaufgeschossen und sehr nach der „Mode" gekleidet, wie sich das für ernen jungen Geschäftsmann in diesen bedeutenden Zeiten des Handels and fyr3 cpciiotTt Als Moeller und Niels ihr Bureau betraten, hatte Eric Pünkt- lich das letzte Eckchen gesäubert. Er verbeugte sich üef, aber männlich, verschwand mit dem Besen in einen dunklen Gang und kehrte gleich darauf unbewaffnet 'wieder. Moeller und Niels prusten die in Stößen aufgesch'.chtcten Briefe, die mtt der Frühpost gekommen waren, Erics feinfühliges Ohr hörte, wie Herr Niels dre mystischen Woite sprach: „Fffchklöße sind eine feine Sache geworden," woraus Herr Moeller bedeutsam nickte, une dies übrigeres stets seine Art war. „ . , Tann raschelten wieder die Umschläge und Briefbogen, und endlich sagte Herr Moeller, indenr er ein dickes Bündel Tausendkronen scheine Msammenfaltete: „Hier, Bergson, laufen sie zur Hauptpost tmid geben Sie diese sc-chizigtausmd Kronen tele- yvaphisch an Jvhannsen in Stockholm auf. Tw Wveffe steht aus dem Zettel da. Aber machen Sre flink, es eilt. Eric Bargson knickte dienstfertig zusammen und verließ das ^Airf der Straße angelangt, schleuderte er zur nächsten Haltestelle der elektrischm Bahn, km der Weg zum Hauptpostamt war weit An der Haltestelle warteten eine jüngere und eine altere Tame Sie hatteii tveiße Kleider, denn in diesen Augusttagen war es sehr warm in Kopenhagen. Sie plankrten angeregt,, bündelten "in die Dome und sahen tiberhanpt höchst vergnügt drein. Sicherlich sprechen sie von irgendeüier Liebessache," dachte Eric' denn er war .ein Weltmann. Da schnappte er emige Worte der üugeren Tame ans. Sie sagte: „Erstklassige .Kupferlegieriing, dreitägig lieferbar." Die andere entgegnete ersng: „Ja, rmd denke dir 70 bis 80 Prozent. . ." Sie lachten beide laut und fröhlich, erblickten plötzlich Eric, betrachteten ihn euren Augenblick lang mit unverhohlenem Argwohn und gingen plötzlich flüsternd davon. Eric Bergson ward mrt einem. Male ganz seltsam , zu Mute. Eure unkontrollierbave GLankenassoziation brachte m seinem Hast das Gehörte und die sechzigtausend Kronen rn seiner Tasche in eiiren dämonischen Zusammenhang. Er lühlte ,eme on>her arglose FÄnglingsbrust von wilder Unternchmurrgslust gefchvellt. Doch ehe er sich tiber dieses jähe Gefühlschgos etwas klarer , zu werden vermooste, sauste die Sttaßeribahn heran ruw er sprang, aus. Ans der Plattsornr lehnte neben Eric ern sehr großer und sehr Egerer Herr. Dieser Herr zog ein mächtiges Zigarettenetm hervor. griff eine dicke Zigarre Mit wunderbar bunter Bauchbmk heraus und fragte dann höflich: „Kömtten sie nur vielleicht Feuer gebökl, mein Herr?" Eric Bergson hatte seth nämlich soeben, Niit elegantein Schwung eine der Zigaretten ans .yerrn -stcoeller^. SchireibtischschMade angezündet. Er gab also seinem Nachbar Feuer, uiid so gerieten sie in ein Gespräch. Nach einer Werte - die Bahn knirsclste gerade um die Straßenecke vor dem Hauptpostamt, , beugte sich der große und magere Herr vor, UM den Mund zu erneu d ^ehir Uhr vormittags. — Die lauttte : -dwmikii Sie Sattelgurte, genau nach Armeevorschnst, GroßM-Nnmmern 6 ^ Enc schnappte nach Lust, schluckte seine Verblüffung himuck« und erwiderte dann: „Nein " Und das ivar m .Schade," memte der Herr, indem er mit Beoauern .den KM wiegte, „lamrnerfchade." Wer . , . haben Sie vielleicht - Fisth- klöße?" Eine automatische Erregung zuckte durch