Der endlose Mg. Roman aus Sibirien. Bon I. O x e n h a nt, Autorisiert — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Ein andermal wurde Wolnoff, der Krämer, ein wohlgenährter Mann von rundlichem Aussehen, vor den Gouverneur zitiert, weil er schimpfend geklagt Halle, ev würde nicht lange dauern, so müßten die Männer- von Jrrutvk von Brot und Wasser leben, ginge es so weiter mit den Steuern! Das war Zu Paschkins Ohren gekommen. „Du fürchtest also, von Wasser und Brot leben zu müssen, du dickbauchiger Lump!" knurrte Paschkin. „Du fürchtest zu leicht und zu viel, mein Freund. Du lebst »« gut, mein Sohn, und bist allzu verwohnt! Du furchtest Wasser und Brot, eh? Nun, einen Monat lang foiXit du eingesperrt werden bei Wasser und Brot, und sollte das nicht genügen, um dich schlank zu machen und dir das überflüssige Furchten abzugewöhnen, so legen wir noch ernen Monat zu, mem der arme fette Wvlnoff kam wirklich hinter Schloß imd Riegel, und man ließ ihn so hungern, daß er in eurem eimtqctt Monat schlank wurde wie em Gardeleutnant. Sie Kur war erfolgreich. Allerdings starb Wolnost sechs Monate ^b^Durch solche kleine Teufeleien lichteten sich fortwährend die Reihen der Räte des Gouverneurs. Paschkin pstsf auf seine Räte. Am liebsten hätte er sie alle davongejagt, wenn nicht die Gesetze des Landes einen Gouvernementsrat gefordert hätten. Räte also mußte er zwar haben, doch nach seiner Pftife sollten sie tanzen. Wer ncht parierte, der — nun, dem passierte etwas-Unangenehmes! So waren immer Ratsstellen frei, und die Männer von Irkutsk fürchteten dieses Ehrenamt wie die Pest und klügelten sich alte möglichen Kniffe und Manöver ans, um ja mcht so hoch geehrt zu werden. Pfiff Paschkin ans seine Rate, so pfiffen andererseits die Männer von Irkutsk auf fwUtrsche Ehren Das war nun nicht gerade heroisch und sah aus wie bedauerliche politische Indolenz. Doch die Männer von Irkutsk waren nur ganz gewöhnliche Männer, deren >znwr- essen sich darauf konzentrierten, für Weib und llamille zu sorgen, so gut es ging; höchst, einfache Männer ohne besondere Intelligenz, deren politisches Glaubenbewnntniv oar- auf hinauslief, daß sie möglichst in Ruhe gelapen >ein wollten. Ihren Frieden wollten sie haben. So wurden sw Zu Puppell Paschkins, diese einfachen Männer . . . . Lange Zeit lebte Stepan Jline lir Frieden, bis em bos Hafter Zufall den Frieden störte. , Nach längen: Suchen hatte Paschnn einen dritten, fehlerlosen Rappen gesunden, so daß sein Rappendreigespann nuir vollständig rvar, und es war seine Wonne, Mit der Troika wie ein Sturmwind durch Irkutsk zu wirbeln; sausend, jagend, in wildem Galopp; mit einem Kosaken als Kutscher, der fuhr wie ein Wahnsinniger und sich vor Tod und Teufe! nicht fürchtete — mit Vollblutrappen, deren Nüsterst flammten und deren Augen glühten rn der Aufregung dm; tollen Fahrt. Paschkin selbst saß immer regungslos ml Schlitten, still, grilnmig, scharf beobachtend. Alt und jung machten sich aus dem Staube, wenn die Troika herangejagt kam, und andere Fahrzeuge suchten schleunigst einen schützenden Ne- Auf solch einer Fahrt verlor eines Tages das linke Handpferd der Troika ein Hufeisen, und Paschkins scharfe OyEst hörten, lischt weit weg, klingende Schmiedehämmer. Er fahl dem Kosaken, nach jener Achtung hin zu fahren, und nach wenigen Minuten hielt die Troika des GouvernEs vor der Jlineschen Schmiede. So geräuschlos trat PascmM ein, daß Stepan ihn nicht kommen hörte. Er war eben dabei, einen seiner Gesellen abzukanzeln: „Solche Arbeit können wir hier ncht gebrauchet Michael Alexandrowitsch!" schalt er. „Wir liefern untzm Kunden nur allerbeste Schmiedearbeit, licht mehr und Nicht weniger. Jedes Stück muß tadellos fein. Das merke di^ , Michael. Du bist noch nicht lange in meiner Schmiede, es ist nun an der Zeit, daß du dch an merne Art gewö Tust du es nicht, mein Freund, fo fliegst du! Mit Schn arbeit kann ch nchts anfangen. Ein zweitesmal verchwE ich keine Worte an dch! Wirf dies wieder ms