Der endlose Weg. Roman aus Sibirien. Von I. O x e n h a nt. Autorisiert — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) * (Draußen in der Nacht aber rannte ein Mann den Hü- !geln izn. Und wählend er rannte um sein Leben, schluchzte er vor Mut und verfluchte den verräterischen Schurken mit den zwinkernden Augen, bis die Stimme ihm erstickte, denn er ümßtie Nur zu Mt, daß Tvtsin ihn verraten hatte um des Geldes willen, das Katia besaß. „Der Kund!" schrie er vor sich hin. „Der Kund . . ." Wie durch ein Wmrder war er entkiminen. Als das Licht Erlosch, hatte er in seltener Geistesgegenwart gesehen, daß jes nur eine xinzige Möglichkeit des Entkommens für ihn gab. Er huschte zur Türe hin. Und in dem Augenblicks als Wassili Totsin öffnete und die Gendarmen hereinstürm- ten, schlüpfte er wie ein Schatten an ihnen vorbei ins Freie. Von jenem Augenblick an fraß sich ein unauslöschlicher Haß gegen seinen Schwiegervater Wassili Totsin in Stepan Ilines Herz. . . . Die ganze Nacht hindurch rannte Stepan Jline vorwärts, der Grenze zu, ohne sich auch nur einen Augenblick ouszuruhen, denn die Wut, die in ihm tobte, verlieh ihm Riesenkräfte. Wäre er einem Mann mit zwinkernden Augen begegnet und hätte dieser Mann auch nur die geringste Aehnlichkeit mit Wassili Totsin besessen, so wäre es diesem Mann Kbel ergangen. In ihm tobte es furchtbar. Er sah Katias klare Augen vor sich und Härte das lustige Lachen der kleinen Katinka und dachte mit Sehnsucht an das kleine neugeborene rosige Wunder. Er schluchzte vor sich hin — hin und hergeschleudert zwischen Freude und Enttäuschung, zwischen Dankgebeten und Flüchen auf Wassili Totsin. Schnurgerade wunderte er weiter den ganzen nächsten Tag lang. Dann und wann löschte er seinen Durst aus Berg- strönwn. Zu essen hatte er nichts. In der zweiten Nacht erreichte ,er Gnuts Hütte und fiel auf Gnuts Bett, ohne ein Wort izn sprechen. Vierundzwanzig Stunden lang schlief er. Dann wachte er auf, mit. einem gewaltigen Hunger, und stürzte sich wie ein Wolf auf die gebratenen Fische, die das einzige waren, was Gnut ihm vorsetzen konnte. Er beschenkte den überglücklichen Gnut mit einer neuen Axt und einem Messer und machte sich dann auf den Weg, Peter Kkrop zu finden, Minusinsk zu. Am vierten Tag traf er ,ihn, denn Peter war in Sov- gen und hatte sich sehr beeilt. Er atmete erleichtert auf, als er Stepan sah. „Ich hatte Angst um dich> Stepan Jwarrowitsch," sagte er und spähte nach dem Haus auf Rädern hinüber, ob Katia drinnen sei. „Ich bin froh/daß du da bist. Me ist es dir ergangen?" ! Stepan .erzählte es ihm. „Ich. habe Wassili Tvtsin nie getraut!" . Das war Peters einzige Antwort. Und dann steckten sie die Mpfe zusammen und berieten, was sie tun mußten, um Katia und die Kinder zu befreien, denn gutwillig ließ Toh- sin sie gewiß nicht fort aus seinem Hause. Drei Tage später erhielt Wassili Totsin früh am Mov- gen eine Botschaft von einem Mann, mit dem er schon lange urn ein Darlehen unterhandelt hatte und der in Tertsal wohnte, acht Meilen etwa entfernt auf der großen Stra nach Irkutsk. Wassili Tvtsin nwge ihr schäftliche Dinge mit ihm zu besprechen. .Der.Narr leiht mir das Geld also doch!" unigst auf den Weg.L „_ erstaunt, sehr ärgerlich, und ohne p -----.-- Tvtsin erfreut und machte sich schleunigst auf den Weg. Gegen abend sehr erstau erst kehrte er zurück Geld. . . Er war kaum eine Stunde fort, als Peter Krop mit seinem Kärren ankam, den er aller Waren entleert und statt dessen mit heugefüllten Säcken ausgepolstert hatte, auf denen es sich weich sitzen ließ. Statt des müden alten Pferdes mit den wackelnden Ohren war ein Dreigespann von flotten Braunen vorgespannt. So fuhr er vor Totsins Haus vor und fragte nach Wassili. Als Marya Feodowwna mit verweinten Augen und bekümmertem Gesicht, denn im Hause herrschte Unfrieden, antwortete, Wassili sei nicht da, grinste Peter. „Das weiß ich ganz genau, .Marya Feodowwna," lächelte jer. „Er