Erics Kopf. nM rend er in der Ferne das Gebäude des Hauptpostmntes wieder entschwinden sah. Fischklöße! Warum brackste ihn dies aus seiner Ruhe? ... Er sann und sann, ach ja, das >var es: „Füchkloße sind eine seine Sache," 'hatte Herr Niels gesagt. Unwillkürlich fühlte Eric nach den.sechzig Taufendkronen-Nolen m 1 einer Brusttasche, dann zündete er sich eine frische Zigarette an und sagte, während ihn ein kalter Schauer durchlief, mit Todesverachlung. Ich soll bis heute nachmittag welckst kriegen." Er hatte, dabei einen peinlichen Truck im Halse zu überwinden gehabt, aber nun war es heoaus. Eric Bergson gab sich einen Ruck und richtete sich stolz auf:' so also war einem zu Mute, wenn man Kriegslieseraut wurde i-» . . „ _ . . „Olsen ist mein Name," schnarrte der hagere oerr, indem er eine Visitenkarte zum Vorschein brachte. Nehme Füchlloße m. jeder Menge bis zu lstindcrttausend Bucksten. Zahle pro Buchse zweieinhalb Kstonen. Halte Abnahme offen, bis 5,Uhr nachmittags xxi meinem BllDMA, Ämall26. £)tcx mntj ity MlssmMn. w>iii ^ßxcb , crfe() ! eii n Ter große und magere Herr Olsen sprang ab. Eric Bergson aber hatte sich erst nach drei weiteren Haltestellen so .weit gesammelt, mm das gleiche zu tun. dlachdeullich stand er vor einem kleinen Kaffee-Restaurant, dann setzte er sich an einen Tisch und bestellte eine Flasche Selterswaßer. Top Kellner brachte das Gewünschte und wurde hierauf an einen Tisch m der Nahe ge- rusen, wo ein ebenso kleiner wie dicker Mann eine lange Be- stellung^aufMb. ^ Selterswasser in kleinen Schlucken und kniff die Angen zusammen. Deine Gedanken waren nicht mehr von dieser Welt. Heiße Sorge eeschöpste.ihn so sehr, dag ke M,che bald geleert lvar. Wer trotz allen Sinnens blitzte in seimr, Pchm- tasie kein Lichtschein auf, der ihm-dm Weg. zu ernem Reich von FischÄoßrm^ gewiesen ^häl^^^r om Mebentisch, um zu melden: '„Fifchlklöße sind gestrichen, mein Herr, seit Tagen nicht ^^^Qiialsch" bruirmite der dicke Mann. , wicht zu haben! Unsinn! Seit Wochen gehen Tausende^ von Büchsen durch meine! Mittag. — Eric und der eberiso kleine wie dicke Herr schritten Seite an Sette nach dem Noerrevold Boulevard, wo rn Nummer 14 die Kriegs --Leb ensmütel-Agentur von Belpamin Zeusen „lag. Ties war nämlich der Name des Mannes, durch dessen Hände „Hunderte Büchsen mtt Fischklößen" zu gehen pstegteu. —er Agentur-Besitzer erklärte: „Meine neue Sendung Fithlloße ist ans Stockholm ftir lfente nachjmittag vier Uhr avipert. Hier, sehen Sie, — dreißiglansend Büchsen. Ta Sie ein neuer Kunde sind, verlange ich nur zwei Jkmtm die Büchse. . Ter 'Vorvertrag zwischen Benmmin Jeiffen einer- md Errc Bergson andererseits wurde aufgesetzt; zu esfektuieren bis 4 /z Uhr. Ein Uhr nachmittags. — Enc wandert planlos durch die Stadt wobei er sich immer wieder begesttert wiederholt, daß. er für die dveißigtauseud Büchsen Fischklöße sechzigtaujeiid Kronen bezahlt, hinge gm sünfmtdsiebzigtausend erh alt. Also funszehutau-- Ztvei^Uhu^- Eric Bergson spri.cht auf der Langeliuie eme entzückende junge Dame mit himnilisch blaum Augen an. sre heißt Grete Tönnesen. Eric winkt etite Antodros-chsse heran und «ft mm sttawta Men aus der Terrasse des Wivel-Restaurants. „In welchem Berns sind Sie tätig?" fragt Fräulein Tönnestn. Großkaufmanu, erwidert Eric. „W — eüva em . . - Knegslieserant t . Frau- Xein Tönnesen reißt die himnilisch blauen Augen lvett