Feuer urch. schmiede es noch einmal — so, wie es sich gehört! ^ „Ein Mann nach meinem Herzen!" dachte Paschkin bet sich und trat näher. , r , , Sobald Stepan ihn bemerkte, verschanzte er sch hinter der Maske eines blöden Lächelns. Aber es war zu spät . . . Ein Hufeisen für den linken Hinterfuß des Handpferdes!"" befahl Paschkin. „Mach du es selbst!" , Da ahnte Stepan, daß die Zellen geruhigen Friedens für ihn vorüber waren. ,. , 0 .. Und )vo hast du dch während all die,er Zeit versteckt gehalten, Jline?" fragte Paschkin, der dem jungen Schmied bei der Arbeit zusah. ^ - „Ich bin immer hier in der Schmiede gewesen. Bei meiner Arbeit, Exzellenz," antwortete Stepan und schwang den Hammer, daß gewaltige Funkengarben hervorspruhten. „Erinnerst dir dich an den Rappen,hwr? „ Es ist einer der beiden von 'L-elemsmsk, Exzellenz. "Ganz richtig. War ein famoses Geschäft! Und es geyt dir gut, Stepan Jwanowitsch?" f „Ich arbeite schwer, Exzellenz, und habe mein Aus- ^OTTtlttCTt ^ ‘ „Hm. Auf einen Teil von deiner Zeit muß ich voir nun ari Beschlag legen, Jlme. Nteine Räte taugen nchts. Lund lauter Dummköpse. Ich braiche frisches Blut rm Rat mm Zeit zu Zeit, mtb es scheint mir, als wärest du der rechte Mann für mich, Stepan Jwanowitsch. Ich ernenne dich zum Mitglied meines Rates. Du wirst morgen schon an der Sitzung teilnehmen." v A Stepan Jlrne verbeugte sch. 270 Als Paschkin davongewirbelt war in seinem Dreigespann, ging der Schmied schweren Herzens hinüber ins Haus zu seiner Frau. Katia ahnte, was geschehen war, noch ehe er ein Mort sagte. Sie hatte die Troua des Gouver- neurs an der Schmiede Vorfahren sehen - - . _ . , Mbl" rief sie. „Paschkins Kommen m die Schmiede bedeutete sicherlich nichts Gutes!" und ihre Stimme zitterte „Er berief mich in feinen Rat," berichtete Stepanmit gerunzelter Stirne, während die kleine Katinka auf ferne Kme kletterte und sich sehr wunderte, daß der Vater ihre Küsse und ihr Liebkosen oiesmal gar nicht beachtete. „Ich wünschte, er hätte es nicht getan. Es ist kein Amt für einen ehrlichen Mann." „Mein Gott!" jammerte Katia. , Stepan grübelte wortlos vor sich Im. „Du wirst eben sehr vorsichtig fern, sagte sie trostend, obgleich eine unbeschreibliche Angst ihr das Herz zusammen- „Ja!" antwortete er ruhig. „Um deinetwillen urld um Katinkas willen werde ich gefügig sein und Paschkin gehorchen, wie ein Hund seinem Herrn gehorcht, aber es ist traurig, daß ein ehrlicher Mann solch eine Rolle spielen muß. „Du armer Mann —" flüsterte Katia. „ Und dann packte sie die Wut. „Jeden Morgen und reden Abend will ich beten," schrie sie leidenschaftlich, „daß Paschkin stirbt. Und denke du immer an uns, Stepan. Laß dir seine Ungerechtigkeiten gefallen und hüte deine Zunge um unseretwillen. Tue du, was immer er will, aus daß unser Glück nicht in Scherben gehe, mein lieber Mann! „Ja. Aber ich fürchte, du wirst bald einen Mann haben, Katia, der das Sprechen ganz und gar verlernt hat. Es ist nicht leicht, zu schweigen, wenn man zu Dingen ia sagen >ou, die man nie und nimmer billigen kann." „ „Denke an dein Kind und an mich. Du stürzest uns alle ins Verderben, wenn du dich Paschkin nicht fügst, und nutzest keinem einzigen Menschen damit, denn über dich hinweg geschieht dennoch, was Paschkin will." 8. Der junge Schmied wird nach Wersinsk ge- sandt und Gouverneur Paschkin lacht grimmig ü b e r e i n e s o n d e r b a r e I d e e. So war Stepan Jline nun ein Mitglied des Gouvernementsrates. Schwere Gefahren lagen m diesem Ehrenamt für ihn. Seinem Vater schon war es sauer genug geworden, den Mund zu halten. Stepan siel dies noch viel schwerer, denn er war jung, und das Blut floß ihm noch heiß m den Adern. Seine ganze Willenskraft mußte er , ausbieten und immer wieder zähnknirschend an Weib und Kiird oenkeii, um nicht mit der Faust aus den grünen Tisch zu schlagen und ein einzigesmal wenigstens dem Gouverneur seme ehrliche Mannesmeinung zu sagen über diese Narrenkomödie von Rastversammlung! Doch er lernte