wäre nrir heute entschieden im Weg gewesen. Ich war es, der ihn auf eine Narrenfahrt schickte. Denn Marya Feodowwna, ich komme von Stepan Jwanowitsch und soll Katia Wassiliewna und die Kinder holen." „Ah!" Und in Marya Feodowwnas Gesicht leuchtete es auf wie mütterliche Freude. „Run lhöre zu!" sagte Peter. „In zwei Stunden werde ich hier wieder vorbeikommen. Solltest du dann einige Eeine Bündel oder Pakete haben, die ich dir irgendwohin mitneh- men könnte ,so will ich es gerne tun. Und sollten Katia und die /Kinder irgendwo weit draußen auf der Straße — recht weit weg vom Dorf — auf mich warten und ein bißchen fahren «wollen, so habe ich auch dagegen nichts. Verstehst du mich, Marya Feodowwna?" „Ich verstehe. Gott segne dich«, Peter Kwp! Du hast ein gutes Herz und nimmst Mm re Sorge von mir. Ich will auch wie wieder mit dir feilschen über deine Preise oder! wenigstens <-" „In zwei Stunden also!" Und Peter fuhr weiter durch das Dorf — zum Polizei- ches zuerst, zu einer kleinen freundschaftlichen Unterhaltung, genug hatten, unangenehm zu werden, und praktischen Sinn denn Peter Kwp stellte süh immer gut mit Leuten, die Macht genug, für kleine Gefälligkeiten in der Währung des Reichs gelegentlich «ein Auge zuzudrücken. Dann fuhr er zum Dorf hinaus, bis er in weiter Ferne aus der Steppe Wassili Tot- ftns Gestalt sehen konnte, wie er eifrig und hoffnungsvoll em Hause eftres Mannes zustrebte, der ihm niemals auch 302 jitur jeitte einzige Kopeke geliehen hätte, und hätte er ihm das Leben retten können! , , „ , ^ or.,^« Ein luftiges Lachen tanzte in Peter Krops alten Augen, während ssr ihnr lanE nachsah. Als er ferne Pserä^ geKtt rt hatte.und die zivei Stunden um waren, fuhr er m raschem Lrab nach Selemsinsk zurück, passierte durch das Dorf, hielt rhum Augenblick lang vor Totsins Haus, gerade lange Nug .für Marha Feodorowna, um em paar Bündel aus oen Wagen «zu werfen und ihm zuzunicken, und verfolgte dann bie ^E^d?uerte^nicht lange, so sah er eine Gestalt vor sich, Nein ^zivei Gestalten, ein junges, lachendes Werb eurem Säugling auf dem Arm und einem blondlockigen Kmd an der Land — die Menschen, auf die ern hungriges Herz an der Grenze von' Minute zu Minute wartete — „Jetzt.sollte Peter schon rn Selemsmsk fern! Und nun können sie sich schon auf den Weg gemacht haben. Sw stnd lauf dem Weg. Sie könrwn bald hier sein! Sie sollten schon hier sein! Es ist Zeit. Es ist Zeit!" , . m Und dann endlich Hufschläge galoppierender Pftrde, baÜ) auf Stein, bald auf weichem Boden, die ihm dw Glücksbo^ Mast verkündeten, noch ehe er den Wagen sehen konnte und ^Hie^.soll man^d^s alles erzählen? Wie sie lachten und Witze M weinten! Wie sie sich aneinander anklammerten, als könne keine Macht der Welt sie je wieder voneinander reißen! Wie Äe sich küßten, als ob riur Küsse und zwar sehr viele Küsse die Erinnerung an die langen elf Monate des Herzen^- hungers auslöschen könnten. Wie Klein-Katmka sw umtanzte wüte ein Kobold, lachend, wenn sie lachten, weinend, wenn sie weinten. Wie sogar Peter Krops kluge Judenaugewern wmrg feucht Wurden, als er ihnen zusah wie em alter Patriarch! wch denkleinen Stepan ungeschickt aus den Armen chelt, damit die beiden Menschen sich, ganz einander widmen konnten Vielleicht erinnerte er sich, an — nun, das war Kropv Sache. Mit einemmal aber wurde er wieder ganz Geichasts- mann und packte sorglich seine Waren wieder em. Ujnd es dauerte nicht lange, so stand er wieder neben !«inem Mrren aus der Straße wie damals und sah dem Daus auf Rädern nach, das dem Altai zupolterte, so schnell Äveij Pftrde es nur ziehen konnten, und kam sich sehr ein- zline innerhalb her Provinz Jenisseisk zu reisen, und hatte Peter Krop tauend Rubel gekostet. Einmal jedoch rn seinem Leben hatte es Peter Krop nicht geschmerzt, schöne Rubelscheine weggeben zu Müssen, nicht einmal an Tatukoff . . . 