Der endlose Weg. Roman aus Sibirien. Von I. Oxenham. Autorisiert — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Später jfing er ihr noch oft winzige Waldtauben, mit Augen, die wie rote Perlen glitzerten; kleine Bündel von federn und Flaum. (Oder furchtsame kleine Pelztiere mit zitternden Pasen und buschigen Schwänzen und Häschen, die Nur.ein weißgraues Stümpfchen hatten, da, wo der Schwanz hätte sitzen sollen. Dann staunte Katinka und freute sich und Katia bettelte die gefangenen immer wieder los. Allerlei Spielzeug schnitzelte Stepan seinem Töchterchen aus passenden Stücken von Holz und Rinde und nach und Nach wurde er sehr geschickt darin. Katia lächelte leise vor sich hin, wenn sie sah, wie ernsthaft er im Dahin- chandcrn mit gefurchtem Gesicht schnitzelte, und Katinka plagte ihn immerzu: ,^Jst es noch nicht bald fertig, Vater? Dauert es noch lange? Was wird es diesmal? Ein Mann, oder ein Tier, oder gar der böse Päschkin?" , . Wundersame Sächelchen verfertigte er für sie aus kleinen Tannenzapfen und Eicheln und gekrümmten Holzstückchen. Watinka l)vb sie heilig auf wie große Schütze und spielte stundenlang Hamit. Manchmal durfte sie auf dem Han^pferd reifen, iin entzückender Nähe der Silberglocken, die nie so schön sangen, als wenn Katinka sich auf dem Pserderücken vov- heugte und sie mit zaghaften Fingerchen berührte ... Dann und wann teilten die glücklichen Menschen ihre ,endmahlzeit mit irgendeinem einsamen Wanderer, dessen ^-ngrige Augen für Stepan Paß genug waren, und der wohl Neiderfüllt weiterwanderte, sich wundernd, weshalb wohl den Linen Menschen alles Glück zufiel, den andern alles Unglück. Gr konnte ja Nicht wissen, was diese glücklichen Menschen schon gelitten batten. Manchmal trafen sie mit Nomadenbanden von drüben über der Grenze zusammen, fremdartigen Menschen mit rundlichen, flachen Gesichtern, sonderbaren Nöcken und einer unverständlichen Sprache, die aber gutmütig waren und nur voller Neugierde. .. _ Niemand tat ihnen je ettms zuleide; weder die Wanderer -noch die Nomaden. Denn die wilden Horden wußten gut, daß diese tveißen Leute über Hunderte von rauhen Soldaten verfügten, und wenn nran nur einem von ihmn etwas zuleide tat, so kamen die Soldaten aut schnellen P;er- fcctt und fegten Mann und Tier erbarmungslos von der Steppe. Die andern schreckte wohl Stepans harte Männeralt und fein energisches Gesicht ab oder die blinkende Axt an ent Gürtel und die lange Flinte, die handgerecht in der ae des Hauses auf Rädern lag. Und dann war allen Leu- die sie auf dem Wege trafen außer gelegentlichen eilte« sauren.Wanderern, Stepans^Geschichte bekannt und sie hatten Mitleid mit ihm. In her Provinz Jenisseisk nannte man ihn nur den Mann mit dem Teuselspaß . . . Mer.der Mann mit dem Teufelspaß war glücklich wie selten eine. Aus dem schweren Kreuz des harten Urteils war eine Krone des Glücks geworden und aus seiner Bürde ein frohes Wandern! Sie trafen mit Peter Kvop zusammen, wenn immer die beiden Reisewege les erlaubten, und Peter und Stepan machten sich nichts aus ein paar Tagen Extrawanderns und Geschäftsverlusts, um nur häufig zusammen zu sein. Sie diskutierten über geschäftliche Dinge der Vergangenheit und Zukunft miteinander und tauschten prvsitbringende Ideen aus über Reisewege und Warensorten. Peter kam sich dreißig Jahre jünger vor, wenn er bei Katia und den Kindern sein konnte, denn dann lebte er wieder auf im Erinnern an seine eigenen Glückszeiten, so unwiederbringlich sie auch. dahin waren. Und wenn sie dann schieden, so kam sich der alte Jude freilich recht einsam vor, nahm aber doch einen Schimmer des Glücks mit aus den Weg. Alle Menschen, die am endlosen Weg lebten, hatten die Leute.des Hauses auf Rädern gern, um ihrer stillen Zufriedenheit und ihres Glückes willen. Die Männer und die Weiber in den Bauerndörfern kamen aus ihren Häusern gelaufen, wenn sie die