Roman au3 Sibirien. Bon I. Oxenham. Autorisiert — Nachdruck verboten. . (Fortsetzung.) Man sagte, in fernen Adern fließe illegitimes kaiserliches Wut, und seine beispiellos rasche Karriere widerspracht dem wenigstens nicht. Mit gewaltiger Willenskraft und assolnter Skrupellosigkeit machte er seinen Weg. War er wirMch nicht ■— wie die Tataren fest glaubten — der Teufels sebbst, so war er doch sicherlich manchmal vom Teufel besessen. So hatte er eine Manie für ganz neue und schreckliche Strafen. Tataren, die sich gegen ihn empört hatten, ließ er bis zum Hals in den Steppensano eingrsben und galoppierte dann mit seinen Kosaken darüber hin, die Köpfe zertrampelnd. Manchmal wandte er auch das umgekehrte Verfahren an Und ließ sie mit den Köpfen nach unten eürgraben; denn die schrecklichen Beine, die aus dem Saude ragten, schienen ihm eine nachdrückliche Warnung für andere Uebeltäter zu sein. Die Anforderungen, die ex persönlich an das Leben stellte, waren primitiv: Wein, Pferde, Weiber — in genau dieser Reihenfolge. Störte ihn etwas oder jemand bei diesen bescheidenen Veranügnugeu, so wurde das Etwas oder der Jemand zertrampelt. Als die Männer von Irkutsk hörten, daß Paschkin käme, da packte sie die Angst. Einige wenige, und das waren die Klugen, packten schleunigst ihre sieben Sachen zusammen jlinfc) zogen weiter nach Norden in die Wildnis. Paschkin kam und regierte. Die Faust des neuen Herrn hielt die Zügel stramm und vergaß vor allem die Peitsche nicht. Paschkms Macht war absolut, denn Petersburg und der Zar waren sehr weit weg, der neue Gouverneur aber an Ort und Stelle, und sein Wort war Gesetz. Darüber gab sich schon noid> einem Monat fern Mensch in der Provinz einer Täuschung hin. - „Ein Teufel ist dieser Paschkin," sagte man auch hier, aber leise und vorsichtig. Neue Steuern wurden auferlegt und der Tribut nicht tnfur prompt, sondern sogar verfrüht nach St. Petersburg gesandt. Mucksen durfte sich niemand. Zuerst schnappten dre Männer von Irkutsk förmlich nach Lust vor Staunen und Entsetzen, spürten die Peitsche empfindlich, und schwiegen dann für immer ... Unter Dolgonrow war es Iwan Jline ausgezeichnet gegangen. Langsam überwandten sein Weib und er die Sehnsucht nach dem alten Heim in Kasan. Als Paschkin kam und regierte, wurde der alte Jline schweigsamer und vorsichtiger denn je, lebte bescheidener, als es notwendig gewesen wäre, >und trug seinen Teil an der Bürde der neuen Steuern, ohne eine Miene zu verziehen. Dmmn jedoch war der alte Schmied Nicht; Illusionen gab er sich nicht hin. Paschkin war eine fortwährende Drohung, das wußte er, eine Gefahr, der man mit allen Mitteln der Klugheit aus dem Wege gehen muhte — Nur ein Narr stellt sich entern Blitze in den Wog! Bon allem Anfang beschloß der Schmied, bis auf das i-Tüpsel- chen alles zu trm, was Paschkin je verlangen würde. Auch die verrückteste Forderung wollte er erfüllen; gegen ihn sollte der Gouverneur keine Handhabe haben — er war zu alt, um noch einmal verschickt zu werden. Go still wollw er leben, daß der neue Herr gar nicht auf ihn aufmerksam werden konilte. Wer er kannte Paschkin nicht! Der Gouverneur, der zweifellos ein administratives Talent war, studierte vor allem die Männer, mit denen er es in Irkutsk zu tun. fyütte. Binnen zwei Tagen war er .ganz zu Hause in der Liste der Einwohner seines Regierungssitzes. und in seinem unfehlbaren Gedächtnis war eingeprägt, was ihm wichtig schien bei einem jeden. ' Kaum war eine Woche vergangen, als sein Tarantaß Mir Schmiede von Iwan Jline hinwirbelte und irr einer Wolke von Staub mit jähem Ruck hielt. Jline, der Schmied, trat barhäuptig aus der Türe, klopfenden Herzens, aber mit einem Gesicht, in dem kein Muskel zuckte. „Du bist Iwan Jwanowitsch Jline?" fragte die Stimme des Gewaltigen, und dabei bohrten sich Puschkins schwarze Augen in ihn hinein. ' „Zu Befehl, Exzellenz." „Du bist ehrlich, fleißig, still, so