es, mit steifem, unbeweglichem Gesicht dazusitzen, während es m seinem Innern lobte, und sich aus die Zunge zu beißen, wäyrend er doch am liebsten seine Wut hinausgebrüllt hatte in alle Welt. Sein Amt lastete auf ihm wie eine fast unerträgliche Burve; er ertappte sich darauf, daß er zusammenschrak wie ein geprügelter Himd, wenn Paschkin mit seiner schürfen Kommando stimme im Rat zu sprÄeii begann. Er bildete sich ein, em Feigling, zu sein, und verlor Tag aus Tag mehr an Selbstachtung, mnertzch an seinen Ketten zerrend in ohnmächtigem Zorn. Er wäre Verrückt geworden, hätte er sich« nicht immer wieder gesagt, er müsse so handeln uni Kattas und der kleinen Katmka. willen. So manchmal stand er in seiner Schmiede am Amboß und ließ in blinder Wut den Hammer krachend aus das weißglühende Metall niedersausen, sich einbildend, es sei Paschkin, der da unter seiner Faust auf dem Amboß liege und dessen Schädel die furchtbaren Schläge zerschmetterten— bis ihn die erschrockenen Gesichter seiner Gesellen m die Wirklichkeit zurückriefen. In wenigen Monaten war aus dem glücklichen jungen Schmied ein verbitterter Mann geworden, der in steter Unruhe und Unzufriedenheit lebte. Katia war vielleicht noch unglücklicher als er. Tag und Nacht verließ die Angst sie nicht, Stepan könnte durch ein unbedachtes Wort Paschkins Zorn erregen und sich und die Seinen unglücklich machen, und westn er zu den Sitzungen gehen mußte, saß sie oft stundenlang regungslos im ^tuhl und wartete auf seine Heimkehr, zitternd vor Angst wie Espenlaub. Immer wieder bat sie ihn, vorsichtig zu sem und zu sMvei- gen, obgleich sie das Unwürdige dieses Handelns so schwer empfand wie er. Dann und wann erzählte er ihr, wie es in den Ratssitzungen zuging, und auch von anderen hörte sie viel darüber, genug, um zu verstehen, welche Bürde ihr Mann trug. So war sie zärtlich; zu ihm wie in den ersten Tagen junger Ehe, und zeigte ihm ihren Stolz auf ihn in tausend kleinen Dingen, damit er sich in seinem Hause wenigstens als ganzer Mann fühle. Zwölf Monate lang ging alles gut. (Fortsetzung folgt.) Zoimi Mohn Heimfahrt. Bon Kurt Küchler. (Fortsetzung.) Eine halbe Stunde später gingen die Männer dnvchst finstere Gassen zu den Docks hinab. Kein Licht brannte rn den Straßen. Ueber den Stadtvierteln an der 'Themse, über der City) und den breiten Straßen, in denen sich dre Theater, dre Konzerthallei :mb die großen Hotels drängen, über allen Vororten lag dre Finsternis wie ein schwarzes, schützendes Tuch. London, baä rrestw- hafte, stolze London, verkroch sich. London, d^, fiebernde Hrrrr der äZelt, war in Angst vor den deutschen Luftschrffen. Polizisten standen überall und musterten reden Trupp Arberter, der vorüberkam. So oft einer stehen blieb, um Ich dre Pstrw anÄnzünden oder um rnit einen: ein Wort insgeheim zu spvechLN, tönte es von irgendeiner Ecke her oder kanr.es laut und vefehmrd ckus dem sch varzen Sch'lund irgendeines Torwegs: Tann machten die Männer, daß sie weiter kamen; milder Polizeigewalt ist nicht zu, spaßen, wenn das Land im Kriege lregt. „WaS hat der Tick mit mir vorgehabt? fragte ezohn Fox euren Arbeitskollegen, erneu alten, weißbärtigen Schottländer, mrt oem er ein Stück vorauf war. Ter Schottländer grinste. . ^ . ^. a „Weißt du nicht, mein Bursche," sagte er, „daß der rote Tick für jeden Soldaten, den er inr Werbebureau rn der Bakev- street für des Königs Majestät abliefert, ein rundes, gutes Pkmid bekommt?" er Schottländer wiegte den Kopf Mischen den SckMltern mch nur verstehen; dann kann man aus diesem ftrmjosqn Krieg einen ganzen Haufen Kapital schlagen. JeM kriegen wir alten Leute für die Stunde Tockarbert erneu Schilling und seckB Pence«). Wenn wir ein wenig ansbegchren. wird- rnan Uns zwei Schillings) die Stunde geben. Nebenbei wirbt man dem König Soldaten fürs Heer. Ter Dick versteht die Sache! Herrker! Tie Leute, die diesem Krieg gewachst haben, können sich ihn was kosten lassen!" ... . Während dieser lehrreichen Ansernandersetzung war