Silberglocken klingen hörten, die jeder Bewohner der einsamen Steppen von Jenisseisk wohl kannte. „Nu — ists nicht eng da drin?" sagten die müden, abgearbeiteten Hausfrauen der Steppe zu Katia und wunderten sich über ihr frisches rosiges Gesicht. „Kommt herein und seht euch mein Haus an!" lachte sie dann, und dann kletterten hie Hausfrauen hinein und guckten sich überall um. Sie zeigte ihnen, wie geschickt Stepan alles eingerichtet hatte, und sie staunten mit aufgerissenen Aly- gen und sprachen noch wechenlang über das wunderbar? Haus auf Rädern. „Da! Wenn nur unsere Männer auch so geschickt wären!" meinten sie neidisch. So waren Stepan und Katia sehr glücklich. Glücklicher als in Irkutsk. ^ Der Spätsommer war vergangen, und es fing an, kalt und frostig zu iverden auf der Steppe. Die höchsten Bergt- gipfel des Hügellands krönten sich schon mit Schnee. Die Pappeln färbten sich hochrot und das Laub der weißstämmi- gen Birken flamnkte wie brennendes Feuer gegen den dunklen Hintergrund von Immergrün. Das hohe Gras der Step^ hatte die Sommersonne in einen ebenen Teppich von goldenem Braun verwandelt; nur in den sumpfigen Niederungen gab es noch sattgrüne Flecke und Blumen sogar hier und dort. Immer frostiger wurde es. Schwer und grau hing der Himmel über dem Land, und Stepan wandte die Köpfe der Pferde den Ebenen zu und beschloß, die Näder des Hauses bald mit Kufen zu vertauschen. ^ t , . ,W war sein Wünsch gewesen^ daß Katig und die Kinder 306 tu irgend einem Dorf oder Städtchen Überwintern sollten, aber Katha wollte nichts davon hören. . „Wir wollen ^rns nie wieder trennen, Stepan, sagte sie. „Ich bin ^beinahe gestorben das letzternal." , „Die Kälte ist eisig aus dem Weg ber tresem Schnee, Katia; wirst du und die Kinder es auch aushalten? „Alles ist zu ertragen, so lange wir beisammen smd, Stepan. Unser Haus ist so warm und so bequem wie rede Bauernhütte." w . . p , , ' „ „Es ist aber rnöglich, daß wir emgeschnert werden. , „Das schadet nichts — wenn wir nur beisammen bler- Stepari schüttelte den Kopf, sagte sich aber, daß er Katia und die Kinder immer noch in irgend einem Dorf emquaa- tieren konnte, wenn es ihnen zu viel wurde. Auch der alte Peter Krop gab Katia den dringenden Rat, lieber irgendwo zurückzubleiben. Seit dreißig Jahren war er aus den Straßen von Jenisseisk gewandert, aber selbst er unterbrach im Minier immer sein Reisen aus kurze Zeit. Die Strapazen waren zu groß. Doch Katia wollte auch auf ihn Nicht Horen, und so versuchte er es, Stepan zu bewegen, in den Wmte^ Monaten die südlicher gelegenen Provinzen von Omsk und Tomsk aufzusnchen, die ihm offen standen, und dort zu reisen. Stepan jedoch fand kein Gefallen an dem Vorschlag. Gouverneur Tatukoff hatte ihm nie Schwierigkeiten m den Weg gelegt, und in Jenisseisk fühlte er sich sicher. Ob man ihm auch in Omsk oder Tomsk gestatten wurde, Katia mit sich zu führen, schien ihm sehr zweifelhaft. So war es besser, m Jenisseisk zu bleibien, denn hier waren sw sicher, nicht von einander getrennt zu werden. . , Mutig wunderten sie in den Winter ymein. Stepan kaufte noch mehr Felle für den Fußboden des Hauses auf Rädern, und warme Teppiche für die Wände, und von einem Händler, der dein Laufe des Jenissei bis in den höchsten Norden zu folgen pflegte, tauschte er eme praktische und sparsame Eskinwlampe ein, die man sowohl zur Beleuchtung wie zum Heizen und Kochen verwenden ronnte. Als der Schnee kam, ging es nur langsam vorwärts Mit dem Haus auf Rädern trotz seiner Schlittenkufen, aber daraus machten sie sich, wenig. Solange sre den Wortlaut von Paschkins Teufelspaß erfüllten und stetig auf dein Wege waren, konnte niemand ihrren etwas anhaben. Im Schneckentempo krochen sie über die vielen Windungen der Hügelpässe hin, an den endlosen Massen von Fichten und Föhren entlang, die wie Millionenarmeen regungslos paradierender weißer Soldaten