11 . a n n u n d * anderer auf Weib und Kinder als . dem endlosen Weg Die Altaiberge sind wunderschön zur Sommerzeit; aber wäMi sie auch dürr und öde gewesen wie eme Wüste, so hätten sie diesen glücklichen Menschen dennoch em Paradies geschienen, denn unseren Himmel können wir uns selbst Massen und mit uns tragen überallhin m unseren Herzen. Glücklich wie Kinder waren Stepan und Katm. . Gouverneur Paschkins Teuselspaß bereitete ihnen keme Dörgen — noch nicht. Tag um Tag zogen sie langsam die Hügel hinan, ein wandernder Mikrokosmos remen Glucks. Sie hatten, was sie begehrten und mehr, als sre seit larmer Zeit gewagt hatten, zu hoffen. Der Sturm war über sw hin- Mggebraust und nun leuchtete Sonnenschein. Mar mußte ihr Weg immerdar endws sein, doch war er ein Weg des Glücks. Aus den sich langtznziehenden Weg- Neigungen *wifd*n dm Hügeln M-St- Ltepm, neben den Köpfen seiner Pferde zu marschieren und im Wandem mit ihnen au lachen und zu scherzen. Um Katmka eme Freude zu machen, hatte er das hochragende holzerrw Kummet über den Hals des Handpferdes mit GloMen behängt, nicht mit gewöhnlichen Glöckchen wie andere Pftrde sw kragen, sondern mit fein abgestimmten Silberglocken, die nwlodisch erschallten, pls sängen sie ein fröhliches Lied des Glucks über Täler und Wälder hin. cm™ Stück für Stück erzählte Katra ihrem Mann, was ste alles hatte ausstehen müssen, nach säuern Verlassen von I rkutsk. Wie die Männer, die ihnen Geld schuldeten, seme Abwesenheit benützten, um sich mit ihr herumzuzanken und wie fast 'alle bestritten, daß sie überhaupt etwas schuldig ftwn hder doch nur einen Teil der Schuld zugeben wollten. Endlich, ,als es Siinon Rapin besser Fing, war es langsam vorwärts gegangen, aber immer noch so schrecklich langsam, daß sie beinahe verzweifelte. Endlich verlor sw den Mut und war froh genug, als sich Simon bereit erklärte, ihr das ganze Geschäft, Einrichtung, ausstehende Betrage und alles, für zweitausend Rubel in bar abzunehmen und dafür zu sorgen, daß sie und die Kinder Selemsinsk sicher erreichten. ? Dann kam die Geburt des kleinen Stepan und Paschkins Verbot ihrer Abreise von Irkutsk und neue Sorgen und neue Anast. Manchmal sei sie beinahe verzweifelt — Sie erzählte ihm auch, daß ihre Mutter die Verraterei ilches Vaters bald errawn habe und daß es seitdem keine ruhige Stunde in dem Haus in Selemsmsk gegeben habe „Sie wird es ihm nie verzechen, Stepan, und er weiß ^Meilch?nun ^ jn { t bist, vergebe ich ihm und allen, sogar Paschkin," lachte Stepan. „Und was das. verlogne Geld (anbetrifft, so ist es schade darum. Ader es gibt Dmye, die Man mit Geld nicht kaufen kann, und dw haben wir, ^ Es gibt jedoch auch, Dinge, die man mit Geld kaufen kann, und die zweitausend Rubel kamen ihm sehr zu statten, denn nun konnte er seine eigenen Waren kaufen. Da->ver vierfachte seinen Nutzen und stellte ihn auf eigene Füße. ^ Jeden Dag, wenn die Sonne unterging, suchten sw sich ein stilles Plätzchen abseits der Straße aus und Stepan ließ die Pferde mit lose gefesselten Vorderbeinen laufen, sich zu suchen., was sie nun finden nwchten m Feld^und Wald und zündete ein Feuer aus dem dürren Holz an, ba» er denn Wandern gesammelt hatte. Wickelkind Stepan wiirde nicU weit.davon auf Großmutter Erde gelegt und strampelte nach erzensluft mit Aermchen und .Bemen, wahrend Fraulem svaUnka ihn mit großer Wichtigtuerei bemutterte. A'atia be- reiwte unterdessen die einfache Mahlzeit. So hatteil sie wieder eines Tages in einem geschützten Waldwinkel kampiert und Stepan war nach dem,Anzünden des Feuers in den Wald gewandert, um noch, dürres Holz kür die Nacht zu suchen. Als er zurückkam, ein Reiligbüichel Mnitl m feÄSÄ blieb er ->m Waldrand stehen und starrte mit einem dankbaren Aufleuchten in den Augen hinüber zu seinem luftig flackernden Feuer . . . Das war sein Glück- und sein Leben da drüben und so sollte es immer sein. Die Pferde wühlten gierig in dem verwelkenden Gras nach zarten jungen Schößlingen. Stepan lag auf emem weichen Fell und lallte vor Freude über