sagt man, und bekümmerst dich nur um deine Arbeit? Zwölf Jahre int Land?" Jline verbeugte sich. „Weshalb kamst du hierher?" „Ich wurdeschickt, Exzellenz." „Weshalb kamst ou hierher?" „Wünschen Exzellenz der; wirklichen Grund zu imffen oder den —" „Weshalb — kamst du — hierher?" „Irkutsk brauchte Männer." „Nun, du scheinst ein Mann. Es geht dir gut?" „Jawohl, Exzellenz." , ^ . „Ich ernenne dich zum Mitglied meines Rats. Du wirst morgen schon erscheinen." , Da zitterte Jline in seinem Innern, in fernem Gericht jedoch rührte sich wieder kein Muskel. Er verbeugte sny schweigend. ^ t r „Und dies," sagte der Gouverneur mit seiner gewaltigen Stimme, fickt plötzlich nach Step cm hermndrehend, der still in einer Ecke stand, unbemerkt, wie er glaubte, „dies ist dein Sohn?" „Zu dieneti, Exzellenz." sagte Jluie, und Stepan niußte wohl oder übel aus seiner Ecke hervortreten. „Gefällt mir! Ehrlich?" Ja Exzellenz." ^ ^Ach habe einen Auftrag für ihn. Kennst btt Selem- sinsk?" fragte er Stepan. ^ '„Nur dem Namen nach, Exzellenz. Seit wrr hier ,ind, bin ich mrr in den Bergen und am See gewesen? 242 „Es Zst leicht M finden —"fünf Reisetage prnck an der Straße, auf der du kamst. Ms ich dort vorbeifuhr, sah ich Kwei Rappen auf der Steppte, fehlerlose, tieff-chwiarzje Rappen. Irkutsk wartete damals, und ich hatte keine Zeit. Dil wirst nach Selemsinsk reisen, ausfindig! machen, wdm sie gehörell, und sie mir bringen. Ich bezahle fünfhundert Rubel für das Paar. Du wirrst sagen, daß die Rappen für Puschkin sind. Morgen früh wirst du ausb'rechen; Pferde und Nahrung gibt dir die Straße. Dn wirst sagen: Ich reise für Pafchtin. Wer dir Pferde oder Nahrung verweigert, den lasse ich an seinem eigenen Hausgiebel aufhäugen. Melde dich bei mir, eine Stunde nach Sonnenaufgang," und da jagte bet Tarantaß schau dahin, verschwindend in einer Wolke von Staub. Iwan Jline sah seinen Sohn mit Mammengepreßten Lippen an, aus einem Gesicht, das gar nicht mehr ausdruckslos war. . . . Eirre Stunde nach Sonnenaufgang am nächsten Dag stand Stepan wieder vor den: GauverneNV. „Fünf Tage hin," sagte Paschkin, „einen. Tag für mr- vorhergesehenen Ansenthalt, und, sagen wir, zehn Tage zurück, denn meine Rappen mußt du schonen. Du wirst also in sechzehn Tagen zurück sein." „Ich werde mein Bestes tun, Exzellenz." „IN sechzehn Tagen wirst du zurück sein," wiederholte Paschkin stirnrnnzelud. „Und wenn die Rappen weit draußen auf der Steppe sein sollten, Exzellenz?" „Ich g>ckbe dir noch einen weiteren Tag," brummte Pasch- kin, ärgerlich, daß Stepan mit ihm p disputieren wagte. „Und ivenn Regengüsse die Straße 'unpassierbar machen sollten, Exzellenz?"'' „Du wirft in sechzehn Tagen zurück sein!" brüllte der Gouverneur niln. „Uub mit den Rappen in gutem Zustand!" Mail gab Stepan einen leichten Tarantaß, der ^ das kaiserliche Wappen anl Verschlag trug als ein Sesnm- ösflre-dich für alle Türen am Weg, drei feurige junge Pferde, Und im scharfen Galopp trat der junge Schmied die Reise an — die wichtigste seines Lebens. In bester Laune war er, denn sein Auftrag schien ihn: ein fröhliches Abenteuer, ein freies brausendes Dahin- jaaeil ajüs der großen Straße, die vor zwölf Jahren seine Weinen Witze trapp-trapp gewandelt waren. Jetzt aber galoppierte er Unter dem kaiserlichen Wappen — für den allmächtigen Paschkin . . . Wahrend das ungefüge hölzerne Fährboot den Tarantaß, den Wagen Und den Mann, langsam vonl rechten User der Angara auf das linke hinübertrug, hatte Stepan Zeit, mit seineil Pferdeil vertraut p werden, sie zärtlich streichelnd über .Hals und zitternde Nüstern; und sich zu freuen, welch ungeheuren Respekt die Leute ans denn Fährboot vor ihm hatten. Denn er verkörperte den allmächtigen Paschkin. Drüben in weiter Ferne funkelte Tunka wie ein Juwel irr Sonne und Schnee, als er aus den Darantaß Wetterte und mit lustig klingenden Glocken dahinsauste auf der Straße ben Fluß