aussahen. Dann wieder ging es hinunter in die weiße Einsamkeit der Ebenen, deren Schneedecke im Sonnenglanz funkelte und glitzerte, als sei sre mit Diamailten bestreut. Und manchmal begegiieten sie langen Reihen von schwerbeladenen Schlitten und dann wieder wanderten sie tagelang, ohne irgendein lebendiges Wesen zu sehen. .. „„ . t Immer jedoch, wenn es nur möglich war, suchte Stepan Mit Anbruch der Dunkelheit ein Dorf oder wenigstens eme der einsamen Hütten ans, wo sie selbst in Ruhe rasten und die Pferde im warmen Stall unterbringen konnten. Für die Pferde mußte vor allem gesorgt werden, denn es war letzt schon viel zu kalt, als daß die armen Tiere viele Nächte im Freien hätten zubringen dürfen. Stepan und die Seinen dagegen hatten es bequem genug in ihrem praktischen Haus auf Nädern, in dem es sich weit besser leben ließ als m den Meisten Bauernhäusern von Jenisseisk. Die Bauern versäumten es nie, sich das Haus auf Rädern neugierig nnzw- sehen und die Felle und die Bequemlichkeiten und die Wärme zu bewundern. Stundenlang saßen sie, so viele der kleine Railm nur fassen wollte, und schwatzten mit Stepan und Katia. Es dauerte jedoch nicht lange, so strich Katta diese Gastfreundschaft aus der Liste ihrer Eigenschaften und sperrte ihre Türe zu. Sie hatte höse Erfahrungen gemacht! Denn die gutmütigen, aber ilichts weniger als sauberen Gäste hinterließen gewöhnlich lebendige Erinnerungen an ihren sie kein Dorf und keine Hütte erreichen, so suchte Stepan den geschütztesten Winkel auf, den er finden konnte, und kampierte im Freien. Die einzige Schwierigkeit dabei waren die Pferde. Aber Stepan baute ihnen jedesmal eine Art Stall,! den er sich ausgeklügelt hatte und der sehr praktisch war. „ Aus dem Dache des Hauses auf Rädern halte er mit Haken urid Schnüren ein gewaltiges stück Segeltuch befestigt, das untertags aufgerollt war. Mußte er kampieren, so ließ er das Stück Segeltuch schräge zum Boden herab und befestigte es mit Pflücken im Schnee, so daß eme Art schräges Zelt entstand, dessen lwhe Seitenwand per Wagenwar. ün den Längsseiten wurden andere Stücke Segeltuch, mit Schnü- ren befestigt — ein richtiges Zelt. War der Schnee aus seinem Innern geschaufelt und außen an den Zeltwänden zu emep chützenden Wand aufgeschaufelt, dann hatten die Pferde einen Stall, in dem sie so ruhig und so warm schliefen, wie ihr Herr im Haus. ^. r Stepan jedoch war immer unruhig wahrend solcyer Nächte im Freien. Er hatte Angst vor den Wölfen, der ge- fürchtetsten Winterplage der Provinz Jenisseisk und des nördlichen Sibiriens; denn er wußte, daß ausgehungerte, raubgierige Wölfe die Ausdünstung von Pferden meilenweit wittern konnten. Er schlief wenig, immer lauschend; ln steter Sorge, fernes Geheul zu hören, und wenn eines der Pferde einmal aufwieherte, so schrak er angstvoll zusammen. Zwei oder dreimal erklang wirklich in weiter Ferne das markdurchdringende, melancholische Winseln und Gekläffe und Stepan stand dann die ganze Nacht hindurch draußen in der eisigen Kälte mit Axt und Flinte. Aber die Gefahr ging immer Meder vorüber. Keinen einzigen Wolf bekam er zu ^Bis der Schneesturm kam, der auf denr Wege von Tschernsk nach Drem das Haus auf Rädern überraschte —. — per große Schneesturm, von dem noch viele Jahre später die Leute von Jenisseisk in schauderndem Erinnerst erzählten. . * (Fortsetzung folgt.) warum fehlt dem Tiere die Sprache? Bon Dr. Th. Zell. Ter Araber sagt von seinem Pferd: „Cs versteht alles wie ein Sohn Adams, nur daß ihm die Sprache fehlt." Genau so hört mau bei uns von einfachen Leuten ihren Hlmd preisen- „Wenn er noch sprechen könnte, dann wäre er wie ern Mensch! chchlt demnach manchen Tieren nach Ansicht ihrer Besitzer! nur die Sprache zu ihrer Vollkommenheit, dann ist es naheliegend, über die Frage nachzugrübeln: Warum fehlt dem Tiere die ©ürctcfoc ? Was sagt der neueste Brehm zu dieser