der alte Schottländer stehen geblieben. Aus seinem wei gbärtrgen, zersnrcksten Gesicht lag ein breites, gaunerisches Grinsen. ,Pfui Teufel!" sagte John Fox ganz leise vor sich hm. Was war dieser rote.Tick anders als ein Henkersknecht, der mpi einen schmutzigen t Lappen Geld einen Landsmann zur ^«stachtbaNk schleppte! Und er stellte sich das freche, herausfordernde Gesicht dea Geschäftemachers Tick vor, und ihm war, als schaute er dem ganzen' England in baß verzerrt^ gierig rechnende, unersättlich hungrige Gesicht. . . dem gewaltigen England, das aller Welt so gelassen und stolz auftvnmpfte und eineni hergelaufenen Burschen! zwanzig Schilling für jeden Soldaten zahlte, den er für das Soldheer ernschacherte. Urid John Fox dachte an Deutschland, wy ein schönes, auf den Schlachtfeldern wunderbar verMntes Volk heldenhaft für seine Freiheit kämpfte. . . aber er hütete sich, epvas von seinen Gedanken laut Warden zu lassen. . ,Go on!" tönte aus einem dunklen Hohlweg dre stimmte eines PolrzistM. Und John Fox und der Schottländer setzten, sich in Trab. Tie „Gloucester Castle", ein gran angestrichener, großer Dampfer der Londoner Union-Castle-Linie, lag vor dem mäastrgen Schuppen 17 der Towerdocks. Aöan war lleißig dabei, die Ladung zn löschen. Tie hochragenden, eisernen Kräne knirschten m den! Gelenken, oben im Triebwerk knarrten und rollten die Räder, Ketten rasselten in die Tiefe der Schifssbänche und hoben ganze Bündel von Kisten und Säcken ans der Finsternis. Schwitzende Männer rannten über die Laufplanken und trugen Fässer rn dre langgestreckten Lagerhäuser. Bor der ftemcmen Flnßvanrpe lag Lchrff neben Lchrfs, brs hin Äu der Stelle, wo sich die riesenhafte Towerbrücke mit ihren gewaltigen Türmen und kühn geschwungenen Bogen schattenhaft aus dem Dunkel der Nacht löste. Breit und dunkel strömte drö Themse, kern Licht schimmerte auf dem Wasser; auch hier löschte die Angst vor den deutschen Luftschiffen die Lampen «ttf den Brücken und aus den.Schiffen. Nur die Docks waren, der Nack)^ Arbeit wegen, erleuchtet, aber so schwach, daß sich die Arbeit fast rm Dunkeln voMog. Die ivenigm elektrischen Bogenlampmr bramij-t ^ terr ^ Mtrr großen' BleMchirmen, so daß kern Fünkchen Licht M 271 dis Finsternis stieg, die schwer und breiig Wer der Themse und Hven Häfen, las. John Fox schaffte mit vielen andern ans der „Gloucester Castle" Meter der Aufficht des Vorarbeiters Tick. Sie . trugen Säcke über die Laufplankc, einer hinter dem andern her, eine^un- Mlerbroichpu« -Reihe. Sechs Minuten brauchten sie, um den Sack aus der Tiefe herausznholen, ihn im Sichuppen abzuwerfen urrdj wieder in den Schiffsbauch zurückzUkchren. Niemals war bem jungen John Fox die Arbeit so schmer- gefallen wie in dieser Nacht. .— Weist der Teufel ... er mußte immer an Teutschlalid denken . . . an die Schlachten, die es überall im Westen und im Osten schlug ... an die großen Zeitungen. Londons, die nach mvnate- bangem Siegesgeschrei wid-ertvillig zngestanden, daß diese Tentschen gewaltige :md -erfolgreiche Anstrengungen machten, sich gegen eine Welt von Feinden zu behaupten. Er kam nickch los von dieser Vorsiel lang, und einmal, er stand gerade tief unten im matt erleuchteten! Schiffsbauch und griff über die Schultern hinweg, nach einem Sack, nm ihn auszubürden, hatte er sogar eine flüchtige Sekunde lang! das träumerische, merkwürdig erregende Gefühl, weit lveg v-on Londml zu sein. Er war .. . verrückt war das .... er war mitten ans einem brüllenden Schlachtfeld, — aber nicht in den! Reihen der Engländer, sondern an der Spitze einer Kolonne deutscher Soldaten, die mit glühendem Zorn gegen eine englische Stellung rannten ... Ta spürte er einen Stoß. VmNnörtÄ mp-tn Es war i^ick, der Vorarbeiter, der ihn angest^osten hatte. „Holla hupp!" , ^ Tier' Sack lag auf dem Rücken. Geduckt unter der Zentnerlast schritt John Fox, noch immer wie im Traum, halb nachtwandlerisch, die eiserne Stiege hinauf, ging über das Teck, mechanisch hintey denr Vordermann