entlang. Die andern Passagiere starrten ihm nach und sagten: „Bosse-moi, er reist für Paschkin, der arme Teufel — seien wir froh, daß wir nicht in feiner Haut stecken!" Stepan iväre wohl etwas weniger stolz gewesen, hätte er dies hören können-. An dem Kloster flog er vorbei, in dem er oft gewesen war mit Vater und Mutter, und dann bog die Straße scharf ab in die Hügel hinein- in die Wälder, die vor: Farben sprühten, — von brennend roten Pappeln und flammend gelben Birken und immer gleich dunklem Immergrün unten am Boden. Blumen auch gab es hier und dort in sumpfigen Niederungen; Goldsterne und Astern, wilden Senf und Spiraeen, Glockenblumen und Vergißmeinnicht. Als Stepan dann wieder in die offene Steppe kam, lag das Land leuchtend da wie eine ungeheure Fläche lauteren Goldes mit kleinen Flecken von Weizen da und dort, der aus die Sichel harrte. Männer Und Weiber in Mau. und Rot und Braun tauchten aus dazwischen, fleißig arbeitend — die unendliche Steppe im Hintergrund, golden funkelnd in herbstlich-gelbem Schein. Um Mittag machte er irr einem Dörfchen Halt, das etwa ein Dutzend Häuser zahlen mochte, und verlangte im größten und ansehnlichsten dieser Häuser ein Pferd und ein Mittagsmahl. Er hatte sich alles ansgedacht iur Dahingaloppiere u. Nur kurze Zeit zwar hatte Paschkin ihn: bewilligt, doch ihm auch freie Hand gegeben, sich Pferde Und Hilfe zu nehmen, wo er sie fand, und ein Narr wäre er gewesen, hätte er sich der Macht nicht bedient, die das kaiserliche Wappen auf dem Tarantaß und der gefürchtete Name Paschkin ihm gaben. Er durste keine Rücksichten nehmen: Um seiner selbst und- seines Vaters willen . . : Er mußte fordern im Namen Puschkins. Die Frau machte sich sofort daran, ihm ein Mittagsmahl zu bereiten, während der Herr des .Hauses den Kbps schüttelte, als Stepan Pferde verlangte — „Hab' keine," brummte er. „Ich reise für Paschkin,' war Step ans kurze Antwort, „und ich muH Pferde haben. Kann's nicht ändern, Bruder. Wer sich weigert, wird gehängt. Sb sagte Puschkin." „Ah — ein DeUfel soll er fein, dieser Paschkin! Wer sich weigert, wird — — jawohl, du sollst die Pferde haben. Wann komnlst du zurück?" „In fünfzehn oder sechzehn Tagen." „So schnell? NU — schnelles Reiseil, wenn der Teufel kutschiert, heh?" Brummend ging der Herr des Hauses in den Stall. Die Mahlzeit war gut und die Pferde, dank der Furcht vor dem Teufel Paschkin, ausgezeichnet, so daß unser Stepan im gestreckten Galopp dahinjagen konnte, als er nach käum einer Stunde wieder ausbrach. Uub als er so dahinsegte durch die einsame Steppe und über die niedrigen, wald- umsänmten Hügel, da hallte das schrille Glockengeläut am Tarantaß weithin, als wolle es warnen: Platz da — Raum für Paschkin! Dann Und wann sanken an sumpfigen Stellen di-Mferde bis an die Knie ein und die Räder bis zu den Achsen, und wenn die Hügel gar zu steil wurden, mußten kostbare Minuten verschwendet werden; im großen und ganzen jedoch lvar die Straße gut mto die Pferde gaben ihr Bestes her. Als Stepan kurz vor Sonnenuntergang ein größeres .Dorf erreichte, batte er hnndertnndzwa.nzig Werst zurückgelegt seit Irkutsk — den fünften Weil seiner Reise. Auch hier gab man ihm gerne Nahrung und Unterkunft, aber auch hier machte der Herr des ansehnlichen Hauses ein. saures Gesicht, als Stepan Pferde verlangte. „Dieser Paschkin ist wahrhaftig ein Teufel, wie alle Leute sagen! Glaubt er denn, wjir seien aus Pferden ge* macht? Jetzt, in der Erntezeit!" schimpfte er. „TU wirst die meineil haben," begütigte Stepan. „Nu . . „Wer sich weigert, wird aufgehängt. So sagte Paschkin." „Er ist ein Teufel. Wann fährst du?" „Bei Tagesanbruch." Und während die Schatten der Nacht noch mit der Morgendämmerung kämpften aus der taunassen Steppe, jagte der Tarant«ß mit bnn kaiserlichen Wappen schon wieder vorwärts gen Westen. (Fortsetzung folgt.) Die Helden von 5 90. Vo>i Kurt Küchler. Langsam glitt das deutsche