Frage? Der eigentliche Brehm. den Alfred Brehm verfaßte, >vartrotz großer Vorzug« von gewissen Vermenschlichungen nicht frei. J^tzt aber Herrlust in der neuesten Auflage die strenge Wissenschaft So wird denn aiif beit ausgezeichneten Gelehrten Wilhelm! Wundt verwiesen, der sich folgendermaßen äußert: ..Auf die Frage, warum die Tiere nicht sprechen, bleibt also die bekannte Antwort- weit sie nichts zu sagen haben, die richtigste." Bei aller Hochachtung, die ich gerade vor Wilhelm Wundt hege, muß ich gestehen, daß ich große Bedenken gegen die Richtigkeit dieser Misicht habe. Immer wieder mack)« ich die Beobachtung, daß unsere größten Gelehrten auf dem Gebiete der Tierkunde sehr wenig bewandert sind. _ , . - a ^ , . r Die Tiere sollen sich Nichts zu sagen haben! Das Gegenteck ist eher zutreffend. Gehe ich auf die Jagd, so muß ich mich sehn vorsehen, daß mich der Kiebitz oder der Eichelhäher Nicht eräugt Andernfalls wachen sie solchen Lärrn, daß das Wild aufmerksam wird und sich sofort in Sick^heit bringt. Diese Vögel vermöge^ also bereits jetzt, ohne sprechen zu können, andere Tiere zu warnest — was tvürden sie erst leisten, wenn sie wirklich sprechen konnten? Und' sie 'haben nicht bloß etwas Mi sagen, sondern etwas sehp Wichtiges mitzuteilen. Es heißt in ihrer Sprache: „Seht euch Vor, es droht eine große Gefahr, der Jäger kommt!" Ein anderes Bild. Großes Erstaunen hat es stets bei nur erregt, wie Hunde sich gemeinsam znm Wildern verabreden. Älle Hunde neigen als frühere Raubtiere pn Wildern. Tw Sache ist allerdings etwas gefahrvoll, demi treffen sie mit dem ^ägd- berechtlgten zusammen, dann pfeifen die Schrote. Llber naturam expellas usw. Die Natur läßt sich bekanntlich nicht mistreiben. Gewöhnlich hat einer der Dorfhunde sich auf das Wildern ge- Worfelt. Jetzt sucht er einen Genossen, denn dann geht es lerchter. Wie er es möglich macht, den andern M verführen, ist mir erst Rätsel, aber die Tatsache ist unter Jägern ganz- bekannt. AM liebsten 'wird in der Nacht gewildert. so daß die Hunde Mit Somreiraufgang wieder zu.Hause sind. Wie die Hunde es anstellen, sich zu einer bestimmten Zeit in der Nacht zu verabreden, läßt sich schwer sagen. Nebenbei muß marr ihre Meisterschaft bewundern, wie sie den Hasen erbeuten. Der langsamere verfolgt ihn, während de« schnellere an einer bestimmten Stelle zurückbleibt. Der Hase har nämlich die Gewohnheit, im> 'weitest Wogen nach seiner, Herm? stelle zurückzukehren und hierbei fernen Paß, d. h. einen bestimmten Weg, innezuhalien. Diese Geivvhinheit wird ihnr zunr Verderben. Tenn w enn er selbstbewußt zum Ausg a ngspunkte Zn rückkehrt und den langsanrerr Perfolger kauni beachfet, dann überfällt ihn ploUrch — 307 — der schnellere Mich, und, ehe er an HakÄtschlaizeü denken ton; ist er gefaßt. Ein einzelner Hund bekmnmt also einen gesundeil Hasen nur ausnahmsweise, aber zwei schaffen es ziemlich leicht. Deshalb spielt die Verabredung Mm Wildern unter den Dorfhunden eine große Rolle. Tie Erbeutung d>er Käsen, indem einer verfolgt, _ während der andere zurückbleibt, beruht licherlich, auf alten Raubtierinstinkten. Hier werden sich die Kunde also ohne weiteres verständigen!. Aber wie sie sich über den Zeitpunkt des Aufbruchs einigen, ist schwer zu sagen. v In der Freiheit brechen Raubtiere mit dem Einbruch der Dämmerung auf. Im Winter können das die Hunde rlicht machen, da dann alles noch M lehr belebt ist unb> ihre Herren noch nicht im Bette liegen. Au den langen Sommertagen gehen die Raubtiere bereits in den Nachmittagsstunden auf Raub aus. Die Hunde können das zu dieser Zeit aus den eben angeführten, Gründen nicht tun. Sie müssen sich also über eine Zeit einig lverden. die nicht mit der'aus ihrer früheren Ranbtierzeit übereiustimmt. Sie machen es auch, aber ich habe selbst von den erfahrensten Jägern keine! Aufklärung darüber erhalten können, wie man sich