her, betrat die leise schwankende LanfplanW. urrter der das Wasser dunkel schimmernd gegen Schiffswand und Kainmuer gluckste. Mit einemmal stockte die Kette der Lastträger. Was war geschehen? Ta vorn, aus dem Kai, blieben die Männer stehen und lugten und horchten, die fdQiit) i eceit Säcke auf dem Rücken haltend-, zum schwarzen Himmel hmauf. Herrgott . . . uns war das? Hundert, fünfhundert Augen schallten mit einemmal verstört zum Hrmmel hicraus . . . ein Sack viel dumpf zu Boden und noch einer. . . ein merkwürdiges, ferrres Donnern, kam aus dey dunklen Höhe . . . nicht'wie der Hall eines vorüberrollenden Ge- witterdonn-ers, sondern »es war ein drohend .anschwellerrdes, nie gehörtes Brausen und Knattern . . . unheimlich, unbegreifbar .. tvie ein Schicksal, das aus der Unendlichkeit des schlvarz verhangenejn Wdltenrairmes do'.mernd heran rollt . . . Mit einem Male brach, nicht weit von der Tow-ersestuug, ein furchtbarer Knall und ei:re weißlodernd'e Flamme aus der Erde. Die Feuerfahne flackerte hoch hinauf in die Finsternis, uW wie eine Erfcheicrung von unheimlichjer Tentlichlkeit erschien sekuind-enlang ein schwach leuchtender, langgestreckter Körper, der hoch oben durch die Lust schwamm. Tann war wieder altes schwarz, nur das Knattern und Prasseln war noch -da und das Fauchen einer Feuers- brunst, die sich drüben, ein paar hundert Meter unterhalb des Towers, rasch entwickelte. . Aus den Tocks v-on London drängten sich die Menichen aufeinander. starrten fassungslos zmn Himmel, und v'on vielen Lippen tönte Wald der schreckliche Schrei: „Zeppelin! Zeppelin! Zeppelin!" _ f , Polizisten sprangen plötzlich aus allen mogttchen Wrnkem, Rchetierpistolen in der Hand; Alarmsignale schrillten, der T-ock- meister rannte zu einem Apparat und rist in fieberhafter Aufregung- den blanken Hebel Herum; eine Sekunde später lärmten im Hanse der Admiralität, im Kriegsanrt Md .auf allen großen Polizei- statimcen Londons die schrillen elektrischen Glocken; „Zeppeliue über der Stadt!!" , . Inzwischen brach es Wer die Docks herein w« ern Gewitter. Feuer, in eiserne Kugeln eingesperrt, sank ans die Schuppen und aus die Wersteri. Und London, das in bangem Schlaf schwer und Unruhig träumende Ungeheuer, dessen Gehirn diesen Krieg geboren halle, schlug entsetzt, jäh anfgeschreckt, die Augen auf. Aus den Tüchern auf dem linken Ufer der Thenrse sprangen die röten und weißglühenden Feuerfahnen. Wo eine Bombe platzte . . bald hier, bald dort, als ritten hundert feuerspeiende Teufel brüllend duräHdie Finsternis über den Tocks . . . stob der braune, slammendurchlohte Dampf zum Himmel. Manchmal wurde iin Widerschein einer Feuersäule der wunderbar geformte, schönleuch- lende Leib des deutschen Luftschiffes sichtbar. Wie eine Bildsäule stand der junge John Fox . mitten in der Aufregung. Er starrte mit heißen Llugen auf die Stelle, wo er in der zerberstenden Finsternis den deutschen Luftkreuzer gesehen hatte. Das Blut klopfte ihm hart gegen die Schläfen.... das Herz in der Brust tat seltsam weh . . . und doch war in ihm eilt unnennbar schönes Gefühl. Tie Deutschen! Herrgott, die Deutschen! Schließlich konnte er sich nicht länger hatten. Er sprang mrf den Sack, der ihm wie vielen anderer von den Schultemj gefallen war, Md als im .Widerschein der- FSWrsbrunst das maje^- statisch dahinglettende Schiff noch einmal sichtbar wurde, streckt« er der herrlichen Erscheinung die Arme Kntgegei: und schrie iw belnd ans voller Kehle: „Hürva! Hurra! Hurra! I" _ Im selben Augenblick griffen zwei eiserne Fäust.e rrach ferner oacke. John Fox fühlte fi-ch emvörgezerrl . . er erwachte jäh aus der träumerischen Verzückung, sah einen baumlangen Kerk vor sich und. schaute in das grimmig erboste Gesicht -des roten Tick, der ihn heftig schüttelte und ihn wie besessen anschrie, mit einer Stimm'e, die sich heiser nberschlug. „Hab' ich dich! . . . Hab' ich dich endlich! . . . Tu Spion ... du Hunds göm-ein er Spion!!" * Es war schon beinabe Morgen, als John Fox