Torpedoboot anl dem' Hafen von Tsingtau ins offene Meer hinaus. Cs war kurz nach o-er! ersten, schweren Beschießung der Stadt. Tie Nacht lvar da, Dunkelheit und Nebel lagen wie Brei vor den: Bug des Schiffes. Kein Sicfjt drang nach außen. Alle Lampen waren abgedeckt, Nur tief unten im Maschinenraum und bei den Feuerlöchern brannten matt und gelb die elektrischen Birnen. In ben Heiz räumen standen die Feuertüren unter den Kösseln weit auf. Ter starke Luftzug fauchte über die weißglühende Lohie. Mein Rauch durfte sich entwickeln, kein Funke rot aus dem Schornstein spritzen. Der Feind durste nicht wissen, daß ein deutsches Torpedoboot durch das Wasser jagte. Die See ging hoch; es rauschte lind gurgelte unterm Kiel; das Wasser spritzte hoch über den Wellenbrecher hinaus; unaufi hörlich stoben schäumende Wellen, in peitschenden Regen aufgelöst, über die Bordwand und spülten quirlend über das Deck. Die Oelröcke der wachhabenden Offiziere ans dem vorderen Turm! waren triefend naß. Niemand sprach. .Nur das Rasseln des Maschinentelegraphen, das hastende Stampfen der Kolben und das Seufzen und Aechzen der niedrigen Mästen mischte sich in den drunpsen Orgelgesang des Meeres. Jmuwr rasender peitschten die Schrauben des Torpedobootes das Äste er. Klaus Fittje, der Obermatrose, stand neben, dem' blonübärtigeN piohrmeister. Es ging ben beiden Männern wie allen andern an Bord — jeder Nerv war gespannt, die Stirn brannte im Fieber, 243 das Mut NoDe hart gegen die Schläfen, Vas .Herz lag schwer wie ein Stein m der Brust. „Weißt du. was geschehen soll, Fittje?" fragte der Rohrmeister. „Wir wollen die Blockade dnrchhrechjen. weiter nichts !" ent-^i Segnete Klaus. „Weiter nichts!?" Tier Mohrmeister lachte. „Weiter nichts?! Etwas Ungeheures ist.das, wenn's gelingt, mein Jiujng! Ta draußen liegt Schiss neuen Schiff — hundert Kanonen warten auf uns — wollen sehen, ob wir durchschjlüpfen! — Da — sieh mal! her!" Er zeigte zum vorderen Turm. Klaus schaute hin. Da stand der Kommandant auf der Brücke; weit über des nasse Geländer gebeugt, spähte er in das breiige Dunkel. „Was mag hinter dieser Stirn Vorgehen?" fragte Klaus. „Nichts anderes als hinter deiner Stirn und hinter meiner." lachte der Rohrmeister. IN seinein flackernden Bart Zauste der Wind. „So einer, der hat natürlich mehr Gedan'Nen, als unser-! einer; der rechnet und kalkuliert und bestimmt. ,A>ber in allem! andern, weißt du, in dem einen großer Gedanken, da find wir allej gleich, wir Rohrmeister an den .DochedogeschjützAr, ihr Maate und Atatroseu, die ihr mit fiebrgen iAjugen durch die Nacht späht, oie nackten Heizer vor ihren brüllenden Feuerlöchern, die Maschinisten an den Hebeln da sind alle einer Meiimlug: Drauf Und dran! Alles gewagt! Keine Furcht! Ran an den Feind ! Und mit Hurra hinunter ins Wasser, wenn's schief geht!" Das Flottenlied aus den Lippen, beugte er sich zum Lanzier- mqcha.NiSmus seines G-eschnpes und griff in Rädchen und Hebel werk. „Darf ich Ihnen helfen?" fragte Klaus. „Nee, Jung. Das mach' ich allein. Nachher wenn's losgeht, dann ist dein Platz hier!" . Wie zähe Tropfen sanken die Minuten. Unaufhaltsam [türmte das schwarze Boot durch die Nacht, die sich langsam vom Nebel befreite. Ganz vorn, im spitzen Winkel des Bugs, stand Klans, Fittje. Wie schwarze Blöcke lag die Finsternis vor ihm, unheimlich, undurchdringlich. Jeden Angeriblick konnte ein Blitz die Dunkelheit zerreißen, ein Donner die Luft erschüttern; dann konnte es ge-t ichehen, daß man mit blutendem Fleisch und zerschmetterten Knochen in die Tiefe sank — zu Ende das jwnge, blühende Leben — keine Möglichkeit mehr, die Herrlichkeiten der Welt jauchzend cm! die Brust zu reißen, die Arme in fröhlicher Arbeit zu rühren —- ein gesargt alle kühnen Träume ... Ta riß eine scharfe Wendung des Bootes den jungen Obermatrosen aus feilten schweren Gedanken ans. Klaus sah den Köumiandauten auf denr vorderen Turnr, der