das Feuer, das ihnr wohl sehr sonderbar Vorkommen mochte. Katmka saß neben ihm und überschüttete den kleinen Bruder Mit ihrer Tagesernte von Blumen, während sie emsig mit der Mutter schwatzte, die mit ihren Töpfen beim Feuer hantierte - - - . ,, Mehr Glück könne kein Mann sich erwunschen, dachte nachtsinstere Wald, an dessen Rand er stand, schien ihm die schwarzen Zeiten des Wartens zu verkörpern, jene Zeiten, ,als er sich wie zerbrochen vorgekommen war und .an Mott uiid der Welt gezweifelt hatte Das Licht und dw Fröhlichkeit drüben dagegen bedeuteten das Gluck der Gegew- wiart und der Zukunft — froh und hell ivw dw tanzenden ^ Lange stand er so da, regungslos, schweigend, durch die Blätter starrend — so lange, daß em anderer Beobachter endlich alle Furcht und Vorsicht vergaß und seine Neugier nicht länger bezähmen konnw. Dieser andere Beobcuyter kam ans einem Aestlein dahergehuscht, das Step,ans Hand saft b^ rührte, und lag mim mäuschenstill da mit fernem vibrieren- »OS -- den kleinen braunen Körper Md den winzigen erstaunten Trmenperlen, die starr nach all den römischen Drngen schaute» >— dem Feuer, dem Mann und dem Haus aus Rädern. Stepan, der seiner Katinka eine Freude machen wollte, packte rasch zu und ein kleiner brauner Körper zuckte und biZ Mck> jammerte in seiner Hand. Schnell ging er zum' Feuer, in der einen Hand das Eichhörnchen, in der andern ^ Meh hier,. Duschenka,"*) >rief er Katinka zu, „ich Hab etwas 'für dich zum Spielen — einen kleinen braunen Bruder aus dem Wald!" * e . er lebendig)» Vater?" fragte der Blondkopf und vtaWe »große wundernde Augen, während das braune Bündel einen Augenblick lang ganz still lag. ' „Er Lebt sehr, mein Mädel!" und Stepan hielt das Tierchen bei dem buschigen Schwanz in die Höhe. ,lwie kleine Nase und die Augen sehen aus, als ob sre M Grchten, Vater. Beißt es?" „Oh ja. Sieh, mein Finger blutet." „Du wirst ihm aber doch nichts tun?" „Nein, Katinka, natürlich nicht. Es beißt nur, weil es frei sein will.' Nein, ich werde ihm nichts tun." ,L)h,' hu hübscher kleiner Kerl! Darf ich ihn behalten, Kater?" „Das Tier gehört dir. Ich werde dir einen Käfig machen." „Aber nein, Katinka," sagte Katia mit mitleidigen Augen, „das geht doch nicht. Vielleicht warten eine kleine Katinka pnd ein kleiner Stepan und eine Mutter droben vtt den Zweigen auf den braunen Bruder hier und sie würden sterben, wenn er nicht zurückkäme." Da ging ein sonderbares Zittern über Katinkas Lippen und ein Schimmern kam in ihre Augen mrd sie sagte schnell: ,Lah es gehen/Vater, laß es gehen. Wir wollen nicht sein wiite der böse Paschkin und es wegnehmen von einer Mutter und einer kleinen Katinka. Laß es gehen, Vater!" Da setzte Stepan das Tierchen auf den Boden. Eine Sekunde laiig lag es dort und verschwand dann wie ein Schatten, Und der Lockenkopf klatschte vergnügt in die Hände. (Fortsetzung folgt.) Gbst und Gemüse in der Megrwirtschaft. wird jetzt wohl über keine Behörde der Kriegswirtschaft mehr geschimpft als über die Landes-Obst- und Gemjüsestelle und über die Reichsstelle für Obst urid Gemüse. Und das mit vollem Recht! sagt ohne jedes weitere Bedenken fast ein jeder, ohne ftÄ über die Tätigkeit dieser Behörden volle Klarheit verschafft zu haben und ohne die Grundlagen genau zu kennen, dre zur Einsetzung dieser KriegÄmrtschastsstellen geführt hiaben. Erne Rechterügung der Maßnahmen dieser Behörden versucht der schrift- 1 etter des Amtsblattes der Reichsstelle für Gemüse und Obst, Tr. Bovensck-eu, in Nr. 100 dieser Zeitschrift, und es ist sehr rnteres- fant, diese Auseinandersetzungen zu verfolgen. Obst und Gemüse, sagt er, werden nicht rationiert und werden naht wie Brot und Kartoffeln durch die Kommunal verbände an die einzelnen Bürger Verteilt in ganz bestimmten Mengen, sie waren nur ganz ausnahmsweise beschlagnahmt und werden auch nur ausnahmsweise aus einem anderen Weg als dem' dw freien Handels k^mBer- brauche r zu ge führt. Deutschland