atemlos in seiner Wohnung ankam, -me im fünften Stockwerk eines finsteren Hinterhauses der Treckbnru-Street lag. » Eine kleine Weile blieb er stehen, an den Türpfosten gelehnt, um Atem zu holen. Er war zu Haufe, aber dieses zu Hause erfreute ihn nicht. Toch fühlte er sich in diesem Stadtviertell wo hunderttausend naineulvfe Mensckchn Men Schslupstvinkel haben, am sichersten. Tie elende Einrichtung des' Zimmers bestand ans einem halb, verrosteten Eisenbett mit rotbMten Kissen, einem krumnt- beinigen Tisch und einem wackligen Sirchll Auf einer armseliger, aus rohen Kistenbrettern zusammengenagelten Kommode stand ein verbeultes, blechernes Waschgeschirr. Ter einzige Wandschmuck war ein sch-ilechtes Oeldruckbilduis König Eduards des! Siebenten. Sanft und heuchlerisch glänzten Aber den dicken Backenwillsten die kleinen Aeuglein. Eine halbe Minute stand.John Fox ausatmerrd an der TW dann lief er zum Fenster und sah das glanzlose Licht des früher Mvrgens, das hinter dem Dächjermeer von Whitechüpel, dein ärmsten und verrufensten Stadtteil .Londons, dunstig aufstieg. Vorsichtig bercgte sich John aus dem Fenster und horchte mit angchrcktenem Atem. JNr Hof war alleS st!M. Jeden Augenblick glaubte John die lange Gestalt des' roten Tick drüber: aus der Finsternis des Torwegs auftauchjen zu sehen; aber es kan: nienumd Er war also in Sicherheit. IN Sichierheit? Ach. . . auf wie lange! Ter rote Dick hatte ihn mitter: im Krachten der deutsckM Bomben und int lodernden Schein der Feuersbrünste erkannt. Ter wußte nun, daß er kein Engländer war, sondern ein guter Deutscher, daß er 'nicht John Fox hieß, sondern . . . nein, das wußte der rote Tick ans keinen Fall, daß John Fox, der Dockarbeiter, in Wirklichkeit' der Kaufmann JvnM Mohr aus Hamburg war. Aber gleichviel, er war entdeckt uW in Gefahr, als deutschjer Spion ergriffen Md kurzerhand an der meterdickeu, mlt'ent Mauer des Towers erschossen oder zum miridesten in irgend- kines der schrecklichen Konzentrationslager geschleppt zN welchen, von denen man unter der Hand so böse Tinge hörte. Allmählich ivuche Jonni Mohr, genanNL John Fox, rin wenig ruhiger. Er holte sein Köfferchen aus dem WinkÄ und kramte unter den Papieren, die darin waren. Ta tvar ein Geburtsschein ans den Namen John Henry Fox ans Birmingham; da war ein Abmeldeschein aus Chesterff-Ad, b-er war sauber von der Behörde abgestenrpelt und lautete auf den Namen Jvh-: Henry Fox, verzogen nach London. Und da war schließlich das Glanzstück dieser Aanmllung von Papieren, ein PolizeizeUgnis aus Manchjester, in dem zu lesen stand, daß sich der Arbeiter John Henry Fox aus Birmingham, 27 Jahre alt, blond, blauäugig, schlank während seines. Aufenthaltes in Manchester einwandfrei betragen habe und niemals mit der Polizei in Streit -gekommen sei. Jonni Mohr aus Hamburg mußte laut lache::, als er daran dachte, aus welche Weise er zu- diesen hWschen Papierei: gekommen war. Es war ad# Tage nach Kriegsausbruch gewesen. Die- stöckenglische Firma Charles Westevsield and Dons hatte den jungen Tenffchjen, der fünf Jahve in ihrem Kontor m der Bankstreet gearbeitet hatte, glattweg aufs Pflaster, gesetzt. Da stand Jonni Mohr mit seinen sechs Pfund in der Tasche mitten im tobenden.Wirbel der City, ohne Hoffnung auf eine neu« Stellung, ohne Hoffnung, nach Teutschlarrd zu kommmr, ohne Hoffnung, ans der Heimat, wo nur noch die alte Mutter in dürftigen Verhältnissen lebte, Geld zu b-ekonrmen. Was tun? Trübselig fchienderte er durch! .die S-traßm der Ctty, wo man in allen Kontoren, in allen S-eisehäusern und Bars, auf der Börse und in den kühlen Marmor Hallen der Bank vw England die Anssichchen dieses Krieges berechnete, wo schon nmchttge Plakate an den Mauern des Mansion Hauses die jungen Leute Englands zmn Eintritt in das Heer des Königs' aufforöerten. Jonni Mohr machte, daß er aus der aufgeregten City in stillere Gegenden Jü einer Bar setzte er sich hinter !einem Glase Wer fest, stützte den blonde:: Kvipf in die Hände Md schaute nachdenklich in das.schwarze Bier. % 272 * Plötzlich saß der Wirt neben ihuc und halte die Hand auf seiner Schulter. Eine fette Stimme fragte fanit: Ganz besangen in seiner tcüoseligen Grünerer rrrckte Mohr lnn gleich erschrocken aufzusahreu Himmel oerrgo.r. .. würde ntln ein Policemanb) erscheinen, ihn beim Kragen fasten und ins nächste Polizeibureau schleppen? " i) Ter inneren Stadt. 