sich weit, das Nachtglas vorn: Auge, über's Geländer beugte. mn Steuerrad stand der Bootsmannsmaat, wie Eisenklammern lagen seine Finger am Rad. Tie Augen der Männer brannten glühendi rn die sichtig gewordene Ferne. Stanoen Lichter im Dunkel? — Drei Lichter — nebeneinander wie drei bleiche, zuckende Sterne! Ter Rohrmeister lief ait Klaus Fittje vorbei zum vorderen ^/Trei ^orpedobootszerstörer Backbord voraus!" rief er schallend. „Aber wir kounmen durch!" In wahnsinniger Geschwindigkeit zerschnitt das Boot die See. Weißschälunend brachen die Well eil über die Bordwand. ^Bis zum Turm Iinanf sprang der gi fehlende Reglers. Das ganze Schiss erzitterte vom Wirbel der Schwungräder, erbebte in den Flanken vom rasenden Tanz der Kolben, vom Donnern des Feuers unter den Kesseln. Sechshundert Umdrehungen — sechshuudertzwanzig Umdrehungen; immer weiter — immer weiter durch die Finsternis. Die drei bleichen Lichter erloschen. Die Spannung löste sich. Der Maschinentelegraph klingelte — die Kolben arbeit der Maschinen wurde langsamer — die Gefahr war vorüber — die Blockade durchbrochen. Mer was nun? Was sollte nun geschehen!? Den Feind aufsuchen! Dem Feind an die Gurgel! Irgendeines der großen Panzerschiffe cmfspüren und ihm die glühenden Eisenwalzen in die eherne Herzkammer jagen! Was sollte anders ge^ schehen? Klaus Fittje zog die Uhr. Längst war Mitternacht vorbei. Ein paar Sterne flimmerten ant hohen Himmel aus, der blasse Widerschein hüpfte über die breit mrrollenden Wogen. Klaus Fittje, der wieder beim Rohrmeister am vorderen Tor- pedogeschntz stand, sah plötzlich, wie der Kornmandant aus der Brücke zusammenzuckte und in die Ferne zeigte. Ein Licht? Ein Schiss? Ein Panzerkreuzer? Ein Japaner? Ein Engländer? Herrgott — wenn's ein Engländer wäre! Vorsichtig glitt das Torpedoboot vorwärts, wie ein witternder Schweißhund aus der Fährte des Wildes. Keirr Funke, fein Wölkchen Rauch kam aus dem Schornstein. Unten in den Feuerlöchern brauste die Lust über die prasselnd verbrennenden Kohlen. Wahrhaftig — ein Licht in der Finsternis! Ganz schwach — ganz fern. . Das Licht schwankte, als wäre es eine Laterne Md würde von eurem Menschen durch die Dunkelheit getragen. Fiinf Minuten gingen hin — fünf Ewigkeiten. Tann wuchs es fern in dunklen Umrissen auf — ein Schatten, schwärzer als die Nacht, trat lautlos aus der Finsternis; die Männer auf dem deutschen Torpedoboot erkannten einen Schorn- Item und zwei Masten. Ein junger Leutnant trat neben den Rohrmeister. Er erspähte den Schatten durch sein Nachtglas. i Klaus hörte ihn murmeln: „Ter ,Takachio' — oder ich lasse mich hängen!" Ta löste sich die gespannte Haltung des Kommandanten. Ein paar Worte zum Oberleutnant, der neben ihm stand, uni* ein Befehl rannte von Mann zu Mann, straffte die Mstskeln, befeuert«! die Augen, setzte die Seelen in Glut. „Klar zum Gefecht? — Tie Torpedorohre zum Laden llar!" ^ Mit sicheren Händen arbeiteten Rohrmeister und Maate an den Torpedogeschützen. Ter Rohrmeister setzte die Pistole aus das Geschoß —, mit einem Kameraden hob Klaus das schlanke Torpedogeschoß irr das Rohr. Seine Hände froren auf dein falten Metall, in dem ein furchtbares Feuer schlief. Wieder sausten die Kolben — das Schiff raste. Fahrt ans Leben und Tod ! Jede Sekunde konnte die Entdek- kung bringen — jede nächste Sekunde den schrecklichen Untergang. Ter Schatten wuchs; aus ungefügen Formen löste sich immer deutlicher die starre Gliederung der schwimmenden Festung aus Stahl; sie bot dem mit letzter Geschwindigkeit fliegenden Torpedoboot ihre volle Breitseite. „Ter ,Takachio'! Weiß Gott, der ,Takachio'!" jubelte dev Leutnant neben dem Nohrmeister, dessen blanke Angen unheimlich funkelten. Nur noch füushmrdert Meter bis zuin Feind. Ter Kominandant gab mit der Batteriepfeife ein Signal: „Rohre steuerbord!" Ein kurzes Klingeln; das Boot drehte bei; die Mündungen der drei Ausstoßrohre richteten sich