auf. Enc lächelt und entgegnet: „Allerdings." Vier Uhr — Tie dritte Flaschst Chärnpagner \)t geleert. Herr Bergson sagt zu Fräulein Tönnesen „Tw', und „Grete , wahrend sie ebenfalls „Tu" und „Eric" hauest. Die lange Rechnung wird schnell begliche. Eric kaust Greta in aller Eile einen Goldschmuck, verabredet sich für den Wend im Tivoli und saust im Auto zu db'^FMs Uhn — Eric wankt bleich aus Herrn Jansens Bureau. Fensen hat ihm niitgeteilt, daß der Lieferant m Ltoccholm Bankerott gemacht hat. demnach also die Fischklöße niemals em- trefsm^ üwrden^ ^ das Bureau, des ^großen und haaeven Herrn Olsen, wo er sein Angebot rilckgangig geraacht haß Er" wankt nach der EhristiansOsde, indem er dre für Bohanien m Dtockbolni bestimmten sochsigtauseud Kronen zahlt, wobei er feststellt, daß Autos, Diner und Goldschmuck tmueitb Kronen der- - Bei Moeller, Niels und Eo. Eric beichtet. Er erfährt, daß der hetrügerische Bankerotteur M Fiscylloßen zn Stockholm eben jener Jol-ansen ist, an den er dre sechzigtausend Kronen hatte senden sollen. 59 000 Kronen stnd für Mm ler Nnls und C-o gerettet. Tie verlorenen tausend Kronen werden als Belohnung für das imbcwußte Rettturgswerk Encs Sfbncht, der am nächsten Morgen !um neun Uhr Meder wie sonst die Burean- zimmer im Hanse von Moeller. Niels ünd Go. fegen darf. 344 WHerttsH. — K n irt Hamsun, Segen der Erde. Ronran. Umschlag- zeiichnung von Okls Gnlbransson. Preis geheftet 6 Mark, «eSmwM 9 Alart Verlag vor: Albert Langen in Mümlxnr. — Trezes -Wen bezeugt mit eindringlicher Koast vor: neuem daß ;mx tn Varn- fuu nicht mir den letzten der großen nordischen Dichter, sondern! den bedeutendsten liebenden Dichter überhaupt zu verehren yaoen. — Die Gottesfreundin. Ronran von Karl Gjellerup. 398 Leiter: mit Asuchschmuck von Paul Hartmann. PvQs geh. 5 Mart, geb. 7 Mart. Verlag von Quelle & Meyer in Lerpzrg- 1918. — Karl Giellerups neuester Roman ^ gt eine Reche farbenprächtiger, tiefgründiger Bilder, die sich au> dem dülteru Hu:ter- Schwange beseelten Kapsln htmgm srch dre machtvollen Geichey- nisse dreier Tage. — Der Schöpfer. Schauspiel in vier Aufzüge:: von Hans Müller. Verlag der I. G. Cotta'scheu Nachfolger, Stuttgart und Berlin. Geheftet 2,50 Mark, gebunden 4^50 Mark. Ter außergewöhnliche Erfolg, der Hans Müllers Gchauspeel Könige" über die Bühnen Deutschlands und Oesterreichs trugt Kat seinem neuen Werke einen günstigen .Boden berettet. Sem neues Bühnenwerk hat frisch aus dem Leben der Gegenwart gegriffene Gestalten und eine Handlung, in der ftch e:u aurdernrscher Konflikt mit einem ehelichen verknüpft. — Walter von Molo, Friedrich Staps. Em dent- sckes Volksstück. Umschlag- und Einbandzeichnung von Hnurrch Jost.. Preis geheftet 2 Mark 50 Pf., gebmrden 4 Mark 50 Pf. Verlag von Albert Langen in München. — Das Attentat aus Napoleon I., das im Jahve 1809 zu Schönbrunnversuchtwurdc, "gab Walter von Molo den Stoff m Fernem deutscher: Voch, stuck. Gerade heute kommt dies schlichte, ichöne Drama zur rechter Stunde Es ist ein Volksstück im schönsten Smn des Wortes. Ein echter deutscher Dichter spricht hier aus echtem deutschen Geist heraus zu seinem Volk. . . . — Der Witz ist längst feldg rau geworden und der Humor macht zur Zeit ein etwas ernsteres Geftcht, aber myien wollen wir ihn trotzdem nicht. Denn er ist uns unentbehrttch w« das Salz in der Suppe und würzt Uns ivie dieses das 'Leben Em