2 ) Weitergehen! *) 1,50 Jgarf. 4 ) 2 Mark. 5 ) Amtswohnung des Londmrer Bürgermeisters., 6 ) Schutzutami, (Fortsetzung solgl.) Der tmll ebles. Bon Rudolf Dietz. ßlch, was wor des doch' e Juwel, Wann ich koom zum Kinnerdru'tvel, Bei mei' lmrdliche Verwandte, .Wie mer noch die^ Friede kannte. Schnauzer, der beinr Tor gelege, Koom.gchippt mer früh ent« „Willkumm, willkumm!" rtef der Vetter» Ult die Bas, die wor noch netter. Bahl hmm.se mich dndgedrtckt. Un des Fritzche ries beglickt: „Der bringt ebbes! Un bein Tisch mußt ich mich setze, Un met de Verwandte schwetze, Un die Bas Hot uffgedroge, Teß die Platt sich Hot geooge, Un die Kam, die dahte nasche, Schotelad aus meine Tasche, Pftsserniß und Ubbelsine Tutzendweis — ich sage Ihne, 's Fritzsche, des ist bahl verblaßt Un Hot zwischedorch geschrnatzt: „Der b r o och- t ebbes V Jetzt, ach Gott, tvann ich mol kruntnie. Ach wie roerd mer uffgenumme; Kaum, deß mich die Kiwi erblicke, Duhn se hamlich sich verdrrcke Und der Schuft, der Hofhund Schnauze, Bellt kaan frühe Willkunu rganzer, Hot sich in die Eck verkröche, Packt mit alle Zäh!' fern Knoche, Guckt mich gifttg aa' un frwcti, Und die Katz schiebt ab und nwrrt. „Ter will ebbes!" 's Bäsch' buht sein Schritt hi'lenke, Wu die Wärscht und Schmke henke, Zwaamol duht's de Sehlissel drehe, Un ans hamlich Plätzche lehe Un der Vetter schwätzt von: Wetter, Alles abgeliwwiert hätt' er, Alles abgeliwWert, leider — — Und ich schleich' mich Widder Ibetder, Un mei' Schokeladefritz Mackä om Tor de gude Witz: . ^ „Ter wollt ebbes!" (Aus der „Jugend.) — J'aecüse. Zwei Jahre französischer Kriegsgefangenschaft vonTrMax Brausewetter. Verlag Bruno Casstrer, Berlin, rvÄwet Zäbre tue bär- ftmfwfcR, itm Im Völker nicht nrehr in Waffen^ Verhetzt einander gegen über stehen, und dann möge der impartensche, ehrliche urteiler sehen, uw die größere Barbarei war, bei uns den Bar- baren, oder drüben bei der „grande Nation", den .„Bortämpfenß ür Recht und Meistchlichkeit." ut. — !Leipziger Jlküftrierte Zeitung. Mr die Schaffung eines deutschen Propaganda-Ministeriums Kur BerbeZe- rung iinserer politischen SteUuNg im Auslands tritt tu der neuesten Nummer 3920 der Leipziger „Illustrierten Zeitung ' ^ _ --- ' - ■“ ' ich I. I." Weber)"deren Direktor'H'einrich^ Pfeiffer in einem Artikä ein. lieber unsere wichtigsten iötahenngs- und Genußmittel, nue Kattosseln, Kaffee, Tabak, Zucker >mtd ihr Bekanntsem m Mittels europa, das kaum mehr (als 150 bis 200 Jal)'.a beträgt, plauoertz fesselnd Tr. L. Reinhardt. «Dem 700jährigen Ltadtlubiläum Straw! bings ist ein hübsch 'illustrierter Beitrag gewidmet, ein anderer, ebenfalls illustrativ reich ausgestatteter, 'dem verstorbenen Hauer Hugo Cauer. „Wie'der österreichiiche Kaiser erzogen wurde verrät Tr. Ludwig Karell in einer mit zahlreichen JugendbUd^ uissen ^geschniückten Schilderung. Ein Rekonstruktion des ^urms von Babylwi ans Grund der neateftm Ausgrabungsrrgrbn pse, über die Professor Koldeivep berichtet, kann aus allgemeines Ine stresse rechnen. UnAer dem biMichen Teil Verdienen die Zerchnung von der Traue rseier für Genera l seldmarschall von Eiämorn m Berlin von Walther Hammer, die hochbünstlerischeN Zetchnungeni a!us Montenegro von Haupttnann Lenard, das farbig tmedere 'S, ist eine Äuklageschrift gegen die tzmMiM, Mttton als Kultinwolk entstanden, eine,Anklage, ime sre scharfer ünd niAurschnietternder nicht ausgeffotzen 'werden lonnte. ^r Bersasser ergcht sich nicht etwa in BeschinhHungen, gegen!, ferne Weiniaer fönderii er schildert nur ganz emsach, m schlichten echt kerndeutsches Gefühl verratenden Worten