auf den japanischen Kreuzer. Allen siedete das Blut in den Adlern; wie eherne Bildsäulen ftcerckm die Rohrmeister neben den drei Torpedogeschützen. „Achtung!" Tie Gestalt des Rohrmeisters neben Klaus straffte sich. Wundervoll anzuseheu, in eherner Entschlossenheit, stand er neben dem! Rohr. In allen Kehlen stockte der Atem. „Feuer l" Ein Griff an die Pistole — eine kleine blaue, leckende Flamme — ein Sausen, wie das Zischen hochgespannten Dampfes in den Ventilen — und das Geschoß brach aus dem Rohr, schlug klatschend ins Wasser und brauste mit wirbelnder Schraube davon. Zwei Sekunden später verließen die Geschosse der beiden andern Torpedo ge schütze das Rohr. Weiß sprudelnder Schaum, in dev Dunkelheit unheimlich leuchtend, kennzeichnete die pseu^eeaüe Laufbahn. Tie Maschinen stoppten, rasten wieder los, und das kühne Boot jagte zurück. Aber alle Augen schauten fiebernd zum Feind. Tort hatte man das dreimalige Aufblitzen bemerkt; die Alarmsignale der Sirenen heulten über das Meer; aber im selben Augenblick sprudelte unmittelbar vor dem .Takachw eine ungeheure Wassersäule zum Himmel empor. Ein furchtbarer Donner erschütterte weithin die Luft; eine zweite, dritte Fontäne brauste vor dem japanischen Schlachtschiff wie ein schauerlich gischten der Geiser zum Himmel — wie ein Gewitter aus Urweltzeit: grauenvoll, brüllend, wie der Zornschrei zu Tod getroffener Riesen, tobte dev Donner einer gewaltigen Explosion. Eine unsichtbare Titanenhand riß den von Feuergarben umlohten Kreuzer ans Meer, zerschlug ihn in der Lust in tausend Stücke und schnng chn zersetzt und zerhackt, aufgelöst in einen Wirbel von Schornsteinen und Masten, Geschützen, Kesseln, Panzerplatten, Dampf und Rauch ins Meer zurück; es war wie ein brüllend und feurig ausbrechender, seinen mörderischen Inhalt weithin verspritzender Vulkan, ein gigantisches Flamme uspiel, das aus der Finsternis der Nacht sekundenlang die lohende Hölle machte. Weithin erbebte das Meer, und das deutsche Torpedoboot tanzte wie eine Nußschale aus den aufgeschlenderten Wogen. Mitten in die Kessel des Schlachtschiffes mußte eines der deutschen Geschosse hineingefahren sein. Krachend siel ein Stück Eisen vor Klaus Fittje nieder, rund um das dahinjagende Dorpedooboot spritzte das Meer, große Sprengstücke sielen wie die Splitter zerplatzter Granaten auf das Teck, aber das schwarze Boot kam unversehrt aus dem eisernen Regen heraus. Tie Männer aber hatten zum Jubeln keine Zeit; schon kam dielneue Gefahr. Scheinwerfer blitzten von allen Seiten aus, die bleichen Lichtkegel zuckten und irrten über das Meer, beleuchteten einen wüsten Wirrwarr von Trümmern und hilflos treibenden Menschen und übergossen das WeÄMiell jagende deutsche Torpedoboot mit einem Äurzbad von weißem Lchckst. Von -drei großen Schlachtschiffen schossen die Flammenkegel über die See.. Und schon brach das höllische Gewitter los. Hundert Geschütze spien Eisen und Feuer. Das deutsche Boot raste mit voller Kraft. Unter den Kesseln 244 bewerte das Feuer, wie besessen tanzten die be$ Maschinen, der hochgespannte Dampf watete aus den «m. Zischend zerschnitt der messerscharfe Bug das Wasser, m mäch ^ Wellen flatterte die See über das Deck. . . ~ Wie Raubtieraugen funkelten die Lichter der.sechs Torpedo- bootszerftörer, die hinter dem deutschen Schuf henagten. Ab und zu faßte ein bleicher Lichtkegel das fliehende Boot, A-amt W) «uw die im Fieber geröteten Gesichter der. Männer und die Frage in den weit aufgerissenen Augen: Was wird nun? Ailf dem Turm des Achterdecks standen der Kommandant und der Oberleutnant. Beide spähten zu den Verfolge cn^hinuber,. dus Lichter blitzten durch die Nacht, in der schon die ersten Helligkeiten des Morgens dämmerten. , „ , k.,s Ter 15 unkentelcgraphengast meldete starken, Gegners. Es war klar, das; nun auch dre Schiffe des Mockadege schwaders in der Arkona-See imd der Schatsekou-Bucht untereich waren und auf der Lauer lagen. .. „Unmöglich, nach Tsingtau zurnckzulehren. murmA.e o Kommandant zwischen den zusanimerigebiisenen Zahnen. „War fi.w angeschnitten! Unmöglich, zu entschlüpfen Wo '»ndimr - Ter Oberleutnant flog zum vorderen Turm Scgar, spähte. er voraus. Ein Blick ans Seekarte, Kompaß rmd Sextanten, dann etUß Cl ' öl ^Mr fahren geradeswegs in die Gesionbucht. Füiif Meilen voraus eine Sandbank." . Ter Kommandant dachte euren Augenblicksangestrengt nach. Eine tiefe Furche grub sich senkrecht in die Stirn. Tann sagte er uilchg.