Musterbeispiel dafür, wie anschmiegsam der frohttche Geselle an Zeit und Stimmung sein kann, sind dre Meggendorser-Blatter. Trotz Papier- und sonstiger Nöte treten sie noch :mmer m :hren: brannten, voruehmen und gediegenen Gewände^ auf und haben nichts an ihrer Farbensreudigkeit verloren. Gleichsam vecdlchmt Und im Auszug gebe:: sie ein getreues Spiegelorld der Ze:t und zeigen, daß deutscher Frohsinn und deutsches Gemüt eben, owen:g underzukriegen sind Wae deutsche Krart. Fern von dem seichten iund hanalen Ton des vberslächlicheu W:tzes, geben sie Gehalt und Vollwerttgkeit m Bild und Text und erwecken daher Herrn Leser diejenige Sympathie, die stets dem wahrhaft Guten acher :st. Ein Probe-Abonnement, das für dre Monate Oktober brs Dezember durch jede Buchhandlung oder jedes Postamt, forme vom Verlag der Meageichorser-Mätter, München, Perusastraße 5, zum Preise von 3.50 Mk. (ohne Porto) bezöge:: werden kann, gibt am besten Aufschluß über den Reichtum uno dre Gedregenhert der Zeitschrift. An der Front wie in der Hermat such dre Meggew- dorfer-Mätter der wahre Freund g rsteser! rschercher Must, stw bai> Das Felopostabonnement kostet monatach l.vo Mk., vrertetiahrrrch 405 Mk ^ ' — Aus schwerer Zeit. Gedichte einer deutschen Frau. 2 Auflage. Bon Martha M ül le r-Leon hardü Verlag v. Münchow'sche Hof- und Universrtätsdruckerer Otto Kmd-t Wwe., Gießen. ^d uhhhistische Ze: tschr:ft. Herbsthest 1918. Nen-Buddhlflischer Verlag, Tr. Paul Dahlke, Derlm-Wclnversdors. Preis des Emzelheftes 3,50 Mark, Jahvespreis 12 Mark. — Nummer 39 3 0 der Leipziger „I llustrrerten Zeitung", (Verlag I. I. Weber in Leipzig), enthält u. a. folgende reich illustrierte Beiträge: „Kuriositäten aus der Ge- Mchte der SchreMuich" von Professor Tr. R. Stübe, „Hernmnn Gvatl", von Professor Tr. F. T. Schulz, ferner die zahlreichen in: Felde tätigen Künstler dominieren. Im Unterhaltungstell wird die Beröfmltlichung des spamwnden Romans aus Wismars Vergangenheit „Wahr» die Schlüssel, Obrigkeit!" von Ottonmr 'Enking tgchtzst^ ^ Die Weltliteratur. Joses Ruederer. Das Gansjung, Die Hinrichtung mit Bildern von Loris Wunth. Verlag: Tie Welttiteratnr, München 2, Färbergraben 24. Preis 20 Pf. Erhältlich in jeder BnÄharchlung. ; — Der Völker krie g. Eine reich ülnstnerte Chronck der Ereignisse seit den: 1. Juli 1914. Herausgegeben von Tr. E. H. Baer, Verlag von Jnlius Hosfmarm, Stuttgart. Heft 185 u. 18b, d^^Die^e^bü h r:e, der Schaubühne XIV. Jahr, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben von Siegftred Jiaoobsohn, enthält in der Numnter 43: >Hüte dich,Ä> . von Germanicus; Neuorientierung, von Olf; Maximilran vr Baden, von Johannes Fischart; Das wilde «Steckenpferd, von Walter Heinrich: Das innerliche Deutschland, von Herbert Jchermg; Mansch, von Alfred Polgar; Theaterkurssturz, von L>. I.; Südluhe Nacht, von Peter Panier; Landvatsdämmerung, von TheobaL Tiger; Ter Unfug der Zahl, von Alfons Goldschnridt; Antworter^ * In Reclams Universal-Bibliothek erschim: Nr. 5991. Elisabeth von Heyking, Tie OrgKfeifM. — Aus dem Land der Ostseeritter. Zwei Erzählungen. M:t dem Bildnis der Verfasserin und einer Einleitung von Grete L:ßmawm Bonn. (110 S.) Geh. 25 Pf., geb. 60 Pf. Grundpreis mck 100 Prozent Teuerungsznschlag. ^ Nr. 5992. Gustav Meyrink und Roda Roda, Me Uhr. Ein Spiel in zwei Akten. 