diesen Vorgang borstellen soll. . Zu sagen haben sich also solche Hunde außerordentlich viel. Das gleiche ist der Fall, wenn Tiere, die sonst einzeln leben, .sich zu einer gemeinsamen Tat verabreden. So haben Tiger, die in ein von Fischern bewohntes Häuschen einbrechen wollten, andere Tiger zum Beistände geholt, als sie allein dazu nicht imstande waren. Ein Eichelhäher, der einem Grürr- specht die MneisenpuPpen nicht gönnte, die er sicht ans einem Ameisenhaufen zog, wollte den Specht verjagen. Als dieser sich wacker verteidigte, flog der Eichelhäher fort und kam mtt zwer Genossen wieder. Aehnliche Beobachtungen sind bei Füchsen und Raben gemacht worden. , In solchen Fällen haben sich die Tiere nicht nur Wichtiges M sagen, sondern man muß auch staunen, wie sie es fertig bekommen, ohne Sprache einem Artgenossen ihre Wünsche mitzuteilen. Hätten sich die Tiere nichts zu sagen so könnte es keine Art von Parlamenten geben, lote sie doch bei Men und Sperlingen Vorkommen. Tie lärmenden Sperlingsversammlnngen gegen Abend hat wott selbst der Großstädter beobachten können. Noch menschenähnlicher sollen die alljährlichen Ufferwersammlungen auf riesigen Bäirmen sein. _ r , Aber wir brauchen gar nicht erst in die .Werte zu schwerfen, UNl zu sehen, daß Tiere sich viel zu sagen haben. Ein Blick durchs Fenster zeigt uns zwei Hunde, die sich begegnen. Sind es, was die Regel ist, zwei Männchen, dann erfolgt eine Art von Renonv- misterei, die man nicht gut schildern kann, ohne unästhetisch zu werden Für den Tierkenner aber sind sie eine Quelle immer wiederkehrender Heiterkeit. Siird die Geschlechter verschieden, dann sind die Huldigungen des Männchens ebenfalls sehr spaßhaft. AVer es ist klar, daß alle Bewegungen des Männchens ausdrücken: „Ich liebe dich; ist dein Herz noch frei? usw." Er hätte also seinen Angebeteten sehr viel zu sagen. . v Die Ansicht von Wandt kamr also unmöglich richtig fern. — Weiter heißt es iin neuesten Brehlin: „Die gegliederte Wortsprache ist keine Leistung des menschlichen Kehlkopfes und , der menschlichen Zunge, sondern des menschlichen Gehirns. — Es fehlt den Tieren nicht am Kehlkopf, sondern am Gehirn. Das ist der Grund, ioeshalb ihnen die Sprache fehlt." Tiefe Erklärung des neuesten Brehm ist ostenbar richtig. Tie Tiere haben keine Sprache wegen zil geringer GehrrnentwrS- lung. Dadurch sind wir aber keinen Teilt klüger geworden. Denn waruin ist das Gehirn nicht mehr entwickelt worden? Darf ich mir eine Ansicht erlauben, so ist sie folgende: Man muß sich darüber klar werden, daß dem Tiere mit der Gabe einer bestimmten Sprache in keiner Weise gedient wäre. Bereits wir Menschen verstehen uns mit nn,erer Sprache nicht, sobald wir die Grenzen des eigenen Landes übersiHretten. Diesem Uebelstand können >vir durch Dolmetscher. Erlernen der fremden Sprache n. dgl. abhelfen. Was aber sollte das Der inachen? Teiin bei der tierischen Sprache ioürden sich doch dieselben Unterschiede wie bei der menschlichen ergeben, da die Sprache von denr Bau des Körpers und dieser wieder voin Klima, Land und andern Dingen abhängig ist. , Sodann darf folgendes nicht überp-hen werden. Tee Sprache entsteht alif Grund von Ueberlegung. Zur Neberlegung gehört in erster Linie Zeit wob Ruhe. Diese besitzt aber ein von Femdest Umringtes Geschöpf lischt. Deshalb kann es keine Sprache bilden. AiOschlaggebend für das Fehlen der Sprache ist aber folgender Umstand. Alle Vorzüge haben Nachteile in: Gefolge. Dir -an-, glaublichen Lügen, die über Deutschland von unseren Fanden verbreitet sind, haben gewiß auch die gröfttat Verehrer der Buctz- drackerkunst davon überzeugt, daß die Erfindung, Gntenberg-s uns nicht nur Segen gebracht hat. So ist es auch niit denr Telephon, das jeder schön zu gervissen Zeiten verwünscht hat, und anderer!