^ ^ | a ^ ren in die Gesionbucht, setzen , miS auf der^ Sand und sprengen das Boot. Ein Halunke, wer ern Stuck deutschen Bodens in die Hände der gelben Hunde sallen laßt. Ter Oberleutnant hörte, mrt unbeweglichem Gesicht zu. .Kern Zucken der Augen verriet seine innere Erregung. » Klaus Fittje spürte das Beben, des fliehenden Schiffes in allen Knochen Sern Herz schlug wild wie das erlerne Herz des Bootes. . Üütrt «»9«! M« Me Ach.-- bev Berf ? l«r, "°h-- schienen sie zu kommen, unbarmherzig ruckten sre he-.au, kenie tung mehr, keine Hoffnung zu entkommen, alles zu Ende . . . Ta horchte er aus. Was war das? e . - • Ein scharfes Klingeln des Maschinentelegraphen: halbe Krack zurück! Das Stampfen der Kolben wurde langsamer, dan« floppte das Schwungrad und begann rm nächsten Moment ferne Arbeit t.t umgekehrter Richtung. 0 Klaus wurde unruhig: was bedeutete das r , . Immer näher kamen die Lichter der Verfolger, schon errm.me man im Dämmern die Form der Schisse. ... „ _ , . Mit einem Male ein harter Stoß, em sAsames c^n ern Geräusch wie von brechendem Holz, noch em Ruck, und das der tsche Torpedoboot stand still, tief eingegraben rm Sande der Gefwn- bucht. " Ein helles Kommandos ^a kamen sie alle heran, die Helden von S 90, die Heizer aus den glutflammenden Kesselräumen, die Rohrmenter und dw Artilleristen von den Geschützen, die Bootmannsmaate von den S.em rungen, die Maschinisten von ihren Hebem, die Maateund Matrosen, die Trimmer und die Telegraphisten und uie Osfizien von den Türmen, Helden einer wie der andere, vom letzten .Herze, brv ^Die^Mannfthast von S 90 stand um ihren Kapitän. Klar und hart wie Stücke Metall sielen seine Worte in dre Seelen der laut- los ^A-ndeu Männer Tsingtau zurück können, nnd da es unmög- ÄS IS eS herrliche ber Ferne, das große, wunderbar kampsende Vaterland m.stolz auf e uch ! Wir gehen in die Boote, um uns in. Ehma tntermere.it 5U ^ Das letzte Wort war ein Hurra.aus die Flotte und den obersten Kriegsherrn. Wie ein triumphierender aus. erlösten Seelew kommender Schrei donnerte der stolze Ruf irber dre See. Tann kam der letzte Befehl: „Flagge und Wimpel niederholen!" . . , * . Und die deutsche Flagge, die fröhlich im Ätorgenwind kriatterte, sank von der Heckstange; der lange, lustige Wimpel glitt vom Mast. Ter Funkentelegraphist gab letzte Meldungen nach ^.smgtau. « Zwei Maate trugen Bündel von Sprenggranaten in deut dunkelsten Bau,ch des Schiffes. Mancher ivffchte sich mit dem Handrücken die Augen, als er das sah. - ^ ., a ** Tie Boote klatschten aufs Wasser; lautlos, mit letztem Blick das 4reue Torpedoboot umfangend, stiegen die Männer erm. als letzter der,Kommandant. Ein zartes Morgenrot lag über der Küste, wer fte ^^Als^das^l8t?BooL^n den Sand des Gefionstrandes knirschte, zerbarst S 90 mit krächzendem Donner. Eine gelb und schwarz dampfende SSiüe bvn Feuer und Eisen stieg zum HimnEmÄ sank auseinander flatternd wie ein ungeheurer Ltmdel ins Meee zurück. fangen, ... ...._ ., . geworfener zum Strand; aber 'keine Kuger traf. Büchertisch. — Die Schlacht an der Yser und bei Ypern. Die erste im Aufträge des Generalstabes des Feldheeres heraus gegebene ausführliche Darstellung. In diesen Monaten der großen Westoffensive. jxmnem me Kanonen um Ypeni wieder mit erhöhter Wucht. Ta ist es doppelt am Platze, sich die ersten, bereits fast sagennnrwobenen Grotz-- kämpfe um die blutgetränkten flandrischen Landstriche erneut wachzurufen, sich zN erinnern, welch ungeheuere Gefahr die sungen, eiligst, nach dem äußersten Norden der Kampffront geworfenen Kriegsfreiwilligemnassen damals von der deutschen Erde abwendeten. 