2. Auflage. Mit einer AbbstdunK (80 S.) Geh. 25 Pf. Grundpreis und 100 Prozent Teuerungszuschlag — 50 Pf. — Der Verfasser des „Golem" tritt nnt dem Spiel „Tie Uhr" zum erstenmal in die Reche der Mitarbeiter dev Universal-Bibliothek, vereint mit Roda Roda, dem Spötter, mck dem gemeinsam er schon drei andere Bühnenwerke geschaffen hat. Nr. 5993—5995. Rudolf Encken, Geislesprobleme und Lebensfragen. Ausgewählte Abschnitte aus seinen Werken. Heraus gegeben und eingeleitet von Prof. Tr. Otto Braun. Mit einem Bildnis Rudolf Euckens. (264 S.) Geh. 75 Pf., geb. Mk. 1.20 Grundpreis und 100 Prozent Tenernngszuschlag. — Inhalt: Einleitung. — I. Lebenstypen. — II. Geistesepochen. — III. Welt- und Lebensprobleme. — Eucken, der Elneirerer des deutschen! Idealismus, steht unserer gewattig erregten Zeit mit seiner Art besonders nahe. Seine Philosoplste hält enge Fühlung mtt dem moderne:: Leben, sie steht in inniger Verbindung mit der: Nöten; u::serer Tage, und gerade auch den Kämpfern dranßen kann seruü Welt- und Lebensanschauung sehr viel bedeuten. Nr. 5996. Martin Lampel, Heereszeppeline im Angriff. (96 S.) Geh. 25 Pf. Grundpreis und 100 Prozent Tenerungszu- schlag — 50 Pf. — Inhalt: Vorwort. Ein Angriff auf Paris. — Nach London. — lieber Brest-Litowsk. — Wieder im Westen. — Als Zeppelinkommandant nach dem Balka::. — Tie Ersten über Bukarest. _ Nr. 5997—5999. Adolf Bartels, Weltliteratur. Eiwe Uebersicht, zugleich ein Führer durch Reclams Universal-Bchlio»» tbek. 1. Teil; Deutsche Dichtung. (463 S.) Geh. 75 Pf., flc«, Mk. 1.20 Grundpreis und 100 Prozent Tenerungszuschlag. —» — Inhalt: Einleittmg. Geschichte der Univcrsal-Mbliothek. -—< Tie altgernianische Dichtung. — Me deutsche Dichtung im MrtteL- alter. — Tie deutsche Dichttmg im Reformations- und Barockzeit- alter. — Me vorklassische deutsche Mchtuug. — Die klassische deutsche Mchtung. — Die deutsche Romantik. — Deutsche Dichtung der Biedermeierzeit. — Tie deutsche Dichtung um 1848. — Me deutsche Dichtung um 1870. — Die deutsche Dichtung um 1900. — Namensverzeichnis. — Ein Führer durch die Bücherwelt dev Universal-Bibliothek war mehr und mehr eure Notwendigkeit geworden. Besonderen Wert rvird das eine ungeheure Fülle von! Stoff übersichtlich darbietende Buch auch als Nachschlagewerk stttj Mbliotheker:, Literaturstudiereiche und, nicht zuletzt, für den Buchhandel selbst haben. Nr. 6000. Hermann Sudermann, Ter verwandelbe Fächer und zwei andere Novellen. Mit dem Bildnis des Tichter^ und einer Einleitung von Theodor Kappstein. (69 S.) Geh. 25 Pf.-, geb. 60 Pf. Grundpreis und 100 Prozent TeuerurNszuschlag. —« Inhalt: H. Sudermmrn als Erzähler. — Ter verwandelte Fächer. — Fröhliche Leut'. — Thea. — Herrnann Sudermann, desse^ Name die Nummer 6000 der Universal-Biblwthek schmückt, hat sich porwie-gend als Tramattker Weltruf erworben, i Magisches 3ah!enquadrat. In die Felder nebenstehenden Quadrates fiuö 16 Zahlen, die in einer bestiininten Progression auseinander folgen (wie 1, 3, 5, 7 rc., oder 1, 4, 7, 10 rc.) derart e: >zu- tragen, daß die Summe jeder wage- rechten, jeder senkrechren und jeder der beiden diagotralen Reihen von Ecke zu Ecke, ebenso wie der vier Rtittelielder und der vier Eckfelder jedesmal 64 beträgt. (UWsungin nächster Nummer.) Auflösung des Magischen Qrrydrats in voriger Nummer. HARZ ARIE EIÖl / ZEIT Schriftleitung: vr. Reinhold Zenz. — Zwillingsrunddruck der Brüh l'schen Univ.-Buch- und Steindrnckerei. R. Lange, Gießen.