- Kaltursortschcittei:. ^ Auch di« Gabe der Sprache hat ihre SaMea,eiten, wte tnanä-er Ehernamr, der eilte allzu redselige Frau besitzt, zageben wird. Wie könnte sonst Orden geben, die das Gelübde des Schweigens oblegen ? Für pniämänd aber ist di«, Sprache nachteiliger als für ein von Gefahren umringtes Geschöpf. Deshalb sind alle Menschen, die gefahrvolle Berufe ausüben, sehr schweig-- sam. so der Soldat, der Seemann, der Jäger usw. Gin Schwätzer ans der Jagd karrn alles verderben. Besäßen die Tiere eine Sprache, so kämen sie oft ins Plaudern, wild ein plötzlicher Uchersall durch einerr Feind bildete den Schluß des Plauderstündchens. Ten besten Beweis liefern uns die Haustiere. Diese haben sich Lautäußerimgen angewöhnt, die in der Freiheit ihr Verderben wären: So bellen die Hunde, krähen die Hähne, schnattern! die Enten usw. Wildhunde bellen nicht, weil sie sonst alle Beute- tiere verscheuchen würden. Wildhähne und ivilde Enten würden sich ihren Feinden verraten, wenn sie anhaltenden Lärm nmchten wie ihre zahmen Verwandten. Dein Tiere fehlt also die Sprache, weil es vvn ihr NM Machteile und keine Vorteile hätte, ganz abgesehen, davon, dah eine bestimmte Sprache nur von einem! engen Kreis verstanden werden würde. Was sich die Tiere zu sagen haben — und sre haben sich sehr viel zu sagen — können sie, wiew>ir sähen, durch die ihnen! verliehenen Laute und ihre Gebärden in völlig genügender Weis« Mitteilen. . „ „ , .. Weil also die Sprache zwecklos für die Tiere wäre, smd die entsprechenden Stellen des Gehirns auch luemger entwickelt. Nebrigens habe ich nie begreifen können, weshalb der ernfachie Mann es bedauert, daß der Hund nicht sprechen kann. Würden sich denn noch Menschen einen Hund halten, wenn sie befürchtet müßten, daß er Nachbarn alles mrsplaiiderte, was' ev bei semer Herrschaft erlebt hat? Linsen, Erbsen, Söhnen. An den ersten Anbau der mehlreichen Getreidearten schließt sich der Zeit nach bald der Anbau der Hülserrsrüchte an, dre w den Ländern, wo sie wild wuchsen, frühe unter den Kräutern des Feldes durch ihren eßbaren Samen den Hirten bemerkbar werden mußterr !und dann bald künstlich ausgefweut wurden, als die Not dem herumstreifenden Hirterrleben immer engere Grenzen zog. Wo sie aber wild wuchsen, ist den Naturforschern bis letzt mcht bekannt. .Tie uralten Zeugnisse über diesen Punkt, dre utbert Sprachen niedergelegt sind mrd von den sich folgenden Menschen^ gcMechtern in unbewußtem Tun bis in die Zeiten werter gerettet wurden, wo das historische Morgengrauen anbrM, lassen den Sprachsorsch^er erkenrrm, daß die Linse schon eut besitz, der vm'dev-indogermanischM Kultur war mld den europäischen Bölverü von Südosten her zugäkominen ist, daß umgekehrt aber die Erbse dem mitt/eren Asiecr angchörte und sich dort am Schwarzen Meer vorüber nach Europa verbreitet hat. Mtt rein sprachlichen Mitteln ans der vergleichjenden Sprachüvi ssenscha st allein läßt sich indessen nicht unbedingt feststellen, wann und wo diese oder jene, Pflanze zuerst vor'kam; hier müsien die prähistorische Archäologie, sowA historische und geographische Ertvägnngen eingreifen. Lrnsenfunde ans Pfahlbauten der Schweiz, aus der Bronze und aus der Eisenzeit, beweisen das hohe Alter dieser Pflanze. Tie Funde der linsenförmigen Körper in der Umgebung der Pyramiden hat Strebt) als die versteinten Reste der dort von den Arbeitern gchalteten Mahlzeiten bezeichnet. Mtls der biblischen Geschichte wissen lvir, daß den Hebräern die Linsen schon sehr frühe bekannt waren, demr um ebt Linsengerichjt erkaufte sich der Erzvater das Vorrecht der ErstMburt. In Athen ivar um die Mitte des fünften Jahrhwiderts das Linsenessen eine Litte des niederen Volkes, deren sich der Begüterte und her Gebildete eist- hielt. Bei den Römern hat schau der alte Cato in semer Land- wirtschast Linsen gesät, bei den Totenniählern wurden den Verstorbenen Linsen und Salz vorgestellt. Aus Jtakien gelangte dann, später die Linse über die Mpen