habe seinen Bedarf an Obst und Genrüse niemals aus eigener Erzeugung zu decken verniocht. Dev Obstbau war vor dem Kriege minier nur em Stiefkind der Landwirtschaft, und Gemüsebau in größeren^ Maße tvurde nur rn ierrrzelneu Gegenden und in der Nähe großer Städte betneben. In den letzten Friedensjahven hat Deutschland für 100 Millionen Mark Obst alljährlich aus derrr Ausland bezogen, tm! Jahre 1912 sogar für 194 Millionen Mark. Im Jahr 1915 konnten noch 5,6. Millionen Frisckwbst und 593 000 Zentner Dörrobst emgeführt werden, 1916 3 Millionen Zentner und 1917 nur noch 2,6 Millionen Zentner. Dieser verringerten Einfuhr steht aus dev anderm Seite ein durch den Krieg erheblich gesteigerter Bedarf gegenüber Bor dem Kriege wurde bei uns die Marirrelwe wenig geschätzt, man hatte ja Bntter und Wse genum Durch die in den Uiegsverhältnissen begründete Steigerung des Bedarfs, an Marm^ lade gewann das Obst für die Ernährung des deutschen Volkes plötzlich «ine Bedeutung wie nie zuvor, die noch dadurch «t llm- fang gewann, daß auch das Heer gewaltige Mengen an Obstmus mw Dörrobst beanspruchte, fite die in der Hmipisache, je langer der Krieg dauerte, nur noch bk heimische Obsternte zur Verfügung stand' und 9 bis 10 Mllionen Zentner % Man mag über die einzelnen Maßnahmen per RerchsMe für Gemüse und Obst denken, wie MM will, auch ihr gruMätzlichep Gegner wird anerkennen müssen, daß diese ReicWell« sich durch die Bereitstellung beträchtlicher Mengjen von Marmelade, mch zwar einer Marmelade, die auch einen verwöhnten Gaumten zu befriedigen vermag, sich ein unbestreitbares! Verdienst um das Durchhalten des deutschen Volles erworben hat. Tie Krittkes haben vergessen, welch eine fürchterliche Sorte von Marmelaop das deutsche Voll tzr dem auch durch andere Entbehrungen und Nöte — eine Mochte Kartoffelernte und einen langen, harten Wm- ter — gekennzeichneten Winter von 1916 aus 1917 zu gmreßeU genöügt war, jenes berüchtigte .Kriegsmus, das zu 60 Prozent Mit den verpönten Kohlrüben gestreckt werden mußte, werk dte Reichsstelle für Gemüse und Obst fort Sommer 1916 noch ntfflj in Tätigkeit war. Erst durch, die am 20. August 1917 verfüg^ Absatzbeschränkung von Obst war es möglich!, das Heer und die Zivilbevölkerung mit BwtaufstrichUütteln zu versehen, wozu 7 bis 8 Millionen Zentner Frischobst gebraucht wurden. Da m diesem Jahr die Obsternte erheblich schlechter ausfallt, so 'werd das deutsche Volk sich zu entscheiden haben, ob es das wenige Obst in frischem Zustande in kurzer Zeit aufzehven well, um' hannj während des ganzen Winters und der langen Monate bis, zur jneuen Ernte sein Kriegsbrot trocken zu essen, oder ob, es lieber wuf frisches Obst verzichtet, dafür aber die Sicherheit erhK stets ausreichend mit guter Obstmarmelade bedacht zu werden.. Die Reichsstelle für Obst und Genrüse hat sich für das letzte entschieden und alle Vorkehrungen jn diesem Sinne getroffen. Verminderte Erzeugung, schlechte Ernten, Unterbindung der Einfuhr und dabei ein hochgesteigerter Bedarf, alles notwendige ffolgen des Krieges, führen zioangsläusig zu einer Verschärfung des Markt Verkehrs, die auch durch den freien Handel nicht behoben werden kann. So ist die in den letzten Jahren beobachtete Knappheit an Obst keineswegs durch die so gern kritisierten Maßncchmen der Kriegswirtschaft verschuldet worden. Auch in bezug ans Gemüse war Deutschland immer ein Einfuhrland! Ter Wert des Gesamtvcrbrauchs im Frieden wird aus jährlich 3—400 Millionen Mark geschätzt, die Einfuhr betrug nn Iahte 1912 3124 793 Doppelzentner an srffchnn Gemüse im Werte von 79 558 000 Mark. Durch, den Krieg hat der BAars mne ungeahnte Steigerung erfahren. Mit der zunehmenden Knappheit an Fleisch lind' an vielen anderen Nahrmrgsmitteln ist dem Gemüse in der nimWichen 'Ernährung eine Rolle zugefallen wie nie zuvor. Wenn beim Obst ans eine Vermehrung der ErMigung nicht gerechnet werden koirnte weil ein neugepflanzter Obstbaum .erst in 8—10 Jahren eine Ernte bringt, wenn sie sich vielmehr durch ungenügenden Schutz gegen Ungeziefer wegen mangelnd« Arbeitskraft und fehlender Chemikalien nsw. dauernd verringert, so lag die Sache anders beim Gemüse. Aus den neutralen Länder», besonders aus Holland, konnten in den ersten Kriegchahren gwtzo Mengen bezogen werden; bald aber wurde Holland durch de» englischen Druck genötigt, seine Ausfuhr sehr einzuschränken und auf Kosten des Gemüsebaues ziim vermehrten Getreidebau fö* den eigenen Bedarf zu schreiten, so daß uns, zumal beim schlechte» Stand der deutschen Valuta, wie beim Obst, eines Tages uw ausländische Zufuhr an Gemüse abgeschmtten fern konnte. D« verantwortlichen Männer int Kriegsernährnngsamt haben daher mit weitblickender VvraussM geeignete Maßregeln getroffen, uml die 'Erzeugung vmi Genrüse im Jnlande nach Kräften zu fordern. Das ist denn auch geschehen, so daß jetzt, federn Mangelabgs, Holsen ist, Ter MaM und die Läden smd Mit Gemüse gefilllt, und der Preis geht.herunter. Ter AbWuß von Lieserungsvertrageirt, die den Gemüsebauern von vornherein ben,.temerlig höAtert Preis für ihre Erzeugnisse sicherten, ohne Rücksicht,auf die spat« festzusetzenden Höchstpreise, führte neben einer imtkiamen Weüw- Arbeit in Wort und Schrift zu einer so starken Förderung beS| Gemüsebaues in - Deutschland, daß man nicht .versteht wte nmn jetzt noch be'haupten kann, daß die Bewirtschaftung des Gemüses für den Verbraucher ein Fehler und, em Mißgriff sei. Tie 'Entwicklung hat belovesen, daß es nicht die Höchstpreise smd, die das Verschwiiiden der Ware verursachen, sondern es ist, me Knappheit und der steigende Bedarf. Bei Warenmangel smd die Höchstpreise ein Schutz der Verbmucher gegen wucherisch« lleberVorteilung, bei Warenüberfluß aber smd sie nicht etwa ,Mindestpreise, die eine Verbilligung der Ware unter allen llmstänven verhindern, bei genügendem Vorrat und gesteigertem Mgebot müssen die Preise unter die Höchstpreise sinken, zumal bei leicht verderblichen Waren. Mit der Vermehrung des Anbaues von Gemüse ist dem vielgeschmähten Kriegsernährnngsamt und, der Reichsstelle für Gemüse und Obst eine gewaltige Leistung gegluckt, durch, die getroffenen Maßnahmen ist,es gelungen, daß m inanchen Gegenden das Fünf- bis Zehnfache an Gemüse anMbaist wird W itn Fri^en, daß z. B. tn Mecklenburg allein der.Ertrag bep Spätgemüses ans 50 Millionen Zentner geschätzt wird, daß vrell Gegenden, in denen vor dem Kriege überhaupt kern Gemüse gebaut wurde, sich jetzt mit Herbstgemüftversorgen, ohne fe^ Einfuhr. Kriegserrrährungsamt und Reichsstelle werden daher, so schließt Tr. Bowenschen seine Darlegung^, tm unterem unseres Volkes und Vaterlandes, auf dem .für rM^er^mten Wege fort- schreiten, unbeirrt durch Urteile, die durch L-achßeimtms in keiner Weise getrübt sind. am irr i |gxa i > ä l ' 304 % Heimat. Von Hildegard Gemnttecke». W war schon dämnrerig, als der Eulerhcnrues in die Grrten- Wirtschaft „Zur Krone"' trat und am Sbanuntisch Platz nahm. Sie sprachen vom Wetter. Seit einigen Tagen herrschte eure Hitze, daß man glaubte, di« Huuds-tage tvEten nimmer endenu Tie Ernte war heveingedvacht, man sehnte sich nach Regen. .Ter Eulerhannes aber hatte bald von dem Thenm genug! und gab dem Gespräch eine andere Wendung: „Scheißt, es g>äb' wieder eine neue Kriegsanleih'/" hob er an, „HM Ihr schon etwas gehört?" „Er ja, der Ortsdiener hat's heut nachmittag adsgeschellt, auf der Bürgermeisterei liegen Listen Mm Einschreiben," sagte der Dachbalser. „S'steht heut im Blättche::, aber ich Hab :üx mehr dafür übrig!" „Ich auch net, ich Hab niei' zwei Bube gebe." „Sie wollen nur den Krieg verlängern, diesmal bin ich auch net dafür zu haben." ^©i« Großindustrielle, die möge zeichnen, die verdienen Millionen." „No, sie tverde uns doch drankriege," versetzte der Tütscher, der gern zeichnete, um nachher mit seinem Geld zu prahlen. Tetz;. Bürgermeister kam mit dein Lehrer Müller