die Tatsachen aus seiner Leidens'zeit als Gesangerter. Aber gerade die nackte Daw nelkung die so gar keulen Anspruch aus Vergeltung macht, zeigt erst deutlich, wie entsetzlich die menschenunwürdige Quälerei tvar. Dve Zornröte toird dem Leser iits Gesicht steigen, wenn er liest Ms welch bestialische Ajrt die angeborene Roheit,der Fraitzosens Lei Osfiziererl und Aerztert zuin Ausbruch^kam, ime bodenlos der H'aß ist gegen alles tvas deutsch heißt, selbst der Träger des Menser Kreuzes tvurde von den Wirkungeil dieses alle Rechw und Mickten der Menschlichkeit niedert re lenden Hasses nt«A v'er,cyont. ßDer Mund des Auklägers ist verschlossen für immer. Dr Brause- Wetter ist deir Martern der Gefangenschaft erlegen 9lhcr sem Tagebuch, das hier in diesem Buche vorliegt, gibt beredtes Zeugnis. Mese Anklage wird und darf nicht verstum'mlen. Es nnrd der Tag und Tiflis .besondere Hervorhebung. ^ ^ „ — Künstlerfrühling. Roman von Karl Kobalp Amal-^ thea-iVerlag, Leipzig. Nach all den Erzählungen und ^christep von den Leiden Und Stürmen des Weltkrieges, endlich einmal ein zeitloses erfrischendes Buch voll Jügend und, Sonne, em wundersames Frühliugsbuich. eirthaltend eiue ergreifende Lcebesi geschichte eines jungen Künstlers, nmrauscht von der Hellen Luhon^ heit und Anmut der österreichischen Landschaft. Es. ttt das ewig« Lied von der Liebe und dem Frühling, toie es hier von etnems echten Dich-ter gesungen wivd. Greßener Httttsfrauen-Verein. Köchnnwcisungen. Gefüllter Kohl. Ein Mrsing oder Weißkraut tvird abgeblättert, daß die Blacher möglichst ganz bleiben, dann ebgebrüht. Graupen Iverden in der üblichm Weise vorbereitet und ausgequollen. ■»-vt 14- Y/vv-y a O rvS.fV»* rtOttt rfeftf fr\ ftP VMT f/YTt I. Schluß macht. Hat matt mich Pilze, so gibt man diese ge hach da- zwischeii. Matt nimmt die Serviette Mi den Zipfeln zusammen und kocht den Serviettenkloß lVa bis 2 Stunden, um ihn mit pikanter Soße, aus dem Kochioasser hergestellt, zu reichen.. Pilz p sann e. Man quellt etwas Grieß, oder Grütze mit Wasser dick aus und salzt es. Tie gut gereinigten Pilze, am besten Pfefferlinge oder Steirrpilze, werden in sch'.vach gejalzenem Wasser weich gekocht, abgetwpft und grob gehackt, dann mischt man sie, möglichst mit einem Ei und dein Grieß oder, Grützebrei, füllt die ^ Masse in eine feuerfeste, mit Fett ausgestrichene Form und läßt die Speise tnt Ofen bei mäßiger Hitze goldgelb backen. Sie wird in der Foriu aufgetvagen. Hat man keinen Ofen zum Backen Und bereitet die Speis« auf der flachen Pfarme, so stellt man diese über ileines Feuer und läßt die Masse erst? unten bräunen, woraus man sie vorsichtig, mit Hilfe eines Topfdeckels toendet, nur auch die andere Sette bräunen zu lassen. " O b st c r e in e. Zutaten: Ein Liter Buttermilch, 2 Puddttig- pulver. etwas Zucker, 1 bis 2 Pfund frisches Obst oder Kompott. Tie Buttermilch wird unter häufigem Rühvetr zum Kochen ge-, bracht, .mit Wasser ungerührtes Puddingpulver, hinein gegossen.' Nach tüchtigem Auskochen schmeckt man die Masse mtt Zucker ab und gießt sie tiber frisches oder gekochtes Obst in eine Glassckale. Man kamt die Creme mtt 1 bis 2 Eigelb abziehon und den Schnee darunter mischen, um den Geschutack noch zit versemern. Dill tunke (zu Fisch, Kartoffeln oder Nudeln.) Mmr läßt 2 Eßlöffel Mehl in Fett gelb werden, verkocht dieses mit Würfelbrühe und gibt Satz und Essig nach Belieben dazu. Kurz vor hem Anrichten gibt man sein gewiegten. Till zur Soße, der aber nicht mehr kocheii darf, da er sonst die Farbe verliert. Zahlenschrist. ß 1 23 — 1456 — 5 2 1 7 8 8 6 (SpriArvort 1 Schlüssel: 1 2 7 8 Getränk — 3 4 6 6 2 Nagetier - 1 4 8 6 2 Teil deS Gesichts — 6 7 8 6 2 unentbehrliche Flüssigkeit — 7 3 4 6 Land in Asten. (Auflösung in nächster Nuntmer.) Auflösung des Ergänzungsrätsels in voriger Nummerr Kohle, Gans Meer, Base. Storch, Tritt, Raum. Konservatorium. Schrtstleitung: nt- 9)ie,«. - Zwillmg-runddruck bet Brützl'ich-» Unw.-Buch- und St-«nbtuck-te:. R. Lange. Gtetzen.