40 Tivisirmen feindlicher Kerntrrrppen rangen hier, unterstützt durch große Materialüberlegenheit, mit der tapferen deutschen Minderheit von 25 Divisionen, um den Durchbruch nach Brüssel zu erzwingen und damit in den Rücken des deutschen West Heeres zu gelangen, und — wurden znrückgeworfen. In dem neuen, durchaus volkstümlich gehaltenen.best 10 des großen Kriegswerkes „Der große Krieg in Einzeldarstellungen" (Verlag von Gerhard Stalling, Oldenburg i. Gr. Preis des vollständig in sich abgeschlossenen, einzeln käuflichen Heftes 10 1.50 Mark) erhallen wir das erste zutreffende Bild dieser gigantischen Kampfe, die sich nur zu oft zu äußerstier Wucht stick Wildheit steigerten. Nach den amtlichen Kriegsakten und an der Hand einer Reihe großer, klarer Karten im Format 27:42 Zentimeter und einer Reliefkarte des Gesamtgeländes wird hier von einem Generalstabsofffzier, der an den damaligen Kämpfen teilgenommen hat, Phase auf Phase des blutigen Ringens vorgeführt. Tie Spannung des Lesers steigert sich von Seite zu Seite, zumal ec hier manches erfährt, was der breiteren Oeffentlichkeit bisher imbekannt war. Wir verweisen nur auf die beigegebenen Kriegsgliedernngen der beteiligten Armeep und die Nennung der -mikkämpfenden Regimenter. Das der mach Volk hat allen Grund, dankbar dafür zu sein, daß ihm derartige auf amtlichen Duellen fußende Darstellungen geboten werden und es sich daraus schon jetzt gegenüber der Unzahl umlaufender Legenden Gewißheit darüber verschaffen kann, wie der tatsächlm-e Gang der großen Kämpfe gewesen ist. — Peter Lorenz Die Geschichte eines Knechtes von Gustav Schröer. Leipzia, Hesse & Becker Verlag. Der Volkserzähler Gustav Schröer führt uns in die thüringische Dorsheimat des Verfassers und macht uns mit zwei prächtigen Menschenkindern bekannt, dem treuen und ehrenfesten Bauernknechte Peter Lorenz und der ihm ebenbürtigen Marianne. Die Schicksale dieses Paares werden mit großer Eindringlichkeit erzählt, und der dramatische Verlauf der Geschehnisse läßt den Leser bis zum Schlüsse mit großem Interesse folgen. " — Die französische Schule und der Weltkrieg. Von Professor Dr. Pacil Rühlmann. 118 Seiten und 3 Tafeln. Geheftet 2 20 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. 1918. — Fürsorgewesen. Von Prof. Dr. Ehr. F. Klumker. 119 Testen. (Wissenschaft wid Bildung, Bd. 146.) Gebunden 1.50 Mk. Verlag von Quelle & Mener in Leipzig. 1918. — Wildgenlüse, Wildfrüchte, Wildtee. Anweisung zu fach- genräßer Behandlung wid Verwertung nnd Einleitung zrrm Bestimmen der wichtigsten hierher gehörigen Gewächse von Lehrer Eugen Gramberg. 84 Seiten mit24Zeichnungen. Gehestet 1.20Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. 1918. ^ r ,, .. — Die Weltbühne, der Schaubühne XIV. Jahr, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben von Siegfried Jacobsahn, enthält in der Nummer 30: Das Selbstbestimmnngsrecht der Völker, von E. Hurwiez; Richard von Kühlmann, von Johannes Fischart; An meinen Sohn, von Wilhelm von Scholz; Heber Hosmannsthal, von Herbert Jhering; Millenkovich— Heine, von Berthold Viertel; Revue, von Theobald Tiger; Neue Parodie», von Hans Heinrich von Twardokvski; Programme, von Alfons Goldschmidt; Antworten. yerstrSrätse!. Xeüsekrit't, Lanone, Anprobe, Reise, lstobr, Tsetzanns, Theodor, Nonnen. Es ist ein Sprichwort zu suchen, dessen Silben der Reih« nach versteckt sind in vorstehenden Wörtern ohiie Rücksicht auf deren Silbenteilung. . .. ^ , (Auflistung rn nächster Nummer.) Auflösung der Pyramide in voriger Nummer: E r Reh Ehre Heber Becher Schriftleitung: W. Meyer. — Zrvillmasrunddruck der Brüh l'fchen Nn'v.-Buch- und Stemdruckerer. R. Lange, Gw-.-w