aus der Wirtsstube. Aller Äugen richteten sich nach ihnen. Ter lange Seibertsheinrich sprang aus und begrüßte den Lehrer mit den Worten: „Guck an, der Herr Lehrer ist aus Urlaub da? Wie geht's Ihnen dann, Herr Lehrer?"" „Tanke, brs jetzt noch gut," erwiderte dieser. „Das freut mich! Wollen die Herren nicht ein bißchen Platz nehmen/" jagte der Seibertsheinrich :md rückte seinen Stuhl zur Serie. „Wir werden daheim erwartet," eutgsguete der Bürgermeister und wandte sich zum Gehen. Ter Eulerhaii nes aber hatte den Lehrer ins Gespräch gezogen: „Herr Lehrer, was haltert Sie dann von der Kriegsanleih' ?" „Natürlich muß wieder ordentlich gezeichnet ivevden. Wenn Ihr, wie ich, wüßtet, wie notwendig es ist, würdet Ihr sofort 44 Ter Wirt trat hinzu, die Gläser neu zu füllen, indes verabschiedeten sich Bürgermeister und Lehrer von den Zechgenvssen. Die tauschten Nur ihre Ansichten über den Lehrer aus. Seit Anfang an war er draußen, 'hatte viel 'heiße Käiupse mitgemacht und war ein Draufgänger. „Das Herz hat er ans dem rechten Fleck und gilt im garrzen Torf etwas," gab der Dätscher sein« Meinung kund. „Und die Kinder haben einen barbarische«. Respeikt vor ihm." „Tem Dachbalser sein Karl ist ja mit ihm! in der Kont- panie und lobt ihn wie ksmen." Tie neuesten Kriegsereignisse ivurder: besprochen und es gab noch viel Mieinungsverschiedonheiten. Ms es neun Uhr schlug, brach einer nach dem anderen aus und schritt seiner Behausung zu. * Zwei Tage später um dieselbe Stunde war's, daß die Torskinder sich in Jxy großen Schulstube versammelt hatten. Ter Lehrer Müller zeigte Lichtbilder vom westlichen Kriegsschauplatz und den eroberten Gebieten. Es war erwünscht, daß auch die Eltern mitkamen. Tie Mtttter aber waren zumeist daheim geblieben, die Gäter hatten sich eingefunderr. Tie Kinder erlebten ihr blaues Wunder, als die Stube auf einmal ganz dunkel tvurde und auf einer großen Leinwand bunte Bilder erschienen Ter Lehrer stand am Katheder und erklärte sie. Ta gab es viel zu schauen. Ein Bild zeigte unsere Truppen beim Hormarsch. In dichten Reihen eilten sie voran. Feindliche Kugeln um schnurrten ihre Häupter. Manche duckten sich vor den dahinsausenden Geschossen. Andere stolperten über Granatlöcher, wieder andere sanken tödlich getroffen zu Boden. Pferd« bäumten sich hach auf, warfen ihre Retter ab. Pulverdamps erfültte die Luft. — Traute Dörfer in Brand und Trümmer grschossen. Blühender Städte schimmernd« Pracht glich Ruinen. Kahl« Mauerveste, wohin man schaute. Das Leben war erstorben, der Tod hatte geerntet. Obdachlos irrte die Bevölkerung umher. „Und wenn :nan dann,"" sprach der Lchrer, „von draußen in die Heimat kommt, gehen einem Herzi und Augen aus an der Schönheit der deutschen Lande, wo ltoch keine Feinde zerstörend gewirkt haben. Man gewinnt seine Heiinat immer wieder von Neuem lieb und schützt sie gegen der Feinde Macht doppelt gern." Unter den Kindern, die aufmerksam lauschten, tvar ein Wispern zmd Flüstern wach geworden, so daß der Lehrer öfter zur Ruhe ermahnen mußte. Tie Alten aber rissen Mund und Ohren auf und stießen zuweilen einander an. So zerstörend hatten sie sich das Wüten des Krieges doch nicht vorgestellt. Tie Stube wurde wieder erhellt. Der Herr Lehrer stand mit blitzenden Augen vor ihnen und sprach mit fester Stimm«:- „Und nun, liebe Zuhörer, frage ich such, wollt Ihr, daß auch iunser Vaterland so zugrunde gerichtet wird, oder wollt ihr dazu! beitragen, daß «s von unseren Truppen fernerhin verteidigt lver- den kann — dann zeichnet Kriegsanleihe!"" SttrmM schritten sie hinckts, sie waven älke eines 'Sinns gö» worden. Der Eulerharrn-es stieß an der Türe ans den Herrn Lewer! und sagte zu ihm, im Namen seiner Zechgenossen vom Stammtisch, die auch anwesend 'waren!: ,-Hitrr Lehrer, wir snrd übeveinsgekonrnren, wir wollerr all' wieder Kriegsanlerh' zeichnerr, morgen wollen nur auf die Bürge» meistere: gehn."" sein Jüngster, der: er an der Hand hielt, häkA