nach Deutschland. Es ist wohl ziemlich sicher, daß die kultivierte Linse von der im Mittelmeergebiet und Orient aus Feldern häufig anzutreffenden Feldlinse abstammt, sowie daß diese ursprünglich in Kleinasien heimisch war, wo eme verwandte Art aus steinigen Plätzen verbreitet ist. Bon den beiden gegenwärtig in Europa kultivierten Arten der Erbse wurde die gewöhnliche Gartenerbse mit kugligem Sauren in deii Pfahlbauten der Bronzezeit gefunden, sie )wxx aber lleiner als unsere jetzige Erbse. Schliemann und Virchvw haben sie zusammen nnt kleinen Saubohnen in Troja gefunden. Bis jetzt kennt man keinen Ort, wo die Gartenerbse mit Sicherheit wild wächst. Dagegen ist die graue Erbse. welHe durch! eckige, braun und graugrün gescheckte Kerne ausgezeichnet ist, iveder in Psahlbauten noch rn Gräbern gesunden.'worden. Sie wird im Orient und m Europa kultiviert und sinket sich wildwachsend in Hecken Mid Gebirgs- wäldem Nord- und Mittelasiens; in Griechenland und Lyrreii kommt sie außerhalb der Kulturen nur verwildert vor. Ta vre wenigen, aus Fundstätten der molitischen Bronze- und Ersen per rode stammenden Erbsen eine allmähliche Größenzunahme erkem-en lassen, je jüngeren Mters>sie sind, so ist es Höchst tvahrschemlrch, daß Gartenerbse Von der Manen Erbse abstammt. In Grrschpnland lvurde die Erbse schon m Horners Zeiten an gebaut, im römpchen Reiche bildete sie die frugale Mahlzeit der ärmeren Bolksklach. Tie Kultur der m der Schlveiz gefundenen Erbse hat lederrfalls 1 im nördlichen Italien begomren. 308 Tie bei uns allgemein Mtiincrte GarterLöhne ist, weder in Gräbern der alten Mt, noch m Psählbatcken ^llSLftmdenwor- den. auch sind im Mittelmv rgchtet Lerne venvandtm Formm wildwachsend. Ta aber andererseits rn den altpernantschen G-aLrr^ schb die Bohne mit anderem ausschließlich "beftitbet da sie den Indianern Kamrdas vor der Ltckoeckung chme- Mas durch die Europäer bekannt war, da ferner ulle verwandten Arten in Südamerika heimisch sind, \o t)t es roahrsch.'Uilrch, daß Äere Gar7enbohw de-r Alten nicht bekannt war und erst rmch der Entdeckung AnberiSas nach Europa kam. T-re Saubvhne die in molitischen Uirsiedlmrgm nt Aegypten mto nietr und Ungarn nachjgew^eu wurde war oh.^e ZEsel schu-n r L Urzeit ein wichtiges N°hru«lKmM«1 mL wurde daher «nt Vorliebe auch als Lo:«topfer zur Speisung der Totm verwenoei. Linsen, Erbsen und Boh «r Sehvren Mummen ^ zahlen ixn Hülsenfrüchtett. Dte bilden und dienen in ganz hervorragender W f nührimg. Erbsen und Bohnen zahlen aber muh zum G.mu)e, dnm s7-7N-rüchte sind als Gemüse snr den Haushalt 1 ty ^schätzt und gesucht, '.veil sie anch.kenserviert Eden, um tm Mnver als reckt beliebte Gemüsespetie au) den Tisch zu wntm ' £fSnt Frühjahr Feldsalat, Dpmat. Spargel, ober Meiselerbsen, weM attsgakernt werd>:m mW LLL der frühen geschieht KU Anfang des Atonats April, die spatlMN gs£si) es bkss tamuM*Wi*f‘ STÄ mit S&ääs* feg Kf rj iä?man sie rn Reihen mit kleiiwn Zwifä^rrräumen zwischen KJKsLKt damit die Pflanzen Lust haben und man berm J* *** 1 «Sri treten tarnt, ohne die Pflanzen,zn be- Ernteit i n Erbsen war immer gut and ist letzt tm ^adtgew T« Ertmg der^rvuin > ^ ^ldmäßige Anbau der Erbsen zum Grünpslticken, wie auch zum Türvernten sehr zu ^E»oVne ist eine echte Sommerpflanze Sie lieht eine nmrme Laae nnd einen leichten Boden, scheut aberi^dte srtsche ?^Ea Tie Stangenbohnen sind ergiebtger, dre Buschbohnen Tungttng. ^.te v y ^ viele L-orleit, und es tft andere Sorte besonders zu empfehlen. Man Ruschholme (Kaiser Wilhelm und Nordstern haben bMrs bewährt) und eine ergiebige, GrüEn und EinmackLn, außerdem Ä ÄÄV»“n« EinSochm m Gläsern und Wrlc,z: tS «ttl meiste Feldbuschbohne zum Trockenkock>en. IKtz &, wradifcte tüZsche B.hne^°r F«.-rb«h>,-ve°. ^ te (. «Lrlf hrt Rerichtnng wo Früh- oder Lpatsro ste häuftg 5 Ä Khr ?