die Worbe gehört und rwf: „Gelle, Papa, und wir dürfen in der Schul' auch MchnLn?" „Und wir dürfen auch!"" schrien androe Kinder. „Ei, gewiß, gewiß!"" beschwichtigten sie die Uten. vüchertisch. — .Karl Hans Strobl, Seide Bvrowitz. Romat^ Verlag von L. Staackmann in Leipzig. Geheftet 4.50 M-k. M seinem galizischen Roman „Seide BvrvNntz"" schildert Sttobl d« tragische Geschichte eines Häßlichen, der seit seiner Geburt ein Spielball dämonischer Getvalten zu sein scheint. Bon seinem' Bader als Sterbender auf geheimnisvolle Weise dem! DM abgerungen, bleibt er sein ganzes Leben lang unter dem Bann eines L>chicksalsr der um sein Opfer betrogene Mod begabt ihn mit seherisches Kraft, läßt ihn Dinge, Begebnisse und Menschen durchoringen aber nur auf Kosten des eigenen LebensglütR, das ihn, den afik schreckend Häßlichen, flieht. Dieser Gegensatz zwischen der äußere« Häßlichkeit und dem inneren Ringen nach Licht, Schönheit und Glück macht die ttagische Wrrcht des Buches aus. — Deutsche Hochschulzeitumg. Deutsch-akadnnischÄ Verlag, Wien 7, Siebensterngasse ,58. Das 2. Heft des 10. Jahrganges dieser im andauerndeil Aufstieg begriffenen Hochschulzei tschrist ist soeben erschienen. — Rtit einer interessanten Schilderung der merkwürdigen Laufbahn »mb der bisherigen diplomatischen Leistungen des jetzigen Leiters unserer ausivärtigen Politik, des Staatssekretärs v. Hintze, wartet der ancerikantsche Oberst Edwin Einerson in der neuesten Nummer 3922 derLeipziger „Illustrierten Zeitung" (VerlagJ.J.Weber) anf.^Auch diese Nununer ist rote die früherell reich ausgestattet. — Handel-M azzetti, „Le Virailieur an küpi fleuri", H°, XII und 90 Seiten. Einband lind Buchschmuck von Walter Thamm. In Pappband gebunden Mk. 2.80 (ohne den ortsüblichen Teue» rungSzuschlag). Verlag der Jos. Kösel'schen Buchhandlung, Kempten- Münch e»r. — TieWeltbühne, der Schaubühne XIV. Jahr, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben von Siegfried Jäoobsohir, enthält in der NumMer 86: ,Wv stehen wir?, von Germanicus. Fragen und keine Antworten, von Olf. Wilhelm von Waldow, von Johannes Fischart. Der transitive Größer:wahn, voll Julius Bab. Die schöne Bücherei, von Harry Kahn. Neue Parodien, von Hans Heinrich.von Twardoivski. Saisonbeginn von S. I. Denkmalsschmelze, von Theobald Tiger. Macht, von MfonS Goldfchnridt. Anttvorten. Gietzener Hausfrauen-Berein. Aochanweisungen. Kartvfselpudding in der Serviette gekocht. 4 PfwnL Kartoffeln mit der Schal« gekocht und gerieben, 3 Eßlöffel Grieß, 8 geweichte Brötchen, 2 Löffel Fett oder Butter, Muskat, Sal^ und wenn man hat, 2 Eier, das Weiße zu Schnee geschlagen. Ml«» gut gemischt und 1 Stunde in der Servrette in Salzwasser gekocht Tvmaten-Anfstrich. Va Liter Dornatenbvei setzt man Mit Salz, Pfeffer, gehackter Zwiebel oder Porree nick» 50—60 Gramm Butter .zusammen aufs Feuer, fügt drei gehackte Zwiebeln oder Porreekuollen hinzu, rührt soviel Mehl daran:, daß es eine dicklich» Masse gibt und rührt so lange, bis di« Masse beginnt, sich vom Töpfe zu lösen. Ermltet ist es ein vorzüglicher Brotaufstrich Verwertung von Snppenta seln. Zu frischem Gemüse anipmt nmn statt Mehl Haserflocken oder gemahlene Grütze, welche Inan mit verkocht. In Ermangelung von Mehrprodukten sind di« Knorrs oder Maggis Snppentafeln vorzüglich Gut verrührt und mit durchge'kocht, spart nmn Salz und andere G»-. Würze und das Gemüse ist sättigend und nahrhaft. Kapselrätsel. krodukt — Biene — Narrenkappe — Anä^ehtasche — Küfer — Oberförsterei — Stundenplan — Vorderindien — Ohrenschmaus«. Es ist ein Sprichwort zu suchen, dessen einzelne Silben der Reihe nach versteckt sind in vorstehendeil Wörtern ohne Rücksicht auf seren Silbenteilnnq. (Auflösung in näckister Nlrmmer.) , Auflösung des Füllrätsels in voriger Nummer. F R E I S ADELE B Ü T L I I L I 0 H SONNE Schristleitung: Dr. Reinhold Zenz. — Zwillingsrunddruck der Brüh l'schon Univ.-Buch° und Steindrnckerei. R. Lange, Gießen.