ätte verträgt mrd bis in den Herbst hin^n 6 ft'LS Mai sollte man ferne Bohnen legen,.west Bet früB '-er Aussaat die Samen bei dem in dieser Jahres zeck , häufig heriMndm Walten Wetter in der Erde versporen, ver,chnnmeln nnd versaultm oder von den Tausendfüßern gefressen tverden. 2 Maströsten öfters Mm Opfer fallen, wenn fte schon ttuflmtmaen sind. Tie Stmtgenbohneir werden utM vor. dem halben Ä^ai gelegt, Fetterbohnen haben Zeit Rs Enl^ Jnnt, um an Mt haben: sie welchen als dte letzten Roh"en gut bezahlt. Man sät die Bohnen in Reihen oder Ms'chmr in timt SniTtSmtcj von etwa 30 Zentimeter ie nach Größe der Sorte. Bei Skmgntbtchnen legt man am besten i«hch«m Steckm und Befestigen der Stangen um rede Stange 6—7 Bohnetr etiva 5 Zentimeter tief nt die Erde. Behacken und Anhattfeln geschteht wie bei den Erbsen. Bohnen und Erbsen werden m der Regel nickst begossen, doch ist es bei anhaltender Türre und Trockenchtck dchlldv-> rung immer wieder die Möglichkeit neuer grotesker Litiackoueuj findet. Tas Buch gewahrt trotz allem einige Stunden gemütvoller Entspannung. — Fritz von Briefen, Herrn Wikings Meerfahrt. Ein Roman aus heiteren Tagen, wie sie waren und wieder jein werden. Verlag von $. Staackmann in Leipzig. Gelöster 4 50 Mk. Fritz von Briesetis neuestes Buch atmet darum nichts von der Atmosphäre des Salons, dafür aber um so kräftiger den herben Hauch der See: es ist die Frucht der Erlebnisse, Erfahrungen lind Eingebungen von sieben heiteren Sonrmerit, die der Verfasser an Bord der Segeljacht auf den blauen Wogen der Ostsee verbracht hat. Auf alle Fälle steckt rn Herrn Wiking, der Hauptfigur des Werkes die durch und dtirch origitt-ell ist, ein gut Tetl vom Wesen des Tichters selbst, wie detm auch die Partnerin des Helden, dte das herbsrische Germanetttum ihrer Rasse so rein verkörpernde schlmtke, blonde Dänin, ohne Frage irgendwo in König Christians X. Hattem Reiche lebt. > — Wie baut man fürs halbe Geld. Volkstümliche Bauweise für Stadt und Land, mck ungeübten Arbeitern und eigenem Baunraterial von jedermann rn 8 Wock-en gebrauchsferttg auszufühven, hcrausgea. von Dipl.-Jüg Curt Adler Mtt vielen AbliDungeit. Preis l.80 Mk. (Porto 10 Pfg.) Hetmkultnrverlag, Wiesbaden. — Postgebührentabetle. Preis 50 Pf.: Telegramm- tatst Preis 30 Pf. Herausgeber Posdsekvetär H. Roeder mtd W-«°ssisten1 A. Weber in Trier. Selbswerlag Ober-Pv!> assistent A Weber in Trier. Diese gesetzlich geschützten Htlfsmcktel fitr den Post-g und Telegraphenberkehr bringett in bewährtes Anordnung eine Mverlässige Zusammlcmstelluna der m- und aus- ländisckml Gebühren unter Berücksichtigung aller zum 1 Oktober 1918 einttetenden Aenderungett. Ter Telegvammtarif enthalt errtt Tabelle der Gebühren für sämtlickie JulandstelegramNie bis zu! 60 Wortetr. — Im gleichen Verlag erscheint: Eisenbahngebühren- tabelle, Hercmsgeber Eisenbahttsekretär W. Hänsch und Ober-Post- assistent A. SSeBer. Preis 50 Pf. Gesetzlich gesckKtzt. Eine ebenso wertvolle Zuscnnmwstetltmg der Eisenbahngebühven nach dems neuesten Stande. — 1919 wird erscheinen: Deutsches Verkehrs bttch, gesetzlich geschützt, enthaltend die Post- und Etsenbahn-l gebühren- und Bestimmungen in abecelicher Anordnnng,. mtt fortlaufenden Berichtigungen für 3 Jahre. Preis 15 Mk., bet Voraus- bestellung 12 Mk, ^ __ Logogriph. Schtving dein Zepter, holder Knabe, Ten das Rätselwort beneirnt. Sonnschein. Duck und Btütenschimmer Zeige uns dein Regimetttl Doch verändert bist du, wenn man , Dir ein Zeichen noch verleiht. Prangt nun bald tm Jtigendschimmer, Sinnbild holder Frühlingszeit. Bald auch wächst du auf dem Felde, Bist als nützlrch wohlbekannt. Bald auch ninnnerntüde wanderst Mttnter du durch detitscheS Land. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Kapselrätsels in voriger Nummer. Probieren geht über Stttdieren. —U. Scfjtmifitiracj: Dr. R-i.,h-rd Z°nz. - ZwlNingSrunddmck der B r l> h >',ch°n Univ.-Buch. und vlei.ckn.ck««>. «.Sang«.